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Ausbildungsplätze, Fertig, Los - Kreis Nordfriesland

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AUSBILDUNGSPLÄTZE,<br />

FERTIG , LOS<br />

AUSGABE 2014 / 15<br />

..<br />

fur den <strong>Kreis</strong><br />

<strong>Nordfriesland</strong>


Gar nicht so einfach: die Wahl des „richtigen“ Berufs<br />

Vorwort des Landrates<br />

Eine solide Berufsausbildung ist eine entscheidende Basis für ein erfolgreiches<br />

und zufriedenes (Berufs-)Leben. Der Wahl des „richtigen“ Berufes kommt darum<br />

große Bedeutung zu.<br />

Junge Menschen haben dabei heute mehr denn je die Qual der Wahl: Was passt<br />

zu mir, meinen Neigungen und Fähigkeiten, was macht mir Freude – und wird es<br />

auch in Jahren und Jahrzenten noch tun? Keine leichte Entscheidung, die da in<br />

jungen Jahren zu treffen ist!<br />

Umso wichtiger sind fundierte Informationen über viele verschiedene Berufsbilder.<br />

Diese Informationen bietet der vorliegende Leitfaden über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten<br />

hier bei uns in <strong>Nordfriesland</strong> – vom Automobilkaufmann bis zur<br />

Werkzeugmacherin, von der Bankkauffrau bis zum Zerspanungsmechaniker. Für die<br />

meisten dieser Ausbildungswege sind die sehr gut ausgestatteten Berufsschulen<br />

des <strong>Kreis</strong>es <strong>Nordfriesland</strong> in Niebüll und Husum qualifizierte Partner und Begleiter.<br />

Ich lade alle Schülerinnen und Schüler herzlich ein, das vorliegende Informationsangebot<br />

zu nutzen. Und ich wünsche allen eine gute Hand bei der Berufswahl,<br />

einen gelungenen Berufseinstieg und viel Freude an Ausbildung und Arbeit!<br />

Dieter Harrsen<br />

Landrat des <strong>Kreis</strong>es <strong>Nordfriesland</strong>


Vorwort der <strong>Kreis</strong>handwerkerschaft<br />

3


4<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

Einleitung<br />

Vorwort Landrat <strong>Nordfriesland</strong> ................................................... Seite 02<br />

Vorwort <strong>Kreis</strong>handwerkerschaft .................................................. Seite 03<br />

Inhaltsverzeichnis ...................................................................... Seite 04<br />

Nur noch wenige Monate ........................................................... Seite 06<br />

Berufsbeschreibungen in Kurzform<br />

Automobilkaufmann/-frau .......................................................... Seite 07<br />

Bankkaufmann/-frau .................................................................. Seite 08<br />

Bürokaufmann/-frau .................................................................. Seite 09<br />

Elektroniker/-in Fr: Betriebstechnik .................................................. Seite 10<br />

Elektroniker/-in Fr: Energie- und Gebäudetechnik ............................ Seite 11<br />

Fachinformatiker/in Fr: Systemintegration ......................................... Seite 12<br />

Fachkraft für Lagerlogistik ......................................................... Seite 13<br />

Fachverkäufer/-in Lebensmittelhandwerk .................................... Seite 14<br />

Fleischer/-in ............................................................................. Seite 15<br />

Friseur/-in ................................................................................. Seite 16<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger/-in ......................................... Seite 17<br />

Handelsfachwirt/-in ................................................................... Seite 18<br />

Hotelfachmann/-frau ................................................................. Seite 19<br />

Informationselektroniker/-in ....................................................... Seite 20<br />

Karosserie- und Fahrzeugbau-Mechaniker .................................. Seite 21<br />

Kaufmann/-frau Einzelhandel ......................................................... Seite 22<br />

Kaufmann/-frau Gesundheitswesen ................................................. Seite 23<br />

Kaufmann/-frau für Groß- u. Außenhandel ......................................... Seite 24<br />

Kraftfahrzeugmechatroniker/in ................................................... Seite 25<br />

Koch/Köchin ............................................................................. Seite 26<br />

Mechaniker/in Land- u. Baumaschinentechnik ..................................... Seite 27<br />

Medizinische/r Fachangestellte/r ................................................ Seite 28<br />

Metallbauer/in Konstruktionstechnik ................................................. Seite 29<br />

Milchtechnologe/-technologin .................................................... Seite 30<br />

Milchwirtschaftliche/r Laborant/in ............................................... Seite 31<br />

Operationstechnische/r Angestellte/r .......................................... Seite 32<br />

Physiotherapeut/-in ................................................................... Seite 33<br />

Restaurantfachmann/-frau ......................................................... Seite 34<br />

Rohrleitungsbauer/-in ................................................................ Seite 35<br />

Straßenbauer/-in ....................................................................... Seite 36<br />

Zimmerer/Zimmerin ................................................................... Seite 37


Ausbildungsbetriebe<br />

C.G. Christiansen GmbH & Co Holz- u. Baustoffzentrum ............. Seite 39<br />

Nord-Ostsee Sparkasse ............................................................ Seite 40<br />

EVS Energieversorgung Sylt GmbH ............................................ Seite 40<br />

coop eG (Lebensmittelhandel) .................................................... Seite 41<br />

Haareszeit (Friseur) ................................................................... Seite 41<br />

VR Bank eG Niebüll ................................................................... Seite 42<br />

Husumer Volksbank eG ............................................................. Seite 42<br />

Friesencenter Bau- u. Hobbymarkt GmbH .................................. Seite 43<br />

Sven Vogt Bau GmbH ............................................................... Seite 44<br />

Ruf Egon Unterhaltungselektronik .............................................. Seite 44<br />

Nord-Ostsee Automobile GmbH & Co. KG .................................. Seite 45<br />

Danisco Deutschland GmbH ...................................................... Seite 46<br />

Richardsen GmbH Holzhäuser u. Zimmerei ................................. Seite 46<br />

Bildungszentrum f. Berufe i. Gesundheitswesen <strong>Nordfriesland</strong> gGmbH ........ Seite 47<br />

Peter Clausen Landtechnik GmbH.............................................. Seite 48<br />

Elektrotechnik Weczerek ........................................................... Seite 49<br />

Bahnsen & Sohn Mühlenbau und Zimmerei GmbH ...................... Seite 50<br />

Gerson GmbH & Co. KG............................................................ Seite 50<br />

Lindner Hotels & Resorts ........................................................... Seite 51<br />

Autohaus Stephan Jonas ........................................................... Seite 51<br />

Freiwilliges Soziales Jahr<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

Bildungszentrum f. Berufe i. Gesundheitswesen <strong>Nordfriesland</strong> gGmbH ......... Seite 47<br />

Bewerbungstipps................................................................. Seite 53<br />

Preisausschreiben - Mitmachen und gewinnen! ................. Seite 65<br />

Impressum ............................................................................ Seite 67<br />

5


6<br />

Nur noch wenige Monate dann ist es geschafft!<br />

Doch wer jetzt schon seine Zukunft plant,<br />

vermeidet Stress beim Start in seinen<br />

neuen aufregenden Lebensabschnitt.<br />

Genau jetzt ist die Zeit sich über die<br />

Frage: „Was will ich werden?“ ernsthaft<br />

Gedanken zu machen, denn die<br />

Bewerbungsfristen vieler Ausbildungsberufe<br />

laufen schon ein bis anderthalb<br />

Jahre vor deinem Schulabschluss ab.<br />

Rechtzeitiges Planen und den Berufseinstieg<br />

aktiv vorbereiten erhöht deine<br />

Entscheidungsfreiheit und zudem die<br />

Chance, den Ausbildungsplatz deiner<br />

Wahl zu erhalten.<br />

Dieser Ratgeber, der in enger Zusammenarbeit<br />

mit der <strong>Kreis</strong>handwerkerschaft<br />

<strong>Nordfriesland</strong> Süd und den<br />

Volksbanken erstellt wurde, hilft dir<br />

die Bewerbungsphase erfolgreich zu<br />

meistern. Mit vielen Tipps und Informationen<br />

begleitet er dich von der Berufsfin-<br />

Bewerbungsfristen beachten!<br />

dung bis zum allerersten Tag in deinem<br />

Betrieb.<br />

Doch in diesem Ratgeber befinden<br />

sich nur Hilfestellungen zur Berufsfindung,<br />

Vorlagen für ein erfolgreiches<br />

Bewerbungspaket (Anschreiben und<br />

Lebenslauf) und diverse Berufsbeschreibungen.....Nein!.....Wenn<br />

ihr nach reifer<br />

Überlegung eine Berufswahl getroffen<br />

habt, könnt ihr hier aus zahlreichen<br />

aktuellen Stellenanzeigen von Firmen<br />

und Betrieben aus dem <strong>Kreis</strong><br />

<strong>Nordfriesland</strong> das für euch passende<br />

Angebot auswählen und sofort mit<br />

dem Bewerben und damit mit dem<br />

ersten Schritt in ein aufregendes,<br />

eigenständiges Leben beginnen.<br />

Um Zeitdruck zu vermeiden und die Chancen auf deinen Traumjob<br />

mit der nötigen Ruhe und Gelassenheit nutzen zu können beachte<br />

unbedingt die Bewerbungsfristen der jeweiligen Berufsbranche.<br />

Sie können teilweise über ein Jahr betragen.<br />

Banken und Versicherungen: 15 - 18 Monate vor Ausbildungsbeginn<br />

Großbetriebe, Behörden & Verwaltungen: 12 Monate vor Ausbildungsbeginn<br />

Handwerk und Kleinbetriebe: 9 - 12 Monate vor Ausbildungsbeginn


AUTOMOBILKAUFMANN/-FRAU<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Automobilkaufleute übernehmen organisatorische<br />

und kaufmännische Aufgaben<br />

im Kraftfahrzeughandel. Sie bearbeiten<br />

Aufträge, bereiten Unterlagen<br />

für den Verkauf vor, erstellen Abschlüsse<br />

sowie Rechnungen und wirken bei<br />

Marketingmaßnahmen mit. Außerdem<br />

beschaffen bzw. verkaufen sie Kfz-Teile<br />

sowie -Zubehör und beraten Kunden.<br />

Automobilkaufleute sind überwiegend<br />

in Autohäusern, bei Auto- und Motorradimporteuren<br />

und bei Automobilherstellern<br />

tätig. Darüber hinaus arbeiten sie<br />

auch bei Auto- oder bei Lkw-Verleihern.<br />

Berufsbeschreibungen<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Automobilkaufmann/-frau ist ein<br />

anerkannter Ausbildungsberuf nach<br />

dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird in Industrie und Handel<br />

sowie im Handwerk angeboten.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 45<br />

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8<br />

Berufsbeschreibungen<br />

BANKKAUFMANN/-FRAU<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Bankkaufleute sind in allen Geschäftsbereichen<br />

von Kreditinstituten tätig.<br />

Vor allem bearbeiten sie Aufträge und<br />

beraten ihre Kunden über die gesamte<br />

Palette von Finanzprodukten - von<br />

den verschiedenen Formen der Geldanlage<br />

über Kredite bis hin zu Baufinanzierungen<br />

und Versicherungen.<br />

Hauptsächlich arbeiten Bankkaufleute<br />

in Kreditinstituten wie Banken und Direktbanken,<br />

Girozentralen, Sparkassen<br />

und Bausparkassen. Sie können<br />

ebenfalls an Börsen oder im Wertpapierhandel<br />

beschäftigt sein. Darüber<br />

hinaus kann es auch bei Versicherungen<br />

oder bei Immobilienvermittlern<br />

geeignete Tätigkeitsfelder geben.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Bankkaufmann/-frau ist ein anerkannter<br />

Ausbildungsberuf nach<br />

dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird im Kreditgewerbe<br />

angeboten.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 40 / 42


BÜROKAUFMANN/-FRAU<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Bürokaufleute übernehmen kaufmännische<br />

Aufgaben in Bereichen wie<br />

Buchführung, Personalverwaltung oder<br />

Rechnungsbearbeitung. Außerdem erledigen<br />

sie organisatorische Büroarbeiten:<br />

Sie koordinieren Termine, bereiten<br />

Besprechungen vor oder bearbeiten den<br />

Schriftverkehr. Bankkaufl eute arbeiten in<br />

den Verwaltungsabteilungen von Unternehmen<br />

aller Wirtschaftsbereiche.<br />

Berufsbeschreibungen<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Bürokaufmann/-frau ist ein anerkannter<br />

Ausbildungsberuf nach dem<br />

Berufsbildungsgesetz (BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird in Industrie und Handel<br />

sowie im Handwerk angeboten.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 39 / 40 / 43 / 45<br />

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10<br />

Berufsbeschreibungen<br />

ELEKTRONIKER/IN<br />

-BETRIEBSTECHNIK-<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Elektroniker/innen für Betriebstechnik<br />

installieren, warten und reparieren<br />

elektrische Betriebs-, Produktions-<br />

und Verfahrensanlagen, von<br />

Schalt- und Steueranlagen über<br />

Anlagen der Energieversorgung bis<br />

zu Einrichtungen der Kommunikations-<br />

und Beleuchtungstechnik.<br />

Elektroniker/innen für Betriebstechnik<br />

arbeiten insbesondere für<br />

Hersteller industrieller Prozesssteuerungseinrichtungen,<br />

z.B.<br />

von speicherprogrammierbaren<br />

Steuerungen (SPS) oder Anlagen<br />

der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik.Elektroinstallationsbetriebe,<br />

die technische Gebäudeausrüstungen<br />

einbauen, oder<br />

Energieversorger bieten ebenfalls<br />

Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber<br />

hinaus können sie ihrem Beruf<br />

überall dort nachgehen, wo<br />

Produktions- und Betriebsanlagen<br />

eingesetzt und instand gehalten<br />

werden. Das Spektrum möglicher<br />

Einsatzfelder reicht dabei von der<br />

produzierenden Industrie bis hin<br />

zum Facility-Management.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Elektroniker/in für Betriebstechnik ist<br />

ein anerkannter Ausbildungsberuf nach<br />

dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige<br />

Ausbildung wird in der Industrie<br />

angeboten.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 40


ELEKTRONIKER/IN<br />

-ENERGIE- UND GEBÄUDETECHNIK-<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Elektroniker/innen der Fachrichtung<br />

Energie- und Gebäudetechnik<br />

planen und installieren elektrotechnische<br />

Anlagen der Energieversorgung<br />

und Infrastruktur von Gebäuden.<br />

Diese montieren sie, nehmen<br />

sie in Betrieb und warten oder reparieren<br />

sie.<br />

Beschäftigung finden Elektroniker/<br />

innen der Fachrichtung Energieund<br />

Gebäudetechnik hauptsächlich<br />

in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks,<br />

z.B. bei technischen<br />

Gebäudeausrüstern oder Betrieben,<br />

die Beleuchtungs- und Signalanlagen<br />

für Straßen und Eisenbahnen<br />

installieren. Darüber hinaus<br />

können sie in Firmen der Immobilienwirtschaft,<br />

z.B. im Facility-<br />

Management oder bei Hausmeisterdiensten,<br />

tätig sein. Hersteller<br />

von Elektrizitätsverteilungs- und<br />

-schalteinrichtungen oder Anlagen<br />

der Stromerzeugung wie etwa<br />

Windenergieanlagen eröffnen weitere<br />

Tätigkeitsfelder. Auch Flughafenbetriebe<br />

und Krankenhäuser<br />

kommen als Arbeitgeber infrage.<br />

Berufsbeschreibungen<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Elektroniker/in ist ein anerkannter<br />

Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung<br />

(HwO).<br />

Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige<br />

Ausbildung wird im Handwerk in den<br />

folgenden Fachrichtungen angeboten:<br />

• Energie- und Gebäudetechnik<br />

• Automatisierungstechnik<br />

• Informations- und Telekommunikationstechnik<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 47 / 49<br />

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12<br />

Berufsbeschreibungen<br />

FACHINFORMATIKER/IN -SYSTEMINTEGRATION-<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />

Systemintegration realisieren kundenspezifi<br />

sche Informations- und Kommunikationslösungen.<br />

Hierfür vernetzen sie<br />

Hard- und Softwarekomponenten zu<br />

komplexen Systemen. Daneben beraten<br />

und schulen sie Benutzer.<br />

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />

Systemintegration arbeiten in Unternehmen<br />

unterschiedlicher Wirtschaftsbereiche,<br />

v.a. aber in der IT-Branche.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Fachinformatiker/in ist ein anerkannter<br />

Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz<br />

(BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird in Unternehmen der<br />

IT-Branche bzw. in IT-Abteilungen von<br />

Unternehmen in den folgenden Fachrichtungen<br />

angeboten:<br />

• Systemintegration<br />

• Anwendungsentwicklung<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 47


FACHKRAFT FÜR LAGERLOGISTIK<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Fachkräfte für Lagerlogistik nehmen<br />

Güter an, kontrollieren sie und lagern<br />

sie sachgerecht. Sie stellen Lieferungen<br />

und Tourenpläne zusammen, verladen<br />

und versenden Güter. Außerdem<br />

wirken sie bei der Optimierung logistischer<br />

Prozesse mit.<br />

In allen Branchen sind Fachkräfte für<br />

Lagerlogistik beschäftigt. Infrage kommen<br />

dabei alle Betriebe, die über eine<br />

Lagerhaltung verfügen.<br />

Berufsbeschreibungen<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Fachkraft für Lagerlogistik ist ein<br />

anerkannter Ausbildungsberuf nach<br />

dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird in Industrie und<br />

Handel angeboten.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 39 / 43 / 45 / 48<br />

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14<br />

Berufsbeschreibungen<br />

FACHVERKÄUFER/IN LEBENSMITTELHANDWERK<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk<br />

verkaufen Nahrungs- und<br />

Genussmittel. Dabei bedienen und<br />

beraten sie ihre Kunden fachgerecht.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk<br />

ist ein anerkannter Ausbildungsberuf<br />

nach dem Berufsbildungsgesetz<br />

(BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

duale Ausbildung mit Schwerpunkten<br />

findet im Ausbildungsbetrieb und in<br />

der Berufsschule statt. Im 2. Ausbildungsjahr<br />

erfolgt eine Vertiefung in<br />

einem der folgenden Schwerpunkte:<br />

• Schwerpunkt Bäckerei<br />

• Schwerpunkt Fleischerei<br />

• Schwerpunkt Konditorei<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 41


FLEISCHER/IN<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Fleischer/innen stellen Fleisch- und<br />

Wurstwaren, Feinkosterzeugnisse, Gerichte<br />

und Konserven her. In Fleischerläden<br />

präsentieren und verkaufen sie die<br />

Produkte und beraten Kunden.<br />

Fleischer/innen arbeiten hauptsächlich<br />

in Betrieben des Fleischerhandwerks<br />

(Fleischerfachgeschäfte) oder<br />

der Fleisch- und Wurstwarenindustrie,<br />

in Einzelhandelsgeschäften oder in<br />

Fleischgroßmärkten. Auch in Schlacht-<br />

und Fleischzerlegebetrieben können sie<br />

tätig sein. Darüber hinaus fi nden sie in<br />

der Gastronomie Beschäftigung, z.B. in<br />

Gaststätten mit eigener Metzgerei.<br />

Berufsbeschreibungen<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Fleischer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf<br />

nach dem Berufsbildungsgesetz<br />

(BBiG) und der Handwerksordnung<br />

(HwO).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird im Bereich Industrie<br />

und Handel sowie im Handwerk angeboten.<br />

Durch Wahlqualifikationseinheiten<br />

verfügt dieser Beruf über eine flexible<br />

Ausbildungsstruktur.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 41<br />

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16<br />

Berufsbeschreibungen<br />

FRISEUR/IN<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Friseure und Friseurinnen waschen,<br />

pflegen, schneiden, färben und frisieren<br />

Haare. Sie beraten Kunden individuell in<br />

Fragen der Frisur, der Haarpflege sowie<br />

des Haarstylings, pflegen Hände, gestalten<br />

Fingernägel sowie Make-up und<br />

verkaufen kosmetische bzw. Haarpflegeartikel.<br />

Friseure und Friseurinnen arbeiten<br />

hauptsächlich in Fachbetrieben des<br />

Friseurhandwerks. Darüber hinaus finden<br />

sie Beschäftigungsmöglichkeiten in<br />

Freizeiteinrichtungen wie Wellnesshotels<br />

und Bäderbetrieben. Auch bei Film-<br />

und Theaterproduktionen oder Modeschauen<br />

können sie tätig sein. Ebenso<br />

bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten<br />

im Verkauf von Kosmetikartikeln,<br />

z.B. in Parfümerien.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Friseur/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf<br />

nach der Handwerksordnung<br />

(HwO).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird im Handwerk angeboten.<br />

Durch Wahlqualifi kationseinheiten<br />

verfügt dieser Beruf über eine fl exible<br />

Ausbildungsstruktur.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 41


GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGER/IN<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Gesundheits- und Krankenpfl eger/innen<br />

betreuen und versorgen kranke und pfl egebedürftige<br />

Menschen, führen ärztlich<br />

veranlasste Maßnahmen durch, assistieren<br />

bei Untersuchungen und Behandlungen<br />

und dokumentieren Patientendaten.<br />

Gesundheits- und Krankenpfl eger/innen<br />

arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern,<br />

Facharztpraxen oder Gesundheitszentren.<br />

Beschäftigt sind sie auch<br />

in Altenwohn- und -pfl egeheimen, in Einrichtungen<br />

der Kurzzeitpfl ege, in Wohnheimen<br />

für Menschen mit Behinderung<br />

sowie ggf. in Pfl egestützpunkten. Darüber<br />

hinaus können sie in anderen Einrichtungen,<br />

etwa den Krankenstationen oder<br />

Hospitälern von Schiffen tätig sein.<br />

Berufsbeschreibungen<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Gesundheits- und Krankenpfl eger/in ist<br />

eine bundesweit einheitlich geregelte<br />

schulische Ausbildung an Berufsfachschulen<br />

für Krankenpfl ege. Die Ausbildung<br />

dauert 3 Jahre. Modellversuche, in<br />

denen durch ein Aufbaumodul ein weiterer<br />

Abschluss bzw. auch zwei weitere<br />

Abschlüsse erworben werden können,<br />

sehen eine Ausbildungsdauer von insgesamt<br />

3 1/2 Jahren vor. Darüber hinaus<br />

gibt es die Möglichkeit, eine Berufsfachschulausbildung<br />

als Gesundheits-<br />

und Krankenpfleger/in mit einem Hochschulstudium<br />

zu kombinieren.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 47<br />

17


18<br />

Berufsbeschreibungen<br />

HANDELSFACHWIRT/IN<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Handelsfachwirte und Handelsfachwirtinnen<br />

übernehmen in Unternehmen<br />

des Groß- und Einzelhandels qualifizierte<br />

Fach- und Führungsaufgaben der<br />

mittleren Ebene. Sie arbeiten in Einzel-<br />

und Großhandelsunternehmen aller<br />

Wirtschaftsbereiche und können z.B. in<br />

Einzelhandelsgeschäften und -ketten,<br />

Filialgeschäften und Zweigstellen, in<br />

Fachmärkten, Warenhäusern, bei Vertragshändlern<br />

und -niederlassungen,<br />

bei Handels- und Werksvertretungen<br />

sowie in Versandhandelsunternehmen<br />

beschäftigt sein.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Die Ausbildung Handelsfachwirt/in ist<br />

eine doppelt qualifizierende Erstausbildung<br />

(Abiturientenausbildung). Sie<br />

führt zu einem Abschluss in einem anerkannten,<br />

i.d.R. kaufmännischen Ausbildungsberuf<br />

(duale Berufsausbildung)<br />

und parallel dazu zu dem bundesweit<br />

einheitlich geregelten Abschluss Handelsfachwirt/in.<br />

Die bis zu 40 Monate<br />

dauernde Ausbildung wird an Bildungseinrichtungen<br />

des Handels und<br />

der Industrie- und Handelskammern<br />

sowie in Wirtschaftsbetrieben und in<br />

Berufsschulen durchgeführt.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 41


HOTELFACHMANN/-FRAU<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Hotelfachleute können in allen Abteilungen<br />

eines Hotels mitarbeiten. Sie<br />

schenken Getränke aus, bedienen im<br />

Restaurant, richten Zimmer her oder bereiten<br />

Veranstaltungen vor. Auch in der<br />

Verwaltung werden sie eingesetzt. Dort<br />

kümmern sie sich z.B. um die Buchhaltung,<br />

die Lagerhaltung oder das Personalwesen.<br />

Hotelfachleute arbeiten hauptsächlich in<br />

Hotels, Gasthöfen und Pensionen. Darüber<br />

hinaus fi nden sich Beschäftigungsmöglichkeiten<br />

in Restaurants und Cafés,<br />

in Diskotheken sowie in Kaufhäusern<br />

und Verbrauchermärkten mit Tagescafés<br />

oder in den gastronomischen Einrichtungen<br />

von Freizeit- und Erlebnisparks.<br />

Berufsbeschreibungen<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Hotelfachmann/-frau ist ein anerkann-<br />

ter Ausbildungsberuf nach dem Be-<br />

rufsbildungsgesetz (BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jäh-<br />

rige Ausbildung wird im Gastge- werbe<br />

angeboten. Darüber hinaus gibt<br />

es Angebote zur Ausbildung als<br />

Hotelfachmann/-frau mit der Zusatz-<br />

qualifikation Hotelmanagement. Berufsschulen<br />

durchgeführt.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 51<br />

19


20<br />

Berufsbeschreibungen<br />

INFORMATIONSELEKTRONIKER/IN<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Informationselektroniker/innen installieren<br />

und warten informationstechnische<br />

Systeme. Sie verkaufen<br />

und reparieren z.B. Geräte der Bildund<br />

Tontechnik oder richten Geräte<br />

der Datentechnik ein. Daneben beraten<br />

und schulen sie Kunden.<br />

Informationselektroniker/innen sind<br />

vorwiegend in Unternehmen beschäftigt,<br />

die Dienstleistungen im<br />

Bereich der Unterhaltungselektronik<br />

und Datentechnik anbieten. Auch<br />

bei Herstellern von Büromaschinen<br />

sind sie tätig. Darüber hinaus arbeiten<br />

sie z.B. in Geschäften des Einzelhandels,<br />

in denen Computer oder<br />

Fernseher verkauft werden. Auch in<br />

Softwarehäusern oder bei Rundfunkveranstaltern<br />

bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten.<br />

Darüber hinaus<br />

kommen Betriebe der Elektroinstallation<br />

als Arbeitgeber infrage.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Informationselektroniker/in ist ein anerkannter<br />

Ausbildungsberuf nach der<br />

Handwerksordnung (HwO).<br />

Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige<br />

Ausbildung wird im Handwerk in den<br />

folgenden Schwerpunkten angeboten:<br />

• Bürosystemtechnik<br />

• Geräte- und Systemtechnik<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 44


KAROSSERIE- UND FAHRZEUGBAUMECHANIKER/IN<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen<br />

fertigen Fahrzeugteile<br />

wie Fahrzeugrahmen, Fahrgestelle<br />

und Karosserien sowie Fahrzeugaufbauten<br />

und Anhänger und setzen<br />

diese instand.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/<br />

in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf<br />

nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG)<br />

und der Handwerksordnung (HwO).<br />

Diese bundesweit geregelte dreieinhalbjährige<br />

duale Ausbildung mit Fachrichtun-<br />

Berufsbeschreibungen<br />

gen fi ndet im Ausbildungsbetrieb und in<br />

der Berufsschule statt. Sie erfolgt in einer<br />

der folgenden Fachrichtungen:<br />

• Fahrzeugbautechnik<br />

• Karosseriebautechnik<br />

• Karosserieinstandhaltungstechnik<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 51<br />

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22<br />

Berufsbeschreibungen<br />

KAUFMANN/-FRAU -EINZELHANDEL-<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Kaufleute im Einzelhandel beraten Kunden<br />

und verkaufen ihnen Waren aller<br />

Art. Kaufleute im Einzelhandel arbeiten<br />

hauptsächlich in Einzelhandelsgeschäften<br />

verschiedener Wirtschaftsbereiche:<br />

vom Modehaus über den Supermarkt<br />

bis zum Gemüseladen. Auch im Versand-<br />

und Internethandel oder in großen<br />

Tankstellen mit gemischtem Warenangebot<br />

sind sie beschäftigt. Darüber<br />

hinaus können sie z.B. in Videotheken<br />

oder bei Fahrradverleihern tätig sein.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Kaufmann/-frau im Einzelhandel ist ein<br />

anerkannter Ausbildungsberuf nach<br />

dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird im Handel und im<br />

Handwerk angeboten. Durch Wahlqualifikationseinheiten<br />

verfügt dieser Beruf<br />

über eine flexible Ausbildungsstruktur.<br />

Daneben gibt es für Abiturienten<br />

und Abiturientinnen die Möglichkeit,<br />

im Rahmen einer kombinierten beruflichen<br />

Erstausbildung den Abschluss als<br />

Kaufmann/-frau im Einzelhandel und<br />

einen Weiterbildungsabschluss im Bereich<br />

Betriebswirtschaft (Fachrichtung<br />

Möbelhandel) zu erwerben.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 41 / 43


KAUFMANN/-FRAU<br />

-GESUNDHEITSWESEN-<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Kaufleute im Gesundheitswesen planen<br />

bzw. organisieren Geschäftsund<br />

Leistungsprozesse, entwickeln<br />

Dienstleistungsangebote und übernehmen<br />

Aufgaben im Qualitätsmanagement<br />

oder Marketing.<br />

Kaufleute im Gesundheitswesen sind<br />

hauptsächlich in Krankenhäusern,<br />

Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen,<br />

medizinischen Labors<br />

oder Arztpraxen beschäftigt. Auch<br />

bei Krankenversicherungen und Rettungsdiensten<br />

sind sie tätig. Darüber<br />

hinaus arbeiten sie in Altenpflegeheimen<br />

oder in der ambulanten Altenund<br />

Krankenpflege.<br />

Berufsbeschreibungen<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen<br />

ist ein anerkannter Ausbildungsberuf<br />

nach dem Berufsbildungsgesetz<br />

(BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird in Industrie und Handel<br />

angeboten.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 47<br />

23


24<br />

Berufsbeschreibungen<br />

KAUFMANN/-FRAU FÜR GROSS- UND AUSSENHANDEL<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Kaufleute im Groß- und Außenhandel<br />

kaufen Waren in verschiedenen Branchen<br />

und verkaufen sie an Handel,<br />

Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen<br />

für eine kostengünstige Lagerhaltung<br />

und den reibungslosen Warenfluss<br />

zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern<br />

und Endverteilern.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel<br />

ist ein anerkannter Ausbildungsberuf<br />

nach dem Berufsbildungsgesetz<br />

(BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige duale<br />

Ausbildung mit Fachrichtungen fi ndet<br />

in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in<br />

der Berufsschule statt. Sie erfolgt in einer<br />

der folgenden Fachrichtungen:<br />

• Großhandel<br />

• Außenhandel<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 39 / 46 / 50


KFZ-MECHATRONIKER/IN<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen warten<br />

Kraftfahrzeuge. Sie prüfen die fahrzeugtechnischen<br />

Systeme, führen Reparaturen<br />

aus und rüsten die Fahrzeuge<br />

mit Zusatzeinrichtungen, Sonderausstattungen<br />

und Zubehörteilen aus.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Kraftfahrzeugmechatroniker/in ist ein<br />

anerkannter Ausbildungsberuf nach<br />

dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und<br />

der Handwerksordnung (HwO).<br />

Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige<br />

duale Ausbildung findet im Ausbil-<br />

Berufsbeschreibungen<br />

dungsbetrieb und in der Berufsschule<br />

statt. Ab der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres<br />

erfolgt eine Vertiefung in<br />

einem der folgenden Schwerpunkte:<br />

• Karosserietechnik<br />

• Motorradtechnik<br />

• Nutzfahrzeugtechnik<br />

• Personenkraftwagentechnik<br />

• System- und Hochvolttechnik<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 45 / 51<br />

25


26<br />

Berufsbeschreibungen<br />

KOCH/KÖCHIN<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Köche und Köchinnen bereiten unterschiedliche<br />

Gerichte zu und richten<br />

sie an. Sie organisieren die Arbeitsabläufe<br />

in der Küche, stellen Speisepläne<br />

auf, kaufen Zutaten ein und lagern<br />

sie fachgerecht.<br />

Köche und Köchinnen arbeiten<br />

hauptsächlich in den Küchen von<br />

Restaurants, Hotels, Kantinen, Krankenhäusern,<br />

Pflegeheimen und Catering-Firmen.<br />

Darüber hinaus sind<br />

sie in der Nahrungsmittelindustrie für<br />

Hersteller von <strong>Fertig</strong>produkten und<br />

Tiefkühlkost tätig. Auch Schifffahrtsunternehmen<br />

beschäftigen auf größe-<br />

ren Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffen<br />

Köche und Köchinnen.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Koch/Köchin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf<br />

nach dem Berufsbildungsgesetz<br />

(BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird im Gastgewerbe<br />

angeboten.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 51


Berufsbeschreibungen<br />

MECHANIKER/IN -LAND- UND BAUMASCHINENTECHNIK-<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Mechaniker/innen für Land- und Baumaschinentechnik<br />

warten und reparieren<br />

Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen<br />

und Geräte, die in der Land- und Bauwirtschaft<br />

eingesetzt werden.<br />

Mechaniker/innen für Land- und Baumaschinentechnik<br />

arbeiten in Betrieben,<br />

die land- und forstwirtschaftliche<br />

bzw. bautechnische Maschinen verleihen.<br />

Ebenso sind sie in Reparaturwerkstätten<br />

oder bei Herstellern von<br />

land- und forstwirtschaftlichen Maschinen<br />

sowie von Baumaschinen tätig.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Mechaniker/in für Land- und Baumaschinentechnik<br />

ist ein anerkannter<br />

Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz<br />

(BBiG) und der Handwerksordnung<br />

(HwO).<br />

Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige<br />

Ausbildung wird in Industrie und<br />

Handwerk angeboten.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 48<br />

27


28<br />

Berufsbeschreibungen<br />

MEDIZINISCHE/R FACHANGESTELLTE/R<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Medizinische Fachangestellte assistieren<br />

Ärzten und Ärztinnen bei der Untersuchung,<br />

Behandlung, Betreuung<br />

und Beratung von Patienten und führen<br />

organisatorische und Verwaltungsarbeiten<br />

durch.<br />

Medizinische Fachangestellte arbeiten<br />

vorwiegend in Arztpraxen aller Fachgebiete<br />

sowie in Krankenhäusern und<br />

anderen Institutionen und Organisationen<br />

des Gesundheitswesens. Auch bei<br />

ambulanten Pflegediensten bieten sich<br />

Einsatzmöglichkeiten. Darüber hinaus<br />

können Medizinische Fachangestellte<br />

in betriebsärztlichen Abteilungen von<br />

Unternehmen, medizinischen Laboren<br />

oder Forschungsabteilungen von Pharmafirmen<br />

tätig sein.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Medizinische/r Fachangestellte/r ist ein<br />

anerkannter Ausbildungsberuf nach<br />

dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird im Bereich Freie Berufe<br />

angeboten.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 47


METALLBAUER/IN -KONSTRUKTIONSTECHNIK-<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Metallbauer/innen der Fachrichtung<br />

Konstruktionstechnik stellen Stahlund<br />

Metallbaukonstruktionen her,<br />

montieren sie und halten sie instand.<br />

Metallbauer/innen der Fachrichtung<br />

Konstruktionstechnik arbeiten überwiegend<br />

in Handwerksbetrieben des<br />

Metallbaus. Beschäftigung finden sie<br />

auch in Betrieben, die sich auf die<br />

Verarbeitung von Metall im Aus- oder<br />

Hochbau spezialisiert haben, etwa<br />

in Dachdeckerbetrieben oder Fassadenbauunternehmen.<br />

Berufsbeschreibungen<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Metallbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf<br />

nach der Handwerksordnung<br />

(HwO).<br />

Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige<br />

Ausbildung wird im Handwerk in den<br />

folgenden Fachrichtungen angeboten:<br />

• Konstruktionstechnik<br />

• Metallgestaltung<br />

• Nutzfahrzeugbau<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 44 / 50<br />

29


30<br />

Berufsbeschreibungen<br />

MILCHTECHNOLOGE/-TECHNOLOGIN<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Milchtechnologen und -technologinnen<br />

verarbeiten Rohmilch zu Milchprodukten.<br />

Außerdem führen sie Qualitätskontrollen<br />

durch, verpacken Milch und<br />

Milcherzeugnisse und lagern sie.<br />

Milchtechnologen und -technologinnen<br />

sind hauptsächlich in Milch verarbeitenden<br />

Betrieben tätig, z.B. in Molkereien,<br />

Milchwerken und Käsereien. Ebenso<br />

sind ihre Kenntnisse in der Forschung<br />

und Entwicklung gefragt, z.B. in milchwirtschaftlichen<br />

Lehr- und Forschungsanstalten.<br />

Darüber hinaus können sie<br />

beispielsweise bei Herstellern von<br />

Säuglings- und Kleinkindernahrung<br />

oder in Verpackungsunternehmen für<br />

Molkereiprodukte beschäftigt sein.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Milchtechnologe/-technologin ist ein<br />

anerkannter Ausbildungsberuf nach<br />

dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird in Milch verarbeitenden<br />

Betrieben angeboten.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 46


MILCHWIRTSCHAFTLICHE/R<br />

LABORANT/IN<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Milchwirtschaftliche Laboranten und<br />

Laborantinnen stellen die einwandfreie<br />

Qualität von Milch und Milchprodukten<br />

sicher. Hierfür überprüfen sie<br />

die Inhaltsstoffe und Eigenschaften<br />

der Erzeugnisse in allen Produktionsstadien.<br />

Milchwirtschaftliche Laboranten und<br />

Laborantinnen arbeiten hauptsächlich<br />

in Betrieben der Milchverarbeitung,<br />

z.B. in Molkereien und Käsereien,<br />

aber auch in Instituten, die Milcherzeugnisse<br />

nach den Vorschriften der<br />

Lebensmittelgesetze überprüfen,<br />

sowie in milchwirtschaftlichen Lehrund<br />

Versuchsanstalten. Darüber hinaus<br />

sind sie in anderen Betrieben<br />

der Nahrungsmittelherstellung, z.B.<br />

in der Herstellung von Säuglingsnahrung,<br />

tätig.<br />

Berufsbeschreibungen<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Milchwirtschaftliche/r Laborant/in ist<br />

ein anerkannter Ausbildungsberuf nach<br />

dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird in Betrieben der<br />

Milchverarbeitung angeboten.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 46<br />

31


32<br />

Berufsbeschreibungen<br />

OPERATIONSTECHNISCHE/R ANGESTELLTE/R<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Operationstechnische Angestellte<br />

bereiten Operationseinheiten vor, assistieren<br />

bei Eingriffen und betreuen<br />

Patienten kurz vor und nach der Operation.<br />

Operationstechnische Angestellte arbeiten<br />

vorwiegend in allgemeinen Krankenhäusern,<br />

in Fach- oder Universitätskliniken,<br />

in Facharztpraxen, die ambulante<br />

Operationen durchführen, sowie in ambulanten<br />

Operationszentren.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Operationstechnische/r Angestellte/r<br />

ist eine landesrechtlich geregelte duale<br />

Ausbildung. Die 3-jährige Ausbildung<br />

wird in ambulant operierenden Arztpraxen<br />

und Krankenhäusern angeboten.<br />

Es besteht auch die Möglichkeit, eine<br />

Ausbildung zum Operationstechnischen<br />

Assistenten/zur Operationstechnischen<br />

Assistentin auf Grundlage von Empfehlungen<br />

der Deutschen Krankenhausgesellschaft<br />

(DKG) oder landesrechtlicher<br />

Regelungen zu absolvieren.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 47


PHYSIOTHERAPEUT/IN<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Physiotherapeuten und -therapeutinnen<br />

behandeln vor allem Menschen,<br />

deren körperliche Bewegungsmöglichkeiten<br />

altersbedingt oder aufgrund einer<br />

Krankheit, Verletzung oder Behinderung<br />

eingeschränkt sind.<br />

Physiotherapeuten und -therapeutinnen<br />

arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern,<br />

Kliniken, Facharztpraxen,<br />

physiotherapeutischen und ambulanten<br />

Praxen. Auch in Altenheimen, Rehabilitationszentren<br />

bzw. Einrichtungen zur<br />

Eingliederung und Pflege von Menschen<br />

mit Behinderung sind sie tätig. Darüber<br />

hinaus können sie bei Sportstätten und<br />

in Wellnesshotels beschäftigt sein.<br />

Berufsbeschreibungen<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Die Ausübung der Berufstätigkeit ist<br />

reglementiert. Für den Zugang zur<br />

Tätigkeit wird ein Abschluss als Physiotherapeut/in<br />

gefordert, entweder<br />

in Form eines Hochschulabschlusses<br />

oder im Rahmen einer Ausbildung. Darüber<br />

hinaus wird eine Berufserlaubnis<br />

gefordert. Leistungen, beispielsweise<br />

der physikalischen Therapie, dürfen nur<br />

von zugelassenen Leistungserbringern<br />

an Versicherte abgegeben werden. Darüber<br />

hinaus besteht die Pflicht, sich regelmäßig<br />

weiterzubilden.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 47<br />

33


34<br />

Berufsbeschreibungen<br />

RESTAURANTFACHMANN/FRAU<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Restaurantfachleute bedienen die Gäste<br />

in Gastronomiebetrieben. In erster Linie<br />

beraten sie bei der Auswahl von Speisen<br />

und Getränken, servieren und kassieren,<br />

bereiten aber auch größere Veranstaltungen<br />

vor. In Hotelbetrieben arbeiten<br />

sie außerdem im Etagenservice.<br />

Restaurantfachleute arbeiten hauptsächlich<br />

in Restaurants, Hotels, Gasthöfen<br />

und Pensionen. Darüber hinaus<br />

sind sie z.B. in Kaufhäusern und Verbrauchermärkten<br />

mit Tagescafés oder<br />

in Metzgereien mit Cateringservice tätig.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Restaurantfachmann/-frau ist ein anerkannter<br />

Ausbildungsberuf nach dem<br />

Berufsbildungsgesetz (BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird im Gastgewerbe angeboten.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 51


ROHRLEITUNGSBAUER/IN<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Rohrleitungsbauer/innen verlegen und<br />

montieren Druckleitungen. Sie stellen<br />

Rohrleitungssysteme für Wasser, Gas, Öl<br />

oder Fernwärme her und warten diese.<br />

Rohrleitungsbauer/innen arbeiten vor<br />

allem bei Tiefbauunternehmen, z.B. im<br />

Kanal- und Abwasserleitungsbau sowie<br />

im Wasser- und Brunnenbau. Beschäftigungsmöglichkeiten<br />

bieten sich<br />

darüber hinaus in Unternehmen der Abwasserwirtschaft<br />

und der Energie- und<br />

Wasserversorgung.<br />

Berufsbeschreibungen<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Rohrleitungsbauer/in ist ein anerkannter<br />

Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz<br />

(BBiG).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird in Industrie und<br />

Handwerk angeboten.<br />

DAS PASSENDE AUSBILDUNGS-<br />

ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 44<br />

35


36<br />

Berufsbeschreibungen<br />

STRASSENBAUER/-IN<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Straßenbauer/innen stellen den Unterbau<br />

sowie den Belag von Straßen,<br />

Wegen und Plätzen her und halten<br />

Verkehrswege instand.<br />

Straßenbauer/innen arbeiten in<br />

Tiefbauunternehmen, vor allem im<br />

Straßen-, Rollbahnen- und Sportanlagenbau.<br />

Auch im Schachtbau<br />

sowie im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau<br />

können sie tätig sein.<br />

Darüber hinaus kommen kommunale<br />

Bauämter oder Straßen- und Autobahnmeistereien<br />

als Arbeitgeber<br />

infrage. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten<br />

ergeben sich bei der<br />

Baustellenvorbereitung oder beim<br />

Wegebau und bei Pflasterarbeiten im<br />

Bereich Gartenbau.<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Straßenbauer/in ist ein anerkannter<br />

Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz<br />

(BBiG) und der Handwerksordnung<br />

(HwO).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird in Industrie und Handwerk<br />

angeboten.<br />

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SEITE 44


ZIMMERER/ZIMMERIN<br />

Die Tätigkeit im Überblick<br />

Zimmerer und Zimmerinnen stellen Holzkonstruktionen<br />

und Holzbauten aller Art<br />

her. Außerdem renovieren und sanieren<br />

sie historische Gebäude oder Inneneinrichtungen<br />

aus Holz.<br />

Zimmerer und Zimmerinnen arbeiten<br />

hauptsächlich in handwerklichen Zimmereibetrieben<br />

oder in Ingenieurholzbaubetrieben.<br />

Darüber hinaus sind sie<br />

im Hochbau, z.B. für Fassadenbaubetriebe,<br />

tätig.<br />

Berufsbeschreibungen<br />

Die Ausbildung im kurzen Überblick<br />

Zimmerer/Zimmerin ist ein anerkannter<br />

Ausbildungsberuf nach dem<br />

Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der<br />

Handwerksordnung (HwO).<br />

Diese bundesweit geregelte 3-jährige<br />

Ausbildung wird in Industrie und Handwerk<br />

angeboten.<br />

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ANGEBOT FINDEST DU AUF:<br />

SEITE 46 / 50<br />

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Kfz-Mechatroniker/-in Nfz-Technik – Standort: Husum, Schleswig, Heide<br />

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Bewerbungs-Tipps<br />

Deckblatt<br />

Anschreiben<br />

Lebenslauf<br />

3. Seite<br />

53


54<br />

Bewerbungs-Tipps<br />

Bewerbungsunterlagen<br />

In der Regel werden schriftliche Bewerbungen erwartet.<br />

Allerdings hat in den letzten Jahren die Online-Bewerbung an Bedeutung<br />

gewonnen. Einige Firmen weisen in ihren Stellenangeboten darauf hin und<br />

haben für Online-Bewerbungen entsprechende Bewerbungsformulare<br />

ins Internet gestellt.<br />

Aus der großen Zahl der eingegangenen Bewerbungen treffen die meisten<br />

Betriebe eine Vorauswahl anhand der eingereichten Bewerbungsunterlagen.<br />

Zu einer vollständigen, schriftlichen Bewerbung gehören folgende Unterlagen:<br />

• Bewerbungsanschreiben<br />

• Tabellarischer Lebenslauf<br />

• Kopie des letzten Schulzeugnisses<br />

• Bescheinigungen von Praktika oder Kursen (Kopien)<br />

• Foto (kein Muss aber kann von Vorteil sein)<br />

Das Deckblatt<br />

Das Deckblatt ist die erste Kurzinformation über dich. Schon gleich am<br />

Anfang hast du die Möglichkeit, mit einem netten Foto und den wesentlichen<br />

Informationen, auf ein Weiterlesen neugierig zu machen.<br />

Die Verwendung eines Deckblatts ist nicht Pfl icht aber deine Kontaktdaten<br />

sind sofort erkennbar. Das Deckblatt wird vor deinen Lebenslauf einsortiert.<br />

Ein Deckblatt sollte folgende Informationen enthalten:<br />

• Überschrift, z.B. „Bewerbung“<br />

• Ausbildungsberuf, z.B. „Bewerbung um eine Ausbildungsstelle als ...“<br />

• Name und Adresse<br />

• Foto<br />

• Verweis auf die Anlagen


Bewerbungs-Tipps<br />

Hier siehst du ein erstes Beispiel, das zeigt, wie ein Deckblatt aussehen kann:<br />

BEWERBUNG<br />

Es stellt sich Ihnen vor...<br />

Maria Mustermann<br />

Musterstr. 01<br />

12345 Musterstadt<br />

Tel. 1234-56789<br />

...Ihre neue Auszubildende als Industriekauffrau.<br />

Anlagen: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnis<br />

55


56<br />

Bewerbungs-Tipps<br />

Beispiel Nummer 2:<br />

BEWERBUNG<br />

um eine Ausbildung zum<br />

Altenpfleger.<br />

bei der Firma<br />

Muster GmbH & Co. KG<br />

Musterallee 04<br />

23456 Mustershofen<br />

Max Mustermann<br />

Musterstr. 01<br />

12345 Musterstadt<br />

Tel. 1234-56789<br />

Anlagen:<br />

Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnis


Wichtige Punkte für dein Anschreiben<br />

Aus deinem Anschreiben soll hervorgehen, dass du der/die Richtige für die Ausbildungsstelle<br />

bist. Du hast nur eine Seite zur Verfügung, auf der du auf einem Blick<br />

erklärst, was du willst, was du kannst und wer du bist.<br />

01. Welche Informationen müssen drin stehen?<br />

Begründe, warum du dich für diese Ausbildung entschieden hast!<br />

Informiere dich dazu z.B. unter: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/index.jsp .<br />

Dort findest du alle Ausbildungsberufe und die entsprechenden Beschreibungen.<br />

• Was wird an Fähigkeiten und Kenntnissen vorausgesetzt?<br />

• Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?<br />

• Was findest du an diesem Beruf so interessant?<br />

Begründe, warum du dich bei diesem Unternehmen bewirbst!<br />

Informiere dich dazu über das Unternehmen auf der Homepage, bei Bekannten oder<br />

du kennst sogar Mitarbeiter aus dem Unternehmen. Lese nach und frage z.B.<br />

• Was wird dort hergestellt, wie viele Mitarbeiter, seit wann gibt es dieses<br />

Unternehmen usw.<br />

• Warum möchtest du dich gerade bei diesem Unternehmen bewerben?<br />

Begründe, warum du für diese Ausbildung der/die Richtige bist!<br />

Bewerbungs-Tipps<br />

Denke dazu über dich selbst nach: Welche deiner Fähigkeiten und Kenntnisse lassen<br />

sich mit der Ausbildungsstelle verbinden? (z.B. Lieblingsfächer, Hobbys, Interessen)<br />

• Welche Erfahrungen bringst du mit? (z.B. Betriebspraktika, Ferienjob, Ehrenamt,<br />

Schulnoten)<br />

Rücke deine Stärken in den Vordergrund. Belege alle deine Fähigkeiten und Kenntnisse<br />

mit Beispielen. Erwähne z.B. ruhig deine Leistungen im Fußballverein, der im<br />

letzten Jahr mit dir aufgestiegen ist. Oder das du nach deinem Kochkurs öfters in<br />

deiner Freizeit für deine Eltern kochst.<br />

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58<br />

Bewerbungs-Tipps<br />

02. Erstelle einen Entwurf/Rohfassung<br />

Die drei wichtigen Punkte dazu sind:<br />

• Fasse dich kurz: Das Anschreiben darf nur eine DIN-A4-Seite lang sein.<br />

• Formuliere selbstbewusst: „Ich kann ...“, „Ich will ...“<br />

• Vermeide Fehler: Diverse Rechtschreib- und Tippfehler machen immer einen<br />

schlechten Eindruck.<br />

03. Der Feinschliff<br />

Nimm dir für die Überarbeitung deines Anschreibens Zeit und überprüfe alle Angaben<br />

noch einmal genau, bevor du den Umschlag in den Briefkasten steckst.<br />

Auf der nächsten Seite fi ndest du ein Beispiel-Anschreiben...


Max Mustermann<br />

Hauptstraße 1<br />

PLZ Musterstadt<br />

Telefon: Telefonnummer<br />

eMail: eMail-Adresse<br />

Beispielfirma GmbH<br />

Herr/Frau Ansprechpartner<br />

Beispielstraße 1<br />

PLZ Beispielstadt<br />

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Bürokaufmann<br />

Sehr geehrte(r) Herr/Frau Ansprechpartner,<br />

Musterstadt, 07. April 2011<br />

in der KVW-Broschüre „<strong>Ausbildungsplätze</strong>, <strong>Fertig</strong>, <strong>Los</strong>“ habe ich interessiert Ihre Stellenanzeige<br />

gelesen. Auf Ihrer Hompage habe ich mich anschließend über Ihren Betrieb und Ihr<br />

Ausbildungskonzept informiert. Dies hat mich überzeugt, mich bei Ihnen zu bewerben.<br />

Ich besuche zurzeit die Hauptschule X in Musterstadt, die ich im Juli nächsten Jahres mit<br />

der Mittleren Reife abschließen werde.<br />

Während eines vierwöchigen Betriebspraktikums im Juni 2012 bei der Firma XY habe ich<br />

einen ersten Einblick in die Arbeit von Bürokaufleuten gewonnen. Zu meinem Aufgabenbereich<br />

gehörte die Produktrecherche, Rechnungslegung sowie die Angebotserstellung. Nach<br />

diesem Praktikum stand mein Entschluss für eine Ausbildung zum Bürokaufmann fest, so<br />

dass ich mich im Berufsinformationszentrum ausführlicher über diesen Beruf informiert habe.<br />

Gern möchte ich Sie in einem Vorstellungsgespräch persönlich von meinen Stärken<br />

überzeugen. Über eine Einladung von Ihnen freue ich mich daher ganz besonders.<br />

Mit freundlichen Grüßen<br />

Max Mustermann<br />

Bewerbungs-Tipps<br />

So könnte dein Anschreiben aussehen:<br />

Anlagen: Lebenslauf mit Lichtbild / letztes Schulzeugnis / Praktikumsbescheinigung<br />

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60<br />

Bewerbungs-Tipps<br />

Was alles in deinen Lebenslauf gehört<br />

Im Lebenslauf machst du klare Angaben zu deinem Leben und zeigst, was du deinem<br />

zukünftigen Ausbildungsbetrieb bieten kannst.<br />

Darauf musst du achten:<br />

• Überblick geben:<br />

Gestalte den Lebenslauf in Form einer Tabelle.<br />

• Auf den Punkt kommen:<br />

Formuliere kurz und prägnant.<br />

• Ziel anpeilen:<br />

Stelle diejenigen Erfahrungen und Interessen in den<br />

Vordergrund, die zeigen, dass du für die Ausbildungsstelle<br />

geeignet bist.<br />

Angaben zur Person: Name, Anschrift, Telefonnummer, Geburtsdatum, Hobbys<br />

Hinweise: Die Angabe einer E-Mail-Adresse wird auch bei Bewerbungen, die per Post<br />

verschickt werden, immer üblicher. Bei Online-Bewerbungen muss sie rein. Angaben<br />

zu deinem Geburtsort, deiner Familie und deiner Staatsangehörigkeit sind freiwillig.<br />

Deine Religionszugehörigkeit musst du nur erwähnen, wenn es von der Firma ausdrücklich<br />

gewünscht wird.<br />

Berufserfahrung: Praktika, Ehrenämter<br />

Schulbildung: Schulabschluss, besuchte Schulen<br />

Persönliche Fähigkeiten und Kompetenzen: genaue Angabe der Computer- und<br />

Sprachkenntnisse (z.B. Grundkenntnisse in Word), Persönliche Stärken und Fähigkeiten<br />

Ort, Datum und Unterschrift: In deinem Lebenslauf muss das gleiche Datum stehen<br />

wie in deinem Anschreiben. Beide Dokumente müssen von dir unterschrieben werden.<br />

Bewerbungsfoto: Wenn du kein Deckblatt verwenden möchtest, klebst du dein Foto<br />

rechts oben auf den Lebenslauf. Ein Foto ist zwar keine Pfl icht mehr, kann für dich<br />

aber von Vorteil sein, wenn du dich von deiner besten Seite zeigst.


LEBENSLAUF<br />

PERSÖNLICHE DATEN<br />

Name Maria Mustermann<br />

Anschrift Musterstr. 01<br />

Telefon 1234-56789<br />

Email m.mustermann@gmx.de<br />

Geburtsdatum 01.01.1995<br />

Geburtsort Musterstadt<br />

BILDUNGSWEG<br />

07/2010 voraussichtlich: Realschulabschluss mit gutem Erfolg<br />

09/2004 – 07/2010 Willy-Brandt-Schule in Musterstadt<br />

Lieblingsfächer: Englisch, Deutsch, Kunst<br />

09/2000 – 08/2004 Grundschule „Amsdorfstraße“ in Musterstadt<br />

PRAXISERFAHRUNG<br />

03/2010 – 12/2010 Beschäftigung als Aushilfe bei derFirma XY<br />

(Hersteller für Freizeit- und Sportartikel)<br />

Aufgaben: Warenverräumung von Freizeitartikeln<br />

10/2009 Praktikantin im Einzelhandel bei der Aldi Warenhandel<br />

GmbH & Co. KG in Musterstadt<br />

Aufgaben: Mithilfe bei der Bestückung im Non-Food-Bereich,<br />

Einsatz am Kassensystem, Beratung von Kunden zu Produkten<br />

und Preisen, Warenverräumung und –verprobung<br />

KENNTNISSE UND FÄHIGKEITEN<br />

Sprachkenntnisse<br />

Englisch gute Kenntnisse<br />

Computerkenntnisse<br />

MS-Office gute Kenntnisse in Word, Excel, Outlook<br />

Internet gute Kenntnisse<br />

Sonstiges<br />

seit 03/2010 Führerschein der Klasse A1<br />

Hobbys/ Interessen<br />

Reiten, Nachhilfeunterricht für Englisch und Deutsch in den Klassen 6 und 7<br />

Musterstadt, 10.02.2012<br />

Maria Mustermann<br />

Bewerbungs-Tipps<br />

Beispiel für einen tabellarischen Lebenslauf:<br />

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62<br />

Bewerbungs-Tipps<br />

Die „3. Seite“<br />

Die „3. Seite“ soll dich als Bewerber/in noch einmal hervorheben und deine Persönlichkeit<br />

herausstellen. Alles Wichtige sollte allerdings schon in deinem Anschreiben und<br />

deinem Lebenslauf stehen. Die „3. Seite“ dient also nur als Ergänzung und Schlusswort.<br />

Das sollte rein:<br />

• Fasse die wichtigsten Aussagen aus deinem Anschreiben und<br />

deinem Lebenslauf zusammen.<br />

• Hebe deine persönlichen Stärken und Eigenschaften hervor!<br />

• Wecke das Interesse an dir als Person und zeige, dass du<br />

sympathisch bist!<br />

• Bringe deine Motivation und deine Eignung für die Ausbildungsstelle<br />

auf den Punkt!<br />

• Formuliere kurz und knackig.<br />

• Unterschreibe dein Motivationsschreiben.<br />

So könnte deine 3. Seite aussehen:<br />

Das spricht für mich:<br />

• Der Besuch Ihres Info-Standes auf der Ausbildungsmesse und das sehr<br />

informative Gespräch mit Herrn Travolta hat mich überzeugt, dass ich<br />

meine Ausbildung gerne bei Ihnen absolvieren möchte.<br />

• Ich kenne die Anforderungen und Tätigkeiten des Berufes durch meine<br />

absolvierten Praktika.<br />

• Ich verfüge über gutes Organisationstalent und kann gut im Team arbeiten.<br />

Das zeigen meine ehrenamtliche Tätigkeiten im Vereinsvorstand.<br />

Gerne werde ich diese Eigenschaften in den Dienst Ihrer Firma stellen.<br />

Ihre<br />

Maria Mustermann


Achtung: Natürlich musst du die „3. Seite“ im Anschreiben unter „Anlagen“<br />

aufführen - nimm dazu am besten deine gewählte Überschrift z.B. „Meine Motivation“<br />

oder „Was Sie noch über mich wissen sollten“. Die „3. Seite“ kommt in der<br />

Reihenfolge deiner Unterlagen hinter deinen Lebenslauf.<br />

Die Bewerbungsmappe<br />

Das gehört in deine Bewerbungsmappe:<br />

• das Abschlusszeugnis oder das aktuelle Zwischenzeugnis<br />

der Schule<br />

• Bescheinigungen über dein Betriebspraktikum<br />

• Bescheinigungen über besuchte Kurse, die nicht im<br />

Zeugnis vermerkt sind<br />

• Bescheinigungen über besuchte Kurse in deiner Freizeit,<br />

Hobbys, Ehrenämter oder über einen Nebenjob<br />

Wichtig: Immer Kopien verschicken - nie Originale!<br />

Die richtige Reihenfolge deiner Bewerbungsunterlagen:<br />

Das Anschreiben liegt lose auf der Mappe. Alle anderen Unterlagen werden in dieser<br />

Reihenfolge in die Mappe sortiert:<br />

1. Deckblatt mit Foto (falls du ein Foto verwenden möchtest)<br />

2. Lebenslauf (mit Foto, falls du kein Deckblatt mit Foto verwenden möchtest)<br />

3. Die „3. Seite“ (falls du eine verwendest)<br />

4. Anlagen<br />

Zeugniskopie(n)<br />

Praktikumsbescheinigung(en)<br />

Bescheinigungen über Kurse und/oder Nebenjob(s)<br />

Sonstige Anlagen<br />

Bewerbungs-Tipps<br />

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64<br />

Bewerbungs-Tipps<br />

Eintüten und Abschicken:<br />

• Die Bewerbung gehört in einen DIN-A4-Umschlag, am<br />

besten mit einem Papprücken, damit die Mappe nicht<br />

geknickt ankommt.<br />

• Anschrift und Absender schreibst du entweder mit<br />

sorgfältiger Handschrift direkt auf den Umschlag oder du<br />

druckst ein Adressetikett. Die Adresse im Anschreiben<br />

und auf dem Umschlag muss identisch sein!<br />

• Achte auf eine ausreichende Frankierung des Umschlages.<br />

Wir von der KVW-Agentur wünschen dir<br />

viel Erfolg bei deiner Bewerbung.


66<br />

NOTIZEN


Impressum<br />

KVW Kartographischer Verlag & Werbeagentur oHG<br />

Internatstr. 1 / 49832 Freren<br />

Tel. 0 59 02-9406 25 / Fax 0 59 02-94 06 27<br />

eMail: werbung@kvw-agentur.de / Internet: www.kvw-agentur.de<br />

Idee: Wolfgang Stöckling (KVW-Agentur oHG)<br />

Umsetzung und grafische Gestaltung: Jessica Groll<br />

Herausgegeben in Zusammenarbeit mit der <strong>Kreis</strong>handwerkerschaft <strong>Nordfriesland</strong> Süd<br />

und den Volksbanken <strong>Nordfriesland</strong>.<br />

Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.<br />

Der Gesamtumfang dieser Broschüre ist urheberrechtlich geschützt.<br />

Quellenangabe Berufsbeschreibungen:<br />

Bundesagentur für Arbeit, www.berufenet.arbeitsagentur.de / Stand: 08-2013<br />

Titelfoto lizenziert durch www.depositphotos.com/Yuri_Arcurs<br />

Bildnachweis Fotolia: © ashpics I © michaeljung I © Picture-Factory I © contrastwerkstatt I © Kzenon I<br />

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