2006 - Marienhaus-Klinikum-Ahr

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2006 - Marienhaus-Klinikum-Ahr

MARIENHAUS KLINIKUM

IM KREIS AHRWEILER

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MARIEN

HAUS

GmbH Waldbreitbach

Qualitätsbericht 2006


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

Inhaltsverzeichnis

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MARIEN

HAUS

GmbH Waldbreitbach

Vorwort ............................................................................................................................................................................................................ 3

Einleitung ........................................................................................................................................................................................................ 4

A Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses ............................................................................................................. 6

A-1 Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses..................................................................................................................... 6

A-2 Institutionskennzeichen des Krankenhauses........................................................................................................................ 6

A-3 Standort(nummer) ......................................................................................................................................................................... 6

A-4 Name und Art des Krankenhausträgers.................................................................................................................................. 6

A-5 Akademisches Lehrkrankenhaus ............................................................................................................................................... 6

A-6 Organisationsstruktur des Krankenhauses............................................................................................................................ 7

A-7 Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie................................................................................................... 9

A-8 Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte des Krankenhauses ....................................................... 9

A-9 Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses .................. 10

A-10 Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses ....................................................................... 12

A-11 Forschung und Lehre des Krankenhauses ............................................................................................................................. 13

A-12 Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus nach § 108/109 SGB V (Stichtag 31.12. des Berichtsjahres) .... 13

A-13 Fallzahlen des Krankenhauses................................................................................................................................................... 13

B Struktur- und Leistungsdaten der Organisationseinheiten /Fachabteilungen ....................................................... 14

B-1 Innere Medizin (Bad Neuenahr) .............................................................................................................................................. 14

B-2 Innere Medizin (Adenau) ............................................................................................................................................................ 21

B-3 Akutgeriatrie und Frührehabilitation (Bad Neuenahr) ................................................................................................... 27

B-4 Allgemein- und Unfallchirurgie (Bad Neuenahr) ...............................................................................................................34

B-5 Allgemein-, Visceral- und Unfallchirurgie (Adenau) ......................................................................................................... 41

B-6 Gefäßchirurgie (Bad Neuenahr) .............................................................................................................................................. 47

B-7 Anästhesie und Intensivmedizin (Bad Neuenahr) ............................................................................................................ 52

B-8 Anästhesie und Intensivüberwachung (Adenau) ............................................................................................................. 56

B-9 Urologie (Bad Neuenahr) .......................................................................................................................................................... 60

B-10 Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Bad Neuenahr) ....................................................................................................... 66

B-11 Orthopädie (Bad Neuenahr) ..................................................................................................................................................... 73

B-12 Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (Bad Neuenahr) ................................................................................................................ 78

B-13 Radiologie und Nuklearmedizin (Bad Neuenahr) ............................................................................................................. 83

C Qualitätssicherung ...................................................................................................................................................................... 88

C-1 Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach

§ 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 SGB V (BQS-Verfahren) .................................................................................................................... 88

C-2 Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht gemäß § 112 SGB V ............................................................................ 90

C-3 Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen (DMP)

nach § 137f SGB V.......................................................................................................................................................................... 91

C-4 Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung ........................................ 91

C-5 Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 SGB V.................................................... 91

C-6 Ergänzende Angaben bei Nicht-Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach

§ 137 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 SGB V (Ausnahmeregelung)................................................................................................................ 91

D Qualitätsmanagement ............................................................................................................................................................... 92

D-1 Qualitätspolitik .............................................................................................................................................................................. 92

D-2 Qualitätsziele ................................................................................................................................................................................ 94

D-3 Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements.......................................................................................... 94

D-4 Instrumente des Qualitätsmanagements............................................................................................................................ 97

D-5 Qualitätsmanagement-Projekte............................................................................................................................................. 98

D-6 Bewertung des Qualitätsmanagements............................................................................................................................... 99


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

Vorwort

Marienhaus GmbH Waldbreitbach

Die Marienhaus GmbH wurde 1903 von der Ordensgemeinschaft

der Waldbreitbacher Franziskanerinnen gegründet

und zählt heute mit mehr als 50 Einrichtungen

– Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Kinder-

und Jugendhilfeeinrichtungen, Hospizen und einigen

weiteren Einrichtungen – zu den großen christlichen

Trägern in Deutschland. Die Häuser liegen in den Bundesländern

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem

Saarland und Hessen. Insgesamt arbeiten in der Marienhaus

GmbH etwa 11.000 Frauen und Männer.

Die Ordensgemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen

entstand im Jahre 1863. Mutter Rosa Flesch

(1826-1906), die Stifterin der Gemeinschaft, und ihre

Mitschwestern kümmerten sich um die Ärmsten ihrer

Zeit und halfen dort, wo die Not am größten war. In diesem

Geiste haben die Waldbreitbacher Franziskanerinnen

die Einrichtungen über viele Jahrzehnte geprägt

und ihnen ihren unverwechselbaren Charakter gegeben.

Das verpflichtet. Und so ist es erklärtes Anliegen

der Marienhaus GmbH, den christlichen Charakter der

vormals ordenseigenen Einrichtungen zu erhalten und

sie in eine sichere Zukunft zu führen.

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GmbH Waldbreitbach

Als christliches Unternehmen orientieren wir uns „am

Leben und an der Botschaft Jesu. Leitlinien unseres Handelns

sind daher seine Nächstenliebe, seine bedingungslose

Annahme des Mitmenschen und seine besondere

Zuwendung zu den Randgruppen der Gesellschaft.“ –

So heißt es im Leitbild, das sich die Marienhaus GmbH

1996 als Grundgesetz und Wegweiser für die Zukunft

gegeben hat.

Größe, Leistungsstärke und Kompetenz sind Markenzeichen

der Marienhaus GmbH. Und als großes Unternehmen

bekennt sich die Marienhaus GmbH zu ihrer gesellschaftlichen

Verantwortung. Größe und Verantwortung

verlangen aber auch nach Solidarität, beispielsweise

mit den Menschen, die sich in der Gesellschaft kaum

Gehör verschaffen können. – Beispielsweise schwerstkranke

und sterbende Menschen. Um ihnen ein Leben in

Würde bis zuletzt ermöglichen zu können, wurde 2003

die Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung gegründet. – Auch

das zeichnet ein christliches Unternehmen wie die Marienhaus

GmbH aus.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

Einleitung

Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler

Einige Einrichtungen der Marienhaus GmbH haben sich

zu fusionierten Verbünden zusammengeschlossen, um

ihre Leistungsfähigkeit in einem sich verändernden Gesundheitsmarkt

auszubauen und unter Beweis zu stellen.

Zu diesen Einrichtungen zählt auch das Marienhaus

Klinikum im Kreis Ahrweiler. Es ist entstanden aus der

Fusion des Krankenhauses Maria Hilf in Bad Neuenahr

- Ahrweiler, dem St. Josef - Krankenhaus in Adenau und

der Brohltalklinik St. Josef, einer Fachklinik für geriatrische

Rehabilitation in Burgbrohl (Anm.: Die Brohltalklinik

ist als Rehabilitationseinrichtung allerdings nicht

Gegenstand dieses Qualitätsberichtes).

Geschichte des Krankenhauses Maria Hilf,

Bad Neuenahr

Das Krankenhaus wurde 1885 eingeweiht und in Betrieb

genommen. Der Stifter des Krankenhauses, Georg

Kreuzberg, erlebte dies nicht mehr. Seine Kinder führten

die „Georg Kreuzberg Stiftung Maria Hilf“ fort und

übertrugen die Leitung des Hauses den Waldbreitbacher

Franziskanerinnen. Die Zahl der Patienten nahm

im Laufe der Zeit stetig zu, in beiden Weltkriegen diente

das Krankenhaus zudem als Lazarett. Nach dem zweiten

Weltkrieg wurde das Haus erstmals erweitert. In der

Folge zeigte sich jedoch bald, dass ein Neubau unumgänglich

war. Haus und Grundstück wurden hierfür

im Sinne des Stifters den Franziskanerinnen von Waldbreitbach

übertragen und 1968 wurde nach vierjähriger

Bauzeit das neue Krankenhausgebäude bezogen. In den

nunmehr fast 130 Jahren ihres Bestehens hat die Klinik

den jeweiligen Anforderungen stets umfassend Rechnung

getragen und ist bis in die heutige Zeit ein Haus,

in dem die ganzheitliche Betreuung der Menschen im

Mittelpunkt von Medizin und Pflege steht.

Heute verfügt das Krankenhaus über 318 Betten, davon

9 Intensivbetten, und ist ein Haus der Grund- und Regelversorgung.

In den Hauptfachabteilungen Allgemeine

und Unfall- Chirurgie, Gefäßchirurgie, Innere Medizin,

Geriatrie und Frührehabilitation, Urologie, Gynäkologie

und Geburtshilfe, Anästhesie und Intensivmedizin,

den Belegabteilungen Orthopädie und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

sowie der im Hause angesiedel-

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HAUS

GmbH Waldbreitbach

ten Radiologischen Praxis werden jährlich ca. 10000 Patienten

stationär und über 15.000 Patienten ambulant

versorgt.

Geschichte des St. Josef- Krankenhauses, Adenau

Die Geschichte des St. Josef Krankenhauses in Adenau

steht in enger Verbindung mit der Ordensgründung

der Franziskanerinnen von Waldbreitbach. Bereits

sechs Wochen nach den Gründungsfeierlichkeiten nahmen

Ordensschwestern die ambulante Krankenpflege

in Adenau auf. Das eigentliche Krankenhaus in Adenau

konnte 1867 bezogen werden. Nach schweren Bewährungsproben

in den beiden Weltkriegen, u. a. als

Frontlazarett, und unter den Vorzeichen des neu beginnenden

Rennbetriebes auf dem Nürburgring bzw. der

wachsenden Motorisierung erwies sich das Krankenhaus

als zu klein.

Um den steigenden Anforderungen an Diagnose und

Therapie gerecht zu werden, wurde ab 1963 mit einem

großräumigen Neubau begonnen, indem ab 1966 der

Krankenhausbetrieb aufgenommen werden konnte.

1986 erfolgte aufgrund des medizinisch-technischen

Fortschrittes ein erneuter Umbau, bei dem auch den

kommunikativen Bedürfnissen der Patienten, z. B. durch

die Cafeteria, umfassend Rechnung getragen wurde.

Im Jahr 2000 schließlich konnte die neue chirurgische

Ambulanz, die neue Zentralsterilisation sowie eine Abteilung

zur interdisziplinären Intensivbehandlung, die

nach modernsten und zukunftorientierten Kriterien

eingerichtet wurde, in Betrieb genommen werden.

Heute verfügt das Krankenhaus über 134 Betten, es ist

ein Haus der Grundversorgung. In den Hauptfachabteilungen

Chirurgie, Innere und Anästhesie werden jährlich

ca. 3000 Patienten stationär versorgt.

Beide Akutkrankenhäuser in Bad Neuenahr und Adenau

sind seit 2005 nach proCum cert inkl. KTQ (Kooperation

für Transparenz und Qualität in Gesundheitswesen)

zertifiziert.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

Verantwortlicher für die

Erstellung des Qualitätsberichts:

Dr. med. Thomas Kemkes

Ltg. Qualitäts- und Prozessmanagement

Tel.: 02641 / 83 - 5407

Weitere Ansprechpartner:

Benno Kastenholz

Qualitätsmanager (DGQ)

Tel.: 02641 / 83 - 6014

Gaby Radermacher

Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 02641 / 83 - 5750

Gerd Distelrath

Patientenfürsprecher Bad Neuenahr

Tel. 02641 / 35221

Renate de Temple

Patientenfürsprecherin Adenau

Tel. 02691 / 8590

Birgit Schmid

Krankenhausoberin

Lob- und Beschwerdemanagement

Tel. 02641 / 83 - 5750

Karin Reicherz

Pflegedirektorin

Tel. 02641 / 83 - 5750

Prof. Dr. Dieter Hofmann

Ärztlicher Direktor

Tel. 02641 / 83 - 5250

Bernd Witte

Kaufmännischer Direktor

Tel. 02641 / 83 - 5751

Links:

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Homepage des Marienhaus Klinikums

im Kreis Ahrweiler:

www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Homepage der Marienhaus GmbH:

www.marienhaus-waldbreitbach.de

Homepage der

Waldbreitbacher Franziskanerinnen:

www.waldbreitbacher-franziskanerinnen.de

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GmbH Waldbreitbach

Die Krankenhausleitung, vertreten durch Herrn Bernd

Witte, Kaufmännischer Direktor, ist verantwortlich für

die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben im

Qualitätsbericht.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

A Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

A-1 Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses

PLZ: 53474

Ort: Bad Neuenahr - Ahrweiler

Straße: Dahlienweg

Hausnummer: 3

Krankenhaus-URL: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Email: info@maw.marienhaus-gmbh.de

Telefon-Vorwahl: 02641

Telefon: 830

Fax-Vorwahl: 02641

Fax: 831771

A-2 Institutionskennzeichen des Krankenhauses

IK-Nummer 260710087

A-3 Standort(nummer)

0

A-4 Name und Art des Krankenhausträgers

Name des Trägers: Marienhaus GmbH Waldbreitbach

Träger-Art: freigemeinnützig

A-5 Akademisches Lehrkrankenhaus

Lehrkrankenhaus: Nein

Name der Universität: Entfällt

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Das Direktorium des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler


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A-6 Organisationsstruktur des Krankenhauses

• Hauptfachabteilungen im Krankenhaus Maria Hilf, Bad Neuenahr

Anästhesie und Intensivmedizin mit 9 Betten

Chefarzt: Dr. Günter- Heribert Vins Tel. 02641 / 83-5150

Allgemein- und Unfallchirurgie mit 70 Betten

Chefarzt: Prof. Dr. Dieter Hofmann Tel. 02641 / 83-5250

Gefäßchirurgie mit 20 Betten

Chefarzt: Dr. Christian Sprenger Tel. 02641 / 83-5347

Gynäkologie und Geburtshilfe mit 30 Betten

Chefarzt: Dr. Josef Spanier Tel. 02641 / 83-5350

Innere Medizin mit 85 Betten

Chefarzt: Dr. Rainer Kunert Tel. 02641 / 83-5450

Akutgeriatrie und Frührehabilitation mit 30 Betten

Chefarzt: Dr. Heinz L. Unger Tel. 02636 / 53-3650

Urologie mit 30 Betten

Chefarzt: Dr. Herbert Griesbaum Tel. 02641 / 83-5650

Radiologie

Chefarzt: Dr. Alfons Erwes Tel. 02641 / 83-5550

• Belegabteilungen im Krankenhaus Maria Hilf, Bad Neuenahr

Orthopädie mit 30 Betten

Leitende Ärzte: Prof. Gerhard Anders Tel. 02641 / 83 - 5346

Dr. Kell Behrens Tel. 0700 / 70170170

Dr. Reinhard Küpper

Dr. Michael Stegers

Dr. Johannes Neff

HNO mit 13 Betten

Leitende Ärzte: Dr. Paul- Adolf Holterhoff Tel. 02641 / 83-5744

Dr. Peter Stapper

Dr. Thomas Krick

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• Hauptfachabteilungen im St. Josef- Krankenhaus, Adenau

Allgemein-, Unfall- und Visceralchirurgie mit 50 Betten

Chefarzt: Dr. Klaus Hindrichs Tel. 02691 / 303-4250

Innere Medizin mit 60 Betten

Chefarzt: Dr. Hans-Töner Steffens Tel. 02691 / 303-4450

Interdisziplinäre Überwachungsstation mit 4 Betten

Chefarzt: Dr. Werner Spira Tel. 02691 / 303-4100

A-6.1 Fachabteilungen

# Abteilungsart

Schlüssel Fachabteilung

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1 HA 0100-Innere_Bad_Neuenahr Innere Medizin (Bad Neuenahr)

2 HA 0100-Innere_Adenau Innere Medizin (Adenau)

3 HA 0102-Akutgeriatrie_Bad_Neuenahr Akutgeriatrie und Frührehabilitation (Bad Neuenahr)

4 HA 1500-Chirurgie_Bad_Neuenahr Allgemein- und Unfallchirurgie (Bad Neuenahr)

5 HA 1500-Chirurgie_Adenau Allgemein-, Unfall- und Visceralchirurgie (Adenau)

6 HA 1550-Gefaesschirurgie_Bad_Neuenahr Gefäßchirurgie (Bad Neuenahr)

7 HA 3600-Intensiv_OP Anästhesie und Intensivmedizin (Bad Neuenahr)

8 HA 3600-Intensiv_Adenau Anästhesie und Intensivüberwachung (Adenau)

9 HA 2200-Urologie_Bad_Neuenahr Urologie (Bad Neuenahr)

10 HA 2400-Gynaekologie_Bad_Neuenahr Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Bad Neuenahr)

11 BA 2300-Orthopaedie_Bad_Neuenahr Orthopädie (Bad Neuenahr)

12 BA 2600-HNO_Bad_Neuenahr Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (Bad Neuenahr)

13 HA 3300-Radiologie Radiologie und Nuklearmedizin (Bad Neuenahr)

HA = Hauptfachabteilung

BA = Belegabteilung


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A-7 Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie

Besteht regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie? Nein

Psychiatrisches Krankenhaus: Nein

A-8 Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte des Krankenhauses

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# Versorgungsschwerpunkt Teilnehmende Fachabteilungen Erläuterungen

1 VS03 -

Schlaganfallzentrum

2 VS00 -

Geriatrisches Zentrum

• 0100-Innere_Bad_Neuenahr - Innere Medizin

• 0102-Akutgeriatrie_Bad_Neuenahr - Innere Medizin/

Schwerpunkt Geriatrie

• 1550-Gefaesschirurgie_Bad_Neuenahr Allgemeine

Chirurgie/Schwerpunkt Abdominal- und Gefäßchirurgie

• 3600-Intensiv_OP - Intensivmedizin

• 0100-Innere_Adenau - Innere Medizin

• 0100-Innere_Bad_Neuenahr - Innere Medizin

• 0102-Akutgeriatrie_Bad_Neuenahr - Innere Medizin/

Schwerpunkt Geriatrie

• 1500-Chirurgie_Adenau - Allgemeine Chirurgie

• 1500-Chirurgie_Bad_Neuenahr - Allgemeine Chirurgie

• 1550-Gefaesschirurgie_Bad_Neuenahr - Allgemeine

Chirurgie/Schwerpunkt Abdominal- und Gefäßchirurgie

• 2200-Urologie_Bad_Neuenahr - Urologie

• 2300-Orthopaedie_Bad_Neuenahr - Orthopädie

3 VS01 - Brustzentrum • 2400-Gynaekologie_Bad_Neuenahr - Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

• 3300-Radiologie - Strahlenheilkunde

4 VS08 -

Zentrum für

Gefäßmedizin

• 0100-Innere_Bad_Neuenahr -Innere Medizin

• 0102-Akutgeriatrie_Bad_Neuenahr - Innere Medizin/

Schwerpunkt Geriatrie

• 1550-Gefaesschirurgie_Bad_Neuenahr - Allgemeine

Chirurgie/Schwerpunkt Abdominal- und Gefäßchirurgie

• 3300-Radiologie - Strahlenheilkunde

• 3600-Intensiv_OP - Intensivmedizin

Stroke-unit mit

4 Betten

Akut-Geriatrie

in Bad Neuenahr

und Reha-

Geriatrie in

Burgbrohl

Mitglied des

Brustzentrums

Mittelrhein


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

A-9 Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische

Leistungsangebote des Krankenhauses

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# Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot Erläuterungen

1 MP03 - Angehörigenbetreuung / -beratung/ -

seminare

z.B. Diät- und Diabetesberatung

2 MP04 - Atemgymnastik auch postoperativ zur Prophylaxe

3 MP07 - Beratung /

Psychosoziale Beratung, Suchtberatung, Anschlussheil-

Betreuung durch Sozialarbeiter

behandlung, Hilfe zur Pflege und Nachsorge

4 MP08 - Berufsberatung /

Rehabilitationsberatung

z.B. Beratung zur Gestaltung des Arbeitsplatzes

5 MP09 - Besondere Formen /

Konzepte der Betreuung von Sterbenden

6 MP11 - Bewegungstherapie alle aktuellen Verfahren der Physiotherapie

7 MP12 - Bobath-Therapie z.B. bei neurologischen Erkrankungen

8 MP13 - Diabetiker-Schulung Diabetesberatung und -einstellung für Menschen mit Ernährungstherapie,

Oral eingestellter Therapie, Insulintherapie

(CT, ICT, Prandiale Insulintherapie) in Einzelgesprächen,

auf Wunsch mit Angehörigen. Regelmäßig

strukturierte Gruppenschulungen durch die von der DDG

zertifizierte Diabetologie im Hause. Regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen

für Patienten und Fachpersonal

9 MP14 - Diät- und Ernährungsberatung Individuelle Diät- und Ernährungsberatung in Einzelgesprächen,

auf Wunsch mit Angehörigen. Die Informationen

basieren auf aktuellen ernährungsmedizinischen Erkenntnissen

10 MP16 - Ergotherapie z.B. Wasch-, Anzieh- und Esstraining zum Erhalt der Selbständigkeit,

Gedächtnistraining, Wahrnehmungsschulung,

Gruppentherapie für Demenzpatienten

11 MP21 - Kinästhetik z.B. Förderung des Menschen mit den Schwerpunkten:

„Auseinandersetzung mit der Umwelt“ und „Auseinandersetzung

mit sich selbst und seinen (Körper-) Teilen“,

zur Unterstützung der Wahrnehmung und Empfindungen

im (Pflege-) Alltag

12 MP22 - Kontinenztraining /

Inkontinenzberatung

z.B. Beckenbodentraining

13 MP24 - Lymphdrainage

14 MP25 - Massage alle aktuellen Techniken

15 MP31 - Physikalische Therapie z.B. Elektrotherapie, Inhalation, Stangerbad

16 MP32 - Physiotherapie / Krankengymnastik

17 MP33 - Präventive Leistungsangebote / z.B. Koronarsportgruppe und Entspannungsthera-

Präventionskurse

piegruppe nach Jakobsen

18 MP35 - Rückenschule / Haltungsschulung z.B. für Patienten mit Haltungsschäden

19 MP37 - Schmerztherapie / -management Schmerzambulanz in Adenau und Bad Neuenahr


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

20 MP44 - Stimm- und Sprachtherapie /

Logopädie

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Diagnostik und Behandlung von neurologisch bedingten

Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen sowie Schluckstörungen

und Gesichtslähmungen (z.B. nach Schlaganfall)

21 MP45 - Stomatherapie und -beratung z.B. durch eine qualifizierte Stomatherapeutin sowie vier

weitere Mitarbeiter / -innen als „Beauftragte Ansprechpartner“

22 MP47 - Versorgung mit Hilfsmitteln /

Orthopädietechnik

auch in Kooperation mit Sanitätshäusern

23 MP48 - Wärme- u. Kälteanwendungen z.B. Fango, Eistherapie, Heusäckchen

24 MP49 - Wirbelsäulengymnastik ideal zur Prävention

25 MP51 - Wundmanagement z.B. spezielle Versorgung chronischer Wunden wie Decubitus

und Ulcus cruris

26 MP00 - Zentralapotheke siehe hierzu die Hinweise unten.

Arzneimittelversorgung

Die Arzneimittelversorgung der Krankenhäuser wird von den trägereigenen Krankenhausapotheken sichergestellt.

Bei den Arzneimitteln handelt es sich nicht nur um Fertigarzneimittel sondern auch um individuell auf die Bedürfnisse

der Patientinnen und Patienten zugeschnittene Sonderanfertigungen. Koordiniert wird die gesamte Versorgung

durch die Zentralapotheke in Neuwied.

Sie ist ein zentraler Dienst der Marienhaus GmbH und ist die organisatorische Einheit für die vier Krankenhausapotheken

mit Sitz in Neuwied, Neustadt/W., Bitburg und Saarlouis. Durch das Zusammenführen der vier Krankenhausapotheken

zu einer Organisationseinheit unter einer Leitung wird ein einheitlicher Standard der Arzneimittelversorgung

in den Krankenhäusern trägerweit sichergestellt. Dies wird regelmäßig durch Audits im Rahmen der

Zertifizierung nach der DIN 9001 nachgewiesen. Die Erstzertifizierung nach dieser Norm erfolgte bereits im Jahr

1997 als erste Einrichtung unseres Trägers und als eine der ersten Krankenhausapotheken der Bundesrepublik und

wird seitdem ohne Unterbrechung aufrecht erhalten. In Zusammenarbeit mit Hausleitungen und Chefärzten werden

gemeinsame Vorschläge für Therapiekonzepte erarbeitet, die eine bestmögliche Therapie der Patienten sicherstellt.

Diese Konzepte schlagen sich in der Arzneimittelliste nieder, die jährlich neu erstellt wird.

Die Rufbereitschaft jeder Krankenhausapotheke rund um die Uhr stellt die Versorgung unserer Krankenhäuser sicher.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

A-10 Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses

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# Serviceangebot Erläuterungen

1 SA00 - Eigener Hauskanal Gottesdienstübertragung in jedes Patientenzimmer möglich

2 SA01 - Aufenthaltsräume auf jeder Stationsebene

3 SA02 - Ein-Bett-Zimmer auf jeder Wahlleistungsstation

4 SA05 - Mutter-Kind-Zimmer wird bei Bedarf zur Verfügung gestellt

5 SA09 - Unterbringung Begleitperson auf Wunsch im Patientenzimmer oder im benachbarten

Schwesternwohnheim

6 SA10 - Zwei-Bett-Zimmer auf jeder Station

7 SA14 - Fernsehgerät am Bett / im Zimmer in jedem Patientenzimmer verfügbar

8 SA17 - Rundfunkempfang am Bett in jedem Patientenzimmer verfügbar

9 SA18 - Telefon in jedem Patientenzimmer verfügbar

10 SA20 - Frei wählbare Essenszusammen- Auswahl täglich zwischen 3 verschiedenen Menüs

stellung (Komponentenwahl)

(davon ein vegetarisches Menü)

11 SA21 - Kostenlose Getränkebereitstellung

(Mineralwasser)

12 SA22 - Bibliothek

13 SA23 - Cafeteria für Patienten, Angehörige und Besucher

14 SA24 - Faxempfang für Patienten wird auf Wunsch über die Pforte sichergestellt

15 SA28 - Kiosk / Einkaufsmöglichkeiten

16 SA29 - Kirchlich-religiöse Einrichtungen

(Kapelle, Meditationsraum)

Kapellen in beiden Einrichtungen

17 SA30 - Klinikeigene Parkplätze für

Besucher und Patienten

18 SA31 - Kulturelle Angebote wechselnde Kunstausstellungen

19 SA33 - Parkanlage

20 SA41 - Dolmetscherdienste Fremdspachenliste der Mitarbeiter über das

Intranet verfügbar

21 SA42 - Seelsorge katholisch, evangelisch


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

A-11 Forschung und Lehre des Krankenhauses

A-12 Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus nach § 108/109 SGB V .................... 452

(Stichtag 31.12. des Berichtsjahres)

Die Bettenzahl teilt sich folgendermaßen auf die Standorte Bad Neuenahr und Adenau auf:

Krankenhaus Maria Hilf, Bad Neuenahr 318 Betten

St. Josef - Krankenhaus, Adenau 134 Betten

A-13 Fallzahlen des Krankenhauses ..................................................................................... 12431

A-13.1 Ambulante Zählweise

# Zählweise Fallzahl

1 Fallzählweise 17000

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GmbH Waldbreitbach

Um die Qualität der Aus-, Fort- und Weiterbildung langfristig zu sichern und die knapper werdenden finanziellen

Ressourcen effektiver zu nutzen, haben das Marienhaus Klinikum Bendorf- Neuwied- Waldbreitbach und das Marienhaus

Klinikum im Kreis Ahrweiler ihre Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufe an den Standorten Bendorf

und Bad Neuenahr in das Rheinische Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen der Marienhaus GmbH

überführt.

Dort bilden wir aus:

1. in der Gesundheits- und Krankenpflege

2. in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

3. zum/ zur Operationstechnischen Assistenten/ -tin

Wir machen uns stark in der Weiterbildung:

1. Fachweiterbildung Intensivpflege

2. Fachweiterbildung pädiatrische Intensivpflege

3. Fachweiterbildung Operative Funktionsbereiche

4. Praxisanleitung im Gesundheitswesen

5. Aufbaulehrgang Rettungsassistent

6. Ergänzungslehrgang Rettungsassistent

7. Weiterbildung zum/ zur Lehrrettungsassistent/ -tin und Dozent/ -in im Rettungswesen

Rheinisches Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen der Marienhaus GmbH

Herr Volker Thiel

Willi- Brückner- Str. 4

56564 Neuwied

www.rheinisches-bildungszentrum.de


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B Struktur- und Leistungsdaten der Organisationseinheiten / Fachabteilungen

B-[1] Innere Medizin (Bad Neuenahr)

B-[1].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

FA-Bezeichnung: Innere Medizin (Bad Neuenahr)

PLZ: 53474

Ort: Bad Neuenahr - Ahrweiler

Straße: Dahlienweg

Hausnummer: 3

URL: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Email: innere-bna@maw.marienhaus-gmbh.de

Telefon-Vorwahl: 02641

Telefon: 835450

Fax-Vorwahl: 02641

Fax: 831450

B-[1].1.1 Fachabteilungsschlüssel

# Fachabteilungsschlüssel

1 (0103) Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie

2 (0153) Innere Medizin/Schwerpunkt Diabetes

3 (0156) Innere Medizin/Schwerpunkt Schlaganfallpatienten (Stroke units, Artikel 7 § 1 Abs. 3 GKV-SolG)

4 (3100) Psychosomatik/Psychotherapie

5 (3601) Intensivmedizin/Schwerpunkt Innere Medizin

B-[1].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

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HAUS

GmbH Waldbreitbach

Unter dem gemeinsamen Dach der Klinik sind die Abteilung für Innere Medizin und die Abteilung für Akut-Geriatrie

und interdisziplinäre Früh-Rehabilitation vereint.

Die Abteilung für Innere Medizin wird geleitet von Dr. med. R. Kunert, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie.

Mit einem Ärzteteam von vier Fachärzten für Innere Medizin als Oberärzten und 10 Assistenzärzten/Innen bieten

wir den Patienten modernste Diagnostik und Therapie internistischer Erkrankungen auf einer großen Breite der gesamten

Inneren Medizin an ohne dabei den gesamten Menschen aus dem Blick zu verlieren.

Auf diese Weise können wir für alle Erkrankungen des internistischen Gebietes und der angrenzenden Fächer eine

abschließende und spezialisierte Versorgung auf höchstem Niveau sicherstellen. Besondere Schwerpunkte haben

wir im Bereich der nicht-invasiven Herz- und Gefäßdiagnostik, Schlaganfallbehandlung, Magen-Darm-Erkrankungen,

des Diabetes mellitus und psychosomatischer Erkrankungen entwickelt.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

# Versorgungschwerpunkte Erläuterungen

1 VI01 - Diagnostik und Therapie von ischämischen

Herzkrankheiten

2 VI03 - Diagnostik und Therapie sonstiger Formen

der Herzkrankheit

3 VI02 - Diagnostik und Therapie der pulmonalen

Herzkrankheit und von Krankheiten des Lungenkreislaufes

4 VI06 - Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären

Krankheiten

5 VI07 - Diagnostik und Therapie der Hypertonie

[Hochdruckkrankheit]

6 VI11 - Diagnostik und Therapie von Erkrankungen

des Magen-Darmtraktes

7 VI14 - Diagnostik und Therapie von Erkrankungen

der Leber, der Galle und des Pankreas

8 VI12 - Diagnostik und Therapie von Erkrankungen

des Darmausgangs

9 VI10 - Diagnostik und Therapie von endokrinen

Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (Diabetes,

Schilddrüse, ..)

10 VI00 - Diagnostik und Therapie von psychosomatischen

Erkrankungen

11 VI09 - Diagnostik und Therapie von hämatologischen

Erkrankungen

12 VI08 - Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen

13 VI18 - Diagnostik und Therapie von onkologischen

Erkrankungen

14 VI15 - Diagnostik und Therapie von Erkrankungen

der Atemwege und der Lunge

15 VI16 - Diagnostik und Therapie von Krankheiten

der Pleura

16 VI17 - Diagnostik und Therapie von rheumatologischen

Erkrankungen

17 VI20 - Intensivmedizin

18 VI19 - Diagnostik und Therapie von infektiösen

und parasitären Krankheiten

19 VI05 - Diagnostik und Therapie von Krankheiten

der Venen, der Lymphgefäße und der Lymphknoten

20 VI22 - Diagnostik und Therapie von Allergien

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z.B. Herzinfarkte im Zusammenhang mit externer Herzkatheteruntersuchung

z.B. Herzschwäche, Herzklappenerkrankungen, Herzrhythmusstörungen

mit evtl. Herzschrittmacherimplantation

z.B. Ultraschall hirnversorgender Gefäße am Hals und

im Kopf

z.B. Gallengangsdarstellungen mit Steinentfernung,

ggf. mit Protheseneinlage

z.B. Behandlung von Hämorrhoiden und Fissuren

z.B. regelmäßig strukturierte Gruppenschulungen durch

die von der DDG zertifizierte Diabetologie im Hause

z.B. Entnahme von Knochenmark (Beckenkammbiopsie)

z.B. Pleura-Sonografie, Pleura-Drainage bzw. -Punktion

21 VI27 - Spezialsprechstunde Herzschrittmacherambulanz

22 VI26 - Naturheilkunde z.B. Akupunktur


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[1].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[1].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[1].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung 3565

B-[1].6 Hauptdiagnosen nach ICD

B-[1].6.1 ICD, 3stellig

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# Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot Erläuterungen

1 MP02 - Akupunktur

2 MP15 - Entlassungsmanagement z.B. mit Unterstützung durch sozialpädagogisch

geschulte Mitarbeiter

3 MP42 - Spezielles pflegerisches Leistungsangebot z.B. aktivierende Pflege, Decubitus-Vorbeugung

# Serviceangebot

1 SA00 - Einnahme der Mahlzeiten für gehfähige Patienten wahlweise in der Cafeteria (Besuchercafeteria)

2 SA03 - Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

3 SA11 - Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

4 SA12 - Balkon/ Terrasse

5 SA34 - Rauchfreies Krankenhaus

6 SA39 - Besuchsdienst/ „Grüne Damen“

7 SA40 - Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Besucher

# ICD Bezeichnung Fallzahl

1 R55 Ohnmacht und Kreislaufkollaps 186

2 I48 Vorhofflattern und Vorhofflimmern als Herzrhythmusstörung 183

3 I50 Herzschwäche (Herzinsuffizienz) 176

4 I10 Bluthochdruck, ohne bekannte Ursache 137

5 J18 Lungenentzündung, Krankheitserreger nicht näher bezeichnet 128

6 I20 Schmerzen in der Herzgegend (Angina pectoris) 117

7 I63 Infarkt des Gehirns 117

8 I21 Akuter Herzinfarkt 116

9 G45 Vorübergehende Hirndurchblutungsstörung (TIA) und verwandte Krankheitsbilder 114

10 A09 Durchfall und Magen-Darmentzündung, vermutlich durch Viren 90

11 J44 Sonstige chronische verstopfende (Lungenkrankheit) Erkrankung der Atemwege 61

12 E11 Zuckerkrankheit Typ II (Alterszucker) 59


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[1].6.2 Kompetenzdiagnosen

Entfällt.

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B-[1].7 Prozeduren nach OPS

Die Implantation bzw. der Wechsel von Herzschrittmachern erfolgt in Zusammenarbeit mit der chirurgischen Abteilung

in Bad Neuenahr, Details siehe dort.

B-[1].7.1 OPS, 4stellig

# OPS Bezeichnung Fallzahl

1 8-930 Überwachung von Atmung, Herz und Kreislauf, ohne Messung des Blutdruckes in

der Lungenarterie und des zentralen Venendruckes

1049

2 1-632 Spiegelung der Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm 599

3 1-440 Gewebeentnahme (über ein Endoskop) an oberem Verdauungstrakt, Gallengängen

und Bauchspeicheldrüse

330

4 1-650 Spiegelung des Dickdarmes 305

5 8-981 Neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls 277

6 1-710 Untersuchung der Atemfunktion (Ganzkörperplethysmographie) zur Messung des

Atemwegswiderstands und des funktionellen Residualvolumens (Luftmenge in der

Lunge nach ausatmen)

239

7 8-800 Übertragung von Vollblut, Erythrozytenkonzentrat und Thrombozytenkonzentrat 145

8 1-444 Gewebeentnahme (über ein Endoskop) an unteren Verdauungstrakt 73

9 3-052 Ultraschalluntersuchung des Herzens (über eine Spiegelung) durch die Speiseröhre

hindurch

72

10 8-854 Nierenersatzverfahren außerhalb des Körpers (Blutwäsche) 67

11 1-651 Spiegelung des Sigma (S-förmige Schleife des unteren Dickdarmes) 64

12 8-640 Elektrische Schockung (Kardioversion) des Herzrhythmus von außen 63

13 8-701 Einfaches Einführen eines Beatmungsrohres in die Luftröhre 48

14 5-452 Lokales Herausschneiden und Gewebezerstörung von erkranktem Gewebe des Dickdarmes

37

15 1-620 Spiegelung der Luftröhre und der Bronchien 36

16 5-513 Operationen über eine Spiegelung an den Gallengängen 30

17 8-771 Herz-Lungen-Wiederbelebung 30

18 1-640 Darstellung (retrograde) der Gallenwege als Untersuchung über eine Spiegelung 26

B-[1].7.2 Kompetenzprozeduren

Entfällt.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[1].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

B-[1].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Entfällt.

B-[1].9.1 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Entfällt.

B-[1].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

Entfällt.

Ambulante D-Arzt-Zulassung: Nein

Stat. BG-Zulassung: Nein

B-[1].11 Apparative Ausstattung

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# Bezeichnung der Ambulanz Angebotene Leistung Art der Ambulanz

1 Herzdiagnostik Herzschrittmacherkontrollen (Ein- und Zwei-

Kammersysteme bis 6 Wochen nach der stationären

Behandlung); Ultraschalluntersuchung

des Herzens (über eine Spiegelung) durch die

Speiseröhre hindurch

2 Lungendiagnostik Lungenfunktionsdiagnostik, Spiegelung des

Bronchialsystems, Blutgasanalysen

3 Magen-Darm-Diagnostik Darmspiegelung, Polypabtragungen, Anlegen

eines äußeren Magenausganges zwecks künstlicher

Ernährung

# Apparative Ausstattung Kommentar/Erläuterung

1 AA00 - Geräte zur Herzschrittmacherkontrolle

Ein- und Zweikammersysteme

2 AA00 - Labordiagnostik Apparativ umfangreich ausgestattetes Labor inklusive

Spezialuntersuchungen (u.a. Tumormaker, Schilddrüsendiagnostik,

Medikamentenspiegel, Mikrobiologie)

3 AA00 - Herz-Ultraschall-Geräte einschl. Ultraschalluntersuchung des Herzens (über eine

Spiegelung) durch die Speiseröhre hindurch

4 AA03 - Belastungs-EKG/ Ergometrie inkl. Spiroergometrie

5 AA05 - Bodyplethysmographie

6 AA10 - Elektroenzephalographiegerät (EEG)

7 AA12 - Endoskop Magen- u. Darmspiegelungen, Bronchoskopien, Darstellung

des Bauchspeicheldrüsen- und Gallenganges mit

Steinentfernung und ggf. Einsetzen von Gefäßstützen;

Bauchhöhlenspiegelung zur Gewinnung von Leberproben


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

8 AA14 - Geräte für Nierenersatzverfahren (Hämofiltration,

Dialyse,Peritonealdialyse)

9 AA20 - Laser in der Endoskopie

10 AA27 - Röntgengerät / Durchleuchtungsgerät

(z.B. C-Bogen)

in der Endoskopie

11 AA29 - Sonographiegerät / Dopplersonographiegerät

12 AA31 - Spirometrie / Lungenfunktionsprüfung

B-[1].12 Personelle Ausstattung

B-[1].12.1 Ärzte

Ärzte insgesamt (außer Belegärzte): 13,75

Kommentar dazu: 1,0 Chefarzt

3,5 Oberärzte

9,25 Assistenzärzte

Davon Fachärzte: 5,5

Kommentar dazu:

Belegärzte nach § 121 SGB V: 0

Kommentar dazu:

B-[1].12.1.1 Facharztqualifikation

# Facharztqualifikation

1 AQ28 - Innere Medizin und SP Kardiologie

2 AQ25 - Innere Medizin und SP Endokrinologie Diabetologie

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in Kooperation mit niedergelassenen Ärzten(Dialyse-Praxis)

Ultraschallgeräte mit farbkodierter Gefäßdarstellung aller

Körperregionen einschließlich der Gefäße innerhalb

des Kopfes


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B-[1].12.1.2 Zusatzweiterbildung

# Zusatzweiterbildung

1 ZF07 - Diabetologie

2 ZF15 - Intensivmedizin

3 ZF28 - Notfallmedizin

4 ZF22 - Labordiagnostik

5 ZF36 - Psychotherapie

6 ZF38 - Röntgendiagnostik

7 ZF05 - Betriebsmedizin

8 ZF02 - Akupunktur

9 ZF27 - Naturheilverfahren

10 ZF44 - Sportmedizin

B-[1].12.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte insgesamt: 33,9

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

ohne und mit Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

mit entsprechender Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

B-[1].12.3 Spezielles therapeutisches Personal

33,9

5,1

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# Spezielles therapeutisches Personal Kommentar

1 SP04 - Diätassistenten

2 SP00 - Diabetes-Beraterin (n. der Deutschen Diabetes-Gesellschaft - DDG)

3 SP28 - Wundmanager

4 SP27 - Stomatherapeuten

5 SP24 - Psychotherapeuten

6 SP21 - Physiotherapeuten

7 SP25 - Sozialarbeiter

8 SP05 - Ergotherapeuten

9 SP14 - Logopäden

10 SP12 - Kinästhetikmentoren

11 SP15 - Masseure/ Medizinische Bademeister


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[2] Innere Medizin (Adenau)

B-[2].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

FA-Bezeichnung: Innere Medizin (Adenau)

PLZ: 53518

Ort: Adenau

Straße: Mühlenstraße

Hausnummer: 31 - 35

URL: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Email: innere-ade@maw.marienhaus-gmbh.de

Telefon-Vorwahl: 02691

Telefon: 3034450

Fax-Vorwahl: 02691

Fax: 3034451

B-[2].1.1 Fachabteilungsschlüssel

# Fachabteilungsschlüssel

1 (0100) Innere Medizin

2 (3601) Intensivmedizin/Schwerpunkt Innere Medizin

3 (3751) Radiologie

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B-[2].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

Die Innere Abteilung umfasst derzeit 60 Betten auf der Station Innere. Die Innere Abteilung ist eine Klinik für alle

internistischen Erkrankungen und deren Grenzgebiete, insbesondere für Herz-/Kreislauferkrankungen, Lungenerkrankungen

und Magen-Darm-Erkrankungen. In der Diagnostik wenden wir moderne Verfahren an, die den Patienten

möglichst wenig belasten. Eine Besonderheit – dies ist zurzeit in unserer Trägerschaft einmalig – ist unser

Schlaflabor mit zwei Plätzen (fest eingeplant ist eine Erweiterung auf drei bis vier Plätze). Wir berücksichtigen soziale

und psychische Probleme unserer Patienten, die im Laufe der Erkrankung auftreten und unterstützen sie und

ihre Angehörige dabei, diese zu bewältigen.

# Versorgungschwerpunkte Erläuterungen

1 VI00 - Diagnostik und Therapie von schlafbezogenen Atmungsstörungen

2 VI01 - Diagnostik und Therapie von ischämischen Herzkrankheiten

3 VI02 - Diagnostik und Therapie der pulmonalen Herzkrankheit und von Krankheiten des

Lungenkreislaufes

4 VI05 - Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Venen, der Lymphgefäße und der

Lymphknoten

5 VI06 - Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären Krankheiten

6 VI07 - Diagnostik und Therapie der Hypertonie [Hochdruckkrankheit]

7 VI08 - Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen

8 VI09 - Diagnostik und Therapie von hämatologischen Erkrankungen

9 VI10 - Diagnostik und Therapie von endokrinen Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten

(Diabetes, Schilddrüse, ..)


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

10 VI11 - Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darmtraktes

11 VI12 - Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Darmausgangs

12 VI14 - Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Leber, der Galle und des Pankreas

13 VI15 - Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und der Lunge

14 VI16 - Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Pleura

15 VI18 - Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen

16 VI19 - Diagnostik und Therapie von infektiösen und parasitären Krankheiten

17 VI20 - Intensivmedizin

18 VI22 - Diagnostik und Therapie von Allergien

19 VI24 - Diagnostik und Therapie von geriatrischen Erkrankungen

B-[2].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

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# Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot Erläuterungen

1 MP52 - Zusammenarbeit mit/ Kontakt zu Selbsthilfegruppen

B-[2].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

# Serviceangebot Erläuterungen

1 SA03 - Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

2 SA06 - Rollstuhlgerechte Nasszellen

3 SA08 - Teeküche für Patienten

4 SA11 - Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

5 SA12 - Balkon/ Terrasse

6 SA13 - Elektrisch verstellbare Betten

B-[2].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung 1486


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[2].6 Hauptdiagnosen nach ICD

B-[2].6.1 ICD, 3stellig

B-[2].6.2 Kompetenzdiagnosen

Entfällt.

B-[2].7 Prozeduren nach OPS

B-[2].7.1 OPS, 4stellig

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# ICD Bezeichnung Fallzahl

1 G47 Schlafstörungen 243

2 I50 Herzschwäche (Herzinsuffizienz) 130

3 J18 Lungenentzündung, Krankheitserreger nicht näher bezeichnet 104

4 I20 Schmerzen in der Herzgegend (Angina pectoris) 41

5 I11 Erkrankung des Herzens durch Bluthochdruck 38

6 I48 Vorhofflattern und Vorhofflimmern als Herzrhythmusstörung 36

7 F10 Störungen der Psyche (Geist) und des Verhaltens durch Alkohol 35

8 A41 Sonstige Blutvergiftung 29

9 I21 Akuter Herzinfarkt 28

10 A09 Durchfall und Magen-Darmentzündung, vermutlich durch Viren 28

11 J44 Sonstige chronische verstopfende (Lungenkrankheit) Erkrankung der Atemwege 28

12 E86 Flüssigkeitsmangel des Körpers 24

13 E11 Zuckerkrankheit Typ II (Alterszucker) 21

14 I10 Bluthochdruck, ohne bekannte Ursache 20

# OPS Bezeichnung Fallzahl

1 1-790 Vielfältige Untersuchungen (Standard) während des Schlafes (Herz-Kreislauf, Atmung,

Gehirnaktivität, Muskelaktivität) (Kardiorespiratorische Polysomnographie)

581

2 8-717 Einstellung einer Überdrucktherapie (Nasen- oder Mund-Nasen-Bereich) bei schlafbezogenen

Atemstörungen

325

3 8-930 Überwachung von Atmung, Herz und Kreislauf, ohne Messung des Blutdruckes in der

Lungenarterie und des zentralen Venendruckes

265

4 1-710 Untersuchung der Atemfunktion (Ganzkörperplethysmographie) zur Messung des

Atemwegswiderstands und des funktionellen Residualvolumens (Luftmenge in der

Lunge nach ausatmen)

156

5 1-632 Spiegelung der Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm 131

6 8-800 Übertragung von Vollblut, Erythrozytenkonzentrat und Thrombozytenkonzentrat 82

7 1-650 Spiegelung des Dickdarmes 56


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

8 1-440 Gewebeentnahme (über ein Endoskop) an oberem Verdauungstrakt, Gallengängen

und Bauchspeicheldrüse

38

9 1-266 Untersuchung der elektrischen Funktion des Herzens ohne Herzkatheter 25

10 1-444 Gewebeentnahme (über ein Endoskop) an unteren Verdauungstrakt 13

B-[2].7.2 Kompetenzprozeduren

Entfällt.

B-[2].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

B-[2].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Entfällt.

B-[2].9.1 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Entfällt.

B-[2].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

Ambulante D-Arzt-Zulassung: Nein

Stat. BG-Zulassung: Nein

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# Bezeichnung der Ambulanz Angebotene Leistung Art der Ambulanz

1 Herzschrittmacherkontrolle Ein- und Zwei-Kammersysteme

2 Leistungen im Bereich der Bron- Lungenfunktionsdiagnostik, Spiegelung des Bronchien

u. Lungen

chialsystems, Blutgasanalysen

3 Leistungen im Bereich des Ma- Magenspiegelung, Darmspiegelung, Polypabtragen-Darm-Traktesgungen,

Anlegen eines äußeren Magenausganges

zwecks künstlicher Ernährung

4 Röntgenleistungen Nasennebenhöhlen, Brustorgane, Verdauungstrakt

und Gallenwege, Knochengerüst unter spezieller

internistischer Fragestellung


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[2].11 Apparative Ausstattung

B-[2].12 Personelle Ausstattung

B-[2].12.1 Ärzte

Ärzte insgesamt (außer Belegärzte): 6,6

Kommentar dazu: 1,0 Chefarzt

1,0 Oberarzt

4,6 Assistenzärzte

Davon Fachärzte: 3,6

Kommentar dazu:

Belegärzte nach § 121 SGB V: 0

Kommentar dazu:

B-[2].12.1.1 Facharztqualifikation

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# Apparative Ausstattung Kommentar/Erläuterung

1 AA00 - Apparativ gut ausgestattetes Labor zur Versorgung

aller Notfälle, incl. Blutgruppenserologie,

Blutgasanalytik, u.a.

2 AA00 - Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung

3 AA03 - Belastungs-EKG/ Ergometrie

4 AA05 - Bodyplethysmographie Untersuchung der Atemfunktion (Ganzkörperplethysmographie)

zur Messung des Atemwegswiderstands

und des funktionellen Residualvolumens

(Luftmenge in der Lunge nach ausatmen)

5 AA12 - Endoskop Videoendoskopie (Magen- u. Darmspiegelung, Spiegelung

des Bronchialsystems)

6 AA27 - Röntgengerät/ Durchleuchtungsgerät (z.B.

C-Bogen)

7 AA28 - Schlaflabor 3 Schlaflaborplätze

8 AA29 - Sonographiegerät/ Dopplersonographiegerät

Farbdoppler

9 AA31 - Spirometrie/ Lungenfunktionsprüfung

# Facharztqualifikation

1 AQ25 - Innere Medizin und SP Endokrinologie Diabetologie

2 AQ00 - Internistische Intensivmedizin

3 AQ00 - Internistische radiologische Diagnostik


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[2].12.1.2 Zusatzweiterbildung

# Zusatzweiterbildung

1 ZF00 - Transfusionsverantwortlicher der Einrichtung

2 ZF07 - Diabetologie

3 ZF15 - Intensivmedizin

4 ZF22 - Labordiagnostik

5 ZF38 - Röntgendiagnostik

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B-[2].12.2 Pflegepersonal

Die aufgeführten Angaben beziehen sich auf eine Zusammenfassung von Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten zu

sog. Vollzeitäquivalenten. D. h., die aufgeführte Zahl entspricht nicht der tatsächlichen Anzahl der beschäftigten

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Pflegekräfte insgesamt: 12,74

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

ohne und mit Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

mit entsprechender Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

B-[2].12.3 Spezielles therapeutisches Personal

# Spezielles therapeutisches Personal Kommentar

1 SP04 - Diätassistenten

2 SP15 - Masseure/ Medizinische Bademeister

3 SP21 - Physiotherapeuten

4 SP25 - Sozialarbeiter

5 SP27 - Stomatherapeuten

6 SP28 - Wundmanager

11,24

0,75


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[3] Akutgeriatrie und Frührehabilitation (Bad Neuenahr)

B-[3].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

FA-Bezeichnung: Akutgeriatrie und Frührehabilitation (Bad Neuenahr)

PLZ: 53474

Ort: Bad Neuenahr - Ahrweiler

Straße: Dahlienweg

Hausnummer: 3

URL: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Email: geriatrie@maw.marienhaus-gmbh.de

Telefon-Vorwahl: 02641

Telefon: 8385474

Fax-Vorwahl: 02641

Fax: 831470

B-[3].1.1 Fachabteilungsschlüssel

# Fachabteilungsschlüssel

1 (0102) Innere Medizin/Schwerpunkt Geriatrie

2 (0200) Geriatrie

3 (3700) Sonstige Fachabteilung

B-[3].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

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Die Abteilung für Akutgeriatrie und interdisziplinäre Frührehabilitation ist Teil des Geriatrischen Zentrums im Kreis

Ahrweiler, welches modellhaft an den Standorten Adenau, Bad Neuenahr und Burgbrohl aufgebaut wird, um eine

umfassende medizinische Betreuungskette für betagte Menschen im Kreis Ahrweiler sicher zu stellen. Die Abteilung

für Akutgeriatrie und Frührehabilitation bietet multidimensionale geriatrische Abklärung und akutmedizinische

Interventionen in Verbindung mit rehabilitativer Behandlung an.

Behandlungsschwerpunkte sind das gesamte Spektrum der allgemeininternistischen Erkrankungen, Behandlung

und Rehabilitation von neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Morbus Parkinson und Polyneuropathien), Erkrankungen

des Bewegungs- und Stützapparates sowie die Frührehabilitation nach Frakturversorgung und Amputationen

sowie nach abdominalchirurgischen Eingriffen. Neben diesen geriatrischen Schwerpunkten gehört auch

die langjährig bewährte, umfassende Frührehabilitation von jüngeren, frührehabilitationsbedürftigen Patienten,

wie zum Beispiel jüngere Schlaganfallpatienten, zu dem Aufgabenbereich unserer Abteilung.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

# Versorgungschwerpunkte Erläuterungen

1 VN19 - Diagnostik und Therapie von geriatrischen

Erkrankungen

2 VN17 - Diagnostik und Therapie von zerebraler

Lähmung und sonstigen Lähmungssyndromen

3 VN01 - Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären

Erkrankungen

4 VI10 - Diagnostik und Therapie von endokrinen

Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (Diabetes,

Schilddrüse, ..)

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GmbH Waldbreitbach

Frührehabilitation in der Phase B und C bei Krankenhausbehandlungsbedürftigkeit

5 VC28 - Gelenksersatzverfahren/ Endo-Prothetik Frührehabilitation nach Knie-, Hüft- und Schulterprothesen

in der Frühphase

6 VI01 - Diagnostik und Therapie von ischämischen

Herzkrankheiten

7 VI02 - Diagnostik und Therapie der pulmonalen

Herzkrankheit und von Krankheiten des Lungenkreislaufes

8 VI07 - Diagnostik und Therapie der Hypertonie

[Hochdruckkrankheit]

9 VI11 - Diagnostik und Therapie von Erkrankungen

des Magen-Darmtraktes

10 VI17 - Diagnostik und Therapie von rheumatologischen

Erkrankungen

11 VI15 - Diagnostik und Therapie von Erkrankungen

der Atemwege und der Lunge

12 VI04 - Diagnostik und Therapie von Krankheiten

der Arterien, Arteriolen und Kapillaren

13 VI08 - Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen

14 VI19 - Diagnostik und Therapie von infektiösen

und parasitären Krankheiten

15 VN12 - Diagnostik und Therapie von degenerativen

Krankheiten des Nervensystems

16 VN11 - Diagnostik und Therapie von extrapyramidalen

Krankheiten und Bewegungsstörungen

17 VO01 - Diagnostik und Therapie von Arthropathien

18 VO05 - Diagnostik und Therapie von sonstigen

Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens

19 VI25 - Diagnostik und Therapie von psychischen

und Verhaltensstörungen


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[3].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

# Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot Erläuterungen

1 MP42 - Spezielles pflegerisches Leistungsangebot

2 MP34 - Psychologisches / psychotherapeutisches

Leistungsangebot / Psychosozialdienst

3 MP39 - Spezielle Angebote zur Anleitung und

Beratung von Patienten und Angehörigen

4 MP26 - Medizinische Fußpflege

5 MP15 - Entlassungsmanagement

6 MP17 - Fallmanagement / Case Management /

Primary Nursing / Bezugspflege

7 MP52 - Zusammenarbeit mit / Kontakt zu

Selbsthilfegruppen

B-[3].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung 540

Seite 29 / 99

Bobath, Basale Stimulation, Kinästhetik,

aktivierende - rehabilitative Pflege

MARIEN

HAUS

GmbH Waldbreitbach

Demenznetzwerk Ahrweiler;Angehörigengruppen;

Rheumaliga

B-[3].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

# Serviceangebot Erläuterungen

1 SA00 - Gruppen- und Therapieraum

2 SA00 - Sozialdienst auf der Station

3 SA03 - Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

4 SA06 - Rollstuhlgerechte Nasszellen

5 SA11 - Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

6 SA12 - Balkon / Terrasse

7 SA39 - Besuchsdienst / „Grüne Damen“ Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen

8 SA40 - Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Besucher Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[3].6 Hauptdiagnosen nach ICD

B-[3].6.1 ICD, 3stellig

B-[3].6.2 Kompetenzdiagnosen

Entfällt.

B-[3].7 Prozeduren nach OPS

B-[3].7.1 OPS, 4stellig

Seite 30 / 99

MARIEN

HAUS

GmbH Waldbreitbach

# ICD Bezeichnung Fallzahl

1 I63 Infarkt des Gehirns 121

2 J18 Lungenentzündung, Krankheitserreger nicht näher bezeichnet 38

3 R26 Störungen des Ganges und der Beweglichkeit 21

4 S72 Knochenbruch des Oberschenkels 21

5 I50 Herzschwäche (Herzinsuffizienz) 21

6 G20 Primäres Parkinson-Syndrom, Krankheitsbild der parkinsonschen Krankheit 17

7 S32 Knochenbruch der Lendenwirbelsäule und des Beckens 16

8 I67 Sonstige Krankheiten von Blutgefäßen des Gehirns 15

9 G40 Fallsucht (Epilepsie) 13

10 I61 Blutung aus den Hirngefäßen 12

11 I21 Akuter Herzinfarkt 12

12 R55 Ohnmacht und Kreislaufkollaps 12

13 F32 Depressive Episode 8

14 E11 Zuckerkrankheit Typ II (Alterszucker) 8

15 G45 Vorübergehende Hirndurchblutungsstörung (TIA) und verwandte Krankheitsbilder 8

16 E86 Flüssigkeitsmangel des Körpers 8

17 S42 Knochenbruch im Bereich der Schulter und des Oberarmes 6

18 G30 Alzheimer-Krankheit 6

# OPS Bezeichnung Fallzahl

1 8-550 Altersheilkundliche frührehabilitative Komplexbehandlung 417

2 8-552 Neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation 38

3 1-632 Spiegelung der Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm 37

4 8-561 Funktionsorientierte physikalische Therapie 30

5 8-390 Lagerungsbehandlung 29

6 1-204 Untersuchung des Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeits-Systems 23

7 8-800 Übertragung von Vollblut, Erythrozytenkonzentrat und Thrombozytenkonzentrat 21

8 1-440 Gewebeentnahme (über ein Endoskop) an oberem Verdauungstrakt, Gallengängen

und Bauchspeicheldrüse

18

9 1-650 Spiegelung des Dickdarmes 13

10 8-981 Neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls 13

11 8-831 Legen, Wechsel und Entfernung eines Katheters in zentralvenöse Gefäße 12

12 5-431 Anlegen einer äußeren Magenöffnung (Magenfistel) 12


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[3].7.2 Kompetenzprozeduren

Entfällt.

B-[3].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

B-[3].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Entfällt.

B-[3].9.1 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Entfällt.

B-[3].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

Entfällt.

Ambulante D-Arzt-Zulassung: Nein

Stat. BG-Zulassung: Nein

B-[3].11 Apparative Ausstattung

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HAUS

GmbH Waldbreitbach

# Bezeichnung der Ambulanz Angebotene Leistung Art der Ambulanz

1 Gedächtnissprechstunde nach Zuweisung durch den Hausarzt ambulante Diagnostik

und ggf. Therapie von Hirnleistungsstörungen

einschl. neuropsychologischer Mitbehandlung

# Apparative Ausstattung Kommentar/Erläuterung

1 AA10 - Elektroenzephalographiegerät (EEG)

2 AA11 - Elektromyographie (EMG) / Gerät zur Bestimmung der

Nervenleitgeschwindigkeit

3 AA12 - Endoskop Nasolaryngoskop zur Schluckdiagnostik

4 AA29 - Sonographiegerät/ Dopplersonographiegerät


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[3].12 Personelle Ausstattung

B-[3].12.1 Ärzte

Ärzte insgesamt (außer Belegärzte): 4,16

Kommentar dazu:

Davon Fachärzte: 2,8

Kommentar dazu: 1 Facharzt Innere, 2 Fachärzte Neurologie

Belegärzte nach § 121 SGB V: 0

Kommentar dazu:

B-[3].12.1.1 Facharztqualifikation

# Facharztqualifikation

1 AQ00 - Innere Medizin

2 AQ42 - Neurologie

B-[3].12.1.2 Zusatzweiterbildung

# Zusatzweiterbildung

1 ZF09 - Geriatrie

2 ZF24 - Manuelle Medizin / Chirotherapie

3 ZF32 - Physikalische Therapie und Balneotherapie

4 ZF36 - Psychotherapie

5 ZF37 - Rehabilitationswesen

B-[3].12.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte insgesamt: 18,29

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger

(3 Jahre, ohne und mit Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger

(3 Jahre, mit entsprechender Fachweiterbildung):

18,29

4,25

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GmbH Waldbreitbach


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

Seite 33 / 99

MARIEN

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B-[3].12.3 Spezielles therapeutisches Personal

Für die Unfall- und Gelenkchirurgie steht folgendes, spezielles therapeutisches Personal zur Sicherung der Behandlungsqualität

zur Verfügung:

# Spezielles therapeutisches Personal Kommentar

1 SP01 - Altenpfleger

2 SP04 - Diätassistenten

3 SP05 - Ergotherapeuten

4 SP11 - Kinästhetikbeauftragte

5 SP14 - Logopäden

6 SP15 - Masseure/ Medizinische Bademeister

7 SP21 - Physiotherapeuten

8 SP24 - Psychotherapeuten

9 SP25 - Sozialarbeiter

10 SP27 - Stomatherapeuten

11 SP28 - Wundmanager


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[4] Allgemein- und Unfallchirurgie (Bad Neuenahr)

B-[4].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

FA-Bezeichnung: Allgemein- und Unfallhirurgie (Bad Neuenahr)

PLZ: 53474

Ort: Bad Neuenahr - Ahrweiler

Straße: Dahlienweg

Hausnummer: 3

URL: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Email: c hirurgie-bna@maw.marienhaus-gmbh.de

Telefon-Vorwahl: 02641

Telefon: 835250

Fax-Vorwahl: 02641

Fax: 831250

B-[4].1.1 Fachabteilungsschlüssel

# Fachabteilungsschlüssel

1 (1500) Allgemeine Chirurgie

2 (1600) Unfallchirurgie

B-[4].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

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MARIEN

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GmbH Waldbreitbach

Die Abteilung für Allgemein- und Unfallchirurgie besteht derzeit aus 90 Betten. Pro Jahr werden in der Abteilung

ca. 3.000 operative Eingriffe an stationären Patienten durchgeführt. Die Abteilung ist von den Berufsgenossenschaften

für das Verletzungsartenverfahren anerkannt. Die Tätigkeitsschwerpunkte der Allgemeinchirurgie umfassen

unter anderem die operative Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen, die Behandlung von Bauchwandbrüchen,

Eingriffe an Gallenblase, Magen, Dünn- und Dickdarm sowie proktologische Eingriffe.

Die Unfallchirurgie sichert die konservative und operative Versorgung von Verletzungen sowie die Behandlung von

Folgeschäden und Arthrosen. Für die Behandlung von Knochenbrüchen, Sportverletzungen oder den unfallbedingten

Einbau eines künstlichen Hüft-, Knie-, oder Schultergelenkes stehen kompetente Fachärzte zur Verfügung. Sie

sorgen dafür, dass die Verletzten möglichst schnell schmerzfrei und mobil werden. Unsere Patienten profitieren

von modernen Operationsmethoden im Sinne der minimal-invasiven Chirurgie.

Neben der Akutversorgung von Unfallverletzungen ist die Wiederherstellung der Gelenkfunktion insbesondere bei

posttraumatischer Arthrose (Verschleiß eines Gelenks) ein Schwerpunkt der Abteilung.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[4].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

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GmbH Waldbreitbach

# Versorgungschwerpunkte Erläuterungen

1 VC22 - Magen-Darm-Chirurgie

2 VC23 - Leber-, Gallen-, Pankreaschirurgie

3 VC55 - Minimal-invasive laparoskopische Operationen

4 VC56 - Minimal-invasive endoskopische Operationen

5 VC24 - Tumorchirurgie

6 VC28 - Gelenksersatzverfahren/ Endo-Prothetik

7 VC27 - Bandrekonstruktionen/ Plastiken

8 VC30 - Septische Knochenchirurgie

9 VC38 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Handgelenkes und der Hand

10 VC37 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Ellenbogens und des Unterarmes

11 VC32 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Kopfes

12 VC39 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Hüfte und des Oberschenkels

13 VC40 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Knies und des Unterschenkels

14 VC41 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Knöchelregion und des Fußes

15 VC05 - Schrittmachereingriffe

16 VC26 - Metall-/ Fremdkörperentfernungen

17 VC21 - Endokrine Chirurgie

18 VC33 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Halses

19 VC34 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Thorax

20 VC35 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Lumbosakralgegend, der Lendenwirbelsäule

und des Beckens

21 VC36 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Schulter und des Oberarmes

22 VC58 - Spezialsprechstunde Gelenksprechstunde

23 VC00 - Sprechstunde Arbeitsunfälle (BG)

24 VC00 - Privatsprechstunde

# Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot Erläuterungen

1 MP39 - Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten

und Angehörigen

z.B. Umgang mit einem künstlichen

Darmausgang (Stoma)

2 MP52 - Zusammenarbeit mit/ Kontakt zu Selbsthilfegruppen z.B. Selbsthilfegruppe nach Krebs


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[4].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[4].6 Hauptdiagnosen nach ICD

B-[4].6.1 ICD, 3stellig

B-[4].6.2 Kompetenzdiagnosen

Entfällt.

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# Serviceangebot Erläuterungen

1 SA03 - Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

2 SA06 - Rollstuhlgerechte Nasszellen

3 SA11 - Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

4 SA12 - Balkon/ Terrasse

5 SA34 - Rauchfreies Krankenhaus

6 SA39 - Besuchsdienst/ „Grüne Damen“ Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen

7 SA40 - Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Besucher Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen

B-[4].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung 2420

# ICD Bezeichnung Fallzahl

1 K56 Darmverschluss durch Lähmung des Darmes und durch ein Hindernis im Darm ohne

Eingeweidebruch

160

2 S82 Knochenbruch des Unterschenkels, einschließlich des oberen Sprunggelenkes 150

3 K40 Leistenbruch 115

4 S72 Knochenbruch des Oberschenkels 107

5 S06 Verletzung des Schädelinneren 100

6 K80 Gallensteine 98

7 S42 Knochenbruch im Bereich der Schulter und des Oberarmes 89

8 S52 Knochenbruch des Unterarmes 79

9 K35 Akute Entzündung des Blinddarmes 79

10 S32 Knochenbruch der Lendenwirbelsäule und des Beckens 65

11 K57 Erkrankung des Darmes mit sackförmigen Ausstülpungen der Darmwand 61


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[4].7 Prozeduren nach OPS

B-[4].7.1 OPS, 4stellig

B-[4].7.2 Kompetenzprozeduren

Entfällt.

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# OPS Bezeichnung Fallzahl

1 5-794 Operative Wiedereinrichtung eines Mehrfragment-Knochenbruches im Gelenkbereich

eines langen Röhrenknochens mit Knochenvereinigung

131

2 5-790 Geschlossene Wiedereinrichtung eines Knochenbruches oder Epiphysenlösung mit

Knochenvereinigung

129

3 5-530 Verschluss eines Leistenbruches 122

4 5-793 Operative Wiedereinrichtung eines einfachen Knochenbruches im Gelenkbereich eines

langen Röhrenknochens

121

5 5-893 Chirurgische Wundtoilette [Wunddebridement] und Entfernung von erkranktem Gewebe

an Haut und Unterhaut

112

6 5-511 Gallenblasenentfernung 111

7 5-916 Vorübergehende Deckung von Weichteildefekten 94

8 5-470 Blinddarmentfernung 93

9 5-812 Operation (durch Gelenkspiegelung) am Gelenkknorpel und an den Gelenkzwischenscheiben

(Menisken)

62

10 5-820 Einpflanzung eines künstlichen Hüftgelenkes 54

11 5-806 Offen chirurgische Wiederanbringung und Wiederherstellungsoperation am Kapselbandapparat

des oberen Sprunggelenkes

50

12 5-377 Einpflanzen eines Herzschrittmachers und eines einsetzbaren automatischen Herzelektroschockgerätes

(AICD)

48

13 5-455 Teilentfernung des Dickdarmes 37

14 5-378 Entfernung, Wechsel und Korrektur eines Herzschrittmachers und eines einsetzbaren

automatischen Herzelektroschockgerätes (AICD)

35


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[4].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

B-[4].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

B-[4].9.1 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

B-[4].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

Ambulante D-Arzt-Zulassung: Ja

Stat. BG-Zulassung: Ja

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# Bezeichnung der Ambulanz Angebotene Leistung Art der Ambulanz

1 BG-Ambulanz Unmittelbare Inanspruchnahme sowie Weiterbehandlung

auch auf Zuweisung von niedergelassenen Ärzten

bei jeder Form von Arbeitsunfällen einschließlich

Schwerverletztenartenverfahren

2 Kassenambulanz Poststationäre Weiterbehandlung bis 6 Wochen nach

stationärer Entlassung. Konsiliarische Vorstellung auf

Veranlassung niedergelassener Ärzte. Weiterbehandlung

chirurgischer Krankheitsbilder auf Überweisung

eines niedergelassenen chirurgischen Facharztes

3 Notfall-Ambulanz Notfallbehandlung aller chirurgischen und unfallchirurgischen

Krankheitsbilder rund um die Uhr

4 Privat-Ambulanz Unmittelbare Inanspruchnahme sowie auf Zuweisung

niedergelassener Ärzte bei Privat-Versicherten sowie

Beihilfeberechtigten Patienten bei allen chirurgischen

und unfallchirurgischen Krankheitsbildern

# OPS Bezeichnung Fallzahl

1 5-530 Verschluss eines Leistenbruches 6

2 5-795 Operative Wiedereinrichtung eines einfachen Knochenbruches an kleinen Knochen ≤ 5

3 5-531 Verschluss eines Schenkelbruches ≤ 5

4 8-201 Geschlossenes Einrichten einer Gelenkverrenkung ohne Knochenvereinigung ≤ 5

5 5-401 Ausschneiden einzelner Lymphknoten und Lymphgefäße ≤ 5

6 5-790 Geschlossene Wiedereinrichtung eines Knochenbruches oder Epiphysenlösung mit

Knochenvereinigung

≤ 5

7 5-640 Operationen an der Vorhaut des männlichen Gliedes ≤ 5

8 5-399 Andere Operationen an Blutgefäßen ≤ 5

9 5-385 Unterbindung, Herausschneiden und Ausschälen (Ziehen) von Krampfadern ≤ 5

10 5-812 Operation (durch Gelenkspiegelung) am Gelenkknorpel und an den Gelenkzwischenscheiben

(Menisken)

≤ 5

11 5-787 Entfernung von Knochenvereinigungsmaterial (Osteosynthesematerial) ≤ 5

12 5-534 Verschluss eines Nabelbruches ≤ 5


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[4].11 Apparative Ausstattung

B-[4].12 Personelle Ausstattung

B-[4].12.1 Ärzte

Ärzte insgesamt (außer Belegärzte): 12,5

Kommentar dazu: 1,0 Chefarzt

4,0 Oberärzte

7,5 Assistenzärzte

Davon Fachärzte: 9,5

Kommentar dazu:

Belegärzte nach § 121 SGB V: 0

Kommentar dazu:

B-[4].12.1.1 Facharztqualifikation

# Facharztqualifikation

1 AQ00 - Unfallchirurgie

2 AQ06 - Allgemeine Chirurgie

Seite 39 / 99

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# Apparative Ausstattung Kommentar/Erläuterung

1 AA00 - Neuromonitoring bei Schilddrüsen-Eingriffen

2 AA07 - Cell Saver (im Rahmen einer Bluttransfusion)

3 AA12 - Endoskop

4 AA27 - Röntgengerät / Durchleuchtungsgerät (z.B. C-Bogen)

5 AA29 - Sonographiegerät / Dopplersonographiegerät

B-[4].12.1.2 Zusatzweiterbildung

# Zusatzweiterbildung

1 ZF32 - Physikalische Therapie und Balneotherapie


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[4].12.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte insgesamt: 27,5

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger bzw.

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre, ohne und

mit Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger bzw.

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre, mit entsprechender

Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

B-[4].12.3 Spezielles therapeutisches Personal

Seite 40 / 99

27,5

6,28

MARIEN

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# Spezielles therapeutisches Personal Kommentar

1 SP28 - Wundmanager

2 SP27 - Stomatherapeuten

3 SP25 - Sozialarbeiter

Siehe auch unter A9.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[5] Allgemein-, Unfall- und Visceralchirurgie (Adenau)

B-[5].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

FA-Bezeichnung: Allgemein-, Unfall- und Visceralchirurgie (Adenau)

PLZ: 53518

Ort: Adenau

Straße: Mühlenstraße

Hausnummer: 31 - 35

URL: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Email: chirurgie-ade@maw.marienhaus-gmbh.de

Telefon-Vorwahl: 02691

Telefon: 3034250

Fax-Vorwahl: 02691

Fax: 3034251

B-[5].1.1 Fachabteilungsschlüssel

# Fachabteilungsschlüssel

1 (1500) Allgemeine Chirurgie

2 (1516) Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Unfallchirurgie

3 (1550) Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Abdominal- und Gefäßchirurgie

B-[5].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

Seite 41 / 99

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HAUS

GmbH Waldbreitbach

Die Abteilung für Allgemein-, Unfall- und Visceralchirurgie umfasst zur Zeit 50 Betten. Im Durchschnitt werden

jährlich 1.500 operative Eingriffe durchgeführt. Dabei werden neben den stationären auch ambulante Operationen

angeboten. Dazu gehören neben kleinen Eingriffen auch Leistenbruchoperationen und Entfernungen von Platten

und Schrauben.

An die Abteilung angeschlossen ist eine große berufsgenossenschaftliche und Kassenarztambulanz. Die Sprechstunden

finden jeden Tag statt.

Aufgrund der geografischen Nähe zur internationalen Rennstrecke Nürburgring liegt ein wesentlicher Schwerpunkt

der Abteilung in der Versorgung und operativen Behandlung von Unfall- und Schwerverletzten. Alle modernen

Verfahren zur Knochenbruchbehandlung werden hierbei eingesetzt. Die Versorung der Patienten der operativen

Intensivstation obliegt der chirurgischen Abteilung.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

Seite 42 / 99

MARIEN

HAUS

GmbH Waldbreitbach

# Versorgungschwerpunkte Erläuterungen

1 VC55 - Minimal-invasive laparoskopische Operationen

2 VC56 - Minimal-invasive endoskopische Operationen

3 VC28 - Gelenksersatzverfahren/ Endo-Prothetik

4 VC35 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Lumbosakralgegend, der

Lendenwirbelsäule und des Beckens

5 VC36 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Schulter und des Oberarmes

6 VC37 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Ellenbogens und des Unterarmes

7 VC38 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Handgelenkes und der

Hand

8 VC39 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Hüfte und des Oberschenkels

9 VC40 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Knies und des Unterschenkels

10 VC41 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Knöchelregion und des

Fußes

11 VC24 - Tumorchirurgie

12 VC21 - Endokrine Chirurgie

13 VC22 - Magen-Darm-Chirurgie

14 VC23 - Leber-, Gallen-, Pankreaschirurgie

15 VC29 - Behandlung von Dekubitalgeschwüren

16 VC30 - Septische Knochenchirurgie

17 VC31 - Diagnostik und Therapie von Knochenentzündungen

18 VC32 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Kopfes

19 VC33 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Halses

20 VC34 - Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Thorax

21 VC58 - Spezialsprechstunde Stomasprechstunde

22 VO01 - Diagnostik und Therapie von Arthropathien

23 VO09 - Diagnostik und Therapie von Osteopathien und Chondropathien

24 VC26 - Metall-/ Fremdkörperentfernungen

25 VC27 - Bandrekonstruktionen/ Plastiken

26 VC05 - Schrittmachereingriffe

27 VC13 - Operationen wg. Thoraxtrauma

28 VC18 - Konservative Behandlung von arteriellen Gefäßerkrankungen

29 VC19 - Diagnostik und Therapie von venösen Erkrankungen (z.B. Thrombosen,

Krampfadern) und Folgeerkrankungen (z.B. Ulcus cruris/ offenes Bein)

30 VC42 - Diagnostik und Therapie von sonstigen Verletzungen


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[5].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

B-[5].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung 855

B-[5].6 Hauptdiagnosen nach ICD

B-[5].6.1 ICD, 3stellig

Seite 43 / 99

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GmbH Waldbreitbach

# Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot Erläuterungen

1 MP15 - Entlassungsmanagement

2 MP17 - Fallmanagement / Case Management / Primary Nursing / Bezugspflege

3 MP39 - Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und

Angehörigen

B-[5].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

# Serviceangebot Erläuterungen

1 SA03 - Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

2 SA06 - Rollstuhlgerechte Nasszellen

3 SA08 - Teeküche für Patienten

4 SA11 - Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

5 SA12 - Balkon/ Terrasse

6 SA13 - Elektrisch verstellbare Betten

# ICD Bezeichnung Fallzahl

1 S06 Verletzung des Schädelinneren 62

2 K40 Leistenbruch 44

3 M17 Erkrankung des Kniegelenkes 40

4 S82 Knochenbruch des Unterschenkels, einschließlich des oberen Sprunggelenkes 34

5 K80 Gallensteine 32

6 K35 Akute Entzündung des Blinddarmes 31

7 S72 Knochenbruch des Oberschenkels 31

8 S22 Knochenbruch der Rippe(n), des Brustbeins und der Brustwirbelsäule 30

9 S52 Knochenbruch des Unterarmes 28

10 M23 Verletzung von Strukturen innerhalb des Kniegelenkes 25

11 S32 Knochenbruch der Lendenwirbelsäule und des Beckens 23

12 S42 Knochenbruch im Bereich der Schulter und des Oberarmes 21

13 M16 Erkrankung des Hüftgelenkes 19

14 E04 Sonstige Vergrößerung der Schilddrüse ohne Fehlfunktion 18


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[5].6.2 Kompetenzdiagnosen

Entfällt.

B-[5].7 Prozeduren nach OPS

B-[5].7.1 OPS, 4stellig

B-[5].7.2 Kompetenzprozeduren

Entfällt.

B-[5].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Seite 44 / 99

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GmbH Waldbreitbach

# OPS Bezeichnung Fallzahl

1 5-812 Operation (durch Gelenkspiegelung) am Gelenkknorpel und an den Gelenkzwischenscheiben

(Menisken)

86

2 5-511 Gallenblasenentfernung 43

3 5-530 Verschluss eines Leistenbruches 39

4 5-790 Geschlossene Wiedereinrichtung eines Knochenbruches oder Epiphysenlösung

mit Knochenvereinigung

38

5 8-803 Gewinnung und Übertragung von Eigenblut 37

6 5-893 Chirurgische Wundtoilette [Wunddebridement] und Entfernung von

erkranktem Gewebe an Haut und Unterhaut

36

7 5-469 Andere Operationen am Darm 36

8 5-810 Korrektur-Operation (durch Gelenkspiegelung) am Gelenk 34

9 5-470 Blinddarmentfernung 30

10 5-820 Einpflanzung eines künstlichen Hüftgelenkes 27

11 5-794 Operative Wiedereinrichtung eines Mehrfragment-Knochenbruches im Gelenkbereich

eines langen Röhrenknochens mit Knochenvereinigung

23

12 5-793 Operative Wiedereinrichtung eines einfachen Knochenbruches im Gelenkbereich eines

langen Röhrenknochens

22

13 5-822 Einpflanzung eines künstlichen Kniegelenkes 21

14 5-062 Andere Teilentfernungen der Schilddrüse 15

15 5-788 Operationen an Mittelfußknochen und Zehenendglied des Fußes 14

16 5-455 Teilentfernung des Dickdarmes 12

17 5-454 Entfernung des Dünndarmes 11

18 5-811 Operation (durch Gelenkspiegelung) an der Gelenkkapselinnenhaut 11

Wir verfügen in Adenau über eine nahezu vollständige KV-Ermächtigung. Neben der typischen Sprechstunden- und

Notfallbehandlung werden auch kleinere, operative Eingriffe durchgeführt. (KV = Kassenärztliche Vereinigung)

B-[5].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V wurden erst ab dem 4. Quartal 2006 zunehmend durchgeführt.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[5].9.1 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

B-[5].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

Ambulante D-Arzt-Zulassung: Ja

Stat. BG-Zulassung: Nein

B-[5].11 Apparative Ausstattung

# Apparative Ausstattung Kommentar/Erläuterung

1 AA00 - Endosonografie des Enddarmes

2 AA00 - Ultraschall- Messer

3 AA07 - Cell Saver (im Rahmen einer Bluttransfusion)

4 AA12 - Endoskop

5 AA27 - Röntgengerät/ Durchleuchtungsgerät (z.B. C-Bogen)

6 AA29 - Sonographiegerät/ Dopplersonographiegerät inklusive intraoperativer Ultraschall

der Leber

B-[5].12 Personelle Ausstattung

B-[5].12.1 Ärzte

Ärzte insgesamt (außer Belegärzte): 6

Kommentar dazu: 1,0 Chefarzt

2,0 Oberärzte

3,0 Assistenzärzte

Davon Fachärzte: 4

Kommentar dazu: zusätzlich 2 Ärzte ausschließlich

für die Bereitschaftsdienste

Belegärzte nach § 121 SGB V: 0

Kommentar dazu:

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# OPS Bezeichnung Fallzahl

1 5-787 Entfernung von Knochenvereinigungsmaterial (Osteosynthesematerial) ≤ 5

2 5-812 Operation (durch Gelenkspiegelung) am Gelenkknorpel und an den

Gelenkzwischenscheiben (Menisken)

≤ 5

3 5-530 Verschluss eines Leistenbruches ≤ 5

4 5-841 Operationen an Bändern der Hand ≤ 5

5 5-811 Operation (durch Gelenkspiegelung) an der Gelenkkapselinnenhaut ≤ 5

6 5-056 Freilegung (von Verwachsungen) und Druckentlastungsoperation eines Nerven ≤ 5

7 5-845 Entfernung der Gelenkinnenhaut an der Hand ≤ 5


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[5].12.1.1 Facharztqualifikation

# Facharztqualifikation

1 AQ06 - Allgemeine Chirurgie

2 AQ00 - Unfallchirurgie

3 AQ13 - Viszeralchirurgie

B-[5].12.1.2 Zusatzweiterbildung

# Zusatzweiterbildung

1 ZF01 - Ärztliches Qualitätsmanagement

2 ZF28 - Notfallmedizin

3 ZF38 - Röntgendiagnostik

B-[5].12.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte insgesamt: 9,09

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

ohne und mit Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

mit entsprechender Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

B-[5].12.3 Spezielles therapeutisches Personal

# Spezielles therapeutisches Personal Kommentar

1 SP04 - Diätassistenten

2 SP21 - Physiotherapeuten

3 SP25 - Sozialarbeiter

4 SP27 - Stomatherapeuten

8,91

0,85

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MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[6] Gefäßchirurgie (Bad Neuenahr)

B-[6].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

FA-Bezeichnung: Gefäßchirurgie (Bad Neuenahr)

PLZ: 53474

Ort: Bad Neuenahr - Ahrweiler

Straße: Dahlienweg

Hausnummer: 3

URL: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Email: gefaesschirurgie@maw.marienhaus-gmbh.de

Telefon-Vorwahl: 02641

Telefon: 8385272

Fax-Vorwahl: 02641

Fax: 831347

B-[6].1.1 Fachabteilungsschlüssel

# Fachabteilungsschlüssel

1 (1800) Gefäßchirurgie

B-[6].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

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Zur Vervollständigung unseres Angebots in der Behandlung von Patienten mit Gefäßerkrankungen wurde im Oktober

2006 die Abteilung für Gefäßchirurgie in der Chirurgischen Klinik neu eingerichtet. In der Abteilung wird das

gesamte Spektrum der arteriellen und venösen Chirurgie abgedeckt. Eine Ausnahme sind operative Eingriffe, die

den Einsatz einer Herz-Lungenmaschine erfordern.

Unsere Schwerpunkte liegen in der Behandlung von Einengungen, Verschlüssen oder Aussackungen der Schlagadern.

Operationen an der Halsschlagader zur Vermeidung von Schlaganfällen werden mit einem speziellen Monitoring,

das die Patientensicherheit erhöht, durchgeführt. Im Bereich der Brust- und Bauchschlagader bieten wir sowohl

die operative als auch die endovaskuläre Versorgung von Aneurysmen, Stenosen (Engstellen) oder Verschlüssen

an. Bei der Schaufenster-Krankheit oder beim Diabetischen Fuß werden je nach Notwendigkeit Aufdehnungen

mittels Ballon, Implantationen von Stents oder aufwendige Bypassoperationen durchgeführt.

Unser operatives Spektrum umfasst weiterhin die Implantation von Herzschrittmachern, die Implantation von

Port- Systemen (z.B. zur Chemotherapie), die Anlage von Dialyseshunts sowie die Behandlung der chronischen venösen

Insuffizienz. Die Teilnahme an externen qualitätssichernden Maßnahmen der Deutschen Gesellschaft für

Gefäßchirurgie garantiert unseren Patienten einen hohen medizinischen Standard.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

# Versorgungschwerpunkte Erläuterungen

1 VC17 - Offen chirurgische und endovaskuläre Behandlung

von Gefäßerkrankungen

B-[6].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung 33

Die noch niedrigen Patientenzahlen im Jahr 2006 sind dadurch bedingt, dass die Gefäßchirurgische

Abteilung erst am 01. Oktober 2006 neu eröffnet wurde.

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z.B. Behandlung der Schaufensterkrankheit durch Ballonaufdehnung

oder Implantation von Bypässen

2 VC16 - Aortenaneurysmachirurgie sowohl offen chirurgisch, als auch endovaskulär

3 VC00 - Operative und minimalinvasive Behandlung

von Einengungen der Halsschlagader

z.B. Schutz vor Schlaganfall

4 VC00 - Behandlung von akuten Gefäßverschlüssen

von Armen und Beinen

z.B. bei Herzrhythmusstörungen

5 VC18 - Konservative Behandlung von arteriellen

Gefäßerkrankungen

6 VC05 - Schrittmachereingriffe

7 VC19 - Diagnostik und Therapie von venösen Erkrankungen

(z.B. Thrombosen, Krampfadern) und

Folgeerkrankungen (z.B. Ulcus cruris / offenes

Bein)

z.B. bei Thrombosen, Krampfadern

8 VS00 - Implantation von Portsystemen z.B. zur Chemotherapie

9 VS00 - Anlage von Dialyse-Shunts

B-[6].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

# Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot Erläuterungen

1 MP39 - Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Angehörigen

B-[6].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

# Serviceangebot Erläuterungen

1 SA03 - Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

2 SA11 - Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

3 SA12 - Balkon/ Terrasse

4 SA34 - Rauchfreies Krankenhaus

5 SA39 - Besuchsdienst/ „Grüne Damen“ Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen

6 SA40 - Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Besucher Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[6].6 Hauptdiagnosen nach ICD

B-[6].6.1 ICD, 3stellig

B-[6].6.2 Kompetenzdiagnosen

Entfällt.

B-[6].7 Prozeduren nach OPS

B-[6].7.1 OPS, 4stellig

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# ICD Bezeichnung Fallzahl

1 I70 Blutgefäßverkalkung 15

2 T82 Komplikationen durch Ersatzstücke (Prothesen, Implantate, Transplantate) im

Herzen und Gefäßen

≤ 5

3 I71 Umschriebene krankhafte Wandausbuchtung der Hauptschlagader und

Fehllumenbildung (Dissektion)

≤ 5

4 I72 Sonstige Umschriebene krankhafte Wandausbuchtung der Hauptschlagader ≤ 5

5 I65 Verschluss und Verengung von arteriellen Blutgefäßen vor dem Gehirn gelegen

ohne daraus folgenden Gehirninfarkt

≤ 5

6 L97 Unterschenkelgeschwür (Ulcus cruris), anderenorts nicht eingeordnet ≤ 5

7 E11 Zuckerkrankheit Typ II (Alterszucker) ≤ 5

8 M25 Sonstige Gelenkkrankheiten, anderenorts nicht eingeordnet ≤ 5

9 T81 Komplikationen bei Eingriffen, anderenorts nicht eingeordnet ≤ 5

10 I80 Erkrankung venöser Gefäße, Blutgerinnsel, Entzündung, Entzündung mit

Blutgerinnselbildung

≤ 5

# OPS Bezeichnung Fallzahl

1 5-393 Anlegen eines anderen Umgehungskreislaufes an Blutgefäßen ≤ 5

2 5-399 Andere Operationen an Blutgefäßen ≤ 5

3 5-930 Art des Transplantates ≤ 5

4 5-984 Operationstechnik kleinstmögliche Eingriffe ≤ 5

5 5-386 Andere Herausschneiden von (erkrankten) Blutgefäßen und Entnahme von

Blutgefäßen zur Verpflanzung

≤ 5

6 5-384 (Teil-)Entfernung und Ersatz (Interposition) an der Hauptschlagader ≤ 5

7 5-392 Anlegen eines Umgehungskreislaufes zwischen einer Arterie und einer Vene ≤ 5

8 5-381 Ausschälen einer verschlossenen oder verengten Arterie ≤ 5

9 5-378 Entfernung, Wechsel und Korrektur eines Herzschrittmachers und eines einsetzbaren

automatischen Herzelektroschockgerätes (AICD)

≤ 5

10 5-893 Chirurgische Wundtoilette [Wunddebridement] und Entfernung von erkranktem

Gewebe an Haut und Unterhaut

≤ 5

11 5-377 Einpflanzen eines Herzschrittmachers und eines einsetzbaren automatischen

Herzelektroschockgerätes (AICD)

≤ 5


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[6].7.2 Kompetenzprozeduren

Entfällt.

B-[6].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

B-[6].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

B-[6].9.1 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

B-[6].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

Ambulante D-Arzt-Zulassung: Nein

Stat. BG-Zulassung: Nein

B-[6].11 Apparative Ausstattung

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# Bezeichnung der Ambulanz Angebotene Leistung Art der Ambulanz

1 Gefäßambulanz Implantation von Dialyse-Shunts

2 Gefäßambulanz Implantation von Ports (z.B. zur Chemotherapie)

3 Gefäßambulanz Operation von Krampfadern

# OPS Bezeichnung Fallzahl

1 5-399 Andere Operationen an Blutgefäßen 6

# Apparative Ausstattung Kommentar/Erläuterung

1 AA29 - Sonographiegerät / Dopplersonographiegerät Dopplerlabor zur Verschlussdruckmessung,

Farbkodierte Duplexsonographie

2 AA16 - Geräte zur Strahlentherapie

B-[6].12 Personelle Ausstattung

B-[6].12.1 Ärzte

Ärzte insgesamt (außer Belegärzte): 4

Kommentar dazu: 1,0 Chefarzt

1,0 Oberärztin

2,0 Assistenzärzte (Rotationsärzte)

Davon Fachärzte: 3

Kommentar dazu:

Belegärzte nach § 121 SGB V: 0

Kommentar dazu:


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[6].12.1.1 Facharztqualifikation

# Facharztqualifikation

1 AQ06 - Allgemeine Chirurgie

2 AQ07 - Gefäßchirurgie

B-[6].12.1.2 Zusatzweiterbildung

# Zusatzweiterbildung

1 ZF31 - Phlebologie

B-[6].12.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte insgesamt: 4,1

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

ohne und mit Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

mit entsprechender Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

B-[6].12.3 Spezielles therapeutisches Personal

Noch nicht, die Abteilung befindet sich derzeit im Aufbau.

4,1

1

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MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[7] Anästhesie und Intensivmedizin (Bad Neuenahr)

B-[7].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

FA-Bezeichnung: Anästhesie und Intensivmedizin (Bad Neuenahr)

PLZ: 53474

Ort: Bad Neuenahr - Ahrweiler

Straße: Dahlienweg

Hausnummer: 3

URL: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Email: anaesthesie-bna@maw.marienhaus-gmbh.de

Telefon-Vorwahl: 02641

Telefon: 835150

Fax-Vorwahl: 02641

Fax: 831771

B-[7].1.1 Fachabteilungsschlüssel

# Fachabteilungsschlüssel

1 (3600) Intensivmedizin

2 (3601) Intensivmedizin/Schwerpunkt Innere Medizin

3 (3618) Intensivmedizin/Schwerpunkt Chirurgie

4 (3622) Intensivmedizin/Schwerpunkt Urologie

5 (3624) Intensivmedizin/Schwerpunkt Frauenheilkunde und Geburtshilfe

6 (3753) Schmerztherapie

Seit dem 1.Oktober 2006 werden auf der Intensivstation zunehmend auch gefäßchirurgische Patienten

anästhesiologisch betreut.

B-[7].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

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Die Abteilung für Anästhesiologie, Schmerztherapie und Intensivmedizin sorgt dafür, dass unsere Patienten ohne

Schmerzen operiert werden können und nach der Operation so wenig wie möglich oder gar keine Schmerzen erleiden.

Die Allgemeinanästhesie führen wir mit hoch modernen, computergesteuerten Narkosegeräten durch, wobei

die erforderliche Narkosetiefe durch Ableitung der Hirnströme (EEG) kontrolliert wird. Durch diese modernen

Verfahren sind wir in der Lage, wesentlich besser verträgliche und sichere Narkosen durchzuführen als früher. Dies

gilt vom Säugling bis ins Greisenalter. Neben der Allgemeinanästhesie kann in unserer Abteilung auch eine Regionalanästhesie

durchgeführt werden. Bei der Regionalanästhesie werden durch die gezielte Betäubung bestimmter

Nerven mit einem Lokalanästhetikum größere Körperabschnitte schmerzunempfindlich gemacht, z. B. durch

Nervenblockade eines Armes oder eines Beines. Durch hochmoderne Autotransfusionsgeräte ist es uns möglich

das Blut während der Operation (Hüft- und Kniegelenkersatz) aufzufangen und dem Organismus wieder zuzuführen.

Dadurch verringert sich die Wahrscheinlichkeit einer Fremdbluttransfusion. Unsere interdisziplinäre Intensivstation

steht unter Leitung der Anästhesieabteilung. Hier werden kritisch erkrankte Patienten mit Hilfe modernster

Geräte überwacht und therapiert. Unser eingespieltes, hoch kompetentes Team von Ärzten und Pflegekräften

gewährleistet nicht nur eine optimale medizinische Versorgung, sondern kümmert sich auch um eine persönliche

Betreuung.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[7].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

Siehe auch unter A9.

B-[7].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

Trifft für die Intensivstation nicht zu.

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B-[7].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung

Die Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin wird nicht explizit als Betten führende Abteilung ausgewiesen. Die

in diesem Bereich betreuten Patienten auf der Intensivstation werden den jeweiligen Fachabteilungen, z.B. Innere

Medizin, Chirurgie oder anderen zugeordnet.

B-[7].6 Hauptdiagnosen nach ICD

Entfällt.

B-[7].6.1 ICD, 3stellig

Entfällt.

B-[7].6.2 Kompetenzdiagnosen

Entfällt.

B-[7].7 Prozeduren nach OPS

B-[7].7.1 OPS, 4stellig

In 2006 wurden über 5000 Narkosen durchgeführt, davon ca. 1000 in Regionalanästhesie (örtlicher Betäubung). In

ca. 160 Fällen erfolgte die Narkose kombiniert mit einem regionalen Schmerzkatheter. Insgesamt wurden 83 Patienten

über einen längeren Zeitraum künstlich beatmet (ca. 12.800 Beatmungsstunden).

B-[7].7.2 Kompetenzprozeduren

Entfällt.

B-[7].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Das gesamte ambulante OP-Spektrum wird von der Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin abgedeckt.

B-[7].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Das gesamte ambulante OP-Spektrum im Rahmen des § 115b SGB V wird von der Abteilung Anästhesie

und Intensivmedizin abgedeckt.

B-[7].9.1 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Entfällt.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[7].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

Entfällt.

Ambulante D-Arzt-Zulassung: Nein

Stat. BG-Zulassung: Nein

B-[7].11 Apparative Ausstattung

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# Apparative Ausstattung Kommentar/Erläuterung

1 AA00 - Geschlossenes Narkosesystem

2 AA00 - Patientenkontrollierte Schmerzpumpe (PCA)

3 AA00 - Meßmöglichkeit des Herzminutenvolumens (PICCO)

4 AA07 - Cell Saver (im Rahmen einer Bluttransfusion)

5 AA14 - Geräte für Nierenersatzverfahren (Hämofiltration, Dialyse,

Peritonealdialyse)

6 AA12 - Endoskop

7 AA00 - Wärmemanagement während der OP

B-[7].12 Personelle Ausstattung

B-[7].12.1 Ärzte

Ärzte insgesamt (außer Belegärzte): 10

Kommentar dazu: 1,0 Chefarzt

2,9 Oberärzte

6,1 Assistenzärzte

Davon Fachärzte: 9

Kommentar dazu:

Belegärzte nach § 121 SGB V: 0

Kommentar dazu:

B-[7].12.1.1 Facharztqualifikation

# Facharztqualifikation

1 AQ01 - Anästhesiologie

2 AQ00 - Spezielle Intensivmedizin

3 AQ00 - Spezielle Schmerztherapie


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[7].12.1.2 Zusatzweiterbildung

# Zusatzweiterbildung

1 ZF15 - Intensivmedizin

2 ZF28 - Notfallmedizin

3 ZF42 - Spezielle Schmerztherapie

4 ZF00 - Transfusionsverantwortlicher des Hauses

B-[7].12.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte insgesamt: 24,94

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

ohne und mit Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

mit entsprechender Fachweiterbildung):

Kommentar dazu: .

B-[7].12.3 Spezielles therapeutisches Personal

Siehe auch A9.

24,94

7,69

In folgenden verwandten Bereichen sind weitere Pflegekräfte beschäftigt:

Anästhesie: 8,59 Vollkräfte (davon 5,75 examiniert mit Fachweiterbildung),

Zentral- OP: 16,73 Vollkräfte (davon 7,66 examiniert mit Fachweiterbildung),

Zentralsterilisation: 5,76 Vollkräfte (davon 1,0 examiniert mit Fachweiterbildung).

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MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[8] Anästhesie und Intensivüberwachung (Adenau)

B-[8].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

FA-Bezeichnung: Anästhesie und Intensivüberwachung (Adenau)

PLZ: 53518

Ort: Adenau

Straße: Mühlenstraße

Hausnummer: 31 - 35

URL: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Email: anaesthesie-ade@maw.marienhaus-gmbh.de

Telefon-Vorwahl: 02691

Telefon: 3030

Fax-Vorwahl: 02691

Fax: 3034799

B-[8].1.1 Fachabteilungsschlüssel

# Fachabteilungsschlüssel

1 (3600) Intensivmedizin

2 (3700) Sonstige Fachabteilung

B-[8].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Abteilung sind vor allem für die Patienten zuständig, die sich einem

operativen Eingriff unterziehen müssen. Bei Operationen sorgen die Anästhesisten für die Ausschaltung des

Schmerzes, entweder durch eine Allgemeinnarkose oder eine Betäubung einzelner Körperregionen. Unsere Abteilung

führt jährlich ca. 900 Anästhesien durch, davon sind ca. 300 örtliche Betäubungen, sog. Regionalanästhesien.

Auf der Intensivstation sind wir für die künstliche Beatmung schwerkranker Patienten zuständig. Ein weiteres

Aufgabenfeld ist die Behandlung von Schmerzen, sowohl nach einer Operation oder bei einem schmerzhaften diagnostischen

Eingriff als auch als Konsiliartätigkeit bei stationären Patienten. Weiterhin betreuen wir zusammen

mit der jeweiligen Fachabteilung die beatmeten Patienten auf der mit 4 Betten ausgewiesenen interdisziplinären

Intensivabteilung.

# Versorgungschwerpunkte Erläuterungen

1 VS00 - Anästhesie

2 VC00 - Intensivüberwachung

B-[8].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

Siehe unter A9.

B-[8].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

Trifft für die Intensivüberwachungsstation nicht zu.


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GmbH Waldbreitbach

B-[8].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung

Die Abteilung Anästhesie und Intensivüberwachung wird nicht explizit als Betten führende Abteilung ausgewiesen.

Die in diesem Bereich betreuten Patienten (auf der Intensivüberwachungsstation) werden den jeweiligen

Fachabteilungen Innere Medizin oder Chirurgie zugeordnet.

B-[8].6 Hauptdiagnosen nach ICD

Entfällt.

B-[8].6.1 ICD, 3stellig

Entfällt.

B-[8].6.2 Kompetenzdiagnosen

Entfällt.

B-[8].7 Prozeduren nach OPS

B-[8].7.1 OPS, 4stellig

In 2006 wurden ca. 900 Narkosen durchgeführt, davon ca. 300 in Regionalanästhesie (örtlicher Betäubung).

Beatmungspflichtige Patienten auf der Intensivüberwachungsstation: Insgesamt über 3600 Beatmungsstunden.

B-[8].7.2 Kompetenzprozeduren

Entfällt.

B-[8].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Ambulante Schmerztherapie.

B-[8].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Durchführung von Narkosen bei ambulanten Operationen nach § 115b SGB V.

B-[8].9.1 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Entfällt.

B-[8].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

Entfällt.

Ambulante D-Arzt-Zulassung: Nein

Stat. BG-Zulassung: Nein


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[8].11 Apparative Ausstattung

B-[8].12 Personelle Ausstattung

B-[8].12.1 Ärzte

Ärzte insgesamt (außer Belegärzte): 2

Kommentar dazu: 1,0 Chefarzt

1,0 Oberarzt

Davon Fachärzte: 2

Kommentar dazu:

Belegärzte nach § 121 SGB V:

Kommentar dazu:

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# Apparative Ausstattung Kommentar/Erläuterung

1 AA00 - Gerät zur Überwachung der Narkosetiefe

2 AA07 - Cell Saver (im Rahmen einer Bluttransfusion)

B-[8].12.1.1 Facharztqualifikation

# Facharztqualifikation

1 AQ01 - Anästhesiologie

B-[8].12.1.2 Zusatzweiterbildung

# Zusatzweiterbildung

1 ZF15 - Intensivmedizin


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[8].12.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte insgesamt: 11,13

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

ohne und mit Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

mit entsprechender Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

B-[8].12.3 Spezielles therapeutisches Personal

# Spezielles therapeutisches Personal Kommentar

1 SP04 - Diätassistenten

2 SP28 - Wundmanager

11,13

2,38

In folgenden verwandten Bereichen sind weitere Pflegekräfte beschäftigt:

Anästhesie: 2,52 Vollkräfte (davon 2,52 examiniert),

Zentral- OP: 6,76 Vollkräfte (davon 2,00 examiniert mit Fachweiterbildung).

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B-[9] Urologie (Bad Neuenahr)

B-[9].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

FA-Bezeichnung: Urologie (Bad Neuenahr)

PLZ: 53474

Ort: Bad Neuenahr - Ahrweiler

Straße: Dahlienweg

Hausnummer: 3

URL: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Email: urologie@maw.marienhaus-gmbh.de

Telefon-Vorwahl: 02641

Telefon: 835650

Fax-Vorwahl: 02641

Fax: 831650

B-[9].1.1 Fachabteilungsschlüssel

# Fachabteilungsschlüssel

1 (2200) Urologie

B-[9].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

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Die Urologische Abteilung umfasst 30 Betten für Erwachsene und Kinder. Es werden alle Erkrankungen des Fachgebietes

der Urologie, wie Erkrankungen der Niere, der Harnblase, der Prostata und der männlichen Geschlechtsorgane

behandelt. Das operative Leistungsspektrum umfasst alle Operationen bei urologischen Tumorerkrankungen

einschließlich der minimal-invasiven Operationstechnik (Schlüssellochchirurgie). Alle endoskopischen Behandlungsverfahren

zur Behandlung des Harnsteinleidens, der Prostataerkrankungen und der Harnblasenerkrankungen

werden nach den neuesten Erkenntnissen durchgeführt. Neben der Behandlung des Prostatakrebses durch die

radikale Operation bieten wir alternativ bei entsprechender Befundkonstellation nach den Leitlinien der deutschen

Gesellschaft für Urologie die Brachytherapie an.

Zur Behandlung von Harnsteinen halten wir die Möglichkeit zur Stoßwellenzertrümmerung vor. Zusätzliche

Schwerpunkte unserer Urologischen Abteilung sind die Diagnostik und Behandlung der Harninkontinenz einschließlich

der operativen Behandlung mit dem künstlichen Schließmuskel, die Chemotherapie für alle urologischen

Tumore, Sprechstunden für Tumorpatienten, Prostatadiagnostik und Andrologie (unerfüllter Kinderwunsch,

Erektionsstörung).


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# Versorgungschwerpunkte Erläuterungen

1 VU13 - Tumorchirurgie

2 VU12 - Minimal-invasive endoskopische Operationen

3 VU11 - Minimal-invasive laparoskopische Operationen

4 VU10 - Plastisch rekonstruktive Eingriffe an Niere, Harnwegen und Harnblase

5 VU06 - Diagnostik und Therapie von Krankheiten der männlichen Genitalorgane

6 VU03 - Diagnostik und Therapie der Urolithiasis

7 VU04 - Diagnostik und Therapie sonstiger Krankheiten der Niere und des Ureters

8 VU05 - Diagnostik und Therapie sonstiger Krankheiten des Harnsystems

9 VU07 - Diagnostik und Therapie sonstiger Krankheiten des Urogenitalsystems

10 VU08 - Kinderurologie

11 VU14 - Spezialsprechstunde Onkologische Sprechstunde

12 VU02 - Diagnostik und Therapie der Niereninsuffizienz

13 VU01 - Diagnostik und Therapie der tubulointerstitiellen Nierenkrankheiten

B-[9].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

# Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot Erläuterungen

1 MP00 - Beckenbodengymnastik

2 MP02 - Akupunktur

3 MP15 - Entlassungsmanagement

B-[9].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

# Serviceangebot Erläuterungen

1 SA03 - Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

2 SA06 - Rollstuhlgerechte Nasszellen

3 SA11 - Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

4 SA12 - Balkon/ Terrasse

5 SA34 - Rauchfreies Krankenhaus

6 SA39 - Besuchsdienst/ „Grüne Damen“ Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen

7 SA40 - Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Besucher Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen

B-[9].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung 1138


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

BB-[9].6 Hauptdiagnosen nach ICD

B-[9].6.1 ICD, 3stellig

B-[9].6.2 Kompetenzdiagnosen

Entfällt.

B-[9].7 Prozeduren nach OPS

B-[9].7.1 OPS, 4stellig

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# ICD Bezeichnung Fallzahl

1 N20 Nieren- und Harnleiterstein 201

2 N40 Gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse 179

3 N39 Sonstige Krankheiten des Harnsystems (u.a. Harninkontinenz, Harnwegsinfekte) 123

4 C67 Krebs der Harnblase 106

5 C61 Krebs der Vorsteherdrüse 105

6 N13 Erkrankungen durch Verschluss der Harnwege und durch Harnrückfluss 59

7 D41 Geschwulst der Harnorgane 38

8 D40 Geschwulst der männlichen Geschlechtsorgane 21

9 N30 Entzündung der Harnblase 17

10 C62 Krebs des Hodens 17

11 C64 Krebs der Niere, ausgenommen Nierenbecken 11

12 C65 Krebs des Nierenbeckens 9

# OPS Bezeichnung Fallzahl

1 5-601 Herausschneiden und Zerstörung von Gewebe der Vorsteherdrüse durch die Harnröhre

(TUR-Prostata)

168

2 8-137 Einlegen, Wechsel und Entfernung einer Schiene in den Harnleiter 156

3 5-573 Entfernen von Gewebe der Harnblase durch die Harnröhre (TUR-Blase) 130

4 5-636 Unterbindung des Samenleiters (Sterilisation) 121

5 8-110 Zertrümmerung von Steinen in den Harnorganen mit Stoßwellen von außen (ESWL) 102

6 8-132 Maßnahmen an der Harnblase (z.B. radiologische Darstellung der Harnblase) 73

7 1-464 Gewebeentnahme über den Enddarm an männlichen Geschlechtsorganen (Prostata-Biopsie)

65

8 5-585 Einschneiden durch die Harnröhre hindurch von Gewebe der Harnröhre 49

9 1-665 Spiegelung der Harnleiter und der Niere 47

10 1-661 Spiegelung der Harnröhre, -blase 41

11 5-604 Vollständige Entfernung der Vorsteherdrüse und der Samenbläschen (Radikale Prostatektomie)

39


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

12 5-560 Harnleiterschienung 34

13 5-593 Zügeloperationen durch die Scheide hindurch bei Harninkontinenz 29

14 5-572 Künstlicher Blasenausgang 22

15 5-562 Endoskopische Steinentfernung im Harnleiter 21

16 5-554 Entfernung der Niere 16

17 8-525 Sonstige Brachytherapie (Strahlenquelle direkt am Tumorgewebe) mit umschlossenen

radioaktiven Substanzen

11

18 5-576 Entfernung der Harnblase 10

19 5-577 Ersatz der Harnblase 8

20 5-597 Eingriffe bei künstlichem Harnblasenschließapparat ≤ 5

B-[9].7.2 Kompetenzprozeduren

Entfällt.

B-[9].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

B-[9].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Trifft nicht zu, da operative Tätigkeit im Rahmen der KV-Ambulanz.

(KV = Kassenärztliche Vereinigung).

B-[9].9.1 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

B-[9].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

Ambulante D-Arzt-Zulassung: Nein

Stat. BG-Zulassung: Nein

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# Bezeichnung der Ambulanz Angebotene Leistung Art der Ambulanz

1 Urologische Ambulanz Ambulante Stoßwellenbehandlung von Nierensteinen

(ESWL)

2 Urologische Ambulanz Diagnostik Harninkontinenz

3 Urologische Ambulanz Ambulante Chemotherapie


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[9].11 Apparative Ausstattung

B-[9].12 Personelle Ausstattung

B-[9].12.1 Ärzte

Ärzte insgesamt (außer Belegärzte): 4,9

Kommentar dazu: 1,0 Chefarzt

1,9 Oberärzte

2,0 Assistenzärzte

Davon Fachärzte: 3,9

Kommentar dazu:

Belegärzte nach § 121 SGB V: 0

Kommentar dazu:

B-[9].12.1.1 Facharztqualifikation

# Facharztqualifikation

1 AQ60 - Urologie

B-[9].12.1.2 Zusatzweiterbildung

Nein.

B-[9].12.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte insgesamt: 9,41

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

ohne und mit Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

mit entsprechender Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

9,41

1,35

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GmbH Waldbreitbach

# Apparative Ausstattung Kommentar/Erläuterung

1 AA16 - Geräte zur Strahlentherapie

2 AA20 - Laser

3 AA27 - Röntgengerät/ Durchleuchtungsgerät (z.B. C-Bogen)

4 AA29 - Sonographiegerät/ Dopplersonographiegerät

5 AA33 - Uroflow/ Blasendruckmessung


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[9].12.3 Spezielles therapeutisches Personal

# Spezielles therapeutisches Personal Kommentar

4 SP04 - Diätassistenten

7 SP21 - Physiotherapeuten

10 SP25 - Sozialarbeiter

11 SP27 - Stomatherapeuten

12 SP28 - Wundmanager

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MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[10] Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Bad Neuenahr)

B-[10].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

FA-Bezeichnung: Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Bad Neuenahr)

PLZ: 53474

Ort: Bad Neuenahr - Ahrweiler

Straße: Dahlienweg

Hausnummer: 3

URL: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Email: gynaekologie@maw.marienhaus-gmbh.de

Telefon-Vorwahl: 02641

Telefon: 835350

Fax-Vorwahl: 02641

Fax: 831350

B-[10].1.1 Fachabteilungsschlüssel

# Fachabteilungsschlüssel

1 (2400) Frauenheilkunde und Geburtshilfe

B-[10].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

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Unsere Frauenklinik umfasst die geburtshilfliche und die gynäkologische Abteilung mit 30 Betten. Jährlich werden

bei uns ca. 400 Babys entbunden und ca. 1.200 Operationen durchgeführt. Bei uns besteht die Möglichkeit der Wassergeburt;

daneben bieten wir auch Homöopathie, Akupunktur und Entspannungsbad an. Während der Wochenbettzeit

werden Mutter und Neugeborenes gemeinsam nach dem „Rooming-in-System” betreut und verbringen so

Tag und Nacht gemeinsam. Auf Wunsch können wir ein Familienzimmer zur Verfügung stellen.

Die Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen bilden einen besonderen Schwerpunkt in der gynäkologischen

Abteilung. Mit sieben weiteren Kiniken aus der Region gehören wir zum Brustzentrum Mittelrhein. Patientinnen

mit Brustkrebs werden hier nach neuesten Erkenntnissen ganzheitlich behandelt und betreut. Die Standardoperationen

an Gebärmutter, Eierstock oder Eileiter werden von uns bevorzugt endoskopisch, im Sinne der so genannten

„Schlüssellochchirurgie“ durchgeführt. Schließlich gehört zu unserem Spektrum auch die operative Therapie

der Beckenbodenschwäche mit und ohne Harninkontinenz. Eine zunehmende Zahl operativer Eingriffe können

bei uns auch ambulant durchgeführt werden.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

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# Versorgungschwerpunkte Erläuterungen

1 VG01 - Diagnostik und Therapie von bösartigen Tumoren

der Brustdrüse

Mitglied im Brustzentrum Mittelrhein

2 VG02 - Diagnostik und Therapie von gutartigen Tumoren

der Brustdrüse

3 VG03 - Diagnostik und Therapie von sonstigen Erkrankungen

der Brustdrüse

4 VG04 - Kosmetische/ plastische Mammachirurgie

5 VG05 - Endoskopische Operationen (Laparoskopie,

Hysteroskopie)

6 VG06 - Gynäkologische Abdominalchirurgie

7 VG07 - Inkontinenzchirurgie inkl. diagnostischer

Abklärung (z.B. urodynamische Untersuchung)

8 VG08 - Diagnostik und Therapie gynäkologischer

Tumoren (Zervix-, Corpus-, Ovarial-, Vulva-, Vaginalkarzinom)

9 VG09 - Pränataldiagnostik und Therapie

10 VG11 - Diagnostik und Therapie von Krankheiten

während der Schwangerschaft, der Geburt und des

Wochenbettes

11 VG12 - Geburtshilfliche Operationen

12 VG13 - Diagnostik und Therapie von entzündlichen

Krankheiten der weiblichen Beckenorgane

13 VG14 - Diagnostik und Therapie von nichtentzündlichen

Krankheiten des weiblichen Genitaltraktes

14 VG15 - Spezialsprechstunde Brustsprechstunde, Inkontinenzsprechstunde, weiterführende

Ultraschalldiagnostik in der Schwangerschaft

(Pränatale Diagnostik)

B-[10].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

# Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot Erläuterungen

1 MP02 - Akupunktur

2 MP19 - Geburtsvorbereitungskurse

3 MP34 - Psychologisches/ psychotherapeutisches

Leistungsangebot/Psychosozialdienst

Psychoonkologie

4 MP36 - Säuglingspflegekurse

5 MP40 - Spezielle Entspannungstherapie

6 MP41 - Spezielles Leistungsangebot von Hebammen

7 MP43 - Stillberatung

8 MP50 - Wochenbettgymnastik

9 MP52 - Zusammenarbeit mit/ Kontakt zu Selbsthilfegruppen Zusammenarbeit mit der Krebsgesellschaft

Rheinland-Pfalz


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B-[10].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

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# Serviceangebot Erläuterungen

1 SA03 - Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

2 SA06 - Rollstuhlgerechte Nasszellen

3 SA07 - Rooming-In

4 SA11 - Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

5 SA12 - Balkon/ Terrasse

6 SA16 - Kühlschrank

7 SA19 - Wertfach/ Tresor am Bett/ im Zimmer

8 SA39 - Besuchsdienst/ „Grüne Damen“

B-[10].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung 1324

B-[10].6 Hauptdiagnosen nach ICD

B-[10].6.1 ICD, 3stellig

# ICD Bezeichnung Fallzahl

1 Z38 Lebendgeborene nach dem Geburtsort 255

2 O80 Spontangeburt eines Einlings 99

3 D25 Gutartiges Geschwulst der glatten Gebärmuttermuskulatur 56

4 C50 Krebs der Brustdrüse 50

5 O63 Verzögerte Geburt 37

6 O68 Komplikationen bei Wehen und Geburt durch Gefahrenzustand des ungeborenen 30

Kindes

7 O99 Sonstige Krankheiten der Mutter, die anderenorts eingeordnet sind, die jedoch 27

Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett erschweren

8 N81 Vorfall der weiblichen Geschlechtsorgane (Scheide, Gebärmutter) bei der Frau 27

9 N83 Nichtentzündliche Krankheiten der Eierstöcke, der Eileiter und des Lig. latum uteri 25

10 N92 Zu starke, zu häufige oder unregelmäßige Monatsblutung 24

11 D27 Gutartiges Geschwulst des Eierstocks 21

12 D06 Oberflächlicher Krebs des Gebärmutterhalses 19

B-[10].6.2 Kompetenzdiagnosen

Entfällt.


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B-[10].7 Prozeduren nach OPS

B-[10].7.1 OPS, 4stellig

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# OPS Bezeichnung Fallzahl

1 9-262 Nachgeburtliche Versorgung des Neugeborenen 365

2 9-260 Überwachung und Leitung einer normalen Geburt 232

3 3-05d Ultraschalluntersuchung (über eine Spiegelung) der weiblichen Geschlechtsorgane 181

4 5-683 Entfernung der Gebärmutter 120

5 5-749 Anderer Kaiserschnitt 113

6 5-738 Dammschnitt und Naht 79

7 1-471 Gewebeentnahme (ohne Einschnitt) an der Gebärmutterschleimhaut 65

8 5-651 Lokales Ausschneiden und Gewebezerstörung von Gewebe des Eierstockes 40

9 5-690 Ausschabung der Gebärmutter als Behandlung 32

10 5-871 Teilweises (brusterhaltende) Herausschneiden der Brustdrüse und Gewebezerstörung

von Brustdrüsengewebe mit Lymphknotenentfernung der Achselregion

31

11 1-672 Spiegelung der Gebärmutter 31

12 5-653 Entfernung von Eierstock und Eileiter 30

13 9-261 Überwachung und Leitung einer Risikogeburt 29

14 5-671 Ausschneiden eines Gewebekegels aus dem Gebärmutterhals 29

15 5-870 Teilweises (brusterhaltende) Herausschneiden der Brustdrüse und Gewebezerstörung

von Brustdrüsengewebe ohne Lymphknotenentfernung der Achselregion

26

B-[10].7.2 Kompetenzprozeduren

Entfällt.

B-[10].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

# Bezeichnung der Ambulanz Angebotene Leistung Art der Ambulanz

1 Brustambulanz Ultraschalluntersuchungen, Abklärung von

auffälligen Befunden durch Stanzbiopsien

2 Inkontinenzambulanz Urodynamische Untersuchung


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[10].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

B-[10].9.1 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

B-[10].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

Ambulante D-Arzt-Zulassung: Nein

Stat. BG-Zulassung: Nein

B-[10].11 Apparative Ausstattung

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# OPS Bezeichnung Fallzahl

1 5-690 Ausschabung der Gebärmutter als Behandlung 38

2 1-672 Spiegelung der Gebärmutter 30

3 1-471 Gewebeentnahme (ohne Einschnitt) an der Gebärmutterschleimhaut 19

4 5-870 Teilweises (brusterhaltendes) Herausschneiden der Brustdrüse und Gewebezerstörung

von Brustdrüsengewebe ohne Lymphknotenentfernung der Achselregion

6

5 5-711 Operationen an den Scheidenvorhofdrüsen (Bartholin-Drüsen), Zyste ≤ 5

6 5-681 Herausschneiden und Gewebezerstörung von erkranktem Gewebe der Gebärmutter ≤ 5

7 1-694 Bauchspiegelung zur Untersuchung ≤ 5

8 5-691 Entfernung eines Fremdkörpers aus der Gebärmutter ≤ 5

9 5-881 Einschneiden der Brustdrüse ≤ 5

10 5-469 Andere Operationen am Darm ≤ 5

11 5-401 Ausschneiden einzelner Lymphknoten und Lymphgefäße ≤ 5

12 1-852 Einstechen einer Hohlnadel (Punktion) in die Fruchtblase [Amnionpunktion] zur

Untersuchung

≤ 5

13 5-671 Ausschneiden eines Gewebekegels aus dem Gebärmutterhals ≤ 5

# Apparative Ausstattung Kommentar/Erläuterung

1 AA12 - Endoskop

2 AA20 - Laser

3 AA29 - Sonographiegerät/ Dopplersonographiegerät

4 AA33 - Uroflow/ Blasendruckmessung


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[10].12 Personelle Ausstattung

B-[10].12.1 Ärzte

Ärzte insgesamt (außer Belegärzte): 5,25

Kommentar dazu: 1,0 Chefarzt

1,0 Oberärzte

3,25 Assistenzärzte

Davon Fachärzte: 3,75

Kommentar dazu: 2 weitere Ärzte beteiligen sich ausschließlich

am Bereitschaftsdienst.

Belegärzte nach § 121 SGB V: 0

Kommentar dazu:

B-[10].12.1.1 Facharztqualifikation

# Facharztqualifikation

1 AQ14 - Frauenheilkunde und Geburtshilfe

B-[10].12.1.2 Zusatzweiterbildung

Nein.

B-[10].12.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte insgesamt: 15,81

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

ohne und mit Fachweiterbildung):

Kommentar dazu: 1,0 Stillberaterin

0,75 Still- und Laktationsberaterin

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger 2,1

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

mit entsprechender Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

15,81

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MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[10].12.3 Spezielles therapeutisches Personal

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# Spezielles therapeutisches Personal Kommentar

1 SP04 - Diätassistenten

2 SP07 - Hebammen/ Entbindungspfleger

3 SP21 - Physiotherapeuten

4 SP25 - Sozialarbeiter

5 SP28 - Wundmanager


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B-[11] Orthopädie (Bad Neuenahr)

B-[11].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

FA-Bezeichnung: Orthopädie (Bad Neuenahr)

PLZ: 53474

Ort: Bad Neuenahr - Ahrweiler

Straße: Dahlienweg

Hausnummer: 3

URL: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Email: ortho@maw.marienhaus-gmbh.de

Telefon-Vorwahl: 02641

Telefon: 835346

Fax-Vorwahl: 02641

Fax: 831771

B-[11].1.1 Fachabteilungsschlüssel

# Fachabteilungsschlüssel

1 (2300) Orthopädie

B-[11].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

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Die Orthopädische Gemeinschaftspraxis Bad Neuenahr betreibt in unserem Haus eine große Belegabteilung. Neben

der Behandlung aller allgemeinen orthopädischen Krankheitsbilder bietet sie schwerpunktmäßig die stationäre

und ggf. ambulante operative Behandlung auf folgenden Spezialgebieten an:

Die Endoprothetik der großen Gelenke (z. B. das Einsetzen von Kunstgelenken in Knie und Hüfte) wird bei uns nach

modernsten Verfahren durchgeführt. In der speziellen orthopädischen Rheumachirurgie werden bei sämtlichen

rheumatischen Krankheitsbildern Eingriffe an Sehnen, Muskeln und Gelenken vorgenommen. In der Wirbelsäulenchirurgie

werden Bandscheibenoperationen und computertomographisch gesteuerte minimalinvasive Behandlungsverfahren

praktiziert.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Abteilung ist die Kinderorthopädie. Hier werden angeborene oder verletzungsbedingte

Fehlstellungen sowohl konservativ als auch operativ therapiert. In der Rekonstruktions-Orthopädie

schließlich werden deformierte und achsenfehlgestellte Gelenke bei Kindern und Erwachsenen nach modernsten

Kriterien wiederhergestellt.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

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GmbH Waldbreitbach

# Versorgungschwerpunkte Erläuterungen

1 VO01 - Diagnostik und Therapie von Arthropathien

2 VO03 - Diagnostik und Therapie von Deformitäten der Wirbelsäule und des Rückens

3 VO06 - Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Muskeln

4 VO07 - Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Synovialis und der Sehnen

5 VO09 - Diagnostik und Therapie von Osteopathien und Chondropathien

6 VO11 - Diagnostik und Therapie von Tumoren der Haltungs- und Bewegungsorgane

7 VO12 - Kinderorthopädie

B-[11].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

Siehe unter A 9.

B-[11].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

# Serviceangebot Erläuterungen

1 SA03 - Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

2 SA06 - Rollstuhlgerechte Nasszellen

3 SA11 - Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

4 SA12 - Balkon/ Terrasse

5 SA34 - Rauchfreies Krankenhaus

6 SA39 - Besuchsdienst/ „Grüne Damen“ Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen

7 SA40 - Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Besucher Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen

B-[11].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung 782

B-[11].6 Hauptdiagnosen nach ICD

B-[11].6.1 ICD, 3stellig

# ICD Bezeichnung Fallzahl

1 M16 Erkrankung des Hüftgelenkes 180

2 M17 Erkrankung des Kniegelenkes 132

3 M54 Rückenschmerzen 127

4 M21 Sonstige erworbene Deformationen (Formänderungen) der Gliedmaßen 61

5 M51 Sonstige Bandscheibenschäden der Wirbelsäule 55

6 T84 Komplikationen durch orthopädische Ersatzstücke (Prothesen, Implantate, Transplantate)

30

7 M23 Verletzung von Strukturen innerhalb des Kniegelenkes 25

8 M20 Erworbene Deformation (Formänderung) der Finger und Zehen 22

9 M75 Funktionsstörung und Erkrankung der Schulter 21

10 Q66 Angeborene Deformation (Formänderung) der Füße 15


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[11].6.2 Kompetenzdiagnosen

Entfällt.

B-[11].7 Prozeduren nach OPS

B-[11].7.1 OPS, 4stellig

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GmbH Waldbreitbach

# OPS Bezeichnung Fallzahl

1 5-820 Einpflanzung eines künstlichen Hüftgelenkes 178

2 8-914 Einspritzen eines Medikamentes an Nervenwurzeln und wirbelsäulennahe Nerven

zur Schmerztherapie

152

3 5-822 Einpflanzung eines künstlichen Kniegelenkes 112

4 5-854 Wiederherstellungsoperationen von Sehnen 79

5 5-812 Operation (durch Gelenkspiegelung) am Gelenkknorpel und an den Gelenkzwischenscheiben

(Menisken)

54

6 5-787 Entfernung von Knochenvereinigungsmaterial (Osteosynthesematerial) 51

7 5-784 Verpflanzung und Verlagerung von Knochen 49

8 5-788 Operationen an Mittelfußknochen und Zehenendglied des Fußes 42

9 5-800 Offen chirurgische Korrekturoperation eines Gelenkes 38

10 5-781 Knochendurchtrennung und Knochendurchtrennung zur Korrektur 32

11 5-851 Durchtrennung von Muskel, Sehne und Muskelhülle (Faszie) 23

12 8-210 Gelenkmobilisierung (Brisement force) 17

13 5-821 Korrektur, Wechsel und Entfernung eines künstlichen Hüftgelenkes 16

B-[11].7.2 Kompetenzprozeduren

Entfällt.

B-[11].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Als Belegabteilung erfolgt im Krankenhaus schwerpunktmäßig eine stationäre Behandlung.

B-[11].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Entfällt.

B-[11].9.1 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Entfällt.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[11].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

Ambulante D-Arzt-Zulassung: Nein

Stat. BG-Zulassung: Nein

B-[11].11 Apparative Ausstattung

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GmbH Waldbreitbach

# Apparative Ausstattung Kommentar/Erläuterung

1 AA07 - Cell Saver (im Rahmen einer Bluttransfusion)

2 AA27 - Röntgengerät/ Durchleuchtungsgerät (z.B. C-Bogen)

3 AA29 - Sonographiegerät/ Dopplersonographiegerät

B-[11].12 Personelle Ausstattung

B-[11].12.1 Ärzte

Ärzte insgesamt (außer Belegärzte):

Kommentar dazu:

Davon Fachärzte:

Kommentar dazu:

Belegärzte nach § 121 SGB V: 6,75

Kommentar dazu: 4,0 Fachärzte Orthopädie

2,75 Assistenzärzte

B-[11].12.1.1 Facharztqualifikation

# Facharztqualifikation

1 AQ10 - Orthopädie und Unfallchirurgie

B-[11].12.1.2 Zusatzweiterbildung

# Zusatzweiterbildung

1 ZF00 - Rheumatologie

2 ZF12 - Handchirurgie

3 ZF24 - Manuelle Medizin / Chirotherapie

4 ZF32 - Physikalische Therapie und Balneotherapie

5 ZF37 - Rehabilitationswesen

6 ZF41 - Spezielle Orthopädische Chirurgie

7 ZF44 - Sportmedizin


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[11].12.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte insgesamt: 10,18

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

ohne und mit Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

mit entsprechender Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

B-[11].12.3 Spezielles therapeutisches Personal

Siehe unter A9.

10,18

2,25

Seite 77 / 99

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MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

B-[12] Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (Bad Neuenahr)

B-[12].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

FA-Bezeichnung: Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (Bad Neuenahr)

PLZ: 53474

Ort: Bad Neuenahr - Ahrweiler

Straße: Dahlienweg

Hausnummer: 3

URL: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Email: hno@maw.marienhaus-gmbh.de

Telefon-Vorwahl: 02641

Telefon: 835744

Fax-Vorwahl: 02641

Fax: 831771

B-[12].1.1 Fachabteilungsschlüssel

# Fachabteilungsschlüssel

1 (2600) Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

B-[12].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

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Unsere Hals-Nasen-Ohren-Abteilung ist eine Belegabteilung. Ihr Behandlungs- und Leistungsspektrum umfasst

die gesamte Breite der konservativen und operativen Hals-Nasen-Ohren Heilkunde. lm konservativen Bereich behandeln

wir beispielsweise Patienten mit Hör- und Gleichgewichtsstörungen und therapieren Hörsturz und akutes

Ohrgeräusch. Auch die Untersuchung und Behandlung von Allergien gehören mit in diesen Bereich. Auf dem Gebiet

der operativen Hals-Nasen-Ohren Heilkunde zählen hörverbessernde Operationen des Mittelohrs ebenso zu

unserem Leistungsspektrum wie etwa plastische Gesichts-, Nasen- und Ohrenchirurgie sowie Schnarchoperationen.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

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# Versorgungschwerpunkte Erläuterungen

1 VG09 - Pränataldiagnostik und Therapie

2 VH01 - Diagnostik und Therapie von Krankheiten des äußeren Ohres

3 VH02 - Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Mittelohres und des Warzenfortsatzes

4 VH03 - Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Innenohres

5 VH04 - Mittelohrchirurgie (Hörverbesserung, Implantierbare Hörgeräte)

6 VH06 - Operative Fehlbildungskorrektur des Ohres

7 VH07 - Schwindeldiagnostik und -therapie

8 VH08 - Diagnostik und Therapie von Infektionen der oberen Atemwege

9 VH10 - Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Nasennebenhöhlen

10 VH14 - Diagnostik und Therapie der Krankheiten der Mundhöhle

11 VH15 - Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Kopfspeicheldrüsen

12 VH16 - Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Kehlkopfes

13 VH17 - Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Trachea

14 VH18 - Diagnostik und Therapie von Tumoren im Kopf-Hals-Bereich

15 VH19 - Diagnostik und Therapie von Tumoren im Bereich der Ohren

B-[12].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

Siehe unter A9.

B-[12].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

# Serviceangebot Erläuterungen

1 SA03 - Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

2 SA06 - Rollstuhlgerechte Nasszellen

3 SA11 - Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

4 SA12 - Balkon/ Terrasse

5 SA34 - Rauchfreies Krankenhaus

6 SA39 - Besuchsdienst/ „Grüne Damen“

7 SA40 - Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Besucher

B-[12].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung 288


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B-[12].6 Hauptdiagnosen nach ICD

B-[12].6.1 ICD, 3stellig

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# ICD Bezeichnung Fallzahl

1 J32 Chronische Nasennebenhöhlenentzündung 118

2 J35 Chronische Krankheiten der Gaumen- und Rachenmandeln 99

3 J34 Sonstige Krankheiten der Nase und der Nasennebenhöhlen 18

4 H91 Sonstiger Hörverlust 12

5 H66 Eitrige und nicht näher bezeichnete Mittelohrentzündung 7

6 T81 Komplikationen bei Eingriffen, anderenorts nicht eingeordnet 7

7 D38 Geschwulst des Mittelohres, der Atmungsorgane und der Organe im Brustkorb ≤ 5

8 S02 Knochenbruch des Schädels und der Gesichtsschädelknochen ≤ 5

9 M95 Sonstige erworbene Deformation (Formänderung) des Muskel-Skelett-Systems

und des Bindegewebes

≤ 5

10 H71 Chronische Entzündung von Gewebe (Cholesteatom) des Mittelohres

mit Beteiligung des Knochens

≤ 5

11 J36 Abszess des Bindegewebes in der oberen Mandelbucht (Peritonsillarabszess) ≤ 5

12 C32 Kehlkopfkrebs ≤ 5

13 J37 Chronische Entzündung des Kehlkopfes und der Luftröhre ≤ 5

B-[12].6.2 Kompetenzdiagnosen

Entfällt.

B-[12].7 Prozeduren nach OPS

B-[12].7.1 OPS, 4stellig

# OPS Bezeichnung Fallzahl

1 5-215 Operationen an der unteren Nasenmuschel [Concha nasalis] 276

2 5-984 Operationstechnik kleinstmögliche Eingriffe 137

3 5-223 Operationen an der Stirnhöhle 113

4 5-214 Gewebeentfernung unterhalb der Schleimhaut und Wiederherstellung

der Nasenscheidewand

112

5 5-221 Operationen an der Kieferhöhle 86

6 5-224 Operationen an mehreren Nasennebenhöhlen 78

7 5-282 Gaumen-Mandel- und Rachenmandel-Entfernung 67

8 5-222 Operation am Siebbein und an der Keilbeinhöhle 50

9 5-281 Gaumen-Mandel-Entfernung 32

10 5-300 Herausschneiden und Gewebezerstörung von erkranktem Gewebe des Kehlkopfes 11

11 5-285 Rachenmandel-Entfernung 10

12 5-195 Verschluss einer Trommelfellperforation und Rekonstruktion der Gehörknöchelchen

(Tympanoplastik)

9


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B-[12].7.2 Kompetenzprozeduren

Entfällt.

B-[12].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Als Belegabteilung erfolgt im Krankenhaus schwerpunktmäßig eine stationäre Behandlung.

B-[12].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Entfällt.

B-[12].9.1 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

B-[12].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

Ambulante D-Arzt-Zulassung: Nein

Stat. BG-Zulassung: Nein

B-[12].11 Apparative Ausstattung

B-[12].12 Personelle Ausstattung

B-[12].12.1 Ärzte

Ärzte insgesamt (außer Belegärzte):

Kommentar dazu:

Davon Fachärzte:

Kommentar dazu:

Belegärzte nach § 121 SGB V: 3

Kommentar dazu: 3,0 Fachärzte HNO

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# Apparative Ausstattung Kommentar/Erläuterung

1 AA02 - Audiometrie-Labor

2 AA12 - Endoskop

3 AA20 - Laser

B-[12].12.1.1 Facharztqualifikation

# Facharztqualifikation

1 AQ18 - Hals-Nasen-Ohrenheilkunde


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B-[12].12.1.2 Zusatzweiterbildung

# Zusatzweiterbildung

1 ZF01 - Ärztliches Qualitätsmanagement

2 ZF02 - Akupunktur

3 ZF03 - Allergologie

4 ZF13 - Homöopathie

5 ZF24 - Manuelle Medizin / Chirotherapie

6 ZF27 - Naturheilverfahren

7 ZF39 - Schlafmedizin

8 ZF44 - Sportmedizin

B-[12].12.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte insgesamt: 4,46

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

ohne und mit Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

mit entsprechender Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

B-[12].12.3 Spezielles therapeutisches Personal

Siehe unter A9.

4,46

0,65

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B-[13] Radiologie und Nuklearmedizin (Bad Neuenahr)

B-[13].1 Name der Organisationseinheit / Fachabteilung

FA-Bezeichnung: Radiologie und Nuklearmedizin (Bad Neuenahr)

PLZ: 53474

Ort: Bad Neuenahr - Ahrweiler

Straße: Dahlienweg

Hausnummer: 3

URL: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Email: radiologie@maw.marienhaus-gmbh.de

Telefon-Vorwahl: 02641

Telefon: 835560

Fax-Vorwahl: 02641

Fax: 831550

B-[13].1.1 Fachabteilungsschlüssel

# Fachabteilungsschlüssel

1 (3200) Nuklearmedizin

2 (3751) Radiologie

B-[13].2 Versorgungsschwerpunkte der Organisationseinheit / Fachabteilung

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Neben der klassischen Röntgendiagnostik zur Beurteilung des Skeletts und der Brustorgane werden Computertomographie

(Multislice-Technologie), Kernspintomographie und Mammographie eingesetzt. Dabei ist das komplette

diagnostische Spektrum der modernen Radiologie verfügbar. Der Schwerpunkt liegt im Einsatz der modernen

Schnittbildverfahren Computertomographie und Kernspintomographie mit insgesamt über 8.000 Untersuchungen

pro Jahr.

In der Nuklearmedizin wird zur Diagnostik insbesondere der Skeletterkrankungen eine moderne Grossfeldkamera

eingesetzt. Dabei werden auch Studien zur Funktionsprüfung der Nieren und des Herzmuskels durchgeführt. Auch

wenn diagnostische Strahlendosen ein gewisses Risiko bergen, ist die moderne Röntgendiagnostik sachgemäß eingesetzt

für den Patienten ungefährlich. Mit unserem hochkompetenten Personal und modernster Technik gewährleisten

wir ein Maximum an Sicherheit.

In die Abteilung integriert ist die Radiologische Praxis von Dr. Alfons Erwes zur Versorgung der ambulanten Patienten

aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und dem Umkreis. Pro Jahr werden hier mehr als 35.000 Patienten untersucht.


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# Versorgungschwerpunkte Erläuterungen

1 VR10 - Computertomographie (CT), nativ

2 VR11 - Computertomographie (CT) mit Kontrastmittel

3 VR12 - Computertomographie (CT), Spezialverfahren

4 VR26 - Computergestützte Bilddatenanalyse mit 3D-Auswertung

5 VR22 - Magnetresonanztomographie (MRT), nativ

6 VR23 - Magnetresonanztomographie (MRT) mit Kontrastmittel

7 VR24 - Magnetresonanztomographie (MRT), Spezialverfahren

8 VR01 - Konventionelle Röntgenaufnahmen

9 VR00 - Durchleuchtung als selbständige Leistung

10 VR16 - Phlebographie

11 VR15 - Arteriographie

12 VR18 - Nuklearmedizinische diagnostische Verfahren

13 VR19 - Single-Photon-Emissionscomputertomographie (SPECT)

14 VR02 - Native Sonographie

B-[13].3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

Entfällt, da keine bettenführende Abteilung.

B-[13].4 Nicht-medizinische Serviceangebote der Organisationseinheit / Fachabteilung

# Serviceangebot Erläuterungen

1 SA00 - Musikangebot während der MRT-Untersuchung

B-[13].5 Fallzahlen der Organisationseinheit / Fachabteilung

Entfällt, da keine bettenführende Abteilung.

B-[13].6 Hauptdiagnosen nach ICD

Entfällt.

B-[13].6.1 ICD, 3stellig

Entfällt.

B-[13].6.2 Kompetenzdiagnosen

Entfällt.

B-[13].7 Prozeduren nach OPS

Die radiologische Praxis im Marienhaus Klinikum erbringt im Jahr über 40.000 Leistungen, diese schlüsseln sich

auf:

• Angiografie ca. 300

• Computertomografie ca. 5500

• Magnetresonanz ca. 2500

• Nuklearmedizin ca. 6000

• Röntgen ca. 29000


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B-[13].7.1 OPS, 4stellig

B-[13].10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

Ambulante D-Arzt-Zulassung: Nein

Stat. BG-Zulassung: Nein

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# OPS Bezeichnung Fallzahl

1 3-200 Computertomographie (Röntgenschichtaufnahme) des Schädels 1465

2 3-225 Computertomographie (Röntgenschichtaufnahme) des Bauches mit

Röntgenkontrastmittel

509

3 3-205 Computertomographie (Röntgenschichtaufnahme) des Muskel-Skelettsystems 427

4 3-203 Computertomographie (Röntgenschichtaufnahme) von Wirbelsäule und

Rückenmark

402

5 3-222 Computertomographie (Röntgenschichtaufnahme) des Brustkorbs mit

Röntgenkontrastmittel

327

6 3-207 Computertomographie (Röntgenschichtaufnahme) des Bauches 250

7 3-800 Magnetresonanztomographie (Schnittbildverfahren mit einem Magnetfeld)

des Schädels

221

8 3-820 Magnetresonanztomographie (Schnittbildverfahren mit einem Magnetfeld)

des Schädels mit Kontrastmittel

210

9 3-802 Magnetresonanztomographie (Schnittbildverfahren mit einem Magnetfeld) von

Wirbelsäule und Rückenmark

202

10 3-705 Radioaktive Funktionsuntersuchung des Muskel-Skelettsystems (Szintigraphie) 172

11 3-804 Magnetresonanztomographie (Schnittbildverfahren mit einem Magnetfeld) des

Bauches

172

12 3-220 Computertomographie (Röntgenschichtaufnahme) des Schädels mit

Röntgenkontrastmittel

98

B-[13].7.2 Kompetenzprozeduren

Entfällt.

B-[13].8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Der Anteil ambulanter Leistungen am Gesamtumfang der Untersuchungen beträgt ca. 50%.

B-[13].9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Entfällt.

B-[13].9.1 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Entfällt.


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BB-[13].11 Apparative Ausstattung

B-[13].12 Personelle Ausstattung

B-[13].12.1 Ärzte

Ärzte insgesamt (außer Belegärzte): 5

Kommentar dazu: 1,0 Chefarzt

2,0 Oberärzte

2,0 Assistenzärzte

Davon Fachärzte: 3

Kommentar dazu:

Belegärzte nach § 121 SGB V:

Kommentar dazu:

B-[13].12.1.1 Facharztqualifikation

# Facharztqualifikation

1 AQ54 - Radiologie

2 AQ44 - Nuklearmedizin

3 AQ58 - Strahlentherapie

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# Apparative Ausstattung Kommentar/Erläuterung

1 AA08 - Computertomograph (CT) 24- Std.- Notfallverfügbarkeit ist gegeben

2 AA22 - Magnetresonanztomograph (MRT)

3 AA01 - Angiographiegerät

4 AA23 - Mammographiegerät

5 AA27 - Röntgengerät/ Durchleuchtungsgerät

(z.B. C-Bogen)

24- Std.- Notfallverfügbarkeit ist gegeben

6 AA32 - Szintigraphiescanner/ Gammakamera

+ SPECT(Single-Photon-Emissionscomputer-

(Szintillationskamera)

tomograph)

7 AA29 - Sonographiegerät/ Dopplersonographiegerät

B-[13].12.1.2 Zusatzweiterbildung

# Zusatzweiterbildung

1 ZF23 - Magnetresonanztomographie

2 ZF28 - Notfallmedizin

3 ZF00 - Nuklearmedizin

4 ZF00 - Strahlentherapie


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B-[13].12.2 Pflegepersonal

12 MTRA (Medizinisch technische Radiologie Assistentin)

6 Arzthelferin mit Strahlenschutzkurs

1 Physikalisch technische Assistentin mit Strahlenschutzkurs

Pflegekräfte insgesamt:

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

ohne und mit Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (3 Jahre,

mit entsprechender Fachweiterbildung):

Kommentar dazu:

B-[13].12.3 Spezielles therapeutisches Personal

Entfällt.

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# Spezielles therapeutisches Personal Kommentar

1 SP00 - Medizinisch technische Röntgen-Assistetnin

2 SP00 - Fachkräfte Mammografie

3 SP02 - Arzthelfer


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C Qualitätssicherung

C-1 Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung

nach § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 SGB V (BQS-Verfahren)

C-1.1 Im Krankenhaus erbrachte Leistungsbereiche / Dokumentationsrate

Pflege: Dekubitusprophylaxe mit Koppelung an die Leistungsbereiche 2, 17, 19 und 11, 12, 13, 15, 16:

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# Leistungsbereich Fallzahl Dok.- Rate (in %) Kommentar

1 Ambulant erworbene Pneumonie 312 78,85

2 Cholezystektomie 136 100

3 Geburtshilfe 374 100

4 Gynäkologische Operationen 232 92,67

5 Herzschrittmacher-Aggregatwechsel 31 90,32

6 Herzschrittmacher-Implantation 61 88,52

7 Herzschrittmacher-Revision/ -Systemwechsel/

-Explantation

< 20 60

8 Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation 200 96,5

9 Hüftgelenknahe Femurfraktur 116 94,83

10 Hüft-Totalendoprothesen-Wechsel und -komponentenwechsel

< 20 78,57

11 Karotis-Rekonstruktion < 20 33,33

12 Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation 138 97,1

13 Knie-Totalendoprothesen-Wechsel und -komponentenwechsel

< 20 100

14 Mammachirurgie 68 94,12

Gesamtauswertung 1696 92,75

Da das BQS-Verfahren zur Dekubitusprophylaxe an die Leistungsbereiche isolierte Aortenklappenchirurgie, Hüft-

Endoprothesen-Erstimplantation, Hüft-TEP-Wechsel und -komponentenwechsel, hüftgelenknahe Femurfraktur,

Knie-TEP-Erstimplantation, Knie-TEP-Wechsel und -komponenntenwechsel, kombinierte Koronar- und Aortenklappenchirurgie

und isolierte Koronarchirurgie gekoppelt ist, existieren hier keine gesonderten Angaben über Fallzahlen

und Dokumentationsrate. Fallzahl und Dokumentationsrate im Leistungsbereich Dekubitusprophylaxe können

aus den Angaben in den jeweiligen Leistungsbereichen abgelesen werden.

C-1.2 Ergebnisse für ausgewählte Qualitätsindikatoren aus dem BQS-Verfahren

C-1.2.A Vom Gemeinsamen Bundesausschuss als uneingeschränkt zur Veröffentlichung geeignet bewertete

Qualitätsindikatoren


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C-1.2 A.I Qualitätsindikatoren, deren Ergebnisse keiner Bewertung durch den Strukturierten Dialog bedürfen

oder für die eine Bewertung durch den Strukturierten Dialog bereits vorliegt

#

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

Leistungsbereich und Qualitätsindikator

Brusttumoren: Bestimmung

der Hormonempfindlichkeit der

Krebszellen

Brusttumoren: Sicherheitsabstand

zum gesunden Gewebe

Brusttumoren: Sicherheitsabstand

zum gesunden Gewebe

Frauenheilkunde: Vorbeugende

Gabe von Antibiotika bei Gebärmutterentfernungen

Frauenheilkunde: Vorbeugende

Medikamentengabe zur Vermeidung

von Blutgerinnseln bei Gebärmutterentfernungen

Gallenblasenentfernung: Feingewebliche

Untersuchung der entfernten

Gallenblase

Gallenblasenentfernung: Klärung

der Ursachen für angestaute Gallenflüssigkeit

vor der Gallenblasenentfernung

Gallenblasenentfernung: Ungeplante

Folgeoperation(en) wegen

Komplikation(en)

Geburtshilfe: Anwesenheit eines

auf die Behandlung von Frühgeborenen

spezialisierten Arztes bei

der Geburt

Geburtshilfe: Zeitspanne zwischen

dem Entschluss zum Notfallkaiserschnitt

und der Entbindung

des Kindes

Halsschlagaderoperation: Entscheidung

zur Operation einer

Verengung der Halsschlagader

mit erkennbaren Krankheitsanzeichen

Herzschrittmachereinsatz: Auswahl

des Herzschrittmachersystems

Herzschrittmachereinsatz: Entscheidung

für die Herzschrittmacher-Behandlung

Herzschrittmachereinsatz: Entscheidung

für die Herzschrittmacher-Behandlung

und die Auswahl

des Herzschrittmachersystems

Herzschrittmachereinsatz: Komplikationen

während oder nach

der Operation

Herzschrittmachereinsatz: Komplikationen

während oder nach

der Operation

Kennzahlbezeichnung Bewert.

durch Strukt.

Dialog

Vertr.-

bereich

Hormonrezeptoranalyse 8 87,7% -

100%

Angabe Sicherheitsabstand:

bei Mastektomie

Angabe Sicherheitsabstand:

brusterhaltender Therapie

Antibiotikaprophylaxe bei

Hysterektomie

Thromboseprophylaxe bei

Hysterektomie

Erhebung eines histologischen

Befundes

Präoperative Diagnostik bei

extrahepatischer Cholestase

8 69,1% -

100%

1 69,9% -

96,5%

8 94% -

99,8%

8 93,2% -

99,8%

1 94,7% -

99,9%

1 55,4% -

99,8%

Reinterventionsrate 8 0% -

5,2%

Anwesenheit eines Pädiaters

bei Frühgeborenen

E- E- Zeit bei Notfallkaiserschnitt

Indikation bei symptomatischer

Karotisstenose

Leitlinienkonforme Systemwahl

bei bradykarden Herzrhythmusstörungen

Leitlinienkonforme Indikationsstellung

bei bradykarden

Herzrhythmusstörungen

Leitlinienkonforme Indikationsstellung

und leitlinienkonforme

Systemwahl bei

bradykarden Herzrhythmusstörungen

Perioperative Komplikationen:

Sondendislokation im

Vorhof

Perioperative Komplikationen:

Sondendislokation im

Ventrikel

1 0,8% -

90,6%

8 47,8% -

100%

8 2,5% -

100%

8 83,6% -

98,9%

1 58,2% -

84,2%

1 52% -

79,3%

8 0% -

16,2%

8 0% -

6,7%

Zähler /

Nenner

Ergebnis

(Einheit)

Referenzbereich

43 / 44 97,7% >= 95%

8 / 8 100% >= 95%

26 / 30 86,7% >= 95%

117 / 119 98,3% >= 90%

104 /

106

98,1% >= 95%

134 / 136 98,5% = 100%

9 / 10 90% = 100%

≤ 5 0% = 90%

≤ 5 100% >= 95%

≤ 5 100% >= 90%

48 / 51 94,1% >= 90%

37 / 51 72,5% >= 90%

34 / 51 66,7% >= 80%

≤ 5 0%


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17

18

19

20

21

22

Herzschrittmachereinsatz: Komplikationen

während oder nach

der Operation

Hüftgelenkersatz: Ausrenkung des

künstlichen Hüftgelenkes nach

der Operation

Hüftgelenkersatz: Entzündung des

künstlichen Hüftgelenks

Hüftgelenkersatz: Ungeplante

Folgeoperation(en) wegen

Komplikation(en)

Kniegelenkersatz: Entzündung des

Operationsbereichs nach der Operation

Kniegelenkersatz: Ungeplante

Folgeoperation(en) wegen

Komplikation(en)

Perioperative Komplikationen:

chirurgische Komplikationen

Seite 90 / 99

8 0% -

6,6%

Endoprothesenluxation 8 0,1% -

3,8%

Postoperative Wundinfektion 8 0% -

2,9%

Reinterventionen wegen

Komplikation

8 1,1% -

6,7%

Postoperative Wundinfektion 1 0,4% -

6,5%

Reinterventionen wegen

Komplikation

8 0,8% -

7,5%

≤ 5 0%


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Seite 91 / 99

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C-3 Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen (DMP) nach § 137f SGB V

Das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler hat im Jahr 2006 an keinem Disease-Management-Programm teilgenommen.

C-4 Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung

Mit dem „Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System”“ (KISS) steht den Krankenhäusern ein Instrument zur systematischen

Erfassung, Analyse und Bewertung von Infektionsdaten zur Verfügung. Das Marienhaus Klinikum

nimmt in Bad Neuenahr seit Mitte 2006 für ausgewählte Bereiche (z.B. Intensivstation, postoperative Wundinfektionen)

an dieser Erfassung mit dem Ziel teil, durch geeignete Vorbeugungsmaßnahmen Infektionen möglichst zu

vermeiden bzw. zu reduzieren. Nähere Informationen über:

Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ) www.nrz-hygiene.de

C-5 Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 SGB V

# Leistungsbereich Mindestmenge

(im Berichtsjahr)

1 06 - Kniegelenk Totalendoprothese (2006) 50 135

C-5.1 Einbezogene Leistungen (OPS-Codes)

Erbrachte Menge

(im Berichtsjahr)

C-6 Ergänzende Angaben bei Nicht-Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach

§ 137 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 SGB V (Ausnahmeregelung)

Trifft nicht zu.


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D Qualitätsmanagement

D-1 Qualitätspolitik

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Leitbild

Das Leitbild der Marienhaus GmbH, das eine Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Trägerebene von

Herbst 1995 bis Frühjahr 1996 formuliert hat, wurde im Oktober 1996 verabschiedet und in Kraft gesetzt. Es ist das

„Grundgesetz“ der Trägerschaft und beschreibt u.a. Grundlagen, Ziele und Visionen. Das Leitbild besteht im einzelnen

aus den Kapiteln:

I. Wurzeln, aus denen wir kommen

II. Grundsätze, für die wir eintreten

III. Menschen, für die wir da sind

IV. Menschen, die mit uns arbeiten

V. Lebensräume, die wir mitgestalten

VI. Vorbild, an dem wir uns orientieren.

Strategie des Trägers (Marienhaus GmbH)

Die „Strategischen Grundsätze und Ziele der Marienhaus GmbH“ wurden von Führungskräften des Unternehmens

unter Zugrundelegung der Stiftungsstrategie und in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung und den Gesellschaftern

der Marienhaus GmbH im Frühjahr 2002 erarbeitet. Sie bauen auf der im Jahre 2001 verabschiedeten

Strategie der Marienhaus GmbH auf und bilden mit Beschluss vom 15.08.2002 die Grundlage für die strategischen

Planungen auf allen Unternehmensebenen und in allen Organisationsbereichen. Das Strategiepapier wurde zuletzt

am 14.06.2004 überarbeitet und von Aufsichtsrat und Geschäftsführung verabschiedet. Derzeit erfolgt eine

weitere Überarbeitung.

Strategie des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler

Politik und Strategie des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler sind identisch mit seiner „Unternehmenspolitik“.

Sie sind abgeleitet aus dem o.g. Leitbild und der Trägerstrategie der Marienhaus GmbH. Das Direktorium installiert

auf der Basis der Balanced Scorecard (BSC) ein daraus abgeleitetes Zielsystem (Grundsätze, strategische

und operative Ziele) auf allen Krankenhausebenen. Das Direktorium trägt die Gesamtverantwortung für die Qualität

im Marienhaus Klinikum und verpflichtet sich gemäß den gesetzlich verankerten Qualitätsaspekten zur Einführung,

Umsetzung und Weiterentwicklung eines umfassenden Qualitätsmanagements, das die christliche Unternehmensidentität

berücksichtigt.

Christlichkeit

Grundsätze

• Wir wollen unser Leitbild auf allen Ebenen unserer Einrichtungen umsetzen und streben eine

christliche Unternehmenskultur an.

Kundenorientierung

Grundsätze

• Das Marienhaus Klinikum versteht sich selbst als „das Kreiskrankenhaus“ im Kreis Ahrweiler.

• Wir wollen unseren Versorgungsauftrag in zwei Akutkrankenhäusern mit stationären und

ambulanten Leistungen in Medizin und Pflege erfüllen.

• In Adenau werden mindestens Leistungen der Grundversorgung, in Bad Neuenahr Leistungen der

Grund- und Regelversorgung angeboten.


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

• Wir sehen den Hauptauftrag in der dauerhaften Sicherstellung einer wohnortnahen, medizinisch /

pflegerischen stationären und psychosozialen, qualitativ (nachprüfbar und erlebbar)

hochstehenden, vernünftigen und zeitgerechten Patientenversorgung unter den derzeitigen

wirtschaftlichen Gegebenheiten.

• Wir wollen zusätzlich zur wohnortnahen Patientenversorgung die geografische Lage der beiden

Einrichtungen in touristisch bedeutsamen und frequentierten Regionen, (Kurregion, Nachbarschaft

zum Nürburgring) entsprechend strategisch berücksichtigen.

Mitarbeiterorientierung

Grundsätze

Wir bringen unseren Mitarbeitern/innen Wertschätzung ihrer Persönlichkeit und ihrer speziellen

Fähigkeiten entgegen.

• Damit die Mitarbeiter/innen ihren Teil unseres gemeinsamen Auftrages erfüllen können, muss für sie

das Selbstverständnis der christlichen Zielsetzung innerhalb dieser Dienstgemeinschaft erfahrbar

werden.

• Wir praktizieren einen kooperativen Führungsstil unter besonderer Berücksichtigung der Integration

verschiedener Interessen und Aufgabenbereiche.

Wirtschaftlichkeit

Grundsätze

Wir wollen eine langfristige Sicherung und wirtschaftliche Stabilität des Marienhaus Klinikums

erreichen.

• Wir wollen mit anderen Gesundheitseinrichtungen in der Region kooperieren.

• Wir wollen die Wettbewerbsfähigkeit des Marienhaus Klinikums erhalten und steigern.

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Prozessorientierung

Grundhaltung in unserem Unternehmen ist, das gesamte betriebliche Handeln als Kombination von Prozessen zu

verstehen. Absicht ist die Steigerung von Qualität und Produktivität durch eine ständige Verbesserung der Prozesse.

Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei die Ausrichtung auf die Wünsche und Anforderungen der Kunden

und Interessenspartner sowie die Einbeziehung aller Mitarbeiter auf allen Hierarchieebenen.

Kommunikation der Qualitätspolitik

Das Marienhaus Klinikum sieht sich als Dienstleister im Gesundheitsmarkt. Daher ist es für uns von herausgehobener

Bedeutung, die Erwartungen von Patienten und Mitarbeitern, aber auch Einweisern und Lieferanten, zu kennen

und uns daran zu orientieren. Mit diesen „Kunden“ pflegen wir einen regelmäßigen Austausch. Für die Patienten

ist ein Lob- & Beschwerdemanagement eingerichtet. Auf Wunsch erhalten unsere Patienten Rückmeldungen

zu ihren Eingaben. Auch die Anregungen der Mitarbeiter nehmen wir zum Anlass, die Qualität unserer Leistungen

zu verbessern. Eine Kommunikation mit den Mitarbeitern ist über redaktionelle Beiträge in der Mitarbeiter-Info-

Broschüre und Austausch in den Qualitätsgremien gegeben. Informationsveranstaltungen und persönliche Kontakte

gewährleisten die Kommunikation mit den einweisenden und niedergelassenen Ärzten.

Darüberhinaus ist das Klinikum in der Kreispflegekonferenz, einem Zusammenschluss der verschiedensten mit der

Pflege befaßten Organisationen des Kreises Ahrweiler, vertreten.

Umsetzung der Qualitätspolitik

Qualitätspolitik und -ziele weiter zu entwickeln ist Aufgabe des Managements. Verantwortliche der Abteilungen

und Qualitätsbeauftragte unterstützen dies unter Einbeziehung der Mitarbeiter durch Umsetzung in konkrete

Maßnahmen.


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Fehlervermeidung

Das Risikomanagement ist in unserer Einrichtung etabliert. Hier arbeiten wir kooperativ mit einer externen Beraterfirma

zusammen.

Kontinuierliche Verbesserung

Ein systematisches Qualitätsmanagement ermöglicht die klare Organisation von Prozessen auf hohem Niveau –

unabhängig von zufälligen Einflußfaktoren. Das Erfassen und Prüfen dokumentierter Verfahrensabläufe setzt einen

kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Gang. Dies mündet in Verbesserungen für die Patienten im Sinne der

Erhöhung der Kundenzufriedenheit.

D-2 Qualitätsziele

Das Direktorium setzt auf Basis der im Träger gültigen und verabschiedeten Balanced Scorecard die Einführung des

Zielvereinbarungssystems auf allen Ebenen des Marienhaus Klinikums fort. Hierzu schließt das Direktorium mit

der Geschäftsführung Jahresziele ab. Diese Ziele sind für alle Mitarbeiter, auch für die Chef- und Belegärzte, verbindlich.

Darüber hinaus werden in gleicher Systematik seitens des Direktoriums Zielvereinbarungen innerhalb des

Marienhaus Klinikums abgeschlossen.

Zielvereinbarungen/ strategische Ziele

Als Unternehmensziele für 2006 seien hier exemplarisch aufgeführt:

• Inbetriebnahme OP- Neubau im Krankenhaus Maria Hilf

• Etablierung der Gefäßchirurgie im Krankenhaus Maria Hilf

• Mitwirkung beim Brustzentrum Mittelrhein, incl. Zertifizierung

• Ausbau der Akutgeriatrie im Krankenhaus Maria Hilf

• Interdisziplinäre Bettenstation im St. Josef Krankenhaus Adenau

• Reorganisation Labor im Marienhaus Klinikum

• Durchführung einer Patientenbefragung im Marienhaus Klinikum

• Ausbau des Schlaflabors im St. Josef Krankenhaus Adenau

• Aufbau eines Umweltmanagementsystems

• Einführung eines systematischen Prozessmanagements

Messung und Evaluation

Die Statusüberprüfung eines definierten Zieles erfolgt unter Anwendung verschiedener Instrumentarien. So ist

der Status eines Projektes z.B. über das Erreichen von Meilensteinen interpretierbar. Die Überprüfung des Zielerreichungsgrades

ist Gegenstand allgemeiner Besprechungen im Rahmen der Regelkommunikation und Sitzungen

der QM- Gremien mit Direktoriumsvertretern. Darüberhinaus wird der Erreichungsgrad der Zielvereinbarungen

quartalsweise über eine trägereinheitliche Software dokumentiert und überprüft.

D-3 Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements

Die Marienhaus GmbH als Träger des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler (MAW) hat in ihrem Leitbild „hohe

Qualität“ als ein Merkmal definiert, welches ihre Einrichtungen besonders auszeichnet. In der Trägerstrategie (abgeleitet

aus dem Leitbild) wurde festgelegt, dass „die Einrichtungen gemäß den gesetzlich verankerten Qualitätsaspekten

ein umfassendes Qualitätsmanagement einführen“. Zur Koordinierung der Qualitätsmanagement Aktivitäten

auf Trägerebene ist seit 1999 eine zentrale Stabsstelle eingerichtet.

Von der Abteilung Qualitäts- und Prozessmanagement (QM) des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler wur-


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de ein „Konzept zur Entwicklung, Umsetzung und Weiterentwicklung eines umfassenden QM-Systems“ erarbeitet

und im Juni 2003 vom Direktorium verabschiedet und in 2005 aktualisiert. Die Einbindung aller Krankenhausbereiche

in das Qualitätsmanagement ist in diesem Konzept beschrieben (u.a. notwendige QM-Organisationsstrukturen,

Verantwortlichkeiten, Regelungen zur QM-Dokumentation, Kommunikation über QM). Der Aufbau des einrichtungsinternen

Qualitätsmanagements im Krankenhaus stellt sich wie folgt dar:

Direktorium

Im Qualitätsmanagement besitzt das Direktorium eine besondere Bedeutung, da dieses in den drei Einrichtungen

in Bad Neuenahr, Adenau und Burgbrohl ein wirksames Managementsystem einführen und aufrechterhalten

möchte, das auf dem Grundsatz der ständigen Verbesserung beruht. Der kaufmännische Direktor als Beauftragter

der obersten Leitung trägt hierbei die Gesamtverantwortung für die Qualität im Marienhaus Klinikum. Das Direktorium

hat sich gemäß der gesetzlich verankerten Qualitätsaspekte zur Einführung, Umsetzung und Weiterentwicklung

eines umfassenden Qualitätsmanagements verpflichtet, das sich der Methoden der ISO 9000:2000 bedient,

nach einer Erstzertifizierung in 2005 nunmehr eine Rezertifizierung nach KTQ anstrebt und sich langfristig

an dem EFQM-Modell (Europäisches Qualitätsmodell) orientiert.

Beauftragter der obersten Leitung (= BOL)

Als Vorgesetzter der Abteilung Qualitäts- und Prozessmanagement übernimmt der kaufmännische Direktor die

Funktion des sog. BOL (= Beauftragter der Obersten Leitung). Er ist Ansprechpartner für die Qualitätsbeauftragten

auf Direktoriumsebene und informiert die Direktoriumsmitglieder regelmäßig über Qualitätsmanagement- relevante

Themen.

Abteilung Qualitäts- und Prozessmanagement

„Qualitätsmanagement muss von oben nach unten gesteuert (top down) und von unten nach oben aufgebaut

werden (bottom up).“ Um diesen Prozess zu steuern, wurde 2001 eine Abteilung „Qualitätsmanagement“ eingerichtet,

die vom Direktorium mit den notwendigen Kompetenzen und Ressourcen ausgestattet wurde. Die Aufgaben

der Qualitätsmanager sind in einer Stellenbeschreibung geregelt. Die Abteilung QM ist unmittelbar dem kaufmännischen

Direktor zugeordnet, wodurch ein kurzer Informations- und Entscheidungsweg gewährleistet ist. Eine

Regelkommunikation ist etabliert. Der Leiter der Abteilung QM ist Facharzt für Innere Medizin mit den Zusatzqualifikationen

Qualitätsmanager (DGQ), EFQM-Assessor sowie proCum Cert-Mentor. Ein weiterer Mitarbeiter war über

25 Jahre Laborleiter und arbeitet nun in der Abteilung QM. Er hat ebenfalls die Qualifikation als Qualitätsmanager

erworben.

QM- Steuergruppe

Die Steuergruppe setzt sich zusammen aus Mitgliedern des Direktoriums, Vertretern der drei Einrichtungsleitungen,

den Mitarbeitern der Abteilung QM sowie einem Mitarbeitervertreter (MAV) des Marienhaus Klinikums. Als

zentrales Steuerungsinstrument im QM existiert dieses Gremium seit 2001. Durch die interdisziplinäre Zusammensetzung

wird die berufsgruppenübergreifende Bedeutung des Qualitätsmanagements betont. Die QM-Steuergruppe

hat sich im Berichtszeitraum monatlich getroffen, wesentliche Aufgaben sind das Controlling der Zielvereinbarungen

und der Projekte und Qualitätszirkel. Details sind in einer Geschäftsordnung geregelt.

Qualitätsbeauftragte auf Abteilungsebene

In den einzelnen Abteilungen bzw. Funktionsbereichen sind Qualitätsbeauftragte benannt und geschult worden,

die als „Multiplikatoren“ im Bereich Qualitätsmanagement fungieren. Sie sind die Ansprechpartner für die Abteilung

QM und für die Mitarbeiter in den jeweiligen Abteilungen bzw. Funktionsbereichen. Insgesamt wurden in Bad

Neuenahr über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedensten Berufsgruppen benannt (Ärzte, Pflegekräfte,

Mitarbeiter aus der Verwaltung). Details sind in einer Aufgabenbeschreibung geregelt.


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Qualitätsverantwortliche auf Abteilungsebene

Ähnlich wie in anderen Bereichen auch (Hygiene, Transfusionsmedizin, Strahlenschutz) sind die Leiter der (Fach-)

Abteilungen die jeweiligen Qualitätsverantwortlichen in ihrem Zuständigkeitsbereich (z.B. Chefärzte, Abteilungsleiter

in Pflege und Verwaltung).

Projektgruppen / Qualitätszirkel

Projektarbeit wird oft dann zur Entwicklung einer Organisation herangezogen, wenn für neue und komplexe Aufgabenstellungen

zum Erreichen eines Ziels die strukturierte Zusammenarbeit mehrerer Menschen, auch fachübergreifend,

notwendig ist. Unser Ziel ist hierbei die Sicherstellung eines möglichst effektiven (wirkungsvollen) und effizienten

(wirtschaftlichen) Projektmanagements und -controllings im Marienhaus Klinikum. Um dieses Ziel zu erreichen,

sind klare „Spielregeln“ für das Projektmanagement in einer Verfahrensanweisung vereinbart und vom Direktorium

verabschiedet worden (u.a. Projektaufträge, Projektstatusberichte, Projektabschlussberichte, Projektcontrolling).

Projekt-/ Qaulitätszirkelthemen in 2006 waren z.B.:

• Reorganisation Innere Abteilung

• Laborreorganisation

• Zertifizierung Brustzentrum

• Entlassungsmanagement

• Patientenbefragungen

• Aufbau eines Umweltmanagementsytems

• Dokumentation der Krankenhausbehandlung

• Wundmanagement

• Leitbildgruppe

Intranet

Wesentliche Inhalte und Themen aus der Abteilung Prozess- und Qualitätsmanagement sind im Intranet

allen Mitarbeitern zugänglich.


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D-4 Instrumente des Qualitätsmanagements

Um die Prozesse, Abläufe und Strukturen in unseren Einrichtungen im Sinne einer kontinuierlichen Verbesserung

ständig optimieren zu können, bedienen wir uns verschiedener Instrumente. Diese helfen uns, die Wünsche unserer

Kunden (Patienten, Einweiser, aber auch Mitarbeiter) zu erkennen und als Anregung für Verbesserungen aufzugreifen.

Qualitätsrelevante Daten werden systematisch erhoben, analysiert und zu qualitätsverbessernden Maßnahmen

genutzt.

Externe Qualitätssicherung

Die Koordination bzgl. externer Qualitätssicherung nach § 137 SGB V sowie anderer relevanter Bereiche übernimmt

die Abteilung Medizinisches Controlling/ Erlössicherung. Das Verfahren ist schriftlich festgelegt. In dieser Verfahrensanweisung

ist die vollständige und zeitgerechte Erfassung und Übermittlung der Daten für die externe vergleichende

Qualitätssicherung nach § 137 SGB V geregelt.

Interne Qualitätssicherung/ Interne Audits

Eine systematische Erfassung und Analyse qualitätsrelevanter Daten für die interne Qualitätssicherung ist seit

2006 erfolgreich eingeführt. Hierunter fallen auch die regelmäßig durchgeführten internen Audits (Überprüfungen)

mit einem Soll/ Ist- Vergleich der geregelten Verfahren und ihrer Umsetzung in die Praxis. Die hieraus gewonnenen

wertvollen Erkenntnisse fließen konkret in Verbesserungsmaßnahmen ein. Die auditierten Abteilungen erleben

die Überprüfung als praxisnahe Hilfestellung.

Nutzung von Befragungen

Regelmäßig durchgeführte Patienten- und Mitarbeiterbefragungen, sowie Befragungen niedergelassener Ärzte

sollten als ein Instrument zur Erfassung von Patienten- und Mitarbeiterbedürfnissen und zur Verbesserung der

Krankenversorgung genutzt werden. Hierbei übernimmt das Direktorium die strategische Verantwortung für die

Vorbereitung, Durchführung und Verwertung dieser Befragungen und stellt die erforderlichen finanziellen, personellen

und sachlichen Ressourcen zeitnah zur Verfügung. Eine Patientenbefragung wurde in 2006 in allen drei

Einrichtungen des Marienhaus Klinikums durchgeführt, eine Mitarbeiterbefragung ist für die zweite Jahreshälfte

2007 geplant, eine Einweiserbefragung in Bad Neuenahr ist ebenfalls durchgeführt worden. Zukünftig werden diese

Befragungen regelmäßig durchgeführt. Ein Benchmark (Vergleich) auf Trägerebene und zusätzlich bundesweit

mit anderen Einrichtungen ist möglich.

Umgang mit Patientenwünschen und Patientenbeschwerden

Ein Lob- und Beschwerdemanagement wurde in allen drei Einrichtungen auf den Weg gebracht, es erfolgen quartalsweise

Auswertungen. Über die KH-Oberin erfolgen zeitnah Rückmeldungen an die Beschwerdeführer bzw. die

beteiligten Mitarbeiter. Ergebnisse werden über die Mitarbeiterinformationsbroschüre kommuniziert. Auf Wunsch

werden abteilungsbezogene Auswertungen durchgeführt. Die Ergebnisse münden ebenfalls in Verbesserungsmaßnahmen.

Eine Weiterentwicklung hin zu einem aktiven Lob- und Beschwerdemanagement im Marienhaus Klinikum

ist geplant.

Chancen-Risiken-Datenbank

Mit den Selbst- und Fremdbewertungen im Rahmen der Zertifizierungen sowie den Riskmanagementanalysen

(BNA und ADE) aus 2003 liegen jeweils umfassende Ist-Analysen bzgl. der Stärken und Verbesserungspotentiale vor

als Ausgangpunkt für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Diese Themen sind in einer Chancen- und Risikendatenbank

(CR-Datenbank) gebündelt und stehen allen Mitarbeitern über das Intranet zur Verfügung. Die Verbesserungspotentiale

sollen zukünftig als Grundlage für die jährlichen Zielvereinbarungen dienen.


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Prozessmanagement

In den letzten Jahren rückte das Prozessmanagement immer stärker in den Blickpunkt. Dies bedeutet, dass im

Zuge eines Prozesses (z.B. der Behandlung eines Patienten) die Abfolge der Aktionen koordiniert aufeinander abgestimmt

wird und Schnittstellenproblematiken berücksichtigt werden. Unnötige Reibungsverluste (und damit Verschwendung

von Ressourcen) sollen vermieden werden. Im Marienhaus Klinikum sind einige Prozesse in der konkreten

Umsetzung, beispielhaft seien hier erwähnt:

• Aufnahmemanagement

• ambulantes Operieren

• Entlassungsmanagement

• u.a.

Hygienemanagement

Hygiene im Krankenhaus ist Bestandteil der Krankenbehandlung, um gesundheitsschädigende Faktoren von Patienten

fernzuhalten und den Heilungsprozess zu unterstützen. Die Anforderungen an die Hygiene sind in einer Vielzahl

von Gesetzen, Verordnungen und Vorschriften geregelt. Um diese Aspekte zum Wohl der Patienten wirksam

einzusetzen, sind dokumentierte Verfahrensabläufe in Konzepten, Verfahrensanweisungen und Arbeitsanweisungen

festgeschrieben. Alle Mitarbeiter sind durch entsprechende Schulungen mit der Thematik vertraut. Die Umsetzung

der Hygienestandards wird durch Vor- Ort- Begehungen, Erfassung von Infektionsraten, Abklatsch- präparate

und weitere Maßnahmen sichergestellt.

D-5 Qualitätsmanagement-Projekte

Qualitätsprojekte in 2006

Zur Verbesserung von Prozessen wurden in 2006 einige zeitlich begrenzte Projekte initiiert. Diese befinden sich in

einem fortgeschrittenen Umsetzungsstadium, z.T. sind sie bereits zum Abschluss gebracht:

• Organisationsentwicklung Innere Abteilung

• Reorganisation Labor

• Reorganisation Zentral-OP

• Zertifizierung Brustzentrum

• Pflegerisches Entlassungsmanagement

• Durchführung von Patientenbefragungen

Qualitätszirkel in 2006

Als Arbeitsgruppen zur weiteren Entwicklung unseres Krankenhauses mit einem Auftrag ohne zeitliche Befristung

sind zur Zeit folgende Teams aktiv :

• Dokumentation der Krankenhausbehandlung

• Wundmanagement

• Umweltmanagement

• Umsetzung des Leitbildes


MARIENHAUS KLINIKUM IM KREIS AHRWEILER • Qualitätsbericht 2006

D-6 Bewertung des Qualitätsmanagements

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Selbst- und Fremdbewertung im Rahmen der Zertifizierung nach proCum Cert

Das Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr-Ahrweiler hat 2003/2004 als sog. F-Haus (F=Fortgeschrittene) an dem

Projekt „Qualitätsmanagement im Krankenhaus– Arbeitsgemeinschaft Katholischer Krankenhäuser Rheinland-

Pfalz“ (QiK-AKKR) teilgenommen. Ziel dieses Projektes war u.a. die Erreichung der Zertifizierungsreife bis Ende

2004. Dieses Ziel wurde erreicht, das Krankenhaus ist seit Mai 2005 nach proCum Cert, incl. KTQ zertifiziert. Das St.

Josef Krankenhaus Adenau wurde ebenso durch die Zertifizierungsgesellschaft proCumCert zertifiziert, ein Beleg

dafür, dass die Anforderungen nach KTQ und proCumCert nachweislich verwirklicht wurden.

Bewertung der Qualität durch Fachgesellschaften

Einzelne Fachabteilungen haben sich einer Überprüfung der Qualität ihrer Leistungen durch externe Organisationen

unterzogen. So hat beispielsweise die gynäkologische Abteilung mit dem Westdeutschen Brust-Zentrum einen

Kooperationsvertrag abgeschlossen zur Optimierung der Versorgung von Patientinnen mit Brustkrebs (im Rahmen

des Vergleichs der Brustkrebs behandelnden Kliniken in Deutschland).

Interne Bewertung

Eingang in die Bewertung des QM- Systems finden u.a.

- Schlüsselleistungen des Klinikums

- Mitarbeiterentwicklung, z.B. Anzahl der durchgeführten Beurteilungs- und

Fördergespräche, Fort- und Weiterbildung

- Angaben zur Erlössituation

- Angaben zu Ressourcenaufwand, z.B. Entwicklung von Abteilungsbudgets

- Berichte aus internen Audits und Begehungen

Diese Daten werden im Rahmen von Direktoriumssitzungen bewertet und finden Eingang in die Zielvereinbarungen

oder zeitnahe Maßnahmenplanung.

Weitere Qualitätssicherungsmaßnahmen

Das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler ist gemeinsam mit den Krankenhäusern der Marienhaus GmbH sowie

anderen konfessionellen Einrichtungen aus den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland seit Februar 2006 an

einem Projekt „Leistungsfähigkeit – Wirtschaftlichkeit – Qualität katholischer Krankenhäuser” beteiligt. Im Rahmen

dieses Projektes werden anhand von Auswertungen und Analysen hausindividuelle Hinweise zur Optimierung von

Prozessen und Klinikabläufen sichtbar gemacht und anschließend konkrete Ansätze zur Umsetzung von Projektergebnissen

entwickelt. Ziel des Projektes ist es, die Qualität der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern.

Darüber hinaus nimmt das Krankenhaus im Rahmen der externen Qualitätssicherung nach § 137 SGB V am BQS

Verfahren teil. Die Ergebnisse werden klinikintern zur Ermittlung von Verbesserungspotentialen genutzt.

Weitere interne Qualitätssicherungsmaßnahmen erfolgen im Rahmen der bestehenden gesetzlichen Vorgaben,

z.B. regelmäßige Hygienebegehungen, jährliche Selbstinspektion bzgl. der Transfusion von Blutprodukten, Überprüfungen

im Rahmen des Medizinproduktegesetzes. Auch die mittlerweile zahlreichen Qualitätsmanagement-

Dokumente (QM-Handbuch,Verfahrensanweisungen, Arbeitsanweisungen) werden in der Regel jährlich auf Aktualität

überprüft und bei Bedarf aktualisiert. Diese Dokumente stehen allen Mitarbeitern über das QM-Handbuch

sowie über das Intranet zur Verfügung.

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