Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit ...

reuthe

Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit ...

NIEDERSCHRIFT über die 11. Sitzung der Gemeindevertretung am 18. Juli 2011

im Gemeindehaus Reuthe.

ANWESENDE: Bürgermeister Scharler Arno, die Gemeinderäte Kaufmann Andreas und Kaufmann

Michael, die Gemeindevertreter Moosbrugger-Petter Bianca, Gridling Peter, Kaufmann Martin, Kleber

Armin, Muxel Stefan, Fetz Silvia, Felder Hansjörg, die Ersatzmitglieder Frick Robert und Albrecht

Markus

ENTSCHULDIGT: Vizebgm. Frick Herbert und GV Fetz Wendelin

ZUHÖRER: Ersatzmitglied Michael Schneider

Paul Steurer, Werner Steurer und Josef Gridling

Als Schriftführerin: Gemeindesekretärin Fetz Ulrike

BEGINN: 20:00 Uhr

TAGESORDNUNG:

1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Genehmigung der Niederschrift der 10. Sitzung vom 20. Juni 2011

3. Kirchenrenovierung

4. Umwidmung GST 76/2 und 77/1 FL in BM (Vorderreuthe 129, Anpassung an den Bestand)

5. REK-Reuthe, Teilbereich Wohn- und Betriebsgebiete

6. Feuerwehr-Haus

7. Case Management in der Betreuung und Pflege

8. Allfälliges

Punkt 1

Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

Der Bürgermeister eröffnet die Sitzung, begrüßt die Gemeindevertreter sowie die Ersatzgemeindevertreter

und stellt die ordnungsgemäße Ladung und Beschlussfähigkeit fest.

Besonders begrüßt er die Zuhörer Herrn Werner Steurer, Herrn Josef Gridling und den Ersatzvertreter

Michael Schneider.

Aufgrund der Dringlichkeit wird folgender Punkt einstimmig zur Tagesordnung aufgenommen:

Punkt 7 Case Management in der Betreuung und Pflege

Somit verschiebt sich der Punkt „Allfälliges“ auf Punkt 8.

Punkt 2

Genehmigung der Niederschrift der 10. Sitzung vom 20. 06. 2011

Die Niederschrift über die 10. Gemeindevertretersitzung vom 20.06.2011 wird einstimmig genehmigt.

Der Bgm. dankt Gemeindesekretärin Ulrike Fetz für die Verfassung des Protokolls.

1


Punkt 3

Kirchenrenovierung

Herr Werner Steurer, Vorsitzender des Kirchenrates informiert die Gemeindevertretung über die

notwendige Freskensanierung und die anderen erforderlichen Investitionen wie: Klima/Lüftung,

Bankheizung, Beleuchtung und Neueindeckung eines Teiles des Kirchendaches.

Bei der Freskensanierung werden als erstes die Fresken gereinigt und die hohlen Stellen verbessert.

Reicht dies für eine bessere Lesbarkeit nicht aus, werden die Fresken vorsichtig ergänzt.

Herr Steurer appelliert an die Gemeindevertretung, dass es auch im Sinne der Gemeinde sein sollte,

ein Kulturgut wie die Pfarrkirche in einem vorzeigbaren Zustand zu erhalten.

Die Kosten der erforderlichen und dringenden Sanierungsmaßnahmen werden von Herrn Steurer

wie folgt vorgetragen:

1) Neueindeckung Kirchendach lt. Kostenvoranschläge

Abbruch, Neueindeckung m. Schindeln inkl. Gerüst € 34.000,00

Spengler, Blitzableiter, Schneefanghacken, sonst. € 9.000,00

Gesamtkosten Dacheindeckung € 43.000,00

Finanzierung:

15% Land € 6.450,00

15% Diözese € 6.450,00

BDA Fixbetrag € 4.000,00

Offen € 26.100,00

2) Innenrenovierung der Kirche lt. Kostenvoranschläge,

Schätzungen DI Berchtold, Diözese Feldkirch und BDA

Restaurierung Wandmalereien € 138.000,00

Gerüstung € 5.500,00

Malerarbeiten (Innenanstrich) € 5.500,00

Steinrestaurierung (altes Sakramentshäuschen) € 3.500,00

Beleuchtung (Ausleuchtung d. Wandmalereien) € 14.000,00

Erneuerung der Sitzheizung und Lüftung – elektrisch € 33.000,00

Erneuerung der ges. E-Installationen € 30.500,00

Fensterrestaurierung (Lüftung instand setzen, Schaum

entfernen, evtl. 1-2 Lüftungsflügel bauen, evtl.

Lüftungsauslässe in der Decke € 20.000,00

Gesamtkosten Innenrenovierung € 250.000,00

Finanzierung:

15% Diözese € 37.500,00

15% Land von € 170.000,00 € 25.500,00

10% BDA von € 170.000,00 € 17.000,00

Offen € 170.000,00

BDA und Land fördern nur die im Zusammenhang mit den Fresken stehende Investitionen (keine

Bankheizung, Beleuchtung usw.), daher Ausgangsbasis € 170.000,00.

Gesamtfehlbetrag € 196.100,00

2


Eigenmittel auf Sparkonto € 25.000,00

Holzschlägerung Exhalder geschätzt € 25.000,00

Spenden € 15.000,00

Fehlbetrag ca. 45% d. Gesamtkosten € 131.100,00

Es gibt in Vaduz eine „Propter Homines“ Stiftung, die die Erhaltung altherkömmlicher Kulturgüter

finanziell unterstützt.

Ebenso eine „Peter-Kaiser-Stiftung“ mit einem ähnlichen Zweck.

Bei diesen Stiftungen wird um eine Unterstützung angesucht.

Um diese Zuschüsse würde sich der Gemeindebeitrag verringern.

3) Sanierung Pfarrhof

Isolierung Außenhaut m. neuem Schindelanschlag

Isolierung oberste Geschoßdecke

Erneuerung der Fenster

Angebote eingeholt von Michael Kaufmann € 99.000,00

Zusage Wohnhaussanierungsdarlehen € 77.400,00

20 Jahre, zinsfrei, mtl. Tilgung € 322,50

10% Diözese € 10.000,00

5% Ansuchen Gemeinde Reuthe € 5.000,00

Rest Eigenmittel Pfarre € 6.600,00

Die Tilgung des Wohnhaussanierungsdarlehens kann problemlos mit Mieteinnahmen bestritten

werden.

Der Bgm. Arno Scharler bedankt sich bei Herrn Werner Steurer für das Vortragen und bei Herrn

Josef Gridling für die ergänzenden Informationen.

Da die Generalsanierung im Jahr 2012 statt findet, reicht dem Kirchrat momentan die Zusage für

die Dacheindeckung die derzeit anfällt.

Der Bürgermeister schlägt folgende Vorgehensweise vor:

• Übernahme von 25.000 Euro der Kosten der dringend notwendigen Dachsanierung.

• Der Finanzausschuss soll ein Finanzierungsmodell erarbeiten, dieses der GV vorstellen,

damit in einer der nächsten Sitzungen eine Entscheidung getroffen werden kann.

Die Gemeindevertretung erachtet es für wichtig, die Kirche zu erhalten. Für die Spendenaktion

schlägt GV Silvia Fetz die Patroziniumsfeier 2012 vor.

Die Gemeindevertretung ist einstimmig mit der Förderung über € 25.000,00 für die Dacheindeckung

der Kirche einverstanden.

Herr Werner Steurer und Josef Gridling bedanken sich für die Unterstützung.

Punkt 4

Umwidmung GST 76/2 und 77/1 FL in BM (Vorderreuthe 129, Anpassung an den Bestand)

Herr Fetz Helmut, 6870 Reuthe, Vorderreuthe 129 stellt den Antrag auf Umwidmung der GST 76/2

und 77/1 von Freifläche Landwirtschaft in Bau-Mischgebiet. Ein Teil seines Gebäudes wurde damals

auf der Widmung FL erstellt. Nun möchte er eine Anpassung an den Bestand bzw. eine Erweiterung

der Widmung BM um das restliche Gebäude.

3


Der Bgm. informiert, dass die Behörden (Raumplanungsstelle und WLV) mit der Anpassung an den

Bestand einverstanden sind.

GV Silvia Fetz ist befangen und verlässt das Sitzungszimmer.

Die Gemeindevertretung ist mit der Umwidmung der GST 76/2 und 77/1 von FL in BM einstimmig

einverstanden.

Punkt 5

REK-Reuthe, Teilbereich Wohn- und Betriebsgebiete

Die Planer Bernd Frick, Johannes Kaufmann und Paul Steurer haben bereits mit dem REK-Reuthe

begonnen. Ein Ansatz für den Teilbereich Wohn- und Betriebsgebiet wird der Gemeindevertretung

präsentiert.

Weiteres informiert der Bgm. dass der Gestaltungsbeirat Hermann Kaufmann den Bewertungsschlüssel

überdacht haben möchte. Er stellt die Wertigkeit der einzelnen Bewertungskriterien in

Frage.

Zur Diskussion steht heute jedoch nur das Betriebsgebiet Hof für die Fa. Bischofberger Transporte

an. Das REK als solches wird ein intensiver Prozess werden. Paul Steurer macht den Vorschlag,

dass im September eine Arbeitsgruppe gebildet wird. Die Fertigstellung soll dann im Frühling 2012

sein.

Es findet eine Diskussion der GV bezüglich Betriebsgebiet Hof statt. Jeder einzelne Gemeindevertreter

äußert seine Meinung. Es wird der Wunsch der Fa. Bischofberger im Bregenzerwald zu bleiben

gesehen, es werden die Bedenken der Anrainer und der Landwirtschaft ebenso in die Waagschale

gelegt wie die Möglichkeit ein Betriebsgebiet zu erschließen, sowie auf die Erhaltung unserer

Landschaft für uns den Tourismus zu achten.

Die Gemeindevertretung ist für eine Grundsatzentscheidung großteils positiv gestimmt, 2 GV sind

allerdings strikt dagegen. Voraussetzung ist aber, dass alle Behörden der Umwidmung zustimmen.

Einen Beschluss der Gemeindevertreter gibt es erst, wenn der gesamte Schriftverkehr aller Behörden

bei der Gemeinde eingelangt ist.

Punkt 6

Feuerwehr-Haus

Der Bürgermeister informiert die Gemeindevertretung über den neuesten Stand bezüglich FW-

Haus.

Vergabe der Zimmermannsarbeiten:

• Bestbieter war die Zimmerei Michael Kaufmann, Reuthe

Vergabe verschiedener Gewerke:

• Spenglerarbeiten: Roman Moosbrugger, Bezau

• Fenster: TIMO Daniel Moosbrugger, Bezau

• Verglasung/Pfosten-Riegel-Fassade: Rudolf Meier, Bezau

• Beschattung: Firma Sonpro, Dornbirn

Erfüllungsgarantie

• Der GIG Beirat wird bei bekannten Firmen keine Bankgarantie anfordern.

4


Kostenschätzung:

• Juni 2010 1,30 Mill. € netto (Vergleichsdaten vom FW-Haus Mellau)

• Sept. 2010 1,58 Mill. € bei größerer Kubatur lt. Einreichplan (mit den Daten von Mellau)

• Juli 2011 1,65 Mill. € netto (mit den dzt. vorliegenden Angeboten)

Punkt 7

Case Management in der Betreuung und Pflege

In Vorarlberg gibt es das Modellprojekt Case Management in der Betreuung und Pflege.

Bei uns betreut diese Stelle Frau Annelies Natter. In Reuthe ist jeden 1. Mittwoch im Monat

Sprechstunde. Der Bürgermeister berichtete bereits darüber.

Das Schreiben von connexia bzgl. der Teilnahme am Modellprojekt wird vom Bgm. verlesen. Die

Gemeindevertretung beauftragt hiermit das Sozialzentrum Bezau-Mellau-Reuthe für die organisatorische

und fachliche Durchführung des Case Managements laut Konzept für den Projektzeitraum

bis Juni 2013.

Kosten:

• Ca. 10.000,00 Euro wurden bereits im Gemeindeverband Sozialzentrum genehmigt

• 50% der Strukturkosten (Lohn) übernimmt das Land bis 2013

• Laut Schlüssel trifft es Reuthe 16,27%, dies sind ca. 1.600,00 Euro pro Jahr

Dem Antrag des Bürgermeisters auf Unterstützung des Modellprojekts Case Management bis 2013

wird einstimmig stattgegeben.

Punkt 8

Allfälliges

• Der Bürgermeister stellt den neuen Finanzierungsschlüssel der Bus-Linie 34 vor:

– Bezau 48 % (statt 45 %)

– Reuthe 16 % (statt 18 %)

– Bizau 17 % (statt 19 %)

– Mellau 19 % (statt 18 %)

• Der Bürgermeister informiert, dass der Fahnenkasten für die Vereinsfahnen fertig ist.

• GR Michael Kaufmann bemerkt, dass beim Neubau FW Haus ein enormer Druck ausgeübt

wird. Laut Bgm. wurde der Terminplan vom GIG Beirat anerkannt. Aufgrund der Anregung

wird der Terminplan nochmals mit dem Bauausschuss intern besprochen.

Ende: 22:00 Uhr

Der Bürgermeister Die Schriftführerin

...................................... .....................................

(Scharler Arno) (Fetz Ulrike)

5

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine