Anlage 2 zur Weiterbildungsordnung in der Fassung vom 05.11 ...

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Anlage 2 zur Weiterbildungsordnung in der Fassung vom 05.11 ...

Anlage 2 zur Weiterbildungsordnung in der Fassung vom 05.11.2011

Qualifikation der Weiterbildungsermächtigten, der

Supervisorinnen/Supervisoren

und Gutachterinnen/Gutachter sowie der Weiterbildungsstätten

1. Neuropsychologische Psychotherapie

I. zur Weiterbildung Ermächtigte

Voraussetzungen für die Erteilung einer Weiterbildungsermächtigung gemäß § 6 Abs. 1

Weiterbildungsordnung sind

• Approbation als Psychologische Psychotherapeutin/Psychologischer Psychotherapeut oder

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und

• Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Neuropsychologie“ oder

„Neuropsychologische Psychotherapie“ und

• fünfjährige Tätigkeit im klinisch neuropsychologischen Bereich und

• kontinuierliche Fortbildung im Fach „Neuropsychologische Psychotherapie“ sowie

• Tätigkeit an einer zugelassenen Weiterbildungsstätte

II. Supervisorinnen/Supervisoren

Voraussetzungen für die Anerkennung als Supervisorin/Supervisor sind

• die Berechtigung zur Führung der Zusatzbezeichnung „Neuropsychologie“ oder

„Neuropsychologische Psychotherapie“ und

der Nachweis mindestens fünfjähriger neuropsychologischer Tätigkeit in der Krankenversorgung

und

• Qualifikationsnachweis über Supervisionskenntnisse und

• kontinuierliche Fortbildung in Supervision sowie

• die persönliche Eignung.

III. Gutachterinnen/Gutachter

Voraussetzungen für die Anerkennung als Gutachterin/Gutachter sind:

• Weiterbildungsermächtigung gemäß § 6 Abs. 1 Weiterbildungsordnung für „Neuropsychologische

Psychotherapie“ und

• Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Neuropsychologie“ oder

„Neuropsychologische Psychotherapie“ und

• fünfjährige Tätigkeit im klinisch neuropsychologischen Bereich und

• kontinuierliche Fortbildung im Fach „Neuropsychologische Psychotherapie“.

IV. Weiterbildungsstätten

1. Voraussetzung für die Zulassung einer Weiterbildungsstätte gemäß § 6 Abs. 6 der

Weiterbildungsordnung ist die Versorgung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen

unterschiedlichster Ätiologie im interdisziplinären Setting über einen längeren Zeitraum.

2. Kliniken mit Schwerpunkt und Beschränkung auf eine bestimmte neurologische Erkrankung (z.B. MS-

Kliniken) und niedergelassene Neuropsychologen oder Neuropsychologische Psychotherapeuten“

können bei Nachweis der übrigen Kriterien eine eingeschränkte Weiterbildungsermächtigung erhalten.


3. Institutionen, die einzeln nicht die Kriterien für eine volle Akkreditierung erfüllen, können sich zum

Zwecke der Weiterbildung in Neuropsychologischer Psychotherapie in Verbünden zusammenschließen.

Diese Zusammenschlüsse können dann anerkannt werden, wenn es den Weiterbildungskandidaten

möglich ist, alle durch die Weiterbildungsordnung festgeschriebenen Inhalte nachzuweisen. Er muss

dabei mindestens an zwei der beteiligten Institutionen jeweils ein Jahr beschäftigt gewesen sein.

Zu 1:

Zur Weiterbildung in Neuropsychologischer Psychotherapie werden Einrichtungen zugelassen, die regelmäßig

ihre Patienten neuropsychologisch versorgen und die nachfolgenden spezifizierten Kriterien erfüllen:

Allgemeine Voraussetzungen:

Der Indikationskatalog der Weiterbildungseinrichtung muss ein breites Spektrum von Erkrankungen und

Verletzungen umfassen, die Hirnfunktionsstörungen zur Folge haben können. Die Einrichtung muss in der

Regel entsprechende Patientengruppen behandeln.

Neben der neuropsychologischen Abteilung (s. u.) muss die Einrichtung über folgende Abteilungen verfügen:

• Krankengymnastik / Physiotherapie

• Ergotherapie

• Neurolinguistik / Sprachtherapie

• Sozialdienst

• Medizin

Alle an der Diagnostik und Behandlung beteiligten Berufsgruppen sollen als interdisziplinäres Team mit

entsprechendem Informationsaustausch und inhaltlicher Abstimmung des Behandlungskonzepts

zusammenarbeiten. Den Neuropsychologinnen und –psychologen oder Neuropsychologischen

Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten müssen alle Unterlagen und Daten der Patienten zugänglich sein.

Die neuropsychologische Versorgung der Patienten muss die Tätigkeitsbereiche der Neuropsychologinnen und

–psychologen oder Neuropsychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in allen Teilen

umfassen, die in Anlage 1 zu dieser Weiterbildungsordnung spezifiziert sind. Dies sind:

• die diagnostische Beurteilung der kognitiven Funktionen, des Erlebens und Verhaltens und der

Persönlichkeit des Patienten unter Berücksichtigung neurologischer, neuroradiologischer und

neurophysiologischer Befunde;

• die Planung, Durchführung und Evaluation geeigneter neuropsychologischer Behandlungen einschließlich

der Beratung und der therapeutischen Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung und unter cotherapeutischer

Einbeziehung des sozialen Umfelds des Patienten,

• die Unterstützung von Maßnahmen zur beruflichen Reintegration;

• die Erstellung neuropsychologischer Gutachten.

Personelle Ausstattung des Bereichs Neuropsychologische Psychotherapie:

Die Weiterbildungsinstitution muss über eine organisatorische Einheit (Abteilung, Bereich etc.)

"Neuropsychologie" verfügen, die von einer Psychotherapeutin/einem Psychotherapeuten mit Berechtigung zur

Führung der Zusatzbezeichnung „Neuropsychologie“ oder „Neuropsychologische Psychotherapie“ geleitet

wird. Der Abteilung muss mindestens zusätzlich eine ganztags tätige Neuropsychologin/ein ganztags tätiger

Neuropsychologe oder Neuropsychologische Psychotherapeutin oder Neuropsychologischen


Psychotherapeuten mit mindestens dreijähriger Erfahrung in Neuropsychologischer Psychotherapie angehören.

Die Institution und die Weiterbildungsermächtigten sichern die ständige, Berufs begleitende Weiter- und

Fortbildung der Neuropsychologinnen und Neuropsychologen oder Neuropsychologischen

Psychotherapeutinnen oder Neuropsychologischen Psychotherapeuten zu.

Die personellen Strukturen der Einrichtung müssen so beschaffen sein, dass eine inhaltlich und organisatorisch

den Vorgaben gemäße Weiterbildung gewährleistet ist.

Diagnostische und therapeutische sowie räumliche Ausstattung des Bereichs Neuropsychologische

Psychotherapie:

Die neuropsychologische Abteilung der Weiterbildungseinrichtung muss über eine Ausstattung verfügen, die

eine neuropsychotherapeutische Tätigkeit in Diagnostik, Therapie und Betreuung nach dem neuesten

Kenntnisstand zulässt.

Die diagnostische, therapeutische und räumliche Ausstattung muss so beschaffen sein, dass eine inhaltlich und

organisatorisch den Vorgaben gemäße Weiterbildung sichergestellt ist.

Ausgestaltung der Weiterbildungsstellen

Die Weiterbildungsinstitutionen richten Weiterbildungsstellen für Neuropsychologische Psychotherapie ein. Es

können auch Teilzeitstellen (mindestens jedoch halbtags) eingerichtet werden. Diese Stellen können nur befristet

für Zwecke der Ausbildung besetzt werden.

Die fachliche Betreuung der Weiterzubildenden, die Fallsupervision und eine hausinterne Weiterbildung im

Sinne der Weiterbildungsinhalte gemäß Anlage 1 werden von der Weiterbildungsstätte und der/dem

Weiterbildungsermächtigten sichergestellt. Weiterhin ist sicherzustellen, dass die Weiterzubildenden ausreichend

Möglichkeit zur Teilnahme an externen Weiterbildungsveranstaltungen erhalten.

Bei der Bezahlung von Teilzeitstellen muss berücksichtigt werden, dass die ökonomischen Rahmenbedingungen

als Voraussetzungen für die Weiterbildung gewährleistet sind.

2. Psychodiabetologie

I. zur Weiterbildung Ermächtigte

Voraussetzungen für die Erteilung der Weiterbildungsermächtigung gemäß § 6 Abs. 1 dieser Weiterbildungsordnung

sind

• Approbation als Psychotherapeutin/ Psychotherapeut und

• Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Psychodiabetologie“ sowie

• aktuelle Berufstätigkeit in bzw. enge Kooperation mit einer diabetologischen Weiterbildungsstätte und in

Verbindung mit

• Fachärzten, die nachfolgende Voraussetzungen erfüllen:

• Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Diabetologie“ und

• aktuelle Berufstätigkeit in bzw. enger Kooperation mit einer diabetologischen Weiterbildungsstätte.


II. Supervisorinnen/ Supervisoren

Voraussetzungen für die Anerkennung als Supervisorin/Supervisor sind

• die Berechtigung zur Führung der Zusatzbezeichnung „Psychodiabetologie“ und

der Nachweis mindestens fünfjähriger psychodiabetologischer Tätigkeit (durchschnittlich mindestens 50%)

in oder in enger Kooperation mit einer Diabetes-Einrichtung (Diabetes-Fachklinik, Diabetes-Reha-

Zentrum, Krankenhaus mit diabetologischer Abteilung, Kinderklinik, diabetologische Schwerpunktpraxis)

und

• Qualifikationsnachweis über Supervisionskenntnisse und

• kontinuierliche Fortbildung in Supervision sowie

• die persönliche Eignung.

III. Gutachterinnen/Gutachter

Voraussetzungen für die Anerkennung als Gutachterin/Gutachter sind:

• Weiterbildungsermächtigung gemäß § 6 Abs. 1 Weiterbildungsordnung für „Psychodiabetologie“

und

• Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Psychodiabetologie“ und

• fünfjährige Tätigkeit im psychodiabetologischen Bereich und

• kontinuierliche Fortbildung im Fach „Psychodiabetologie

IV. Weiterbildungsstätten

• Voraussetzung für die Zulassung einer Weiterbildungsstätte gemäß § 6 Abs. 6 der Weiterbildungsordnung

ist die öffentliche Anerkennung als Diabetes-Fachklinik, Diabetes-Reha-Zentrum, Krankenhaus mit

diabetologischer Abteilung, Kinderklinik, oder diabetologische Schwerpunktpraxis.

• Es können auch Ausbildungsinstitute anerkannt werden, die zur Durchführung der Weiterbildung

Kooperationen mit den in Satz 1 genannten Einrichtungen eingehen und den entsprechenden Nachweis

führen.

3. Spezielle Schmerzpsychotherapie

I. zur Weiterbildung Ermächtigte

Voraussetzungen für die Erteilung einer Weiterbildungsermächtigung gemäß § 6 Abs. 1 Weiterbildungsordnung

sind

• Approbation als Psychologische Psychotherapeutin/Psychologischer Psychotherapeut oder

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und

• die Berechtigung zur Führung der Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerzpsychotherapie“ und

• mindestens fünfjährige schmerztherapeutische Tätigkeit und

• mindestens dreijährige Tätigkeit als Dozent im Fachgebiet „Spezielle Schmerzpsychotherapie“ und

• Tätigkeit an einer zugelassenen Weiterbildungsstätte sowie

• kontinuierliche Fortbildung im Fachgebiet „Spezielle Schmerzpsychotherapie“

II. Supervisorinnen/Supervisoren

Voraussetzungen für die Anerkennung als Supervisorin/Supervisor sind

• die Berechtigung zur Führung der Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerzpsychotherapie“ und

• mindestens fünfjährige spezielle schmerzpsychotherapeutische Tätigkeit und

• mindestens dreijährige Tätigkeit als Dozent im Fachgebiet „Spezielle Schmerzpsychotherapie“ und

• kontinuierliche Fortbildung in Supervision und im Fachgebiet „Spezielle Schmerzpsychotherapie“ sowie

• die persönliche Eignung.


III. Gutachterinnen/Gutachter

Voraussetzungen für die Anerkennung als Gutachterin/Gutachter sind:

• Weiterbildungsermächtigung gemäß § 6 Abs. 1 Weiterbildungsordnung für „Spezielle

Schmerzpsychotherapie“ und

• Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerzpsychotherapie“ und

• mindestens fünfjährige spezielle schmerztherapeutische Tätigkeit und

• kontinuierliche Fortbildung im Fachgebiet „Spezielle Schmerzpsychotherapie“.

IV. Weiterbildungsstätten

1. Voraussetzung für die Zulassung einer Weiterbildungsstätte gemäß § 6 Abs. 6 der Weiterbildungsordnung ist die

spezielle schmerztherapeutische ambulante oder stationäre Versorgung von Patienten mit der Leitsymptomatik

„chronischer Schmerz“ (vgl. Anlage 1, I. Definition)

2. Kliniken mit Beschränkung auf die Behandlung bestimmter psychischer Störungen und niedergelassene

Psychotherapeuten, denen die Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerzpsychotherapie“ zuerkannt wurde, können

bei Nachweis der übrigen Kriterien eine eingeschränkte Weiterbildungsermächtigung erhalten.

3. Institutionen oder Einzelpersonen, die einzeln nicht die Kriterien für eine volle Ermächtigung erfüllen, können

sich zum Zwecke der Weiterbildung in Spezieller Schmerzpsychotherapie in Verbünden zusammenschließen.

Diese Zusammenschlüsse können dann anerkannt werden, wenn es den Weiterbildungskandidaten möglich ist,

alle durch die Weiterbildungsordnung festgeschriebenen Inhalte nachzuweisen.

4. Psychoanalyse

I. zur Weiterbildung Ermächtigte

Voraussetzungen für die Erteilung einer Weiterbildungsermächtigung gemäß § 6 Abs. 1 Weiterbildungs-ordnung

sind

• Approbation als Psychologische Psychotherapeutin/Psychologischer Psychotherapeut oder Kinder- und

Jugendlichenpsychotherapeutin/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und

• die vertiefte Ausbildung gemäß § 5 PsychThG in Psychoanalyse oder

die Fachkunde gemäß § 12 PsychThG i. V .m. § 95 c SGB V oder

die Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Psychoanalyse“ und

• mindestens fünfjährige psychoanalytische Tätigkeit und

• mindestens dreijährige Tätigkeit als Dozent im Fachgebiet „Psychoanalyse“ und

• Tätigkeit an einer zugelassenen Weiterbildungsstätte sowie

• kontinuierliche Fortbildung im Fachgebiet „Psychoanalyse“

II. Supervisorinnen/Supervisoren

Voraussetzungen für die Anerkennung als Supervisorin/Supervisor sind

• die vertiefte Ausbildung gemäß § 5 PsychThG in Psychoanalyse oder

die Fachkunde gemäß § 12 PsychThG i. V. m. § 95 c SGB V oder

die Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Psychoanalyse“ und

• mindestens fünfjährige psychoanalytische Tätigkeit und

• mindestens dreijährige Tätigkeit als Dozent im Fachgebiet „Psychoanalyse“ und

• kontinuierliche Fortbildung in Supervision sowie

• die persönliche Eignung.


III. Gutachterinnen/Gutachter

Voraussetzungen für die Anerkennung als Gutachterin/Gutachter sind:

• Weiterbildungsermächtigung gemäß § 6 Abs. 1 Weiterbildungsordnung für „Psychoanalyse“ und

• die vertiefte Ausbildung gemäß § 5 PsychThG in Psychoanalyse oder

die Fachkunde gemäß § 12 PsychThG i. V. m. § 95 c SGB V oder

die Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Psychoanalyse“ und

• mindestens fünfjährige psychoanalytische Tätigkeit und

• kontinuierliche Fortbildung im Fach „Psychoanalyse“.

IV. Weiterbildungsstätten

1. Voraussetzung für die Zulassung einer Weiterbildungsstätte gemäß § 6 Abs. 6 der Weiterbildungsordnung ist

die psychoanalytische ambulante oder stationäre Versorgung von Patienten mit psychischen Störungen mit

Krankheitswert.

2. Kliniken mit Beschränkung auf die Behandlung bestimmter psychischer Störungen und niedergelassene

Psychotherapeuten, denen die Zusatzbezeichnung „Psychoanalyse“ zuerkannt wurde, können bei Nachweis

der übrigen Kriterien eine eingeschränkte Weiterbildungsermächtigung erhalten.

3. Institutionen oder Einzelpersonen, die einzeln nicht die Kriterien für eine volle Ermächtigung erfüllen,

können sich zum Zwecke der Weiterbildung in Psychoanalyse in Verbünden zusammenschließen. Diese

Zusammenschlüsse können dann anerkannt werden, wenn es den Weiterbildungskandidaten möglich ist, alle

durch die Weiterbildungsordnung festgeschriebenen Inhalte nachzuweisen.

5. Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

I. zur Weiterbildung Ermächtigte

Voraussetzungen für die Erteilung einer Weiterbildungsermächtigung gemäß § 6 Abs. 1 Weiterbildungsordnung

sind

• Approbation als Psychologische Psychotherapeutin/Psychologischer Psychotherapeut oder Kinder- und

Jugendlichenpsychotherapeutin/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und

• die vertiefte Ausbildung gemäß § 5 PsychThG in „Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie“ oder

„Psychoanalyse“ oder

die Fachkunde gemäß § 12 PsychThG i. V. m. § 95 c SGB V oder

die Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ oder

„Psychoanalyse“ und

• mindestens fünfjährige tiefenpsychologisch fundierte psychotherapeutische Tätigkeit und

• mindestens dreijährige Tätigkeit als Dozent im Fachgebiet „Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“

und

• Tätigkeit an einer zugelassenen Weiterbildungsstätte sowie

• kontinuierliche Fortbildung im Fachgebiet „Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“

II. Supervisorinnen/Supervisoren

Voraussetzungen für die Anerkennung als Supervisorin/Supervisor sind

• Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ oder

Fachkunde in „Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ und

• mindestens fünfjährige tiefenpsychologisch fundierter psychotherapeutische Tätigkeit und

• mindestens dreijährige Tätigkeit als Dozent im Fachgebiet „Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“

und

• kontinuierliche Fortbildung in Supervision sowie


• die persönliche Eignung.

III. Gutachterinnen/Gutachter

Voraussetzungen für die Anerkennung als Gutachterin/Gutachter sind:

• Weiterbildungsermächtigung gemäß § 6 Abs. 1 Weiterbildungsordnung für „Tiefenpsychologisch fundierte

Psychotherapie“ und

• Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ und

• mindestens fünfjährige tiefenpsychologisch fundierte psychotherapeutische Tätigkeit und

• kontinuierliche Fortbildung im Fach „Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“.

IV. Weiterbildungsstätten

1. Voraussetzung für die Zulassung einer Weiterbildungsstätte gemäß § 6 Abs. 6 der Weiterbildungsordnung ist

die tiefenpsychologisch fundierter psychotherapeutische ambulante oder stationäre Versorgung von

Patienten mit psychischen Störungen mit Krankheitswert.

2. Kliniken mit Beschränkung auf die Behandlung bestimmter psychischer Störungen, können bei Nachweis

der übrigen Kriterien eine eingeschränkte Weiterbildungsermächtigung erhalten.

3. Institutionen oder Einzelpersonen, die einzeln nicht die Kriterien für eine volle Ermächtigung erfüllen,

können sich zum Zwecke der Weiterbildung in Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie in Verbünden

zusammenschließen. Diese Zusammenschlüsse können dann anerkannt werden, wenn es den

Weiterbildungskandidaten möglich ist, alle durch die Weiterbildungsordnung festgeschriebenen Inhalte

nachzuweisen.

6. Verhaltenstherapie

I. zur Weiterbildung Ermächtigte

Voraussetzungen für die Erteilung einer Weiterbildungsermächtigung gemäß § 6 Abs. 1 Weiterbildungsordnung

sind

• Approbation als Psychologische Psychotherapeutin/Psychologischer Psychotherapeut oder

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und

• die vertiefte Ausbildung gemäß § 5 PsychThG in Verhaltenstherapie oder

die Fachkunde gemäß § 12 PsychThG i. V. m. § 95 c SGB V oder

die Berechtigung zur Führung der Zusatzbezeichnung „Verhaltenstherapie“ und

• mindestens fünfjährige verhaltenstherapeutische Tätigkeit und

• mindestens dreijährige Tätigkeit als Dozent im Fachgebiet „Verhaltenstherapie“ und

• Tätigkeit an einer zugelassenen Weiterbildungsstätte sowie

• kontinuierliche Fortbildung im Fachgebiet „Verhaltenstherapie“

II. Supervisorinnen/Supervisoren

Voraussetzungen für die Anerkennung als Supervisorin/Supervisor sind

• die vertiefte Ausbildung gemäß § 5 PsychThG in Verhaltenstherapie oder

die Fachkunde gemäß § 12 PsychThG i. V. m. § 95 c SGB V oder

die Berechtigung zur Führung der Zusatzbezeichnung „Verhaltenstherapie“ und

• mindestens fünfjährige verhaltenstherapeutische Tätigkeit und

• mindestens dreijährige Tätigkeit als Dozent im Fachgebiet „Verhaltenstherapie“ und

• kontinuierliche Fortbildung in Supervision und im Fach „Verhaltenstherapie“ sowie

• die persönliche Eignung.


III. Gutachterinnen/Gutachter

Voraussetzungen für die Anerkennung als Gutachterin/Gutachter sind:

• Weiterbildungsermächtigung gemäß § 6 Abs. 1 Weiterbildungsordnung für „Verhaltenstherapie“ und

• die vertiefte Ausbildung gemäß § 5 PsychThG in Verhaltenstherapie oder

die Fachkunde gemäß § 12 PsychThG i. V. m. § 95 c SGB V oder

die Berechtigung zur Führung der Zusatzbezeichnung „Verhaltenstherapie“ und

• mindestens fünfjährige verhaltenstherapeutische Tätigkeit und

• kontinuierliche Fortbildung im Fach „Verhaltenstherapie“.

IV. Weiterbildungsstätten

1. Voraussetzung für die Zulassung einer Weiterbildungsstätte gemäß § 6 Abs. 6 der Weiterbildungsordnung ist die

verhaltenstherapeutische ambulante oder stationäre Versorgung von Patienten mit psychischen Störungen mit

Krankheitswert.

2. Kliniken mit Beschränkung auf die Behandlung bestimmter psychischer Störungen und niedergelassene

Psychotherapeuten, denen die Zusatzbezeichnung „Verhaltenstherapie“ zuerkannt wurde, können bei Nachweis

der übrigen Kriterien eine eingeschränkte Weiterbildungsermächtigung erhalten.

3. Institutionen oder Einzelpersonen, die einzeln nicht die Kriterien für eine volle Ermächtigung erfüllen, können

sich zum Zwecke der Weiterbildung in Verhaltenstherapie in Verbünden zusammenschließen. Diese

Zusammenschlüsse können dann anerkannt werden, wenn es den Weiterbildungskandidaten möglich ist, alle

durch die Weiterbildungsordnung festgeschriebenen Inhalte nachzuweisen.

7. Gesprächspsychotherapie

I. Zur Weiterbildung Ermächtigte

Voraussetzung für die Erteilung einer Weiterbildungsermächtigung gemäß § 6 Abs. 1 Weiterbildungs-ordnung

sind

• Approbation als Psychologische Psychotherapeutin/Psychologischer Psychotherapeut oder Kinder- und

Jugendlichenpsychotherapeutin/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

• eine abgeschlossene Aus- bzw. Weiterbildung in Gesprächspsychotherapie

• mindestens fünfjährige psychotherapeutische Tätigkeit

• mindestens dreijährige Tätigkeit als Dozentin/Dozent im Fachgebiet Gesprächspsychotherapie

• Tätigkeit an einer zugelassenen Weiterbildungsstätte

• kontinuierliche Fortbildung in Gesprächspsychotherapie

II. Supervisorinnen/Supervisoren

• eine abgeschlossene Aus- bzw. Weiterbildung in Gesprächspsychotherapie

• Approbation als Psychologische Psychotherapeutin/Psychologischer Psychotherapeut oder Kinder- und

Jugendlichenpsychotherapeutin/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

• mindestens fünfjährige psychotherapeutische Tätigkeit

• kontinuierliche Fortbildung in „Gesprächspsychotherapie“

• persönliche Eignung


III. Gutachterinnen/Gutachter

• eine abgeschlossene Aus- bzw. Weiterbildung in Gesprächspsychotherapie

• Approbation als Psychologische Psychotherapeutin/Psychologischer Psychotherapeut oder Kinder- und

Jugendlichenpsychotherapeutin/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

• mindestens fünfjährige psychotherapeutische Tätigkeit

• mindestens dreijährige Tätigkeit als Dozentin/Dozent im Fachgebiet Gesprächspsychotherapie

• kontinuierliche Fortbildung im Gebiet „Gesprächspsychotherapie“

IV. Weiterbildungsstätten

• Voraussetzung für die Zulassung einer Weiterbildungsstätte gemäß § 6 der Weiterbildungsordnung ist die

gesprächspsychotherapeutische ambulante oder stationäre Versorgung von Patienten mit psychischen

Störungen von Krankheitswert.

• Kliniken mit Beschränkung auf die Behandlung bestimmter Störungen und niedergelassene

Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten, die von der Kammer zur Weiterbildung in Gesprächspsychotherapie

ermächtigt wurden, können bei Nachweis der übrigen Kriterien eine eingeschränkte

Weiterbildungsermächtigung erhalten.

• Institutionen oder Einzelpersonen, die einzeln nicht die Kriterien einer vollen Ermächtigung erfüllen,

können sich zum Zwecke der Weiterbildung in Gesprächspsychotherapie in Verbünde zusammenschließen.

Diese Zusammenschlüsse können dann anerkannt werden, wenn es den Weiterbildungskandidaten möglich

ist, alle durch die Weiterbildung festgeschriebenen Inhalte nachzuweisen.

8. Systemische Therapie

I. Zur Weiterbildung Ermächtigte

Voraussetzung für die Erteilung einer Weiterbildungsermächtigung gemäß § 6 Abs. 1

Weiterbildungsordnung sind

• Approbation als Psychologische Psychotherapeutin/Psychologischer Psychotherapeut oder Kinder- und

Jugendlichenpsychotherapeutin/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut,

• eine abgeschlossene Aus-/Weiterbildung in Systemischer Therapie

• mindestens fünfjährige psychotherapeutische Tätigkeit

• mindestens dreijährige Tätigkeit als Dozent im Fachgebiet Systemische Therapie

• Tätigkeit an einer zugelassenen Weiterbildungsstätte

• kontinuierliche Fortbildung in Systemischer Therapie

II. Supervisoren

Voraussetzungen für die Anerkennung als Supervisor sind:

• Approbation als Psychologischer Psychotherapeut oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

• eine abgeschlossene Aus-/Weiterbildung in Systemischer Therapie

• mindestens fünfjährige psychotherapeutische Tätigkeit

• mindestens dreijährige Tätigkeit als Dozent im Fachgebiet Systemische Therapie

• kontinuierliche Fortbildung in Systemischer Therapie

• persönliche Eignung.


III. Gutachter

Voraussetzungen für die Anerkennung als Gutachter sind:

• Approbation als Psychologischer Psychotherapeut oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

• eine abgeschlossene Aus-/Weiterbildung in Systemischer Therapie

• mindestens fünfjährige psychotherapeutische Tätigkeit

• mindestens dreijährige Tätigkeit als Dozent im Fachgebiet Systemische Therapie

• kontinuierliche Fortbildung in Systemischer Therapie.

IV. Weiterbildungsstätten

• Voraussetzung für die Zulassung einer Weiterbildungsstätte gemäß § 6 der Weiterbildungsordnung ist

die systemisch-therapeutische ambulante oder stationäre Versorgung von Patienten mit psychischen

Störungen von Krankheitswert.

• Kliniken mit Beschränkung auf die Behandlung bestimmter Störungen und niedergelassene

Psychotherapeuten, die von der Kammer zur Weiterbildung in Systemischer Therapie ermächtigt

wurden, können bei Nachweis der übrigen Kriterien eine eingeschränkte Weiterbildungsermächtigung

erhalten.

• Institutionen oder Einzelpersonen, die einzeln nicht die Kriterien einer vollen Ermächtigung erfüllen,

können sich zum Zwecke der Weiterbildung in Systemischer Therapie in Verbünde

zusammenschließen. Diese Zusammenschlüsse können dann anerkannt werden, wenn es den

Weiterbildungskandidaten möglich ist, alle durch die Weiterbildung festgeschriebenen Inhalte

nachzuweisen.

9. Gutachterliche Tätigkeit im Bereich der Rechtspsychologie

I. zur Weiterbildung Ermächtigte

Voraussetzungen für die Erteilung einer Weiterbildungsermächtigung gemäß § 6 Abs. 1

Weiterbildungsordnung sind

• Approbation als Psychologische Psychotherapeutin/Psychologischer Psychotherapeut oder

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und

• Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Rechtspsychologischer Sachverständiger“ im

jeweiligen Rechtsgebiet und

• fünfjährige rechtspsychologische Sachverständigentätigkeit im jeweiligen Rechtsgebiet und

• kontinuierliche Fortbildung im Fach „Rechtspsychologischer Sachverständiger“ sowie

• Tätigkeit an einer zugelassenen Weiterbildungsstätte

II. Supervisorinnen/Supervisoren

Voraussetzungen für die Anerkennung als Supervisorin/Supervisor sind

• die Berechtigung zur Führung der Zusatzbezeichnung „Rechtspsychologischer Sachverständiger“ im

jeweiligen Rechtsgebiet

der Nachweis mindestens fünfjähriger rechtspsychologischer Sachverständigentätigkeit und

• Qualifikationsnachweis über Supervisionskenntnisse und

• kontinuierliche Fortbildung in Supervision sowie

• die persönliche Eignung.


III. Gutachterinnen/Gutachter

Voraussetzungen für die Anerkennung als Gutachterin/Gutachter sind:

• Weiterbildungsermächtigung gemäß § 6 Abs. 1 Weiterbildungsordnung für „Gutachterliche Tätigkeit im

Bereich der Rechtspsychologie“

• und

• Berechtigung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Rechtspsychologischer Sachverständiger“ im

jeweiligen Rechtsgebiet und

• fünfjährige rechtspsychologische Sachverständigentätigkeit im jeweiligen Rechtsgebiet und

• kontinuierliche Fortbildung im Bereich “ Gutachterliche Tätigkeit im Bereich der Rechtspsychologie“

im jeweiligen Rechtsgebiet .

IV. Weiterbildungsstätten

• Voraussetzung für die Zulassung einer Weiterbildungsstätte gemäß § 6 Abs. 6 der

Weiterbildungsordnung ist die Betreuung von Menschen, über die rechtspsychologische Gutachten im

jeweiligen Rechtsgebiet erstellt werden.

• Institutionen, die einzeln nicht die Kriterien für eine volle Weiterbildungsermächtigung erfüllen, können

sich zum Zwecke der Weiterbildung in Gutachterlicher Tätigkeit im Bereich der Rechtspsychologie in

Verbünden zusammenschließen. Diese Zusammenschlüsse können dann anerkannt werden, wenn es

den Weiterbildungsteilnehmern möglich ist, alle durch die Weiterbildungsordnung festgeschriebenen

Inhalte nachzuweisen.

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