Deutschland spielt Tennis 2012

tc.wettenberg.de

Deutschland spielt Tennis 2012

Topspin-Online Ausgabe Nr. 7.2011

FROHE

WEIHNACHTSZEIT


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Liebe TOPSPIN-Online-Leser,

Aufbruch

Wie erhofft kam es im November zum Wechsel an der Spitze des Deutschen Tennis Bundes. Dr. Karl

Georg Altenburg aus Hessen wurde zum neuen Präsidenten mit einer großen Stimmenmehrheit gewählt.

Mit einem motivierten Team will er das deutsche Tennis wieder zu neuem Leben erwecken, will

Tennis wieder populär machen. Wir in Hessen werden das neue Präsidium nach besten Möglichkeiten

unterstützen, und hoffen, dass dieser Aufbruch dem deutschen Tennis eine neue Chance bieten wird.

Auch wenn Sie in ihrem Verein erstmals denken mögen, was immer die da oben machen geht uns eh

nichts an, glauben Sie mir, die Signalwirkung die von einer guten Führung des DTB ausgehen kann,

ist extrem wichtig für unseren Sport und kann Ihre Arbeit vor Ort und deren Ergebnis wesentlich

beeinflussen.

Karl Altenburg und sein Team haben Visionen, die mit harter Arbeit erfolgreich umgesetzt werden

können. Und diese Ziele sind identisch mit unseren Visionen. Sei es eine stärkere Intensivierung der

Zusammenarbeit mit den Schulen, sei es die Jugendarbeit, sei es die bessere Mediendarstellung oder

geplante Kampagnen im Tennis. In all diesen Gebieten hat das bisherige Präsidium kläglich versagt.

Die Startchancen sind denkbar schlecht, das Geld ist verbrannt, das Vermögen verschleudert, und

deshalb muss man natürlich der neuen Mannschaft die notwendige Zeit einräumen, das hinterlassene

Chaos zu ordnen und neu zu beginnen.

Wir in Hessen werden diesen Aufbruch vor Ort unterstützen. Auch mit der Aktion Deutschland spielt

Tennis. Hier konnte mit der Barmer ein Partner gefunden werden, der mit seiner Aktion Deutschland

bewegt sich uns im Jahr 2012 begleiten wird. Und wir hoffen, dass Sie in den Vereinen mitmachen,

dass Sie für das hessische und das deutsche Tennis eine Vorreiterrolle übernehmen, indem Sie sagen,

Deutschland spielt Tennis, und Hessens Vereine machen mit!

Denn nur gemeinsam können wir den Aufbruch schaffen. Mit Visionen, mit Tatkraft, mit harter Arbeit

werden wir die Ziele erreichen.

Bis dahin wünscht Ihnen das Präsidium des HTV eine gesegnete Weihnachtszeit

und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Ihr

Editorial

Dirk Hordorff

HTV-Präsident

3


4

Inhalt

3 Editorial

4 Inhalt / Impressum

5 Kolumne

6 Deutsche Juniorenmeisterschaften

8 DTB - Machtwechsel an der Spitze

10 Interview Dr. Altenburg

12 Einladung zur Mitgliederversammlung

13 News aus Hessen und der Welt

15 Jugend

18 Topspin Kids Cup

22 Schultennis

Inhalt | Impressum

32 Deutschland spielt Tennis

Partner des HTV

Topspin-Online – Nummer 7 – Nov./Dez 2011

Herausgeber: Hessischer Tennis-Verband –

Öffentlichkeitsarbeit

Verantwortlich: Michael Otto,

HTV-Vizepräsident Öffentlichkeitsarbeit

Gestaltung: Goldbeck Art

Titelfoto: Michael Otto

Auf dem Titel: Weihnachtsgrüße

Redaktion und Anzeigen: Michael Otto

michael.otto@htv-tennis.de

Vertrieb: Hessischer Tennis-Verband, Auf der Rosenhöhe 68,

63069 Offenbach, Tel. 0 69 / 98 40 32-0, Fax 0 69 / 98 40 32-20

Die Beiträge in TOPSPIN müssen nicht die Meinung des

HTV-Präsidiums oder der Redaktion ausdrücken.

www.tennis- .com

Telefon 0 62 05/15030, Telefax 0 62 05/13015

Bezirkspressereferenten

Für Berichte und Ergebnisse aus Bezirken und

Kreisen in TOPSPIN zuständig:

Tennisbezirk Darmstadt

Wolfgang Boltz, wolfgang.boltz@web.de,

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Tel. 06151 / 376752, Fax 06151 / 351099

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Reimund Bucher, (kommissarisch)

medien@tbf-tennis.de

Im Brühl 18, 65835 Liederbach

Tel. 069-316´5206 oder 0172-30 99 504

Tennisbezirk Kassel

Wilfried Müller, TennisMueller@t-online.de,

Niedensteiner Str. 23 A, 34270 Schauenburg,

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Gerhard Weck, weck.gerhard@t-online.de,

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Telefon 0641-9 80 56 91

oder 0170-2 81 83 80, Fax 03222-3 79 55 98

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Bruno Kuzinski, (kommissarisch)

bruno.kuzinski@t-online.de,

Moselstr. 1, 61273 Wehrheim,

Tel. 06081-56626, Fax: 06081-59899

Redaktionsschluss

für die nächste TOPSPIN-PRINT-Ausgabe

ist der 15. März 2012

TOPSPIN Nr. 1/2012 erscheint Mitte April 2012

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Spitzentennis aus Hessen ...

Ein Saisonrückblick | Die Kolumne von Jörg Allmeroth

Eigentlich waren es nur fünf Punkte, die Andrea

Petkovic fehlten. Die Punkte, die den Sieg

im Peking-Finale gegen die Polin Agnieszka

Radwanska kosteten – nach einer 4:3,

40:30-Führung im dritten und entscheidenden

Satz. Und die somit auch die greifbar nahe

Qualifikation für die Tennis-WM zunichte machten,

einen Platz unter den besten Acht beim

Masters-Spektakel in Istanbul.

Doch in einer strapaziösen Schlußphase dieser

kraftraubenden Spielzeit haben nicht wenige

es auch als Wink des Schicksals empfunden,

dass die ja verletzt angeschlagene „Petko“

nicht noch weiteren harten Herausforderungen

ausgesetzt war. Denn wenn eins auch ohne

WM-Teilnahme felsenfest klar war und ist,

dann dies: Die 21-jährige Darmstädterin legte

die beste Saison einer deutschen Spielerin seit

mehr als zehn Jahren hin und etablierte sich als

umschwärmte Galionsfigur des neuen deutschen

Fräuleinwunders. Ohne den Anfangsimpuls

der deutschen Nummer eins wären viele

spätere Erfolge ihrer tatkräftigen Mitstreiterinnen

nicht denkbar und nicht so leicht zu realisieren

gewesen. Manchmal half es, dass

sich eine Spielerin wie Sabine Lisicki langsam,

aber sicher an ihrem schweren Comeback in

Petkovics Schatten versuchen konnte – und

so auch erste Fehlschläge wegsteckte, ohne

öffentlich dafür Negativschlagzeilen zu kassieren.

Und manchmal war es auch ein Tipp von

Petkovic, die beispielsweise der späteren US

Open-Halbfinalistin Angelique Kerber riet, es

doch einmal mit Trainingseinheiten in der Akademie

von Rainer Schüttler und Alexander

Waske auf der Rosenhöhe zu versuchen.

So war Hessen dank Petkovic, aber auch dank

der neuen „Talentschmiede“ in den Räumen

des HTV-Leistungszentrums über viele Monate

in der Tenniswelt im Gespräch. Petkovics Auf-

schwung, der sie in der Jahresabschlußwertung

der WTA auf Platz zehn brachte, war sozusagen

Standortwerbung im besten Sinne –

auf diese Protagonistin jedenfalls kann der HTV

so stolz sein wie er es in der Vergangenheit

auch auf den Top Ten-Spieler Rainer Schüttler

gewesen ist. Die Darmstädterin, deren Erfolge

auch auf das intakte familiäre Umfeld zurückzuführen

sind, taugt allemal zum Vorbild für die

Kids hierzulande – ganz nebenbei beweist die

Einser-Abiturientin ja auch, dass man sich keineswegs

schon unmäßig früh nur auf Tennis

konzentrieren muss. Ist eine sinnvolle Verknüpfung

von Schule und Sport gewährleistet, kann

die Weltkarriere auch noch nach einem erstklassigen

Abschluß angepackt werden.

Höchst erfreulich neigte sich auf international

hohem Niveau auch die Saison für den Grünberger

Julian Lenz zu Ende, der bei den US

Open zusammen mit Robin Kern den Juniorentitel

im Doppel gewann. Lenz ist schon seit frühesten

Jugendtagen Kaderspieler des Hessischen

Tennis Verband. In der kombinierten

Ranglistenwertung der ITF ist er derzeit auf

Position 52 platziert. Im Doppel machte auch

der Mittelhesse Philipp Marx von sich reden,

der in Wimbledon an der Seite des Amerikaners

James Cerretani bis ins Viertelfinale vorstieß

und mit seinem Partner erst in dieser

Runde der letzten Acht hauchdünn an Michael

Llodra/Nenad Zimonjic (Frankreich/Serbien)

scheiterte. Mehr als beachtlich: Marx liegt in der

aktuellen Weltrangliste im Doppel auf Platz 62.

Rainer Schüttler, einer der beiden Geburtshelfer

für die so viel beachtete Tennis-Akademie in

Offenbach, schlug sich als ältester Spitzenprofi

der ATP Tour weiterhin engagiert durch die

Tenniswelt. Lange Zeit hielt sich der Korbacher

sogar unter den Top 100, erst im letzten Sai-

Koumne

5

sonabschnitt rutschte er knapp unter die magische

Grenze. Schüttler hat noch nicht ganz

die Hoffnung aufgegeben, auch bei den Olympischen

Spielen 2012 in London noch einmal

an den Start zu gehen, es wäre dann schon

seine vierte Olympia-Teilnahme. Auch sein Geschäftspartner

Alexander Waske packte noch

einmal in dieser Saison seine Tennis-Siebensachen

zusammen und startete nach langer,

schmerzhafter Verletzungspause seine Mission

Tour-Rückkehr – und das mit bemerkenswerten

Ergebnissen. Beim Turnier in Bangkok

verloren Waske und Partner Michael Kohlmann

erst im Finale, in St. Petersburg gelangte das

Duo ins Halbfinale. So gehen die besten Hessen

ins Jahr 2012 mit einem guten Gefühl.

Jörg Allmeroth

(48) lebt als freier Journalist

und PR-Berater

in Guxhagen, südlich

von Kassel. Seit 1992

berichtet er ununterbrochen

von allen

Grand-Slam-Turnieren

– für eine Gruppe von

25 bundesdeutschen

Tageszeitungen und

Onlinediensten, zu

denen u.a. „Die Welt“, die „Frankfurter Rundschau“,

die „Stuttgarter Zeitung“, „Spiegel Online“

und die „Berliner Morgenpost“ zählen. Allmeroth

arbeitete für Magazine wie den „Stern“ und die

„Bunte“, aber auch für internationale Tennismagazine

wie „Smash“ (Schweiz) oder „Ace“ (England).

Er gehörte knapp zehn Jahre als deutsches

Mitglied der Medienkommission des Weltverbandes

ITF an.

Foto: J. Hasenkopf


6

Deutsche Meisterschaften

Der frisch gekührte Deutsche Juniorenmeister Julian Lenz gemeinsam mit der Deutschen Juniorinnen Meisterin beim Siegerfoto

SENSATIONSERFOLG FÜR JULIAN LENZ

Dem US Open Doppeltitel folgen der Einzel- und Doppeltitel bei den Deutschen Junioren Meisterschaften

HTV Kaderspieler Julian Lenz krönt

eine unglaubliche Saion mit dem Gewinn

des Deutschen Jugendhallenmeistertitels

im Einzel und im Doppel.

Julian Lenz setzte einen krönenden

Schlusspunkt zum Ende seiner Juniorenzeit.

Er gewann den Einzel- und Doppeltitel

bei den 37. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften

2011 in Essen. In einem gut

besetzten Juniorenfeld U 18 an Position

eins gesetzt, ließ er von Anfang an erken-

nen, wer Herr im Ring ist. Fünf Runden

musste er gewinnen, bevor er den Pokal in

Händen halten konnte. Im Endspiel gegen

Patrick Elias vom TVN, der als Ungesetzter

das Endspiel erreichte, sah es am Anfang

nach einem leichten Sieg aus. Im ersten

Satz dominierte Julian das Geschehen und

gewann diesen 6:2. Patrick gab nicht auf

und kämpfte um jeden Punkt im zweiten

Satz. Zum Schluss musste der Tiebreak die

Entscheidung bringen. Aufatmen bei allen

Betreuern und die geballte Faust von Julian

Lenz als neuer Deutscher Jugendmeister

signalisierte das glückliche Ende. Bereits

am Samstag hatte sich Julian Lenz mit seinem

Partner Masur den Doppeltitel erkämpft.

Man kann nur hoffen, dass Julian in

der Lage ist, bei den in dieser Woche stattfindenden

Deutschen Aktiven Meisterschaften,

seine hervorragende Form zu halten.

Constantin Christ erreichte das Achtelfinale

in dieser Konkurrenz.

Bei den Juniorinnen U 18 konnte sich lediglich

Theresa Kleinsteuber bis ins Viertel-


finale durchkämpfen. Noemi Hemmerich

scheiterte im Achtelfinale und verlor gegen

die spätere Deutsche Meisterin Julia

Wachaczyk. Auch Alina Hölzel musste sich

der an Pos. 6 gesetzten Constanze Lotz,

Berlin-Brandenburg, nach furiosem Start ,

0:6, 6:3, 6:4, geschlagen geben. Im Doppel

konnten die Hessischen Juniorinnen der U

18 nicht punkten und verloren in der ersten

Runde. Bei den Juniorinnen u 16 erreichte

Hannah Nagel das Achtelfinale und im Doppel

an der Seite von Charlotte Klasen vom

NTV das Halbfinale. Bei den Junioren U 16

waren keine Hessen am Start. Im Haupt-

feld der Junioren U 14 verlor Benedikt Henning,

an Position 8 gesetzt, in der ersten

Runde. Moritz Geis hielt die hessischen

Farben hoch und gewann die Partie gegen

den Gegner von B. Henning. Aber dann war

auch für ihn im Viertelfinale Endstation. Bei

den Juniorinnen U 14 war lediglich Clara

Kühn am Start. Sie überstand die Qualifikation,

verlor dann aber in der ersten Hauptfeldrunde.

Bei den Junioren U 14 gelang

Roy Lasowski mit seinem Partner Boerma

der Einzug ins Halbfinale. Stotz zeigte er

den gewonnen Pokal. Alles in Allem ein

meist gelungener Auftritt der hessischen

Deutsche Meisterschaften

Julian Lenz (links) zusammen mit den Siegern und Platzierten der Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften 2011

7

Spieler, mit der herausragenden Leistung

von Julian Lenz. Nochmals Gratulation an

dieser Stelle.


8

Deutscher Tennis Bund

Ralf Eberhardt Böckler, Bend Greiner, Dr. Karl-Georg Altenburg, Maria Schneider, Carl-Uwe Steeb und Stefan Felsing

Neues Team an der Spitze des DTB

Dr. Karl-Georg Altenburg ist neuer Präsident des Deutschen Tennis Bundes

Dr. Karl-Georg Altenburg ist neuer Präsident

des Deutschen Tennis Bundes

(DTB). Das hat die DTB-Mitgliederversammlung

am 13. November in Berlin

entschieden. Nicht nur an der Spitze

des Verbandes gab es einen Wechsel,

auch die im Präsidium vertretenen

Ressorts erhielten eine neue Leitung.

Neben Dr. Altenburg wurden auch Carl-

Uwe Steeb (Vizepräsident Sport), Dr. Eva-

Maria Schneider (Vizepräsidentin Jugendsport),

Bernd Greiner (Vizepräsident Ausbildung

und Entwicklung), Stefan Felsing (Vizepräsident

Recht und Struktur) und Ralf

Eberhard Böcker (Vizepräsident Haushalt

und Finanzen) gewählt.

„Das ist ein sehr emotionaler Moment und

ich bedanke mich für das in mich gesetzte

Vertrauen“, so die erste Reaktion des neuen

DTB-Präsidenten vor den Vertretern der 18

Landesverbände. Sein Vorgänger Dr. Georg

von Waldenfels hatte seine erneute Kandidatur

zu Beginn der Veranstaltung zurückgezogen.

Im Hinblick auf die bevorstehenden

Aufgaben des neuen Präsidiums betonte

Dr. Karl-Georg Altenburg: „Der erste

Schritt wird sein, eine Bestandsaufnahme

zu machen. Wir werden schauen, wie die

Situation in den unterschiedlichen Bereichen

ist, wo wir ansetzen und wie schnell

wir Fortschritte machen können. Wir wollen

die Marke DTB weiter aufbauen und dabei

spielen die Bereiche Spitzensport und Brei-

Foto: Oliver Quante


Der ehemalige Davis-Cup Spieler und neue DTB-Sportwart Carl-Uwe Steeb in Aktion

tensport eine zentrale Rolle. Die Unterstützung

durch die Wirtschaft und die Medien

ist dabei natürlich sehr wichtig.“

Zu den weiteren Entscheidungen, die Rahmen

der 63. Mitgliederversammlung des

Deutschen Tennis Bundes getroffen wurden,

gehört die Zweigleisigkeit der 2. Damen-Bundesliga.

In der nächsten Saison

spielen die Mannschaften wieder in zwei

regionalen Gruppen „Nord“ und „Süd“ um

den Aufstieg oder Klassenerhalt. Darüber

hinaus wurde einer Veränderung der Stimmenverhältnisse

in der Mitgliederversammlung

zugestimmt. Bislang hatten die Landesverbände

für je 15.000 angefangene

Mitglieder jeweils eine Stimme. Zukünftig

erhält jeder Verband mit bis zu 60.000 Mitgliedern

zwei zusätzliche Grundstimmen,

bei Verbänden ab 60.001 Mitgliedern ist es

eine Grundstimme. Dadurch erhöht sich die

Gesamtzahl der Stimmen in der Mitgliederversammlung

von 111 auf 138. Ergänzend

sollen bei zukünftigen Abstimmungen und

Wahlen bei einer einfachen Mehrheit auch

die Stimmen von sieben Mitgliedsverbänden,

bei einer qualifizierten Mehrheit die

Stimmen von zehn Landesverbänden erforderlich

sein. Außerdem entschied die Versammlung

in Berlin eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge

in Höhe von 10 Cent ab dem

1. Januar 2012.

Nicht nur an der Spitze des Deutschen

Tennis Bundes, sondern auch bei den Referenten

gab es personelle Veränderungen.

Neue Referentin für Mannschaftswettbewerbe

und Turniere ist Helen Spieth (Karls-

Deutscher Tennis Bund

9

ruhe), Wolfgang Burkhardt (Landau/Isar)

wurde zum Referenten für Ranglisten gewählt,

Dr. Peter Aurnhammer (Ismaning) ist

neuer Referent für Jüngstentennis und Dr.

Michael Müller (Heidelberg) neuer Schultennis-Referent.

Als neuer Referent für

Breiten- und Freizeitsport fungiert künftig

Hans-Martin Reh.

Foto: Hikmet Temizer


Foto: DTB

10

Deutscher Tennis Bund

Begeisterter Tennisspieler Karl-Georg Altenburg

„Wir wollen eine erfolgreiche Marke aufbauen“

Interview mit dem neuen DTB Präsident Dr. Karl-Georg Altenburg

Hamburg – Er ist 48 Jahre alt, Deutschland-Chef

der US-Investment-Bank J.P.

Morgan und seit dem 13. November der

16. Präsident des Deutschen Tennis

Bundes: Dr. Karl-Georg Altenburg (Foto

3.v.l.). Der neue Mann an der Spitze

des DTB hat viel vor. Im Interview

spricht der Vater von fünf Kindern über

seine ersten Wochen im Amt, seine

Pläne und über John McEnroe.

Herr Dr. Altenburg, viel Zeit ist seit Ihrer

Wahl zum neuen DTB-Präsidenten

noch nicht vergangen. Haben Sie schon

einen Überblick über die Aufgaben, die

vor Ihnen liegen?

Wir sind mitten in der Bestandsaufnahme

und arbeiten daran, den Verband und seine

Strukturen zu verstehen. Das ist notwendig,

um im ersten Schritt die Finanzen zu konsolidieren

und neue Erlösquellen zu erschlie-

ßen. Ansonsten ist eine unserer Kernaufgaben,

Tennis sowohl in der Spitze als auch in

der Breite wieder attraktiver zu machen.

Sie fordern, Tennis müsse wieder

„cool“ werden.

Wenn ich sage „cool“, so habe ich dabei

vor allem Kinder und Jugendliche im Blick,

die heute mit dem Internet und unzähligen

anderen Möglichkeiten des Zeitvertreibs


konfrontiert sind. Insgesamt müssen wir aktiver

auf die Jugend zugehen und um sie

werben – mit attraktiven Angeboten und

einer zeitgemäßen Ansprache. Letztlich

geht es für uns aber darum, alle Altersgruppen

für den Tennissport zu begeistern. Das

ist keine Zauberei, sondern vielmehr eine

Frage des modernen Marketings.

Das heißt?

Der Sport ist der Gleiche geblieben. Aber im

Auftritt und in der Art, wie wir Tennis anbieten,

müssen wir moderner werden. Wir wollen

neue Konzepte erarbeiten und versuchen,

eine Marke aufzubauen. Nur so können

wir das deutsche Tennis erfolgreich

vermarkten und Unternehmen überzeugen,

uns auf unserem Weg zu unterstützen.

Wie beurteilen Sie die derzeitige sportliche

Situation bei den deutschen

Damen und Herren?

Bei den Herren sehe ich viel Potential,

schließlich haben unsere jetzigen Spitzenspieler

schon beachtliche Erfolge erzielt.

Bei den Damen könnte die Ausgangssitua-

tion kaum besser sein. Einigen von ihnen

traue ich den Sprung nach ganz oben zu.

Allen voran gilt das natürlich für Andrea Petkovic,

die ich bereits persönlich kennengelernt

habe. Sie ist eine beeindruckende Persönlichkeit

und arbeitet hart für ihren Erfolg.

Träumen auch Sie von einem neuen

Grand-Slam-Sieger oder einer neuen

Weltranglisten-Ersten aus Deutschland?

Tun wir das nicht alle? Damit dieser

Traum Wirklichkeit wird, müssen aber viele

Dinge zusammenpassen und ein bisschen

Glück gehört auch mit dazu. Versprechen

kann man so etwas nicht. Wir können die

Entwicklung unserer jetzigen Spitzenspieler

nicht mehr prägen, müssen natürlich aber

für bestmögliche Rahmenbedingungen sorgen.

Im Fokus steht vielmehr der Nachwuchs.

Durch eine exzellente Jugendarbeit

in der Breite wie in der Spitze erhöhen wir

die Wahrscheinlichkeit, erfolgreiche Profis

hervorzubringen.

Vorbilder sind für Kinder und Jugendliche

enorm wichtig - auch im Tennis.

Sie spielen selbst seit Ihrer Kindheit.

Deutscher Tennis Bund

11

Welcher Spieler hat Sie damals fasziniert?

Am meisten hat mich früher John McEnroe

mit seinem begnadeten Volley-Stop begeistert.

Er hatte Talent und Kampfeswillen und

besaß eine Persönlichkeit und Ausstrahlung,

die mich trotz oder gerade wegen all

ihrer Ecken und Kanten fasziniert hat.


12

Einladung zur HTV Mitgliederversammlung

Hiermit laden wir satzungsgemäß zur ordentlichen

Mitgliederversammlung 2012 ein.

Termin: Samstag, den 25. Februar 2012

Zeit: 10.30 Uhr

Ort: Landessportbund Hessen

Otto-Fleck-Schneise 2-4, Frankfurt

T A G E S O R D N U N G

1. Begrüßung

2. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der anwesenden Stimmen

3. Gastvortrag Dietloff von Arnim (Direktor des Power Horse World Team Cups in Düsseldorf)

4. Berichte des Präsidiums

5. Bericht der Kassenprüferkommission

6. Bericht der Disziplinarkommission

7. Aussprache zu den Berichten

8. Entlastung des Präsidiums

9. Ehrungen

10. Anträge

a) Satzung

b) Allgemeine Anträge

11. Sportprogramm 2012

12. Genehmigung des Haushaltsplanes 2012

13. Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen

Hessischer Tennis-Verband

Das Präsidium

Dirk Hordorff

Präsident


News aus Hessen und der Welt

ITF-Jugendturnier in Dubai

HTV-Spielerin Hannah Nagel erreicht Finale

Bei den Juniorinnen durfte sich HTV-Kaderspielerin

Hannah Nagel über ihre zweite Finalteilnahme

auf dem ITF Junior´s Circuit

freuen. Die 15 Jahre alte Hessin war beim

ITF-Jugendturnier in Dubai als Nummer

sechs der Setzliste in das Rennen um den

Titel gegangen und hatte sich auf ihrem

Weg in das Endspiel siegreich gehalten. Der

zweite ITF-Einzeltitel ihrer jungen Karriere

blieb Nagel ein Jahr nach ihrem ersten Turniersieg

in Bahrain leider verwehrt. Mit 3:6,

4:6 verlor sie das Finale gegen die drei Positionen

vor ihr eingestufte Russin Viktoriya

Lenz gewinnt weiteren Titel

U18 Dunlop-Südwest-Circuit in Mainz-Finthen

HTV-Kaderspieler Julian Lenz aus Grünberg

konnte sich nach vier Tagen mit hochklassigen

und spannenden Spielen in die Siegerlisten

der Topveranstaltung in Mainz-Finthen

im Rahmen des Dunlop-Südwest-Circuits

eintragen. Der 18-Jährige hessische Nachwuchsspieler

feierten einen weiteren Turniersiege,

diesmal beim Hallen-Saisonhöhepunk

des Tennisverbandes Rheinland-Pfalz. Mit

zehn Herren aus den deutschen Top 100 war

Tim Pütz sammelt ATP Punkte

Tim Pütz gewinnt Vredestein-Cup & erreicht Halbfinale in Pensacola

Tim Pütz ist beim mit 10.000 US-Dollar dotierten

ITF-Turnier in Pensacola im US-Bundesstaat

Florida ohne Satzverlust in die Vorschlussrunde

eingezogen. Nach Siegen

gegen Ryusei Makiguchi aus Bolivien, den

Tschechen Rudolph Siwy und Jason Kubler

aus Australien musste sich der ungesetzte

Usinger dem späteren Sieger Benjamin Balleret

aus Monte Carlo mit 6:7 (2:7), 2:6 beugen.

Bereits einen Monat zuvor sicherte sich der

Hesse beim Vredestein-Cup des Badischen

das Herren-Feld in der Finther Römerquelle

wieder einmal bestens besetzt. Selbstbewusst

und souverän hatte Lenz das Finale

bestimmt. Mit Power von der Grundlinie.

Matthias Wunner (BTV) war im Duell der beiden

18-Jährigen nicht konstant genug und

Julian gewann letztendlich deutlich 6:3, 6:3.

Der junge Hesse war immer top konzentriert,

wenn es zählte.

Tennisverbandes seinen ersten ITF-Einzeltitel.

Der für der für Eintracht Frankfurt spielende

Tim Pütz musste dort zunächst in die

Qualifikation. Dort gewann er beide Partien

deutlich und setzte seinen Siegeszug bins

ins Finale durch. Dort besiegte er den Franzosen

Pier-Hugues Herbert mit 6:3 und 6:3

und sicherte sich somit ohne Satzverlust

den Titel. Turnierdirektor Bernd Freiner stellt

anschiessend anerkennend fest „ Er war

der bisher beste Spieler, den Leimen bei

diesem Turnier gesehen hat.

13

Lavrentyeva. Hannah Nagel hat mit der Finalteilnahme

eine hervorragende Visitenkarte

für das hessische Tennis in Dubai hinterlassen.


Foto: Hikmet Temizer

14

News aus Hessen und der Welt

HTV Wilson Trophy

Julian Lenz gewinnt Ausgabe 1 und 2 der Trophy

Julian Lenz heisst der Mann der Stunde in Hessen. Beim ersten

Turnier der HTV Wilson Trophy, welche traditionell in der Tennishalle

des Leistungszentrums auf der Rosenhöhe ausgetragen wird

siegte er nach hartem Kampf gegen die HTV-Kaderkameraden

Constantin Christ. Der für den TC Palmengarten spielende Christ

konnte den ersten Satz mit 7:5 für sich entscheiden ehe der frisch

gebackene US Open Junioren Doppelsieger Lenz vom TC Bad

Homburg richtig aufdrehte und die Partie noch 5:7, 6:2 und 6:0 für

sich entschied.

Bei den Damen sorgte die ungesetzte Hessin Hannah Nagel vom

TC Bad Homburg für Aufsehen. Erst im Halbfinale musste sie sich

der an 1 gesetzten Jessica Raith vom TV Birkmannsweiler knapp

in drei Sätzen geschlagen geben. Am Ende gewann das Finale

jedoch die ausgeruhtere Spielerin Anna-Benita Fuchs vom TC

Weissenhof mit 6:4 und 6:4 gegen Jessica Raith.

Auch beim zweiten Turnier der HTV Wilson Trophy zeigten die

hessischen Athleten sehr gute Leistungen. Bei den Herren kam

es im Finale zu dem Duell der beiden topgesetzten hessischen

Spielern Steven Moneke (TEVC Kronberg) und Julian Lenz. Letzt

genannter setzte sich Finale der 2. Wilson Trophy deutlich mit 6:1,

6:1 durch. Ohne die Leistung von Julian zu schmälern, gilt es zu

erwähnen, dass Steven vorher ein extrem anstrengendes und

hochklassiges Halbfinalmatch gegen HTV-Kaderspieler Constantin

Christ absolvierte. Erst nach einem sehr langen und kräftezehrenden

Match konnte sich Steven gegen Constantin mit 6:3, 4:6

und 6:3 durchsetzen.

Bei den Damen setzte sich die topgesetzte Spielerin Stefanie

Stemmer (TC Ludwigsburg) im Finale gegen die an Position Nr. 2

eingestufte Ines Kertesz (SB Versbach) nach hart umkämpften ersten

Satz am Ende deutlich mit 7:6 und 6:1 durch. Die hessischen

Nachwuchsspielerinnen Hannah Nagel und Noemi Hemmerich

konnten nach starken Leistungen jeweils das Halbfinale erreichen.

Dort mussten sie sich den späteren Finalistinnen nach hochklassigen

und spannenden Matches geschlagen geben.


News aus Hessen und der Welt

3. Platz bei Deutscher Meisterschaft

Damen 40 des TC Rot-Weiß Gießen erreichen 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft

Als ungeschlagener Meister der Regionalliga

Südwest traten die Damen 40 des TC

RW Gießen bei der Deutschen Endrunde im

bayerischen Siegsdorf an.

Die Auslosung bescherte den Gießenerinnen

mit dem Titelverteidiger TC BW

Neuss den vermeintlich stärksten Gegner

bereits im Halbfinale. Dem Lospech trotzend

stellte man sich der unlösbar scheinenden

Aufgabe mit großem kämpferischen

Einsatz. So schlugen sich die Gießener

Damen in den Einzeln durchaus achtbar

und hätten mit ein wenig mehr Glück auch

mehr als den 2:4 Rückstand erreichen können.

Katja Gröninger und Silke Liebchen-

Moneke punkteten durch die Aufgabe ihrer

Gegnerinnen. Ohne Chance blieben Andrea

Rolshausen und Nicola Häffner und auch

Barbara Seeger musste sich mit 4:6, 2:6

geschlagen geben. Erst im Champions-

Tiebreak verlor Michaela Lysa.

Nach diesem Zwischenstand musste die

Entscheidung in den Doppeln fallen, doch

auch hier musste man die Überlegenheit

der Neusserinnen anerkennen. Lediglich

Seeger/Rolshausen punkteten, sie profitierten

nach gewonnenem ersten Satz von

der Aufgabe ihrer Gegnerinnen. Nach der

deutlichen Niederlage von Häffner/Schäfer

fiel die knappe Niederlage von Gröninger/

Liebchen-Moneke nicht mehr ins Gewicht,

sie verloren erst im Champions-Tiebreak

mit 8:10. Wenn man bedenkt, dass zwei

Matches erst im Champions-Tiebreak entschieden

wurden, muss man feststellen,

dass die Gießenerinnen den Einzug ins Finale

recht unglücklich verpassten.

Im Spiel um den 3. Platz hatten die Rot-

Weiß-Damen den gastgebenden TSV

Siegsdorf als Gegnerinnen, die ihrerseits

BW Berlin im Halbfinale unterlegen waren.

Auch in dieser Begegnung startete man mit

15

Foto von links: Anette Schäfer, Silke Liebchen-Moneke, Michaela Lysa, Andrea Rolshausen, Katja Gröninger, Nicole Häffner, Barbara Seeger

einem 2:4 Rückstand nach den Einzeln. Andrea

Rolshausen und Silke Liebchen-Moneke

siegten klar und steuerten die Gießener

Zähler bei. Die Einzel von Barbara Seeger,

Katja Gröninger und Nicola Häffner

wurden jeweils erst im Champions-Tiebreak

verloren. Michaela Lysa musste verletzungsbedingt

aufgeben und stand auch für

die Doppel nicht mehr zur Verfügung.

Die Entscheidung mussten also wieder die

Doppel bringen, und es wurde noch einmal

äußerst spannend. Nach dem klaren Sieg von

Liebchen-Moneke/Rolshausen wurden die

beiden anderen Doppel von Seeger/Schäfer

und Gröninger/Häffner jeweils erst im Champions-Tiebreak

entschieden. Endlich war das

Tiebreak-Glück den Gießenerinnen hold, so

dass man zwar knapp, aber nicht unverdient

mit 5:4 den 3. Platz sichern konnte.


16

Jugend

Positive Bilanz mit Lust auf mehr

HTV-Jüngstenlehrgang im idyllischen Bad Emstal

Unter der Leitung des Referenten für HTV-

Jüngstentennis Adolf Eckart kamen sieben

Jungen und acht Mädchen der Jahrgänge

2000/2001 im idyllischen Bad Emstal zusammen,

um einen fünftägigen Lehrgang

zu absolvieren. Die Verbandstrainer Ludwig

Rühl und Olaf Diekmann hatten ein abwechslungsreiches

Programm zusammengestellt

mit Schwerpunkt Konditionsarbeit,

wobei das Tennisspiel aber nicht zu kurz

kam. Unterstützt wurden beide durch die

mehrfache Hessenmeisterin Noemi Hemmerich,

die sich erste Sporen in einem Trainerteam

verdiente. „Als Ergänzung zu die-

sem Sportprogramm dienten Wanderungen

in der schönen Umgebung der aktiven Regeneration“,

berichtet HTV Vizepräsidentin

Uta Tschepe. Am Ende der Veranstaltung

konnten die Verantwortlichen eine positive

Bilanz ziehen mit Lust auf mehr!


Herbstlehrgang

Herbstlehrgang für HTV-Kaderspieler in Saalbach Hinterglemm

Rückblick vom 07.10 bis 15.10.2011: Auch

in diesem Jahr fand der jährlich stattfindende

Herbstlehrgang für die HTV-Kaderspieler

mit Schwerpunkt Kondition und Tennistechnik

in Saalbach-Hinterglemm in Österreich

statt. Als Betreuer waren Cheftrainer

Peter Menge, Ludwig Rühl, Olaf Diekmann

und Felix Glattbach mit dabei. Das

Hotel in zentraler Ortslage war mit optimalen

Trainingsvoraussetzungen für die HTV-

Kaderspieler ausgestattet. „Neben umfangreichen

Trainingseinheiten kamen auch so-

ziale- und regenerative Maßnahmen verstärkt

zum Einsatz“, informiert HTV Cheftrainer

Peter Menge. Nachstehend der

grobe Tagesablauf, damit Sie einen kleinen

Eindruck bekommen:

- 07:45 Uhr Wake-up-Lauf und im Anschluss

Frühstück

- 09:00 bis 12:00 Uhr Tennis sowie Konditionseinheiten

- 13:00 Uhr Mittagspause

- 15:00 bis 17:00 Uhr Tennis sowie Konditionseinheiten

Jugend

17

- 17:30 bis 18:30 Uhr Regeneration mit

Strechting, Schwimmen und Sauna

- 20:00 Uhr Abendessen

- 21:00 Uhr geselliges Beisammensein mit

lustigen Spieleabenden

- 22:00 Bettruhe

„Die Teilnehmer hatten wie immer sehr viel

Spaß und freuen sich bereits jetzt auf den

nächsten Konditions-Event des HTV“, berichtet

HTV Vizepräsidentin Uta Tschepe.


18

Topspin Kids Cup

Ergebnisse: TOPSPIN KIDS

CHAMPION CUP 2011

Die HTV-Clubmeisterschaft für die Kleinsten

befähigt spielerisch mit großen Schritten

in Richtung Wettkampftennis!

TOPSPIN KIDS CHAMPION CUP 2011

Vor vielen Jahren hatte der 174 Kinder aus 16 Vereinen waren Der Wettbewerb gilt auch als

Hessische Die HTV-Clubmeisterschaft Tennis-Verband die für tolle die diesmal Kleinsten dabei, befähigt um mit spielerisch viel Freude mit Übungsgrundlage großen Schritten für in Richtung die HTV-

Idee, Wettkampftennis! eine verbandsweite und Engagement diesen ersten Mannschaftswettbewerbe U8 und

Clubmeisterschaft für Kinder, den Schritt zu tun und in den Disziplinen U10. Weitere Informationen können

sogenannten Kids Champion Cup, Tennis, Fächerlauf, Dreiersprung, auf der HTV-Homepage www.htv-

auszutragen. Vor vielen Jahren Der hatte Wettbewerb der Hessische soll Ten- Balltransport waren diesmal dabei, und um Ballwurf mit viel Freude ihre tennis.de können auf in der der HTV-Homepage Rubrik Jugend www.htv- unter

die nis-Verband teilnehmenden die tolle Idee, eine verbands- Kinder Fähigkeiten und Engagement zu zeigen. diesen ersten Schritt zu Einzelwettbewerbe tennis.de in der Rubrik Jugend aufgerufen unter Einzel-

befähigen, weite Clubmeisterschaft spielerisch für ihre Kinder, ersten den tun und in den Disziplinen Tennis, Fächer- werden. wettbewerbe aufgerufen werden.

erfolgreichen sogenannten Kids Schritte Champion in Cup, Richtung auszu- Jeder lauf, Dreiersprung, teilnehmende Balltransport Verein und bekam Ball-

Wettkampftennis

tragen. Der Wettbewerb

zu gehen.

soll die teilneh-

vom

wurf ihre

HTV

Fähigkeiten

als Belohnung

zu zeigen.

für sein

Wir bedanken uns bei allen Vereinen und

Wir bedanken uns bei allen Vereinen

menden Kinder befähigen, spielerisch ihre

Kindern, die an dem TOPSPIN KIDS

tolles Engagement ein und Kindern, die an dem TOPSPIN

ersten erfolgreichen Schritte in Richtung Jeder teilnehmende Verein bekam vom CHAMPION CUP 2011 teilgenommen

Jetzt

Wettkampftennis

konnte mit

zu gehen.

der Firma Topspin Überraschungspaket HTV als Belohnung für sein der tolles Engage- Firma KIDS haben. Zugleich CHAMPION bitten wir alle CUP Vereine, 2011 die

ein Sponsor gefunden werden, der Topspin ment ein Überraschungspaket sowie Urkunden der Firma und teilgenommen Clubmeisterschaft haben. für die Zugleich Kids in der bitten kom-

sich Jetzt konnte mit sofortiger mit der Firma Wirkung Topspin durch ein Goldmedaillen Topspin sowie Urkunden für alle und Kinder, Goldmedail- die wir menden Saison alle auszutragen. Vereine, Der Zauber die

Präsente Sponsor gefunden zur werden, Belohnung der sich mit der so- teilgenommen len für alle Kinder, haben. die teilgenommen haben. Clubmeisterschaft steckt häufig im Detail: für die Begeistern Kids in wir der die

teilnehmenden fortiger Wirkung durch Kids Präsente und Vereine zur Beloh- bei Mit dem sportpädagogisch abgestimmten kommenden Kids gemeinsam Saison mit dem auszutragen. Zauber des Tennung

der teilnehmenden Kids und Vereine Bewegungsprogramm werden Kinder nissports und den zahlreichen Details beim

dieser Clubmeisterschaft einbringt - Mit dem sportpädagogisch

bei dieser Clubmeisterschaft einbringt - die schneller zu Erfolgserlebnissen geführt und sportlichen Wettkampf.

die Geburtsstunde des TOPSPIN abgestimmten Bewegungsprogramm Der Zauber steckt häufig im Detail:

Geburtsstunde des TOPSPIN KIDS CHAM- zugleich der Spielspaß gefördert.

KIDS PION CUP CHAMPION im Jahr 2011! CUP Seit im Jahr diesem 2011! Jahr werden Der Wettbewerb Kinder gilt auch schneller als Übungs- zu Begeistern wir die Kids gemeinsam

Seit ist der diesem Wettbewerb Jahr für ist Kinder der Wettbewerb

unter 8 Jah- Erfolgserlebnissen grundlage für die HTVMannschaftswettbe-

geführt und mit dem Zauber des Tennissports

für ren Kinder offen. unter 174 Kinder 8 Jahren aus offen. 16 Vereinen zugleich werbe U8 der und Spielspaß U10. Weitere gefördert. Informationen und den zahlreichen Details beim

sportlichen Wettkampf.

Übersicht der Teilnehmer am Topspin Kids Champion Cup 2011:

Nr. Verein Teilnehmer

1 SGT Baunatal 22

2 TS Klein-Krotzenburg 18

3 SC Steinberg 17

4 TV Großkrotzenburg 12

5 TC Rossdorf 12

6 TC Weiskirchen 12

7 TC Alsbach 11

8 TSG Erlensee 11

Nr. Verein Teilnehmer

9 TK Langen 11

10 BW Dudenhofen 10

11 TC Malchen 9

12 TC Neu-Anspach 8

13 TC Delkenheim 7

14 BW Hünfeld 6

15 TC Bad Orb 4

16 RW Neu-Isenburg 4


ABSCHLUSSTABELLEN AUF Topspin LANDESEBENE Kids Cup

Platz 1: SGT Baunatal Platz 2: TS Klein-Krotzenburg

Platz 3: SC Steinberg Platz 4: TV Großkrotzenburg

Platz 5: TC Rossdorf Platz 6: TC Weiskirchen

19


20

Topspin Kids Cup

Platz 7: TC Alsbach Platz 8: TSG Erlensee

Platz 9: TK Langen Platz 10: BW Dudenhofen

Platz 11: TC Malchen Platz 12: TC Neu-Anspach

Fotos: Hikmet Temizer


ABSCHLUSSTABELLEN AUF Topspin LANDESEBENE Kids Cup

Platz 13: TC Delkenheim Platz 14: BW Hünfeld

Platz 16: RW Neu-Isenburg

S T o PP

hunger

pate werden – leben rett en

www.worldvision.de

Zukunft für Kinder !

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22

Schultennis

„SPORT IM GANZTAG“ und der Sportfachverband

Der Hessische Tennis-Verband (HTV) ist mit seinen Mitgliedervereinen oder Abteilungen der

Mehrspartenvereine ordentliches Mitglied im Landessportbund Hessen, unter dem Dach des

DOSB Deutscher Olympischer Sportbund.

Als Sportfachverband nimmt der HTV alle fachlichen, auf die Sportart Tennis bezogenen

Aufgaben war. Zentrale Aufgaben sind u.a.

- die Organisation des Sport- und Wettkampfbetriebes

- die Aus- und Fortbildung von Trainer/innen, Lehrer/innen und Fachpersonal

- die Jugendförderung

- den Sport im Ganztag koordinieren und mitgestalten

Veränderungen in der Schullandschaft und im organisierten Sport

Die Schullandschaft befindet sich durch die zunehmende Einführung von Ganztagsschulen

bzw. ganztägig arbeitenden Schulen in einem schnellen Wandlungsprozess. Der Trend läuft in

Richtung ganztägiger Angebote und ist unumkehrbar. Die Aufgaben der Ganztagsbetreuung

werden immer größer, ebenso der Bedarf an außerunterrichtlichen Sportangeboten.

Im organisierten Sport bedrängen diese Veränderungen gewachsene Strukturen im

Vereinsleben und bedeuten eine echte Herausforderung, die aber auch als Chance gesehen

werden muss. Eines der Kernprobleme ist die eintretende mangelnde Vereinsbindung durch

eine täglich längere Verweildauer der Kinder und Jugendlichen in den Schulen.

Der Verein wird im regionalen Raum von den Schulen als Bildungspartner gesehen. Verlangt

sind Angebote im außerunterrichtlichen und außerschulischen Schulsport, um den

Brückenschlag zur gesellschaftlichen Wirklichkeit, dem „Sport im Ganztag“ vollziehen zu

können.

Netzwerk regionaler Bildungspartner Schule/Verein aufbauen

Eine zwingende Aufgabe besteht darin, Moderatoren und die richtige Mischung mit einer

gemeinsamer Zielsetzung, Inhalten und Methoden für den Schulsport und Vereinssport zu

finden.

� Die Rahmenvorgaben für die Gestaltung des Schulsports sind in den jeweiligen

Richtlinien und Lehrplänen der einzelnen Schulformen und Schulstufen festgelegt.

� Die Interessen und Ziele des organisierten Sports sind in den jeweiligen Satzungen

der gemeinnützigen Vereine verankert.


KOOPERATION - e ine Brücke beim „ Sport im Ganztag“

ABSCHLUSSTABELLEN AUF LANDESEBENE

Schultennis

Schulsport

Rahmenbedingungen

� Pflichtfach Sport

� Jugend trainiert für Olympia

� Außerschulische Angebote

der Vereine vor Ort (Ganztagsschule)

� Landesprogramm

Talentsuche-Talentförderung

� HTV-Grundschulwettbewerb

Tennis Talentiade / Schulsport Cup

Aus- und Fortbildung

Kompetenzvermittlung

� Wettkampfspiele im HTV

� Vereinsinterne Sportangebote

� Jugendförderprogramme

� Kooperationen mit Schulen vor Ort

� Werbeveranstaltungen

Vereinssport

Vereinsinteressen

23

� „Sport im Ganztag“ entwickelt sich zur dritten Säule im kooperativen Gesamtkonzept der

bisher tragenden Säulen „Schulsport“ und Vereinssport“ im täglichen Sportangebot.

� Rahmenbedingungen kooperativer Zusammenarbeit erwachsen u.a. aus den Interessen

und dem Bedarf vor Ort (Schulgröße, Vereinsinteresse, Stadt-Land-Verhältnis) sowie

dem Engagement verantwortlicher Personen in Schule und Verein.

� Es gibt keine klassische Kooperationsform und keine deutliche Übersicht bestehender

Kooperationen, die in unterschiedlichen Modellen angelegt sind. Das Spiegelbild der

Schulen ist unterschiedlich ausgerichtet.

� Best-Best-Practice-Beispiele helfen nur bedingt weiter. Aus der Erfahrung heraus wird

die Berücksichtigung so genannter Gelingensbedingungen empfohlen.

� Die Ausbildung- und Fortbildung handelnder Personen, u.a. Trainer/Fachkräfte/Lehrer

gehört zu den erforderlichen Maßnahmen beim „Sport im Ganztag“.

� Finanzierungmodell. Es ist kein Angebot aus einer Hand vorhanden. Es gibt

unterschiedliche Quellen (Verbände/Kommunen/Schulen/Vereine) die quasi gesucht

werden müssen.


24

Schultennis

Kooperationsprogramme im Hessischen Tennis-Verband

TENNIS TALENTIADE

Grundschulwettbewerb

Organigramm des Schulsports in Hessen

Schule

SCHULSPORT

Schulleitung

Das Landesprogramm „Talentsuche-Talentförderung“ ist ein

Kooperationsprogramm des Hessischen Kultusministeriums

und des Landessportbundes Hessen.

Es ist in Hessen flächendeckend verankert und in die

Regionalkonzepte der Sportfachverbände eingebunden.

Abgeschlossene Fördervereinbarungen des HTV:

6 Talentfördergruppen (TFG) + 1 Leistungsgruppe (LG)

E-Kader-Gruppen an 7 Standorten

7 Honorartrainer-Verträge

Der Grundschulwettbewerb TENNIS TALENTIADE ist ein

schulsportliches Angebot des Hessischen Tennis-Verbandes

für Kinder im Grundschulalter.

Über die Ebene der einzelnen Schulen hinaus bietet der HTV

einen schulübergreifenden Wettbewerb an:

Koordinatorin/Koordinator

für den Schulsport

Schulsporträtin/Schulsportrat

Referat „Schulsport“

Kontaktkommission

Kooperative Zusammenarbeit

VEREINSSPORT

TOPSPIN SCHULSPORT CUP

Landesservicestelle beim

Staatlichen Schulamt in Kassel

Landesarbeitsgruppe

Talentsuche-Talentförderung

Schulsportzentrum/Programm

Talentsuche-Talentförderung

Quelle: HKM


Uta Tschepe

Vizepräsidentin / Leitung

Schultennis und Jugend

Ulrike Scheuner

Referentin

Ressort Schultennis

Klaus-Günther Mewes

Hauptamtlicher Mitarbeiter

HTV-Geschäftsstelle

ABSCHLUSSTABELLEN AUF LANDESEBENE

Schultennis

PARTNER BEIM

Ihre Ansprechpartner

Bruno Kuzinski

Verbandsbeauftragter

Schulentwicklung /

Jugendförderung

Ludwig Rühl

Nachwuchskoordinator

Steuerungsebene/Trainer

TFG-Schultennis | E-Kader

Michael Kreuzer

Hauptamtlicher Cheftrainer

Ausbildung + Fortbildung

HTV-Geschäftsstelle

Adressen siehe

www.htv-tennis.de

oder HTV-Handbuch

oder HTV-Zentrale

Telefon: 069-984032-0

Die Auseinandersetzung mit der Einführung der Ganztagsschule in

Deutschland ist die dringlichste Aufgabe für Vereine.

Wer sich hier nicht für seinen Verein um Lösungsmöglichkeiten, wie

Kooperationen mit den Schulen kümmert, verschläft die

Zukunft des Vereinssports in Deutschland.

Manfred von Richthofen (2005)

25


26

Schultennis

„SPORT IM GANZTAG“

Ausbildung - Fortbildung

An den Stellen wo der Vereinssport und Schulsport miteinander gestaltet wird, entsteht eine

dritte Säule „Sport im Ganztag“, die sich in einigen Punkten deutlich vom Vereins- und

Schulsport unterscheidet. Bisherige Erfahrungen verdeutlichen zwei Schwerpunkte, bei denen

Kernkompetenz erforderlich ist.

Kompetenz im Bereich

Vereinsorganisation

Kompetenz im sportlichen

Betätigungsfeld Schule und Verein


Tennisassistent/in

(Zertitikat)

Schülermentor/in

(Zertitikat)

C-Trainer/in

Leistungssport

C-Trainer/in

Breitensport

B-Trainer/in

Leistungssport

B-Trainer/in

Breitensport

Schultennis

Der HTV bietet zahlreiche Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten an.

Entsprechend den Rahmenrichtlinien des DOSB werden im Bereich des

DTB/HTV Lizenzen sowie Zertifikate vergeben.

Der Ausbildungsgang kann mit Mannschaftsspielstärke absolviert werden. Ziel

der Ausbildung ist es, die Absolventen zu befähigen, als Assistent im Kinder- und

Anfängertraining motorische, tennistechnische sowie spielerische Grundlagen

zu vermitteln und anzuwenden.

Mit Ausbildung zum „Schülermentor“ und zur „Schülermentorin“ leistet der HTV

in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium einen aktiven Beitrag zu

mehr sportlichen Bewegungsangeboten in Schule und Verein. Die Ausbildung

soll Schüler und Schülerinnen in die Lage versetzen, den Schulsport zu

unterstützen sowie mit eigenen Initiativen attraktiver zu gestalten. Die

Ausbildung entspricht im Wesentlichen der des

Tennisassistenten/Tennisassistentin.

Aufgabenbereiche: Talentsichtung und Talentförderung, Anleitung und

Betreuung wettkampfsportlicher Gruppen unterschiedlicher Alters-bereiche.

Grundlagentraining Tennis und Hinführung zum Wettkampfsport (im unteren

und mittleren Leistungsbereich

Aufgabenbereiche: Anleitung und Betreuung breitensportlicher Gruppen

(Kindergarten, Schultennis sowie unterschiedlicher Altersbereiche).

Grundlagentraining im Tennis und Hinführung zum Wettkampfsport,

Vereinsservice, Mitgliedergewinnung und -bindung,

Entsprechend der Rahmenrichtlinien des DOSB bietet der HTV im Bereich des

DTB die Ausbildung an. Sie richtet sich an C-Trainer-Leistungssport, die sich ein

vertiefendes Wissen zu theoretischen und praktischen Themen des

Leistungssports aneignen möchten. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine

sichere und präzise Spielfähigkeit im Leistungsbereich.

Neben der bewährten Ausbildung zum B-Trainer Leistungssport besteht die

Möglichkeit, sich auch auf der Breitensportschiene weiterzuentwickeln. Die

Lehrgangsinhalte sind aus der Überlegung heraus geplant, dem B-Trainer

Breitensport einerseits ein eigenes Profil zu verleihen und andererseits die

sportpolitischen Entwicklungen der letzten Jahre zu berücksichtigen.

Übungsleiterin/Übungsleiter B Sport im Ganztag (Lizenz)

Lehrerfortbildung

Die HTV-Ausbildung „B-Trainer Breitensport“ wird gemeinsam mit der

Sportjugend Hessen in modularisierter Form zur Übungsleiterausbildung „Sport

im Ganztag“ durchgeführt.

Die Ausbildung ist eine Qualifizierungsmöglichkeit für alle Personen, die im

Rahmen der Ganztagsschule Sport- und Bewegungsangebote durchführen

wollen.

Zur stärkeren Verankerung des Tennissports in Schulen bietet der HTV

Fortbildungsveranstaltungen für Schullehrkräfte an. Bei Interesse ist eine

Beantragung und Akkreditierung beim zuständigen Staatlichen Schulamt zu

stellen. Die praktische Durchführung erfolgt auf der Ebene der Tennisbezirke,

bei der Trainer zum Einsatz kommen, die in aktuellen HTV-Lehrinhalten geschult

sind.

27


28

Schultennis

Sportjugend Hessen

Übersicht über die gesamte Ausbildung

Übungsleiter/in B Sport im Ganztag

UE Bemerkungen

Grundlagenseminar 1 16 Fr-So in Wetzlar

Grundlagenseminar 2 16 Fr-So in Wetzlar

1.Praxismodul Tennis (HTV) 8 wird von der Sportjugend anerkannt

2.Praxismodul frei wählbar 8 Aus den Angeboten

3.Praxismodul frei wählbar 8 Aus den Angeboten

Prüfungsmodul 4

Ausbildungsdauer gesamt Übungsleiter/in

B-Sport im Ganztag

Abschluss:

Übungsleiter/in B-Sport im Ganztag

60 Unterrichtseinheiten, davon werden für C-Trainer

Breitensport des HTV 8 UE anerkannt

Als Modul anerkannt für die B-Trainer Breitensportausbildung

des Hessischen Tennis-Verbandes

Hessischer Tennis-Verband UE Bemerkungen

Lehrgang B-Trainer Breitensport HTV 50 Lehrgang 5 Tage in Offenbach

Vereinspraktikum 20

Prüfung B-Trainer Breitensport

Ausbildungsdauer B-Trainer Breitensport 70

Im Verein abzuleisten

Praktikumsbericht

3-stündige Klausur und eine Lehrprobe oder alternativ

eine praxisorientierte Ausarbeitung (Projektarbeit)

Gesamt: 130

(60 Sportjugend und 70 HTV)

Abschluss mit 2 Lizenzen:

1. Übungsleiter/in B Sport im Ganztag Sportjugend Hessen

2. B-Trainer Breitensport DTB/HTV

Kai Burkhardt

HTV Vizepräsident und Leiter

des Ressorts Ausbildung

Michael Kreuzer

Verbandstrainer

Leiter der Ausbildung

Ihre Ansprechpartner

Bruno Kuzinski

Referent für Ausbildung

Verbandsbeauftragter Schulentwicklung

Klaus Vestweber

HTV-Geschäftsstelle

Bereich Ausbildung

Alle Kontaktdaten finden Sie unter www.htv-tennis.de


Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Ihr Partner beim

Schultennis

Jahresübersicht HTV-Ausbildungs- und Fortbildungslehrgänge 2012

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di

LG 1 C-Trainer OF

FB

Jan

Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So

FB

Mo Di Mi

Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr So

LG 2 C-Tr. Teil 1

LG 1 Mrz

Nord

So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo

LG 1 C-Trainer

LG 2 C-Tr. Teil 2

LG 3 C

Zul. B-Tr.

FB + AL

Apr

Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do

Prüfung C

Mai

Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa

FB

LG 1

So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di

Jul

LG 1 C-Trainer OF LG 1 C-Trainer OF LG B-Trainer Breitensp.

LG 2 C-Trainer Nord

Jul

Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr

Aug

LG 1 B-Trainer

LG 1 C-Trainer OF

Z.ul.

A-Tr Aug

Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So

Sep

LG3 C

Fitness 1

LG 2 B-Tr.

Fitness 2

FB

Prüfung C

Sep

Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi

Okt

LG 3 B-Trainer

LG 2 C-Trainer

LG 1 C-Trainer Nord

Okt

Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr

Nov

FB Nord

LG 3 C FB

Prüf. C

Nov

Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo

Dez

FB

Prüf.B

Dez

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Lehrer-Fortbildungslehrgänge 2012

Durchführung

Nach Beantragung und Akkreditierung beim zuständigen Staatlichen Schulamt erfolgt die praktische

Durchführung durch den jeweiligen Tennisbezirk der Region.

Termine

Terminstellungen für Fortbildungslehrgänge erfolgen in Abstimmung mit dem Interessentenkreis in

den Regionen:

Bezirk 1 Darmstadt

Bezirk 2 Frankfurt

Bezirk 3 Nordhessen

Bezirk 4 Mittelhessen

Bezirk 5 Offenbach Alle Kontaktdaten der Tennisbezirke

Bezirk 6 Wiesbaden finden Sie unter: www.htv-tennis.de | Bezirke

29

Feb

Jun


30

Schultennis

DTB Literatur zum Schulsport

Zwei empfehlenswerte Neuerscheinungen für den Bereicht Schultennis sind über den DTB zu beziehen

Medienpaket „Gelingender Sportunterricht - Tennis in der Schule“

Das Medienpaket „Gelingender Sportunterricht - Tennis in der Schule“ wurde vom Deutschen

Tennis Bund in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Sportlehrerverband produziert.

Auf zwei DVD’s sind kommentierte Unterrichtsstunden für die Bereiche Kindergarten,

Grundschulen und weiterführende Schulen zusammen gestellt, die konkrete Praxishilfen

für die Vermittlung der Sportart Tennis in der Schule und im Verein liefern.

Das Paket ist zu beziehen (17,90€ incl. MWST+Versandkosten) beim

DTB-Geschäftsstelle, Hamburg, Ansprechpartnerin: Michaela Willer

Broschüre „Tennis in der Schule“

Die neue Broschüre „Tennis in der Schule“ bietet auf 48 Seiten einen Überblick über das

umfangreiche Schultennisspektrum und enthält Anregungen für die Umsetzung von Tennisthemen

in der Schule und in Kindergärten.

Ein Leitfaden für eine Kooperation zwischen Verein und Schule gehört ebenso dazu wie

eine exemplarische Unterrichtsstunde sowie Spielesammlungen. Auch das Thema „Ganztagsschule“,

die Umsetzung von PLAY+STAY in der Schule sind Bestandteil der neuen

DTB-Broschüre.

Die neuste Auflage von „Tennis in der Schule“ ist zu beziehen beim

DTB-Geschäftsstelle in Hamburg. Ein Exemplar kostet zwei Euro (inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten).

Ansprechpartnerin: Michaela Willer.

Tele. 040 41178-230, Fax -228, E-Mail: willer@dtb-tennis.de


Schultennis - Ein Praxisbeispiel

Schultennis AG mit dem TC Malchen

Das jüngste Engagement des TC Malchen

in Sachen Kindertennis, führte zu einer Tennis

AG in der Tannenbergschule in Seeheim,

mit der der TCM seit 2009 im Rahmen von

Projekttagen schon kooperiert. Die Begeisterung

der Kinder bei diesen Tagen und die

Kooperationsbereitschaft der Tannenbergschule

beflügelte die Idee, eine AG einzurichten.

Das Projekt wird vom Tenniskreis

Darmstadt unterstützt, der ebenso wie der

TCM Schultennis auf seine Fahne geschrieben

hat. Die Vorbereitungen zogen sich

über einen längeren Zeitraum hin. Danach

folgte ein Projekttag an der Schule, an dem

die gesamte zweite Jahrgangsstufe teilnahm

und an dem die Kinder mit Schläger

und Ball hantieren konnten, um zu sehen,

ob ihnen das Tennisspielen Spaß macht. Mit

einem Schreiben des TC Malchen wurden

die Eltern über die geplante AG informiert,

für die der Tennisclub und der Tenniskreis

sämtliche Materialien wie z.B. Netz, Schlä-

ger und Bälle stellen. Die geringen Trainerkosten

sind von den Eltern zu übernehmen.

Am 2. November war es dann endlich soweit

und die AG konnte starten. Acht Mädchen

und Jungen hatten sich angemeldet

und alle sind pünktlich und erwartungsvoll

erschienen. Mit viel Spaß waren sie dabei,

wenn es hieß Aufwärmen, Tennisspielen und

bei Auflockerungs- und Wettspielen mitmachen.

Neben dem Trainer waren auch zwei

aufmerksame Beobachter des Tenniskreises

und des TCM erschienen, die nach dem

Auftakt eine „Manöverkritik“ im kleinen Kreis

abhielten. Fazit, den Kindern hat das Ganze

großen Spaß gemacht und das Konzept soll

beibehalten werden. Kleinere Verbesserungen

wurden angeregt und die einzelnen

Stunden werden vom Trainer dokumentiert.

Eine vom Tenniskreis erarbeitete Unterlage

über altersgemäße Spiele und Tennisübungen

dient als fundierte Grundlage.

Schultennis im TK11

In erster Linie soll die AG Freude an der Bewegung

und insbesondere am Tennissport

fördern. Falls einige Kinder den Sport auch

in Zukunft ausüben möchten, nutzt das

langfristig auch den Tennisvereinen. Die

Tennis AG ist ein weiterer Baustein des TC

Malchen bei dem bislang erfolgreichen Bemühen,

Kindern das Tennisspielen nahe

zubringen. In den letzten Jahren ist die Zahl

der Kinder unter 13 Jahren im Verein von

nahe 0 auf zur Zeit knapp 30 angewachsen

und es besteht Zuversicht, dass es noch

mehr werden. Spielpartner lassen sich also

genügend finden. Sowohl im Sommer als

auch im Winter wird regelmäßiges Training

zu moderaten Preisen angeboten und

davon wird auch rege Gebrauch gemacht.

Für die Kleineren ist die Halle im Winter

sogar kostenlos.

Dr. Bernhard Syren

31


32

Deutschland spielt Tennis 2012

DEUTSCHLAND SPIELT TENNIS 2012

UND HESSENS VEREINE MACHEN MIT

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen Vorabinformationen und ein paar „Kochrezepte“ über

den Aktionstag und dessen Durchführung an die Hand geben.

Die offizielle Anmeldung startet am 10. Januar 2012. Bis dahin werden Sie in regelmäßigen

Abständen über Neuigkeiten informiert. Besonderes Highlight in diesem Jahr: Die ersten 40

Anmeldungen für Detuschland spielt Tennis erhalten je 2 Freikarten für das Tennislegenden Turnier

CUP OF LEGENDS in Frankfurt am Main! Also Termin 10. Januar notieren und gleich anmelden!


Deutschland spielt Tennis 2012

Deutschland spielt Tennis 2012

Deutschland spielt Tennis 2012

Neuausrichtung Aktionstag

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Wir möchten 2012 den Aktionstag �Deutschland spielt Tennis“ neu ausrichten und noch erfolgreicher

machen als bisher. Hierzu wurden eine Verknüpfung mit der Aktion �Deutschland bewegt sich!“ und

eine Zusammenarbeit mit der Barmer GEK, dem Partner von �Deutschland bewegt sich!“,

beschlossen. Diese Zusammenarbeit wird 2012 nur in Hessen durchgeführt, Hessen hat damit

einzigartige Möglichkeiten.

Die geplanten Elemente von �Deutschland spielt Tennis 2012“ sind:

1. Inhaltliche Verknüpfung von �Deutschland spielt Tennis 2012“ mit �Deutschland

bewegt sich!“

� Hierdurch gemeinsame Nutzung von Erfahrungen in der erfolgreichen Durchführung

von Sportaktionen (HTV und Barmer GEK)

2. Deutliche Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit

� Verknüpfung mit �Deutschland bewegt sich!“ und all seinen Plattformen

� Platzierung bei den Initiativ-Partnern von �Deutschland bewegt sich!“ ZDF-Sportstudio

und Bild am Sonntag

� Integration von �Deutschland spielt Tennis 2012“ in alle �Deutschland bewegt sich!“

Begleitmedien mit Aktionspartnern (Aktionsmonate und Städtetour)

� Kommunikation über BARMER GEK Homepage

� Regionale Kommunikation der �Deutschland spielt Tennis 2012“ Tage durch lokale

Netzwerke der Barmer GEK

3. Neue Möglichkeiten in der Pressearbeit

� Verbesserte Möglichkeiten, Zeitungen für die Publikation von Artikeln und

Vorankündigungen zu gewinnen durch

� Verknüpfung mit �Deutschland bewegt sich!“

� bereits intensive Öffentlichkeitsarbeit (siehe 2.) und

� höhere Anzahl an teilnehmenden Vereinen

4. Verbesserte Unterstützung der Vereine bei der Planung und Durchführung der

Aktionstage

� Überarbeitung und Publikation von Planungs- und Organisationstipps sowie

Beispielen von erfolgreichen Umsetzungen

� Zur Verfügung Stellung von Werbemitteln in gedruckter und elektronischer Form

� Ausgabe von Materialien zur Unterstützung der Durchführung der Aktionstage

� Seminarangebote an Vereinsvorstände im Vorfeld des Aktionstages

WICHTIG: Bedingung für eine hessenweit erfolgreiche Umsetzung des Konzepts:

Eine hohe Anzahl an teilnehmenden und angemeldeten hessischen Vereinen!!!

33


34

Deutschland spielt Tennis 2012

Deutschland spielt Tennis 2012

Checkliste für Angebote am Aktionstag

Tennis aktiv

Schnuppertraining für Erwachsene

Schnuppertraining für Jugendliche

Schnuppertraining für Kinder

Kleinfeldtennis

Schleifchenturnier für Jedermann

Schaukampf - Leistungstennis

Präsentation Kinder- und Jugendtennis

Tennisparcours (verschiedene Übungen mit Ball und Schläger)

Koordinationsparcours

Messung der Aufschlaggeschwindigkeit

DTB-Tennisportabzeichen und/oder HTV-

Tennisschülersportabzeichen

Weitere Tennisangebote für potenzielle Neumitglieder

Begrüßungsmappe

Infostand des Vereins, Präsentation der Vereinsangebote

Rundgang über die Anlage

Tombola oder Gewinnspiel

Tennisflohmarkt

Teilnahme eines Sportgeschäfts mit Verkaufsstand, Angeboten,

Schlägerbesaitung

Vergünstigte Mitgliedschaften, Familienabonnements, usw.

Patenschaften eines Mitglieds mit einem Neumitglied

Rahmenprogramm

Kulinarisches: Begrüßungsgetränk

Kulinarisches: Kaffee- und Kuchenbuffet

Kulinarisches: Nudelparty, Grillen, usw.

Live-Musik

Kinderprogramm: Schminken, Basteln, usw.

Bouleturnier

Vorführung

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Deutschland spielt Tennis 2012

Deutschland spielt Tennis 2012

Checkliste für Planung und Durchführung des Aktionstags

Vorbereitung

Team aufgestellt (Planung, Vorbereitung, Durchführung)

- Gesamtplanung

- Sportprogramm und Rahmenprogramm

- Kulinarisches

- Betreuer für die verschiedenen Angebote

- Fotografen und Schreiberlinge

Finanzierung geplant

Gemeinsame Sitzung mit Planungsteam durchgeführt

Aktionstag �Deutschland spielt Tennis 2012“ beim HTV angemeldet auf

www.htv-tennis.de/deutschland-spielt-tennis.php

Organisationstipps auf www.htv-tennis.de/deutschland-spielt-tennis.php eingeholt

Zielgruppen identifiziert

- Kinder

- Jugendliche

- Erwachsene

- Leistungsspieler

- Familien

Angebote für Zielgruppen überlegt (vgl. Angebote Checkliste)

Ablaufplan erstellt (Was findet wann statt? Wer ist wo wann?)

Öffentlichkeitsarbeit geplant

- Poster

- Anzeigen

- Webauftritt

- Zeitungsartikel

Partner und Sponsoren gewonnen

Prominenz eingeladen (Lokale Politik, Unternehmen, ect.)

Durchführung

Der offizielle Beginn

Die Rolle der Vorstandsmitglieder und Helfer

- wie erkennt man die Offiziellen (Kappen, T-Shirts, usw.)

Moderation?

Betreuung der Gäste

- Vorstellung des Programms

- Präsentation der Angebote und der Anlage

- Begrüßungsmappe

- Einbindung in Sportprogramm

Pressearbeit, Dokumentation, Fotos

Vergünstigte Mitgliedschaften, Familienabonnements, usw.

Nachbereitung

Pressearbeit

Betreuung von Neumitgliedern (!)

Nachfassen bei Unentschlossenen (!)

Dankesbrief, Abschlussessen

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Deutschland spielt Tennis 2012

Fotos oben: Jung und Alt hatten viel Spass bei der Aktion; Bilder unten: Das Orga-Team, Karl-Heinz Holst (1. Vorsitzender TK11) und der

Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch

Klappern gehört zum Handwerk

Es ist nie zu spät: Eine Aktion im erweitereten Rahmen von Deutschland spielt Tennis:

Der TK 11 präsentier den Tennissport einer breiten Öffentlichkeit

Am 2. Oktober 2011 fand zum 3. Mal der

„Tag der Vereine“ im Darmstadtium, dem

Kongress-Zentrum der Wissenschaftsstadt

Darmstadt, statt. Hierbei handelt es sich um

eine „Messe“, auf der Vereine sich und ihr

Angebot interessierten Menschen präsentieren

können. 150 Vereine – vom ADFC

(Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) bis

zur Organisation „Zeit spenden“ – Freiwilligen

Agentur für die Stadt Darmstadt und

den Landkreis Darmstadt-Dieburg, waren in

diesem Jahr dabei. Die Besucherzahl

wurde, wie im vergangenen Jahr, mit 13.000

geschätzt. Unter den Ausstellern waren erstaunlicherweise

nur wenige Sportvereine.

Das hat der TK 11 aber mit seiner Tennispräsentation

ausgeglichen.

Uns wurde ein optimaler Standort im großen

Foyer mit zwei Tischen für die Prospektaus-

lage und viel Platz zum Aufbau eines Tennis-

Kleinfeldes zugewiesen, das wir beim HTV

ausgeliehen hatten. Sport Hübner, Darmstadt,

unterstützte unseren „Stand“ mit der

„Hübner-Fahne“ und einem Ständer zum

Aufhängen dieser überdimensionalen Liste

mit allen 28 TK 11 – Vereinen. Etwas enttäuschend

war, dass unserer Einladung, Vereinsprospekte

auszulegen, nur fünf unserer

28 Vereine gefolgt sind. Andererseits ist es

aber unsere Aufgabe als „Kreis“, in unserer

Region für den Tennissport im Allgemeinen

zu werben. Das Kleinfeld wurde im Schichtbetrieb

von drei Teams betreut, die den vielen

Besucher mit Schaumstoffball und

Schläger in ein erstes Tennisgefühl vermittelten.

Es wurden aber auch viele konkrete

Gespräche mit Besuchern geführt, die sich

für einen Vereinseintritt interessierten.

Die Frage nach dem Erfolg kann nur sybilli-

nisch – wie folgt - beantwortet werden: Der

Kaufhauskönig Woolworth soll einmal gesagt

haben: „Die Hälfte meiner Ausgaben

für Werbung ist umsonst – die Frage ist nur

welche Hälfte“. Wir sind mit dem Zuspruch

und dem Interesse unserer Besucher zufrieden

und werden uns in zwei Jahren am 4.

Tag der Vereine wieder beteiligen. Nebenbei

bemerkt: Wir konnten eine ganze Reihe

neuer Kontakte zur Politik und zu potentiellen

„Gönnern“ knüpfen, die gerade für

einen „Verband“, wie den Tenniskreis Darmstadt,

sehr wichtig sind.

Karl-Heinz Holst


Frohes Weihnachtsfest

FROHES WEIHNACHTSFEST &

EIN GLÜCKLICHES NEUES JAHR

Das HTV-Präsidium, die Referenten und Geschäftsstellenmitarbeiter wünschen alles Gute...

Nach einem in sportlicher Hinsicht überragenden

Jahr 2011 in dem die Kaderspieler

und Spielerinnen des Hessischen Tennis-

Verbandes, allen voran der US Open Champion

und Deutsche Junioren Meister Julian

Lenz, unglaubliches geleistet haben, geht

es nun in die ruhige Phase der Geselligkeit.

Wir, das HTV Präsidium, die Referenten und

Referentinnen, sowie die Mitarbeiter der

Geschäftsstelle wünschen Ihnen für diese

besinnliche Zeit alles Gute, ein geselliges

Weihnachtsfest und einen guten Start in

neues Jahr. Wir freuen uns schon sehr auf

das neue Jahr, die zweiter Hälfte der Hallensaison

und natürlich auf eine sonnenreiche

und verletzungsfreie Freiluftsaison mit ihren

vielen sportlichen Highlights.

Ihr Hessischer Tennis-Verband

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