NOTICE OF VACANCY

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NOTICE OF VACANCY

Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) im Europäischen

Parlament

STELLENAUSSCHREIBUNG EVP/AD/2012/5

Stelle: VERWALTUNGSRÄTIN/VERWALTUNGSRAT

Bedienstete/r auf Zeit litauischer Sprache für den Pressedienst

(Besoldungsgruppe AD 5)

I. EINFÜHRUNG

Die Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) im Europäischen Parlament

hat beschlossen, das Verfahren für die Besetzung einer Stelle einer/s Verwaltungsrätin/rats

als Bedienstete/r auf Zeit litauischer Sprache in ihrem Sekretariat in Brüssel zu eröffnen.

(Pressedienst)

Chancengleichheit

Die EVP-Fraktion verfolgt eine Politik der Chancengleichheit.

Dienstort

Brüssel. Die Tätigkeit ist mit mehr oder weniger häufigen Dienstreisen außerhalb Belgiens

verbunden. Insbesondere fallen jeden Monat mehrtägige Dienstreisen zu den

Plenartagungen in Straßburg an.

Vorläufiger Zeitplan für den Ablauf des Auswahlverfahrens

- Schriftliche Prüfungen: Mai/Juni 2012

- Mündliche Prüfungen: Juli 2012

- Erstellung der Reserveliste: Juli/September 2012

Empfehlungen

Die Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, vor dem Ausfüllen des

Bewerbungsfragebogens die Stellenausschreibung aufmerksam zu lesen. Sie enthält

genaue Angaben zu den erforderlichen Voraussetzungen, zum Ausfüllen des

Bewerbungsfragebogens in deutscher, englischer oder französischer Sprache und

Informationen zum Ausleseverfahren.

Direkte oder indirekte Kontaktaufnahmen bezüglich des Auswahlverfahrens der

Bewerberinnen und Bewerber zum Prüfungsausschuss sind strikt untersagt. Die zum


Abschluss von Dienstverträgen ermächtigte Stelle behält sich vor, Bewerberinnen und

Bewerber, die gegen diese Vorschrift verstoßen, vom Verfahren auszuschließen.

Bewerbungsfrist

Bewerbungsschluss ist der 27. April 2012 (maßgebend ist das Datum des Poststempels

bzw. des Einlieferungsscheins des privaten Kurierdienstes).

II. ART DER TÄTIGKEIT

Die Verwaltungsrätin bzw. der Verwaltungsrat nimmt im Sekretariat der EVP-Fraktion

supranationale Aufgaben wahr und unterstützt alle Mitglieder der EVP-Fraktion im

Europäischen Parlament bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben, die im Rahmen der

Organisation des Pressedienstes der Fraktion überwiegend Informations- und

Kommunikationstätigkeiten beinhalten, insbesondere die Information der litauischen Medien

über die Arbeit der EVP-Fraktion, aber auch andere Aufgaben, wie z. B. die Teilnahme an

der legislativen Tätigkeit der Ausschüsse, die Abfassung von Veröffentlichungen, die

Organisation und Weiterverfolgung von Sitzungen und jedwede andere Tätigkeit, die für eine

erfolgreiche Arbeit der Fraktion erforderlich ist.

Die Tätigkeit erfordert gute Kenntnisse der Europäischen Union, einschließlich ihrer Organe

und Politik, und der politischen Systeme innerhalb der Europäischen Union sowie

insbesondere gute Kenntnisse des politischen Systems Litauens. Berufserfahrung im

Bereich der Pressearbeit ist von Vorteil.

Die Stelle einer/eines Verwaltungsrätin/Verwaltungsrats im Sekretariat der EVP-Fraktion

erfordert hohe Einsatzbereitschaft (beispielsweise zahlreiche Sitzungen, unregelmäßige

Arbeitszeiten), Flexibilität, Urteilsvermögen, einen methodischen Ansatz, Diskretion, die

Fähigkeit, sich den sich ändernden Arbeitsanforderungen anzupassen, und die Fähigkeit zur

Teamarbeit in einem internationalen Umfeld. Geeignete Bewerberinnen und Bewerber

müssen unter anderem in der Lage sein, breit gefächerte Problemstellungen zu erfassen,

rasch auf sich ändernde Umstände zu reagieren und überzeugend zu kommunizieren.

Die Aufgaben erfordern ferner die Benutzung von EDV-Einrichtungen und bürotechnische

Kenntnisse.

III. ZULASSUNGSBEDINGUNGEN

An diesem Auswahlverfahren können Bewerberinnen und Bewerber teilnehmen, die zum

Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist die nachstehenden Bedingungen erfüllen:

A. ALLGEMEINE BEDINGUNGEN

Gemäß Artikel 12 Absatz 2 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten

der Europäischen Gemeinschaften (BBSB) müssen die Bewerberinnen und Bewerber:

- Staatsangehörige eines Mitgliedstaats der Europäischen Union sein;

- die bürgerlichen Ehrenrechte besitzen;

- ihren Verpflichtungen aus den für sie geltenden Wehrgesetzen nachgekommen sein;

- den für die Ausübung der angestrebten Tätigkeit zu stellenden sittlichen Anforderungen

genügen.

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B. BESONDERE BEDINGUNGEN

1. Erforderliche Befähigungsnachweise und Berufserfahrung

a) Die Bewerberinnen und Bewerber müssen mindestens ein abgeschlossenes

Hochschulstudium, bescheinigt durch ein Diplom, von mindestens dreijähriger Dauer

nachweisen und

b) Die Bewerberinnen und Bewerber müssen nach dem Erwerb des unter 1.a) genannten

Hochschulabschlusses eine dem Hochschulniveau entsprechende Berufserfahrung

von mindestens zwei Jahren nachweisen, deren Niveau der unter II. „Art der Tätigkeit“

beschriebenen Tätigkeit entspricht.

Als Berufserfahrung werden ferner zur Hälfte und bis zu höchstens einem Jahr

berücksichtigt:

– Spezialisierungs- oder Fortbildungskurse, die nach dem Erwerb des unter 1.a) genannten

Bildungsabschlusses absolviert wurden, sofern diese ordnungsgemäß bescheinigt werden

und

– jede weitere Zusatzausbildung, die durch einen Abschluss nachgewiesen wird, der dem

unter 1.a) geforderten Bildungsabschluss zumindest gleichwertig ist.

Falls sich ein Spezialisierungs- bzw. Fortbildungskurs zeitlich mit einer beruflichen Tätigkeit

überschneidet, berücksichtigt der Prüfungsausschuss nur den Zeitraum der Ausübung der

beruflichen Tätigkeit.

2. Sprachkenntnisse

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen eine gründliche Kenntnis des Litauischen

besitzen.

Aus arbeitstechnischen Gründen ist eine sehr gute Kenntnis des Englischen sowie eine gute

Kenntnis des Deutschen oder des Französischen erforderlich.

Kenntnisse in einer weiteren Amtssprache der Europäischen Union werden berücksichtigt.

3. Erforderliche Nachweise

Befähigungsnachweise und Berufserfahrung sowie Sprachkenntnisse sind auf dem

Bewerbungsfragebogen im Einzelnen anzugeben und unbedingt durch entsprechende

Bescheinigungen nachzuweisen. Die Bewerberinnen und Bewerber sind aufgefordert, eine

Kopie dieser Dokumente auf Deutsch, Englisch oder Französisch beizufügen.

Die unter III.B.1. geforderte Berufserfahrung muss durch die Vorlage einer oder mehrerer

Bescheinigungen nachgewiesen werden, beispielsweise durch:

- Arbeitsverträge oder Arbeitszeugnisse, Anstellungsschreiben oder -bescheinigungen, aus

denen die genaue Art der Tätigkeit sowie das Anfangsdatum und gegebenenfalls das Ende

der Berufserfahrung hervorgehen;

- für den Fall, dass die berufliche Tätigkeit noch ausgeübt wird, neben dem

Einstellungsvertrag die letzte Gehaltsabrechnung als Nachweis für die Dauer dieser

Tätigkeit;

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- Nachweise für eine freiberufliche Tätigkeit (zum Beispiel Steuererklärung, MwSt.-

Formulare, Handelsregisterauszug, Sozialversicherungsnachweise, Rechnungen).

Jedwede Sprachkenntnisse sind, soweit sie nicht eindeutig aus den Befähigungsnachweisen

und Zeugnissen hervorgehen, durch entsprechende, dem Bewerbungsfragebogen

beigefügte Bescheinigungen nachzuweisen. In Ermangelung derartiger Belege müssen die

Bewerberinnen und Bewerber auf einem separaten Blatt klar darlegen, wie sie die

Sprachkenntnisse erworben haben.

Ein Lebenslauf gilt nicht als beweiskräftige Unterlage.

IV. ZULASSUNG ZUM AUSWAHLVERFAHREN UND ZU DEN PRÜFUNGEN

Das Auswahlverfahren findet aufgrund von Befähigungsnachweisen und Prüfungen statt.

1. Die zum Abschluss von Dienstverträgen ermächtigte Stelle erstellt das Verzeichnis der

Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Bewerbung form- und fristgerecht eingereicht haben

und die unter III.A aufgeführten allgemeinen Bedingungen erfüllen.

2. Dementsprechend scheiden von vornherein alle Bewerberinnen und Bewerber aus, die:

- die allgemeinen Zulassungsbedingungen nicht erfüllen, und/oder

- ihre Bewerbung nach Ablauf der Bewerbungsfrist eingereicht haben (maßgebend ist das

Datum des Poststempels bzw. des Einlieferungsscheins des privaten Kurierdienstes),

- ihren Bewerbungsfragebogen nicht per Einschreiben mit Rückschein oder durch einen

privaten Kurierdienst eingesandt haben (siehe IX.3),

- den Bewerbungsfragebogen nicht unterschrieben haben,

- nicht den zwingend vorgeschriebenen Bewerbungsfragebogen verwendet und

ordnungsgemäß ausgefüllt haben,

- keine Kopie der erforderlichen Nachweise auf Deutsch, Englisch oder Französisch

beigefügt haben.

Die Bewerberinnen und Bewerber werden nach Ablauf der Frist für die Einreichung der

Bewerbungen unterrichtet, wenn ihre Bewerbung aus einem der oben genannten Gründe

zurückgewiesen wurde.

3. Der Prüfungsausschuss prüft die Bewerbungsunterlagen, erstellt die Liste der

Bewerberinnen und Bewerber, die die unter III.B genannten besonderen Bedingungen

erfüllen, und wählt anhand zuvor festgelegter Kriterien die 10 Bewerberinnen und

Bewerber aus, deren Befähigungsnachweise und ordnungsgemäß nachgewiesene

Berufserfahrung den wahrzunehmenden Aufgaben, so wie sie unter II. „Art der Tätigkeit“

beschrieben sind, am besten entsprechen.

Dabei stützt er sich auf die Angaben im Bewerbungsfragebogen, die durch beigefügte

Unterlagen belegt sind.

In diesem Stadium scheiden die Bewerberinnen und Bewerber aus, die die unter III.B

geforderten Zulassungsbedingungen nicht erfüllen oder ihre Angaben nicht innerhalb der

festgesetzten Fristen durch einschlägige Unterlagen belegt haben.

4. Jeder Bewerberin und jedem Bewerber wird schriftlich mitgeteilt, welche Entscheidung der

Prüfungsausschuss in ihrem oder seinem Fall getroffen hat.

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5. Die Bewerberinnen und Bewerber werden darauf hingewiesen, dass der

Prüfungsausschuss die Zulassung einer Bewerberin oder eines Bewerbers zum

Auswahlverfahren für nichtig erklären kann, wenn er zu irgendeinem Zeitpunkt des

Verfahrens feststellt, dass

- die Bewerberin oder der Bewerber eine oder mehrere der allgemeinen, besonderen oder

spezifischen Bedingungen für die Zulassung zum Auswahlverfahren nicht erfüllt,

oder

- in den Bewerbungsunterlagen Angaben gemacht hat, die nicht durch die erforderlichen

Dokumente belegt sind bzw. sich als nicht zutreffend erweisen.

V. EINLADUNG ZU DEN PRÜFUNGEN

Die Einladung zu den Prüfungen erfolgt auf dem normalen Postweg (nicht per

Einschreiben). Die Bewerberinnen und Bewerber sind gehalten, das Sekretariat des

Prüfungsausschusses von einer Änderung ihrer persönlichen Angaben und/oder Anschrift in

Kenntnis zu setzen (siehe unter IX.4). Die EVP-Fraktion haftet nicht für Verzögerungen bei

der Postzustellung oder die Nichtzustellung von Post, für die der nationale Postdienst die

Verantwortung trägt.

VI. PRÜFUNGEN

Der Prüfungsausschuss kann die Bewerbung von Bewerberinnen und Bewerbern für nichtig

erklären, deren Verhalten bei den Prüfungen dem reibungslosen Verlauf dieser Prüfungen

entgegenstehen würde.

A. SCHRIFTLICHE PRÜFUNGEN

Vier Prüfungen finden statt:

Die Prüfungen 1, 2 und 3 müssen auf Englisch abgelegt werden. Prüfung 4 muss auf

Deutsch oder Französisch abgelegt werden.

Art, Dauer und Bewertung der Prüfungen

1. Prüfung anhand von Multiple-Choice-Fragen zur Beurteilung der Kenntnisse der

Bewerberinnen und Bewerber über die Europäische Union, ihre Organe und ihre Politik

sowie ihr kulturelles und soziales Umfeld, auf Englisch.

Dauer der Prüfung: 20 Minuten

Bewertung: 0 bis 10 Punkte

Bewerberinnen und Bewerber, die weniger als 5 Punkte erzielen, scheiden aus.

2. Abhandlung über ein vom Prüfungsausschuss ausgewähltes Thema über einen

relevanten Bereich der Europäischen Union. Diese dient als Grundlage für die Bewertung

der Kenntnisse und redaktionellen Fähigkeiten der Bewerberinnen und Bewerber

(Höchstlänge 500 Wörter), auf Englisch.

Dauer der Prüfung: 45 Minuten

Bewertung: 0 bis 20 Punkte

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Bewerberinnen und Bewerber, die weniger als 10 Punkte erzielen, scheiden aus.

3. Praktische Prüfung anhand einer den Bewerberinnen und Bewerbern ausgehändigten

Aktenvorlage von höchstens 20 Seiten. Diese Prüfung dient der Bewertung der analytischen

Fähigkeiten der Bewerberinnen und Bewerber und ihrer Fähigkeit zur Kurzdarstellung von

Zusammenhängen (Höchstlänge 500 Wörter) sowie ihrer Fähigkeit zur Bearbeitung von

Akten, auf Englisch.

Dauer der Prüfung: 60 Minuten

Bewertung: 0 bis 20 Punkte

Bewerberinnen und Bewerber, die weniger als 10 Punkte erzielen, scheiden aus.

4. Prüfung der Sprachkenntnisse anhand einer Zusammenfassung auf Deutsch oder

Französisch. Diese Prüfung dient der Bewertung der Kenntnisse der Bewerberinnen und

Bewerber in einer zweiten Sprache.

Dauer der Prüfung: 30 Minuten

Bewertung: 0 bis 10 Punkte

Bewerberinnen und Bewerber, die weniger als 5 Punkte erzielen, scheiden aus.

Wichtig:

Die Prüfungen werden in der vorstehenden Reihenfolge korrigiert.

Zu den mündlichen Prüfungen zugelassen werden nur die Bewerberinnen und Bewerber,

die mindestens 30 Punkte bei allen schriftlichen Prüfungen insgesamt und bei jeder

Einzelprüfung die Mindestpunktzahl erzielt haben.

B. MÜNDLICHE PRÜFUNGEN

Art, Dauer und Bewertung der Prüfungen

1. Gespräch mit dem Prüfungsausschuss, das dazu dient, unter Berücksichtigung sämtlicher

in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen Angaben die allgemeinen und insbesondere die

die Gemeinschaft betreffenden Kenntnisse der Bewerberinnen und Bewerber, ihre

Redegewandtheit sowie generell ihre Eignung zur Ausübung von Tätigkeiten in der

Laufbahngruppe AD im Sekretariat der EVP-Fraktion, wie sie unter II. dieser

Stellenausschreibung beschrieben werden, zu beurteilen.

Dauer der Prüfung: 20 Minuten

Bewertung: 0 bis 30 Punkte

Bewerberinnen und Bewerber, die weniger als 15 Punkte erzielen, scheiden aus.

2. Gespräch mit dem Prüfungsausschuss zur Überprüfung der Kenntnis der anderen, im

Bewerbungsbogen der Bewerberinnen und Bewerber angegebenen Sprachen.

Dauer der Prüfung: 10 Minuten

Bewertung: 0 bis 10 Punkte

Bewerberinnen und Bewerber, die weniger als 5 Punkte erzielen, scheiden aus.

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VII. AUFNAHME IN DIE EIGNUNGSLISTE

Der Prüfungsausschuss erstellt eine Liste der geeigneten Bewerberinnen und Bewerber aus

den Bewerberinnen und Bewerbern, die mindestens 60 % der Punkte bei den Prüfungen

insgesamt (schriftliche und mündliche Prüfungen zusammengenommen) erreicht und bei

jeder Einzelprüfung die erforderliche Mindestpunktzahl erzielt haben. Die Bewerberinnen

und Bewerber werden in der Reihenfolge ihrer Prüfungsergebnisse in die Eignungsliste

aufgenommen.

VIII. EINSTELLUNGSBEDINGUNGEN

1. Die in die Eignungsliste aufgenommenen Bewerberinnen und Bewerber können

entsprechend dem Bedarf der EVP-Fraktion eingestellt werden.

2. Die Eignungsliste des Auswahlverfahrens gilt zwei Jahre. Ihre Geltungsdauer kann

verlängert werden. In diesem Fall werden die in die Liste aufgenommenen Bewerberinnen

und Bewerber rechtzeitig benachrichtigt.

3. Die Einstellung erfolgt in der Besoldungsgruppe AD 5.

IX. EINREICHUNG DER BEWERBUNGEN

1. Der Bewerbungsfragebogen ist ordnungsgemäß in einer der folgenden Sprachen

auszufüllen: Deutsch, Englisch oder Französisch. Er kann auf der Website der EVP-

Fraktion (http://www.eppgroup.eu/home/en/job/job.asp) aufgerufen oder bei der

Personalabteilung des Fraktionssekretariats (E-Mail-Adresse: epprecruitment@europarl.europa.eu)

angefordert werden.

Die Bewerberinnen und Bewerber, die es versäumt haben, den Bewerbungsfragebogen

auszufüllen und zu unterzeichnen und Fotokopien der Unterlagen beizufügen, aus denen

hervorgeht, dass sie die besonderen Zulassungsbedingungen (siehe III. B.) erfüllen, so dass

der Prüfungsausschuss nachprüfen kann, ob die Angaben in dem Bewerbungsfragebogen

zutreffen, werden von der Teilnahme ausgeschlossen.

Jede Seite der Fotokopien der eingesandten Belege muss nummeriert sein. Sämtliche dem

Bewerbungsfragebogen beigefügten Belege müssen in einer Inhaltsangabe aufgeführt sein,

in der die Benennung jeden Dokuments sowie die entsprechende(n) Seitenzahl(en)

angegeben sein müssen. Die Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, die

Dokumente NICHT zusammenzuheften.

Die Bewerberinnen und Bewerber werden bezüglich III.B.1 darauf hingewiesen, dass die

Bewerberinnen und Bewerber, deren Befähigungsnachweise und Bildungsabschlüsse nicht

auf Deutsch, Englisch oder Französisch abgefasst sind, eine nicht-offizielle Übersetzung in

eine dieser Sprachen beifügen müssen.

Die mit der Bewerbung eingereichten Unterlagen werden den Bewerberinnen und

Bewerbern nicht zurückgesandt.

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2. Körperbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, auf einem gesonderten

Blatt, das dem Bewerbungsfragebogen beizufügen ist, anzugeben, welche Vorkehrungen

ihres Erachtens erforderlich sind, um ihnen die Teilnahme an den Prüfungen zu erleichtern,

und Belege als Nachweis für die angegebene Behinderung beizufügen.

3. Der Bewerbungsfragebogen und die Fotokopien der Unterlagen sind per Einschreiben mit

Rückschein (1) bis spätestens 27. April 2012 (maßgebend ist das Datum des

Poststempels bzw. des Einlieferungsscheins des privaten Kundendienstes) an folgende

Anschrift zu senden:

EVP-FRAKTION

Personalabteilung

Stellenausschreibung Nr. EVP/AD/2012/5

EUROPÄISCHES PARLAMENT

ASP 1 H 265

Rue Wiertz 60

B - 1047 BRÜSSEL

4. Der gesamte Schriftverkehr in Zusammenhang mit der unter einem bestimmten Namen

eingereichten Bewerbung ist unter Angabe dieses Namens und der Nummer des

Auswahlverfahrens zu führen und ausschließlich an die vorstehende Anschrift zu richten.

Der gesamte Schriftverkehr muss entweder auf Deutsch, Englisch oder Französisch

abgefasst werden.

Die von der Bewerberin oder dem Bewerber auf dem Bewerbungsfragebogen angegebene

Anschrift (2) gilt als die Anschrift, an die der gesamte das Auswahlverfahren betreffende

Schriftverkehr, einschließlich der Einladungen zu den Prüfungen, gerichtet wird. Diese

Anschrift gilt als der Ort, von dem aus sich die Bewerberin oder der Bewerber zum

Prüfungsort begibt.

Es ist Aufgabe der Bewerberinnen und Bewerber, dem Sekretariat des

Prüfungsausschusses unter der vorstehenden Anschrift etwaige Änderungen ihrer

persönlichen Angaben und/oder ihrer Anschrift rechtzeitig schriftlich mitzuteilen.

Eilige Mitteilungen der Bewerberinnen und Bewerber sind dem Sekretariat des

Prüfungsausschusses per Fax (Fax-Nr.: + 32 2 283 10 50) oder per E-Mail (E-Mail-Adresse:

epp-recruitment@europarl.europa.eu) zu übermitteln. Die Bewerberinnen und Bewerber

werden gebeten, von TELEFONISCHEN RÜCKFRAGEN ABSTAND ZU NEHMEN.

5. Die in die Eignungsliste aufgenommenen Bewerberinnen und Bewerber, denen eine

Stelle angeboten wird, haben die Originale ihrer Zeugnisse, Bildungsabschlüsse und

Arbeitsbescheinigungen zum Zweck der Überprüfung nachzureichen.

* * *

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(1) - Die Übermittlung durch private Kurierdienste gilt als Einschreiben. In diesem Fall ist das

Datum des Einlieferungsscheins maßgebend.

Wünscht die Bewerberin oder der Bewerber aus bestimmten oder besonderen Gründen,

dass der gesamte das Auswahlverfahren betreffende Schriftverkehr an eine andere

Anschrift als die Anschrift ihres bzw. seines tatsächlichen Aufenthaltsortes gerichtet wird,

muss sie/er diesen Antrag auf einem gesonderten Blatt eingehend und ausführlich

begründen. Jede Erklärung dieser Art wird vertraulich behandelt.

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