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Beten nebenan - Kirchenbote

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Beten

nebenan


Impressum

Herausgeber: Domgemeinde Osnabrück

Redaktion: M. Rohner, L. Zimmer

Grafik: K. Kolkmeyer, Osnabrück

Fotos: Photocase (Titel), StockExchange, privat

Druck: Günter Druck GmbH, Georgsmarienhütte

Warum...

... schaut die Frau über den Zaun zum Nachbarn?

Was hat sie dort entdeckt? Es muss etwas Interessantes

sein, sonst würde sie nicht so angestrengt

– auf Zehenspitzen – den Blick nach nebenan

richten. Offensichtlich hat die Neugier sie gepackt.

„Neugier“, aus dem Lateinischen novarum rerum

cupidus, meint das Verlangen, Neues zu erfahren

und Verborgenes kennenzulernen.

Neues erfahren und Verborgenes kennenlernen

– dazu lädt die diesjährige Gebetsschule ein. Sie

möchte neugierig machen auf vielfältige Formen

des Betens – nicht nur im Dom und in kirchlichen

Räumen, sondern auch „nebenan“, an Orten, wo

man vielleicht nicht sofort ans Beten denkt.

Das Motto der Gebetsschule steht in Zusammenhang

mit der Foto-Ausstellung „Religion

nebenan“, die im Forum am Dom – direkt

nebenan – zu sehen ist. Die Fotos der Ausstellung

– aufgenommen in einer Süddeutschen Großstadt

– zeigen Orte, an denen relgiöses Leben mitten im

Alltag sichtbar wird.

Die verschiedenen Veranstaltungen der

Gebetsschule „Beten nebenan“ möchten

motivieren, Gott dort zu suchen, wo wir

ihn zunächst vielleicht gar nicht vermuten.

Dabei brauchen wir nicht nur an

unbekannte Orte des Betens zu denken.

Beten nebenan“ meint auch, Formen

des Betens in den Blick zu nehmen, die

eher ungewohnt sind.

Tanzen – malen – küssen: auch das kann Ausdruck

des Betens sein.

Seien Sie herzlich zur – neugierigen – Teilnahme

an der Gebetsschule willkommen.

2 3

Ihr

Dompfarrer Ulrich Beckwermert


Predigten im Dom

zur Gebetsschule

Beten nebenan

Domkapitular Heinrich Silies

Termin: Samstag, 29. Okt., 17.00 Uhr

Ort: Herz Jesu

Termin: Sonntag, 30. Okt., 8.30 Uhr,

10.00 Uhr, 11.30 Uhr

Ort: Dom

Domkapitular em. Heinrich Hanneken

Termin: Sonntag, 30. Okt., 8.30 Uhr

Ort: Herz-Jesu

Dompfarrer Ulrich Beckwermert

Termin: Sonntag, 30. Okt. 10.00 Uhr

Ort: St. Barbara

Gott suchen in der Welt –

Sein Wort findet uns

Erste Vesper zum 1. Advent

mit Bischof Dr. Franz-Josef Bode

„Der Herr wird euch unter die Völker verstreuen.

Dort werdet ihr den Herrn, deinen Gott, wieder

suchen. Du wirst ihn auch finden, wenn du dich

mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele um ihn

bemühst. Wenn du in Not bist, werden alle diese

Worte dich finden.“ (Dtn 4, 27a.29–30a)

Advent ist Herausforderung zum Abenteuer der

Gottsuche in der Lebenswelt. Wenn Gott in allen

Dingen zu suchen und zu finden ist, dann ist er

gerade auch „nebenan“ - in den unscheinbaren

Erfahrungen des Alltags - verborgen nahe. Glaubende

lassen sich auf das Wagnis der Suche nach

Gottes Spuren mitten in der „säkularen“ Welt ein.

Denn sie trauen der Verheißung, dass Gott selbst

uns „finden“ wird: Sein Wort kommt uns

buchstäblich entgegen.

Den liturgischen Auftakt des neuen Kirchenjahres

wollen wir - wie in den vergangenen

Jahren - mit unserem Bischof

feierlich und besinnlich begehen: Am

Vorabend des 1. Adventssonntags versammeln

wir uns um 17.00 Uhr zu einer

Statio in der Kleinen Kirche und ziehen von dort

in den Dom, wo der neue Adventskranz gesegnet

und die Erste Vesper gesungen wird.

Termin: Samstag, 26. Nov., 17.00 Uhr

Ort: Gymnasialkirche (Kleine Kirche)/

Dom St. Petrus

Info: Dr. Martin Rohner,

Tel. 0541 318-467

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Religion nebenan.

Eine Spurensuche.

Ausstellung im Forum am Dom

Mit ihrer Kamera beobachtete die Nürnberger

Fotografin Regina Maria Suchy Menschen in der

Großstadt bei der Ausübung ihrer Religiosität.

So entstanden Bilder, die sich durch eine präzise

Bildästhetik auszeichnen und die sensibel und

realitätsnah die Lebenswelten unterschiedlicher

Glaubensgemeinschaften festhalten.

Jedes Bild erzählt davon, wie Leben in der Begegnung

mit dem göttlichen Geheimnis plötzlich zu

leuchten beginnt.

Die Ausstellung lädt ein, sich dem Unbekannten

in der Nachbarschaft zu stellen und neugierig zu

werden für die spirituellen Wege der Menschen

von nebenan.

Termin: 04. – 27. Nov.

dienstags bis sonntags,

10.00 – 18.00 Uhr

Ort: Forum am Dom

Info: Forum am Dom

Tel. 0541 318-280

Religion nebenan? -

Spuren der Spiritualität in

einer säkularen Kultur.

Eröffnung der Ausstellung

„Religion nebenan. Eine Spurensuche“

Einführungsvortrag: Dr. Martin Rohner

Klangwelten zu den Bildern:

Domorganist Dominique Sauer

Nachklang bei Wein und Brot

Termin: Freitag, 5. Nov., 19.30 Uhr

Ort: Forum am Dom / Dom

Info: Forum am Dom

Tel. 0541 318-280

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„Vom Kusse seines Mundes

trunken: Küssen ist beten“

Was uns bei unserem Glauben an Gott, den

Lebendigen, oft fehlt, ist eine angemessene

Berücksichtigung der sinnlichen Seite. Um Gott in

der Tiefe erfahren zu können, bedarf es mehr als

einer intellektuellen Leistung. Es bedarf auch mehr

als der Mitgliedschaft in einer Kirche oder eines

disziplinierten Gebetslebens – so sehr das alles

wichtig sein kann und ist. Das Leben mit seinen

Höhen und Tiefen, die Erfahrung von Angst, das

Ertragen von Leid und Schmerz, können uns zu

einem Beten führen, das in die Tiefe führt. Aber

auch – und das wird oft übersehen – Erfahrungen,

die wir in den innigsten und tiefsten Begegnungen

machen, Begegnungen, die aus erotischer und

sexueller Leidenschaft erwachsen, können ein

Beten und eine Spiritualität fördern, die uns in

unsere Tiefe führt.

Mit seinen Ausführungen will der Referent Mut

machen, sich auf das geistige Abenteuer einzulassen,

dem Eros in unserer Sexualität

und in unserer persönlichen und auch

kirchlichen Frömmigkeit mehr Erfahrungsspielraum

zu lassen um dadurch

unseren Glauben zu bereichern und

die spirituelle Dimension in unsere

Sexualität hineinwirken zu lassen.

Referent: Dr. Wunibald Müller,

Münsterschwarzach

Leitung: Ulrich Beckwermert,

Dompfarrer, Regens

Moderation: Lucia Zimmer,

Pastoralreferentin

Termin: Donnerstag, 17. Nov., 19.30 Uhr

Ort: Forum am Dom

Info: Lucia Zimmer

Tel. 0541 318-265

Malen ist beten.

Ein kreativer Zugang zum Gebet

Sich von Farben inspirieren lassen, für Unaussprechliches

Formen finden, die Gedanken fließen

lassen, sich kreativ ausdrücken. Das bedeutet: ein

Stück des eigenen Ichs nach außen zu tragen, sich

dem anderen und Gott mitzuteilen.

Begleitet von Musik und Textimpulsen wollen wir

an diesem Abend gemeinsam den Versuch machen,

spontan und freudig oder meditierend und still

mit Farben und Formen zu beten. Gott hört nicht

nur das gesprochene Wort, er nimmt unser Nachdenken

auf jegliche Art und Weise wahr.

Künstlerische Vorkenntnisse und technisches Können

spielen an diesem Abend keine Rolle, einzig

das Zutrauen zu unseren eigenen Fähigkeiten ist

wichtig. Bitte bequeme und unempfindliche Kleidung

anziehen!

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Leitung: Susanne Reinartz,

Gymnasiallehrerin für

Religion und Kunst

Termin: Donnerstag, 24. Nov.,

19.30 Uhr

Ort: Pernickelmühle Saal

Info: Pfarrbüro

Tel. 0541 318 -585

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Dance is music made visible

Tanz - wird mit der Musik sichtbar

Das Tanzen ist uns in die Wiege gelegt. Die

Rhythmen unseres Herzschlages begleiten uns

vom ersten bis zum letzten Atemzug. Bereits vor

der Geburt stellt der regelmäßige Herzschlag

der Mutter einen der ersten Sinneseindrücke des

Ungeborenen dar.

Die jüdisch-christliche Tradition weist auf den

göttlichen Ursprung des Tanzens hin: Wir begegnen

dem tanzenden David bei der Überführung

der Bundeslade in den Tempel. Sein Tanz verweist

auf die Größe seines Gottes.

Das gemeinsame Tanzen besteht aus dem Ur-

Gefühl für den Rhythmus und aus dem Ur-

Vertrauen, das uns Menschen vebindet und stark

macht. Im Glauben und beim Tanz, wird dieselbe

Sprache gesprochen.

Diese geistliche Dimension des Tanzens

erschließen uns Tänzerinnen und Tänzer

der Ballettschule Bettina Escanó Papoli-

Barawati sowie Charles Watkins und

Michael Hull.

Termin: Mittwoch, 9. Nov., 20.00 Uhr

Ort: Dom St. Petrus

Info: Lucia Zimmer

Tel. 0541 318-265

Gebetsorte – nebenan

Wir wollen Gebetsorte außerhalb der Kirchengebäude

wahrnehmen und aufsuchen - in der alltäglkichen

Arbeits- und Lebensumwelt der Menschen

in unserer Stadt.

An besonderen Orten werden wir eine Kerze zu

den Menschen tragen, als Zeichen dafür, dass Gott

überall zufinden ist, wo Menschen sich für andere

engagieren, sei es im politischen Einsatz oder in

der caritativen Zuwendung. Das Gebet vor Ort –

Gesang und Besinnung – wird ca. 20-30 Minuten

dauern.

Die Institutionen, Arbeitnehmer/-innen und

Besucher/-innen sind herzlich eingeladen am

Gebet teilzunehmen.

Termine:

Montag, 14. Nov., 19.00 Uhr

Eingangsbereich

Stadtwerke Osnabrück

Dienstag, 15. Nov., 19.00 Uhr

Polizeidirektion

Heger-Tor-Wall 18

Mittwoch., 16. Nov., 19.00 Uhr

Feuerwehrwache

Nobbenburger Straße

Donnerstag, 17. Nov.,19.00 Uhr

Bundesumweltstiftung

Freitag, 18. Nov., 19.00 Uhr

Lichtfeier in der Herz Jesu Kirche

Leitung: Matthias Kamphues,

PGR-Vorsitzender

Heike Schröder,

Gemeindereferentin

Info: Heike Schröder

Tel. 0541 318-585

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Dom-Messe

am Mittag

Die Feier der Eucharistie ist die Mitte allen christlichen

Betens. Das gilt nicht nur für den Sonntag;

auch in den Werktagsgottesdiensten soll diese

Quelle Kraft schenken. Doch angesichts des Wandels

der Lebensgewohnheiten fehlt nicht wenigen

heute eine gute Möglichkeit, während der Woche

die Eucharistie mitzufeiern.

Deshalb gibt es seit Oktober im Osnabrücker

Dom eine neue Gottesdienstzeit: Jeweils donnerstags

um 12.30 Uhr wird eine „Mittagsmesse“

gefeiert, zu der alle, die in der Stadt leben und

arbeiten, eingeladen sind. Wer sich buchstäblich in

der Mitte des Alltags zur Feier der Heiligen Messe

„sammelt“, kann sich neu senden lassen in die

Aufgaben und Herausforderungen dieses Alltags.

Einen besonderen Stellenwert soll in dieser

Mittagsmesse auch das Gebet für geistliche

Berufungen haben, die in ihrer ganzen

Bandbreite Dienst am Zeugnis der

Getauften und Gefirmten in der Welt

von heute sind.

Termin: donnerstags, 12.30 Uhr

Ort: Dom St. Petrus

Info: Dompfarrer Ulrich Beckwermert,

Tel. 0541 318-585

Nebenan und ganz weit weg –

wenn die Seele

auf Reisen geht

Gebet & Musik auf dem Hauptbahnhof

Der Hauptbahnhof steht für viele Grunderfahrungen

des Lebens: Abschied nehmen, unterwegs

sein und Ankommen. Das wollen wir – wie in den

Jahren zuvor – zum Thema machen.

Termin: Montag, 21. Nov., 18.00 Uhr

Ort: Hauptbahnhof,

Ökumenische Bahnhofsmission

Raum der Stille auf Gleis 1,

Info: Heike Becker,

Leiterin der Bahnhofsmission

Tel. 0541 27310

Dr. Gerrit Schulte, Domgemeinde

Tel. 0541 318-585

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Die Not des Nachbarn

„Dear God, please don’t break

me anymore.

I’m already broken“

Gebete aus Eintragungen

des Fürbittbuches im Dom

Viele Menschen besuchen den Dom – einige

für einen Gottesdienst, andere für einen kurzen

Augenblick. Manche zünden eine Kerze an und

bringen damit ihre Bitten und ihren Dank zum

Ausdruck.

Immer wieder schreiben Menschen ihre Anliegen

auch in das Fürbittbuch, das hinten im Dom

ausliegt.

Diese Anliegen wollen wir bewusst in unser Gebet

mit hineinnehmen und somit an die – unbekannten

– Menschen nebenan denken.

Leitung: Diakon Dr. Gerrit Schulte

Termin: Montag, 28. Nov., 17.00 Uhr

Ort: Hochchor des Domes

Info: Pfarrbüro Dom

Tel. 0541 318-585

Die tröstende und heilende

Wirkung der (Klage-)Psalmen

Ein Vortrag für Senioren

„Lerne leiden ohne zu klagen!” Dieses Sprichwort

haben viele ältere Menschen als Schlüsselbotschaft

mit auf ihren Lebensweg bekommen. Sie tun sich

mit der Klage als Gebetsform und überhaupt mit

der Klage in Verbindung mit dem Glauben schwer.

Doch zur Lebendigkeit des Betens gehört – neben

Lob, Dank und Bitte - auch das Klagen. Der

Mensch nimmt sich ernst, gibt seinen Lebenskrisen

und Verwundungen eine Sprache – und richtet

sich damit an Gott. Die Klagepsalmen können

eine Form sein, um seelische Prozesse der Angst

und des Trauerns zu durchleben, zu begleiten

und zu beenden. Sie wollen nicht begründen und

erklären, sondern ermöglichen Begegnung mit sich

selbst, mit Gott.

Referentin: Lucia Zimmer, Dipl.-Theol.

Termin: Mittwoch, 2. Nov.,

15.30 Uhr

Ort: Pernickelmühle

Info: Lucia Zimmer

Tel. 0541 318-265

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Gebetsimpulse durch die

Architektur des Gotteshauses

Informationen und Gebet

... dargelegt an

der Kirche St. Barbara

Termin: Mittwoch, 9. Nov., 15.00 Uhr

Ort: Gemeindehaus St. Barbara

... dargelegt an Kirchen

des Mittelalters (1)

Termin: Mittwoch, 16. Nov., 15.00 Uhr

Ort: Gemeindehaus St. Barbara

... dargelegt an Kirchen

des Mittelalters (2)

Termin: Mittwoch, 23. Nov., 15.00 Uhr

Ort: Gemeindehaus St. Barbara

Referent: Domkapitular em.

Heinrich Hanneken

Info: Pfarrbüro Dom

Tel. 0541 318-585

Was ihr den Geringsten meiner

Brüder und Schwestern tut

Beten mit St. Martin

Beten nebenan? Nebenan beten die Kranken und

Müden, die Hoffnungslosen, aber auch die, deren

Herz voller Vertrauen geblieben ist, beispielsweise

an Demenz erkrankte Männer und Frauen.

In ihnen klingen alte Lieder und Gebete nach,

vertraute Melodien und Worte rufen sie in die

Gegenwart.

Seit mehreren Jahren feiern wir im Rahmen

der Gebetsschule Gottesdienste mit dementiell

erkrankten Menschen und sind jedes Mal tief

berührt von ihrer Freude am Beten, ihrer Herzlichkeit

und ihrem Glauben, den keine noch so

heimtückische Krankheit auslöschen kann.

In diesem Jahr wollen wir gemeinsam auf den

Heiligen Martin schauen, der Licht und Freude

gerade in das Leben der Armen und Kranken

gebracht hat und heute noch bringt.

Die Wort-Gottes-Feier mit Diakon

Carsten Lehmann wird jeweils eine halbe

Stunde dauern. Demenzkranke und ihre

Angehörigen sind zu den Gottesdiensten

herzlich eingeladen.

Um Voranmeldung im Pfarrbüro wird

gebeten.

Termin: Mittwoch, 9. Nov., 15.30 Uhr

Ort: Diakonie-Wohnstift am

Westerberg, Bergstr. 35 A-B

Termin: Donnerstag, 10. Nov., 15.30 Uhr

Ort: Küpper-Menke-Stift, Sedanstraße 76

Info: Pfarrbüro Dom

Tel. 0541 318-585

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WG-Tage, Vol. VI

Alle Jugendlichen ab 14 Jahren sind ganz herzlich

zu den WG-Tagen eingeladen.

WG-Tage heißt drei Tage lang miteinander zu

leben. Während dieser Tage werden wir gemeinsam

im Gemeindehaus Pernickelmühle leben,

d.h. gemeinsam essen, zur Schule oder zur Arbeit

gehen, Hausaufgaben erledigen und die Freizeit

miteinander verbringen. Während dieser geteilten

Zeit wird Platz für Spiel, Spaß und Gespräch sein

und auch Zeit zum Gebet, zur Besinnung.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Termin: Montag, 21. Nov., 16.00 Uhr

bis Mittwoch, 23. Nov., 15.00 Uhr

Ort: Pernickelmühle

Info: Heike Schröder

Tel. 0541 318-585

Gottesdienst für Familien

Im Rahmen der Gebetsschule feiern wir einen

Familiengottesdienst.

Nach dem Gottesdienst besteht im Forum am

Dom – gleich nebenan – Gelegenheit zu Begegnung

und Gespräch.

Termin: Sonntag, 6. Nov., 11.30 Uhr

Ort: Dom St. Petrus

Info: Ulrich Beckwermert, Dompfarrer

Heike Schröder, Gemeindereferentin

Tel. 0541 318-585

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„Credo - ich glaube!?“

Gebet der Domschule

Nebenan passiert eine ganze Menge. Neben mir

in der Schule wird gelacht, gestritten oder auch

mal abgeschrieben. Aber glaubt und betet der/die

neben mir eigentlich auch? Und wie steht es mit

meinem eigenen Glauben?

„Unglaubliches“ vermittelt uns der christliche

Glaube. Unter diesem Motto steht in diesem Jahr

auch die Glaubenswoche der Jugend im Bistum

Osnabrück. Dieser Abend lädt ein, dem eigenen

Glauben auf die Spur zu kommen und vielleicht

auch zu entdecken, was der/die andere neben mir

glaubt.

Termin: Donnerstag, 10. Nov., 19.15 Uhr

Ort: Herz-Jesu-Kirche

Info: Roswitha Falke

Domschule Osnabrück

Melanie Jakobi

Dekanatsjugendbüro

Tel. 0541 24524

„Credo – ich glaube“

Jugendvesper

Regelmäßig am ersten Donnerstag im Monat

treffen sich Jugendliche und junge Erwachsene im

Chorraum des Domes, um zu singen, zu beten, zu

schweigen, zu hören …

Die diesjährige Jugendvesper-Reihe steht unter

dem Motto „Credo - ich glaube“.

Im Rahmen der Gebetsschule laden wir deshalb

ein zur Jugendvesper zum Thema „Ich glaube an

Jesus Christus“. Die Predigt hält Frater Nathanael

Diek, OCist, zur Zeit in Wien; gebürtig

kommt er aus Haren.

Termin: Donnerstag, 3. Nov., 20.00 Uhr

Ort: Chorraum des Domes

Musik: Studierende der Religionspädagogik

Info: Diözesanstelle Berufe der Kirche

Tel. 0541 318-412

www.jugendvesper-im-dom.de

20 21


Zeit für Gebet –

Ewiges Gebet

Die persönliche Begegnung mit Jesus Christus

in der Anbetung ist nicht selten der Ort, an dem

Menschen ihre Berufung als Christen in besonderer

Weise wahrnehmen und ins Gebet bringen

können. Deshalb bieten wir von der Diözesanstelle

Berufe der Kirche eine regelmäßige Möglichkeit

der eucharistischen Anbetung, einen Ort, wo

jede/r zu einer persönlichen Gebetszeit vorbeikommen

kann.

Dafür ist immer mittwochs in der Zeit von 19.40

Uhr (nach der Abendmesse im Dom) bis 21.30

Uhr die Kleine Kirche (Gymnasialkirche) geöffnet.

Termine: 2. Nov., 19.40 bis 21.30 Uhr

9. Nov., 19.40 bis 21.30 Uhr

16. Nov., 19.40 bis 21.30 Uhr

23. Nov., 19.40 bis 21.30 Uhr

30. Nov., 19.40 bis 21.30 Uhr

Ort: Kleine Kirche (Gymnasialkirche neben

dem Dom)

In Verbindung mit der Diözesanstelle

Berufe der Kirche und im Rahmen der

„Zeit für Gebet“ an den fünf November-Abenden

begeht die Domgemeinde

ihre Feier des Ewigen Gebetes.

Info: Diözesanstelle Berufe der Kirche

Tel. 0541 318-412

www.berufe-der-kirche-osnabrueck.de

„Nebenan – bei Maria“

Exerzitien im Alltag

Exerzitien sind Übungen, um mit Gott vertraut

zu werden und das Leben immer mehr auf IHN

auszurichten.

Bei Exerzitien im Alltag übe ich mitten im Alltagsgetriebe.

Mit meinem Alltag gehe ich auf die

Suche; mitten drin versuche ich still zu sein, zu

hören und zu beten. Mein alltägliches Leben mit

allem Drum und Dran ist wesentlicher Gebetsstoff.

Tragende Elemente sind

- die wöchentlichen Treffen

Sie beinhalten

· gemeinsame Zeit des Betens

· Austausch in Kleingruppen

· Anregungen für die persönliche Gebetszeit

- die tägliche Gebetszeit

· tägliche persönliche Gebetszeit

mit Hilfe der Impulse

· Zeit für einen Tagesrückblick am

Abend

Termine:

Info-Abend: Dienstag 25. Okt.,

19.30 Uhr

Treffen der Gruppe: dienstags,

8., 15., 22. und 29. Nov.

von 19.30 bis 21.00 Uhr

Abschlussabend

mit Eucharistiefeier

Ort: GCL – Haus, Lohstraße 42,

49074 Osnabrück

Leitung: Gerhild Epping, GCL-Referentin

Tel. 0541 3354430

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Tag der eucharistischen

Anbetung und Kontemplation

An jedem letzten Samstag des Monats laden die

Benediktierinnen vom Heiligsten Sakrament zum

Tag der eucharistischen Anbetung und Kontemplation

ein.

Die gemeinsame stille Anbetungszeit mit einem

einleitenden Gebetsimpuls zu Beginn halten

wir in der Art von Kontemplationskursen im

regelmäßigen Wechsel von Sitzen und Gehen.

Beginn um 9.30 Uhr. Um 11.30 Uhr besteht

die Möglichkeit zur Teilnahme am gemeinsamen

Stundengebet im Schwesternchor mit der Klostergemeinschaft.

Gegen 12.00 Uhr endet die Veranstaltung.

Der Tag findet in einer Atmosphäre des

Schweigens statt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Termin: Samstag, 26. Nov., 9.30 Uhr.

Ort: Benediktinerinnen vom

Heiligsten Sakrament

Hasetorwall 22, 49076 Osnabrück

Info: Tel. 0541 63819

Um Gott zu finden,

muss man wissen,

dass er überall ist,

aber auch,

dass er nicht allein ist.

Wenn du daran glaubst,

dass der Herr bei dir ist,

dann findest du überall,

wo du einen Platz

im Leben findest,

auch einen Platz

zum Beten.

Nichts auf der Welt

wird uns einen Zugang

zum Herzen unseres Nächsten

verschaffen –

außer der Tatsache,

dass wir Christus den Zugang

zu unserem eigenen Herzen

gewährt haben.

Madeleine Delbrêl

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Ich weiß nicht,

ob das Beten ist

Ob man im Kloster Psalmen singt,

ob man dem Kranken Blumen bringt,

ob man im Laden freundlich steht,

ist das nicht alles ein Gebet?

Ich weiß nicht, ob das Beten ist,

wenn man die Freundin zärtlich küsst,

wenn man mit andern diskutiert

und gegen Unrecht protestiert.

Wenn einer wünscht: Komm gut nach Haus!

Wenn einer fragt: Was wird daraus?

Wenn einer fühlt: Ich bin beschenkt!

Wenn die Verantwortung ihn drängt.

Wenn einer nachts ins Kissen weint,

weil alle Müh’ vergebens scheint.

Wenn er am Tresen steht und flucht

un d trotzdem weitergeht und sucht.

Wenn einer zweifelt, ob’s Gott gibt,

und trotzdem glaubt und hofft und liebt.

Wenn man das Beten nennen kann,

nimmt Gott dies Beten sicher an.

Hermann- Josef Coenen

Chronologisch

30. Okt. Predigten im Dom zur Gebetsschule

2. Nov. Die (Klage-)Psalmen

2. Nov. Zeit für Gebet – Ewiges Gebet

3. Nov. „Credo – ich glaube“

5. Nov. Ausstellungseröffnung:

Religion nebenan?

6. Nov. Gottesdienst für Familien

9. Nov. Gebetsimpulse durch

die Architektur des Gotteshauses

9. Nov. Zeit für Gebet – Ewiges Gebet

9. Nov. Beten mit St. Martin

9. Nov. Tanz und Gebet

10. Nov. Credo - ich glaube!?“

10. Nov. Beten mit St. Martin

14. Nov. Beten nebenan: Stadtwerke Osnabrück

15. Nov. Beten nebenan: Polizeiwache Neumarkt

16. Nov. Gebetsimpulse durch die

Architektur des Gotteshauses

16. Nov. Beten nebenan:

Feuerwehrwache

16. Nov. Zeit für Gebet – Ewiges Gebet

17. Nov. „Vom Kusse seines Mundes

trunken: Küssen ist beten“

17. Nov. Beten nebenan:

Bundesumweltstiftung

18. Nov. Lichtfeier

in der Herz Jesu Kirche

21. Nov. WG-Tage, Vol. VI

21. Nov. Gebet und Musik

auf dem Hauptbahnhof

23. Nov. Gebetsimpulse durch die

Architektur des Gotteshauses

23. Nov. Zeit für Gebet – Ewiges Gebet

24. Nov. Malen ist beten.

26. Nov. Bischof Bode:

Vesper zum 1. Advent

26. Nov. Tage der eucharistischen Anbetung

28. Nov. Die Not des Nachbarn

30. Nov. Zeit für Gebet – Ewiges Gebet

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Gebetsschule 2011

Beten nebenan

Domgemeinde Osnabrück

Große Domsfreiheit

49074 Osnabrück

Telefon: 0541 318-585

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