Einlieferungs- und Entnahmebedingungen - Deutsche Besetzung im ...

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Einlieferungs- und Entnahmebedingungen - Deutsche Besetzung im ...

Rundsendedienst

Einlieferungs- und Entnahmebedingungen

Rundsendeleiter:

Holger Rath

Amselweg 8

19386 Lübz

Tel. 038731/23421

E – mail: Rath-Luebz@t-online.de

Der Rundsendedienst ist eine Einrichtung für die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Deutsche

Besetzung im 1. Weltkrieg (nachstehend mit ARGE bezeichnet). Der Verkauf des eingelieferten

Materials erfolgt ausschließlich im Namen und Auftrag der Einlieferer. Die ARGE bzw. der

Rundsendeleiter tritt lediglich als Vermittler zwischen Einlieferer und Entnehmer auf.

Der Rundsendeleiter wird alle mit und für den Rundsendedienst anfallenden Arbeiten mit größter

Sorgfalt und nach bestem Wissen und Gewissen durchführen.

Der Einlieferer ist damit einverstanden, dass bei evtl. Reklamationen bzw. Rückabwicklungen des

Kaufvertrages etc. der Entnehmer unmittelbar an den Einlieferer verwiesen wird, und dass dem

Entnehmer demzufolge Name und Anschrift des Einlieferers bekannt gegeben werden.

Die nachstehenden Bedingungen für Einlieferer und Entnehmer werden in allen Teilen durch

Unterschrift auf der Anmeldung zum Rundsendedienst von den Teilnehmern anerkannt. Bei

Nichteinhaltung dieser Rundsendeordnung kann der Rundsendeleiter nach Rücksprache mit dem 1.

Vorsitzenden den Ausschluss des Teilnehmers veranlassen. Durch Ausschluss ist der Teilnehmer

jedoch nicht aus der Haftung entlassen.

Einlieferungsbedingungen

1. Einlieferungen für den Rundsendedienst können von Mitgliedern und Nichtmitgliedern

erfolgen. Durch die Einlieferung erklärt der Einlieferer sein Eigentum bzw. seine

Verfügungsberechtigung an den eingelieferten Stücken und haftet für die Echtheit derselben.

Über die Annahme oder Zurückweisung einer Einlieferung entscheidet allein der

Rundsendeleiter.

2. Eingeliefert werden kann Material unseres Sammelgebietes, sowie Material, welches hiermit im

Zusammenhang zu sehen ist. Die Einlieferungen müssen nach Gebieten, innerhalb eines

Gebietes nach Katalognummern geordnet und mit Nettopreisen ausgezeichnet sein.

Einlieferungen für Stempel- bzw. Thematiksammler sollen alphabetisch geordnet sein. Die

Preisauszeichnung muss dokumentenecht vorgenommen werden.

Eingeliefert werden soll nur einwandfreies, sammelwürdiges Material zu realistischen,

vernünftigen Preisen. Fälschungsgefährdete Marken, bessere Typen, Farben, Abarten etc.

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sollten „ BPP – geprüft „ sein. Der Entnehmer ist berechtigt, Marken oder Belege zur Prüfung

oder Nachprüfung an den zuständigen BPP zu senden. Material, welches sich bei der Prüfung

oder Nachprüfung als nicht prüfbar, manipuliert oder falsch erweist, muss vom Einlieferer wieder

zurückgenommen werden. Evtl. bereits ausgezahlte Beträge sowie die anteiligen Prüfkosten

müssen zurückerstattet werden.

Einlieferungen, die hinsichtlich der Qualität und der Preisgestaltung nicht den Anforderungen

entsprechen, können vom Rundsendeleiter an den Einlieferer zurückgegeben werden. Dem

Rundsendedienst hierdurch entstandene Kosten sind vom Einlieferer zu erstatten.

3. Lose Marken, gestempelt und postfrisch, müssen in hierfür geeigneten Auswahlheften so

untergebracht werden, dass sie sicher vor Beschädigungen aufbewahrt sind. Für Schäden, die

durch schlechte Unterbringung seitens der Einlieferer entstanden sind, können weder der

Rundsendeleiter noch der Entnehmer verantwortlich gemacht werden. Zum bestmöglichen Schutz

gegen Vertauschungen hat der Einlieferer von allen Seiten des Auswahlheftes eine Kopie

anzufertigen und diese auf der gegenüberliegenden Seite einzukleben. Nur in Ausnahmefällen

können die Kopien der Einlieferung lose beigefügt werden. Postfrische Marken bitte möglichst in

schwarze Hawid – Streifen legen.

4. Einlieferungen von Belegen können nur angenommen werden, wen Sie in hierfür geeigneten

Taschen/Umschlägen eingeliefert werden. Solche Taschen/Umschläge können vom

Rundsendeleiter gegen Erstattung der Selbstkosten angefordert werden. Die Beschreibung der

Belege auf den Taschen/Umschlägen muss dokumentenecht so vorgenommen werden, dass die

Belege an Hand der Beschreibung eindeutig identifizierbar sind. Die Belege sind außerdem mit

der lfd. Nummer zu kennzeichnen, welche sie in der Beschreibung auf der Außenseite der

Einlieferungstasche hat. Bei besseren Belegen ist es sinnvoll, ebenfalls eine Kopie

beizufügen.

5. Sämtliche Einlieferungen sind aufzuaddieren und der Gesamtwert des Heftes bzw. der Tasche in

einer beigefügten Gesamtaufstellung anzugeben. Die eingelieferten Hefte bzw. Taschen erhalten

nach Eingang beim Rundsendeleiter eine Registriernummer. Der Rundsendeleiter bestätigt dem

Einlieferer den Eingang der Einlieferung schnellstmöglich.

6. Die Abrechnung erfolgt nach höchstens 3 – 4 Umläufen von jeweils maximal 10 Teilnehmern.

Danach wird die Einlieferung als Paket an den Einlieferer zurückgesandt. Paketgebühr und

Versicherung sind vom Einlieferer zu tragen und werden von der Abrechnungssumme abgezogen.

7. Zur Deckung der Unkosten werden neben den o. a. Kosten der Rücksendung folgende Beträge

einbehalten:

1. Grundgebühr von 1,5 % der Einlieferungssumme.

Dieser Betrag wird auf jeden Fall erhoben, gleichgültig ob eine Entnahme erfolgt ist oder nicht.

Zuzüglich:

2. 8,5 % vom Entnahmewert

8. Die Postsendungen zwischen Einlieferer und Rundsendeleiter und umgekehrt sind über

eine Valoren - Versicherung abgesichert. Einlieferungen können daher ohne weitere

Zusatzversicherung durch den Einlieferer wie nachstehend vorgenommen werden:

Übergabeeinschreiben ( mit Unterschrift ) bis 750 Euro

Post – Express- Brief (Nur gegen Unterschrift des Adressaten) bis 25.000 Euro

Postpaket mit Einlieferungsquittung bis 25.000 Euro

Auf der Einlieferungssendung darf kein Hinweis auf den Inhalt der Sendung oder deren Wert

ersichtlich sein. Die Angaben sowohl beim Absender als auch beim Empfänger dürfen nur Name

und Anschrift enthalten.

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9. Bei Eintritt eines Schadens, weil ein Entnehmer sich nicht an die festgelegten Entnahmebedingungen

gehalten hat, hat der Einlieferer lediglich einen Anspruch an den verursachenden

Teilnehmer, nicht jedoch an die ARGE oder den Rundsendeleiter. Für Vertauschungen haftet

weder der Verein noch der Rundsendeleiter. Der Rundsendeleiter sowie die ARGE sind jedoch

behilflich, festzustellen, wer für die Zuwiderhandlungen gegen die Rundsendeordnung

verantwortlich ist.

Der Rundsendeleiter haftet für die Verwahrung der Einlieferungen am Ort nur mit

eigenüblicher Sorgfalt.

Entnahmebedingungen

1. Alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Besetzung im 1. WK e.V. können als

Entnehmer am Rundsendedienst teilnehmen. Die Entnehmer müssen bei Eintritt in den

Rundsendedienst Referenzadressen angeben !! (z.B. durch andere ARGE – Mitglieder,

Vereinsvorsitzendem des örtlichen Vereins o. ä. ) Die ARGE behält sich die Einholung einer

Auskunft beim „ZPVW“ vor.

2. Die Rundsendung wird in Gruppen von höchstens 15 Entnehmern vorgenommen. Folgende

Unterlagen sind der Rundsendung beigefügt:

2.1.Die Umlaufliste:

Sie beinhaltet die Anschriften und Telefonnummern der Entnehmer sowie die Anzahl und

den Wert der Hefte und Taschen. Sie muss sorgfältig und vollständig ausgefüllt

werden, auch wenn keine Entnahmen erfolgt sind !! Die Reihenfolge muss eingehalten

werden. Evtl. Änderungen der Reihenfolge aufgrund gemeldeter Abwesenheiten werden

vom RL dem Teilnehmer telefonisch mitgeteilt.

2.2.Die Benachrichtigungskarte:

Die Benachrichtigungskarte muss gleichzeitig mit der Weiterversendung der

Rundsendung an den nächsten Teilnehmer ausgefüllt an den Rundsendeleiter geschickt

werden, auch wenn keine Entnahmen erfolgt sind!

2.3.Paketkarten:

Sie werden für die Weitersendung benötigt. Es können auch Freeway – Paketkarten

verwendet werden. Als Absender ist immer die Adresse des Rundsendeleiters

anzugeben, außer beim letzten Entnehmer. Dieser schickt die Rundsendung an den

Rundsendeleiter mit seiner eigenen Adresse als Absender zurück.

2.4.Überweisungsformulare:

Die Gesamtentnahme ist unverzüglich mittels eines der beigefügten Überweisungsformulare

auf das Konto des Rundsendeleiters zu überweisen. Bei größeren Entnahmen

kann nach Rücksprache mit dem Rundsendeleiter schriftlich eine Ratenzahlung vereinbart

werden.

3. Sofort nach Übergabe durch die Post ist die Rundsendung auf Vollständigkeit und

ordnungsgemäßen Zustand zu kontrollieren. Werden fehlende Marken oder Belege,

Manipulationen irgendwelcher Art oder sonstige Unstimmigkeiten festgestellt, sind unverzüglich

der vorangegangene Entnehmer sowie der Rundsendeleiter zu benachrichtigen. Festgestellte

Vertauschungen oder sonstige unredliche Handlungen werden strafrechtlich verfolgt und an den

“ZPVW“ gemeldet.

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Der vorherige Teilnehmer haftet für Fehlendes und andere Unstimmigkeiten auch dann, wenn er

selbst keine Entnahme vermerkt hat. Die sorgfältige Überprüfung liegt also in Interesse jeden

Teilnehmers.

4. Die Weitergabe der Rundsendung hat ausschließlich durch die Post als normales Postpaket zu

erfolgen. (keine Paketdienste !!) Der Einlieferungsschein muss sorgfältig aufbewahrt werden. Das

Paket darf keinen Hinweis auf den Inhalt oder dessen Wert enthalten. Die Angaben sowohl

beim Absender als auch beim Empfänger dürfen nur Name und Adresse enthalten. Die

Sendung muss sicher verpackt werden, sodass sie nicht unbemerkt geöffnet werden kann. Sie

muss in Packpapier eingepackt und mit Klebeband gut verschlossen werden. Ist äußerlich eine

Beschädigung ersichtlich, muss vom Paketzusteller eine Tatbestandsaufnahme verlangt

werden. Der Rundsendeleiter ist umgehend zu benachrichtigen.

5. Die Rundsendungen sind auf dem Postweg durch eine Valoren – Versicherung versichert und

müssen bei der Post nicht noch zusätzlich versichert werden. Die anteilige Prämie ist in der

Umlaufliste vermerkt und vom Entnehmer zu tragen. Sie ist zusätzlich zur Entnahmesumme an

den Rundsendeleiter zu überweisen, auch dann, wenn keine Entnahmen vorgenommen wurden.

6. Um Entnahmen kennzeichnen zu können, erhält jeder Entnehmer vom Rundsendeleiter gegen

Kaution ( derzeit 5 EUR ) einen Entnahmestempel mit einer nur ihm zugeteilten Nummer. Alle

Entnahmen sind ausschließlich mit diesem Stempel zu kennzeichnen. In einfachen Heften ist der

Entnahmestempel direkt im Entnahmefeld, bei wiederverwendbaren Heften auf der Kopie

anzubringen. Bei den Belegtaschen ist der Stempel in der entsprechenden Zeile anzubringen.

7. Die entnommenen Marken, Belege etc. bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum

des Einlieferers. Werden ungeprüfte Marken unter Vorbehalt der Prüfung durch den zuständigen

BPP entnommen, ist dies vor der Entnahme mit dem Rundsendeleiter abzustimmen. Prüfkosten

gehen immer zu Lasten des Entnehmers. Ausnahmen müssen vor der Entnahme mit dem RL

abgestimmt sein.

8. Die Rundsendungen dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden !! Vom Empfang der

Sendung bis zur ordnungsgemäßen Einlieferung bei der Post (Einlieferungsschein sorgfältig

aufbewahren) haftet jeder Entnehmer für die in seinem Besitz befindliche Rundsendung in vollem

Umfang. Die Rundsendung ist am Domizil des Entnehmers durch den Rundsendedienst nicht

versichert!!

9. Eine Rundsendung muss spätestens 7 Tage nach Erhalt an den in der Umlaufliste

nächstgenannten Teilnehmer weitergeschickt werden. Die als Entnehmer des Rundsendedienstes

angemeldeten Teilnehmer sind verpflichtet, längere und vorhersehbare Abwesenheitszeiten dem

Rundsendeleiter schnellstmöglich bzw. rechtzeitig zu melden. Es empfiehlt sich, besonders in den

Ferienmonaten, dem nächsten Empfänger die Weitergabe der Rundsendung telefonisch

anzukündigen.

Bei nicht bzw. nicht rechtzeitig gemeldeter Abwesenheit haftet der Entnehmer für die Kosten

(Porto etc.) eines Rücklaufs der Sendung der der notwendigen, erneuten Absendung.

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