55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS PROGRAMMHEFT

erfurt2010.dve.info

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS PROGRAMMHEFT

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS

Erfurt, 28.-30. Mai 2010

PROGRAMMHEFT


Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V. (DVE)

Seit über 50 Jahren ist der DVE der maßgebliche Berufsverband

aller (auch der angehenden) Ergotherapeutinnen und

Ergotherapeuten in Deutschland. Mit ca. 12.000 Mitgliedern

hat der DVE das Gewicht, politisch etwas auszurichten. Mit

dieser Stärke und Kompetenz trägt der DVE dazu bei, die

Existenz und Zukunft des Berufs zu sichern.

Der DVE vernetzt ErgotherapeutInnen aller Fachbereiche und

bietet ihnen den Rahmen, um Meinungen, Erfahrungen und

Wissen auszutauschen.

Der DVE stellt seinen Mitgliedern Fachmedien und Veranstaltungen

zur Verfügung, die die aktuellen Entwicklungen und

Themen in der Ergotherapie abbilden und voranbringen. Der

DVE vertritt die Interessen seiner Mitglieder und bezieht in

aktuellen Debatten, die die Ergotherapie betreffen, öffentlich

Stellung.

2

Der DVE veranstaltet in diesem Jahr den 55. Ergotherapie-

Kongress. Besonders erfreulich ist dabei, dass es gelungen

ist, die Teilnahmegebühren für die Dauerkarte im Vergleich

zu den Vorjahren deutlich zu senken.

Außerdem gibt es in diesem Jahr eine besondere Aktion:

Jedes DVE-Mitglied darf ein Nichtmitglied zum Mitgliedspreis

zum Kongress anmelden. So können auch Nichtmitglieder

kostengünstig das Spektrum der DVE-Leistungen

kennenlernen.

Veranstalter:

Postfach 22 08

D-76303 Karlsbad

Tel.: 0049 / 72 48 / 91 81 - 0

Fax: 0049 / 72 48 / 91 81 - 71

info@dve.info · www.dve.info

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt

Kongressorganisation und Veranstalter

der Ausstellung/Sponsoring

INTERPLAN AG

Eppendorfer Weg 204

D-20251 Hamburg

Tel.: 0049 / 40 / 32 50 92 - 30

Fax: 0049 / 40 / 32 50 92 - 44

E-Mail: ergo2010@interplan.de

Dauerkarte

bis 25.04.2010

Dauerkarte

ab 26.04.2010

DVE-Mitglieder

(auch EVS/ASE, VDEÖ) 130,00 Euro 200,00 Euro

DVE-Nichtmitglieder 200,00 Euro 270,00 Euro

Schüler/Studierende (Mitglied)

Elternzeit/Ruhestand/arbeitsuchend

48,00 Euro 96,00 Euro

Schüler/Studierende (Nichtmitglied)

Elternzeit/Ruhestand/arbeitsuchend

96,00 Euro 126,00 Euro

DVE-Funktionsträger 48,00 Euro 96,00 Euro

Poster-Referenten 48,00 Euro 96,00 Euro

Tageskarte (Mitglied) 70,00 Euro 70,00 Euro

Tageskarte (Nichtmitglied) 140,00 Euro 140,00 Euro

Workshop 90 Min.

Einheitliche Preise für alle Teilnehmer

zusätzlich zur Dauer- bzw. Tageskarte

30,00 Euro

Workshop 180 Min. 60,00 Euro

Tagesworkshop 90,00 Euro

Schülerworkshop 90 Min. 10,00 Euro

Schülerworkshop 180 Min. 20,00 Euro

Ausstellerworkshop 90 Min. 10,00 Euro

Lunchtüte pro Tag 9,00 Euro

Kongressparty Teilnehmer 10,00 Euro

Kongressparty Begleitperson 30,00 Euro

Kinderbetreuung pro Familie/Tag 10,00 Euro

Haftung

Der Veranstalter haftet nur bis zur Höhe der

Teilnahmegebühren. Änderungen des Veranstaltungsprogramms

bleiben vorbehalten.

Impressum

Redaktion: Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.

Gesamtherstellung u. Vertrieb:

Schulz-Kirchner Verlag GmbH

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V.


Grußworte _______________________________________________ 4

Die Fachausstellung: Vielfältig, informativ und sehenswert. ________ 6

Der DVE: Kompetent, zuverlässig und engagiert. _________________ 7

Service __________________________________________________ 8

Programmübersicht

Freitag, 28. Mai 2010 – vormittags ___________________________ 10

Freitag, 28. Mai 2010 – nachmittags __________________________ 12

Samstag, 29. Mai 2010 – vormittags ___________________________ 14

Samstag, 29. Mai 2010 – nachmittags __________________________ 16

Sonntag, 30. Mai 2010 – vormittags ___________________________ 18

Sonntag, 30. Mai 2010 – nachmittags __________________________ 20

Gutachterinnen und Gutachter, Kongresskomitee ________________ 20

Abstracts der Workshops___________________________________ 22

Teilnahmebedingungen ____________________________________ 30

Kongressplaner __________________________________________ 31

POSTERPREIS

ERFURT, 28.-30. Mai 2010

Erstmals wird es 2010 einen Posterpreis geben. Für das Sieger-

poster winkt ein Preis von 250 Euro. Die Entscheidung über

das beste Poster treffen die Kongressteilnehmer und eine Posterjury.

Noch können Sie mitmachen! Reichen Sie einfach Ihr Posterabstract

bis zum 15. April 2010 online ein.

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V.

www.kongress.dve.info

Fortbildungspunkte

2

4

8 18

INHALT

Für eine Dauerkarte erhalten Sie

pauschal 18 Fortbildungspunkte.

Zusätzliche Fortbildungspunkte

können Sie durch Ihre Workshopteilnahme

erwerben.

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass es evtl. noch

kleinere Änderungen im Programm

geben kann. Alle Kongressteilnehmer

erhalten in Erfurt das aktuelle Programm

mit weiteren Informationen.

Den aktuellen Stand erfahren Sie stets

online unter www.kongress.dve.info

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt 3


GRUSSWORT

Dr. Philipp Rösler,

Bundesgesundheitsminister

Sehr geehrte Damen und Herren,

Zum 55. Ergotherapie-Kongress in Erfurt sende ich allen Teilnehmerinnen

und Teilnehmern herzliche Grüße.

Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sind unverzichtbar in unserem

Gesundheitssystem. Sie stehen mit ihrer Kompetenz Patientinnen

und Patienten unterstützend zur Seite, die an chronischen Krankheiten

oder an den Folgen lebensbedrohlicher Ereignisse leiden. Sie helfen

ihnen dabei, ihre Selbständigkeit in allen persönlichen, sozialen und

beruflichen Bereichen wiederherzustellen. Zu Recht genießt der Beruf

deshalb ein hohes Ansehen in der Bevölkerung.

Vergleichbar mit anderen Gesundheitsberufen sind die Aufgaben

der Ergotherapeuten inzwischen durch eine hohe Komplexität gekennzeichnet.

Die zunehmende Differenzierung und Spezialisierung

macht es erforderlich, die berufliche Qualifikation an die neuen

Herausforderungen anzupassen. Hier leistet der DVE auf dem Gebiet

der Fort- und Weiterbildungen eine beispielhafte Arbeit, wie auch

das Kongressprogramm eindrucksvoll zeigt. Für dieses Engagement

möchte ich Ihnen herzlich danken.

4 55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt

NEUE HO

Die inhaltliche, strukturelle und personelle Fortentwicklung der

Heilberufe in den letzten Jahren erfordert zudem, sich mit neuen

Formen der Zusammenarbeit zu beschäftigen. Mehr Kooperation

und Vernetzung entsteht aber erst in einem langfristigen Prozess. Die

Diskussion hat begonnen. Dabei sind viele Aspekte, so auch die Frage

der Akademisierung der Gesundheitsfachberufe, mit einzubeziehen.

Die Evaluation der in das Ergotherapeutengesetz aufgenommenen

Modellklausel zur Erprobung von akademischen Erstausbildungen

wird zeigen, ob diese Form der Ausbildung ein weiterer Schritt in

die Zukunft des Berufsbildes sein kann. Das Bundesministerium für

Gesundheit wird die Diskussion aktiv mitgestalten und ich möchte

Sie einladen, sich an den Prozessen der Fortentwicklung der Gesundheitsberufe

zu beteiligen.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 55. Ergotherapie-

Kongresses wünsche ich eine interessante, informative und vor allem

zukunftsweisende Veranstaltung in Erfurt.

Dr. Philipp Rösler

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V.


RIZONTE

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen des Vorstands des Deutschen Verbandes der Ergotherapeuten

lade ich Sie herzlich zu unserem 55. Ergotherapie-Kongress

nach Erfurt ein.

„Neue Horizonte“ – ein Titel, bei dem vor dem inneren Auge schnell

ein Bild von Weite, vielleicht auch Bergen und Himmel entsteht, bei

anderen von Wolken und Wasser. Hierzu passen aktuelle Perspektiven

der Ergotherapie, um im Bild zu bleiben z.B. das Leuchtturmprojekt

Demenz. In zwei vom Bundesministerium geförderten Projekten wird

die Wirksamkeit von Ergotherapie bei Demenz untersucht. Auch in

anderen Bereichen wie z.B. Apoplex, Depression, ADHS oder der betrieblichen

Gesundheitsförderung gibt es gute Evidenz oder zumindest

vielversprechende Hinweise auf die Wirksamkeit der Ergotherapie.

„Neue Horizonte“ ins Auge zu fassen, gelingt aber auf der anderen

Seite nur, wenn man von einer guten Basis aus starten kann, diese ist

sozusagen der Fels in der Brandung, auf dem der Leuchtturm steht.

Diese Basis wird in der Ausbildung gelegt, hinzu kommt dann die

Berufserfahrung, die man im täglichen Handeln erwirbt, und natürlich

die ständige Auseinandersetzung mit neuen Erkenntnissen, nicht

zuletzt auf dem Ergotherapie-Kongress.

Wichtig ist aber auch eine hohe berufliche Anerkennung. Diese

bescheinigt uns Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten unser Ge-

GRUSSWORT

Arnd Longrée, DVE-Vorsitzender

sundheitsminister Dr. Philipp Rösler in seinem Grußwort. Wir können

stolz darauf sein, dass die Ergotherapie ein unverzichtbarer Teil des

Gesundheitssystems ist, gerade durch die Betätigungsorientierung

kommt unsere Leistung direkt bei unseren Patienten bzw. Klienten an.

In Bezug auf die Ausbildung und eine Verbesserung der Kooperation

zwischen den Gesundheitsberufen ist der DVE auf einem guten Weg,

die Basis noch zu verbreitern, nutzen Sie die Gelegenheit, sich auf

dem Kongress auch hieran zu beteiligen.

Der Ergotherapie-Kongress ist die jährliche Gelegenheit, sich mit

neuen Perspektiven zu befassen und „Neue Horizonte“ in den Blick

zu nehmen. Lassen Sie sich vom Kongressprogramm inspirieren, nutzen

Sie die Gelegenheit zum fachlichen Austausch, besuchen Sie die

Ausstellung, nehmen Sie teil an den berufspolitischen Diskussionen.

Und, nicht zuletzt, kommen Sie zur Mitgliederversammlung.

Ich danke an dieser Stelle allen, die auch in diesem Jahr den Ergotherapie-Kongress

möglich gemacht haben, und freue mich darauf, Sie

in Erfurt begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße

Ihr Arnd Longrée

Vorsitzender

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V. 55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt

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6

Trends aufspüren – Lösunge

Die Fachausstellung: Vielfältig, informativ und sehenswert.

Wegweisende Lösungen, neueste Hilfsmittel, Therapiematerial und

Fachliteratur werden auf der Fachausstellung neben innovativen

Entwicklungen vorgestellt.

Ihre Fragen zu den neuesten Entwicklungen der Firmen im Bereich der

Rehabilitation werden vor Ort ohne Umwege, im direkten Gespräch

mit den Spezialisten der Anbieter beantwortet.

Aussteller: (Stand 29.01.2010)

I Adlung-Spiele

I ErgoKontor Hubert Rubitschon (*)

I Reutlinger Gesundheitsakademie

I AGR Aktion Gesunder Rücken e.V.

I ERGOKONZEPT Hannover gGmbH (*) I RZH – Rechenzentrum für Heilberufe GmbH

I Akademie Diakonische Dienste Hannover, I frohberg.de – medien in der medizin I SCHUBI Lernmedien GmbH (*)

ehemals Fortbildungszentrum Annastift (*) I gansplan & do

I Schulz-Kirchner Verlag GmbH (*)

I Akzente Lern Spiel Verlag GmbH

I Hasomed GmbH (*)

I schwa-medico GmbH

I arthroven GmbH

I Heimerer Akademie GmbH (*)

I Schweriner Apothekenrechenzentrum

I AS-REHA Software

I Hochschule Fresenius gGmbH

I SIP UG (*)

I AZH (Abrechnungs- und

I imPuls

I Sovdwaer GmbH

IT-Dienstleistungszentrum)

I Irseer Kreis Versand gGmbH

I sport-creativ

I BalensoSenso (*)

I KIDS 22q11 e.V.

I Staedtler Mars GmbH & Co. KG (*)

I Beluga-Tauchsport GmbH (*)

I KOGTI Therapiesysteme (*)

I Stöber

I BIBER-Therapiegeräte

I Leipziger Messe GmbH, therapie Leipzig I Sunrise Medical GmbH & Co. KG (*)

I Buchner & Partner GmbH (*)

I Linkshänderladen Erfurt (*)

I tyromotion GmbH

I Dartfish Deutschland GmbH (*)

I Möckel Feinmechanik

I Ullewaeh GmbH (*)

I DER KNETMATZ (*)

I Nitzbon AG (*)

I VFCR

I Deutsche Arbeitsgemeinschaft für

I opta data Gruppe

I Werner Retter (*)

Handtherapie e.V. (DAHTH)

I Peter-Hess-Insitut (*)

I Zentrum f. Wahrnehmungsstörungen/APW

I DUSYMA GmbH

I ProLOG Therapie- und Lernmittel OHG Arbeitsgemeinschaft Probleme bei

I DZH Dienstleistungszentrale für

I Protac A/S

Wahrnehmungsstörungen (*)

Heil- und Hilfsmittelanbieter GmbH

I Rayforce Europa GmbH

I ERFI GmbH & Co. KG

I Rehaforum Medical GmbH (*)

12 gewinnt

Mitmachen und gewinnen

Über 20 Aussteller (*) beteiligen sich in diesem Jahr an dem beliebten Gewinnspiel „12 gewinnt“. Es werden attraktive Preise im Gesamtwert von

über 5.000 Euro verlost. Eine ausführliche Information zum Spiel und zu den attraktiven Preisen erhalten alle Kongressteilnehmer vor Ort in Erfurt.

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt

Nutzen Sie die Chance, wichtige Experten und Berater an einem Ort

versammelt zu haben, um mit Ihnen in der persönlichen und intensiven

Atmosphäre dieser Fachausstellung über Anwendungen, Strategien

und Umsetzungen zu diskutieren. Die Ausstellerworkshops (siehe S.

13, 15, 17, 19, 21) und die Ausstellung selbst bieten dazu die beste

Gelegenheit.

Freitag - Samstag 10.00 - 18.00 Uhr

Sonntag 10.00 - 14.00 Uhr

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V.


n finden – Kontakte knüpfen

Der DVE:

Kompetent, zuverlässig und engagiert.

Lernen Sie den Berufsverband kennen. Der DVE – das ist ein leistungsstarkes

Team aus Vorstand, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der

Geschäftsstelle sowie vielen ehrenamtlichen Ergotherapeutinnen und

Ergotherapeuten. Sie alle setzen sich unermüdlich für die Belange

unseres Berufsstands und unserer Mitglieder ein.

Wir sind für Sie da: Persönlich vor Ort – informativ und aktiv!

Besuchen Sie uns vom 28. bis 30. Mai 2010 auf dem Ergotherapie-

Kongress in der Fachausstellung. Nutzen Sie die Gelegenheit, Standpunkte

auszutauschen und zu diskutieren und die Experten des DVE

persönlich kennen zu lernen.

Vereinbaren Sie schon jetzt Ihren persönlichen Gesprächstermin

Für Erfurt besteht erstmals die Gelegenheit, schon im Vorfeld einen

persönlichen Gesprächstermin mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

der Geschäftsstelle zu vereinbaren, um dann vor Ort in

aller Ruhe Fragen zu klären. Die Anmeldung Ihres Wunschtermins

nehmen Sie bitte online unter www.dve.info � Kongress vor.

Auch die Teams der DVE-Gremien erwarten Sie am DVE-Stand und

freuen sich auf das Gespräch mit Ihnen. Kommen Sie vorbei und

sprechen Sie die Kolleginnen und Kollegen an – ganz gleich, ob

Sie DVE-Mitglied sind oder nicht, lernen Sie das Spektrum und die

Kompetenz des Berufsverbandes kennen!

Informationsveranstaltungen der Fachausschüsse

am Freitag, 28. Mai 2010 ab 18 Uhr

Traditionell berichten die Fachausschüsse in diesen Veranstaltungen

über ihre Arbeit. Die inhaltliche Gestaltung ist abhängig von den aktuellen

Themen. Bitte beachten Sie dazu auch die Ankündigungen in

DVEaktuell sowie auf der Homepage unter www.dve.info � Verband

� Fachausschüsse.

I Fachausschuss Arbeit und Rehabilitation

Mit anschließendem (traditionellem) arbeitstherapeutischem

Stammtisch

I Bundesschülerrat (BSR)

Thema: WIR für EUCH! – Mehr nicht?

I Fachausschuss Geriatrie

I Forum Lehrende

Thema: Handwerk in der Ausbildung

I Gemeinschaftsveranstaltung

Fachausschuss Neurologie

Fachausschuss Technische Medien und Mittel

Fachausschuss Orthopädie – Traumatologie – Rheumatologie

I Gemeinschaftsveranstaltung

Forum Angestellte

Fachausschuss Psychiatrie

Thema: OPS-Codes – Chancen und Herausforderungen für die

Ergotherapie. Eine Informationsveranstaltung zum neuen Entgeltsystem

in der Psychiatrie

I Fachausschuss Pädiatrie

I Gemeinschaftsveranstaltung

Forum Selbstständige

Bundesverhandlungskommission (BVK)

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V. 55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt 7

© arthurdent - www.fotolia.com


SERVICE

Abstracts der Workshops

Die Abstracts finden Sie ab Seite 22. Die Abstracts der Vorträge stehen

unter www.kongress.dve.info zum Download bereit.

Anreise

Erfurt ist infrastrukturell optimal erschlossen. Der ICE-Bahnhof im

Stadtzentrum, die Stadtbahn, eine direkte Anbindung an das Autobahnnetz

sowie der Flughafen in unmittelbarer Nähe schaffen beste

Voraussetzungen für anreisende Besucher, Aussteller und Teilnehmer.

Die Messe Erfurt hat eine eigene Stadtbahnhaltestelle, die eine kurze

und direkte Verbindung in die Innenstadt sichert. Die Linie 2 fährt

vom Anger, dem geschäftigen Zentrum der Stadt, direkt zur Messe.

Unmittelbar am Messegelände ermöglicht ein P+R-Parkplatz den Umstieg

auf die Stadtbahn. Hier ist auch der Busanschluss ins westliche

Umland von Erfurt gegeben.

Mit der Bahn günstig zum Ergotherapie-Kongress und zurück

Die INTERPLAN Congress, Meeting & Event Management AG

bietet Ihnen in Kooperation mit der Deutschen Bahn attraktive

Sonderkonditionen. Reisen Sie mit der Bahn entspannt und kostengünstig

nach Erfurt.

Der Ticketpreis* für die Hin- und Rückfahrt nach Erfurt beträgt

bundesweit, von jedem DB-Bahnhof:

mit Zugbindung**: ohne Zugbindung***:

- 2. Klasse 109,00 Euro - 2. Klasse 119,00 Euro

- 1. Klasse 169,00 Euro - 1. Klasse 179,00 Euro

Mit dem speziellen Angebot können alle Züge der DB genutzt

werden, auch der ICE. Die Tickets gelten zwischen dem 26. und

30. Mai 2010.

Buchbar ist das Angebot ab sofort mit dem Stichwort: Interplan

unter der Hotline 01805 - 31 11 53****

* Umtausch und Erstattung vor dem 1. Geltungstag 15 €, ab dem 1. Geltungstag

ausgeschlossen.

** Vorausbuchungsfrist mindestens 3 Tage. Mit Zugbindung und Verkauf, solange

der Vorrat reicht.

*** Buchbar bei Anreise zwischen MO und DO

**** Die Hotline ist Montag bis Samstag von 8:00 - 21:00 Uhr erreichbar, die Telefon-

kosten betragen 14 ct/min. aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend.

8 55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt

Das Kongresszentrum ist barrierefrei ausgestattet. Sollten

Sie eine besondere Betreuung benötigen/wünschen, teilen

Sie das dem Veranstalter bitte im Vorfeld mit.

Kongressanmeldung online unter www.kongress.dve.info

Das besondere Angebot 2010: DVE-Mitglieder können einen weiteren Teilnehmer zur Mitgliedsgebühr anmelden, auch wenn dieser kein

Mitglied im DVE ist. Bitte registrieren Sie diese Person in einem separaten Anmeldevorgang unter Angabe Ihrer Mitgliedsnummer.

Alternativ können Sie ein Anmeldeformular verwenden (Download unter www.kongress.dve.info).

Dieses senden Sie bitte so bald wie möglich an die INTERPLAN AG.

Fortbildungspunkte

Für jeden vollen Kongresstag können gemäß der Fortbildungsverpflichtung

nach § 125 SGB V für die niedergelassenen Heilmittelerbringer

und ihre fachlichen Leiter pauschal sechs Fortbildungspunkte erworben

werden.

Außerdem besteht die Möglichkeit, bei einer Workshopteilnahme Fortbildungspunkte

zu erwerben. Die genaue Anzahl der Fortbildungspunkte

ist bei dem jeweiligen Workshop vermerkt (FP �, FP �, FP �). Die

Fortbildungspunkte werden auf der Teilnahmebestätigung ausgewiesen.

Gruppen

Sie möchten fünf oder mehr Teilnehmer/Schüler anmelden? Dann

verwenden Sie bitte das online hinterlegte Formular für Gruppenbuchungen

(www.kongress.dve.info � Anmeldung) und senden es

vollständig ausgefüllt an ergo2010@interplan.de

Internetzugang

Am DVE-Stand steht ein Terminal bereit. Dort ist der Zugriff auf das

Internet möglich.

Kinderbetreuung (½ – 10 Jahre)

Im Rahmen des Kongresses besteht die Möglichkeit zur Kinderbetreuung.

Die Kinderbetreuung ist kostenpflichtig. Pro Tag fällt eine

Betreuungsgebühr in Höhe von EUR 10,- pro Familie an. Liegen bis

zum 25.04.2010 keine Anmeldungen für die Kinderbetreuung vor,

kann der Veranstalter eine Kinderbetreuung vor Ort nicht garantieren.

Kongressparty

Die Kongressparty findet am Samstag, 29. Mai 2010 ab 20.00 Uhr

im Panoramasaal des Congress Centrums Erfurt statt. Kosten für

Kongressteilnehmer EUR 10,-, für Begleitpersonen EUR 30,-.

Die Buchung erfolgt mit der Kongressanmeldung.

Namensschilder und Kongressunterlagen

Auch in diesem Jahr wieder: Namensschilder und – sofern gebucht –

Workshopteilnahmekarten werden, bei Eingang der vollständigen

Zahlung bei INTERPLAN bis zum 07. Mai 2010, in der Woche ab dem

17. Mai 2010 per Post verschickt.

Teilnehmer, für die bis zum 07. Mai 2010 keine Zahlung bei INTER-

PLAN eingegangen ist, erhalten ihre Unterlagen im Tagungsbüro

und bekommen diese nicht vorab zugesandt. Das Namensschild

ist gleichzeitig Kongressausweis (Dauer- oder Tageskarte) und

somit Ihre Einlasskarte zu den Vorträgen. Bitte tragen Sie das

Namensschild deutlich sichtbar. Bei Verlust von Kongressausweis oder

Workshopkarten erfolgt kein Ersatz.

Posterausstellung

Die Posterausstellung findet von Freitag 9.00 Uhr bis Sonntag 15.00

Uhr in der Fachausstellung statt. Eine Posterbegehung ist für Samstag,

29. Mai 2010 sowie Sonntag 30. Mai 2010 zwischen 13.00 und 14.00

Uhr geplant.

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V.


An allen drei Kongresstagen stehen in den Pausen die Autoren in der

Regel für Fragen zur Verfügung. Andernfalls hinterlassen sie einen Hinweis,

wann sie zu sprechen sind. Eine Übersicht über die angemeldeten

Poster wird im endgültigen Kongressprogramm abgedruckt.

Die Preisverleihung erfolgt am Sonntagmittag. Für Poster-Referenten

gelten Sonderkonditionen (siehe Kongressgebühren, Seite 30).

Tagungsbüro

Das Tagungsbüro im Congress Center Erfurt ist geöffnet:

Freitag, 28. Mai 2010 8.00 – 18.00 Uhr

Samstag, 29. Mai 2010 8.00 – 18.00 Uhr

Sonntag, 30. Mai 2010 8.00 – 16.00 Uhr

Teilnahmebestätigung

Jeder Teilnehmerin/jedem Teilnehmer wird eine Teilnahmebestätigung

ausgestellt und vor Ort ausgehändigt. Die Ausgabe erfolgt am Freitag,

28.05.2010 ab 14.00 Uhr am Tagungsbüro.

Übernachtungsmöglichkeiten

Erfurt verfügt über viele Hotels und Pensionen. Unsere Partner, die

INTERPLAN AG sowie die Erfurt Tourismus & Marketing GmbH, reservieren

und buchen Ihnen gerne eine Unterkunft.

Eine Hotelreservierung für ausgewählte Hotels (Anmeldeschluss: 28.

März 2010) können Sie über die INTERPLAN AG mit der Anmeldung

zum Kongress vornehmen (siehe Anmeldung unter www.kongress.

dve.info).

Darüber hinaus bietet die Erfurt Tourismus & Marketing GmbH eine

Auswahl an günstigen Hotels und Pensionen an. Bitte nutzen Sie für

Ihre Anfrage/Buchung dort das online hinterlegte Buchungsformular

(www.kongress.dve.info � Allgemeine Informationen).

Verpflegung

Im Ausstellungsbereich werden während der Pausen Kaffee, Tee

und Wasser angeboten. Diese Getränke sind in der Kongressgebühr

enthalten.

Lunchpakete können bestellt werden. Ein Lunchpaket enthält z.B. ein

Baguette mit Käse/Schinken, Obst, Müsliriegel, Fruchtsaftgetränk.

Es kostet EUR 9,-. Die Lunchpakete sind nur im Voraus mit der Kongressanmeldung

buchbar.

SERVICE

In der Ausstellung gibt es eine Verpflegungsstation, an der Snacks

gekauft werden können.

Vorträge

In einer Sitzung werden bis zu drei unterschiedliche Beiträge präsentiert.

Ein Raumwechsel während einer Sitzung sollte möglichst

vermieden werden.

Die Kurzbeschreibungen (Abstracts) zu allen Vorträgen können Sie

unter www.kongress.dve.info nachlesen.

Workshops

Die Teilnahme an einem Workshop ist kostenpflichtig. Die Teilnehmerzahl

ist auf max. 25 Personen begrenzt. Die Mindestteilnehmerzahl

beträgt sechs Personen (Stichtag: 25.04.2010). Sind am Stichtag

weniger als sechs Teilnehmer für einen Workshop angemeldet, behält

sich der Veranstalter vor, den Workshop abzusagen. Evtl. bereits

gezahlte Kosten werden zurückerstattet, sofern eine Umbuchung auf

einen anderen Workshop nicht möglich/gewünscht ist. Die Buchung

erfolgt mit der Kongressanmeldung. Bitte achten Sie bei der Auswahl

auf die parallel stattfindenden Workshops.

Kosten (zusätzlich zur Dauer- oder Tageskarte):

1-teilig (90 Min.) EUR 30,- 2-teilig (180 Min.) EUR 60,-

Workshops für Schüler

Spezielle Schülerworkshops sind im Programm gekennzeichnet. Die

Teilnahme daran ist kostenpflichtig. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 35

Personen begrenzt. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zehn (Stichtag:

25.04.2010). Die Buchung erfolgt mit der Kongressanmeldung. Grundsätzlich

können Schüler auch an allen anderen Workshops teilnehmen.

Dabei stehen pro Workshop jeweils zwei Plätze für Schüler zur Verfügung.

Die Buchung erfolgt ebenfalls mit der Kongressanmeldung.

Kosten (zusätzlich zur Dauerkarte):

(90 Min.) EUR 10,- (180 Min.) EUR 20,-

Ausstellerworkshops

Erstmals bieten wir in diesem Jahr Ausstellerworkshops an. Dort haben

die Firmen die Möglichkeit, ihre Produkte zu präsentieren.

Kosten (zusätzlich zur Dauerkarte): EUR 10,-

Bitte beachten Sie, dass es evtl. noch kleinere Änderungen im Programm geben kann.

Den aktuellen Stand erfahren Sie stets online unter www.kongress.dve.info

Alle Kongressteilnehmer erhalten in Erfurt das aktuelle Programm (Hauptprogramm) mit weiteren Informationen.

Erfurt – Landeshauptstadt

mit Tradition und Flair

Schon im Mittelalter war Erfurt ein zentraler Handelsplatz. Den Charme

dieser Zeit hat sich die Landeshauptstadt Thüringens erhalten und begeistert

ihre Besucher heute mit dem historischen Zentrum, dem Dom und

der Krämerbrücke. Auf den Plätzen der Stadt, beim Genuss der Thüringer

Spezialitäten oder beim Besuch der neuen Oper können Sie die Lebenslust,

die Erfurt ausstrahlt, kennen lernen.

Ausführliche Informationen unter

www.erfurt-tourismus.de oder www.thueringen-tourismus.de

Erfurt, Dom und Severikirche

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V. 55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt 9

© Tourismus Gesellschaft Erfurt, Foto: Barbara Neumann


FREITAG, 28. Mai 2010 – vormittags

Abstracts zu den Vorträgen unter www.kongress.dve.info

Eröffnung am Freitag, 28. Mai 2010 um 09.00 Uhr i

Arnd Longrée,

Vorsitzender

Christine Lieberknecht,

Ministerpräsidentin

10

Uhrzeit Raum Carl Zeiss, links Raum Carl Zeiss, rechts Raum Christian Reichart, rechts

11.30-13.00 Sitzung 1 Sitzung 2 Sitzung 3

11.30-12.00 28-01-77

Bobath & Perfetti:

Therapiemethoden am gemeinsamen Fallbeispiel

Heidrun Pickenbrock, Hanne Karow

90 Min.

In einer Sitzung werden bis zu drei unterschiedliche Beiträge präsentiert.

Ein Raumwechsel während einer Sitzung sollte nach Möglichkeit vermieden werden.

Bitte beachten Sie, dass die Raumkapazitäten begrenzt sind.

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt

28-02-109

Psychiatrische Ergotherapie 2020 –

aktuelle Entwicklungen der letzten Jahre und

Zukunftsvisionen – Vortragsreihe in drei Teilen

Teil 1: Arbeitsrehabilitation

Giesela Wille, Werner Höhl

30 Min.

12.00-12.30 28-02-130

Psychiatrische Ergotherapie 2020 – aktuelle EntwicklungenderletztenJahreundZukunftsvisionen

Teil 2: Bedeutung konzeptioneller Veränderungen

in der klinischen ergotherapeutischen Versorgung

Jens Rohloff, Andreas Pfeiffer

30 Min.

12.30-13.00 28-02-168

Psychiatrische Ergotherapie 2020 – aktuelle EntwicklungenderletztenJahreundZukunftsvisionen

Teil 3: Ausbildung und Studium

Ulrike Marotzki, Peter Weber

30 Min.

13.00-14.00 Pause

� Eröffnung des Kongresses und Begrüßung

durch Arnd Longrée, Vorsitzender

� Grußwort der Ministerpräsidentin des

Freistaates Thüringen Christine Lieberknecht

� Verleihung des Ergotherapiepreises 2010

� Eröffnungsvortrag

Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

28-03-213

Behandlung oder die frühe Prävention

von Aufmerksamkeitsstörungen

Gerhard Lauth

30 Min.

28-03-191

Das Pferd als Therapiemittel in der Ergotherapie

Theres Rantner Payer

30 Min.

28-03-99

„IchkannPrävention!“–PrimärpräventionundGesundheitsförderunginderErgotherapieausbildung

Heiko Lorenzen

30 Min.

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V.


m Raum Carl Zeiss

Uhrzeit

11.30-13.00

13.00-14.00 Pause

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V. Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

Workshops

FREITAG, 28. Mai 2010 – vormittags

Abstracts zu den Workshops ab Seite 22.

Politische Ergotherapie –

Gedanken zu einer politischen Ausprägung unserer Berufspraxis

Frank Kronenberg

Eröffnungsvortrag von und mit Frank Kronenberg

Ergotherapie ist nicht nur über ihre Kernidentität, die Handlungsorientierung, definiert, sondern

wird auch geprägt durch den gesellschaftspolitischen Kontext, in dem sie stattfindet.

Um die eigenen beruflichen Vorstellungen und Werte für sich selbst und die Gesellschaft

umsetzen zu können, braucht es daher ein zunehmendes Bewusstsein für die politische

Dimension unseres ergotherapeutischen Handelns, das in diesem Eröffnungsvortrag thematisiert

werden soll.

W 01 (FP �) TEIL 1

Prävention und Gesundheitsförderung – ist das wohl auch ein Thema für mich?

Daniela Kölling, Reinhild Ferber GANZTÄGIG

W 06 (FP �)

Zukunft der Ergotherapie – neue Horizonte?

Bettina Weber, Mieke le Granse FÜR SCHÜLER/-INNEN

W 02 (FP �)

Personalbemessung/Personalbedarf: Wie viele ETs braucht es eigentlich?

Birthe Hucke

W 03 (FP �)

Händigkeitsdiagnostik bei Kindern mit Cerebralparese: Horizont oder Herausforderung für die Ergotherapie?

Arvid Spiekermann

W 04 (FP �)

Assessments zur Erfassung von Partizipation und Lebensqualität aus einer ergotherapeutischen Perspektive

Ursula Pott, Bettina Weber

W 05 (FP �)

Alles im Lot? Blickfixationstraining als Baustein der Gleichgewichtsrehabilitation zur Verbesserung der Alltagsbewältigung

Heike Christmann, Brigitte Schick

W 41 (FP �)

Tiergestützte (Ergo)therapie: Planung und Vorgehen

Anja Junkers

Die Teilnahme an einem Workshop ist kostenpflichtig. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Die Mindestteilnehmerzahl beträgt sechs Personen.

Die Buchung erfolgt mit der Kongressanmeldung unter www.kongress.dve.info

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt 11


FREITAG, 28. Mai 2010 – nachmittags

Abstracts zu den Vorträgen unter www.kongress.dve.info

12

Uhrzeit Raum Carl Zeiss, links Raum Carl Zeiss, rechts Raum Christian Reichart, rechts

14.00-15.30 Sitzung 4 Sitzung 5 Sitzung 6

14.00-14.30

ab 18.00 Uhr

Ergotherapiepreis 2010:

Vorstellung der Arbeit

14.30-15.00 28-04-88

The reflective practitioner, in, on and for action –

auf dem Weg nach einem bewussteren und

kompetenterenHandelnalsProfessionalinnerhalb

der Ergotherapie

Mieke le Granse

30 Min.

15.00-15.30 28-04-132

ErgotherapeutInnenförderndieBeschäftigungsfähigkeitbeibenachteiligtenMenschen:Vorstellung

des internationalen, interdisziplinären und multisektoralen

Projekt EEE4all

Elke Kraus

30 Min.

15.30-16.00 Pause

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt

28-05-173

„Nimm10“ErgotherapeutischesMaßnahmenpaket

für 10 Behandlungseinheiten bei der Diagnose

„Graphomotorische Störung“

Dagmar Talitha Schuh

30 Min.

28-05-40

Von der Betätigungsanalyse zum Therapieziel

in 7 klientenzentrierten Schritten

Ellen Romein

30 Min.

28-05-103

Betätigung bei Kindern und Jugendlichen nach

schweren erworbenen Hirnschädigungen im

Rehabilitationsprozess

Melanie Hessenauer

30 Min.

16.00-17.30 Sitzung 7 Sitzung 8 Sitzung 9

16.00-16.30 28-07-149

Biofeedback mit Hilfe der Spielekonsole „Wii“

von Nintendo

Sonja Dahncke, Olaf Dahncke

30 Min.

16.30-17.00 28-07-179

Biofeedback – bewusste Erfahrung bei motorischem

Lernen und motorischer Kontrolle

Gudrun Zimmermann

30 Min.

17.00-17.30 28-07-170

Einsatz roboterunterstützter Therapieverfahren in

derergotherapeutischenBehandlungsintervention

Marcus Kaiser

30 Min.

28-08-158

Das Occupational Therapy Practice Framework

(OTPF) als Stütze des Qualitätsmanagements im

Praxisalltag

Claudia Merklein de Freitas

60 Min.

28-08-204

Von der Aktivität zur Partizipation – ein europäischer

Konzeptrahmen für die Ergotherapie

Johanna Stadler-Grillmaier

30 Min.

Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

28-06-43

Erfolgsfaktor Klientenorientierung in der Ergotherapiepraxis

– auch aus wirtschaftlicher Sicht

zahlt es sich aus

Mathias Gans

30 Min.

28-06-24

Werbung in der ergotherapeutischen Praxis

Yvonne Görmar

60 Min.

28-09-120

Gefahren, Risiken und Belastungen in einer ergotherapeutischen

Praxis

Manfred Laska

30 Min.

28-09-121

AusbreitungvonInfektionskrankheitenimBereich

des Gesundheitswesens

Manfred Laska

30 Min.

28-9-162

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ – wie

kannmanMitarbeiterinBetriebendazubefähigen,

gesundheitsbewusstesVerhaltennachhaltiginden

Alltag zu integrieren?

Ulrike Gundlach, Frauke Ackenhausen

30 Min.

Infoveranstaltungen der DVE-Fachausschüsse und des Bundesschülerrats

Traditionell berichten die DVE-Gremien in diesen Veranstaltungen aus ihrer Arbeit. Die inhaltliche Gestaltung ist abhängig

von den aktuellen Themen. Bitte beachten Sie dazu auch die Ankündigungen in DVEaktuell sowie auf der Homepage unter

www.dve.info � Verband � Fachausschüsse.

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V.


Uhrzeit

14.00-15.30

15.30-16.00 Pause

16.00-17.30

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V. Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

Workshops

Abstracts zu den Workshops ab Seite 22.

W 01 TEIL 2

Prävention und Gesundheitsförderung – ist das wohl auch ein Thema für mich?

Daniela Kölling, Reinhild Ferber GANZTÄGIG

W 07 (FP �)

Arbeitstherapie aktuell – „neue“ Arbeitsfelder für Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten

Petra Köser, Reimund Klier FÜR SCHÜLER/-INNEN

W 09 (FP �) TEIL 1

Alltagsbetätigungen klientenzentriert erheben, sowie valide und reliabel analysieren – das Assessment of Motor and Process Skills (AMPS)

Wiebke Flotho

W 10 (FP �) TEIL 1

Ganzheitliche Gesundheitsförderung durch Tanz

Heide Quandt, Helga Schewe

W 11 (FP �) TEIL 1

SCOPE 2.2 – Short Child Occupational Profile / kurzes Betätigungsprofil für Kinder

Kerstin Losch

W 12 (FP �) TEIL 1

Qualifizierung am Arbeitsplatz (Arbeitstraining – Job-Coaching) u.a. im Bereich „Unterstützende Beschäftigung“

Matthias Finke, E. Schulte

Ausstellerworkshop 1

Visuelle Wahrnehmung

Firma SIP, Gerhard Lehner

Workshops

W 01 TEIL 3

Prävention und Gesundheitsförderung – ist das wohl auch ein Thema für mich?

Daniela Kölling, Reinhild Ferber GANZTÄGIG

W 08 (FP �)

Politische Praxis: die Reichweite von Ergotherapie verstehen und vergrößern

Frank Kronenberg

W 09 TEIL 2

Alltagsbetätigungen klientenzentriert erheben, sowie valide und reliabel analysieren – das Assessment of Motor and Process Skills (AMPS)

Wiebke Flotho

W 10 TEIL 2

Ganzheitliche Gesundheitsförderung durch Tanz

Heide Quandt, Helga Schewe

W 11 TEIL 2

SCOPE 2.2 – Short Child Occupational Profile / kurzes Betätigungsprofil für Kinder

Kerstin Losch

W 12 TEIL 2

Qualifizierung am Arbeitsplatz (Arbeitstraining – Job-Coaching) u.a. im Bereich „Unterstützende Beschäftigung“

Matthias Finke, E. Schulte

Ausstellerworkshop 2

Ein betreutes Hirnleistungstraining zu Hause: technische und finanzielle Aspekte

HASOMED GmbH, Gabriele Annecke

FREITAG, 28. Mai 2010 – nachmittags

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt 13


SAMSTAG, 29. Mai 2010 – vormittags

Abstracts zu den Vorträgen unter www.kongress.dve.info

14

Uhrzeit Raum Carl Zeiss, links Raum Carl Zeiss, rechts Raum Christian Reichart, rechts

09.00-10.30 Sitzung 10 Sitzung 11 Sitzung 12

09.00-09.30 29-10-118

Körper- und leibbezogenes Lernen

in der Ergotherapie

Heidrun Becker

30 Min.

09.30-10.00 29-10-150

DerKörperistderOrtdespsychischenGeschehens

Clara Scheepers

30 Min.

10.00-10.30 29-10-105

HandlungsorientierteundteilhabeorientierteErgotherapiemitHilfederGewaltfreienKommunikation

nach Rosenberg

Sonja Bernartz, Friederike Kolster

30 Min.

10.30-11.30 Pause

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt

29-11-114

ICF in der neurologischen Frührehabilitation

Christiane Knorr, Berthold Lipp, Sabine Badtke

30 Min.

29-11-53

DieValidierungdesUmfassendenICFCoreSetsfür

Multiple Sklerose aus Sicht der Ergotherapeuten

Andrea Wiedenmann-Conrad, Michaela Coenen,

Henriette Schmalz, Jürg Kesselring, Alarcos Cieza

30 Min.

29-11-136

Sensomotorisch-perzeptiveStörungenimKindesalter–wiegehenHeilmittelverordnerund-erbringer

mit der Symptomatik um?

Hermann Kühne

30 Min.

11.30-13.00 Sitzung 13 Sitzung 14 Sitzung 15

11.30-12.00 29-13-41

EvidenzbasiertePraxisinnerhalbderErgotherapie

Sybille Roschka

30 Min.

12.00-12.30 29-13-115

EBP: News für die Praxis

Sabine George

60 Min.

29-14-106

Das HoDT-Konzept … eine Unterstützung handlungsbezogen

zu arbeiten und die Partizipation

neurologischer Klienten zu fördern

Jens Schneider, Stefanie Susanne Nokiel

60 Min.

12.30-13.00 29-14-75

Kombiniertes betätigungs- und funktionsorientiertes

Arbeiten bei visuellen Wahrnehmungsstörungen

– ein Erfahrungsbericht

Norbert Lichtenauer, Hermann Kühne

30 Min.

13.00-14.00 Pause

Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

29-12-27

Job Coaches – Kompetenzprofil für die Qualifizierung

von Menschen mit Behinderung im Rahmen

der Unterstützten Beschäftigung

Elin Sändker

30 Min.

29-12-177

Teilhaben am Berufsleben: Job Coaching bei der

beruflichen Wiedereingliederung von Menschen

mit Hirnverletzungen – ein Praxisbeispiel

Thorsten Hirsch

30 Min.

29-12-60

Empowerment in der beruflichen Wiedereingliederung

– ergotherapeutisches Job Coaching für

MenschenmitHirnverletzungen–Ergebnisseeiner

qualitativen Studie

Karoline Müller

30 Min.

29-15-98

Welche Wirkung und welche Signale senden wir

mit dem ergotherapeutischen Bericht?

Marcus Kaiser

60 Min.

29-15-95

Was läuft eigentlich wirklich?

Computereinsatz in der Praxis für Ergotherapie

Andreas Pfeiffer

30 Min.

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V.


Uhrzeit

09.00-10.30

10.30-11.30 Pause

11.30-13.00

13.00-14.00 Pause

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V. Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

Workshops

W 13 (FP �) TEIL 1

Links oder rechts? Grundlagen zu einer umfassenden Austestung der Händigkeit bei Kindern mit wechselndem Handgebrauch

Elke Kraus

W 14 (FP �) TEIL 1

Neurofeedback – das moderne Training für´s Gehirn

Winfried Scholtz

W 15 (FP �) TEIL 1

Von der Betätigungsanalyse zum Therapieziel in 7 klientenzentrierten Schritten

Ellen Romein

W 16 (FP �)

Zukunft der Ergotherapie – neue Horizonte?

Mieke le Granse, Bettina Weber

W 28 (FP �)

Energie – ein Thema der Zukunft für TherapeutInnen und Klienten

Elke Post

Abstracts zu den Workshops ab Seite 22.

W 18 (FP �)

Das erste Mal – alles was Recht ist!

Andreas Hörstgen, Martina Bruns FÜR SCHÜLER/-INNEN

Ausstellerworkshop 5

BalensoSenso © – computergestützte Testung + Therapie + Analyse

BalensoSenso, Referent NN

Workshops

W 13 TEIL 2

Links oder rechts? Grundlagen zu einer umfassenden Austestung der Händigkeit bei Kindern mit wechselndem Handgebrauch

Elke Kraus

W 14 TEIL 2

Neurofeedback – das moderne Training für´s Gehirn

Winfried Scholtz

W 15 TEIL 2

Von der Betätigungsanalyse zum Therapieziel in 7 klientenzentrierten Schritten

Ellen Romein

W 20 (FP �) WIEDERHOLUNG VOM VORTAG (WORKSHOP 8)

Politische Praxis: die Reichweite von Ergotherapie verstehen und vergrößern

Frank Kronenberg

W 21 (FP �)

Schlaf und Schlafstörungen im Alter – ein neues Handlungsfeld für Ergotherapeut/innen

Yvonne Treusch, Katharina Röse

W 19 (FP �) FÄLLT AUS

Occupational Science

Ursula Pott, Bettina Weber FÜR SCHÜLER/-INNEN

Ausstellerworkshop 3 FÄLLT AUS

Die Protac Kugeldecke

Protac A/S, Mia Christina Brag, Ergotherapeutin

Ausstellerworkshop 2-2 WIEDERHOLUNG VOM VORTAG (AUSSTELLERWORKSHOP 2)

Ein betreutes Hirnleistungstraining zu Hause: technische und finanzielle Aspekte

HASOMED GmbH, Gabriele Annecke

SAMSTAG, 29. Mai 2010 – vormittags

©

Systeme made in Germany

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt 15


SAMSTAG, 29. Mai 2010 – nachmittags

Abstracts zu den Vorträgen unter www.kongress.dve.info

16

Uhrzeit Raum Carl Zeiss, links Raum Carl Zeiss, rechts Raum Christian Reichart, rechts

14.00-15.30 Sitzung 16 Sitzung 17 Sitzung 18

14.00-14.30 29-16-16

QM in der Klinik und in der Ergotherapie-Praxis –

es gilt nicht nur gut zu sein, sondern dies auch zu

beschreiben und zu zeigen...

Birthe Hucke, Mathias Gans

60 Min.

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt

29-17-172

PerformanzundZielformulierungenunterAnwendung

der SI-Therapie im Rahmen des ergotherapeutischen

Behandlungsplanes

Dagmar Talitha Schuh

30 Min.

14.30-15.00 29-17-78

Erfolg im Leben für Kinder mit Lernstörungen –

ein Elternratgeber

Günter Sander

60 Min.

15.00-15.30 29-16-202

Arbeit mit Spaß – das Ehrenamt im DVE

Bettina Kuhnert, Frank Weckwerth

30 Min.

15.30-16.00 Pause

ab 16.00 Mitgliederversammlung

ab 20.00 Kongressparty

Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

29-18-110

Aktivitätsanalyse – ein verstaubter Oldtimer

oder doch ein Gefährt der Zukunft?

Anja Christopher

60 Min.

29-18-82

Alltag in Familien mit wahrnehmungsgestörten

Kindern

Cornelie Zillhardt

30 Min.

M I T G L I E D E R V E R S A M M L U N G D E S D V E

Samstag, 29. Mai 2010, ab 16.00 Uhr im Raum Carl Zeiss

Wir laden Sie herzlich ein. Es erwarten Sie die folgenden Themen:

- Aktuelles aus der Gesundheitspolitik

- Leitlinien und Assessments

- Informationen zur Ausbildung

- Vorstandswahlen

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V.


Uhrzeit

14.00-15.30

15.30-16.00 Pause

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V. Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

Workshops

W 22 (FP �)

Ergotherapie in der Tagesklinik – alltags- und lebensweltorientierte Ergotherapie mit suchtkranken Menschen

Regine Wilms

W 23 (FP �)

Einsatz von Occupational Adaptation nach Schultz und Schkade in der Praxis

Claudia Merklein de Freitas, Ursula Pott

W 24 (FP �)

Occupational Science

Bettina Weber, Ursula Pott

W 25 (FP �)

Das Ergotherapeutische Elterntraining ETET

Britta Winter

W 26 (FP �)

Fadenspiele im ergotherapeutischen Einsatz

Doris Bühler

Abstracts zu den Workshops ab Seite 22.

W 27 (FP �)

Clinical Reasoning – neu oder doch altbekannt?

Esther Wendel FÜR SCHÜLER/-INNEN

Ausstellerworkshop 4

Biofeedback – Was ist und was kann peripheres Biofeedback in der Ergotherapie leisten

schwa-medico GmbH, Gudrun Zimmermann

Wir freuen uns, wenn Sie zahlreich die Gelegenheit nutzen, sich

im Rahmen der Mitgliederversammlung aktiv in das Verbandsgeschehen

einzubringen. Gerade hier besteht die Möglichkeit, Standpunkte

auszutauschen und zu diskutieren. Nur so ist der Vorstand

in der Lage, Ihre Interessen aufzunehmen und zu vertreten, und Sie

haben die Möglichkeit, sich ein Bild von den von Ihnen gewählten

Vertreterinnen und Vertretern zu machen.

Vergessen Sie Ihren Mitgliedsausweis nicht!

Ihre Teilnahme ist diesmal besonders wichtig,

es finden Vorstandswahlen statt!

SAMSTAG, 29. Mai 2010 – nachmittags

K O N G R E S S P A R T Y

ab 20.00 Uhr im Panorama-Saal

im Congress Centrum Erfurt

Treffen Sie alte Bekannte wieder, lernen Sie neue Kolleginnen

und Kollegen kennen.

Bei netter Musik und einem kleinen Imbiss können Sie ein

wenig entspannen und die ersten beiden Kongresstage

Revue passieren lassen. Vielleicht ergibt sich auch das ein

oder andere Gespräch mit den Ausstellern.

Auch im Namen unseres Hauptsponsors, dem Schulz-Kirchner

Verlag, heißen wir Sie herzlich willkommen und freuen uns,

wenn Sie einen unterhaltsamen Abend mit uns verbringen.

Kosten: Kongressteilnehmer EUR 10,-

Begleitpersonen EUR 30,-

Buchung mit der Kongressanmeldung

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt 17

© www.photocase.com


SONNTAG, 30. Mai 2010 – vormittags

Abstracts zu den Vorträgen unter www.kongress.dve.info

18

Uhrzeit Raum Carl Zeiss, links Raum Carl Zeiss, rechts Raum Christian Reichart, rechts

09.00-10.30 Sitzung 19 Sitzung 20 Sitzung 21

09.00-09.30 30-19-15

Wii und Nintendo DS als Therapiemittel

für Erwachsene

Andreas Pfeiffer, Vera Norff

30 Min.

09.30-10.00 30-19-183

Ergotherapeutische Angebote im Wandel. Vorstellung

eines lebensweltorientierten Behandlungskonzeptsfürdieteilstationärepsychiatrische

Versorgung

Nicolas Poss

30 Min.

10.00-10.30 30-19-35

ArbeitsrehabilitativeMaßnahmenderErgotherapie

für Menschen im Arbeitslosengeld II Bezug

Werner Höhl

30 Min.

10.30-11.30 Pause

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt

30-20-25

Das Interaktionsspiel als betätigungsorientierter

Ansatz der Gesundheitsförderung in der Grundschule

Kathrin Weiß

60 Min.

30-20-62

PartizipationimKindergarten–einEinschätzungsbogen

für 4- bis 6-jährige Kinder basierend auf

dem „Model of Human Occupation”

Lina Wenninger, Catrin Segbert, Catrin Schmidt

30 Min.

11.30-13.00 Sitzung 22 Sitzung 23 Sitzung 24

11.30-12.00 30-22-113

Aktuelle Gesundheitspolitik aus Sicht des DVE

Arnd Longrée, Reimund Klier

90 Min.

30-23-175

Die Entwicklung des Pädiatrischen Ergotherapeutischen

Assessments (PEA)

Katja Rottmann, PEA-Projektgruppe, DVE

30 Min.

12.00-12.30 30-23-96

Validierungsstudie des deutschen Developmental

Coordination Disorder Questionnaire (DCDQ):

erste Ergebnisse

Ann Kennedy-Behr, Sylvia Rodger, Sharon

Mickan, Brenda Wilson

30 Min.

12.30-13.00 30-23-36

Logopädie � Ergotherapie? Motorische Koordination,

visuomotorische Integration und Handlungsperformanz

von Kindern mit Sprach- und

Sprechstörungen

Erna Schönthaler, Doris Huber

30 Min.

13.00-14.00 Pause

Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

30-21-2

KulturelleDiversitätinderErgotherapie-Entwicklung

eines Reflexionskataloges

Angelika Roschka

30 Min.

30-21-174

„CommunityDevelopment“alsneuerAnsatzinder

Ergotherapie? Erfahrungen mit gemeinwesenorientierten

Projekten im Ergotherapie-Studium aus

deutscher und europäischer Perspektive

Sandra Schiller

30 Min.

30-21-83

Arbeiten als Ergotherapeut/in im Ausland

Patience Higman, Albrecht Konrad

30 Min.

30-24-29

Alles im Lot? Fixationstraining als Baustein der

Gleichgewichtsrehabilitation zur Verbesserung

der Alltagsbewältigung

Heike Christmann, Brigitte Schick

30 Min.

30-24-34

DieBedeutungergotherapeutischerLeitgedanken

für die Behandlung von Menschen mit Apraxie –

eine qualitative Studie zur Umsetzung von

Handlungsorientierung und Klientenzentrierung

Brigitte Kohn, Tabea Böttger, Johanna Höynck

30 Min.

30-24-116

Neglekt-Testung mit Hilfe der Aktivitäten des

täglichen Lebens (ADLs): Erprobung einer neuen

Testbatterie bei Patienten mit rechts-hemisphärischem

Schlaganfall

Philipp Eschenbeck, Simone Vossel, Peter H.

Weiss, Gereon R. Fink

30 Min.

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V.


Uhrzeit

09.00-10.30

10.30-11.30 Pause

11.30-13.00

13.00-14.00 Pause

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V. Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

Workshops

Abstracts zu den Workshops ab Seite 22.

W 17 (FP �)

Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen – darauf sollten Sie achten

Yvonne Görmar

W 29 (FP �)

Lagerung in Neutralstellung (LiN)

Mares Woltering

W 30 (FP �)

Das McMaster Handwriting Protocol – ein betätigungsorientierter Workshop zur Befunderhebung für Kinder mit Handschriftproblemen

Daniela Rolf, Susanne Schneider

W 31 (FP �)

Dort und damals oder hier und jetzt?

André Sorge, Winfried Kümmel

W 32 (FP �)

„Sachlich, fachlich – wissenschaftlich? Ein intelligentes, erkenntnisreiches Vergnügen zum Thema wissenschaftliches Schreiben.“

Beate Carle

W 33 (FP �) FÄLLT AUS

Augen auf für neue Horizonte – Zeitreise Primärprävention

Teresa Wiesalla, Sybil Rebmann FÜR SCHÜLER/-INNEN

Workshops

W 34 (FP �)

Raus aus der Schule – rein in die Praxis?

Silke Scholz FÜR SCHÜLER/-INNEN

W 36 (FP �) TEIL 1

Strukturiert, begründet, zielgerichtet! Der Behandlungsprozess in der Pädiatrie

Sabina Sell-Krude, Barbara Heller

W 37 (FP �) TEIL 1

Das Kawa-(Fluss)-Modell: die Anwendung in Deutschland

Gela Möller, Pip Higman

W 38 (FP �) TEIL 1

Erarbeitung der Armmotorik nach PANat bei Hirnschlagpatienten mit niedriger motorischer Erholung

Franziska Wälder

W 39 (FP �) TEIL 1

Clinical reasoning – professionell Entscheidungen treffen

Angelika Oetken

W 40 (FP �) TEIL 1

Neurofeedback in der ergotherapeutischen Praxis

Edith Schneider

Ausstellerworkshop 6

Das Bamberger Feinmotorik-Konzept – Videogestützte Behandlung von

feinmotorisch auffälligen Kindern in der ergotherapeutischen Praxis

Dartfish Deutschland GmbH, Stefan Kuhrau

SONNTAG, 30. Mai 2010 – vormittags

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt 19


SONNTAG, 30. Mai 2010 – nachmittags

Abstracts zu den Vorträgen unter www.kongress.dve.info

20

Uhrzeit Raum Carl Zeiss, links Raum Carl Zeiss, rechts Raum Christian Reichart, rechts

14.00-15.30 Sitzung 25 Sitzung 26 Sitzung 27

14.00-14.30 30-25-55

Der Deutsche Qualifikationsrahmen für lebenslanges

Lernen (DQR) und seine Auswirkungen auf

die Ergotherapie

Silke Reinhartz

30 Min.

14.30-15.00 30-25-205

Die Arbeitstherapie in der beruflichen Rehabilitation

von Unfallverletzten

Jesko Kleefmann, Stefan Wallkowiak

60 Min.

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt

30-26-91

Förderung und Begleitung erwachsener Menschen

mit geistiger Behinderung (u.a. Autismus-

Spektrum) nach dem Affolter-Modell ®

Sabine Augstein

30 Min.

30-26-203

Ergotherapie bei Erwachsenen mit Epilepsie und

zusätzlicher Mehrfachbehinderung im klinischstationärenKontext–EineKonfrontationzwischen

Theorie und Praxis?“

Andrea Poliwoda, Sandra-Elisa Sievers

30 Min.

15.00-15.30 30-26-188

Ergotherapie in Kindertagesstätten und Schulen –

Bedarf, potenzielle Angebote und ihre Umsetzung

vor Ort

Andreas Fischer

30 Min.

Die Gutachterinnen und Gutachter haben die eingereichten

Abstracts anhand vorgegebener Bewertungskriterien

beurteilt. Dabei wurde jedes Abstract

von mindestens drei Gutachtern „blind“, das heißt

ohne Kenntniss des Autorennamens, bewertet.

Gutachterinnen, Gutachter

Nicola Bareis Solveig Kurz

Doris Bühler Heike Mohnhaupt

Herta Dangl Helga Ney-Wildenhahn

Yvonne Görmar Kathleen Partusch de Pinzòn

Felix Haase Nicolas Poss

Kerstin Hamm Karin Reinicke

Susanne Harder-Sdzuj Veronika Smalla

Pip Higman Jan Steinmetzer

Michael Hubert Seija Stolz

Birthe Hucke Teresa Wiesalla

Daniela Kölling Judith Ziegler

Petra Köser Evelin Zumach

Kongresskomitee

Andreas Hörstgen

Andreas Pfeiffer

Angelika Reinecke

Silke Reinhartz

Pamela Schneider

Jürgen Ungerer

Bettina Weber

Das Kongresskomitee

hat auf Grundlage der

Bewertung der Gutachterinnen

und Gutachter

das Programm

zusammengestellt.

Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

30-27-117

Krank oder behindert? Bedeutung tradierter BegriffssystemeundderenAnwendungfürkomplexe

Syndrome

Marianne Hirschberg

30 Min.

30-27-126

MIT–ModularisierteICF-basierteTeilhabeplanung

Bia von Raison, Christiane Schmidt

30 Min.

30-27-206

Fetales Alkoholsyndrom

Annika Thomsen, Gisela Michalowski

30 Min.

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V.


Uhrzeit

14.00-15.30

Workshops

Abstracts zu den Workshops ab Seite 22.

W 35 (FP �)

Therapieziele: klientenzentriert und betätigungsorientiert

Barbara Dehnhardt FÜR SCHÜLER/-INNEN

W 36 TEIL 2

Strukturiert, begründet, zielgerichtet! Der Behandlungsprozess in der Pädiatrie

Sabina Sell-Krude, Barbara Heller

W 37 TEIL 2

Das Kawa-(Fluss)-Modell: die Anwendung in Deutschland

Gela Möller, Pip Higman

W 38 TEIL 2

Erarbeitung der Armmotorik nach PANat bei Hirnschlagpatienten mit niedriger motorischer Erholung

Franziska Wälder

W 39 TEIL 2

Clinical reasoning – professionell Entscheidungen treffen

Angelika Oetken

W 40 TEIL 2

Neurofeedback in der ergotherapeutischen Praxis

Edith Schneider

Ausstellerworkshop 7

Amadeo – Der Durchbruch in der Handrehabilitation

tyromotion GmbH, Elisabeth Brugger

Kommen Sie nach Erfurt!

Kongressanmeldung online unter

www.kongress.dve.info

Das besondere Angebot 2010:

DVE-Mitglieder können einen weiteren Teilnehmer

zur Mitgliedsgebühr anmelden, auch wenn dieser

kein Mitglied im DVE ist. Bitte registrieren Sie diese

Person in einem separaten Anmeldevorgang unter

Angabe Ihrer Mitgliedsnummer.

SONNTAG, 30. Mai 2010 – nachmittags

Krämerbrücke, Erfurt © Tourismus Gesellschaft Erfurt, Foto: Barbara Neumann


ABSTRACTS DER WORKSHOPS – FREITAG, 28. Mai 2010

Verantwortlich für die Inhalte der Abstracts sind die Referenten. Eine redaktionelle Bearbeitung wurde nicht durchgeführt.

11.30 - 17.30 (GANZTÄGIG)

W 01 (FP �)

Prävention und Gesundheitsförderung –

ist das wohl auch ein Thema für mich?

Daniela Kölling, B.Sc. (OT) (Praxis für Ergotherapie,

Wittenberg, Germany), Reinhild Ferber (DVE, Bad Rappenau,

Germany)

In diesem Seminar können nach einer theoretischen Einführung

in die Thematik die Teilnehmer ihre eigenen Ressourcen

mobilisieren und angepasst am jeweiligen Bedarf eigene

Präventionsideen entwickeln. Gemeinsam wird damit

begonnen, eigene Präventionskonzepte zu erarbeiten,

die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit

eröffnen, diese dann Zuhause umzusetzen. Grundlage ist

der 2005 vom DVE entwickelten Präventionsbroschüre.

Die Möglichkeit über die Krankenkassen abzurechnen, wird

bei der Entwicklung der Konzepte eine untergeordnete Rolle

spielen, es wird sich in der Regel um Selbstzahlerkonzepte

handeln. Fragen zum Marketing und Steuerrecht können

nur gestreift und nicht vertieft geklärt werden.

11.30 - 13.00

W 02 (FP �)

Personalbemessung / Personalbedarf:

wie viele ETs braucht es eigentlich?

Birthe Hucke (BG-Kliniken Bergmannsheil, Reha-Zentrum,

Bochum, Germany)

Wie viele ErgotherapeutInnen sind notwendig, um eine

bestimmte Menge an Klienten zu behandeln? Oder wie

viele Klienten kann ich mit meinen Ergotherapeutenstellen

überhaupt behandeln?

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wo insbesondere

Personalkosten immer wieder zur Diskussion stehen, ist es

wichtig, diese Frage zu klären. Dies gilt sowohl für Praxisinhaber

als auch für Abteilungsleitungen. Häufig hat sich die

Anzahl der Ergotherapiestellen über die Zeit „irgendwie“

entwickelt, der „gefühlte Bedarf“ ist groß, aber andererseits

ist aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen eher ein Stellenabbau

angesagt. Daher ist eine schlüssige Ermittlung und

Darstellung des Personalbedarfs gefragt.

In diesem Workshop geht es darum zu klären, welche Aspekte

auf die Personalbedarfsberechnung Einfluss nehmen

und welche Kennzahlen für die Personalbedarfsberechnung

benötigt werden. Anhand von Leitfragen soll ein konkretes

Beispiel erarbeitet und berechnet werden.

Ziel ist es, dass die Teilnehmer eine grundlegende inhaltlich

begründete und nachvollziehbare Berechnung des Personalbedarfs

Ihrer Praxis / Abteilung umsetzen können und

für die Fallstricke sensibilisiert werden.

W 03 (FP �)

HändigkeitsdiagnostikbeiKindernmitCerebralparese:

Horizont oder Herausforderung für die Ergotherapie?

Arvid R. Spiekermann (DRK-SuTZ Schwentinental, Kiel,

Germany)

Warum können so viele Kinder mit einer ICP und einer

Hemiparese mit der eigentlich gut funktionierenden Hand

nicht richtig schreiben? Warum erhöht sich die Spastik, wenn

sie mit der nicht betroffenen Hand zu schreiben versuchen?

Eine weiterführende schulische Ausbildung, ein Studium

oder eine freie Berufswahl ist ohne die Fähigkeit, gut

lesen und schreiben zu können für diese Patienten kaum

denkbar. In einem Kinderzentrum wurde eine neue Betrach-

22

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt

tungsmöglichkeit des CP-Kindes entwickelt, die von einer

anderen Hemisphärendominanz des Kindes ausgeht als in

den gebräuchlichen Assessments und Therapieverfahren,

denn erst nach einer korrekten Händigkeitsdiagnostik kann

einem Kind mit Infantiler Cerebralparese ein individueller

Weg angeboten werden, der auf einer neuen Einstellung

zur Spastik und einer adäquaten Hilfsmittelversorgung

aufbaut und einen intellektuell angemessenen Zugang zum

Schriftspracherwerb ermöglicht.

Langes und erfolgloses Üben nach überholten Therapieansätzen

kann vermieden und ein schneller Weg zur Schriftsprache

gefunden werden, wenn die Händigkeit richtig erkannt wird.

Die üblichen Händigkeits-Testverfahren können bei einer

Hemiparese natürlich nicht angewendet werden, der Referent

stellt dafür die von ihm erarbeiteten praxisnahen „Kriterien für

eine Händigkeitsdiagnostik“ bei Menschen mit körperlichen

Behinderungen sowie konkrete Fallbeispiele mit den jeweils

notwendigen Hilfsmittellösungen vor. Dieser Therapieansatz

verspricht keine Wunder, lässt aber erahnen, dass es hinter

dem Horizont noch viel weiter geht...

W 04 (FP �)

Assessments zur Erfassung von Partizipation und

Lebensqualität aus einer ergotherapeutischen Perspektive

Ursula Pott, Bettina Weber, MA (Hogeschool Zuyd, Fakultät

Ergotherapie, Heerlen, Netherlands)

Sowohl die Bedeutung der Lebensqualität wie auch die der

Partizipation rücken immer mehr in den Mittelpunkt des

gesundheitspolitischen Interesses. Beide Begriffe/ Konzepte

werden von verschiedenen Berufsgruppen genutzt. Betrachtet

man die ergotherapeutische Definition des DVE von 2007

kann man auch hier beide Begriffe finden:

„Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden

Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt

oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der

Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den

Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer

persönlichen Umwelt zu stärken. Hierbei dienen spezifische

Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem

Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche

Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu

ermöglichen.“ (DVE 08/2007)

Hieraus ergeben sich mehrere Fragen:

- Wie werden Lebensqualität und Partizipation definiert?

- Und gibt es eine Verknüpfung zwischen den beiden

Konzepten?

- Wenn Lebensqualität und Partizipation in der Ergotherapie

erfasst werden, stellt sich auch die Frage, welche der zur

Verfügung stehenden ergotherapeutischen Assessments

berücksichtigen Partizipation bzw. Lebensqualität?

- Und welche nicht ergotherapeutischen Assessments sind

mit der ergotherapeutischen Ideen und Konzepten kompatibel

und können von Ergotherapeuten genutzt werden?

In dem Workshop sollen gemeinsam mit den Teilnehmern

die gestellten Fragen beantwortet werden und es werden

verschiedene ergotherapeutische und nicht ergotherapeutische

Assessments vorgestellt.

Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

W 05 (FP �)

Alles im Lot? Blickfixationstraining als Baustein der

Gleichgewichtsrehabilitation zur Verbesserung der

Alltagsbewältigung

Heike Christmann (Neurologisches interdisziplinäres Behandlungszentrum

(NiB), Köln, Germany), Brigitte Schick

(Neurologisches interdisziplinäres Behandlungszentrum

(NiB), Physiotherapie, Köln, Germany)

Unangenehme Folgeerscheinungen zentral- und periphervestibulärer

Läsionen stellen bei neurologischen Störungsbildern

keine Seltenheit dar. Sind sensorische Eingangskanäle,

bahnende Strukturen und Verschaltungen der kompliziert

aufgebauten gleichgewichtsregulierenden Zentren im

Stamm-, Klein- oder Großhirn geschädigt, können Augenmotilitätsstörungen

die Bewältigung von Alltagsanforderungen

erheblich erschweren. Doppelbilder, Nystagmen und

Verschwommensehen erhöhen Sturz- und Verletzungsrisiken

und beeinflussen die Aufmerksamkeitsleistungen.

Betroffene empfinden Störungen der visuell - okulomotorischen,

vestibulären und propriozeptiven Gleichgewichtskomponenten

hauptsächlich als Schwindel, Taumeligkeit,

Benommenheitsgefühl, Unsicherheit in Fortbewegung und

Angst vor dem Fallen.

Können mit den Augen Ziele nicht so gut anvisiert werden,

lässt sich das trainieren. Fixationsübungen können dazu

beitragen Handlungsfähigkeit, Kontrolle und Orientierung

wiederzugewinnen. Sie sind für einige Erkrankungen belegt.

Neurologisch beeinträchtige KlientInnen profitieren auf

verschiedenen Ebenen von einer stufenförmig aufgebauten,

selbstaktiven Therapie. Die Basisübungen zur Blickstabilisation

und Gleichgewichtsregulation umfassen statische und

dynamische Blickfolge- und Blickhalteübungen (mit und ohne

Kopf- / Körperbewegung) beginnend im Liegen oder Sitzen,

bei Besserung der Symptomatik dann im Stehen und in Fortbewegung.

Ziel des grundlegenden Fixationstrainings ist die

Synchronisation von Augen-, Kopf- und Körperbewegungen,

um die Gleichgewichtsfunktionen mittels Kompensation und

Habituation wieder in Balance zu bringen. Sie lassen sich im

Sinne eines Eigenübungsprogramms einfach umsetzten und

können v.a. im Rahmen der Durchführung vielschichtiger

Alltagsaktivitäten konkret einfließen.

Der Workshop gibt Gelegenheit physiologische Grundlagenkenntnisse

aufzufrischen, sich mit alltagsrelevanten

Schwierigkeiten durch Eigenerfahrung auseinanderzusetzen

und Übungen einschließlich ihrer alltagsorientierten Varianten

kennenzulernen.

W 41 (FP �)

Tiergestütze (Ergo)therapie: Planung und Vorgehen

Anja Junkers, M.Sc.OT (Freiberufliche Selbständigkeit,

München, Germany)

Tiergestützte Therapie (TGT) als Teil der Ergotherapie wird

verstärkt in der ergotherapeutischen Grundausbildung

vorgestellt. Auch in Fachzeitschriften stoßen wir zunehmend

auf Artikel zu diesem Thema. Und doch bleiben uns die

Dozenten und Autoren meisten die Antwort auf eine brennende

Frage schuldig: Wie geht man praktisch vor? Denn

die Umsetzung der Tiergestützten Therapie setzt eine Vielzahl

an Überlegungen und konkreten Planungsschritten voraus.

In diesem Workshop wird den Teilnehmern von einer erfahrenen

(Tier-)Ergotherapeutin das nötige Handwerkszeug zur

Planung und Durchführung von TGT Programmen an die Hand

gegeben. So werden zum Beispiel Fragen zur Tierwahl und

Ausbildung nachgegangen. Welche Erfahrungen mit Tieren

im Allgemeinen setzt diese Arbeit voraus? Wie lernen Tiere

nachhaltig, und das ganz ohne Druck und Strafen?

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V.


Verantwortlich für die Inhalte der Abstracts sind die Referenten. Eine redaktionelle Bearbeitung wurde nicht durchgeführt.

Außerdem findet die konkrete Konzepterstellung mit allen

nötigen Überlegungen zur ergotherapeutischen Zielsetzung,

Hygiene, Vorsichtsmaßnahmen, Terminierung und den zu

bedenkenden Tierschutzaspekten hier einen Platz. Anhand

von Fotos werden Therapiesituationen dargestellt und Gelegenheit

zur praktischen Umsetzung des Gelernten gegeben.

Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmern eine klare

Vorstellung der tiergestützten Arbeit zu vermitteln, und sie

somit zu befähigen, eine informierte und fundierte Karriereentscheidung

zu fällen.

W 06 (FP �) FÜR SCHÜLER/-INNEN

Zukunft der Ergotherapie – neue Horizonte?

Bettina Weber, M.A., Mieke le Granse, MSC OT (Hogeschool

Zuyd, Ergotherapie, Heerlen, Netherlands)

Nach der Vorstellung unterschiedlicher gesellschaftlicher,

sozialer Zukunftsszenarien werden die Auswirkungen

auf das Gesundheitssystem insbesondere auch auf die

Ergotherapie betrachtet.

In dem Workshop erläutern wir die weltweiten Tendenzen

und Entwicklungen, die in den 4 Säulen: occupation

based, evidence based, client -centred und context based

angesiedelt sind. Was bedeuten diese Säulen für die ergotherapeutische

Praxis, die ergotherapeutische Forschung

und die ergotherapeutische Ausbildung? Und wie werden

sich die Arbeitsgebiete der Ergotherapie verändern? Wir

werden gemeinsam diese Themenschwerpunkte diskutieren

und Überlegungen anstellen, wie die Ergotherapie und die

einzelne ErgotherapeutIn aktiv die gesellschaftlichen und

gesundheitspolitischen Entwicklungen mit beeinflussen

kann, aber wie sie auch den Anforderungen von Außen

(Klienten, Gesetzgeber , Krankenkassen) begegnen kann.

14.00 - 15.30

W 07 (FP �) FÜR SCHÜLER/-INNEN

Arbeitstherapie aktuell – „neue“ Arbeitsfelder für

Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten

Petra Köser (ETOS Ergotherapieschule Osnabrück, Osnabrück,

Germany), Reimund Klier (Deutscher Verband der

Ergotherapeuten, Karlsbad, Germany)

Welche Arbeitsfelder eröffnen sich mir nach der Ausbildung?

Diese Frage stellen sich viele angehende Kolleginnen und

Kollegen. In diesem Workshop für Ergotherapieschüler werden

berufliche Perspektiven der Ergotherapie vorgestellt, die

besonders unter dem derzeitigen arbeitstherapeutischen

Fokus beleuchtet werden. Gerade dieser Bereich der

Ergotherapie vollzieht momentan einen rasanten Wandel:

Ob Unterstützte Beschäftigung, Jobcoaching, berufliche

Reha, die Arbeit in einem Berufsbildungszentrum oder in

einer Werkstatt für behinderte Menschen - überall wird

das Know how der Ergotherapie gebraucht. Die aktuelle

gesellschaftspolitische Entwicklung vor dem Hintergrund

der UN- Behindertenrechtscharta mit ihrem Anspruch auf

konsequente Orientierung auf Teilhabe und Inklusion vor

allem in der beruflichen und sozialen Rehabilitation bzw.

Teilhabe eröffnet spannende Arbeitsmöglichkeiten. Es

werden neben den rechtlichen Grundlagen, den erforderlichen

Kompetenzen und Fortbildungsmöglichkeiten auch

praktische Beispiele vorgestellt, die diese Tätigkeitsfelder

veranschaulichen sollen.

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V. Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

ABSTRACTS DER WORKSHOPS – FREITAG, 28. Mai 2010

14.00 - 17.30

W 09 (FP �) 2-teilig

Alltagsbetätigungen klientenzentriert erheben, sowie

valide und reliabel analysieren – das Assessment of

Motor and Process Skills (AMPS)

Wiebke Flotho, MSc (HAWK Hochschule für Angewandte

Wissenschaft und Kunst, Fakultät Soziale Arbeit und

Gesundheit, Hildesheim, Germany)

Der Workshop richtet sich an ErgotherapeutInnen, die sich

einen ersten Überblick zu einem der international anerkanntesten

und bestvalidierten Messinstrumente der Ergotherapie

verschaffen möchten. Das AMPS (Assessment of Motor

and Process Skills) ist ein objektives Beobachtungsinstrument.

Es bietet zurzeit eine Auswahl von über 85 standardisierten

Alltagsaktivitäten, von denen mit jedem Klienten zwei Aktivitäten

ausgewählt werden. Wie ErgotherapeutInnen das

AMPS durchführen, wird in dieser Fortbildung dargestellt. Das

AMPS misst die Betätigungsperformanz des Klienten anhand

seiner motorischen und prozessbezogenen Fertigkeiten. Diese

setzen sich aus 36 Items zusammen, die ihrerseits ebenfalls

standardisiert sind und anhand derer alle 85 Alltagsaktivitäten

durch Beobachtung bewertet werden können.

Die Videoaufzeichnung der Durchführung einer AMPS-Aufgabe

durch einen älteren Herrn mit leichter Demenz vermittelt

den TeilnehmerInnen einen anschaulichen Eindruck. Der

Einsatz und Nutzen des AMPS im therapeutischen Prozess,

auch im Vergleich mit anderen Erhebungsinstrumenten

wird diskutiert.

Die Anwendung des AMPS unterstützt die klientenzentrierte,

betätigungsorientierte und in bestem Maße evidenzbasierte

Ergotherapie.

W 10 (FP �) 2-teilig

Ganzheitliche Gesundheitsförderung durch Tanz

Susanne Tams (Bundesverband Seniorentanz e.V., Bremen,

Germany)

Ausgewogenes körperliches Training, psychisch-geistige

Aktivierung und die Verbesserung der sozialen Integration

- diese Faktoren einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung

werden im Rahmen des Workshops am Beispiel des

Seniorentanzes und des Tanzens im Sitzen theoretisch und

praktisch erfahrbar gemacht.

Der Workshop behandelt drei Themenbereiche:

1. Die ganzheitliche Bedeutung des Tanzens (spez. Seniorentanz/Tanzen

im Sitzen) im Rahmen der Gesundheitsförderung:

körperliches Training (Kondition, Koordination,

Reaktion etc.), psychisch-geistiges Training (Merk- und

Denkfähigkeit, Erfolgserlebnis, Eigenaktivität, allgemeines

Wohlbefinden etc.), soziales Training (soziale Kompetenz,

Integration, soziale Netzwerke etc.)

2. Praxis der Tanzarbeit mit Senioren basierend auf einer

spezifischen Methode der Tanzvermittlung

3. Einsatzmöglichkeiten in der ergotherapeutischen Praxis

(Geriatrie, Onkologie, Rehabilitation, stationäre Altenarbeit

etc.)

Zielgruppe sind Ergotherapeut/innen und andere Interessierte,

die Tanzen in ihr Aufgabengebiet integrieren möchten.

Exkurs Seniorentanz: Seniorentanz ist eine gesellige Tanzform,

bei der kein/e feste/r Partner/in erforderlich ist. Die Auswahl

der Tänze und Musiken sowie die methodische Tanzvermittlung

berücksichtigen gesundheitliche Veränderungen, z.B.

Gelenkbeschwerden, nachlassendes Seh- und Hörvermögen

als auch seelische Beeinträchtigungen.

Exkurs Tanzen im Sitzen: Mit Tänzen im Sitzen werden unterschiedliche

Zielgruppen angesprochen, auch Menschen

mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Der Schwierigkeitsgrad

orientiert sich an dem Leistungsvermögen der

Teilnehmer/innen.

Es gibt spezielle Kategorien von Tänzen im Sitzen, wie gymnastische

Tänze, Thementänze oder Tänze mit Handgeräten,

die je nach Zielgruppe ihren Einsatz finden.

W 11 (FP �) 2-teilig

SCOPE 2.2 – Short Child Occupational Profile / kurzes

Betätigungsprofil für Kinder

Kerstin Losch (Zentrum für Kindesentwicklung, Ergotherapie,

Hamburg, Germany)

Das SCOPE (Short Child Occupational Profile) nutzt die

Grundlagen des Modells der menschlichen Betätigung

(Model of Human Occupation, MOHO), um die persönlichen

und kontextabhängigen Einflüsse auf die kindliche

Betätigungsausübung zu erfassen. Das SCOPE kann als

Screening-Instrument eingesetzt werden und als Ergebnisbeurteilung,

um den kindlichen Fortschritt zu verfolgen

und die Therapieergebnisse in den einzelnen Bereichen der

Betätigungsfunktionen zu betrachten.

Es ist ein spezifisches ergotherapeutisches Assessment,

welches für Kinder ganz unterschiedlicher Altersstufen

eingesetzt werden kann.

Eine Auswahl von 25 Items (aus den Bereichen Volition,

Habituation, Kommunikations- und Interaktionsfertigkeiten,

Prozessfertigkeiten, Motorische Fertigkeiten und Umwelt)

ermöglicht die Darstellung der Stärken und Schwierigkeiten

eines Kindes in einem übersichtlichen Klientenprofil.

Das englische SCOPE (Version 2.1) wurde in den Jahren 2007

bis 2008 in einer Validierungsstudie hinsichtlich seiner psychometrischen

Eigenschaften überprüft. Im September 2008

wurde die neue englische Version 2.2 veröffentlicht. Neben

den Bewertungsbögen, dem Übersichtsbogen und einer

erweiterten Kriterienliste wurde das SCOPE mit Interviewleitfäden

für Eltern- und Lehrergespräche, einem Fragebogen für

Eltern, einer Tabelle zur Ziel- und Behandlungsplanung und

mit einem Schema für die konkrete Therapieplanung ergänzt.

Das Seminar beginnt mit einer Einführung in das Modell

der menschlichen Betätigung (MOHO), sodass der Bezug

des SCOPEs zu diesem konzeptuellen Praxismodell verständlich

wird.

Danach werden die Ergebnisse der neuesten Studie und

die daraus resultierenden Veränderungen des SCOPEs 2.2

aufgezeigt.

Als Schwerpunkt wird dann die Durchführung und Auswertung

in allen Einzelheiten erläutert. Die TeilnehmerInnen

bekommen die Möglichkeit, ein Kind, das sie gut vor Augen

haben, selber einzuschätzen.

Zur Veranschaulichung werden Fallbeispiele gezeigt.

W 12 (FP �) 2-teilig

Qualifizierung am Arbeitsplatz (Arbeitstraining – Job-

Coaching)u.a.imBereich„UnterstützendeBeschäftigung“

Matthias Finke (Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Sozialberatung,

Steinfurt, Germany), Elke Schulte (Praxis für

Coaching und Beratung, Bielefeld, Germany)

In diesem Workshop werden die Grundsätze eines Arbeitstrainings

dargestellt. Dabei sollen anhand von Fallbeispielen

exemplarisch die Strukturen, Methoden, Verläufe und die

finanziellen Rahmenbedingungen dargestellt werden. Es

werden theoretische Modelle und praktische Anteile vermittelt.

Die Referenten werden auch auf rechtliche Bedingungen und

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt 23


ABSTRACTS DER WORKSHOPS – FREITAG, 28. Mai 2010

Verantwortlich für die Inhalte der Abstracts sind die Referenten. Eine redaktionelle Bearbeitung wurde nicht durchgeführt.

Möglichkeiten im Tätigkeitsfeld „Qualifizierung am Arbeitsplatz

im Bereich unterstützende Beschäftigung “ eingehen.

Die Referenten verfügen über langjährige Erfahrung im

Bereich „Arbeitstraining „ und sind auch an einer Maßnahme

im Bereich UB und an einer Integrationsfirma beteiligt. Diese

Erfahrungen möchten die Referenten weitergeben, aber auch

Raum für kollegialen Austausch ermöglichen. Dieses Seminar

richtet sich schwerpunktmäßig an Ergotherapeuten, die als

Arbeitstrainer - Job-Coaching tätig sind oder werden möchten.

Ausstellerworkshop 1

Visuelle Wahrnehmung

Firma SIP, Gerhard Lehner

Die visuellen Wahrnehmungsbereiche, das Umsetzen

von Planungsabfolgen und die Merkfähigkeit bei konstruktiven

Aufgaben. Dem Thema entsprechend werden

Artikelneuheiten vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit

diese auszuprobieren.

16.00 - 17.30

W 08 (FP �)

Politische Praxis: die Reichweite von Ergotherapie

verstehen und vergrößern

Frank Kronenberg, BSc, OT, BA (Ed)

Menschliche Betätigung ist zentrales Anliegen der Ergotherapie.

Politik ist ein Aspekt menschlicher Betätigung

und menschlicher Beziehungen. Sie findet überall dort

statt, wo Menschen miteinander interagieren. Politische

Entscheidungen betreffen die Fähigkeit und die Kraft von

Menschen, ihr Schicksal selbst gestalten zu können. Dazu

gehört auch, dass sie für die eigene Gesundheit und das

eigene Wohlbefinden sorgen. Angesichts der Tatsache, dass

Politik alle Betätigungsmöglichkeiten von Menschen und die

(potentiellen) Inhalte der Ergotherapie beeinflusst, scheint es

relevant und sinnvoll, sich mit politischen Zusammenhängen

auseinanderzusetzen und von einer Berufspraxis der Ergotherapie

zu lernen, die die politische Dimension mit einbezieht.

Dieser Workshop bietet Ihnen eine einzigartige, vielleicht etwas

abenteuerlich anmutende Gelegenheit, das zu erkunden,

was „Politik” und “politisch” in Bezug auf menschliche Betätigung

und Ergotherapie bedeutet. Sie werden eingeladen,

sich auf “3 P-Archäologie” einzulassen. Dabei handelt es

sich um eine in die Tiefe führende, kritische Erkundung Ihres

eigenen Betätigungsprofils auf drei miteinander verknüpften

Ebenen. “Triggerfragen” führen Sie zur persönlicher Ebene

(Wofür setzen Sie sich leidenschaftlich ein? Was möchten Sie

am liebsten sein oder tun?), zur professionellen Ebene (Worin

besteht der Mehrwert von Ergotherapie für die Gesellschaft

in der Sie leben?) und zur politischen Ebene (Mit welchen

positiven Strategien gelingt es Ihnen, das zu realisieren,

worauf Sie persönlich und beruflich am meisten Wert legen?).

Während des Workshops wird auch der Referent seine „3

P-Archäologie“ mitteilen und dabei über Perspektiven und

Erfahrungen einer “Ergotherapie ohne Grenzen“ aus Afrika,

Asien und Südamerika sprechen.

Die Einsichten und die Erfahrungen, die Sie gewinnen,

können 1.) helfen, dass Sie selbstbewusster werden und die

Reichweite von Ergotherapie vergrößern, 2.) Ihre Fähigkeit

und Umsetzungskraft steigern, um Bedürftige zu unterstützen

und 3.) Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit durch die Wahl

Ihrer Tätigkeiten positiv beeinflussen.

24

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt

A Political Practice: Getting More Mileage Out of

Occupational Therapy

Frank Kronenberg, BSc, OT, BA (Ed)

Human occupation is (at) the heart of occupational therapy.

Politics is an aspect of human occupation and relations that

can occur whenever people interact with each other. Politics

are about people’s capacity and power to create their destiny,

which includes looking after their own health and wellbeing.

Given that politics influence all people’s occupational choices

and what occupational therapy is (to be) about, coming to

terms with politics and learning about a political practice of

occupational therapy seems relevant and useful.

This workshop offers you a unique and rather adventurous

opportunity to explore what ‘politics’ and ‘political’ are

about in relation to human occupation and occupational

therapy. It invites you to engage in ‘3P archaeology’, an indepth

critical investigating of your own occupational nature

at three interrelated levels, using the ‘trigger questions’:

personally, what are you most ‘occuPASSIONal’ about, what

do you most value to be and do?; professionally, what do

you regard as the value-ad of occupational therapy in your

society?; politically, what ‘good fights’ do you strategically

engage in to put into practice what you personally and professionally

value most? The workshop convener also shares

his ‘3P archaeology’, which includes ‘occupational therapy

without borders’ perspectives and experiences from Africa,

Asia and Latin America.

The insights and experiences you gain can 1) help you

become more self-confident and get more mileage out of

occupational therapy; 2) increase your capacity and power

to be of service to people in need and; 3) positively influence

your own occupational health and wellbeing.

POSTERPREIS

ERFURT, 28.-30. Mai 2010

Erstmals wird es 2010 einen Posterpreis

geben. Für das Siegerposter

winkt ein Preis von 250 Euro. Die

Entscheidung über das beste Poster

treffen die Kongressteilnehmer und

eine Posterjury.

Noch können Sie mitmachen! Bitte

reichen Sie einfach Ihr Posterabstract

bis zum 15. April 2010 ein.

www.kongress.dve.info

Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

Ausstellerworkshop 2

Ein betreutes Hirnleistungstraining zu Hause:

technische und finanzielle Aspekte

HASOMED GmbH, Gabriele Annecke, Reha.-Psychologin

Im Workshop wird am Beispiel des Computerprogramms

RehaCom gezeigt, wie ein in der Klinik oder Praxis begonnenes

Hirnleistungstraining beim Betroffenen zu Hause

fortgesetzt werden kann.

Zuerst werden die technischen Vorgänge erläutert. Der

Therapeut erstellt einen Therapieplan, der auf einem USB-

Stick gespeichert wird. So nimmt der Patient detaillierte

Therapieanweisungen mit nach Hause und arbeitet ca.

1 Woche nach diesen Plänen. Alle Ergebnisse werden

automatisch gespeichert und zur Kontrolle auf dem USB-

Stick zurück in die Praxis gebracht. Dort wird das Training

ausgewertet und ein Plan für die kommende Woche erstellt.

Im zweiten Teil des Workshops wird erörtert, auf welche

Weise die Finanzierung eines betreuten Hometrainings

erfolgen kann. Die HASOMED GmbH, Entwickler von

RehaCom und Partner vieler ergotherapeutischer Praxen,

hat hierzu ein Konzept entwickelt. Ziel ist es, möglichst

viele Patienten nach dem Aufenthalt in Rehakliniken

zur Weiterbehandlung an Ergotherapeuten zu vermitteln.

Therapeuten in der Klinik und Hausärzte werden

detailliert über die Verschreibungsmöglichkeiten von

Hirnleistungstraining informiert. Auf diesem Weg wird

eine „Geschlossene Behandlungskette Klinik � Praxis �

Home“ immer mehr Realität.

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V.


Verantwortlich für die Inhalte der Abstracts sind die Referenten. Eine redaktionelle Bearbeitung wurde nicht durchgeführt.

09.00 - 10.30

W 16 (FP �)

Zukunft der Ergotherapie – neue Horizonte?

Mieke le Granse, MSC OT, Bettina Weber, M.A. (Hogeschool

Zuyd, Ergotherapie, Heerlen, Netherlands)

Nach der Vorstellung unterschiedlicher gesellschaftlicher,

sozialer Zukunftsszenarien werden die Auswirkungen auf

das Gesundheitssystem insbesondere auch auf die Ergotherapie

betrachtet.

In dem Workshop erläutern wir die weltweiten Tendenzen

und Entwicklungen, die in den 4 Säulen: occupation

based, evidence based, client -centred und context based

angesiedelt sind. Was bedeuten diese Säulen für die ergotherapeutische

Praxis, die ergotherapeutische Forschung

und die ergotherapeutische Ausbildung? Und wie werden

sich die Arbeitsgebiete der Ergotherapie verändern? Wir

werden gemeinsam diese Themenschwerpunkte diskutieren

und Überlegungen anstellen, wie die Ergotherapie und die

einzelne ErgotherapeutIn aktiv die gesellschaftlichen und

gesundheitspolitischen Entwicklungen mit beeinflussen kann,

aber wie sie auch den Anforderungen von Außen (Klienten,

Gesetzgeber , Krankenkassen) begegnen kann.

W 28 (FP �)

Energie – ein Thema der Zukunft für TherapeutInnen

und Klienten

Elke Post (Ergopraxis, Hamburg, Germany)

Was ist eigentlich Energie oder genauer gesagt Lebensenergie?

Meistens ist Energie erst ein Thema, wenn keine oder

zu wenig da ist. Schlagwörter wie burn-out Syndrom, Helfer

Syndrom, Erschöpfung, fatique Syndrom - wie kommt es dazu

und wie kann es verhindert werden? Warum sind wir „helfenden

Berufe“ besonders gefährdet? Wer (z.B. welcher Klient)

zieht Energie von uns ab, wer ist für uns ein Energieräuber

oder wer oder was spendet uns Energie? Das Problem dieses

Themas ist, dass Energie schwer fassbar und vor allem nicht

sichtbar ist. Dadurch fehlt uns das Bewusstsein dafür. In

diesem Seminar sollen Hintergründe geschaffen werden, um

für energetische Prozesse eine Sensibilität zu ermöglichen.

Die Referentin informiert darüber, wie Krankheiten (z. B.

Depression, Rheuma) eine Energiedysbalance zugrunde

liegen kann. Es werden Übungen und Techniken an die Hand

gegeben, wie der Energiehaushalt jedes einzelnen gemessen

und wieder ausbalanciert werden kann. Außerdem werden

therapeutische Methoden für Energiearbeit mit Klienten

vorgestellt. Als Basis der Thematik dient der Referentin das

von ihr entwickelte profilax ® -Modell, sowie Techniken des

Neurolinguistischen Programmierens (NLP) und dem aus

Japan kommende Kawa (Fluss)-Modell. Umfassende Literatur

zu dem Thema unter profilax-gesundheitsfoerderung.

Schwerpunkte:

- theoretische Ansätze und historische Hintergründe zum

Thema Lebensenergie

- Informationen über Energiezentren und Energiebahnen

des Körpers

- Energiemanagement: Identifizieren von Energieräubern

und -spendern

- Assessment für Energie

- Energieübungen

- Therapeutische Methoden der Energiearbeit für die

Behandlung mit Klienten

- Hinweise zu Weiterbildungsmöglichkeiten

W 18 (FP �) FÜR SCHÜLER/-INNEN

Das erste Mal – alles was Recht ist!

Andreas Hörstgen (Enzkreis-Kliniken Mühlacker, Ergotherapie,

Mühlacker, Germany), Martina Bruns (Berlin,

Germany)

BerufsanfängerInnen in der Ergotherapie stellen sich

oft Fragen zu einem vorliegenden Arbeitsvertrag. In der

Ergotherapie sind außertarifliche Arbeitsverhältnisse üblich.

Die Privatisierung von Kliniken und der Zuwachs an niedergelassenen

Praxen bedeuten weitgehende Vertragsfreiheit

in der Aushandlung der Arbeitsbedingungen.

Das Arbeitsrecht schafft zwar Regeln für die Rechte und

Pflichten zwischen Beschäftigten und Arbeitgebern, aber

Arbeitsverträge müssen zwischen Neu-Angestellter und

ArbeitgeberIn vereinbart und möglichst rechtssicher formuliert

werden. Hierfür bedarf es vor allem beim „ersten

Mal“ eines gewissen arbeitsrechtlichen Grundwissens

auf beiden Seiten.

Der Workshop vermittelt anhand einer Checkliste dieses

Grundwissen zu Inhalt, Form, Vergütung, Urlaub, Schwangerschaft,

Arbeitszeit, Therapiezeit, Nebentätigkeit,

Kündigung etc. und gibt Informationen, wie und wo sich

KollegInnen weitere Auskünfte und Beratung holen können.

Ausstellerworkshop 5

BalensoSenso © –

computergestützte Testung + Therapie + Analyse

BalensoSenso, NN

Therapieunterstützung in der ergotherapeutischen Praxis –

an und mit vorhandenen Kleingeräten. Es stehen mehrere

Systeme zum Testen bereit.

Sensomotorik Wahrnehmungsstörung Handtherapie u.v.m.

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V. Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

ABSTRACTS DER WORKSHOPS – SAMSTAG, 29. Mai 2010

09.00 - 13.00

W 13 (FP �) 2-teilig

Links oder rechts? Grundlagen zu einer umfassenden

Austestung der Händigkeit bei Kindern mit wechselndem

Handgebrauch

Elke Kraus, Prof. Dr. (Alice Salomon Hochschule Berlin,

Berlin, Germany)

In diesem Workshop wird zuerst der Begriff Händigkeit

definiert und von anderen Begriffen wie Lateralität und

Beidhändigkeit differenziert. Danach wird Grundlagenwissen

aus wissenschaftlichen Studien mit Theorien der

Neuropsychologie verknüpft, um eine fundierte Grundlage

für das Austesten der Händigkeit darzustellen. Händigkeit

in diesem Rahmen beinhaltet mehrere Dimensionen, einschließlich

Hand Präferenz, Hand Leistung, Überkreuzen der

Körpermitte und Bimanuelle Kooperation. Aufbauend auf die

Grundlagen werden richtungweisende Prinzipien für eine

unfassende Händigkeitsdiagnostik präsentiert. Es werden

dann gängige Testverfahren zur Händigkeitaustestung

vorgestellt, mit einander verglichen und im Rahmen der

erstellten Prinzipien zur Austestung diskutiert. Der Workshop

schließt anhand von Fallbeispielen mit gemeinsamen

Überlegungen von möglichen Ursachen des weschselnden

Handgebrauchs bei Kindern. TeilnehmerInnen können auch

gerne ihre eigenen Fragen oder Problemfälle in Bezug auf

die Händigkeitsthematik vorstellen.

W 14 (FP �) 2-teilig

Neurofeedback – das moderne Training für´s Gehirn

Winfried Scholtz (Gesundheitsforum Chemnitz, Chemnitz,

Germany)

Nicht-medikamentive Behandlungsformen erfreuen sich

bei den Patienten immer größerer Beliebtheit. International

suchen Forscher und Praktiker nach wirkungsvollen Therapieformen

die zum einen ohne Tabletten auskommen, zum

anderen aber den Patienten weitestgehend aktiv in den

Heilungsprozess einbeziehen.

Eine besonders erfolgreiche Methode ist dabei die Biofeedbacktherapie.

Weltweit arbeiten immer mehr Therapeuten

in den verschiedensten Bereichen mit dieser inzwischen

durch zahlreiche wissenschaftliche Studien untermauerten

Methode.

Neurofeedback ist der Teilbereich, der sich mit der Messung

und der Optimierung der Gehirnaktivität befasst. Mit dem

EEG-gestützten Biofeedback (Neurofeedback) können verschiedene

Hirnfunktionen trainiert werden. Dadurch können

Leistungen wie Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und

Wahrnehmung verbessert und Verhalten nachhaltig positiv

beeinflusst werden.

Im Workshop stelle ich verschiedene Möglichkeiten der

Neurofeedbacktherapie bei verschiedenen typischen Indikationen

der Ergotherapie vor. Ich zeige auch sinnvolle

Kombinationen zwischen den klassischen Methoden der ET

und dem modernen Neurofeedback.

W 15 (FP �) 2-teilig

Von der Betätigungsanalyse zum Therapieziel

in 7 klientenzentrierten Schritten

Ellen Romein, MSc.OT (Gilhoc sur Ormèze, France)

Eine Betätigungsanalyse ist mehr als nur die Fähigkeiten

und Defizite des Klienten einzuschätzen: wir beurteilen die

Ausführung einer Betätigung in dem Kontext, wo es Probleme

gibt. „Anziehen“ ist noch eine ziemlich abstrakte Aktivität.

„Sich umziehen für den Sportunterricht in der Schule“ ist eine

deutliche Betätigung, wo der Kontext eine total andere ist

als z.B. „Abends seine Pyjama anziehen“. Betätigungen sind

individuell und einzigartig, die Normen sind entweder sehr

persönlich oder werden durch den Kontext vorgeschrieben.

Deswegen bleibt uns nichts anderes übrig, als der Betätigungsanalyse

zusammen mit dem Klienten zu machen, der

sich eine Veränderung wünscht.

Die Rolle der Ergotherapeutin ist bei diesem ganzen Prozess

strukturierend, sie gibt nur etwas vor, wenn dies notwendig

ist. Ob eine bestimmte Therapiemethode eingesetzt werden

sollte oder nicht wird auch gemeinsam entschieden.

Im Workshop werden anhand von Fallbeispiele die 7 Schritte

vorgestellt und geübt.

Jeder Schritt wird ausführlich besprochen und wir diskutieren

gemeinsam über die Möglichkeiten und Probleme bei der

Umsetzung der Betätigungsanalyse in den verschiedenen

Fachbereichen.

Es gibt folgende Schritte:

1. Genaue Beschreibung der problematischen Betätigung

2. Bestimmung des Kontexts und Zeitpunkts der Analyse

3. Instruktion des Klienten und evt. anwesender Angehöriger

4. Die Durchführung der Betätigung und die Beurteilung

aus Sicht der Therapeutin

5. Die Beurteilung aus Sicht des Klienten und evt. der

Angehörigen

6. Gemeinsames Festlegen der Ergebnisse der Analyse

7. Gemeinsames Formulieren der Therapieziele und Maßnahmen

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt 25


ABSTRACTS DER WORKSHOPS – SAMSTAG, 29. Mai 2010

Verantwortlich für die Inhalte der Abstracts sind die Referenten. Eine redaktionelle Bearbeitung wurde nicht durchgeführt.

Nach dem Workshop können die TN anfangen diese Methode

in ihre eigene Praxis um zu setzen.

11.30 - 13.00

W 19 (FP �) FÜR SCHÜLER/-INNEN

Occupational Science

Ursula Pott, Bettina Weber, MA (Hogeschool Zuyd,

Fakultät Ergotherapie, Heerlen, Netherlands)

In diesem Schülerworkshop werden mit den Teilnehmern

die grundlegenden Gedanken und Annahmen dieser

interdisziplinären Basiswissenschaft erarbeitet.

Zentraler Gegenstand der Occupational Science ist die

menschliche Betätigung. Der Schwerpunkt liegt nicht nur

auf dem therapeutischen Aspekt. Von Interesse ist auch

in welcher Beziehung menschliche Handlungen zu beispielsweise

Gesundheit, Partizipation oder Lebensqualität,

beim gesunden Menschen, stehen; welche Bedeutung, die

Betätigung für das Individuum hat und wie der Mensch

Veränderungen der Betätigung im Laufe des Lebens erfährt.

Neben den Fragen, was Occupational Science ist bzw. wie

sich Occupational Science definiert und welche Wissenschaftler

sich mit Occupational Science beschäftigen, sollen

in diesem Workshop auch die Fragen welche Bedeutung

Occupational Science für den ergotherapeutischen Praktiker

hat und was Occupational Science der ergotherapeutischen

Profession bieten kann angesprochen werden. Eine

weitere wichtige Frage ist die Differenzierung zwischen

ergotherapeutischer Forschung und Occupational Science.

Im Workshop möchten wir mit den Teilnehmern

die oben genannten Fragen beantworten und verdeutlichen

wie die Erkenntnisse der Occupational

Science in den Praxisalltag integriert werden können.

W 20 (FP �) Wiederholung vom Vortag (W 08)

Politische Praxis: die Reichweite von Ergotherapie

verstehen und vergrößern

Frank Kronenberg, BSc, OT, BA (Ed)

Menschliche Betätigung ist zentrales Anliegen der Ergotherapie.

Politik ist ein Aspekt menschlicher Betätigung

und menschlicher Beziehungen. Sie findet überall dort

statt, wo Menschen miteinander interagieren. Politische

Entscheidungen betreffen die Fähigkeit und die Kraft von

Menschen, ihr Schicksal selbst gestalten zu können. Dazu

gehört auch, dass sie für die eigene Gesundheit und das

eigene Wohlbefinden sorgen. Angesichts der Tatsache, dass

Politik alle Betätigungsmöglichkeiten von Menschen und die

(potentiellen) Inhalte der Ergotherapie beeinflusst, scheint es

relevant und sinnvoll, sich mit politischen Zusammenhängen

auseinanderzusetzen und von einer Berufspraxis der Ergotherapie

zu lernen, die die politische Dimension mit einbezieht.

Dieser Workshop bietet Ihnen eine einzigartige, vielleicht etwas

abenteuerlich anmutende Gelegenheit, das zu erkunden,

was „Politik” und “politisch” in Bezug auf menschliche Betätigung

und Ergotherapie bedeutet. Sie werden eingeladen,

sich auf “3 P-Archäologie” einzulassen. Dabei handelt es

sich um eine in die Tiefe führende, kritische Erkundung Ihres

eigenen Betätigungsprofils auf drei miteinander verknüpften

Ebenen. “Triggerfragen” führen Sie zur persönlicher Ebene

(Wofür setzen Sie sich leidenschaftlich ein? Was möchten Sie

am liebsten sein oder tun?), zur professionellen Ebene (Worin

besteht der Mehrwert von Ergotherapie für die Gesellschaft

in der Sie leben?) und zur politischen Ebene (Mit welchen

26

fällt aus

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt

positiven Strategien gelingt es Ihnen, das zu realisieren,

worauf Sie persönlich und beruflich am meisten Wert legen?).

Während des Workshops wird auch der Referent seine „3

P-Archäologie“ mitteilen und dabei über Perspektiven und

Erfahrungen einer “Ergotherapie ohne Grenzen“ aus Afrika,

Asien und Südamerika sprechen.

Die Einsichten und die Erfahrungen, die Sie gewinnen,

können 1.) helfen, dass Sie selbstbewusster werden und die

Reichweite von Ergotherapie vergrößern, 2.) Ihre Fähigkeit

und Umsetzungskraft steigern, um Bedürftige zu unterstützen

und 3.) Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit durch die Wahl

Ihrer Tätigkeiten positiv beeinflussen.

A Political Practice: Getting More Mileage Out of

Occupational Therapy

Frank Kronenberg, BSc, OT, BA (Ed)

Human occupation is (at) the heart of occupational therapy.

Politics is an aspect of human occupation and relations that

can occur whenever people interact with each other. Politics

are about people’s capacity and power to create their destiny,

which includes looking after their own health and wellbeing.

Given that politics influence all people’s occupational choices

and what occupational therapy is (to be) about, coming to

terms with politics and learning about a political practice of

occupational therapy seems relevant and useful.

This workshop offers you a unique and rather adventurous

opportunity to explore what ‘politics’ and ‘political’ are

about in relation to human occupation and occupational

therapy. It invites you to engage in ‘3P archaeology’, an indepth

critical investigating of your own occupational nature

at three interrelated levels, using the ‘trigger questions’:

personally, what are you most ‘occuPASSIONal’ about, what

do you most value to be and do?; professionally, what do

you regard as the value-ad of occupational therapy in your

society?; politically, what ‘good fights’ do you strategically

engage in to put into practice what you personally and professionally

value most? The workshop convener also shares

his ‘3P archaeology’, which includes ‘occupational therapy

without borders’ perspectives and experiences from Africa,

Asia and Latin America.

The insights and experiences you gain can 1) help you

become more self-confident and get more mileage out of

occupational therapy; 2) increase your capacity and power

to be of service to people in need and; 3) positively influence

your own occupational health and wellbeing.

W 21 (FP �)

Schlaf und Schlafstörungen im Alter – ein neues

Handlungsfeld für Ergotherapeut/innen

Yvonne Treusch, Katharina Röse (Alice-Salomon Hochschule,

Berlin, Germany)

Schlafstörungen im Alter haben in der Bevölkerung eine

hohe Prävalenz und gehören zu den bedeutenden aber

bislang häufig vernachlässigten Problemen in der Gesundheitsversorgung.

Sie stellen sich nicht selten als Ursache

für weitere Folgeerkrankungen und Beeinträchtigungen

der Lebensqualität dar (Hajak et al. 2005). Bereits in einer

der Wurzeln der Ergotherapie, dem Moral Treatment findet

der Schlaf Beachtung. Meyer maß neben den biologischen

Rhythmen des menschlichen Organismus, dem rhythmischen

Wechsel der Betätigungen: Arbeit, Spiel, Ruhe und Schlaf eine

große Bedeutung bei (zit. n. Marotzki 2004). Aktuell wird in

der englischsprachigen Literatur zu Occupational Science dem

Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

Schlaf eine essentielle Relevanz für die Ausführung alltäglicher

Betätigungen zugeschrieben, umgekehrt haben die täglichen

Betätigungen einen Einfluss auf den Schlaf. Daher werden

ein vermehrtes Wissen zum Thema Schlaf sowie Kenntnisse

zu Maßnahmen, um den Schlaf zu beeinflussen, gefordert

(Zemke, Clark 1996).

Im Rahmen dieses Workshops soll dieses neue Handlungsfeld

für Ergotherapeuten mit einem Impulsvortrag vorgestellt

und anschließend mit den Teilnehmern diskutiert werden.

Inhaltlich werden Kompetenzen zu Schlafphysiologie /-hygiene

sowie Interventionsmöglichkeiten unter Einbezug

ergotherapeutischer Modelle (CMOP / MOHO) vermittelt. In

der sich anschließenden Diskussion/Gruppenarbeit erhalten

die Teilnehmer die Möglichkeit die Bedeutung von Schlafstörungen

im Alter innerhalb der Ergotherapie zu diskutieren

und individuelle Strategien zum Alltagsmanagement von

Schlafstörungen für ihre ergotherapeutische Berufspraxis zu

entwickeln. Das in diesen Workshop einfließende Fachwissen

wurde im dreisemestrigen Projekt „Schlafbalance“ des

interdisziplinären Masterstudiengangs „Management und

Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen“ an der Alice

Salomon Hochschule Berlin erarbeitet und anhand bereits

durchgeführter Workshops evaluiert.

Ausstellerworkshop 3

Die Protac Kugeldecke

Protac A/S, Mia Christina Brag, Ergotherapeutin

Ein Hilfsmittel für alle Altersgruppen – Von der Theorie zur

Praxis und wissenschaftlichen Forschung

14.00 - 15.30

fällt aus

W 22 (FP �)

Ergotherapie in der Tagesklinik – alltags- und

lebens-weltorientierteErgotherapiemitsuchtkranken

Menschen

Regine Wilms (CHANGE! therapiehilfe e.V., Hamburg,

Germany)

Die Ergotherapie in Tageskliniken hat einen enorm hohen

Alltagsbezug. Sie kann und muß daher indikativ und

individuelle Behandlungsansätze vorhalten und einen

passgenauen Behandlungsplan entwerfen, der sich mit

den anderen Behandlungsansätzen verzahnt. Es ist eine

streng klientenzentrierte Ergotherapie. Die Sichtweise des

Klienten steht im Mittelpunkt. Mit gebotener Distanz muss

sich die Ergotherapeutin intensiv mit der Lebenswelt des

Patienten auseinander setzen. Die Ergotherapeutin ist nicht

Behandlerin, sondern Handlungspartnerin, was zu einer

ausgesprochen guten Compliance führt. Die Stärkung der

Alltagskompetenz mit ihren zahlreichen kleinen und großen

Übungsfeldern ist unverzichtbar für die Entwicklung einer

nachhaltigen Selbstwirksamkeitserwartung, dem Kernstück

der Rückfallprophylaxe.

Diese Form der Ergotherapie setzt ein Höchstmaß an

Flexibilität vorraus und richtet dabei den Fokus auf das

Einfache, Alltägliche, Unspektakuläre. In dem Seminar sollen

Methoden erörtert und Erfahrungen ausgetauscht werden.

Wie kann in diesem Rahmen professionelle, evidenz based

Ergotherapie aussehen?

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V.


Verantwortlich für die Inhalte der Abstracts sind die Referenten. Eine redaktionelle Bearbeitung wurde nicht durchgeführt.

W 23 (FP �)

EinsatzvonOccupationalAdaptationnachSchultzund

Schkade in der Praxis

Claudia Merklein de Freitas (Hogeschool Zuyd, Heerlen,

Netherlands), Ulla Pott, Msc (Hogeschool Zuyd, Ergotherapie,

Heerlen, Netherlands)

Ergotherapeuten sind bei jedem Kontakt mit ihrem Klienten

vor die Aufgabe gestellt, die richtige Herausforderung

innerhalb der Intervention zu finden, um ihrem Klienten

bedeutungsvolle Aktivitäten oder die bestmögliche Partizipation

zu ermöglichen.

Im Workshop setzen sich die Teilnehmer konkret mit dieser

Aufgabe und der Vorgehensweise nach Schultz und Schkade

im Rahmen von Occupational Adaptation auseinander. Das

Konzept nutzt Top-Down-Sicht und hilft Ergotherapeuten

dabei, ihre Klienten im Prozess der Adaption zu unterstützen.

Klienten in der Ergotherapie haben häufig das Problem Handlungen/

Betätigungen nicht mehr so wie gewohnt ausführen

zu können. Es bleiben meist zwei Möglichkeiten. Entweder

ändert sich der funktionale Status der Betroffenen so, dass

die Ausführung/ Durchführung gewünschter Handlungen

wieder möglich ist oder der Betroffene adaptiert sich an die

veränderten Umstände. Bei Occupational Adaptation steht

die Überzeugung zentral, dass der Schlüssel für zufrieden

stellendes menschliches Handeln die Adaptionsfähigkeit

des Menschen ist. Sally Schultz drückt dies wie folgt aus:

„If we help the patient become more adaptive, he will be

able to function…”.

Konsequenterweise bieten die Autorinnen des Konzeptes

Erklärungs- und Analyseansätze dafür an, warum die Adaption

menschlichen Handelns zufrieden stellend oder aber

fehlerhaft, weniger erfolgreich oder nicht zufrieden stellend

für den Betroffenen und seine Umwelt verlaufen kann.

Den Teilnehmern des Workshops wird angeboten sich mit der

Theorie des Konzeptes auseinanderzusetzen und die erworbenen

Kenntnisse anhand eines Fallbeispiels anzuwenden.

Ein weiteres Ziel ist es, gemeinsam herauszuarbeiten, welche

Möglichkeiten Occupational Adaptation den behandelnden

Therapeuten bietet und wie es in der Praxis genutzt werden

kann.

W 24 (FP �)

Occupational Science

Bettina Weber, Ulla Pott (Hogeschool Zuyd, Ergotherapie,

Heerlen, Netherlands)

Innerhalb dieses Workshops werden die Grundgedanken der

Occupational Science, einer interdisziplinären Basiswissenschaft,

die sich mit der menschlichen Betätigung beschäftigt

vorgestellt. Innerhalb der Occupational Science liegt der

Schwerpunkt nicht nur auf dem therapeutischen Aspekt von

Betätigung. Weitere zentrale Punkte sind beispielsweise die

Beziehung zwischen menschlicher Handlung und Gesundheit

und/oder Partizipation und/oder Lebensqualität. Weiterhin

wird betrachtet welche Bedeutung Betätigung für Individuen

hat und wie Menschen Veränderungen der Betätigung im

Laufe ihres Lebens erleben.

Da sich Occupational Science mit der Betätigung als solcher

beschäftigt und Ergotherapeuten Betätigung innerhalb der

Therapie als zentralen Ausgangspunkt sehen und auch nutzen,

ist diese Wissenschaft für Ergotherapeuten von Interesse. Im

Workshop wird neben der Frage was Occupational Science ist,

die Differenzierung zwischen ergotherapeutischer Forschung

und Occupational Science angesprochen.

Im Workshop möchten wir mit den Teilnehmern die oben

genannten Aspekte vertiefen und verdeutlichen wie die

Erkenntnisse der Occupational Science im ergotherapeutischen

Unterricht bzw. in der ergotherapeutischen Praxis

integriert werden können.

W 25 (FP �)

Das Ergotherapeutische Elterntraining ETET

Britta Winter (Fortbildungshaus Therapie & Wissen, Wunstorf,

Germany)

Das Ergotherapeutische Elterntraining ETET ist ein manualisiertes

Konzept für eine begleitende, kontinuierliche und

strukturierte Elterberatung. Es richtet sich v. a. an Eltern,

deren Kinder wegen Aufmerksamkeits-, Selbstregulations-

und Handlungsorganisationsstörungen ergotherapeutisch

behandelt werden. Die Ergotherapeutin erhält mit dem

ETET Arbeitshilfen, die es ihr ermöglichen eine strukturierte,

überschaubare und effektive Elternberatung anzubieten,

welche die Kompetenz, Compliance und Zufriedenheit der

Eltern fördert. Gleichzeitig kommt das Training dem Anliegen

der verordnenden Ärzte nach einer intensiveren Einbindung

der Eltern und einer verstärkten Alltagsorientierung und

Ressourcenaktivierung der Therapie nach. In dem Vortrag

wird ein Überblick über die Grundüberlegungen des Trainings

und die Evaluationsdaten gegeben.

W 26 (FP �)

Fadenspiele im ergotherapeutischen Einsatz

Doris Bühler (Praxis für Ergotherapie, Gerlingen, Germany)

Fadenspiele gibt und gab es in vielen Kulturen auf der ganzen

Welt. Von den Aboriginies bis zu den Inuit sind Fadenspiele

überliefert. Sie haben in den Kulturen verschiedene Bedeutungen,

dienen zum Zeitvertreib, zum untermalen von

Geschichten und zur Kommunikation. Wir kennen sie am

ehesten als Kinderspiel. Das wohl bekannteste Fadenspiel ist

das Abnehmen, welches zu zweit gespielt wird. Es gibt aber

mehr als 5000 Fadenfiguren, die alleine gespielt werden.

In der Beschäftigung mit Fadenfiguren steckt mehr als nur

Spaß und Unterhaltung. Verschiedene Examensarbeiten von

Studierenden für Lehramt haben sich mit diesem Thema

ausführlich beschäftigt. Auch in der Psychomotorik kommen

Fadenspiele zum Einsatz. In der Literatur findet man viele

Werke zum Thema.

Eine Ergotherapeutin wird Sie in die Geheimnisse des Fadenspiels

einführen und im Umgang mit dem Faden werden Sie

viele didaktische Anregungen erhalten. Sie lernen nicht nur

verschiedene Fadenfiguren kennen, sondern erfahren selbst

die vielen verschiedenen Aspekte des Fadenspiels (Feinmotorik,

Konzentration u.v.m.) die der Umgang mit dem Faden

beinhaltet. Sie erfahren in welchen Bereichen der ambulanten

Ergotherapie der Faden als leicht zu transportierendes und

preisgünstiges Medium eingesetzt werden kann.

Schlüsselbegriffe: Ergotherapeutische Technische Mittel/

Medien, Hilfsmittel, Ambulante Ergotherapie, Ergotherapeutische

Methoden und Behandlungsverfahren

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V. Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

ABSTRACTS DER WORKSHOPS – SAMSTAG, 29. Mai 2010

W 27 (FP �) FÜR SCHÜLER/-INNEN

Clinical Reasoning – neu oder doch altbekannt?

Esther Wendel, MSc (Hogeschool Zuyd, Ergotherapie,

Heerlen, Netherlands)

Clinical Reasoning ist Teil unserer täglichen Arbeit als

Ergotherapeuten. Wir praktizieren es häufig automatisch

und unbewusst.

Ziel dieses Workshops ist, es das Bewusstsein für die dabei

ablaufenden Prozesse zu sensibilisieren und das Wissen

darüber zu vertiefen. Hierzu wird zunächst in einem

kurzen historischen Exkurs auf die Entstehung des Clinical

Reasonings in der Ergotherapie eingegangen. Kernpunkte

des Workshops bilden u. a. zentrale Begriffe des Clinical

Reasoning wie "Metakognition" oder "pre-assessmentimage"

sowie die verschiedenen Formen des Clinical

Reasonings. In einer anschließenden praktischen Übung

sollen die theoretisch vermittelten Inhalte auf ein Beispiel

aus der beruflichen Praxis der Teilnehmer übertragen und

miteinander diskutiert werden.

Der Workshop richtet sich sowohl an Schüler und Studenten

als auch an erfahrene Berufskollegen, die ihr Wissen über

Clinical Reasoning erweitern möchten.

Ausstellerworkshop 4

Biofeedback – Was ist und was kann peripheres

Biofeedback in der Ergotherapie leisten

schwa-medico, Gudrun Zimmermann, BaH OT, Biofeedbacktrainerin,

Dozentin in der Ergotherapieausbildung

Biofeedback ermöglicht Klienten und Therapeuten bewusste

Rückmeldungen aktueller biologischer Vorgänge im

Körper. Die Rückmeldungen erfolgen exakt und zeitnahe

und können somit Lenprozesse entscheidend fördern und

differenzieren. Was ist und was kann peripheres Biofeedback

wird ebenso geklärt wie allgemeine Anwendungsmöglichkeiten

in der Ergotherapie. Das menschliche Gehirn

ist durch neuronale Netzwerke in der Lage, sich über das

ganze Leben ständig weiterzuentwickeln und sich neuen

Verhältnissen und Ansprüchen anzupassen.

Peripheres Biofeedback macht es möglich, diese Anpassungsprozesse

auditiv und visuell in den Aktivitäten zu

unterstützen, die zu Beginn kaum sichtbar oder fühlbar sind

und bei fortschreitender Reinnervation funktionell umgesetzt

werden können. Neuronale Anpassungsvorgänge sind

insbesondere bei spastischem Tonus oder Lähmungen sehr

bedeutend. Speziell hier kann das periphere Biofeedback ein

effektives rehabilitatives Verfahren sein. Der Workshop gibt

eine Übersicht zu den Grundlagen der Biofeedbacktherapie

und beinhaltet auch praktische Anwendungen aus dem

ergotherapeutischen Alltag.

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt 27


ABSTRACTS DER WORKSHOPS – SONNTAG, 30. Mai 2010

Verantwortlich für die Inhalte der Abstracts sind die Referenten. Eine redaktionelle Bearbeitung wurde nicht durchgeführt.

09.00 - 10.30

W 17 (FP �)

Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen –

darauf sollten Sie achten

Yvonne Görmar (DVE, Karlsbad, Germany)

Zunehmender Kostendruck sorgt bei den gesetzlichen Krankenkassen

dafür, dass Abrechnungen der Leistungserbringer

genau geprüft werden - bei falschen oder unvollständigen

Verordnungen droht daher die Zahlungsverweigerung, auch

für bereits erbrachte Leistungen.

Der Vortrag zeigt, auf welchen Rechtsgrundlagen Abrechnungen

beruhen, welche Fehler häufig gemacht werden und

wie diese zu vermeiden sind.

Angesprochen sind alle Mitarbeiter/innen von Praxen, die

Abrechnungen vorbereiten.

W 29 (FP �)

Lagerung in Neutralstellung (LiN)

Mares Woltering (Geriatrische Rehabilitationsklink Maria-

Frieden, Telgte, Germany)

In diesem Workshop geht es um weit mehr, als um das

Betten von Patienten.

Es wird eine Lagerungsform vorgestellt, die konsequent die

Inhalte und Ziele der Therapie unterstützt.

Sie dient nicht nur als Ausgangsposition für Bewegung,

sondern schafft die Voraussetzung für Bewegung.

Hierbei ist es entscheidend, dass die Lagerung individuell

und nach Befund vorgenommen wird.

LiN ist kein Konzept, das Handlungsanweisungen vorgibt,

sondern es befähigt den Therapeuten, unter Berücksichtigung

der Neutralstellung selbständig die Lagerung am Patienten

zu erarbeiten.

Der Workshop möchte Kolleginnen und Kollegen, die mit

schwer betroffenen Patienten arbeiten, die Lagerung in

Neutralstellung vorstellen. Es werden die theoretischen

Hintergründe vermitteln und anhand von Fallbeispielen die

praktische Umsetzung gezeigt.

Ziel ist es, LiN als Erweiterung des therapeutischen Spektrums

kennen zu lernen.

W 30 (FP �)

DasMcMasterHandwritingProtocol–einbetätigungsorientierter

Workshop zur Befunderhebung für Kinder

mit Handschriftproblemen

Daniela Rolf, M.Sc. Bc. (NL), Susanne Schneider, Bc. (NL)

(Praxis für Ergotherapie, Kleve, Germany)

Kinder mit Handschriftproblemen sind ein häufiger Überweisungsgrund

in die ergotherapeutische, pädiatrische Praxis.

Deutschen Ergotherapeuten steht bislang kein Befunderhebungsinstrument

zur Verfügung, dass die Betätigung

„Schreiben“ in den Mittelpunkt der Befunderhebung stellt.

Das kanadische McMaster Handwriting Protocol ist ein

betätigungsorientiertes Befunderhebungsinstrument zur

Beobachtung der Betätigung „Schreiben“. Im Workshop

werden die Items des Protocols vorgestellt und anhand

von Videobeispielen praktisch durchgenommen. Auf eine

Verknüpfung mit der ergotherapeutischen Methodik wird

eingegangen und jeder Teilnehmer erhält das Protocol zum

direkten Einsatz bei der Arbeit.

28

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt

W 31 (FP �)

Dort und damals oder hier und jetzt?

André Sorge (Praxis für Ergotherapie und Lebensberatung,

Marburg, Germany; Praxis für Coaching und Beratung,

Ergotherapie und Psychotherapie, Oberursel (Taunus),

Germany), Winfried Kümmel (Praxis für Coaching und

Beratung, Ergotherapie und Psychotherapie, Oberursel

(Taunus), Germany)

Die Ergotherapie von psychisch erkrankten Menschen in

der ambulanten Praxis, erfordert viel Beziehungsarbeit und

Reflexion mit den PatientInnen (z.B. bei alten einschränkenden

Handlungsmustern). Wo aber ist die Grenze in der

psychisch-funktionellen Behandlung? Welche Interventionsmöglichkeiten

können ErgotherapeutInnen klientenzentriert

anwenden, ohne psychotherapeutisch zu agieren? Nach

welchen Kriterien kann die Therapie betätigungsorientiert

gestaltet werden, ohne funktionell über die individuellen

Besonderheiten hinwegzugehen? Anhand des „Flussmodells“

vom Arzt Birger Gooss wird die Abgrenzung zur Psychotherapie

dargestellt. Praktische Übungen sollen zu mehr

Klarheit und Sicherheit verhelfen. Die fachlichen Stärken

der ErgotherapeutInnen sollen aktiviert und neue Möglichkeiten

angeregt, sowie zur weiteren Qualitätsverbesserung

der psychisch-funktionellen Ergotherapie motiviert werden.

W 32 (FP �)

Sachlich, fachlich – wissenschaftlich? Ein intelligentes,

erkenntnisreiches Vergnügen zum Thema

wissenschaftliches Schreiben.

Beate Carle

Das (wissenschaftliche) Schreiben ist für viele berufserfahrene

ExpertInnen wie für junge Studierende ein neues Feld. Sie

würden ja so gern … mal einen Beitrag für eine Fachzeitschrift

verfassen. Oder …oh je!… die erste Studienarbeit

steht an. Aber was sind eigentlich die Kennzeichen eines

sachlich und fachlich gelungenen Textes? Und wie bringe

ich alles wissenschaftlich auf den Punkt?

Ziel des Workshops ist es, einige Textkriterien und Strategien

kennen zu lernen und insgesamt ein positives Gefühl für das

wissenschaftliche Schreiben zu gewinnen. Dafür wollen wir

anhand fachspezifischer Kurztexte ihren Besonderheiten

nachgehen und die Brücke zur Wissenschaftlichkeit souverän

und in guter Stimmung beschreiten.

W 33 (FP �) FÜR SCHÜLER/-INNEN

Augen auf für neue Horizonte –

Zeitreise Primärprävention

Teresa Wiesalla (Hogeschool Zuyd, Heerlen, Netherlands),

Sybil Rebmann (Deutscher Verband der Ergotherapeuten,

Bundesschülerrat, Karlsbad, Germany)

Dieser Schülerworkshop nimmt das Thema Prävention genauer

unter die Lupe. P-r-ä-v-e-n-t-i-o-n! Ein Wort welches

häufig kommuniziert wird und auch in der Ergotherapie

an aktuellem Charakter gewinnt.

„Und wo arbeiten wir nun als Ergotherapeuten in der

fällt aus

Prävention?“ Zwei Schülerinnen des Bundesschülerrats

(BSR) stellten sich ebenfalls die Frage. Nach einer kurzen

Einführung in den Bereich Prävention nehmen wir euch

mit auf eine Zeitreise in die Primärprävention, auf der wir

gemeinsam neue Tätigkeitsfelder in der Ergotherapie entwickeln.

Diese werden anschließend in Form eines Rollenspiels

vorgestellt und diskutiert. Eure Innovationen werden dem

Ausschuss Prävention und Gesundheitsförderung über den

BSR vorgestellt und öffnen uns gegenseitig die Augen für

neue Horizonte in der Ergotherapie.

Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

11.30 - 13.00

W 34 (FP �) FÜR SCHÜLER/-INNEN

Raus aus der Schule – rein in die Praxis??

Silke Scholz (Ergotherapeutische Praxis, Berlin, Germany)

Die Niederlassung in der eigenen Praxis ist ein verlockender

Gedanke – in Hinblick auf die Möglichkeiten der beruflichen

Verwirklichung, aber auch vor dem Hintergrund der

zunehmend schwierigen Arbeitsmarktsituation.

Seit 1. Mai 2003 können sich Berufsanfänger direkt nach

der Ausbildung niederlassen. Ist dies tatsächlich eine

Alternative zur Stellensuche?

Der Workshop vermittelt einen Überblick über die Rahmenbedingungen

der Praxisgründung und erarbeitet mit

den Teilnehmern eine Übersicht über weitere notwendige

Voraussetzungen und Kompetenzen. Ebenso werden die

persönlichen Risiken und die berufspolitischen Auswirkungen

kritisch betrachtet.

11.30 - 15.30

W 36 (FP �) 2-teilig

Strukturiert, begründet, zielgerichtet!

Der Behandlungsprozess in der Pädiatrie

Sabina Sell-Krude (Praxis für Ergotherapie, Essen, Germany),

Barbara Heller (Helios Klinikum Krefeld, SPZ, Krefeld,

Germany)

Dieses Seminar ist allgemeinpädiatrisch orientiert und

richtet sich auch an erfahrene ErgotherapeutInnen, die neue

Erkenntnisse in ihre Arbeit integrieren wollen.

Die Forderung nach Handlungszielen und mehr Effizienz

wird immer lauter. Durch begründetes Vorgehen (Clinical

Reasoning) innerhalb des Behandlungsprozesses finden

wir den Weg zum Ziel.

Befundinstrumente wie das COPM und das COSA werden

kurz vorgestellt. Daraus leiten wir gemeinsam Handlungsziele

ab und erarbeiten den strukturierten Einstieg in den

Behandlungsprozess. Für die Therapieplanung werden

Behandlung, Beratung und Umweltanpasung als wesentliche

Komponenten dargestellt. Die genannten Inhalte werden

anhand eines Fallbeispiels erarbeitet.

Die TeilnehmerInnen sollen im Praxisalltag therapeutische

Fragestellungen zur Zielfindung und zur methodischen Vorgehensweise

begründet und klientenzentriert beantworten

und umsetzen können.

W 37 (FP �) 2-teilig

DasKawa-(Fluss)-Modell:dieAnwendunginDeutschland

Gela Möller, Dipl. ET (Kinderzentrum der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg,

Wetzlar, Germany), Patience Higman, Professor

(Higman Consulting GmbH, Schwalbach, Germany)

Die Teilnehmer dieses Workshops werden das Kawa Modell

(Iwama 2007+2008) mit seiner zugrundeliegenden ganzheitlichen

und kulturberücksichtigenden Sichtweise theoretisch

und praktisch kennenlernen und haben die Möglichkeit es in

praktischen Übungen umzusetzen. Der Workshop befähigt

die Teilnehmer, das Modell, bei Bedarf, in ihrer täglichen

Praxis anzuwenden.

Nach einer kurzen Vermittlung der theoretischen Grundlagen

des Modells und Darstellung von exemplarischen Anwendungsbeispielen

aus Deutschland folgt die Möglichkeit das

Modell praktisch umzusetzen und darüber zu diskutieren. Die

Autorinnen werden kurz auf ihre persönlichen Erfahrungen

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V.


Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V. Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

ABSTRACTS DER WORKSHOPS – SONNTAG, 30. Mai 2010

Verantwortlich für die Inhalte der Abstracts sind die Referenten. Eine redaktionelle Bearbeitung wurde nicht durchgeführt.

im psychosozialen Setting, sowie mit chronischen-Schmerz

Betroffenen eingehen. Die Entwicklung des Modells, die

Einsatzmöglichkeiten und die Weiterentwicklung werden

im Workshop präsentiert und diskutiert.

Das Kawa Model ist kulturell unabhängig anwendbar

und eignet sich zur Anwendung in den verschiedensten

Bereichen. Im Unterschied zu anderen Modellen wird es von

Klient und Therapeut gemeinsam verwendet. Während des

Eingangsgesprächs bietet das Modell beiden Partnern die

Möglichkeit in kurzer Zeit ein sehr informatives Gespräch zu

führen. Im gemeinsamen Blick auf die verwendete Naturmetapher

transportiert sich der sozio-kulturelle Bezugsrahmen

des Klienten besser, als es in den üblichen Frage/Antwort

Interviews möglich ist. Ferner kann das Kawa-Modell als

Dokumentation des Therapieverlaufs und als 'Ergebnismessung'

angewandt werden.

Im Gegensatz zu anderen Modellen steht die Lebensenergie,

und nicht die Person im Zentrum. Durch die Visualisierung

können zuvor nicht wahrgenommene Ansatzpotenziale gesehen

werden, und die eigentliche Diagnose spielt weniger

eine Rolle, als die Partizipation.

Iwama M. (2007) Kawa-(Fluss)-Modell - Überwinden

kultureller Begrenzungen der zeitgenössischen Theorie der

Ergotherapie. Ergoscience 2. 3 S107-119

Iwama M. (2008) Alles ist im Fluss. Ergopraxis 1.1 S24-27

W 38 (FP �) 2-teilig

Erarbeitung der Armmotorik nach PANat bei Hirnschlagpatienten

mit niedriger motorischer Erholung

Franziska Wälder (Therapiezentrum HandinHand, Ergotherapie,

Zürich, Switzerland)

Die Johnstone-Luftpolsterschienen in Kombination mit

einfachen, kostengünstig herstellbaren Trainingsgeräten

ermöglichen schwerstbetroffenen Personen mit vermeintlich

therapieresistenter Hemiparese die Erarbeitung des ‚reaching

pattern'. Darunter versteht man die Fähigkeit, den Arm spontan

und zielgerichtet bewegen zu können. Dies ist die Basis für

Greifen und Manipulieren.Durch ein repetitives, selbsttätiges

Intensivtraining ist es möglich, sogar Monate und Jahre nach

dem cerebrovaskulären Ereignis und trotz schwerster pathologischer

Bedingungen wie Neglect, Sensibilitätsverlust oder

Apraxie, Bewegung in der oberen Extremität zu entfalten.

Basale Alltagsaktivitäten wie das aktive Mitführen des Armes

beim Drehen im Bett oder das Türöffnen können somit unter

gewissen Voraussetzungen wieder erlernt werden.Im ersten

Teil des Seminars wird auf die Hintergründe und Grundlagen

des PANat-Behandlungsverfahren eingegangen. PANat

steht als Abkürzung für ‚Proactive Approach to Neurorehabilitation

integrating air splints and other therapy tools',

früher 'Johnstone-Konzept'. Die Teilnehmenden lernen die

Luftpolsterschienen, sowie diverse ‚lowtec' Trainingsgeräte

kennen und üben deren Anwendung.Der zweite Seminarteil

befasst sich mit den Voraussetzungen, die ein langfristiges

Intensivtraining vom schwerbetroffenen Hirnschlagpatienten

abverlangt. Vom Therapeuten erfordert das motorische

Wiedererlernen die feinabgestufte Anpassung der Trainingsgeräte

und der Aufgaben an das funktionelle Defizit und an

die laufend neu zu definierende Zielsetzung. Anhand eines

konkreten Fallberichtes und vielen weiteren Beispielen aus

der ambulanten Praxis werden evidenzbasierte Trainingsmöglichkeiten

aufgezeigt. Das proaktive Behandlungsverfahren

mit den Johnstone-Luftpolsterschienen lässt sich problemlos

mit den konventionellen Therapiekonzepten kombinieren.

Literatur: Wälder F, Neurotherapeutische Rehabilitation mit

den Johnstone Luftpolsterschienen nach PANat in‚ Ergotherapie

im Arbeitsfeld Neurologie', Kolster/Habermann,

Thieme 2009.

W 39 (FP �) 2-teilig

Clinical reasoning – professionell Entscheidungen

treffen

Angelika Oetken (Ergotherapiepraxis, Berlin, Germany)

„Clinical reasoning“ heißt übersetzt „klinisches Schlussfolgern“

und beschreibt, wie Menschen, die im medizinischtherapeutischen

Bereich arbeiten Entscheidungen treffen.

Seit das ergotherapeutische clinical reasoning Anfang der

90er Jahre von den amerikanischen Ergotherapeutinnen

Fleming und Mattingly erstmals beschrieben wurde, hat es

schon vielen TherapeutInnen geholfen, im oft „einsamen“

therapeutischen Alltag passende Erklärungen für Phänomene

und klientenzentrierte Lösungen für Probleme zu finden.

Hauptsächlich wird das clinical reasoning genutzt, wenn es

um therapeutische Fragen geht, da es aber verschiedene

Denkschulen nutzt, ist es auch für alle anderen Bereiche

der täglichen Arbeit geeignet. Angefangen von fachlichen

Entscheidungen über Fragen der kollegialen Zusammenarbeit

und Akquise bis hin zur Mitarbeiterführung.

Die Referentin gibt einen kurzen Überblick für die Theorie

des clinical reasoning und arbeitet dann mit Beispielen

(Patientenbeispiele aus verschiedenen Fachbereichen,

kollegiale Beratung, Akquisethema, Mitarbeitergespräch). Je

nach Wunsch der TeilnehmerInnen können die verschiedenen

Bereiche in Kleingruppenarbeit vertieft und das clinical

reasoning unter Anleitung geübt werden.

W 40 (FP �) 2-teilig

Neurofeedback in der ergotherapeutischen Praxis

Edith Schneider, Dr, med. (Praxis für Ergotherapie, Stuttgart,

Germany)

Ergotherapeutische Methoden und Behandlungsverfahren

- Ergotherapeutische Technische Mittel/Medien, Hilfsmittel

In den letzten Jahren wird in vielen ergotherapeutischen

Praxen EEG-Biofeedback, auch Neurofeedback genannt,

durchgeführt. Besonders bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom

ist diese Art der Behandlung erfolgreich, so

dass bei einigen Kindern in relativ kurzer Zeit (40 bis 50

Behandlungseinheiten) die medikamentöse Versorgung mit

Ritalin verringert, beendet oder vermieden werden konnte.

Zurzeit wird unter der Leitung des Instituts für Verhaltensmedizin

der Universität Tübingen eine multizentrische Studie

zur Effektivität des Neurofeedback bei Kindern mit ADS/

DHS durchgeführt.

Wir sind eine Gruppe von ErgotherapeutInnen, die schon

länger erfolgreich mit Neurofeedback arbeiten, unter der

Leitung von Frau Priv.Doz. Dr. Ute Strehl vom Institut für Verhaltensmedizin

der Universität Tübingen schon seit 2 Jahren

an einem Qualitätszirkel teilnehmen und die Vorgehensweise

und die Erfolge diese Therapieform einem größeren Kreis

unserer KollegInnen vorstellen möchten.

Ausstellerworkshop 6

Das Bamberger Feinmotorik-Konzept – Videogestützte

Behandlung von feinmotorisch auffälligen

Kindern in der ergotherapeutischen Praxis

Dartfish Deutschland GmbH, Stefan Kuhrau

Durch die Reduzierung der Verordnungsmenge benötigt

die ambulante Ergotherapie neue Behandlungskonzepte,

um in Zukunft weiterhin erfolgreich zu sein.

Eine aussagekräftige Befunderhebung durch Nutzung

moderner Medien, strukturierte Vorgehensweise, Planung

der Therapie sowie eine gute Umfeldberatung gewährleisten

eine effektive und somit zielorientierte Ergotherapie.

Inhalte des Workshops:

Aufzeigen des IST Zustandes mittels Videovergleich

videogestützte Befunderhebung

darauf aufbauende Therapievorschläge/ Therapie

Transparenz der Behandlung durch Video mittels Vorher/

Nachher Vergleich

Dokumentation mittels Video für Krankenkasse/ Arzt/

Patienten

Weitergabe und Verwaltung

Aufzeigen von Sinn/ Unsinn zahlreicher Hilfsmittel

Zur Vertiefung des Themas werden praxisorientierte

Beispiele gezeigt und die Teilnehmer können die Vorgehensweise

testen, ausprobieren und erleben.

14.00 - 15.30

W 35 (FP �) FÜR SCHÜLER/-INNEN

Therapieziele:

klientenzentriert und betätigungsorientiert

Barbara Dehnhardt (Hannover, Germany)

In dem Workshop soll geklärt werden, was Klientenzentrierung

und Betätigungsorientierung bedeuten und wie sich

solche Arbeit auf die Therapie auswirkt. Erkennbar wird dies

in der Zielsetzung. Unter anderem soll das CMOP und das

COPM dabei kurz angesprochen und vorgestellt werden.

(Bitte ein paar Beispiele von gesetzten Zielen aus der

eigenen Erfahrung mitbringen, soweit schon vorhanden.)

Ausstellerworkshop 7

Amadeo – Der Durchbruch in der Handrehabilitation

tyromotion GmbH, Elisabeth Brugger (Ergotherapeutin

der Klink Judendorf-Strassengel)

Der Einsatz des Amadeo-Therapiesystems setzt neue

Maßstäbe in der Therapie der oberen distalen Extremität.

In diesem Workshop erfahren Sie mehr über die klinische

Anwendung des Amadeo Systems.

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt 29


Teilnahmebedingungen

Kongressort

Abstracts

Messe Erfurt

zu


den

Congress

Vorträgen

Center

unter www.kongress.dve.info

Gothaer Straße 34

99094 Erfurt

Telefon: 03 61 / 4000

Telefax: 03 61 / 400 11 11

E-Mail: info@messe.erfurt.de

Internet: http://www.messe-erfurt.de/

Veranstalter

Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.

Postfach 2208, 76307 Karlsbad

Becker-Göring-Str. 26/1, 76307 Karlsbad

Tel.: 0 72 48 / 91 81 - 0, Fax: 0 72 48 / 91 81 - 71

E-Mail: info@dve.info, www.dve.info

Kongressorganisation und Veranstalter der Ausstellung/Sponsoring

INTERPLAN AG, Eppendorfer Weg 204, 20251 Hamburg

Tel.: 0 40 / 32 50 92 - 30, Fax: 0 40 / 32 50 92 - 44

E-Mail: ergo2010@interplan.de

Anmeldung

Online-Anmeldung unter www.kongress.dve.info

Ihr Vorteil: Sie können sich Ihre Workshopteilnahme frühzeitig sichern

und erhalten sofort eine Anmeldebestätigung.

Alternativ können Sie das Anmeldeformular (Download unter www.kongress.

dve.info) so bald wie möglich an die INTERPLAN AG senden. Mit dem Absenden

der Anmeldung erkennen Sie die Zusatzbestimmungen, Teilnahme- und

Stornierungsbedingungen rechtsverbindlich an!

Im Fall einer manuellen Anmeldung per Formular muss die dritte Seite unterschrieben

mitgesendet werden. Die Anmeldung ist sonst ungültig. Die

Teilnahmegebühren sind gemäß § 4, 22a + b umsatzsteuerfrei.

Teilnahmegebühren

30

55. Ergotherapie-Kongress des Deutschen Verbandes der Ergotherapeuten e.V. 28. - 30. Mai 2010 in Erfurt

Dauerkarte

bis 25.04.2010

55. ERGOTHERAPIE-KONGRESS Mai 2010, Erfurt

Dauerkarte

ab 26.04.2010

DVE-Mitglieder

(auch EVS/ASE, VDEÖ)

130,00 Euro 200,00 Euro

DVE-Nichtmitglieder 200,00 Euro 270,00 Euro

Schüler/Studierende (Mitglied)

Elternzeit/Ruhestand/arbeitsuchend

48,00 Euro 96,00 Euro

Schüler/Studierende (Nichtmitglied)

Elternzeit/Ruhestand/arbeitsuchend

96,00 Euro 126,00 Euro

DVE-Funktionsträger 48,00 Euro 96,00 Euro

Poster-Referenten 48,00 Euro 96,00 Euro

Tageskarte (Mitglied) 70,00 Euro 70,00 Euro

Tageskarte (Nichtmitglied) 140,00 Euro 140,00 Euro

Einheitliche Preise

für alle Teilnehmer zusätzlich zur Dauer- bzw. Tageskarte

Workshop 90 Min. 30,00 Euro

Workshop 180 Min. 60,00 Euro

Tagesworkshop 90,00 Euro

Schülerworkshop 90 Min. 10,00 Euro

Schülerworkshop 180 Min. 20,00 Euro

Ausstellerworkshop 90 Min. 10,00 Euro

Lunchtüte pro Tag 9,00 Euro

Kongressparty Teilnehmer 10,00 Euro

Kongressparty Begleitperson 30,00 Euro

Kinderbetreuung pro Familie/Tag 10,00 Euro

Anmeldebestätigung und Rechnung

Die Anmeldungen werden nach Eingang schriftlich bestätigt. Die Anmeldebestätigung

ist gleichzeitig Rechnung für die von Ihnen bestellten Leistungen.

Sofern Workshops bereits ausgebucht sind, erfolgt die Berechnung nur für

die bestätigten Leistungen.

Zahlungen

A. Überweisung: Mit Ihrer Anmeldung wird die Zahlung fällig, spätestens 14

Tage nach Zusendung einer Rechnung. Überweisen Sie den Gesamtbetrag

aus Kongressgebühren inklusive der gebuchten weiteren Leistungen und

ggf. die Hotelzahlung auf das Konto:

INTERPLAN AG – Office Hamburg

w /HH-ERGO-10 + Name des Teilnehmers

HypoVereinsbank München

Konto Nr.: 654 028 4588 BLZ: 700 202 70

SWIFT-Code: HYVEDEMMXXX

IBAN: DE87 7002 0270 6540 2845 88

B. Kreditkarten: Bitte geben Sie auf dem Anmeldeformular Ihr Kreditkarteninstitut,

Ihre Kreditkartennummer, das Gültigkeitsdatum, die KPN-

Nummer (die letzten 3 Ziffern auf der Rückseite der Kreditkarte) und den

Karteninhaber an. Der Betrag der Kongress- und Workshopgebühren und

ggf. des Rahmenprogramms wird der Kreditkarte zum nächstmöglichen

Termin belastet. Der Gast, der die Hotelreservierung mit einer Kreditkarte

garantiert, erklärt sich damit einverstanden, dass INTERPLAN berechtigt

ist, die Kartenangaben als Gewährleistung der Zimmerreservierung an

das Hotel weiterzuleiten. Eine Hotelzahlung wird nicht abgebucht.

C. Lastschrift/Bankeinzug: Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihre vollständigen

Bankdaten an – Name und Ort Ihrer Bank, Kontoinhaber, BLZ und Kontonummer

– Ihr Konto wird zum nächstmöglichen Termin mit dem Betrag

der Kongress- und Workshopgebühren und ggf. des Rahmenprogramms

und aller Hotelübernachtungen belastet.

Workshopbuchungen

Bitte achten Sie bei der Auswahl auf die parallel stattfindenden Workshops.

Geben Sie auf dem Anmeldeformular Ihre Erst-, Zweit- bzw. Drittwahl an.

Sofern ein Workshop ausgebucht ist, werden Sie für einen der Alternativwünsche

eingebucht. Bei der Online-Anmeldung zeigt Ihnen das System, welche

Workshops bereits ausgebucht sind.

Die Workshops sind in ihrer Teilnehmerzahl begrenzt – es können bis zu 25

Personen teilnehmen. Die Registrierung für die Workshops erfolgt in der Reihenfolge

der Anmeldeeingänge. Weitere Hinweise zu den Workshops lesen

Sie in den Allgemeinen Informationen (siehe Seite 3).

Stornierung/Absage

Absage der Teilnahme am Kongress und/oder an Workshops

Bei Absage fallen folgende Stornierungsgebühren an:

Bei Eingang der Absage bis zum 25. April 2010: keine

Bei Eingang der Absage bis zum 04. Mai 2010: 30% der Teilnahmegebühr

Bei Eingang der Absage ab dem 04. Mai 2010: 100% der Teilnahmegebühr

Absagegebühr für Workshops – bei Absage nach dem 25.04.2010:

€ 5,00 / Workshop

INTERPLAN berechnet zusätzlich eine Bearbeitungsgebühr von EUR 15,00 für

Rückerstattungen sowie bei Doppelüberweisungen.

Ein Ersatzteilnehmer kann nur mit Zustimmung des Veranstalters und in der

gleichen Buchungskategorie gestellt werden.

Reservierungen, Buchungen, Änderungen und Stornierungen können aus

Gründen der Beweissicherung nur in schriftlicher Form vorgenommen werden.

Geben Sie bitte Namen, Adresse und Registriernummer an. Rückerstattungen

erfolgen aus organisatorischen Gründen nur bis zum 14.05.2010. Danach

können Rückerstattungen erst wieder nach dem Kongress bearbeitet werden.

Eventuelle Bankgebühren gehen zu Lasten der Teilnehmer.

Hotelreservierung über INTERPLAN – Anmeldefrist bis 28. März 2010

Bitte reservieren Sie ein Hotelzimmer online mit der Registrierung oder alternativ

über das Anmeldeformular. Weitere Informationen unter www.kongress.dve.info

Absage der Hotelreservierung bei Buchung über INTERPLAN

Reservierungsänderungen und Stornierungen müssen INTERPLAN schriftlich

mitgeteilt werden. Im Falle einer vorzeitigen Abreise ist das Hotel berechtigt,

dem Gast den gesamten reservierten Zeitraum in Rechnung zu stellen, es sei

denn, das Zimmer wird kurzfristig weitervermittelt.

Wenn ein Gast eine bestätigte Reservierung storniert, wird eine Rücktrittsgebühr

von EUR 20,00 (inkl. 19% USt) pro Zimmer im Namen und zu Gunsten

von INTERPLAN einbehalten.

Bei Absagen vor dem 28.03.2010 (Ausnahme: Radisson Hotel: 04.03.2010)

wird die Anzahlung abzüglich der Rücktrittsgebühr zurückerstattet. Danach ist

keine Erstattung möglich, es sei denn, das Hotel kann das Zimmer anderweitig

vermitteln. Eventuelle Bankgebühren sowie alle Kosten, die bei der Absage

oder Änderung der Reservierung oder bei Nicht-Anreise des Gastes entstehen,

gehen zu Lasten des Teilnehmers. Hotelstornierungen nach dem 28.03.2010

(Ausnahme: Radisson Hotel: 04.03.2010) werden von den Hotels komplett

berechnet – sowohl einzelne Nächte als auch der gesamte Aufenthalt.

Namensschilder und Kongressunterlagen

Auch in diesem Jahr gilt wieder: Namensschilder und, sofern gebucht,

Workshopteilnahmekarten werden bei Eingang der vollständigen Zahlung

bei INTERPLAN bis zum 07. Mai 2010, in der Woche ab dem 17. Mai 2010

per Post verschickt. Bitte zum Kongress mitbringen!

Teilnehmer, für die bis zum 07. Mai 2010 keine Zahlung bei INTERPLAN

eingegangen ist, erhalten Ihre Unterlagen vor Ort im Congress Centrum im

Tagungsbüro und bekommen diese nicht vorab zugesandt. Das Namensschild

ist gleichzeitig Kongressausweis (Dauer- oder Tageskarte) und somit Ihre Einlasskarte

zu den Vorträgen. Bitte tragen Sie das Namensschild deutlich sichtbar.

Bei Verlust von Kongressausweis oder Workshopkarten erfolgt kein Ersatz.

Teilnahmebestätigung/Fortbildungspunkte

Jeder Teilnehmerin/jedem Teilnehmer wird eine Teilnahmebestätigung ausgestellt

und vor Ort ausgehändigt. Auf der Teilnahmebestätigung sind auch

die mit der Kongress teilnahme erworbenen Fortbildungspunkte ausgewiesen.

Haftung

Der Veranstalter haftet nur bis zur Höhe der Teilnahmegebühren. Änderungen

des Veranstaltungsprogramms bleiben vorbehalten.

Stand: 29.01.2010 – Änderungen vorbehalten

Deutscher Verband der

Ergotherapeuten e.V.


KONGRESS ERFURT 28.-30. Mai 2010 – Ihr persönlicher Kongressplaner!

Freitag, 28.05.2010 Samstag, 29.05.2010 Sonntag, 30.05.2010

Eröffnung und

Verleihung des Ergotherapiepreises

9.00-10.30 Uhr

Eröffnungsvortrag

(Raum Carl Zeiss)

10.30-11.30 Uhr Pause

11.30-13.00 Uhr

13.00-14.00 Uhr Pause

14.00-15.30 Uhr

Abstracts zu den Workshops ab Seite 22.

15.30-16.00 Uhr Pause

ab 16.00 Uhr

DVE-Mitgliederversammlung

(Raum Carl Zeiss)

16.00-17.30 Uhr

ab 18.00 Uhr

Informationsveranstaltungen der DVE-Gremien

ab 20.00 Uhr

Kongressparty (Panoramasaal)

Öffnungszeiten der Fachausstellung: Freitag - Samstag 10.00-18.00 Uhr sowie Sonntag 10.00-14.00 Uhr


vml

Wir danken für Ihre Unterstützung:

Das

Gesundheitsforum

BORGMANN MEDIA

Schulz-

Kirchner

Verlag

D A T E N T E C H N I K

Die Rosenheimer Praxisprogramme

Aktion Gesunder Rücken e.V. verlost Sportgeräte mit AGR-Gütesiegel

Bei viel genutzten Alltagsgegenständen wie Betten, Bürostühlen aber auch bei Sportgeräten ist es wichtig,

dass diese den medizinischen Anforderungen an rückengerechte Produkte entsprechen. Aber woran

erkennt man als Ergotherapeut ein rückengerechtes Produkt?

Sicherheit gibt hier das unabhängige Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ der Aktion Gesunder Rücken e.V.

Ausgezeichnet werden ausschließlich Produkte, die den strengen Prüfkriterien einer unabhängigen medizinischen/therapeutischen

Expertenkommission genügen.

Die AGR e.V. stellt sich als Partner des DVE auf dem Ergotherapie-Kongress vor. Erstmals haben Kongressbesucher die Möglichkeit AGR geprüfte

Sportgeräte vor Ort auszuprobieren. Das Besondere: Einige der Produkte, wie Minitrampoline, Flexi-Bar, Jumper, Airex Matten werden auf dem

Kongress verlost. Ein Besuch bei der AGR lohnt sich also auf jeden Fall.

Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.

Postfach 22 08 · 76303 Karlsbad

Tel.: 0 72 48 / 91 81-0 · Fax: 0 72 48 / 91 81 71

E-Mail: info@dve.info · www.dve.info

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