Jahrgang 09 . Ausgabe 01 / 2008 . Juli 2008

wilhelm.mayer

Jahrgang 09 . Ausgabe 01 / 2008 . Juli 2008

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Jahrgang 09 . Ausgabe 01 / 2008 . Juli 2008


Liebe Mitarbeiter,

Liebe Mitarbeiterinnen!

Es ist die innere Qualität eines Unternehmens,

die es ermöglicht, immer wieder große

und anspruchsvolle Projekte umzusetzten.

Und diese innere Qualität sehe ich als ganz

besondere Stärke bei Wilhelm+Mayer. Oft

erlebe ich, dass sich Mitarbeiter sehr für das

Unternehmen einsetzen, bei der täglichen

Arbeit aber auch darüber hinaus.

Sie unterstützen den positiven Ruf der Firma,

freuen sich über erfolgreiche Projekte,

darüber wo wir überall tätig sind. Sie fühlen

sich als Teil des Ganzen, als Bestandteil der

Unternehmensfamilie und ich sehe das genau

so.

Deshalb ist es kein Zufall, dass wir uns in der

Lehrlingsausbildung so engagieren. Das

trägt Früchte. Wenn überall von Mitarbeitern

als wichtigstem Kapital für die Unternehmen

gesprochen wird, möchte ich das bei Wilhelm+Mayer

leben. Der persönliche Kontakt

zu Euch ist mir wichtig, auch wenn es meine

Tätigkeit nicht immer erlaubt, das so zu pflegen

wie ich es gerne möchte.

Veranstaltungen wie die Mitarbeiterehrungen

für langjährige Firmentreue oder auch

der Frühschoppen sollten Gelegenheit bieten,

sich auszutauschen, Kollegen zu treffen,

die man sonst nur im Vorbeifahren sieht oder

auch mit den Führungskräften und mir ins

Gespräch zu kommen.

Auch wenn ich den einen oder anderen vermisst

habe, war der Frühschoppen eine gelungene

Veranstaltung, die ihren Zweck weitestgehend

und für alle Anwesenden auf

sehr angenehme Weise erfüllt hat. Bleibt mir

nur, allen Helfern bei diesem Fest recht herzlich

zu danken und Euch einen erholsamen

Sommerurlaub zu wünschen, damit ihr für

neue Herausforderungen bei unserer gemeinsamen

Arbeit wieder fit seid.

2

Johannes Wilhelm

In Mähder sollen

3 Doppelhäuser

entstehen... news

Neues Wohnprojekt

am Mähderweg

Die Wilhelm+Mayer Wohn- und Projektbau

GmbH, ein 100%-iges Tochterunternehmen

von Wilhelm+Mayer,

hat ein neues Wohnprojekt auf den Markt

gebracht.

Am Mähderweg in Mäder sollen 3 Doppelhäuser

mit 6 Wohneinheiten entstehen. Der

verwendete Haustyp wurde von den Architekten

Marte.Marte aus Weiler entwickelt

und bei der Wohnanlage im Glattenstein in

Götzis schon einmal erfolgreich umgesetzt.

Der Mähderweg befindet sich an der Ostgrenze

von Mäder und wird durch landwirtschaftliches

Gebiet begrenzt. Das Grundstück

ist sehr sonnig und bietet einen herrlichen

Blick auf den Kummenberg und das

Kapfmassiv. Die Doppelhäuser fügen sich

ausgezeichnet in die Einfamilienhausbebauung

in der Umgebung ein und versprechen

ein ruhiges, angenehmes Wohnen.

Die Häuser haben eine Wohnfläche

von 110 m2 , eine überdachte Terrasse

und einen ebensogroßen Balkon

im 1. Obergeschoss. Die Grundrisse sind

recht flexibel, um auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse

eingehen zu können. Mit bis

zu vier Schlafzimmern, einer Wohnküche

(oder Küche+Esszimmer) und einem Wohnzimmer

bieten sie auch einer Familie reichlich

Platz. Ein Carport mit Abstellraum und

ein Garten runden das Wohnangebot ab.

Interessenten wenden sich an Gudrun

Ströhle oder Christoph Kurzemann in unserem

Büro in der Marktstraße.


Jung und

alt genossen

diesen Tag...

früh schoppen

Mitarbeiter - Frühschoppen

Bereits zum dritten Mal lud die Firma

Wilhlem+Mayer aktive Mitarbeiter

mit ihren Familien, Pensionisten

und Nachbarn zu einem vergnügten

Frühschoppen in das eigens dafür

aufgestellte Festzelt.

Dieser Frühschoppen bot den Mitarbeitern

der unterschiedlichsten Bereiche

die Möglichkeit, sich in entspannter und

gemütlicher Atmosphäre, abseits des

ständigen Zeitdrucks zu unterhalten und

die Familie derjenigen kennenzulernen,

mit denen man tagtäglich zusammenarbeitet.

Geschäftsführer Johannes Wilhelm

betonte in seiner Rede, wie wichtig

ihm das gute Betriebsklima in seinem

bei Wilhelm+Mayer

Unternehmen sei, denn nur durch engagierte

und zufriedene Mitarbeiter ist Erfolg

überhaupt möglich.

Jung und alt genossen diesen Tag bei

strahlendem Sonnenschein. Sogar die

„Ur-Seniorchefin“ Susanne Wilhelm

(102 Jahre) ließ es sich nicht nehmen,

mit Altbekannten ein Pläuschchen zu

halten und ein Gläschen zu trinken. Die

Feuerwehr Götzis sorgte in gewohnter

Weise für die schmackhafte Bewirtung,

familienfreundliche Preise förderten

den regen Konsum und die gute Stimmung.

Das Duo Sonnenschein, mit

W&M Graderspezialist Kurt und seiner

charmanten Frau Erika ließen auch die

musikalische Unterhaltung nicht zu kurz

kommen.

Speziell für die jüngsten Besucher

gab es ein reichhaltiges Angebot.

In der Kinderecke, die von Gabi

und Christine Wilhelm betreut wurde,

konnten die Kinder Polster bedrucken,

Steinmännle basteln und ihre Malkünste

unter Beweis stellen. In der Hüpfburg

waren auch die Kleinsten gut aufgehoben

und auch die geduldigsten

Baggerfahrer kamen auf ihre Kosten.

So wurde bis in den späten Nachmittag

gefeiert. Der Erlös dieses Frühschoppens

kommt einem karitativem Zweck zugute.

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Entstehung einer der

wichtigsten Verkehrsknoten-

punkte Vorarlbergs... am

Einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte

Vorarlbergs ist

derzeit im Entstehen, der Kreisverkehr

Dornbirn Nord. In ihn münden

die Landesstraße von Dornbirn nach

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bau bericht

Knotenpunkt -

Dornbirn Nord

Wolfurt/Lauterach, die Autobahnaufund

abfahrten Richtung Deutschland

und Feldkirch sowie der Zubringer

zum Achraintunnel, der neuen Verbindung

in den Bregenzerwald.

Der zweispurige Kreisverkehr hat einen

Innendurchmesser von 34 m.

Zwei Radwegunterführung mit je 106

m Länge unterqueren den Kreisverkehr

ebenso wie der Landgraben.

Wilhelm+Mayer erhielt den Gesamtauftrag

für diese Bauwerke, die

Unterführungen, den Straßen- und

Asphaltbau. Für die Ausführung der

Unterführungen waren Andreas

Heinzle und Peter Kathan mit ihren

Partien zuständig, erklärt uns Bauleiter

Heinz Egle. Die Asphaltierungsarbeiten

wurden verkehrsbedingt auch

teilweise in Nachtschichten eingebaut.

Mit Hartmann Rene war eine

erfahrene Truppe vor Ort, die Bauleitung

lag in den bewährten Händen

von Josef Freuis.

Allen Zuständigen war bewusst,

dass Dornbirn Nord verkehrstechnisch

eine Herausforderung

werden würde. Auch die

Bodenverhältnisse waren höchst anspruchsvoll.

So mussten sämtliche

Unterführungsbauwerke auf Piloten

gestellt werden. Verwendet wurden

Mesi-Stahlrohrpfähle.

Im September 2007 war Baubeginn,

ebenfalls im September aber 2008

soll der Kreisverkehr übergeben werden.

Wilhelm+Mayer wird bis dorthin

alle Gewerke abgeschlossen haben.


„Alles Gute“

für die

Meisterschaft...

am bau bericht

Schnabelholz Westtribüne

Noch erinnern die Bauzäune

und Firmentafeln an die umfangreichen

Arbeiten von Wilhelm+Mayer

im Altacher Schnabelholz-Stadion.

Wenn aber in ein paar Monaten eingefleischte

SCR Altach-Fans auf der

Westtribüne zum Torjubel von den

Sitzen springen, wird bei vielen unbekannt

sein, wer dieses Bauwerk errichtet

hat.

Es bedurfte der Arbeit von Walter Gumilar,

Mario Fleisch, von Benzer Hans

und Jenni Wolfgang und ihren Mitarbeitern

um die Baumeister- und Kanalarbeiten

vor Ort umzusetzen. Ihre Auf-

gabe war es, die Stützenfundamente,

die Stützen selbst, die Baumeisterarbeiten

für das Verwaltungsgebäude

sowie die Außen- und Kanalanlagen

herzustellen.

Die Asphaltierungsarbeiten erfolgten

in mehreren Etappen und wurden von

Herbert Leitgeb und seiner Partie erledigt.

Ein Großteil der Betonarbeiten

bestand aber aus vorgefertigten

Betonfertigteilen aus unserem

eigenen Fertigteilwerk in Klaus.

16 Primärträger mit einer Länge von

14 m und einem Stückgewicht von 16

to, 200 m 2 Brüstungsplatten, 70

Blockstufen, 5 Stiegen und 950 m

Winkelstufen, in Summe 332 Teile

umfasste der Auftrag für unsere Fertigteilproduzenten

Anton Aberer und

Daniel Peter im „Betonwerk“. Doch

die ehrliche Bemerkung von Jakob

Marte, dem Leiter des Fertigteilwerkes:

„Da haben alle mitgemacht!“

zeigt, dass bei solchen Projekten jeder

gebraucht wird.

Pünktlich zu Saisonbeginn wurde die

Westtribüne im Schnabelholz, deren

Bau Anfang Dezember 2007 begann,

dem SCR Altach, dem wir bei dieser

Gelegenheit „Alles Gute“ für die Meisterschaft

wünschen wollen, übergeben

werden.

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Atemberaubende Anlage

an einem der schönsten

Plätze von Göfis...

1862 -1865 wurde die „Neue“ Pfarrkirche

in Götzis vom Ururgroßvater des

heutigen Firmenchefs DI Johannes Wilhelm

erbaut, auch er hieß Johannes.

Knapp 150 Jahre später, bekam die Wilhelm+Mayer

Bau GmbH. den Auftrag

für einen Großteil der Bau- und Verputzarbeiten

beim Umbau und der Sanierung

der Pfarrkirche St.Ulrich in Götzis.

In einem von der Diözese und der Pfarre

Götzis ausgeschriebenen Planungswettbewerb,

konnte sich Architekt DI Christian

Lenz durchsetzen.

Das Siegerprojekt überzeugte durch seine

Offenheit, die Helligkeit und die

Großzügigkeit des Raumes. Auch die

Nebenräume, die Sakristei und nicht zuletzt

die Außenanlagen wurden in das architektonische

Konzept miteinbezogen.

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am bau bericht

Der Kreis schließt sich

Für die Pfarrgemeinde bedeutete dieser

Umbau eine enorme finanzielle

Ausgabe. Das Gesamtbudget lag bei

rund 2,5 Mio Euro, wobei nicht ganz

die Hälfte über Subventionen abgedeckt

wird. Rund 1,5 Mio Euro sind von

der Ortspfarre aufzubringen. Dekan

Toni Oberhauser, Dr. Walter Fehle und

Diözesanbaumeister Baumeister Herbert

Berchtold engagierten sich sehr

für diesen Umbau, der nach teilweise

heftigen, öffentlichen Diskussionen

doch von der überwältigenden Mehrheit

der Kirchengemeinde positiv aufgenommen

wurde.

Das terminliche Konzept war sehr anspruchsvoll

angelegt und verlangte

von allen Beteiligten vollen Einsatz.

Tatsächlich gelang es den Einzugstermin

an Pfingsten einzuhalten. Gerhard

Beck als Bauleiter und Manfred Dünser

als Polier mit seinem Team bewiesen,

dass sie auch unter großem Druck eine

qualitativ einwandfreie Arbeit abliefern

können. Das galt auch für Hans Benzer

und Freddy Spehar, die für die Ausführung

der Außenanlagen zuständig

waren. Bis zuletzt setzte sich die Mannschaft

von Wilhelm+Mayer für dieses

außergewöhnliche Projekt, das durch

und durch mit dem Namen der Familie

Wilhelm verbunden ist, voll ein.


Lehrlingswettbewerbe

und Workshop für

Lehrlinge...

Mit 5 Lehrlingen bestritt Wilhelm+Mayer

den Landesleistungswettbewerb

der Maurer

2008, an dem sich 36 Kandidaten

um den Sieg bewarben. Der Wettkampf

wurde mit großem Einsatz geführt.

Planverständnis, Genauigkeit und rasche

Umsetzung waren gefordert.

Auch dieses Jahr hatte Wilhelm+Mayer

mit Christopher Held einen Mann

im Spitzentrio. Letztlich erreichte er

mit nur einem Punkt Rückstand den

dritten Rang und reihte sich so in die

Reihe der erfolgreichen Lehrlingswettbewerbsteilnehmer

der vergangenen

Jahre ein.

Otto Müller scheiterte knapp an den

ersten zehn. Er wurde elfter. Ebenfalls

zum Team gehörten Muammar

Albayrak, Rene Grabherr, Franz-Josef

Perfler und Rene Türtscher.

Auch bei dem von der AUVA unter

dem Titel „Großer Sicherheitspreis

2008 für Maurerlehrlinge“

ausgeschriebenen Sicherheitswettbewerb

in Pörtschach am Wörthersee

nahm Christopher Held teil.

In dem rund 4 Stunden dauernden

Wettbewerb, waren theoretisches

Wissen und praktische Fähigkeiten

gefragt.

Für die Wilhelm+Mayer Bau GmbH

erhielt Christopher die Bestnote

„Sehr gut“, und wurde damit in der

Einzelwertung hervorragender Fünfter

mit nur 5 Punkten Abstand zum

Sieger. Mit seiner Berufsschule Dornbirn

1 erreichte er schließlich auch

den verdienten ersten Rang in der

Schulwertung.

Wie schon in den vergangenen

Jahren, leitete Klaus Pfeifer

einen Workshop für unsere

Lehrlinge zu den Themen Alkohol, Drogen,

Aids, Gewalt, etc. aber auch der

lehre

„Lehrlingsgeschichten“

Christopher beim Anlegen des Sicherheitsgeschirrs beim AUVA-Wettbewerb.

Umgang mit Geld und die Vermeidung

von Schulden wurden besprochen.

Alles Themen, die einen Großteil der

Jugendlichen betreffen und trotzdem

nur selten offen diskutiert werden.

Mit viel Erfahrung und Geschick

leitete Klaus Pfeifer die Gespräche

und Diskussionen. Natürlich kamen

auch der kameradschaftliche Part

und das gegenseitige Kennenlernen

nicht zu kurz. So wurde das Nützliche

mit dem Wissenswerten verbunden.

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Schon 1955 begann man

mit der Errichtung der

Bahnüberführung...

Von Koblach (Straßenhäuser)

kommend, hat man auf der Autobahn-

und Bahnüberführung

ein wunderschönes Panorama von

Götzis und vermag die ganze Gemeinde

mit Kirche und Ruine Montfort und

den Hausbergen Kapf und Hohe Kugel

mit einem Blick wahrzunehmen.

Kaum jemand erinnert sich noch daran,

dass die Geleise der Bahn früher

etwas südlicher der jetzigen Über-

8

geschicht liches

Steht noch immer ….

führung ebenerdig zu queren waren.

Schon 1955 begann man mit der Errichtung

einer Bahnüberführung, was

die historischen Bilder zeigen. Erst etwas

mehr als zwanzig Jahre später

sollte auch die Autobahn dadurch

passiert werden.

Fast kunstvoll ist die Gerüstung und

zeigt das handwerkliche und technische

Geschick damaliger Zeit. Die Betoneinbringung

erfolgte mit Loren.

Was damals sicher eine wohlüberlegte

und wirtschaftliche Lösung darstellte,

wäre heute undenkbar.

Leider wissen wir nichts über den Kosten-

und Termindruck, unter dem das

Projekt damals verwirklicht wurde. Tatsache

ist, dass das Bauwerk trotz einiger

Sanierungen im Kern noch dasselbe ist,

das vor ca. 60 Jahren errichtet wurde.

Impressum:

Herausgeber:

Wilhelm+Mayer Bau GmbH,

Am Bach 20, 6840 Götzis; Konzeption,

Text und Gestaltung: Media-Team GmbH,

6832 Röthis, Interpark FOCUS 3.

Für den Inhalt verantwortlich:

Wilhelm+Mayer Bau GmbH

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