Geschäftsbericht 2006/2007

sunstar

Geschäftsbericht 2006/2007

Sunstar-Holding AG

Geschäftsbericht 2006/2007


Impressum

Herausgeber:

Sunstar Hotels

Galmsstrasse 5

CH-4410 Liestal

Tel. +41 (0)61 925 70 70

Fax +41 (0)61 921 19 42

http://www.sunstar.ch

E-Mail info@sunstar.ch

Redaktion/Texte:

Rolf Buser, Beat Hess, Manuela Alispach

Layout und Satz:

Judith Fux

Litho und Druck:

Koprint AG, Alpnach Dorf

Bilder:

Klosters Tourismus, Photopress, Swiss-image

Erscheint in deutscher Sprache


39. Geschäftsbericht

der Sunstar-Holding AG, Liestal

Inhaltsverzeichnis

Organisation/Aufbau 4

Editorial 5

Bericht über das 39. Geschäftsjahr 6

Angaben über Geschäftssegmente 9

Sunstar Gruppe

Konsolidierte Bilanz 10

Konsolidierte Erfolgsrechnung 11

Konsolidierte Kapitalveränderung 12

Konsolidierte Mittelflussrechnung 13

Anhang zur Konzernrechnung 14

Bericht des Konzernprüfers 23

Corporate Governance 24

Organigramm/Kennzahlen 27

Sunstar-Holding AG

(1. Mai 2006 - 30. April 2007)

Bilanz 28

Erfolgsrechnung 29

Bilanzgewinnkonto 29

Anhang zur Jahresrechnung 30

Antrag des Verwaltungsrats über die Verwendung des Bilanzgewinns 32

Bericht der Revisionsstelle 33

Aktionärsvergünstigungen und -informationen 34

3


4

Organisation/Aufbau

95.4 % 1) 95.5 % 1) 93 % 90 %

100 %

1)

Sunstar-Hotel AG

Davos Platz

Aktienkapital CHF 0.5 Mio.

Sunstar Parkhotel

Arosa

(192 Betten)

Sunstar Parkhotel

Davos

(385 Betten)

Sunstar Hotel

Davos

(138 Betten)

Sunstar Hotel Surselva

Flims

(142 Betten)

Sunstar Hotel Albeina

Klosters

(111 Betten)

Sunstar Hotel

Lenzerheide

(168 Betten)

Sunstar-Hotel AG

Grindelwald

Aktienkapital CHF 1 Mio.

Sunstar Hotel

Grindelwald

(401 Betten)

Sunstar Hotel

Wengen

(145 Betten)

Sunstar-Holding AG

Liestal

Aktienkapital CHF 50 Mio.

Privilège Ticino SA

Brissago

Aktienkapital CHF 0.1 Mio.

Privilège Hotel Villa Caesar

Brissago

(64 Betten)

1) Die verbleibenden Anteile werden von der Ferienclub Privilège AG gehalten

Verwaltungsrat Rolf Buser, Arlesheim, Präsident

Fritz Buser, Liestal, Ehren- und Vizepräsident

Andreas Plattner, Oberdorf, Mitglied (seit 21.09.2006)

Geschäftsführung Beat Hess, Küssnacht

Ferienclub Privilège AG

Liestal

Aktienkapital CHF 0.5 Mio.

(einbezahlt CHF 0.25 Mio.)

Sunstar Villars SA

Villars-sur-Ollon

Aktienkapital CHF 0.1 Mio.

Revisionsstelle/

Konzernprüfer Testor Treuhand AG, Basel

Streicher & Brotschin Revision und Unternehmensberatung AG, Basel (Ferienclub Privilège AG)


Editorial

Liebe Aktionärinnen

Liebe Aktionäre

Vor Jahresfrist habe ich mich an dieser Stelle über das

damalige Rekordjahr gefreut, gelang es doch erstmals in

Sämtliche relevanten Leistungsausweise wie Logiernächte,

Umsatz, Brutto- und Reingewinn waren so hoch

wie noch nie zuvor. Insbesondere der um 21 % höhere

Bruttogewinn sowie der gar um 43 % gestiegene Reingewinn

sind bemerkenswert und beweisen, dass wir in allen

Bereichen – trotz stetig zunehmenden Volumen und

Anforderungen – unsere Effizienz halten oder sogar noch

etwas steigern konnten. Sicherlich haben auch wir vom

Wirtschaftsaufschwung und vom starken Euro profitiert;

aber einen rechten Teil des Erfolges dürfen wir doch als

‚hausgemacht’ verbuchen. Deshalb möchte ich mich an

dieser Stelle – und sicher auch in Ihrem Namen – ganz

herzlich bei unseren rund 400 Mitarbeitenden bedanken,

die dieses sehr erfreuliche Ergebnis mit ihrem unermüdlichen

Einsatz und profundem Können möglich gemacht

haben. Es ist eine grosse Freude, Ehre und Motivation,

mit dieser erfolgreichen Mannschaft auch die künftigen

Herausforderungen in Angriff nehmen zu können.

Danken möchte ich aber auch Ihnen, sehr geehrte Aktionärinnen

und Aktionäre, für Ihre grosse, häufig jahrelange

Verbundenheit zu unserem Unternehmen. Es freut

mich deshalb auch ganz besonders, dass aufgrund des

sehr guten Resultats eine Erhöhung der Dividende für Sie

drinliegen dürfte. Mit einer (vorgeschlagenen) Ausschüttung

von nun CHF 65.– (CHF 35.– in bar und CHF 30.– in

Hotelbons) sowie für Aktionäre mit mindestens 10 Aktien

einem zusätzlichen Aktionärsrabatt von 10 % während

vielen Saisonzeiten sind wir sicherlich für Sie als Investoren

überdurchschnittlich attraktiv.

Das Wichtigste im Überblick

Sommer Winter Total Diff.

2006 2006/07 2006/07 Vorjahr

Logiernächte 143’700 145’200 288’900 + 14’500

Betriebsertrag1) 17.7 27.0 44.7 + 4.0

Bruttogewinn1) 4.3 10.5 14.8 + 2.5

Betriebsgewinn/EBIT1) 0.3 5.5 5.8 + 1.6

Reinverlust/-gewinn1) - 0.3 4.0 3.6 + 1.0

Dividende - bar (CHF) - - 35.– 2) unserer Geschichte, die Umsatzschwelle

von 40 Millionen

Franken zu durchbrechen

sowie den Bruttogewinn auf

über 12 Millionen Franken

zu steigern. Heute darf ich

mit Stolz und Freude festhalten,

dass diese Rekorde bereits

wieder Geschichte sind,

denn das eben abgelaufene,

+ 5.–

- Hotelbons (CHF) - - 30.– unv.

Wir haben dieses Geschäftsjahr

allerdings nicht ‚nur’ genutzt,

um unser Tagesgeschäft

zu verbessern, sondern wir

haben uns auch intensiv mit

unseren längerfristigen Perspektiven

beschäftigt. Konkret

im Mittelpunkt stand dabei die

Überprüfung bzw. die Überarbeitung

unserer Strategie aus

39. Geschäftsjahr hat unsere 1) 2)

in Mio. CHF Antrag an die Generalversammlung

dem Jahre 1999. Zusammen

Erwartungen noch übertrof-

mit einem externen Speziafen

und auf praktisch allen Ebenen nochmals deutlich listen haben wir uns seit Dezember 2006 in mehreren

bessere Resultate gebracht. Das Geschäftsjahr 2006/07 Workshops mit der Frage auseinander gesetzt, wie die

geht damit als bisher bestes Jahr in die bald 40-jährige Zukunft in der Schweizer Ferienhotellerie aussehen wird

Sunstar Geschichte ein.

und vor allem auch, wie wir uns positionieren wollen. Ohne

den diesbezüglichen Erkenntnissen und Resultaten

schon vorgreifen zu wollen, dürfte sich tendentiell eine

Entwicklung in Richtung ‚noch mehr nachhaltige Lebensqualität

und Lebensfreude’ ergeben. Gerade in unserem

Segment (Ferienhotellerie in den Schweizer Bergen) ist

dabei die umfassende Nachhaltigkeit von absolut zentraler

Bedeutung und zwar konsequent in allen vier Dimensionen

(Gäste-, Mitarbeiter- und Gesellschafts-,

Shareholder- und Umweltorientierung). Wir haben auf

diesen Gebieten in der Vergangenheit schon Überdurchschnittliches

geleistet und bewegt, wollen und müssen

aber in der Zukunft unser Handeln noch konsequenter an

diesen Werten orientieren.

Liebe Aktionärinnen, liebe Aktionäre, freuen wir uns also

über dieses Rekordjahr, aber auch auf die Zukunft von

Sunstar, denn wir haben alle Chancen, vieles noch besser

machen zu können. Schön, wenn Sie uns dabei weiterhin

unterstützen und begleiten!

Mit bestem Dank und herzlichen Grüssen

Rolf Buser

Präsident des Verwaltungsrates

5


Bericht über das 39. Geschäftsjahr

6

Rekordhohe Übernachtungen

In der Berichtsperiode konnte die schweizerische Hotellerie

zum zweiten Mal in Folge wieder leicht steigende

Übernachtungszahlen ausweisen, insbesondere allerdings

in den Städten.

Mit insgesamt rund 289’000 Übernachtungen (+ 14’500

Logiernächte oder + 5 %) verbesserten sich auch die

Sunstar Hotels und übertrafen dabei den letztjährigen

Rekordwert deutlich. Der Grossteil des Anstiegs

(+ 10’100 Logiernächte oder + 13 %) stammt aus Davos,

welches damit eine neue Rekordmarke erzielte. Eine

überdurchschnittliche Zunahme verzeichnete aber auch

Flims (+ 3’200 Logiernächte oder + 17 %). Das Wachstum

stammt dabei überwiegend aus der sehr guten Sommersaison

2006, aber auch die Wintersaison ermöglichte

noch neue Bestwerte.

Saisonale Entwicklung der Logiernächte/Auslastung

Die Zahl der einheimischen Übernachtungen erreichte mit

128’000 Einheiten (Vorjahr: 114’000) ebenfalls eine neue

Rekordmarke; der Anteil am gesamten Gästeaufkommen

stieg damit auf 44 % (Vorjahr 41 %). Der zweitgrösste

Anteil stammte aus Deutschland mit 21 % (unverändert),

gefolgt von Grossbritannien mit 14 % (unverändert) und

Japan mit 5 % (Vorjahr: 7 %).

Die Bettenauslastung aller Betriebe reduzierte sich leicht

von 62 % auf 61 %, was leicht über dem schweizerischen

Durchschnitt liegen dürfte. Hier schlägt der Winter (67 %)

stärker zu Buche als der Sommer (55 %).

Aufgrund des aktuellen Buchungsstandes rechnen wir für

die laufende Sommersaison mit ähnlichen Frequenzen

wie im letztjährigen Rekordsommer und auch der kommende

Winter dürfte sich vergleichbar entwickeln.

Sommersaison 2006 Wintersaison 2006/2007 Geschäftsjahr 2006/2007 Auslastung

+/- VJ +/- VJ +/- VJ (Betten)

Arosa 9’679 - 4 % 19’016 + 4 % 28’695 + 1 % 60.4 %

Davos 41’309 + 27 % 43’921 + 3 % 85’230 + 13 % 56.6 %

Flims 9’796 + 20 % 12’368 + 14 % 22’164 + 17 % 61.7 %

Klosters 6’447 - 19 % 9’750 + 7 % 16’197 - 5 % 60.3 %

Lenzerheide 14’639 - 6 % 15’000 - 1 % 29’639 - 3 % 73.8 %

Grindelwald 39’987 + 2 % 29’011 + 3 % 68’998 + 2 % 56.0 %

Wengen 11’279 - 3 % 13’474 +/- 0 % 24’753 - 2 % 69.1 %

Brissago 10’557 + 16 % 2’644 +/- 0 % 13’201 + 12 % 78.1 %

Total Sunstar 143’693 + 7 % 145’184 + 3 % 288’877 + 5 % 60.6 %

Gästeanteil nach Herkunftsländern (in Klammern Vorjahr)

Schweiz Deutschland England USA Japan Osteuropa Übrige

Arosa 61.7 % (61.1 %) 18.5 % (18.2 %) 6.5 % (7.9 %) 0.9 % (1.4 %) 0.4 % (0.3 %) 3.7 % (2.0 %) 8.3 % (9.1 %)

Davos 47.4 % (42.4 %) 29.4 % (29.4 %) 7.7 % (9.9 %) 1.7 % (3.3 %) 0.8 % (0.7 %) 3.7 % (2.6 %) 9.3 % (11.7 %)

Flims 57.0 % (52.2 %) 23.2 % (21.1 %) 5.7 % (9.2 %) 2.2 % (1.2 %) 0.0 % (0.0 %) 1.1 % (1.5 %) 10.8 % (14.8 %)

Klosters 45.6 % (44.9 %) 28.3 % (31.5 %) 7.1 % (4.7 %) 1.1 % (1.9 %) 0.1 % (0.2 %) 0.8 % (1.1 %) 17.0 % (15.7 %)

Lenzerheide 62.8 % (62.0 %) 25.5 % (27.7 %) 2.0 % (1.6 %) 0.6 % (0.9 %) 0.0 % (0.0 %) 0.7 % (0.5 %) 8.4 % (7.3 %)

Grindelwald 26.9 % (23.3 %) 11.0 % (10.7 %) 20.7 % (17.6 %) 6.1 % (2.6 %) 20.1 % (26.8 %) 4.6 % (2.3 %) 10.6 % (16.7 %)

Wengen 13.0 % (15.2 %) 6.0 % (8.6 %) 63.2 % (58.4 %) 5.2 % (4.9 %) 1.4 % (3.4 %) 1.3 % (0.4 %) 9.9 % (9.1 %)

Brissago 71.7 % (71.8 %) 21.5 % (21.1 %) 0.6 % (0.9 %) 0.1 % (0.3 %) 0.0 % (0.0 %) 0.1 % (0.3 %) 6.0 % (5.6 %)

Total Sunstar 44.3 % (41.4 %) 20.6 % (20.8 %) 14.3 % (14.3 %) 2.8 % (2.4 %) 5.2 % (7.1 %) 2.9 % (1.8 %) 9.8 % (12.2 %)


Die meisten Hotels mit Rekordergebnissen

Die vorstehend beschriebene Zunahme der Logiernächte

um 5 % führte zu einem überproportionalen Umsatzanstieg

um 10 % auf noch nie erreichte CHF 44.7 Mio.

Erfreulicherweise konnten alle Hotels ihren Umsatz erhöhen;

die grössten Steigerungen erzielten Davos (+ 20 %,

Rekord), Flims (+ 19 %) und Brissago (+ 17 %, Rekord).

Die für unsere Branche relevanteste Zielgrösse, der

Bruttogewinn (Betriebsertrag minus direkter Betriebsaufwand),

erhöhte sich dank den höheren Volumen und

Erlösen sowie insgesamt gehaltenen Kosten konsolidiert

um CHF 2.6 Mio. oder 21 % auf eine erneute Rekordgrösse

von CHF 14.8 Mio. Der Anstieg stammt dabei

mehrheitlich aus dem Sommergeschäft. Erfreulicherweise

erzielten gleich sechs unserer acht Betriebe neue

Bestmarken: Brissago (+ 88 %, Rekord), Davos (+ 38 %,

Rekord), Flims (+ 36 %, Rekord), Arosa (+ 18 %, Rekord),

Wengen (+ 15 %), Grindelwald (+13 %, Rekord), Lenzerheide

(+ 7 %) sowie Klosters (+ 4 %, Rekord). Mit Bruttogewinnmargen

von 40 % (Grindelwald), 37 % (Brissago),

33 % (Klosters), 32 % (Davos) und 31 % (Flims und

Lenzerheide) liegen damit unsere Betriebe im nationalen

Vergleich auf sehr guten Positionen.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir mit ähnlichen

Resultaten.

Rekordhoher Reingewinn

Der um CHF 2.6 Mio. höhere Bruttogewinn aller Hotels

reichte mehr als aus, um die deutlich gestiegenen

Aufwendungen für Unterhalt und Abschreibungen (je

+ CHF 0.3 Mio.), die Holding (+ CHF 0.2 Mio.), die

Passivzinsen (+ CHF 0.4 Mio.) sowie die Steuern

(+ CHF 0.1 Mio.) abzudecken. Unter dem Strich verblieb

somit ein konsolidierter Reingewinn von noch nie

erreichten CHF 3.6 Mio. (+ CHF 1.0 Mio. gegenüber dem

Vorjahr), der auch die bisherige Rekordmarke aus dem

Geschäftsjahr 1990/91 (CHF 3.285 Mio.) übertraf. Die

damit erzielte Reingewinnquote von 8.2 % Umsatzprozenten

(Vorjahr: 6.3 %) dürfte in unserer Branche klar

überdurchschnittlich sein.

Höherer Unterhalt, reduzierte Ersatzinvestitionen

Im Berichtsjahr wurden rekordhohe CHF 2.6 Mio. (Vorjahr:

CHF 2.3 Mio.) als Unterhalt von Immobilien, Mobilien

und Maschinen verbucht (Fenster, Heizungs- und Lüftungsanlagen

sowie Zimmerrenovationen). Für Neu- und

Ersatzinvestitionen wurden im Berichtsjahr CHF 3.3 Mio.

(Vorjahr: CHF 8.2 Mio.) eingesetzt.

Unterhalt von Sachanlagen

(in CHF 1’000 )

Lenzerheide

Klosters (162)

(189)

Flims

(199)

Klosters

(79)

Flims

(206)

Davos

(652)

Neu- und Ersatzinvestitionen

(in CHF 1’000)

Lenzer-

heide

(238)

Grindelwald

(565)

Davos

(1’010)

Arosa

(331)

Grindelwald

(784)

Wengen

(241)

Brissago

(292)

Arosa

(408)

Wengen

(204)

Brissago

(127)

Holding

(307)

Die grössten Positionen betrafen die Zimmerrenovationen

in Arosa, Davos, Flims, Grindelwald und Wengen,

eine neue Telefonanlage in Davos, ein neues Schliesssystem

in Grindelwald, die Sanierung der Lüftung in Brissago

sowie der Ausbau unserer Reservations-Software.

Im kommenden Geschäftsjahr sind weitere grössere

Erneuerungen vorgesehen: In Wengen (Mitarbeiterzimmer,

Gästezimmer inkl. Nasszellen, Saunabereich), aber

auch in Grindelwald (Sanierung Balkone, Gästezimmer),

Davos (Gästezimmer) und Lenzerheide (Gästezimmer).

Weitere Ersatzinvestitionen sind im Rahmen unserer

neuen Nachhaltigkeitsstrategie geplant (Fenster, Lüftungen,

Heizungen etc.).

Erfreuliche Gästezufriedenheit

Die Auswertung der über 11’000 eingegangenen Fragebögen

(Rücklaufquote: 27 % im Sommer und 28 %

im Winter) zeugen von einer erfreulichen, gegenüber

dem Vorjahr praktisch unveränderten Gästezufriedenheit.

Beim Gesamteindruck lag die Benotung bei 5.67 im

Winter bzw. bei 5.75 im Sommer (Maximum: 6, Minimum:

2). Traditionell am besten bewertet wurde ‚Freundlichkeit/Service‘

(Sommer: 5.86, Winter: 5.85), aber auch

die ,Sauberkeit‘ (Sommer: 5.83, Winter: 5.79) sowie die

,Qualität des Abendessens‘ (Sommer: 5.76, Winter: 5.73)

7


8

wurden gut beurteilt. Lediglich 1 % unserer Sommer-

und 2 % unserer Wintergäste würden nicht mehr zu uns

kommen.

Verbesserte Mitarbeiterzufriedenheit

Die letzte Auswertung der ebenfalls per Fragebogen saisonal

ermittelten Zufriedenheit bei unseren Mitarbeitenden

zeigt ein recht gutes, gegenüber früher verbessertes

Bild, allerdings mit teilweise grösseren Abstrichen bei der

Unterkunft, der Verpflegung und dem Salär.

Ferienclub Privilège AG weiterhin mit Wachstum

Auch im achten Geschäftsjahr konnte die Sunstar Tochtergesellschaft,

welche im Ferienwohnrechts-Markt tätig

ist, ihre Expansion fortführen und die Zahl der ausgegebenen

Ferienzertifikate auf nunmehr 1’461 Einheiten

(+ 12 %) erhöhen. Die Mitglieder des Ferienclubs verbrachten

bereits 15’300 Logiernächte (+ 9 %) in unseren

Hotels und steuerten so gut 5 % (unverändert) des Gästeaufkommens

bei.

Höherer Holding Gewinn

In der Holding Rechnung verbesserte sich der Gewinn

um CHF 0.5 Mio. auf CHF 3.2 Mio. Dies erlaubt die (vorgeschlagene)

Ausschüttung einer höheren Bar-Dividende

von CHF 35.− (Vorjahr: CHF 30.−) pro Aktie. Zusammen

mit dem Hotelbon (Natural-Dividende) von CHF 30.− pro

Aktie und der Gewährung von Aktionärsrabatten ergibt

sich für unsere Aktionäre eine überdurchschnittliche Rendite

auf die Beteiligung an unserer Gesellschaft.

Sehr gesunde Kapitalstruktur

Die im Branchenvergleich klar überdurchschnittlich

gesunde Kapitalstruktur konnte im Berichtsjahr noch

etwas verbessert werden: einem Eigenkapital von

CHF 57.5 Mio. (Vorjahr: 55.4 Mio.) stehen nun Fremdmittel

von CHF 60.8 Mio. (Vorjahr: 61.2 Mio.) gegenüber,

sodass sich die Eigenkapitalquote auf 48.6 % (Vorjahr:

47.5 %) erhöhte. Unter Einbezug der Privilège Zertifikate,

welche de facto wirtschaftliches Eigenkapital darstellen,

beträgt die Eigenkapitalquote sogar beachtliche 54.9 %

(Vorjahr: 53.1 %).

Wechsel im Verwaltungsrat

Bekanntlich ist leider unser langjähriges Verwaltungsratsmitglied

(seit 1972) und lieber Freund, Ruedi Plattner Ende

Mai 2006, völlig unerwartet verstorben. Ruedi Plattner hat

als allseits überaus geschätztes und beliebtes Mitglied des

Verwaltungsrates die Entwicklung unseres Unternehmens

praktisch seit der Gründung massgeblich mitgeprägt. Er

wird uns mit seinem einzigartig offenen, freundschaftlichen

und zuvorkommenden Wesen sehr fehlen.

An der letzten Generalversammlung wurde Ruedi Plattners

Sohn, Andreas, von den Aktionären einstimmig als

Nachfolger in den Verwaltungsrat gewählt. Andreas Plattner,

Jahrgang 1957, wohnt in Oberdorf/BL und hat von

1980 bis 1984 in den USA Hotel Management studiert

und war anschliessend zwei Jahre im Sunstar Marketing

tätig. Zur Zeit arbeitet Andreas Plattner als Prokurist für

einen international tätigen Verpackungs-Hersteller.

Überarbeitung unserer Strategie

Seit Herbst 2006 befasst sich eine Projektgruppe aus

Verwaltungsrat, Geschäftsführung und Kadermitarbeitenden

unter Beizug eines externen Spezialisten intensiv mit

der Überarbeitung unserer Strategie, die in ihren Grundzügen

aus dem Jahre 1999 stammt. Im Mittelpunkt steht

dabei das langfristige und nachhaltige Gedeihen unserer

Gesellschaft auf allen Ebenen. Die Überarbeitung dürfte

im 3. Quartal 2007 abgeschlossen sein; die Umsetzung

der einzelnen Projekte wird sich über 2 bis 3 Jahre erstrecken.

Erfreulicher Ausblick

Wie bereits erwähnt, rechnen wir für das laufende

Geschäftsjahr mit vergleichbaren Volumen bei tendentiell

leicht höheren Kosten. Damit dürfte aus heutiger Sicht

abermals ein ähnlich gutes Ergebnis zu erwarten sein.

Für die Sommersaison sprechen jedenfalls die vorliegenden

minim höheren Logiernächte und Umsätze; für

die Wintersaison die aktuell vorliegenden Buchungen

und die Konjunkturvoraussagen.

Dank an alle Mitarbeitenden

Ganz besonders herzlich bedanken wir uns an dieser

Stelle bei allen knapp 400 Mitarbeitenden, die mit ihrem

grossen Engagement und Können im abgeschlossenen

Geschäftsjahr für die erfreulichen Rekordergebnisse

sorgten und damit massgeblich dazu beitrugen, dass

sich unsere Gäste und Aktionäre in jeder Beziehung wohl

fühlten.

Rolf Buser Beat Hess

Präsident Geschäftsführer

des Verwaltungsrates


Angaben über Geschäftssegmente (in Mio. CHF)

2006/2007

2005/2006

2004/2005

Arosa Davos Flims Klosters Lenzer- Grindel- Wengen Brissago Holding/ Eliminie- Total

heide wald FCP rungen

Logiernächte 29’000 85’000 22’000 16’000 30’000 69’000 25’000 13’000 - - 289’000

Betriebsertrag 4.9 12.5 3.0 2.7 4.6 11.4 3.7 1.9 - - 44.7

Übriger Ertrag - - - - - - - - 1.6 - 0.6 1.0

Ertrag andere Segmente - - - - - - - - 5.3 - 5.3 -

Bruttogewinn 1.4 4.0 1.0 0.9 1.4 4.5 1.0 0.7 - - 14.9

Bruttogewinnmarge 28 % 32 % 31 % 33 % 31 % 40 % 28 % 37 % - - 33 %

Abschreibungen 0.5 1.0 0.3 0.1 0.3 1.2 0.4 0.2 0.2 0.1 4.3

Ergebnis - 0.3 0.4 - 0.2 0.3 0.4 - 0.1 0.1 3.3 - 0.7 3.6

Aktiven 12.0 23.1 9.8 5.7 6.6 37.2 8.1 5.5 80.4 - 70.1 118.3

Anschaffungswert Sachanl. 1) 13.6 39.3 18.1 5.8 8.3 45.8 17.7 5.6 1.1 - 155.3

Buchwert Sachanlagen 11.5 24.7 9.5 5.5 4.6 29.6 10.9 5.3 0.6 - 102.2

Fremdkapital 12.2 21.1 9.8 5.5 6.3 34.6 8.3 5.4 20.6 - 63.0 60.8

Personalaufwand 2) 31 % 35 % 35 % 35 % 35 % 30 % 36 % 32 % - - 33 %

Logiernächte 28’000 75’000 19’000 17’000 31’000 67’000 25’000 12’000 - - 274’000

Betriebsertrag 4.6 10.4 2.5 2.6 4.3 11.0 3.6 1.7 - - 40.7

Übriger Ertrag - - - - - - - - 2.1 - 0.9 1.2

Ertrag andere Segmente - - - - - - - - 4.5 - 4.5 -

Bruttogewinn 1.2 2.9 0.7 0.9 1.3 4.0 0.9 0.4 - - 12.3

Bruttogewinnmarge 25 % 28 % 28 % 34 % 31 % 37 % 25 % 23 % - - 30 %

Abschreibungen 0.4 0.9 0.3 0.1 0.3 1.2 0.4 0.1 0.2 0.1 4.0

Ergebnis - 0.2 0.1 - 0.1 0.4 0.1 0.4 - 0.2 - 2.9 - 0.8 2.6

Aktiven 12.1 23.2 10.1 5.7 6.5 38.0 8.3 5.6 77.4 - 70.3 116.6

Anschaffungswert Sachanl. 1) 13.5 38.9 18.0 5.8 8.5 46.1 17.5 5.3 0.8 - 154.4

Buchwert Sachanlagen 11.5 24.8 9.6 5.6 4.7 30.3 11.0 5.2 0.4 - 103.1

Fremdkapital 12.3 21.8 10.3 5.4 6.4 35.6 8.5 5.6 19.3 - 64.0 61.2

Personalaufwand 2) 33 % 37 % 37 % 39 % 38% 32 % 39 % 40 % - - 36 %

Logiernächte 27’000 76’000 21’000 10’000 30’000 60’000 26’000 - - - 250’000

Betriebsertrag 4.1 10.3 2.7 1.7 4.2 9.9 3.8 - - - 36.7

Übriger Ertrag - - - - - - - - 1.3 - 1.3

Ertrag andere Segmente - - - - - - - - 4.3 - 4.3 -

Bruttogewinn 1.0 3.3 0.5 0.6 1.3 3.5 1.0 - - - 11.2

Bruttogewinnmarge 26 % 32 % 20 % 35 % 30 % 35 % 26 % - - - 30%

Abschreibungen 0.4 0.8 0.3 0.1 0.3 1.1 0.4 - 0.1 0.1 3.6

Ergebnis - 0.2 0.6 - 0.5 0.3 0.2 - - - 0.1 2.8 - 0.4 2.7

Aktiven 10.5 19.8 10.1 5.7 6.7 38.0 8.4 5.6 74.3 - 67.5 111.6

Anschaffungswert Sachanl. 1) 11.5 35.8 18.0 5.6 8.4 45.1 17.5 5.1 0.8 - 147.8

Buchwert Sachanlagen 10.0 21.8 9.9 5.6 4.7 30.4 11.2 5.1 0.4 - 99.1

Fremdkapital 10.6 18.3 10.7 5.4 6.5 36.0 8.5 5.5 17.7 - 61.9 57.3

Personalaufwand 2) 36 % 36 % 41 % 36 % 39 % 33 % 37 % - - - 36 %

1) Anschaffungswert der noch nicht voll abgeschriebenen Anlagen

2) in % Betriebsertrag

9


Sunstar Gruppe

10

Konsolidierte Bilanz (in CHF 1’000)

Erläuterungen

im Anhang

30.04.2007 30.04.2006

AKTIVEN

Sachanlagen 1 102’186 103’147

Langfristige Wertschriftenanlagen 2 183 198

Langfristige Darlehensforderung 3 2’749 2’818

Anlagevermögen 105’118 106’163

Vorräte 4 1’115 1’047

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2’041 2’231

Steuerguthaben 42 316

Übrige Forderungen 1’700 1’501

Aktive Rechnungsabgrenzung 681 654

Flüssige Mittel 7’622 4’703

Umlaufvermögen 13’201 10’452

Total Aktiven 118’319 116’615

PASSIVEN

Hypotheken 5 46’050 47’700

Zertifikatsdarlehen 6 7’432 6’585

Leasingverpflichtungen 7 - 57

Rückstellungen für latente Steuern 11 273 289

Wiederbeschaffungsreserve 120 91

Langfristiges Fremdkapital 53’875 54’722

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1’605 1’714

Übrige Verbindlichkeiten 8 2’898 2’654

Rückstellungen für laufende Steuern 731 833

Sonstige Rückstellungen 68 21

Passive Rechnungsabgrenzung 1’610 1’292

Kurzfristiges Fremdkapital 6’912 6’514

Fremdkapital 60’787 61’236

Aktienkapital 50’000 50’000

Agio 4’750 4’750

Bilanzgewinn 2’744 598

Eigenkapital Aktionäre Holding 57’494 55’348

Minderheitsanteil am Kapital 38 31

Eigenkapital 57’532 55’379

Total Passiven 118’319 116’615


Konsolidierte Erfolgsrechnung (in CHF 1’000)

Sunstar Gruppe

Erläuterungen

im Anhang

2006/2007 2005/2006

Betriebsertrag 44’668 40’719

Betriebsaufwand 10 - 29’826 - 28’462

Bruttogewinn 14’842 12’257

Abschreibungen 1 - 4’297 - 4’037

Unterhalt Sachanlagen - 2’648 - 2’319

Aufwand der Holdinggesellschaft - 2’339 - 2’204

Übriger Aufwand - 718 - 744

Ertrag der Holdinggesellschaft 4 49

Übriger Ertrag 989 1’165

Betriebsgewinn/EBIT 5’833 4’167

Passivzinsen - 1’318 - 909

Aktivzinsen 102 123

Pachtzinsen an Stockwerkeigentümer - 399 - 337

Gewinn vor Ertragssteuern 4’218 3’044

Ertragssteuern 11 - 565 - 484

Gewinn vor Minderheitsanteilen 3’653 2’560

Minderheitsanteil am Ergebnis - 7 - 6

Jahresgewinn 3’646 2’554

Jahresgewinn in CHF pro 12

• Inhaberaktie Serie A 72.92 51.08

• Inhaberaktie Serie B 72.92 51.08

11


Sunstar Gruppe

Konsolidierte Kapitalveränderung (in CHF 1’000)

12

Aktien- Agio Gewinn- Total vor Minderheits- Total

kapital reserven Minderheits- anteile

anteilen

30.04.2004 50’000 4’750 - 1’945 52’805 19 52’824

Dividendenausschüttung - - - 1’175 - 1’175 - - 1’175

Jahresgewinn 2004/2005 - - 2’664 2’664 6 2’670

30.04.2005 50’000 4’750 - 456 54’294 25 54’319

Dividendenausschüttung - - - 1’500 - 1’500 - - 1’500

Jahresgewinn 2005/2006 - - 2’554 2’554 6 2’560

30.04.2006 50’000 4’750 598 55’348 31 55’379

Dividendenausschüttung - - - 1’500 - 1’500 - - 1’500

Jahresgewinn 2006/2007 - - 3’646 3’646 7 3’653

30.04.2007 50’000 4’750 2’744 57’494 38 57’532

Beim Agio handelt es sich um eine Kapitalreserve, die bei der Emission der Aktien eingezahlt worden ist.

Das genehmigte und voll einbezahlte Aktienkapital hat sich, gemäss Beschluss der ausserordentlichen Generalversammlung

vom 30. November 2004, wie folgt verändert:

neu: Nominalwert

47’000 Inhaberaktien Serie A zu CHF 1’000 CHF 47’000’000

3’000 Inhaberaktien Serie B zu CHF 1’000 CHF 3’000’000

Total CHF 50’000’000

vorher: Nominalwert

47’000 5 % Prioritäts-Inhaberaktien zu CHF 1’000 CHF 47’000’000

30’000 Namenaktien zu CHF 100 CHF 3’000’000

Total CHF 50’000’000

In der Generalversammlung hat jede Aktie eine Stimme.

Bei einer Kapitalerhöhung gewährt jede Aktie der Serie B ihrem Inhaber das Recht, zehn neue Aktien der Serie A

zu pari zu beziehen. Dieses Sonderrecht erlischt, wenn in einer oder mehreren Kapitalerhöhungen die Inhaber

der Aktien Serie B neue Aktien der Serie A im Nennwert von CHF 30’000’000 bezogen haben.


Konsolidierte Mittelflussrechnung (in CHF 1’000)

Sunstar Gruppe

2006/2007 2005/2006

Betriebsertrag 44’668 40’719

Betriebliche Aufwendungen - 35’452 - 33’730

Veränderung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 190 - 899

Veränderung übrige Positionen aus Nettoumlaufvermögen 242 388

Mittelfluss aus Betriebstätigkeit 9’648 6’478

Passivzinsen - 1’318 - 909

Pachtzinsen an Stockwerkeigentümer - 399 - 337

Steuern - 409 13

Aktivzinsen 102 123

Übrige Einnahmen 929 1’214

Mittelfluss aus Geschäftstätigkeit 8’553 6’582

Kauf von Sachanlagen - 3’346 - 8’157

Erlös aus Verkauf von Sachanlagen 3 27

Abnahme von langfristigen Forderungen 69 67

Mittelfluss aus Investitionstätigkeit - 3’274 - 8’063

Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten - 57 - 98

Rückzahlung / Erhöhung Hypotheken - 1’650 1’450

Erhöhung Zertifikatsdarlehen 847 1’146

Auszahlung von Dividenden - 1’500 - 1’500

Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit - 2’360 998

Zunahme / Abnahme der flüssigen Mittel 2’919 - 483

Flüssige Mittel zu Beginn des Geschäftsjahres 4’703 5’186

Flüssige Mittel am Ende des Geschäftsjahres 7’622 4’703

13


Sunstar Gruppe

Anhang zur Konzernrechnung

14

Grundsätze zur Erstellung der konsolidierten

Jahresrechnung

Allgemeines

Die Sunstar-Holding AG ist eine Aktiengesellschaft

nach Schweizer Recht. Die Gesellschaft hat ihren Sitz

an der Galmsstrasse 5 in Liestal, Kanton Basellandschaft.

Die Sunstar Gruppe ist Eigentümerin und Betreiberin

von Hotels in der Schweiz. Die Konzernrechnung der

Sunstar Gruppe beruht auf einheitlichen, für alle Konzerngesellschaften

geltenden, betriebswirtschaftlichen

Konsolidierungs- und Bewertungsgrundsätzen.

Die Konzernrechnung der Sunstar Gruppe wird nach

den internationalen Rechnungslegungsstandards

IFRS (International Financial Reporting Standards),

die durch das IASB (International Accounting Standards

Board) herausgegeben werden, erstellt.

Konsolidierungsmethode

In die Konzernrechnung werden sämtliche Tochtergesellschaften

einbezogen, an denen die Sunstar-

Holding AG direkt oder indirekt eine stimmenmässige

Beteiligung von mehr als 50 % besitzt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Purchase-

Methode. Dabei werden die identifizierbaren Aktiven

und Passiven der übernommenen Gesellschaft zum

Übernahmezeitpunkt auf deren Verkehrswert bewertet.

Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten

von Konzerngesellschaften sowie Aufwendungen,

Erträge und unrealisierte Gewinne oder Verluste aus

konzerninternen Lieferungen und Leistungen als auch

die Dividenden werden in der Konsolidierung eliminiert.

Bewertungsgrundsätze

Bewertungsbasis

Die Bewertung erfolgt nach dem Anschaffungswertprinzip,

mit Ausnahme der Finanzinstrumente, die zum

Marktwert bilanziert werden.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel beinhalten Kassenbestände, kurzfristige

Postcheck- und Bankguthaben sowie Sicht-

und Festgelder bei Banken, die eine ursprüngliche

Laufzeit von weniger als drei Monaten ausweisen. Die

flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten bewertet.

Die konsolidierte Mittelflussrechnung wird nach der

gleichen Definition erstellt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und

Leistungen erfolgt zum Nominalwert abzüglich Wertberichtigungen

für zweifelhafte Forderungen. Diese

Abzüge beziehen sich auf spezifisch bekannte Forderungen.

Vorräte

Die Vorräte sind zu historischen Anschaffungs- oder

Herstellkosten oder zum realisierbaren Nettoverkaufswert,

falls dieser niedriger ist, bilanziert. Der Wertansatz

der Vorräte erfolgt nach der FIFO-Methode (first

in first out).

Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs-

beziehungsweise Herstellungskosten abzüglich den

kumulierten Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen

des Sachanlagevermögens erfolgen linear

über die geschätzte Nutzungsdauer, wie folgt:

Grundstücke keine Abschreibung

Gebäude 60 Jahre

Mobilien, Teppiche und Vorhänge 15 Jahre

Elektr. Installationen, Telefon- und

Klimaanlagen 15 Jahre

Maschinen und Apparate,

Elektrogeräte 7 Jahre

Fahrzeuge 5 Jahre

Kleininventar und -mobilien 4 Jahre

EDV 4 Jahre

Anlagen im Bau keine Abschreibung

Reparaturen und Ersatzbeschaffungen werden nur

aktiviert, wenn sie eine Werterhöhung oder Verlängerung

der Nutzungsdauer bedeuten. Für eingetretene

Wertminderungen werden Wertberichtigungen gebildet.

Finanzierungskosten für Bauprojekte werden direkt der

Erfolgsrechnung belastet.


Leasingverträge, die wirtschaftlich gesehen einem Anlagekauf

gleichkommen (“Financial Leasing”), werden

unter dem Sachanlagevermögen zum Barwert aktiviert

und über die geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Leasingverpflichtungen ohne die Finanzierungskosten

werden auf der Passivseite ausgewiesen.

Leasingraten von Objekten, bei denen im wesentlichen

alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen

eines Vermögenswertes nicht übertragen werden

(“Operating Leasing”), werden während der Laufzeit des

Vertrages erfolgswirksam erfasst.

Langfristige Wertschriftenanlagen

Die langfristigen Wertschriftenanlagen werden zum Zeitwert

bewertet.

Impairment

Die Werthaltigkeit von Aktiven wird regelmässig beurteilt.

Liegen Indikatoren einer nachhaltigen Wertminderung

vor, erfolgt eine Wertanpassung.

Steuern

Die Gesellschaft hat alle auf dem Erfolg bis zum Bilanzstichtag

geschuldeten Steuern zurückgestellt.

Die Rückstellung für latente Steuern berücksichtigt die

ertragssteuerlichen Auswirkungen der Differenzen zwischen

den konzerninternen Bewertungsrichtlinien und

den lokalen steuerlichen Bewertungsrichtlinien für die

Aktiven und Passiven. Die Rückstellung wird laufend an

allfällige Änderungen der lokalen Steuergesetzgebung

angepasst. Die Rückstellungen werden nach der “Comprehensive

Liability Method” gebildet.

Verlustvorträge werden nur als latentes Steuerguthaben

ausgewiesen, wenn sicher ist, dass der steuerbare

zukünftige Gewinn ausreicht, um die Verlustverrechnung

zu realisieren.

Die Position Ertragssteuern umfasst ausschliesslich die

Steuern auf dem Ergebnis. Andere Steuern, wie Kapital-

und Liegenschaftssteuern sind im Betriebsaufwand

enthalten.

Aktienkapital

Die Dividenden werden im Eigenkapital in der Periode,

in der sie deklariert werden, verbucht.

Falls die Sunstar-Holding AG oder die Tochtergesellschaften

eigene Aktien der Gesellschaft kaufen, werden

der Anschaffungspreis und die Transaktionskosten

Sunstar Gruppe

direkt im Eigenkapital verbucht. Bei Veräusserung wird

der gesamte Erlös im Eigenkapital verbucht.

Gewinn pro Aktie

Der Gewinn wird aufgrund des Jahresergebnisses,

geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen Aktien,

berechnet.

Finanzinstrumente

Finanzinstrumente beinhalten flüssige Mittel, Forderungen,

Wertschriften, Darlehen, Verbindlichkeiten und

Leasingverbindlichkeiten. Die Bewertung wird in den

einzelnen Bewertungsgrundsätzen beschrieben.

Verbuchung von Erträgen

Die Betriebserlöse werden zum Zeitpunkt der Erbringung

der Dienstleistung erfolgswirksam erfasst. Zinsen

werden bei der Fälligkeit erfolgswirksam erfasst. Zudem

werden die Zinsen auf den Bilanzstichtag abgegrenzt

und erfolgswirksam erfasst. Dividenden werden bei

Zahlung als Ertrag verbucht.

Finanzrisikomanagement

Zinsrisiko

Aufgrund von Schwankungen des Marktzinssatzes ist

die Sunstar Gruppe einem Zinsrisiko ausgesetzt. Das

Zinsrisiko betrifft vor allem die langfristigen Finanzschulden.

Die Sunstar Gruppe sichert diese Risiken

ab indem ungefähr im Umfang der Hälfte der langfristigen

Finanzschulden Festhypotheken mit Laufzeiten

zwischen 5 und 10 Jahren abgeschlossen wurden.

Die aktuellen Zinssätze sowie die Kündigungsfristen

werden in den Anmerkungen zur Konzernrechnung

unter Position 5. Hypotheken separat aufgeführt.

Kreditrisiko

Das Ausfall- beziehungsweise Kreditrisiko kann als

gering bezeichnet werden, da ein grosser Teil aus

der laufenden Geschäftstätigkeit in Bargeld oder

mittels Debit- beziehungsweise Kreditkarten Dritter

abgewickelt wird. Für die übrigen Forderungen, die

in Rechnung gestellt werden, besteht ein Kreditrisiko-

Management, das die fortwährende Überprüfung der

offenen Positionen durch das Controlling zum Ziel hat.

Das maximale Kreditrisiko entspricht den ausgewiesenen

Buchwerten.

Wechselkursrisiko

Da die Sunstar Gruppe ausschliesslich in der Schweiz

tätig ist und ihre Waren und Dienstleistungen fast

ausschliesslich in der Schweiz bezieht, ist sie keinen

Wechselkursrisiken ausgesetzt.

15


Sunstar Gruppe

16

Konsolidierungskreis

In die Konsolidierung wurden die Sunstar-Holding AG

und ihre Tochtergesellschaften, an denen sie direkt oder

indirekt eine stimmenmässige Beteiligung von mehr als

50 % besitzt, einbezogen:

Anteile 30.04.2007 30.04.2006

Sunstar-Hotel AG

Davos Platz 95.4 %* 96.0 %*

Sunstar-Hotel AG

Grindelwald 95.5 %* 96.0 %*

Privilège Ticino SA

Brissago 93.0 %* 94.0 %*

Ferienclub Privilège AG 90.0 % 90.0 %

Sunstar Villars SA 100.0 % 100.0 %

* die verbleibenden Anteile werden von der Ferienclub

Privilège AG gehalten

Offenlegung von Beteiligungen

Als bedeutende Aktionäre sind folgende bekannt (in %

der Stimmrechte):

30.04.2007 30.04.2006

Herr F. Buser

(inkl. Tourstar-Holding AG) 44.9 % 44.9 %

Erbengemeinschaft R. Plattner

(über Plattner Holding AG) 22.3 % 22.3 %

Frau E. Rieder, Basel 6.0 % 6.0 %

37.5 % (Vorjahr: 27.5 %) der Stimmrechte werden durch

die Tourstar-Holding AG gehalten, deren Aktien sich im

Eigentum von Herrn F. Buser befinden.

Die im März 2006 abgeschlossene Vereinbarung mit

US-amerikanischen Investoren wurde im August 2006

per sofort gekündigt. Aus der nicht vollzogenen Vereinbarung

entstanden der Gesellschaft keine ausserordentliche

Aufwendungen.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Die Tourcons AG, Rothenburg, in welcher der Geschäftsführer

der Sunstar-Holding AG einen wesentlichen

Einfluss ausübt, ist unverändert mit 10 % am Aktien-

kapital der Ferienclub Privilège AG beteiligt. Sie hat

eine jederzeit ausübbare Option, von der Sunstar-

Holding AG weitere Aktien der Ferienclub Privilège AG

zum Wert des Eigenkapitals gemäss Handelsbilanz zu

erwerben, bis ihr Anteil 49 % beträgt.


Anmerkungen

1. Sachanlagen (in CHF 1’000)

Grund- Gebäude Einrich- Leasing- Total

stücke tungen anlagen

Anschaffungswert

Stand 01.05.2006 15’856 114’260 23’658 594 154’368

Zugänge - 930 2’416 - 3’346

Abgänge - - - 1’869 - 594 - 2’463

Stand 30.04.2007 15’856 115’190 24’205 - 155’251

Kumulierte Abschreibungen

Stand 01.05.2006 356 42’067 8’245 553 51’221

Zugänge 1’891 2’365 41 4’297

Abgänge - 1’859 - 594 - 2’453

Stand 30.04.2007 356 43’958 8’751 - 53’065

Nettobuchwert 15’500 71’232 15’454 - 102’186

Der Anschaffungswert umfasst die Kosten der noch nicht voll abgeschriebenen Sachanlagen.

Der Versicherungswert der Sachanlagen setzt sich wie folgt zusammen (in CHF 1’000):

Gebäude Einrichtungen Total

Versicherungswert per 30. April 2006 189’479 34’591 224’070

Versicherungswert per 30. April 2007 195’737 34’591 230’328

Grundstücke, Gebäude und Einrichtungen im Nettobuchwert von CHF 95.1 Mio. (Vorjahr: CHF 96.1 Mio.) sind

zur Sicherstellung der gewährten Hypotheken verpfändet.

2. Langfristige Wertschriftenanlagen

Bei den langfristigen Wertschriftenanlagen handelt es sich um Anteile an Gesellschaften und Organisationen

(z. B. Bergbahnen, Sportanlagen, Bergrestaurants), die dem Tourismus nahe stehen.

3. Langfristige Darlehensforderung

Sunstar Gruppe

Beim Verkauf der Sachanlagen der Sunstar-Villars SA wurde ein Verkaufspreis von CHF 3’450’000 vereinbart.

Die bis zum Bilanzstichtag vereinbarten Zahlungen wurden termingerecht bezahlt. Die Restforderung von

CHF 2’748’782 (Vorjahr: CHF 2’817’847) wird zuzüglich 3.0 % Zins in 26 Jahresraten beglichen. Die nächste

Jahresrate ist fällig am 10. Januar 2008. Die Forderung ist abgesichert durch einen Schuldbrief 2. Ranges in

Höhe von CHF 3 Mio. (Vorgang CHF 1 Mio.).

17


Sunstar Gruppe

18

4. Vorräte (in CHF 1’000)

6. Zertifikate Ferienclub Privilège AG

Nahrungs- Getränke Tabak- und Heizöl Betriebs- und Total

mittel Handelswaren Hilfsmaterial

Stand 01. Mai 2006 171 397 56 203 220 1’047

Stand 30. April 2007 162 407 84 227 235 1’115

5. Hypotheken (in CHF 1’000)

Banken Zinssätze Fälligkeit 30.04.2007 30.04.2006

Rolloverhypothek 1.75 % - 10’000

Rolloverhypothek 1.80 % - 9’100

Rolloverhypothek 1.95 % - 4’300

Rolloverhypothek 2.10 % - 19’500

Rolloverhypothek 2.15 % - 1’500

Rolloverhypothek 2.20 % - 3’300

Rolloverhypothek 2.95 % 31.05.2007 7’200 -

Rolloverhypothek 3.15 % 31.05.2007 15’850 -

Festhypothek über 5 Jahre 3.45 % 05.12.2011 10’000 -

Festhypothek über 7 Jahre 3.50 % 11.12.2013 3’000 -

Festhypothek über 10 Jahre 3.60 % 05.12.2016 10’000

Total Hypotheken 46’050 47’700

Bei den Rolloverhypotheken handelt es sich um feste Vorschüsse mit einer Laufzeit zwischen 3 und 12 Monaten.

Die Ferienclub Privilège AG bezweckt den Erwerb von

Ferienwohnraum oder Nutzungsrechten an solchem,

um diesen den Mitgliedern zu Selbstkosten zur Verfügung

zu stellen.

Die Finanzierung erfolgt in erster Linie durch Ausgabe

von Zertifikaten. Die unbefristeten Zertifikate

berechtigen zur Nutzung des Wohnraums der Ferienclub

Privilège AG zu Selbstkosten für eine bestimmte

Dauer, werden jedoch nicht verzinst.

Der Ausgabeerlös wird nach Abzug der Marketing- und

sonstigen betrieblichen Aufwendungen für die Bereitstellung

von Wohnraum verwendet. Die Zertifikate sind

mit Einschränkungen rückzahlbar. Diese Einschränkungen

stellen sicher, dass keine Nettoreduktion der

Finanzierung erfolgen kann. Aus diesem Grunde wird

lediglich der Erlös nach Abzug der erwähnten Aufwendungen

und nicht der gesamte Ausgabewert passiviert.

Neben den lokalen Betriebskosten für Hotelaufenthalte

(Selbstkosten) bezahlen die Mitglieder einen

Jahresbeitrag, aus dem die laufenden Verwaltungskosten

der Ferienclub Privilège AG, der Unterhalt des

Wohnraums, die Abschreibungen sowie eine Reserve

für die Wiederbeschaffung von Wohnraum zu finanzieren

sind.

Der kumulierte Nominalwert der Zertifikate beträgt

per 30. April 2007 CHF 12’014’271 (Vorjahr:

CHF 10’627’446).

Im Geschäftsjahr 2006/2007 wurden CHF 627’921

(Vorjahr: CHF 721’133) der Erfolgsrechnung der

Ferienclub Privilège AG zur Deckung der Aufwendungen

für den Vertrieb der Zertifikate gutgeschrieben

und CHF 847’100 (Vorjahr: CHF 1’146’125) dem

Fremdkapital (Zertifikatsdarlehen) zugewiesen. Zur

Sicherstellung der Ansprüche der Zertifikatsinhaber

hat die Ferienclub Privilège AG die von der Sunstar-

Holding AG erworbenen Aktien der Hotelgesellschaften

hinterlegt und verpfändet.


7. Leasingverpflichtungen (in CHF 1’000)

Sunstar Gruppe

Finanzierungs- Finanzierungs-

Leasing Leasing

30.04.2007 30.04.2006

Leasingzahlungen laufendes Jahr 63 107

Künftig fällige Zahlungen innerhalb

- 1 Jahr - 63

- 2 Jahren - -

Total - 63

Zinsanteil - 6

Total Leasingverpflichtung - 57

Folgender Finanzierungs-Leasingvertrag ist per

31. Januar 2007 abgelaufen:

Blockheizkraftwerk Grindelwald

Vertragsdauer: 120 Monate

Zinssatz: 7 %

Es bestehen somit per 30.04.2007 keine Finanzierungs-Leasingverträge.

8. Verbindlichkeiten gegenüber Personalvor-

sorgeeinrichtungen

Die berufliche Vorsorge ist über eine Sammelstiftung

organisiert. Die Sammelstiftung ist gegen die Risiken

Alter beziehungsweise Langlebigkeit, Tod und Invalidität

bei einer Versicherungsgesellschaft rückversichert.

Die Beiträge werden laufend der Erfolgsrechnung

belastet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Personalvorsorgeeinrichtungen

betragen per 30. April 2007

brutto CHF 46’000 (Vorjahr: brutto CHF 96’000).

9. Finanzinstrumente

Zeitwert von Finanzinstrumenten

Finanzinstrumente, die normalerweise bis zur Fälligkeit

gehalten werden, werden zu den entsprechenden

Anschaffungskosten oder dem Wiederherstellungsbetrag

ausgewiesen. Der ausgewiesene Betrag ist

unten als Bilanzwert, ebenfalls bekannt als Buchwert,

beschrieben.

Der Zeitwert beziehungsweise der fortgeführte

Anschaffungswert entsprechen dem Betrag, zu dem

zwischen sachverständigen, vertragswilligen und von-

einander unabhängigen Geschäftspartnern ein Vermögenswert

getauscht oder eine Schuld beglichen

werden könnte. Man erhält den Zeitwert durch den

Gebrauch von Börsenwerten, Discounted-cash-flow-

Modellen und Optionspreis-Modellen.

Die folgenden Methoden und Annahmen wurden

verwendet, um den Zeitwert beziehungsweise fortgeführten

Anschaffungswert jeder Kategorie von

Finanzinstrumenten zu schätzen.

Flüssige Mittel, kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten

Der Bilanzwert der flüssigen Mittel sowie der kurzfristigen

Forderungen und Verbindlichkeiten entspricht

aufgrund der kurzen Fälligkeit dieser Finanzinstrumente

ungefähr dem Zeitwert beziehungsweise dem

fortgeführten Anschaffungswert.

Hypotheken und Darlehen

Aufgrund der marktkonformen Zinssätze entsprechen

die Bilanzwerte ungefähr dem fortgeführten Anschaffungswert.

Zertifikatsdarlehen

Bei der Berechnung des fortgeführten Anschaffungswerts

der Zertifikatsdarlehen wurden folgende

Annahmen getroffen beziehungsweise Tatsachen beigezogen.

Die Zertifikate sind nur mit Einschränkungen

rückzahlbar. Der Verkaufspreis eines Ferienzertifikats

beträgt CHF 8’500 (Vorjahr: CHF 8’425). Der Betrag,

der für das Zertifikat bezahlt worden ist, wird nicht verzinst.

Leasingverpflichtungen

Der Bilanzwert entspricht den mit den zugrundeliegenden

Zinssätzen abdiskontierten Verbindlichkeiten.

Siehe auch Anmerkungen zur Konzernrechnung unter

Position 7. Leasingverpflichtungen.

19


Sunstar Gruppe

20

10. Personalaufwand und Personalvorsorge (in CHF 1’000)

2006/2007 2005/2006

Löhne Betrieb und Verwaltung 14’278 13’946

Löhne Technik 622 515

Aufwand für Personalvorsorge 678 669

Aufwand für übrige Sozialleistungen 1’341 1’326

Aktienbasierte Vergütungssysteme (inkl. Sozialleistungen) 115 -

Übriger Personalaufwand 251 248

Total Personalaufwand 17’285 16’704

Aktienbasierte Vergütungssysteme

Die an den Geschäftsführer ausgegebenen Optionen auf Inhaberaktien Serie A zum Nennwert wurden per 30.04.2007

erstmals gemäss IFRS 2 bewertet und entsprechend im Personalaufwand berücksichtigt. Es handelt sich um Optionen

mit unbeschränkter Laufzeit.

Anzahl Ausübungspreis

Ausstehende Optionen per 30.04.2006 350 250

Zuteilung 2006/2007 50 250

Ausübungen 2006/2007 - -

Ausstehende Optionen per 30.04.2007 400 250

Die Aktien zur Ausübung der Optionen können zu CHF 1’250 bezogen werden. Somit entfällt eine Optionspreisermittlung

mit Hilfe des Black-Scholls-Modells bzw. des Binomialmodells.

11. Ertragssteuern

Detail des verbuchten Ertragssteueraufwandes (in CHF 1’000)

2006/2007 2005/2006

Ertragssteuern 610 392

Periodenfremde Ertragssteuern - 29 79

Anpassung latente Steuerrückstellung - 16 13

Total Ertragssteuern 565 484

Der effektive Steueraufwand unterscheidet sich vom erwarteten Steueraufwand, welcher durch Multiplikation des

lokalen Steuersatzes mit dem Gewinn berechnet wird, wie folgt:

2006/2007 2005/2006

Konsolidiertes Ergebnis vor Ertragssteuern 4’218 3’044

Steuer zum anzuwendenden Steuersatz von 25 % 1’055 761

Einfluss anderer Steuersätze - 488 - 356

Verwendung von Verlustvorträgen - 23 - 20

Nicht abzugsfähige Aufwendungen 7 6

Nicht aktivierte Verlustvorträge - 8

Steuerlich relevante, in Konzernrechnung eliminierte Erträge / Aufwendungen 43 6

Periodenfremde Ertragssteuern - 29 79

Total Ertragssteuern 565 484


Steuerliche Verlustvorträge (in CHF 1’000)

Sunstar Gruppe

Verlustvorträge können vorgetragen werden, längstens 30.04.2007 30.04.2006

1 Jahr 533 327

2 Jahre 440 553

3 Jahre 1’007 440

4 Jahre 36 1’007

5 Jahre - 36

6 Jahre 28 66

7 Jahre - 32

Total steuerliche Verlustvorträge 2’044 2’461

Die steuerlichen Verlustvorträge betreffen folgende Gesellschaften:

30.04.2007 30.04.2006

Sunstar-Villars SA, Villars-sur-Ollon 2’016 2’363

Privilège Ticino SA, Brissago 28 98

Auf einen Ausweis der Verlustvorträge als latentes Steuerguthaben wurde verzichtet, da für den wesentlichen Teil

der Verlustvorträge nicht sicher ist, inwieweit die zukünftigen steuerbaren Gewinne ausreichen, um eine Verlustverrechnung

zu realisieren.

Rückstellungen für latente Ertragssteuern (in CHF 1’000)

30.04.2007 30.04.2006

Der effektive Wert der Sachanlagen (ohne Leasinganlagen)

der Sunstar-Hotel AG, Davos Platz, betrug 55’890 56’218

gegenüber einem Steuerwert von 54’743 55’043

auf dem Mehrwert 1’147 1’175

besteht eine latente Steuerschuld von 24.58 % (Vorjahr: 24.58 %) 282 289

30.04.2007 30.04.2006

Der über Personalaufwand berücksichtigte Wert der ausstehenden

Optionen der Sunstar-Holding AG, Liestal, betrug 115 -

gegenüber einem Steuerwert von - -

auf dem Minderwert 115 -

besteht ein latentes Steuerguthaben von 8.5 % 9 -

12. Ergebnis pro Aktie (in CHF)

2006/2007 2005/2006

Den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbarer Jahresgewinn 3’646’000 2’554’000

Anzahl ausstehender Inhaberaktien Serie A 47’000 47’000

Gewinn pro Inhaberaktie Serie A 72.92 51.08

Anzahl ausstehender Inhaberaktien Serie B 3’000 3’000

Gewinn pro Inhaberaktie Serie B 72.92 51.08

21


Sunstar Gruppe

22

13. Eventualverbindlichkeiten

Die Eidg. Steuerverwaltung, Hauptabteilung Mehrwertsteuer,

verlangt von der Ferienclub Privilège

AG seit 2001 die Bezahlung der Mehrwertsteuer

auf den in den Passiven als Zertifikatsdarlehen ausgewiesenen

Ferienzertifikaten. Die Gesellschaft hat

diese Forderung der Eidg. Steuerverwaltung mit

ausführlich begründetem Schreiben zurückgewiesen

und Einsprache gegen die Verfügung der Eidg.

Steuerverwaltung sowie Beschwerde gegen den

Einspracheentscheid der Eidg. Steuerverwaltung

erhoben. Aufgrund der eigenen Einschätzung und

der Beurteilung durch die Rechtsvertreter sind die

Geschäftsführung und der Verwaltungsrat der Auffassung,

dass dieser Anspruch der Eidg. Steuerverwaltung

rechtlich nicht begründet ist, da es sich

bei diesen Zertifikatsdarlehen um rückzahlbare und

nicht mit einer Gegenleistung verbundene Darlehen

handelt. Gestützt auf diesen Sachverhalt hat die

Gesellschaft auf die Bilanzierung einer Rückstellung

verzichtet.

14. Segmentberichterstattung

Die Segmentinformationen gemäss IAS 14 sind

in der Darstellung auf Seite 9 „Angaben über

Geschäftssegmente“ enthalten.

15. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Der Verwaltungsrat hat die Jahresrechnung am

13. August 2007 zur Veröffentlichung freigegeben.

Zu diesem Zeitpunkt ist kein signifikantes neues

Ereignis oder Element bekannt, das die Gültigkeit

der Jahresrechnung 2006/07 beeinflussen könnte.

Anlässlich der Generalversammlung vom 20. September

2007 wird die Jahresrechnung zur Genehmigung

vorgelegt.


Bericht des Konzernprüfers

An die Generalversammlung der

Sunstar-Holding AG, Liestal

Als Konzernprüfer haben wir die Konzernrechnung

(konsolidierte Bilanz, konsolidierte Erfolgsrechnung,

konsolidierte Eigenkapitalveränderung,

konsolidierte Mittelflussrechnung und Anhang zur

Konzernrechnung; Seiten 10 bis 22) der Sunstar-

Holding AG für das am 30. April 2007 abgeschlossene

Geschäftsjahr geprüft.

Für die Konzernrechnung ist der Verwaltungsrat verantwortlich,

während unsere Aufgabe darin besteht,

diese zu prüfen und zu beurteilen. Wir bestätigen,

dass wir die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich

Befähigung und Unabhängigkeit erfüllen.

Unsere Prüfung erfolgte nach den Schweizer Prüfungsstandards

sowie nach den International Standards

on Auditing, wonach eine Prüfung so zu

planen und durchzuführen ist, dass wesentliche

Fehlaussagen in der Konzernrechnung mit angemessener

Sicherheit erkannt werden. Wir prüften

die Posten und Angaben der Konzernrechnung mittels

Analysen und Erhebungen auf der Basis von

Stichproben. Ferner beurteilten wir die Anwendung

der massgebenden Rechnungslegungsgrundsätze,

die wesentlichen Bewertungsentscheide sowie die

Darstellung der Konzernrechnung als Ganzes. Wir

sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine ausreichende

Grundlage für unser Urteil bildet.

Gemäss unserer Beurteilung vermittelt die Konzernrechnung

ein den tatsächlichen Verhältnissen

entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und

Ertragslage in Übereinstimmung mit den International

Financial Reporting Standards (IFRS) und entspricht

dem schweizerischen Gesetz.

Wir empfehlen, die vorliegende Konzernrechnung

zu genehmigen.

TESTOR TREUHAND AG

Daniel Riedo Giuseppe Alba

Dipl. Wirtschaftsprüfer Dipl. Wirtschaftsprüfer

Mandatsleiter

Basel, 10. August 2007

23


Corporate Governance

24

Die folgenden Ausführungen orientieren sich an der

Richtlinie betreffend Informationen zur Corporate

Governance der SWX Swiss Exchange.

1. Konzernstruktur

Rechtliche Struktur

Der detaillierte Aufbau der Konzernstruktur ist den

Seiten 4 (Grafik) und 16 (Beteiligungsverhältnisse) zu

entnehmen.

Operative Struktur

Die operative Struktur des Konzerns ist auf Seite 27

abgebildet.

Kotierte Gesellschaft

Die Sunstar-Holding AG ist eine Gesellschaft mit Sitz

in Liestal. Die Einteilung des Aktienkapitals ist auf der

Seite 31 ersichtlich. Das kotierte Aktienkapital entspricht

den 47’000 Inhaberaktien Serie A zu CHF 1’000

und beträgt somit CHF 47’000’000. Nähere Angaben

zur Inhaberaktie A sind auf Seite 34 zu entnehmen.

2. Aktionariat

Die Angaben zu bedeutenden Aktionären sind auf

Seite 31 ersichtlich.

Sämtliche 3’000 Inhaberaktien Serie B sind im Besitze

von Herrn F. Buser.

Es bestehen keine Kreuzbeteiligungen zwischen der

Sunstar-Holding AG oder ihren Tochtergesellschaften

mit andern kotierten Aktiengesellschaften, die den

Grenzwert von 5 % überschreiten.

3. Kapitalstruktur

Kapital und Kapitalveränderungen / Aktien

Die Angaben zum Aktienkapital und zur Kapitalveränderung

sind auf der Seite 12 ersichtlich. Das Aktienkapital

ist voll einbezahlt. Die letzte Kapitalerhöhung war

im Jahr 1986.

Es besteht kein genehmigtes oder bedingtes Kapital.

Die Angaben zum Stimmrecht sind auf Seite 31.

Übertragungsbeschränkungen und Nominee-

Eintragungen

Inhaberaktien Serie A: keine Beschränkungen betreffend

Übertragbarkeit

Inhaberaktien Serie B: keine Beschränkungen (gemäss

Statuten werden keine weiteren Inhaber-Aktien der

Serie B mehr ausgegeben)

4. Verwaltungsrat

Mitglieder

Rolf Buser

Jahrgang 1947, Schweizer, Präsident des Verwaltungsrates

seit 2001 (gewählt bis 2009), Mitglied seit 1974,

Vizepräsident bis 2001. Ausbildung: MBA (University of

California Los Angeles), beruflicher Hintergrund: Unternehmensberater;

Geschäftsleitungsmitglied der Sunstar-Holding

AG 1974-1980; Geschäftsführer der Max

Havelaar-Stiftung (Schweiz) bis 1998; Berater Nord/Süd-

Entwicklungszusammenarbeit

Weitere Tätigkeiten/Interessenbindungen:

- VR-Präsident aller Tochtergesellschaften der Sunstar-

Holding AG;

- VR-Mitglied der Tourstar-Holding AG

Fritz Buser

Jahrgang 1921, Schweizer, Ehrenpräsident und Vizepräsident

(gewählt bis 2009), Gründer und Präsident des

Verwaltungsrates 1969-2001. Ausbildung: Kaufmann,

beruflicher Hintergrund: Unternehmer

Weitere Tätigkeiten/Interessenbindungen:

- VR-Mitglied aller Tochtergesellschaften der Sunstar-

Holding AG

- VR-Präsident der Tourstar-Holding AG

Andreas Plattner

Jahrgang 1957, Schweizer, Mitglied seit 2006 (gewählt

bis 2009). Ausbildung: Kaufmann und USA Studium in

Hotel Management, beruflicher Hintergrund: zwei Jahre

im Sunstar Marketing, letzte 20 Jahre Marketing und

Verkauf in verschiedenen Unternehmen, seit 1996 Prokurist

Marketing und Verkauf CROWN-VOGEL Verpackungen

AG


Weitere Tätigkeiten/Interessenbindungen:

- VR-Mitglied aller Tochtergesellschaften der Sunstar-

Holding AG (Ausnahme Ferienclub Privilège AG)

Kreuzverflechtungen

Es besteht keine gegenseitige Einsitznahme in Verwaltungsräten

von kotierten Gesellschaften.

Wahl und Amtszeit

Die (mindestens drei) Verwaltungsräte werden von der

Generalversammlung für eine Amtsdauer von drei Jahren

gewählt. Es besteht keine Amtszeitbeschränkung.

Interne Organisation, Kompetenzen und Kontrollinstrumente

Der Verwaltungsrat tagt, so oft es die Geschäfte erfordern,

jedoch mindestens fünfmal pro Jahr. Zwei der

Sitzungen sind der Beratung der rollenden 5-Jahres-Investitionsplanung

respektive der Aktualisierung der Unternehmungsstrategie

gewidmet. Der Verwaltungsrat tagt

ausschliesslich vollzählig. Es können ausnahmsweise

auch Zirkulationsbeschlüsse gefasst werden, sofern nicht

ein Mitglied mündliche Beratung verlangt. Der Geschäftsführer

nimmt in der Regel informierend und beratend an

den Sitzungen teil. Es bestehen keine ständigen Kommissionen

oder Ausschüsse. Alle drei Verwaltungsräte

gelten grundsätzlich als nicht exekutiv. Ausnahmen dazu

sind reglementarisch festgehalten (Finanzierung, neue

Projekte), ebenso die Abgrenzung der Entscheidungskompetenz

zwischen Gesamtverwaltungsrat, Präsident

und Geschäftsführer. Die Informations- und Entscheidungswege

zwischen Geschäftsführer und Verwaltungsrat

sind effizient kurz. Der Präsident trifft sich in der Regel

einmal pro Woche mit dem Geschäftsführer, häufig im

Beisein des Vize-Präsidenten. Der Gesamtverwaltungsrat

wird wöchentlich schriftlich über die Umsatzentwicklung,

monatlich über die Entwicklung der wichtigsten

Kostenfaktoren mit Budgetvergleich informiert.

5. Geschäftsführung

Herr B. Hess ist als Geschäftsführer für die gesamte

Sunstar Gruppe verantwortlich inklusive aller Hotels,

der Holding und des Ferienclubs Privilège. Er ist direkter

Vorgesetzter aller Hoteldirektionen. Die Hoteldirektionen

stehen im Angestelltenverhältnis zur Sunstar-

Holding AG (siehe Seite 27)

Beat Hess

Jahrgang 1960, Schweizer, Geschäftsführer seit 1998.

Ausbildung: lic. oec. HSG, beruflicher Hintergrund: 1987-

1997 leitende Funktionen bei der Hapimag Gruppe, Baar,

davon die letzten fünf Jahre als geschäftsführender Direktor

Weitere Tätigkeiten/Interessenbindungen:

- Verwaltungsrat und Besitzer der Tourcons AG, Rothenburg

Managementverträge

Es bestehen keine Managementverträge mit Personen

und Gesellschaften ausserhalb des Konzerns.

6. Entschädigungen, Beteiligungen und

Darlehen

Festsetzungsverfahren

Die Entschädigung von Mitgliedern des Verwaltungsrates

werden durch den Gesamtverwaltungsrat, jene für den

Geschäftsführer durch den Präsidenten und Vize-Präsidenten

festgelegt.

Entschädigungen

Die Entschädigungen an amtierende Mitglieder des Verwaltungsrates

und des Geschäftsführers beliefen sich in

der Berichtsperiode auf folgende Leistungen:

Verwaltungsrat CHF 202’461

Geschäftsführer CHF 222’636

Es wurden keine zusätzlichen Leistungen als Abgangsentschädigung

an ausgeschiedene Mitglieder des Verwaltungsrates

und der Konzernleitung ausgerichtet.

Aktienzuteilung

Im Berichtsjahr erfolgten keine Zuteilungen von Aktien

der Sunstar-Holding AG an die Mitglieder des Verwaltungsrates

und der Konzernleitung oder an nahe stehende

Personen im Sinne des Gesetzes.

Aktienbesitz

Per Bilanzstichtag 30. April 2007 hielten Mitglieder des

Verwaltungsrates und der Konzernleitung (inkl. ihnen

nahe stehende Personen) gesamthaft folgende Anzahl

Aktien der Sunstar-Holding AG:

Verwaltungsrat 36’000 Inhaberaktien Serie A

3’000 Inhaberaktien Serie B

Geschäftsführer 17 Inhaberaktien

Optionen

Der Geschäftsführer besitzt per 30. April 2007 400 Optionen

(Vorjahr: 350 Optionen) auf Inhaberaktien Serie A

zum Nennwert. Pro abgeschlossenes Geschäftsjahr

erhält der Geschäftsführer 50 Optionen zugeteilt, erst-

25


26

mals im Geschäftsjahr 1999/2000 jedoch maximal 1’000

Optionen. Die Laufzeit der Optionen ist unbefristet.

Zusätzliche Honorare und Vergütungen

In der Berichtsperiode fielen keine offenlegungspflichtigen

zusätzlichen Honorare und Vergütungen für

Mitglieder des Verwaltungsrates oder des Geschäftsführers

an.

Organdarlehen

Per Bilanzstichtag bestehen gegenüber den Mitgliedern

des Verwaltungsrates und des Geschäftsführers keine

Darlehen.

Höchste Gesamtentschädigung

Für das Verwaltungsratsmitglied mit der höchsten Gesamtentschädigung

(Herr F. Buser) betragen die gesamten

Bezüge CHF 103’500.

7. Mitwirkungsrechte der Aktionäre

Stimmbeschränkung und Vertretung

In der Generalversammlung berechtigt jede Aktie zu einer

Stimme. Die Aktionäre können sich in der Generalversammlung

nur durch andere Aktionäre vertreten lassen.

Statutarische Quoren

Soweit das Gesetz es nicht anders bestimmt, ist die Generalversammlung

beschlussfähig ohne Rücksicht auf die

Zahl der vertretenen Stimmen und fasst ihre Beschlüsse

durch die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Einberufung der Generalversammlung und Traktandierung

Die statutarisch vorgesehenen Einberufungs- und Traktandierungsregeln

geben die gesetzlichen Bestimmungen wieder.

8. Kontrollwechsel und Abwehrmassnahmen

Angebotspflicht

Zu einem öffentlichen Kaufangebot nach den Artikeln 32

und 52 des Börsengesetzes BEHG ist ein Übernehmer

nicht verpflichtet (opting-out).

Kontrollwechselklauseln

Es bestehen keine vertraglichen Bestimmungen zugunsten

des Verwaltungsrates oder des Geschäftsführers in

Bezug auf einen möglichen Kontrollwechsel.

9. Revisionsstelle

Bei den im Konsolidierungskreis der Sunstar-Holding AG

gehaltenen Gesellschaften Sunstar-Hotel AG Davos

Platz, Sunstar-Hotel AG Grindelwald, Sunstar Villars SA

und Privilège Ticino SA nimmt die Testor Treuhand AG

die Funktion der externen Revisionsstelle wahr. Bei der

Ferienclub Privilège AG ist dies die Streicher & Brotschin

Revision und Unternehmensberatung AG, Basel.

Die Testor Treuhand AG ist überdies Konzernprüfer der

Sunstar Gruppe.

Dauer des Mandates und Amtsdauer des leitenden

Revisors

Die Testor Treuhand AG hat das Revisionsmandat an der

Generalversammlung 2002 übernommen. Die Mandate

werden von der Generalversammlung jeweils für ein Jahr

vergeben. Als Mandatsleiter ist Herr D. Riedo ebenfalls

seit dem Jahr 2002 tätig.

Revisionshonorar

Das Revisionshonorar der Testor Treuhand AG beträgt

insgesamt CHF 60’000.

Aufsichts- und Kontrollinstrumente gegenüber

der Revision

Der Gesamtverwaltungsrat schlägt der Generalversammlung

Revisionsstelle und Konzerprüfer vor. Es besteht

kein formeller Revisionsausschuss (Audit Committee)

des Verwaltungsrates. Der Präsident und Vize-Präsident

befassen sich mit allen Revisionsthemen und unterstützen

den Gesamtverwaltungsrat in seinen rechtlichen

Verantwortlichkeiten betreffend der finanziellen Berichterstattung,

des internen Kontrollsystems und der Koordination

der Revisionsprozesse. Im Berichtsjahr fanden

drei gemeinsame Sitzungen mit der Revisionsstelle

einschliesslich leitendem Revisor und der zuständigen

Finanzverantwortlichen statt.

10. Informationspolitik

Die Information erfolgt periodisch mit der Veröffentlichung

des Geschäftsberichtes (August) und des Halbjahresberichtes

(Februar) sowie saisonalen und ad-hoc-Medienmitteilungen.

Als permanente Informationsquelle dient unsere Web-

Seite http://www.sunstar.ch, auf der alle öffentlichen

Informationen inkl. Geschäftsbericht und Halbjahresbericht

abgerufen werden können. Sämtliche Medienmitteilungen

werden zudem auf Wunsch (mittels Eintrag

in unserem E-Mail Verteiler http://www.sunstar.ch/sites/

medien/) automatisch und zeitgleich per E-Mail an die

gewünschte Adresse versandt (Push-System).


Organigramm

(Stand: 30.04.2007)

Holding

B. Hess

Finanzen

M. Alispach

Marketing

S. Hantke

EDV

M. Fries

Einkauf

J. Fux

Haustechnik

J. Waser

Kennzahlen

(in CHF 1’000)

2006/2007 2005/2006 2004/2005 2003/2004 2002/2003

Betriebsertrag 44’668 40’719 36’706 33’781 35’991

Gewinn

vor Steuern 4’218 3’044 2’996 2’232 - 123

nach Steuern 3’653 2’560 2’670 2’043 175

(in CHF)

Arosa

T. Keel

Gewinn pro Aktie 72.92 51.08 53.28 40.78 3.48

Mittelfluss aus Geschäfts-

tätigkeit pro Aktie 171.06 131.64 135.70 118.90 87.88

Dividende pro Aktie

bar 35.00 1) 30.00 30.00 25.00 25.00

Hotelbon 30.00 30.00 30.00 20.00 20.00

Eigenkapital pro Aktie 1’149.88 1’106.96 1’085.88 1’056.10 1’038.82

Börsen-Kurs der

Inhaberaktie Serie A

Höchst 1’300 1’330 1’090 1’100 1’150

Tiefst 1’080 1’010 950 930 950

1) vorgeschlagen

Davos

M. + J. Zürcher

Flims

M. Beer

Verwaltungsrat

R. Buser

F. Buser

A. Plattner

Geschäftsführung

B. Hess

Klosters

A. + E. Seger

Lenzerheide

D. Meier

Grindelwald

G. Schlutter +

Y. Timonin

Wengen

R. Egloff

Brissago

R. Theisen

Sunstar Gruppe

Ferienclub

B. Hess

R. Gautschi

27


Sunstar-Holding AG

Bilanz (in CHF)

28

AKTIVEN

30.04.2007 30.04.2006

Sachanlagen 545’400 419’400

Wertschriften 20’865 20’180

Beteiligungen 4’707’400 4’735’000

Darlehen an Konzerngesellschaften 55’712’307 56’515’115

Anlagevermögen 60’985’972 61’689’695

Vorräte 96’300 71’900

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 36’878 33’373

Übrige Forderungen 991’297 987’733

Aktive Rechnungsabgrenzung 170’443 407’903

Flüssige Mittel 6’203’756 3’454’919

Umlaufvermögen 7’498’674 4’955’828

Total Aktiven 68’484’646 66’645’523

PASSIVEN

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 80’370 81’424

Übrige Verbindlichkeiten 810’845 943’205

Sonstige Rückstellungen 3’517’000 3’141’000

Rückstellungen für laufende Steuern 308’500 520’600

Passive Rechnungsabgrenzung 334’607 261’368

Fremdkapital 5’051’322 4’947’597

Aktienkapital 50’000’000 50’000’000

Allgemeine gesetzliche Reserve 6’250’000 6’100’000

Bilanzgewinn 7’183’324 5’597’926

Eigenkapital 63’433’324 61’697’926

Total Passiven 68’484’646 66’645’523


Erfolgsrechnung (in CHF)

2006/2007 2005/2006

Managemententschädigungen 2’708’291 2’375’400

Erlös aus Verkauf Beteiligungen 543’237 770’766

Zinsertrag 2’626’356 2’134’800

Diverse Erträge 24’212 130’918

Ertrag 5’902’096 5’411’884

Personalaufwand - 1’621’916 - 1’542’674

Sonstiger Betriebsaufwand - 532’967 - 576’550

Abschreibungen - 172’047 - 139’954

Zinsaufwand - 5’900 - 8’823

Ausserordentlicher Aufwand - 38’082 - 167

Aufwand - 2’370’912 - 2’268’168

Gewinn vor Steuern 3’531’184 3’143’716

Steuern - 295’786 - 364’560

Jahresgewinn 3’235’398 2’779’156

Bilanzgewinnkonto (in CHF)

Sunstar-Holding AG

30.04.2007 30.04.2006

Saldo zu Beginn des Geschäftsjahres 5’597’926 4’468’770

Dividendenausschüttung - 1’500’000 - 1’500’000

Zuweisung an die allgemeine gesetzliche Reserve - 150’000 - 150’000

Jahresgewinn 3’235’398 2’779’156

Saldo am Ende des Geschäftsjahres 7’183’324 5’597’926

29


Sunstar-Holding AG

Anhang zur Jahresrechnung

30

Allgemeines

Die vorliegende Jahresrechnung der Sunstar-Holding

AG, Liestal, ist nach den Bestimmungen des

schweizerischen Aktienrechts erstellt.

Solidarbürgschaft

Zur Absicherung von Grundpfandkrediten der

Tochtergesellschaften bestehen Solidarbürgschaften

über insgesamt CHF 50.7 Mio. (Vorjahr:

CHF 50.7 Mio.). Am 30. April 2007 waren die

Grundpfandkredite mit CHF 46.05 Mio. (Vorjahr:

CHF 47.7 Mio.) beansprucht.

Die Solidarhaftung für einen Leasingvertrag der

Sunstar-Hotel AG, Grindelwald besteht nicht mehr.

Die offene Verbindlichkeit aus diesem Leasingvertrag

betrug im Vorjahr CHF 57’510.

Brandversicherungswerte

Der Brandversicherungswert der Sachanlagen

beläuft sich per 30. April 2007 auf CHF 250’000

(Vorjahr: CHF 250’000).

Verbindlichkeiten gegenüber Personal -

vorsorgeeinrichtungen

Die Verbindlichkeiten gegenüber Personalvorsorgeeinrichtungen

betrugen per 30. April 2007 brutto

CHF 14’172 (Vorjahr: CHF 22’534).

Beteiligungen

Sunstar-Hotel AG Davos-Platz

Aktienkapital: CHF 500’000

Beteiligungsquote: 95.4 % 1) (Vorjahr: 96.0 % 1) )

Zweck: Betrieb von Hotels

Sunstar-Hotel AG Grindelwald

Aktienkapital: CHF 1’000’000

Beteiligungsquote: 95.5 % 1) (Vorjahr: 96.0 % 1) )

Zweck: Betrieb von Hotels

Privilège Ticino SA

Aktienkapital: CHF 100’000

Beteiligungsquote: 93.0 % 1) (Vorjahr: 94.0 % 1) )

Zweck: Betrieb von Hotels

1) die verbleibenden Anteile werden von der Ferienclub

Privilège AG gehalten, welche sich wiederum

zu 90 % im Besitz der Sunstar-Holding AG befindet

Sunstar Villars SA

Aktienkapital: CHF 100’000

Beteiligungsquote: 100.0 % (Vorjahr: 100.0 %)

Zweck: Betrieb von Hotels

Ferienclub Privilège AG

Aktienkapital: CHF 500’000

(wovon CHF 250’000 einbezahlt)

Beteiligungsquote: 90.0 % 2) (Vorjahr: 90.0 % 2) )

Zweck: Betrieb eines Ferienclubs

nach dem Punktesystem

2) die verbleibenden Anteile werden von der Tourcons AG

gehalten, in welcher der Geschäftsführer der Sunstar-

Holding AG einen wesentlichen Einfluss ausübt. Es

besteht eine Option, die derzeitige Beteiligung an der

Ferienclub Privilège AG von 10 % durch den Kauf von

der Sunstar-Holding AG gehörenden Aktien zum Wert

des Eigenkapitals gemäss Handelsbilanz, auf 49 % zu

erhöhen

Auf der Substanz des Anlagevermögens, die der

verkauften Beteiligungen zugrunde liegt, wurde

die Rückstellung auf CHF 3’517’000 erhöht (Vorjahr:

CHF 3’141’000). Der kumulierte Nominalwert

der Zertifikate beträgt per 30. April 2007

CHF 12’014’271 (Vorjahr: CHF 10’627’446). Im

Geschäftsjahr 2006/2007 wurden CHF 627’921

(Vorjahr: CHF 721’133) der Erfolgsrechnung der

Ferienclub Privilège AG zur Deckung der Aufwendungen

für den Vertrieb der Zertifikate gutgeschrieben

und CHF 847’100 (Vorjahr: CHF 1’146’125) dem

Fremdkapital (Zertifikatsdarlehen) zugewiesen.

Gegenüber der Sunstar-Villars SA wurden Forderungen

im Betrag von CHF 4’600’000 im Rang

zurückgestellt. In Höhe der Überschuldung dieser

Gesellschaft wurde eine Wertberichtigung von

CHF 4’222’164 (Vorjahr: CHF 4’242’317) gebildet.


Aktienkapital

Das Aktienkapital ist wie folgt eingeteilt:

47’000 Inhaberaktien Serie A zu CHF 1’000

Nominalwert

CHF 47’000’000

3’000 Inhaberaktien Serie B zu CHF 1’000 CHF 3’000’000

Total CHF 50’000’000

Als bedeutende Aktionäre sind folgende bekannt (in % der Stimmrechte):

30.04.2007 30.04.2006

Herr F. Buser (inkl. Tourstar-Holding AG) 1) 44.9 44.9

Erbengemeinschaft R. Plattner (über Plattner Holding AG) 22.3 22.3

Frau E. Rieder 6.0 6.0

1) 37.5 % (Vorjahr: 27.5 %) der Stimmrechte werden durch die Tourstar-Holding AG gehalten, deren Aktien sich im

Eigentum von Herrn F. Buser befinden.

In der Generalversammlung hat jede Aktie eine Stimme.

Sunstar-Holding AG

Bei einer Kapitalerhöhung gewährt jede Aktie der Serie B ihrem Inhaber das Recht, zehn neue Aktien der Serie A

zu pari zu beziehen. Dieses Sonderrecht erlischt, wenn in einer oder mehreren Kapitalerhöhungen die Inhaber

der Aktien Serie B neue Aktien der Serie A im Nennwert von CHF 30’000’000 bezogen haben.

31


Sunstar-Holding AG

Antrag des Verwaltungsrates über die

Verwendung des Bilanzgewinns

32

Der Verwaltungsrat beantragt, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

Bilanzgewinn per 30.04.2007 CHF 7’183’324

Dividende CHF - 1’750’000

Zuweisung an die allgemeine Reserve CHF - 200’000

Vortrag auf neue Rechnung CHF 5’233’324


Bericht der Revisionsstelle

An die Generalversammlung der

Sunstar-Holding AG, Liestal

Als Revisionsstelle haben wir die Buchführung

und die Jahresrechnung (Bilanz, Erfolgsrechnung,

Bilanzgewinnkonto und Anhang zur Jahresrechnung;

Seiten 28 bis 31) der Sunstar-Holding AG für

das am 30. April 2007 abgeschlossene Geschäftsjahr

geprüft.

Für die Jahresrechnung ist der Verwaltungsrat verantwortlich,

während unsere Aufgabe darin besteht,

diese zu prüfen und zu beurteilen. Wir bestätigen,

dass wir die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich

Befähigung und Unabhängigkeit erfüllen.

Unsere Prüfung erfolgte nach den Schweizer Prüfungsstandards,

wonach eine Prüfung so zu planen

und durchzuführen ist, dass wesentliche Fehlaussagen

in der Jahresrechnung mit angemessener

Sicherheit erkannt werden. Wir prüften die Posten

und Angaben der Jahresrechnung mittels Analysen

und Erhebungen auf der Basis von Stichproben.

Ferner beurteilten wir die Anwendung der massgebenden

Rechnungslegungsgrundsätze, die wesentlichen

Bewertungsentscheide sowie die Darstellung

der Jahresrechnung als Ganzes. Wir sind der Auf-

fassung, dass unsere Prüfung eine ausreichende

Grundlage für unser Urteil bildet.

Gemäss unserer Beurteilung entsprechen die Buchführung

und die Jahresrechnung sowie der Antrag

über die Verwendung des Bilanzgewinnes (Seite 32)

dem schweizerischen Gesetz und den Statuten.

Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu

genehmigen.

TESTOR TREUHAND AG

Daniel Riedo Giuseppe Alba

Dipl. Wirtschaftsprüfer Dipl. Wirtschaftsprüfer

Mandatsleiter

Basel, 10. August 2007

33


Sunstar-Holding AG

Aktionärsvergünstigungen und -informationen

34

Hotelbons

Die Besitzer der börsenkotierten Inhaberaktie

Serie A erhalten jährlich auf Verlangen für jede Aktie

einen Hotelbon in der Höhe von CHF 30.–, welcher

in allen Sunstar Hotels (Arosa, Davos, Flims, Klosters,

Lenzerheide, Grindelwald, Wengen) für Übernachtungen

(Zimmer/Frühstück) bis zu einer Höhe

von 50 % an Zahlung gegeben werden kann. In der

Wintersaison entfällt die Annahme der Hotelbons

während den Festtagen sowie der Hauptsaison.

Im Privilège Hotel Villa Caesar werden die Hotelbons

ohne zeitliche Einschränkungen bis zu einer

Höhe von 25 % auf die Übernachtungspreise an

Zahlung genommen.

Die Bons sind persönlich und nicht übertragbar und

verfallen am Ende des dem Ausgabejahr folgenden

Kalenderjahres. Die Bons können vom 01.10.2007

- 31.12.2007 schriftlich gegen Nachweis des Aktienbesitzes

am Sitz der Gesellschaft angefordert

werden.

Aktionärsrabatte

Besitzer von mindestens 10 Inhaberaktien Serie A

erhalten auf Übernachtungen (Zimmer/Frühstück) in

allen Sunstar Hotels einen Rabatt von 10 % auf die

offizielle Preisliste. Der Rabatt gilt auch für die im

gleichen Zeitraum anwesenden direkte Familienangehörige

(Ehepartner, Kinder, Eltern). In der Wintersaison

entfällt die Rabattberechtigung während den

Festtagen sowie der Hauptsaison.

Im Privilège Hotel Villa Caesar beträgt die Rabatthöhe

ohne zeitliche Einschränkungen 5 % auf die

Übernachtungspreise.

Als Nachweis für die Rabattberechtigung dient ein

persönlicher Aktionärsausweis, welcher gegen

Besitznachweis am Sitz der Gesellschaft angefordert

werden kann. Die Gültigkeit erlischt am

31. Dezember des dem Ausstellungsjahr folgenden

Kalenderjahres.

Generalversammlung

Die Generalversammlung findet im Sunstar Parkhotel

Davos am 20. September 2007 um 11.15 Uhr,

statt. Aktionäre beantragen bitte ihre Einladung und

Stimmkarte gegen Besitznachweis bis zum 06. September

2007 am Sitz der Gesellschaft.

Aktionäre, die den Besuch der Generalversammlung

mit einem Aufenthalt in den Sunstar Hotels Davos verbinden

wollen, erhalten dafür ein spezielles Angebot:

Ab drei Nächten Aufenthalt ist eine zusätzliche Übernachtung

(Zimmer/Frühstück) gratis. Buchungen

via Sunstar Hotels Davos, Tel. +41 (0)81 413 14 14,

Fax +41 (0)81 413 15 79, E-Mail davos@sunstar.ch.

Angaben zur Inhaberaktie Serie A

Die Sunstar Inhaberaktie Serie A mit Nennwert

CHF 1’000 (Valoren-Nr. 237’713) wird an der Schweizer

Börse SWX im Nebensegment in Schweizer

Franken gehandelt. An der SWX bewegte sich der

Kurs in der Berichtsperiode zwischen CHF 1’080.–

und CHF 1’300.–. Bei Drucklegung betrug der Kurs

CHF 1’250.–. Der Steuerwert per 01.01.2007 ist auf

CHF 1’100.– festgesetzt worden.

Die Dividendenzahlung erfolgt am ersten Werktag

im Oktober; die Aktie wird ab diesem Datum an der

Börse ‚ex’-Dividende gehandelt.

Börsenkurs der Sunstar-Holding (Inhaberaktie Serie A)


Sunstar Hotels

Galmsstrasse 5

CH-4410 Liestal

Tel. +41 (0)61 925 70 70

Fax +41 (0)61 921 19 42

http://www.sunstar.ch

E-Mail info@sunstar.ch

Ferienclub Privilège AG

Galmsstrasse 5

CH-4410 Liestal

Tel. +41 (0)61 921 21 01

Fax +41 (0)61 921 21 02

http://www.ferienclub.ch

E-Mail contact@ferienclub.ch

Ansprechpartner:

Rolf Buser, Präsident des Verwaltungsrates, E-Mail verwaltungsrat@sunstar.ch

Beat Hess, Geschäftsführer, E-Mail geschaeftsfuehrung@sunstar.ch

Manuela Alispach, Leiterin Finanzen, E-Mail finanzen@sunstar.ch

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