Jahresbericht 2010 - Karussell Baden

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Jahresbericht 2010 - Karussell Baden

Jahresbericht 2010

Inhaltsverzeichnis

Editorial 3

Rückblick der Betriebsleitung 4

Willkommen - Die neue Betriebsleiterin stellt sich vor 6

Neues Angebot - Die Karussell Spielgruppe 8

Interview - Ein früherer Stammgast gibt Auskunft 10

Neuer Kurs - Spielen, beobachten, diskutieren 11

Café Chlötzlitreff 13

Karussell 2010 in Zahlen 14

Eindrücke - Sommerfest 16

Wir danken ganz herzlich 18

Kontaktadressen 19

Kirchplatz 3, 5400 Baden

Telefon 056 222 47 44

info@karussell-baden.ch

www.karussell-baden.ch

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Editorial

Liebe Mitglieder, liebe Gönner

Auch dieses Jahr können wir glücklicherweise mit einem Gewinn

abschliessen. Nach dem turbulenten Jahr 2008 mit grossen finanziellen

Schwierigkeiten, haben wir nun den Eindruck, dass das Karussell auf

soliden Beinen steht. Aus dieser finanziellen Sicherheit heraus haben wir

uns entschlossen, das Pensum der Betriebsleitung um 10 auf 50 Prozent

zu erhöhen. Es freut uns sehr, dass wir der Betriebsleitung so mehr

Arbeitszeit zur Verfügung stellen können um den Betrieb zu organisieren

und entwickeln.

Unsere Betriebsleiterin Katleen De Beukeleer hat gegen Ende des

Jahres entschieden, ihr Pensum im Karussell zu reduzieren. Sofort

haben wir uns auf die Suche nach einem Ersatz gemacht und sind auch

schnell fündig geworden. Unsere neue Mitarbeiterin heisst Meruana

Fischer und wir freuen uns, dass wir seit Januar 2011 zwei

Betriebsleiterinnen im Jobsharing zu je 25 Prozent anstellen können. Wir

sind überzeugt, dass dies für den Betrieb eine grosse Bereicherung ist.

Ich möchte mich dieses Jahr ausdrücklich bei Katleen De Beukeleer und

bei unseren treuen MitarbeiterInnen und HelferInnen sowie bei allen

weiteren „Heinzelmännchen“ und „guten Feen“ - die sich immer wieder

für das Karussell einsetzen - bedanken. Ohne die vielen guten Ideen und

Gedanken und den grossen freiwilligen Einsatz wäre das

Familienzentrum nicht dieser freundliche und einladende Ort der es

heute ist!

Herzlichen Dank auch an alle unsere Gönner und Spender, die den

Betrieb des Familienzentrums überhaupt möglich machen. Danken

möchten ich auch unseren Vorstandsleuten die sich immer wieder in

endlosen Sitzungen über die Zukunft des Karussells Gedanken machen

und für alle möglichen Probleme nach Lösungen suchen.

Euch allen ein herzliches Dankeschön!

Franziska Konrad

Präsidentin

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Rückblick der Betriebsleiterin

Gewisse Sicherheiten gibt es für jedes Karussell-Jahr: es wird intensiv,

es wird viel gelacht und es wird nie langweilig. Insofern wurden meine

Erwartungen auch im 2010 wieder erfüllt!

S.O.S. Räume

Nach mehr als drei Jahren als Betriebsleiterin sehe ich auch typische

Probleme, Lücken und unerfüllte Bedürfnisse wiederkehren. Eines dieser

Probleme ist der Platzmangel. Wir sind der Katholischen Kirche Baden

äusserst dankbar, dass sie uns das Haus am Kirchplatz 3 seit mehr als

10 Jahren kostenlos zur Verfügung stellt. Ohne diese Spende hätten

unsere VorgängerInnen und wir das Karussell nie betreiben können.

Leider ist dieses Haus als Familienzentrum aber eher ungeeignet, was

wir tagtäglich im Betrieb merken. Die Räume sind klein und sehr schnell

überfüllt, was das Angebot in allen Bereichen dämpft. Zwar ist in den

letzten Jahren unglaublich viel ehrenamtliche Arbeit geleistet worden,

um die Räumlichkeiten attraktiver zu gestalten. An den Grundrissen des

Gebäudes lässt sich dadurch aber leider nichts ändern. Ich hoffe sehr,

dass wir im 2011 eine Lösung für unser Raumproblem - oder zumindest

einen Anstoss dazu - finden können.

Entwicklungen im Café-Chlötzlitreff

Was mich besonders freut, ist dass das Herzstück des Karussells, das

Café, wieder sehr viele junge Eltern anzieht und wieder zu dem

geworden ist, wozu es ins Leben gerufen ist: ein Ort der Begegnung, wo

sowohl Eltern als auch Kinder unkompliziert Kontakte knüpfen und ihre

Erfahrungen teilen können.

Renovation des Treppenhauses

Auch die Treppenhaus-Renovation wird mir vom Jahr 2010 sehr gut in

Erinnerung bleiben... Das Treppengeländer brauchte dringend eine neue

Farbschicht und auch die Wände sahen nicht mehr gerade strahlend

frisch aus. Vorstandsmitglied Anja Nitsch leitete die Arbeiten sehr

professionell und mit unglaublich viel Engagement. Da es sich als

äusserst schwierig herausstellte, genug freiwillige MithelferInnen für

diesen Job zu gewinnen, hat Anja selber – mitten im heissen Sommer –

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sehr viel Freizeit für die Aufbesserung des Treppenhauses geopfert. Ich

danke speziell ihr, aber auch allen anderen Helferinnen und Helfern für

die super Arbeit und das tolle Resultat. Und natürlich auch der Firma

Maler Wind aus Wettingen, welche uns die Farbe gespendet hat.

Das MitarbeiterInnen-Team

Im Oktober 2010 haben wir zum ersten Mal einen „Teamtag“ mit dem

Personal durchgeführt. Kinder- und Café-Betreuerinnen,

Vorstandsmitglieder, Betriebsleitung und alle, die sich sonst fürs

Familienzentrum einsetzen, machten gemeinsam einen Ausflug zum

„Legionärspfad“ in Windisch und genossen anschliessend müde und

ausgehungert ein spätes Zmittag in Brugg.

Im November haben wir eine „hauseigene“ Spielgruppe eröffnen können.

Eines der Ziele des Karussell ist es, Frauen beruflich zu fördern. Im

diesen Sinne haben wir eine Spielgruppenleiterin gesucht, die zwar

erfahren und kompetent ist, aber (noch) keine entsprechende

Ausbildung gemacht hat und sich bei uns in diese Richtung beruflich neu

orientieren kann. Mit Monika Kläusler haben wir die ideale Person für

diese Aufgabe gefunden. Monika arbeitete schon seit mehreren Jahren

ehrenamtlich im Karussell-Hütedienst und kann ihre Qualifikationen nun

als selbständige Spielgruppenleiterin einsetzen. Wir hoffen sehr, dass

wir die Spielgruppe, welche jeden Donnerstagmorgen von 9 bis 11h30

stattfindet, auch in Zukunft weiterführen können!

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Das grosse „Event“ des letzten Jahres im Personalbereich war aber die

Suche nach einer geeigneten Co-Betriebsleiterin, da ich seit Januar

2011 mein Pensum reduziert habe. Mit Meruana Fischer haben wir eine

sehr sympathische, tolle, multitalentierte Kollegin gefunden, und ich

freue mich sehr, dass ich mit ihr nun Karussell-Liebe und Leid teilen

kann! Lesen Sie mehr über sie weiter unten.

Und sonst ist im 2010 noch viel mehr passiert und gemacht worden.

Neugierigen kann ich nur empfehlen, einfach mal vorbeizukommen!

Was mich immer wieder erstaunt und freut, ist die grosse Bereitschaft

vieler Leute, sich mit der grössten Selbstverständlichkeit freiwillig im

Familienzentrum zu engagieren. Im Jahr 2010 wurden 1854 Stunden

Freiwilligenarbeit geleistet. Das entspricht - nach Abzug der

ausbezahlten Entschädigungen – einem wirtschaftlichen Wert von rund

54'500 Franken (siehe auch S. 15 in diesem Heft). Vorstand, Café,

Kurswesen, Hütedienst, usw.: das Karussell lebt von der Knochenarbeit

sehr vieler Menschen, die ihre Freizeit für die gute Sache einsetzen.

Vielen, vielen Dank euch allen!

Willkommen!

Die neue Betriebsleiterin stellt sich vor

Katleen De Beukeleer

Betriebsleiterin

Seit dem 1. Januar 2011 bin ich in der Betriebsleitung des

Familienzentrum Karussell tätig. Zusammen mit Katleen, dem Vorstand

und unseren fleissigen und freiwilligen Mitarbeiterinnen, bringen wir das

Karussell zum Drehen und Spielen. Es freut mich sehr, dass ich nun

aktiv zu dieser Plattform gehöre, welche bereits seit vielen Jahren

multikulturellen Familien, Frauen und Kindern, Integration und

Unterstützung bietet.

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1966 im Bezirk Baden geboren, verbrachte ich hier auch meine Kindheit

und Jugend. Nach meiner Lehre und dem Abschluss der Handelsschule

zog es mich auf meinen Reisen ins Ausland. Fremde Kulturen und

Menschen haben mich immer sehr interessiert. Zudem bildete ich mich

regelmässig in der Persönlichkeitsentwicklung weiter. Als

Gefühlsmensch wollte ich fremde Kulturen erleben, erfahren und einfach

„mitten drin sein“. Vor allem interessierte mich immer, wie die Familien in

den jeweiligen Ländern leben.

1993 zog ich für 11 Jahre ins Tessin und gründete dort meine eigene

Familie. 1995 kam mein erster Sohn Ananda und im Jahr 2000 mein

zweiter Sohn Joy auf die Welt. Als junge und glückliche Mutter tauchte

ich ganz in meine neue Aufgabe ein. Doch schon bald – auch in der

Beziehung zu anderen Familien – merkte ich, dass wir als Eltern immer

wieder in- oder ausserhalb der eigenen Familie an Grenzen stossen. Ob

kulturelle, gesellschaftliche oder andere menschliche

Herausforderungen, sie sind und bleiben uns Menschen treu. Dies

faszinierte mich sehr, und so begann ich mich auch im pädagogischtherapeutischen

Bereich weiterzubilden. Seit 1998 sammle ich im Tessin

und in der Deutschschweiz als prozessorientierter Familien- und

Individualcoach, Seminarleiterin, Erzieherin und stellvertretende

Krippenleiterin meine Erfahrungen. Gemeinsam mit meinem Mann leite

ich zudem Kinderferienlager.

Mein Teil der Vision des Familienzentrums Karussell besteht darin, dass

es sich weiterhin mit einladendem Klang und fröhlichem Spielen dreht

und Familien und Kulturen in unserer zur Vereinsamung gefährdeten

Kultur zusammenbringt. So können sich neue familien- und

kulturfreundliche Synergien bilden und jeder Mensch, jede Familie kann

in sich das Gefühl der „Zugehörigkeit“ nach Hause tragen.

In diesem Sinne freue ich mich, vielen Menschen zu begegnen, die

gerne vom Angebot des Familienzentrum Karussell profitieren oder die

gerne mit uns motiviert neue Ideen und

Initiativen angehen!

Meruana Fischer

Betriebsleiterin

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Neues Angebot

Die Karussell Spielgruppe

Am Donnerstag. 25. November fand erstmals in einer Kleingruppe von 4

aufgeweckten Mädchen und Jungen zwischen 2 ¼ und 4 Jahren ein

Spielgruppenvormittag während 2 ½ Stunden statt.

Mit einem einfachen Liedvers wird jedes Kind begrüsst. Anhand zweier

Gesichterfiguren - das eine lacht, und das andere ist traurig - können

sich die Kinder nach ihrem momentanen Wohlbefinden das zutreffende

Gesicht aussuchen. Falls es ihre Spannung zulässt singen die Kinder

auch gerne mit. Meist ist die anfängliche Zurückhaltung innert Kürze der

natürlichen kindlichen Neugierde gewichen.

Da gibt es so viel Neues und Interessantes in der kleinen Welt der

Schützlinge zu entdecken. Was liegt da näher als das Spielkamerädli?

Oft schlüpfen die Kleinen in verschiedene Rollen, um diese mit grossem

Eifer im Spiel zu erleben. Genauso toll ist es aber auch als kleine

Bäuerin oder Bauer den Hof mit Kühen, Schweinen, Pferden, Hunden,

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Katzen und Ziegen zu bewirtschaften. Auf einmal werden die Tiere

lebendig und sprechen ihre eigene Sprache. Da staunt selbst die

Spielgruppenleiterin! Freude bereitet den Kindern die Spielküche. Mit

allerhand Zubehör kochen sie feine Gerichte, sei`s nun Pouletschenkel

mit Pommes oder verschiedene Gemüsebeilagen. Zum Dessert gibt’s

nicht selten feine Muffins direkt aus dem Backofen. Kreativ lässt sich der

Kindertisch decken.

Während all den Geschehnissen bekommen die Kinderbäuchlein Hunger

auf eine richtige Zwischenmahlzeit. Mit einem: „Mir gäbe enander d`

Hand und wünsche en Guete mitenand!“ schmeckt das feine Znüni, das

die Mami mitgegeben hat. Ich darf anfügen, dass das Znüni vom

Nachbarn jeweils eine magische Anziehungskraft ausübt, sodass wir

nicht selten auch miteinander teilen. Wenn alle für ein kleines Weilchen

sitzen, gibt’s meistens eine spannende Bilderbuchgeschichte zu hören.

Vom kleinen Mäuslein auf Entdeckungsreise oder dem kleinen König,

welcher keine Lust zum Aufräumen hat.

Frisch gestärkt darf, wer Lust hat, basteln. Mit Eifer wird gemalt, geklebt,

kleine Löchlein gestanzt, Zickzack in die Kronen geschnitten und

kunstvoll verziert.

So vergeht die Zeit im Fluge und zum Ausklang singen wir im Kreis

unser „Adios Goodbye“ Liedli.

Monika Kläusler

Spielgruppenleiterin

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Interview

Ein früherer Stammgast gibt Auskunft

Hallo Andrin, danke fürs Interview. Chönntisch du dich bitte

vorstelle?

Ich heisse Andrin und wone z Ännetbade und ich gange zu de Frau Som

in Chindergarte.

Was machsch du am liebschte?

Am liebschte tuen ich male.

Vo wem kännsch du s Karussell?

Vo miinere Mamma.

Was hets alles im Karussell?

Also wänn mer inechunt hets en Infotafele.

Het‘s susch no öppis i dem Ruum?

Es het e Ruschbahn und en Drehsässel.

Für was hets denn e Rutschbahn? So öppis git‘s doch süsch nur

dusse?

Also weisch wenn d Mamma oder de Pappa tüend d Prospäckt aluege

dänn chönd d Chinde ebe Rutschbahn fahre.

Was gits suscht no z gseh im Karussell?

Im erschte Stock hets grad d Chuchi wenn mer ufechunnt und rächts

isch’s Spielzimmer. Und im 2.Stock isch s‘WC und nomol en Spielruum.

Wele Ruum findisch du am lässigschte?

Jede Ruum.

Was macht mer im Karussell? Was isch s Karussell für en Ort?

Es isch en Träffort.

Was hesch du scho alles erläbt im Karussell?

Also bi spezielle Aläss tuet mer baschtle und mer chann au Chrone

verziere. S Kids-City isch immer im Karussell und es Advänds-Singe isch

mol gsii und…mer chann au Kürs mache…also ich bin eigentlich immer

da wenn Kids-City isch und Singe.

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Jetzt gaan ich nümme so viel is Karussell will ich ebe am Ziischtig

Namittag immer Chindsgi han…..aber i de Ferie chönnt ich mal gah.

Was hesch du am schönschte gfunde vo allne Erläbnis im

Karussell?

Alles gliich schön.

Birgit Kaufmann

Vorstandsmitglied und Mami von Andrin

Neuer Kurs

Spielen, beobachten, diskutieren

Im Frühling gelang es dem Famillienzentrum Karussell, Sandra Suter als

Kursleiterin für den Kleinkinderkurs zu gewinnen. Im Kurs werden Kinder

beim Spiel beobachtet und verschiedene Erziehungsfragen diskutiert.

Nach der Geburt der zweiten Tochter, wollte ich gerne etwas mit meiner

älteren Tochter alleine unternehmen. So kam mir dieser Kurs sehr

gelegen. Gerade noch rechtzeitig konnte ich für uns einen Platz

ergattern.

In jedem Kurs wird ein Thema passend zur jeweiligen Jahreszeit

behandelt. Bei uns ging es rund um den Sommer, den Herbst und das

Wasser. Es nahmen sechs Kinder zwischen einem und drei Jahren mit

ihren Müttern teil. Sandra hatte jeweils eine Decke über den Boden

gelegt und in der Mitte befand sich ein Glöckchen, mit dem durfte immer

ein Kind den Beginn einläuten. Danach sangen wir das Lied „Guete,

guete Tag jublets Finkli uf em Haag“ und schon ging es weiter mit einem

Vers, ein anderes Mal mit dem Schiffli - Spiel. Einmal machte Sandra

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Knete und die Kinder konnten nach Lust und Laune Figuren herstellen.

Meistens folgte dann der Block, bei dem die Kinder frei spielen konnten

und die Eltern sie dabei beobachteten: Mit wem spielt mein Kind? Mit

welchen Spielsachen?

Schon bald war es Zeit für einen Znüni. Äpfel und Wasser nahm Sandra

mit, wer etwas anderes wollte, musste selber dafür sorgen. Es wurden

auch während dem Znüni unter den Erwachsenen Meinungen

ausgetauscht. Mit dem Lied „Händli wäsche, suuber wäsche“ wurde das

Essen beendet.

Themen, die uns Mütter während des Kurses beschäftigten waren:

Meins und Deins; Die Sache mit dem Teilen; Was bedeutet Glück für

mich?; Der Weg zurück zum Wesentlichen - Was ist wichtig für mich. So

entstand immer eine sehr interessante Diskussion, in der Sandra uns mit

guten Ratschlägen unterstützte.

Die Tanzlieder durften nicht fehlen. Das machte den Kindern sehr viel

Spass. Am Schluss sangen wir jeweils das Abschiedslied und freuten

uns schon auf die nächste Woche.

Noch heute fragt meine Tochter manchmal nach Dingen, die wir im Kurs

gemacht haben. Es hat ihr sehr gut gefallen und auch mir haben die

Erziehungssequenzen viel gebracht. So kann ich diesen Kurs nur

wärmstens empfehlen. Sandra ist eine tolle und fröhliche Kursleiterin. Ich

freue mich schon darauf, mit meiner jüngeren Tochter diesen Kurs zu

besuchen, sobald sie alt genug ist.

Katja Karrer

Kursbesucherin und Vorstandsmitglied

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Café Chlötzlitreff

Das Café Chlötzlitreff ist ein gemütlicher Ort, wo sich Eltern mit ihren

Kindern treffen können. Bei einer Tasse guten Kaffee oder anderem

Getränk können sie plaudern, während die Kinder in unmittelbarer Nähe

spielen. Kreative Spielzeuge sind vorhanden. Für die Kinder gibt es

gratis leckeren Sirup.

Natürlich kommen meistens Mütter mit Kindern oder auch Grossmütter

mit Enkelkindern. Das ist normal - die Väter sind meistens beim

Arbeiten. Aber selbstverständlich sind auch Väter sehr willkommen. Also

Väter: Wenn ihr mit den Kindern unterwegs seid, kommt vorbei! Es

erwartet euch eine spannende Zeit im Karussell!

Während die Kinder spielen, wird unter den Eltern Interessantes

diskutiert. Man findet ganz einfach neue Kontakte und Freunde.

Natürlich wird meistens über die Kinder geredet. Viele kleine und grosse

Fragen können in lockerer Atmosphäre besprochen und beantwortet

werden. Die Kinder haben in der Zeit viel Spass. Am liebsten spielen sie

mit der Kinderküche oder turnen auf der Matratze herum. Es gibt auch

interessante Spielsachen für Babies oder grössere Kinder.

Einmal pro Monat gibt es einen speziellen Anlass, der „Themencafé“

heisst. Eine eingeladene Fachperson behandelt ein Thema aus dem

Bereich Kinder und Familie. Die Eltern können Fragen stellen und oft

entstehen daraus angeregte Diskussionen.

Am Ende des Cafétreffs helfen die Kinder und Eltern beim Aufräumen

des Spielzeugs mit. Das ist einerseits sehr nett, andererseits auch gut

für die Kinder, so dass sie lernen, nach dem Spielen alles wieder in

Ordnung zu bringen. Am Schluss sind alle zufrieden und bei guter

Laune. Es gibt Kinder, die noch länger bleiben möchten, aber es dauert

zum Glück nicht lange, bis das Café Chlötzlitreff wieder geöffnet ist:

Jeden Dienstag- und Donnerstag-nachmittag von 15 bis 17 Uhr.

Lucia Kober

sorgt für die Gäste im Café Chlötzlitreff

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Karussell 2010 in Zahlen

Betrieb und Organisation

Das Haus 100m² verteilt auf 4 Stockwerken

Parterre: Betriebsleitung, Infothek, Spielecke

1. Stock: Café/Kursraum mit Spielecke, Küche

2. Stock: Spielzimmer (Kinderhütedienst),

Bad mit Wickelmöglichkeit

3. Stock: Fachstelle Kinder & Familien

Die Angebote Offenes Café, Themencafé

Offene Kinderhüeti

Kurse für Kinder und Erwachsene

Deutschkurs für Kleinkinder

Spielgruppe

Fröhliches Haareschneiden

Babysittervermittlung

Raumvermietung

Infothek

Öffnungszeiten von 9 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr

frei zugänglich, 47 Wochen/Jahr

BesucherInnen 618 Kinder in der Kinderhüeti

412 Erwachsene mit 400 Kindern

aus 29 Gemeinden im Café

5880 Zugriffe auf die Karussell-Website

MitarbeiterInnen 2 Betriebsleiterinnen, je 25 Stellenprozent

17 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen

1 Putzfrau, ca. 2 Std./Woche

1 Babysittervermittlerin, ca. 1,5 Std./Woche

1 Spielgruppenleiterin, ca. 3,5 Std./Woche

Verein 157 Mitglieder, 40 Gönner aus 36 Gemeinden

7 Vorstandsmitglieder

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Finanzen

Aufwand

rund Fr. 70 600 davon Betrieb Fr. 20 500

Miete Unterhalt Fr. 16 600

Betriebsleitung Fr. Fr. 30 000

PR Fr. 3 500

Ertrag

rund Fr. 82 400 davon Betrieb Fr. 23 800

Gemeindebeiträge Fr. 23 000

Kirchenbeiträge Fr. 3 600

Spende Hausmiete Fr. 13 200

Mitglieder Fr. 2 600

Spenden/Gönner Fr. 16 200

Gewinn

rund Fr. 11 900

Die genauen Zahlen zur Rechnung finden sich ab 30. März 2011 auf

unserer Website.

Freiwilligenarbeit

Geleistete Stunden 2010 zirka 96 Stellenprozent

(ohne entlöhnte Stunden oder 1854 Stunden

der Betriebsleitung, der Spielgruppenleiterin,

der Babysittervermittlerin und der Putzfrau)

davon Mitarbeiterinnen 1166 Std.

Andere 105 Std.

Vorstand 583 Std.

Wirtschaftlicher Wert (Annahme Fr. 35.-/Std.) Fr. 64 899

Effektiv ausbezahlte Entschädigung Fr. 10 395

Gratisarbeit im Wert von Fr. 54 504

Infos zur Freiwilligenarbeit auf:

www.bfs.admin.ch > Themen > Wirtschaftliche und soziale Situation der

Bevölkerung > Unbezahlte Arbeit

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Eindrücke

Sommerfest, 11. September 2010

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Wir danken herzlich…

…den Kirchengemeinden, Gemeinden und Institutionen, Gönnerinnen,

Spendern und den Freiwilligen!

Finanzielle Unterstützung (Erwähnung ab Fr. 100.—)

Katholische Kirchgemeinde Baden

Stadt Baden

pro juventute Aargau

Gemeinde Wettingen

Boveri Stiftung, Zürich

Kiwanis Club Baden

Brockenstube Gemeinnütziger Frauenverein Baden

Gemeinde Ennetbaden

Gemeinde Obersiggenthal

Katholische Kirchgemeinde Wettingen

Stadtcasino Baden

Migros Baden

Reformierte Kirchgemeinde Baden

Forum Elle Migros Genossenschafterinnen, Sekt. Aargau

Konrad Paul, Ennetbaden

Gellert Karin, Wettingen

Karrer Katja, Baden

Alstom, Baden

Baumgartner Beatrix, Wettingen

Mülli Margaritha, Baden

Lehman Füter Eva, Baden

Kloter Christian und Regine, Baden

Müller Sybille und Schmid Gavin, Ennetbaden

Auer Roland und Carmen, Baden

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Kontaktadresse Vorstand

Franziska Konrad, Birkenweg 18a, 5412 Gebenstorf

056 222 32 92, gmuer.konrad@bluewin.ch

Kontaktadresse Betriebsleitung

Meruana Fischer und Katleen De Beukeleer

Kirchplatz 3, 5400 Baden

056 222 47 44, info@karussell-baden.ch

© Karussell 02.2011 Redaktion: Karussell Produktion: Karussell Druck: LP COPY CENTER

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