Kirchenvorstandswahl 2012 - die Kandidatinnen ... - Barfüßerkirche

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Kirchenvorstandswahl 2012 - die Kandidatinnen ... - Barfüßerkirche

Wahltag

Liebe Leserin, lieber Leser,

im Zentrum des christlichen Glaubens steht die

Erkenntnis: Gott glaubt an den Menschen!

Gott wählte Mose aus, um sich ihm auf dem

Sinai zu offenbaren (2. Mose 3). Der überraschte

Mose fragt: „wer bist du Stimme, die

aus dem Dornbusch mit mir spricht?“ Und er

bekommt eine klasse Vorstellung zu hören! Sie

engt Gott nicht auf dogmatische Lehrsätze ein.

ER sagt: „Ich bin der Gott, den schon deine Vorfahren

kennen gelernt haben, der Gott Abrahams,

Isaaks und Jakobs“. Damit macht Gott von

Anfang an deutlich, dass Menschen mit IHM in

der Geschichte unterschiedliche Erfahrungen

machen und machen werden. Gott kann nicht

auf eine Daseinsform festgelegt werden, sondern

wird in den individuellen Erlebnissen der

Glaubenden, also in Ihren Erfahrungen „fassbar“.

Gott ist frei, wir aber erkennen IHN an den Wirkungen,

seines Handelns.

Doch Mose lässt nicht locker. Mit dieser Antwort

ist er noch nicht zufrieden. Er hakt nach. Er will

einen Namen haben. Und wieder lässt Gott keine

Einengungen zu. ER sagt eben nicht: „Ich bin

Theo, der Allmächtige, Allwissende und Allgütige“,

sondern antwortet mit der berühmten vier

Buchstaben Formel: „JHWH“. Die Buchstaben

leiten sich vom hebräischen Wort für „Sein“ ab

und lauten übersetzt: „Ich bin der ich bin“ oder:

„Ich werde sein, der ich sein werde“, oder sogar:

„Ich bin der, der immer bei dir sein wird“. Ein

„Name“, der zeigt, dass es auf Ihre Erfahrungen

mit Gott ankommt. Alle Glaubenserfahrungen,

die andere Menschen machen sind Hinweise

auf Gott. Ich aber darf mit meinen Erfahrungen

Gott kennen lernen.

Unser Herbstheft trägt den Titel: „Wahltag“!

Sie wollen wir dazu aufrufen, an den Wahlen

zum Kirchenvorstand teilzunehmen. Wir

freuen uns darauf.

Wort an die Gemeinden | 3

Gleichzeitig möchten wir Ihnen Gottes Wahl

vorstellen. ER hat gewählt!

Und seine Wahl ist auf Sie gefallen! Ihnen

möchte ER nahe sein. Ihnen will ER Mut zusprechen.

Sie will ER begleiten. Für Sie hat ER seinen

Sohn gegeben. Ihnen will ER das ewige Leben

schenken. Spätestens seit dem Kommen Gottes

in unsere Welt in Jesus Christus wissen wir von

der unbändigen Liebe Gottes zu uns. Diese Liebe

beschreibt Paulus:

„Die Liebe ist geduldig und voller Güte.

Sie ist niemals aggressiv, sie täuscht nicht und

plustert sich nicht auf.

Sie achtet sorgfältig darauf, den anderen nicht

zu verletzen.

Sie ist nicht egoistisch, sie verbittert nicht und

trägt das Böse nicht nach.

Sie trauert über jede Ungerechtigkeit und freut

sich über das, was wahr ist.

Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles

und erduldet alles.

Die Liebe hört niemals auf.

Wir wünschen Ihnen einen behüteten, gesegneten

Herbst!

Herzliche Grüße, auch von Pfarrer Zelinsky und

Vikarin Mayer,

Ihr

Friedrich Benning, Pfarrer

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