Beteiligungs- bericht 2009 - Stadt Bayreuth

bayreuth

Beteiligungs- bericht 2009 - Stadt Bayreuth

www.bayreuth.de


Vorbemerkung

Die Stadt Bayreuth ist als Gesellschafter unmittelbar oder mittelbar an Unternehmen

in den Bereichen Energie, Wasser, ÖPNV, Bäder, Wohnungsbau, Schlachthof, Sport

und Wirtschaft bzw. Wirtschaftsförderung beteiligt. Mit ihren Dienstleistungen

erbringen die Unternehmen einen wichtigen Beitrag bei der Erfüllung kommunaler

Aufgaben.

Der Beteiligungsbericht hat die Aufgabe, einen Überblick über die

Unternehmensbeteiligungen der Stadt Bayreuth zu geben.

Der Beteiligungsbericht erscheint jährlich.

Basis sind die Jahresabschlüsse und Prüfungsberichte der Jahre 2008/2009.

Zwei Jahresabschlüsse (BBC Bayreuth Spielbetrieb GmbH und Neue Materialien

Bayreuth GmbH) lagen zum Zeitpunkt der Erstellung des Beteiligungsberichts noch

nicht vor und konnten deshalb nicht berücksichtigt werden.


Stadtwerke Holding GmbH (100%)

Bayreuther Energie- und Wasserversorgungs-

GmbH (75,1%)

BBC Bayreuth GmbH & Co KG

(13,3%) 2

BBC Bayreuth Spielbetriebs-

GmbH (13,1%) 2

en Plus eG (7,51%) 2

Bayreuther Energiehandel GmbH

(100%)

Bayreuther Verkehrs- und Bäder-

GmbH (100%)

1 mit einer Beteiligung von über 5%

2 durchgerechneter städtischer Anteil

Konzern Stadt Bayreuth 1

Bayreuther Medien GmbH (50%)

Bayreuther Schlachthof GmbH (100%)

Bayreuther Thermalbad GmbH (66,67%)

Gemeinnützige Bayreuther

Wohnungsbaugenossenschaft eG (7,21%)

GEWOG mbH (99,96%)

Hohlmühle Bayreuth GmbH (40%)

Neue Materialien Bayreuth GmbH (15%)

Regionalmanagement Stadt und Landkreis

Bayreuth GbR (50%)

Bayreuther Festspiele GmbH (25%)

Bayreuther Festspiele Medien

GmbH (25%) 2


Inhaltsverzeichnis

A) Stadtwerke Bayreuth Konzernabschluss

B) Stadtwerke Bayreuth Holding GmbH

C) BEW Bayreuther Energie- und Wasserversorgungs- GmbH

D) BVB Bayreuther Verkehrs- und Bäder- GmbH

E) BEH Bayreuther Energiehandel GmbH

F) BTB Bayreuther Thermalbad GmbH

G) GEWOG Wohnungsbau- und Wohnungsfürsorgegesellschaft

der Stadt Bayreuth mbH

H) Hohlmühle Bayreuth GmbH

I) Gemeinnützige Bayreuther Wohnungsbaugenossenschaft eG

J) BSG Bayreuther Schlachthof GmbH

K) Bayreuther Medien GmbH

L) Neue Materialien Bayreuth GmbH

M) BBC Bayreuth GmbH & Co. KG

N) BBC Bayreuth Spielbetrieb GmbH

O) Regionalmanagement Stadt und Landkreis Bayreuth GbR


P) enPlus EG

Q) Bayreuther Festspiele GmbH

R) BF Medien GmbH


A ) Stadtwerke Bayreuth Konzernabschluss

E.ON

Bayern

AG

24,9 %

Gesellschaftsaufbau und Beteiligungsverhältnisse im

Stadtwerkekonzern (bei einer Mindestbeteiligung der Stadt von 5%)

Städtischer

Organkreis

BEW

Bayreuther

Energie- und

Wasserversorgungs-

GmbH

Strom, Gas, Wasser,

Fernwärme

10%

Anteil Stadt 7,5%

en Plus

eG

BBC Bayreuth

GmbH & Co KG

BBC Bayreuth

Spielbetrieb GmbH

Stadt Bayreuth

100%

Stadtwerke Bayreuth

Holding GmbH

75,1 % 100 % 100 %

17,7 %

Anteil Stadt 13,3%

99,0%

Anteil Stadt 13,1%

BEH

Bayreuther

Energiehandel GmbH

Energie, Wasserhandel,

Contracting-Leistungen

BVB

Bayreuther

Verkehrs- und Bäder

GmbH

Busse, Parkhäuser,

Bäder, Erdwärme


1. Konsolidierungskreis

7

Grundlage der Konsolidierung der in den Konzernabschluss

einbezogenen Unternehmen waren die nach einheitlichen

Grundsätzen aufgestellten Jahresabschlüsse zum 31. Dezember

2009.

In den Konzernabschluss wurden neben der Stadtwerke Holding

GmbH, die BEW Bayreuther Energie- und Wasserversorgungs-

GmbH (Eigenkapital 22,127 Mio €, städt. Anteil am Kapital 75,1

%) und die BVB Bayreuther Verkehrs- und Bäder- GmbH

(Eigenkapital 16,273 Mio €, städt. Anteil am Kapital 100%) sowie

die BEH Bayreuther Energiehandel GmbH (Eigenkapital 0,050

Mio €, städt. Anteil am Kapital 100%) einbezogen. Alle

Gesellschaften haben ihren Sitz in Bayreuth. Die

Tochterunternehmen sind Gesellschaften, bei denen die

Stadtwerke Holding GmbH unmittelbar die Stimmrechtsmehrheit

hält oder die einheitliche Leitung ausübt.

Zwischen der BEW, der BVB, der BEH und der Stadtwerke

Holding bestehen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge.


2. Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:

Dr. Michael Hohl Oberbürgermeister,

Vorsitzender

Ernst-Rüdiger Kettel Stadtrat

stellv. Vorsitzender

Dr. Bettina Boxberger Stadträtin

Christine Düreth-Trat Stadträtin

Oliver Gerhards Stadtrat

Gerhard Gollner Stadtrat

Dipl.-Geoökol. Ulrike Gote Stadträtin, MdL (bis

28.01.2009)

Christine Hacker Stadträtin

Dipl.-Kfm. Thomas Hacker Stadtrat, MdL

Dr. Oliver Junk Stadtrat

Dr. Ulrike Lex Stadträtin

Bernd Mayer Stadtrat

Dipl.-Ing. Herbert Michel Stadtrat

Dipl.-Sozialwirtin

Christa

8

Müller-

Feuerstein

Stefan Prziklang

Stadträtin

Betriebsratsvorsitzender

Dr. Stefan Specht Stadtrat

Sabine Steininger Stadträtin (ab 29.01.2009)

Elisabeth Zagel Stadträtin

3. Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Hans Nestmann bis 31.12.2009

Dipl.-

Betriebswirt

(FH)

Jürgen Bayer ab 01.01.2010


4. Gewinn- und Verlustrechnung 2009

9

2008

T€

2009

T€

Umsatzerlöse 121.388 125.543

Veränderung des Bestands an fertigen

Erzeugnissen

- 2 - 1

Andere aktivierte Eigenleistungen 338 339

Sonstige betriebliche Erträge 2.714 3.019

Materialaufwand 86.999 85.472

Personalaufwand 18.629 18.914

Abschreibungen 8.309 7.503

Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.578 10.048

Erträge aus anderen Wertpapieren

und Ausleihungen des

Finanzanlagevermögens

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 295 132

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.024 2.035

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Steuern vom Einkommen und vom

Ertrag

5

- 1.801

227

5

5.066

1.262

Sonstige Steuern 627 623

Jahresergebnis - 2.656 3.180

Anderen Gesellschaftern zustehender

Gewinn

1.104 2.180

Konzernergebnis - 3.760 1.000

5. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum 31.12.2009 bestanden Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten in Höhe von 34.099.972,60 €.


10

6. Personalbestand zum 31.12.2009

Belegschaft 31.12.2008 31.12.2009

Stammpersonal 337,40 341,60

Auszubildende / Praktikanten 11,00 12,00

Aushilfen 24,00 14,50

Mitarbeiter gesamt 372,40 368,10

7. Lagebericht

Die von der Konzerngesellschaft BVB erbrachten

Infrastrukturleistungen sind aufgabenbedingt defizitär, so dass

die weitere Kosten- und Erlösoptimierung das zentrale Ziel der

nächsten Jahre sein muss.

Die BVB kann ihren Verlust auch in 2010 auf überschaubarem

Niveau halten, während die BEW infolge der

Wettbewerbssituation nicht mehr über die Margen des Vorjahres

verfügen wird. Daneben sind bei der BEH nur ausgeglichene

Ergebnisse zu erwarten, solange das vorgesehene Geschäftsfeld

„Beleuchtete Straße“ noch nicht realisiert werden kann.

Auf Konzernebene ist deshalb für 2010 ein Planverlust von 0,619

Mio. € ausgewiesen. Sofern die derzeitigen Zuwächse aufgrund

des kalten Winters nicht anderweitig aufgezehrt werden, ist eine

Verbesserung des prognostizierten Ergebnisses zu erwarten.

Auch für das Folgejahr 2011 ist in der Mittelfristplanung zunächst

ein Verlust von 0,411 Mio. € ausgewiesen, welcher von der

Gesellschaft im Rahmen ihrer Kapitalausstattung verkraftet

werden kann. Nach den marktbedingten Margeneinbußen des

Stromgeschäfts im Zeitraum 2010/2011 wird erst für die Jahre

danach wieder mit Ergebnissteigerungen gerechnet, welche ab

diesem Zeitpunkt auch für den Gesamtkonzern wieder einen

Jahresüberschuss ermöglichen.

Die Investitionen des Gesamtkonzern sind im Vermögensplan

2010 mit 7,875 Mio. € veranschlagt, wobei der Schwerpunkt auf

den Strom-Verteilungsanlagen der BEW liegt. Die Investitionen

können vollständig aus Eigenmitteln finanziert werden.


B) STADTWERKE BAYREUTH HOLDING GMBH

1. Unternehmensgegenstand

11

Unternehmensgegenstand der Stadtwerke Bayreuth Holding

GmbH ist die Wahrnehmung der Funktion einer Führungsholding

gegenüber den Tochterunternehmen BEW Bayreuther Energieund

Wasserversorgungs- GmbH, BEH Bayreuther Energiehandel

GmbH und BVB Bayreuther Verkehrs- und Bäder- GmbH, die im

Bereich der Versorgung der Bevölkerung mit elektrischer

Energie, Erdwärme, Erdgas, Fernwärme und Trinkwasser sowie

im Bereich des Verkehrswesens, von Parkbetrieben, des

Gesundheitswesens, Bädern und anderen Bereichen der

Daseinsvorsorge tätig sind. Insbesondere bestimmt und

koordiniert die Holding die Geschäftspolitik und –planung des

Konzernkreises.

Die Stadtwerke Bayreuth Holding GmbH befindet sich zu 100 %

im Besitz der Stadt Bayreuth. Die Stammeinlage beläuft sich auf

12.279.185,82 €.

Der Gesellschaftsanteil an der BEW Bayreuther Energie- und

Wasserversorgungs- GmbH beträgt 75,1 %, 24,9 % hält die

E.ON Bayern AG. Die Gesellschaften BEH Bayreuther

Energiehandel GmbH und BVB Bayreuther Verkehrs- und Bäder-

GmbH befinden sich zu 100 % im Besitz der Holding. Mit allen

drei Tochterunternehmen sind Gewinnabführungs- und

Beherrschungsverträge abgeschlossen.

2. Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung,

der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung.


3. Aufsichtsrat

12

Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:

Dr. Michael Hohl Oberbürgermeister,

Vorsitzender

Ernst-Rüdiger Kettel Stadtrat

stellv. Vorsitzender

Dr. Bettina Boxberger Stadträtin

Christine Düreth-Trat Stadträtin

Oliver Gerhards Stadtrat

Gerhard Gollner Stadtrat

Dipl.-Geoökol. Ulrike Gote Stadträtin, MdL (bis

28.01.2009)

Christine Hacker Stadträtin

Dipl.-Kfm. Thomas Hacker Stadtrat, MdL

Dr. Oliver Junk Stadtrat

Dr. Ulrike Lex Stadträtin

Bernd Mayer Stadtrat

Dipl.-Ing. Herbert Michel Stadtrat

Dipl.-Sozialwirtin

Christa

Müller-

Feuerstein

Stefan Prziklang

Stadträtin

Betriebsratsvorsitzender

Dr. Stefan Specht Stadtrat

Sabine Steininger Stadträtin (ab 29.01.2009)

Elisabeth Zagel Stadträtin

4. Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Hans Nestmann bis 31.12.2009

Dipl.-

Betriebswirt

(FH)

Jürgen Bayer ab 01.01.2010


13

5. Gewinn- und Verlustrechnung 2009

2008

T€

2009

T€

Umsatzerlöse 3.820 4.014

Sonstige betriebliche Erträge 439 400

Personalaufwand 2.489 2.494

Abschreibungen 472 475

Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.063 967

Erträge aus Gewinnübernahmen 5.006 9.755

Erträge aus Ausleihungen des

Finanzanlagevermögens

0 0

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 116 19

Aufwendungen aus Verlustübernahme 9.110 8.334

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 132

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Steuern vom Einkommen und vom

Ertrag

-3.753

0

1.786

779

Sonstige Steuern 7 7

Jahresüberschuss/-fehlbetrag -3.760 1.000

6. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum 31.12.2009 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten.

7. Personalbestand zum 31.12.2009

Belegschaft 31.12.2008 31.12.2009

Stammpersonal 36,00 39,00

Aushilfen 1,00 2,00

Mitarbeiter gesamt 37,00 41,00


8. Lagebericht

14

Die vom Tochterunternehmen BVB erbrachten

Infrastrukturleistungen sind aufgabenbedingt defizitär, so dass

die weitere Kosten- und Erlösoptimierung das zentrale Ziel der

nächsten Jahre sein muss.

Die BVB kann ihren Verlust auch in 2010 auf überschaubarem

Niveau halten, während die BEW infolge der

Wettbewerbssituation nicht mehr über die Margen des Vorjahres

verfügen wird. Daneben sind bei der BEH nur ausgeglichene

Ergebnisse zu erwarten, solange das vorgesehene Geschäftsfeld

„Beleuchtete Straße“ noch nicht realisiert werden kann.

Auf Konzernebene der Holding ist deshalb für 2010 ein

Planverlust von 0,619 Mio. € ausgewiesen. Sofern die

derzeitigen Zuwächse aufgrund des kalten Winters nicht

anderweitig aufgezehrt werden, ist eine Verbesserung des

prognostizierten Ergebnisses zu erwarten. Auch für das

Folgejahr 2011 ist in der Mittelfristplanung zunächst ein Verlust

von 0,411 Mio. € ausgewiesen, welcher von der Gesellschaft im

Rahmen ihrer Kapitalausstattung verkraftet werden kann. Nach

den marktbedingten Margeneinbußen des Stromgeschäfts im

Zeitraum 2010/2011 wird erst für die Jahre danach wieder mit

Ergebnissteigerungen gerechnet, welche ab diesem Zeitpunkt

auch für den Gesamtkonzern wieder einen Jahresüberschuss

ermöglichen.

Die Investitionen der Holding sind im Vermögensplan 2010 mit

0,257 Mio. € veranschlagt. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Erwerb

zusätzlicher Softwarelizenzen. Die Investitionen können

vollständig aus Eigenmitteln finanziert werden.


15

C) BEW BAYREUTHER ENERGIE- UND

WASSERVERSORGUNGS- GMBH

Die BEW Bayreuther Energie- und Wasserversorgungs- GmbH ist

durch Ausgliederung zum 01.01.1996 aus dem Eigenbetrieb

Stadtwerke hervorgegangen. Das Stammkapital der Gesellschaft

beträgt 8.180.670,10 €. Die Anteile werden mit 6.143.683,25 € (75,1

%) von der Stadtwerke Bayreuth Holding GmbH und mit

2.036.986,85 € (24,9 %) von der E.ON Bayern AG gehalten.

1. Unternehmensgegenstand

Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung mit elektrischer

Energie, Erdgas, Fernwärme und Trinkwasser innerhalb

des Versorgungsgebietes. Hierunter fallen die Planung, der Bau,

der Betrieb und die Verwaltung von Einrichtungen der Energieund

Trinkwasserversorgung.

Dabei erfolgt innerhalb der Stadt Bayreuth die Versorgung mit

Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. Außerhalb der Stadtgrenzen

werden sechs Umlandgemeinden mit Strom und die Gemeinde

Heinersreuth mit Gas versorgt. Die Versorgungsanlagen

des bisherigen Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Sophienberger

Gruppe wurden zum 01.01.2004 von der BEW

übernommen. Dadurch liegt auch die Wasserversorgung in den

Ortsteilen Obern- und Unternschreez der Gemeinde Haag in

Händen der BEW. Darüber hinaus werden drei Umlandgemeinden

als Weiterverteiler im Rahmen der Voll- bzw. Zusatzversorgung

mit Wasser beliefert.

2. Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung,

der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung.


3. Aufsichtsrat

16

Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:

Dr. Michael Hohl Oberbürgermeister,

Vorsitzender

Dipl. Betriebswirt Schiebler Mitglied der

Ludwig

Geschäftsleitung bei

E.ON Bayern AG,

stellv. Vorsitzender

Thomas Ebersberger 2. Bürgermeister

Dipl.-Geoökol. Ulrike Gote Stadträtin, MdL (bis

28.01.2009)

Karin Heimler Stadträtin

Dr. Oliver Junk Stadtrat

Ernst-Rüdiger Kettel Stadtrat

Bernd Mayer Stadtrat

Dipl.-Ing. Herbert Michel Stadtrat

Stefan Prziklang Betriebsratsvorsitzender

Sabine Steininger Stadträtin (ab 29.01.2009)

Halil Tasdelen Stadtrat

Edith Volz-Holterhus Mitglied des Vorstandes

der E.ON Bayern AG

Otmar Zisler Geschäftsführung E.ON

Bayern Vertrieb GmbH

4. Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Hans Nestmann bis 31.12.2009

Dipl.-

Betriebswirt

(FH)

Jürgen Bayer ab 01.01.2010


17

5. Gewinn- und Verlustrechnung 2009

2008

T€

2009

T€

Umsatzerlöse 115.105 119.290

Veränderungen des Bestands an fertigen

Erzeugnissen

Andere aktivierte Eigenleistungen 337 339

Sonstige betriebliche Erträge 2.031 2.270

Materialaufwand 81.126 79.718

Personalaufwand 10.215 10.376

Abschreibungen 5.731 5.611

Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.066 11.763

Erträge aus anderen Wertpapieren

und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

Sonstige Zinsen und ähnliche

Erträge

- 1

4

- 1

4

257 152

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.748 1.673

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Steuern vom Einkommen und vom

Ertrag

6.847 12.913

228

483

Sonstige Steuern 509 494

Aufwendungen aus Gewinnabführung

und Gewinnausschüttung

6.110

11.936

Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0

6. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum 31.12.2009 betrug der Stand der Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten 30.436.934,23 €.


7. Personalbestand

Belegschaft 31.12.2008 31.12.2009

Vertrieb u. Marketing 23,0 22,0

Verteilung 120,0 122,5

Dienstleistung 41,7 36,9

Stammpersonal 184,7 181,4

Auszubildende 6,0 8,0

Aushilfen 7,0 4,5

Mitarbeiter gesamt 197,7 193,9

8. Lagebericht

18

Die aktuelle und künftige Strategieaufgabe liegt darin, das

Unternehmen für die Anreizregulierung zu positionieren und

weitere Effizienzpotentiale zu heben. Die zentrale Aufgabe ist

somit die weitere Optimierung von Investitionen und

Instandhaltungsmaßnahmen im Netzbetrieb, wozu künftig neue

Rechentools zum Einsatz kommen sollen.

Die BEW kann, bedingt durch die Intensivierung des

Wettbewerbs und die Entwicklung der Beschaffungspreise, in

2010 nicht an die gute Ertragslage aus 2009 anknüpfen.

Allerdings sind aufgrund des kalten Winters zum Jahresanfang

2010 durchaus erfreuliche Absatzzahlen und daraus

resultierende Umsätze zu erwarten.

Der Wirtschaftsplan sieht für 2010 eine Gewinnabführung an die

Gesellschafter von insgesamt 8,7 Mio. € vor, welche in 2011 auf

10,1 Mio. € gesteigert werden soll. Es ist deshalb davon

auszugehen, dass sich die Ertragslage auch in den Folgejahren

auf diesem Niveau stabilisiert.

Die Investitionen des laufenden Geschäftsjahres wurden auf das

durch eine ausschließliche Innenfinanzierung realisierbares Maß

von 6,173 Mio. € beschränkt und sind gleichzeitig hinsichtlich

ihrer Wirksamkeit für die Anreizregulierung im Strom- und

Gasnetz optimiert. Ihr Schwerpunkt liegt auf den

Verteilungsanlagen der Stromversorgung.

Für die Optimierung des Investitionsverhaltens bezüglich der

Mechanismen der Anreizregulierung, wurde ein eigenständiges

Projekt ins Leben gerufen.


19

D) BVB BAYREUTHER VERKEHRS- UND BÄDER- GMBH

Die BVB Bayreuther Verkehrs- und Bäder- GmbH ist durch

Ausgliederung zum 01.01.1996 aus dem Eigenbetrieb Stadtwerke

Bayreuth hervorgegangen. Sämtliche Anteile des Stammkapitals in

Höhe von 6.135.502,57 € übertrug die Stadt Bayreuth auf die

Stadtwerke Bayreuth Holding GmbH.

1. Unternehmensgegenstand

Gegenstand des Unternehmens ist der öffentliche Personennahverkehr

auf dem Hoheitsgebiet der Stadt Bayreuth sowie auf

dem Gebiet vertraglich angebundener Gemeinden, der Betrieb

von Parkhäusern und Parkplätzen, der Betrieb öffentlicher Freiund

Hallen- sowie sonstiger Bäder und die Erschließung und

Nutzung von Erdwärme.

Die Gesellschaft betreibt ein Hallenbad, ein Freibad, ein Freiluftbad

sowie die Lohengrin Therme.

Der Bereich Erdwärmeversorgung dient ausschließlich zur Versorgung

der Lohengrin Therme mit Thermalwasser.

Als neuester Betriebszweig der BVB nahm die Lohengrin Therme

am 22.11.1999 den Betrieb auf. Die BVB hat dieses Bad von der

gemeinsam von der Stadt Bayreuth und der EVO

(Rechtsnachfolger E.ON Bayern AG) gegründeten BTB

Bayreuther Thermalbad GmbH gepachtet.


2. Organe der Gesellschaft

20

Die Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversamm-

lung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung.

3. Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:

Dr. Michael Hohl Oberbürgermeister,

Vorsitzender

Dipl.-Sozialwirtin

Christa

Müller-

Feuerstein Stadträtin,

stellv. Vorsitzende

Christine Düreth-Trat Stadträtin

Gerhard Gollner Stadtrat

Dipl.-Geoökol. Ulrike Gote Stadträtin, MdL (bis 28.01.2009)

Christine Hacker Stadträtin

Dr. Oliver Junk Stadtrat

Ernst-Rüdiger Kettel Stadtrat

Manfred Kreitmeier Stadtrat

Andreas Küffner Stadtrat

Dr. Ulrike Lex Stadträtin

Bernd Mayer Stadtrat

Marco Monkos Stadtrat

Stefan Prziklang Betriebsratsvorsitzender

Dr. Stefan Specht Stadtrat

Sabine Steininger Stadträtin (ab 29.01.2009)

Christian Wedlich Stadtrat

Elisabeth Zagel Stadträtin


4. Geschäftsführung

21

Dipl.-Ing. Hans Nestmann bis 31.12.2009

Dipl.-

Betriebswirt

(FH)

Jürgen Bayer ab 01.01.2010

5. Gewinn- und Verlustrechnung 2009

2008

T€

2009

T€

Umsatzerlöse 8.315 8.186

Andere Aktivierte Eigenleistungen 1 0

Sonstige betriebliche Erträge 539 678

Materialaufwand 7.579 7.400

Personalaufwand 5.925 6.042

Abschreibungen 2.106 1.418

Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.857 1.929

Erträge aus Ausleihungen

des Finanzanlagevermögens

1 1

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25 14

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 380 282

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

- 8.966 - 8.192

Sonstige Steuern 111 123

Erträge aus Verlustübernahme 9.077 8.315

Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0

6. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum 31.12.2009 betrug der Stand der Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten 3.663.038,37 €.


22

7. Personalbestand zum 31.12.2009

Betriebszweig 31.12.2008 31.12.2009

Verkehrsbetrieb 68,8 72,4

Parkbetriebe 8,0 6,0

Bäder 39,9 42,8

Stammpersonal 116,7 121,2

Auszubildende 5,0 4,0

Aushilfen 16,0 8,0

Mitarbeiter gesamt 137,7 133,2

8. Lagebericht

Es ist im Besonderen anzumerken, dass sich durch die zum

20.03.2009 aus Sicherheitsgründen erforderliche Schließung des

BVB-Parkhauses „Am Sendelbach“ ein Wegfall von 280

Stellplätzen ergab.

Nach dem im Spätherbst 2009 erfolgten Abbruch des

Parkhauses konnte auf dem dortigen Gelände ein

Behelfsparkplatz für ca. 100 Fahrzeuge errichtet werden, welcher

ab Mitte Dezember 2009 zur Verfügung stand.

Für Fahrdienstleitung, Planung und Fahrscheinabrechnung des

Verkehrsbetriebs sowie einzelne Bereiche der kaufm. Verwaltung

war die zweite Jahreshälfte 2009 durch die organisatorischen

Arbeiten zur Vorbereitung auf den VGN-Beitritt geprägt. Bereits

zum 13.12.2009 wurde der Fahrplanwechsel zusammen mit dem

VGN vollzogen.

Der Wirtschaftsplan 2010 prognostiziert für die BVB einen

Verlust von 7,665 Mio. €, welcher Einmalaufwendungen in Höhe

von 200 T€ für den ersten Bauabschnitt der Fahrbahnsanierung

im Parkhaus Oberfrankenhalle/Sportpark enthält. Damit kann die

BVB im Vergleich zu den Vorjahren bereits einen spürbaren

Verlustabbau erreichen, wenn das Jahr 2010 von größeren

Sondereffekten verschont bleibt und eingeleitete Maßnahmen

zur Ergebnisverbesserung ihre ersten Wirkungen zeigen.

Auch das Planergebnis des Folgejahres 2011 ist mit einem

Verlust von 7,874 Mio. € von weiteren 200 T€ als

Einmalbelastung aus dem zweiten Bauabschnitt der

Sanierungsmaßnahme im Parkhaus Oberfrankenhalle/Sportpark


23

betroffen. Daneben macht sich vor allem im Verkehrsbetrieb die

allgemeine Kostensteigerung verbunden mit der

Abschreibungsbelastung aus den notwendigen

Ersatzinvestitionen bemerkbar. Eine weitere

Ergebniskonsolidierung wäre somit erst in den nächsten Jahren

möglich. Dabei dürfen jedoch die bereits jetzt erkennbaren

Aufwendungen für eine Sanierung der Parkanlage Stadthalle

nicht unberücksichtigt bleiben. Dies wird die Ergebnisse der BVB

weiter nachhaltig belasten.

Neben den in der Mittelfristplanung bereits berücksichtigten

Maßnahmen zur Ergebnisoptimierung sind zusätzliche

einschneidende Schritte hinsichtlich einer Leistungsreduzierung

geboten. Dies dient nicht nur der langfristigen Sicherstellung des

Verlustausgleichs über die Holding, sondern bezweckt vor allem

eine Eigenkapitalstärkung für künftigen Investitionsbedarf auf

Konzernebene.

Obwohl die BVB selbst eine recht positive Entwicklung zeigt,

reicht die im Planansatz ausgewiesene Gewinnabführung der

BEW nicht aus, um auf Konzernebene ein ausgeglichenes

Ergebnis zu erreichen. Allerdings besteht an dieser Stelle

aufgrund des kalten Winters zum Jahresanfang 2010 durchaus

die Hoffnung, dass mit Mehrabsätzen im Strom- und Gasbereich

zusätzliche Margen in Richtung eines ausgeglichenen

Konzernergebnisses erwirtschaftet werden können.

Die Investitionen der BVB sind für 2010 mit 1,445 Mio. €

veranschlagt, wobei der Schwerpunkt auf der Ersatzbeschaffung

von vier Omnibussen liegt. Unter Verzicht auf weitere

Darlehensaufnahmen ist dieses Ausgabenvolumen noch aus

dem Cashflow zu finanzieren.


24

E) BEH BAYREUTHER ENERGIEHANDEL GMBH

Die Bayreuther Energiehandel GmbH wurde am 27.04.2006 gegrün-

det und als 100%-ige Tochtergesellschaft in die Stadtwerke Bayreuth

Holding GmbH eingefügt. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt

50.000 €.

1. Unternehmensgegenstand

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Energie und

Wasser, die Bereitstellung von Energieerzeugnissen, unter

anderem Licht sowie die Vermittlung und Erbringung von

gleichwertigen Geschäften, insbesondere von Contracting-

Leistungen, als Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft,

wobei sich die Gesellschaft im Rahmen der kommunalrechtlichen

Vorschriften zu betätigen hat und insbesondere auf die Erfüllung

eines öffentlichen Zwecks im Rahmen der kommunalrechtlichen

Vorschriften beschränkt ist.

Die Gesellschaft wickelt den Energiehandel zwischen der Stadt

und dem Stadtwerke-Konzern ab. Sie ermöglicht als 100%-ige

Tochtergesellschaft eine ausschreibungsfreie Vergabe als sogenanntes

Inhouse-Geschäft.

2. Organe der Gesellschaft

Die Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung

und die Geschäftsführung.

3. Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Hans Nestmann bis 31.12.2009

Dipl.-

Betriebswirt

(FH)

Jürgen Bayer ab 01.01.2010


25

4. Gewinn- und Verlustrechnung 2009

Umsatzerlöse abzgl. Strom- und

Energiesteuer

2008

T€

2009

T€

0 2.619

Sonstige betriebliche Erträge 0 0

Materialaufwand / Aufwendungen für

bezogene Leistungen

15 2.583

Sonstige betriebliche Aufwendungen 18 54

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 1

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

-32 -19

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0

Erträge aus Verlustübernahme 32 19

Jahresüberschuss/ -fehlbetrag 0 0

5. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum 31.12.2009 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten.

6. Personalbestand

Die BEH verfügt über kein eigenes Personal.


7. Lagebericht

26

Wesentlichster Vorgang des Berichtsjahres war die zum

01.01.2009 aufgenommene aktive Geschäftstätigkeit der

Gesellschaft mit der Energie- und Wasserbelieferung für die

Liegenschaften der Stadt Bayreuth.

Im Zusammenhang mit der vorgesehenen Dienstleistung

„Beleuchtete Straße“ sind derzeit weitere Gespräche mit der

Stadt Bayreuth im Gange, nachdem die Aufnahme dieses

Geschäfts aufgrund verschiedener formeller und

organisatorischer Fragen bislang noch nicht möglich war.

Gleichzeitig sind derzeit auf Seiten des

Bundesfinanzministeriums Überlegungen im Gange, die

Möglichkeiten der steuerermäßigten Energieverwendung bei

derartigen Contractinglösungen einzuschränken. Es bleibt daher

abzuwarten, inwieweit die angestrebte Stromsteuerersparnis

dieses Modells dauerhaft realisiert werden kann.

Deshalb kann die Gesellschaft auch in den Folgejahren aufgrund

des nicht unerheblichen administrativen Aufwands allenfalls

ausgeglichene Ergebnisse erwarten, solange keine weiteren

Margen aus entsprechenden Zusatzgeschäften generiert werden

können.

Es sind keine Investitionen vorgesehen, nachdem die

Gesellschaft über kein eigenes Anlagevermögen verfügt.


27

F) BTB BAYREUTHER THERMALBAD GMBH

Die Stadt Bayreuth und die EVO Energieversorgung Oberfranken AG

haben am 15.11.1996 die BTB Bayreuther Thermalbad GmbH ge-

gründet. Das Stammkapital beträgt 4.601.626,93 €; daran sind die

Stadt Bayreuth mit 2/3 (3.067.751,29 €) und die E.ON Bayern AG,

Regensburg, mit 1/3 (1.533.875,64 €) beteiligt. Weitere Kapitalanteile

werden durch einen atypischen Stillen Gesellschafter gehalten.

1. Unternehmensgegenstand

Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, die Errichtung

und die Vermietung bzw. Verpachtung des Thermalbades und

seiner Einrichtungen in der Stadt Bayreuth (Seulbitz) an die BVB

Bayreuther Verkehrs- und Bäder- GmbH.

2. Organe der Gesellschaft

Die Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung,

der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung.


3. Aufsichtsrat

28

Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:

Dr. Michael Hohl Oberbürgermeister,

Vorsitzender

Dipl. Betriebswirt

Ludwig

Schiebler Mitglied der

Geschäftsleitung E.ON

Bayern AG,

stellv. Vorsitzender

Stefan Bauer E.ON Bayern AG

Dr. Bettina Boxberger Stadträtin

Dipl.-Geoökol. Ulrike Gote Stadträtin, MdL (bis

28.01.2009)

Dipl.-Ing. Bruno Hauck Stadtrat

Klaus Klötzer Stadtrat

Manfred Kreitmeier Stadtrat

Brigitte Merk-Erbe Stadträtin

Gert Lowack Stadtrat (ab 29.01.2009)

Dr. Helmut Zartner Stadtrat

4. Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Hans Nestmann bis 31.12.2009

Dipl.-

Betriebswirt

(FH)

Jürgen Bayer ab 01.01.2010


29

5. Gewinn- und Verlustrechnung 2009

2008

T€

2009

T€

Umsatzerlöse 864 678

Sonstige betriebliche Erträge 69 82

Abschreibungen 682 671

Sonstige betriebliche Aufwendungen 140 40

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5 1

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 70 48

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Steuern vom Einkommen und vom

Ertrag

46 2

3 0

Sonstige Steuern 25 25

Aufwendungen aus Gewinnabführung 2 0

Erträge aus Verlustübernahme 0 2

Jahresüberschuss/-fehlbetrag 16 - 21

6. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum 31.12.2009 betrug der Stand der Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten 1.129.400,17 €.

7. Personalbestand

Die BTB Bayreuther Thermalbad GmbH verfügt über kein

eigenes Personal, nachdem die Betriebsführung durch die

Stadtwerke Bayreuth Holding GmbH im Rahmen eines

Geschäftsbesorgungsvertrages wahrgenommen wird.


8. Lagebericht

30

Die BVB ist als Pächter und Betreiber der Lohengrin Therme

dem ständig wachsenden Wettbewerb ausgesetzt. In den letzten

Jahren sind in den benachbarten Regionen neue Anbieter auf

den Markt getreten. Darüber hinaus sind aktuell weitere Bäder in

Bamberg, Forchheim, Erlangen und Pegnitz im Bau bzw. noch in

Planung.

Die Lohengrin Therme hebt sich in Qualität und

Leistungsstandard eindeutig von ihren Mitbewerbern ab, was

insbesondere durch die Anerkennung als Heilquellenkurbetrieb

zum Ausdruck kommt. Der Kurbetrieb in Zusammenarbeit mit

den Ärzten und Physiotherapeuten ist somit ein weiteres

Standbein der Therme.


31

G) GEWOG WOHNUNGSBAU- UND

WOHNUNGSFÜRSORGEGESELLSCHAFT

DER STADT BAYREUTH MBH

1. Unternehmensgegenstand

Die GEWOG Wohnungsbau- und Wohnungsfürsorgegesellschaft

der Stadt Bayreuth mbH nimmt neben ihrer ursprünglichen Aufgabe

als Trägerin des städtischen sozialen Mietwohnungsbaus

auch die Aufgaben als Sanierungs- und Entwicklungsträgerin für

das Gebiet der Stadt Bayreuth im Rahmen des Baugesetzbuches

wahr. Die Gründung der Gesellschaft erfolgte mit Gesellschaftsvertrag

vom 21.04.1949 bzw. ihre Bestätigung als Sanierungs-

und Entwicklungsträgerin mit Bescheid der Regierung von

Oberfranken vom 05.05.1975 bzw. 15.10.1975.

Das Stammkapital beträgt 6.794.300 €

Hiervon entfallen auf:

Stadt Bayreuth 6.791.700 € = 99,96 %

Mechanische Baumwollspinnerei

und Weberei Bayreuth AG

2.600 € = 0,04 %

6.794.300 € = 100 %

2. Organe der Gesellschaft

Die Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung,

der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung.


3. Aufsichtsrat

32

Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:

Dr. Michael Hohl Oberbürgermeister,

Vorsitzender

Klaus Klötzer Stadtrat

stellv. Vorsitzender

Thomas Ebersberger 2. Bürgermeister

Dipl.-Designerin

Sigrid

Engelbrecht Stadträtin

Jörg

Dipl.-Kfm.

Grieshammer Stadtrat

Thomas Hacker Stadtrat, MdL

Dipl. Ing. Heinz Hofmann Stadtrat

Dr. Jürgen Hornig Stadtrat

Bernd Mayer Stadtrat

Halil Tasdelen Stadtrat

4. Geschäftsführung

Uwe Prokscha

Hauptamtlicher Geschäftsführer,

Bachelor of Art, Immobilienmanagement

und Facility-Management

Dr. Gerhard Böhner Nebenamtlicher Geschäftsführer,

Stadtdirektor i. R.


33

5. Gewinn- und Verlustrechnung 2009

Umsatzerlöse

2008

T€

2009

T€

a) aus der Hausbewirtschaftung 15.150 15.639

b) aus Betreuungstätigkeit 541 508

c) aus anderen Lieferungen und

Leistungen

Erhöhung oder Verminderung des

Bestandes an zum Verkauf bestimmten

Grundstücken mit fertigen und

unfertigen Bauten sowie unfertigen

Leistungen

6 80

292 71

Andere aktivierte Eigenleistungen 180 193

Sonstige betriebliche Erträge 829 826

Aufwendungen für Hausbewirtschaftung

Aufwendungen für andere Lieferungen

und Leistungen

9.472 9.546

17 15

Rohergebnis 7.509 7.756

Personalaufwand 2.698 2.623

Abschreibungen 2.030 2.081

Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.083 836

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 169 84

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 508 521

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

359 1.779

Sonstige Steuern 3 3

Jahresüberschuss/-fehlbetrag 356 1.776


34

6. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum 31.12.2009 betrug der Stand der Verbindlichkeiten gegen-

über Kreditinstituten 31.511.176,32 €.

7. Personalbestand

Mitarbeiter (vollzeitbeschäftigt, im Jahresdurchschnitt)

2008 2009

Geschäftsführer 1 1

kaufmännische Mitarbeiter 20 19

kaufmännische Auszubildende 2 3

technische Mitarbeiter 8 8

Teamleiter und Bürokraft Regiebetrieb,

Mitarbeiter im Regiebetrieb, Hauswarte,

Amtsboten, Raumpflegerinnen 19 18

Gewerbl. Auszubildende 2 2

Befr. Saison- / ABM-Gärtner 1 2

Gesamt 53 53

Mitarbeiter teilzeitbeschäftigt 15 14

8. Lagebericht

Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Die Liquidität war

immer gegeben und Zahlungsverpflichtungen konnten zu jeder

Zeit erfüllt werden.


35

Die Ertragslage aus der Hausbewirtschaftung kann, mit den

Maßstäben der Wohnungswirtschaft verglichen, auch hinsichtlich

des erzielten Bilanzgewinns in Höhe von 361.251,35 € als

befriedigend bezeichnet werden. Dabei ist zu beachten, dass der

Jahresüberschuss 1.776.251,35 beträgt, aber aufgrund der

Einstellung in Gewinnrücklagen (Bauerneuerungsrücklage) in

Höhe von 1.415.000,00 € der Bilanzgewinn lediglich

361.251,35 € ausweist. Positiv beeinflusst wurde das Ergebnis

durch Zinserträge aus kurz- und mittelfristigen Geldanlagen von

84.419,57 € (VJ: 168.577,83 €). Die Verringerung der

Zinserträge resultiert überwiegend aus den Auswirkungen der

Wirtschafts- und Finanzkrise und den damit verbundenen

niedrigen Zinssätzen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

lassen jedoch weiterhin die Durchführung der künftigen

Aufgaben und Maßnahmen zu.

Die Modernisierung des Wohnungsbestandes sowie der Ausbau

des Service- und Dienstleistungsangebotes soll auch künftig den

Kundenbedürfnissen entsprechen und eine nachhaltige

Vermietbarkeit bei guter Ertragslage sichern. Entsprechend einer

fortgeführten Fünfjahresplanung (Finanz-/ Wirtschafts-/

Investitionsplan) wird die Bautätigkeit auch in den nächsten

Jahren auf dem Niveau der Vorjahre erfolgen. In den

wesentlichen Geschäftsfeldern wird weiterhin eine positive

Entwicklung sowie für das laufende Geschäftsjahr ein

Jahresüberschuss auf dem Niveau der Vorjahre erwartet. Um

dies jedoch gewährleisten zu können, ist eine Änderung der

bisherigen Vergabe- und Vermietungspolitik dringend

erforderlich. An einem Lösungsvorschlag wird bereits gearbeitet.

Hinsichtlich der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise ist

festzustellen, dass diese auf die GEWOG bisher keine

unmittelbaren Auswirkungen hatte. Allerdings ist in diesem

Zusammenhang darauf zu achten, dass die gute

Eigenkapitalquote der GEWOG erhalten bzw. gesteigert wird, da

diese wesentlichen Einfluss auf Rating, Fremdmittel und

Zinssätze sowie die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens hat.


36

H) HOHLMÜHLE BAYREUTH GMBH

Die Gesellschaft wurde mit Beurkundung des Gesellschaftsvertrages

vom 06.12.1996 und Nachtragsurkunde vom 18.12.1996 gegründet.

Mit Beurkundung vom 03.06.2003 wurde eine Neufirmierung

beschlossen. Mit Änderung des Gesellschaftsvertrages firmiert die

Gesellschaft unter Hohlmühle Bayreuth GmbH.

Gesellschafter sind die Stadt Bayreuth und die Bayerische Landessiedlung

GmbH. Das Stammkapital beträgt 512.000 €, wovon die

Bayerische Landessiedlung GmbH 307.200 € (60 %) und die Stadt

Bayreuth 204.800 € (40 %) übernommen haben.

1. Unternehmensgegenstand

Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung eines an der

Hohlmühle in Bayreuth gelegenen Geländes zu einem Siedlungsgebiet

und dem damit verbundenen Verkauf der schon

erschlossenen Grundstücke.

2. Organe der Gesellschaft

Die Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung,

der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung.


3. Aufsichtsrat

37

Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:

Dr. Michael Hohl Oberbürgermeister Vorsitzender

Ferdinand Kaiser

Florian Rieger

Oliver Gerhards Stadtrat

4. Geschäftsführung

Dipl.-Betriebswirt

Andreas von Imhoff

Ulrich Pfeifer Stadtdirektor


38

5. Gewinn- und Verlustrechnung 2009

2008

T€

2009

T€

Umsatzerlöse 1.037 1.413

Sonstige betriebliche Erträge 0 20

Materialaufwand - 621 - 985

Personalaufwand - 17 - 17

Abschreibungen - 2 - 2

Sonstige betriebliche Aufwendungen - 55 - 56

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 56 12

Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 17 - 13

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Steuern vom Einkommen, Ertrag und

Vermögen

381 372

- 107 - 105

Sonstige Steuern - 5 - 5

Jahresüberschuss/-fehlbetrag 269 262

6. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum 31.12.2009 betrug der Stand der Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten 1.185.681,66 €.


7. Lagebericht

39

Im Jahr 2009 wurde der Planansatz bezüglich der verkauften

Flächen eingehalten. Der Absatz an Nettobauland erhöhte sich

im Vergleich zum Vorjahr wieder. Im abgelaufenen Geschäftsjahr

konnten 8.997 m 2 Nettobauland veräußert werden, so dass der

Restbestand an Nettobauland zum 31.12.2009 noch 31.094 m 2

beträgt.

Aufgrund hoher Kostendisziplin, konnte ein positives

Jahresergebnis erzielt werden. Obgleich Risiken des

Abverkaufes, abhängig von der Wirtschaftsentwicklung nicht

verneint werden dürfen, ist es doch in 2009 gelungen, die

Verkaufsgeschwindigkeit hoch zu halten, so dass nach guten

Verkaufserfolgen in den ersten Monaten 2010 davon

auszugehen ist, dass 2010 der Umsatz sich ebenfalls

zufriedenstellend entwickelt. Die Finanzlage ist als sehr gut zu

bezeichnen, notwendige Investitionen können aus Eigenmitteln

finanziert werden.

Als zukünftige Risiken können neben allgemeinen Risiken

langfristig die Erschöpfung der Erschließungsfläche in Betracht

kommen.


40

I) GEMEINNÜTZIGE BAYREUTHER

WOHNUNGSBAUGENOSSENSCHAFT e.G.

Die Wohnungsbaugenossenschaft (GBW) wurde am 29.03.1934 ge-

gründet und am 17.05.1934 in das Genossenschaftsregister beim

Amtsgericht Bayreuth eingetragen.

1. Unternehmensgegenstand

Die Genossenschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nut-

zungsformen bewirtschaften, errichten, erwerben, vermitteln und

betreuen. Sie kann alle im Bereich der Wohnungs- und Immobi-

lienwirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden

Aufgaben übernehmen. Hierzu gehören Gemeinschaftsanlagen

und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbebetriebe,

sowie soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und

Dienstleistungen. Beteiligungen sind zulässig.

2. Organe der Genossenschaft

Die Organe der Genossenschaft sind der Vorstand, der Aufsichtsrat

und die Generalversammlung.


3. Vorstand

41

Markus-Patrick Keil Geschäftsführer

Thomas Holzmüller Architekt

Dr. Wolfgang Schwarz Präsident des Sozialgerichtes

Bayreuth, bis 31.12.2009

Dr. jur. Thomas Mronz Rechtsanwalt, ab 01.04.2010

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:

Harald Müller Bankkaufmann,

Vorsitzender

Herbert Guth Teamleiter Markt &

Integration, ARGE Stadt

Bayreuth,

stellv. Vorsitzender

Hans Joachim Röhrich Oberamtsrat,

bis 16.06.2009

Michael Frankl Beamter, ab 16.06.2009

Thomas Scharnagel Sparkassenfachwirt

Ulrich Pfeifer Stadtdirektor

Gerd Frech Geschäftsführer i. R.

Uwe Hofmann Industriefachwirt

4. Mitgliederstand

Der Mitgliederstand betrug zum Ende des Geschäftsjahres

2008: 2.202 Mitglieder mit 9.931 Anteilen

2009: 2.163 Mitglieder mit 9.830 Anteilen

Die Stadt Bayreuth ist mit 709 Geschäftsanteilen die mit der

höchsten Anzahl von Geschäftsanteilen beteiligte Institution.


42

5. Gewinn- und Verlustrechnung 2009

Umsatzerlöse

2008

T€

2009

T€

a) aus der Hausbewirtschaftung 5.541 5.480

b) aus der Betreuungstätigkeit 147 164

c) aus anderen Lieferungen und Leistungen

Bestandsveränderungen 102 1.178

Sonstige betriebliche Erträge 1.042 468

Aufwand Hausbewirtschaftung 4.336 4.396

Rohergebnis 2.501 2.900

Personalaufwand 1.316 1.254

Abschreibungen 517 495

Sonstige betriebliche Aufwendungen 347 815

Betriebsergebnis 321 336

Zinserträge 92 52

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 207 189

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

5

6

206 199

Sonstige Steuern 122 116

Jahresüberschuss 84 83

Einstellung in Ergebnisrücklagen 9 8

Bilanzgewinn 75 75


43

6. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum 31.12.2009 betrug der Stand der Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten 5.909.432,86 €.

7. Personalbestand

Beschäftigte am 31.12.2009:

Vollzeit Teilzeit Gesamt

Geschäftsführer 1 1

Kaufm. Mitarbeiter/

innen 6 3 9

Auszubildende 1 1

Techn. Mitarbeiter 1 1

Mitarbeiter im Regiebetr./

Hauswarte, etc. 13 3 16

Gesamt 22 6 28

Im Vergleich hierzu die Zahl der Beschäftigten am 31.12.2008:

Vollzeit Teilzeit Gesamt

Geschäftsführer 1 1

Kaufm. Mitarbeiter/

innen 6 3 9

Auszubildende 1 1

Techn. Mitarbeiter 1 1

Mitarbeiter im Regiebetr./

Hauswarte, etc. 13 3 16

Gesamt 22 6 28


8. Lagebericht

44

Die wirtschaftliche Lage der GBW ist geordnet; die Ertragslage

war im Berichtsjahr zufriedenstellend. Zu berücksichtigen ist bei

dieser Beurteilung der Instandhaltungsstau der Wohngebäude,

welcher zukünftig einen wesentlichen Einfluss auf die

Ertragslage haben wird.

Für die überschaubare Zukunft (Zeitraum 5 Jahre) sind keine

bestandsgefährdenden Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennbar; andere Risiken

mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens, Finanz- und

Ertragslage sind ebenfalls nicht erkennbar.

Durch die gezielte Bestandsentwicklung mit der energetischen

Sanierung von Häusern kann die Vermietbarkeit langfristig

gesichert werden. Aufgrund der Pläne zur weiteren Novellierung

der EnEV ist in den nächsten Jahren mit höheren

Investitionskosten zu rechnen, die eine Verdrängung

einkommensschwächerer Mieterhaushalte zur Folge haben

kann. Ein weiteres Risiko besteht in dem zu erwartenden

Bevölkerungsverlust in der Stadt um im Landkreis Bayreuth.

Dadurch verschärft sich die Konkurrenzsituation und die

Leerstände können steigen.

Für das Jahr 2010 und 2011 beurteilen wir die Entwicklung der

GBW weiterhin positiv. In den beiden Jahren ist mit einer

weiteren Sollmietensteigerung aufgrund der fortwährenden

Modernisierungstätigkeit zu rechnen. Die Ertragslage wird

aufgrund der Wirtschaftlichkeit der Modernisierungsmaßnahmen

stabil bleiben. Die Bestandsqualität wird sich weiterhin

verbessern.

Die Akquisition von Eigentümergemeinschaften wird als

Geschäftsfelderweiterung aktiv betrieben. In 2010 konnten

weitere Treuhandverwaltungen dazu gewonnen werden. Es wird

immer deutlicher sichtbar, dass sich die WEG- und

Treuhandverwaltungen zu einem wichtigen Standbein entwickeln

und somit zur Beschäftigungssicherung und

Deckungsbeitragserzielung bei der GBW beitragen.


45

J) BSG BAYREUTHER SCHLACHTHOF GMBH

Die Stadt Bayreuth ist Alleingesellschafterin der zum 23.03.1989

gegründeten BSG Bayreuther Schlachthof GmbH, deren

Stammkapital 485.727,29 € beträgt. Der Stadtrat hatte in den

Jahren 1990 – 1992 die Durchführung des Schlachthofneubaus mit

einem Investitionsvolumen von 13,87 Mio € (brutto) genehmigt.

1. Unternehmensgegenstand

Gegenstand des Unternehmens ist die technische und organi-

satorische Planung, die Errichtung und der Betrieb eines Vieh-

und Schlachthofes in Bayreuth mit allen damit zusammenhän-

genden Geschäften.

2. Organe der Gesellschaft

Die Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung,

der Aufsichtsrat und die Geschäftsführer.


3. Aufsichtsrat

46

Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:

Dr. Michael Hohl Oberbürgermeister,

Vorsitzender

Ernst-Rüdiger Kettel Stadtrat,

stellv. Vorsitzender

Klaus Klötzer Stadtrat

Jörg Grieshammer Stadtrat

Dr. Helmut Zartner Stadtrat

Dipl.-Designerin

Sigrid

Engelbrecht Stadträtin, MdL

Dr. Harald Rehm Stadtrat

Iris Jahn Stadträtin

Andreas Küffner Stadtrat

Dipl.-Sozialwirtin Müller- Stadträtin

Christa

Feuerstein

4. Geschäftsführung

Dr. Friedrich Moreth Ltd. Veterinärdirektor

Dipl.-Kfm.

Konrad

Ohla Ltd. Verwaltungsdirektor

Ulrich Pfeifer Stadtdirektor


47

5. Gewinn- und Verlustrechnung 2009

2008

T€

2009

T€

Umsatzerlöse 2.507 2.132

Sonstige betriebliche Erträge 261 253

Materialaufwand 1.023 937

Personalaufwand 482 533

Abschreibungen 340 334

Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.171 1.026

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5 0

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 76 68

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

- 319 - 513

Sonstige Steuern 12 12

Erträge aus Verlustübernahme 331 525

Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0

6. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum 31.12.2009 betrug der Stand der Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten 1.423.947,95 €.


7. Personalbestand

Beschäftigte am 31.12.2009

48

städtische eigene

Bedienstete Bedienstete Gesamt

Verwaltung 1 1 2

Maschinenpersonal 3 2 5

Betriebspersonal 1 9 10

Teilzeitbeschäftigte 0 3 3

Geschäftführer 1 2 3

Gesamt 6 17 23

Im Vergleich hierzu die Zahl der Beschäftigten am 31.12.2008

städtische eigene

Bedienstete Bedienstete Gesamt

Verwaltung 1 2 3

Maschinenpersonal 3 2 5

Betriebspersonal 1 9 10

Teilzeitbeschäftigte 0 2 2

Geschäftführer 1 2 3

Gesamt 6 17 23

8. Lagebericht

Die Struktur und der Geschäftsverlauf des Unternehmens

wurden weiterhin durch das Schlachtaufkommen von zwei

Großschlächtern bestimmt. Diese Abhängigkeit führte im

abgelaufenen Geschäftsjahr zu erheblichen Umsatzeinbrüchen

mit gravierenden Folgen. Mit insgesamt 129.518 Schlachtungen

wurde das Vorjahresergebnis bei weitem nicht erreicht (-21,8 %).

Die Ursache hierfür war, dass ein Schlachter nach Einstellung

seiner Schweineschlachtungen im Vorjahr zur Jahresmitte nun

auch die Rinderschlachtungen und ihre betriebliche Tätigkeit

eingestellt und damit den Standort hier aufgegeben hat. Folglich

gingen die Umsatzerlöse um 15 % auf 2,132 Mio. € zurück.


49

Die reduzierte Geschäftstätigkeit führte jedoch auf der

Aufwandsseite nicht in gleichem Maße zu Kosteneinsparungen.

Die Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen

Geschäftstätigkeit reduzierten sich um 12,4 %, wobei bei

Reparaturen und beim Personal die Ausgaben zunahmen. Diese

Umstände führten zu einer Erhöhung des Jahresfehlbetrags vor

Verlustübernahme auf 525 T€ (Vorjahr 331 T€).

Der Rückzug des 2. Großschlächters erhöht die Abhängigkeit

von dem noch verbleibenden und erschwert es außerordentlich,

ein wirtschaftlich zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen.

Inzwischen ist auch ein gewisser Erneuerungsbedarf bei

maschinellen Anlagen gegeben. Ebenso steigen die

Anforderungen an Hygiene und Betriebssicherheit.

Unter Abwägung der wirtschaftlichen Umstände und der

Wettbewerbssituation hat sich die Gesellschafterin entschlossen,

über eine EU- weite Ausschreibung eine Mehrheitsbeteiligung an

der Gesellschaft anzubieten. Das Verfahren ist abgeschlossen,

die Mehrheitsbeteiligung soll im nächsten Geschäftsjahr zum

Tragen kommen. Eine Steigerung der Umsatzerlöse und

Verbesserung des Ergebnisses wird erwartet.


50

K) BAYREUTHER MEDIEN GMBH

Der Stadtrat Bayreuth hat in seiner Sitzung am 28.04.1999 die Grün-

dung einer Mediengesellschaft zwischen der Stadt Bayreuth und

dem Nordbayerischen Kurier beschlossen. Das Stammkapital beträgt

25.000 € und wurde zu gleichen Teilen von der Stadt Bayreuth und

der Firma Nordbayerischer Kurier GmbH & Co. Zeitungsverlag KG

aufgebracht.

1. Unternehmensgegenstand

Gegenstand des Unternehmens ist die optimale Präsentation der

Stadt Bayreuth, ihrer Infrastruktur, ihrer Institutionen sowie ihres

gesellschaftlichen Lebens in Vereinigungen, Verbänden und Initiativen.

Mit der Schaffung und Vermarktung einer informativen

Internetplattform soll der virtuelle Besucher der Stadt möglichst

kompetent informiert werden.

2. Organe der Gesellschaft

Die Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung,

der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung.

3. Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:

Dr. Michael Hohl Oberbürgermeister,

Vorsitzender

Stephan Müller Stadtrat

Dr. Laurent Fischer Kurier-Verleger

Wolfgang Ellwanger Kurier-Verleger


4. Geschäftsführung

51

Joachim Oppold Leiter des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit

der Stadt Bayreuth

Markus Spona Kaufmännischer Geschäftsführer

5. Gewinn- und Verlustrechnung 2009

2008

T€

2009

Umsatzerlöse 15 15

Personalaufwand 11 5

Sonstige betriebliche Aufwendungen 4 10

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0

Ergebnis der gewöhnlichen

Geschäftstätigkeit

Steuern vom Einkommen und vom

Ertrag

T€

1 0

0 0

Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1 0

6. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum 31.12.2009 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten.

7. Personalbestand

Die Geschäftsführung der Gesellschaft obliegt zwei Geschäftsführern,

von denen ein Geschäftsführer im Rahmen einer Nebentätigkeit

für die Gesellschaft tätig ist.


8. Lagebericht

52

Der Erfolg der Bayreuther Medien GmbH basiert auf der Nutzung

des Internetportals www.bayreuth.de durch lokale und regionale

Unternehmen als Werbeplattform. Mit dem Medium Internet zur

Bewerbung ihrer Produkte und Dienstleistungen sind

Unternehmen der Region jedoch noch nicht so sehr vertraut wie

im nationalen Vergleich. Jedoch wird hier nach wie vor mittelund

langfristig ein Wachstum des lokalen Internet-Werbemarktes

erwartet.

Auch die Stadt Bayreuth pflegt ihre Internetpräsenz auf

www.bayreuth.de tagesaktuell und baut sie laufend aus. Der

Auftritt umfasst inzwischen ca. 1.000 Internetseiten und knapp

2.000 Veranstaltungshinweise. Letztere werden in einem

funktionalen und einfach zu bedienenden

Veranstaltungskalender aufbereitet.

Für bayreuth.de wurde 2009 ein Videomodul beschafft. Die Stadt

präsentiert sich jetzt im Internet mit einer ganzen Reihe von

Image-Videos zu den unterschiedlichsten Themen und

Veranstaltungen – vom Sport bis zur Kultur, von Themen der

Jugend und Freizeitgestaltung bis hin zu den Bayreuther

Festspielen. Um die Attraktivität des Auftritts weiter zu erhöhen,

wurde eine Twitterseite entwickelt.

Schließlich wurde mit der Entwicklung eines neuen interaktiven

Stadtplans begonnen, der im Frühjahr 2010 in den Auftritt

integriert werden soll.

Um die Attraktivität der Internet-Angebote weiter auszubauen,

werden weiterhin Anstrengungen unternommen, die Inhalte noch

aktueller, multimedialer und interaktiver zu gestalten. Dazu

werden und wurden auf Seiten des Nordbayerischen Kuriers die

Kapazitäten im Bereich der Online-Redaktion, der Online-

Vermarktung und die technischen Produktionsmöglichkeiten

insbesondere für multimediale Inhalte weiter ausgebaut.

Der Bestand der Bayreuth Medien GmbH wird durch die Übernahme

bzw. Tragung der Aufwendungen durch die

Nordbayerische

gesichert.

Kurier GmbH & Co. Zeitungsverlag KG


53

Der Jahresabschluss lag zum Zeitpunkt der Erstellung des

Beteiligungsberichts noch nicht vor und konnte deshalb nicht

berücksichtigt werden.

L) NEUE MATERIALIEN BAYREUTH GMBH

Der Stadtrat Bayreuth hat in seiner Sitzung am 29.03.2000 beschlossen,

an der Neue Materialien Bayreuth GmbH einen Stammkapitalanteil

von 12.500 € zu übernehmen.

In seiner Sitzung am 29.04.2009 beschloss der Stadtrat Bayreuth,

der angestrebten Änderung der Gesellschafteranteile an der Neuen

Materialien Bayreuth GmbH, mit einer Maßgabe, zuzustimmen. Im

Rahmen der Gesellschafterversammlung am 30.06.2009 wurde der

Gesellschaftsvertrag der Neue Materialien Bayreuth GmbH

vollständig neugefasst.

1. Unternehmensgegenstand

Die Gesellschaft verfolgt den Zweck, Forschung und Entwicklung

auf dem Gebiet Materialwissenschaften und Werkstofftechnik

zu betreiben, mit dem Ziel, die technologischen und

wirtschaftlichen Wirkungspotenziale der Region Nordbayern,

insbesondere der mittelständischen Unternehmen und damit des

Wirtschaftsstandorts zu stärken.

Das Stammkapital beträgt 50.000 €

Hiervon entfallen auf:

� Freistaat Bayern 27.500 € = 55 %

Stadt Bayreuth 7.500 € = 15 %

� Universität Bayreuth 4.500 € = 9 %

� IHK für Oberfranken Bayreuth 2.500 € = 5 %

� IHK zu Coburg 2.500 € = 5 %

� HWK für Oberfranken 2.500 € = 5 %

� Herr Prof. Dr. Volker Altstädt 1.500 € = 3 %

� Herr Prof. Dr. Uwe Glatzel 500 € = 1 %

� Herr Prof. Dr. Walter Krenkel 500 € = 1 %

� Frau Prof. Dr. Monika Willert-Porada 500 €

-----------

50.000 €

= 1 %

---------

= 100 %


54

M) BBC BAYREUTH GMBH & CO. KG

Mit Gesellschaftsvertrag, unterzeichnet am 29.07. bzw. 01.08.2002,

ist die Firma BBC Bayreuth GmbH & Co. KG gegründet worden.

Zum 31. Mai 2009 sind folgende Kommanditisten gemäß Bilanz

vorhanden:

- Treuhand Kommanditist 8.750 €

- Programm- und Werbegesellschaft mbH“ 5.000 €

- Hoppe 3.750 €

- BEW 3.750 €

Gesamt 21.250 €

1. Gesellschaftszweck

Aufgabe der Gesellschaft ist die Förderung des Sports in Bayreuth

und Umgebung durch

- Beteiligung an Gesellschaften, die unmittelbar oder mittelbar

den Spielbetrieb im Leistungs- und Breitensport steuern sowie

an Gesellschaften, die diese Steuerung unterstützen und

branchenaffine Geschäftsfelder zum Gegenstand haben, wie

Eventorganisation, Merchandising, Vermarktung von Sportstätten

und Werberechten, Sportstättengastronomie oder Fitnesseinrichtungen,

- Entwicklung von Konzepten zur Etablierung von

Hochleistungssportarten auch außerhalb von Ballungsgebieten,

- Schaffung eines geeigneten Umfelds für die Vorbereitung und

Durchführung sportlicher Veranstaltungen.


55

Das Wirtschaftsjahr der Gesellschaft weicht vom Kalenderjahr ab

und endet jeweils zum 31. Mai.

2. Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung

und die Geschäftsführung.

3. Geschäftsführung

BBC Bayreuth Verwaltungs GmbH,

Geschäftsführer: Manfred Schöttner

4. Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.06.2008 bis 31.05.2009

2008 1


2009 1

Sonstige betriebliche Aufwendungen,

verschiedene betriebliche Kosten

a) Versicherungen, Beiträge, Abgaben 0,00 180,00

b) Verschiedene betriebliche Kosten 2.530,35 2.605,12

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 325,00 325,00

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.000,00 1.000,00

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit


- 3.205,35 - 3.460,12

Jahresfehlbetrag 3.205,35 3.460,12

1

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft beginnt am 01. Juni eines Jahres und

endet am 31. Mai des Folgejahres.


56

Der Jahresabschluss lag zum Zeitpunkt der Erstellung des

Beteiligungsberichts noch nicht vor und konnte deshalb nicht

berücksichtigt werden.

N) BBC BAYREUTH SPIELBETRIEB GMBH

Mit Gesellschaftsvertrag, unterzeichnet am 31.07.2002, ist die Firma

BBC Bayreuth Spielbetrieb GmbH gegründet worden.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25.000 € und wird zum

31.05.2008 wie folgt gehalten:

• BBC Bayreuth GmbH & Co KG 24.750 €

• Basketball Club Bayreuth e.V. 250 €

1. Gesellschaftszweck

Die Gesellschaft hat zum Gegenstand:

- Die Teilnahme an Sportwettbewerben

- Die Aus- und Weiterbildung von Hobby- und Berufssportlern

- Die Durchführung von Sport- und Freizeitveranstaltungen

jeder Art

- Die Inanspruchnahme, den Verkauf und die Verwertung

von Werbe-, Vermarktungs- und Lizenzrechten aller Art

- Die Produktion und den Verkauf von Werbeartikeln und

Informationsschriften.

Die Gesellschaft ist berechtigt, gleichartige oder ähnliche

Unternehmen zu erwerben, sich daran zu beteiligen oder ihre

Vertretung oder Geschäftsführung zu übernehmen.


57

O) REGIONALMANAGEMENT STADT UND LANDKREIS

BAYREUTH GBR

Mit Wirkung vom 01.12.2007 schlossen die Stadt Bayreuth und

der Landkreis Bayreuth einen Gesellschaftsvertrag zur

Errichtung einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts mit dem

Namen „Regionalmanagement Stadt und Landkreis Bayreuth“.

Das Gesellschaftskapital beträgt 10.000 € als Festkapital, wobei

Stadt und Landkreis Bayreuth hiervon jeweils die Hälfte tragen.

Stadt und Landkreis sind je zur Hälfte an der Gesellschaft

beteiligt.

1. Unternehmensgegenstand

Gegenstand des Unternehmens ist die gemeinsame Entwicklung

des Raumes Bayreuth (Stadt und Landkreis). Ziel ist die

Steigerung der Wertschöpfung durch querschnittsorientierte

Strategien und Maßnahmen. Das Handlungskonzept für ein

Regionalmanagement bietet hierfür Orientierung und Anregung.

2. Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung

und die Geschäftsführung.

3. Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung und Vertretung sind beide Gesellschafter

gemeinsam berechtigt und verpflichtet.


58

4. Gewinn- und Verlustrechnung 2009

2008

T€

2009

T€

Sonstige betriebliche Erträge 205 440

Materialaufwand 0 0

Personalaufwand 120 198

Abschreibungen 3 7

Sonstige betriebliche Aufwendungen 45 165

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

37 70

Gewinn 37 70

5. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum 31.12.2009 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten.


59

P) ENPLUS EG

Die Genossenschaft wurde am 18.12.2007 von neun Mitgliedern –

allesamt kommunale Gasversorgungsunternehmen – gegründet und

am 15.01.2008 ins Genossenschaftsregister eingetragen. Die

Aufnahme des operativen Geschäftsbetriebs erfolgte durch den

Abschluss der Gasein- und verkaufsverträge für die Vollversorgung

der Mitglieder zum 01.10.2008. Mit Beschluss der

Generalversammlung vom 21.10.2008 wurde die BEW Bayreuther

Energie- und Wasserversorgungs- GmbH als zehntes Mitglied

aufgenommen.

1. Unternehmensgegenstand

Die enPlus eG ist ein Einkaufsverbund für die gemeinsame

Beschaffung von Energie, insbesondere der Ein- und Verkauf

von Gas zur Versorgung der Mitglieder. Ziel ist es, die örtliche

Energieversorgung zu stärken sowie die Erbringung von

unterstützenden Dienstleistungen für die Mitglieder. Die enPlus

eG verfolgt primär keine Gewinnerzielungsabsicht.


2. Organe der Gesellschaft

Vorstand:

60

Prof. Dr. Norbert Menke (Vorstand Stadtwerke Würzburg AG)

Reinhold Müller (Geschäftsführer EFG Erdgas

Forchheim GmbH) (bis 31.12.2009)

Klaus Rubach (Geschäftsführer Stadtwerke Bam-

berg, Energie- und Wasserversor-

gungs- GmbH) (ab 01.01.2010)

Bevollmächtigter iSv § 57 Abs. 5 GenG iVm § 12 der Satzung

Klaus Rubach (Geschäftsführer Stadtwerke Bam-

berg, Energie- und Wasserversor-

gungs- GmbH) (bis 31.12.2009)

Dr. Hans Partheimüller (Geschäftsführer der infra fürth

3. Gewinn- und Verlustrechnung 2009

gmbh) (ab 01.01.2010)

2008

T€

Umsatzerlöse 40.037 121.018

Sonstige betriebliche Erträge 90 101

Materialaufwand 40.084 121.038

Sonstige betriebliche Aufwendungen 43 81

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11 75

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 11 75

Ertragssteuern 4 21

2009

T€

Jahresüberschuss/-fehlbetrag 7 54


61

4. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum 31.12.2009 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten.

5. Personalbestand

Die enPlus eG verfügt über kein eigenes Personal. Sie bedient

sich der Unterstützung der Mitgliedsunternehmen gegen

Aufwandsumlage.

6. Lagebericht

Die enPlus eG ist eine horizontale Kooperation für die

Energiebeschaffung und bietet den Mitgliedern ökonomische und

nicht-ökonomische Vorteile. Die Perspektiven der

Genossenschaft werden vom Vorstand positiv eingeschätzt.

Diese Einschätzung wird durch die Entwicklung der

grundlegenden Rahmenbedingungen im Branchenumfeld

gestützt. Im Hinblick auf die starke Konvergenz der Strom- und

Gasmärkte und die damit verbundene Konvergenz der Prozesse

und Systeme im Beschaffungsmanagement, erwartet der

Vorstand mittelfristig eine Ausdehnung der Geschäftstätigkeit auf

den Stromeinkauf für einzelne Mitglieder sowie die Aufnahme

neuer Mitglieder.


62

Q) BAYREUTHER FESTSPIELE GMBH

Im Juli 1986 wurde die Wolfgang Wagner GmbH, Bayreuth durch

Herrn Wolfgang Wagner als Alleingesellschafter gegründet. Das

Stammkapital wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom 24. März 1987 von 50.000 DM auf 400.000

DM erhöht. Gleichzeitig wurde die Firma in „Bayreuther

Festspiele GmbH“ geändert.

Seit dem 01.09.2008 sind mit je einem Viertel neue

Gesellschafter:

- die Bundesrepublik Deutschland

- der Freistaat Bayern

- die Stadt Bayreuth

- die Gesellschaft der Freunde Bayreuth e.V.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 204.516,75 €

(400.000 DM).

Das Geschäftsjahr beginnt jeweils am 01. Oktober und endet am

30. September des folgenden Jahres.

1. Gesellschaftszweck

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Kunst und Kultur,

insbesondere durch den Betrieb der Bayreuther Festspiele sowie

durch jede Tätigkeit, die dem Betrieb der Festspiele förderlich ist.

2. Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung

und die Geschäftsführung.


3. Geschäftsführung

63

- Frau Katharina Wagner, Bayreuth

- Frau Eva Wagner-Pasquier, Bayreuth.

4. Verwaltungsrat

Der Verwatungsrat setzt sich zusammen aus:

- zwei Mitgliedern des Freistaates Bayern

- zwei Mitgliedern der Bundesrepublik Deutschland

- zwei Mitgliedern der Stadt Bayreuth

- zwei Mitgliedern der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth

Als Vertreter wurden in 2009 in den Verwaltungsrat folgende

Personen entsandt:

- Für den Freistaat Bayern:

- Herr Ministerialdirigent Toni Schmid (Vorsitzender)

- Herr Ministerialdirektor Dr. Michael Bauer

- Für die Bundesrepublik Deutschland:

- Herr Ministerialrat Björn Deicke

- Herr VA Herbert Begri

- Für die Stadt Bayreuth:

- Herr Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl

- Herr Carsten Hillgruber, Referent für Soziales und kulturelle

Angelegenheiten

- Für die Gesellschaft der Freunde:

- Herr Dr. Karl Gerhard Schmidt (stellv. Vorsitzender)

- Herr Staatsminister a.D. Dr. Georg Freiherr von Waldenfels


64

5. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2008/2009

2007/08

T€

2008/09

T€

Umsatzerlöse 7.357 7.741

Andere aktivierte Eigenleistungen 565 0

Sonstige betriebliche Erträge 804 805

Erträge aus Zuschüssen 5.534 6.140

Personalaufwand - 11.849 - 12.162

Sonstige betriebliche Aufwendungen - 1.623 - 1.662

Betriebsergebnis 788 862

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 68 32

Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 17 - 5

Ergebnis der gewöhnlichen

Geschäftstätigkeit

839 889

Sonstige Steuern und Abgaben - 259 - 285

Jahresüberschuss / -fehlbetrag 580 604

Gewinnvortrag / Verlustvortrag - 756 - 176

Zuführung Projektrücklage 0 - 410

Bilanzgewinn / -verlust - 176 18

6. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum 30.09.2009 betrug der Stand der Verbindlichkeiten

gegenüber Kreditinstituten 149.641,15 €.

7. Personalbestand

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 60 Arbeitnehmer bei der

Gesellschaft beschäftigt. Dabei handelt es sich um

Stammpersonal, das während des gesamten Jahres beschäftigt

war. Während der Festspielzeit wird sog. Saisonpersonal

angestellt. Die durchschnittliche Zahl dieser Arbeitnehmer belief

sich auf 681.


8. Lagebericht

65

Auch für die folgenden Jahre kann von einer Vollauslastung der

Festspielaufführungen ausgegangen werden. Dies bestätigen

alleine schon die umfangreichen Wartelisten (mit Wartezeiten bei

Neubestellungen von durchschnittlich ca. 10 Jahren). Aus

diesem Grund sind die Umsatzerlöse aus den Kartenverkäufen

auf lange Zeit gesichert. Dies ist auf den herausragenden Ruf

der Festspiele zurückzuführen, dessen Bewahrung weiterhin als

große Herausforderung und Chance für die Geschäftsführung

gesehen wird.

Allerdings können die Eintrittspreise nicht weiter so drastisch

angehoben werden, da es eine Intention der Festspielleitung ist,

den Zugang zu den Festspielaufführungen möglichst allen

sozialen Schichten und Einkommensgruppen offenzuhalten. Dies

steht vor allem in der Intention des Festspielgründers Richard

Wagner.

Folgende Baumaßnahmen sind geplant: Eine Probebühne mit

Mehrzweckhalle.

Als besondere Risiken stellen sich vor allem der Abschluss der

Tarifverträge für das Orchester und den Chor und die

Neubaumaßnahme dar. Dies vor allem unter dem Aspekt, dass

in beiden Fällen eine Finanzierung nur durch gesteigerte

öffentliche und private Zuwendungen gewährleistet werden kann.

Die Neubaumaßnahme wird allerdings nur bei vorab gesicherter

Finanzierung in Angriff genommen. Die Planungen hierzu laufen

derzeit.


66

R) BF MEDIEN GMBH

Die Gesellschaft wurde mit notariellem Vertrag vom 22. Januar

2008 von der Bayreuther Festspiele GmbH und Frau Katharina

Wagner gegründet. Die Bayreuther Festspiele GmbH hat bei der

Gründung 70% der Gesellschaftsanteile übernommen, Frau

Katharina Wagner die restlichen 30%. Die Gesellschaft wurde

mit einem Stammkapital von 25.000 € ausgestattet und dieses ist

bisher zu 50% einbezahlt.

Seit 06.05.2009 hält die Bayreuther Festspiele GmbH 100% der

Anteile an der BF Medien GmbH und diese wird dadurch - noch

mehr als bisher - mittelbar ein Unternehmen der öffentlichen

Hand.

Das Geschäftsjahr beginnt jeweils am 01. Oktober und endet am

30. September des folgenden Jahres.

1. Gesellschaftszweck

Zweck der Gesellschaft ist die gewerbliche Nutzung von Rechten

und Produkten aus dem Bereich der darstellenden Kunst,

insbesondere des Musiktheaters.

2. Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung

und die Geschäftsführung.

3. Geschäftsführung

- Wolfgang Wagner, Regisseur (bis zum 8. Dezember 2008)

- Katharina Wagner, Regisseurin


67

4. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2008/2009

2008

T€

2008/09

T€

Umsatzerlöse 244 1.196

Materialaufwand -10 -10

Produktionskosten -335 -435

Gastspiel Abu Dhabi -206

Kinderoper -201

Einführungsvorträge -18

Lounge -40

Gesamter Produktionsaufwand -345 -910

Rohergebnis -101 286

Personalaufwand -25 -59

Sonstige betriebliche Aufwendungen -7 -53

Ergebnis der gewöhnlichen

Geschäftstätigkeit

Steuern vom Einkommen und vom

Ertrag

-133 174

0 -17

Jahresüberschuss/-fehlbetrag -133 157

5. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum 30.09.2009 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten.

6. Personalbestand

Im Berichtsjahr war ein Arbeitnehmer bei der Gesellschaft

beschäftigt.


7. Lagebericht

68

Für die 99. Bayreuther Festspiele, die im Juli / August 2010

stattfinden, wird es erneut eine „Public-Viewing“ Veranstaltung

geben, sowie die Möglichkeit via „Live-Streaming“ eine

Vorstellung im Internet live verfolgen zu können. Daneben wird

eine neue DVD produziert.

Neben Kinderopern und Einführungsvorträgen soll das Angebot

bei den 99. Festspielen zudem um eine neue Reihe von

Lesungen unter dem Titel „Zäsuren – Bayreuther

Festspielgespräche“ ergänzt werden, zu denen prominente

Denker und Intellektuelle unserer Gesellschaft mit einem

Dramaturgen und den Zuschauern über die Aufführungen und

Randthemen der Werke diskutieren und philosophieren.

Die BF Medien GmbH kann bereits jetzt auf ein Konglomerat von

sehr verlässlichen Partnern und Sponsoren blicken, die in der

Wiederholung ihres Engagements unter Beweis gestellt haben,

dass Sie fest zu den Bayreuther Festspielen und der für sie im

Bereich der Vermarktung tätigen BF Medien GmbH stehen.

Diese Art der Projektfinanzierung birgt einzig und alleine das

Risiko, dass einer der Partner oder Sponsoren aufgrund eigener

wirtschaftlicher Lage sein Engagement reduzieren muss.

Allerdings sind derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken

erkennbar.

Die Planungen für 2012 sehen bereits ein Gastspiel des

Orchesters nach Barcelona vor, bei dem drei Opern der dann

vorangegangenen Festspiele konzertant zu Gehör gebracht

werden sollen.

Mit der Firma Opus Arte, einer Tochtergesellschaft des Royal

Opera House in London, wurde am 25. August 2009 ein

Vertriebsvertrag, als sog. Basisvertrag geschlossen. Der Vertrag

gilt für die mediale Verwertung ausgewählter Produktionen bis

zum Jahr 2014.

Zudem bestehen Producerverträge mit der United Motion KG, die

sich auf das Public Viewing beziehen.

Aufgrund dieser Aspekte und den bisher geschaffenen Partnerund

Sponsorenstrukturen sehen wir für das Unternehmen

insgesamt gute bis sehr gute Entwicklungschancen.


69

Zusammenfassung

der städtischen Beteiligungen und Unternehmen über 5%

zum 31.12.2009 in tabellarischer Form:

a) Unternehmen, bei denen das Jahresergebnis 2009 bereits ermittelt ist:

Beteiligungen

der

Stadt Bayreuth

Anteil am Kapital bzw.

Kommanditeinlage

unmittelbar

mittelbar

über

Stamm-

kapital

bzw.

Kommanditeinlage

Anlage 1

Anteil

der

Ergebnis Ergebnis

Stadt 2008 2009

% % T€ T€ T€ T€

Stadtwerke Bayreuth Holding GmbH 100,00 12.279 12.279 - 3.760 + 1.000

BEW Bayreuther Energie- und

1) 75,10 StW-H 8.181 6.144 + 6.110 + 11.936

Wasserversorgungs- GmbH

BVB Bayreuther Verkehrs- und

1)

Bäder- GmbH

100,00 StW-H 6.136 6.136 - 9.077 - 8.315

BEH Bayreuther Energiehandel GmbH 1)

100,00 StW-H 50 50 - 32 - 19

BTB Bayreuther Thermalbad GmbH 66,67 4.602 3.068 + 16 - 21

GEWOG Wohnungsbau- und

Wohnungsfürsorgegesellschaft der

Stadt Bayreuth mbH

99,96 6.794 6.792 + 356 + 1.776

Hohlmühle Bayreuth GmbH 40,00 512 205 + 269 + 262

Gemeinnützige Bayreuther

Wohnungsbaugenossenschaft eG

Bayreuther Schlachthof GmbH 1)

7,21 + 84 + 83

100,00 486 486 - 331 - 525

Bayreuther Medien GmbH 50,00 25 12,5 + 1 0

Regionalmanagement Stadt und

Landkreis Bayreuth GbR

50,00 10 5 + 37 + 70

enPlus eG 7,51 BEW 100 7,5 + 7 + 54

Bayreuther Festspiele GmbH 2)

BF Medien GmbH 2)

BBC Bayreuth GmbH & Co. KG 3)

25,00 204,5 51,1 + 580 + 604

25,00

1) vor Verlustausgleich bzw. Gewinnablieferung

Bayreuther

Fest-

spiele

GmbH

2) abweichendes Wirtschaftsjahr: 01.10.2008 – 30.09.2009

3) abweichendes Wirtschaftsjahr: 01.06.2008 – 31.05.2009

25 6,25 - 133 + 157

13,25 BEW 21 4 - 3 - 3


) Unternehmen, bei denen das Jahresergebnis 2009 noch nicht ermittelt ist:

Beteiligungen

der

Stadt Bayreuth

BBC Bayreuth Spielbetrieb GmbH 3)

70

Anteil an Kapital bzw.

Kommanditeinlage

unmittelbar

mittelbar

über

Stammkapital

bzw.

Kommanditeinlage

Anlage 1

Anteil

der

Ergebnis Ergebnis

Stadt 2008 2009

% % T€ T€ T€ T€

13,12 BBC + 40 -

Neue Materialien Bayreuth GmbH 15,00 50 7,5 - 364

3) abweichendes Wirtschaftsjahr: 01.06.2008 – 31.05.2009

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