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reiter.spektrum.saar.de

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Reiter

spektrum

Das informative

Magazin für Pferdesport an der

saar

Ausgabe 2

2010 / Jahrgang 3

Themen

Portrait:

Karl-Heinz

Groß

Unsere

saarländischen

Rentner

Westernreiten

Top Thema

Fellfarben

Vereins -

geschehen

Jagdreiten

Freizeitreiten Springen/Dressur Modenschau Horse and Dog Trail


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Inhaltsverzeichnis

RUBRIK INHALT

Vorwort und Impressum .................................................................................... 4

Turniere

Springturnier in Furpach ...................................................................................... 5

Beckinger Frühlingsturnier ................................................................................... 6

Springturnier der RG St.Martin Spiesen ................................................................. 7

Interessante Wettbewerbe beim WBO-Turnier in Saarlouis ........................................ 8

Nachwuchstalente zeigten in Gersweiler ihr Können ................................................. 10

Hallenturnier des TRV Heiligenwald........................................................................ 12

Geländeprüfungen beim Hallenturnier des RV Rissenthal........................................... 13

Bundesvierkampf 2010 ....................................................................................... 14

Unsere saarländischen Rentner .......................................................................... 15/16

Freizeitreiter

Geländereitkurs Lindenhof .................................................................................... 17

Pferdehaltung – Freizeitspaß oder lästige Pflichterfüllung?......................................... 18/19

Reitabzeichen

RV Losheim ....................................................................................................... 20

Westernreitabzeichen auf dem Lindenhof ............................................................... 23

Jugend

Jugendseite mit Gewinnspiel................................................................................. 22

Freiwilliges Soziales Jahr im Sport......................................................................... 37

Jugendvergleichskampf beim RV Gersweiler............................................................ 41

Vereinsgeschehen

Dirk Hafemeister auf der Betzenhölle ..................................................................... 24

Neuwahlen des Vorstandes im RV Homburg und RV Ensheim .................................... 32

Springlehrgang mit Steffen Hauter beim RFV Illtal .................................................... 40

Jugendvergleichskampf beim RV Gersweiler............................................................ 41

Seminar

„6½ Wochen“ oder „Von einem der auszog …“........................................................ 25/26

Jagdreiten

Schleppjagd beim RuFV Homburg.......................................................................... 28

Gewinnspiel der Pferde Remise ............................................................................. 29

Top Thema

Die Fellfarben des Pferdes Teil 1 ........................................................................... 30/31

Portrait

Karl-Heinz Groß Eine „Institution“ im Reitsport wird 70 ............................................. 34/35

Westernreiten

Horse & Dog Trail Cup 2010................................................................................ 36/38

Vorschau ......................................................................................................... 42

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Homburg

In den Rohrwiesen 1

3


4

RUBRIK VORWORT

Der Reitsport im Saarland

wird immer vielfältiger …

und selbst für langjährige Pferdesportinteressierte

gibt es immer wieder

Neues zu entdecken. Da sich das Reglement

den jeweiligen Gegebenheiten

anpasst, wie die erfolgreiche Einfüh-

IMPRESSUM

rung der WBO zeigt, ist Reiten abwechslungsreich

geworden. Publikumsmagnete

sind nach wie vor

schwere Springen und Dressuren; aber

wer sich einmal auf den kleineren Tur-

REITER SPEKTRUM SAAR erscheint vierteljährlich und liegt zur kostenlosen Mitnahme aus.

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Anne Adam SAWA-Magazinverlag

Bliesransbacher Strasse 11 • 66130 Saarbrücken

Telefon 06831/ 9665388 • Telefax: 06831/9665388

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Redaktionsleitung & Anzeigenleitung (verantwl.)

Anne Adam (aa)

Sportredaktion Christina Schneider (hch)

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Anne Adam • SAWA-Magazinverlag • Saarbücken

WVD Druck + Neue Medien GmbH • St.Ingbert

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WVD – Druck + Neue Medien GmbH, St.Ingbert

5000 Stück, siehe auch www.sawa-magazinverlag.de

www.pferdeknipser.de

Der Verlag übernimmt keine Haftung für eingesandtes Redaktionsmaterial. Eingesandte Texte und Fotos unterliegen der

eventuellen redaktionellen Bearbeitung. Beiträge, die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichnet sind, stellen nicht

unbedingt die Meinung des Verlages dar. Der Einsender haftet selbst dafür, dass die Beiträge frei von Rechten Dritter

sind.

nieren umschaut wird feststellen, wie

viel Spaß Reiter aller Altersklassen bei

Jump and Run haben können – und

wie das Publikum mitgeht.

Führzügelwettbewerbe sind aus der Turnierszene

schon nicht mehr wegzudenken

und mit Begeisterung sitzen schon

die Kleinsten auf ihren Pferdchen.

Auch wenn mein Herz an der klassischen

Dressur hängt, findet man mich

doch auch bei solchen Wettbewerben,

denn Pferdesport ist für mich faszinierend

– in allen Sparten.

Anne Adam

Redaktionsleitung

Titelbild:

Katharina Knaup u. Stephanie Trampert-Korte

auf Paganini Foto: Kati Schoser

Titelbilder unten:

Freizeitreiter Foto: VFD

Dressur/Springen Foto: hch

Modenschau Foto: aa

Horse and Dog Trail Foto: Sabine Lang

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Der Name „Podolski“ steht für Erfolg

und zwar nicht nur auf dem Fußballplatz,

sondern auch im Springparcours.

Davon konnten sich die Zuschauer am

Samstag, und Sonntag, 27. und 28.

Februar, beim gemeinsamen Hallen-

Springturnier des RV Neunkirchen und

des Clubs Saar-Pfälzischer Springreiter

auf der Reitanlage „Beim Wallratsroth“

überzeugen. Denn in den beiden

Hauptprüfungen führte kein Weg an

Podolski, dem erst acht Jahre alten

Wallach von Diana Bülles (RV Montabaur-Horressen),

vorbei.

Der kleine braune Pole war in Siegerlaune

und holte für seine Reiterin

samstags im M**- und sonntags im

S*-Springen souverän die Siege.

„Podolski ist ein Ausnahmetalent und

ich bin sehr stolz darauf, so ein gutes

Pferd zu haben. Da ich ihn in den letzten

vier Jahren in Eigenregie von der

A-Springpferdeprüfung bis hin zum

schweren Springen ausgebildet habe,

freue ich mich natürlich noch mehr

über seine hervorragende Leistung“,

lobte die sympathische Amazone den

vierbeinigen Partner ihres Erfolges.

Der Sieg sei keineswegs geschenkt

gewesen. „Der Parcours war fair, aber

auch diffizil. Eine fehlerträchtige

Klippe für mich war beispielsweise der

Schmalsprung. Zum Glück hatte ich

dort aber dann doch keinen Fehler“,

kommentierte Bülles.

Auch die Konkurrenz sei stark genug

gewesen: „Hier waren wirklich viele

gute und schnelle Reiter und Pferde

am Start.“ Für die Clubturniere, die

ihrer Meinung nach einen ganz eigenen

Charme haben und von Meldestellenleiterin

Martina Muthweiler geradezu

perfekt gemanagt werden, nimmt

sie immer wieder gern die lange

Anreise aus Eschweiler (Aachen) in

Kauf. Bülles: „Ich reite einfach sehr

gern Turniere im Saarland, weil die

Leute so nett sind und es hier für Reiter

mit Leistungsklasse zwei und unerfahrenen

Pferden viele Startmöglichkeiten

gibt.“

Doppelsieg für Andreas Woll

Zweite und Dritte im M**-Springen

wurden die Luxemburgerin Liette

Thiry (Cercle Equestre de Luxembourg)

auf Silk Thread und die Saarländerin

Anuschka Zewe (RV Schaumberg)

auf For Fun. In der

Springprüfung der Klasse S*, dem

Highlight der zweitägigen Hallenveranstaltung,

belegte der gebürtige Saarländer

Stefan Abt, der auf Prins van de

Kapel für den Dockendorfer RC angetreten

war, den zweiten Platz. Auf

Rang drei landeten Michael Wittschier

von der RSG Prüm und sein Davidson.

Über einen Doppelsieg in der mittelschweren

Klasse durfte sich Andreas

Woll vom RFV Neunkirchen-City

freuen. Er gewann an beiden Tagen die

erste Abteilung im M*-Springen. In

den zweiten Abteilungen siegten Charlotte

Bettendorf (Societe Hippique

Rurale) und Karsten Schäfer (RSV

Käshofen).

Martina Muthweiler von der Meldestelle

war zufrieden: „Trotz der Orkan-

Böen war die Resonanz sehr positiv.

Wir hatten insgesamt 526 Starts, was

eine wirklich gute Bilanz ist – vor

allem für das erste Turnier im Jahr.“

Pilotprojekt Prüfung für Richterund

Parcoursbauer

Im Rahmen des Springturniers fand

zudem als Pilotprojekt eine Prüfung

für Richter- und Parcoursbauer nach

der neuen APO, der Ausbildungsprüfungsordnung,

statt. Diese Ordnung

gilt seit Beginn des Jahres. Sie regelt

fortan die Ausbildung von Trainern,

Richtern und Parcoursbauern. Durch

sie wird eine neue Qualifikation in den

Kommissionsbereichen der Länder

abgeprüft. Die APO ist eine Neuerung

und hat daher Pilotcharakter, und zwar

sowohl im Saarland als auch in den

anderen Bundesländern. Es handelt

sich hierbei um eine Prüfung auf S-/M-

Niveau, nach deren Bestehen die Rich-

TURNIERE

Springturnier in Furpach – Podolski verteidigte

seinen guten Ruf, neue Richter- und Parcoursbauerprüfung

bravourös gelaufen

ter und Parcoursbauer dann eigenverantwortlich

Prüfungen bis zur Klasse

S* richten und bauen dürfen. Abgenommen

wird diese Prüfung von einer

Kommission, zu der Gutachter aus den

Kommissionen „Springen“ und „Parcoursbau“

besteht.

Die Prüflinge haben im theoretischen

Teil einen Katalog mit rund 60 Fragen

aus dem Bereich der LPO – Richten

und Parcoursbauen bis Klasse S* – zu

beantworten. Zudem müssen sie im

praktischen Teil ihr Können unter

Beweis stellen. Für die Richter liegt

die Anforderung darin, einen Parcours

der schweren Klasse kompetent abzunehmen.

Die Parcoursbauer müssen selbst einen

Parcours kreieren und dann auch in

Eigenregie bauen. Vier Prüflinge im

Bereich „Richten“ und ein Prüfling im

Bereich „Parcoursbau“ waren an diesem

Wochenende in Furpach angetreten.

Alle Fünf bestanden ihre Prüfung

mit Bravour. Zusätzlich unterzog sich

ein weiterer Prüfling mit Erfolg der

Höherqualifizierung zum Parcoursbauer

bis Klasse M*. Sowohl die Prüflinge

als auch die Prüfer waren mit

dem gelungenen Abschluss der Veranstaltung

zufrieden. hch

Auswahlergebnisse (Sieger)

Springpferdeprüfung der Klasse L

Anuschka Zewe mit Concetto 15

RV Schaumberg

Springprüfung der Klasse A**

1. Abteilung: Selina Joseph mit Lunkes'Hof-Sarabi

TGS Lunkeshof

Springprüfung der Klasse L

1. Abteilung: Nadja Plavcic mit Fabienne 387

RC Billigheim

Springprüfung der Klasse M*

1. Abteilung: Andreas Woll mit Flying Robert

RFV Neunkirchen-City

Springprüfung der Klasse S*

Diana Bülles mit Podolski

RV Montabaur-Horressen

Diana Bülles vom RV

Montabaur-Horressen und

ihr Erfolgspferd „Podolski“

entschieden das S*-Springen

souverän für sich

Foto: hch

5


Kerstin Müller, die

erfahrene Vielseitigkeits -

reiterin vom RSC Walshausen,

holte sich auf Fidelio

souverän den Sieg im A-

Stilgeländeritt

Für den Gastgeberverein

war unter anderem Isabell

Lachmund erfolgreich am

Start

Fotos: hch

TURNIERE

Beckinger Frühlingsturnier

lockte erstmals auch mit Geländeritten und Dressuren

6

„Es hat riesigen Spaß gemacht, diese

wunderschöne Geländestrecke in der

Halle zu reiten“, verkündete Kerstin

Müller (RSC Walshausen) nach ihrem

erfolgreichen Ritt im A-Stil-Geländeritt

zufrieden. Ebenso zufrieden mit

ihrer Runde waren die Richter, die ihre

Leistung mit der Wertnote 8,2 belohnten

und ihr damit verdient den Sieg in

dieser Geländeprüfung zuerkannten.

Platz zwei ging an Katharina Schunk

(Pf. P. RFV. Thaleischweiler-Fröschen)

mit der Wertnote 8,1. Dritte wurde

Selina Schweigert vom RV Saargau-

Merzig, die sich die Wertnote 8,0

erritt. Im E-Stilgeländeritt siegte Isabel

Theobald von der RFG Gerensrech

Altforweiler vor Selina Rück vom RV

Saargau-Merzig und Nathalie Bley

vom RFV Beckingen.

Für die Pferdefreunde Margarethenhof

war es am Samstag und Sonntag, 6.

und 7. März, das erste Mal, dass sie bei

ihrem Hallen-Frühlingsturnier neben

den üblichen Reit- und Springprüfungen

auch Dressuren und sogar zwei

Geländeritte ausrichteten – eine gelungene

Premiere. Denn die Teilnehmer

der beiden Geländeprüfungen waren

von den Naturhindernissen wie Tisch,

Rennbahnhecke und Entenhaus begeistert.

„Die Kurse waren sehr ansprechend

gebaut und wurden von allen

Beteiligten mit Begeisterung angenommen.

Deshalb ich hoffe, dass diese

Prüfungen auch im nächsten Jahr wieder

ausgeschrieben werden“, so Müller.

Aufgrund ihrer großen Erfahrung als

„Buschreiter“ hatte Karl Meiers, Anlagenbesitzer

und Vereinsvorsitzender,

sie in der Woche vor dem Turnier als

Coach für einen Vielseitigkeitslehrgang

angeheuert. „Nicht nur am Turnier

selbst, sondern auch am Lehrgang

war die Resonanz der Teilnehmer und

Zuschauer überwältigend“, freute sich

Meiers, der bereits ein Revival ins

Auge gefasst hat und dann als „alter

Buschreiter“ sogar selbst an den Start

gehen möchte. „Gerade in den Geländeritten

haben wir zu Beginn der grünen

Saison ansprechende Leistungen

gesehen“, lobte Richter Julius Schmeer

die Qualität der Reiter und Pferde.

Die kombinierte Prüfung der Klasse A,

die aus den drei Teilen Dressur, Springen

und Stilgeländeritt bestand,

gewann Christina Franken (RV 71 Ballern)

vor Isabell Lachmund (PF Margarethenhof)

und Nadine Gleser (RV

Rissenthal). Sie hatte sich zuvor

Auswahlergebnisse (Sieger)

Reiter-Wettbewerb

3. Abteilung: Laura Di Franco mit Peggy

RSV Völklingen

Dressurwettbewerb der Klasse E

Laura Bickelmann mit Alphazet

RGS St. Georg Untere Saar Dillingen)

Caprilli-Test

Selina Müller mit Dorinde

RV Akazienhof Scheuern

Stil-Springwettbewerb der Klasse E

Katrin Kiefer mit Schwalbe 162

RFV Neunkirchen-City

Stil-Springprüfung der Klasse A*

1. Abteilung: Eva Waller mit Champertain 2

Akad. RC a. d. Univ. d. Saarlandes

Springprüfung der Klasse A**

2. Abteilung: Katharina Schunck mit Iwan C

Pf. P. RFV. Thaleischweiler-Fröschen

bereits souverän den Sieg in der Dressurprüfung

der Klasse A geholt. Im

Dressurwettbewerb der Klasse E lag

Laura Bickelmann von der RG St.

Georg Untere Saar Dillingen vorn.

Auch die Jugend des Gastgebervereins

präsentierte sich gut. So entschied beispielsweise

Maximilian Meiers, der in

diesem Jahr als einziger Saarländer für

den „Preis der Besten“ im Mai in

Warendorf nominiert ist, ein A*-Stilspringen

für sich. Vereinskollege Alexander

Etringer gewann ein A**-

Springen. Isabell Lachmund, die

ebenfalls für den Veranstalter angetreten

war, wurde unter anderem Zweite

in der kombinierten Vielseitigkeitsprüfung

der Klasse A. Auch Alisha

Neroth, die gemeinsam mit Meiers

junior zur Sichtung für die Kinder-

Europameisterschaft eingeladen ist,

sammelte fleißig Schleifen.

Wie gewohnt lockte die Disco, die am

Samstagabend im beheizten Zelt stattfand,

wieder zahlreiche feierwillige

Reiter und Nicht-Reiter auf den Margarethenhof.

Meiers: „Es ist toll, dass

unsere Veranstaltung im Turnier- wie

auch im Event-Kalender bereits so

etabliert ist.“ Er dankte allen Mitgliedern,

Helfern, Gönnern und Nachbarvereinen

für ihr großes Engagement,

ohne das ein solches Turnier nicht

möglich wäre. hch

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So richtig schnell waren Steffen

Hauter und sein Truman mit ihrem

37.26 Sekunden-Ritt zugegebenermaßen

nicht, dafür hatten sie am Ende der

Prüfung mit nur 0,25 Fehlern aber

weniger Strafpunkte als alle anderen –

und das reichte dem erfolgreichen Paar

vom RV Großsteinhauserhof, um in

Elversberg das S*-Springen mit Siegerrunde

zu gewinnen.

Die höchste Prüfung, die von der RG

St. Martin Spiesen im Rahmen ihres

Springturniers (12. bis 14. März) ausgerichtet

wurde, stellte hohe Anforderungen

an Reiter und Pferd. Obwohl

Edmondo Carbone (Club der Pferdefreunde

Goch) und Konrad mit 33.14

Sekunden flott waren, blieb für sie bei

vier Fehlern auf dem Konto nur Rang

zwei.

Auch Stefan Abt, der mit Angelique

für den Dockendorfer RC antrat, half

seine schnelle Zeit von 33.80 Sekunden

am Ende nur wenig. Denn auch er

kassierte vier Fehler und landete auf

dem dritten Platz. Das beste Ergebnis

für das Saarland erzielte Anuschka

Zewe (RV Schaumberg). Im Sattel von

For Fun absolvierte sie ihren Ritt in

35.61 Sekunden und wurde - mit vier

Strafpunkten behaftet - Vierte.

„Dass wir beim Frühjahrsturnier ein

Springen der schweren Klasse auf dem

Programm hatten, war eine Premiere.

Die gute Resonanz der Reiter zeigt

aber, dass sie gerade zu Beginn der

Saison schon Wert auf solche Prüfungen

legen“, informierte Gerd Geyer,

Vorsitzender der RG St. Martin Spiesen.

Einen fulminanten Heimsieg für

den Gastgeberverein holte Mike Benjamin

Schröder im L-Springen. An die

36.12 Sekunden, die er auf Ashley vorgelegt

hatte, kam keiner ran – noch

nicht einmal er selbst. Und so musste

er sich bei seinem zweiten Ritt, den er

auf Linton in 36.95 Sekunden absolvierte,

mit Platz zwei begnügen. Dritte

wurde Lia Staudt (RV Idar-Oberstein)

mit Cottilon und 37.38 Sekunden. „Da

ich im A**-Springen davor nicht so

gut war, hatte ich nicht mit einem so

guten Ergebnis gerechnet“, freute sich

das Nachwuchstalent. Dass er nicht

nur siegte, sondern zudem auch noch

Zweiter wurde, machte ihn natürlich

besonders stolz auf seine Pferde: „Sie

haben beide toll mitgekämpft.“

Auch mehrere Doppelsieger galt es von

Freitag bis Sonntag in der Georg-Orth-

Halle zu ehren. So gab es für Sebastian

Kirst (PSV Bernkastel-Kues) im M*-

Springen mit La Croix wie auch im

M*-Springen mit Quinar's Princess

jeweils ein goldenes Schleifchen.

Nachwuchsreiterin Lisa Heim vom

RFV Pirmasens/ Winzeln holte sich

ebenfalls zwei Siege, und zwar auf

Cordano in einem M*- und auf Wiwian

Lamont im anderen M*-Springen.

Katrin Kiefer vom RFV Neunkirchen-

City gewann mit ihrer Baby Lou das E-

Springen und das E-Springen mit Stechen.

Ihr Vereinskollege Andreas Woll

siegte auf Lucca im L- und auf Almani

im M**-Springen. Turnierrichter Klaus

Altmeyer zog eine positive Bilanz:

„Die Saarländer sind bereits gut in

Form, und gerade die viel versprechenden

Nachwuchsreiter lassen auf eine

erfolgreiche Saison hoffen.“ hch

TURNIERE

Springturnier der RG St. Martin Spiesen –

Fulminanter Heimsieg für Schröder

Ellen + Armin Riga

Im Flürchen 55

66687 Wadern-Nunkirchen

Auswahlergebnisse (Sieger)

Reiter-Wettbewerb

3. Abteilung: Laura Di Franco mit Peggy

RSV Völklingen

Dressurwettbewerb der Klasse E

Laura Bickelmann mit Alphazet

RGS St. Georg Untere Saar Dillingen)

Caprilli-Test

Selina Müller mit Dorinde

RV Akazienhof Scheuern

Stil-Springwettbewerb der Klasse E

Katrin Kiefer mit Schwalbe 162

RFV Neunkirchen-City

Stil-Springprüfung der Klasse A*

1. Abteilung: Eva Waller mit Champertain 2

Akad. RC a. d. Univ. d. Saarlandes

Springprüfung der Klasse A**

2. Abteilung: Katharina Schunck mit Iwan C

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Nachwuchsreiter Mike

Benjamin Schröder

holte für die gastgebende

RG St.Martin Spiesen im

L-Springen souverän die

Plätze eins und zwei

Foto: hch

7


Selina Rück (hier beim

Abspringen auf dem

Außenplatz) holte sich in

Saarlouis den Sieg im E-

Stilgeländeritt

Foto: hch

TURNIERE

Interessante Wettbewerbe

8

beim WBO-Turnier in Saarlouis

Ein Turnier nicht für Turnier-, sondern

für Freizeitreiter fand am Sonntag, 14.

März, auf dem Gestüt Wiesenhof in

Saarlouis statt. „Unsere Veranstaltung

war speziell darauf ausgerichtet, auch

den Freizeitreitern die Chance zu

geben, mal ohne großes Brimborium an

einem Turnier teilzunehmen – ohne

Leistungsdruck, dafür aber mit viel

Spaß an den interessanten Wettbewerben“,

kommentierte Bernd Diny, der

Saarlouiser Kreisvorsitzende das Turnier.

Drei Prüfungen standen bei der

Hallen-Breitensportveranstaltung des

Kreisreiterverbandes Saarlouis auf dem

Programm. Da sie speziell auf die Freizeitreiter

ausgerichtet waren, durften

lediglich Turnierreiter mit der kleinsten

Leistungsklasse, also LK sechs, teilnehmen.

Beim E- Stilgeländeritt, der ersten

Wertung für den Vielseitigkeitscup

2010, galt es einen Kurs zu absolvieren,

der aus zehn Natursprüngen von

bis zu 90 Zentimetern Höhe bestand.

Mit einer Wertnote beurteilten die

Richter den Stil und die Einwirkung

des Reiters. Der Sieg ging hier an

Selina Rück vom RV Saargau-Merzig

mit Tuwak (Wertnote 8,5). Sie holte

auch Platz zwei, diesmal mit Occarino

und der Wertnote 8,2.

Mit demselben Ergebnis kam Isabel

Theobald von der RFG Gerensrech

Altforweiler, die hier ihren Just

Delight gesattelt hatte, ebenfalls auf

den zweiten Rang. Mit Carthago und

der Wertnote 8,0 belegte sie zudem

Platz vier.

Acht Hindernisse, wie beispielsweise

ein Slalom-Parcours, erwarteten die

Teilnehmer dann beim Geschicklichkeitswettbewerb.

Entscheidend war

hier die Zeit, jeder Fehler wurde mit

fünf Sekunden zusätzlich geahndet.

Gewonnen wurde diese Prüfung von

Lisa Fiedler vom gastgebenden RB 64

Saarlouis, die den Kurs in nur 66

Sekunden absolvierte. Auch einen

„Jump and Run“- Wettbewerb gab es.

Dabei musste ein niedriger Parcours

erst hoch zu Ross und dann per Pedes

möglichst fehlerfrei und schnell überwunden

werden. Hier hatte Axel Müllenbach,

der für die RFG Ilsenhof an

den Start gegangen war, die Nase in

51,9 Sekunden siegreich vorn. hch


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9


Nachwuchsreiter Thies

Beyer vom RFV Illtal

gewann souverän die

Springpferdeprüfung der

Klasse L

Foto: hch

TURNIERE

Nachwuchstalente zeigten in Gersweiler

ihr reiterliches Geschick

10

„Der Reitsport ist im Hinblick auf seinen

Nachwuchs gut aufgestellt“, so das

positive Fazit von Turnierrichter Klaus

Altmeyer nach dem Turnier in Gersweiler.

Denn dass es sowohl im Saarland

als auch in Rheinland-Pfalz

gerade unter den Springreitern gleich

mehrere viel versprechende und bereits

erfolgreiche Talente gibt, stellten diese

am Samstag, 21. März, und Sonntag,

22. März, beim großen Hallen-Springturnier

wieder einmal eindrucksvoll

unter Beweis.

So mischte die Jugend bei der gemeinsamen

Veranstaltung, die der Club

Saar-Pfälzischer Springreiter und der

Reitverein Gersweiler am alten Wasserturm

auf der gleichnamigen Anlage

ausrichteten, in allen elf Prüfungen

kräftig mit. Neben zahlreichen Platzierungen

ritten die trotz ihrer Jugend

schon „alten Parcours-Hasen“ auch

mehrere Siege ein.

Für das Saarland gewann Thies Beyer

(RFV Illtal) eine L-Springpferdeprüfung,

Janina Hammes (RV Heidwaldhof)

die erste Abteilung in einem A**-

Springen, Linda Schwinn (RRV

Honzrath) die zweite Abteilung in

einem L-Springen und Corinna Rupp

(RFG Gerensrech Altforweiler) die

erste Abteilung in einem L- Springen.

Highlight war der Sieg von Anuschka

Zewe (RV Schaumberg) im S*-Springen,

der höchsten Prüfung dieses zweitägigen

Turniers. Auf For Fun absolvierte

die sympathische Studentin den

schwierigen Parcours nicht nur fehlerfrei,

sondern auch in Bestzeit. An ihrer

55.26 Sekunden schnellen Runde kam

– trotz engagierter Versuche – niemand

vorbei. Sie verwies damit sogar ihren

eigenen Springtrainer Stefan Abt

Auswahlergebnisse (Sieger)

Springprüfung der Klasse A**

2. Abteilung: Markus Wagner mit Gavan 6

RV Schaumberg

Springprüfung der Klasse L

1. Abteilung: Andreas Woll mit Loxley 61

RFV Neunkirchen-City

Springprüfung der Klasse M*

Lisa Heim mit Mister Ed 69

RFV Pirmasens/ Winzeln

Springprüfung der Klasse M*

2. Abteilung: Steffen Hauter mit Goldjunge 150

RV Großsteinhauserhof

Springprüfung der Klasse M**

Stefan Abt mit Don Phill

Dockendorfer RC

Springprüfung der Klasse S*

Anuschka Zewe mit For Fun 26

RV Schaumberg

(Dockendorfer RC) souverän in die

Schranken. Sein Ritt auf Prins van de

Kapel blieb zwar ebenfalls ohne Fehler,

war aber mit 59.21 Sekunden zu

langsam. Er musste sich mit Rang zwei

begnügen. Dritter wurde Manuel Marx

vom RV Gestüt Fronhof mit Contendra

(0 Fehler/ 60.41 Sekunden).

Als „Sahnehäubchen“ holte sich Zewe

dann in diesem schweren Springen

zudem auf Cantino den vierten (0 Fehler/

61.24 Sekunden) und auf Clark

Gable den fünften Platz (0 Fehler/

68.22 Sekunden). „Meine Mitstreiter

haben mir den Sieg nicht leicht

gemacht“, lobte die strahlende Gewinnerin

die starke Konkurrenz. „Das reitsportliche

Niveau dieser Veranstaltung

war wirklich hoch“, so Zewe weiter.

Zwei Goldschleifen für Rheinland-

Pfalz hatte Lisa Heim (RFV Pirmasens/

Winzeln) bei ihrer Rückfahrt im

Gepäck. Im Sattel von Mister Ed und

Wiwian Lamont entschied sie zwei

M*-Springen siegreich für sich.

Erfolgreichster Teilnehmer des Turniers

war mit seinen drei Siegen

(Springpferdeprüfung der Klasse A**

und L sowie M**- Springen) und zahlreichen

Platzierungen der gebürtige

Saarländer und Profi-Springreiter Stefan

Abt. Der RV Gersweiler am alten

Wasserturm freute sich über die gute

Zusammenarbeit mit dem Springreiterclub.

Marion Mauer, Vorstandsmitglied

des Gersweiler Reitvereins, war sehr

zufrieden: „Bei der Organisation wie

auch bei der Durchführung des Turniers

hat alles prima geklappt.“ Die

große Zahl der Reiter und Zuschauer

war für beide Vereine ein Zeichen der

positiven Resonanz. hch


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hohe Qualität, Fachkompetenz

und eine langjährige

Tradition im Zimmerer- und

Dachdeckerhandwerk steht.

Konsequente Ausrichtung,

ständige Weiterbildung, und

Lehrgänge ermöglichen dem

Team auf dem neuesten

Stand zu sein und dem Kunden

ein erstklassiges, kompetentes

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„Uns liegt das Thema Umweltschutz sehr am Herzen“, beteuert

Dieter Arnold, einer der beiden Geschäftsführer der Arnold

Dach & Solar GmbH. Dadurch resultierend entwickelte sich die

Installation von Photovoltaik-Anlagen zu einem maßgeblichen

Geschäftszweig. Seit 2003 realisiert die Arnold Dach und Solar

GmbH mit großem Erfolg und steigenden Zahlen Photovoltaik-

Anlagen auf Privat-Dächern, Kommunalen Einrichtungen

und Industrieanlagen. 1480 kWp in 2009, mit

ca. 1280 Tonnen CO2-Vermeidung. Auch die Anlage

auf den Dächern der eigenen Betriebsgebäude

leistet Ihren Beitrag mit der Vermeidung von

jährlich 112 Tonnen Kohlendioxid.

„Hochwertige Materialien, Innovationsbewusstsein und eine hohe Qualität in der

Ausführung unserer Arbeiten – dafür stehen wir mit unserem guten Namen ein.“

so Gerhard Arnold (Geschäftsführer).

Arnold Dach und Solar GmbH

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11


Marai Essig vom

RV Ensheim erritt sich

nicht nur in der A-Dressur,

sondern auch in ihrer ersten

L-Dressur den Sieg

Der Umstieg vom Westernin

den Dressursattel fiel

Caroline Franz (TRV

Heiligenwald) nicht

schwer – sie belegte auf

Anhieb den dritten Platz in

der E-Dressur

Marie Ruppel (RG

St.Martin Spiesen) gewann

mit ihrem Pony eine E-

Dressur und ein E-Springen

Fotos: hch

TURNIERE

Hallenturnier des TRV Heiligenwald – Westernreiterin

brilliert in Dressur, Hauptsieg geht an Gastgeber

12

Dass man auch als Westernreiterin im

Dressursattel eine gute Figur machen

kann, stellte Caroline Franz vom TRV

Heiligenwald am Wochenende eindrucksvoll

unter Beweis. Denn beim

Dressur- und Springturnier, das ihr

Verein am 27. und 28. März ausrichtete,

ging die 18-jährige Amazone zum

ersten Mal im Viereck an den Start –

und erritt sich in der E-Dressur gleich

Rang drei. Partner ihres Erfolges war

Webster Veritas.

Die amtierende Saarlandmeisterin im

„Western Horsemanship“ freute sich

über ihren unerwarteten Erfolg: „Da

ich derzeit kein Westernpferd zum Reiten

habe, wollte ich einfach mal etwas

Neues ausprobieren. Dass es in der

Dressur auf Anhieb so gut geklappt

hat, macht mich stolz. Webster ist ein

toller Lehrmeister, und das Dressurreiten

macht mir auf ihm richtig Spaß.“

Auch das Springreiten möchte die vielseitige

Reiterin gern einmal ausprobieren.

„Dem Westernreiten habe ich aber

trotzdem nicht abgeschworen, und

meinen Titel würde ich schon gern

noch mal verteidigen“, gestand sie

schmunzelnd.

Vereinskameradin Tamara Küderle

zeigte bei ihrer Turnierpremiere ebenfalls

eine gute Leistung und belegte

mit Rerraras Duke vor Franz den

zweiten Platz. Gewonnen wurde diese

E-Dressur von Marie Ruppel (RG

St. Martin Spiesen) und ihrem Frederic.

Auch im E-Stilspringen holte

sich Ruppel den Sieg – diesmal im

Sattel ihres zweiten Pferdes Corielle.

Mit Frederic belegte sie zudem Platz

zwei.

In der A- und L-Dressur siegte Marai

Essig (RV Ensheim), Tochter des

mehrfachen Saarlandmeisters und

Berufsreiterchampions Günter Essig.

„Dass sie nicht nur die A-Dressur, sondern

auch gleich ihre erste L-Dressur

gewonnen hat, macht mich sehr stolz“,

verkündete ihr Vater gerührt.

Getreu dem Motto „Aller guten Dinge

sind drei“ heimste Thorsten Volz (RFV

Illtal) mit Calanda, Celtic und Final

Star in der A**-Springpferdeprüfung

die ersten drei Plätze ein. Er holte sich

auf Quintus zudem den Sieg in der L-

Springpferdeprüfung. Highlight des

Hallenturniers war ein L-Springen mit

Stechen.

Nachdem nur Anke Harz (TRV Heiligenwald)

und Kathrin Heu (RFV Losheim)

mit einem Nullfehlerritt ins Stechen

kamen, wurde es spannend. Am

Ende blieb die goldene Schleife in

Heiligenwald – dank Harz und ihrem

Herbie, die den Parcours fehlerfrei in

36.41 Sekunden absolvierten. Ebenfalls

fehlerfrei, aber mit 37.52 Sekunden

einen Tick langsamer, landeten

Heu und ihre Amber auf dem zweiten

Platz. Dritte wurde Katrin Lang (Akad.

RC a. d. Univ. d. Saarlandes) mit King

Louis und vier Fehlern in 47.90

Sekunden.

„Wir sind stolz darauf, dass bei diesem

Turnier erstmals in unserer Geschichte

elf Reiter für den eigenen Verein an

den Start gegangen sind. Sogar Olaf

Läpple, unser Vorsitzender, wagte nach

elf Jahren Abstinenz wieder einen Turnierstart“,

so Frank Behrend vom gastgebenden

Verein zufrieden. Erfolgreichste

Reiterin des TRV

Heiligenwald war Ines Oberhofer mit

ihren zwei Pferden Lara und Cathani.

hch

Auswahlergebnisse (Sieger)

Stil-Springwettbewerb der Klasse E mit

Stechen

Sarah Franz mit Tamiza Lotos

RFV Illtal

Stil-Springprüfung der Klasse A*

Selina Maringer mit Question 4

RFG Gerensrech Altforweiler

Springprüfung der Klasse A**

Julia Blass mit Casillas B

RSG Berghof-Einöd

Springprüfung der Klasse A**

Svenja Scheffler mit Coster Mange Penge

RFV 1970 Ottweiler

Springprüfung der Klasse L

Jenny Marx mit Rio de Rasso

RFV 1970 Ottweiler

Springprüfung der Klasse L

Klaus Conrad mit Darius 469

RV 71 Ballern


Der typische Geruch von Pferden, Tannenzweigen

und Würstchen durchzieht

die Luft. In der mit Natursprüngen

bestückten Halle absolvieren gerade

Nadine Gleser und ihre Cinderella den

Geländeparcours. Das Getrappel der

galoppierenden Hufe, das rhythmische

Schnauben des Pferdes und das Knarren

des Ledersattelzeugs dominieren die

Geräuschkulisse. Die ersten Naturhindernisse

hat das Paar bereits erfolgreich

hinter sich gelassen. Nadine und Cinderella

sind flott unterwegs und nehmen

jede Hürde wie im Flug. Schon galoppieren

sie zur Holzhütte. Jetzt noch die

aus Schweinekoben und Rennbahnsprung

bestehende Kombination sicher

überwinden, dann ist es geschafft...

Turnierrichterin Rosenzweig: „Alle

Ritte waren routiniert, es gab keine

schlechten Bilder.“

Der Einsatz hat sich für Nadine Gleser

vom gastgebenden RV Rissenthal und

ihre Cinderella gelohnt. Denn die Richter

bewerteten die souveräne Leistung

des Paares mit der Wertnote 8,0 und

erkannten ihnen damit den Sieg im Stil-

Geländeritt der Klasse A zu. Zweite

wurde Birgit Hohlweg (RV Einöd) mit

Hopeful Hannes und der Wertnote 7,8.

Den dritten Platz teilten sich Anna

Strate auf Fiona und Selina Schweigert

auf Waikiki S – die Vereinskameradinnen

vom RV Saargau-Merzig erhielten

beide die Wertnote 7,7.

Auch im Stil-Geländeritt der Klasse E

konnte sich Gleser behaupten und holte

für den Gastgeberverein hinter der Siegerin

Ulrike Patzke (RV Landau im Asv

Landau) den zweiten Platz. Dritte

wurde Selina Rück vom RV Saargau-

Merzig.

Stefan Odenbreit, Vorsitzender des

Landkreises Merzig-Wadern und Förderer

der Vielseitigkeit, lobte: „Es freut

mich sehr, dass der Veranstalter erneut

zwei Geländeritte ausgeschrieben hat.

Wie groß die Nachfrage nach diesen

Prüfungen ist, zeigt die hohe Zahl der

Teilnehmer. Die Startmöglichkeiten für

die Teilnehmer sind hier nahezu ideal,

und dass auch dieses Mal im Vorfeld

wieder ein Geländelehrgang stattgefunden

hat, ist besonders lobenswert. Auch

die Parcoursgestaltung ist im Vergleich

zum Vorjahr noch besser, die positiven

Veränderungen sind deutlich sichtbar.“

Er betonte den enormen Aufwand, den

der Veranstalter für sein Turnier

betreibe. „Jetzt haben wir schon drei

feste Turniere mit Vielseitigkeitsprüfungen

in unserer Region“, freute sich

Odenbreit.

Auch Turnierrichterin Heide-Lore

Rosenzweig zog eine positive Bilanz:

„Solche Prüfungen sollten wirklich

häufiger ausgeschrieben werden. Alle

Ritte waren routiniert und der Klasse

angepasst, es gab keine schlechten Bilder.“

Sie bewunderte vor allem die

Courage der fast ausschließlich jugendlichen

Reiter. Denn: „Die Hindernisse

sind zwar fair gebaut, aber trotzdem

auch ganz schön achtungsgebietend.“

Gleich vier Siege gingen beim großen

Hallen-Reitturnier, das der RV Rissenthal

am 27. und 28. März auf dem

Jagerhof veranstaltete, auf das Konto

des Gastgebervereins. Denn neben

Nadine Gleser holten auch Jil Sepeur

im Dressurwettbewerb der Klasse E

sowie Tanja Selzer in der 3. Abteilung

des Reiter-Wettbewerbs und im

Caprilli-Test goldene Schleifchen. Die

E-Dressur „Kür“ gewann Stefanie

Heckmann vom RFV 1970 Ottweiler.

Karin Lehnert vom RV Rissenthal war

beeindruckt: „Einige Reiter trugen für

TURNIERE

Erneut Geländeprüfungen

beim Hallenturnier des RV Rissenthal

diese Prüfung sogar extra ein Kostüm.“

Im E-Punktespringen siegte

Laura Hennrich (RFV Saarwellingen),

im E-Stilspringen mit Stechen hatte

Rebecca Schwinn (PSV Am See) die

Nase vorn. Den Reiterwettbewerb

dominierten klar die Mitglieder der

RFG Ilsenhof/ Beckingen. So entschieden

Jil Sander die 1. Abteilung, Nadine

Hensinger die 2. Abteilung und Jessica

Schneider die 4. Abteilung souverän

für sich. Der erste Platz in der 5. Abteilung

ging an Nina Schumacher vom

RV Beckingen. hch

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Nadine Gleser und ihre

Cinderella holten für den

Gastgeberverein den Sieg

im A-Stilgeländeritt

Foto: hch

Dressurwettbewerb der Klasse E - Kür

Stefanie Heckmann mit Atair 17

RFV 1970 Ottweiler

Punkte-Springprüfung der Klasse E

Laura Hennrich mit Spike

RFV Saarwellingen

Stil-Springwettbewerb der Klasse E mit Stechen

Rebecca Schwinn, mit Zato

PSV Am See

Reiterwettbewerb

1. Abteilung: Jil Sander mit Merlin, RFG Ilsenhof/ Beckingen

2. Abteilung: Nadine Hensinger mit Dajan, RFG Ilsenhof/ Beckingen

4. Abteilung: Jessica Schneider mit Hilly-Billy, RFG Ilsenhof/ Beckingen

5. Abteilung: Nina Schumacher mit Dagostino, RV Beckingen

13


Foto: hch

14

TURNIERE

Bundesvierkampf 2010 im Saarland

Der Deutschlandpreis der Vierkämpfer

(Bundesvierkampf), der jährlich im

April an wechselnden Austragungsorten

der Bundesrepublik Deutschland

stattfindet, ist ein Preis für Junior-Vierkämpfer

bis einschließlich 18 Jahren

und besteht aus den Disziplinen:

Schwimmen, Laufen, Reiten Dressur,

Reiten Springen.

In diesem Jahr war die Reitanlage

„Beim Wallratsroth“ in Neunkirchen

Furpach der Austragungsort.

An drei Tagen fieberten und kämpften

14 Mannschaften um den Titel. Die

beiden saarländischen Mannschaften

fanden in ihren Fans lautstarke Unterstützung

und unter anfeuernden Rufen

und wedelnden Saarlandfähnchen

schaffte es die Mannschaft Saarland II

auf einen beachtlichen vierten Platz.

Celine Freudenreich: „Wir haben uns

im Team super gut verstanden. Was ich

auch schön fand, ist, dass wir ein saarländisches

Team waren und nicht zwei

Mannschaften. Jeder hat für jeden mitgefiebert,

hat jeden angefeuert und

sich auch für jeden gefreut.“

Die Mannschaft Saarland I belegte

Platz 12 und ist stolz darauf dabei

gewesen zu sein. Isabell Theobald hat

es auf den Punkt gebracht: „Ich fands

toll, denn es hat super viel Spaß

gemacht auch mal in einer Mannschaft

zu starten. Obwohl wir zwei Teams

waren, waren wir zusammen ein Team.

Das Schwierige beim Reiten ist die

Kunst, sich innerhalb weniger Minuten

auf ein fremdes Pferd einstellen zu

können, denn immer zwei Reiter eines

Teams müssen auf zwei ausgelosten

Pferden eines anderen Teams antreten.

Reiterliches Geschick in Dressur und

Springen, sowie Fitness und Kondition

zeichnen einen Vierkämpfer aus.

Die saarländischen Landestrainer Pankok

(Dressur) und Reitmeier (Springen)

sind mit Recht stolz auf ihr ganzes

Team.

Den Titel errungen hat letztendlich die

Mannschaft aus Westfalen, für uns

besteht das Siegerteam jedoch aus

Vanessa Körner, Celine Freudenreich,

Ann-Catrin Müller, Isabel Theobald,

Ersatzmann Philipp Weber und Mannschaftsführer

Dieter Pankok (Mannschaft

II), sowie Mareike Schwarz,

Laura Lacour, Irene Weber, Anna

Hanslik, Ersatzfrau Lara Hanslik und

Mannschaftsführer Manfred Reitmeier

(Mannschaft I)

Lauftrainer Nico Peters meinte zum

Abschluss: „Nachdem Höllenqualen

im Training den Teamgeist unserer

Vierkämpfer/innen stählten, sind alle

über sich hinausgewachsen und boten

den Trainern, Gästen und Organisatoren

eine super Stimmung, die wohl

niemand so schnell vergessen wird.

Selten habe ich solch einen Zusammenhalt,

vor allem mannschaftsübergreifend,

erleben dürfen. Man spürte

förmlich wie sich daraus tolle Ergebnisse

entwickelten. aa


Unsere saarländischen Rentner

Chilo, ein Don-Giovanni Sohn, war

auf den Rennbahnen zuhause. Besitzertrainer

Karl Jung hatte mit ihm ein

erfolgreiches Rennpferd im Stall. Aber

Rennpferde sind leider nicht sehr lange

im Sport einsetzbar. Chilo hatte jedoch

das Glück an einen jungen Mann zu

geraten, der ihm ein schönes Leben

bot. Matthias Jung machte mit ihm

schöne Ausritte, wobei Chilo nicht einfach

zu Händeln war und so manches

Unser Familien -

betrieb liegt am

Ortsrand von

Kirkel-Altstadt im

Saarpfalzkreis,

wenige Minuten

von der A6 und

A8 und der

Universitätsstadt Homburg. Anschließende Waldgebiete und

die Auen bieten zahlreiche Möglichkeiten für Ausritte in

freier Natur.

Wir bieten individuellen

Weidegang,

sowie Innen- und

Außenboxen. Eine

separate Longierhalle,

ein Dressurplatz

und ein großer

Springplatz runden das Angebot ab.

In unserem gemütlichen Reiterstübchen kann man sich an

kalten Wintertagen aufwärmen und sich mit Reiter kollegen/

Innen austauschen.

Mal wurde Matthias unsanft aus dem

Sattel befördert.

Auf dem Langwieserhof in Ensheim

hatte Chilo eine geräumige Box, und

als das Alter ihm immer mehr zu

schaffen machte, ging Matthias mit

ihm spazieren – jeden Tag, ob es regnete

oder schneite.

Natürlich durfte der Rentner auch auf

die Koppel, hatte also ein gemütliches

Rentnerdasein. Für Chilo war bereits

ein Plätzchen im Reiter Spektrum Saar

reserviert; leider hat er sich vor Drucklegung

in den Pferdehimmel verabschiedet.

Trotzdem möchten wir ihn

hier bei den Rentnern vorstellen. So

war es abgemacht. Chilo wurde 30

Jahre alt. aa

Bei uns fühlen

sich Pferd und

Reiter wohl!

RENTNER

Jasir, seines Zeichens Araber, geboren

21.01.1980. Tja Leute, 30 Jahre alt und

laut Tierarzt Dr. Neufang „hervorragender

Gesundheitszustand!“ Sein Besitzer

Volker Scherer hat ihn zu Erich Wolf

nach Berschweiler gestellt, wo er sein

Rentnerdasein genießt. Zusammen mit

einem Kumpel steht er auf der Koppel

und nimmt nur Nachts eine Box in

Anspruch. Und sollte es wirklich tage-

Fortsetzung Seite 16

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Familienbetrieb von Kirkel-Altstadt

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15


16

RENTNER

lang regnen, dann wird auch mal mit

reduziertem Auslauf vorlieb genommen.

Immerhin hat er in seinem Leben alles

gehabt, da er zu den legendären

Schaumbergreitpferden gehörte; da fällt

ein wenig Ruhe nicht ins Gewicht. Nur

des Nachts, wenn der Mond in seine

Box scheint, da träumt er dann schon

Mal von früheren Zeiten. aa

Lori wurde am 16.05.1984 als Steinhuder

XX geboren, aber wer möchte schon

Steinhuder gerufen werden!? Lori ist

doch viel schöner. Seine Mutter Steinhude

XX und der Papa Lorimer XX

dachten eigentlich, sie hätten ein Renn-

pferd geboren, jedoch entpuppte sich

Lori als Allrounder in allen Bereichen

und hat die Rennbahn bis heute nie

gesehen.

1985 ging er in meinen Besitz über und

ich habe schöne Zeiten mit ihm verbracht.

Vierjährig hat er mit mir das

„bronzene Reitabzeichen“ bestanden,

E–Dressur – mehrfach gewonnen, A–L

Dressur platziert, E bis L Springen

gegangen und platziert! Vielseitigkeit

bis Klasse L ausgebildet!

Trotz aller Arbeit haben wir uns bei

besonders vielen Tages- und Wanderritten

den Kopf frei laufen können.

Ein Jahr Sorge: Mit elf Jahren Darmver -

schlingung und OP im Schwarzwald.

Alles wieder gut: Kollege Mr. Madison

kommt an, und Lori hat für ihn als

Lehrpferd fürs Geländereiten sein Bestes

gegeben. Immerhin brauchen die

Jungen einen erfahrenen „Mann“ an

ihrer Seite, damit was Rechtes aus

ihnen wird.

Von 16 – 22 hat Lori dann wieder den

Lehrmeister gespielt. Dieses Mal für

unsere „Nachwuchsstars“ Viktoria Zimmermann

und Aileen Schwenk! Inklusive

Einführung ins Turnierleben:

Jugendreiterprüfungen und E-Dressuren.

Außerdem hat er jede Menge Mädels

durchs Reitabzeichen gebracht! Lori

steht übrigens auf dem Langwieserhof

in Ensheim.

Keine Lust mehr: Mit 23 ist er auf eigenen

Wunsch in Rente gegangen, da er

nicht mehr wollte – nicht, da er nicht

mehr konnte. Die neue Reitbeteiligung

ist bei drei Reitversuchen fünf Mal runtergebuckelt

worden!

Fazit: „Mein Schatzi“!!!!

Bei mir ist er super lieb und gibt

„ALLES“ wenn ich ihn reite!

Karin Eicholz

JAGDTERMINE

So. 12.09. Fürstliche Schleppjagd

RV Ottweiler

HARDT MEUTE

Ansprechpartner

Fr. Meister

06824/9062228

Sa. 18.09. Landesverbandsjagd

RV Bliesmengen-Bolchen

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Ansprechpartner

Hubert Dincher

06804/169196

So. 02.10. Herbstjagd RV Bliesen

Ansprechpartner

Roland Kleinbauer

0177/7425148

Sa. 16.10. Schleppjagd RV Beckingen

HARDT MEUTE

Ansprechpartner

Albrecht Koch

0170/4778351

Sa. 30.10. Schleppjagd RV Saargau Merzig

ASBACH FOXHOUND – MEUTE

Ansprechpartner

Stefan Odenbreit

0178/8567923


Geländereitkurs Lindenhof

„Hilfe, Hilfe, mein Pferd geht durch!“

rief Prüferin Laura als ihr Pferd in vollem

Schritt unter nachdrücklichem Treiben

davon stürmte, während wir drei

Prüflinge ganz eifrig absaßen und warteten,

wie wir es im VFD-Geländereiterseminar

bei Martina gelernt hatten.

Während der mehrteiligen Prüfung wurde

das Wissen des dreieinhalbtägigen Kurses

in Theorie und Praxis abgefragt.

An eine vielfältige Dressuraufgabe mit

Hindernisüberquerung, Rückwärtsrichten

und Aufsteigen von rechts, schloss

sich ein Geländeritt mit so manchen

Schikanen an. So mussten wir vor dem

Abritt eine Pferdegesundheits- und Ausrüstungskontrolle

durchführen und während

des Rittes immer wieder Giftpflan-

Caprilli Reitsport

Merziger Str. 20

66663 Merzig-Hilbringen

Tel. 06861 / 7922047

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zen bestimmen und das richtige Verhalten

im Gelände und im Straßenverkehr

demonstrieren.

Auch Erste-Hilfe wurde abgefragt und

so bugsierte ich hoch motiviert unsere

Prüferin nach einer Schwindelattacke in

eine Lehmpfütze einen Meter neben

einer trockenen Holzbank um ihr die

Füße hochzulegen. Nach einer sekundenschnellen

Genesung (wahrscheinlich

dank des Lehms) machten wir uns

auf den Weg zum Lindenhof, wo uns

zum Abschluss noch ein Katalog mit 36

Fragen erwartete, den es schriftlich zu

beantworten galt. Danach hieß es nur

noch warten und schließlich unsere von

allen bestandene Prüfung zu feiern.

Marion Andrae

Rechtsanwältin

Verkehrsrecht

Arbeitsrecht

Mechthild Simmer-Hoffmann

Rechtsanwältin in Anstellung

Familienrecht

Erbrecht

FREIZEITREITER

Volker Simmer

Rechtsanwalt

Handels- und Gesellschaftsrecht

Kaufrecht

Rechtsfragen rund ums Pferd

Florian Decker

Rechtsanwalt in Anstellung

gewerblicher Rechtsschutz

Telekommunikationsrecht

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Von nun an können wir gut vorbereitet

und noch etwas sicherer viele schöne

Ausritte planen und durchführen und

als nächstes vielleicht die Prüfung zum

Geländerittführer angehen …

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Es gibt kein schlechtes

Wetter, nur falsche

Kleidung

Foto: Lindenhof

17


Erfrischung für alle!

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Pferdehaltung – Freizeitspaß

rund ums Pferd oder lästige Pflichterfüllung???

18

Futtersäcke schleppen, Misten, Koppelzäune

richten, Wiesen ausmähen,

Heu einbringen, Mist wegfahren, Wasser

schleppen und Tränken auftauen,

Termine mit Hufschmied, Tierarzt,

Sattler vereinbaren- und dabei ja nur

keinen verpassen – das ist alltäglich

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von Tock‘s

Brot bei Pferdehaltern. Oft ist es viel

viel Arbeit, die einen an die Grenze der

Leistungsfähigkeit bringt, wenn man

seine Pferde in eigener Regie hält. Die

Terminplanung übers ganze Jahr richtet

sich nach den Pferden und nach der

Heuzeit - will man mal weg, so ist ein

guter Pferdepfleger gefragt. Oft frage

ich mich vor allem im Winter: sind die

wenigen Stunden, die man das Pferd

reitet diesen enormen Aufwand eigentlich

wert? Und immer wieder beantworte

ich diese Frage mit JA! Wanderreiten

das ist es für mich! Gestern,

heute und ich hoffe – auch noch viele

Jahre lang. Zwar hat sich der Anspruch

an die Quartiere bei unseren Ritten in

den mehr als 20 Jahren als Veranstalter

deutlich verändert, auch stellen wir

heute viel mehr Ansprüche an pferdefreundliches

Geläuft und an ein

ansprechendes kulturelles oder erleb-

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niswertsteigerndes Programm – aber

im Mittelpunkt dieser Aktivitäten steht

immer noch

d a s P F E R D.

Als Kulturgut, als Kriegsobjekt sowie

Transportmittel und als Arbeitstier hat

das Pferd Jahrtausende überlebt und ist

heute treuer Freizeitpartner für uns.

Hieraus erwächst eine große Verantwortung,

der wir gerecht werden müssen.

Denn artgerechte Haltung im

Sinne des Tierschutzes geht uns alle

an. Hier gibt die VFD Hilfestellung auf

breiter Basis. So referieren im diesjährigen

Winterhalbjahr: Volker Kinsinger

zum Thema „Physiotherapie für

Pferde“, Martina Knapp über „Silversand

Horsemanship“, Dr. Jürgen Bartz

hat für uns einen Jahresplan zur Entwurmung

erarbeitet und Jenny Becker

gemeinsam mit Claudia Swierczek

geben Tipps, wie man beim Spielen

In eigener Sache:

Uns erreichen immer wieder Anfragen,

wo das beliebte Reitermagazin erhältlich

ist. Schauen Sie ganz einfach auf unserer

Homepage nach den Verteilerstellen

www.reiter-spektrum-saar.de

Gerne schicken wir Ihnen aber auch ein

Magazin zu. Übersenden sie uns ein

adressiertes Kuvert im DIN A4 Format

mit ausreichender Frankierung (1,45 €)

und wir lassen Ihnen umgehend ein

Exemplar zukommen – nach Frankreich:

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mit den Pferden mehr über sich selbst

erfahren kann.

Hier werden also die Grundlagen für

die Gesunderhaltung unserer Pferde

gelegt. Ein langjährig erprobtes Ausbildungs-

und Prüfungskonzept sichert die

fachgerechte Vorbereitung der Freizeitreiter

für die Teilnahme an Ritten und

Veranstaltungen. Aus dem breiten

Spektrum an Reitlehrern basteln unsere

Veranstalter ein umfangreiches Kursangebot,

das in seiner Vielfalt kaum Wünsche

offen lässt. Bei den Gelände- und

Wanderritten geht es vermehrt um

intensives Wahrnehmen der Natur

sowie Spaß beim Reiten in der Gruppe

gleichgesinnter Freunde. Unsere VFD-

Veranstalter suchen die schönsten Strecken,

finden die besten Quartiere und

steigern den Erlebniswert noch mit

Besichtigungen und Wellness.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann

besuchen Sie doch eine unserer Veranstaltungen,

die auf den nachfolgenden

Seiten angeboten werden. Wir freuen

uns darauf, Sie kennen zu lernen.

FREIZEITREITER

Edelsteinschleifspur im Wald

Termine • Termine • Termine • Termine • Termine

03. - 06.06. Albe-Vogesen Trail - Geführter Wanderritt in Schritt und flottem Trab. ca. 1 ½ Tage.

Tagesettappen: ca. 25 km. Infos bei Karin Wedig, Tel. 0033-387016747,

e-mail: karin@ws-aussies.de

03 - 04.06. 3. Fronleichnam-Ritt - 2-Tagesritt für Kinder und Erwachsene in allen Gangarten in der

Umgebung von Eppelborn. Es besteht auch die Möglichkeit nur an einem Tag teilzunehmen.

Anmeldeschluss am 9. Mai 2o1o oder bei Erreichen der Teilnehmerzahl. Weitere Info bei

Inge Marquitz, Tel. 06881 897112 oder 0178 4573815 , info@bouviers-saarland.de

05.06. Dollbergtreffen - Wanderreiter- und Fuhrleutetreffen auf dem Dollberg bei Züsch. Teilnehmerzahl

begrenzt Anmeldung bei Jörg Lohrig unter Tel.: 06871/8248

31.07. - 01.08. RRR - Rambling-Rover-Ritt - zum 11. Mal entlang der kleinen Schmugglerpfade an der

dt.-franz. Grenze und durch den Warndtwald.. Teilnehmerzahl begrenzt. Infos bei Christiane

Claus und Jürgen Staß abends unter 0033387570466 oder 1.vorstand@vfd-saar.de

01.08. 3. Glücksritt - Ein Ritt um den brennenden Berg bei Dudweiler, anschließend Spiele und

gemütliches Beisammensein mit Essen und Trinken. Nennungsschluss 25.07.10. Info bei

Martina Stemper, Tel. 0176 7545 9284

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Klassisch

Barock

Western

Foto: RV Losheim/Rissenthal

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RV Losheim:Reiternachwuchs

auf dem richtigen Weg

Am 21. Februar 2010 fand beim RV

Losheim in Zusammenarbeit mit dem

RV Rissenthal die Abnahme von Motivations-

und Reitabzeichen statt. Insgesamt

sieben Reiterinnen haben

erfolgreich die Prüfung zum Großen

Hufeisen und dem Basispass abgelegt.

Joanna Augustin, Vivien Augustin,

Reiten eine Kunst

Ralph Edmond Knittel, der Top Ausbilder

aus Norddeutschland; sein

Können und Wissen haben sich viele

Fachzeitschriften schon zu nutze

gemacht und ihn zu Pferdefragen

interviewt. Ab dem 01.12.2009 ist

der Allrounder auf der Anlage des

RV Neunkirchen in Furpach zuhause

und bietet eine breit gefächerte Ausbildung

für Pferd und Reiter an. R.

E. Knittel begleitet Pferde vom Youngster bis St. Georg.

Jede Reitweise, ob „Englisch“, Western oder Barock, hat ihre

eigene Zielsetzung und die dorthin führenden Übungen und Methoden.

Dennoch finden sich viele Elemente in allen Stilen wieder.

Übungen wie Seitengänge und fliegende Wechsel unterscheiden

sich nur in Details voneinander und die Fragen „Wie wird mein

Pferd ruhig und gelassen?“ „Wie erreiche ich eine aktive Hinterhand“

oder „Wie fördere ich Durch lässigkeit und Balance“ stellen

Reiter aller Sparten.

Die Antworten fallen nicht für jedes Pferd gleich aus – nicht einmal

innerhalb einer Reitweise. Ralph E. Knittel hat durch seine Jahrzehntelange

Erfahrung aus drei Reitweisen gelernt die positiven

Aspekte aller Reitstile zu nutzen

und anzuwenden. Dadurch

geht er auf jedes Pferd individuell

ein und bietet jedem

Pferd-Reiter-Paar den zu ihm

passenden Ansatz. Oft verknüpft

er dabei die Reitweisen

mit verblüffendem Ergebnis.

Luisa Deutschbauer, Alina Lenz, Jil

Nagel, Sonja Scherrmann und Julie

Thielen haben sowohl den praktischen

Teil, als auch den theoretischen Teil

mit Bravour bestanden.

Den Basispass und das Reitabzeichen

der Klasse IV haben Julie Bies, Saskia

Höfert, Joelle Pangritz und Jana Verhöven

bestanden. Michelle Neuy hat

erfolgreich das Reitabzeichen der

Klasse III (dressurspezifisch) abgelegt.

Insgesamt wurden sehr gute Leistungen

der Nachwuchsreiter gezeigt.

Nicht nur die reiterlichen Fähigkeiten,

sondern auch das fundierte Wissen

ums Reiten und den verantwortungsvollen

Umgang mit dem Pferd wurden

abgefragt. Ein besonderer Dank gilt

Petra Singer, Ute Nagel und Frank

Andreas, die die Jugendlichen auf

diese Prüfung vorbereitet haben. Ein

Dank gilt auch dem RV Rissenthal und

Herrn Roland Jager für die Unterstützung

bei der Durchführung dieser Prüfungen.

RV Losheim / RV Rissenthal

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Laura Gabriel aus Schwarzenholz

siegt mit Valhillen im

Mercedes Benz Saarland-Preis

Im letzten Jahr ging er mit Kirsten

Schmitt als Dritter ins Ziel, in diesem

Jahr wurde der 5-jährige Wallach seiner

Favoritenrolle gerecht. Laura

Gabriel brachte ihn kurz vor dem

Schlussbogen an die Spitze des Feldes

und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.

Der mit 11.000 € dotierte Mercedes

Benz-Saarland Preis, einem Ausgleich

III Kat. D über 1.350 Meter,

blieb somit im Saarland.

Aber nicht nur Laura Gabriel vertrat

erfolgreich das Saarland; im Ausgleichsrennen

IV-Sprint Kat. F über

1.350 belegte New Hors unter Sven

Schleppi (Bexbach) den 2. Platz, der

dritte Platz ging noch an Vale of Freedom,

unter Timo Degel aus Blieskastel-Ballweiler.

Mit 17 Längen Vorteil im Altersgewichtsrennen

Kat. F über 1.900 Meter

ging Kristen Schmitt aus Lebach mit

dem 7-jährigen Wallach Bound by

Honour über die Ziellinie und ließ

Prinzenpark, unter Jana Michaelis und

Gold Prize unter Jan Palik hinter sich.

Fairhop unter Frank Maurer (Beckingen)

im Ausgleich IV Kat. F über

1.900 Meter schien einen Rekord aufstellen

zu wollen, so sprintete das Paar

los. Kirsten Schmitt mit Shaking Rock

hätte den Beiden im Einlauf fast den

Sieg abgekauft. Fairhope hatte jedoch

noch Reserven und brachte den Sieg

nach hause.

15.000 Besucher konnten trockenen

Fußes spannende Rennen sehen, denn

der Wettergott hatte ein Einsehen und

hielt an diesem Tag die Schleusen

geschlossen.

Ausgleichsrennen: Galopprennen, aufgrund

bisheriger Leistungen bekommen

die Pferde vom Ausgleicher ein

bestimmtes Gewicht zugeteilt: Reiter

plus Sattel (plus Blei) ergibt soundsoviel

kg. In Flachrennen gibt es die Ausgleiche

I-IV (I für sehr gute, II für gute,

III für durchschnittliche, IV für gerin-

gere Klasse). Der Grund: Alle Pferde

sollen gleiche Siegchancen haben.

Altersgewichtsrennen: Galopprennen,

je nach Alter und Erfolgen tragen

die Pferde mehr oder weniger

Gewicht. In Zuchtrennen sind nur

Pferde eines Jahrganges unter sich,

Hengste tragen das gleiche Gewicht,

alle Stuten 2 kg weniger.

Timo Degel, 20 Jahre alt, macht dieses

Jahr Abitur, Gesamtsiege: 20.

Laura Gabriel, 19 Jahre, AZUBI im

Rennstall Petra Blumenauer, Beckingen.

Ihren ersten Ritt absolvierte sie im

April 2008 in Hannover und siegte das

erste Mal im Juni 2008 auf Feelin Irie

in Gotha. 20 Gesamtsiege gehen auf

ihr Konto.

Frank Maurer, geboren 1963, kann

als Amateur-Rennreiter 26 Siege verbuchen.

RENNREITEN

Ostermontag Saisonauftakt

beim Rennclub Saarbrücken

Reitstall Girtenmühle

- Pensionsstall mit 40 Boxen

- Reithalle 20 x 40 m

- Außenreitplatz 40 x 40 m

- Weidegang (ganzjährig)

2. von links: stolzer Besitzer

Dipl.-Ing. Torsten L. Schmeer;

3. von rechts: Jockey Laura Gabriel

Sven Schleppi, AZUBI zum Landwirt,

gerade 17 Jahre alt geworden,

kann 13 Siege verbuchen.

Kirsten Schmitt, 30 Jahre alt, ist

bereits vier Mal Championesse der

Amateur-Rennreiter und kann 183

Siege in ihrer Amateur-Laufbahn vorweisen.

in Losheim am See – Britten

Wir haben immer einige Boxen für Wanderreiten und Urlauber frei.

Unterricht von internationalen Reitern?

Im Sommer 2010 bieten wir für die Disziplinen: Vielseitigkeit, Dressur

und Springen eine Trainingswoche an. Dabei werden Sie eine Woche

lang von internationalen und professionellen Reitern betreut.

Termine:

Vielseitigkeit 11. bis 18. Juli 2010

Dressur 18. bis 25. Juli 2010

Springen 8. bis 14. August 2010

Hotel - Restaurant - Camping

Auf unsere Homepage:

www.girtenmuehle.de finden Sie

weitere Information zu den

vorstehenden Trainingswochen.

Eine Trainingswoche können Sie schon ab € 170,– buchen.

Girtenmühle 1, 66679 Losheim am See,

Tel. 0 68 72 / 9 02 40

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Fotos: Fotostudio Raubuch

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22

KINDER & JUGEND

Kinder- &

GEWINNSPIEL

Der Gewinner oder die Gewinnerin darf sich bei

Kai Gröning etwas im Wert von 70 € aussuchen.

Es gilt folgende Frage richtig zu beantworten:

a) LPO b) WBO c) APO

Jugendseite

WBO – Spaß mit dem Pferd

WBO – das heißt Wettbewerbe mit

Pferd – für jeden, ob jung oder alt, ob

Anfänger oder alter Turnierhase.

„Bunt, vielfältig und unkompliziert“,

propagiert die FN und „So wenig wie

möglich, so viel wie nötig!“. Wer einmal

auf einer WBO Veranstaltung war,

weiß was damit gemeint ist: Spaß!

Man muss kein hochklassiges Turnierpferd

besitzen, um an solch einer Veranstaltung

teilzunehmen, auch nicht

der Turniercrack sein.

Es gibt Prüfungen die finden zu Fuß

statt, wie zum Beispiel die Gelassenheitsprüfung.

Hier muss das Pferd an

der Hand zehn Aufgaben erfüllen und

zeigen, dass es seinem Führer vertraut

– eben „gelassen“ ist.

Bitte schickt uns die Antwort per Post an folgende Adresse:

Anne Adam • SAWA-Magazinverlag • Gewinnspiel Jugend

Bliesransbacher Strasse 11 • 66130 Saarbrücken

oder per E – Mail an:

jugend@sawa-magazinverlag.de. Dabei bitte Name, Anschrift und Alter

nicht vergessen, da ohne diese Angaben keine Teilnahme möglich ist.

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir dann den Gewinn.

Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Bei einem „Ride and Bike“-Wettbewerb

haben nicht nur Reiter/innen

ihren Spaß, sondern auch die nicht reitenden

Freunde/Freundinnen. „Horse

& Dog“-Prüfungen binden den Hund

mit ins Geschehen ein (siehe auch

Seite 36). Es gibt also ein breit gefächertes

Spektrum an Prüfungen. Das

einzige Kriterium, das erfüllt werden

muss, ist die Sicherheit von Pferd und

Reiter, und dass der Tierschutz

gewährleistet ist. Ansonsten sind der

Fantasie der Veranstalter keine Grenzen

gesetzt.

Also, schaut in die Tageszeitungen,

achtet auf Aushänge oder erkundigt

euch im nahe gelegenen Reitverein, ob

dort evtl. ein WBO Wettbewerb stattfindet.

Ihr werdet euren Spaß haben und euer

Pferd auch.

Nähere Informationen unter:

http://www.pferd-aktuell.de

Wie heißt die neue Wettbewerbsordnung,

die Spaß garantiert?

Der Einsendeschluss ist der 18.07.2010. Es gilt das Datum des Poststempels. Bei

Versand per E-Mail zählen alle, die bis zum 18.07.2010, 24:00 Uhr bei

jugend@sawa-magazinverlag.de eingegangen sind. Lösungen, die nach diesem

Datum bei uns eingehen, können leider nicht mehr berücksichtigt werden. Der

Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinnabgabe erfolgt durch Selbstabholung

bei Reitsport Kai Gröning.

Teilnahme bis 16 Jahre.

Die Gewinnerin der Pferdecke mit Halfter aus der letzten Ausgabe ist Louisa

Lang aus Saarbrücken – Herzlichen Glückwunsch! Die richtige Antwort lautete:

b) nie alleine ins Gelände


Petrus scheint nicht unbedingt Westernreiter

zu sein – immerhin hatte er

einige Erschwernisse für die Kursteilnehmer

zu bieten: Pflichthindernis 1

zum ersten Kurswochenende. Schneeverwehungen,

Pflichthindernis 2:

glatte Straßen und Pflichthindernis 3:

eiskalte Füße beim Praxisteil. Der Bollerofen

im gemütlichen Seminarraum

war die Rettung – und natürlich Pauls

Lasagne!. Und zur Prüfung am

28.2.2010 überraschte uns Petrus mit

Sturm Xynthia! Trot over in der Halle

und tree over auf der Heimreise!

Aber bekanntlich sind Westernpferde

nervenstark – und Westernreiter sollten

dies spätestens, wenn sie mit Xynthia

und Prüfungsstress konfrontiert werden,

wohl oder übel auch sein.

Die Pferdewirtschaftsmeisterin und

Trainerin-C Westernreiten Martina

Knapp hatte den Lehrgang sehr gut

und abwechslungsreich vorbereitet und

konnte so auch den zwei eingefleischten

Dressurreitern den Westernsport

schmackhaft machen.

Die theoretischen Lehrgangsinhalte

umfassten alle Bereiche rund ums

Pferd und den Westernsport, unter

anderem: Fütterung, Haltung, Pferdekrankheiten,

Erste Hilfe, Disziplinen

im Westernsport und Reitlehre. Wetterkunde

hätten wir ergänzen sollen!

Bei der Reitlehre mussten nicht nur die

zwei Englischreiter feststellen, dass

sich diese nicht viel von der Reitlehre

im Klassischen unterscheidet, sondern

auch FN-Richterin Ellen Braun, die

diese Prüfung zum ersten Mal abnahm.

Während des Lehrganges konnte man

sehr gut beobachten, wie sich jeder

einzelne Teilnehmer in den Disziplinen

Horsemanship und Trail verbesserte.

Die Prüfung am letzten Sonntag im

Februar fand bei Außenwindgeschwindigkeiten

bis zu 140 km/h unter stürmischsten

Umständen in der offenen

Reithalle des Lindenhofs statt. „Da

fliegt mir doch der Hut weg!“

Das Richterteam, bestehend aus Harald

Marder, EWU, der von seiner Tochter

Nina begleitet wurde, und Ellen Braun,

FN, harmonierten direkt und nahmen

durch ihre nette, sonnige Art den Teilnehmern

ihre Ängste.

Nachdem das klappernde Hallentor

und das Dach des Putzplatzes gebändigt

waren, konnte die praktische Prüfung

beginnen. Die zwei Teilnehmer

des bronzenen Abzeichens mussten

wegen des Wetters den Geländeritt auf

ein absolutes Minimum beschränken,

um weder Mensch noch Tier zu

gefährden.

Nach der theoretischen Prüfung, welche

beim Westernreitabzeichen der

Klasse IV mündlich und beim Westernreitabzeichen

Klasse III teilweise

schriftlich stattfand, wurden die Ergebnisse

bekannt gegeben.

Zum Schluss wurde mit Sekt und

Annelieses leckerem Himbeerkuchen

auf die zuverlässigen Pferde, schöne

Ritte (darunter auch ein 1-erTrail!!!)

WESTERNREITEN

Stürmisches Westernreitabzeichen

auf dem Lindenhof

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und eine erfolgreiche Prüfung angestoßen.

Westernreitabzeichen Klasse III: Heidi

Clanget mit Santana, Laura Stamm mit

Nantana

Westernreitabzeichen Klasse IV: Astrid

Edinger mit Filou, Sonja Gödtel mit

Moritz und Monti, Nadine Hamm mit

Eowin

Wir freuen uns schon auf den nächsten

EWU-Reitabzeichen-Kurs auf dem

Lindenhof in Frohnhofen, der im September

2010 startet.

Martina Knapp

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Westernreiten

Geschafft!

Foto: Martina Knapp

23


Auch Madeleine

Gettmann vom

Gastgeberverein war beim

Training mit Springprofi

Dirk Hafemeister dabei

Foto: hch

24

VEREINSGESCHEHEN

Zu einem spontanen Springlehrgang

reiste am 25. März der bekannte Trainer

Dirk Hafemeister ins Saarland. Schon

mehrmals war der frühere Olympiasieger

im Team-Springreiten (1988) und

Weltmeister mit der deutschen Springreiter-Nationalmannschaft

(1994) auf

der Betzenhölle zu Besuch gewesen.

Obwohl das Training, das auf der

modern ausgestatteten Reitanlage des

RFV Neunkirchen-City stattfand, spontan

anberaumt worden war, kamen an

diesem Donnerstag immerhin 15 Reiter

aller Alters- und Leistungsklassen

zusammen, um sich vom Profi in die

Geheimnisse des Springreitens einführen

zu lassen.

Dirk Hafemeister erneut

auf der Betzenhölle zu Gast

Wie bei Hafemeister gewohnt konnte auch

bei diesem Lehrgang von einem strikt

durchgezogenen Programm nicht die Rede

sein, denn der Altmeister passte seinen

Unterricht auch dieses Mal wieder individuell

den jeweiligen Teilnehmern an.

Schließlich beschränkt sich das Engagement

des ehemaligen Profi-Springreiters

nicht auf bestimmte Leistungsklassen –

denn bei ihm kann jeder mitreiten, unabhängig

von seinem eigenen Leistungsstand

oder dem Leistungsstand des Pferdes.

„Jeder muss die Chance haben, das Reiten

richtig zu lernen, schließlich kann man

jedem Lernwilligen etwas beibringen“ lautet

nämlich das Motto des ehemaligen

Springreiterprofis und erfahrenen Trainers.

Hafemeister: „Da ich nicht nur selbst lange

Zeit erfolgreich in schweren Springen

gestartet bin, sondern auch seit Jahren

während der Woche täglich Unterricht

gebe und jedes Wochenende allerorts Lehr-

Tatort Ta atort Tu Turnier: urnier:

Enges Rangieren � � Schra Schrammen mmen im neuen Zugfahrzeug!

Zugfahrzeugg!

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gänge mache, habe ich im Laufe der Zeit

viele Reiter und ihre Pferde kennen

gelernt. So konnte ich einen enormen

Erfahrungsschatz anhäufen, der mich in

die glückliche Lage versetzt, mich schnell

auf die Teilnehmer einzustellen, die Paare

einzuordnen und das Training speziell auf

sie abzustimmen.“

Auf dem Plan an diesem Donnerstag stand

neben etwas Gymnastik und Bodenarbeit

natürlich auch das Parcoursspringen.

Dabei ging es vor allem um die Rittigkeit

des Pferdes und die Kontrolleinwirkung

des Reiters. Die Teilnehmer übten vor dem

Reiten des eigens auf sie zugeschnittenen

Parcours' bestimmte Sequenzen, vor allem

einzelne Distanzen und Kombinationen.

Wie auf einem Turnier gehörten neben

Steilsprüngen und Oxern auch Zweifach-

Kombinationen, Planken und Wassergräben

dazu. Beim Ablauf orientierte sich

Hafemeister ebenfalls an einem normalen

Turnier: „Nach dem kurzen Abspringen

über Einzelsprünge sind wir Parcours

geritten und haben dann gezielt problematische

Passagen geübt.“

Beim gesamten Training legte der Lehrmeister

dabei großen Wert auf ein gutes

Grundtempo: „Der Galopp muss stimmen,

damit ich weder vor noch am Sprung zu

viel mit Hand oder Bein machen muss.

Sonst stört man das Pferd und dessen

Sprungablauf, was schnell Fehler verursacht.“

Die Galoppade müsse raumgreifend,

aber kontrolliert sein. Denn bevor

man sein Pferd schnell reiten könne, müsse

man es zunächst langsam und eng rum reiten

können.“

So mussten die Teilnehmer nach einzelnen

Passagen immer wieder das konsequente

Durchparieren, das schnelle Anhalten und

das enge Wenden trainieren. Dabei korrigierte

Hafemeister stetig den Sitz des Reiters

und überprüfte die Durchlässigkeit des

Pferdes. Weitere Lehrgänge im Saarland

mit Dirk Hafemeister sind bereits in Planung.

Interessierte können sich mit Armin

Bentrop (0171-7701379) oder Andreas

Woll (0173-6664461) in Verbindung setzen.

hch


Pferdewirtschaftsmeister Zucht

und Haltung hatte er ja schon,

jetzt war das Reiten dran.

Ingo Linn (42) erzählt:

„Am 3. Januar ging es los in Richtung

Warendorf. Für 6 1/2 Wochen habe ich

mich von Haus und Hof verabschiedet

und alles vertrauensvoll in die Hände

meiner Frau Susanne gelegt, die mit

Unterstützung meiner zwei Azubis

Matthias Böhm und Svenja Presser

(beide im 3. Lehrjahr), den Betrieb in

meinem Sinne leitete“. Vorangegangen

waren Wochen des Bangens, da das

Schicksal ständig etwas Neues in petto

hatte. Noch kurz vorher sah es gesundheitlich

nicht gut aus für Ingo.

Dann die Frage: Mit welchem Pferd

absolviere ich die Dressur? Denn als

versierter Springreiter fehlte ihm das

passende Dressurpferd. Dabei konnte

Doris Dittrich aushelfen und stellte

ihm spontan ihren Hamlet zur Verfügung.

Den „Feinschliff“ in der Dressur

vermittelte ihm geduldig (mehr oder

weniger) Frau Lautemann.

Für die Springprüfung wurde Alfred

ausgewählt, der auch im Besitz von

Doris und Helmut Dittrich war und

den Ingo Linn nun fast vier Jahre

unterm Sattel hatte.

Voller Begeisterung erzählt Ingo weiter:

„Schon bei der Ankunft ging mir

das Herz auf. Diese Anlage ist etwas

Besonderes – jeder Tag war etwas

Besonderes.“

Dem Landesgestüt Warendorf ist die

Deutsche Reitschule angegliedert. Sie

ist das „Zentrum der Berufsreiterei“

und bietet Fortbildungs- und Prüfungslehrgänge

für Berufsreiter, Amateure

und Turnierfachleute an.

Das Bereiterseminar, an dem Ingo teilnahm,

beinhaltete mehrere Kurse mit

SEMINAR

„6 ½ Wochen“ oder

„Von einem der auszog …“

den unterschiedlichsten Referenten.

Um nur einige zu nennen: Sitzschulung:

Eckart Meyners, Futtermeister:

Arnold Dietberg, Hufbeschlagschmied:

Uwe Lukas und Sattlermeister: Jochen

Schleese – alles Beste ihres Berufsstandes.

„Und alle vermittelten mir

soviel Wissen, soviel Interessantes,

dass ich gar nicht genug bekommen

konnte. Jeden Tag saß ich bis spät über

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Foto: aa

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26

SEMINAR

meinen Notizen.“ Deshalb bekam er

auch den Schlüssel zur Schule und war

jeden Abend der Letzte, machte praktisch

das Licht aus“.

Jeder Prüfling ist froh, wenn endlich

alles vorbei ist, nicht so Ingo Linn. Er

bedauerte es, Abschied nehmen zu

müssen von Warendorf: „Das Ganze

war so eine tolle Sache!“ und „Ausbildungsleiter

Hannes Müller, sowie Markus

Scharmann haben uns das Lernen

angenehm gemacht und super durch

die Prüfung begleitet.“

Dann erzählt Ingo eine kleine

Geschichte am Rande: „Vor 20 Jahren

bin ich bei der 1. Hengstquadrille in

Frankfurt auf der DLG mit geritten –

24 Hengste aus den sechs Landgestüten.

Spontan wurden wir für das

Volvo-Weltcupspringen engagiert, welches

ein halbes Jahr später stattfand.

Fortsetzung von Seite 25: „6 ½ Wochen“ oder „Von einem der auszog…“

Wir trainierten dafür in Warendorf und

unser Kommandogeber war damals der

1. Hauptsattelmeister Karl Freia.“

Er fragte in Warendorf nach ihm und

erfuhr, dass er gegenüber dem Gestüt

wohnte. Es dauerte dann aber doch fast

vier Wochen, bis er ihn endlich zu fassen

bekam. Mittlerweile 82 Jahre alt, freute

sich Karl Freia über den Besuch und die

beiden Pferdebegeisterten fachsimpelten

über Vergangenes und Neues. Bei insgesamt

vier Besuchen versorgte sie Freias

Frau dabei mit Kaffee und Kuchen.

Freia machte sich zweimal auf den

Weg zum Gestüt, um Ingo beim Reiten

zu sehen und riet ihm: „Du musst

schauen, dass du dein Pferd schön

zwischen den schwarzen Männern

(Stiefel) hast.“

Beim Abschied meinte Karl Freia:

„Junge, wenn du noch mal 20 Jahre

wartest bin ich nicht mehr. Schau, dass

du früher wieder kommst.“

Wieder zuhause, galt es zu überlegen,

wie man all denen danke sagen konnte,

die ihn bei seinem Unternehmen unterstützt

haben. Keiner wollte ein Entgelt,

also lud Ingo die ganze Mannschaft zu

einem Essen ein. Im Laufe des Abends

meinte Helmut Dittrich dann, dass er

und seine Doris noch ein Geschenk für

ihn hätten. Erstaunen seinerseits. „Ein

Geschenk für mich? Ich sollte euch

beschenken“, war seine Antwort. Das

Geschenk steht schon seit fast vier Jahren

in Ingos Stall: Alfred!

„Ich werde noch Monate von all dem

zehren: Es war eine Punktlandung!“

All das Erlebte hat Ingo in einem

Meisterlehrgangstagebuch fest gehalten,

das er jetzt in so eine Art Erzählung

umschreibt: „6 ½ Wochen oder

„Von einem der auszog …“ aa


Modetrends der Reiterei

effektvoll in Szene gesetzt von

Am 9. April war es wieder

soweit: Mit Spannung er -

warteten ca. 400 Gäste im

eleganten Ambiente der

Bliesgau-Garage in Blies -

kastel den Beginn der

Modenschau, initiiert von

Reitsport Beyer.

Das Augenmerk auf den Laufsteg

gerichtet, verkostete man leckere Köstlichkeiten

– von Sternekoch Alexander

Kunz zubereitet; Weingut Johler sorgte

für die passenden Getränke.

Als dann unsere saarländischen Models

die Frühjahrskollektion von Reitsport

Beyer vorführten, steigerte sich die

Stimmung von Mal zu Mal. Die neue

Reitmode, sowie die schicken und farbenfrohen

Freizeitkombinationen

begeisterten jeden.

Für die nötige Coolness sorgten die stylischen

Sonnenbrillen von Optik Zimmer.

Der Schmuck von Rohrbacher

glänzte mit den jungen Amateurmodels

um die Wette, die in nichts den Profis

nachstanden und wieder einmal bestätigten,

dass sie nicht nur mit Helm und

Zylinder gut aussehen.

Mit Spaß an der Sache zeigten die jungen

Damen und Herren, wie abwechs-

lungsreich und vielfältig heute Reitund

Freizeitmode aussehen kann.

Ansprechende Dessous konnte sich,

wer mochte, in den „Umkleidepausen“

anschauen.

Perfekt auf den jeweiligen Typ abgestimmt,

begeisterten bei der Schluss -

choreografie die kunstvollen Abend -

frisuren von Petra Westerkamp –

Coiffeur Moderne und wurden zu

Recht mit Szenenapplaus belohnt.

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ein Familienunternehmen seit über 50 Jahren Mercedes-Benz Vertragspartner,

und neuerdings auch Vertriebsstützpunkt für AK-Pferdetransporter.

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Die Meute nimmt ihr

verdientes Curée

Foto: aa

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JAGDREITEN

Dem Regen getrotzt – Eine Schleppjagdhinter der

Hardt-Meute mit Master of Hounds

Gerd Klapschus zu Gast auf dem Gelände des RuFV Homburg e. V.

Trotz des Regens fanden sich 24 Reiter

und Reiterinnen mit ihren Pferden am

Samstag, 27.03., um 13:00 Uhr zum

Stelldichein auf der Reitanlage des

Reitvereins Homburg in Reiskirchen

ein. Der Reitverein hatte in Zusam-

menarbeit mit Gerald Jann zu einer

Schleppjagd ausgerufen: Die Reiter

folgten hierbei einer Hundemeute auf

einer 15 km langen Jagdstrecke durch

den Reiskircher- und Erbacher Wald

bis nach Bruchhof ins „Bruch“, wo ein

kurzer Stopp zur Stärkung von Pferd

und Reiter eingelegt wurde.

Es geht bei einer Jagd im heutigen

Sinne nicht darum, Waldtiere zu

„jagen“ oder gar zu töten, einzig das

Reiten durch den Wald hinter der

Meute ist das Vergnügen für Pferd und

Reiter. Der Waldboden trotzte ebenso

wie die Mitreiter den schweren Niederschlägen

und bot optimale Verhältnisse.

Der Nachmittag und Abend

wurde musikalisch von den Parforcehornbläsern

St. Georg Saarbrücken

untermalt und begleitet. Nach der Jagd

konnte man sich bei einem gemütlichen

Beisammensein mit Essen und

Trinken im Veranstaltungsraum des

Reitvereins über die Erlebnisse des

Tages austauschen.

Nicole Veit

Pressewartin, RuFV Homburg e. V.


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Anschrift nicht vergessen, da sonst keine Teilnahme möglich ist

und evtl. Telefonnummer, damit wir Sie im Falle eines Gewinnes

gleich benachrichtigen können.

Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Alters begrenzung: keine.

Der Einsendeschluss ist der 18.07.2010. Es gilt das Datum des

Poststempels. Bei Versand per E-Mail zählen alle, die bis zum

18.07.2010, 24:00 Uhr bei redaktion@sawa-magazinverlag.de eingegangen

sind.

Lösungen, die nach diesem Datum bei uns ein gehen, können leider

nicht mehr berücksichtigt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Gewinner werden mit Foto (Gewinnübergabe) in der

Augustausgabe vorgestellt.

Sommerzeit –

Weidezeit – Fliegenzeit

Endlich wieder Ausritte im Grünen, endlich wieder raus auf die

Weide – darauf freuen sich Pferd und Reiter. Aber die alljährliche

Plage wartet schon: Fliegen, Bremsen und Co.!

Lästig sind dabei die nicht stechenden Fliegen, die an Augen, Nüstern

und Maul lecken und saugen. Sie treten in Schwärmen auf und

sorgen für permanente Unruhe. Sie sitzen auch gerne an Wunden,

nehmen Krankheitserreger auf und dadurch entstehen wiederum

Augenentzündungen. Schon bei den ersten Sonnenstrahlen im Früh-

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jahr sind sie an den Pferdeköpfen zu

finden und bleiben den ganzen

Sommer über eine lästige Angelegenheit.

Magen- und Fadenwürmer

werden auch durch Fliegen übertragen.

Bremsen haben eine ausgeprägte

Saisonaktivität. Sie stechen sehr

schmerzhaft und saugen Blut. An

der Einstichstelle sammeln sich

dann wiederum Fliegen. Je nach

Gebiet fliegen im Hochsommer die

großen Viehbremsen, und in großen

Zahlen und relativ häufig sieht man

die kleinen Regenbremsen. Mit Vorliebe

stechen sie in den Pferdehals,

da das Pferd sie an dieser Stelle am

Wenigsten abwehren kann, was aber nicht heißt, dass der restliche

Körper verschont bleibt.

In Wassernähe fliegen die Mücken: Stechmücken und Kriebelmücken,

die auch Überträger von Viren sind. Kriebelmücken treten in

großen Schwärmen auf und fallen gerne über die weiche Innenseite

der Ohrmuschel her. In Massen auftretende Kriebelmücken können

zu plötzlichen Todesfällen bei Pferden führen.

Gnitzen stechen in den Abendstunden, treten in Massen auf und injizieren

beim Stechen einen Eiweißstoff, der Allergien auslöst. Isländer

leiden häufig unter Ekzemen, die von Gnitzenstichen herrühren.

Wie schütze ich mein Pferd?

Für den Kopf eignen sich Netze, ansonsten wendet man Präparate

an, die die Lockstoffwirkung verringern. Insektenabweisende Mittel

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29


TOP-THE

Foto: www.derpferdeknipser.de

30

TOP-THEMA

Die Fellfarben des Pferdes Teil 1

Hier alles abzuhandeln, würde

den Rahmen sprengen. Wir

haben uns deshalb auf die

Grundlagen der gängigsten

Farben beschränkt und nur die

Genetik von Fuchs, Rappe und

Braunem erklärt.

Genetik

Beim Pferd gibt es zwei Farbstoffe

(Melanine), die im Fell vorkommen:

schwarzes Eumelanin und rotes Phäomelanin.

Alle von Pferden bekannten

Fellfarben entstehen durch unterschiedliche

Verteilung dieser beiden Farbstoffe

im Fell. Rappe und Fuchs sind

die beiden Grundfarben, auf die alle

anderen Pferdefarben basieren.

Bereits im Jahre 1912 legte Adolf

Richard Walther anhand der Stutbücher

von Lipizza, Trakehnen, Salzburg

und Westpreußen die Grundlage für

eine genetische Einteilung der Pferdefarben.

Die Grundlagen

Das Aussehen des Pferdes wird durch

die Gene (Erbanlagen) bestimmt. Jedes

Gen besteht aus zwei Allelen. Ein Allel

kommt vom Vater über den Samen und

eines von der Mutter über die Eizelle,

deshalb sind es immer zwei. Bei der

Befruchtung verschmelzen beide zu

einem Gen und ergeben so eine neue

Kombination.

Dominant-rezessiver Erbgang:

Die Allele können sich dominant oder

rezessiv vererben. Dominant bedeutet,

dass sich dieses Gen gegenüber anderen

durchsetzt, diese anderen sind die unterdrückten

Gene, also die rezessiven.

TOP-THEMA RUBRIK

Dominante Gene schreibt man als

Großbuchstaben, z.B. AA und rezessive

Gene in kleinen Buchstaben, z.B. aa.

Ist ein Gen vollständig dominant oder

rezessiv, dann bezeichnet man dies als

Reinerbigkeit. BB und bb sind also

reinerbig, weil immer nur das eine

Allel weiter gegeben werden kann, von

BB kann entweder das erste das zweite

B weiter gegeben werden, aber immer

REFERENZTABELLE

Eumelanin = schwarzes Pigment

Phäomelanin = rotes Pigment

Locus = Stelle auf dem Chromosom, welche von einem Gen

eingenommen wird.

Allele (Einzahl: Allel) = Gene die den gleichen Locus besetzen und den

gleichen Charakter beeinflussen.

homozygot (reinerbig) = Genkombination aus zwei gleichen Buchstaben -

formen.

heterozygot (mischerbig) = Genkombination aus zwei verschiedenen

Buchstabenformen.

ein B, nie ein b. Für bb gilt das ebenso,

immer nur ein b.

Es gibt es aber auch mischerbige Tiere.

Diese sind Bb, weil die Eltern beide

Allele weitergeben können. Ausschlaggebend

ist aber das dominante Gen, hier

das B, vererbt werden können aber

beide Allele.

Beispiel: Tier 1 ist AA und schwarz,

Tier 2 ist aa und weiß. Werden beide

miteinander verpaart, kann von Tier 1

nur ein A beigesteuert werden, von Tier

2 nur ein a. Die Nachkommen sind

genetisch Aa, aber schwarz, da das A

über das a dominant ist. Das nennt sich

die 1. Mendelsche Regel. Verpaart man

zwei in einem Merkmal unterschiedli-

Fuchsstute mit isabell farbenem Fohlen

che, aber für dieses Merkmal reinerbige

Tiere, so sind die Nachkommen in der

ersten Generation alle gleich, sowohl

vom Aussehen als auch von den Genen

her.

Würde man nun zwei solche Nachkommen

untereinander verpaaren, also Aa

mit Aa, können beide Tiere entweder

das eine oder das andere Allel vererben.

Beide Tiere können entweder das

eine oder das andere Allel vererben. Es

wären 25% reinerbig schwarz, da AA,

dann 50% mischerbig schwarz, da Aa

und 25% reinerbig, da aa. Das ist die 2.

Mendelsche Regel (Spaltungsregel)

Wenn man mischerbige Tiere untereinander

verpaart, dann spalten die Nachkommen

im Verhältnis 1:2:1 auf in

Reinerbig und Mischerbig.

Intermediärer Erbgang:

AA schwarz wird wieder mit aa weiß

verpaart (wie oben). Das Ergebnis ist

das gleiche, nämlich Nachkommen, die

genetisch Aa sind. Die Tiere wären

jedoch bei einem intermediären Erbgang

nicht mehr schwarz, sondern

grau, da die beiden Farben, in diesem

Falle Schwarz und Weiß, zur Mischfarbe

Grau verbunden werden. Keines

der beiden Allele ist also dominant,

vielmehr wirken beide zusammen. Man

bezeichnet diesen Erbgang heute meist

als unvollständig dominanten Erbgang.

Die verschiedenen Allele und ihre

Wirkung

Beim Pferd gibt es nur zwei Grundfarben:

Schwarz und Rot. Diese beiden


MA

TOP-THEMA RUBRIK

jedoch vererben nur gleichfarbig oder

dunkler.

Der Rappe

Für die Entstehung eines Rappen bedarf

es zweier Gene, eines rezessiven auf

dem A-Faktor und eines dominanten

können kombiniert oder verdünnt werden

oder auch zusätzlich mit Weiß auftreten.

Dann gibt es weitere Gene, die

diese Grundfarben überdecken oder zu

bestimmten Mustern führen.

Einige Beispiele:

A-Faktor (Agouti) AA Braun homozygot,

Aa braun heterozygot, aa

schwarz homozygot

E-Faktor (Extension) EE schwarz

oder braun, Ee schwarz oder braun,

ee rot

G-Faktor (Grey) GG Schimmel,

Gg Schimmel, gg kein Schimmel

Z-Faktor (Silver) ZZ schwarz wird

zu silbergrau, Zz schwarz wird zu silbergrau,

zz normale Farbe

W-Faktor (White) WW Letalfaktor,

Ww Weißgeborener, ww farbig

Kein Allel kann an zwei verschiedenen

Positionen auftreten, sondern befindet

sich immer an der gleichen, ganz

bestimmten Stelle.

Siehe auch Tabelle

Die Grundfarben

Der Fuchs

Der Fuchs ist die „simpelste“ Farbe des

Pferdes, da sie nur von einem Gen

bestimmt wird, dem E-Faktor. Ein

Fuchs ist am Genort E immer reinerbig

rezessiv ee. Es ist egal, welche Gene der

Fuchs am A-Genort besitzt, da das ee

diesen überdeckt. Für den Fuchs gibt es

somit drei genetische Varianten:

AAee

Aaee

aaee

Außer dem Windfarbgen können alle

anderen Gene aber Einfluss auf die

Grundfarbe des Fuchses nehmen, so

dass neue Farbvarianten entstehen. Das

Flaxen-Gen wirkt sogar ausschließlich

auf Füchse.

Füchse haben immer rotes Fell und

gleichfarbiges oder helleres Langhaar,

aber nie schwarzes.

Werden zwei Füchse untereinander verpaart,

so gibt es zu 100 % Fuchsfohlen.

Da das Gen rezessiv vererbt wird, können

auch alle anderen Farben untereinander

verpaart zu einem Fuchsfohlen führen.

Die unterschiedlichen Farbvarianten des

Fuchses werden durch das Allel F verursacht.

Verpaart man Hellfüchse untereinander,

so können alle Farbvarianten des

Fuchses entstehen, dunklere Füchse

auf dem E-Faktor. Wie bei den Füchsen

schon beschrieben, muss ein Pferd auf

dem E-Faktor EE oder Ee sein, damit es

ein nicht-fuchsfarbenes Pferd wird. Ein

Rappe muss schon einmal diese Genkombinationen

aufweisen. Jetzt kommt

noch der A-Faktor ins Spiel; dieser entscheidet

darüber, ob ein Pferd mit EE

bzw. Ee ein Rappe oder ein Brauner

wird. Für den Rappen muss die rezessive

Kombination aa vorliegen. Das

ergibt letztendlich für den Rappen zwei

genetische Varianten:

aaEE

aaEe

Verpaart man nun aaEE untereinander,

werden immer nur wieder Rappen geboren

(nur aaEE möglich), verpaart man

aaEE mit aaEe gibt es auch wieder nur

Rappen (aaEE oder aaEe). Aber aaEe

mit aaEe verpaart ergibt mit einer Wahrscheinlichkeit

von 25 % Füchse (aaee).

Erläuterung:

Aus dieser Verpaarung entstehen 25%

reinerbige Rappen, die aaEE sind, 50 %

mischerbige Rappen, da zweimal aaEe

möglich ist und schließlich 25%

Füchse, die aaee sind.

Beim Rappen wird noch ein zweites

Gen vermutet, welches für die Rappfarbe

sorgt. Dies sitzt nicht auf dem

Agouti-Faktor, sondern auf dem Extension-Faktor.

Das Gen wird beschrieben

als ED. Es ist also dominant. Solche

Pferde sollen tiefschwarze Glanzrappen

sein und können auf dem A-Faktor auch

AA oder Aa sein. Sind diese Glanzrappen

sogar reinerbig ED ED, würden sie

mit jedem anderen Pferd nur wieder

Rappen bringen. Die Existenz dieses

Gens wurde aber bisher noch nicht

nachgewiesen.

Bereits nachgewiesen wurde aber die

Modifikation at. Solche Pferde sind

Rappen mit wenigen roten Haaren an

Kopf und Flanken. Sie werden allgemein

als Schwarzbraune bezeichnet und

zu den Braunen gerechnet, obwohl sie

genetisch eigentlich Rappen sind.

Der Braune

Der Braune ist die häufigste Pferdefarbe,

und wenn man sich die Farb-Entstehung

von Fuchs und Rappen

anschaut, weiß man, was der Braune

nicht ist, nämlich aa oder ee. Für den

Braunen kommen daher folgende Genkombinationen

in Frage:

AAEE

AAEe

AaEE

AaEe

Beim Braunen wirken so genannte Verteilungsgene.

Das Pferd ist grundsätzlich

erst einmal schwarz, je nach Modifikator

werden dann mehr oder wenige

schwarze Haare verdrängt und durch

rote Haare ersetzt. Ein Brauner ist ein

Pferd, dessen Deckhaar aus schwarzen

und roten Haaren gemischt ist. Das

Langhaar ist immer schwarz, oft auch

die Beine. Die unterschiedlichen Schattierungen

des Braunen werden durch

unterschiedliche Modifikatoren verursacht,

die aber noch nicht genau aufgeklärt

sind. Man unterscheidet im Allgemeinen

Schwarzbraune, Dunkelbraune,

Braune und Hellbraune, es kann aber

durchaus noch weitere genetische

Abstufungen geben. Sowohl der Rotbraune

als auch der Hellbraune, deren

Deckhaar fast ausschließlich aus roten

Haaren besteht, zeigt sich dominant

über die anderen Braunschattierungen.

Verpaart man einen Rotbraunen mit

einem Dunkelbraunen, wird eher wieder

ein Rotbrauner geboren. aa

Teil 2 in der Augustausgabe

li: komplett weißer Schimmel,

re: Rappschimmel

Foto: Thomas Max Müller/

pixelio.de

Typischer Araber

Fotos: www.derpferdeknipser.de

31


VEREINSGESCHEHEN

Alte Führung mit neuer Mannschaft:

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

des Vorstandes im Reitverein Homburg e.V.

32

Am Freitag, den 09.04.2010, fand die

Jahreshauptversammlung der Mitglieder

des Reitvereins Homburg e.V. statt.

In geselliger Runde ließen die Mitglieder

gedanklich das Jahr 2009 mit all

seinen Terminen Revue passieren, um

dann über die stetig besser werdenden

Geschäfts- und Mitgliedszahlen des

Vereins vom Vorstand unterrichtet zu

werden. Im Jahr 2008 wies der Verein

noch 98 Mitglieder auf, ein Tiefststand.

Seither wuchs der Verein stetig. Der

aktuelle Stand sind 164 Mitglieder,

davon 48 Kinder und Jugendliche

(April 2009). „Dies haben wir der guten

Jugendarbeit und den qualifizierten

Als im November 2008 überraschend

der 1. Vorsitzende Michael Lex verstorben

ist, hat die damalige 2. Vorsitzende

Andrea Schwenk das Amt kommissarisch

übernommen. Bei den Neuwahlen

Reitstunden zu verdanken“, berichtet

Manfred Ecker. Die Neuwahlen brachten

dann neben alt Bekanntem auch

einige Neuerungen. Im Amt bestätigt

wurden Manfred Ecker als ersten Vorsitzenden

zusammen mit Daniela Marx-

Wind als zweiter Vorsitzenden und Bärbel

Emser als Kassiererin. Kerstin Gros

(bisherige Jugendwartin) musste ihr

Amt aufgrund privater Veränderungen

abgeben. Nachfolgerin wurde Martina

Scherne, deren Tochter Anne bereits die

Vertretung der Jugend als neu eingeführten

Jugendvertreter wahrnimmt.

Nicole Veit scheidet als Schriftführerin

ebenfalls aus. Ihr Amt übernimmt

am 21.04.2010 wurde sie nun sozusagen

im Amt bestätigt.

Zur 2. Vorsitzenden wurde Anne Adam

gewählt, die auch das Reiter Spektrum

Saar verlegt. Schriftführerin Anne Zim-

Nicole Büch. Mathias Ulrich übernimmt

das Amt des Sport- und Freizeitwarts.

Um die Vorstandsarbeit effektiver

zu gestalten und der gewachsenen

Mitgliederzahl gerecht zu werden, wurden

Beisitzer zur Unterstützung des

Vorstandes gewählt. Diese werden mit

eigenen Aufgaben betraut, die sie in

Absprache mit dem Vorstand erledigen.

Gewählt worden sind Nicole Veit, Beisitzerin

als Pressewartin, Charlotte

Jentsch, Beisitzerin Kassenwartin und

Kerstin Gros, Beisitzerin Jugendwartin.

Nicole Veit

Pressewartin RuFV Homburg e. V.

Neuwahlen beim RV Ensheim e.V.

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mermann und Kassiererin Gertrud Jung

üben diese Ämter nun schon seit mehreren

Jahren aus und wurden beide wieder

gewählt. Als Sportwartin fungiert Petra

Ziegler, und in Zusammenarbeit mit der

langjährigen Jugendwartin Caroline

Schmitz werden beide die Jugend bei

deren Aktivitäten unterstützen.

Fast 100 Mitglieder zählt der RV Ensheim,

die in unterschiedlichen Sparten

zu Pferde unterwegs sind. Die erfolgreiche

Jugend konnte in den letzten Jahren

auf Meisterschaften und bei Cups von

sich reden machen. Auch für dieses Jahr

sind die Weichen auf Erfolg gestellt,

denn schon bei den ersten Turnierstarts

in L und M- Dressuren wurden goldene

Schleifen und vordere Plätze erkämpft.

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ist unterschiedlich bemuskelt. Das

hängt von vielen Faktoren ab; Rasse

und Training sind nur zwei davon.

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wird weniger geritten, die Muskeln

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unten der eines alten

Pferdes

33


Karl-Heinz Groß, der

Präsident des Pferdesportverbandes

Saar, feierte

Ende März seinen 70.

Geburtstag

Foto: hch

PORTRAIT

Karl-Heinz Groß –

Eine „Institution“ im Reitsport wird 70

34

Er ist eine der herausragendsten

Persönlichkeiten des

(saarländischen) Pferdesports

und feierte am 31. März seinen

70. Geburtstag – Die Rede ist

natürlich von Karl-Heinz Groß,

dem Präsidenten des Pferdesportverbandes

Saar (PSV

Saar) und Finanz-Kurator im

Präsidium der Deutschen Reiterlichen

Vereinigung (FN).

Den Pferden von Kindheit an eng verbunden,

ist er ein Reitersmann durch

und durch. Da die Eltern keine Pferde

hatten, verbrachte er als kleiner Junge

seine Freizeit bei einem Bauern.

„Immer wenn ich freie Zeit hatte oder

Ferien waren, bin ich bei ihm im Stall

unterwegs gewesen und habe ihm

geholfen. Er hat mich bereits mit 14

Jahren den von Pferden gezogenen

Mäher fahren lassen, so dass ich durch

ihn Kontakt zu Pferden bekam. Irgendwann

hat der Bauer mich einfach mal

aufs Pferd gesetzt und mir dann quasi

meine erste Reitstunde gegeben.“ Von

da an habe er immer Reiten lernen und

ein eigenes Pferd haben wollen. Da

seine Eltern ihm sein Hobby damals

jedoch nicht finanzieren konnten –

dafür fehlte ihnen in der Nachkriegszeit

einfach das Geld –, musste Groß

einige Jahre auf die Verwirklichung

seines Traumes warten.

Endlich ein eigenes Pferd

Nachdem er mit Erfolg seine Berufsausbildung

abgeschlossen hatte, war es

endlich soweit. „Ich habe dadurch erst

mit Ende 20 angefangen, richtig reiten

zu lernen. Natürlich habe ich mir dann

irgendwann auch ein eigenes Pferd

zugelegt, mit dem ich sogar auf Turnieren

gestartet bin“, erzählt Groß. Da

er viel arbeiten musste und wenig Zeit

zum Trainieren hatte, blieb ihm leider

der Sprung in die schwere Klasse versagt.

„Ich bin erfolgreich Springen bis

zur Klasse L geritten, dann war

Schluss mit der Turnierreiterei. Denn

ohne entsprechendes Training hätte ich

in den höheren Klassen keine Chance

gehabt und hinter den Anderen her reiten

wollte ich auch nicht. Deshalb bin

ich schließlich auf das Freizeit- und

auf das Jagdreiten umgestiegen.“ Noch

bis vor rund zehn Jahren habe er im

Sattel gesessen und sei Jagden geritten.

Die Familie habe auch immer eigene

Pferde gehabt. „Erst als ich massive

Rückenprobleme bekam und mein

letztes Pferd altersbedingt in Rente

ging, habe ich im Hinblick auf mein

Alter und aus Rücksicht auf meine

Gesundheit das Reiten aufgegeben.

Lust wieder in den Sattel zu steigen,

habe ich aber immer noch.“ Da es ihm

allerdings zu langweilig sei, nur im

Schritt durchs Gelände zu reiten, habe

er seine Reitkarriere lieber ganz beendet.

„Also ein flotter Galopp – gerne

auch mit Sprüngen – muss beim Ausritt

schon drin sein“, gesteht er.

Ehrenämter sind seine Wegbegleiter

Im Alter von Mitte 30 trat Groß in den

Vorstand des RV Schwalbach ein und

ist seinem Heimatverein bis heute treu

geblieben. „1982 musste ich aus beruflichen

Gründen nach Mannheim

umziehen und habe zunächst einmal

mit der Vorstandsarbeit pausiert. Seit

meiner Rückkehr ins Saarland war ich

dann aber wieder aktiv in das Vereinsgeschehen

involviert.“ Als gelernter

Bankkaufmann war Groß von 1986 bis

Ende 2003 leitender Direktor der Dresdener

Bank in Saarbrücken. Seine

beruflichen Fähigkeiten und Kenntnisse

bildeten beste Voraussetzungen

für ehrenamtliche Tätigkeiten. Daher

engagiert er sich im Rahmen seines

Funktionärswesens bei verschiedenen

Ehrenämtern im Bereich des Sportes.

„1980 wurde ich im Verband zum

Schatzmeister berufen, 1991 zum

zweiten Vorsitzenden gewählt und

1994 zum Präsidenten ernannt.“

Das Amt des Verbandsvorsitzenden

übt Groß bis dato mit Leib und Seele

aus. Zudem ist er seit 2001 bei der

Deutschen Reiterlichen Vereinigung

als Finanzkurator (Schatzmeister)

tätig. Auch dem Präsidium und dem

Präsidialausschuss der FN ist er angeschlossen.

Des Weiteren gebührt ihm

seit kurzer Zeit die Ehre, dem Vorstand

des Deutschen Olympia Komitees

anzugehören. „Obwohl das

DOKR der FN gehört, handelt es sich

dennoch um einen eigenen Verein, der

bereits seit 1913 besteht und beispielsweise

die Kader betreut“, informiert

Groß, der ganz nebenbei auch noch

Mitglied im Sportverband des Saarlandes

ist. Am 4. Mai 2000 wurde er mit

dem Reiterkreuz in Silber ausgezeichnet.


Es ist alles eine Frage der

Organisation

Auch in der Wirtschaft hat er mehrere

Ehrenämter inne. Groß gibt zu:

„Würde ich noch als Bankleiter arbeiten,

hätte ich natürlich nicht die Zeit,

diese ganzen Funktionen auszuüben.

Da ich jedoch nicht mehr berufstätig

bin und alles eine Frage der richtigen

Organisation ist, kann ich mich jetzt in

vielfältiger Hinsicht engagieren.“ So

hilft er seit der Pensionierung unter

anderem als „Business Angel“ saarlandweit

Jungunternehmern. „Es gibt

zeitaufwändige und nicht-zeitaufwändige

Ehrenämter“, erklärt Groß. „Priorität

haben für mich allerdings meine

Tätigkeiten für den PSV Saar, die FN

und den saarländischen LSVS.“

Solange man seine Zeit und Energie

nur richtig manage und man vor allem

nichts gegen den eigenen Widerstand

tue, sei alles kein Problem. „Ehrenämter

sind nur dann eine Last, wenn man

sie nicht gern ausübt. Mich hingegen

erfüllen meine Ämter und ich habe

Spaß an ihnen.“ So besuche er beispielsweise

nach wie vor gern Turniere

und kümmere sich mit Freude um die

alle Angelegenheiten des Reitsports.

Groß ist ein Redner wie auch ein

Macher, der gleichermaßen in Wort

und Tat agiert. Dabei sind sein Denken

und Handeln stets auf das Wohl des

(saarländischen) Pferdesports ausgerichtet.

Er ist eine „Institution“, die in

der Reiterszene ebenso bekannt wie

beliebt ist. Sein Wirken hat einen

durchweg nachhaltigen Charakter, egal

PORTRAIT

ob es um kleine oder große Dinge

geht. Dabei zeichnen Groß vor allem

drei Dinge aus: Disziplin, Hartnäckigkeit

und Zielstrebigkeit. Er ist korrekt

und führt stets ein straffes, aber faires

„Regiment“. Karl-Heinz ist ein Vorbild

und – gerade im saarländischen Pferdesport

aufgrund seines besonderen

Engagements und seiner herausragenden

Leistungen die zentrale Persönlichkeit

schlechthin.

hch

35


WESTERNREITEN

Horse & Dog Trail Cup 2010 –

15 teilnehmende Landesverbände

36

2. Bundesfinale

auf der German

Open der EWU

Westernreiten

Mittlerweile besitzt bis ca. 80 % der

Reiter einen Hund und möchte in diesem

Dreiergespann bei den Ausritten

die Natur konfliktfrei und harmonisch

genießen.

Doch dass der Hund als treuer Begleiter

vertrauensvoll und gelassen an der

Seite des Pferdes freudig und verlässlich

auf die Kommandos des Reiters

hört ist nicht selbstverständlich. Das ist

nicht ohne gezieltes Training zu erreichen,

denn Pferd und Hund verfügen

über unterschiedliche Instinkte und

Körpersprachen. Die Aufgabe des Reiters

ist es, zwischen beiden Tieren als

Vermittler zu agieren und somit zum

Leitbild beider Vierbeiner zu werden.

Aus der Vielfalt des Turniersports hat

sich eine breitensportliche Sonderprüfung

entwickelt, die die Kombination

von Pferd, Hund und Reiter auf eine

neue Herausforderung stellt. Beim

Horse and Dog Trail handelt sich um

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Mo – Fr 9–13 Uhr und 14–18 Uhr und Sa 9–14Uhr.

eine Turnierprüfung, die aus den Alltagsbedürfnissen

der Reiter mit Hund

für alle Reitweisen und Leistungsklassen

entwickelt wurde und diese im

Rahmen einer EWU-Sonderprüfung

auf den Turnierplatz bringt. Dieser

besondere Trail verlangt nicht nur von

Pferd und Reiter eine Menge Geschick

zur erfolgreichen Absolvierung des

Parcours, sondern wird noch ergänzt

durch die Anforderung an eine harmonische

Zusammenarbeit mit dem Partner

Hund.

Der Horse & Dog Trail ist eine sinnvolle

Beschäftigung und gibt dem

Hund eine für ihn wichtige Aufgabe

am Pferd. Die Motivation und der

Teamgeist in diesem Dreiergespann

werden immens gefördert und lässt den

Hund zu einem gut ausgebildeten und

verlässlichen Reitbegleithund im

Gelände entwickeln.

Seit 2001 wird in der EWU der Horse

and Dog Trail als eine Sonderprüfung

für Breitensportwettbewerbe angeboten

und hat dafür ein eigenes Regelwerk.

Das Regelwerk für 2010 wurde

überarbeitet und wird unter

www.horse-dog-trail.com veröffentlicht

werden. Seit 2008 hat auch die

FN (Deutsche Reiterliche Vereinigung)

diesen Geschicklichkeitswettbewerb in

der WBO (Wettbewerbsordnung) als

Beispiel und mit einem Musterpattern

veröffentlicht.

Die Horse & Dog Trail-Prüfungen verlangen

die Fähigkeit des Hundes in

allen Grundgangarten des Pferdes bei

Fuß am Pferd zu gehen. Dies gilt angeleint

(Schritt und Trab) als auch freilaufend

ohne Leine. Mit freilaufendem

Fortsetzung Seite 38


Freiwilliges

Jugendliche und junge Erwachsene

können ein Freiwilliges Soziales Jahr

(FSJ) im Sport absolvieren. Die Dauer

eines FSJ beträgt zwischen 6 und 18

Monaten. Das FSJ im Saarsport

beginnt in der Regel am 01.09. jeden

Jahres und beträgt zwölf Monate.

Das FSJ im Sport ist als Bildungs- und

Orientierungsjahr zu verstehen, dessen

Ziele darin bestehen, die Bereitschaft

junger Menschen für ein freiwilliges

gesellschaftliches Engagement und die

Übernahme von Verantwortung zu fördern.

Das FSJ im Sport vermittelt

dabei Einblicke in ein Berufsfeld, in

dem die Teilnehmer/innen erste berufliche

Erfahrungen sammeln und/ oder

sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit

entscheiden können.

Die Tätigkeiten der FSJ-Helfer/innen

variieren je nach Angebot der Einsatzstelle;

grundsätzlich gilt aber, dass sie

mit der sportlichen Betreuung von

Kindern und Jugendlichen zu tun

haben müssen. Als Einsatzstellen im

Sport kommen Vereine und Sporteinrichtungen

in Frage, die regelmäßig

Spiel-, Sport- und Freizeitangebote für

Kinder und Jugendliche organisieren

und sonstige Betreuungsdienste für

diese Zielgruppe anbieten, beispiels-

SOZIALES

Soziales Jahr im Sport

weise Sportvereine, Stadt- und Kreissportbünde

oder Sport-Bildungsstätten.

Verantwortlicher Träger für ein FSJ im

Saarsport ist die Saarländische Sportjugend.

Sie ist Ansprechpartner für

interessierte junge Menschen und

zuständig für die Anerkennung von

Einsatzstellen.

Dringend: Für die Betreuung des ehemaligen Handball-

Nationalspielers und Weltmeisters Joachim Deckarm

suchen wir zwei FSJ-Teilnehmer. Ansprechpartner: Frau

Pia Seel, 0681/3879-455

Auch als „Zivi-Ersatz“: Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Saarsport

Weitere Infos: http://sportjugend-saar.internetmanagement.biz

37


38

WESTERNREITEN

Westernreiten

Hund werden nun die dem Trailreiter

vertrauten Hindernisse wie Tor, Brücke,

Slalom, Walk- oder Jog-Over und Stangen-L

angeritten. Der Reitbegleiter

wird hierbei durch Hör- bzw. Sichtzeichen

wie Sitz, Platz, Bleib und Komm

durch den Trail geleitet, bei Bedarf vor

einem Hindernis abgelegt oder vorausgeschickt

und nachdem das Pferd dieses

bewältigt hat, wieder zum Laufen

bei Fuß aufgefordert. Der Hund soll im

Trail nicht wie beim Agility durch

Schnelligkeit glänzen. Erwünscht ist

ein aufmerksamer Begleiter, der keine

übernatürliche Unterwürfigkeit zeigt

sondern vertrauensvoll und aufmerksam

den Trailparcours bewältigt. So hat

jede Rasse und auch jede Größe von

Hund seinen Spaß an dieser Prüfung

und eine Chance einen Preis zu holen

.

Der Horse & Dog Trail-Cup

Seit 2001 wird der Horse & Dog Trail

schon über die EWU angeboten, doch

leider wurde diese anspruchsvolle Turniersonderprüfung,

die auch als Publikumsmagnet

gilt, nur auf wenigen Turnieren

ausgeschrieben und war somit

etwas unbekannt. Um den Bekanntheitsgrad

zu steigern und dem breit

gefächerten Kreis der Freizeitreiter,

Geländereiter und Turnierreiter aller

Reitweisen die Möglichkeit zu geben

mit ihren Vierbeinern diese Prüfung zu

starten, kam Sabine Lang, Zentrum für

Fortsetzung von Seite 36: Horse & Dog Trail Cup 2010

Pferd & Hund 2007 die Idee des „Horse

& Dog Trail-Cup“.

Beim „Horse & Dog Trail Cup“ werden

auf Wertungsturnieren die bestens Teilnehmer

der einzelnen Landesverbände

ermittelt. Startberechtigt sind Interessierte

aller Reitweisen und Leistungsklassen,

auch wenn Sie keine EWU-

Mitglieder sind oder einem anderen

Landesverband angehören. Für die Teilnahme

an dem Cup reicht die normale

Nennung unter Angabe von Name,

Alter und Rasse des Hundes. Gewertet

werden alle, von der einen Reiter/Pferd

und Hund Kombination, errittenen

Punkte. Gerichtet wird nach dem

Regelbuch der EWU 2010.

Alle 15 Landesverbände

nehmen teil – 2. Bundesfinale

auf der German Open

Für 2010 ist die Resonanz der Veranstalter

an diesem Cup erstaunlich

gestiegen, so dass der Horse & Dog

Trail-Cup in allen 15 Landesverbänden

der EWU ausschrieben wird. Dabei ist

Sabine Lang als Initiatorin des Cups für

die Landesverbände die Ansprechpartnerin

und beantwortet auch gerne für

alle Interessierten und Teilnehmer allgemeine

Fragen. Für organisatorische

Fragen in den Landesverbänden ist

jeweils ein Ansprechpartner dafür ausgewählt.

Eine Weisheit zum Nachdenken

*** Die Liebe zu den Pferden ***

„Seht, so schwer ist die Liebe zu den Pferden, aber vielleicht hat ihnen Gott

ein kürzeres Leben gegeben, weil sie den Himmel eher verdienen als wir.“

(Zitat von Arthur Heinz Lehmann)

Weitere Informationen über

den bundesweiten Horse &

Dog Trail-Cup 2010 und

spezielles Trainings- und

Kursangebot dafür erhalten

Sie bei:

Sabine Lang,

Zentrum für Pferd & Hund

www.sabinelang.de und

www.horse-dog-trailcup.de

Mobil: 0175-59 88 799

info@sabinelang.de

Das absolute Highlight wird wieder die

Qualifikation zum 2. Bundesfinale sein.

Das Finale wird dieses Jahr in Kreuth in

der Ostbayernhalle auf der German

Open - der Deutschen Meisterschaft im

Westernreiten - am 25.09.2010 ausgetragen.

Dort werden wieder in einem eigenen

Wettbewerb "Das Beste Deutsche

Horse & Dog Trail-Cup Team" ermittelt

und geehrt. Dafür sind von allen beteiligten

Landesverbänden des „Horse &

Dog Trail-Cup“ die 1. Platzierten der

jeweiligen Landesfinales (Endwertung)

qualifiziert. Wenn der 1. Platzierte nicht

starten kann, rückt der 2. Platzierte nach.

Das große Interesse am Horse & Dog

Trail spiegelt sich ganz deutlich im

Interesse der Sponsoren in dieser Veranstaltung

wieder. Allein auf den Wertungsturnieren

und Finales bei den teilnehmenden

Landesverbänden gibt es

wieder viele hochwertige Sachpreise

und Gutscheine zu gewinnen. Auch die

ersten drei Bundesfinalisten dürfen wieder

umfangreichen qualitätsvollen

Sachpreisen entgegensehen. Für die

jeweiligen Landesfinalisten wird es

dann wieder einen ausgefallenen Pokal

(oder Buckle) geben.

Wir wünschen allen Teilnehmern,

Zuschauern und Veranstaltern viel

Freude beim Horse & Dog Trail. Denn

die Begeisterung in diesem harmonischen

Dreiecksgespann zwischen

Mensch und Tier zu erleben, ist das

Allerwichtigste und Schönste - das

macht den Horse & Dog Trail aus.

Eure Sabine Lang


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39


Springtrainer Steffen

Hauter (vorne) mit den

Lehrgangsteilnehmern

Frederic Karch, Esther

Schäfer, Daria

Morguet und Natascha

Westrich (hinten, von

links nach rechts)

Foto: hch

VEREINSGESCHEHEN

Zweitägiger Springlehrgang

mit Steffen Hauter beim RFV Illtal

40

„Full House“ lautete am 30. Januar

und 7. Februar das Motto beim RFV

Illtal. Denn für den zweitägigen

Springlehrgang mit Steffen Hauter, der

in Illingen stattfand, hatten sich so

viele Reiter angemeldet, dass die Stunden

schnell komplett voll waren und

einige auf die Warteliste gesetzt werden

mussten.

Markus Beyer, der erste Vorsitzende

des gastgebenden Vereins, war von

dem Ansturm positiv überrascht: „Die

Resonanz war wirklich erstaunlich gut.

Wir hatten beim ersten Termin acht

Gruppen und beim zweiten Termin sieben

Gruppen mit jeweils vier Reitern.“

Auch Steffen Hauter, der ebenso

bekannte wie erfolgreiche Springreiter

und Ausbilder vom RV Großsteinhauserhof,

war zufrieden: „Da ich auf dieser

Anlage zum ersten Mal einen

Springlehrgang abgehalten habe, hat

mich der große Zuspruch natürlich

ganz besonders gefreut.“

Steffen Hauter: RV Illingen – ein

gutes Team

Der Teilnehmerkreis war dabei bunt

gemischt, so dass Reiter aller Altersund

Leistungsklassen miteinander trainierten.

Ziel des Lehrgangs war laut

Hauter die optimale Vorbereitung auf

die beginnende Saison – und zwar

unter Turnierbedingungen. Daher hatte

der Gastgeberverein in seiner großen

Reithalle alles aufgebaut, was zu

einem ansprechenden wie auch

anspruchsvollen Springparcours dazu

gehört: Steilsprünge, Oxer, Kombinationen,

Distanzen, unterbaut mit

Planke, Gatter oder auch Wassergraben.

„Die Trainingsbedingungen in

Illingen sind optimal. Der Boden in der

Reithalle ist neu und wurde während

des Lehrgangs immer wieder in Topzustand

gebracht. Es ist genügend

Sprungmaterial vorhanden und der

Verein hat ein gutes Team, das sich um

alles kümmert“, lobte der Profi.

Auch die Gastronomie, deren Verdienst

dem neuen Platz zugute kommt,

hatte der RFV Illtal gewohnt gut im

Griff. Damit sowohl die Reiter als

auch die Zuschauer dem Unterricht

problemlos folgen konnten, hatte

Beschallungsmeister Andy Wellnitz

den Berufsreiter mit einem Headset

ausgestattet, so dass jede Anweisung

oder Erklärung über Lautsprecher laut

und deutlich zu verstehen war.

Wiederholung ist geplant

„Bisher hat Hans-Günter Klein vom

RFV Zweibrücken bei uns die Lehrgänge

abgehalten. Da er es jedoch dieses

Mal zeitlich nicht einrichten konnte

und wir es zudem in reitsportlicher

Hinsicht auch förderlich finden, ab und

an den Trainer zu wechseln, ist unsere

Wahl auf Steffen Hauter gefallen. Wir

sind froh, dass er diese Aufgabe übernommen

hat“, informierte Beyer. Da

die Nachfrage nach Teilnehmerplätzen

riesig und das Feedback für den Unterricht

mehr als positiv gewesen seien,

plane man bereits eine Wiederholung

mit ihm als Trainer – dann vielleicht

schon auf dem neuen Außenspringplatz.

„Er ist nicht nur aufgrund seiner großen

Erfolge im Springsattel ein besonders

kompetenter Lehrmeister, er hat

auch das richtige Händchen für den

Unterricht und den Umgang mit den

Teilnehmern. Zudem ist sein Ausbildungsstil

derzeit einfach sehr gefragt“,

kommentierte der Hausherr. Am ersten

Lehrgangstermin stand die Springgymnastik

im Mittelpunkt, in deren Rahmen

aber auch schon verschiedene Parcoursausschnitte

geübt wurden. Dabei ging

es vor allem um die Kontrolle nach

dem Sprung und das Reiten von Wendungen.

„Da der Beginn der Turniersaison

kurz bevorsteht, habe ich relativ

wenig Gymnastiksprünge wie Trabreihen

oder Ähnliches geübt, sondern den

Vorbereitungsstand der einzelnen Paare

an schwierigeren Passagen real abgeprüft.

So weiß jetzt jeder, wo er steht

und woran er vielleicht noch arbeiten

muss“, erklärte der erfahrene Bereiter

sein Konzept.

Hauter möchte vermehrt

Lehrgänge abhalten

Beim zweiten Termin ging es dann ans

Parcoursspringen. Hauter: „Der Kurs

war technisch diffizil, konnte aber dem

jeweiligen Leistungsniveau der einzelnen

Reiter und Pferde angepasst werden.

Ich habe versucht, individuell auf jeden

Teilnehmer einzugehen und ihm entsprechende

Tipps und Übungen zu vermitteln.

Ein besonderes Thema bei fast

allen Reitern war die Durchlässigkeit

nach dem Sprung, da hier die Rittigkeit

oft zu wünschen übrig ließ. Natürlich

kann man bei einem zweitägigen Lehrgang

weder Wunder erwarten noch Reiter

oder Pferd komplett umstellen. Es

geht vielmehr darum, einzelne Probleme

aufzudecken und Lösungsansätze zu bieten.“

In Zukunft wolle er sich – vor allem in

der recht turnierfreien Winterzeit – vermehrt

als Trainer engagieren. „Da es

mir großen Spaß macht zu unterrichten,

möchte ich gern vermehrt Lehrgänge

abhalten. Das ist einfach auch mal ein

ganz anderes Gefühl als immer nur

selbst im Sattel zu sitzen.“ Hauters

abschließendes Lob galt den Heimtrainern

seiner Lehrgangsteilnehmer: „Bei

allen Reitern war eine solide Basis

gegeben, was ein Beleg für die gute

Trainerarbeit im Saarland ist.“

hch


Erstmals wurde von Jugendwartin

Cathi Romeike einen Vergleichskampf

für die Nachwuchsreiter organisiert.

So begrüßten die Gersweiler Reitschüler

am 18. April ihre Gäste vom Reitund

Fahrverein St. Arnual e. V., um

sich mit ihnen in den Disziplinen

Jugendreiterprüfung, E-Dressur, E-

Springen, Theorie und Reiterspiel zu

messen.

Insgesamt waren neun Mannschaften

mit jeweils vier Teilnehmern am Start,

vier aus St. Arnual, fünf aus Gersweiler,

wobei die Jugendreiterprüfungen

offen für alle waren, so dass hier die

Starterzahl noch größer war. Die Reitschüler

des Gastvereins ritten in den

jeweiligen Disziplinen die Pferde des

Gastgebers.

Obwohl sich die beste Gersweiler

Mannschaft in den Reitdisziplinen

achtbar schlug – 2. Platz für Marie

Lutz in der Jugendreiterprüfung, erster

für ihre Schwester Sophie in der E-

Dressur und erster für Lisa Schuler in

der Springprüfung, konnte sie am Ende

in der Gesamtwertung nur Platz 4 hinter

drei Konkurrenzmannschaften aus

St. Arnual belegen. In der Theorie

fehlten zwei Punkte zur Gesamtpunktzahl.

Im Reiterspiel, durch die zu Grunde

gelegte Punktevergabe entscheidend

für die Gesamtwertung, gehörten die

St. Arnualer zu den Schnellsten. Dennoch

ging keiner der Teilnehmer leer

aus.

Neben Schleifen und kleinen Ehrenpreisen

für die Sieger und Platzierten

der Einzeldisziplinen gab es für die

beste Mannschaft einen Pokal und für

alle Aktiven einen Teilnehmerpreis.

Die Rückrunde wird im Herbst beim

RuF St. Arnual, der seit Kurzem seine

neue Heimat auf dem Hunackerhof im

Mandelbachtal gefunden hat, stattfinden,

dann auf deren Schulpferden.

S. Schuler,

Pressewartin RV Gersweiler

JUGEND

Jugendvergleichskampf beim RV Gersweiler

„Am Alten Wasserturm“ e. V.

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Strahlende Gesichter bei

allen Mannschaften

Foto: RV Gersweiler

41


VORSCHAU

42

RUBRIK VORSCHAU

Im nächsten Heft

Wir sind mitten in der

grünen Saison

Barockpferdeturnier

Ein Reitverein stellt

sich wieder im Portrait

vor

Vorstellung der

Gewinner im

Gewinn spiel

Pferderemise

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Top Thema:

Die Fellfarben des

Pferdes Teil 2

Redaktionsschluss

23.07.2010

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27.08.2010

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Autohaus Kauth

unterstützt

Reitvereine durch

Ausstellung von

Fahrzeugen

bei Reitturnieren

Abb.: L200 Doppelkabine Intense

Marpingen

Sponsoring wird in den Zeiten der

wirtschaftlichen Krise immer schwieriger.

Das Autohaus Kauth lässt es sich

trotzdem nicht nehmen, saarländische

Reitvereine durch das Anmieten von

Ausstellungsplätzen auf Turnieren zu

unterstützen.

Hans Staub vom RV Alstal/Marpingen:

„Seit nunmehr drei Jahren finden wir

finanzielle Unterstützung durch das

Autohaus Kauth. Selbst große Veranstaltungen

wie das Mannheimer Maimarktturnier

haben mit Ausfällen zu

kämpfen. Ohne Sponsoring könnten

wir unsere beiden Turniere nicht aus-

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Wurzelbacher Ponyhof

richten. Außerdem fließen solche Gelder

auch in die Vereinskasse und tragen

somit zum Erhalt vieler nötigen

Anschaffungen und Reparaturen bei.“

Auch Thomas Breit vom Wurzelbacher

Ponyhof meinte dazu: „Wir sind jedes

Jahr froh, dass uns das Autohaus

Kauth mit dem Anmieten einer Ausstellungsfläche

einen Geldbetrag

zukommen lässt, der die Vereinskasse

auffrischt“. Das Ausrichten von Turnieren

oder anderen Vereinsveranstaltungen

ist immer eine Kostenfrage und

ohne die freundliche Unterstützung

wäre vieles nicht machbar.“

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