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Als erster bayerischer Bergsteiger die Seven Summits bezwungen

Auf dem Gipfel des Mount McKinley

Der Weilheimer Orthopäde Dr. Karl Flock hat den Gipfel des Mount McKinley,

des kältesten Berges der Erde, erreicht. Damit hat der Bergsteiger aus

Leidenschaft den letzten Berg der Seven Summits bezwungen. Dr. Karl Flock

gehört zu den wenigen Deutschen, die die höchsten Berge der sieben

Kontinente erreicht haben. Der Lebenstraum des Bergdoktors ist damit in

Erfüllung gegangen.

Weilheim, 31. Mai 2008. Nach tagelangen Anstrengungen in extremen Höhen von über

6.000 Metern, der Überwindung von schwierigen Etappen mit Gletscherspalten, Eisbrüchen

und stundenlangen Ausharren in Zelten während orkanartiger Schneestürme, hat er es

endlich geschafft: Der Orthopäde Dr. Karl Flock, Kniespezialist und Mitbegründer des

Orthopädischen Fachzentrums Weilheim/Garmisch-Partenkirchen hat am 30. Mai, um 14.45

Uhr, Ortszeit Alaska [31. Mai MEZ] den Gipfel des Mount McKinley, des „eiskalten Riesen“,

erreicht. Damit gehört der Bergdoktor zum exklusiven Kreis der Bergsteiger, die alle Seven

Summits geschafft haben. Noch dazu als erster Bayer.

Bereits am 28. Mai starteten die erfahrenen Bergsteiger vom Hochlager in 5.300 Metern aus

den ersten Versuch, den Gipfel zu erklimmen. Die extremen Winde und die hohe

Erfrierungsgefahr bei minus 35 Grad Celsius veranlassten die Gruppe jedoch zur Umkehr ins

vierzehner Lager, dem Medical Camp. Dann die Nachricht vom Wetterdienst, dass sich am

31. Mai bis auf Weiteres das einzige Wetterfenster öffnen wird. Schnell entschied die

Gruppe, dass zwei Bergsteiger erneut den Gipfel versuchen werden, Karl Flock und

Wolfgang Thomaseth: „Mein alter Bergfreund ist absoluter Bergprofi, vor allem in Bezug auf

das Erklimmen der internationalen Berge – und war damit eine ideale Ergänzung für diesen

enormen Kraftakt.“

In Begleitung des Peißenberger Arztes Dr. Wilhelm Fischer, des Weilheimers Manfred

Pongratz sowie von Wolfgang Thomaseth aus Südtirol und vom Österreicher Matthias

Knaus, ist der leidenschaftliche Bergsteiger am 13. Mai zum zweiten Mal zum Mount

McKinley aufgebrochen.

Dr. Karl Flock, der letztes Jahr eine Expedition zum Mount McKinley auf Grund

katastrophalen Wetters aus Sicherheitsgründen vorzeitig abgebrochen hat: „Wir sind froh

und sehr dankbar, dass wir den Gipfel des „eiskalten Riesen“ gesund erreicht haben. Das ist

nicht selbstverständlich, denn jedes Jahr verunglücken hier Bergsteiger tödlich. Die West-

Buttress-Route zum Gipfel beträgt 24 Kilometer. Auf dieser vergleichsweise kurzen Strecke

haben wir 4.500 Höhenmeter überwunden. Wer es nicht selbst erlebt hat, kann sich nicht

vorstellen, was es für den Organismus bedeutet, sich an diese Höhe anzupassen. Die

Kälteeinbrüche von bis zu minus 50 Grad Celsius und orkanartige Stürme machten

tagelanges Ausharren in unseren Zelten notwendig. Das ist eine unglaubliche seelische

Belastung. Zum Glück hat sich das Wetterfenster geöffnet, so dass wir den Gipfel erklimmen

konnten. Wir haben tatsächlich durch das Fenster zum Himmel geschaut. Von diesem

Eindruck zehren wir ein Leben lang.“

Für den Bergdoktor aus Weilheim markiert die Bezwingung des Mount McKinley einen

Fixpunkt in seiner Vita als Bergsteiger. Denn sein Lebenstraum ist in Erfüllung gegangen:

Die Seven Summits zu besteigen. Als „Seven Summits“ bezeichnet man die höchsten Gipfel

der sieben Kontinente Europa (Elbrus, 5642 m), Asien (Mount Everest, 8850 m), Afrika

(Kilimandscharo, 5892 m), Nordamerika (Mount McKinley, 6194 m), Südamerika (Aconcagua

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6959 m), Antarktis (Mount Vinson, 4897 m) und Ozeanien/Australien (Carstensz-Pyramide,

4884 m; der niedrigere Kosciuszk, 2228 m). Jeder Gipfel hat seine ganz besonderen

Eigenheiten, Tücken und Schwierigkeiten, so dass die Seven Summits selbst für viele

erfahrene und routinierte Extrem-Bergsteiger ein Leben lang nicht nur größtes Ziel, sondern

zugleich auch Wunschtraum bleiben müssen. Als erstem gelang es dem Kanadier Patrick

Morrow, alle sieben Summits – in der bergsteigerisch anspruchsvolleren Variante mit der

Carstensz-Pyramide – zu erklimmen (bis zum Jahr 1985), dicht gefolgt von Reinhold

Messner.

Seitdem haben es weltweit nur 108 Menschen geschafft, alle sieben Summits zu bezwingen,

darunter nur zwei Deutsche: 1994 Ekkert Gundelach und 1992 der im März 2005 gestorbene

Gerhard Schmatz [Quelle: www.7summits.com, letzter Stand der Statistik Januar 2007;

aktueller Stand der Recherche 26. Mai 2008]. Bestätigt ist, dass ein weiterer dritter

Deutscher, Dirk Stephan, im März 2008 die Seven Summits vollendet hat [Quelle:

www.7summits-club.com]. Aus unbekannten Gründen fehlen in entsprechenden Listen die

Namen von zwei weiteren Deutschen, die nach eigenen Angaben ebenfalls auf allen sieben

Gipfeln standen. [aktueller Stand der Recherche: 26. Mai 2007].

Mit Erreichen des Gipfels vom Mount McKinley kann sich der Weiheimer Orthopäde und

Kniespezialist Dr. Karl Flock zum exklusiven Kreis der Bergsteiger zählen, die alle Seven

Summits geschafft haben. Noch dazu als erster Bayer.

Doch jetzt steht für das Bergsteigerteam erst mal der Rückweg vom 6.194 Meter hohen

Mount McKinley an und dann die Rückkehr über Anchorage nach Europa – nach Hause.

Über Karl Flock:

Dr. med. Karl Wolfgang Flock, geboren am 31.10.1953 in Weilheim in Oberbayern, ist einer der vier leitenden

Orthopäden am Orthopädischen Fachzentrum (OFZ) Weilheim/Garmisch-Partenkirchen. 1992 hat der

Kniespezialist mit dem Kollegen Dr. Wolfried Hawe eine orthopädische Gemeinschaftspraxis gegründet, die im

Dezember 2003 gemeinsam mit drei orthopädischen und zwei anästhesiologischen Kollegen zu einem

orthopädischen Fachzentrum erweitert wurde. Damit haben die Spezialisten ihre Idee vom ambulanten Operieren

und einer orthopädischen Rundumversorgung verwirklicht.

Dr. Karl Flock, Sportmediziner und Kniespezialist, mit dem Schwerpunkt auf minimal-invasiver Therapie von

Knieverletzungen, verbindet medizinisches Wissen mit sportlicher Leidenschaft. Sein medizinisches Know-how

verband Flock schon früh mit seiner sportlichen Qualifikation als staatlich geprüfter Skilehrer und Leiter eines

überregionalen Skischulverbundes. Als Mannschaftsarzt betreute er die deutsche Skidamen-Nationalmannschaft

(1988 bis 1995) und die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft (1985 bis 1988). Karl Flock ist verheiratet und

Vater von zwei Söhnen und einer Tochter. Ein starkes Team, das ihn bei seinen zahlreichen beruflichen und

sportlichen Aktivitäten unterstützt – und ihm Kraft und Rückhalt gibt. Vor allem, wenn es um seinen Lebenstraum

geht: Das Bezwingen der höchsten Gipfel der sieben Kontinente.

Informationen und Fotos zu den Expeditionen von Dr. Karl Flock erhalten Sie

über die Homepage des Orthopädischen Fachzentrums Weilheim/Garmisch-

Partenkirchen: www.ofz-online.de

Wenn Sie weitere Informationen oder zusätzliches Material benötigen, wenden Sie

sich bitte an:

Pressekontakt:

Ursula Frings-Braun – Senior Consultant

Compass Communications GmbH – Agentur für Unternehmenskommunikation

Hesseloher Str. 9 – 80802 München

Tel.: + 49 (0) 89-189508-80 – Fax: + 49 (0) 89-189508-87 – Mobil: +49 (177) 4047632

Internet: www.compass-communications.de – E-Mail: ursula.frings@compass-communications.de

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