Gemeindebrief Feb - Mrz - Apr 2013 - GerhardDorothea

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Gemeindebrief Feb - Mrz - Apr 2013 - GerhardDorothea

Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Gemeindebrief

Feb - Mrz - Apr

2013

1


Inhalt / Impressum

Andacht .......................................................................... 3

Schwerpunktthema: Abendmahl .................................... 4

Grundlagen für das Abendmahl im Neuen Testa-

ment und der frühen christlichen Gemeinden ....... 4

Sakrament Abendmahl, Was meinen wir damit? ...... 6

Die Geschichte des Abendmahls.............................. 7

Wie und wo wir Abendmahl feiern, eine Einladung... 9

DIA-Vortrag über Pater Franklin Rodriguez ................. 10

Traditionen in der Fasten- und Osterzeit ...................... 11

Die Pfadfinder laden ein ............................................... 13

Der besondere Gottesdienst ........................................ 14

Weltgebetstag der Frauen ............................................ 15

Ökumenische Homepage ............................................. 15

Seminar: Gottes Zuwendung leibhaftig erfahren .......... 16

Seminar: Seniorenbegleiter(in) werden ........................ 17

Wort des Lebens .......................................................... 17

Konfirmation 2013 ........................................................ 18

Freud und Leid ............................................................. 19

Veranstaltungskalender ............................................... 19

Gottesdienste ........................................................ 20-22

Schola St. Jakobus ...................................................... 22

Literarischer Abend ...................................................... 23

Geh zum KuKuK .......................................................... 24

Partnerschaft mit der Eglise reformé in Bois-Colombes26

Kirchentag in Hamburg ................................................ 27

Theologischer Gesprächskreis ..................................... 28

Männerarbeit ................................................................ 28

Vortrag „Ägypten –Wüstenväter“ .................................. 29

Rückenwind für Familien .............................................. 30

Seminare: Kirche im Gespräch .................................... 32

Nachrichten aus dem Presbyterium ............................. 33

Kinderfasching ............................................................. 33

Gemeindefastnacht ...................................................... 33

Kinderseite ................................................................... 34

Kunterbunte Kinderkirche ............................................. 35

Kreuzworträtsel ............................................................ 36

Der weltliche Witz ........................................................ 37

2

Bitte beachten Sie auch die Inserate auf den

Seiten 38 und 39

Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Impressum:

Herausgeber:

Protestantische Kirchengemeinde

Pilgerpfad

Redaktion

Cornelia Zeißig

Layout:

Gerhard Kreuter

Umschlagentwurf:

Dirk Reschke

Titelfoto:

Carsten Schulze

Redaktionsschluß:

15. April 2013

Protestantisches Pfarramt 1:

Pfarrer Carsten Schulze

Hanns-Fay-Str. 7

Tel: 06233 42531

FAX 06233 341791

Bürozeiten: Mo, 9-12 Uhr,

Di und Do 14–17 Uhr

e-Maill:

pfarramt.ft.pilgerpfad.1

@evkirchepfalz.de

Protestantisches Pfarramt 2:

Pfarrerin Cornelia Zeißig

Dietrich-Bonhoeffer-Str. 2

(Studernheim),

Tel: 06233 47012

e-Mail:

pfarramt.ft.pilgerpfad.2

@evkirchepfalz.de

Internet-Homepage:

www.protkirchepilgerpfad.de

Auflage: 3000

Druck:

Gemeindebriefdruckerei,

Groß Oesingen

Namentlich gekennzeichnete

Artikel stellen nicht unbedingt

die Meinung des Redaktionskreises

dar.

Über Spenden für die Herausgabe

des Gemeindebriefes

freuen wir uns sehr. Konto:

22988 bei der Sparkasse Rhein

Haardt (BLZ 546 512 40) Stichwort:

Gemeindebrief Pilgerpfad.

© 2013 Alle Rechte vorbehalten

durch die Redaktion.


Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

„Das hat mich berührt!“ Diesen Satz

hört man immer öfter. Nach einem

Konzert, dem Besuch des Kinos, der

Lektüre eines Buches oder nach dem

Gottesdienst versuchen wir zu beschreiben,

was wir erfahren haben.

Wie uns das Gehörte oder Gesehene

beeindruckt hat. „Es war schön“, greift

zu kurz. Denn es ging ja nicht nur um

den Glanz des Äußerlichen, um die

perfekte Darbietung eines Musikstücks,

eines Textes, sondern um

Worte und Töne, die unsere Seele

berührten. Offensichtlich brauchen wir

diese Momente. Sehnen uns nach

diesen Erfahrungen. Und wir stehen

damit in einer langen Tradition! Jesus

hat nicht nur mit Menschen geredet,

sondern sie oft berührt. Im körperlichen

Kontakt zu ihm konnte sich seine

Kraft und heilende Nähe übertragen.

Schon die Anfänge der christlichen

Kirche bauten nicht nur auf die Weitergabe

der Lehre Jesu, sondern auch

auf sichtbare Zeichen seiner Gegenwart.

Taufe und Abendmahl sind sicher

die bekanntesten und wichtigsten

in dieser Tradition. Wenn ich berührt

werde, dann ist der Eindruck von dem,

was ich erfahren habe, besonders in-

Andacht

tensiv und nachhaltig. Etwas hat mir

gutgetan und mich gestärkt. In der

evangelischen Kirche wurde in den

letzten Jahren die Salbung wiederentdeckt.

Mit diesem Ritual, in dem mir

mit Salböl ein Kreuzeszeichen auf die

Stirn und in die Handflächen gezeichnet

wird, kann Gottes Segen und Zuspruch

auch körperlich gespürt werden.

In unserer Gemeinde gibt es dieses

Angebot seit dem Jahre 1999, und

wir werden im März ein Seminar dazu

anbieten. Aber auch neue Wege dürfen

entdeckt werden, wie und wo uns

Gottes Gnade berührt. Angenommensein

und Vergebung, Freude und

Trost, Gemeinschaft und Aufmerksamkeit

rufen nach sichtbaren Gesten, mit

denen wir uns auch gegenseitig die

Liebe Gottes zusprechen können. Seien

wir erfinderisch und suchen wir

nach Formen, wie wir uns und anderen

diesen Segen so mitteilen, dass er

berührt!

Eine erfüllte und gesegnete Passions-

und Osterzeit wünscht Ihnen

Ihre Pfarrerin Cornelia Zeißig

3


Schwerpunktthema

Seit den Anfängen wird im Christentum

das Abendmahl gefeiert.

Es erinnert an Jesu letztes Mahl mit

seinen Jüngern. Im Neuen Testament

wird an vier verschiedenen Stellen

davon berichtet, wie Jesus beim diesem

Mahl Brot und Wein in besonderer

Weise hervorhebt und gemeinsam

mit seinen Jüngern isst und trinkt.

Diese Feier des letzten Mahls geschah

im Zusammenhang mit einem

sättigenden Abendessen, vermutlich

dem Passahmahl.

Im 1. Korintherbrief thematisiert

Paulus die Abendmahlspraxis der Gemeinde

in Korinth. Daraus können wir

entnehmen, dass es auch dort Traditi-

4

Abendmahl

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Februar - März - April 2013

Grundlagen für das Abendmahl

im Neuen Testament und

den frühen christlichen Gemeinden

Quelle: Ende, Natalie, Bäuerle, Sabine (hg.), Gestärkt werden, Abendmahl feiern

und verstehen, Frankfurt 2010.

on war, gemeinsam am Abend zu essen

und in diesem Zusammenhang

das Abendmahl zu feiern. Es gab jedoch

Unstimmigkeiten über die Durchführung

des gemeinsamen Essens, da

einige erst später am Abend dazukommen

konnten und sich andere bis dahin

schon satt gegessen hatten (vgl. 1

Kor 11,17–34). Paulus betont demgegenüber,

dass sie eine Gemeinde sein

sollen, dass Abendmahl feiern bedeutet,

dass man andere wahrnimmt, dass

man gemeinsam kommt, feiert und

gemeinsam geht.

Hier finden wir auch die vermutlich

älteste Version der Einsetzungsworte,

1 Kor 11,23–26: „Der Herr Jesus, in


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der Nacht, da er verraten ward, nahm

er das Brot, dankte und brach’s und

sprach: Das ist mein Leib, der für euch

gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis.

Desgleichen nahm er auch

den Kelch nach dem Mahl und sprach:

Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem

Blut; das tut, sooft ihr daraus

trinkt, zu meinem Gedächtnis. Denn

sooft ihr von diesem Brot esst und aus

diesem Kelch trinkt, verkündigt ihr den

Tod des Herrn, bis er kommt.“

Diese Worte beschreiben in festgelegten

Formulierungen das Geschehen

beim letzten Mahl, weitere Überlieferungen

finden sich in den Evangelien

Mt 26,26–29; Mk 14,22–25 und Lk

22,15–20. Diese Formulierungen lassen

darauf schließen, dass sie in nahezu

unveränderter Weise auch bei

den gottesdienstlichen Mahlfeiern zi-

Schwerpunktthema

tiert wurden.

Das ist bis heute so. Vor dem

Abendmahl werden die Einsetzungsworte

genannt, Brot und Weinkelch

dabei der Gemeinde gezeigt.

Wurde in den ersten christlichen

Gemeinden die Mahlfeier abends gemeinsam

mit einem sättigenden Mahl

praktiziert, so veränderte sich das

Abendmahl schon bald.

In der Didache, einem Text der ca.

100 n. Chr. geschrieben wurde, wird

vom Herrenmahl berichtet, das während

der Zusammenkunft am Sonntag

gefeiert wird – dem Herrentag, dem

Tag, an dem Jesus auferstanden ist.

Dabei entwickelte sich das Mahl

immer mehr zu einer zeichenhaften

Handlung, bei der gemeinsam Brot

gebrochen und gegessen und Wein

getrunken wurde, aber kein sättigendes

Essen mehr eingeschlossen war.

Das ist bis heute in den Gottesdiensten

so geblieben. Inzwischen wird jedoch

in einigen Gemeinden die Tradition

der Mahlfeiern, die mit einem gemeinsamen

Essen verbunden sind, in

Form von Feierabendmahlen oder

Agapefeiern wieder belebt.

Eine hohe Bedeutung hatte das

Abendmahl von Anfang an. Es war

von Jesus gestiftet, schließlich hatte er

es gemeinsam mit seinen Jüngern

beim letzten Beisammensein gefeiert.

Deshalb feierten es auch die ersten

Gemeinden. Bis heute ist es in allen

Kirchen ein Sakrament. Es ist die zentrale

Feier, in der Hoffnung und Freude

sowie die Gemeinschaft der Menschen

mit Gott und der Menschen untereinander

zum Ausdruck kommen. Außerdem

wird Vergebung von Schuld zugesprochen.

5


Schwerpunktthema

6

Sakrament Abendmahl

Was meinen wir damit?

von Carsten Schulze

Wenn man die katholische mit der

evangelischen Tradition vergleicht,

wird man feststellen, dass wir in der

evangelischen Kirche von zwei Sakramenten

sprechen, während die katholische

Theologie sieben Sakramente

zugrunde legt.

Was also ist für uns Protestanten

ein Sakrament? Die Reformatoren

haben sich hier in die Tradition des

Kirchenvaters Augustin ( geboren 354,

gestorben 430) und der alten Kirche

begeben und drei Elemente, benannt,

die den Begriff „Sakrament“ definieren.

„Ein Sakrament ist eine rituelle

Handlung, die

durch Christus eingesetzt ist

mit einer göttlichen Heilsverheißung

verbunden ist sowie

an ein leibhaftes (und als solches

sichtbares) Zeichen (Element) gebunden

ist.“

Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Dies sehen wir Protestanten nur in

Taufe und Abendmahl verwirklicht.

Wie ist das also im Hinblick auf das

Abendmahl zu verstehen?

1. Martin Luther verweist auf die Gründonnerstagüberlieferung

der synoptischen

Evangelien (Matthäus, Markus

und Lukas) und auf den 1. Korintherbrief.

2. „Die mit dem Abendmahl verbundene

Heilsverheißung macht deutlich,

wozu Gott das Abendmahl einsetzt.“

In den Einsetzungsworten heißt es

„für euch gegeben“ und „vergossen

zur Vergebung der Sünden.“

3. „Das leibhafte, sichtbare Zeichen ist

Brot und Wein, und zwar …“ (vor

allem) das Empfangen und „Essen

des Brotes und das Hinnehmen des

Kelches und das Trinken aus ihm.“

„In dieser unauflöslichen ‚Dreieinigkeit’

von Einsetzung, Verheißung

und leibhaftem Element ist das Abendmahl

ebenso fraglos Sakrament

wie die Taufe.“

Weil bei der Buße bzw.

Beichte das leibhafte Element

fehlt, haben die Reformatoren

– wenn auch nach einigem

Zögern, wegen der hohen

Bedeutung für das christliche

Leben - darin kein Sakrament

gesehen, sie jedoch in

die sakramentale Praxis und

Liturgie integriert.


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Schwerpunktthema

Die Geschichte des Abendmahls

von Angela Rascher (gekürzter Originaltext )

Pfalzbezogene Ergänzungen: Cornelia Zeißig

Aus: Gestärkt werden. Abendmahls feiern und verstehen.

Zentrum Verkündigung der EKHN, Frankfurt 2010

Das Abendmahlsverständnis der

evangelischen Kirche hat sich in der

Auseinandersetzung mit der katholischen

Kirche und der reformatorischen

Kirchen untereinander entwickelt.

Katholisches Verständnis

Für die römisch-katholische Kirche

ist die Eucharistiefeier, interpretiert als

(Mess-)Opfer, unverzichtbarer Bestandteil

jeder Messe. Sie darf allein

von einem geweihten Priester geleitet

werden. Dieser spricht die Einsetzungsworte,

und damit werden die

Abendmahlselemente Brot und Wein

gewandelt. Diese Vorstellung beruht

auf der Transsubstantiationslehre: Brot

und Wein bleiben äußerlich, was sie

sind – im Inneren verwandeln sie sich

in den wahren Leib und das Blut Christi.

Dieser ist real anwesend, so dass

die geweihten Hostien nach der Feier

auch an einem besonderen Ort, dem

Tabernakel, aufgehoben werden: Sie

sind Gegenstand der Anbetung.

Mit der Zeit entwickelte sich die Praxis,

den Gläubigen nur die Hostien zu

reichen. Allein die Priester nahmen

das Abendmahl „in beiderlei Gestalt“

(d.h. mit Brot und Wein) zu sich.

Lutherisches

Abendmahlsverständnis

Für Martin Luther und andere Reformatoren

war es unvorstellbar, das

Abendmahl als (Mess-)Opfer zu interpretieren.

Die Rede von der

„Wiederholung des Kreuzopfers“ lasse

den Eindruck entstehen, dass das einmalige

Opfer Jesu am Kreuz im Gottesdienst

regelmäßig wiederholt werden

müsste. Luther dagegen betonte

die Einmaligkeit des Todes Jesu am

Kreuz und dessen Bedeutung. Ebenso

lag für ihn der Akzent des Abendmahls

darauf, dass Gott am Menschen handelt:

Er vergibt Sünden und stärkt den

Glauben. Der Mensch empfängt.

Damit dies alle verstehen konnten,

führte er eine deutsche Übersetzung

der Einsetzungsworte, die vorher auf

Latein gesprochen wurden, ein. Ebenso

forderte Luther den „Laienkelch“,

d.h. das Trinken der gesamten Gemeinde

aus dem Abendmahlskelch.

Es sollte keinen qualitativen Unterschied

zwischen geweihten Priestern

und Laien geben. Die Gegenwart Jesu

Christi interpretierte Luther ebenfalls

nicht nach dem katholischen Wandlungsverständnis,

vielmehr sei Christus

„in, mit und unter Brot und Wein

gegenwärtig.“ Er sei tatsächlich anwesend

und werde auch von der Gemeinde

empfangen. Brot und Wein

sind jedoch nach der Feier das, was

sie zuvor waren.

Reformiertes

Abendmahlsverständnis

Der Zürcher Reformator Huldrych

Zwingli war sich in der Kritik der katholischen

Abendmahlspraxis mit Luther

einig. Allerdings reichte für ihn Luthers

7


Schwerpunktthema

Interpretation nicht weit genug. Zwingli

verstand Brot und Wein als Symbole

für Christi Leib und Blut: Jesus Christus

sei beim Abendmahl nicht leiblich

in den Elementen Brot und Wein anwesend.

Dieses Verständnis ist von

Johannes Calvin weiterentwickelt worden:

Der heilige Geist vermittle zwar

die Gegenwart Christi, diese sei aber

nicht real wie in der lutherischen Vorstellung.

So hat sich der Akzent beim

Abendmahlsverständnis verschoben:

Steht bei Luther der leibliche Christus,

der von jedem einzelnen Glaubenden

zur Vergebung der Sünden empfangen

werde, im Mittelpunkt, ist in der

reformierten Tradition das Abendmahl

stärker ein Gemeinschaftsmahl geworden.

Die Gemeinde versammelt und

erinnert sich – im Geist ist Christus

anwesend. Das bei den Feiern übrig

gebliebene Brot und der Wein wurden

an die Armen verteilt.

Leuenberger Konkordie und

Abendmahlsgemeinschaft

Nach den Auseinandersetzungen in

der Reformationszeit blieb es dabei,

dass weder die evangelischen mit der

römisch-katholischen Kirche noch die

evangelischen Kirchen untereinander

miteinander Abendmahl feiern konnten.

Innerhalb des Protestantismus

blieb die Art und Weise der Gegenwart

Christi beim Abendmahl (real oder spirituell)

der entscheidende Streitpunkt.

Allerdings gab es Annäherungen bei

den unierten Kirchen, die sich aus lutherischen

und reformierten Gemeinden

zusammen schlossen. In unserer

pfälzischen Landeskirche wurde am

16.8.1818 die erste gemeinsame

Abendmahlsfeier in der Stiftskirche in

8

Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Kaiserslautern gehalten. Lutheraner

und Reformierte einigten sich auf der

Grundlage des Neuen Testamentes

auf eine gemeinsame Verfassung. Erst

1973 schlossen sich auf dem Leuenberg

bei Basel auch die protestantischen

Kirchen in Europa zusammen

und verabschiedeten die „Leuenberger

Konkordie.“ Mit ihr wurde die Kirchentrennung

der Protestanten überwunden:

Die heute über 100 lutherischen,

reformierten und unierten Kirchen gewähren

sich Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft.

Sie erkennen gegenseitig

ihre Ordnung und ihre Ämter an.

Mit der römisch-katholischen Kirche ist

eine solche Gemeinschaft nicht in

Sichtweite; allerdings gibt es von

evangelischer Seite die Einladung an

alle Getauften, am Abendmahl teilzunehmen.

Dies geschieht aus der Überzeugung,

dass alle durch die Taufe

zum Leib Christi gehören und so –

trotz unterschiedlicher Lehre – gemeinsam

Abendmahl feiern können,

auch wenn es keine Kirchengemeinschaft

gibt. Die Rede ist von

„eucharistischer Gastfreundschaft“.

Vor allem für Paare aus konfessionsverbindenden

Ehen und Familien sollte

endlich der Weg frei gemacht werden,

um ihren Glauben gemeinsam

leben und teilen zu können.


Gemeindebrief im Pilgerpfad

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Schwerpunktthema

Wie und wo wir Abendmahl feiern

- eine Einladung

von Cornelia Zeißig

Seit etwa vierzig Jahren ist in der

Abendmahlspraxis der evangelischen

Kirche ein Aufbruch zu verzeichnen –

in ganz Deutschland. Auslöser war der

Kirchentag 1979 in Nürnberg, auf dem

in einem Forum Abendmahl ganz konkret

an einer neuen Gestalt der Feier

gearbeitet wurde. Viele Christinnen

und Christen bekundeten ihre Unzufriedenheit

mit dem, wie sie das

Abendmahl erlebten. Vielen war es zu

traurig oder der Aspekt der Schuldvergebung

trat zu sehr in den Vordergrund.

Manchen war es zu anonym

oder zu wenig mit unserer heutigen

Zeit verbunden. So wurde gemeinsam

überlegt, wie die Elemente, die in der

bisherigen Form zu wenig Beachtung

gefunden hatten, wieder ins Zentrum

geholt werden können. Leitgedanken

waren folgende: „Christen sind zur

Hoffnung berufen. Ihr Reden und Tun

soll dieser Welt Mut machen. In der Art

und Weise der Abendmahlsfeier

kommt zum Ausdruck, was sie hoffen.“

Was hat sich seither geändert?

Wichtig war als erstes die Verbindung

zur Schöpfung. Jede Abendmahlsfeier

ist ein kleines Erntedankfest, das uns

mit Gott, unserem Schöpfer, und seinen

Gaben verbindet. Daher sollte

auch richtiges Brot Verwendung finden.

Als zweites stand der Gedanke

der Gemeinschaft im Mittelpunkt. Viele

Gemeinden begannen damit, sich in

einem Kreis um den Altar zu versammeln,

um deutlich zu machen: der

Tisch des Herrn ist unsere Mitte. Als

drittes kam der soziale Aspekt des

Abendmahls zur Sprache. Bei jeder

Mahlfeier erinnern wir uns an diejenigen,

die Hunger leiden und in Unterdrückung

leben. Brot und Wein, die wir

am Tisch Jesu empfangen, machen

uns hungrig und durstig nach Gottes

kommender Gerechtigkeit. Damit verbunden

ist der vierte Aspekt: Abendmahl

feiern bedeutet Einüben und Vorbereiten

auf das Reich Gottes. In der

Feier des Abendmahls feiern Christen

auch ihre Vorfreude auf das Ende allen

Leids und die ewige, ungeteilte

Gemeinschaft mit dem dreieinigen

Gott. Es ist ein Mahl, das stärkt und

sendet, ein Fest der Hoffnung für die

ganze Welt.

Abendmahl wird mittlerweile auch in

unserer Landeskirche häufiger und

vielfältiger gefeiert. Kinder und Jugendliche

dürfen teilnehmen, damit

ihnen die Feier vertrauter wird und sie

sich in dem Ritual beheimatet fühlen.

Lob und Dank haben ihren gleichberechtigten

Platz neben dem Beichtgebet

und der Vergebung. Liturgisch hat

das Abendmahl durch die Möglichkeit

der lutherischen Form eine weitere

Bereicherung erfahren. In unserer Gemeinde

wird diese Gottesdienstordnung

an den jeweils ersten Feiertagen

der kirchlichen Hochfeste Weihnachten,

Ostern und Pfingsten gefeiert.

Jedes Gemeindemitglied, dem es

nicht möglich ist, in die Gottesdienste

zu kommen, kann mit den Pfarrern

auch ein Hausabendmahl vereinbaren.

9


Schwerpunktthema

Das ist eine besonders konzentrierte

Erfahrung mit der Nähe Jesu in Brot

und Wein. Und auch im Zusammenhang

mit einer Mahlzeit ist das Abendmahl

denkbar. Als Tischabendmahl ist

es einige Zeit lang zum Wochenschluss

am Samstagabend in Studernheim

gefeiert worden. In der familiären

am Freitag, den 22. Februar 2013 im

großen Saal im Ökumenischen Gemeindezentrum

Pilgerpfad

Pater Franklin Rodrigues gehört

zum Orden der Pilar Fathers. Er hat es

sich zur Lebensaufgabe gemacht

Hilfsbedürftigen in Indien zu helfen. In

seinen ersten Projekten beschäftigte

er sich mit den Ureinwohnern dieses

Landes. So arbeitete er anfänglich in

einer Missionsstation mit über

500 Kindern, die meisten von

ihnen waren Ureinwohner ohne

jegliche Zukunftsperspektiven.

Mit den gesammelten Spendengeldern

bauten Pater

Franklin und seine Ordensbrüder

Kindergärten, Schulen und

Waisenheime. Eine Leprastation,

Krankenstationen und viele

weitere Projekte konnte er mit

Hilfe von weiteren Spenden ins

Leben rufen. Trotz vieler Hürden

und Hindernisse, hat sich

der Gedanke den Menschen

10

Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Atmosphäre des Gemeindehauses hat

es an das letzte Passafest erinnert,

das Jesus mit seinen Jüngerinnen und

Jüngern feierte.

Lassen wir uns in jeder Form und

Gestalt beim Abendmahl neu von Gott

beschenken. Riechen, schmecken und

sehen wir, wie freundlich der Herr ist!

DIA-Vortrag von Pfarrer Andreas König

Über die Projekte von

Pater Franklin Rodrigues

eine Zukunftsperspektive zu geben

durchgesetzt. Seit Beginn seiner Arbeit

ist die Alphabetisierungsrate in

den Regionen, in denen die Pilar

Fathers tätig sind, auf über 80% gestiegen.

Zurzeit werden über 1000

Kinder von den Ordensmitgliedern in

Internaten und Schulen betreut. Einige

der früheren Schützlinge arbeiten mittlerweile

als Ärzte und Lehrer oder wurden

Priester und Nonnen.


Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Traditionen

in der Fasten- und Osterzeit

von Carsten Schulze

Schon seit dem 3. Jahrhundert

kennt die christliche Kirche die Fasten-

(oder Passions-) und Osterzeit und

pflegt sie. Aus dem Namen erkennen

wir schnell zwei Aspekte dieser Wochen:

Die Vorbereitungszeit auf Ostern

hin und die festliche Zeit nach Ostern

bis zum Pfingstfest 50 Tage nach Ostern.

Die Vorbereitungszeit dauert (ohne

die Sonntage mitzuzählen) genau 40

Tage und beginnt am Aschermittwoch.

Dieser Zeitraum geht auf biblische

Zeitrechnungen zurück: Vierzig Tage

fastete Jesus in der Wüste, vierzig

Jahre verbringt das Gottesvolk in der

Wüste auf dem Weg von Ägypten in

das gelobte Land, vierzig Tage bleibt

Moses auf dem Sinai, um die zehn

Gebote zu empfangen, ebenso lang

fordert Goliath die Israeliten heraus,

vierzig Tage braucht Elia, um an den

Berg Horeb zu gelangen und genauso

lang predigt Jona in Ninive.

Weil die alte Kirche im Sonntag jedoch

immer ein kleines Osterfest sah,

unterbrechen diese Tage die Passionszeit

und deshalb beginnt sie bereits

am Aschermittwoch. Das Osterfest

ist seit dem Konzil von Nicäa im

Jahr 325 auf den ersten Sonntag nach

dem Frühlingsvollmond (in Jerusalem)

festgesetzt. Ostern ist deshalb ein beweglicher

Festtermin, der in die Zeit

zwischen den 22. März und den 25.

April (die sogenannten Ostergrenzen)

Informationen

fallen kann. Der Termin der Passionszeit

ist beweglich und definiert sich im

Verhältnis zu Ostern durch die Länge

der Fastenzeit. Im Mittelalter waren die

Fastenregeln sehr streng. Erst 1486

erlaubte Papst Innozenz VIII. auch

Milchprodukte in der Fastenzeit. Fasten

wird von vielen Menschen in der

Kirche – auch der unsrigen - heutzutage

oft auch als Verzicht auf Annehmlichkeiten

verstanden, z. B. als

„Autofasten“ oder „7 Wochen Ohne“.

Die Fastenzeit war in der Alten Kirche

nicht nur eine Bußzeit, sondern

auch eine wichtige Zeit für die Taufbewerber

(Katechumenen), die damals

nur einmal im Jahr, nämlich in der Feier

der Osternacht getauft wurden. Sie

wurden während der „vierzig Tage“

„Photizomenoi“ genannt, das ist griechisch

und bedeutet „die erleuchtet

werden“. In dieser Zeit intensiver Taufvorbereitung

wurden sie eingeführt in

das Mysterium von Tod und Auferstehung.

Der Name des Aschermittwochs

leitet sich von einer Tradition der alten

Kirche her: Damals zogen sich Büßer

zu Beginn der Fastenzeit ein Bußgewand

an und wurden

mit Asche

bestreut. Die Tradition

der Aschebestreuung

ist seit

dem 11. Jahrhundert

auf die ganze

11


12

Informationen

Gemeinde übergegangen und gehört

bis heute zur Liturgie der katholischen

Gottesdienste an Aschermittwoch.

Diesen Gottesdienst feiern wir seit vielen

Jahren im ÖGZ in ökumenischer

Verbundenheit gemeinsam.

Am Palmsonntag erinnern wir uns

an den Einzug Jesu

in Jerusalem: Der

Evangelist Matthäus

( 2 1 , 7 - 1 1 ) b e -

schreibt, wie die

Jünger Jesus eine

Eselin brachten und

ihn darauf setzten. "Sehr viele aus der

Volksmenge aber breiteten ihre Kleider

auf den Weg, andere hieben Zweige

von den Bäumen und streuten sie

auf den Weg", schreibt Matthäus begeistert.

Die Volksscharen aber, die

ihm vorausgingen und die ihm folgten,

riefen: „Hosianna dem Sohn Davids!

Gesegnet, der da kommt im Namen

des Herrn! Hosianna in der Höhe!“

Matthäus (21,7-11) Als Jesus in Jerusalem

einzog, kam nach Matthäus die

ganze Stadt in Bewegung: "Wer ist

das?", fragte man. Die Menge aber

sagte: "Das ist der Prophet Jesus von

Nazareth in Galiläa!"

An Gründonnerstag, dessen Namen

vom mittelhochd

e u t s c h e n „ g r e i -

nen“ (weinen) herkommt,

erinnert uns an

die Einsetzung des

Abendmahl und an die

Auslieferung Jesu an

die Soldaten. Im Garten Gethsemane

weint Jesus und bittet Gott, „diesen

Kelch“ des Leidensweges an ihm vorüber

gehen zu lassen, doch, so endet

sein Gebet „nicht mein Wille, sondern

Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

der deine geschehe“.

Karfreitag wird in der evangelischen

Tradition als festlicher Abendmahlsgottesdienst

begangen. Wir bedenken

das Leiden Jesu am Kreuz,

und damit die Erlösung, die uns durch

sein Leiden und Sterben zuteil wird.

Heute ist der Empfang des Abendmahls

an diesem Tag ein wichtiger

Teil der Spiritualität in unserer Gemeinde.

Als liturgische Farbe gilt

schwarz, ersatzweise violett. Die Lesungen

sind Verse aus Psalm 22, das

Gottesknechtslied aus Jesaja (Jes

53,1-12), eine Stelle aus dem 2. Korintherbrief

(2 Kor 5,19-21) als Epistel

sowie eine Kurzfassung der Passionsgeschichte

aus dem Johannesevangelium

(Joh 19,16-30) als Evangelium.

Manchmal wird auch die gesamte Pass

i o n s g e s c h i c h t e

nach Johannes (Joh

18-19) gelesen. In

manchen evangelischen

Kirchen findet

neben dem Hauptgottesdienst

am Morgen oder stattdessen

eine liturgische Feier zur Todesstunde

Jesu um 15 Uhr (Mk 15,25)

oder eine Aufführung der Johannespassion

oder anderer Passionsmusik

in einem gottesdienstlichen Rahmen

statt. Auch im Brauchtum vieler evangelischer

Familien spielt der Karfreitag

eine besondere Rolle durch gemeinsamen

Kirchgang und oft auch ein Fischessen.

Der Ostersonntag beginnt in unserer

Gemeinde am frühen Morgen mit

einer Auferstehungsfeier, die der Liturgie

der Osternacht folgt. Dazu gehört,

dass wir miteinander vor der Kirche

am Osterfeuer beginnen und mit dem


Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Licht der Osterkerze in die dunkle Kirche

einziehen, nach dem Hören von

Lesungen, einer Tauferinnerung feiert

die Gemeinde das Abendmahl. Nach

dem Gottesdienst laufen wir nicht einfach

auseinander, sondern bleiben bei

einem guten Frühstück noch ein wenig

in guter Stimmung zusammen. Das ist

ein Zeichen dafür, dass die Osterfreude

auch unseren Alltag mitprägen darf.

Das Osterei ist an diesem Tag ein

besonderes Ostersymbol. Von außen

wirkt es tot, wie ein Stein, aber in sich

trägt es alle Anlagen beginnenden

Lebens.

Termine

zum Pfadfindergottesdienst mit anschließendem Frühschoppen am

Sonntag, dem 03.03.2013 um 11.00 Uhr

Von da an feiern

wir 50 Tage lang

Ostern. Festliche

Gottesdienste, die

uns zum Singen

und Jubeln aufrufen.

In diese Zeit

fallen traditionell in

unserer Gemeinde

auch die Konfirmationen.

Himmelfahrt und Pfingsten beenden

diese Zeit, doch dazu im nächsten

Gemeindebrief ein wenig mehr.

Die Pfadfinder laden ein

Über Kuchenspenden wären wir sehr dankbar.

Wir freuen uns, Sie alle begrüßen zu dürfen!

13


14

Termine

Heil werden kann für jede und jeden

von uns etwas ganz anderes bedeuten

als für jemand anderes. Wir wünschen

uns „Heil“ zu werden – „Heil“ zu sein.

Dieser Sehnsucht wollen wir in diesem

Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Man sieht nur mit dem Herzen gut

Herzensdinge

Familiengottesdienst mit dem Gospelchor

am Sonntag, den 24.02.2013, 9:30 Uhr in der Jakobuskirche

"Gott öffnet euch die Augen,

damit ihr erkennt, wo

und wie ihr euer Herz sprec

h e n l a s s e n

könnt" (Epheserbrief 3, 17).

Wie man mit dem Herzen

sehen kann, und wo das

einmal in der Bibel so richtig

Gottesdienst mal anders:

„Heil werden“

am Freitag, den 08.02.2013, 19 Uhr in der Jakobuskirche

Herzliche Einladung zu einem Gottesdienst

von und für Frauen! Das

Thema entnehmen Sie bitte den Aushängen,

der Homepage oder der Ta-

spannend erzählt wird, das

erfahren wir im Familiengottesdienst

am 24. Februar,

der Gospelchor unterstützt

uns bei der Perspektiverweiterung

im Gottesdienst singkräftig.

besonderen Abendgottesdienst nachgehen.

Alle, die auch gerne mal Gottesdienste

anders feiern, sind dazu

herzlich eingeladen.

Gottesdienst mal anders:

Frauengottesdienst am Freitag, den 12.04.2013, 19 Uhr

in der Jakobuskirche

gespresse. Gestaltet wird der Gottesdienst

von Annette Kabanow und Cornelia

Zeißig.


Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Weltgebetstag 1. März 2013

Termine

Die Vorbereitungen für den Weltgebetstag 2013 haben begonnen. In diesem

Jahr lautet das Motto: „Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“.

Die Gottesdienstordnung haben Frauen aus Frankreich für uns zusammengestellt.

Wir laden ein zu folgenden Vorbereitungsterminen:

Freitag, den 15.2.2013 von 17 - 19 Uhr und

Freitag, den 22.2.2013 von 17 - 19 Uhr (Generalprobe)

jeweils im Ökumenischen Gemeindezentrum.

Der Gottesdienst zum Weltgebetstag findet am 1. März 2013 um 18.30 Uhr in

St. Jakobus statt. Anschließend besteht noch die Möglichkeit zum gemütlichen

Beisammensein.

Wir freuen uns auf viele Interessierte - sei es in der Vorbereitung oder im

Gottesdienst.

Ihre Annette Kabanow und Cornelia Zeißig

Info für die modernen Kirchenmitglieder:

Es gibt eine ökumenische Homepage

aller Stadtgemeinden:

„www.kirchen-ft.de“.

Auf unserer Homepage (siehe Impressum) ist sie

unter „Kontakt / Links“

neben etlichen anderen Adressen verlinkt.

15


16

Seminare

Biblische Texte erzählen davon, wie

Jesus Menschen berührt und sie unter

seinen Berührungen heil werden. Sie

erzählen von der Kraft des Segens,

die Menschen neu ausrichtet auf dem

Weg ihres Lebens. Das ist nicht auf

Jesus beschränkt. Auch die ersten

Christen segnen Menschen und helfen

ihnen zu neuen Lebensschritten. In

den letzten Jahren haben in unserer

Landeskirche einige Gemeinden und

Krankenhäuser das Ritual der persönlichen

Segnung und Salbung mit Öl

wiederentdeckt. Neben der Fülle der

biblischen Vorbilder im Alten Testament

ist es vor allem das Wort Jakobus

5,14, das der Salbung zugrunde

liegt: „Wer von euch krank ist, soll die

Ältesten der Gemeinde rufen, damit

sie für ihn beten und ihn im Namen

des Herrn mit Öl salben.“

Das Seminar will in einer Einheit am

Samstag die biblischen und kirchengeschichtlichen

Grundlagen der Salbung

Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Gottes Zuwendung leibhaftig erfahren

Seminar zum Ritual der Salbung am 16./17.3.2013

im Ökumenischen Gemeindezentrum Frankenthal

vermitteln und in Kleingruppen praktische

Übungen zum Salben und Segnen

anbieten. Am Sonntag wird in der

Jakobuskirche um 9.30 Uhr ein

Abendmahlsgottesdienst mit dem Angebot

der Salbung gefeiert werden. Es

ist möglich, das Seminar ohne die Teilnahme

am Gottesdienst zu besuchen.

Termine:

Samstag, 16.03.2013: 10.00 – 13.00

Uhr Seminar

Sonntag, 17.03.2013: 9.30 Uhr

Gottesdienst (praktische Umsetzung)

Ort:

Ökumenisches Gemeindezentrum Pilgerpfad,

Jakobsplatz 1, 67227 Frankenthal,

Tel.: 06233/47012;

Mail:

pfarramt. ft. pilgerpfad.2 @ evkirchepfalz.de

Referentin: Pfarrerin Cornelia Zeißig

Kosten (für Material): 5 €


Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Seminare

Seniorenbegleiter(in) werden

Einladung zur Ausbildung im Prot. Dekanat Frankenthal

vom 10. April - 27. November 2013

Frau B. besucht Frau W. einmal in

der Woche. Sonst wird Frau W. von

niemandem besucht. Frau B. ist ehrenamtliche

Seniorenbegleiterin.

Seniorenbegleiter(in) ist eine Ausbildung

zum ehrenamtlichen Engagement

für Ältere mit dem Schwerpunkt

Gesprächsführung. Seniorenbegleiter

(innen) besuchen einzelne alte Menschen

zu Hause oder im Altenheim. Im

Vordergrund steht dabei der Kontakt

von Mensch zu Mensch.

Die Ausbildung besteht aus neun

Seminarabenden und drei Studientagen

im Dathenushaus in Frankenthal.

Die wichtigsten Inhalte sind Kommunikation

und die Vorbereitung auf die

Rolle als Seniorenbegleiter(in). Die

Ausbildung endet mit einer Zertifizierung.

Interessiert Sie das Thema Alter

und möchen Sie ältere Menschen

praktisch unterstützen? Wir senden

Ihnen gerne weitere Informationen

über den Kurs. Der Unkostenbeitrag

für den Kurs beläuft sich auf 80 Euro,

geleitet wird er von Sylvia Weiler, Gestalttherapeutin

und Supervisorin, und

Horst Roos, Sozialgerontologe und

Diakon für Altenarbeit.

An unserem kostenlosen Infoabend

am 20. Februar 2012 um 17.30 Uhr

im Dathenushaus oder bei einem Vorgespräch

können Sie sich weiter über

die Ausbildung informieren.

Kontakt: Gemeindepädagogischer

Dienst im Prot. Dekanat Frankenthal,

Telefon (06233) 2390977

eMail

gpd.frankenthal@evkirchepfalz.de -

die

Website zu unserem Kurs:

www.seniorenbegleiter.ws

Der Gesprächskreis „Wort des Lebens“ trifft sich

jeweils am ersten Donnerstag im Monat um 19 Uhr

im Pfarrhaus von St. Jakobus.

Wir tauschen uns an diesen Abenden über ein Schriftwort

aus und nehmen dieses Wort mit in den Alltag.

Auf Ihr Kommen freuen sich

Gerlinde Ellminger und Annette Kabanow.

17


Konfirmationstermine

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Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

2013

Unsere beiden Konfirmationsgottesdienste finden dieses Jahr bereits

im April statt. Nachfolgende Jugendliche werden in der Jakobuskirche

konfirmiert:

Sonntag,

21. April, 10 Uhr

Samstag,

27. April, 14 Uhr

Julia Ball

Lukas Beck Marcel Bernhard

David Herzel Ellen Birich

Kristina Karpow Isabel von Drach

Christin Karstan Isabelle Engbarth

Erik Kupser Alina Enns

Lars Kupser Lara Faust

Elisabeth Lode Nico Faust

Carina Mechtersheimer Robin Gattner

Vanessa Reisich Danny Kunde

Christin Schonert Nina Schäfer

Lisa Wetzstein Tobias Scherrer

Elisabeth Wolf Vanessa Schuhmacher

Maren Seelert


Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Freud und Leid

Informationen

Redaktionsschluss für die in diesem Brief erwähnten Amtshandlungen

war der 31. Januar 2013.

Kircheneuros werden an jedem ersten Sonntag im Monat

vor und nach dem Gottesdienst verkauft.

Veranstaltungskalender

09.02. 19:33 Gemeindefastnacht im ÖGZ

21.02. 19:30 Vortrag „Ägypten - Wüstenväter“ von Heinrich

Fehrenbach

22.02. DIA-Vortrag von Andreas König

23.02. 19:30 KuKuK: Kirchenkabarett mit Fabian Schwarz

16.03.

10:00-13:00

Wir freuen uns über die mit der Taufe in unsere Gemeinde

Aufgenommenen: Marcel Lang; Mila Luise Göhring; Alina

Johanna Neber; Lea Beringer; Louisa Achtzehn; Steven Jerome

Akar.

Wir trauern mit denen, die einen Angehörigen zu Grabe getragen

haben: Magda Eder, 93 Jahre; Christa Essig, 71 Jahre;

Viktor Leis, 71 Jahre; Jürgen Meiners, 77 Jahre; Ilma

Lander, 98 Jahre; Roland Böhm, 70 Jahre; Hannelore

Schmitt, 77 Jahre; Kurt Vowinkel, 72 Jahre; Stefan Hermann,

77 Jahre; Walter Klein, 86 Jahre.

Salbungsseminare

13.04. 19:30 KuKuK: Jazz mit Daniel Stelter

19


20

Gottesdienste

Sonntag

03.02.

Freitag

08.02.

Sonntag

10.02.

Mittwoch

13.02.

Sonntag

17.02.

Sonntag

24.02.

Gottesdienste im Februar 2013

Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Schaue darauf, dass nicht das Licht in dir Finsternis sei. Lk 11,35

9:30 Abendmahlsgottesdienst

(Cornelia Zeißig)

19:00 Gottesdienst mal anders

(Carsten Schulze)

9:30 Gottesdienst

(Carsten Schulze)

18:00 Ökum. Gottesdienst zum Aschermittwoch

(Mladen Svoboda / Cornelia Zeißig)

9:30 Abendmahlsgottesdienst mit dem

ökum. Singkreis

(Cornelia Zeißig)

9:30 Familiengottesdienst mit Gospelchor

(Carsten Schulze)

Gottesdienste im März 2013

Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden; denn ihm leben sie alle.

Lk 20,38

Freitag

01.03.

Sonntag

03.03.

Sonntag

10.03.

Sonntag

17.03.

Sonntag

24.03.

Donnerstag

28.03.

Freitag

29.03.

18:30 Ökum. Gottesdienst zum Weltgebetstag

(Annette Kabanow / Cornelia Zeißig und Team)

11:00 Pfadfindergottesdienst Ökum. Gottesdienst

mit Bläsergruppe

(Carsten Schulze / Andreas König)

9:30 Gottesdienst

(Barbara Salzwedel)

9:30 Gottesdienst mit Abendmahl und Salbung

(Cornelia Zeißig)

9:30 Gottesdienst

(Carsten Schulze)

19:00 Abendmahlsgottesdienst zum Gründonnerstag

im Großen Saal

(Carsten Schulze)

9:30 Gottesdienst zum Karfreitag mit Abendmahl

(Carsten Schulze)


Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Sonntag

31.03.

Sonntag

03.02.

Sonntag

03.03.

Freitag

29.03.

Sonntag

07.04.

Gottesdienste im April 2013

Gottesdienste in Studernheim

11:00 Gottesdienst

(Cornelia Zeißig)

11:00 Gottesdienst

(Cornelia Zeißig)

11:00 Gottesdienst zum Karfreitag mit Abendmahl

(Carsten Schulze)

11:00 Gottesdienst

(Cornelia Zeißig)

Gottesdienste

Wie ihr nun den Herrn Christus Jesus angenommen habt, so lebt auch in ihm

und seid in ihm verwurzelt und gegründet und fest im Glauben, wie ihr gelehrt

worden seid, und seid reichlich dankbar. Kol 2,6.7

Montag

01.04.

Sonntag

07.04.

Freitag

12.04.

Sonntag

14.04.

Sonntag

21.04.

Samstag

27.04.

Sonntag

28.04.

7:00

9:30

Gottesdienste im März 2013

Osterfrüh-Gottesdienst mit Osterfrühstück

(Carsten Schulze)

Gottesdienst mit Abendmahl

(Cornelia Zeißig)

9:30 Gottesdienst zum Ostermontag mit Singkreis

(Cornelia Zeißig)

9:30 Gottesdienst im Gemeindesaal

(Cornelia Zeißig)

19:00 Gottesdienst mal anders für Frauen

(Annette Kabanow / Cornelia Zeißig)

9:30 Gottesdienst

(Christiane Kämmerer-Maurus)

10:00 Konfirmation mit Abendmahl

(Cornelia Zeißig / Carsten Schulze)

14:00 Konfirmation mit Abendmahl

(Cornelia Zeißig / Carsten Schulze)

9:30 Gottesdienst

(Cornelia Zeißig)

21


22

Gottesdienste

Freitag

08.02.

Freitag

22.02.

Freitag

08.03.

Freitag

22.03.

Donnerstag

28.03.

Freitag

12.04.

Freitag

26.04.

Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Gottesdienste in der Seniorenresidenz

10.00 Gottesdienst

(Cornelia Zeißig)

10.00 Gottesdienst mit Abendmahl

(Cornelia Zeißig)

10.00 Gottesdienst

(Cornelia Zeißig)

10.00 Gottesdienst

(Cornelia Zeißig)

15.30 Gottesdienst mit Tischabendmahl

(Cornelia Zeißig)

10.00 Gottesdienst

(Cornelia Zeißig)

10.00 Gottesdienst mit Abendmahl

(Cornelia Zeißig)

Gemeinsame Gottesdienste

mit der katholischen Kirchengemeinde

Mittwoch

13.02.

Freitag

01.03.

Sonntag

03.03.

Freitag

12.04.

18:00 Ökum. Gottesdienst zum Aschermittwoch

(Mladen Svoboda / Cornelia Zeißig)

18:30 Ökum. Gottesdienst zum Weltgebetstag

(Annette Kabanow / Cornelia Zeißig und Team)

11:00 Pfadfindergottesdienst Ökum. Gottesdienst

mit Bläsergruppe

(Carsten Schulze / Andreas König)

19:00 Gottesdienst mal anders für Frauen

(Annette Kabanow / Cornelia Zeißig)

Die Proben finden am Donnerstag, 14.2., 21.3. und 18.4.2013 jeweils um

19.30 Uhr im ÖGZ statt.

Wir singen in der Vesper zum Großen Gebet, an Karfreitag und in der Osternacht

– jeweils in St. Jakobus.


Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Donnerstag

07.02.13

Donnerstag

21.03.13

Donnerstag

18.04.13

Donnerstag

23.05.13

Donnerstag

20.06.13

Der Literarische Abend findet

jeweils um 19.30 Uhr im Raum 12

des Ökumenischen Gemeindezentrums

Pilgerpfad in Frankenthal,

Jakobsplatz 1, statt. Der Eintritt ist

frei.

Alle interessierten Leserinnen

und Leser sind herzlich willkom-

Programm 1. Halbjahr 2013

von Cornelia Zeißig

Eugen Ruge, In Zeiten des abnehmenden Lichts

Einführung: Grete Fehrenbach

Arno Geiger, Der alte König in seinem Exil

Lesung: Dawn A. Dister und Lautenmusik: Susanne v. Os

Grimms Märchen

Einführung: Sandra Mühlbeyer

Wolfgang Bücher, Reise durch Deutschland

Einführung: Margot Förster

René Schickele, Blick auf die Vogesen

Einführung: Pfarrer Andreas Funke

Termine

men! Weitere Informationen zu

dem Kulturangebot unserer Kirchengemeinde

erhalten Sie bei

Pfarrerin Cornelia Zeißig, Tel.:

06233/47012

E-Mail: pfarramt.ft.pilgerpfad.2

@evkirchepfalz.de.

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Geh zum KuKuK

24

Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Samstag 23. Februar 2013 19:30 Uhr

im großen Saal des Ökumenischen Gemeindezentrums

Frankenthal, Jakobsplatz

Kirchenkabarett! Als Theologe

kennt Fabian D. Schwarz sich natürlich

gut aus mit den wesentlichen

Themen des Lebens, aber viele

Fragen bleiben offen: Welche Motivation

soll ich haben, die gleiche

Wurst zu essen wie Jörg Pilawa?

Was bringt der Quappe heute noch

die Wahl zum Fisch des Jahres

2002? Warum gibt es so viele Menschen,

die ihr Geld damit verdienen,

Geld zu verdienen? Geht es im

Himmel wirklich gerecht zu? Weil

Fabian als Student ab und zu doch

mal etwas Zeit hat, versenkt er sich

nicht nur in Meditationen, sondern

geht hinaus und sucht Antworten

auf diese und andere Fragen - mitten

im Leben an sich. Dabei stehen

Glaubens-und Kirchenthemen

gleichberechtigt neben Alltagsthemen

und umgekehrt.

Abendkasse:

Abendkasse ermäßigt:

Vorverkauf:

Vorverkauf ermäßigt:

10,- €

9,- €

9,- €

8,- €


Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Geh zum KuKuK

Samstag 13. April 2013 19:30 Uhr

im großen Saal des Ökumenischen Gemeindezentrums

Frankenthal, Jakobsplatz

Daniel Stelter ist freischaffender

Gitarrist und Komponist. Als

Studiomusiker blickt er bereits

auf zahlreiche CD-Aufnahmen

zurück. Live spielt Daniel Stelter

seit 2000 mit den verschiedensten

Formationen im In- und Ausland.

Immer mehr tritt er auch

als Komponist für Künstler, Filme

und Fernsehen in Erschei-

Abendkasse:

Abendkasse ermäßigt:

10,- €

9,- €

nung. Sein genreübergreifendes

Musikverständnis ist auch der

Grundstein für seine CD

„Homebrew Songs“, die im August

2009 bei Herzog Records

erschienen ist, und „Krikel-

Krakel“, die Anfang 2012 ebenfalls

bei Herzog Records erscheint.

Vorverkauf:

Vorverkauf ermäßigt:

9,- €

8,- €

25


26

Termine

Seit mehr als 30 Jahren besteht in

Frankenthal ein regelmäßiger Austausch

mit der reformierten Gemeinde

unserer Partnerstadt Bois Colombes

(Vorort von Paris). Die gegenseitigen

Treffen werden von einer gemischtkonfessionellen

Gruppe, dem sogenannten

„Franzosenkreis“, vorbereitet,

der im Ökumenischen Gemeindezentrum

Pilgerpfad zusammen kommt.

Nachdem in der Anfangszeit Mitglieder

mehrerer Gemeinden vertreten waren,

wollen die Pilgerpfädler ausdrücklich

noch einmal daran erinnern: Der Kreis

ist offen für Interessierte aus allen Kirchengemeinden!

Die Treffen mit der Partnergemeinde

finden alternierend in Paris oder in

Frankenthal statt. Um den Austauschgedanken

zu fördern, sind auch Familien

mit Kindern, Konfirmanden und

Jugendliche mit dabei. 2013 sind wir

Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Partnerschaft mit der Eglise reformé

in Bois-Colombes

von Jörg Litte und Cornelia Zeißig

Foto Heinrich

Fehrenbach

eingeladen, vom 31.5.-2.6.13 nach

Bois Colombes zu kommen. Französisch

zu sprechen ist nicht Voraussetzung

für die Teilnahme. Beide Gemeinden

haben Teilnehmer, die aufgrund

ihrer guten Fremdsprachenkenntnisse

übersetzen können. Unser

Austausch im nächsten Jahr steht unter

dem Thema des Weltgebetstags:

„Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen.“

Um diesen Austausch

und die Begegnung vorzubereiten, trifft

sich die Frankenthaler Gruppe regelmäßig

im Ökumenischen Gemeindezentrum.

Geplant sind die Termine

29.01.13, 19.02.13 und der 16.04.13.

Kommen Sie doch einfach mal vorbei!

Für Rückfragen wenden Sie sich an

Jörg Litte, jrlitte@mx.de oder an Cornelia

Zeißig, 06233/47012, pfarramt.ft.pilgerpfad.2@evkirchepfalz.de.


Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Termine

Kirchentag in Hamburg 1.-5. Mai 2013

„Soviel du brauchst“

Das Motto des nächsten Kirchentags

in Hamburg erinnert an den Auszug

aus Ägypten. Gott sorgt auch in

der Wüste für sein Volk Israel. Es findet

Wachteln und Manna. Und jeder

sammelt, soviel er braucht (2. Mose

16, 18).

„So viel du brauchst“ – so könnte es

auch heute sein: weltweit wird genügend

Nahrung für alle Menschen produziert

- trotzdem gibt es immer wieder

Hungerkatastrophen, weil Lebensmittel

ungerecht verteilt sind. Mehr

noch: mit den in Europa und den USA

weggeworfenen Lebensmitteln könnten

drei Mal alle Hungernden ernährt

werden. 1,3 Milliarden Tonnen, etwa

ein Drittel aller Lebensmittel, werden

weltweit nicht gegessen. Sie gehen

entweder nach der Ernte verloren oder

werden weggeworfen.

Um globale Ernährungssicherheit

zu erreichen, ist „Verschwenden beenden“

eine wichtige Strategie. Denn die

Verschwendung verstärkt den Druck

auf die knappen Ressourcen Land und

Wasser und treibt die Lebensmittelpreise

nutzlos in die Höhe.

Es ist genug für alle da, wenn wir

gerecht teilen. Das sehen wir auch in

den Projekten von „Brot für die Welt“.

Dort gelingt es, dass bäuerliche Familien

Zugang zu Land und Produktionsmitteln

erhalten und mit nachhaltigen

Methoden und guten Erträgen ihre

Lebensgrundlage bebauen und bewahren.

Niemand muss hungern.

Die Bibel sucht immer den gerechten

Ausgleich. Lebensmittel für jeden „so

viel du brauchst“, statt Überfluss und

Verschwendung - und Hunger andererseits.

Dieter Weber

Herzliche Einladung an alle Interessierten zur Teilnahme an

diesem Großereignis! Wer mitfahren möchte (und dies nicht

komplett selbst organisiert), kann sich an den Gemeindepädagogischen

Dienst des Dekanats FT (Kanalstr. 6, Dathenushaus)

wenden. Zuständig ist Gemeindediakon Joachim Sinz,

06243/909900, jsinz11263@aol.com.

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28

Termine

Im theologischen Gesprächskreis

wollen wir kurze Texte von Theologinnen

und Theologen lesen und uns im

Gespräch mit ihren Aussagen und

Theorien kritisch auseinander setzten.

Dabei kommt es uns nicht darauf an,

alle Teilnehmenden auf „einen Nenner“

zu bringen, sondern unsere eigenen

biographischen Erfahrungen mit

Glauben, Bibel und Kirche mit theologischen

Theorien und Gedankengängen

ins Gespräch zu bringen. Wir freuen

uns über alle, die mit uns ins Gespräch

kommen möchten. Wir lesen in

diesem Jahr weiter Abschnitte aus

Der Männertreff versammelt sich in

diesem Jahr wieder im Ökumenischen

Gemeindezentrum Pilgerpfad, Jakobsplatz

1.

Das erste Halbjahr wird geprägt

sein von Richards Rohr Gedanken zu

Religion und Leben. Das Ziel von Religion

ist, so schreibt er, „den Einzelnen

richtig in die Welt zu stellen und auszurichten.“

So werden wir uns mit 5

Grundgedanken zum Männerleben

auseinandersetzen.

Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

von Carsten Schulze

dem Buch von Timothy Radcliffe: Warum

Christ sein? Wie der Glaube unser

Leben verändert. Quereinsteiger

sind uns immer herzlich willkommen.

Nähere Informationen erhalten Sie

bei Pfarrer Carsten Schulze, Hanns-

Fay-Straße 7, Tel.: 42531.

Die nächsten Treffen finden immer

am letzten Donnerstag im Monat statt:

Am 28. Februar und am 25. April

2013, jeweils von 18 Uhr bis 19.30

Uhr, im Raum 12 im Ökumenischen

Gemeindezentrum Pilgerpfad. Im März

entfällt der Gesprächskreis wegen der

Osterferien.

von Carsten Schulze

Im Februar treffen wir uns bereits

am Dienstag, den 5. Februar, 20 Uhr

im Raum 12 zum Thema: „Das Leben

ist hart!“ Was genau das bedeutet und

welche Antwort Rohr darauf gibt, dazu

am Abend mehr.

Im März treffen wir uns am Dienstag,

den 12. März, um 20 Uhr zum

Thema: „Du bist nicht so wichtig!“

Auch hier freuen wir uns auf einen

interessanten Austausch untereinander.

Sollten wir Sie neugierig gemacht


Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

haben, dann sollten Sie wissen:

Es sind alle interessierten Männer,

die Lust haben, sich mit anderen Männern

über die unterschiedlichsten Themen

auszutauschen herzlich eingela-

„Ägypten – Wüstenväter“

Vortrag mit Bildern

von Heinrich Fehrenbach

Ein Jahr nach Beginn der arabischen

Revolution in Ägypten beginnen

wir unsere Reise ins alte und neue

Ägypten und zu den Klöstern der Wüstenväter

am Tahrir- Platz in Kairo.

Nach dem Besuch bei der ältesten

Pyramide – der Stufenpyramide von

Sakkara – und dem Grab des Ti fahren

wir zu den Pyramiden von Gizeh

mit der großen Sphinx. Der anschließende

Besuch von Kairo führt uns vor

allem in die Al-Azar-Moschee und in

den Bazar Khan-al-Kahili. Mit dem

Besuch des koptischen Viertels be-

Termine

Einladung zum Vortrag mit Bildern von Heinrich Fehrenbach

Thema: „Ägypten – Wüstenväter“

Donnerstag, 21. Februar 2013 – 19:30 Uhr

Im Ökumenischen Gemeindezentrum Pilgerpfad, Frankenthal – Jakobsplatz 1

Eintritt frei – Spende erbeten für Selam-Eritrea-Hilfe e. V., www.eritrea-hilfe.de

Foto: Heinrich Fehrenbach

den. Nähere Informationen zum Männertreff

Frankenthal erhalten Sie bei

Pfarrer Carsten Schulze, Tel.: 42531

und Pfarrer Martin Hennniger: Tel.:

27279.

ginnt unser Eintauchen in die orthodoxe

Welt der Kopten. In den koptischen

Klöstern des Wadi Natroun gibt es

Begegnungen und Gespräche mit

Mönchen, ebenso im neuen Kloster

von Abu Mena, 50 km südwestlich von

Alexandria gelegen. Bevor wir Unterägypten

verlassen, besuchen wir Alexandria,

die „Perle des Mittelmeeres“,

wir konzentrieren uns auf die 2006 neu

eröffnete „Bibliotheka Alexandrina“.

Als einen der Höhepunkte der Reise

gestaltete sich der Besuch in den ältesten

Klöstern des Nillandes, des

Antonius-Kosters, auch heute ein

geistliches Zentrum und des Paulusklosters.

Wir werfen noch einen Blick

auf Oberägypten ins Tal der Könige,

auf den Tempel der Hatschepsut und

natürlich der größten Tempelanlage

von Karnak. Es folgt ein Besuch des

griechisch-orthodoxen Katharinen-

Klosters im Sinai, überragt vom 2285

m hohen Mosesberg, unser letzter

Höhepunkt mit einer nächtlichen Wanderung

auf den Gipfel.

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Termine

Familientag am Samstag, den 04. Mai 2013

Wo? Ökumenisches Gemeindezentrum

Pilgerpfad

Wann? Samstag, den 04. Mai 2013,

wir beginnen um 10.30 Uhr

und bleiben bis 16 Uhr zusammen.

Wer? Kinder und Erwachsene, die

zusammen in einem Haushalt

leben und gemeinsam

was erleben wollen.

Was? Zuhören, Reden, Essen und

Trinken, basteln, spielen,

singen und Zeit haben.

Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Wieviel? 5.- € pro Familie

Was genau da unternommen wird,

bleibt noch eine kleine Weile ein Geheimnis,

aber man kann sich ja schon

mal den Termin freihalten und sich

darauf freuen. Sicher ist: Wir wollen

uns einen Tag Zeit nehmen, aus der

allgemeinen Hektik aussteigen und

miteinander genießen.

Neugierig geworden? Dann meldet

euch doch an im Pfarramt Pilgerpfad 1

(Tel.: 42531) oder im Pfarramt St. Jakobus

(Tel.: 40734).

Fotos privat


Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Rückenwind für Familien,

ein echter Genuß

von Carsten Schulze

Am Samstag vor dem 3. Advent

haben sich über 30 Frauen, Männer

und Kinder in unserem Gemeindezentrum

versammelt, um miteinander

der Hektik der Adventszeit zu entkommen.

Das ist uns wirklich gelungen.

Der Advent ist ja eigentlich verbunden

mit vielen Genüssen, Zimtduft zieht

durchs Haus, Plätzchen wärmen das

Herz, Kerzen, Tannen, Nüsse und

Mandeln gehören dazu. Advent eine

Zeit der Erwartung. Allerdings auch

der Erwartung, dass alles perfekt läuft,

dass alle Weihnachtsgeschenke gekauft

werden, der Weihnachtsbaum

aufgestellt wird, diverse Weihnachtsfeiern

von Kindergarten, Schule, Arbeitsplatz

verdichten die Zeit noch

mehr.

Rückblick

Wir haben uns einen Tag Zeit genommen,

um aus der allgemeinen

Hektik auszusteigen und miteinander

zu genießen. So haben wir uns erzählt,

was uns an Weihnachten wichtig

ist, wir haben gebastelt und gebacken,

Pralinen gerollt, Geschichten gehört

und uns kulinarisch verwöhnen lassen.

Am Abend sind wir alle gesättigt, gut

gelaunt und mit Vorfreude auf Weihnachten

nach Hause aufgebrochen.

Sollten Sie auch Lust haben, mit

anderen Familien ein wenig Zeit zu

verbringen und miteinander mal ein

paar Stunden auszusteigen, dann sind

Sie jetzt schon herzlich eingeladen zu

unserem nächsten „Rückenwind für

Familien-Tag“ am 4. Mai im Ökumenischen

Gemeindezentrum Pilgerpfad,

von 10.30 Uhr bis ca. 16 Uhr. Wir freuen

uns auf Sie und Euch.

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32

Seminare

Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Kirche im Gespräch

Herzliche Einladung

zum Gemeindeseminar 2013

Zeitprobleme – problematische Zeiten

Mittwoch, 6. Februar 2013 - 19.30 Uhr

Aktuelles zu Organspende und Transplantation

Prof. Dr. Bernhard Krämer, Uni-Klinikum Mannheim

Mittwoch, 13. Februar 2013 – 19.30 Uhr

Lernen am Modell - Warum wir glaubwürdige Vorbilder brauchen

Dr. Ludwig Burgdörfer, Volksmissionarisches Amt, Landau

Mittwoch, 20. Februar 2013 – 19.30 Uhr

Der digitalisierte Mensch - Segen oder Fluch?

Hans-Uwe Daumann, Stellv. Geschäftsführer medien+bildung.com,

Ludwigshafen

Mittwoch, 27.Februar 2013 – 19.30 Uhr

Reform oder Reformation?- Herausforderungen an die Kirche von

morgen

Dr. Klaus Douglass, Zentrum Verkündigung, Frankfurt

Gemeindesaal der

Lutherkirche Frankenthal

Bohnstraße 16 (Carl-Bosch-Siedlung)


Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Verstärkung - Presbyterium beruft

zwei neue Mitglieder

Das Presbyterium hat in seinen Sitzungen

im Oktober und Dezember

zwei neue Presbyterinnen berufen.

Frau Barbara Esswein und Frau Ursula

Diehl wurden daraufhin am 4.

Adventssonntag im Rahmen des Gemeindegottesdienstes

eingeführt. Frau

Esswein engagiert sich schon länger

im Bereich Gottesdienstgestaltung

sehr aktiv und wird sich auch in den

Ökumene-Ausschuss mit einbringen.

Frau Diehl macht schon seit längerem

Geburtstagsbesuche in der Frankenthaler

Sonne und ihre Liköre und Marmeladen,

die sie zugunsten diverser

Gemeindeprojekte bei Festen gele-

Informationen

gentlich verkauft, sind geradezu legendär.

Wir freuen uns sehr über die beiden

„Neuzugänge“ und wünschen ihnen

auf diesem Weg für ihren Dienst alles

Gute.

Barbara Eßwein Ursula Diehl

Kinderfasching im ÖGZ

Am Freitag, 1.Februar 2013

von 14.30 bis 17.00 Uhr.

Unkostenbeitrag 3,00 €

Gemeindefastnacht

Am Samstag, 9.Februar 2013

Beginn 19.33 Uhr.

Unkostenbeitrag 6,50 € inkl. 1 Glas Sekt

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Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013


Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Quelle: Internet

Samstag,

13. April

11 Uhr

„David – Wie

ein Hirtenjunge

König wurde“

Samstag, 2. März, 11 Uhr,

„Brücken bauen für eine Welt“

Zur KubuKiki laden wir ein an den Samstagen immer von 10:45 bis

gegen 15:00 Uhr. Anmeldeschluss (Kinder zwischen 5 und 11 Jahren)

ist jeweils eine Woche vor dem Termin unter 06233 42531.

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Kreuzworträtsel

Waagerecht:

1 Postgut; 12 japanischer Maler des

13. Jahrhunderts; 13 Stadt in Nordmarokko;

14 arabische Halbinsel

(Abkürzung); 15 Autokennzeichen:

Neuseeland; 16 spanischer Dichter

und Schriftsteller; 17 Fußballspieler;

18 Kurzwort (Bernhard); 19 griechischer

Frauenname; 20 Stromerzeugung

auf dem Dach des ÖGZ; 23

Darmverschluss; 24 Eder-Zufluss;

25 englisch: Bequemlichkeit; 26 iranische

Stadt; 27 Erbträger; 28 Abkürzung:

Deutscher Studentenverband;

29 österreichischer Fussballspieler;

30 italienisches Zahlwort:

drei; 31 Küchengerät.

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Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Senkrecht:

1 französischer weiblicher Vorname; 2

deutscher Fluss; 3 alte chinesische

Münze; 4 brasilianische Stadt nördlich

von Sao Paulo; 5 Zulustammesangehöriger;

6 Stadt im Schwarzwald; 7

Ausruf der Freude; 8 Abkürzung für:

im Auftrag; 9 mit dem Halszäpfchen

gebildeter Laut; 10 Sportlerin; 11 Brüstung;

16 Aufhebens; 17 Hauptstadt

von Norrbotten (Schweden); 18

Haustier mit weißem Stirnfleck; 19 innere

Wandschicht des Pollenkorns; 21

Hefepfannkuchen in Russland; 22 All-

Eines; 26 europäischer Fußballwettbewerb

(Abkürzung); 27 Angehöriger

eines keltischen Volksstammes; 29

Autokennzeichen: Bahamas; 30 Abkürzung:

Technischer Dienst.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

12 13 14

15 16 17

18 19

20 21 22

23 24

25 26 27

28 29 30

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Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013

Vater zu Fritzchen: „Hast Du die Fensterscheibe

eingeworfen?“ - „Ja, tut mir

leid, Papa, aber ich war gerade dabei,

meine Steinschleuder zu reinigen, da

löste sich plötzlich ein Schuss!“

Treffen sich zwei Hunde im Park.

Fragt der eine: „Ich heiße Arko vom

Schlosshof. Und du, bist du auch adelig?“

Darauf der andere: „Ja, ich heiße

Runter vom Sofa.“

Der Pfarrer entdeckt Schlittschuhe in

der Sakristei. „Wem gehören die?“

fragt er streng. Antwortet einer der

Messdiener: „Wahrscheinlich den Eisheiligen.“

Zwei Patienten unterhalten ist am

Krankenbett. „Ach, Professor Fleischer

wird Sie operieren? Viel Glück!“ -

„Wieso Fleischer? Mein Arzt heiß Müller.“

- „Fleischer ist nur sein Spitzname.“

„Mama, ich möcht einen Hamburger!“ -

„Nun mal halblang, Kleine. Du heiratest

mir keinen Norddeutschen!“

G E L D A N W E I S U N G

E N I R G A I A V A E

N Z G A U L A L U D L

E B E R N D I U L I A

V O L T A I K A N L A G E

I L E U S I T T E R N

E A S E U R M I A I D

V D S B I C A N T R E

E I E R S C H N E I D E R

Der weltliche Witz

Unterhaltung

„Monatelang fragte ich mich, wo meine

Frau die Abende verbringt.“ -

„Und?“ - „Eines Abends ging ich nach

Hause, und da war sie!“

Der Anwalt liest den Verwandten den

letzten Willen eines reichen Verstorbenen

vor: „Und an Heinz, dem ich versprach,

ihn in meinem Testament zu

erwähnen, einen herzlichen Gruß: Hallo,

Heinz, alter Knabe!“

Max kommt aufgeregt aus der Schule

nach Hause und erzählt seiner Mutter:

„Morgen kommt der Erdbeerschorsch

und filmt uns.“ - Die Mutter kann damit

nichts anfangen und ruft den Lehrer

an. Der erklärt ihr: „Morgen kommt der

Erzbischof und firmt die Kinder.“

Im Saarland werden Stromleitungen

über Land verlegt. Ein Einheimischer

beobachtet die Arbeiter und bricht in

schallendes Gelächter aus. Er kriegt

sich gar nicht wieder ein. Da frag ihn

einer der Arbeiter, was denn daran so

komisch sei. Antwortet der Saarländer

prustend: „Ihr hängt den Zaun so

hoch, dass die Kühe drunter durchlaufen

können.“

Schabulke zum Bahnhofsvorsteher:

„Jetzt hat diese Bimmelbahn schon

wieder eine halbe Stunde Verspätung!

Ich frage mich, wozu es überhaupt

einen Fahrplan gibt." Der Bahnhofsvorsteher:

„Ohne Fahrplan wüssten

Sie doch gar nicht, wie groß die Verspätung

ist."

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Gemeindebrief im Pilgerpfad

Februar - März - April 2013


Gemeindebrief im Pilgerpfad

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Februar - März - April 2013

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