Musik, Konzerte, Gigs - Regensburger Stadtzeitung

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Musik, Konzerte, Gigs - Regensburger Stadtzeitung

MUSIK MUSIK

KoNzerte November 2011

November 2011 KoNzerte

By NOMEN By NOMEN

Monsters of Liedermaching

Do, 17.11., alte Mälzerei, 20.30 uhr

❱ „Les Monsters“ sind wieder da, mit einem neuen Album „Haie im

Flipperpelz“ im Gepäck. Die sechs Liedermacher erzeugen wieder

allerorten Euphorie durch kompetenten Unplugged-Style. Diese sechs

autarken Songschreiber auf der Bühne im Halbkreis: Burger, Fred

Timm, Pensen, Tottovic Kalkül, Labörnski und Rüdi Bierhorst sorgen

mit Lust, Laune und offenem Horizont für entfesselte Konzerte. Fünf

Holzgitarren und zahllose Kleininstrumente verwandeln kulturelle

Melting Pots in berauschende Rocknächte, die gerne mal die Bühnengrenzen

sprengen. ❰

eric bibb &

staffan astner

Mi, 23.11, alte Mälzerei, 20:30 uhr

❱ “Er besitze eine Stimme, für

die es sich zu sterben lohne!“ so

urteilte mal die TIMES. Das Lob

gilt Eric Bibb, und seine samtweiche

Stimme betört jeden, der

ihn einmal live erlebt hat. Nur

wenige verstehen es wie er, Folk,

Blues und Songwritertum auf so

sensible, sehr eigenständige Art

zusammenzubringen. Begleitet

wird er vom schwedischen Gitarristen

Staffan Astner, der schon

mit solchen Größen wie Ray

Charles, Roxette oder Rebekka

Bakken zusammenarbeitete. ❰

Tobias Meinhart Quartett

Di, 8.11., Jazzclub, Leerer beutel, 20 uhr

❱ Hier trifft professionelles Handwerk auf sensible

Kreativität. Die vier Musiker erschaffen

einen Bandsound, der sich zwischen modernem

New Yorker Klangideal und swingendem

Hardbop der 60er Jahre bewegt. An diesem

Abend präsentiert das TMQ seine neue CD

„Pursuit Of Happiness“ und das sollte man

nicht versäumen! ❰

supershirt

Mo, 14.11., heimat, 21 uhr

❱ Die drei Rostocker sind laut,

clever, politisch und mit einem

bisweilen brachialen Humor

ausgestattet, der direkt ins Herz

trifft, wenn man denn eines hat.

Musikalisch mischen sie auf ihren

Platten Indie, HipHop und

Elektro zu einem Gebräu, das

sie, um der Katalogisierung zu

entgehen, Alkopop nennen. Live

fackeln die inzwischen Wahlberliner

seit 2007 die Bühnen mit einer

druckvollen Show ab, die mit

Spielfreude, Witz, Spezialeffekten

und nicht zuletzt der strahlenden

Präsenz von Frontmann Faxe System

klotzt. ❰

Friska Viljor

so, 6.11., alte Mälzerei, 20.30 uhr

Doors of Perception

Fr, 2.12., alte Mälzerei, 21 uhr

❱ Dem Sound von Jim Morrison und The

Doors haben sich die Berliner Rocker von

THE DOORS OF PERCEPTION verschrieben.

Sie lassen von “L.A. Woman“ bis zu „Light my

fire“ die Magie des Doors-Sounds in der Alten

Mälzerei wieder aufleben, und das nicht zum

ersten Mal. Wird garantiert wieder ein volles

Haus geben! ❰

❱ Für ihr wunderbares Album „For New Beginners“ überschlug sich

die Kritik in Begeisterung. Nun kommen Friska Viljor mit ihrem neuen

Werk in die Mälze: „The Beginning of the Beginning of the End“,

das wiederum mit gekonnten Sprüngen zwischen den Genres und

dem typischen eklektischen Instrumentenmix glänzt: Von Mandoline,

Ukelele und Glockenspiel bis zu

Akkordeon, Trompete und Kalimba.

Ein Feuerwerk optimistischer Losgehnummern,

komplex, tanzbar und

mit dem unwiderstehlichem, schwedischem

Pop-Appeal. Special guest

sind William The Contractor. ❰

La brass banda

Do, 2.12., Donau-arena, 20 uhr

❱ „Es gibt Volksmusik und

neue Volksmusik, es gibt

Rock, Punk, Dub, HipHop und

Techno, aber eine Band wie

diese hat man noch nie gehört.

Sie sind die Men in Blech

mit dem Auftrag jeden Club, jede Halle in Grund und Boden zu spielen.

LaBrassBanda ist junge Avantgarde aus großstädtischem Kontext, und

ganz im Hintergrund kann man die Alpen sehen“ – soweit der Kritiker

der SZ. Und er hat recht, denn diese bayerischen Burschen aus Übersee

bringen einen Sound auf die Bretter, der umgehend in Ohren und

Beine fährt. Traditionell bayerisches Liedgut wird dabei mit halsbrecherischen

Balkan-Beats, wehmütigen Mariachi-Fanfaren sowie diversen

afrikanischen und karibischen Rhythmen angereichert, das Ergebnis

ist eine globale Roots-Musik für jede Stimmungslage. Damit füllen

sie inzwischen auch die großen Hallen! Ein Tipp der Musikredaktion ❰

In extremo

Do, 22.12., Donau-arena, 19.45 uhr

❱ Im Laufe von nunmehr 16 Jahren

sind In Extremo zu einem Fixstern

am R´n´R-Himmel geworden. Der

kometenhafte Aufstieg der Himmelsstürmer

begann Mitte der

SteckBrief

Trash Fuego PoP

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Dieser Vierer hat sich Ende des Sommers 2009 als Schülerband in Maxhütte-Haidhof

gegründet. Neben Daniel Stach (Gitarre, Vocals) gehören noch Jan Bärenfänger (Gitarre,

Vocals), Tobias „Schmolle“ Schmalzbauer (Bass) und Bastian Schieber (Drums)

zu TFP. Nach intensivem Songwriting haben die vier Jungrocker im darauf folgenden

Winter bereits die erste Demo mit vier eigenen Songs aufgenommen. Sie wollen

eben keine weitere Coverband sein, sondern ihre eigenen Stücke machen. Vor allem

Daniel und Jan agieren als Songwriter, die das musikalische Grundgerüst erstellen,

der Feinschliff kommt dann gemeinsam zu viert bei den Bandproben. Einen nagelneuen

Song „Already dead“ gibt’s ab sofort auf ihrer Homepage zum kostenlosen

Download. Aufgrund der Vielfalt der musikalischen Einflüsse klingt bei ihnen jeder

Song etwas anders! Sie selbst bezeichnen ihre Musik als „alternative-popcore“.

Poppige Gitarren werden mit langsamen, melancholischen Passagen vermischt, ihr

Sound ist bestimmt durch Sprünge zwischen melodischem Gesang und aggressiven

Shouts. Neben elektrischen Sets überzeugen sie auch mit Akustik-Auftritten. Auf

der vor kurzem erschienenen „Newcomer Factory“-CD, die einige interessante neue

Bands aus der Region präsentiert, sind sie mit ihren beiden Seiten zu hören! Noch

lieber als im Studio sind sie aber „live on stage“. Und auf der Bühne sind sie diesen

Monat sogar in Zürich bei einem Festival zu erleben, konkret am 26. November, in

der Region sind sie dann am 22.12. in der Mälze mit einigen anderen Bands des

„Newcomer Factory“-Samplers der Ginkgo Platten Produktion zu hören, im Rahmen

eines „Heimspiel-Weihnachtskonzerts“.

Mehr InFos zu TFP gIbT’s unTer

hTTP://www.MysPace.coM/TrashFuegoPoP

90er, als sie ihr erstes Mittelalterrockalbum „Weckt die Toten!“ veröffentlichten.

Es enthält moderne Versionen mittelalterlicher Traditionals

und erzielte ein starkes Echo bei den Rockfans. Und seitdem

geht es nur vorwärts. Im Dezember werden sie in der Donau-Arena

„live on stage“ beweisen, warum sie mit ihrem einzigartigen Stilmix

aus härteren Rockklängen und mittelalterlichen Folkloreelementen zu

den erfolgreichsten und innovativsten Bands dieses Landes zählen. ❰


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KoNzerte November 2011

November 2011 KoNzerte

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TIPPS FÜR GIGS

gIgS In der regIon

Das ursprünglich für den 30.9.

geplante Konzert musste wegen

Erkrankung von Matt SInner

verschoben werden. Seit Mitte der

Achtziger Jahre steht der Name

Sinner wie ein Fels in der Brandung

der Hard & Heavyszene. Und mit ihrem

neuen Longplayer „One Bullet

Left“ melden sie sich jetzt zurück -

frischer und kerniger als je zuvor, ohne ihre Roots zu vernachlässigen.

Unterstützt werden sie von Voodoo Circle, die den Spirit der alten

Großmeister wieder beleben, denn an Acts die Rainbow, Deep Purple

oder Whitesnake orientiert sich die Band um Alex Beyrodt. Bereits

gekaufte Karten behalten natürlich ihre Gültigkeit. Beide Bands stehen

am 4.12. ab 20 Uhr auf der Bühne des VAZ Pfarrheim in Burglengenfeld.

Bereits seit einiger Zeit machen

„dIe CUbaboarISChen“ von

sich reden. Kein Wunder, denn so

ungewöhnlich die Kombination

aus vertrauten bayerischen Takten

und exotischen Latino-Klängen auf

den ersten Blick anmuten mag, so

verbinden sie sich doch zu einem

bunten Klangteppich. Live ist diese

Band ein Erlebnis. Cubanische Musik mit bayrischen Texten. Eine Liaison

der angenehmen Art am 11.11. im „Wittelsbacher Hof“ in Kelheim!

Mit seiner ersten CD „Bulldogfahrer“

landetet der Steff einen sauberen

Überraschungserfolg. Jetzt

legt die Keller Steff band

nach und kann stolz verkünden:

„Narrisch“ ist fertig und damit

geht’s auf Tour. Der Keller Steff

singt bayrisch, poetisch, optimi-

„And Gods Creation“ mit Kevin Hall (li., Voc., Drum, Bassgit., Perc.), Esra Schaarschmidt

(Voc. & Perc.) und Oliver Schaarschmidt (Acoustic & E-Git.).

stisch, grad raus, begleitet von seinen Musikern mit Kontrabass, Gitarre,

Schlagzeug. Die Bulldogfahrer nehmen schon die Kurve nach

Abensberg und spielen dort am 12.11. im Weißbierstadl!

SChMIdbaUer & Kälberer

berühren ihr Publikum und machen

jeden Live-Auftritt zu einem

unvergesslichen Abend. Werner

Schmidbauer bezeichnet sich

selbst als „Momentnsammler“. Und

so nennt er auch sein neuestes Album,

das er wieder zusammen mit

seinem kongenialen Partner Martin Kälberer aufgenommen hat. Am

25.11. spielen die zwei im Weißbierstadel in Abensberg.

Das geplante Konzert von Jon lord`S blUeS ProJeCt kann leider

nicht mit dem Bandleader stattfinden. Deep Purple - Hammond-

Legende Jon Lord musste wegen einer Krebserkrankung seine Teilnahme

absagen. Trotzdem findet das Konzert statt, denn auch ohne

ihn kommt hier die Crème de la Créme des britischen Blues-Rock zusammen

mit MIller anderSon, MaggIe bell, ColIn hodg-

KInSon, Zoot Money und Pete yorK. Das ist ein Aufgebot an

Allstars, wie man es nur selten findet. Als Ersatz für Jon Lord wurde

der exzellente brIan aUger verpflichtet. Am Programm bzw. der

Setlist wird sich nichts ändern, und so dürfen sich die R’B-Fans auf ein

Spitzen-Konzert mit dem Blues Project in der Jahnhalle in Regenstauf

am 15.11. freuen. Sicher ein Highlight dieser Konzertsaison!

Langlebigkeit, Integrität und Konstanz

– das sind die Markenzeichen

von “Mr. German Metal” Udo Dirkschneider

und seiner Band U.D.O.

Mit “Rev-Raptor” liefern sie erneut

den Beweis dafür, egal ob das eine

Halbballade wie “I give as good

as I get“ ist oder knallharte Metalsounds

wie bei “Leatherhead“ sind.

Geprägt von Dirkschneiders prägnantem

Organ zelebrieren sie ihren

harten Rock. Den gibt’s am 2.12.

auch live on stage“ zu erleben, im

VAZ Pfarrheim in Burglengenfeld.

zurück in Deutschland - Kevin hall im Interview

rSZ: Sie wurden in den

80er Jahren mit „The Project“

von Alfred Biolek entdeckt.

Gab es dann noch

weitere Bands?

K. hall: „Chocolate Pleasure”,

“Kevin Hal & the Riddem

Lovers”, “Full Moon”,

usw.

rSZ: Haben Sie ein musikalisches

Vorbild?

K. hall: Nein.

rSZ: Warum gingen Sie in

den 90er Jahren nach Amerika?

K. hall: Wegen eines Plattendeals

und aus familiären

Gründen.

rSZ: Kürzlich erschien Ihre

aktuelle CD „Highway to

Gold“ und die Single „My

Light in the Storm“, werden

Sie auch auf Tour gehen?

K. hall: Ja, und wir spielen

am 24.11. im Café Insel am

Ernst Reuterplatz, ab 17 Uhr

rSZ: Wo produzieren Sie

Ihre Musik?

K. hall: Im Baum&Baum

Studio von Andy Baum,

ehemaliger „The Project“-

Pianist in Huglfing bei Weilheim.

rSZ: Haben Sie zu Bandmitgliedern

von PROJECT

noch Kontakt?

K.hall: Ja, zu allen

rSZ: Warum machen Sie

nun Pop mit christlichen

Texten?

K. hall: Weil ich mein Leben

seit 2002 Gott gewidmet

habe.

Vita

1960: geb. in Washington

D.C.; 1969: Auftritt im Washington

National Cathedral

Boys Choir im Weißen

Haus vor Präsident Nixon

und den Astronauten Neil

Armstrong, Michael Collins

und Buzz Aldrin (Apollo

11); 1978: zur US Armee als

Schlagzeuger und Bassist;

1985: erste Solo Single

„Rocket Man“; 1988: Kevin

Hall Productions und Riddim

Lover Records; 2010: in

Deutschland-Tour mit Kevin

Hall & Gods Creation

Bleiben Sie

entspannt

Fotograph Clive Arrowsmith

auf Blu-ray und DVD erhältlich

Fotograph Stephan Goschlik

www.klassikradio.de

Klassik Hits

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Rolando Villazón, Nigel Kennedy...

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Entspannen mit sanften Downbeats,

gemixt von Europas besten DJs.

38 Die Regensburger Stadtzeitung Die Regensburger Stadtzeitung

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KoNzerte November 2011

November 2011 KoNzerte

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szene regensburg

den kann, sowie die Münchner

Band boy androId. Insgesamt

also vier hörens- und sehenswerte

Bands, die bei diesem Konzert das

Wort „Melancholie“ in den Vordergrund

stellen. Dieser Terminus bezeichnet

einen seelischen Zustand

von Schwermut oder Traurigkeit,

Heiss, aufregend, mitreissend,

pfeffrig – so muss Rock’n’Roll sein.

Und mit diesen Zutaten würzen

seit 1991 die Amberger fanta-

StIC PePPerboyZ ihre feurigen

Shows. Die fünf Größen der Oberpfälzer

Musikszene „Hott Ottl”

Keuchl, Toby Mayerl, Harry Zawrel,

Wolfgang Ernst und Hubert Stepper

huldigen mit ihrem scharfen

Allstar-Projekt dem R’n’R, Hardrock

und Soul. Nun ist es an der Zeit, ein

pfeffriges Jubiläum zu feiern. Am

19. November laden die Fantastic

Pepperboyz in den Amberger Club

Trio, um (übrigens auf den Tag genau)

ihr 20-jähriges Bestehen zu

feiern. Mit dabei sind die Rocker

von tana nIle, die noch etwas

länger im Geschäft sind. Die Fahrt

nach Amberg lohnt sich also!

Ein „Vierer-Pack“ präsentiert sich

am 3. November in der Alten Mälzerei

zu einem „Herbstkonzert“,

organisiert von der Regensburger

Indie-Rockern nIXon In ChIna.

der laut Wikipedia auf keinen

bestimmten Auslöser zurückzuführen

ist, einen aber angesichts

welker Blätter, grauer Wolken und

fallender Temperaturen leicht

überkommen kann. Der Herbst

zieht langsam übers Land, die Tage

im Freien sind an einer Hand abzählbar

und es wird früher dunkel.

Grund genug, dies mit einem

kleinen Indoor-Event ordentlich zu

zelebrieren.

Auch im November geht wieder

ein „Musikkult“-Konzert im Alten

Schlachthof über die Bühne. Am

12. 11. spielen CoffIn faCtory

und StadtgeSPräCh ab 19.30

Uhr. Und das nächste „Heimspiel“-

Konzert findet am 1.12. statt, wie

immer in der Alten Mälzerei. Mit

von der Partie sind diesmal Mango

Shotney und SChallQUartett,

gerockt wird ab 20.30 Uhr.

Und noch ein „Doppelpack“ mit

regionalen Bands (aus Niederbayern)

kommt auf die Mälze-Bühne:

Am 13.11. rocken ab 21 Uhr

CaShleSS und the rUdeS im

„Underground“. CaShleSS blicken

inzwischen auf eine Dekade kontinuierlichen

Schaffens zurück. Ihr

neues Album dokumentiert eine

beeindruckende Reifung beim

Mit ihnen auf die Mälze-Bühne

Songwriting und klingt selbstbewusst

wie nie. Abwechslung wird

bei CaShleSS großgeschrieben,

kommen noch die Regensburger der rote Faden jedoch nie verlo-

SUllen SIlenCe mit melanchoren: Punk und Rock, stellenweise

lischem Shoegaze, SPlaShIng geschmückt mit Hammondorgel,

hIll aus Viechtach, deren Sound Mundharmonika, Saxophon. the

mit Indie-Pop umschrieben wer- rUdeS kennen kaum Verschnauf-

pausen bei ihrem Power-Rock, geben

fast immer Vollgas und glänzen

dennoch mit filigranen Arrangementdetails.

Die Regensburger Gothic-Metal-

Rocker von raVenfly haben ein

eigenproduziertes Video herausgebracht.

Wer’s sehen will, geht

auf www.youtube.com/watch?v=

6mO0T874mks&feature=channel_

video_titleLiebe und kann sich einen

Eindruck machen. Außerdem

gibt es einen Song der Band auf

der kommenden Sampler-Cd des

„Orkus“-Magazins vom November.

natUral blUeS feierten kürzlich

mit einem Konzert ihren 10.

Bandgeburtstag, gleichzeitig war

cDs AUS DER REGiON

aToMIc

„HEARTBEATER“ (REDWiNETUNES)

Seit einem Jahrzehnt leben die zwei Zwillingsbrüder Thomas

und Rainer Marschel ihren R’n’R-Traum, immer noch unverdientermaßen

unbeachtet von einem größeren Publikum. „Heartbeater“

trotzt dem emotionslosen mp3 Standard und überzeugt stattdessen mit dem

klassischen zehn Songs „no fillers, just thrillers“-Albumformat. Sound und

Songs weisen klare Referenzen an den Britpop der 90er, aber noch viel mehr an

die British invasion der 60er auf - und lassen so auf wunderbare Weise immer

wieder die Kinks auferstehen. Titel wie „Black Angels“ scheuen sich nicht vor

einem „nana-nananana“-Refrain mit Potential zur Hymne: großartig! (C.Ol.

oz.Al) ✪✪✪✪✪/✪

LIVeKritiK SO WAR’S!

THE ORCHESTRA – Station auf der BR-Radl-Tour!

Das Electric Light Orchestra war in den 60ern und 70ern eine wichtige Prog-Band,

geleitet von Jeff Lyne und Bevan von The Move. Nach der Auflösung wurde daraus

ELO ii, mit Bev Bevan, und als sich der verabschiedete machten Mike Kaminski und

Louis Clark, zwei Mitglieder der Originalbesetzung, weiter mit neuen Musikern.

Das Konzept blieb aber gleich – eine eigenwillige Mischung aus symphonischer

Klassik und Rock ‚n Roll. Und auch heute noch bringen die Musiker diese zwei Musikrichtungen

unter einen Hut, wie das Konzert am 2. 8. im fränkischen Uffenheim

bewies. Gespielt wurden Songs aus den letzten 40 Jahren der Bandhistory, und

das kam beim Ü-30-Publikum gut an!

BOB GELDOF – noch immer gut!

Da passte einfach alles – Sir Bob, Band & Location!

Und der Altrocker bot eine tolle Show mit einer

exzellenten Band durch seine lange Karriere, ging

zurück bis in Boomtown Rats-Zeiten. Das Publikum

war mitgerissen und es gab Standing Ovations am

13.10. im Münchner Prinz-Regenten-Theater.

das der Abschied von „Scotty“

Schober, der die Band verlassen

wird. Ein Nachfolger am Bass sei

aber schon in Sicht, so die Band.

Und im November sind sie noch

zweimal „live on stage“ zu erleben.

Aufgrund des großen Erfolgs beim

Palazzo-Festivall bringen sie zusammen

mit der tollen Band Folgproject

noch einmal „A Tribute to

Bob Dylan“ auf die Bühne bringen,

konkret im historischen Rathaussaal

in Burglengenfeld. Außerdem

sind sie als Support für das Blues-

Projekt-Konzert feat. Brian Augen

in der Jahnhalle in Regenstauf gebucht.

Beide Konzerte beginnen

um 20 Uhr.

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