Polizei News 3_2013 Salzburg Klubmagazin der Exekutive - FSG

fsggoed

P.b.b. Erscheinungsort Salzburg, Verlagspostamt: 5230 Mattighofen GZ 06Z036629M

Rupert HAUER

rettet Bergsteiger am Mount Everest

3/2013


Aumayer Druck & Verlag Ges.m.b.H. & Co KG

Gewerbegebiet Nord 3, A-5222 Munderfing

Telefon 07744/200 80, Fax DW 13

office@aumayer.co.at, www.aumayer.co.at

Fassen Sie unsere

Möglichkeiten ins Auge


INHALT

Editorial 3

Wir fordern Gerechtigkeit 4

Fachausschuss aktuell 6

Elektronische Gesundheitsakte ELGA 8

Die bequeme Welt der Reichen u. Schönen 9

Stammtisch auf der PI St. Michael/Lg 10

Neues Polizeiboot am Wolfgangsee 11

Impressum 11

DA-Salzburg-Umgebung NEU 12

E2a Ausbildungsplätze 2013/14 12

Buchtipp 12

News Junge - Polizei - Salzburg 13

Pensionsberechnung - Service 14

Gewerkschaftlicher Rechtschutz 14

Pendlerpauschale neu und Pendlereuro 15

Polizei - Motorradtraining 2013 16

Einsatztrainingszentrum Stegenwald 17

Ausmusterung S-PGA-25-11 19

Pensionierungen Pfeifenberger, Amschler 20

Rupert Hauer - Lebensrettung 22

Neue Polizeiinspektion Hof 24

Reges Interesse an Mundhygiene 25

Lernprogramm „Ich in Arbeit“ 25

Mountainbike - Osterhorngruppe 26

Rückblicke 28

Kurioses 29

Ausgezeichnete Amtshandlungen 30

Dienstjubiläen, Ruhestandsversetzungen 36

Exekutivdienstzeichen 36

Geburtstage Juli, August, September 37

Auszeichnungen 37

Wir gedenken unseren Toten 38

September 2013

Klub der Exekutive

KLUBMAGAZIN

„Selbstlos! Verantwortungsvoll! Heldenhaft !“

Liebe Kolleginnen und Kollegen !

Walter Deisenberger

Pressereferent

Selbstlos, verantwortungsvoll, heldenhaft – drei Adjektive

die auf unseren Kollegen

Rupert Hauer zweifelsfrei

zutreffen. Deshalb haben wir ihm

und seiner außergewöhnlich dramatischen,

auch international Aufsehen

erregenden, Geschichte in

dieser Ausgabe die Titelseite und

einen Bericht gewidmet. Wir sind

stolz auf seine Leistung und gratulieren

ihm an dieser Stelle nochmals.

Selbstlos, verantwortungsvoll

und heldenhaft - sind aber auch Eigenschaften die den

meisten Polizistinnen und Polizisten zugeordnet werden

können. Ergänzt mit mutig, belastbar, durchsetzungsstark

und verlässlich wäre die Liste noch immer bei weitem nicht

vollständig.

Die unzähligen, mit allen Gefahren und unvorhersehbaren

Wendungen gespickten und trotzdem bravourös gemeisterten

Amtshandlungen, Ermittlungen und Einsätze

sind ebenso mit höchstem Respekt zu betrachten und verdienen

unsere und der Bevölkerung Anerkennung.

In diesem Zusammenhang möchten wir allen Kolleginnen

und Kollegen die bei Einsätzen, Unfällen etc. verletzt

oder aber auch vielleicht durch Überschreiten der Belastungsgrenze

traumatisiert wurden, das Beste wünschen.

Euch allen wünschen wir einen erfolgreichen und unfallfreien

Herbst – und natürlich viel Spaß beim Lesen der

PolizeiNews 3/13 !

Für das Redaktionsteam

walter.deisenberger@polizei.gv.at

3


Lügen, Mythen und Irrtümer

zu Schulden und Budget sind

weit verbreitet. Ich werde einige

von vielen später nennen

und auf die Tatsachen und Folgerungen

eingehen. Schuldenabbau

und wirtschaftliche Sachzwänge sind

in aller Munde. Oft werden sie als Vorwand

benutzt, um sozial ungerechte

Maßnahmen durchzusetzen. Warum

gibt es diese Lügen, Mythen und Irrtümer?

Weil jene Gruppen, die von den

aktuellen Ungerechtigkeiten profi tieren,

auch die gesellschaftliche Debatte

bestimmen. Sie setzen ihre Macht

dazu ein, uns allen einzureden, dass

ihre Interessen auch die unseren wären.

Das ist falsch, hier ist eine andere

Meinungsbildung gefragt und sowohl

die Wählerinnen und Wähler als auch

die Interessensvertreter sind besonders

gefordert!

Werte Kolleginnen und Kollegen!

„Eine Vermögenssteuer bringt

nichts ein“

Tatsache: Vermögen ist in Österreich

sehr ungleich verteilt. 10% der Bevölkerung

besitzen über 60% des Vermögens

– ohne einen fairen Beitrag zum Steueraufkommen

zu leisten. Denn Österreich

ist bei Steuern auf Vermögen international

ein Schlusslicht. Eine Vermögenssteuer,

die nur große Vermögen ab 500.000 Euro

mit 0,45 bis 1,45% progressiv besteuert,

würde 3,5 Milliarden Euro einbringen.

Hausrat wie Schmuck oder Bilder würde

nicht besteuert, laufende Kredite würden

vom Vermögen abgezogen (Anm.: Gefordert

wird eine Einführung übrigens erst ab

1 Million!).

Hermann Greylinger

4 Klub der Exekutive

WIR FORDERN

GERECHTIGKEIT!

Fazit: Die breite Bevölkerung (auch wir

Polizistinnen und Polizisten) wäre von

dieser Steuer nicht betroffen und die

besteuerten Vermögenden würden einen

kaum spürbaren Beitrag leisten. Die

Vermögenssteuer macht viele geplante

und laufende Budgetkürzungen (auch im

BM.I!) überflüssig und Zukunftsinvestitionen

möglich!

„Wir müssen jetzt sparen, statt

Steuern zu erhöhen“

Tatsache: „Sparen“ bedeutet fast immer

das Kürzen öffentlicher Leistungen und

trifft somit uns ALLE, die Schwächsten

der Gesellschaft aber am meisten. Übermäßiges

Sparen des Staats heißt, dass

wir ALLE weniger Geld zur Verfügung

haben und Unternehmen weniger Aufträge

bekommen. Sparen verschärft somit

die Ungleichheit, die das Steuersystem

ohnehin kaum ausgleicht. Rechnet man

neben Einkommens- auch Konsumsteuern

und Sozialversicherungsbeiträge mit

ein, zahlen die reichsten 10% denselben

Anteil ihres Einkommens an Steuern wie

die ärmsten 10%!

Fazit: Zielgerichtete Steuern, z.B. auf

große Vermögen oder Spekulationsgewinne,

tragen zum sozialen Ausgleich bei,

ermöglichen die Budgetkonsolidierung

und stellen Mittel für Zukunftsinvestitionen

in Bildung, Umwelt, Soziales oder

auch Sicherheit zur Verfügung!

„Wir können uns den Sozialstaat

nicht mehr leisten“

Tatsache: Der Sozialstaat ist eine Absicherung

für Lebenssituationen wie Krankheit

(Pflege), Alter oder Arbeitslosigkeit.

Ohne Sozialleistungen und Pensionen

wären heute 43% statt 12% der Bevöl-

KLUBMAGAZIN

kerung von Armut gefährdet. Viele staatliche

Angebote wie der freie Zugang zu

Spitälern oder Schulen kommen aber uns

ALLEN zugute, nicht nur den Schwächsten.

Diese Angebote sorgen außerdem

für ökonomische Stabilität und haben

damit eine große volkswirtschaftliche Bedeutung.

Fazit: Der Sozialstaat ist kein Luxus für

„verwöhnte Kinder“, sondern eine gesellschaftliche

Errungenschaft und ein europäisches

Erfolgsmodell. Er bietet Schutz

vor existenzgefährdenden Risiken und

sorgt für Sicherheit, Stabilität und mehr

Chancengleichheit. Einen Staat ohne Sozialstaat

können sich nur die Reichsten

leisten!

Geschätzte Kolleginnen und

Kollegen!

„Viele haben wenig, wenige haben viel“.

Fast 90 Prozent der Menschen in Österreich

sind der Meinung, dass die Ungleichheit

bei Einkommens- und Vermögensverteilung

zu groß ist. Was können

wir tun? Zuallererst müssen wir erkennen,

dass die aktuelle Politik nur einer kleinen

Elite (Banken, Konzerne und Superreiche)

nützt, uns ALLEN aber schadet.

Wir sind betroffen – von Sparpaketen,

Sozialabbau und der höchst ungleichen

Vermögensverteilung. Was wir brauchen

ist eine „Gerechtigkeitsreform“, die eine

Entlastung der kleinen und mittleren Einkommen

mit sich bringt. Das Mehr an Einkommen

bringt dann eine Steigerung der

Konsumnachfrage, das bringt mehr Arbeitsplätze

und damit wird auch die Wirtschaft

gestärkt. Um all das umzusetzen,

bedarf es einer starken Sozialdemokratie

und starker Gewerkschaften, gehen wir


es gemeinsam an!

Mit gewerkschaftlichen Grüßen,

Hermann Greylinger,

Vorsitzender der Polizeigewerkschaft

LEISTEN LEISTEN LEISTEN LEISTEN LEISTEN LEISTEN WIR WIR WIR WIR WIR WIR UNS UNS UNS UNS UNS UNS

GERECHTIGKEIT!

GERECHTI

GERECHTI

GERECHTI

GERECHTI

Verteilungs-

WER VERMÖGENSSTEUERN BLOCKIERT,

WILL ARBEITNEHMER/INNEN NICHT ENTLASTEN

Die ÖVP und die Wirtschaft wollen Vermögenssteuern

mit aller Kraft verhindern.

Klar, müsste doch ihre Klientel

endlich auch einmal einen gerechten

Beitrag leisten. Daher wird die übliche

Keule geschwungen: Abwanderung,

Arbeitsplatzverlust und Steuerucht.

Das heißt so viel wie: Vermögende wollen

in Österreich kaum einen gerechten

Anteil zur Finanzierung des Staatshaushaltes

beitragen.

Eine klare Ansage, denn auch zum Abwandern

brauchen Vermögende Geld.

Wen vertreten und schützen die ÖVP

und die Wirtschaft eigentlich? Vermögende

vor der Flucht? Was die ÖVP für

ArbeitnehmerInnen wirklich tut, hat sie

in ihrer blau-schwarz-orangen Regierungszeit

hinlänglich bewiesen.

WARUM VIELE NICHTS HABEN –

DAS GEHEIMNIS DER VERMÖGENDEN

Niemand kann sich aussuchen, in

welche nanziellen Verhältnisse er/

sie hinein

1

Steuerprivilegien für Reiche und Pensionsraub

bei ArbeitnehmerInnen –

um nur zwei Stichwörter zu nennen.

Aber wären Vermögenssteuern schädlich,

wäre Österreich ein vermögensfreies

Land. Denn der Anteil der

Steuern auf Vermögen an den Gesamtabgaben

betrug 1965 (!) noch

fast 4 Prozent. 2011 waren es nur

mehr 1,2 Prozent. Im internationalen

Vergleich waren es 2011 knapp 5,5

Prozent. Und auch wenn die ÖVP und

die Wirtschaft ihre Parolen immer wieder

trommeln:

90 Prozent der privaten Haushalte sind

von der Vermögenssteuer nicht betroffen

– die sogenannten „Häuslbauer“

ebenso wenig.

gar noch an jenen, die nichts haben,

indem sie

5


Fachausschuss aktuell

6 Klub der Exekutive

KLUBMAGAZIN

Foto: Markus Oberauer Im Bild: v.l.n.r. Roman Schatteiner, Walter Deisenberger, Franz Ellmauthaler, Mag. Walter Scharinger und Günther Nemetz

Bauvorhaben 2013/2014

den zu werden – ein Besprechungstermin

Bezugnehmend auf einen Antrag des im September wurde zugesagt

FA betreffend geplanter Bauvorhaben

wurde durch den LPD am 23. Bereithaltezeit Mai Schutzausrüstung

im Sektord.

mitgeteilt, dass im Jahr 2013 der Neubau

N

Hermann Wally

ZA-Vorsitzender

Herbert Leisser

Klarstellung ach Schwerarbeitsregelung

derzeitigem Stand ist lt. BM.I spä-

der PI Hof mit Dienstbetriebsaufnahme testens im 1. Quartal 2014 (ev. schon

im März und der Neubau des Schieß- im 4. Quartal 2013) mit der Auslieferung

und Ausbildungszentrums Stegenwald

vorgenommen wurde. Weitere in diesem

Jahr angedachte Vorhaben seien die Sanierung

der PI Obertauern und der Umbau

der LPD –Schalterhalle – Büro 81,

Beseitigung der Zugluft in den Wintermonaten.

Auf Grund der zum Mitteilungszeitpunkt

noch unklaren Budgetsituation Anträge der Fachaus-

kann für das Jahr 2014 keine konkrete schüsse

Aussage über weitere Neu- und Umbau- n Fachausschuss Oberösterreich

Antrag des FA OÖ betr. Verwahrung von

ten, Funktionsadaptierungen oder Sanie- Personen bei den BLS-Dienststellen.

rungen getroffen werden.

Statistiken

Der LPD teilte dem FA mit, durch eine

Regelung bzw. Weisung in Zukunft

sicherzustellen, dass die Einführung

von zusätzlichen Statistiken bzw. Datenbanken

sehr restriktiv gehandhabt wird.

Zur Koordinierung werde diesbezüglich

das Büro Controlling (in Abstimmung mit

dem Büro A 1) eingebunden.

Aus- und Fortbildung

Der FA stellt den Antrag an den LPD bei

sämtlichen Aus- und Fortbildungen in

die Auswahl der Bediensteten eingebun-

Herbert Holzer

ZA-Info

Seite 1

von 170 Wien, ballistischen im August 2013 Schutzhelmen für

Salzburg zu rechnen.

Weiters soll im gleichen Zeitrahmen die

erste Tranche (120 Stück) von ballisti-

Hubert Pucher

schen Hermann Schutzwesten Greylinger ausgeliefert werden.

In den Folgejahren sollen jeweils 60 Westen

www.fsg4you.at

dazukommen.

August 2013

Reparaturpauschale und Bekleidungs-

beitrag! Anforderungsfrist bis 30.09.13

n Fachausschuss Steiermark

Antrag auf Schaung eines Sachgebietes

PAD/EDD/ePEP und interne EDVanwendung

im Referat Dienstvollzug

n Fachausschuss Steiermark

Antrag betreend Diensthundestationen

n Fachausschuss Steiermark

Antrag auf Kostenübernahme für eine

jährliche chemische Reinigung der MR-

Lederbekleidung

n Der DA I bei der LPD NÖ stellt den Antrag

auf Gewährleistung der Anreisemöglichkeit

an Sonn- und Feiertagen für die

Teilnehmer der Grundausbildungslehrgänge

im Bildungszentrum Ybbs/Donau

Bereithaltezeit im Sektordienst:

Da es immer wieder durch Bezirkspolizeikommanden

zu Verletzungen

der DIMA 2005 betr. Bereithaltezeit

im Sektordienst gekommen ist, wurde

vom ZA ein klärender Erlass des BM.I

erwirkt. Siehe Erlass auf Seite 2.

Zentralausschuss / FSG

für die Bediensteten des öentlichen Sicherheitswesens

im Bundesministerium für Inneres

1010 Wien, Herrengasse 7

Tel. 01/53126/3273

Hermann Wally

BMI-ZA-Polizei-FSG@bmi.gv.at ZA u. FSG-Vorsitzender

Reparaturpauschale u.

Bekleidungsbeitrag

n REPARATURPAUSCHALE

Termin: bis 30.9.2013:

Die Höhe der jährlichen Reparaturpauschale beträgt € 52,32.

Diese muss bis 30. September 2013 angefordert werden.

n BEKLEIDUNGSBEITRAG

Termin: bis 30.9.2013:

100% Anspruch – Bekleidungsbeitrag haben: (€ 225,00)

EB, die mehr als 3 Monate Dienst beim BVT, BKA, LKA, LV, DASTA, bzw. bei einem

Krim-Referat eines SPK`s ihren Dienst versehen.

75% Anspruch – Bekleidungsbeitrag haben: (€ 168,75)

EB, die über Auftrag verpichtet sind ihren Dienst überwiegend in Zivilkleidung

zu versehen, können unter der Voraussetzung, dass diese mit der vorgesehenen

Dienstkleidung ausgerüstet sind, den Bekleidungsbeitrag anfordern.

Das wären z.B.: Mitarbeiter/Innen einer Kriminaldienstgruppe auf einer PI, EB

der COBRA, Kriminalreferenten/Innen in Stadtpolizeikommanden, Leiter/Innen

des Referates Kriminaldienst bei einem BPK, Funktechniker.

30% Anspruch – Bekleidungsbeitrag haben: (€ 67,50)

EB, die keinen Anspruch auf 75% bzw. 100% haben, können, wenn sie mit der

vorgesehenen Dienstkleidung ausgerüstet sind, sofern ihr Massakonto ein

entsprechendes Guthaben aufweist, den Bekleidungsbeitrag anfordern.

Es ist wie folgt vorzugehen:

1. Der Bekleidungsbeitrag ist im Web-SHOP (http://uniform.bmi.intra.gv.at/)

bis spätestens 30. September anzufordern.

2. Den jeweiligen Prozentsatz anklicken, die 30% sind für alle EB freigegeben.

Jene EB, welchen 75% od. 100% gebühren, sind dem Bekleidungs- und Wirt

schaftsfonds zu melden.

Anmerkung:

Zuerst die Reparaturpauschale und danach den Bekleidungsbeitrag anfordern

---------------------------------

Ver- und Besetzungen:

Es wurden 87 Versetzungen und 28 Besetzungen behandelt.

Schwerarbeitsregelung:

Über Antrag des ZA und der PG wurde nun vom BM.I ein klärender Erlass betreffend

Pensionierung wegen Schwerarbeit herausgegeben. Siehe www.fsg4you.at


WWW.

fsg4u.at

wenn Sie mehr

erfahren wollen...


Alle Fotos: PN

ELGA

Elektronische Gesundheitsakte

Mehr Sicherheit für Patienten

Die Elektronische

Gesundheitsakte

(ELGA) ist ein EDV-

System, das Ärzten,

Krankenhäusern und Apotheken

einfach den Zugang zu

wichtigen Gesundheitsinformationen

über ihre Patientinnen

und Patienten ermöglicht.

Auch Patienten haben über

ELGA immer Zugriff auf ihre

Gesundheitsdaten. Es handelt

sich dabei um ein im Regierungsprogramm

festgelegtes

Projekt mit Beteiligung von

Bund, Ländern und Sozialversicherung.

Bei einer repräsentativen

Erhebung des Instituts

für Strategieanalysen im Jahr

2010 sprachen sich 90% der

Befragten für den Austausch

von Daten zwischen Krankenhäusern

und niedergelassenen

Ärzten aus.

Das bereits 2006 gestartete

Projekt wurde ausführlich geplant

und befindet sich nun in

der Umsetzungsphase. ELGA

soll 2013 für alle Patientinnen

und Patienten zur Verfügung

stehen. Das neue ELGA-Gesetz,

der Start von wichtigen

Pilotprojekten sowie die Erstellung

der wesentlichen Datenverzeichnisse

(Patienten,

Ärzte, etc.) werden seit 2011

umgesetzt.

Was bringt ELGA den Patientinnen

und Patienten?

Ärzte, Krankenhäuser und

Apotheken sind immer auf einem

aktuellsten Informationsstand

über ihre Patientinnen

und Patienten (Befunde, Medikamente).

Bei Spitalsaufnahmen

braucht man nicht mehr

alle Befunde mühsam zusammensuchen,

sondern sie sind

auf Knopfdruck verfügbar. Jeder

Krankheitsfall ist für Patientinnen

und Patienten eine

Ausnahmesituation in der es

schwierig sein kann, alles sofort

bei der Hand zu haben.

Durch ELGA-Teilprojekt e-

Medikation wird verhindert,

dass bei der Behandlung Medikamente

verschrieben werden,

die sich gegenseitig negativ

beeinflussen. Mit der e-Medikation

können Medikamente noch

einfacher als bisher auf ihr Zusammenwirken

geprüft werden.

Gerade wenn Medikamente

selbst in der Apotheke gekauft

oder von verschiedenen Ärzten

verschrieben werden, ist das

derzeit oft schwierig.

Jede Patientin / jeder Patient

hat jederzeit unkomplizierten

Zugriff auf seine Befunde im Internet.

Bisher kann es oftmals

schwierig sein, kostenfrei zu

Befunden von Krankenhäusern

8 Klub der Exekutive

zu kommen. Außerdem sieht

jede Patientin/jeder Patient

jederzeit, wer wann auf seine

Daten zugegriffen hat. Ärzte,

Krankenhäuser und Apotheken

wiederum können besser und

rascher bei der Behandlung

zusammenarbeiten, da alle

immer auf dem gleichen Informationsstand

sind. Mühsame,

stundenlange Recherchearbeiten

oder zusätzliche Untersuchungen

können eingespart

werden. Durch einheitliche

Form von Dokumenten werden

die Befunde auch einfacher

lesbar. Dies macht auch das

Gesundheitssystem insgesamt

effizienter.

Was regelt das neue ELGA-

Gesetz?

Dieses Gesetz beschäftigt

sich mit der Grundsatzfrage,

wie man den Schutz sensibler

personenbezogener Daten mit

dem Nutzen durch Verwendung

dieser Daten vereinen

kann. Es ergänzt den bestehenden

gesetzlichen Rahmen

(EU Datenschutz- Richtlinie,

Datenschutzgesetz, Ärztegesetz

etc.).

Welche Daten werden in EL-

GA erfasst?

Dokumente und Befunde,

KLUBMAGAZIN

soweit sie für die Behandlung

erforderlich sind, werden in

ELGA erfasst. Das sind im

ersten Schritt Krankenhausentlassungsbriefe,

Labor- und

Röntgenbefunde sowie Medikamente.

Die Daten müssen

aktuell und relevant sein, daher

werden sie nach festgelegten

Fristen gelöscht. Entlassungsbriefe

und Röntgenbefunde

werden drei Jahre sowie Medikamente

und Laborbefunde

sechs Monate gespeichert.

Wenn es medizinisch wichtig

ist, kann diese Frist natürlich

beliebig verlängert werden.

Auch wichtige Willensäußerungen

(Patientenverfügungen

und Vorsorgevollmachten)

werden zugänglich gemacht.

Wer nimmt an ELGA teil?

ELGA ist als Service für alle

Patientinnen und Patienten in

Österreich gedacht, wobei der

Teilnahme jederzeit widersprochen

werden kann. Für den

Widerspruch wird eine eigene

Widerspruchstelle eingerichtet.

Der Aufnahme von Befunden

kann immer widersprochen

werden. Besonders sensible

Informationen werden nur

nach ausdrücklicher Zustimmung

aufgenommen (Psychiatrie,

HIV, Schwangerschafts-


abbruch). Die Patientinnen

und Patienten werden über die

Teilnahme auf mehreren Stufen

informiert: generell durch

die Sozialversicherung, mündlich

durch den Arzt und durch

intensive Öffentlichkeitsarbeit.

Es gibt auch eine eigene Ombudsstelle,

an die man sich mit

Fragen in Zusammenhang mit

ELGA jederzeit wenden kann.

Wer darf auf die ELGA-Daten

zugreifen?

Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken

ausschließlich zur Behandlung

und Betreuung von

Patientinnen und Patienten.

Die Berechtigungen werden

generell für bestimmte Berufsgruppen

durch den Gesundheitsminister

und individuell

durch die Patienten festgelegt.

Ausgenommen vom Zugriff

sind Betriebs-, Amts- und Chefärzte.

Apotheken dürfen z.B.

nur auf Medikamente zugreifen

und die Einholung von unabhängigen

Zweitmeinungen wird

durch die individuellen Einstellungen

möglich. Generell gilt für

alle ELGA Benutzer eine Verschwiegenheitspflicht.

Wie werden die ELGA-Daten

geschützt?

Es gibt strenge Vorgaben für die

Verschlüsselung, ein verpflichtendes

IT Sicherheitskonzept,

die Daten werden dezentral

gespeichert und die Patienten

müssen eindeutig identifiziert

werden (mit e-card und Ausweis).

Ausnahmen gibt es nur

in medizinischen Notfällen.

Alle Zugriffe werden lückenlos

protokolliert, die Patienten können

daher jederzeit sehen, wer

wann auf ihre Daten zugegriffen

hat. Die Daten sind im Vergleich

zur Papierform zusätzlich

durch das ELGA- und das

Datenschutzgesetz geschützt.

Besondere Daten dürfen nur

mit ausdrücklicher Zustimmung

in ELGA aufgenommen werden.

An der Behandlung nicht

beteiligten Ärzte, Krankenhäuser

und Apotheken ist die Verwendung

der Daten generell

untersagt. Dafür gibt es strenge

straf- und verwaltungsrecht-

liche Bestimmungen

Die Patientin/der Patient im

Mittelpunkt

Mit ELGA wird Patientinnen

und Patienten ein einmaliges

Service zur Verfügung gestellt,

das ihre Sicherheit und Behandlungsqualität

erheblich unterstützt.

ELGA wird ein neues

Zeitalter der Zusammenarbeit

von Ärzten, Krankenhäusern

und Apotheken einläuten. Mit

ELGA stehen die Patientin/ der

Patient und sein Wille noch

mehr im Mittelpunkt unseres

Gesundheitswesens.

Mag. Walter Scharinger

berichtet über ELGA

Einsicht auf persönliche Daten im

e-card-System mit Bürgerkarte

oder Handysignatur

In den vergangenen Jahren hat sich die e-card als Schlüssel zum Gesundheitssystem bewährt.

Fast 9 Millionen e-cards sind im System aktiv und seit dem Jahr 2005 wurden im Durchschnitt rund

500.000 Patientenkontakte pro Tag über das e-card-System abgewickelt.

Mit dem neuen Service „Auskunft e-card-Daten“ können Sie über das Internet-Portal der

Sozialversicherung kontrollieren, welche Daten mit Ihrer e-card abrufbar sind beziehungsweise wie

und wann Ihre e-card verwendet wurde. Die Voraussetzung dafür ist entweder eine Handysignatur

oder Sie lassen die e-card als Bürgerkarte freischalten.

Mit der neuen Web-Applikation bekommt jeder Versicherte und dessen anspruchberechtigte

Angehörige über eine gesicherte Verbindung einen Überblick über den aktuellen Stand der jeweiligen

Personendaten, Krankenversicherungsansprüche inkl. einer eventuellen Rezeptgebührenbefreiung,

Daten zur e-card (Kartenstatus, Europäische Krankenversicherung EKVK, Zustelladresse). Und

außerdem eine Auflistung über die jeweiligen Arztbesuche innerhalb des letzten Jahres.

Weitere Informationen fi nden Sie unter www.bva.at

Die bequeme Welt

der Reichen und

Schönen!

Festspielauffahrt 2013!

Praktisch jeden Tag wiederholt

sich das Bild in

der Hofstallgasse: Strahlendes

Wetter, kein Wölkchen trübt

die Stimmung, kein Regentröpfchen

benetzt die teuren

Kleider, kein Windhauch bedroht

die imposanten Frisuren,

kein polierter Herrenschuh

gerät in Gefahr des Glanzes

beraubt zu werden! Behäbig

rollen die schweren Limousinen

vor den Haupteingang

des großen Festspielhauses,

es entsteigen die Reichen und

Schönen dieser Welt und auch

jene, die sich dafür halten.

Rund 1500 (!) Stunden

wendet die Polizei während

der Sommerfestspiele nur für

die Regelung des Ablaufes

der Festspielauffahrt, des

geordneten Parkens und der

„natürlich wieder unbedingt“

erforderlichen Exklusivabholung

nach dem Festspielgenuss

auf. In Zeiten knapper,

zuweilen prekärer, Personalsituation,

sinkenden Überstundenbudgets

und damit

einhergehenden Einsparungsmaßnahmen

sind derartige,

nur dem Luxus und Schein

dienende Ausgaben allemal

zu überdenken, zumal die Altstadtgaragen

seit Jahrzehnten

über einen direkten Zugang

zum Festspielhaus verfügen

und die Festspielbesucher und

Einheimischen eine völlig vom

Kraftfahrzeugverkehr befreite

Hofstallgasse genießen

könnten.

9


Alle Fotos: Reinhard Santner Im Bild: Interessierte BürgerInnen auf der PI

St.Michael

Im Bild: BI Martina Meißnitzer hilft bei der Schutzwestenprobe

Im Bild: BI Martina Meißnitzer mit Mädels beim Tatortkoffer

10 Klub der Exekutive

KLUBMAGAZIN

Stammtisch

auf der PI St. Michael

Unter dem Motto „Man trifft sich auf der Polizeiinspektion

St.Michael/Lg“ fand am 4.Juli 2013 ein Stammtisch der

besonderen Art statt. Eine gemeinsame Veranstaltung

der Gemeinde, Freiwilligen Feuerwehr, Bürgergarde

und der Polizeiinspektion St.Michael/Lg. Gekommen waren viele

interessierte Bürgerinnen und Bürger von St.Michael/Lg und Umgebung.

In den Räumlichkeiten der Polizeiinspektion konnte PI Kdt KI

Johann Dorfer viele interessierte Menschen aus der Bevölkerung

von St.Michael/Lg und Umgebung begrüßen. Darunter den

Bürgermeister der Gemeinde St.Michael/Lg, LAbg Ing. Manfred

Sampl, den FF Kdten Markus Pfeifenberger, den Obmann

der Bürgergarde Günther Rossmann, den Direktor der Neuen

Mittelschule Gottfried Tippler mit seiner Direktors-Kollegin der

Volksschule Christine Ramsbacher und den Direktor der örtlichen

Raiffeisenbank, Mag. Georg Fötschl. Im Rahmen von „Man

trifft sich“ wurden im und um das Mehrzweckhaus die Gemeinde,

die Bürgergarde, die Feuerwehr und die Polizei repräsentiert. In

den Räumlichkeiten der Polizeiinspektion boten die KollegInnen

das gesamte Repertoire des polizeilichen Einsatzbereiches. So

wurde die malträtierte Schutzbekleidung von GI Theo Moser,

die er schon lange Jahre im Rahmen von TEG und EE trägt,

gezeigt. Die Turtles, dazu den Helm und die weiteren Einsatzmittel.

Besonders die interessierten Mädchen wollten unbedingt

die Schutzwesten mit Helm probieren und waren begeistert bei

der Sache. Macht sich doch gut eine so junge Inspektorin oder?

Unter der Mithilfe von BI Martina Meißnitzer gelang dies auch vorzüglich.

Sozusagen Frauen unter sich.

Der Chef, KI Johann Dorfer, führte die interessierte Bevölkerung

persönlich durch die Räumlichkeiten der Polizeiinspektion.

Für die spezifischen Fragen der Bevölkerung über die Sicherheit

im Kriminal- und Verkehrsgeschehen standen PI Kdt-StVtr

AI Siegfried Aigner, GI Harry Hamberger und RI Gottfried Mandl

Rede und Antwort. GI Robert Fuchsberger, seines Zeichens Generalist

und Spezialist im Verkehrsbereich, darunter im Schwerverkehr,

als Schulverkehrserzieher und Kinderpolizist, konnte

umfangreich über das lokale Geschehen informieren.

Nach der Vorführung der Feuerwehr mit einem Wrack-Modell

vor dem Haus und dem Scheibenschießen bei der Bürgergarde

im Haus war zur späten Stunde der Vortester samt Alkomat wieder

ein Hit für sich. Konnte man doch so und ohne Sanktionen

testen, wie es wäre, wenn es wäre.

Alles in Allem kann man den Organisatoren zu dieser gelungenen

Veranstaltung gratulieren und sich auf den nächsten Stammtisch

bei „Man trifft sich“ freuen.

Reinhard Santner (SaR)


Alle Fotos: LPD Michael Korber Im Bild: Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bei der Schlüsselübergabe an die Bootsführer

Hans-Peter Bayer (g. links - PI St. Gilgen), Franz Achleitner (g. rechts -PI Strobl) und den zust. FBL der LPD Helmut Angerer

(2.v.re.)

Neues Polizeiboot am

Wolfgangsee

Für die beiden Polizeiinspektionen St. Gilgen und Strobl wurde Anfang August, im Beisein der

Bundesministerin f. Inneres, ein gemeinsames, neues Motorboot in den Dienst gestellt. Das

Boot verfügt über 220 PS und ist auch bei Sturm und Wellenhöhen von bis zu 2 Metern nicht

überfordert. 14 ausgebildete Polizeischiffsführer der beiden Polizeiinspektionen werden mit

dem leistungsfähigen Boot so manche Personen aus misslicher Lage bzw. Seenot befreien und dabei

sogar zuweilen Leben retten. Aber auch die Überwachung der einschlägigen Rechtsvorschriften

am See und die Kontrolle des Schiffsverkehrs wird den Kolleginnen und Kollegen mit diesem kräftigen

und schnellen Boot erleichtert sein.

PN

Im Bild: Boot bei der Wasserung

September 2013

Klub der Exekutive

KLUBMAGAZIN

Impressum:

Klubmagazin der Exekutive

3/2013, GZ

06Z036629M - Medieninhaber

und Herausgeber Klub

der Exekutive - Polizei News,

Alpenstraße 90, 5020 Salzburg.

Redaktion: Vorsitzender

Franz Ellmauthaler, Tel.

05913350 1200. Pressereferent:

Walter Deisenberger.

Ständige Mitarbeiter: Alle

Personalvertreter der FSG

im LPD-Bereich. Gestaltung

Satz und Layout: Klub der

Exekutive - Polizei News -

Fotos: Polizei News und LPD

Salzburg. Hersteller: Fa Aumayer,

Druck und Verlag, Gewerbegebiet

Nord 3, A-5222

Munderfing, Telefon 07744

20080, Fax DW 13, Email: office@aumayer.co.at.

Die Meinung

der Verfasser der Artikel

muss nicht mit jener des Herausgebers

übereinstimmen.

Nachdruck auch auszugsweise

nur mit schriftlicher

Genehmigung der Redaktion

gestattet. Blattlinie: Klubmagazin

mit innerbetrieblichen,

tagespolitischen und gewerkschaftlichen

Informationen.

11


Alle Fotos: PN Im Bild: Vorstellung des neuen DA beim BPK, von links Ernst

Neumayer, Franz Achleitner, Andreas Gruber, Vorsitzender Max Ebner,

Oberst Praschberger (nicht im Bild Koll. Hollweger wg. EU)

DA Salzburg -

Umgebung - neu

Bei der, aufgrund des

Rücktrittes und Mandatsverzichtes

des bisherigen

Vorsitzenden Oliver

Anzböck notwendig gewordenen,

Neukonstituierung des

Dienststellenausschusses

beim BPK Sbg. am 29.07.2013

wurde Maximilian Ebner (FSG,

PI Bergheim) zum neuen Vorsitzenden,

Andreas Gruber (FSG,

PI Eugendorf) zu seinem Stellvertreter

und Franz Achleitner

(FSG, PI Strobl) zum Schriftführer

gewählt. Hannes Hollweger

(FCG, PI Anif) verbleibt neben,

dem nun das freigewordene

Mandat besetzenden, Ernst

Neumayr (FSG, PI Obertrum)

als Mitglied im DA.

Wir wünschen dem gesamten

DA viel Glück und Ausdauer

bei seiner Arbeit, möchten es

aber keinesfalls verabsäumen

uns bei Oliver Anzböck für

seine langjährige, mit großem

Engagement geführte Personalvertretungstätigkeit

zu bedanken.

PN

Im Bild Von links: Scheidender Vorsitzender Oliver Anzböck mit dem neuen

Vorsitzenden Max Ebner und dem BPK Oberst Praschberger

12

E2a Ausbildungsplätze

Am heutigen Tag (12.07.2013) fand im BM.I die Verhandlung über die Anzahl der

Lehrgangsplätze für die E2a-Ausbildung 2013/14 statt.

Dabei sind für den E2a-Bereich 283 Ausbildungsplätze (3 externe Koll.) vorgesehen

welche sich wie folgt auf die angeführten Bundesländer aufteilen:

BMI B K NÖ OÖ S ST T V W

8 7 12 25 31 12 37 28 13 107

Wir wünschen den künftigen AbsolventInnen viel Erfolg!

Mit besten Grüßen

Euer FSG-Team

Hermann Wally

Herbert Leisser Herbert Holzer

Hermann Greylinger Hubert Pucher

Am

Wien, am 12. Juli 2013

12.07.2013 fand im

BM.I die Verhandlung

über die Anzahl der

Lehrgangsplätze für die E2a-

Ausbildung 2013/14 statt.

Dabei sind für den E2a-Bereich

283 Ausbildungsplätze (3

externe Koll.) vorgesehen welche

sich wie folgt auf die angeführten

Bundesländer aufteilen:

Wir wünschen den

künftigen AbsolventInnen

viel Erfolg!

PN

Curzio

C

Maltese blickt

hinter die Mauern

des Schweigens.

Nach dem Skandal um die

Verstrickungen der Mafia

mit der Skandalbank in den

1980er Jahren galten die

Finanzen des Vatikans als

zerrüttet. Heute sind dessen

Kassen gut gefüllt: dank

Spendenrekorden, Steuerbefreiungen

und lukrativen

Nebeneinkünften. Die Finanzen

der Kirche sind ein

streng gehütetes Geheimnis.

Kunstmann Verlag, 157

Seiten € 16,90


Foto: FSG Im Bild: Seminarteilnehmer Pensionsberechnung Von links: Max

Ebner, Christian Grünwald, Schulungsleiter Hannes Gruber (Besoldungsreferent

der GÖD), Dietmar Wimmer, Walter Deisenberger

Pensionsberechnung -

Service für ältere KollegInnen und Kollegen

U m

unser Pensionsberechnungsservice für ältere Kolleginnen

und Kollegen weiter verbessern zu können wurden

im Juni 2013 einige unserer Funktionäre im Rahmen

eines Schulungskurses durch den Besoldungsreferenten der Gewerkschaft

öffentlicher Dienst Koll. Hannes Gruber in die äußerst

komplizierte Materie eingeführt. Die personell breitere Aufstellung

und Aufteilung der Berechnungsansuchen nach Zuständigkeitsbereichen,

ermöglicht uns nun euch rascher ein Ergebnis

liefern zu können.

Für eine Pensionsberatung bzw. für eine Berechnung des voraussichtlichen

Ruhebezuges benötigen wir folgende Unterlagen:

• einen aktuellen Gehaltszettel

• den Jahreslohnzettel inkl. Beiblatt (Nebengebührenwerte,

Beitragsgrundlagen)

• Aufzeichnungen über Nebengebührenwerte als VB (falls vorhanden)

• den Bescheid über die Ruhegenussvordienstzeiten

• Angaben über mögliche Karenzurlaube (Zeiten, von, bis)

• den Bescheid über die beitragsgedeckte Gesamtdienstzeit im

Falle einer beabsichtigten Ruhestandsversetzung nach der

so genannten Hacklerregelung (bzw. Hacklerregelung neu)

• den Bescheid betr. Vorliegen von Schwerarbeitszeiten

Für 1955 und später geborene Kolleginnen und Kollegen sind

auch die aktuellen Daten des „Pensionskontos“ (BVA-Pensionsservice)

erforderlich, da für diese Jahrgänge das Übergangsrecht

der Parallelrechnung anzuwenden ist.

Berechnungsanfragen (keine Originalunterlagen, gescannte Unterlagen

per mail) an:

Bereich SPK Salzburg:

Koll. Dietmar Wimmer (dietmar.wimmer@polizei.gv.at)

Bereich BPK Pinzgau: Koll. Erwin Eder (erwin.eder02@polizei.

gv.at)

Bereich BPK Hallein, St. Johann, Tamsweg:

Koll. Christian Grünwald (christian.gruenwald.@polizei.gv.at)

Bereich BPK Salzburg:

Koll. Max Ebner (maximilian.ebner@polizei.gv.at)

Die nicht diesen Bereichen zugeordneten Kollegen bzw. lediglich

mündliche Pensionsberatungen an: Koll. Walter Deisenberger

(walter.deisenberger@polizei.gv.at) bzw. Tel.0664/8171635 PN

14

Markus Hettegger

Website direkt:

Wichtig ihn

Gewerkschaftlich

Im Zuge meiner Ausbildung

zum Polizeialpinisten wurde

ich am letzten Tag des Eiskurses

im Krimmler Achental

Ende Juni 2011, durch einen

Absturz bei einer Bergeübung

aus einer 10 Meter tiefen Gletscherspalte,

verletzt. Ich schlug

am vereisten Rand der Spalte

auf und blieb liegen. In weiterer

Folge wurde ich von Kollegen

aus der Spalte geborgen und

mit dem Rettungshubschrau-

Alle Foto: Markus Hettegger Im Bild: Gletscherspalte mit übenden Polizeialpinisten

Einfach und sch

ww


zu haben!

er Rechtsschutz!

ber mit Verdacht auf Oberschenkelbruch

in das Krankenhaus

Zell am See geflogen.

Dort stellte sich heraus, dass

ich „nur“ eine schwere Prellung

des Oberschenkels, der Hüften

und einiger Rippen erlitten

hatte. Ich konnte das Krankenhaus

am nächsten Tag wieder

verlassen und war in häuslicher

Pflege. Nach 2 Wochen

Krankenstand musste mir ein

Bluterguss am Oberschenkel

operativ entfernt werden. Ich

befand mich nach dem Unfall

insgesamt 5 Wochen im Krankenstand.

Noch während meines Krankenstandes

erhielt ich vom

Rettungshubschrauberunternehmen

eine Rechnung in der

Höhe von 6.800,- Euro. Über

Ersuchen konnte ich vorerst ein

längeres Zahlungsziel mit dem

Rechnungsleger vereinbaren.

Mir wurde geraten die Rechnung

über meine private Versicherung

zu begleichen. Dies

war aufgrund des vorliegenden

Dienstunfalles nicht möglich,

da diese natürlich nur Freizeitunfälle

abdeckt. Auch die BVA

übernahm die Rechnung nicht.

Ich wandte mich mit meinem

Problem an die Personalvertretung.

Diese konnte nach Intervention

die Übernahme der

Bergekosten durch das LPK

Salzburg erwirken.

Da nach dem Unfall angenommen

wurde, dass eine

Verkettung unglücklicher Umstände

ursächlich war, aber

somit Fremdverschulden nicht

gänzlich ausgeschlossen werden

konnte, wurde über Auftrag

des damaligen BPK 5

Wochen nach dem Unfallzeit-

nell zur HP der FSG -Polizei

w.fsg4u.at

punkt ein Polizeibergführer eines

benachbarten Bundeslandes

mit den Erhebungen zum

Unfallhergang betraut. Dieser

erstattete Ende 2011 einen

Abschlussbericht an die StA

Salzburg wegen Fahrlässiger

Körperverletzung zum Nachteil

des, bei der Übung mich rücksichernden,

Polizeibergführers.

Dieses Verfahren wurde in weiterer

Folge vom zuständigen

Bezirksgericht eingestellt.

Nach Absprache mit der

Personalvertretung beantragte

ich basierend auf meiner Mitgliedschaft

zur Polizeigewerkschaft,

für den, hinsichtlich

meiner offenen Ansprüche,

völlig ungeklärten Fall einen

Rechtsschutz, der in Form

der Kostenübernahme eines

Salzburger Rechtsanwaltes

gewährt wurde. Dieser leitete

Anfang 2012 ein Zivilgerichtsverfahren

gegen die Finanzprokuratur

des Bundes ein. Im

Anfangsstadium dieses Verfahrens

wurde mir von dieser

eine sehr geringe Entschädigung

angeboten. Laut Rechtsanwalt

war diese bei weitem

nicht angemessen. In einem

bis Juni 2013 andauernden Zivilgerichtsverfahren

konnte der

Rechtsanwalt nun über einen

Vergleich eine vielfach höhere

Entschädigung für erlittene

Schmerzen, Verdienstentgang

und Mehraufwand für mich erstreiten.

Damit hat mein Fall mit Hilfe

des gewerkschaftlichen

Rechtsschutzes ein gutes

Ende gefunden.

Markus Hettegger

Hol dir dein Geld zurück!

Pendlerpauschale neu und Pendlereuro!

Grundsätzlich sind die Fahrtkosten für den Arbeitsweg mit

dem Verkehrsabsetzbetrag von 291.-€ abgegolten, der

mit der Gehaltsabrechnung automatisch berücksichtigt

wird. Zusätzlich können Dienstnehmer aber unter bestimmten

Voraussetzungen das kleine oder das große Pendlerpauschale

und ab 2013 auch einen „Pendlereuro“ geltend machen. Dabei

kommt es unter anderem auf die Entfernung des Wohnortes zum

Arbeitsplatz und die verfügbaren Verkehrsmittel an.

Was für PendlerInnen ab 2013 gilt:

1) Verbesserungen für Teilzeitbeschäftigte

Auch Teilzeitkräfte können ab 4 Arbeitstagen im Monat das

Große oder Kleine Pendlerpauschale geltend machen: Für

die volle Pendlerpauschale muss an mehr als der Hälfte der

Arbeitstage in einem Monat gearbeitet werden. Zwei Drittel

des Pendlerpauschales können in Anspruch genommen

werden, wenn zwischen 8 und 10 Kalendertagen in einem

Monat gearbeitet werde. Ein Drittel gibt es wenn zumindest 4

und höchstens 7 Tage in einen Monat gearbeitet werden.

2) Der Pendlereuro

Wer einen Anspruch auf die Pendlerpauschale hat, kann sich

zusätzlich einmal im Jahr einen Euro pro Kilometer des Hin-

und Retour-Arbeitsweges auszahlen lassen. Der Pendlereuro

ist ein kein Steuerfreibetrag sondern ein Absetzbetrag und

kommt den ArbeitnehmerInnen 1 zu 1 zu gute. (z.B. bei einer

Fahrtstrecke zum Arbeitsplatz von 52 km beträgt der Pendlereuro

104.-€)

3) Verbesserung bei geringem Einkommen (unter

1.190.-€ monatlich)

Wer die Voraussetzungen für die Pendlerpauschale und den

Pendlereuro erfüllt, aber keine Lohnsteuer bezahlt, erhält

bis zu 290.-€ Pendlerzuschlag. So können zusätzlich zur

Negativsteuer von 110.-€, die es schon vorher gab, nun bis

zu 400.-€ an Negativsteuer entstehen, die das Finanzamt

ausschließlich über die Arbeitnehmerveranlagung ausbezahlt.

Die Arbeitnehmerveranlagung ist 5 Jahre rückwirkend

möglich.

4) Bei privater Nutzung von Dienstfahrzeugen

gibt es kein Pendlerpauschale bzw. Pendlereuro.

5) WochenpendlerInnen

Sollten die Voraussetzungen für Familienheimfahrten nicht

gegeben sein, kann von Wochenpendlern, die an mindestens

4 Tagen im Monat pendeln, ein aliquotes Pendlerpauschale

in Anspruch genommen werden.

Was muss ich tun um zu meinem Geld zu kommen?

Die Pendlerpauschale bzw. der Pendlereuro werden mittels

Formular L 34 (www.finanzgv.at) beim Dienstgeber beantragt.

Dann kann das Pauschale gleich bei der monatlichen Gehaltsverrechnung

berücksichtigt werden. Wenn die Pauschale bei der

Gehaltsverrechnung noch nicht berücksichtigt wurde, machen

Sie die Pauschale im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung bei

ihrem Wohnsitz zuständigen Finanzamt geltend. Wer die Pendlerpauschale

bereits beantragt hat, hat keinen Handlungsbedarf.

Der Pendlereuro wird bei bestehender Pendlerpauschale ebenfalls

von der personalführenden Stelle eingegeben – es muss

nichts gemacht werden.

PN

15


Polizei - Motorradtraining 2013

16 Klub der Exekutive

KLUBMAGAZIN

Auch heuer wollen wir euch ein paar

tolle Bilder vom Motorradtraining nicht

vorenthalten – man sieht es sind „Artisten

auf 2 Rädern“ am Werk! Das

fahrtechnische Können, unserer Kolleginnen

und Kollegen ist durchwegs als hervorragend zu

bezeichnen. Die Dynamik ist selbst bei bloßem

Betrachten der Fotos zu spüren! Wir wünschen

weiterhin „Gute Fahrt!“

PN

Alle Fotos: C.Sommerlat


September 2013

KLUBMAGAZIN

Einsatztrainingszentrum Stegenwald

Foto: LPD LA Im Bild: Einsatztrainer der LPD

Endlich ! – mit dem neuen, ab September

im Vollbetrieb befindlichen, modernen

Einsatztrainingszentrum gehören nun

lange währende, von der Kollegenschaft

viel beklagte, räumliche Provisorien in verschiedenen

Kasernen und diversen Abbruchobjekten

glücklicherweise der Vergangenheit an. Auf 600

Quadratmeter Nutzfläche im Gebäude und 400

Quadratmeter asphaltiertem Außenübungsplatz

können bis zu 50 Kolleginnen und Kollegen auf

verschiedenen Stationen in sämtlichen Lehrinhalten

des Einsatztrainings geschult werden. Durch

angemessene Ausstattung der Räumlichkeiten ist

ein reibungsloser Übungsablauf und angenehmer

Aufenthalt gewährleistet. Mit der Eröffnung ist auch

eine langjährige Forderung der Personalvertretung

nach einer solchen Einrichtung erfüllt worden. Wir

wünschen allen, sowohl den Einsatztrainern als

auch den trainierten Kolleginnen und Kollegen

lehrreiche und vor allem unfallfreie Übungs- bzw.

Trainingsabläufe.

PN

Foto: LPD LA Im Bild: ETZ im Überblick

Klub der Exekutive

17


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September 2013

Klub der Exekutive

21 Polizistinnen und Polizisten

wurden nach bestandener

Dienstprüfung aus dem Bildungszentrum

Großgmain

ausgemustert und mit 1. September

2013 ihren Dienststellen

zur weiteren Dienstverrichtung

zugeteilt. Die 8 Kolleginnen

und 13 Kollegen verrichten nun

in der Stadt Salzburg (13), im

Flachgau (6) sowie dem Pinzgau

(2) ihren Dienst.

Die FSG in der Polizeigewerkschaft

gratuliert Simone

Neuhauser, Bernard Zutz,

Nadine Pinwinkler, Philipp

Heidlmayr, Nina Spitaler, Se-

KLUBMAGAZIN

Alle Fotos: LPD Michael Korber Im Bild: Ausmusterungsfeier des S-PGA 25-11 am 26.08.2013, Absolventen mit Oberst Grill und CI Mag. Meierhofer

Ausmusterung S-PGA-25-11

bastian Zehentner, Benjamin

Pleikner, Florian Fellner, Christoph

Wawra, Alexander Geier,

Bernhard Pölzgutter, Birgit

Rothauer, Edith Hubinger, Raimund

Gumpetsberger, Jessica

Daichendt, Manuel Friedl, Alexander

Mayrhofer, Julia Putz,

Helge Staudinger, Gina Fürk

und Herbert Suko zu den bestandenen

Dienstprüfungen!

PN

Im Bild: Ausmusterungsfeier des S-PGA 25-11 am 26.08.2013,

Absolventen und Ehrengäste

19 19


Im Bild: Hermann Pfeifenberger

Wohlverdienter Abschied in

den (Un)-Ruhestand GrInsp

Hermann Pfeifenberger

Mit 01.08.2013 entschied sich ein altgedienter Beamter mit

„Ecken und Kanten“ der PI Radstadt den Rücken zu kehren,

seine Uniform an den Nagel zu hängen und sich in

den wohlverdienten Ruhestand zu begeben.

GrInsp Hermann Pfeifenberger, Mitarbeiter der PI Radstadt,

Hochalpinist der AEG St. Johann im Pongau und Gründungsmitglied

der Einsatzeinheit Salzburg verabschiedete sich in einer kleinen

elitären Runde vom aktiven Dienst. Wir wünschen Hermann

Pfeifenberger alles Gute in seinem wohlverdienten Ruhestand.

Christian Grünwald

Im Bild: AI Roland Loipold, Josef Thurner und Neopensionist Hermann

Pfeifenberger

20

Foto: PI Bahnhof/Maislinger Im Bild: Michael Amschler (Mitte, weißes Hemd)

umringt von seinen Kolleginnen und Kollegen der PI Bahnhof. Links aussen: PI

Kdt. CI Anton Holl, rechts aussen PI Kdt.Stv. KI Franz Maislinger, 3. von rechts

BI Thomas Ellmer (Personalvertretung FSG)

Urgestein

GrInsp Michael Amschler

im Ruhestand!

GrInsp Michael Amschler ist mit 01.08.2013 in den Ruhestand

getreten. Knapp 33 Jahre, die letzten 8 als Sachbearbeiter,

versah er seinen Dienst bei der PI Bahnhof,

die zu den stärkst belasteten Dienststellen gehört. Er war für viele

seiner Kollegen wegen seiner hohen sozialen und fachlichen

Kompetenz sowie dem bis zuletzt ungebrochen hohen Engagement

Vorbild. Sein Einschreiten war selbst in den kompliziertesten

Fällen immer mit Menschlichkeit und Fingerspitzengefühl verbunden.

Auch im kameradschaftlichen Sinn wird er im Dienstbetrieb

seinen Kolleginnen und Kollegen sehr fehlen.

Wir wünschen für den Ruhestand alles Gute!

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21


Rupert HAUER

Eine spektakuläre, humanitäre

und sensationelle bergsteigerische

Leistung begleitete den

letzten Höhentripp unseres Kollegen

und Alpinpolizisten Rupert Hauer

der PI Tamsweg auf dem Weg zum höchsten

Gipfel der Welt. Auf seiner Climbing-

Tour der Seven Summit leistete er auf

dem höchsten Berg der Welt eine bergsteigerische

Leistung, die seinesgleichen

sucht.

Um die Geschichte dieser außergewöhnlichen

Rettungsaktion auf dem

Dach der Welt zu erzählen bedarf es

eines Vorwortes. Eines Vorwortes über

hartes Training, Kontinuität, Ausdauer

und den Willen seinen Traum zu verwirklichen.

Seit seiner Jugend nimmt der Sport

im Leben von Rupert einen großen

Platz ein. Standen zuerst Fußball, Tennis

und Schifahren im Vordergrund, so

entwickelte sich im Laufe der Jahre im-

mer mehr die Liebe zum Bergsport.

Bergsteigen wurde seine große Leidenschaft.

Von den heimischen Bergen ging

es weiter zu den höchsten Bergen in Europa.

Allen voran der Mount Blanc (4810

m) in Frankreich und der Elbrus (5642

m) ein Grenzberg zwischen Europa und

Asien.

Dem folgten weitere Berge und Gipfel

im Himalayagebiet, Russland und in

Nord- und Südamerika.

Im Rahmen einer DAV Summit Club

Expedition bezwang er 2009 den siebthöchsten

Berg der Welt, den Dhaulagiri

im Himalayagebiet, mit seinen 8167 m.

Schon ein Jahr später führte er eine feine

Gruppe als Expeditionsleiter auf den

Gipfel des Cho Oyu auf 8201m. Einen der

höchsten Berge Russlands, den Pik Lenin

mit seinen 7124 m bezwang er 2011.

22 Klub der Exekutive

KLUBMAGAZIN

Lebensrettung am Mount Everest auf 8700 m

Bericht: Reinhard Santner Alle Fotos: Rupert Hauer

„Ich war der einzige, der keinen künstlichen

Sauerstoff zur Verfügung hatte.“

Zitat: Rupert Hauer

Im Bild: v.l. Rupert Hauer, der gerettete Ruben und sein Sherpa Lapka

Im Bild: Aufstieg über eine Leiter

Mit Ende desselben Jahres stand er auf

dem höchsten Berg Südamerikas, den

Aconcagua (6962 m) dem heiligen Berg

der Inkas. 2012 folgte der höchste Berg

von Nordamerika. Der Denali oder besser

bekannt unter dem Namen Mount McKinley

mit seinen 6193m. Im Sommer sind

in diesem Nationalpark Elche, Grizzlys,

Karibus und Wölfe unterwegs.

2013 war ein weiterer Höhepunkt im berg-


steigerischen Leben von Rupert angesagt.

Die Tour auf den höchsten Berg der

Welt, den Mount Everest von der Nordseite

aus.

So quasi als Einstiegsberg und Trainigstour

bestieg der Rupert Ende April zuerst

den Shisha Pangma mit seinen 8027

m. Und da er ja im Lungau das Schifahren

gelernt hat, setzte er dem noch eine

Abfahrt mit den Schiern von diesem Berg

drauf. Jetzt aber war der Traum vieler

Bergsteiger an der Reihe:

„Dem Everest tut´s nicht weh, ob ich oben

war oder nicht. Da überlegt man nicht.“

Zitat: Rupert Hauer

Mount Everest am 19.Mai 2013

– Rettungsaktion auf 8700 m

(aus dem Tagebuch von Rupert Hauer)

„Ich bin wie geplant am 19. um 01:00

vom letzten Lager auf 8300m gestartet.

Die Amical-Gruppe ist bereits 2 Std

früher aufgebrochen. Als ich auf 8700m

war, kamen mir die Teilnehmer der

Amical Gruppe (jeder mit künstlichem

Sauerstoff und eigenem Climbing Sherpa)

entgegen. Sie waren alle am Gipfel,

berichteten aber, dass ein Amerikaner

erblindet ist und Probleme hat abzusteigen.

Wenig später traf ich auf den Amerikaner

mit seinem Sherpa, und sah sofort,

dass diese beiden in größten Schwierigkeiten

waren. Ich entschloss mich, auf

den Gipfel zu verzichten und gemeinsam

mit dem Sherpa zu versuchen, den

Amerikaner in Sicherheit zu bringen. 4

Leichen, die man im Aufstieg sieht, sind

Mahnung genug. Die anderen Teilnehmer

der Amical-Gruppe waren bereits

alle abgestiegen. Die Rettungsaktion war

extrem anstrengend. Ich war der einzige,

der keinen künstlichen Sauerstoff zur

Verfügung hatte. Wir schafften es, den

Amerikaner in sichere Höhen zu bringen.

Ich spürte, dass auch ich Probleme mit

den Augen bekam und die Nase ist gefroren.

Ich stieg daher in der Nacht noch

bis 7000m ab, wo ich völlig erschöpft um

23:00 ankam. Bei stockdunkler Nacht

baute ich mein Zelt auf. Am Morgen bin

ich weiter bis ins Basislager abgestiegen,

wo ich soeben angekommen bin. Die Augen

sind wieder OK, nur die Nase muss

ich mir schnellstens verarzten lassen. Ich

September 2013

Im Bild: Monut Everest - Nordseite

organisiere jetzt gerade die Rückfahrt

nach Kathmandu und den schnellstmöglichen

Rückfl ug nach Österreich.

Schöne Grüße an alle Zuhause, Rupert“

Viele Freunde und Bekannte meldeten

sich in den nächsten Wochen per Gästebucheintragung

in der Homepage

von Rupert zu Wort, bedankten sich

und gratulierten ihm zu dieser außergewöhnlichen

Leistung. Darunter auch

die Angehörigen des geretteten Amerikaners

und die Schwester von Rupert.

Berührt meldete sich die Ehefrau

des geretteten Amerikaners.

Sie schrieb:

„Lieber Rupert, du hast nicht nur ein

Leben gerettet, du hast mein Alles gerettet.

Ich bin dir ewig dankbar, du bist

ein Engel in meinem Leben.“ Auch Kathi

Kinsella, eine Tante des Amerikaners

dankte: „Dein Name Rupert wird mir heilig

sein und dein Herz schlägt in Hochachtung

für das menschliche Leben.“ Die

Eltern des Amerikaners ergänzten: „Für

deine Güte werden wir immer in deiner

Schuld stehen. Du bist ein Held.“

Seine Schwester Trixi schrieb –

„Liebster Bergsteiger Bruder,

was sollte man all diesen Kommentaren

Klub der Exekutive

KLUBMAGAZIN

und im speziellen dem von der Tante

von Ruben und seiner Frau Cami noch

hinzufügen. Es waren für uns alle schlaflose

Nächte aus Sorge um Dich! Aber

dass Du in dieser Höhe fähig warst klar

zu denken und ohne Zögern Ruben und

dem Sherpa zu Hilfe kamst macht mich

als deine Schwester unendlich stolz.

Was sind 150 Höhenmeter im Vergleich

zu 2 Menschenleben!

Deinen Hauerzinken werden wir schon

hinkriegen, komm gut heim wir warten

auf Dich!

Deine Schwester Trixi“

„Das Wetter hätte gepasst für eine erfolgreiche

Gipfelbesteigung, aber ein Menschenleben

ist wichtiger.“

Zitat: Rupert Hauer

Für diese selbstlose und uneigennützige

Handlung zur Rettung von Menschenleben

aus der Todeszone des Mount

Everest verzichtete Rupert Hauer auf den

Gipfel des höchsten Berges der Welt.

150 m unterhalb des Gipfels leistete er

in Bergnot geratenen Kameraden Hilfe

und brachte sie aus der Todeszone sicher

heraus. So ganz im Sinne eines Alpinpolizisten

und Bergretters – Leben geht vor.

„Gratulation und Berg Heil“

23


Im Bild: Gipfelfoto vom Shisha Pangma

Neue Polizeinspektion

in Hof bei Salzburg

Am 16. März 2013

wurde die neue Polizeiinspektion

Hof bei

Salzburg bezogen.

Im Zuge des, von der Gemeinde

Hof bei Salzburg initiierten,

Neubau einer Musikschule

samt Veranstaltungssaal

und des direkt angrenzenden

Wohnobjektes konnte in diesem

auch die neue Polizeiinspektion

integriert werden.

Die Schaffung einer neuen

Polizeiinspektion war dringend

nötig, da am ehemaligen

Standort die im Keller befindlichen

Räumlichkeiten (Umkleideraum,

Archiv, ED-Raum) vom

Schimmel befallen waren.

Da sich die neue Polizeiinspektion,

so wie die frühere,

direkt im Ortszentrum von Hof

befindet, ist nach wie vor die

Bürgernähe und Präsenz gegeben.

Die Dienststelle wurde ent-

24 Klub der Exekutive

sprechend den neuesten Vorgaben

konzipiert und hat eine

Größe von 332 m². Durch die

direkte Einbindung in die Planung

konnten sämtliche Voraussetzungen

für funktionelle

Diensträume umgesetzt werden.

Ein Fahrstuhl sowie die entsprechende

Berücksichtigung

im Dienststellenbereich garantieren

auch einen barrierefreien

Parteienverkehr.

KLUBMAGAZIN

Nach erfolgter Schlüsselübergabe

im Beisein des Bezirkspolizeikommandanten

Oberst Walter Praschberger

durch hochrangige Vertreter

des Bauträgers Heimat Österreich

freuten sich alle Kollegen

der PI Hof über die neuen

Räumlichkeiten.

Erich Steger


Foto: LPD - Michael Korber Im Bild: GrInsp Roland Forsthuber, PI Kommandant

Erich Steger, Insp Gianna Guggenberger

Foto: Michael Korber Im Bild: von links – Bürgermeister Dr. Berktold, DI Dr.

Müller (Heimat Österr.), BPK Oberst Praschberger, KontrInsp Steger, Arch DI

Peter Harrer, Dir. Huber (Heimat Österreich)

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Gesunde und schöne

Zähne sind keine

Selbstverständlichkeit.

Zweimal Zähneputzen täglich

und zweimal jährlich zur zahnärztlichen

Kontrolle sollten

unbedingt eingehalten werden,

um Zähne und Zahnfleisch

gesund zu erhalten. Darüber

hinaus sollte in regelmäßigen

Abständen eine professionelle

Mundhygiene in einer zahnärztlichen

Ordination erfolgen.

Mit der Einführung des Zuschusses

zur Mundhygiene

hat die BVA einen weiteren

wichtigen Grundstein für die

Zahngesundheit gelegt. Seit

Sie interessieren sich

für ergonomisch richtiges

Sitzen, Fitness

und gesunde Ernährung am

Arbeitsplatz? Sie möchten wissen,

wann ein Burn out droht,

und was Sie dagegen tun

können?

Was Zeitmanagement bringt

und wie Sie auch psychisch

gesund bleiben? Oder auch,

wie Sie sich richtig verhalten,

wenn jemand gemobbt wird?

Dies alles sind typische Situationen

aus der Arbeitswelt, in

denen guter Rat gefragt ist.

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Anspruchsberechtigte ab Vollendung

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Heute - ein halbes Jahr nach

Einführung des Zuschusses

- freuen wir uns, über die rege

Inanspruchnahme dieses

Leistungsangebotes berichten

zu können. Machen auch Sie

von dieser Möglichkeit Gebrauch

und nutzen Sie unser

Angebot zur Zahngesundheitsvorsorge.

Hinweis:

Wie bei jedem anderen

Antrag auf Kostenerstattung

bitten wir um Zusendung der

Honorarnote Ihres Zahnbehandlers

sowie der Zahlungsbestätigung

im Original an Ihre

Landes- oder Außenstelle.

Vergessen Sie dabei bitte auch

nicht die Angabe Ihrer Bankverbindung!

Lernprogramm -

„Ich in Arbeit“

Arbeit“ bietet Ihnen dazu wertvolle

Informationen, Tipps und

Hilfestellungen. Als interessant

aufbereitete Wissensgrundlage

- und als Anregung, Ihre

Kompetenz rund um das Thema

„Gesundheit am Arbeitsplatz“

zu erhöhen. Denn in der

Gesundheitsförderung sehen

wir Gesundheit nicht nur als

Zustand oder als Ziel, sondern

als wichtigste Ressource des

täglichen Lebens.

Nicht umsonst ist ein

Leitspruch der BVA-Gesundheitsförderung:

Gemeinsam

Gesundheit leben!

25


Alle Fotos: Günther Jölli, LPSV Salzburg Im Bild: Höchster Punkt auf der Bergalm, 1.300m Seehöhe

Am 12. Juli 2013, um

08:30 Uhr trafen

insgesamt 22 Mountainbiker

in Golling

am Ausgangspunkt - Fuße des

Schwarzerberges - ein.

Es ging sogleich ordentlich zur

Sache und wir schraubten uns

auf einer Schotterstraße den

Schwarzerberg hoch.

Auf ca. 1.050 m Seehöhe begann

ein sehr schmaler und

teilweise ausgesetzter Steig.

Das Bike wurde nun geschultert

und dieses Teilstück in Angriff

genommen.

Die Schlüsselstelle beinhaltete

einen ca. 6 m langen ausgesetzten,

mit einem Stahlseil gesicherten

Anstieg, der jedoch von

allen super gemeistert wurde.

Nach der anschließenden Abfahrt

zum Bachrain und weiter

über St. Koloman in die Sommerau

war die sehr anstrengende

und schweißtreibende

Auffahrt zur Bergalm angesagt.

Hier hat wohl jeder seinen inneren

Schweinehund überwinden

müssen aber letztendlich

haben es doch alle geschafft

und wir ließen uns von den

„Almern“ mit Speis und Trank

verwöhnen.

Wir hatten bis jetzt bereits ca.

1.500 Höhenmeter absolviert

und die Beine wurden langsam

aber sicher immer schwerer.

Nachdem wir uns gestärkt hatten

genossen wir die Traumabfahrt

zum Hinterseetal.

Dieser Streckenabschnitt war

26 Klub der Exekutive

mit Trial - Passagen bestückt,

so dass jeder Biker auf seine

Kosten kam.

Jetzt erwartete uns der letzte

lange Anstieg auf die Genneralm.

Im Biker - Jargon nennt

man das eine „ boanige Durststrecke“.

Die Schotterrampen

waren teilweise sehr steil und

steinig. Es wurden die letzten

Reserven herausgeholt und wir

kamen schließlich sehr müde

aber auch stolz an der Genneralm

auf 1.300m Seehöhe an.

Nach 2.000 absolvierten Höhenmetern

war der letzte Einkehrschwung

wohl notwendig

und wir stärkten uns noch einmal

für die Heimfahrt.

Die Abfahrt über Ackersbach

nach Voglau war teilweise

KLUBMAGAZIN

Auf den Spuren des Mountainbike -

Gendarmeriemarathon 2000

Befahrung der Osterhorngruppe!

schwierig und erforderte noch

zum Schluss die volle Konzentration

aller Biker.

Es kam „Gott sei Dank“ keiner

zu Sturz und wir hatten, außer

2 Platten, auch keine nennenswerten

Pannen.

Von Voglau nach Golling gaben

wir alle noch einmal Vollgas und

kamen nach ca. 8 Stunden Gesamtzeit,

65km und insgesamt

2.200 geleisteten Höhenmeter,

erschöpft aber überglücklich

am Ausgangspunkt an.

Ich möchte mich abschließend

für die Kameradschaft und

den Teamgeist der Teilnehmer

bedanken und hoffe, dass wir

im nächsten Jahr wieder eine

schöne erlebnisreiche Biketour

starten können.


Im Bild: Abfahrt nach Ackersbach

Im Bild: Abfahrt Bergalm - Hintersee

Nach dem Bikermotto „leicht feicht reicht

leicht“ mit sportlichen Grüßen.

Günther Jölli

(LPSV Salzburg - Sektion sleiter Mountainbike-Rennrad)

September 2013

Klub der Exekutive

KLUBMAGAZIN

Im Bild: Schlüsselstelle - versicherter Steig am Schwarzerberg auf

1.300m Seehöhe MTB

Im Bild: Schlüsselstelle - versicherter Steig am Schwarzerberg auf

1.300m Seehöhe MTB

Im Bild: Rast auf der Bergalm, 1.250m Seehöhe Im Bild: Abfahrt, teilweise Trial - Bergalm - Hintersee

Im Bild: Schlüsselstelle - versicherter Steig am Schwarzerberg auf

1.300m Seehöhe MTB

27


Foto:Roman Schatteiner

Im Bild: Zillenausbildung

der Polizei

Salzburg 1981 auf

der Salzach

„Steuermann“

Martin Schupfer

„Kranzlmann“ Roman

Schatteiner

Foto:Roman Schatteiner

Im Bild: Zillenausbildung

(erstmals

mit Frauen und

Schwimmweste)

„Steuermann“

Alois Grünwald

(heute PI Golling),

„Kranzlfau“ Helga

Schweighofer

Foto: LVA

Im Bild: Die sehr

erfolgreiche FußballmannschaftGendarmerieverkehrsabteilung

1993

Stehend von von links:

Markus Korntner,

Gerhard Brunner,

Albert Struber,

Harald Plessl, Rupert

Hauer, Walter

Scharinger

Hockend von links:

Johann Repa, Walter

Deisenberger,

Jakob Kittl, Bernhard

Garneyer, Johannes

Maier

28 Klub der Exekutive

KLUBMAGAZIN

Zillenausbildung der Polizei Salzburg 1981 auf der Salzach

Zillenausbildung der Polizei Salzburg auf der Salzach 1992


Polizisten fingen Sau mit dem Lasso

Ein in renitentes Hängebauchschwein haben Polizisten

in Konstanz mit einem Lasso eingefangen. Beim

Versuch, die ausgerissene 40-Kilo-Sau mit einem

Seil zu fixieren, ergriff das Tier quiekend die Flucht.. Es

folgte eine „wilde Treibjagd“, an deren Ende die Beamten

das Schwein mit einem Lasso fangen konnten.

SN vom 22.05.13

Öffentliche Erregung auf einem Polizeiauto

Nicht schlecht staunten Münchener Polizisten als

zwei Personen auf der Motorhaube eines vor der Inspektion

geparkten Streifenwagens lagen. Die Beamten

berichteten: „Eine 23-Jährige lag auf der Motorhaube

und hatte bereits ihr T-Shirt nach oben gezogen, sodass ihr

BH sichtbar war. Auf der Frau ist ihr 25-jähriger Bekannter

gelegen. Auf dem Streifenwagen sind frische Kratzer zu erkennen

gewesen.“ Das Paar wurde wegen Erregung öffentliche

Ärgernisses und der Sachbeschädigung angezeigt.

SN vom 18.06.2013

Polizei holt 24 Menschen aus VW-Bus mit

9 Sitzen

Kassel (dpa) - Einen restlos überfüllten VW-Bus hat

die Polizei auf der A 44 bei Kassel aus dem Verkehr

gezogen. 24 Menschen - 16 Erwachsene und

8 Kinder - stiegen am Abend bei der Kontrolle aus dem Auto,

unter ihnen eine hochschwangere Frau. Zugelassen ist

September 2013

Klub der Exekutive

KLUBMAGAZIN

das Fahrzeug auf neun Insassen. Auf den hinteren Bänken

saßen die Reisenden teils zu dritt übereinander. Im Kofferraum

waren zusätzlich zwei Holzbohlen aufgebockt gewesen,

auf denen ebenfalls mehrere Menschen übereinander

sitzend gereist sind.

Quelle: n-tv.de , dpa

Eine junge Mutter wurde in den USA mit

ihrem Auto von Polizisten gestoppt und

musste sich einer erniedrigenden Kontrolle

unterziehen und dabei ihre Brüste schütteln.

Weil ihre Frontscheinwerfer nicht funktionierten,

wurde die 28-jährige Zoe Brugger im US-Bundesstaat

Florida von Polizisten gestoppt, als sie

gerade mit ihrem Freund auf dem Heimweg war. Da die

junge Frau offenbar einen nervösen Eindruck machte, wurden

die Beamten misstrauisch und vermuteten Drogen bei

ihr. Deshalb forderte einer der beiden, Dustin F., sie dazu

auf, ihr T-Shirt hochzuziehen und ihren BH auszuschütteln.

Weil Brugger nicht sofort reagiert hatte, wiederholte er die

Aufforderung. Als nichts aus ihrem BH herausfiel, musste

die Mutter eines Neugeborenen dieser Erniedrigung noch

ein zweites Mal Folge leisten.

Die Demütigung wurde von einer Kamera in dem Polizeiwagen

festgehalten und sorgt aktuell im Internet für Empörung.

Dustin F. wurde kurzfristig vom Dienst suspendiert,

fährt aber mittlerweile wieder Streife.

www.vol.at

29


Wir gratulieren.....

Ausgezeichnete Amtshandlungen

Salzburg Stadt

Klärung einer Serie von Einschleichdiebstählen

in Universitätsgebäuden in Salzburg

Im Zuge der regelmäßigen PI-internen SIMO-Auswertungen bemerkte

GI Peter Bratka im Frühjahr 2012 eine signifikante Häufung

von Diebstählen, begangen in zwei Universitätsgebäuden

in Salzburg. Sämtliche Akten wurden von Koll. Bratka im PAD zusammengefasst,

es ergab sich ein Akt mit 63 Ordnungszahlen. Aus

der nachfolgenden Analyse der Opfervernehmungen ergab sich,

dass aus den Büros der Universitätsangestellten tagsüber während

der Arbeitszeit Handtaschen samt Geldbörsen, Bargeld, Kreditkarten

sowie Mobiltelefonen der Mitarbeiter gestohlen worden waren,

auffällig war, dass beinahe alle Taten im Zeitraum kurz nach der

Mittagspause begangen wurden. Zu Mittag, beim Bezahlen in der

Mensa, waren alle Geldtaschen noch da, bei Einkäufen nach Büroschluss

standen die Opfer ohne Geldtasche an der Kasse der

jeweiligen Geschäfte.

Der Diebstahlsvorgang als solcher wurde von den Opfern nicht

bemerkt.

Einziger Ermittlungsansatz waren die gestohlenen Kreditkarten, in

der Hoffnung, dass diese vom Täter nicht entsorgt, sondern zum

Einkaufen benutzt wurden.

Günstig war, dass die Geschädigten als Uni-Mitarbeiter alle über

eine eruierbare E-Mail-Adresse verfügten, so konnte GI Bratka sie

auf kurzem Wege auffordern, ihre Kreditkartenabrechungen auf

nicht erklärbare Abbuchungen zu überprüfen – mit dem Ergebnis,

dass GI Bratka eine Vielzahl an Kreditkartenabrechnungen per Mail

zugesandt erhielt, auf denen diverse verdächtige Abbuchungen

aufschienen.

Es gelang GI Bratka, beinahe sämtliche zu den Abbuchungen

gehörenden Original-Kreditkartenbelege samt Unterschriften des

„Einkäufers“ aufzutreiben, zum Großteil waren diese bei den entsprechenden

Unternehmen in Deutschland und Italien oder bei

den Taxiunternehmen und Bordellen, deren Dienste in Anspruch

genommen wurden, gelagert – nun hatte GI Bratka nicht nur die

auf den Belegen ersichtlichen Original-Unterschriften der Verdächtigen,

sondern wusste auch genau, welche Waren und Dienstleistungen

wann und wo eingekauft wurden. Es handelte sich dabei

Großteils um Bekleidung und Computerspiele, die in Salzburg und

Umgebung mit den gestohlenen Kreditkarten eingekauft wurden –

darunter war auch eine Bestellung über Internet bei einer Firma in

Hamburg, die Ware wurde auf eine Salzburger Adresse zugesandt,

als Besteller schien eine namentlich bestimmte Person auf.

Die Ware wurde per Paketservice nach Salzburg geliefert, der

Übernehmer bestätigte die Übernahme auch unterschriftlich, allerdings

nicht auf Papier, sondern kaum leserlich auf einem Com-

30 Klub der Exekutive

KLUBMAGAZIN

puterdisplay – somit war diese Unterschrift für einen tragfähigen

Handschriftenvergleich nicht tauglich. Der Übernehmer der Ware

rechtfertigte sich anfangs, eine unbekannte Person habe die Bestellung

und auch die Warenübernahme auf seinen Namen durchgeführt

– nachdem GI Bratka aber bei einer gemeinsam mit BI

Bernahrd Laimer durchgeführten gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchung

in seiner Wohnung einen Teil der bestellten Ware

finden und sicherstellen konnte, konnte der Beschuldigte seine

Rechtfertigung nicht mehr aufrecht erhalten.

Schon vor der HD hatte GI Bratka im Internet auf der Website der

betreffenden Firma Fotos der bestellten Waren samt Größenangaben

gefunden – anhand der ausgedruckten Fotos der Ware wusste

GI Bratka bei der HD schon vorher, was er genau suchte und wie

diese Bekleidung im Detail aussah.

Nachdem der Beschuldigte kurz meinte, er käme damit durch, zu

behaupten, die zum Einkauf verwendeten Kreditkarten wären ihm

von einem Unbekannten am Bahnhof geschenkt worden, machte

er schließlich doch detaillierte Angaben, von wem er die Karten

erhalten hätte – es war ein Freund von ihm.

Bei einer HD bei diesem Freund, die GI Bratka gemeinsam mit

GI Johann Gallhammer durchführte, konnten sie leider keine zu

beschlagnahmenden Gegenstände finden, jedoch konnten sich die

Verkäufer in den jeweiligen Geschäften an die Einkäufer erinnern,

GI Bratka konnte somit nachweisen, dass es sich dabei um die

beiden Beschuldigten handelte.

Anhand der Originalunterschriften auf den Kreditkartenbelegen war

ein Schriftenvergleich mit den Handschriften der Beschuldigten

möglich, der durch einen gerichtlich beeidigten Sachverständigen

durchgeführt wurde, mit dem Ergebnis, dass einem der Beschuldigten

die Unterschriftsleistungen auf 32 (von insgesamt 33) Kreditkartenabrechnungen

mit hoher Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist.

Bemerkt wird, dass beinahe zeitgleich mit dem Auffallen der Diebstahlsserie

in Uni-Gebäuden im Bereich Nonntal auch die Kollegin

BI Nicole Schönherr von der PI Itzling eine auffällige Häufung einschlägiger

Diebstähle im Bereich des Techno-Z in Itzling feststellte.

Es kam zu einer kooperativen Fallbearbeitung zwischen GI Bratka

und BI Schönherr, wobei jeder die in seinem Rayon angefallenen

Diebstähle selbständig bearbeitete, mit der StA Salzburg aber die

Bearbeitung durch denselben Staatsanwalt vereinbart wurde, um

keinerlei Reibungsverluste entstehen zu lassen. Es stellte sich heraus,

dass die Fälle in Nonntal und in Itzling denselben Tätern

zuzuordnen waren.

Einer der beiden Beschuldigten ist teilgeständig, der andere bestreitet

jede Beteiligung an den Taten, beide wurden der StA Salzburg

angezeigt.


Ergebnis der äußerst erfolgreichen Amtshandlungen:

48 Straftaten

19 Geschädigte

11 Mobiltelefone entwendet

6 Kreditkarten entwendet

Schaden durch deren betrügerische Verwendung Euro 8722.-;

1400.- Bargeld entwendet

Beide Täter der STA Salzburg angezeigt, Ware teilweise sichergestellt.

Gesamtschadenshöhe: Euro 13.387.-;

Wir gratulieren allen beteiligten Kollegen zur hervorragenden

Leistung !

September 2013

Salzburg Stadt

Ausforschung einer internationalen Tätergruppe

Am 23.01.2013, zwischen ca. 09:30 Uhr und 10:00 Uhr,

wurden einer Salzburgerin in einem Cafe am Alten Markt

in Salzburg die Bankomat- sowie Kreditkarte durch unbekannte

Täter entfremdet.

Unmittelbar danach wurde die entfremdete Kreditkarte durch die

selbe Täterschaft im gemeinsamen und gewollten Zusammenwirken

missbräuchlich bzw. widerrechtlich dreimal verwendet. In

Summe wurden hierdurch € 2.040.- umgesetzt.

Bei einem dieser Käufe konnten von der Überwachungskamera

Lichtbilder der mutmaßlichen Täter sichergestellt werden.

Anhand der Umsatzauflistung konnte ermittelt werden, dass die

Täter sich anschließend über Rosenheim nach München abgesetzt

haben. Und dabei weiterhin die Kredit- bzw. Bankomatkarte

widerrechtlich verwendeten.

In Summe wurden hierdurch € 1256,50 umgesetzt.

Nach den sofort, auch in Deutschland, eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen

konnte eine Tätergruppierung von Polizeibediensteten

in München festgenommen werden und es wurde gegen

die Beschuldigten vom Amtsgericht München wegen Entfremdung

unbarer Zahlungsmittel, gewerbsmäßiger Diebstahl, gewerbsmäßiger

schwerer Betrug, alles im Rahmen einer kriminellen Vereinigung

die Untersuchungshaft verhängt.

In Kooperation mit dem Polizeipräsidium München / Kriminalfachdezernat

7 (K74 – Scheck- und Kartenkriminalität), konnten

schließlich die gegenständlichen Straftaten in Salzburg sowie

Bayern geklärt werden.

Von den deutschen Behörden wurde gegen den „Familienklan“

(aus Südamerika stammend, mit spanischer und italienischer Nationalität)

als kriminelle Vereinigung mit den verschiedensten Tatbeteiligungen

ermittelt. Umgesetztes bzw. widerrechtlich erlangtes

Gut wurde mitunter in München sichergestellt.

Nach folgendem Modus wurde vorgegangen: Gezielte Entfremdung

von unbaren Zahlungsmitteln (vor allem in Gastronomiebe-

PN

Klub der Exekutive

Salzburg Stadt

KLUBMAGAZIN

trieben / Restaurants), prompte Umsetzung durch missbräuchliche

Verwendung der Karten (durch Einkäufe von hochwertigen

Markenartikel, bei Bankomaten), das umgesetzte Bargeld wurde

sogleich per „Western Union“ nach Spanien transferiert. Zumeist

wurde nach der Entfremdung für die nachfolgenden Angriffe das

äußerliche Erscheinungsbild geändert. Parallel hierzu wurden totalgefälschte

italienische Dokumente zur Verschleierung der Idendität

verwendet.

Das Strafverfahren wurde von der Staatsanwaltschaft Salzburg

der Staatsanwaltschaft München I zur weiteren Verfolgung abgetreten.

Diese kooperative Fallbearbeitung (mit der Unterstützung

des LKA-Salzburg, hier Koll. R. Hinterer, dem ein spezieller Dank

gebührt) darf vor allem in Bezug auf die polizeiliche Zusammenarbeit

und dem wechselseitigen Informationsaustausch als hervorragend

und beispielhaft bezeichnet werden.

Gotthard Gauglhofer

Klärung einer Veruntreuung, gewerbsmäßigen

Diebstahls und versuchtem Einbruch

Am 30.05.2013 erstattet der Pächter einer Salzburger Tankstelle

im Kriminalreferat Anzeige gegen eine ehemalige Angestellte

wegen des Verdachtes der Veruntreuung.

Die Erhebungen durch das Kriminalreferat Salzburg Fachbereich

02 ergaben, dass die 22- jährige ehemalige Angestellte im dringenden

Verdacht steht im Zeitraum von 09.02.2013 - 24.05.2013

(in zumindest 60 Angriffen) fortlaufende Veruntreuungen begangen

zu haben, indem von Kunden gekaufte Waren/Artikel nicht

ordnungsgemäß im Kassensystem verbucht wurden.

Dabei hat sie regelmäßig während ihrer Schichten, wenn Kunden

an die Kassa kamen um Waren aus dem Shop bar zu bezahlen,

die gesamten Artikel eingescannt, sodass der Zahlungsbetrag am

Kassendisplay für die Kundschaft aufschien. In Folge wurde das

Geld von der Kundschaft in Bar in verschiedentlicher Höhe entgegengenommen.

Nachdem die Kundschaft den Shop verlassen

hatte, wurden Teile der bereits an die Kundschaft übergebenen

Artikel aus der Verrechnung herausstorniert und erst danach der

Abschluss des Vorgangs betätigt. Somit wurden die stornierten

Artikel nicht verrechnet und die Kassenabschlüsse schienen aber

korrekt zu sein.

Auch wurden von ihr Waren in bar kassiert, von denen sie die

Preise wusste, ohne sie in die Kassa einzugeben.

Des Weiteren steht die Angestellte im dringenden Verdacht im gleichen

Zeitraum Reinigungsmittel, Pflegeprodukte, Scheibenputzmittel

udgl. im Wert vom 2500,- Euro aus dem Tankstellenshop,

sowie einen Bargeldbetrag in der Höhe von 250,- Euro von einem

Mitarbeiter der Tankstelle gestohlen zu haben.

Die 22-jährige versuchte auch noch in der Zeit zwischen

06.06.2013, um 19:00 Uhr und 07.06.2013, um 08:30 Uhr in das

Kellerabteil ihrer ehemaligen Vermieterin einzubrechen um daraus

ein Fahrrad und einen Laptop zu stehlen.

31

zu den hervorragenden Leistungen!


Wir gratulieren.....

Durch die o.a. Vorgehensweise der Beschuldigten ergibt sich eine

Schadenssumme in der Höhe von ca. 24.000,- Euro.

Ebenso steht eine 18-jährige ehemalige Angestellte und Freundin

der ersten Beschuldigten im dringenden Verdacht, dass auch sie

im Zeitraum von 05.04.2013 - 18.05.2013 (in zumindest 26 Angriffen)

fortlaufende Veruntreuungen in der Tankstelle mit oa. Modus

Operandi begangen hat.

Durch die Vorgehensweise dieser Beschuldigten ergibt sich eine

Schadenssumme in der Höhe von ca. 1700,- Euro.

Die 22-jährige Beschuldigte ist zum Vorwurf der Veruntreuung

größtenteils geständig, zum Vorwurf des gewerbsmäßigen Diebstahles

und des versuchten Einbruchsdiebstahles zeigte sie sich

nicht geständig.

Die 18-jährige Beschuldigte zeigte sich zu den ihr gemachten Vorwürfen

nicht geständig.

Die beiden Beschuldigten wurden bei der Staatsanwaltschaft Salzburg

wegen des Verdachtes auf Veruntreuung, gewerbsmäßigen

Diebstahles und versuchten Diebstahl durch Einbruch zur Anzeige

gebracht.

Wir gratulieren den ermittelnden KollegInnen RevInsp Christina

Schindlauer, RevInsp Thomas Sturm und BezInsp Thomas Kaindl.

PN

Salzburg Stadt

Polizist in Freizeit stellt flüchtenden Täter nach

bewaffnetem Raubüberfall auf Postfiliale

Am 21.06.2013, gegen 17:52 Uhr betrat ein georgischer

Staatsangehöriger, mit einem Messer bewaffnet und einem

über den Kopf gestülpten Plastiksack mit Sehschlitzen die

Postfiliale 5025 Salzburg Parsch,i in der Eberhard-Fugger-Straße

5-7. Der Täter ging direkt auf den Schalterangestellten zu und

forderte Geld, dabei „fuchtelte“ er mit einem Messer herum. Mit

geraubtem Bargeld in unbestimmter Höhe verließ er das Postamt

in Richtung Borromäumstraße. Beim Verlassen der Postfiliale stieß

der Täter beinahe noch mit einem in der Zwischenzeit in die Filiale

gekommenen Kunden zusammen, wobei er vor dessen Gesicht

wieder mit dem Messer „herumfuchtelte“. Der Filialeiter lief dem

Täter nach und rief dabei lautstark „Stehen bleiben, Überfall!“. Dies

wurde von Insp Paul Schackmann der PI Rathaus, welcher dienstfrei

hatte und sich gerade auf dem Balkon seiner Wohnung aufhielt,

wahrgenommen. Ohne zu zögern nahm er, ebenfalls zu Fuß, die

Verfolgung auf. Insp Schackmann konnte den Filialleiter einholen

und sich bei diesem kurz erkundigen was passiert sei, bevor er

den flüchtenden Straftäter weiterverfolgte. Aufgrund seiner sehr

guten körperlichen Verfassung konnte Kollege Schackmann kurze

Zeit später den Tatverdächtigen einholen und überwältigen. Bis

zum Eintreffen der uniformierten Polizeikräfte wurde der Täter auf

dem Boden liegend fixiert. Durch engagiertes, entschlossenes und

professionelles Eingreifen war es möglich den Täter eines Kapitaldeliktes

unmittelbar nach der Tat festzunehmen. Das geraubte Geld

und die Tatwaffe konnten sichergestellt werden. Der Tatverdächtige

dürfte überdies auch für weitere Diebstähle in Frage kommen.

32 Klub der Exekutive

Salzburg Stadt

KLUBMAGAZIN

Zu diesem großartigen und couragierten Einschreiten in der Freizeit

kann man Insp Paul Schackmann nur gratulieren.

Dietmar Wimmer

Festnahme eines Serien-Einbrechers durch

Gnigl 1

Klärung einer Wohnhaus-ED-Serie in Salzburg

durch das SPK Kriminalreferat

Am 07.07.2013, um 11:10 Uhr wurde Gnigl 1 von der SLS

in die Emil-Kofler-Gasse beordert, da sich dort ein Wohnungseinbruch

ereignet hat. Als die Streife eintraf, gab ein

Zeuge an, dass er von seinem Balkon aus beobachtet hat wie ein

ca. 20-30 Jahre alter Mann einer Frau die Handtasche weggenommen

hat. Danach ist der Täter in unbekannte Richtung geflüchtet.

Eine sofortige Fahndung wurde eingeleitet.

Im Bereich Bayerhammerstraße Kreuzung Breitenfelderstraße

wurde durch Gnigl 1 eine männliche Person angehalten auf welche

die Täterbeschreibung zutraf.

Zeugen konnten den Mann als mutmaßlichen Täter identifizieren,

worauf gegen Almir R. die Festnahme ausgesprochen wurde.

Der Festgenommene ist bereits amtsbekannt und wurde erst am

09.04.2013 aus einer mehrjährigen Haftstrafe in der JVA Feldkirch

entlassen.

Seitens des SPK Kriminalreferates – FB 02 wurden nun umfangreiche

Ermittlungen durchgeführt welche ergaben, dass Almir R.

im Verdacht steht, seit Anfang Mai 2013 in Salzburg, fortlaufend

Einbruchsdiebstähle in Wohnungen/Wohnhäuser zu begehen.

Dabei stieg er in den meisten Fällen über gekippte Fenster, oder

Terrassentüren in die Wohnräumlichkeiten ein durchsuchte diese

und stahl vorwiegend Bargeld. Erbeutete Dokumente und dergleichen,

für welche er keine Verwendung fand, entsorgte er im

städtischen Kanalnetz.

Almir R. schreckte dabei auch nicht davor zurück, über Balkone

bis in den 3ten Stock zu klettern, oder dass die Opfer in den betroffenen

Wohnungen schliefen.

Almir R. zeigte sich nach umfangreichen Einvernahmen geständig

25 Einbruchsdiebstähle in Wohnungen, Firmen und Pkw im Stadtgebiet

von Salzburg verübt zu haben, wobei er in einigen Fällen

auch mehrmals hintereinander in die gleiche Wohnung einbrach.

Die genaue Höhe des erbeuteten Diebesgutes sowie des durch die

Taten verursachten Sachschadens ist bis dato unbekannt, beläuft

sich aber auf mehrere tausend Euro. Nach Rücksprache mit der

Journalstaatsanwältin wurde die Überstellung in die Justizanstalt

Salzburg angeordnet und die Untersuchungshaft in Aussicht gestellt.

Die Spurenauswertungen sind noch nicht abgeschlossen.

Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.

Einschreitende Beamte: Gnigl 1 (Kriechbaum/Fritz/Krassnitzer)

Sachbearbeiter: Peter Philippitsch, Rene Schischek, Martina Petrischor,

Thomas Kaindl

Die Sachbearbeiter des FB 02 bedanken sich bei den beteiligten


KollegInnen der Polizeiinspektionen, bei sämtlichen Tatortbeamten

des Kriminalreferates, sowie bei den beteiligten Kollegen des

LKA für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bzw. Unterstützung

bei den geführten Ermittlungen.

September 2013

Wagrain

Herbert Reisenzein

Polizeihund erschnüffelt Drogenbunker in Wagrain

Über einen 43-jährigen Pongauer wurden umfangreiche Erhebungen

und Ermittlungen, durch den Bezirkskriminaldienst

beim BPK Sankt Johann im Pongau, GI Cornelia

Hochedlinger, GI Mike Tscherrne und GI Stefan Rieder, im Suchtmittelbereich

getätigt. Auf Ano rdnung des Landesgerichtes Salzburg

wurde bei der Person eine Hausdurchsuchung gemacht.

Aufgrund dessen wurde auch ein Suchtmittelspürhund der DHI

St. Johann im Pongau, RI Bernd Ludl mit seinem DH „Joint“ hinzugezogen.

In der Wohnung wurden geringe Mengen von wei-

Foto: Christian Grünwald Im Bild: Diensthundeführer RevInsp

Bernd Ludl mit DH „Joint“

Klub der Exekutive

Hüttau

Polizeieinsatz nicht alltäglich

KLUBMAGAZIN

ßen pulvrigen Substanzen aufgefunden. Durch den Einsatz des

Suchtmittelspürhundes konnte eine Cannabis-Plantage, ca. 100

Meter vom Wohnhaus des Verdächtigen entfernt, aufgefunden

werden. Die Plantage war in einem Waldstück unterirdisch angelegt.

Der Raum war professionell errichtet und ausgerüstet worden.

In dem Bunker fanden sich alle Voraussetzungen für eine optimale

Aufzucht der Cannabispflanzen, wie etwa Wärmelampen

und Luftfeuchtigkeitsregler. Ebenso war ein angeschlossener

Trockenraum vorhanden. Diese Räume wurden vom Wohnhaus

mit Wasser und Strom versorgt. Der Bunker war mit freiem Auge

nicht sichtbar und auch noch durch Reisighaufen getarnt. Der

Pongauer wird der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt, das

sichergestellte Cannabiskraut hat einen erheblichen Straßenverkaufswert.

Wir beglückwünschen alle beteiligten KollegInnen zu

diesem hervorragenden Erfolg.

Die Polizeiinspektion Eben im Pongau wurde von der BLS

Sankt Johann über eine abgestürzte und verletzte Person

in Hüttau verständigt. RevInsp Peter Lerchner fuhr

zur besagten Unfallstelle, welche sich am Ufer des Fritzbaches

befand. Ein demenzkranker Altersheimbewohner des Seniorenwohnheimes

Hüttau war nach einer Wanderung über eine schwer

zugängliche, steile Uferböschung abgerutscht. Dabei überschlug

er sich mehrmals und wurde wenige Meter oberhalb des Ufers des

Fritzbaches vom Pflanzenbewuchs aufgefangen. Da der Mann im

Seniorenheim fehlte wurde eine Suche durch das Personal durchgeführt

und dort, von der anderen Uferseite aus, gesehen. Der

herbeigerufene Peter Lerchner begab sich durch das, an dieser

Stelle fast einen halben Meter tiefe Wasser, zur Unfallstelle und

leistete dem schwer verletzten Pensionisten mit einem ebenfalls

anwesenden Rettungssanitäter Erste Hilfe. Durch den beherzten

Einsatz des RevInsp Lerchner, der Wasserrettung Bischofshofen

und das Rote Kreuz Radstadt konnte der schwer verletzte Pensionist

geborgen und in das Krankenhaus zur weiteren Behandlung

eingeliefert werden. Wir gratulieren Peter Lerchner zu diesem

nicht alltäglichen Einsatz und der hervorragenden Leistung.

Seekirchen

Christian Grünwald

Christian Grünwald

Täterausforschung nach Zeitungskassen-ED,

Mopedkennzeichen-D und Sachbeschädigungen

in Seekirchen

Nach umfangreichen Erhebungen durch die Kollegen der PI Seekirchen

konnten am 05.07.2013 schließlich 51 Zeitungskassen-

33

zu den hervorragenden Leistungen!


Wir gratulieren.....

ED, 3 Mopedkennzeichen-Diebstähle, sowie zahlreiche Sachbeschädigungen

im Zeitraum von April bis Ende Juni 2013 geklärt

werden. Der durch die Täter verursachte Gesamtschaden beträgt

7.162,- Euro.

Als Beschuldigte konnten insgesamt 8 Jugendliche aus der Stadt

Salzburg und dem Flachgau im Alter zwischen 13 und 16 Jahren

ausgeforscht werden. Sämtliche Täter sind zu den Vorwürfen

geständig und wurden der StA Salzburg zur Anzeige gebracht.

Weitere Ermittlungen zu diversen Suchtgiftdelikten werden noch

geführt und gesondert zur Anzeige gebracht werden.Der Erfolg ist

auf die verstärkte präventive Streifentätigkeit und auf die Beharrlichkeit

bei den Ermittlungen zurückzuführen. Hierzu gratulieren

wir den Beamten der PI Seekirchen unter der Aktführung von Gr-

Insp Gerhard Stöckl!

Andreas Gruber

Bezirke Braunau, Salzburg-Umg. u. Salzburg Stadt

Klärung von Pkw-ED, mehreren Diebstählen

und Suchtgiftdelikten in den Bezirken Salzburg-

Umgebung und Braunau, sowie der Stadt Salzburg

Aufgrund der hervorragenden Ermittlungstätigkeit und

Beharrlichkeit von GrInsp Alois Pötzelsberger konnten

schließlich 20 Pkw-Einbrüche, 4 Diebstähle aus unver-

Voll auf Kurs!

LAbg.Heidi Hirschbichler

ÖGB-Landessekretärin

Mehr Steuergerechtigkeit

für Arbeitnehmer und

Arbeitnehmerinnen!

FSG Sozialdemokratische GewerkschafterInnen

Markus-Sittikus-Straße 10, 5020 Salzburg

www.fsg.or.at

Walter Androschin

FSG-Vorsitzender

34 Klub der Exekutive

Siegfried Pichler

AK-Präsident und

ÖGB-Landesvorsitzender

KLUBMAGAZIN

sperrten Kfz und 4 Diebstähle aus unversperrten Wohnhäusern mit

einer Gesamtschadenssumme von 16.550,- Euro geklärt werden.

Die Beschuldigten verübten ihre Taten zwischen November 2012

und März 2013 in den Bezirken Salzburg-Umgebung und Braunau.

Weiters konnten den Beschuldigten der Ankauf und Konsum von

ca. 3.000 Gramm Cannabiskraut in den Jahren von 2006 bis März

2013 im Stadtgebiet von Salzburg und Seekirchen nachgewiesen

werden. Im Zuge einer freiwilligen Nachschau wurden noch 78

Gramm Cannabiskraut beschlagnahmt.

Die beiden 23 und 25 Jahre alten Täter aus der Stadt Salzburg und

Seekirchen zeigten sich nach deren Ausforschung zu sämtlichen

Vorwürfen geständig und wurden über Anordnung der StA Salzburg

auf freiem Fuß zur Anzeige gebracht.

Wir gratulieren neben Koll. Alois Pötzelsberger auch den bei der Aufnahme

der diversen Straftaten tätig gewesenen Tatortbeamten Insp

Martina Haidinger, GrInsp Max Ebner und GrInsp Andreas Wallner

(alle PI Bergheim), sowie GrInsp Ernst Neumayr (PI Obertrum).

Durch deren hervorragende Spurensicherungstätigkeit konnten

insgesamt 5 DNA-Treffer erzielt werden, was letztlich zur Ausforschung

der Täter führte.

Andreas Gruber


September 2013

KLUBMAGAZIN

Generalmajor i.R. ManfredSchmidbauer,bekannt durch

sein Buch „Mörder,Räuberund Gendarm“,erhielt 2006

Aufzeichnungen und Notizen von Oberst i.R. Manfred

Dürager, Chef der Salzburger Gendarmerie-Kriminalabteilungbis

zum Jahr 2000, in denen dieser dienstliche

Erfahrungenund Erlebnisse niederschrieb. Generalmajor

Schmidbauer verfasste anHand der Notizen seines

mittlerweile verstorbenen Freundes das Buch „Verbrecherjagd“,

dasdie Handschrift des erfahrenen Kriminalisten

trägt und gleichzeitig die Person von Oberst i.R.

Düragervollzur Geltungkommenlässt.

ManfredSchmidbauer

Generalmajor,Landesgendarmeriekommandant i.R.

in memoriam ManfredDürager

„Verbrecherjagd“

KriminalistenimEinsatz, Tatsachenberichte

256 Seiten, Softcover,Format14,5 x21cm

ISBN 978-3-902616-59-3

Preis: EUR 18,00

Inserat Aumayer 2

Bestellung:Aumayer Druck+Verlag, A-5222 Munderfing,

Tel. 07744/20080, FaxDW13, E-Mail: office@aumayer.co.at

„D’Innviertler Roas“ als eBook publiziert

AumayerMedia hatein Standardwerk über die Geschichte desInnviertels alseBook neuaufgelegt:

„D’Innviertler Roas“inder Originalfassungvon 1952.

Als „klassisches“ Buch ist die Originalausgabe

der „D´Innviertler Roas“ längst vergriffen.

Nun gewährt die digitale Version des Heimatklassikers

endlich wieder Einblick in eines der

interessantesten Dokumente seiner Zeit. Zum

wohlfeilen Preis von 7,99 Euro.

Die damaligen Herausgeber Georg Feichtenschlager

und Otto Maier trugen in

„D’ Innviertler Roas“ die Geschichte aller

Innviertler Gemeinden zusammen, ergänzt mit

historischen Fotografien und eingestreuten Gedichten.

Neben den historischen Abrissen erfährtder

Leser auch mittels blumiger Beschreibungen,

wie die Gemeinden in den frühen 50er

Jahren ausgesehen haben.

Spezialist für eBooks und Apps

„D´Innviertler Roas“ ist nicht das erste prominente

Projekt der „AumayerMedia“ in diesem

Jahr. Auch der multimediale Ausstellungskatalog

für die Sonderschau „Von Napoleon

bis heute“ in der Braunauer Herzogsburg

beispielsweise fand sehr viel Anerkennung,

ebenso die App zur Sonderschau „150 Jahre

Gustav Klimt“ für das Obere Belvedere Wien.

Damit hat das Unternehmen Aumayer heuer

schon mehrfach bewiesen, dass man über

das klassische Druckereiwesen hinaus in

der Lage ist, auch die digitalen Medien- und

Verlagsformen der Gegenwart erfolgreich zu

„bespielen“.

Klub der Exekutive

www.aumayermedia.at/innviertler-roas

35


Herzliche Glückwünsche

36

Dienstjubiläen:

25 - Jahre:

Herta Weiss (SVA)

Christa Messner (LA)

Gertraud Aigner (LA)

Eva Wiltsche (SVA)

Robert Köldringer (LA)

Gerhard Brunner (EGFA)

Franz Standl (PI Seekirchen)

40 - Jahre:

Anna-Maria Rainer (SVA)

Hildegard Sandri (SVA)

Brigitte Alexandrovicz (PAZ)

Hermann Pfeifenberger (PI Radstadt)

Franz Fanninger (PI Mauterndorf)

Karl Lainer (PI Schwarzach)

Josef Wiedemaier (PI Tamsweg)

Walter Pöllitzer (PI Tamsweg)

Rupert Buchsteiner (BPK St.Johann)

Johann Fuchs (PI Lofer)

Walter Linemayr (PI Anif)

Robert Steinbichler (LA)

Guntram Reifmüller (PI Mittersill)

Ruhestandsversetzungen:

Ignaz Perner(BPK Tamsweg)

Amschler Michael (PI Bahnhof)

Hildegard Sandri (SVA)

Christine Leitner (LA)

Mathilde Doppler (LA)

Gertrude Gruber (LA)

Margarete Schatz (Büro L1)

Exekutivdienstzeichen:

Werner Weinberger (PI Mittersill)

Klaus Wörgötter (PI Saalfelden)

Johann Wenghofer (PI Bischofshofen)

Hermann Guggenberger (PI St. Johann)

Gerd Mayer (LKA)

Johann Holztrattner (LA)

Hermann Jarosch (PI Oberndorf)

Walter Deisenberger (LVA)

Roland Forsthuber (PI Hof)

Manfred Zenzinger (PI Strobl)

Harald Holzer (LKA)

Johann Ferner (PI St. Michael)

Franz Armstorfer (PI Taxham)

Walter Gänser (EGFA)

Alois Reichl (LKA)

Alois Stolar (LV)

Karl Hauser (PI Alpenstraße)

Franz Winter (LA)

Gottfried Mayer Dr. (Büro L 1)

Johann Ferner (PI St. Michael)

Hermann Pfeifenberger (PI Radstadt)

Kurt Kühnel (EGFA LLZ)

Franz Fanninger (PI Mauterndorf)

Andreas Wallner (PI Bergheim)

Günter Sattlecker (SPK)

Christian Angerer (LKA)

Richard Wolf (SPK)

Kurt Raab (PI Altenmarkt)

Manfred Schwaiger (BPK St. Johann)

Hubert Roth (PI Lofer)

Johannes Moser (PI Obertrum)

Josef Rehrl (LKA)

Rudolf Ledl (PI Oberndorf)

Andreas Seifter (LKA)

Helmut Naderer (PI Bergheim)

Bertram Schaffenrath (API St.Michael)

Wolfang Prenninger (PI Gnigl)

Markus Ebner (SPK)

Günther Nemetz (SPK)

Andreas Kempe-Kropf (Büro A 1)

Harald Hofmann (EGFA)

Richard Heugenhauser (Büro A1)

Josef Riedlsperger (PI Zell am See)

Johann Rauchenschwandtner (LVA)

Dieter Rauchenzauner (LVA)

Christian Stadler (PI St. Johann)

Josef Briksi (PAZ)

Harald Schatzlmayer (PI St. Gilgen)

Alois Stolar (LV)

Friedrich Scheil (EGFA)

Johannes Maier (LA)

Hans Noppinger (LKA)

Josef Huber (LKA)

Rudolf Diethard (LVA)

Roland Jäger (BPK Salzburg Umgebung)

Hermann Rechberger (LV)

Kurt Berger (EGFA)

Arno Kosmata (LPD - GB A)


Geburtstage Juli, August und September 2013:

93 Jahre:

Jakob Egger

92 Jahre:

Aloisia Schörghofer

88 Jahre:

Franz Eirisch

87 Jahre:

Simon Eisl

Peter Hafner

86 Jahre:

Maximilian Waslberger

Franz Wieneroiter

85 Jahre:

Günther Gamsjäger

Ernst Oberascher

Josef Kremser

Franz Wenger

80 Jahre:

Herwig Sattlecker

Hermann Lang

Josef Höllinger

Adolf Ratzinger

60 Jahre:

Andreas Wallner

Helmut Lemmerhofer

Peter Spöttling

Johann Doppler

Rupert Fahrnik

Mathilde Doppler

Auszeichnungen:

Goldenes Verdienstzeichen:

Hans-Peter Noppinger

Markus Meisnitzer

Matthias Wieland

Silbernes Verdienstzeichen:

Johann Doppler

75 Jahre:

Heimo Straubinger

Helmut Lemmerhofer

Arnold Hartl

Rupert Voithofer

50 Jahre:

Walter Hörl

Peter Pichler

Hermann Jarosch

Johann Gruber

Günther Greisberger

Hans Noppinger

Roland Link

Walter Böhm

Roland Jäger

Christian Wasz

Harald Lutz

Robert Aigner

Wilhelm Gransdorfer

Kurt Berger

Andreas Elixhauser

Gottfried Kühleitner

Hubert Stürzl

Albert Roidmaier

Vinzenz Meingast

40 Jahre:

Martin Liedl

Michael Sanne

Irene Stauffer

Andreas Fötschl

Johann Schindlauer

37

von den PersonalvereterInnen der FSG


Wir gedenken unserer Toten:

38 Klub der Exekutive

KLUBMAGAZIN

BezInsp i.R. Leopold Pöschl, zuletzt Stv. eines Wachkommandanten, ist am 1. Mai 2013 im 87. Lebensjahr verstorben.

Die Beerdigung fand am 11. Mai statt.

ChefInsp Alois Wilhelmstätter, Mentor des Bildungszentrums Großgmain, ist am 24. Juli 2013 im 60. Lebensjahr verstorben.

Die Aussegnung fand am 29. Juli in St.Georgen im Pinzgau statt.

GrInsp i.R. Andreas Wind, zuletzt eingeteilter Beamter der API St.Michael, ist am 15. Juli 2013 im 54. Lebensjahr verstorben.

Die Verabschiedung fand am 19. Juli in St. Michael statt.

GrInsp i.R. Karl Lang, zuletzt Mitarbeiter des Wachzimmers Maxglan, ist am 27. Juli 2013 im 73. Lebensjahr verstorben.

Die Verabschiedung fand am 05. August in Salzburg statt.


E-BOOK

HIGHLIGHTS

(erhältlich bei Amazon.at, Thalia.at, im Apple iBooks Store u.v.m.)

X

RAINER REINISCH

Das imaginäre Minarett,

Rainer Reinisch

Ein Schriftsteller, der ein Theaterstück über die Minarettproblematik

schreiben will, gerät bei seinen Recherchen

in Auseinandersetzungen zwischen Lokalpolitik und

Muslimen. Konkretes und Imaginäres verschwimmen

ineinander – Geschriebenes erscheint als Wirklichkeit und

umgekehrt. Letztlich holt seine weibliche Hauptfi gur, die

er zwangsverheiratet in die Türkei geschickt hat, durch

sein Schreiben wieder in die eigentliche Heimat zurück.

D‘Innviertler Roas

Digitale Aufl age des Heimatklassikers von 1952 im ePub Format, mit vielen

historischen Fotografi en, eigenen Fonts, und einigen Details mehr.

„Auf da Roas‘ durchs wunderschöne, an Fruchtbarkeit so reich gesegnete alte

Innviertel kann der Wanderer nicht mehr müde werden, all die Pracht und

Schönheit dieses Fleckens Erde in sich aufzunehmen.“

Blöder Hund, Bernhard Schöllbauer

Politik, Fanatismus, Freundschaft, Verrat und unerträglich

viel Geschichte. Dieser Cocktail führt in diesem „Krimimärchen“

dazu, dass es nach dem Krieg an einem entlegenen

Teich im Hausruck zu einem Massaker aus Rache

kam. Alles wäre unter dem politisch ausgelegten Teppich

geblieben, wenn da nicht ein Hund – für viele ein „blöder

Hund“ – an diesem einsamen Teich im Hausruck Menschenknochen

gefunden hätte.

Landesausstellung 2013

Alte Spuren – Neue Wege

Diese Dokumentation der Landesausstellung 2013 „Alte Spuren

– Neue Wege“ gibt einen faszinierenden Überblick über

Gemeinsames und Trennendes in den kulturellen, wirtschaftlichen

und sozialen Beziehungen zwischen Oberösterreich

und Südböhmen. In diesem interaktiven eBook erwarten Sie

die kompletten Inhalte der gedruckten Kataloge, angereichert

mit zahlreichen Multimedia-Elementen (Tondokumente, Filme,

erweitertes Bildmaterial, Detailansichten und vieles mehr).

Exklusiv im Apple iBookstore.

www.aumayermedia.at | offi ce@aumayermedia.at | +43/7744 200 80

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