Der Saum des Finsterwaldes

Patrick12

Das zweite Kapitel

Nach wenigen Sekunden verschwand es und es ging ihm besser. „Ich

wusste, dass der Feuerbrand vom alten Glix helfen würde.“, sagte Tom

erleichtert. „Waren mich, bevor du versuchst mich umzubringen!“,

sagte Ben ernst, doch nach einer kurzen Zeit verließ ihn der Ernst und

er beginn zu lachen. So beschlossen sie weiterzugehen, weiter in die

Tiefen des Waldes. Das Gefühl der Beobachtung wurde stärker,

manchmal meinten sie eine leises Atmen zu hören, dass von Hinten

kam. „Ich glaube jetzt, was uns Indul gesagt hat.“, sagte Tom,

„Wieso?“, fragte Ben. Tom zeigte mit seiner Hand auf einen Felsen,

dicht mit schwarzem Moos überwachsen. Sie gingen hin und rissen es

weg. Auf dem Stein waren seltsame Zeichen eingeritzt.

Hier ruht der König Anoria,

erschlagen und in die heiligen

Hallen aufgefahren, von dort

blickt er auf die Welt der

sterblichen um sie zu bewachen

„Ich glaube ich kann das lesen.“, sagte Tom, „Woher?“, „In meiner

Kindheit war ich oft mit Indul unterwegs, er lehrte mich vieles, so auch

die alten Sprachen. Hier steht: „Hier ruht der König Anoria, erschlagen

und in die heiligen Hallen aufgefahren, von dort blickt er auf die Welt

der sterblichen um sie zu bewachen“.“. „War Anoria nicht auch der

König in der Geschichte von Indul?“, fragte Ben, „Ja, genau hier ist er

gestorben. Also sind wir nah‘ an Nimué’s Grab, komm gehen wir

weiter!“. Ben’s Blick ruhte noch eine Weile auf dem Grabstein, von

ihm ging eine Aura aus, die in Ben ein gutes Gefühl auslöste. Doch

sobald er sich entfernt hatte, kam der Schatten wieder über ihn. Sie

kamen an einer Ruine vorbei, sie sah aus als sei sie vor tausenden von

Jahren gebaut worden. Doch das einst so weiße Gestein war nun grau

und schmutzig, die goldenen Verzierungen waren zum Teil abgeblättert.

Sie sahen unter einer dicken Moosschicht noch einige Zeichen, denen

ähnlich, die sie am Grab entdeckten.

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