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5 Phonologie (fonología) -

Einführung in die Sprachwissenschaft (Spanisch), SS 2006 Prof. Elisabeth Stark 5 Phonologie (fonología) Gegenstand der Phonologie: lautlicher Aspekt einer Sprache (einzelsprachlich) Begründer: Fürst Nikolaus Trubetzkoj (1890-1938), Vertreter des Prager Strukturalismus, Hauptwerk Grundzüge der Phonologie (1939); außerdem Roman Jakobson (1896- 1982) 5.1 Segmentale Phonologie 5.1.1 Zentrale Begriffe Phon (fono) = (konkreter, messbarer) Sprachlaut Phonem (fonema) = („abstrakter“) Sprachlaut, der in einer Sprache Bedeutung differenziert. (kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit einer Sprache) ← Grundfrage der Phonologie: Welche Merkmale von Sprachlauten können in einer Sprache bedeutungsunterscheidend sein? Allophone (alófonos) eines Phonems = Laute, die (a) untereinander keine Minimalpaare bilden (b) phonetische Ähnlichkeit aufweisen Man unterscheidet: • Freie oder fakultative Varianten (variantes libres) lassen sich unabhängig von ihrer Position beliebig gegeneinander vertauschen (ohne einen Bedeutungsunterschied hervorzurufen → verschiedene Aussprachen eines Worts auf parole-Ebene). Allerdings benutzt jeder Sprecher nur eine der Varianten, z.B. sp. calle: kastilische Prestigevariante [ka¥e] vs. • Normalaussprache [kaje] vs. rioplatensischer Regionalstandard [kaZe] vs. rioplatensische Substandardlautung [kaSe]. Die Laute sind Allophone ein und desselben Phonems. Kombinatorische Varianten treten in komplementärer Distribution (distribucíon complementaria) auf, z.B. wird das Phonem /l/ je nach Umgebung unterschiedlich realisiert → die jeweilige konkrete Realisierung ist vorhersagbar. Die Laute sind vorhersagbare Variationen (Allophone) ein und desselben Phonems, die nur auf der konkreten Ebene (parole) erscheinen: Minimalpaar = zwei Wörter, die sich nur durch ein Phonem unterscheiden z.B. /p/eso – /b/eso Methode: Kommutationstest Graphische Konvention: • Phone in eckige Klammern, z.B. [r] • Phoneme zwischen Schrägstriche, z.B. /r/ • Graphem in spitzen Klammern, z.B. 23

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