Weihnachtsgrüße aus aller Welt 2010 - Schwäbische Post

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Weihnachtsgrüße aus aller Welt 2010 - Schwäbische Post

WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 2

Jule und Bär laden ihre Freunde zum Pfingstfest in Thassos ein

Ja ist denn schon Weihnachten?

Dachten sich alle Griechen, als

wir im September die Aufnahmen

für die SchwäPo am Strand gemacht

haben. Die Kinder riefen

begeistert „Aias Vasili“, wie hier

der Weihnachtsmann genannt

wird, und hatten ihre wahre Freude,

uns zu beobachten, als wir uns

für die Aufnahmen umzogen.

Der Sommer 2010 war wie immer

sehr schön, nur merkte man

eben auch die Wirtschaftskrise, da

sehr viel weniger Touristen auf die

Insel kamen, als man das sonst

gewohnt war, all die Jahre davor.

Aber die Griechen sind ein stolzes

Volk in einem stolzen Land und

werden auch diese Krise meistern,

wie all die anderen Krisen

davor! Da sind wir uns sicher. Es

ist schön, in einem Land zu leben,

wo der Zusammenhalt noch so

toll funktioniert und jeder jedem

hilft.

An Pfingsten haben Bär und ich

ein riesiges Event geplant und

hoffen, dass alle unsere Freunde,

Bekannten und Familienmitglieder

zahlreich erscheinen werden.

Wir haben super Konditionen für

Zimmerpreise in der Pension „Katarina“

bekommen. Und auch die

andern Tavernen und Barbesitzer

machen Sonderpreise, wenn wir

alle angerauscht kommen. Seht

also zu, dass Ihr an Pfingsten ein

paar Tage Urlaub bekommt.

Dann sieht man sich hier auf der

Insel. Wer noch mehr Info

braucht, soll sich bei mir melden.

Wir wünschen allen ein wunderschönes

Weihnachtsfest und einen

tollen Rutsch ins neue Jahr.

Frohe Weihnachten und

alle guten Wünsche für ein

glückliches neues Jahr 2011

wünschen wir allen

Kunden, Freunden und

Geschäftspartnern

• Laminat und Kork • Fertigparkett- • Innenraumgestaltung

• Linoleum Verlegung fachgerecht und nach

• Teppichböden • Farben & Lacke Ihren Wünschen

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Ein etwas ungewöhnliches Gruppenfoto am Strand von Thassos. Vermutlich haben die Weihnachtsmänner

und -frauen doch manchen Blick angezogen.

Wir denken ganz fest an Euch alle!

Jule und Bär senden Grüße

in die alte Heimat

Patty Schwenke, l Duck Zero

from „the Duck Show“ und Vic

Wild – wir lieben und vermissen

Euch. Genauso wie Anne und Pe-

fa bo

Farbe Boden

ter Leindecker, die nach wie vor

zweimal im Jahr zu uns kommen

und hier so was wie ihre zweite

Heimat gefunden haben. An dieser

Stelle auch liebe Grüße von Jenny

und Jeff. Heidi, Thomas, Tim und

Marie Brelle; jedes Jahr vermissen

wir den tollen Gänsebraten mit

dem besten Rotkohl von Heidi. Si-

Trommelwirbel und viel Wasser

Herzliche Weihnachtsgrüße

vom anderen Ende der Welt.

Auf dem Bild bin ich mit der kleinen

Desteny zu sehen. Es ist mir

jedes Mal eine besondere Freude,

wenn ich ihre Familie besuche,

denn die Kleine ist überhaupt

nicht schüchtern. Üblicherweise

sind kleine Kinder mir gegenüber

am Anfang sehr zurückhaltend,

weil meine weiße Hautfarbe sie

abschreckt.

Auch wenn ich bereits über fünf

Jahre in Mikronesien lebe, so bin

ich doch immer „die Fremde“,

denn als „manwhy“ wie sie uns

„Weiße“ nennen, gehört man einfach

nie ganz dazu.

Das erinnert mich an die Weihnachtsbotschaft,

die der Engel

den Hirten auf dem Feld gebracht

hat: „Ehre sei Gott in der Höhe

und Friede auf Erden bei den

Menschen seines Wohlgefallens.“

Leider neigen wir oft dazu, die Andersartigkeit

der Menschen um

uns herum als etwas Negatives

anzusehen. Jesus kam, um Frieden

in die Welt zu bringen. Frieden,

der zuerst in unser Herz einkehren

muss und Frieden, den wir

verbreiten, indem wir unsere

Hand ausstrecken und unserem

Nächsten zeigen: „Du bist okay,

auch wenn du anders bist.“

Wasserschlachten

am Heiligen Abend

Darum bin ich in Mikronesien,

um den Menschen hier die frohe

Botschaft des Friedens zu bringen;

Frieden, den Gott uns zur

Verfügung stellt. Wie ermutigend,

wenn ein kleines Kind schon versteht,

dass Andersartigkeit kein

Grund zur Ablehnung ist.

Zum Jahreswechsel treffen wir

uns immer in der Kirche und ge-

Pia Kaufmann mit der kleinen

Desteny.

ben Zeugnis über das, was wir

übers Jahr mit Gott erlebt haben

und wofür wir dankbar sind. Genau

um Mitternacht geht dann

der große Krach los. Einheimische

schlagen wie wild auf Blechtonnen

ein. Oft setzt sich auch eine

Gruppe hinten auf den Pick-up-

Truck und fährt trommelnd durch

das Dorf. Der Trommellärm hält

dann noch die nächsten paar

Tage an. Zudem muss man mit einer

Wasserschlacht rechnen.

Manchmal beteilige ich mich

auch selbst daran, vorbeifahrende

Autos mit Wasser zu bespritzen.

Das kann man am Pazifik ja machen,

denn da ist es selbst um

Mitternacht noch schön warm.

Dieses Jahr werden mein Bruder

und meine Tante mich an Weihnachten

besuchen. Das gibt ein

ganz besonderes Weihnachtsfest!

Ich freue mich schon sehr darauf.

Auch würde ich mich freuen, von

Leuten zu hören, die mich kennen

und denen ich leider wegen der

Entfernung nicht zufällig über

den Weg laufen kann.

Ein kleiner Gruß aus weiter Ferne

ist immer ermutigend.

Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes

Weihnachtsfest.

Gänßler

MIKRONESIEN

Pia Kaufmann

Herzlichst,

Pia Kaufmann

Seit gut fünf Jahren lebt

und arbeitet Pia Kaufmann,

die aus Aalen-

Glashütte stammt, in Mikronesien.

Ende April

2011 wird sie das Land

verlassen, wo sie als freiwillige

Missionarin in der

Kinder- und Jugendarbeit

der PMA (Pacific Missionary

Aviation, Infos unter

www.pmafms.com) tätig

ist. Hauptsächlich engagiert

sie sich in der Gemeindearbeit,

hält Kindergottesdienste

und leitet

Lehrer dazu an. Sie

gibt zudem Bibelunterricht

und hilft da, wo Not

am Mann ist. Gerade bei

armen Familien und Patienten

kann sie ab und

zu wertvolle Hilfe leisten.

Pia Kaufmann

E-Mail:

piakaufmann@web.de

mone, Benny, Sarah-Jane und

Chris Isin; Saimen, alles Liebe zum

Geburtstag. Bär spielt Deine Musik

hier drüben. Paula Brelle, die tapfer

letzten Frühling die Insel mit

mir auf dem Moped gemeistert

hat! Hut ab!

Franz Brelle mit seiner Su, die

wieder mit der Harley kamen und

Allen unseren

Kunden, Freunden

und Bekannten

wünschen wir ein

frohes Weihnachtsfest

07361 / 44811

diesmal ohne die Gelben Engel

heim kamen! Wow!

Elfi und Ralf Prechel, die wahrscheinlich

schon auf gepackten

Koffern sitzen, bis es endlich los

geht nach Thassos!

An alle Kanne-Kids, die hoffentlich

alle schon ihre Flüge hierher

gebucht haben? David Speck und

Uli Stotz haben schon im Oktober

zugesagt. Freu, freu!

An dieser Stelle suche ich auch

nach Moni Müller (heißt jetzt anders

und wohnt in Wasseralfingen),

sie soll sich bitte bei uns melden!

Le Cheval Peter Herzig, unseren

Lieblingswirt. An dieser Stelle

wünschen wir Dir und Andrea,

dass ihr eine coole Location finden

werdet, um das Cheval wieder zum

Brodeln zu bringen. Falls dies

nicht der Fall sein sollte – weißt ja,

wo wir sind!

Bahnhofstraße 6

Tel. 0 79 61 / 56 80 56

Affe (Alfred und Claudia Wetzel),

die wir am Karneval hier wieder

treffen. Sowie an alle unsere

Freunde in Schwäbisch Gmünd!

Familie Kurt Abele-Bebele – vielleicht

klappt’s ja dieses Jahr, dass

man sich sieht.

An Bärs ehemaligen Arbeitskollegen

von der PU Unterkochen

(heißt auch wieder anders) und die

vom ehemaligen Fenster Grandy.

Und zum Schluss wollen wir an

Kanne-Oma Trude Luboch denken,

die im Herbst verstarb und

uns allen so viel gab.

Alle, die sich angesprochen fühlen,

feiert ein schönes Fest und

hoffentlich sieht man sich zu

Pfingsten auf der Insel.

„Chronia Polla“ wünschen Euch

allen

Jule und Bär

Lieber Besuch aus der alten Heimat

Willi Schnee ist in Wasseralfingen geboren und wohnt seit fast 50 Jahren in Sydney, Australien. Dort wurde

er unlängst von Gerhard und Rosmarie, Jugendfreunde von der Ostalb, besucht.

Auch ich möchte mich mal

wieder aus meiner jetzigen

Heimat Australien melden. Ich

wohne mit meiner Familie in Ermingtom,

nahe Sydney. Hierher

bin ich als junger Mann mit 18

Jahren vor knapp 50 Jahren ausgewandert

– als gebürtiger Wasseralfinger.

Ende November bekam ich

nach langen Jahren mal wieder

Besuch aus Deutschland von meinem

alten Freund Gerhard Matzek,

der jetzt in Oberkochen

wohnt. Seine Frau Rosmarie, die

GRIECHENLAND

Jule Seng und Bernd Brelle

„Kalimera Ostalb“ schreiben

Jule und Bär aus dem schönen

Griechenland. Haben

uns die beiden im vergangenen

Jahr davon berichtet,

wie sie mit dem Jeep quer

durch Europa gefahren sind,

haben sie heuer ein besonderes

Ereignis geplant. Sie

hoffen, dass sich viele ihrer

Bekannten aufmachen und

zu Pfingsten nach Thassos

reisen. Die Unterkünfte sind

bereits reserviert.

meine Cousine mütterlicherseits

ist, war auch mitgereist. So war die

Wiedersehensfreude groß. Das Erzählen

von alten Zeiten in Wasseralfingen,

Erinnerungen an unsere

Jugend und bei den Pfadfindern,

Tanz in der „Sängerhalle“ und im

„Schlegel“, nahmen kein Ende.

Hier in Sydney unternahmen wir

wieder viele Besichtigungstouren:

Bondi Beach, Opera, Parling Harbour,

Blue Mountains und dergleichen

mehr. So verging die Zeit wie

im Flug, bevor mein Besuch nach

kurzem Aufenthalt weiterreiste

Jule und Bär wünschen allen

auch ein schönes Fest und einen

guten Rutsch.

Liebe Grüße von der Insel senden

Jule Seng und Bär Brelle

aus Thassos Griechenland.

Jule Seng

Bernd Brelle

Potamia

64004 Thassos

Griechenland

E-Mail: jule@otenet.gr

nach Phuket in Thailand.

Ich möchte nun alle Mitarbeiter

der SchwäPo, alle Leser, alle Bekannten

und vor allem meine

Schwester Erika mit Kindern und

der ganzen Familie mit Ehemann

Uli grüßen.

Ich wünsche allen ein frohes, besinnliches

Weihnachtsfest und alles

Gute, vor allem Gesundheit für

2011.

Willi Schnee

9 Lawsomst

Ermingtom 2115 N.S.W.

Australia

M. Däubler-Pompa und ihr Team

bedanken sich für das entgegengebrachte

Vertrauen und

wünschen besinnliche Weihnachten

und alles Gute im neuen Jahr.

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WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 3

Regina Tengs fängt zum ersten Mal Lachse im Pazifischen Ozean

Merry Christmas Aalen! Die

Einladung etwas aus dem

Leben in der Ferne zu schreiben,

veranlasst mich immer, auf das

vergangene Jahr zurückzuschauen.

Erstaunlich, was man so alles

erlebt und anstellt, in den Jahren,

die immer kürzer zu werden

scheinen.

Das Jahr fing, wie es hier üblich

ist, mit einem Silvesterball an.

Mein Enkel hat seine ersten

Schritte getan. Ich habe neue

Freunde von Deutschland kennengelernt,

(sogar zwei echte

Schwaben ...), bin öfters an unsere

wunderschöne Küste gefahren.

Schließlich musste ich ja mein

neues Auto gebührend einfahren.

Das Theater in Portland hat das

Stück „South Pacific“ aufgeführt

und den Besuch dort durfte ich

Wir wünschen unseren Kunden

und Geschäftsfreunden

frohe

Weihnachten

verbunden mit den besten

Wünschen für das Jahr 2011!

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mir nicht entgehen lassen.

Im Sommer lade ich gerne auf

meine Terrasse ein, zum Barbecue

und guten deutschen Salaten

und Nachtisch. Natürlich fließt

dann auch der deutsche Wein.

Die Fußball-Weltmeisterschaft

Regina Tengs blickt auf ihr Jahr

in Amerika zurück.

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Frohe Weihnachten

und ein

gutes neues Jahr








� wünscht Ihnen das




� Frisierstüble Carmen Holl




� mit Team



�������

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haben wir in einer Sports-Bar hier

mit viel Gegröle verfolgt. Ich habe

dieses Jahr zum ersten Mal im Pazifik

gefischt und dabei fünf große

Coho-Lachse gefangen. Das waren

einige gute Essen!

Jetzt im Herbst fingen die Football-Spiele

an. Dabei nutzte ich

die Gelegenheit und habe ein paar

Heimspiele besucht. Die Oregon

Ducks (unser Team) ist dieses

Jahr ungeschlagen!

Weihnachten feiere ich im Kreise

meiner Kinder und Enkel bei

mir – alles ganz amerikanisch, mit

Ausnahme des deutschen Weihnachtsgebäcks.

Denn ohne Spitzbuben

und Zimtsterne, Haselnuss-Bredla

und Vanillekipfle,

wäre es eben doch nicht richtig

Weihnachten.

Jetzt wünsche ich allen Aalenern

Wir freuen uns auf Sie!

Reinhard Fink mit Team

Fröhliche

Weihnachten

und ein

glückliches

neues Jahr!

Der Skipper hält einen der Lachse, die Regina Tengs im Pazifik gefischt

hat.

ein wunderschönes Weihnachten

und ein gesundes und erfolgreiches

neues Jahr. Und danke für die

Unseren Geschäftspartnern,

Freunden und Bekannten

möchten wir für das

entgegengebrachte Vertrauen

herzlich danken.

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten

und alles Gute im neuen Jahr.

Sankt-Johann-Straße 10 (Stadthalle)

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„Grüße aus aller Welt“. Es ist ein

guter Weg, die Verbindung zur

Heimat aufrechtzuerhalten.

Wanderungen im Alpsteingebirge helfen gegen den Alltagsstress

Das schöne Wetter im September

und Oktober ließ bei so

manchen Freunden, Bekannten

und ehemaligen Arbeitskollegen

die Sehnsucht erwachen, uns in

der „Schwiiz“ mit gewünschten

Wanderaktivitäten im Appenzellerland,

zu besuchen. Der Alpstein

bietet durch den Bergwirteverein

ein ultimatives Wandervergnügen.

So ergibt sich oft die Gelegenheit

den Alltagsstress mit einfachen bis

anspruchsvollen Wandertouren,

verbunden mit Vesperpausen in

den netten Bergrestaurants oder

Berg-Beizlis, zu vergessen.

Dieses Jahr fiel früh der erste

Schnee und so erstrahlten der Hohen

Kasten und der Säntis bereits

Ende Oktober in weißer Pracht.

Somit sind Skier und Schlitten von

den Spinnweben befreit und stehen

in den Startlöchern. Da wir

dieses Jahr die Weihnachtsfeierta-

ge in der Schweiz verbringen werden,

hoffen wir natürlich auf weiße

Weihnachten in den Bergen.

Einige Ski- und Schneeschuhrouten

liegen fast vor unserer Haustür.

Eine schöne alte Zahnradbahn

gibt es bei uns im Nachbarort.

Diese bringt Langläufer sowie

Schlittenfahrer nach Gais. Abenteuerlich

wird allerdings die Abfahrt

mit dem Schlitten. Die Strecke

überquert die Autostraße und

so sollte mancher Autofahrer und

Schlittenpilot höllisch aufpassen.

Es könnte nämlich sein, dass man

sich plötzlich zu nahe kommt. Im

Sommer quält sich die Zahnradbahn

mit offenen Waggons an

grünen Wiesen und freilaufenden

Kühen vorbei den Berg zum Minibahnhof

nach Gais hinauf.

Ansonsten sind wir noch dabei

den feinen Unterschied zwischen

Ute Martins Keglerfreunde aus Essingen und Lautern nach einer anspruchsvollen

Wanderung: Manche Wandersleute überstehen die

Wanderung schmerzfrei.

„Schwiizern“ und Deutschen herauszufiltern.

So feiern wir mit unseren

Nachbarn mindestens drei

Mal im Jahr ein kleines und feines

Straßenfest. Außer der Gaudi stehen

natürlich kulinarische Köst-

lichkeiten aus der Schweiz,

Deutschland und anderen Ländern

im Mittelpunkt.

Beim Halloween-Straßenfest gab

es Schweizer Kürbissuppe, Baden-

Württemberger Wein, spanische

Wurstplatte und italienisches

Knoblauchbrot. Auch die Kids haben

ihren Spaß. Sie ziehen, wie in

Amerika, mit Gruselkostümen

durch die Straßen und fordern Süßes

oder Saures.

Wir grüßen auf diesem Wege alle

Verwandte, Freunde und Bekannte.

Besonders Xaver und sein Kegelbahn-Team

in Essingen. Was

wären wir ohne seinen Schwäbischen

Wurstsalat und die Maultaschen.

Frohe, schöne und besinnliche

Weihnachtsfeiertage und einen

guten Rutsch fürs Jahr 2011

wünschen

Ute Martin und Marco Grau

aus Rebstein

Manchmal kommt die Sehnsucht nach Briegel und Leberkäse

Wir haben uns 1994 schnell in

Huntsville, Alabama, eingelebt,

weil es dort so schöne Berge

und den Tennessee Fluss gibt. Außerdem

wohnen hier viele Deutsche

und das Wetter ist immer

schön. Destin Florida ist daher eines

unserer beliebtesten Strandziele,

die Smoky Mountains dagegen

sind das Ziel für kalte Tage.

Wir haben ein Haus mit Swimming

Pool und zwei amerikanische

Cocker Spaniel gekauft und

das Leben mit unseren Jungs Daniel

und Chris immer genossen.

Die zwei Jungs sind inzwischen

erwachsen, 24 und 28 Jahre alt,

und leben noch in Huntsville. Ich

bin 2009 alleine nach Atlanta,

Georgia, gezogen und wohne wieder

in den Bergen. Ganz in der

Nähe befindet sich der See Altoona,

was für mich als Wasserratte

wirklich toll ist. Für Wanderungen

und Picknicks sind die Smoky

Mountains am besten geeignet.

Alle zwei bis drei Jahre fliege ich

nach Deutschland, um meine

Mama, alle Onkel und Tanten,

Cousinen, Brüder und viele

Freunde zu besuchen. Dann zieht

es mich auch zurück in meine

Wahlheimat Schwaben, nach

Schwäbisch Gmünd, Heidenheim

Gerdi Keyser ist schon 1994 nach Huntsville in Alabama ausgewandert. Wenn die Familie zu Besuch

kommt, genießen alle zusammen die Landschaft und die Natur in Amerika, wie hier auf dem Bild bei einer

Bootsfahrt auf dem Tennesse River.

und Oberkochen. Die Freunde

von dort sind Freunde auf Le-

benszeit. Vor allem Briegel, Leberkäse,

Schinkenwurst und Bier

schmecken mir immer. Und wenn

dann die Familie oder die Freunde

nach Georgia zu Besuch kommen,

ist die Welt in Ordnung. Schon gut,

dass es Flüge gibt, so bricht der

Kontakt nie ab.

Zum Jahreswechsel 2000 sind

meine Jungs mit mir nach

Deutschland geflogen. Dort haben

wir mal wieder einen echten deutschen

Silvesterabend miteinander

verbracht.

Im Oktober 2005 bin ich nach

Deutschland gekommen, um mit

meiner Mutter ihren Geburtstag

zu feiern.

Dafür ist dann die ganze Familie

zu einem herrlichen Wochenende

nach Garmisch gefahren. Im Oktober

kam ich zurück von meinem

Besuch „daheim“ für dieses Jahr

und schwebe jetzt noch in der bayrischen

und schwäbischen Gemütlichkeit.

Geburtstag feiern mit

der ganzen Familie und Schnitzelessen

mit den Brüdern ist das Beste.

Ich beneide alle Deutschen um

ihre schönen Weihnachtsmärkte

und den Duft der Lebkuchen,

Bratwurstsemmeln und des Glühweins.

Ich wünsche meiner Heimat tol-

VEREINIGTE STAATEN

Regina Tengs

Regina Tengs (geb. Kaiser)

lebt in Eugene, Oregon.

Auch dieses Jahr hat sich

bei ihr einiges ereignet. Mit

ihrer Familie feiert sie

Weihnachten auf amerikanische

Art.

Regina Tengs

(geb. Kaiser)

Eugene,

Oregon

E-Mail:

redvespaet2@yahoo.com

SCHWEIZ

Frohes Fest

Regina Tengs

aus Eugene in Oregon

Ute Martin

Die Wahlschweizerin Ute

Martin hat auch dieses

Jahr wieder zahlreiche

Gäste aus der alten Heimat

im schweizerischen

Rebstein empfangen;

etwa die Keglerfreunde

aus Essingen und ehemalige

Kolleginnen von der

Gärtnerei Königer. Wie

könnte es anders sein, als

dass man dabei gemeinsam

aufbrach, zu herrlichen

Wanderungen in begeisternder

Landschaft.

Ute Martin

E-Mail:

uma.aa@freenet.de

le Weihnachten und meiner Familie

viel Spaß, wenn sie entdecken,

welche Geschenke es dieses Jahr

gibt.

Bis zum nächsten Mal,

Gerdi Keyser

VEREINIGTE STAATEN

Gerdi Keyser

Seit 1994 lebt Gerdi Keyser,

geborene Hochreuther,

schon in den USA.

Damals ist sie mit ihrem

Mann und ihren zwei

Söhnen ausgewandert.

Obwohl sie gebürtig aus

Windsbach in Mittelfranken

kommt, ist ihre Wahlheimat

das Schwabenland.

Dieses Jahr hatte sie

Zeit, sich bei den „Weihnachtsgrüßen“

zu beteiligen

und wünscht allen

ein schönes Weihnachtsfest.

Gerdi Keyser

E-Mail: gerdi@att.net

Frohe Weihnachten

und ein gutes neues Jahr!

Auch im neuen Jahr sind wir Ihr Fachgeschäft

für gutes Spielzeug und freuen uns

auf Ihren Besuch.

Reichsstädter Straße 11 ·73430 Aalen, Telefon (0 73 61) 61419


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 4

Schwäbische Spätzle zu Weihnachten Wir freuen uns auf die Weih-

Die Weihnachtszeit rückt wieder

näher. Warme, aus den

Südstaaten kommende Winde

werden ersetzt durch kalte Winde

von Kanada her. Die Häuser sind

schon festlich geschmückt, Weihnachtsbäume

werden verkauft

und man hört Weihnachtslieder

im Radio.

Dies erinnert einen an die kommende

Weihnachtszeit. Gerade

jetzt denkt man an frühere Zeiten

zurück, an die Weihnachtszeit, an

Eltern, Geschwister, Freunde,

Nachbarn, SHW-Arbeitskollegen

und an meine VfR-Boxsport-Kameraden,

an alle, die einem in der

alten Heimat nahestanden. Obwohl

ich schon über 40 Jahre hier

in Amerika bin, sind die Heimatgefühle

doch immer noch tief verwurzelt.

Die Hauptsache ist jetzt,

VEREINIGTE STAATEN

Bernd und Joan

Klingenmaier

Alle Jahre wieder senden

die Klingenmaiers aus

dem US-Staat Pennsylvania

herzliche Grüße an

Freunde, Verwandte und

ehemalige Kollegen. Obwohl

die beiden schon

über 40 Jahre in Übersee

leben, denken sie gern an

ihre Heimat zurück.

Bernd und Joan

Klingenmaier

3120 Skylight Drive West

York/Pennsylvania 17402

USA

FROHE WEIHNACHTEN

und ein GUTES NEUES JAHR.

Wir danken Ihnen für das uns

entgegengebrachte Vertrauen.

Und nicht vergessen . . . Urlaub 2011 steht vor der Tür.

Bernie und Joan Klingenmaier mit den Enkelkindern Katie und Landen

in Pennsylvania im November 2010.

dass die Familie, Kinder und Enkelkinder

gesund und zufrieden

sind und sich freuen. Und ich darf

behaupten, alles zu haben.

Ich bin noch viel beschäftigt und

trotz der momentanen Krise laufen

die Geschäfte gut. Auch in diesem

Jahr war ich geschäftlich wieder

in allen Ecken der Welt unterwegs.

Ich konnte dieses Jahr auch

wieder eine Geschäftsreise mit einem

Heimatbesuch verbinden

und somit meine beiden Schwestern

mit Ehemännern sowie meine

Tante Maria aus Heuchlingen

in Eltville am Rhein besuchen.

Zwar war es ein kurzer, aber doch

freudiger Besuch. So manche alte

Geschichte wurde ausgegraben,

so manches alte Heimatlied gesungen

und so manches Gläslein

Rheinwein getrunken.

In diesem Jahr bin ich auch in

den „Deutschen Liederkranz in

Lancaster Pennsylvania“ eingetreten.

Das ist ein Männerchor,

bestehend aus Deutschen und

Amerikanern, in dem die deutsche

Sprache, deutsche Traditionen

und Lieder gefördert werden.

Es macht viel Spaß und so manches

alte Lied, das man eigentlich

schon längst vergessen hatte,

kommt wieder zum Vorschein.

Weihnachten als Nacht des Super-Helden

Florian Metzger auf dem Victoria Peak, einer bekannten Aussichtsplattform

in Hongkong.

Ende Juli hieß es für mich ab in

den Flieger und schon war

das Abenteuer in vollem Gange.

Zu diesem Zeitpunkt habe ich

mein sechsmonatiges Praktikum

bei der Robert Bosch Company in

Hongkong begonnen. Damals

war ich natürlich super aufgeregt

und gespannt, was denn hier auf

mich zukommen wird. Schon auf

der Busfahrt vom Flughafen zu

meinem Hotel blieb mir der

Mund offen, als ich die Höhe der

Wolkenkratzer gesehen habe. Ich

habe natürlich schon einiges über

Hongkong gehört und gelesen,

aber als ich dann wirklich mittendrin

stand, war alles viel größer,

höher und mächtiger, als ich mir

je vorgestellt hatte. Das hat mich

unglaublich fasziniert und ich

konnte es schon kaum mehr erwarten,

mein neues Zuhause für

die nächsten sechs Monate auf eigene

Faust zu erkunden.

In den darauf folgenden Wochen

war natürlich das volle Touriprogramm

angesagt: der Peak

(Aussichtsplattform), die Lichtershow,

die Avenue of Stars, der

Night Market, Happy Valley (Pferderennbahn)

und der Big Budda.

Mittlerweile lebe ich schon seit

einigen Monaten hier und entdecke

immer noch jeden Tag etwas

Neues. In meiner bisherigen Zeit

kam ich aus dem Staunen nicht

mehr heraus, egal ob bei einem

Wandertrip auf Sai Kung, Erlebnistagen

am Strand, auf einem Bootsausflug

zu den vorgelagerten Inseln,

auf einem gemütlichen Spaziergang

entlang der Skyline oder

in dem unglaublich verrückten

und genialen Nachtleben – jedes

Ereignis toppt das andere.

Auch mit meinem Praktikum bin

ich sehr glücklich und lerne jede

Menge Neues dazu. Ich arbeite für

„Bosch Powertools Asia Pacific“

und bin dort im Bereich Marketing,

Produktmanagement tätig. In

meinem Team fühle ich mich

wohl, darf an vielen Projekten mitarbeiten

und bekomme spannende

und verantwortungsvolle Auf-

gaben übertragen. An unserem

Standort in Hongkong gibt es momentan

fünf Praktikanten. Zusammen

sind wir ein starkes Team und

verbringen nicht nur unsere Arbeitszeit

gemeinsam, sondern unternehmen

einiges mit unseren

chinesischen Freunden.

Nun hat auch hier in Hongkong

der „Winter“ Einzug gehalten. Das

heißt jedoch nicht etwa, dass es

schneit, sondern die Temperaturen

sanken von sehr schwülen 35

auf angenehme 20 bis 25 Grad.

Jetzt ist das perfekte Wetter für

Sightseeing, wandern oder für einen

Stadtbummel.

Anfangs dachte ich, dass ich hier

wohl nichts vom weihnachtlichen

Trubel spüren würde, aber da

Hongkong sehr westlich orientiert

ist, wird man nahezu in jedem Einkaufszentrum

mit bekannter

Weihnachtsmusik beschallt und

auch die Geschäfte legen sich mit

ihrer Dekoration mächtig ins Zeug.

CHINA

Florian Metzger

Florian stammt aus dem

Zochental in Aalen und

hat über seine Schwester

von den Weihnachtsgrüßen

erfahren. Er ist 22

Jahre alt und studiert an

der Hochschule in Landshut

International Business.

Nach seinem sechsmonatigen

Praktikum in

Hongkong zieht es ihn

wieder ins Ausland. In

Cambridge möchte er ein

weiteres Jahr studieren

und dann dort seine Bachelor

Thesis schreiben.

E-Mail:

florian.metzger

@hotmail.de

nachtstage, an denen wir wieder

alle zusammen sind. Leider kann

unser Sohn, der in Kalifornien

wohnt, dieses Jahr nicht kommen.

Traditionsgemäß essen wir an

Weihnachten bei uns zuhause, wo

es schwäbische Spätzle und

Grombira-Salat mit Rinderbraten

und Rotkohl gibt, dazu einen Rotwein

aus Kalifornien. Am folgenden

Tag sind wir alle bei unserer

ältesten Tochter Audrey und ihrer

Familie. Dort werden wir traditionell

amerikanisch „Turkey“ mit

Mais und Süßkartoffeln essen, als

Nachtisch dann „Pennsylvania

Style“ Pumpkin Pie (Kürbis-Kuchen).

Das höchste Glück ist für mich,

dass ich meine Familie, Kinder

und Enkelkinder um mich habe.

Dabei erinnere ich mich gern an

einen Brief, den mein Vater aus

der polnischen Gefangenschaft

schrieb: „Wenn jemand Gesundheit,

Freiheit und Familie hat, ist

er der glücklichste Mensch auf Erden.“

Ich besitze den Brief immer

noch.

Allerdings sehen auch die diesjährigen

Feiertage ein wenig trüb

aus: Manche unserer Freunde,

Verwandten oder Angehörigen

selbst sind beim Militärdienst im

Irak oder in Afghanistan. Wir hoffen,

dass auch in diesen Ländern

„Friede auf Erden“ eintrifft und

alle gesund heimkehren dürfen.

In diesem Sinne wünsche ich allen

in Deutschland „A Merry

Christmas“ and „A Happy New

Year“.

Bernie und Joan Klingenmaier

Aber hier das Motto: je bunter,

desto besser. Was ich hier allerdings

vermisse, ist ein Weihnachtsmarkt,

wie es ihn bei uns in

Deutschland gibt.

Das Weihnachtsfest selbst werde

ich mit einigen Freunden hier in

Hongkong verbringen. Ich wurde

von meinen chinesischen Freunden

zu einem „traditionellen“

Weihnachtsfest eingeladen und

bin schon sehr gespannt, was mich

dort erwarten wird – schließlich

heißt das Motto des Abends: „Super

Hero Night“. Auch wenn ich

die deutschen Weihnachtstraditionen,

das gute Weihnachtsessen

und das gemeinsame Feiern mit

meiner Familie vermisse, freue ich

mich trotzdem, einmal eine andere

Erfahrung zu machen. Sicher,

werde ich dieses Weihnachtsfest

bestimmt nicht mehr vergessen.

Wenn das Weihnachtsfest vorbei

ist, steht auch schon das nächste

Highlight vor der Tür: Silvester.

Darauf freue ich mich schon sehr,

denn das werde ich dann gemeinsam

mit meiner Familie hier in

Hongkong verbringen. So habe ich

die Möglichkeit, meinen Eltern einen

Ausschnitt meiner Welt hier in

Hongkong zu zeigen, bevor ich

mich dann wieder auf die Rückkehr

nach Deutschland freue.

Jetzt wünsche ich vor allem meinen

Eltern und meiner Schwester

Verena, genauso wie meinen beiden

Omis, meinen lieben Verwandten

in Hüttlingen und Essingen,

besonders auch meinen

Freunden Peter & Co, meinen Rotaractern

und natürlich allen anderen

Freunden und Bekannten

ein gesegnetes Weihnachtsfest

und einen gesunden Rutsch ins

neue Jahr 2011.

Merry Christmas and a happy

new year!

Ganz liebe Weihnachtsgrüße aus

Hongkong – die Stadt, die jeden

Tag neu entdeckt werden kann!

Euer Florian Metzger

Wir wünschen

allen unseren Kunden

ein frohes Fest

und ein gutes

neues Jahr!

Gymnastik in New York

Seit 1952 leben John und ich

südlich der großen Seen und

der Niagara-Fälle, nahe an der

Berglandschaft von Pennsylvania.

John hat unser Haus mit einer

Heizanlage für Holz gebaut. So

seht Ihr uns auf dem Foto mit zersägten

und gespalteten Baumstämmen.

Das wird für etliche Jahre

reichen, ist auch eine gesunde

Körperbetätigung. Außerdem laufen

wir fünfmal in der Woche und

machen Gymnastik.

Wir haben einen großen Gemüsegarten

und treffen uns regelmäßig

mit eingewanderten deutschen

Freunden. Bis auf einen Sohn

wohnen unsere Kinder und Enkel

hier oder nur wenige Autostunden

entfernt in Ohio und Pennsylvania.

Im Osten von Pennsylvania ist der

Allen unseren werten Kunden, Freunden und Bekannten

wünschen wir

frohe Weihnachten

und ein glückliches, gesundes neues Jahr

Rudolf-Schmidt-Straße 9

91550 Dinkelsbühl

Telefon 0 98 51 / 61 85

Telefax 0 98 51 / 78 88

E-Mail: RNikolaus@t-online.de

Ort Bethlehem, wo unser Sohn mit

seiner Familie wohnt. Dort machten

wir per Telefon die Bekanntschaft

von Manfred Hahn, der in

Bethlehem für die Firma Bosch arbeitet.

Wir senden unsere herzlichsten

Weihnachtsgrüße und Neujahrswünsche

an unsere Freunde und

Verwandte in Jagstzell und Umgebung.

Habt Euch wohl!

Bis zum nächsten Jahr, alles

Gute, besonders Gesundheit,

Das Foto zeigt Lina Woerle-Goy und John bei der Arbeit.

Lina Woerle-Goy

1213 Goodrich Avenue

Olean, NY 14760

USA

Hohe Berge im Blick

Grüezi , Hoi und Hallo an alle

Daheimgebliebenen. Vor

zwei Jahren zog es uns aus beruflichen

Gründen nach Altstätten in

die schöne Schweiz , kurz vor dem

Apppenzellerland im Kanton St.

Gallen.

Wir haben hier wieder ein schönes

Häuschen am Stadtrand gefunden,

mit Ausblick auf den Berg

Säntis, den „Hohen Kasten“, die

Lichtensteiner Berge und den

Bregenzerwald, in dem wir uns

super eingelebt haben. Unsere

Nachbarschaft ist international,

unglaublich freundlich und hilfsbereit,

so dass es uns an nichts

fehlt.

Der Fasching hier ist das absolute

Highlight des Jahres, da unser

Städtli als Hochburg gilt. Guggenmusiker

soweit das Auge reicht,

laute Musik schon von morgens

an in Schulen, Einrichtungen und

natürlich auch den Beizen (Kneipen).

Schöne maskierte und bemalte

Menschen werfen überall

in allen Farben Konfetti, so dass

man dieses in den Kleidern, Haaren,

Gärten und Straßen findet.

Die Weihnachtszeit hier ist sehr

harmonisch, überall glänzt und

glitzert es. In jedem Ort findet

man Weihnachtsmärtli, es riecht

nach Guetzli und verschiedenen

Glühweinsorten. Selbstgemachtes

wie Brunzli, Biberli, Birnenbrot,

Raclette und Fondue darf

natürlich nicht fehlen und man

findet viel Gestricktes und Gebasteltes.

Selbst für die Kinder sind

überall Zelte oder kleine Holzschuppen

aufgebaut, die weihnachtlich

dekoriert werden und in

denen eine Märchenerzählerin

Geschichten vorträgt.

Nun ist es also wieder mal soweit:

Das Weihnachtsfest rückt

wieder näher, die Vorbereitungen

für das Fest haben begonnen und

die Grüße werden an unsere Familie

und alle unsere Bekannten

und Freunde verteilt, insbesondere

senden wir Grüße an unseren

Oberkochener Stammtisch AGV

62/63, den wir nicht missen wollen.

Wir freuen uns schon auf euren

Besuch im nächsten Jahr.

Viele liebe Grüße aus Altstätten,

ein ruhiges, besinnliches Fest

ohne Stress und ein gutes neues

Jahr 2011. Wir kommen euch alle

bald wieder besuchen.

Familie Jürgen und Martina

Fuchs

E–Mail:

fuchsairbrush@hotmail.com

www.mfuchsairbrush.de

Das Bild zeigt von links: Martina, Katja, Jürgen und Julia Fuchs.

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WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 5

Zwei Herzen finden zusammen

Gerade zu Weihnachten denken

wir an unsere Heimat und

möchten hier alle lieben Bekannten

und Verwandten von uns zum

Weihnachtsfest herzlichst grüßen.

Natürlich werden wir nie unser

schönes Aalen vergessen. Im Jahre

2007 waren wir noch einmal in unserer

Heimat und waren erstaunt,

was es für Fortschritte in Aalen und

Umgebung gab. Seit 1956 leben

wir im Ausland. Hubert ist damals

nach Australien ausgewandert

und ich nach Amerika. Dank den

Weihnachtsgrüßen in der Schwäbischen

Post haben wir uns im

Jahre 2000 wieder gefunden. Drei

Jahre später heirateten wir, nach-

Leben auf dem Feuergürtel der Erde

Aus unserer mehr als 12 000 Kilometer

entfernten Wahlheimat

Indonesien wünschen wir allen

Aalenern und Ostälblern ein

frohes Weihnachtsfest und ein

gutes neues Jahr 2011.

Seit fast drei Jahren leben wir

nun schon in Solo, einer sehr

schönen, mittelgroßen Stadt mit

600 000 Einwohnern auf Java in

Indonesien. Im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeitzwischen

der Bundesrepublik

Deutschland und der Republik

Indonesien, beraten Elvira und

ich hier verschiedene Ämter und

Institutionen im Bereich der regionalen

Wirtschaftsförderung.

Die Zusammenarbeit mit den

Menschen hier macht sehr viel

Spaß, erfordert aber auch eine

Menge Geduld. Es ist eine völlig

andere Arbeitswelt, wie wir sie aus

Deutschland kennen. Insbesondere

die so genannte „jam karet“

(Gummizeit) stellt uns manchmal

auf eine harte Probe. Wird etwa

eine Besprechung auf 9 Uhr angesetzt,

fängt sie im Idealfall um 9.45

Uhr an.

Neben der Arbeit nutzen wir die

Zeit, um Indonesien und andere

asiatische Länder zu bereisen.

Hong Kong, Singapur und andere

Metropolen sind innerhalb kürzester

Zeit und für wenig Geld erreichbar.

Aber natürlich bietet Indonesien

selbst eine unerschöpfliche

Anzahl interessanter Reiseziele,

bei uns auf Java zum Beispiel

die grandiose Welt der Vulkane,

der Tempel und anderer Sehenswürdigkeiten.

Des Weiteren

haben wir die Inseln Komodo und

Rinca mit ihren eindrucksvollen

Komodo-Waranen, Flores, Kalimantan

(der indonesische Teil

Borneos), Sulawesi, Lombok, die

Gilis und Bali besucht. Als begeisterte

Taucher fasziniert uns natürlich

auch die Unterwasserwelt Indonesiens,

welche zu den besten

Tauchrevieren weltweit zählt.

Im Sommer waren wir auch für

drei Wochen in Deutschland, um

dem mein Mann Willi und Huberts

Frau einige Jahre zuvor gestorben

waren.

Heute leben wir ein glückliches

Leben in Australien. Wir gehören

einer deutschen Gesangsgruppe

an, zu der auch einige Schwaben

aus Reutlingen gehören. Wir singen

öfters hier in den Altersheimen

deutsche und englische

Weihnachtslieder, was uns und

den Menschen viel Freude macht.

Da es ja bei uns hier an der Sunshine-Küste

keinen Schnee gibt

und es um die Weihnachtszeit sehr

heiß ist, da feiern wir das Fest mit

unseren Familienangehörigen

und Freunden auf der schattigen

Margarete und Hubert Wenzel sind Mitglieder in einer deutschen Gesangsgruppe.

die Familie und Freunde zu besuchen.

Es war mal wieder schön,

im Biergarten zu sitzen, ein Hefeweizen

zu trinken, die schwäbische

Küche zu genießen und

Neuigkeiten auszutauschen.

Dennoch hat es uns gefreut, wieder

nach Indonesien zurückzufliegen.

Dieses Jahr ist Indonesien ja leider

wieder mit tragischen Naturkatastrophen

konfrontiert worden.

Zuerst ein Tsunami auf den

Mentawai-Inseln, westlich von

Sumatra und kurze Zeit später der

Vulkanausbruch des Merapi, nur

25 Kilometer von uns entfernt. Da

wird uns wieder bewusst, dass wir

auf dem ‚Ring of Fire’, dem Feuergürtel

dieser Erde, leben. Den-

INDONESIEN

Jörg und Elvira Jahnke

Im weit entfernten Indonesien

vermissen Jörg und Elvira

Jahnke schon ein klein wenig

die deutschen Weihnachtsmärkte

und den

Glühwein.

Trotzdem fühlen sie sich

wohl in Solo auf der Insel

Java in Indonesien, wo sie

nun seit fast drei Jahren le-

Inhaber Familie Maniscalco

Schafgasse 34 / 73433 Aalen-Wasseralfingen

Tel. 0 73 61 / 6 22 05

Öffnungszeiten von 11.30 Uhr bis 14 Uhr, von 17 Uhr bis 24 Uhr, Dienstag Ruhetag

23. 12. geöffnet, 24./25. 12. 2010 sowie 1. 1. 2011 geschlossen.

Am 31. 12. 2010 ist bis 22.00 Uhr geöffnet!

Familie Maniscalco wünscht

frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Veranda.

Wir danken der Schwäbischen

Post für die jährliche Weihnachtsund

Neujahrs-Sonderbeilage und

danken Aalenes Oberbürgermeister

Martin Gerlach für den ausführlichen

Bericht über Aalen und

Umgebung.

Herzliche Grüße aus Australien

Ihre Margarete und Hubert Wenzel

Margarete und

Hubert Wenzel

Unit 13/45

Ulm Street

Moffat-Beach

Qld. Australia, 4551

Australia

noch genießen wir das Leben hier,

mit den freundlichen Menschen,

der wunderschönen Natur.

Weihnachtsgefühle kommen

hier bei 30 Grad allerdings nicht

so recht auf. Die Shopping-Malls

sind zwar weihnachtlich geschmückt

und wir haben auch einen

kleinen Plastik-Weihnachtsbaum

zu Hause, aber der Besuch

auf dem Weihnachtsmarkt, ein

Glühwein und natürlich die Familie

fehlen dann doch. Dennoch

werden wir gemeinsam mit unserem

Kater ‚Mauz’ Weihnachten

feiern und bei gutem Essen und

balinesischem Wein die Tage genießen.

Liebe Grüße in die alte Heimat

Jörg und Elvira Jahnke

Jörg und Elvira Jahnke leben nun seit fast drei Jahren in Solo auf der

Insel Java in Indonesien.

ben – und bei 30 Grad Weihnachten

feiern.

Aktuelle Informationen über

das Leben der beiden gibt es

auf deren Blog im Internet

unter:

www.cosmopolitan

couple.blogspot.com

E-Mail:

joerg.jahnke@ded.de

Ein frohes Weihnachtsfest

und alles Gute im neuen Jahr

Lindenstraße 39

73479 Ellwangen

Telefon (0 79 61) 9 22 01-0

Fax (0 79 61) 9 22 01-1

Thomas Mayer ist für ein Auslandssemester in San Jose in Kalifornien und studiert an der San Jose State

University im Silicon Valley.

Das Wetter als größtes Plus

Seit August befinde ich mich in

San Jose, Kalifornien. Hier bin

ich für mein Auslandssemester an

der San Jose State University im Silicon

Valley, 40 Minuten südlich

von San Francisco und direkt neben

Firmen wie google, ebay, yahoo

und facebook.

Für dieses Semester an der amerikanischen

Partneruniversität

habe ich mich entschieden, da ich

zu meinem Business-Studium an

der Universität Tübingen auch

Auslandserfahrung haben möchte,

obwohl mein Studienplan es eigentlich

nicht erfordert. Dennoch

halte ich es für eine Erfahrung, die

man gemacht haben sollte.

In diesem halben Jahr habe ich

viele Freunde gefunden und viel

Neues erlebt. Nahezu jedes Wochenende

stand ein anderes Ausflugsziel

auf dem Programm. Angefangen

vom weltbekannten Yosemite

Nationalpark über den

Lake Tahoe bis hin zu einer Reise

zum Grand Canyon, dem Monument

Valley und dem Spielparadies

Las Vegas. Zu Thanksgiving,

was wir leider in Deutschland

nicht haben und es den ganzen

Tag zu Essen gibt, hat mich mein

Mitbewohner in seine Heimatstadt

Fresno eingeladen. Hier habe

ich eine typische amerikanische

Familie kennengelernt, die mich

herzlich empfangen hat.

Auch die Universität unterschei-

Hochzeit im Sommer

Vergangenes Jahr habe ich

Weihnachtsgrüße aus Kalifornien

geschickt. Dieses Jahr kommen

meine Grüße aus San Antonio

in Texas.

Im Dezember vor zwei Jahren

habe ich meiner Familie erklärt,

dass ich für drei Monate in die USA

gehen werde. Ich wollte als Au-pair

die Welt erforschen. Die drei Monate

haben mir sehr viel Spaß gemacht,

daher wurde aus nur wenigen

Monaten ein komplettes Jahr.

Zehn Monate habe ich im südlichen

Kalifornien gelebt, danach

bin ich mit meiner Gastfamilie in

das Cowboy-Land Texas umgezogen.

Sehr schnell habe ich meinen

wundervollen Freund Brendan

kennengelernt. Mir war bewusst,

dass ich von einem Jahr auf ein

zweites verlängern werde. Seit vergangenen

Monat sind wir verlobt

und somit wurde aus drei Monaten

Aufenthalt eine sehr lange Reise.

Im Juli des kommenden Jahres

werden wir in Texas vor den Altar

treten. Seit dem Tag nach Thanksgiving

steht der beleuchtete Weih-

Fliesen · Platten · Naturstein

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det sich erheblich von meiner Universität

in Tübingen. Hier fühlt

man sich eher in die Schule zurückversetzt,

da man wieder regelmäßig

Hausaufgaben zu machen

hat und auch während des Semesters

Prüfungen abzulegen sind.

Der größte Pluspunkt für Kalifornien

ist mit Abstand das Wetter.

Wir konnten noch bis Ende November

in der Sonne am Pool liegen,

wenn wir nicht sogar wieder

einen Ausflug ins Surferparadies

nach Santa Cruz an den Strand gemacht

haben.

Ich habe schnell festgestellt, dass

Europäer mit der Einstellung kommen,

jeden schönen Tag zu genießen,

weil der nächste schlecht sein

könnte. Dies zeigte sich vor allem

daran, dass man immer dieselben

Leute – vor allem aus Deutschland

und Frankreich – am Pool traf.

Dass es aber Monate lang schön

sein kann, ahnten wir nicht und

somit erwies sich das tägliche Sonnenbaden

weniger gut auf unser

Lernverhalten.

Leider ist das Semester jetzt

schon vorbei, was aber für mich

noch nicht heißt, dass ich wieder

nach Hause komme. Es steht jetzt

eine dreimonatige Reise auf dem

Plan, da das Sommersemester an

der Universität Tübingen erst im

April weitergeht.

Weihnachten verbringe ich mit

Freunden in San Francisco und

Jennifer und Brendan.

nachtsbaum, die traditionellen

Weihnachtssocken hängen am Kamin

und auch die deutschen Adventskalender

befinden sich im

Haus. Doch an Handschuhe, Mütze

und Schal wird noch lange nicht

gedacht, denn selbst im Dezember

haben wir noch eine Temperatur

von 20 Grad.

Trotz der Wärme ist meine Weihnachtsstimmung

nicht aufzuhalten.

Die Weihnachtsmusik und die

mit Lichterketten geschmückten

Frohe Frohe Weihnachten Weihnachten

und und einen einen guten guten Rutsch

Rutsch

ins ins neue neue Jahr

Jahr

Aalen

Telefon (0 73 61) 3 52 51

dann geht es entlang der Westküste

Richtung Süden. Pünktlich zu

Silvester gehe ich nach Las Vegas,

bevor wir dann noch San Diego

und Los Angeles bereisen.

Aufgrund des anstrengenden

Studiums haben wir beschlossen,

eine Woche Urlaub auf Hawaii im

Januar zu buchen, um erneut Sonne

zu tanken. Danach reise ich aus

den USA aus und bleibe für eine

kurze Zeit in Mexiko, bevor ich

mich über die Bahamas wieder auf

den Weg zurück an die Ostküste

der USA mache und Ende März

von New York wieder heimfliege.

Ich grüße alle, die zu Hause geblieben

sind und wünsche fröhliche

Weihnachten und ein frohes

neues Jahr! Thomas

VEREINIGTE STAATEN

Thomas Mayer

Seit August ist Thomas

Mayer aus Aalen-Oberalfingen

in San Jose, Kalifornien.

Er studiert dort

an der San Jose State University

im Silicon Valley.

Thomas Mayer

E-Mail:

thomas.mayer

@onlinehome.de

Häuser lassen mich Weihnachten

nicht vergessen, welches ich mit

der Familie meines Verlobten verbringen

werde. Allerdings werden

dieses Jahr auch schwäbische

Spätzle auf dem Esstisch zu finden

sein. Wir hoffen doch, dass wir im

kommenden Jahr nach Deutschland

zu Besuch kommen, und vielleicht

weiße Weihnachten in

Deutschland verbringen werden.

Frohe Weihnachten aus Texas.

Jennifer Winter

VEREINIGTE STAATEN

Jennifer Winter

Ursprünglich kommt

Jenny aus Crailsheim. Bereits

im vergangenen Jahr

grüßte sie über die Weihnachtsgrüße

ihre Familie

und alle Leser der Schwäbischen

Post im Ostalbkreis.

E–Mail:

jenny.winter90

@googlemail.com

wünscht allen Kunden,

Bekannten, Freunden

und Verwandten

die Belegschaft der Firma


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 6

In Malaysia wird bei 30 Grad unterm Plastikweihnachtsbaum gefeiert

Affen, Schlangen – und viel

mehr Essen! Malaysia – was

weiß man denn schon über dieses

Land? Vielleicht, dass es in Mittelasien

liegt, und vielleicht auch

noch, dass es dort Leute mit

Schlitzaugen gibt – was noch? Viel

mehr wusste ich auch nicht, als

ich mich vor beinahe sechs Monaten

für ein AFS-Austauschjahr

in dieses ferne Land aufgemacht

habe. Seitdem lebe ich in Shah

Alam, einer Stadt, etwa 25 Kilometer

von Kuala Lumpur entfernt,

der Landeshauptstadt und etwa

zehn Kilometer vom Meer entfernt.

Es leben eine knappe Million

Einwohner in Shah Alam, deshalb

fühle ich mich wie in einer richtigen

Megacity im Vergleich zu unserem

schnuckeligen Aalen. Meine

Umgebung ist von Städten

umgeben, aber nicht weit in östlicher

Richtung gibt es tropischen

Regenwald und unglaublich

schöne Strände.

Im Regenwald findet man wunderschöne

Vögel, unzählige herumtollende

Affen, Krokodile und

viele verschiedene Pflanzen. Von

meinem ersten Tag an habe ich

mich wirklich sehr wohl in meiner

malaysischen Gastfamilie gefühlt.

Ich werde als neuer Sohn behandelt

und habe die gleichen Rechte

und Pflichten in der Familie wie

meine Brüder. Meine Familie „für

ein Jahr“ besteht aus meinen beiden

kleinen Brüdern Akram (9)

und Akmal (6), meinen Gasteltern

Hanie (34) und Shahrul (34) und

mir, Moritz (16). Meistens leben

auch noch meine Großeltern bei

uns, um die Jungs in die Schule zu

bringen.

Mein Gastvater ist bei der Regierung

angestellt und meine Gastmutter

ist Englischlehrerin an

meiner Schule. Am Anfang waren

viele Dinge sehr neu und gewöhnungsbedürftig

für mich, aber

meine Gastfamilie hat mir geholfen,

mich gut einzuleben und

mich zu Hause zu fühlen. Mit

meinen jungen Gasteltern und

meinen Brüdern ist immer viel

Spaß angesagt und wir haben viel

zum Lachen. Die Schule ist sehr

anders als in Deutschland. Das

Schulsystem ist an das englische

angelehnt, somit gibt es nur eine

Gesamtschule, die alle Schüler

besuchen. Auf meiner Schule sind

ungefähr 1500 Schüler.

Grundsätzlich fällt mir die Schule

hier leicht und auch meine

Sprachkenntnisse machen große

Fortschritte. Mittlerweile führe

ich das Alltagsgespräch in Malaysisch

und kann sogar schon die

Examen in den meisten Fächern

mitschreiben. Dabei erziele ich

auch noch ganz gute Resultate.

Die Beziehung zu meinen Lehrern

ist anders im Vergleich zum

Theodor-Heuss-Gymnasium.

Man redet die Lehrer mit dem

Vornamen an, geht mit ihnen Essen,

umarmt sie auch ab und zu

und lacht einfach immer mit ihnen,

weshalb die Schule richtig

viel Spaß macht. Außerdem habe

ich recht schnell viele gute Freunde

gefunden. Meine Klasse besteht

aus malaysischen, indischen

und chinesischen Schülern.

In Malaysia gibt es außerdem

noch die Ureinwohner „Orang

Frohe Festtage

und einen glücklichen

Start ins neue Jahr!

Unserer werten Kundschaft, Freunden und Bekannten

wünschen wir frohe Weihnachten und gute Fahrt im neuen Jahr.

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Ein Leben ohne Jahreszeiten: In Malaysia ist es immer warm. Auch die Menschen sind aufgeschlossen, wie

Moritz Schimmele berichtet.

Asli“ und viele weitere ethnische

Gruppen. Dementsprechend gibt

es viele Religionen und Kulturen

und man findet eine Moschee neben

einem indischen Tempel,

heiligen chinesischen Räucherstäbchen

und einem Naturreservoir

für Orang Asli.

Von Anfang an hat mich die Religiösität,

vor allem von meinen

malaysischen Freunden, sehr beeindruckt.

Während der Schulpause

gehen sie zum Beten in die

Schulmoschee und während des

Fastenmonats „Ramadan“ zu fasten

ist sogar für Kinder im Kindergartenalter

selbstverständlich. Ich

habe auch gefastet, was mir eigentlich

gar nicht so schwer gefallen

ist und habe damit eine weitere

tolle Erfahrung gemacht.

Wenn ich über den Pausenhof,

den Basar oder die Straße laufe,

folgen mir unzählige Augen. Ganz

einfach, weil ich „weiß“ bin. Viele

Menschen haben noch nie einen

westlichen Menschen live gesehen

und deshalb sind viele aufgeregter

und nervöser als ich, wenn

wir das erste Mal miteinander reden.

Aber alle hier sind sehr offen

und freundlich und respektieren

meine Kultur und Religion, genauso

wie ich ihre respektiere.

Und sie geben sich alle große

Mühe, mir ihre Kultur näherzubringen

und somit das Image des

Islam zu verbessern. Durch Nachrichten

bekommt man oft ein falsches

Bild von Muslimen. Jetzt

weiß ich, dass sie vielmehr weltoffene,

freundliche und hilfsbereite

Leute sind, die mir schon sehr ans

Herz gewachsen sind.

Auch das Wetter ist ziemlich anders

als in Deutschland. Da Malaysia

in der Nähe des Äquators

liegt, gibt es hier keine Jahreszeiten.

Das bedeutet, dass wir das

ganze Jahr um die 30 Grad mit hoher

Luftfeuchtigkeit haben und

dann monsunartige Regengüsse.

Deswegen gibt es aber auch die

süßesten Früchte, die ich jemals

gegessen habe.

Allgemein schmeckt mir das Essen

hier sehr gut. Es besteht, wie

fast überall in Asien, aus Reis, und

dazu Fisch, Hühnchen oder Rindergerichte.

Schweinefleisch widerstrebt

der Lehre des Korans

und wird deshalb nicht gegessen.

Essen ist sehr wichtig in der malaysischen

Kultur – man isst unge-

Care-Pakete mit Spätzle gegen das Heimweh

Am Rande der Prärie mit unendlichen

Weiten, Feldern

und Kuhherden, zu Fuße der

Rocky Mountains, genau hier studiere

ich seit September in einer

typischen kanadischen Stadt namens

Lethbridge.

Lethbridge ist mit seinen rund

80 000 Einwohnern die viertgrößte

Stadt der Provinz Alberta, wovon

allein ein Viertel die University

of Lethbridge mit ihren rund

8000 Studenten ausmacht. Mit

weiteren 55 Austauschstudenten

aus aller Welt verbringe ich hier

mein Auslandsstudiensemester

an der Fakultät für Management.

Seitdem ich Mitte August in Kanada

angekommen bin, durfte ich

die kanadische Natur und die unbesiedelten

Weiten in voller

Pracht erleben. Nach einer zweiwöchigen

Tour durch Alberta, bei

der ich die größten Nationalparks

in den Rocky Mountains gesehen

habe, habe ich noch weitere größere

Reisen unternommen. Unter

anderem habe ich einen Kurztrip

nach Boston gemacht, ein Wochenende

in New York City verbracht

und ein weiteres Wochenende

in Vancouver.

Mit meinen Mitbewohnerinnen

Monatliche Care-Pakete aus der Heimat mit Spätzle, Soßen und

Plätzchen erleichtern Julia Zentner den Aufenthalt in Kanada.

Ana Lorena aus Mexico und Claudia

aus Italien teile ich mir eine

hier für Studenten typische Kellerwohnung.

Nach den ersten

Wochen haben wir uns recht

schnell an die unzähligen Rehe,

Hirsche und Stachelschweine in

unserem Garten und auf dem

Unigelände gewöhnt. Man sollte

diesen aber nicht zu nahe kom-

men. Hat sich doch ein chinesischer

Austauschstudent beim Versuch,

ein Foto mit einem Reh zu

erhaschen, den Arm gebrochen.

Schnell haben wir uns der kanadischen

Kultur angepasst. Zu Beginn

unseres Aufenthalts haben

wir uns noch über die XXL-Packungen

im Supermarkt lustig gemacht.

Inzwischen jedoch kaufen

auch wir unsere Cornflakes in

Fünf-Kilo-Packungen oder die

Milch in Vier-Liter-Container, da

der nächste Supermarkt für einen

wöchentlichen Einkauf ohne Auto

mit einer Busreise von fast eineinhalb

Stunden eindeutig zu weit

entfernt liegt.

Viele unserer Wochenenden verbringen

wir gemeinsam entweder

in der 210 Kilometer entfernt gele-

genen Großstadt Calgary beim

Shoppen oder natürlich bei den

wöchentlichen Eishockeyspielen

„unserer“ Mannschaften.

Selbstgemachter Glühwein, eine

Dose Weihnachtsplätzchen von

meiner Oma und ein Plastikweihnachtsbäumchen

lassen so langsam

etwas Weihnachtsstimmung

aufkommen – was zugleich für

mich aber auch bedeutet, dass

meine letzten Wochen hier in Kanada

angebrochen sind, leider.

Ich wünsche allen zu Hause ein

frohes Weihnachtsfest und ein gutes

neues Jahr.

Julia Zentner

KANADA

Julia Zentner

Seit Mitte August studiert

Julia Zentner gemeinsam

mit 8000 Studenten an

der University of Lethbridge

in Kanada. Hier

lernt sie die kanadische

Natur sowie die scheinbar

unendlichen Weiten

Kanadas kennen. Die

Studentin unternimmt

auch viele Reisen, die sie

unter anderem nach Boston,

New York City und

Vancouver führen. Ganz

besonders bedanken

möchte sie sich bei ihren

Eltern sowie Ina und Leander,

die ihr den Aufenthalt

ermöglicht haben.

E-Mail:

Juli.Zentner@gmx.de

fähr sieben Mal am Tag. Dementsprechend

habe ich auch schon

ein Paar Kilo zugelegt. Obwohl ich

erst sechs Monate hier bin, habe

ich schon unglaublich viel erlebt.

Ich habe neben dem zweithöchsten

Gebäude der Welt, den „Kuala

Lumpur Twin Towers“, gestanden,

habe eine dreitägige Wanderung

im Urwald gemacht, habe einen

Monat lang gefastet, bin an

wunderschönen Korallenriffen

tauchen gewesen, habe zwei Meter

lange Schlangen in meinen

Händen gehalten und habe viele

Dinge gelernt, die mir für mein

ganzes Leben helfen werden.

Außerdem habe ich viele neue

Freunde aus der ganzen Welt kennengelernt,

mit denen ich noch

ganz lange in Kontakt bleiben will.

Mein Weihnachten wird dieses

Jahr ziemlich anders sein wie normal.

Ich werde nicht wie jedes

Jahr zusammen mit meinen

Großeltern und allen Verwandten

feiern, sondern zu Weihnachten

bei 30 Grad unter einem Plastikweihnachtsbaum

sitzen. Ich grüße

meine ganze Familie, vor allem

meine Großeltern, Mama, Papa

und Hannes mit Ulrike. Außerdem

meine ganzen Freunde aus der Jugendkapelle

und der Schule und

alle, die mich kennen. Ich hoffe,

dass ich euch alle im Juli wieder gesund

und fröhlich wiedersehe und

freue mich dann schon auf Aalener

Spionle und deutsches Brot!

Moritz Schimmele

MALAYSIA

Moritz Schimmele

Moritz Schimmele ist ein

Jahr lang als Austauschschüler

in Malaysia und

hat schon einiges erlebt.

E-Mail:

moritz.schimmele

@googlemail.com

Als Briefträger in Aalen

In Aalen in der Beinstraße, damals noch Boigass, bin ich geboren. Nach

der Schule arbeitete ich bei der Post in Aalen als Briefträger auf dem

Grauleshof. Nach meiner Pension habe ich Aalen verlassen und mich

in Somogyvar, Ungarn, niedergelassen. Ich habe einen kleinen Bauernhof

(Bild) und bin Selbstversorger. Seit nunmehr sechs Jahren bin ich

schon in Somogyvar und wirklich zufrieden. Ich hab sehr nette Nachbarn,

von denen ich auch Ungarisch gelernt habe. Wir helfen uns immer

gegenseitig, was mich sehr an die Beinstraße erinnert – dort war

das auch immer so. Ich wünsche allen Aalenern ein friedvolles Weihnachtsfest,

besonders meinen Grauleshofbewohnern.

Wolfgang Mühlberger

E-Mail: muhlberg.wolfgang@t-online.hu

Gruß ins Schwabenland

Grüße aus Kalifornien von einem treuen Weihnachtsschreiber: 1957

wanderte Dieter Oltersdorf nach Kanada aus und lebt nun seit 1965 in

Kalifornien. Gemeinsam mit seiner Frau Donafay bewohnt er ein Haus

mit kleinem Garten und Orangenbäumen.

Herzliche Weihnachtsgrüße an alle Verwandten, Bekannten und

Freunde im Schwabenland senden

Dieter und Donafaye Oltersdorf aus Kalifornien

E-Mail:

dietz90240@gmail.com


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 7

Ein Leben mit Delfinen in Miyakejima

Achtung! Dies ist eine Durchsage

des Rathauses Miyake! Es

wurde Schwefel-Gas-Level zwei

in Tsubota erreicht! Alle Menschen

mit Atemwegsproblemen

in Tsubota: Bitte setzen Sie ihre

Gasmaske auf und begeben sich

in die Schutzräume! So oder so

ähnlich werde ich seit April dieses

Jahres fast jeden Morgen geweckt.

Ich rümpfe die Nase, als mir der

Geruch nach faulen Eiern in die

Nase steigt und verkrieche mich

unter meine Decke. Glücklicherweise

gehöre ich nicht zu den angesprochenen

Personen.

Seit April wohne ich auf der kleinen

Insel Miyakejima, die im Pazifischen

Ozean, etwa 180 Kilometer

südöstlich von Tokyo, Japan,

liegt. Mit nur 55,44 Quadratkilometern

und knapp unter 3 000

Einwohnern, zählt Miyakejima zu

den japanischen Izu-Inseln, die

wiederum zum „Fuji-Hakone-

Izu-Nationalpark“ gehören.

Miyake ist ein aktiver Vulkan,

der etwa alle 20 Jahre ausbricht,

das letzte Mal im Jahr 2000. Auch

in seinen Ruhephasen ist er recht

aktiv. Seit über fünf Jahren stößt

der 500 Meter tiefe Krater des Berges

„Ohyama“ ununterbrochen

SO2-Gas aus. Je nach Windrichtung

nimmt man das an dem

markanten Geruch in der ent-

Franziska Helmle lebt auf der kleinen

Insel Miyakejima.

Silvia Gatter

Uhren, Schmuck und Trauringe

73430 Aalen, Reichsstädter Str. 10

Telefon (0 73 61) 6 23 44

Franziska Helmle schwimmt mit Delfinen.

sprechenden Gegend wahr.

Warum um alles in der Welt geht

jemand freiwillig auf so eine Insel?

Nun, da gibt es eine ganz einfache

Erklärung: Delfine! Weniger als 40

Minuten mit dem Boot entfernt

leben etwa 150 wilde indo-pazifische

große Tümmler, die so gutmütig

sind, dass man zu ihnen ins

Wasser kann, um mit ihnen zu

schwimmen. Ich lebe schon seit

über dreieinhalb Jahren in Japan,

habe aber erst vor zwei Jahren von

diesem kleinen Paradies gehört.

Als ich noch in Tokyo gearbeitet

habe, bin ich so oft es ging zu den

Delfinen gefahren, um mit ihnen

zu spielen. Als ich mich dann dieses

Jahr für ein Working-Holiday-

Jahr in Japan entschieden habe,

konnte ich mir einen großen

Wunsch erfüllen: Auf Miyakejima

zu leben und mit den Delfinen zu

arbeiten.

Ich bin im „Dolphin Club Miyakejima“

untergekommen, dessen

Vorsitzenden, Taguchi san, ich

vor zwei Jahren kennengelernt

habe. Hier habe ich sehr viel Neues

und Interessantes über Delfine

gelernt und nicht nur das, auch

über das Leben unter Wasser um

Miyake. Durch die „Schwarze

Meeresströmung“, Kuroshio genannt,

welche die Insel vom Süden

her umströmt, ist die Unterwasserwelt

Miyakes ein wunderschönes,

tropisches Paradies mit

warmen Wassertemperaturen,

bunten Korallenriffen und glitzernden,

farbenprächtigen Südseefischen.

Viele Gäste kommen jeden Sommer

nach Miyakejima, um in diese

Wunderwelt einzutauchen.

Meine Aufgabe war es, unseren

Gästen beizubringen, wie man

mit wildlebenden Delfinen

schwimmt und sich in ihrer Gegenwart

verhält.

Nun ist der Sommer vorbei und

somit auch die Delfin-Saison, um

den Tieren eine Pause zu gönnen.

Doch noch immer bin ich auf

Miyakejima, da ich mich hier

nicht nur mit den Delfinen, son-

Ein Deutsch-Schweizer Gipfeltreffen

Unser Ziel in diesem Herbst

war die Umrundung des

„schönsten Achttausenders“, des

Manaslu, mit 8163 Meter Höhe

der achthöchste Berg der Erde.

Mitte Oktober ging es dann mal

wieder in Richtung Nepal, wo

Hansjörg und ich in der Vergangenheit

an einigen 6000er erfolgreich

waren. Mit dem Samdo

Peak, 5140 Meter, dem Larkya

Pass, 5135 Meter, und dem 6000er

Larkya North Peak standen drei

schöne Ziele auf dem Programm.

Auch die Schweizer Yvette Pfluger

und Willi Felder, mit denen wir im

Sommer viel in den Bergen um

Wengen herum auf Tour sind, haben

sich in diesem Jahr uns angeschlossen.

Start des Trekkings war

Arughal Bazar (570 Meter) auf der

Ostseite des Manaslu.

Einsame Wege und ursprüngliche

Dörfer kennzeichnen diese

herrliche schöne Runde abseits

der viel begangenen Trekkingtouren

in Nepal. So ging es Tag für

Tag immer bei schönem Sonnenschein

durch das tief eingeschnittene

Buri Gandakital in die Höhe

Richtung Samdo Peak, unserem

ersten hohem Ziel. Nach acht Tagen

Trekking erreichen wir das

Sherpadorf Lho auf 3200 Meter.

Eine elegante Pyramide in voller

Größe baute sich vor uns auf, der

Manaslu – auch Berg der Seele genannt

– stand vor uns, ein Wahnsinn.

Ich habe schon manchen

8000er auf meinen Touren durch

Nepal gesehen, aber dieser Anblick

übertrifft alles.

Auch Yvette, Hansjörg und Willi

kamen aus dem Staunen nicht

mehr heraus. Unser nächstes

Hansjörg, Yvette, Raimund und Willi am Larkya La, der 5135 Meter

hoch ist.

Highlight war der Samdo Peak,

1400 Meter Aufstieg und 1400 Meter

Abstieg waren an diesem Tag

zu bewältigen. Nach fünf Stunden

waren wir auf dem Gipfel und der

Blick war mal wieder eine Wucht.

Über Dharamsala Phedi (4460)

ging es zum Hochlager auf etwa

5000 Meter am Fuße des Larkya

Peak. Mit voller Vorfreude ging es

am Morgen des 31. Oktober um 3

Uhr aus den Zelten und der Blick

zum Himmel versprach nichts

Gutes. 14 Tage lang hatten wir immer

eine sternenklare Nacht und

ausgerechnet zum Gipfeltag Wolken.

Der Kommentar von Hajo,

unserem Bergführer: „Schneewolken

aus Tibet.“

Trotzdem brachen wir Richtung

Larkya auf. Hajo und unser

Schweizer Freund Willi machten

trotz Schneefall ein gutes Tempo.

Yvette, Hansjörg und ich dagegen

haben wie immer an hohen Gipfeln

unser eigenes Tempo angeschlagen.

Nach fünf Stunden Aufstieg

bei starkem Schneefall und

Null Sicht hatten Hajo und Willi

den 6065 Meter hohen Larkya

Wir wünschen allen unseren Kunden,

Freunden und Bekannten

FROHE WEIHNACHTEN

UND EIN GLÜCKLICHES NEUES JAHR.

dern auch mit den Inselbewohnern

angefreundet habe. Wir haben

diesen Sommer viel gemeinsam

unternommen und Tolles erlebt.

Sie haben mich in ihre Traditionen

eingeweiht und ich durfte

auch bei vielen Dingen mitwirken.

Sollte es so etwas wie eine

„zweite Heimat“ wirklich geben,

dann hab ich meine gefunden –

die kleine, japanische Vulkaninsel

Miyakejima.

Glücklicherweise gibt es hier so

gut wie keine grell-blinkenden

Lichterketten und schrille Weihnachtsmusik.

Das Leben ist eher

ländlich und geht ruhig voran. Wir

haben noch immer 15 bis 20 Grad.

Und so freue ich mich auf den heimischen

Weihnachtsmarkt, Bratwurst-

und Glühweinduft und

eine glitzernde Winterlandschaft,

denn auch dieses Jahr werde ich

zu Weihnachten meine Familie in

Deutschland besuchen.

Ich wünsche allen, die ich kenne,

frohe und gesegnete Festtage

und einen guten Start ins neue

Jahr. Ganz besonders grüße ich

meine Familie, meine Großeltern

und meine ganzen lieben Verwandten.

JAPAN

Franziska Helmle

Seit April dieses Jahres

lebt Franziska Helmle auf

der kleinen Insel Miyakejima,

die im Pazifischen

Ozean, etwa 180 Kilometer

südöstlich von Tokyo,

Japan, liegt. Gerade einmal

55,44 Quadratkilometer

ist die Insel groß

und hat lediglich 3000

Einwohner.

E-Mail:

Bokochan@gmx.de

North Peak erreicht. Yvette, Hansjörg

und ich aber traten auf 5850

Meter den Rückzug an. Der

Schneefall war zu stark. Voller Enttäuschung

ging es Richtung Hochlager.

Eine Stunde nach uns kamen

die Gipfelstürmer im Lager

an. Die Freude bei Willi war groß:

Es war ja auch sein erster Gipfel

über 6000 Meter. So nah liegen Erfolg

und Misserfolg zusammen.

Am nächsten Morgen ging es

wieder bei Sonnenschein zu unserem

letzten Ziel dieser herrlichen

Umrundung, dem Larkya La, 5135

Meter, bevor wir Richtung Osten

unseren Abstieg antraten.

Am 5. November treffen wir,

nach 19 Trekkingtagen, wieder gesund

in Kathmandu ein. Der Blick

geht schon wieder nach vorne auf

das Jahr 2011, mit neuen hohen

Zielen im Kopf, und vielleicht sind

ja unsere Schweizer Freunde Yverte

und Willi auch wieder dabei.

Grüße aus Wengen in der

Schweiz

Hansjörg und Raimund

SCHWEIZ

Raimund Seibold

Auch im Jahr 2010 grüßen

Hansjörg und Raimund

Seibold aus der Feme ihre

Familie und Bekannten

in der Heimat Hofherrnweiler

und der Umgebung

von Aalen.

Raimund Seibold

Haus Tanja/Ledi

3823 Wengen

Schweiz

Christbäume zuhauf

Auch in diesem Jahr schreibt

Elisabeth Landolfo aus Australien:

Ich bin Lisl Kümmel vom

Hüttenhof und ging in Dewangen

bei Aalen zur Schule. Wir sind

schon 58 Jahre in Australien. Wir

fingen an mit Gemüse verkaufen

auf dem Großmarkt und jetzt verkaufen

wir Weihnachtsbäume,

was in unserem Alter nicht soviel

Arbeit bedeutet. Unsere Enkel

sind immer hilfsbereit. Wir arbeiten

vier Wochen lang bis zum Heiligen

Abend und dann dürfen

auch wir Weihnachten feiern, wobei

es mit meiner großen Familie

mit sechs Kindern und 14 Enkeln

und 14 Urenkeln doch noch viel

Arbeit gibt. Sie alle wollen mit Essen

und Trinken versorgt sein.

Viel Freude beim Lesen

Maria Rydel hat Weihnachtsgrüße

aus den Vereinigten

Staaten geschickt. Sie schreibt:

The spirit of the season rests in the

stillness of a winter’s night. Merry

Christmas!

Wünsche allen in meiner Heimat

fröhliche Weihnachten und

alles Gute zum neuen Jahr, besonders

Gesundheit.

Auch vielen Dank an die Schwäbische

Post für die Weihnachts-

Dafür gibt es aber auch viel Vergnügen,

wenn wir alle zusammen

sind.

Ich wünsche meiner Schwester

Maja mit Familie und meinem

Bruder Helmut mit Familie ein

schönes Weihnachtsfest und ein

glückliches und gesundes Neues

Jahr, sowie allen Verwandten und

Bekannten.

Auch viele Weihnachtswünsche

und ein glückliches neues Jahr an

alle Angestellten der Schwäbischen

Post.

Elisabeth Landolfo mit Familie

Elisabeth Landolfo

1385 Frankston Flinders Rd.

Somerville 3912

Australia

Elisabeth Landolfo hat in der Vorweihnachtszeit immer jede Menge

zu tun. Schließlich verkaufen sie und ihre Familie Weihnachtsbäume.

grüße in der Zeitung. Es macht

mir viel Freude, wenn ich die Zeitung

lese. Noch mal an meine Geschwister

schöne Feiertage von

uns allen.

Mit Liebe

Marianne Rydel-Kling

Maria Rydel

111 Pickney Ave.

Plainville, CT 06062

USA

Der American Dream

Hallo meine Lieben zu Hause im fernen Aalen. Ich schicke euch viele

liebe Grüße aus dem fernen und sonnigen Laguna Beach, Kalifornien.

Ich möchte hiermit meiner Familie und meinen Freunden für all

die Unterstüzung danken, um meinen persönlichen American Dream

zu verwirklichen. Ich erlebe hier wirklich ein unglaubliches Jahr und ich

freue mich schon auf die vielen Highlights nächstes Jahr, wie die People

Choice Awards, Vancouver, Las Vegas, Grand Canyon und vieles mehr.

Ich wünsche allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest

Eure Britta E-Mail: britta.weinrich@gmx.net

Ihr Sanitätshaus in Ellwangen Obere Straße 7 – 9

73479 Ellwangen

Tel. 0 79 61 / 98 68 82-0

Wir wünschen allen Kunden ein

gesundes und friedvolles Weihnachts-

fest und möchten uns ganz herzlich

für Ihr Vertrauen bedanken.

Das Team vom

Gesundheitshaus Petrogalli

Am

3. Januar 2011

wegen Inventur

geschlossen.


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 8

Familie Neuhäusler bleibt für zwei weitere Jahre in Amerika

Merry Christmas! Und wieder

neigt sich ein Jahr dem

Ende entgegen. Kaum zu glauben,

wie schnell doch die Zeit vergeht.

Vor fast genau drei Jahren sind

meine Frau Anja, unsere Tochter

Lena und ich von Röttingen nach

Michigan in die USA gezogen. Da

sich mein Vertrag nun langsam

dem Ende zuneigt, haben wir gemeinsam

mit meinem Arbeitgeber

beschlossen, dass wir für zwei

Jahre verlängern werden. Wir fühlen

uns in den USA einfach sehr

wohl.

Als wir vergangenes Jahr von

Detroit nach Grand Rapids gezogen

sind, war doch alles wieder

sehr neu für uns. Wir haben jedoch

sehr schnell neue Freunde

gefunden und uns sehr gut eingelebt.

Seit September geht unsere

Tochter Lena, die fünfeinhalb

Jahre alt ist, in die Vorschule. Sie

wird vom gelben Schulbus vor der

Haustüre abgeholt und wieder

nach Hause gebracht. Sie spricht

nun fließend Englisch ohne Akzent.

Damit Sie jedoch das Schwäbisch

nicht verlernt, sprechen wir

zu Hause nur Deutsch.

Meine Frau Anja hat dieses Jahr

die Arbeitserlaubnis erhalten und

arbeitet nun montags und freitags

im Laden unserer indischen

Chag Chanuka Sameach: Das

heißt so viel wie „Happy Chanukka“.

Dieses Jahr darf ich zum

ersten Mal in meinem Leben Chanukka

mit meiner amerikanischen

Familie in Fairfax, Virginia,

nähe Washington, D.C, erleben.

Chanuka ist ein jüdisches Lichterfest,

das acht Tage lang andauert.

Dieses Jahr wird es vom ersten bis

zum neunten Dezember gefeiert,

anstatt Weihnachten am 24. Dezember.

Mein Abenteuer als Au-pair startete

am 13. September diesen Jahres.

An diesem Tag hieß es „America

– here I come“. Allerdings war

es ein komisches Gefühl, als ich

mich zum letzten Mal von meiner

Familie und meinem Freund in

Deutschland verabschiedete und

durch das Gate am Stuttgarter

Flughafen ging – in dem Wissen,

nun ein Jahr auf eigene Faust so

weit weg von Zuhause in einem so

großen Land zu verbringen.

Ungewissheit kam auf. Aber ich

wollte es. Ja, es war schon immer

mein Traum, in die USA zu reisen.

Die Vorfreude und Neugierde

wurde auch immer größer, als wir

in New York landeten. Endlich da,

ich konnte es nicht fassen!

In New York verbrachte ich fünf

tolle Tage mit anderen Au-pairs in

einer Au-pair-Schule. Viele

Freundschaften konnten schon

geschlossen werden. Am Donnerstag

war es dann so weit. Ich

wurde von meinem Gastvater

Max pünktlich abgeholt, der extra

von Fairfax, Virginia, vier Stunden

nach New York gefahren war.

„Welcome to America, the traffic

is extra for you“, sagte er zu mir.

Die Aufregung stieg nochmals,

je näher wir dem Haus kamen.

„Fröhliche Weihnachten und ein

gesundes neues Jahr wünscht

Ihnen Ihr Team vom Salon Schnee,

Ihr Friseur im Schwörturm.“

Anja, Lena und Marco Neuhäusler sind vor drei Jahren von Röttingen nach Michigan in den Vereinigten

Staaten von Amerika gezogen. Das Familienbild entstand vor dem Weißen Haus in Washington.

Nachbarn. Mir macht meine Arbeit

bei Mahle Behr Industry sehr

viel Spaß und jeder Tag ist eine

neue Herausforderung. Meine

neuen Kollegen und Kolleginnen

Als Bären den Mülleimer plünderten

Endlich hatten wir es geschafft

und Holly, meine Gastmutter,

Sammy und Meira, meine beiden

„Kinder“, warteten schon an der

Tür auf mich und begrüßten mich

herzlich. Ich habe mich gleich von

Anfang an wohl in meiner Familie

gefühlt.

Ich bin ein richtiger Teil der Familie

und sie nehmen mich auf jedes

Familienfest und jeden Familienurlaub

mit, unter anderem

nach Tennessee. Tennessee, das

war Abenteuer pur: Von einem

Haus („Cabine“) mitten in den

Rocky Mountains, vom Oktoberfest

bis hin zu Bären, die eines

nachts direkt vor der Haustüre

den Mülleimer plünderten, war

alles dabei.

Dass man als echtes Familienmitglied

angesehen wird, ist leider

als Au-pair nicht immer der Fall,

von daher weiß ich das echt zu

schätzen. Mit meinen beiden

2011

Friedrichstr. 45

73430 Aalen

Tel. 0 73 61 – 96 16 56

Fax 0 73 61 – 96 16 58

www.elektro-freiberger.de

www.schwaebische-post.de

haben mich sehr gut aufgenommen.

Auch dieses Jahr haben wir wieder

sehr viel unternommen. Anfang

des Jahres waren wir in Texas

„Kindern“ komm ich auch gut zurecht,

obwohl sie manchmal auch

ziemlich anstrengend sind. Dann

sind sie aber wieder umso süßer.

Alles in allem habe ich das Gefühl,

dass es die richtige Entscheidung

war, ein Jahr ins Ausland zu gehen,

auch wenn der Abschiedsschmerz

in den letzten paar Tagen

in Deutschland ziemlich groß

war. Man bekommt nur einmal

im Leben die Chance, solche tol-

len Erfahrungen zu machen. Man

lernt andere Menschen und deren

Kulturen kennen, man wird

selbstbewusster und offener gegenüber

anderen Menschen, man

wird organisierter, schließt viele

neue Freundschaften auf der ganzen

Welt und man verbessert seine

Englischkenntnisse. Ich freue

mich schon sehr darauf, die

nächsten zehn Monate mit meiner

Gastfamilie in den USA zu verbringen

und noch so manches zu

erleben.

So wish you all Merry X-Mas and

a Happy New Year!

Elena Jenner ist für ein Jahr als Au-pair in den USA und dort in Fair-

VEREINIGTE STAATEN

fax, Virginia. Elena Jenner

A

Holly Jolly Christmas! Viele

liebe Weihnachtsgrüße aus

Virginia. Denn genau dort lebe

ich, Nicole Rummel, nun schon

seit vier Monaten und werde auch

noch weitere neun Monate hier

verbringen.

Ich bin als Au-pair in die USA gekommen

und lebe hier mit meinen

Gasteltern und meinen zwei

Mädels Brynne (10) und Clare (12)

in Vienna in der Nähe von Washington

D.C. Das Leben hier ist

ein neues, denn getrennt von Familie

und Freunden ist es anfangs

schwer, sich wohlzufühlen. Doch

ich hatte Glück und habe an meinen

ersten Tagen drei nette Aupairs

kennengelernt, die ebenfalls

aus Deutschland kommen und in

der Nähe wohnen.

Mit den Mädels verbringe ich

und haben unsere Freunde in

McAllen besucht. Auf dem Weg

dorthin haben wir einen Zwischenstop

in San Antonio eingelegt,

für uns eine der schönsten

Elena Jenner ist für ein

Jahr als Au-pair in Fairfax,

Virginia, in den USA. Mit

ihrer Gastfamilie feiert sie

das jüdische Chanukka-

Fest, das bereits Anfang

Dezember gefeiert wird.

E-Mail:

elena.jenner

@gmail.com

auch meine Freizeit, die meist aus

Sport treiben und Shoppen be-

Allen unseren Kunden und

Geschäftsfreunden wünschen wir

EIN FROHES WEIHNACHTSFEST

und ein glückliches NEUES JAHR

Zentralheizungen und sanitäre Anlagen GmbH & Co. KG

Bahnhofstraße 54, 73430 Aalen, Tel. (0 73 61) 62586 u. 68902

Städte in den USA. Ende April waren

wir dann mit Anjas Mutter in

Las Vegas und am Grand Canyon.

Dies war einer der beeindruckendsten

Momente für uns hier

in den USA.

Am Memorial Day waren wir mit

Freunden aus Deutschland auf der

Upper Penninsula in Michigan. In

einem Cottage am See haben wir

dort das Wochenende verbracht.

Im September waren wir dann für

ein verlängertes Wochenende in

Phoenix, Arizona. Hier war es sehr

heiß. Bei 42 Grad haben wir einen

Ausflug nach Sedona ins Red Rock

Country gemacht.

Im November haben wir dann

meine Schwester Katja in Washington,

D.C. besucht. Sie arbeitet

dort für die deutsche Botschaft.

Vom Weißen Haus, übers Capitol,

den Arlington Friedhof, das Washington

Monument, das Lincoln

Monument, das Holocaust Museum

bis hin zum Pentagon haben

wir sehr viel besichtigt.

Thanksgiving haben wir dieses

Jahr zum ersten Mal bei amerikanischen

Freunden in Michigan gefeiert.

Zum Essen gab es ganz traditionell

Truthahn. Dies war ein

tolles Erlebnis für uns alle. An

Weihnachten und Neujahr heißt

unser Ziel dann Hawaii.

steht. Da die Kinder schon etwas

älter sind, habe ich einen nicht all-

Auf diesem Wege wünschen wir

unseren Familien, Verwandten,

Freunden und allen, die uns kennen,

frohe Weihnachten und ein

gutes neues Jahr 2011.

Bis nächstes Jahr!

Liebe Grüße aus den USA,

Marco, Anja und

Lena Neuhäusler

VEREINIGTE STAATEN

Marco und Anja

Neuhäusler

Vor drei Jahren sind Anja

und Marco Neuhäusler

mit ihrer Tochter Lena

von Röttingen nach Michigan

gezogen – und sie

bleiben dort für weitere

zwei Jahre.

E-Mail:

marco.neuhaeusler

@web.de

Marco, Anja und

Lena Neuhaeusler

4438 Canterwood

Dr NE Ada,

MI 4930

USA

Schon 54 Jahre USA

Gisela und Ludwig Manz mit Enkeln Stefan, Thomas und Daniel.

D er Familie Manz geht es soweit

gut, schreibt Gisela in

ihrem Brief, den sie per Luftpost

geschickt hat: An Thanksgiving

sind wir beide, Mutter Gisela und

Papa Ludwig, bei Schwiegertochter

und Sohn Stefan zum Truthahnessen

eingeladen. Wir feiern

mit 17 Personen. Thanksgiving

wird in den Staaten groß gefeiert.

Dann kommt Weihnachten. Da

ist man mit all den Gedanken in

der alten Heimat und bei meinem

Bruder Hans König mit Familie.

Man denkt zurück und sagt, „warum

bin ich ausgewandert, als

einzige Tochter, und ließ Mutti

Als Au-pair ein Jahr in Virgina zu Gast

Nicole Rummel verbringt als Au-pair-Mädchen ein Jahr in Virginia

(USA) und kümmert sich um Clare und Brynne.

und Papa allein?“ Sie nahmen es

sehr schwer, doch jetzt lässt sich

das nicht mehr ändern. Man

macht viele Fehler im Leben und

lernt dabei. Inzwischen sind es

schon 54 Jahre, dass wir in NY

sind und 47 Jahre verheiratet.

Ich wünsche meiner Familie König

und allen Bekannten, die die

Schwäbische Post lesen, ein frohes

Weihnachtsfest und einen guten

Rutsch ins neue Jahr.

Ihre Gisela Manz

2043 Burr Ave.

Bronx,

NY 10461-3907

USA

zu stressigen Alltag. Vormittags

sind sie in der Schule und abends

sind die Eltern zurück von der Arbeit.

Somit bleibt für mich nur der

Nachmittag, an dem ich den Mädels

bei den Hausaufgaben helfen

muss.

In den nächsten Monaten stehen

noch viele Ereignisse auf dem

Plan, die meinen Aufenthalt hier

hoffentlich noch schöner und

aufregender gestalten werden.

Damit wünsche ich meiner Familie,

meinen Verwandten,

Freunden und natürlich meinen

Turnermädels wunderschöne

Weihnachten und eine schönes

neues Jahr.

Nicole Rumel

E-Mail:

nicole.rummel@freenet.de

Ein ruhiges Weihnachtsfest,

ein gutes Neues Jahr,

Glück und Gesundheit für

das Jahr 2011 wünscht Ihnen Ihre

Ärzteschaft

Aalen /Ellwangen / Bopfingen

Die Praxen werden mehrheitlich zwischen den Feiertagen

bis 30.12. nur am Vormittag geöffnet sein. Die Regelung

Ihrer Hausarztpraxis entnehmen Sie bitte dem Aushang

in der Praxis.


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 9

Ein costaricanisches Weihnachtsfest

Ich wünsche meiner ganzen Familie, meinen Freunden und Bekannten

und auch sonst allen zu Hause ein wunderschönes Weihnachtsfest. Ich

denke an Euch alle, während ich hier costaricanische Weihnachten mit

meiner „familia tica“ und glücklicherweise auch mit meinen geliebten

Eltern verbringen werde. Was bedeutet, dass wir am 24. Dezember

abends das Weihnachtsfest beginnen und dann den Heiligen Abend erwarten.

Um Mitternacht werden dann alle möglichen Köstlichkeiten

verspeist und Geschenke ausgepackt. Meine Zeit im Land der Ticos ist

wunderschön, und ich genieße es, so vielen verschiedenen Menschen

zu begegnen und so viele tolle Erlebnisse und Erfahrungen zu sammeln.

Trotz allem freue ich mich schon wieder riesig auf alle meine Liebsten,

die einfach unersetzlich sind! Pura vida und einen guten Rutsch!

Eure Sina aus Costa Rica.

E-Mail: sina.groener@gmx.de

Ein Umzug steht im nächsten Jahr ins Haus

Und wieder einmal sitze ich

mit Freude an meinem

Computer um einen Bericht fertig

zu schreiben und rechtzeitig nach

Deutschland zu senden. Meine

Gedanken gehen zurück zum Jahresanfang

und zum Besuch von

Renate, Detlefs Schwester aus

Bremen. Sie feierte ihren 70. Geburtstag

mit uns und musste vier

Wochen Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit

ertragen. Nur die

zehn Tage, die wir zusammen auf

der Südinsel von Neuseeland verbrachten,

konnte sie voll genießen.

Wir hatten eine eindrucksvolle

Reise, die in Christchurch

startete und uns bis zum südlichsten

Punkt von Neuseeland mit einem

gemieteten Auto brachte.

Theoretisch konnten wir die Antarktis

von lnvercagill aus sehen, in

Wirklichkeit mussten wir in das

Antarktiscenter gehen, um einen

sehr realen Eindruck vom Leben

im ewigen Eis und der Kälte und

dem Wind zu bekommen. Es war

ein tolles Erlebnis, das ich nicht

vergessen werde.

Der Sommer ging mit Temperaturen

um 28 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit

weiter und brachte

uns schwere Überschwemmungen

und Stürme. Ich half wieder,

so gut ich konnte, als ein Helfer

beim Roten Kreuz. Wir sahen

Häuser, die bis zu einem Meter

achtzig unter Wasser standen,

umgestürzte Bäume, entwurzelte

Palmen und erlebten zwei Wochen

lang Stromausfall. Das waren

harte Zeiten für viele, viele

Menschen.

Mein Geburtstag im April war

besonders schön. Ich konnte ihn

mit Martina und Horst feiern. Die

beiden flogen nach Perth und erkundeten

einen Teil des westlichen

Australien und kamen dann

quer über den Kontinent, um uns

zu besuchen.

Am 30. Mai begann unsere große

Reise nach China. Eine Woche

Im Frühjahr war ich mit meiner

Freundin in Panama, am

Panama-Kanal. Von unserem

Zimmer sahen wir die Schiffe, die

durch den Kanal fuhren. Wir verbrachten

dort zwei herrliche Wochen

und das Wetter war warm.

Wir machten eine Stadtrundfahrt

durch Panama-City und auch einen

Ausflug an den Kanal. Es war

alles sehr toll zu sehen.

Während des Sommers ging es

dann für etliche Wochen mit meinem

Sohn, Frau und Enkelkind

quer durch Amerika. Wir besuchten

viele verschiedene Staaten. Wir

suchten etliche Friedhöfe auf,

denn meine Schwiegertochter

forscht über ihre Ahnen. Wir haben

etliche Gräber gefunden, denn

die ersten Ahnen kamen von

Schottland nach Amerika und erst

später nach Kanada.

Wir besuchten auch das Monument

Mount Rushmore, wo die

vier Präsidenten in Stein gemeißelt

sind. Anschließend fuhren wir

nach Grizona an den Grand Canyon

und Hoover Dam. Die ganze

Reise war toll und wir haben viel

erlebt und gesehen. Im Ganzen

waren es 12 500 Kilometer mit dem

Auto.

Heiligabend verbringen wir wie-

Für Detlef und Sibylle Klattenhoff stand in diesem Jahr ein Besuch

der Chinesischen Mauer auf dem Programm.

lang besuchten wir Peking, eine

riesige, laute, Smog geplagte und

von 19 Millionen Leuten bewohnte

Stadt mit so viel Kultur. Ein Besuch

der „Großen Mauer“ war natürlich

ein Muss sowie der Sommerpalast

Tempel des Himmels

und vieles mehr. Dann flogen wir

nach Hohhot in die Hauptstadt

der Inneren Mongolei, um dort

sechs Tage lang mit viel Elan und

Freude Tischtennis zu spielen.

Wir waren restlos begeistert von

der perfekten Organisation und

dem reibungslosen Ablauf des

Turniers mit über 3000 Spielern.

Es war wieder besonders schön zu

all den Spielerfreunden von Rio

(2008) und Bremen (2006) „Hallo“

zu sagen. Wir hatten eine tolle Zeit

und erreichten unser Ziel, ein wenig

erfolgreicher zu sein als beim

vergangenen Turnier.

Als nächstes machten wir eine

Kreuzfahrt auf dem Yangzeh

Fluss, sahen alte und neue, zum

Teil drei bis vier mal neu aufgebaute

Städte entlang des regelmäßig

überfluteten Flusses. Die

größte Stadt der Welt Chongqing

mit 33 Millionen Einwohnern war

sehr beeindruckend und dank der

der in Tottenham mit Joachim und

Familie. Am Weihnachtstag gehen

sie dann zu Lindas Familie und feiern

dort mit den Geschwistern

und Eltern.

Wir wünschen allen Verwandten

Elektro-Taxen und Busse sehr

sauber und völlig smogfrei. Ein

würdiger Abschluss der Reise war

ein Besuch in Shanghai mit der

Expo. Wieder zuhause in Bundaberg

bereiteten wir uns auf den

Winter vor.

Am 3. Oktober bekamen wir

noch mal Besuch von meinem

Sohn Markus und seiner Freundin

Petra. Wir verbrachten eine

schöne Woche zusammen, sie

gingen Whale watching und besuchten

Fraser lsland und flogen

dann nach Tasmanien und zurück

nach Sydney. Mit einem

AUSTRALIEN

Detlef und Sibylle Klattenhoff

Alle Jahre wieder schreiben

Detlef und Sibylle Klattenhoff

in den Weihnachtsgrüßen

aus aller Welt. Auch im

Jahr 2010 haben sie einiges

erlebt. So waren die beiden

etwa in China. Da war ein

Besuch der chinesischen

Mauer natürlich ein Muss.

Aber auch sie hatten Besuch:

Renate, Detlefs Schwester

12 500 Kilometer im Auto unterwegs

und Bekannten gesegnete Weihnachten

und ein gutes neues Jahr.

Doris Donsberger

geb. Schönberger mit Familie

Mietauto fuhren sie die Ostküste

entlang bis nach Bundaberg. Wieder

bei uns angekommen, erfuhren

wir, dass sie nächstes Jahr heiraten

wollen. Wir sind sehr glücklich

für die beiden und hatten

tüchtig was zu feiern. Die letzten

fünf Tage verbrachten wir am

Strand, im Garten und Schnorcheln

im Great Barrier Reef, bis sie

nach Deutschland zurück flogen.

So geht ein weiteres Jahr zu

Ende. Das nächste Jahr wird einige

Veränderungen für uns bringen.

Wir wollen unser Haus zu Beginn

des neuen Jahres verkaufen,

um uns südlicher in einer kühleren

Gegend niederzulassen. Ich

leide sehr unter der Luftfeuchtigkeit

und die Symptome werden

von Jahr zu Jahr stärker und so haben

wir uns zu diesem Schritt entschlossen.

Es wird also interessant, wo ich

den nächsten Jahresbericht verfassen

werde. Aber erst mal genießen

wir den kommenden Sommer

und die Feiertage, hoffentlich

ohne größere Naturkatastrophen.

Damit beende ich meinen Bericht

und wünsche allen Lesern der

SchwäPo ein frohes Weihnachtsfest

und ein gutes Neues Jahr. Besondere

Grüße auch an meine Familie

und Freunde.

Sibylle Klattenhoff, geb. Bruckmeier

aus Bremen feierte ihren 70.

Geburtstag mit den Klattenhoffs.

Sie musste dabei vier

Wochen Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit

ertragen, erlebte

aber auch viel Schönes.

Detlef und

Sibylle Klattenhoff

15 Gahans Road

Bundaberg, QLD 4670

Australia

Das Bild zeigt (v. l.) Nicholas, Linda, Joachim und Doris im August 2010 am Grand Canyon.

Doris Donsberger

RR1

7639 Keenansville Rd.

Tottenham ON L0G 1W0

Kanada

Durch den Busch

Wir wollten mal wieder raus

aus der Stadt und in den

australischen Busch (Outback)

gehen. Der Campervan wurde gepackt

und los ging es für fünf Wochen.

Durch den Busch war es

nicht gerade eine Sonntagsfahrt.

Dabei kamen wir auch an eine Kamelfarm.

Da wollten wir es uns

doch nicht entgehen lassen, ein

paar Kamele zu reiten. Es war ein

Ereignis für sich.

Danach ging es an der Ostküste

weiter zwischen Sydney und Brisbane.

Wir trafen uns dort mit

Freunden und hatten eine Woche

nettes Zusammensein. Danach

fuhren wir auf der Landstraße zurück

nach Adelaide, wo wir zu

Hause sind.

Nun möchte ich noch herzliche

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Ein Unternehmen der Kreissparkasse Ostalb

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Grüße senden an meine Schwester

Eleonore Kaufmann in Wasseralfingen.

Sie schickt mir immer

Zeitungsausschnitte, bei denen

sie weiß, dass sie mich interessieren.

Ganz besonders diese vom

„Blase“, die so schön in Schwäbisch

geschrieben sind. Das freut

mich immer besonders.

Auch der Schwäbischen Post

und ihren Leserinnen und Lesern

möchten wir frohe Weihnachten

und alles Gute fürs neue Jahr

wünschen.

Es grüßen Sie herzlich

Marianne und Harold

Marianne und Harold Norman

8 Duncan Crescent

Highbury S. A. 5089

Australia

Marianne und Harold Norman waren im australischen Busch unterwegs,

als sie auf eine Kamelfarm stießen. Da ließen es sich die beiden

nicht entgehen und unternahmen kurzerhand einen Ritt auf den

Trampeltieren.


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 10

Eine lange Reise nach Oklahoma im Jahr 2011

Fast jedes Jahr besuche ich zwischen

Januar und Februar

meine Heimatstadt Oberkochen

und genieße es tüchtig, alle Straßen

rauf und runter zu laufen,

jede Person zu grüßen, die mir begegnet.

Ich sehe immer wieder

verblüffte Gesichter, weil ich

wahrscheinlich nicht gleich erkannt

werde. Trotzdem fühle ich

mich einfach wohl, in meiner Heimat

einfach so herumlaufen zu

können.

In den letzten Jahren habe ich

leider mein 1950er-Klassentreffen

verpasst, was jeden zweiten Monat

in der Gaststätte Grube gehalten

wird. Entweder komme ich

ein paar Tage zu spät oder ich

muss zu früh zurückfliegen! Hoffentlich

habe ich aber beim

nächsten Mal mehr Glück, bei einem

Treffen dabei sein zu können.

Bis zum nächsten Wiedersehen

sende ich ein liebes „Hallo“.

Nachdem ich nur im Januar

oder Februar Urlaub nehmen

kann, habe ich wenigstens in den

letzten Jahren ein paar Faschingsveranstaltungen

und Umzüge in

Oberkochen mitmachen können.

Die Freundin meines Neffen Michael

half meiner Schwester Renate

und mir mit Kostümen. Unsere

ältere Schwester Hannelore,

Sabine, Renate und ich gingen zu

verschiedenen Gaststätten, um zu

sehen, wo was los ist, wie beispielsweise

die Bahnhofs-Gaststätte,

wo wir eine nette Zeit an

der Bar verbrachten und die Chefin

dort kennenlernten. Das war

nett, wir tanzten bei Mietschkos

die Nacht durch und kamen ganz

früh etwas bedudelt, aber heil zuhause

an. Ich hoffe, beim nächsten

Mal wieder so eine lustige Party

mitmachen zu können.

Bald ist es soweit! Wir wünschen

Ihnen ein frohes Fest

und alles Gute fürs neue Jahr.

MEISTERFACHBETRIEB

Hedwig Harris’ Tochter Heidi rechts bei ihrer Abschlussfeier an der

Schweißerschule Ende Juni 2010.

Leider komme ich nächstes Jahr

nicht zu Besuch, denn mein

Mann und ich haben vor, unsere

Tochter Lina in Tulsa, Oklahoma,

zu besuchen, wo sie gerade eine

Ausbildung an einer Flugzeugmechaniker-Schule

macht. Danach

fahren wir weiter nach Utha, meine

Schwester Ingrid und ihre Kinder

besuchen. Von da an weiter

nach Kalifornien, meine Schwägerinnen

und frühere Nachbarn

besuchen. Beim Rückweg kommt

Frohe Weihnachten und

alle guten Wünsche für

das neue Jahr.

Versicherungsbüro

Michael Köllges

73431 Aalen

Telefon 07361 9395-0

www.koellges-versicherungen.de

Gasthaus F u c h s b a u

Metzgerei Köder

wünscht �


schöne und

erholsame

Weihnachtstage



73433 Aalen-Wasseralfingen

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es dann auf das Wetter an, ob wir

eventuell nochmal meine

Schwester besuchen gehen. Das

Zuhause meiner Tochter in Tulsa,

in Hendersonville, Tennessee,

liegt sowieso auf dem Weg, wo wir

uns für die letzten zwölf Stunden

Autofahrt kurz ausruhen müssen.

Weihnachten feiern wir wie immer

mit einem Truthahn mit Füllung,

Cranberrysoße, Stampfkartoffeln

und allem drum herum.

Die Feiertage hier dauern nicht so

Wir wünschen Ihnen zum Weihnachtsfest besinnliche

Stunden, zum Jahreswechsel Gesundheit,

Glück und Erfolg und für das neue Jahr die

Erfüllung Ihrer Wünsche und Hoffnungen.

Telefon (0 73 61) 97 72-0

lange an wie in Deutschland,

denn die Einkaufsläden haben

schon die tollsten Verkäufe am

Tag danach.

Oh ja, dieses Jahr hatte unsere

jüngere Tochter Heidi ihren

Schweißerschulabschluss mit

sehr guten Noten bestanden.

Mit diesen Zeilen und unseren

Wünschen, unsere Feiertage mal

in Oberkochen verbringen zu

können, möchten wir hiermit allen

Freunden, Verwandten, Bekannten,

Geschwistern und Familien

ein sehr schönes Weihnachten

wünschen, sowie ein

glückliches, gesundes neues Jahr

mit vielen lieben Grüßen von

Hedwig Harris, geb. Rapp,

Oberkochen, und Familie.

VEREINIGTE STAATEN

Hedwig Harris

Allen Mitarbeitern der

Schwäbischen Post sagt

Hedwig Harris in ihrem

Brief schon im Voraus

herzlichen Dank. Durch,

wie sie betont, „die so

nette Beilage Weihnachtsgrüße

aus aller

Welt“, kann sie jedes Jahr

all ihren Verwandten, Bekannten

und vor allem

den Geschwistern mit Familien

ihre allerherzlichsten

Weihnachts- und

Neujahrsgrüße ausrichten.

Hedwig Harris

106 South Valley Rd

Hendersonville

TN 37075

USA

Eine brenzlige Situation mit einem Schwarzbär

Mein Jahr 2010, das dritte in

England, war bestimmt

durch Reisen auf Konferenzen

und Lehrgänge für meine Doktorarbeit.

Im Mai ging es nach Kalifornien

zur weltweit größten Konferenz

im Bereich Laser und Photonik.

Dies haben wir mit einer

zehntägigen Rundreise verbunden.

Dabei haben wir innerhalb

weniger Tage alles an Wetter erlebt,

was man so erleben kann:

von Sonne und Sommer pur entlang

der Küste bis zum Schneesturm

in den Bergen, und das im

Mai.

Beim Wandern am Lake Tahoe

sind wir in eine äußerst brenzlige

Situation mit einem wild lebenden

Schwarzbär geraten, der

überhaupt nicht erfreut war, dass

wir in sein Territorium eingedrungen

waren. Andere Ziele der

Reise waren der Yosemite National

Park, San Francisco und Napa

Valley.

Im August habe ich einen Lehrgang

an einer Uni in Edinburgh in

Florian Kienle vor der Golden Gate Bridge in San Francisco, Kalifornien

– eine Station seiner vielen Reisen von Southampton aus.

Schottland besucht. Zu dieser Zeit

findet dort das weltgrößte Musikund

Comedy-Festival mit zwei

Millionen Besuchern statt. Die

Stadt, geprägt durch das majestä-

tische Schloss, thronend hoch

oben über den Dächern, ist aber

auch ohne Festival einen Besuch

wert.

Im Anschluss an den Lehrgang

stand eine kurze Konferenz an, bei

der ich auch Wissenschaftler, die

wegen ihrer bahnbrechenden Entdeckungen

schon als zukünftige

Nobelpreisträger gehandelt werden,

persönlich kennengelernt

habe. Das war ohne Zweifel eine

spannende Erfahrung.

Im März waren meine Musikerfreunde

von Brasstissimo zu Besuch

in Southampton und haben

ihr erstes Auslandskonzert gegeben.

Konzertbesucher schwärmen

immer noch von diesem Abend,

speziell von den unerwarteten Gesangseinlagen.

Einen ganz besonderen Abend

haben wir im April in der altehrwürdigen

Royal Albert Hall in London

erlebt. Dort wurde ein Teil der

„Herr der Ringe“-Trilogie gezeigt,

bei dem das London Philharmonic

Orchestra die Musik live dazu gespielt

hat. Wer die Filme und die

Musik kennt, kann sich sicherlich

vorstellen, dass es sehr beeindruckend

war. Zusammenfassend gab

es also einige Highlights im vergangenen

Jahr.

Ich hoffe, dass es Euch allen gut

geht und Ihr ein schönes Weihnachtsfest

im Familienkreis genießen

könnt. Außerdem wünsche

ich ein gutes neues Jahr 2011 voller

Zufriedenheit, Gesundheit und vor

allem Glück!

Viele Grüße aus Southampton,

ENGLAND

Florian Kienle

Florian Kienle

Drei Jahre ist Florian

Kienle nun in Southampton,

England, und

schreibt dort seine Doktorarbeit.

In diesem Jahr

nahm er an zahlreichen

Konferenzen und Lehrgängen

für seine Doktorarbeit

teil – und verknüpfte

diese Reisen mit

diversen Besichtigungen.

Er hat im vergangenen

Jahr auch an der Aktion

Weihnachtsgrüße aus aller

Welt teilgenommen.

Und auch in diesem Jahr

sendet er auf diese Weise

allen, die ihn kennen,

herzliche Weihnachtsgrüße.

E-Mail:

FlorianKienle@gmx.de

Ein Leben in Melbourne

Im Sommer war ich mit meiner Frau Christine acht Wochen in

Deutschland. Die meiste Zeit verbrachten wir in Ingolstadt, ein paar

Tage waren wir in Hüttlingen, um Verwandte und Freunde zu besuchen

und anschließend noch eine Woche in Peißenberg, in der Nähe

vom Starnberger See. Von dort machten wir Ausflüge nach Kochel,

Kaufbeuren und in die Umgebung. Das Wetter aber war leider nicht besonders

gut. Seit Ende August sind wir wieder in Melbourne, unser

Frühjahr war recht feucht, wir hatten ungewöhnlich viel Regen. Jetzt

hoffen wir auf einen schönen Sommer und wünschen allen unseren

Verwandten und Freunden auf der Ostalb ein schönes Weihnachtsfest

und ein gesundes und zufriedenes neues Jahr.

Karl Angstenberger

3 York Court

Wantirna South 3152

Melbourne,

Australia

Weltwärts“unterwegs

Zur Weihnachtszeit sende ich

ganz herzliche Grüße aus San

Carlos City, Negros Occidental,

Philippines. Ich hoffe, dass es allen

meinen Freunden und Bekannten

in der Heimat gut geht.

Hier lebe und arbeite ich nun

seit Ende September in der katholischen

Diözese von San Carlos,

im Rahmen des entwicklungspolitischen

Freiwilligendienstes

Weltwärts“. Mein Arbeitsplatz ist

das Social Action Center, eine Einrichtung

der Diözese, die die Lebensverhältnisse

der Menschen

in ganz unterschiedlichen Bereichen

verbessern möchte. So arbeite

ich zurzeit vor allem in einem

Ernährungsprogramm für

kleine Kinder mit, deren Mütter

von uns auch Unterricht in Erziehung

und Ernährung erhalten.

Dabei begleite ich die Diözesankoordinatorin

und versuche, soweit

es geht, mitzuhelfen.

Oft ist jedoch die Sprache – die

Menschen sprechen hier meistens

Cebuano – ein Hindernis.

Das hat mich besonders ermuntert,

die Sprache zu lernen. Denn

die Arbeit mit den Kindern bereitet

mir doch sehr viel Freude. Die

Frohe Weihnachten und ein

glückliches, gesundes neues Jahr

allen Kunden und Freunden.

Am 31. 12. 2010 wegen Inventur geschlossen!

Reifen-Service Varta-Batterien Einkaufsges.

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KFZ-ZUBEHÖR-GROSSHANDEL

Lebensumstände sind hier so anders,

als ich sie in meiner Kindheit

kennengelernt habe.

Seit Mitte November studiere

ich nun mit den Schülern ein

Krippenspiel ein. So kommt dann

auch bei zirka 30 Grad Weihnachtsatmosphäre

auf. Wobei das

hier eigentlich nicht allzu schwer

ist, da man in jeder Mall Weihnachtsbäume

und Christsterne

aus Plastik kaufen kann. Seit meiner

Ankunft läuft auch schon „Silent

Night“ in meinem Office und

überall hängen Lichterketten. Die

katholische Oase Asiens macht

sich eben besonders bereit für die

Ankunft Christi. Und das besonders

laut. Da ist dann Schluss mit

Silent Night.

Weihnachten selbst werde ich

mit den anderen Freiwilligen am

Strand verbringen, da Weihnachten

hier doch sehr stark familiär

gefeiert wird.

Ich wünsche allen, die mich

kennen ein „Maayong Pasko ug

Malipayong Bag-ong Tuig“ und

hoffe, dass es euch gut geht.

Euer Jakob Bubenheimer

E-Mail:

j.bubenheimer@web.de

Die Diözesankoordinatorin, Sr. Marivic, und Jakob Bubenheimer

beim Begutachten eines Kakaobaums in Nature.

Inhaber Klaus Rommel

73479 Ellwangen, Haller Straße 20, Tel. (0 79 61) 30 71, Fax 30 73


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 11

Am „Black Friday“ wird ab vier Uhr geshoppt

Dieses Jahr sende ich meinen

Weihnachtsgruß direkt aus

Salida, einer 5000-Einwohner

Stadt in den Rocky Mountains,

Colorado. Hier darf ich dank eines

Stipendiums des Bundestages

und des Amerikanischen Kongresses

zehn Monate in einer

amerikanischen Gastfamilie leben,

die High School besuchen

und den „American Way of Life“

kennenlernen.

Auch wenn es sich anfühlt, als

ob ich erst letzte Woche in den

USA angekommen wäre, sind vier

der zehn Monate bereits vorbei –

und die Zeit vergeht immer

schneller. In diesen vier Monaten

habe ich auch schon sehr viel gesehen

und erlebt: Meine Gastfamilie

und ich waren in Chicago,

Denver und in Utah, Salt Lake

City. Ich bin dem Cross Country

und Schwimm-Team beigetreten,

habe meinen 16. Geburtstag gefeiert

und neue Freunde gefunden.

Jetzt liegt auf den Bergen rings

um Salida Schnee und die Skiund

Snowboard-Saison hat begonnen.

Weihnachten rückt immer

näher. Letzte Woche war

Thanksgiving, eine Art Erntedankfest

hier in den USA, das bei

Turkey und Football mit der Familie

gefeiert wird.

Nach Thanksgiving fängt hier

die Weihnachtszeit an. Sie beginnt

mit dem „Black Friday“, einem

großen Shopping-Tag, mit

dem die Weihnachtseinkäufe eingeläutet

werden. Manche Amerikaner

stehen dafür um 4 Uhr morgens

auf, um in die Läden zu gehen,

die bereits so früh öffnen.

Denn am „Black Friday“ gibt es

immer Rabatte, die die Leute voll

ausnützen möchten.

Wer es lieber etwas entspannter

hat, besucht die Christmas Parade,

die ebenfalls traditionell am

Tag nach Thanksgiving in Salida

stattfindet. Diese Parade erinnert

Janne Broock mit selbstgemachten Lebkuchenhäusern, ihrem Gastvater

Kent, ihrer Gastschwester Madelyn und ihrer Gastmutter Jodi.

ein wenig an Karneval in Deutschland,

mit verschiedenen Trucks,

von denen Bonbons geworfen

werden. Dieses Jahr habe ich auch

an der Parade teilgenommen. Mit

dem Schulchor der Salida High

School habe ich auf unserem Wagen

englische Weihnachtlieder

gesungen. Es war eiskalt, aber

sehr weihnachtlich. Besonders als

die Lichterketten in Form eines

Weihnachtbaums auf „S-Mountain“,

einem Berg und Symbol für

Salida, erleuchtet wurden. Außerdem

haben meine Gastschwester

und ich Lebkuchenhäuser gebaut,

um uns auf die Weihnachtszeit

einzustimmen.

Während wir auf Weihnachten

warten, werden wir auch hier in

Colorado jeden Tag ein „Türchen“

an unserem gemeinsamen

Adventskalender öffnen – Madelyn

an den ungeraden Zahlen, ich

an den geraden.

Am 24. Dezember, dem Christmas

Eve, passiert hier nicht bemerkenswert

viel. Die meisten Familien

besuchen auch hier den

Weihnachtsgottesdienst. Da meine

Gastfamilie aber keiner Kirche

angehört, werden wir gemeinsam

USA

Janne Broocks

Die 16-jährige Aalenerin

Janne Broocks lebt für

zehn Monate in Salida in

den Rocky Mountains im

Bundesstaat Colorado.

Dort besucht sie die High

School und wird durch

ein Stipendium des Bundestages

und des Amerikanischen

Kongresses

unterstützt.

E-Mail:

janne.broocks@gmx.de

den zwei Meter hohen Weihnachtbaum

schmücken, den wir

übrigens zuvor selber im Wald

schlagen werden. Meine Gastmutter

hat mir erzählt, dass die

Christbaumanhänger von verschiedenen

Ländern stammen

und sie und mein Gastvater sie

von ihren Reisen nach Europa

und Asien mitgebracht haben.

Dieses Jahr wird auch ein Anhänger

aus Deutschland dabei sein.

Danach dürfen wir ein Geschenk

auspacken, das bereits

unter dem Tannenbaum liegt. Bevor

wir zu Bett gehen, stellen wir

noch Milch und Cookies auf den

Esstisch, für Santa, den Weihnachtsmann.

„Das ist die einzige

Möglichkeit für ihn, so dick zu

bleiben“, erklärt mir meine zehnjährige

Gastschwester.

Das eigentliche Weihnachten

findet dann aber erst am Morgen

des 25. Dezembers statt. Nachdem

die ganze Familie wach ist

und meine Gasteltern ihren Kaffee

getrunken haben, dürfen wir

unsere Strümpfe leeren. Die werden

allerdings nicht vor dem Kamin

hängen, wie man es aus amerikanischen

Weihnachtsfilmen

kennt. Denn der Kamin ist zu

klein und die Socken müssen an

der Wand hängen.

Nachdem dann alle Geschenke

verteilt und ausgepackt sind, gibt

es ein großes Weihnachtsfrühstück,

mit Bacon, Ham, Eggs und

Muffins. Den Rest des Tages verbringt

man gemeinsam, probiert

die neuen Sachen aus und genießt

den Tag. Hoffentlich können alle

daheimgebliebenen Aalener und

Aalenerinnen die Advents- und

Weihnachtszeit genauso genießen.

Ich wünsche meiner Familie,

meinen Freunden und Bekannten

ein besinnliches, entspanntes

und schönes Weihnachten! Merry

Christmas and a Happy New Year!

Janne

Nachwuchsamerikanern „gug gug“ beigebracht

Nachdem ich im Juni mein

Abitur bestanden hatte, hieß

es für mich, meinen jahrelangen

Traum, ein Jahr im Ausland zu

verbringen, in die Tat umzusetzen.

Ich verbringe nun ein Jahr als

Au-pair in den USA, ganz genau in

Annapolis, Maryland, was zirka 45

Minuten von Washington DC entfernt

ist. Bis jetzt passe ich auf

zwei Kinder, Abby (3) und Cadel

(1), auf. Im Januar kommt dann

das Dritte. Das wird ein Spaß. Mit

meiner Gastfamilie komme ich

gut aus und fühle mich dort auch

sehr wohl. Wenn Cadel einmal

nicht die Zahnbürste ins Klo wirft

oder das Spielzeughandy in die

Mikrowelle legt, damit es beim

nächsten Aufwärmen von Essen

mit aufgewärmt wird, oder Abby

einmal nicht die böse große

Schwester spielt, sind es zwei

wirklich süße Kids, die ich auf jeden

Fall vermissen werde, wenn

mein Jahr vorbei ist. Cadel kann

eigentlich noch nicht viel sagen,

dennoch hat er das deutsche

„Gug gug“ schon drauf, was ja

auch die Hauptsache ist.

Meine Arbeitszeiten variieren

von Tag zu Tag und von Woche zu

Woche, da meine Gastmutter eine

„Stay at home mum“ (sie arbeitet

nicht und ist deshalb zu Hause) ist

und sich somit mein Arbeitsplan

an die Dinge, die sie erledigen

muss, anpasst.

Da die Kinder in die Schule gehen,

bringen ich sie dort hin und

hole sie wieder ab. Aber bei den

Amerikanern geht das natürlich

nicht ohne etwas Bequemlichkeit,

VEREINIGTE STAATEN

Jessica Schmid

Jessica Schmid kommt

aus Aalen und verbringt

nun ein Jahr als Au-pair

in den USA. Ihr Jahr kann

man weiterhin auf ihrer

Homepage verfolgen, deren

Adresse man gerne

per E-Mail von ihr erhalten

kann.

E-Mail:

jessi-schmid@gmx.de

Jessica und ihr Au-pair-Kind Cadel im Quietwaters Park in Annapolis.

denn aussteigen und die Kinder in

die Schule bringen ist nicht angesagt;

stattdessen steht der Lehrer

draußen und schnallt die Kinder

ab, bzw. wieder an. Wenn die Kids

dann zu Hause sind gehen wir entweder

in den Supermarkt und kochen,

spielen, malen, basteln oder

gehen auf den Spielplatz, zu dem

man sogar laufen kann.

Wenn ich nicht arbeite, treffe ich

mich viel mit anderen Au-pairs

und wir gehen zu Starbucks oder

wie üblich in die Cheesecake

Factory, unser Stammrestaurant.

An Wochenenden stehen dann

auch Ausflüge wie nach Washington

DC, Baltimore oder New York

auf dem Plan. Meine Urlaubswoche

Anfang Dezember habe ich auf

den Bahamas mit Chrissi ( Au-pair

und frühere Mitschülerin auf dem

WG in Aalen) verbracht. Mit meiner

Gastfamilie war ich bereits

schon für eine Woche am Strand

von Maine.

Am Ende meines Jahres werde

ich mit einem anderen Au-pair für

fast einen Monat die USA genauer

erkunden. Beginnen werden wir in

Florida. Unsere Reise endet an der

Westküste, worauf ich mich natürlich

schon sehr freue. Das Essen

hier ist eigentlich gut, wobei mir

Hühnchen bald „zum Hals raushängt“

und ich die gute alte schwäbische

Küche doch vermisse.

Denn was gibt es Besseres als einen

richtig guten Braten mit Käsespätzle

und ganz viel Soße.

Hier in Annapolis kann man einiges

unternehmen und ich wohne

so zentral, dass ich es nicht weit zu

diversen Läden oder Restaurants

habe. Dennoch habe ich erst nach

einer 30-minütigen Autofahrt die

Möglichkeit auf öffentliche Verkehrsmittel.

Das Tolle ist aber, dass Annapolis

direkt an der Bucht liegt, so dass

ich von meinem Zimmer einen

schönen Ausblick genießen kann.

Meine Gastfamilie hat auch zwei

Boote, auf denen wir häufiger

schöne Ausflüge machen. So langsam

habe ich mich auch an den

faulen Lebensstil der Amerikaner

angepasst und nutze, wo es geht

„Drive throughs“. Diese findet

man hier an jeder Ecke, wie Bankautomaten,

Apotheken, Starbucks

oder Dunkin Donuts.

Thanksgiving haben wir ganz gemütlich

zu Hause verbracht und

natürlich mit Truthahn, wie es hier

so Tradition ist. Um auch den Kin-

dern ihren Spaß zu ermöglichen,

haben wir mit ihnen ein Lebkuchenhaus

gebacken. Die Süßigkeiten

waren zwar besser als das Haus

an sich, dennoch hatten alle ihre

Freude daran.

Weihnachten werden wir auch in

Annapolis verbringen. Ich bin echt

einmal gespannt, wie das wird,

denn hier werden ja die Geschenke

erst am Morgen des 25. Dezember

aufgemacht.

Für Silvester gibt es bis jetzt noch

keine genauen Pläne. Vermutlich

werde ich es mit Freunden von

hier verbringen. Der Abschied

nächstes Jahr im Juli/August wird

mir sicherlich schwer fallen, dennoch

freue ich mich endlich wieder

meine Familie und Freunde in

den Arm nehmen zu können.

Auf diesem Weg wünsche ich allen

zu Hause, also meiner ganzen

Familie, meinen Freunden (ganz

besonders Amy und Stephi) und

natürlich allen anderen, die mich

kennen, frohe Weihnachten und

einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Ich hab euch lieb.

Eure Jessi

IMPRESSUM

Redaktion

Ulrike Schneider

Mitarbeit

Claudia Bader

Benjamin Leidenberger

Mareike Meyer

Susanne Reuschel

Elisabeth Weinrich

Daniela Schurr

Layout

Joachim Allgeier

Michael Leimann

Texte und Fotos

Menschen aus aller Welt

Anzeigen (verantw.)

Falko Pütz

Druck

SDZ. Druck und Medien

Bahnhofstraße 65

73430 Aalen

Maja Hawryluk-Lessle, die in Australien lebt, hat in diesem Jahr ihren

85. Geburtstag gefeiert.

55 Jahre down under

Jetzt steht wieder Weihnacht vor

der Tür – bei mir schon zum 55.

Mal in Australien. Also zweimal so

lange, wie ich in Dewangen gelebt

habe. Und doch gehen die Gedanken

immer noch zurück in die Jugend

und in die Kinderjahre dieser

Zeit.

Heiligabend kommt immer

noch das Christkindle bei Oma

und Opa. Was mich sehr freut, ist,

wenn meine Enkelin sagt: „Oma,

wenn ich mal Kinder hab, kommt

auch das Christkindle.“ Weihnachtstag

feiern wir alle bei Christinas

Familie, dort gibt es dann

neue Bräuche und Sitten.

Für mich war das vergangene

Jahr sehr schön, da ich meinen 85.

Geburtstag feiern konnte. Für

mich war es etwas ganz Besonderes,

dass mich meine Schwestern

Irmgard und Alwine und meine

Nichte Anita für drei Wochen be-

2011

Frohe und

geruhsame Festtage

und alles Gute

für 2011

wünscht das gesamte

Team

unserer verehrten,

treuen Kundschaft.

in der Aalener City.

Reichsstädter Straße 5 – 9

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Schreiben & Schenken

suchten. „Woisch no“, das war der

Höhepunkt. Ich dachte nicht daran,

so etwas noch erleben zu dürfen.

Tante Irmgard kochte sogar

eine schwäbische Hochzeitssuppe

mit allen verschieden Knöpfle

und Einlagen, was die Enkel natürlich

nie vergessen werden.

Gesundheitlich geht es mir soweit

gut, Tabletten helfen schon

viel. Das ganze Jahr hatten wir gutes

Wetter, auch nach acht trockenen

Jahren Regen, auch die Bauern

sind darüber „very happy“.

Ich wünsche meinen Geschwister

und ihren Familien sowie meinen

Verwandten und Schulfreunden

frohe Weihnachten und ein

gesundes neues Jahr.

Mit lieben Grüßen,

Maja Hawryluk-Lessle

E-Mail:

nhawryluk@optusnet.com.au


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 12

Zweijähriger Sohn soll Spätzle kennenlernen

Und es ist wieder ein Jahr vergangen,

schneller als gedacht.

Es ist Weihnachten und wir

wollen auch dieses Jahr wieder

herzliche Grüße an Familie und

Freunde schicken.

Letztes Jahr hatten sich einige

Freunde und Bekannte aus der

Vergangenheit gemeldet, da sie

unsere Grüße in der Weihnachtspost

gelesen hatten. Es ist jedes

Mal interessant, sich wieder auszutauschen,

alte Beziehungen zu

pflegen und zu erfahren, wie es

dem anderen seit dem letzten

Treffen ergangen ist – auch wenn

der letzte Kaffee zum Teil schon

vor Jahren getrunken worden war.

Über die Jahre ist es fast schon

zum Hobby geworden, Nachrich-

VEREINIGTE STAATEN

Nicole Graves

Eine der treuen Schreiberinnen

für die SchwäPo-

Weihnachtsgrüße ist Nicole

Graves, die in Kansas

City lebt. Auch heuer

weiß sie wieder einiges zu

berichten

E-Mail:

nicole.graves

@gmail.com

ten über die USA von nicht amerikanischen

Quellen zu verfolgen.

Eine der Quellen ist Deutsche

Welle – TV, unsere „abendliche

Tagesschau“. 2010 war ja gerade

nur so gespickt mit US-Nachrichten,

sei es die Börse, der Stellenmarkt,

der Immobilienmarkt oder

die politische Lage. Freunde und

Familie haben uns immer wieder

gefragt, ob wir denn vom Immobiliencrash

oder beruflich betroffen

waren. Glücklicherweise

konnten wir jede der Fragen immer

mit Nein beantworten.

Einer der Vorzüge des Mittelwestens

ist, dass die Region eigentlich

relativ krisensicher ist.

Sowohl große Aufschwünge, als

auch große Abschwünge, die an

den beiden Küsten des Landes

oder den beliebten Reisezielen

immer sehr stark einschlagen,

gibt es in der Mitte des Landes eigentlich

nie viel. Zum Beispiel ist

die viel berichtete Immobilienkrise

eigentlich ohne großen Schaden

anzurichten, an Kansas City

vorbeigegangen.

Beruflich geht es weiterhin steil

aufwärts, persönlich hält uns unser

Zweijähriger jede freie Minute

auf Trab. Seitdem er Laufen gelernt

hat, scheint es fast so, als ob

er das Stillsitzen verlernt hat und

nur noch am Rennen ist. Oma

Jenny Bieg lernt in London den U-Bahn- und Behördendschungel zu

meistern und, dass fünf Zentimeter Schnee für Chaos sorgen.

Gluhwein und pretzel

Hello everybody! Viele weihnachtliche

Grüße aus London

City an die Familie, Freunde

und alle Leser der Schwäbischen

Post. Ich kann es noch kaum glauben,

dass ich nun selbst Adventsgrüße

aus der Ferne schicke, die

ich doch sonst selbst so gerne gelesen

habe.

Seit Ende November befinde ich

mich in der englischen Metropole,

um als Trainee bei dem Magazin

„Host City“ ein wenig Auslandserfahrung

zu sammeln. Hier

werde ich in den nächsten drei

Monaten alle Hintergründe der

Organisation von Olympia, FIFA

World Cup und sonstigen Mega-

Events erfahren. Am Anfang, als

ich mich entschieden habe, nach

London zu gehen, hatte ich keine

Ahnung, was mich erwartet. Da

musste ich zum Beispiel eine Bleibe

suchen, trotz Streiks und Bauarbeiten

einen Weg per U-Bahn

zu finden, um eine Sozialversicherungsnummer

zu beantragen.

So bin ich also in einem der traditionellen

viktorianischen Häuser

gelandet und habe es durch den

britischen Behörden- und

U-Bahn-Dschungel geschafft.

Meine Sorge, dass ich hier keine

richtige Weihnachtszeit spüren

würde, war völlig unbegründet:

Mit meinen Arbeitskollegen gibt’s

eine Weihnachtsfeier, in der WG

wird gewichtelt und im hiesigen

Winter Wonderland bekommt

man einen „mulled gluhwein“

oder eine deutsche „pretzel“. Mit

dem Schnee allerdings haben’s

die Engländer nicht so sehr:

Schon fünf Zentimeter Schnee

bedeuten hier das reinste logistische

Chaos.

Ich habe hier wirklich eine tolle

Zeit, die ich sicherlich nie vergessen

werde.

Merry Christmas & see you soon!

Eure Jenny

E-Mail:

jenny.bieg@gmx.de

73431 Aalen Carl-Zeiss-Straße 89 Tel. 0 73 61/94 16 00 www.bauflaschnerei-winter.de

Nicole Graves lebt gemeinsam mit ihrer Familie in Kansas City – und

findet es wichtig, dass ihr Sohn deutsche Traditionen kennenlernt.

wird über die Feiertage beide Hände

voll zu tun haben. Dieses Jahr

werden wir sie in Chicago abholen,

um einen Abstecher auf den

Christkindlesmarkt zu machen.

Nach Nürnberger Vorbild findet

der Markt seit 1996 jedes Jahr dort

in der Stadtmitte statt. Dafür fliegen

jedes Jahr zahlreiche Händler

aus Deutschland ein.

Nächstes Jahr hoffen wir, einen

Besuch in Deutschland machen zu

können. Schließlich muss unser

kleiner Mensch endlich original

Spätzle versuchen, denn meine

Versuche reichen einfach nicht an

Omas Können heran. Außerdem

muss er seine schwäbischen Verwandten

kennenlernen und seine

fast gleichaltrige Cousine.

Weihnachtliche Grüße aus dem

noch immer schneefreien Kansas

City von

Nicole Graves.

Im Dirndl als German Girl zur Halloween Party

Ein liebes „Hallo“ aus Amerika.

Gerade habe ich festgestellt,

dass es nun schon wieder Zeit ist,

das erste Türchen am Adventskalender

zu öffnen. Unfassbar! Meine

ersten vier Monate hier in Indiana

in den USA sind wie im Flug

vergangen, voll gepackt mit so vielen

besonderen Ereignissen, neuen

Eindrücken und unvergesslichen

Momenten.

Begonnen hat es schon mit einem

überaus herzlichen Empfang

hier in West Lafayette, Indiana.

Dann folgte mein erster Schultag

an meiner High School. Statt

McDonalds bevorzuge ich hier

mit Taco Bell eine ganz andere

Fastfoodkette. Die dort einverleibten

Kalorien trainiere ich

durch Laufsport, genannt

„Track“, an meiner Schule wieder

ab. Mein Ausflug nach Ohio in einen

der größten Freizeitparks war

spitze.

Typisch amerikanisch war dann

wohl die Halloween Party. Als

German Girl machte ich mir den

Spaß, im Dirndl aufzutreten, was

gut ankam. Ein besonderes Highlight

war auch der Sunshine

Dance an meiner Schule, zu dem

sich alle Mädchen, mich eingeschlossen,

wie kleine Prinzessinnen

herausgeputzt haben.

Mit Dianne und Steve habe ich

Helena mit ihren Gasteltern Dianne

und Steve.

übrigens die besten Gasteltern,

die man sich nur vorstellen kann.

Sie kümmern sich rührend um

mich und haben mich fest in ihr

Herz geschlossen. Auch stolze

Tante bin ich hier geworden, da

meine Gastschwester Stephanie

Allen unseren Kunden und Geschäftsfreunden

sowie der ganzen Bevölkerung

fröhliche Weihnachten und ein

glückliches neues Jahr.

� �

Fliesenfachgeschäft Albert Abele

Hüttenhöfe 2 · 73434 Aalen · Tel. (0 73 61) 4 97 95

ihr zweites Baby am Tag meiner

Anreise bekommen hat. Und ein

witziger Zufall ist auch, dass sie

den gleichen zweiten Namen hat

wie ich – Rosa. Auch mit meinem

Gastbruder Phil verstehe ich mich

hervorragend. Wir haben alle

schon viel zusammen unternommen

und ich lerne einiges vom

„American way of life“ kennen.

So läuft hier in der Vorweihnachtszeit

alles auf Hochtouren.

In den meisten Häusern steht hier

bereits einige Wochen vor Heilig

Abend der Tannenbaum und das

verkehrt herum, was echt lustig

ist. Nach dem traditionellen

Thanksgiving Essen Ende November,

mit „turkey“, einem mit

Leckereien voll gestopften Truthahn,

startete in der Nacht darauf

das große Christmas-Shopping.

Da war ich natürlich voll dabei.

Auf mein erstes Weihnachtsfest

fern von Deutschland bin ich nun

natürlich sehr gespannt. Meine

Freude ist umso größer, da pünktlich

zu Heilig Abend Nici und Lilli,

meine zwei besten Freundinnen,

anreisen werden.

Jetzt möchte ich nur noch Merry

Christmas wünschen, einen guten

Rutsch und herrliche Wintertage

Euch allen in good old Germany.

Besondere Wünsche und

Gedanken gehen natürlich an

In Shanghai ohne Weihnachtsstimmung

Seit Anfang September absolviere

ich nun mein Praxissemester

in Shanghai/China. Oft ist

in Ratgebern zu lesen, dass in der

Metropole Shanghai keine Verständigungsprobleme

zu erwarten

sind. Wer der englischen Sprache

mächtig ist, sollte das bekommen,

was er möchte. Dies ist jedoch

nicht immer der Fall. Oft erwarten

einen nur bebilderte Speisekarten

mit einer witzigen Onlineübersetzung

ins Englische. So

wurden aus dem bestellten Hühnerfleisch

dann Hühnerherzen

oder der Tofu enthält dann doch

eine Fleischbeilage, nämlich süße

kleine Insekten mit großen

schwarzen Augen. Essbar ist das

natürlich alles und wenn man erst

einmal probiert hat, dann

schmeckt es auch nicht ganz so

schlecht, wie man es sich vorgestellt

hat.

Auf die weihnachtliche Stimmung

muss ich dieses Jahr jedoch

verzichten. Selbst die großen Einkaufszentren

legen nicht viel Wert

auf Weihnachtsdekoration, da die

Chinesen Weihnachten nicht feiern.

Somit dekorieren nur einige

Geschäfte für ein paar wenige Expats,

die sich dann doch nach

weihnachtlichem Flair sehnen.

Ganz liebe Weihnachtsgrüße

möchte ich an meine Familie, vor

allem an meinen Dad – der ganz

begeisterter Leser der „Weihnachtsgrüße

aus aller Welt“ ist –,

meinem Freund und seiner Familie

sowie an all meine Freunde

senden. Vielen Dank, dass ihr so

fleißig mit mir „Skypet“ und mir

schöne Schneebilder und eure

Umzug in Australien

Herzlichen Dank an die

Schwäbische Post, uns auch

in diesem Jahr wieder die Möglichkeit

zu geben, aus dem fernen,

sonnigen Australien Grüße an die

alte Heimat zu senden.

Wir haben ein ereignisreiches

Jahr hinter uns. Als wir einen Tag

vor Weihnachten vergangenes

Jahr, 2009, einen Käufer für unser

Haus und Grundstück bekamen,

blieben uns nach den Feiertagen

noch sechs Wochen zum Packen

und Umziehen. Das geschah

während unserer größten Sommerhitze.

Hinzu kam noch Regen

und alles war sehr schwül. Das hat

der Gesundheit geschadet.

Doch nun ist alles wieder in Ordnung

und die meisten Renovie-

Weihnachtsdekorationen gezeigt

habt.

Frohe Weihnachten und einen

guten Rutsch ins neue Jahr

Physiotherapie im FAZ

Dietmar Romer

rungsarbeiten im jetzigen Heim

sind fertig. Nun können wir unsere

neue Umgebung genießen. Wir

wohnen jetzt etwa zehn Kilometer

vom Meer entfernt, in der Nähe

von Wollongong, südlich von Sydney.

Wir grüßen alle Verwandten und

Freunde aus der Aalener Gegend,

insbesondere alle Schulkameraden

des Jahrgangs 1940/41, die ihren

siebzigsten Geburtstag feiern.

Wir wünschen allen ein recht frohes

Weihnachtsfest und ein gutes

neues Jahr bei bester Gesundheit.

Kurt und Dorothea Eggstein

2 Yorkshire Road

Dapto NSW 2530

Australia

Kurt und Dorothea Eggstein wohnen in der Nähe von Sydney.

meine Familie, Mama, Papa, meine

Schwester Johanna und meine

Brüder Hubert und Berni in Oberkochen,

sowie an Oma und Opa

im Dreißental. Auch alle Verwandten,

Freunde und meine lieben

Mitschüler vom Schubart-

Gymnasium lasse ich grüßen.

Und ein dickes Bussi an meine

Katze Sheenana weinscheline, die

ich so sehr vermisse! Habe hier

aber einen Hundeersatz.

In sieben Monaten werde ich

dann wieder glücklich und munter

und hoffentlich nicht allzu

rund nach Deutschland zurückkehren.

Miss you all – love

Helena

VEREINIGTE STAATEN

Helena Erben

Helena absolviert gerade

ein Schuljahr in den USA.

Sie wurde vom Schubart-

Gymnasium über die

Weihnachtsgrüße informiert.

Den Bericht habe

sie gerne verfasst, um damit

alle Freunde und ihre

Familie grüßen zu können.

helena.erben94@gmx.de

Für ein Semester studiert Sarah Schiffke nun in Shanghai – und hat

hier schon kuriose Speisen serviert bekommen.

wünscht euch

Eure Sarah

E-Mail:

SarahSchiffke@gmx.de

Weidenfelder Str. 1

Aalen

Telefon (0 73 61) 6 88 48

Wir wünschen allen unseren Patienten

ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr.

Wir haben vom 20. 12. 2010 bis 3. 1. 2011 geschlossen!


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 13

Die Stube voll Schachteln mit Weihnachtsdeko

An meine lieben Verwandten

und Bekannten in Fachsenfeld

und Aalen: Ich sitze hier in

meiner warmen Stube und

schreibe wieder unseren Beitrag

für die „Weihnachtsgrüße aus aller

Welt“. Gestern hatten wir mal

wieder einen unserer Minnesota-

Schneestürme und deshalb ist

heute ein guter Tag, um daheimzubleiben

und an euch zu schreiben.

Ich habe auch die ganze Stube

voll Schachteln mit Weihnachtsdekorationen,

um später

unser Haus damit zu verschönern.

Wir wollen heute den Baum

aufstellen und dekorieren und

auch die Socken an den Kamin

hängen, damit der Weihnachtsmann

sie am Weihnachtsmorgen

füllen kann.

Unsere Kinder wachsen auch

wie das „Unkraut“: Katie ist jetzt

schon zwölf Jahre alt. Sie geht in

die siebte Klasse in der Junior

High School. Sie ist unsere Jüngs-

VEREINIGTE STAATEN

Ursula Murphy

Ursula Murphy ist eine

treue Schreiberin der alljährlichenWeihnachtsgrüße.

Jedes Jahr hat sie

viel zu berichten – denn

Familie und Freunde im

kalten Deutschland lesen

an Weihnachten immer

zuerst ihren Bericht in

der SchwäPo.

Ursula Murphy

3581 Manning Ave

S. Afton, MN 55001,

USA

E-Mail:

ursula822@msn.com

Liebe SchwäPo-LeserInnen,

gerne nehme ich die Gelegenheit

der Schwäbischen Post wahr,

auf diesem Weg Weihnachtsgrüße

in die Heimat zu senden. Gerade

in der Weihnachtszeit gehen

die Gedanken mehr als zu anderen

Zeiten an die eigene Familie

und den Ort, wo wir aufgewachsen

sind, zurück. Es ist ein Suchen

nach den Wurzeln unserer eigenen

Existenz, was gleichzeitig

durch das Ereignis der Geburt

Christis, unseres Erlösers, eng verbunden

ist.

Den Hirten auf den Fluren Bethlehems

wurde die frohe Botschaft

von der Geburt des Erlösers als

Erstes verkündet. Als Kind fand

ich es immer faszinierend, wenn

der Wanderschäfer mit seiner

Herde bei uns vorbeikam. Er war

so ein zufriedener und aufmerk-

te und voller Energie.

Sie spielt im Schulorchester

Geige. Außerdem

ist sie im Jazz-

Chor und seit ein paar

Wochen auch im

Trommel-Club. Anfang

Herbst war Katie

im Schwimmclub, wo

sie drei Monate lang

geschwommen ist.

Christopher ist 14

Jahre alt und ist im

letzten Jahr so stark

gewachsen, dass er

jetzt schon fast so

groß ist wie der Papa.

Er spielt auch Geige

im Schulorchester

und ist jetzt auch in

der Jazzband, wo er

Klavier und Keyboard

spielt. Er war Anfang

Herbst im Hochschul-Cross

Country

Team (Langlauf-

Club), wo sie jeden Tag etwa zehn

Kilometer gelaufen sind und jede

Woche ein fünf Kilometer-Rennen

gegen andere Schulen hatten.

Das hat ihm total gefallen und er

will es nächstes Jahr wieder machen.

Dann ist er in der neunten

Klasse in der Senior High School.

Tim ist vor ein paar Monaten 21

geworden und wohnt immer

noch in Eau Claire in Wisconsin,

wo er an der Universität studiert.

Er ist jetzt im dritten Jahr von seinem

fünfjährigen Studium. Nebenher

hat er auch einen Job als

Kassierer bei einem großen Lebensmittelladen.

Er kommt uns in

etwa einmal im Monat besuchen,

denn Eau Claire ist nur eine Stunde

Fahrt von hier.

Andy, unser Ältester und seine

Frau Melissa wohnen in Rochester,

wo Andy inzwischen schon

drei Jahre mit seiner Rasen-Pfle-

samer Mensch und so prägte sich

in mir das Bild des Hirten als ein

Mensch ein, der lebensnotwendige

und lebenserhaltende Aufgaben

hat: Beschützen, Richtung geben,

für Verpflegung sorgen, vor

Gefahren bewahren, nachgehen

und suchen, die Herde zusammenhalten.

Wir brauchen Menschen,

die füreinander Hirten

sind, die sich füreinander interessieren,

die Wegbegleiter sind, die

sich trauen, sich im Umgang miteinander

auch mal die Hände

schmutzig zu machen; die Mut

haben, zugunsten eines anderen

Menschen Unangenehmes auf

sich zu nehmen; die Ziele vorleben,

Umwege nicht als Katastrophe

ansehen.

Wir alle brauchen Menschen,

von denen uns gesagt wird: Es ist

gut, dass es dich gibt. Die sagen:

Bruder Günther Nährich aus Bopfingen hilft dort, wo Hilfe benötigt

wird – und widmet seine Arbeit kranken Menschen in Uganda.

Uschi und Dan Murphy haben in diesem Jahr ihren Urlaub in Deutschland verbracht

und dort auch die WM mitverfolgt.

ge- und Schneebeseitigungsfirma

selbstständig ist. Melissa ist Krankenschwester

in der Mayo-Klinik.

Sie werden uns zu Weihnachten

auch wieder besuchen.

Ich arbeite noch in der Schule,

wo es mir sehr gut gefällt, und

Dan spielt immer noch nebenher

in der Rock-Band und bewirtschaftet

den Ackerbaubetrieb seiner

Eltern.

Wir waren dieses Jahr während

der großen Hitzewelle auch in

Deutschland bei unserer Familie

zu Besuch. Deshalb waren wir öfters

mit den Kindern im Freibad

und haben fast jeden Tag bei den

Aalener Eisdielen vorbeigeschaut.

Die Innenstadt war wieder toll mit

Blumen dekoriert. Es ist immer

ganz schön, das alles anzuschauen.

Wir haben wieder viele schöne

Feste und Museen in der Umgebung

besucht. Natürlich sind wir

Zu wenig Betten für viel zu viele Kranke

ich bin für dich da – ich gehe mit

dir, ich lasse dich nicht alleine.

Jetzt an Weihnachten wird uns die

frohe Botschaft von der Größe

und Barmherzigkeit Gottes verkündet:

Ich, euer Gott, habe dich

ins Leben gerufen, begleite dich

und sorge für dich! Ich, euer Gott,

bin auf den Weiden Bethlehems

als Mensch geboren worden, damit

ihr nicht ohne einen Hirten

und nicht verloren seid.

Hier in Karamoja ist mir das Bild

des Hirten täglich vor Augen. Viele

Menschen in der Heimat, die

durch ihre Gaben und Gebete unseren

Patienten im Krankenhaus

Leben ermöglicht haben, möchte

ich indirekt als gute Hirten bezeichnen.

Dadurch war es uns

möglich, die Krankenhausgebühren

niedrig zu halten und zu subventionieren.

Im Zeitraum Juli 2009 bis Juni

2010 haben wir hier im Krankenhaus

über 44 000 Patienten ambulant

behandelt, und wenn wir

die Kliniken (chirurgische Ambulanz,

HIV/AIDS-Klinik, einfache

Zahnklinik, Klinik für einfache

Wundversorgungen) dazurechnen,

sogar über 64 000. Stationär

wurden an die 12 500 Patienten

aufgenommen, von denen mehr

als die Hälfte Kinder waren.

Für die stationäre Behandlung

eines Kindes brauchten wir im

Schnitt 16 Euro. Mit einer anderen

Berechnung kann festgestellt

werden, dass wir pro Monat an

die 120 Euro für die Belegung eines

Kinderbettes benötigen. Die

Kinderstation war im Schnitt viel

zu überfüllt. Viele Kinder müssen

auf einer Matte auf dem Boden

versorgt werden. Im Februar die-

UGANDA

Bruder Günther Nährich

Bruder Günther Nährich aus

Bopfingen ist Comboni-Missionar

und arbeitet seit Mai

2009 im St. Kizito Hospital

Matany, wo er schon von Juli

1998 bis November 2003

Verwaltungsleiter war. Falls

jemand das Matany Krankenhaus

unterstützen

möchte, hier das Spendenkonto:

auch auf den Braunenberg gewandert,

haben das Aalbäumle

besucht, wo wir ein super-köstliches

Vesper hatten und sind auch

zum Kocherursprung, komplett

mit Kneipp-Bad. Die Kinder durften

dieses Jahr auch in Deutschland

die Fußballweltmeisterschaft

anschauen. Komplett mit

deutschen Fahnen, Kappen,

Schals und vielem mehr, die der

Opa und die Tante ihnen geschenkt

haben. Alles in allem mal

wieder ein schöner Urlaub und

ein netter Besuch bei der Familie.

Und zum Schluss wollen wir

noch viele Grüße an alle Verwandten

und Bekannten schicken

und auch allen ein gesegnetes

Weihnachtsfest und ein gesundes

neues Jahr wünschen.

Uschi und Dan Murphy

Andy & Melissa,Tim,

Christopher und Katie

ses Jahres wurde die zweite Kinderstation

mit zusätzlichen 64

Betten eingeweiht und mit Sicherheit

wird sich die Belegungsrate

für den nächsten Berechnungs-Zeitraum

verbessern.

Die Entbindungsstation, die lediglich

25 Betten hat, war die am

höchsten überbelegte Station.

Deshalb sind wir derzeit dabei, für

weitere 15 Betten einen Anbau zu

schaffen. Entbindungen hatten

wir nur 917 und deshalb wollen

wir durch eine einfache Maßnahme

versuchen, Mütter zu animieren,

ihre Kinder im Krankenhaus

zu gebären. Denn über 66 Prozent

der Entbindungen erfolgen ohne

ausgebildete Helferinnen. Somit

ist die Kinder- und Muttersterblichkeit

hoch. Jede Frau, die künftig

im Krankenhaus entbindet,

soll ein einfaches „Wasch-Set“ für

das Neugeborene erhalten. Ein

„Baby-Pack“ kostet zirka 5 Euro

und besteht aus einer Waschschüssel,

Seife, einem Badetuch

und etwas Salbe.

An Weihnachten feiern wir die

Geburt eines neugeborenen Kindes

– des Emanuel, Gott mit uns.

Durch ihn kam Licht in die Welt

und er hat sich uns als guter Hirte

vorgestellt, der sich um uns kümmert,

der uns beschützt und unserem

Leben Richtung gibt. Möge

Christus uns befähigen, dass wir

alle dazu beitragen, dass es heller,

friedlicher und freundlicher in der

Welt wird.

Euch allen im Ostalbkreis und

darüber hinaus, frohe und gesegnete

Weihnachten und viel Gutes

im neuen Jahr.

Br. Günther Nährich

Comboni-Missionare,

Kreissparkasse Ostalb,

BLZ 614 500 50,

Kto. Nr. 110 617 015.

Verwendungszweck:

Matany Hospital/Br. Günther

St. Kizito Hospital Matany

P.O. Box 46 Moroto,

Uganda

E-Mail:

gn@comboni.de

15 Rehe hinterm Haus

Weihnachten 2010 steht vor

der Tür und bei uns schneit

es. Es ist ein Winterwunderland.

Es ist leicht, das Weihnachtsgefühl

zu bekommen. Gestern

Nacht waren so 15 Rehe in unserem

Grundstück hinten am Haus.

Wir kommen kaum nach, die Vögel

zu füttern. Rote Cardinal-Vögel

sitzen am schneebedeckten

Tannenbaum, an so etwas Friedlichem

erfreut man sich.

Wir, mein Gatte und ich, kamen

gestern heim von einer Fahrt nach

Texas, wo wir unsere Tochter mit

Familie besucht haben. Wir waren

dort zum Erntedankfest, das

am 25. November war. Der zweijährige

Enkel hält einen auf Trab.

Im Oktober und November wa-

„Warten auf das

Christkind.“

Am Ende des Jahres danken wir Ihnen -

unseren Mitgliedern und Kunden - für Ihr

Vertrauen und Ihre Treue. Wir wünschen

Ihnen frohe Weihnachten und für das

neue Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg.

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

www.vrbank-aalen.de

ren wir in Seattle und Spokane

Washington, wo wir unsere drei

Söhne besuchten. Unsere Söhne

hoffen, dass wir nach Spokane

umziehen, die Tochter hofft, dass

wir nach Texas umziehen. Ich selber

möchte bleiben, wo ich bin,

das ist „mein Zuhause“. Mal sehen,

was die Zukunft bringt.

Euch allen frohe, friedliche

Weihnachten und alles erdenklich

Gute fürs neue Jahr, besonders

Gottes Segen und Frieden auf

Erden.

Seid gegrüßt von Erika Combs

Wir machen den Weg frei.

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Meine Bank!

Erika Combs

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Lakeville IN 46536

USA

Träume werden wahr

Wenn man die achtzig auf

dem Buckel hat, versucht

man, lang gehegte Pläne und

Wünsche zu erfüllen. Einer davon:

die Passionsspiele in Oberammergau

erleben. Die Eintrittskarte

wurde schon im vorigen

Jahr während meines Heimatbesuches

durch OVA Reisen reserviert.

Der Bus machte während

der Reise verschiedene Stopps,

um Reisende aufzunehmen, unter

anderem auch in Oberkochen.

Da meine Großeltern von dort

stammten, dachte ich, ob wohl

weitläufige Verwandte bei der

Reisegesellschaft dabei sein

könnten. Beim Abendessen stellte

sich im Lauf der Unterhaltung heraus,

dass mein Tischnachbar

mein Vetter zweiten Grades war,

den ich über 60 Jahre nicht mehr

gesehen habe. Welch eine Überraschung!

Der andere Wunsch, Hawaii

kennenzulernen, wurde durch

eine Kreuzfahrt zu den hawaiischen

Inseln erfüllt. Manche

der Inseln, wenn auch schön, sind

leider durch Tourismus kommerzialisiert.

Dafür sind die weniger

bekannten Inseln noch sehr unberührt

und die Naturschönheiten

sind unverändert erhalten. Lebende

Vulkane und den Sonnenuntergang

ins Meer von über 3000

Metern Höhe zu erleben, waren

die Höhepunkte dieser Reise.

Wie schon in früheren Jahren

konnte ich mich an „Aalen City

blüht“ erfreuen. Die „Härtsfeldschättere“

am Bahnhof gefiel mir

besonders gut, zumal mein Bruder

Franz ein Modell dieser Lokomotive

gebaut hat, das er kurz vor

seinem Tod im September vollendete.

So brachte 2010 Freud und Leid

mit sich. Man wünscht sich noch

weiterhin gute Gesundheit. Global

hofft man auf Verbesserung

der wirtschaftlichen Lage und

Frieden zwischen allen Nationen.

In diesem Sinne wünsche ich allen

in der alten Heimat gesegnete

und frohe Weihnachten und alles

Gute fürs neue Jahr.

Aloisia Foote geb. Mahler

546 Kime Ave.

West Islip, N.Y. 11795

E-Mail:

aloisiafoote@juno.com

Aloisia Foote geb. Mahler war in diesem Jahr in Oberammergau.


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 14

Finanzielle Probleme

Der Anfang war damals

schwer: Für uns fast unvorstellbar

gab es keinen Strom, kein

Wasser, kein Telefon, aber viel Armut,

Not und Elend. Unterstützt

durch meine Heimatgemeinde

Neuler, mehrere Priester und viele

Freunde, wurde in Ecuador viel

geleistet und viel für die Menschen

aufgebaut und gelebt. Leider

sind viele von denen, die mich

persönlich gekannt und unterstützt

haben, gestorben, so dass

mir für die Linderung vieler Probleme

in letzter Zeit die notwendige

finanzielle Unterstützung

aus der Heimat fehlt.

Meine besondere Liebe und

Hingabe gehört den Kindern und

Jugendlichen. Für diese habe ich

eine wohltätige Stiftung gegründet,

die ich auch leite. Wir haben

120 Jugendliche und Kinder zu

betreuen. Es kommen Kinder zu

uns, die zeitweise nicht in ihrer eigenen

Familie sein können, weil

sie dringend Schutz brauchen.

Ausgesetzte Babys, gefunden in

Abfalltonnen oder in einem Hausportal,

Kleinkinder, von der Mutter

verlassen, Geschwistergruppen,

deren Eltern im Gefängnis

sind, Straßenkinder, die es vorgezogen

haben, dort zu wohnen, um

dem Elend in der Familie zu entrinnen.

Kinder, die von der Stiefmutter

oder dem Stiefvater ge-

Ein frohes Weihnachtsfest

und viel Glück im Jahre 2011.

Heizung – Sanitär

Lüftung – Klima

73431 Aalen · Röntgenstraße 29

Telefon (0 73 61) 4 12 36 · Fax (0 73 61) 4 12 10

hasst und misshandelt wurden,

kleine „Drogenschnüffler“ von

den Straßenecken, Mädchen, die

vergewaltigt wurden, Mädchen,

denen es gelungen ist, aus der

Prostitution zu fliehen, Jugendliche,

die nie eine Schule besucht

haben – alle kommen sie zu uns.

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt

dessen, was in den letzten

20 Jahren ein Inhalt der Mission

gewesen ist. Diese Arbeit und dieser

Einsatz ist nie einfach gewesen

und hat uns selbst eine große Portion

von Mitleiden gebracht. Leiden

deshalb, da wir Kinder verletzt,

geschlagen, angebunden,

ausgebeutet oder vergewaltigt gesehen

haben, körperlich oder psychisch.

Und es gehört auch der

Schmerz dazu, dass wir nicht allen

Kindern helfen können. Nur

mit viel Liebe, Geduld, Worten

Zeit und Gnade kann vieles heilen

und besser werden. Wir leiden

auch, weil die staatliche Unterstützung

seit drei Monaten ausgeblieben

ist und so haben wir große

finanzielle Schwierigkeiten. Wir

wissen, dass die Not in der Welt

groß ist, dass es oft ums Überleben

geht, aber unsere Kinder bitten

um ihre Hilfe.

So wünsche ich Ihnen, liebe

SchwäPo-Leser, Feliz Navidad sowie

Gottes Segen im neuen Jahr.

Irmgard Isabel Dietrich

Die Neulermerin Irmgard Dietrich betreut Kinder und Jugendliche in

Ecuador.

ECUADOR

Irmgard Isabel Dietrich

Nach dem Abschluss von

drei Berufsausbildungen zur

Industriekauffrau, Katechetin

und Familienpflegerin,

ging Helga Schranz 1973 als

Laienmissionarin in eines

der ärmsten Gebiete von

Ecuador, Südamerika. Dort

wollte sie Künderin der Liebe

und des Reiches Gottes sein

und durch ihre Arbeit und

ihr Leben ihren Teil für „eine

bessere, für eine gerechtere

Welt“ beitragen.

Ihren Brief beendet sie mit:

In Liebe und Dankbarkeit

Irmgard Isabel Dietrich,

Ecuador

Spendenkonto:

Katholische Kirchenpflege

Neuler,

Kreissparkasse Ostalb

Konto-Nr.: 110 029 500

BLZ: 614 500 50

��������������������������




Ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein

friedvolles neues Jahr wünscht Ihnen








Bädertechnik

Heizungstechnik

Solaranlagen

Bauflaschnerei

Klimaanlagen






Kolpingstr. 19 • 73453 Abtsgmünd �



Tel. (0 73 66) 42 91 und 01 75 4 17 77 30

Fax (0 73 66) 25 80





Wir danken Ihnen




für das entgegengebrachte Vertrauen


��������������������������

Hektik ist in Mexiko fast ein Fremdwort

Viele Grüße an meine Familie,

Verwandten, Bekannten und

Freunde aufs Härtsfeld nach Elchingen.

Bereits seit August 2010

lebe ich in einer Vorstadt der Millionenstadt

Mexico City und leiste

hier weltkirchlichen Friedensdienst

(WFD). Noch bis Ende August

2011 lebe und arbeite ich

hier. Bis jetzt ist es eine tolle und

erfahrungsreiche Zeit, die hoffentlich

so bleibt.

Die ersten drei Wochen verbrachte

ich mit vier weiteren

WFDlern in der berühmten

Sprachschulstadt Cuernavaca.

Dort lernten wir natürlich vor allem

Spanisch, aber auch viel über

die Kultur, das Land und die Stadt

Mexiko City. Mittlerweile lebe ich

bei meiner sechsköpfigen Gastfamilie.

Alle sind sehr nett und zuvorkommend.

Sie haben mich

freundlich aufgenommen und

kümmern sich um mich. Ich bin

sogar schon Onkel geworden.

Einmal in der Woche fahre ich

mit zwei Männern in einen größeren

Supermarkt, um Lebensmittel

zu kaufen. Diese werden an kleinere

Kirchen in meiner Gemeinde

verteilt. Dort werden Sie dann zu

günstigen Preisen an sozial

schwache Familien verkauft, ein

mobiler Tafelladen, sozusagen.

Ich arbeite überall mit, wo je-

Das neue Jahr fing an, wie das

alte ausklang, voll „doom

and gloom“, also Finanzkrisen,

politischen Unsicherheiten und

weltumwälzenden Veränderungen

jeglicher Art. Dann kam die

große Überraschung des Wahlergebnisses

und eine britische Koalition,

die erste seit dem Zweiten

Weltkrieg. Ob das wohl gut geht?

Die Zweifler wurden viel in die

deutsche Richtung gewiesen.

Schaut doch, wie es die Deutschen

hinbringen. Wenn die’s

schaffen, schaffen wir’s auch.

Und bis jetzt haben sich die Koalitionspartner

auch noch nicht

total zerstritten. Aber, so meinen

die Pessimisten, das sei nur eine

Frage der Zeit. Im Moment – und

für die nächsten Monate – haben

wir in Großbritannien natürlich

ganz andere Sachen, die Vorrang

haben. Ja, richtig, die Sache mit

Will und Kate und deren Hochzeit

am 29. April 2011.

Man reibt sich den Kopf, ob man

sich nicht lieber bescheiden und

genügsam verhalten sollte, der

Wirtschaftslage entsprechend,

oder ob Prunk und Glanz gewinnen

werden. Ich nehme an, das

Letztere. So werden Pläne für ein

glänzendes Frühjahr 2011 geschmiedet

und man vergisst, wenigstens

ein bisschen, die Sorgen

der Gegenwart.

Für uns gab es ähnliche Überraschungen

wie für die Königin. Unsere

Tochter verlobte sich – auch

im Urlaub. Sie und Boyfriend Tim

machten Urlaub im Allgäu und er

machte den Antrag auf dem Nebelhorn.

Sie ließ ihn zappeln, bis

die Gondel unten ankam, bevor

sie „Ja“ sagte und – wie Will und

Kate – werden sie auch heiraten,

im neuen Jahr. Zum Glück schlossen

sie Prunk und Glanz von vorneherein

aus und wir freuen uns

Wir wünschen unseren Geschäftsfreunden

und Bekannten frohe Weihnachten

und ein gutes neues Jahr.

Rollladen

Markisen

Jalousien

Klappläden

73433 Aalen-Oberalfingen

Lohwiesenweg 1

Telefon 0 73 61/5 94-2 00

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Mexico City für ein Jahr – hier macht der Elchinger Philipp Mettmann weltkirchlichen Friedensdienst

(WFD).

mand gebraucht wird. Mehr oder

weniger bin ich so was wie der

„Hausmeister“. Momentan wird

eine neue Kirche gebaut, bei der

ich natürlich auch kräftig mithelfen

darf. Das Leben in Mexico

läuft ziemlich ruhig und gemütlich

ab. Man macht sich keinen

Ein Heiratsantrag auf dem Nebelhorn

Christa Kelly lebt mit ihrer Familie in England, bezeichnet das

„Schwobaländle“ aber immer noch als ihr „Daheim“.

auf ein gemütliches Fest auf dem

Land, umgeben von Schafen und

Kühen.

Dann kam eine weitere Überraschung,

diesmal von der Ostalb:

Eine Einladung zum 50sten Jubiläum

der Lehrzeitbeendigung.

Das gab weiteren Grund zum

Kopfkratzen. Wer kennt sich denn

noch nach 50 Jahren?

Wenige Jahre nach der Lehre

verließ ich mein geliebtes Schwabenland

und kann mir nicht vorstellen,

dass sich noch jemand an

mich erinnert und schon gar

nicht, mich wiedererkennt. Leider

konnte ich bei dem vielversprechenden

Ereignis nicht dabei

sein, bin jedoch sehr dankbar für

einen ausführlichen Bericht und

Fotos früherer Kollegen. Und, wie

erwartet, waren mir alle Gesichter

fremd.

Erst als ich die Namen mit den

Gesichtern verband, stiegen auf

einmal frische junge Geister auf

von damals. Aber nur bei 20 Prozent

der Mit-Stifte. So macht die

Ferne aus alten Bekannten Fremde.

Schade. Wobei ich noch sagen

Rollladen-Sturzkästen

Vertikal-Lamellen

Wintergartenbeschattung

Rolltore – Garagentore

Tel. (0 73 61) 8 80 97-0

Fax (0 73 61) 8 80 97-19

Stress oder gerät in Hektik. Hier

lautet das Motto: „Was du heute

nicht kannst besorgen, verschiebe

einfach auf morgen!“

Hiermit sende ich an alle, die

mich kennen und unterstützen,

besinnliche und schöne Weihnachtsfeiertage

und einen nicht

wollte, wie großartig unsere damalige

Lehre war und wie meine

englischen Arbeitgeber nicht aus

dem Staunen herauskamen, über

die Breite und Tiefe des Gelernten.

Es ist also bald 50 Jahre her, seit

ich auf dem Stuttgarter Bahnhof

in den Mitternachtszug an den

belgischen Hafen stieg und von

dort mit dem Bahnschiff nach Dover.

Genau dieser Bahnhof und

deren Weiterentwicklung ist es ja,

der Euch zurzeit so beschäftigt.

Ich hatte das Glück, den Debatten

und Schlichtungen dank neuer

Technik zuzuhören und bin

sehr stolz auf meine deutschen

Landsmänner und Frauen, die so

tapfer ihre Meinungen vertraten.

Es tut richtig gut, familiäre Stimmen

zu hören, auch wenn sie zu

einer anderen Generation gehören,

außer natürlich der des

Schlichters selbst. Der ganze Prozess

erinnerte mich an den Eurotunnel,

der erst nach mehreren

Fehlanfängen und Mordsproblemen

fertig gebaut wurde. Ich hoffe,

dass ich den neuen Stuttgarter

2011

allzu wilden Rutsch ins neue Jahr

2011.

Gruß Philipp Mettmann

� Eindrücke und Bilder von Philipp

Mettman gibt es auf seiner

Homepage unter www.mexiko.bolsinger.org.

Bahnhof noch erlebe und freue

mich auf das schmerzhaft erstandene

Ergebnis.

Die Vorbereitungen auf Weihnachten

laufen auch bei uns auf

Hochtouren. Die Läden sind

proppevoll mit Leuten, die nach

interessanten und wertvollen Geschenken

suchen, oder, wenn ihnen

nichts einfällt, Gutscheine

kaufen, um am Weihnachtstag

nicht leer dazustehen. Kinder stehen

vor Father Christmas‘s Grotte

Schlange. An Straßenecken spielen

Musikkapellen, einsame Gitarristen,

die Heilsarmee oder singende

Schotten oder Iren. Lieder,

die von Heimweh erzählen und

die ihre Stimmen zittern lassen.

Ja, es ist Weihnachten, wo es daheim

am schönsten ist. Sogar

nach bald 50 Jahren in der Fremde

ertappe ich mich noch manchmal,

das Schwobaländle mein Daheim

zu nennen.

Allen Verwandten und Bekannten

daheim wünsche ich ein ganz

besinnliches Weihnachten, ein

gutes und gesundes neues Jahr

und einen außergewöhnlichen

Grund zum Feiern!

Christa Kelly mit Familie

GROSSBRITANNIEN

Christa Kelly

Christa Kelly lebt mit ihrer

Familie in England.

Und im nächsten Jahr

steht nicht nur die Hochzeit

des englischen

Thronfolgers an, auch

ihre Tochter will im kommenden

Jahr heiraten.

E-Mail:

cms.kelly

@btinternet.com


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 15

Ein Acht-Kilo-Truthahn zu Erntedank

Seit Ende Oktober lebe ich in

den USA, genauer gesagt in

Lincroft, New Jersey, etwa eine

Stunde südlich von New York. Ich

bin hier für ein sechsmonatiges

Praktikum bei den Alcatel-Lucent

Bell Labs, einer renommierten

Forschungseinrichtung. Ich wohne

in einem kleinen Ort am Wald,

nur wenige Autominuten vom Arbeitsplatz

entfernt bei einem älteren

Ehepaar, bei denen noch zwei

Italienerinnen wohnen beziehungsweise

gewohnt haben. Ein

eigenes Auto ist hier jedoch

Pflicht. Abgesehen von meinen

Hausstrecken wäre ich ohne Navi

absolut aufgeschmissen.

Einen echten Kulturschock habe

ich hier nicht erlebt – sicherlich

auch wegen meiner beiden europäischen

Mitbewohnerinnen und

meines doch sehr internationalen

Arbeitgebers, bei dem ich nicht

nur mit Amerikanern, sondern

auch Kollegen aus Spanien, Indien,

China, aber auch mit Österreichern

und Deutschen arbeite.

Die Nähe zu New York macht

sich natürlich auch in meiner

Ausflugsplanung bemerkbar und

so war ich dort schon mehrmals.

Interessant zu verfolgen war vor

allem, wie sich die Stadt immer

weiter verändert, umso mehr es

auf Weihnachten zugeht: Die Eisbahnen

und Verkaufsbuden im

Central Park und Bryant Park

wurden schon Ende Oktober aufgebaut,

die Weihnachtsbeleuchtung

kommt Stück für Stück und

der berühmte Weihnachtsbaum

am Rockefeller Center wurde feierlich

mit einer Lighting Ceremony

beleuchtet.

Neben New York ist das zweite

große Highlight die Umgebung:

Vom Bear Mountain State Park

kann man am Hudson River entlang

bis zur New Yorker Skyline

sehen. Im Indian Summer, der

dieses Jahr leider unüblich früh zu

Ende ging, mit den teilweise weinrot

gefärbten Blättern der Bäume

– das war ein herrlicher Anblick

und schon die Autofahrt dorthin

ist ein Erlebnis. Auch von der Atlantikküste

kann man die Skyline

von der „City“ ausmachen. Von

den schönen Sandstränden hat

Liebe Grüße an die Oma

Ursprünglich kommt Sabine

Shannon, geborene Hauber,

aus Dehlingen. Sie kennt die jährlichen

Artikel der „Weihnachtsgrüße

aus aller Welt“ und freut sich,

dieses Jahr ebenfalls einen Artikel

beitragen zu können:

Ich bin dieses Jahr nach Florida,

USA, ausgewandert. Dort habe ich

meine große Liebe Patrick geheiratet.

Wir leben direkt am Strand und

Sabine mit ihrem Mann Patrick

am Strand in Florida, USA.

Wir wünschen unseren Kunden

ein frohes Weihnachtsfest

und ein glückliches

neues Jahr!

genießen die Sonne und das Leben.

Meine Eltern, Geschwister und

Verwandten wohnen noch in Dehlingen.

Mein Bruder ist glücklich

mit einer Thailänderin verheiratet

und hat zwei wundervolle Kinder.

Meine Schwester ist seit einigen

Jahren mit einem tollen Spanier

zusammen. Meine Familie ist sozusagen

‘multikulti’.

Wir wünschen meiner ganzen

Familie und allen Verwandten, sowie

Freunden und Bekannten, sowie

allen Leserinnen und Lesern

wunderschöne Weihnachten und

ein erfolgreiches neues Jahr.

Ganz besonders möchten wir

meine Dehlinger Oma grüßen, die

am 2. Dezember 90 Jahre alt wurde.

Sie ist eine bemerkenswerte

und ganz tolle Oma und wir sind

alle ganz stolz und glücklich, dass

wir sie haben. Ihr wünschen wir

weiterhin viel Gesundheit und ein

recht langes Leben. Wir lieben

Dich Oma!

Merry Christmas and a Prosperous

New Year!

Sabine Shannon

E-Mail:

Sabine-Hauber@web.de

73479 Ellwangen, Industriegebiet Neunheim

Dr.-Adolf-Schneider-Straße 23, Tel. 0 79 61/9 10 20, Fax 91 02 22

Stefan Wolf lebt für sechs Monate in den USA, genauer gesagt in Lincroft,

New Jersey, etwa eine Stunde südlich von New York.

man einen wunderbaren Blick auf

das Empire State Building und die

umgebenden Skyscrapers.

Zu Thanksgiving war ich hier bei

der Familie eingeladen und konnte

so ein echtes amerikanisches

Familienfest miterleben. Natürlich

gab es auch den obligatorischen

Acht-Kilo-Turkey, von dem

wir auch noch mehrere Tage später

essen konnten, mit Füllung

und Sweet Potatoes. Wirklich sehr

lecker.

Anfang Dezember war ich beim

American Football im New Meadowlands

Stadium der New York

Giants – das Stadion steht ironischerweise

aber in New Jersey –

zum Derby gegen die Washington

Redskins. Die Atmosphäre im Stadion,

das über 80 000 Personen

fasst, war gigantisch und der Sieg

der Heimmannschaft sorgte natürlich

für gute Stimmung bei den

Fans. Die fünf Stunden im Stadion

bei Temperaturen um den Gefrierpunkt

und Wind waren dann

aber auch genug.

Weihnachten ohne die Familie

zu verbringen, wird sicherlich

eine seltsame Erfahrung werden.

Auch weil vorweihnachtliche

Stimmung hier leider nicht aufkommt:

Ich wohne bei einer jüdischen

Familie und so spielen

Weihnachten oder Weihnachtsvorbereitungen

keine Rolle. Ich

sehe nur die typisch amerikanisch

farbenreich geschmückten Bäu-

me und Häuser der Nachbarschaft.

Die freien Tage werde ich

jedoch nutzen, um Freunde in

Colorado zu besuchen und ein

paar Tage in den Rocky Mountains

Ski zu fahren.

Ich wünsche allen ein frohes

Weihnachtsfest, schöne Feiertage

und einen guten Rutsch ins neue

Jahr.

Viele liebe Grüße an meine ganze

Familie, alle Freunde, die Volleyballer

der DJK Aalen, die Betreuer

der ZBM A1 und alle anderen.

Stefan Wolf

VEREINIGTE STAATEN

Stefan Wolf

Stefan Wolf lebt für sechs

Monate in in Lincroft,

New Jersey, etwa eine

Stunde südlich von New

York. Dort absolviert er

ein Praktikum bei den Alcatel-Lucent

Bell Labs, einem

renommierten Forschungsinstitut.

Weihnachten verbringt er

nun ohne die Familie bei

einer jüdischen Familie.

Er zeigt sich beeindruckt

von der Art, wie Amerikaner

ihre Häuser schmücken.

E-Mail:

mail@stefan-wolf.com

Heute ist Nikolaustag, aber

Weihnachten steht schon

bald vor der Tür. Allen lieben

Freunden und Bekannten wünschen

wir die allerschönsten und

gesegnete Weihnachten mit vielen

treuen Freunden, schönen Erinnerungen

und einer vergnügten

Zukunft.

Meine liebe Freundin Karin ist

nun auch „heimgegangen“ im

Frühjahr. Es tut uns wahnsinnig

leid, aber nun muss sie nicht

mehr leiden. Sie hat mich nach

den vielen Jahren durch die

Weihnachtsgrüße“ der Schwäbische

Post wiedergefunden und

2002 hatte ich die Gelegenheit, sie

nach 50 Jahren nochmal in Oberkochen

zu besuchen. Sie hat mir

oft geschrieben mit netten Karten,

auch zu Weihnachten ein kleines

Päckchen geschickt, wofür die Enkelkinder

kleine Strohsternchen

gebastelt haben. Karin hat so

schön gemalt. Einmal bekam ich

ein herrliches Foto von ihrem

Sonnenblumenbild. Ich hoffe

nun, dass diese sie auch begleitet

haben, für immer Sonnenschein.

Ich wünsche so sehr, dass die Familie

Gottes Segen reichlich er-

Die Hirschbrauerei Heubach wünscht

ihren Kunden und Freunden schöne

Weihnachtsfeiertage und neben

einem gesunden und erfolgreichen

auch ein erfrischendes

Jahr 2011.

Eine Träne für Aalen, die bleibt

In Südafrika kann man die ganze

Welt in einem Land finden –

wir haben Gebirge, Wüsten, Wälder

und sind von allen Seiten her

vom Meer umgeben.

Nach 27 Jahren im Land sind wir

ja beinahe Südafrikaner. Aber

nach wie vor bleibt Aalen meine

Heimat, während meine liebe

Frau Brigitte, auch Aalenerin, sich

hier vollkommen zu Hause fühlt.

Sie liebt Südafrika sehr und sie

würde sich schwer tun, wenn sie

das Land verlassen müsste. Es ist

auch zu verstehen, denn jedes

Mal, wenn sie auf Urlaub war in

Old Germany, hat es die meiste

Zeit geregnet.

Nach all den Jahren hier schätzt

sie unser wunderbares Klima und

unseren Sonnenschein noch immer.

Trotz meines Mottos: „Wo

viel Sonne ist, ist auch viel Schatten.“

Südafrika ist einfach ein

herrliches Land mit vielen drastischen

Ereignissen und Gegensätzen.

Man muss dafür gemacht

sein oder nicht.

Ich habe immer noch ein paar

Tränen übrig für mein Aalen und

den Pelzwasen, wo ich aufgewachsen

bin. Auch die SchwäPo,

bei der ich gelernt habe, liegt mir

noch sehr am Herzen. Dank der

neuen Technik, sei es Internet

oder – noch besser – Skype, bin

ich immer auf dem Laufenden,

was die Geschehnisse der alten

Heimat betrifft. Gerade ist es 10

Uhr am Morgen und wir haben

jetzt schon 33 Grad im Schatten –

und das am 29. November. Es ist

äußerst warm dieses Jahr und wir

leiden unter einer großen Trockenheit,

obwohl in unseren Gefilden

Regensaison ist.

Vor 30 Jahren war ich das erste

Mal im Urlaub in Südafrika und

da war es genauso heiß und es gab

keinen Regen. Der Krüger-Nationalpark

war bald ausgebrannt

und eine Wüste. Letztes Jahr um

diese Zeit hatten wir 267 mm Regen,

dieses Jahr bisher nur 21 mm.

Trotzdem haben wir damals, oder

besser gesagt ich, beschlossen,

dass Südafrika unsere Wahlheimat

sein könnte.

Zum Glück haben wir 1985 in einen

Brunnen investiert. Unser

Ein elektrischer Rollstuhl macht vieles leichter

Heidi Proehl hat mit ihrer Mutti Annemarie und ihrer Schwester Hannelore

im September im Hotel gemeinsam Geburtstag gefeiert.

hält. Wir beten auch innig für die

Kinder und Enkelkinder. Auch

Gertrud möchte ich auf diesem

Wege viele Umarmungen überreichen.

Ich denke viel an Dich

und Thomas. Ich hab euch lieb in

Gedanken – und nicht vergessen.

Meiner Mutti geht es so weit

auch gut. Ich bin froh, dass ich sie

noch habe, im März wird sie 90.

Wir waren wieder in Florida im

Frühjahr und haben dort viele ihrer

Freunde besucht. Ja die leben

alle noch, das ist wirklich gut! Wir

haben im Juni ein behindertengerechten

Van gekauft mit automa-

Hubert Schäffler lebt mit seiner Frau und der Familie in Südafrika.

Garten ist nun trotz Trockenheit

grün und alles blüht. Das ist nicht

überall so, bei meinem Sohn Philipp,

der in Johannesburg wohnt,

regnet es bald jede Nacht – und

das nur 100 km von Hammanskraal

entfernt.

Als wir 1983 ausgewandert sind,

habe ich für die größte Zeitung

Afrikas gearbeitet, die eine Auflage

von 250 000 hat. Damals war es

auch so trocken. Die riesigen

Staudämme waren nur etwa zu 40

Prozent voll. In den Kirchen wurde

jeden Sonntag für Regen gebetet.

Und ich habe damals in meiner

Ignoranz gesagt, dass es immer

regnen könne – aber bitte

nicht am Wochenende. Inzwischen

freuen wir uns auf jeden

Tropfen, sei es Samstag oder

Sonntag oder wann auch immer.

Denn Afrika braucht das gute

Nass von oben.

Unserer Kinder sind inzwischen

erwachsen und haben das Elternhaus

verlassen. Beide haben Tourismus

an der Universität von Pretoria

studiert. Unser Sohn Jörg arbeitet

in Abu Dhabi, hat aber seinen

Wohnsitz in Kapstadt, während

unser Sohn Philipp in Johannesburg

lebt.

Die Weltmeisterschaft ist ja trotz

allen Unkenrufen äußerst gut verlaufen.

Trotzdem hätte Sepp Blatter

sich ein reicheres Land für den

tollen Anlass aussuchen können.

Die großen, neuen Stadions sind

meistens leer und müssen unterhalten

werden. Meiner Meinung

tischer Rampe und einen Elektrorollstuhl,

der vorn am Passagiersitz

einhakt. Das macht es etwas

leichter, nach draußen zu gehen.

Meine Schwester kam zu Besuch

zu unserem gemeinsamen

Geburtstag, da haben wir uns fotografiert.

Die Augen meiner Mutti

haben so geleuchtet. Familie ist

einfach immer das Allerbeste.

In diesem Sinne sende ich liebe

Umarmungen an alle, die uns

kennen. Und wer uns schreiben

will – wir haben E-Mail.

Lieben Gruß und alles Gute von

Heidi und Mutti Annemarie

Wir wünschen unseren Kunden

frohe Weihnachten und ein

glückliches neues Jahr 2011.

nach hätten die Milliarden besser

investiert werden können.

Meine liebe Frau Brigitte arbeitet

nach wie vor fleißig bei ihrer

geliebten Universität von Pretoria.

Wir haben hier in Hammanskraal

einen Satelit-Campus für

Konferenzen und verschiedene

Entwicklungs-Studiengänge. Ich

sorge mich um das Haus, habe ein

Gewächshaus, mache Wurst, backe

Briegl nach alter Sitte meiner

Großmutter. Auch vielen Dank an

Siegfried Staiger.

Die besten Grüße an unsere Familie,

Freunde und Bekannte, die

meine liebe Frau so gastfreundlich

aufgenommen haben bei ihrem

letzten Besuch im August.

SÜDAFRIKA

Hubert Schäffler

Seit 27 Jahren lebt Hubert

Schäffler mit seiner Frau

in Südafrika. Nach einem

Computer-Crash hat Hubert

Schäffler leider fast

alle seine Kontakte verloren.

Mit den Weihnachtgrüßen

aus aller Welt schickt

er die besten Weihnachtswünsche

an alle

Aalener und ein „gutes

neues Jahr“ aus seiner

Wahlheimat Südafrika.

E-Mail:

hubertschaffler

@gmail.com

VEREINIGTE STAATEN

Heidi Proehl

Schon seit vielen Jahren

lässt Heidi Proehl in den

Weihnachtsgrüßen aus

aller Welt die Leserinnen

und Leser teilhaben an ihrem

Leben und dem ihrer

Mutti Annemarie. Auch in

diesem Jahr haben uns

ihre Grüße erreicht. Sie

bedauert es sehr, dass

ihre liebe Freundin Karin

im Frühjahr verstorben

ist. Heidi erzählt aber

auch, dass sie sich heuer

einen elektrischen Rollstuhl

und ein behindertengerechtes

Fahrzeug

gekauft haben und so

Mutti Annemarie wieder

mobiler geworden ist.

Heidi Proehl

PO Box 1641

Walnut, California 91788

USA

E-Mail:

heidiproehl@earthlink.net

Richard Gaugler und Herbert Hintz

Lindenstraße 37 – 73479 Ellwangen/Jagst

Tel.: 0 79 61 / 92 49 16-0 · Fax: 92 49 16-50 · info@esw-klima.de


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 16

Tropische Gewächse und Hitze gehören zu Weihnachten in Brasilien

Nun sind es bereits fast 16 Jahre,

seit ich meine alte Heimat

Bopfingen verlassen habe, um beruflich

eine neue Stellung hier in

Brasilien, genauer gesagt in São

Paulo, anzutreten. Nach anfänglicher

Beratertätigkeit wurde ich

rasch zum Technischen Projektleiter

bestellt. Viele Dienstreisen,

nicht nur hier in Südamerika, sondern

auf allen fünf Kontinenten,

sind Teil dieser Aufgabe. Ich bin

viel unterwegs und wenig zu Hause

– habe einen hoch interessanten,

niemals langweiligen, aber

stressigen Beruf. Und immer wieder

komme ich glücklicherweise so

sporadisch auch beruflich in meine

alte Heimat auf der Ostalb.

Große Änderungen gab es damals

im Januar 1995 in meinem

Leben. Die Umstellung vom Leben

in einem kleinen Städtchen auf der

Schwäbischen Alb hinein in den

Großstadtdschungel der Millionenmetropole

Südamerikas,

schlechthin mit all ihren Problemen

wie Armut, Kriminalität, das

Miteinanderleben der verschiedensten

Ethnien, permanentes

Verkehrschaos und so weiter. Am

Anfang eine nicht einfache Sache.

Für meine seitherigen Hobbys und

Ehrenämter war kein Raum und

keine Zeit mehr da, zu viele neue

Eindrücke sowie das Sprachstudium

waren zu bewältigen.

Und als ich im Januar ‘95 zu neuen

Zielen aufbrach, war ich Junggeselle.

Des Alleinseins schnell

müde habe ich im Januar 1997

meine Jurema, eine Brasilianerin,

geheiratet. Sie war Witwe und

brachte vier Kinder mit in die Ehe

ein, die ich adoptierte. Im September

1998 wurde unser Enkel Anto-

Herzliche Grüße aus Pennsylvania,

USA, sendet Kerstin

Otte geborene Hollmann und Familie.

In ihrer E-Mail schreibt sie:

Viele schöne Erinnerungen habe

ich von meiner Kinder- und Jugendzeit

in Unterrombach, von

der Uhland-Realschule, die ich besucht

habe, und der Zeit mit der

Jugend-Stadtkapelle Aalen.

Ein Stellenangebot auf einem

landwirtschaftlichen Betrieb mit

interessanten Perspektiven hat

uns über den großen Teich gelockt.

Leider wurde diese Farm

2006 geschlossen, so dass mein

Mann Thomas sich nach einer

neuen Karrieremöglichkeit umsehen

musste. Er konnte den Lkw-

Schein erwerben und arbeitet sich

mehr und mehr in seiner neuen

Tätigkeit eines großen Logistikund

Speditionsunternehmens hinein.

Wir sind auch sehr zufrieden

und bereuen diese Entscheidung,

in die USA zu gehen, auf keinen

Fall.

Die Bildungs-und Berufsmöglichkeiten

für unsere Kinder Kevin,

Melanie, Jerome und Benjamin

sind einfach sehr groß. Mit dem

Autoweihnacht

Vier Kerzen brennen.

Schalten Sie einen Gang zurück.

Drosseln Sie das Tempo und

genießen Sie die festliche Zeit.

Frohe Weihnachten und eine

gute Fahrt in 2011 wünschen

Ihre Partner für Volkswagen und Audi.

BAG – Autohandelsgesellschaft mbH

Bopfingen

Auto Wagenblast

Aalen · Oberkochen · Westhausen

nio geboren und im September

2002 Enkelin Nicole. Was ich noch

erwähnen möchte, ist der hohe

Stellenwert der Familie, den dieselbe

in Brasilien genießt. Viele

Brasilianer wohnen nicht selten

mit drei oder vier Generationen

unter einem Dach. So ist es auch

ganz normal, dass meine Schwiegermutter

als auch die erwachsenen

Kinder samt Enkeln bei uns

im Hause leben.

Weihnachten beziehungsweise

Natal, wie es auf portugiesisch

heißt, zu feiern, unterscheidet sich

von dem, wie es die Deutschen feiern.

Der größte Unterschied besteht

in der Jahreszeit. Brasilien

liegt auf der Erdsüdhalbkugel und

damit sind wir jetzt im Hochsommer.

In São Paulo hat es somit

Temperaturen um die 30 °C, meist

begleitet von kurzen tropenartigen

Gewitterregen. Man stelle sich also

vor, bei dieser Hitze sitzt ein riesiger

Weihnachtsmann in Form einer

aufgeblasenen Riesengummipuppe

auf dem Dach eines Shoppingcenters,

wo er in Deutschland

durch den Schnee stampft oder

Schlitten fährt. Die Weihnachtsbäume

sind keine Tannen oder

Fichten – falls keine künstlichen –

sondern irgendwelche tropischen

Gewächse, mit exotischem Weihnachtsschmuck

behängt. Für

Schnee sorgen hier höchstens

Wattebällchen und Schneemänner

gibt es nur als aufblasbare

Puppen. Diese krassen Unterschiede

fallen einem besonders in

den ersten Jahren auf, aber man

gewöhnt sich rasch an die hiesigen

Umstände.

Es gibt keine vergleichbare Vorweihnachtszeit

wie den deutschen

Kinder sind Teil der neuen Heimat

Kerstin Otte, geborene Hollmann, lebt mit ihrer Familie in Pennsylvania

in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Alltag und seinen Herausforderungen

muss man überall in der Welt

fertig werden. Unsere Kinder sind

ein Teil unserer neuen Heimat geworden

und wollen auch hier bleiben.

Wir pflegen unsere Muttersprache

und die deutsche Kultur in

unserem Haushalt weiterhin. Es ist

nicht verwunderlich, warum viele

Deutsche hier ansässig geworden

sind, vieles erinnert uns auch an

Süddeutschland.

An diesen Tagen und zum Jahreswechsel

gehen unsere Gedan-

Die Familie Sonnberger bekommt Besuch von der Compania de Folia

de Reis – deren Fahne spielt eine wichtige Rolle.

Advent mit Adventskranz, Besinnlichkeit,

Plätzlesbacken oder Bastelabenden

für den Weihnachtsschmuck.

Weihnachts- oder

Christkindlesmärkte sind unbekannt.

Die Hauptfigur ist Papai

Noel – der Weihnachtsmann, der

in großer Zahl und in den verschiedensten

Versionen in den

Shopping- und Supermärkten anzutreffen

ist.

Die Vorweihnachtszeit ist eigentlich

die geschäftigste und hektischste

Zeit im Jahr, auch weil gerade

jetzt die Tage am längsten

sind. Das Weihnachtsfest, wie wir

es zu Hause begehen, ist eine

Open-Air-Party und wird im größeren

Freundes- und Familienkreis

begangen. Das Ganze beginnt

am „Vespera do Natal“, dem

Heiligabend. Man spricht sich vorher

ab und jeder bringt dann etwas

Gutes zum Essen und Trinken

mit. Nach zweiundzwanzig Uhr

ken und Grüße an Aalen und das

schöne Schwabenland und auch

an meine Schwiegereltern, die bei

Ingolstadt leben. Herzlichen Dank

an die SchwäPo-Redaktion für diesen

schönen Gruß-Dienst. Gesegnetes

Weihnachtsfest und die besten

Wünsche an meine Eltern,

Oma, Familie und Freunde und

Bekannte.

Herzlichst, Ihre Kerstin Otte

E-Mail:

otte_team2@yahoo.com

110 Liter Wein gären in den Fässern

Hallo ins Schwabenland. Das

vergangene Jahr war hervorragend

für mich und ich hoffe

dasselbe für euch alle in der alten

Heimat. Lasst uns dankbar sein.

Es begann mit dem Besuch von

zwei Jagdkollegen aus Deutschland.

Mein Klassenkamerad Josef

Siller erlegte einen kapitalen

Weißwedelhirsch – der beste seit

Jahren in Holmes county. Zwei

weitere blieben auf der Strecke,

guter Nachwuchs wurde geschont.

Im März war ich für zehn Tage in

North Carolina zu Besuch, im Juni

besuchte ich Deutschland. Die

Woche in Österreich mit meinen

Schwestern Edith und Ulla und

Bruder Fritz war eine sehr schöne

Zeit. Die Zeit mit meiner Mutter

gab mir Gelegenheit, viele Erinnerungen

wieder zu erleben. Ein

Klassentreffen mit Spaziergang

und anschließendem Schinkenwurstvesper,

gestiftet von Hermann

Bölstler, war hervorragend.

Vielen Dank an Hans Kurz und

Marianne Hutter für das Organisieren

und dem Rest für die guten

Kuchen und Hilfe, um dieses Tref-

beginnt das nächtliche Festmahl,

das „Ceia de Natal“. Typische

Speisen sind Peru (Truthahn),

Chester oder Fiesta (brasilianische

Züchtungen eines größeren

Hähnchens), Pernil (eine Art

Schweinehaxe) oder Tender com

Abacaxi (Schweinehaxe geräuchert

mit Ananas). Garniert wird

das Ganze mit Früchten wie Bananen,

Trauben, Goiabas (Guaven),

Pfirsichen, Mangos, Melonen und

Honigmelonen. Gereicht werden

auch brasilianische Süßspeisen

wie „Creme de Papaya“ oder

„Mousse de Maracuja“ als Nachtisch.

Als Aperitif darf der Caipirinha

natürlich nicht fehlen. Der

deutsche Christstollen wird hierzulande

durch den Panettone ersetzt.

In den letzten Jahren bekommen

wir auch regelmäßig Besuch

von der Compania de Folia de

Reis, welche einer Sternsinger-

fen besonders zu machen. Es bleiben

sehr gute Erinnerungen, und

ich bin stolz auf die bestehende

Kameradschaft unserer Klasse.

Am letzten Sonntag im August

feierten wir unser Weinfest. Die

Ernte dieses Jahr war wieder gut.

Es gären 110 Liter. Und viele

Freunde hoffen auf Erfolg.

Im September habe ich Holz gemacht,

habe rote Cedern, Cypressen,

Sweet Gum und Wassertupelo

gefällt. Alles wurde hier in Bretter

und Balken gesägt und trocknet

jetzt schön gestapelt in meiner

offenen Scheuer.

Im Oktober war ich für elf Tage

in North Carolina. Mein Sohn Karl

ist mit seiner Familie in sein neu

gebautes Haus eingezogen. Dabei

konnte ich etwas Hilfe leisten.

Eine Stute hat Nachwuchs zur

Welt gebracht, so sind es wieder

fünf Pferdchen. Mein Hund und

meine zwei Katzen machen mir

viel Spaß. Die Wildäcker sind gut

besucht, und es macht viel Freude,

die Hirsche zu beobachten.

In unserer Politik gibt es endlich

wieder etwas Vernunft und in

zwei Jahren hoffen wir auf einen

gruppe ähnelt und die bei uns im

Hof ihre Zeremonie abhalten. Dieser

portugiesische Brauch eines religiösen

Festes kam im 18. Jahrhundert

nach Brasilien und wird

heutzutage besonders im Hinterland

noch fleißig gepflegt. Neben

dem Mestre, den drei Königen, gehören

auch Musiker mit einfachen

Instrumenten, Sänger sowie ein

Narr zur Gruppe. Und ganz wichtig:

Auch die Fahne darf nicht fehlen.

Nach Mitternacht dann findet

„amigo secreto“ statt, was so viel

wie „geheimer Freund“ bedeutet

und wie das Wichteln funktioniert.

Eigentlich eine gute Sache, welche

die Geschenkeflut einschränkt. Typische

brasilianische Geschenke

sind vor allem nützliche Sachen

sowie Kleidung, zum Beispiel

T-Shirts, Blusen, Bermudas, Baseballcaps,

Sportschuhe oder

Strandsandalen, aber auch Kosmetikartikel,

für die Kinder auch

Spielsachen. Und es wird immer

ziemlich spät, bis man ins Bett

kommt. Brasilianer sind eben

mehr Nachtmenschen.

Am 25. Dezember trifft man sich

wieder, um die normalerweise

noch reichlich vorhandenen Reste

zu vertilgen oder bei einem zünftigen

Churrasco, so nennt man hier

die typischen Grillfeste. Einen

zweiten Weihnachtsfeiertag gibt es

nicht, man geht normal zum Arbeiten,

falls man nicht gerade Jahresurlaub

hat, denn es ist Sommer

und der Januar ist der Ferienmonat

schlechthin und viele Brasilianer

gehen in den Urlaub, meistens

an die nahe gelegenen Strände.

Wir wünschen Ihnen allen ein

fröhliches und segensreiches

Pizza, Pasta und Gelato

Seit über drei Monaten mache

ich jetzt schon mein Auslandsjahr

in Italien – nahe der

Stadt Como. Und ich kann nur sagen,

dass so gut wie alle Vorurteile

über Italiener stimmen! Zumindest

90 Prozent; wie zum Beispiel,

dass Italiener mindestens drei

Mal in der Woche Pizza essen

oder dass es gefühlte 100 verschiedene

Café-Arten gibt. Oder,

dass die Busse nicht wie in

Deutschland im Zehn-Minuten-

Takt kommen, sondern 20 Minuten

lang im Drei-Minuten-Takt

und dann kommt eine Stunde erst

mal kein Bus.

Ein ganz normaler Tag in Italien

beginnt mit einem Glas Milch und

ein paar Cookies zum Eintunken.

Erstaunlicherweise meinte mein

Gastvater vor ein paar Tagen, dass

es typisch „Deutsch“ sei morgens

einen Café zu trinken.

Danach geht es in die Schule –

auch samstags. Zur italienischen

Schule oder zu meiner Klasse,

kann ich nur sagen, dass es „etwas“

chaotisch zugeht. Wahrscheinlich

liegt es aber auch daran,

dass nur vier Mädchen in

Lennart (vorne links) mit seinen Freunden.

meiner Klasse sind. Normalerweise

sieht die Verteilung genau anders

aus. Nach der Schule müssen

die meisten lernen, so dass tagsüber

nichts und abends nur selten

etwas unternommen wird. Zum

Glück gibt es in Como viele ande-

Die Jäger Klaus Dittus, Josef Siller und Uli Mast freuten sich über die

gemeinsame Zeit in Holmes County, Ohio (USA).

neuen Präsident.

Vielen Dank lieber Bruder Fritz,

Schwägerin Anneliese, Schwestern

Edith und Ulla für die liebe

Pflege unserer Mutter. Dir, liebe

Mutter, wünsche ich weiterhin

nur das Beste und Gottes Segen

für deinen Lebensabend. Ich danke

dir für deine Liebe, die du uns

Weihnachtsfest sowie einen guten

Rutsch verbunden mit den

besten Wünschen für ein gesundes,

erfolgreiches und vor allem

friedvolles Jahr 2011.

BRASILIEN

Anton Sonnberger

Anton Sonnberger, der

seit 1995 in São Paulo

lebt, sendet seinen

Freunden und Bekannten

herzliche Weihnachtsgrüße

aus dem

heißen Brasilien. Er feiert

dort ein etwas anderes

Weihnachtsfest. Es ist

ihm ein Anliegen, der

SchwäPo Dank zu sagen,

für diese tolle Möglichkeit,

den Lesern sowie

seinen Verwandten,

Freunden, alten Bekannten,

ehemaligen Schul-,

Studien und Arbeitskollegen

auf diese Art und

Weise weihnachtliche

Grüße zu übermitteln.

Besonders gefreut hat ihn

die Resonanz an Antworten,

die er dadurch in den

vergangenen Jahren bekommen

hat.

Anton Sonnberger

Rua Guadalajara

251 - Centro

07700-000 Caieiras

São Paulo

Brasil

Tel.: 0055 -11-8461-9943

E-Mail:

antonsonnberger

@terra.com.br

re Austauschschüler,

so dass Langeweile

eigentlich so gut wie

nie vorkommt.

Meine Gastfamilie

könnte man als typisch

italienisch beschreiben.

Ein dicker

Gastvater aus Kalabrien,

eine super fürsorgliche

Gastmutter

und sehr offene Gastgeschwister.

Aber zur

Familie gehören ja

natürlich nicht nur

die ganze Familie

samt Onkeln und

Tanten, sondern

auch alle Freunde der

Familie. So hat eine

„Familie“ schnell mal

30 Mitglieder.

Ich wünsche allen

schöne Weihnachten

und ein frohes neues Jahr, ganz

besonders meiner Oma und meinem

Opa in Pfahlheim, meiner

Klasse 10 a am KGW und natürlich

meiner Familie in Wasseralfingen.

Lennart Feil

gegeben und gelehrt hast.

Euch allen im Schwabenländle

Gesundheit, positives Denken,

Familienliebe und nur gutes für

die Festtage und das kommende

Jahr. Es grüßt euch von Herzen

Klaus Dittus

ksenterprises@wfeca.net


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 17

Riffhai, Meeresschildkröten und Stachelrochen

Im Studiengang „Internationaler

Technischer Vertrieb“ an der

Hochschule Aalen ist ein Auslandsaufenthalt

vorgeschrieben.

Nicht nur deshalb, sondern auch,

um neue Erfahrungen zu sammeln,

habe ich vor fast fünf Monaten

Deutschland verlassen, um in

Australien mein Praxissemester zu

absolvieren.

Direkt vor Beginn des Praxissemesters

hatte ich die Gelegenheit,

ans weltberühmte Great

Barrier Reef zu reisen, um dort die

Unterwasserwelt zu erkunden. Es

war atemberaubend, ich habe sogar

einen Weißspitzenriffhai, Meeresschildkröten,

Stachelrochen

und natürlich viele bunte Fische

gesehen. Vom tropischen Norden

bin ich dann ins „kalte“ Newcastle

geflogen, meinem Wohnort auf

Zeit. Newcastle liegt an der Ostküste

Australiens, 160 Kilometer nördlich

von Sydney. Es ist mit etwa 350

000 Einwohnern die sechstgrößte

Stadt Australiens und besitzt den

größten Kohleexporthafen der

Welt, weshalb man täglich Schiffe

in den Hafen herein- und wieder

herausfahren sieht. Die Kohle wird

ganz in der Nähe sowohl über als

auch unter Tage gefördert und mit

Zügen mit weit über 100 Waggons

pro Zug zum Hafen transportiert.

In Newcastle habe ich ein Zimmer

im Wohnheim erhalten. Das

Zimmer hat ein eigenes Bad, jedoch

teilen sich alle Bewohner des

Hauses eine Küche. Für knapp sieben

Monate lässt es sich aber sehr

gut aushalten und die Mitbewohner,

die aus aller Welt kommen,

sind sehr nett. Meine Praxissemesterstelle,

die University of

Newcastle, ist in 40 Minuten – und

das inklusive zehnminütiger Zug-

fahrt – sehr gut zu erreichen und

zum nächstgelegenen Strand sind

es nur zehn Minuten Fußweg.

Das Praxissemester selbst ist im

Bereich der Werkstoffforschung

angesiedelt und ist nicht nur sehr

lehrreich, sondern macht auch

Spaß und ich werde super betreut.

Die Lebenshaltungskosten sind

hier höher als in Deutschland.

Aber selbst in Newcastle gibt es einen

Aldi, in dem man günstig einkaufen

kann und sich als Deutscher

auf Anhieb zurechtfindet.

Da im Praxissemester keine Prüfungen

anstehen, bleibt an den

Wochenenden meist Zeit, um sich

die Umgebung anzusehen. Insbesondere

Sydney ist per Zug sehr

gut zu erreichen. Die Fahrt dauert

zwar knapp drei Stunden, ist jedoch

mit umgerechnet sieben

Euro für Hin- und Rückfahrt sehr

günstig.

Die weiteste Reise bisher ging per

Flugzeug nach Melbourne über

ein verlängertes Wochenende.

Melbourne eignet sich hervorragend

zum Shoppen und um gut

Zügle aus der Heimat

Viele weihnachtliche

Grüße an meine Geschwister

und alle Bekannten

im Kreis Aalen

und Umgebung aus Catlettsburg

in Kentucky.

Wir haben jetzt einen

Wintereinbruch mit etwas

Schnee und Kälte gehabt

und es sieht schon

weihnachtlich aus, wie

früher in Aalen. Besonders

möchte ich auch viele

Grüße an meine früheren

Klassenkameraden

von der alten Gartenschule

schicken. Leider

habe ich mittlerweile viele

Namen vergessen, aber

ich kann mich noch an

Franz Bieber, Friedrich

Lange, Peter Schichta,

Schallenmueller, Wahl,

und Ernst Hillebrand erinnern.

Dann hatte ich

noch Jugendfußball beim

SSV gespielt in den 50er-

Jahren und meine Lehrzeit

bei der Papierfabrik

Unterkochen verbracht.

Ich habe in der Gartenstraße

gewohnt.

Ich bin jetzt schon seit

zwei Jahren in Rente. Das

gibt uns jetzt mehr Zeit

für unsere Hobbys, nämlich

für unsere Volkstanzgruppe,

zum Reisen und für mich

mehr Zeit als Fußballtrainer für

unser „High School Boys and Girls

soccer team“.

Wir haben unser Haus schön

weihnachtlich geschmückt, unten

im Tanzstudio, oben im Wohnzimmer

und die Büsche mit bunten

Lichtern. Ich habe auch eine

Fleischmann Modelleisenbahn,

die mir mein Schwager Bernd

Rustler aus Unterkochen geschickt

hat, um den Weihnachtsbaum

aufgestellt.

Unsere Tochter mit ihrer Familie

aus Wisconsin kommt zu Weihnachten

und an Neujahr zu uns

Während seines Praxissemesters macht Tobias Herzig viele Ausflüge,

so unter anderem zur Great Ocean Road.

Rudi Prietzel feiert mit seiner Frau Carole,

Enkelkind Caitlin und vielen Geschenken

Weihnachten in Catlettsburg in Kentucky.

auf Besuch. Dann können wir

Weihnachten mit Familie und

Freunden feiern. Am ersten Weihnachtsfeiertag

werden dann die

Geschenke geöffnet.

Mit freundlichen Grüßen auch

an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Schwäbischen Post,

die ich immer noch bekomme.

Rudi und Carole Prietzel

Catlettsburg, Kentucky

Ponderosa Estates

USA

E-Mail:

prietzel@zoominternet.net

zum Essen zu gehen – wenn es der

Geldbeutel zulässt. Für mich war

jedoch besonders die Umgebung

faszinierend. Ich habe einen Tagesausflug

zur Great Ocean Road

gemacht, eine kurvige Straße direkt

an der Küste, von der aus man

einen wunderschönen Ausblick

auf das Meer und verschiedene

Felsformationen hat, wie auch auf

dem Bild zu sehen. Ein anderer

Ausflug führte mich auf „Philipp

Island“, auf der allabendlich zu beobachten

ist, wie kleine Pinguine

am Strand entlangwatscheln, um

nach einem Tag im Meer zu ihren

Ruheplätzen zu gelangen.

Über Weihnachten und Silvester

hat die Universität geschlossen.

Deshalb werde ich die Zeit nutzen,

um mir eines der Wahrzeichen

Australiens, den bekannten Uluru,

auch Ayers Rock genannt, anzusehen

und die Ostküste entlangzureisen.

Weihnachtsstimmung

kommt kaum auf, obwohl man seit

Oktober schon Lebkuchen kaufen

kann und die Stadt zum Teil weihnachtlich

geschmückt ist. Dafür ist

AUSTRALIEN

Tobias Herzig

Für ein Praxissemester ist

Tobias Herzig von der

Hochschule Aalen aus

nach Newcastle an die

Australische Ostküste gezogen.

Wer gerne mehr über die

Erlebnisse von Tobias

Herzig in Down Under

erfahren möchte, kann

ihm gerne schreiben.

E-Mail:

tobias.herzig@web.de

Gasthaus und Metzgerei

„Zum Kreuz“

73485 Unterschneidheim, Telefon (0 79 66) 3 70

Wir wünschen unseren verehrten Kunden,

Gästen und Bekannten frohe Weihnachten und

ein glückliches neues Jahr.

Heiligabend bis 14 Uhr geöffnet.

1. und 2. Weihnachtsfeiertag geschlossen!

Familie Richard Eiberger

Feier mit Oma und Opa

Jetzt sind es also tatsächlich elf

Jahre, dass ich in Indaiatuba,

Brasilien, bin. Was anfänglich als

maximaler Aufenthalt von zwei

Jahren geplant war – und niemals

auch nur annähernd irgendetwas

mit Familienplanung zu tun hatte

– hat sich in eine ganze andere

Richtung entwickelt.

Dies ist auf dem Foto deutlich zu

erkennen. Alles in allem kann ich

sicher sagen, dass man es mit der

Planung nicht immer so bierernst

nehmen sollte – oftmals entwickeln

sich die Dinge halt anders

Wir wünschen Ihnen frohe

Weihnachten und ein gutes

neues Jahr.

und trotzdem gut.

Dieses Jahr haben wir natürlich

ein ganz besonderes Weihnachten,

da die Kinder zum ersten Mal

Weihnachten mit Oma und Opa

verbringen dürfen. Dafür sind wir

sehr dankbar. Wir wünschen allen,

die uns kennen oder in Erinnerung

behalten haben, ein frohes

und gesegnetes Weihnachtsfest.

Peter Frontzek mit Familie

E-Mail:

peter.frontzek@hotmail.com

Peter Frontzek feiert dieses Jahr zum ersten Mal mit der ganzen Familie

Weihnachten.

Chearleaden vor 100 000 Zuschauern

Ich bin nun seit fast

fünf Monaten in den

USA. Meine Gastfamilie

wohnt in einer Vorstadt

von Dallas, Texas und

ich verbringe eine wirkliche

schöne Zeit mit ihnen.

The City of Frisco

mit 100 000 Einwohnern

ist im Vergleich zu

meiner Heimatstadt

Lauchheim echt riesig.

Meine Gastfamilie ist

auch erst vor zwei Jahren

von Kanada nach

Texas gezogen, daher

haben sie auch viel

Spaß dabei, mit mir zusammen

die USA kennenzulernen.

Ich habe eine zwölfjährige

Gastschwester

und noch drei Gastbrüder,

welche aber alle

schon ausgezogen sind, weil sie

entweder schon eine eigene Familie

haben oder aufs College gehen.

Da ich bereits einen Monat vor

Schulbeginn hier angekommen

bin, hatten wir genügend Zeit zu

reisen. Wir waren am Golf von Mexiko,

welcher in Texas zum Glück

von der Ölkatastrophe verschont

geblieben ist. Außerdem haben wir

meinen Gastbruder in Mississippi

besucht.

Ende August hat dann meine

Schule angefangen. Das war in den

ersten Tagen ein echter Kulturschock,

denn das Schulsystem ist

total anders als das in Deutschland.

Hier in den USA kann man

quasi alle seine Fächer selbst auswählen,

weshalb ich jetzt zum Beispiel

Fußball als eines meiner Unterrichtsstunden

habe. Zudem haben

hier alle Lehrer ihr eigenes

Klassenzimmer, welches sie mit

vielen bunten Postern und Fotos

schmücken.

Unter der Woche bin ich jeden

Tag von 8.45 Uhr bis 15.55 Uhr in

der High School. Freitags gehe ich

gerne mit Freunden ins Einkaufs-

es einfach zu warm.. Als ich Anfang

August in Newcastle angekommen

bin, war noch Winter und vor allem

morgens und abends war es

ziemlich frisch. Von Dezember bis

Februar ist jedoch Sommerzeit, da

hat es dann auch regelmäßig 30

Grad und mehr. Wenn ich dann im

Februar in die Heimat zurückfliegen

werde, werde ich wohl einen

Kälteschock bekommen.

Wer die Möglichkeit hat, einmal

nach Australien zu reisen, sollte

diese nutzen, egal ob Städte-Fan

oder Naturfreund – hier kommt jeder

auf seine Kosten. Trotz der

schönen Zeit, die ich hier habe,

und den vielen neuen Eindrücken,

freue ich mich schon auf die Heimat

und die deutsche Küche. Insbesondere

meiner Familie, meinen

Verwandten, Freunden und

dem Akademischen Auslandsamt

der HS Aalen wünsche ich ein fröhliches

Weihnachtsfest und einen

guten Rutsch ins neue Jahr!

Bleibt gesund und passt auf euch

auf!

Das Foto zeigt Florentine Schneider, ihre Gastmutter, die Gastschwester und die

Familie ihres Gastbruders

zentrum, ins Kino oder schaue mir

auch gerne mal ein Footballspiel

von dem Team unserer Schule an.

Jeden Samstagmorgen sind meine

Gastschwester und ich zusammen

beim Cheerleaden. Wir hatten

schon einige Wettbewerbe und haben

auch eigentlich ganz gut abgeschnitten.

Als ersten Preis darf ich

zusammen mit meinem Team im

Dallas Cowboystadium vor 100

000 Zuschauern auftreten. Sonntags

geht es dann für drei Stunden

in die Kirche, was für mich am Anfang

doch etwas ungewohnt war.

Eine tolles Erlebnis war das

Thanksgiving-Fest, das für die

Amerikaner von großer Bedeutung

ist und ich mit der ganzen Verwandtschaft

gefeiert habe.

Mittlerweile ist hier so ziemlich

alles weihnachtlich dekoriert. Alle

Häuser sind mit bunten Lichtern

reichlich geschmückt und auch die

Plastikweihnachtsbäume sind

schon aufgestellt.

Doch so richtige Weihnachtsstimmung

ist bei mir noch nicht

aufgekommen, da es immer noch

recht warm ist und der Schnee ein-

fach fehlt. Vor ein paar Tagen habe

ich Plätzchen gebacken, um meiner

Gastfamilie ein paar deutsche

Weihnachtstraditionen zu zeigen,

denn hier kennt man weder Weihnachtsgebäck,

noch den Nikolaus

oder die Adventszeit.

Ich werde Weihnachten, das hier

am 25. Dezember gefeiert wird,

mit meiner Gastfamilie und ein

paar Verwandten verbringen.

Alles in allem erlebe ich gerade

eine superschöne Zeit und bin froh

darüber, dass ich hier ein so spannendes

und aufregendes halbes

Jahr verbringen kann.

Ich wünsche meiner Familie

(speziell Joni), Juli, Fabi, Diddy,

Laura, Hanna, Nici, der Klasse 10d

vom KGW und allen, die mich kennen,

frohe Weihnachten und einen

guten Rutsch ins neue Jahr.

Florentine Schneider

VEREINIGTE STAATEN

Florentine

Schneider

Seit Ende Juli lebt Florentine

Schneider in Frisco,

Texas. Sie ist Schülerin

des Kopernikusgymnasiums

in Wasseralfingen,

15 Jahre alt und stammt

aus Lauchheim. Florentine

hat in den vergangenen

Monaten schon viel

erlebt und lässt uns über

die Weihnachtsgrüße aus

aller Welt an ihrem Leben

im Ausland teilhaben.

E-Mail:

Florentine.Schneider

@web.de

s

Kreissparkasse

Ostalb

Herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit. Auch im

neuen Jahr sind wir Ihr verlässlicher Partner bei allen

Fragen rund ums Geld.


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 18

Alltägliche Herausforderungen

Seit Anfang Oktober absolviere

ich ein Praktikum bei LMT in

China. Es war von Anfang an ein

großes Abenteuer und ist es immer

noch. Den berühmten Kulturschock

habe ich in den ersten beiden

Wochen stark zu spüren bekommen.

Untergebracht bin ich in

einem Vorort von Nanjing, in dem

ich der einzige Ausländer weit und

breit bin. Die Chinesen drehen

sich erstaunt nach mir um, wenn

ich an ihnen vorbeilaufe. Kleinere

Fabian Rieger mit Freunden vor

einem chinesischen Tempel.

Das eigene Auto geknackt

Am 17. August dieses Jahres

ging mein Abenteuer los –

neun Monate lang arbeiten und

reisen in einem wunderschönen

Land – Kanada.

In Vancouver angekommen,habe

ich mich erstmal beschlossen,

das Reisen in den Vordergrund zu

stellen. Nach einem sehr schnellen

Autokauf ging es mit der Fähre

nach Vancouver Island. Ich genoss

lange Strände, beobachtete Wale,

schlenderte durch kleine Surferorte

und nutzte natürlich die Gelegenheit,

um Einheimische kennenzulernen,

die hilfsbereit und

sehr freundlich sind.

Mein nächstes Ziel war Banff, das

in Alberta liegt. Nach drei Tagen

bin ich dort endlich angekommen

und habe erstmal meinen Autoschlüssel

im Auto eingeschlossen.

Da der Schlüsseldienst 100 Dollar

gekostet hätte, habe ich mein Auto

nach 30 Minuten selbst geknackt.

Banff ist eine wunderschöne,

kleine Touristenstadt und besitzt

ungefähr dieselbe Größe wie Bopfingen.

Was man hier unbedingt

sehen muss, ist der Lake Louise,

ein riesiger türkisblauer See, einfach

atemberaubend, unglaublich

schön und je höher man wandert,

umso intensiver wird die Farbe –

Allen

unseren

Kunden

wünschen wir

ein frohes

Weihnachtsfest

und ein glückliches

neues Jahr.

Kinder zeigen auch mal höflich mit

dem Finger auf mich und verstecken

sich hinter ihren Eltern.

Englisch spricht in diesem Viertel

auch fast keiner. Meine Chinesischkenntnisse

waren am Anfang

eher dürftig. Ich habe zwar einen

kurzen Sprachkurs gemacht, aber

das hat noch lange nicht gereicht,

um eine Speisekarte zu lesen, dem

Taxifahrer zu erklären wo man hin

möchte oder dem Frisör zu beschreiben,

wie man seine Haare

geschnitten haben will. Alltägliches

wird plötzlich zur Herausforderung,

aber mit ein bisschen Geduld

und Händen und Füßen bekommt

man das schon geregelt.

Das Gute daran war, dass ich zum

Chinesisch lernen gezwungen

wurde. Und wenn man versucht

chinesisch zu sprechen, wird man

sehr freundlich behandelt.

Ich habe mittlerweile viele chinesische

Freunde gefunden, die mir

immer wieder „kulinarische Leckerbissen“

wie Hühnerfüße

(schmeckt nicht!), Hühnerkopf

(gar nicht erst probiert!), Frosch

(lecker!) kredenzen. Meistens lachen

sie sich über meinen Gesichtsausdruck

kaputt und wenn

ich es nicht essen will, essen sie es

genüsslich selbst.

Während meines Praktikums

habe ich auch einen Monat in

Shanghai verbracht, wo LMT fürs

Werkzeugmanagement für die Getriebeproduktion

bei VW zuständig

ist. Shanghai ist eine richtig tolle

Stadt. Sehr modern mit toller

Skyline, aber auch vielen Sehenswürdigkeiten.

Trotzdem beeindruckte

mich Nanjing mehr, weil

Shanghai sehr westlich ausgerich-

Annika Mayer

das muss man gesehen haben.

Die Reise führte mich weiter

durch Alberta, durch den Jasper

Nationalpark, durch Großstädte

wie Calgary und Edmonton, wo

sich die größte Shoppingmall der

Welt befindet, und den Ort Red

Deer. Dann habe ich mich entschlossen,

zwei Wochen auf einer

Farm in Dunster, British Columbia,

zu verbringen. Diese Erfahrung

war etwas ganz Besonderes,

und ich bedanke mich bei meinen

Gasteltern Ann und Andy Shepherd

von ganzem Herzen für diese

tolle Zeit.

Nach diesem Aufenthalt auf der

Farm ging es wieder zurück nach

Banff. Dort werde ich auch bis zum

Frohes Fest und

ein erfolgreiches

neues 2011!


tet ist. Ein kurzer Besuch in Peking

war natürlich auch Pflicht. Dabei

standen ein Spaziergang auf der

chinesischen Mauer, die Verbotene

Stadt, der Himmelstempel, eine

leckere Peking-Ente und vieles

mehr auf dem Programm.

Nun möchte ich ein paar ganz

besondere Menschen grüßen, die

ich während meiner Zeit im Ausland

besonders vermisst habe (von

denen aber auch viele zu Besuch

da waren). Liebe Grüße an meine

Eltern, denen ich auf diesem Weg

einfach mal Danke sagen will, an

meine relativ frisch verheiratete

Schwester mit Ehemann, an meine

Kumpels in Aalen, von denen ich

natürlich erwarte, dass sie eine ordentlicheWelcome-Back-Überraschungsparty

schmeißen;-) und

noch einen dicken Kuss an meinen

größten Schatz!

Bis bald wieder in Aalen!

Fabian

CHINA

Fabian Rieger

Viele Neujahrsgrüße aus

Nanjing, China, sendet

Fabian Rieger. Der Aalener

freut sich besonders,

dieses Jahr Neujahrsgrüße

aus dem Ausland verschicken

zu können,

auch wenn es komisch

sein wird, wie er schreibt,

an Weihnachten und Silvester

nicht zu Hause zu

sein.

E-Mail:

fabian_rieger@gmx.de

Ende der Wintersaison, etwa bis

Mai oder Juni, bleiben. Ich erlebe

hier den perfekten Wintertraum:

Ich arbeite im Skiresort „Sunshine

Village“ als Waitress und Barmaid,

habe einen freien Skipass für die

ganze Saison und jeden Tag das

beste Party- bzw. Après-Ski-Vergnügen.

So macht das Leben richtig

Spaß! Jetzt bin ich schon seit

über vier Monaten hier. Es war die

beste Entscheidung, diese Reise

nach Kanada zu machen, es ist einfach

ein geniales Land und jeder

Tag hier ist etwas ganz Besonderes!

Ich wünsche meiner Familie,

meinen Freunden und Bekannten

und natürlich allen SchwäPo-Lesern

ein frohes Weihnachtsfest, erholsame

Feiertage und einen guten

Start ins neue Jahr 2011, damit

all die Wünsche und guten Vorsätze

in Erfüllung gehen! Ich erlebe

diese Jahr ein etwas anderes, typisch

kitschiges, kanadisches

Weihnachtsfest, das mir allerdings

sehr, sehr gut gefällt.

Herzliche und weihnachtliche

Grüße aus Kanada

Annika Mayer

KANADA

Annika Mayer

Annika Mayer kommt ursprünglich

aus Bopfingen.

Zuletzt hat sie in

München gelebt, wo sie

nach der Ausbildung zur

Hotelfachfrau als Commis

de Bar gearbeitet hat.

Seit über vier Monaten ist

sie nun in Kanada und genießt

die Vorzüge des kanadischen

Winters: In einem

Skiresort arbeitet sie

als Waitress und Barmaid

und hat einen freien Skipass.

Annika Mayer

E-Mail:

anni108@web.de

Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest

und ein gutes neues Jahr

Schutz- und Wachdienst Mayer seit 30 Jahren

Unsere Leistungen: SWD

VdS

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24h-Notrufzentrale Objekt- und

Alarmaufschaltungen Werkschutz

Alarmverfolgung und Veranstaltungsschutz

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Telefon: +49 (0)7361 72267

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Schutz- und Wachdienst Mayer, Königsbergerstraße 9, 73460 Hüttlingen

Statt Jahreszeiten nur Regenzeit

Unter der Woche lebe ich in einer

Gastfamilie in einer kleinen

Gemeinde in den Anden nahe

Riobamba, wo ich in der Dorfschule

Englischunterricht gebe, da es

hier vor allem auf dem Land an

Englischlehrern mangelt (an dieser

Stelle einen schönen Gruß an

meine ehemaligen Lehrer des Kopernikus-GymnasiumWasseralfingen:

Zu unterrichten ist doch

schwerer als es aussieht).

Auf die Schule in Langos San Miguel

gehen nur 35 Kinder, da Eltern,

die mehr verdienen, ihre Kinder

in die Stadt auf die Schule schicken.

Die Kinder sind verteilt auf

sieben Klassen und die Vorschule.

In die Vorschule gehen schon allein

elf Kinder zwischen drei und

vier Jahren. Nach der siebten Klasse

wechseln die Kinder mit ungefähr

13 Jahren dann aufs weiterführende

Colegio, wofür dann

schon Grundkenntnisse in Englisch

vorausgesetzt werden.

Die Wochenenden verbringe ich

zusammen mit drei anderen Freiwilligen

in unserer Wohnung in

Riobamba oder wir bereisen Ecuador.

Reisen lässt es sich hier gut, da

Ecuador auf kleinstem Raum von

der Pazifikküste über die Anden

mit dem eigentlich höchsten Berg

der Erde, dem Chimborazo, den

Nebelwald, den Regenwald im

Amazonasbecken, die etwas weiter

entfernten Galápagos-Inseln,

alles zu bieten hat.

Allerdings liegt Ecuador am

Äquator, deshalb gibt es hier keine

Jahreszeiten, nur Regenzeiten. Da

merke ich zum ersten mal, wie

sehr mir sogar das deutsche

Schmuddelwetter fehlt. Aber so

Mayer

Security

In ihrer Freizeit erkundet Jamila Zeilinger zusammen mit anderen

Freiwilligen Ecuador.

wird auch in Ecuador, wie in vielen

Teilen der Welt, Weihnachten

ohne Schnee, dafür zumindest in

den Städten mit Plastiktannenbäumen

gefeiert. Diese kann man

auch schon in allen Supermärkten

hier kaufen, zusammen mit Lametta,

Lichterketten, Christbaumkugeln

etc.

Dieses erste Weihnachten weit

weg von daheim wird auf jeden

Fall seltsam. Ganz ohne (mehr

oder weniger) Schnee, ohne Kälte,

ohne Adventszeit, ohne das deutsche

Essen, ohne Weihnachtsmarkt

und vor allem ganz ohne Familie.

Deshalb will ich hiermit

meine Familie, alle, die dazugehören,

die Dorfgemeinschaft Sulzdorf,

das Adler-Team, das CJW,

den TSV Wasseralfingen und ausdrücklich

meine Oma Brigitte grüßen.

Vielen Dank außerdem nochmals

allen Spendern, die mithelfen,

das Projekt zu unterstützen!

Ich wünsche allen ein schönes und

besinnliches Weihnachtsfest und

einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Viele liebe Grüße Jamila

ECUADOR

SCHWEIZ

Allen Kunden, Freunden und Bekannten ein frohes

Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr !

ESTRICHE

INDUSTRIEBÖDEN

ZINSMEISTER GMBH

86754 Munningen OT Laub Tel. 09092/6987

Meisterbetrieb seit 1981

Jamila Zeilinger

Schweizer Lichter-Kompromiss

Als ich die Anfrage der

SchwäPo erhielt, einen Beitrag

zu den „Weihnachtsgrüßen

aus aller Welt“ zu schreiben war

ich erstmal verdutzt. Normalerweise

liest man in dieser Sonderausgabe

über fremde Länder:

Australien, Indonesien oder

Chile vielleicht. Man sieht gebürtige

Ostälbler vor Palmen

und in exotischer Landestracht.

Die Schweiz? Ist das interessant

genug? Vielleicht sind ja aber gerade

die feinen Unterschiede

am interessantesten. Daher

möchte ich mir die Chance

nicht nehmen lassen, allen

SchwäPo Lesern – speziell jenen

in Ellwangen-Schrezheim und

Umgebung – auf diesem Wege

ein gesegnetes Weihnachtsfest

zu wünschen.

Diesen November habe ich von

meinem Arbeitgeber, einer

Schweizer Großbank in Zürich, das

Gratulationsschreiben zum Jubiläum

zum zehnjährigen Bestehen

erhalten. So lange bin ich nun

schon in der Schweiz. Mit einer

kleinen Unterbrechung, als ich

2002 bis 2004 in London tätig war,

lebe ich nun schon seit dem Jahr

2000 in der Eidgenossenschaft.

Auch wenn die Weihnachtszeit

ähnlich wie in Deutschland verläuft,

gibt es doch die eine oder andere

liebenswerte Eigenart. Am 6.

Dezember beispielsweise erhalten

die Kinder einen „Grittibänz“. Hier

bei handelt es sich nicht um einen

neues Kleinwagenmodell aus Sindelfingen,

sondern um das typische

Adventsgebäck der Schweiz,

einen stilisierten Mann aus süßem

Hefeteig, der auf den Nikolaus zurückgeht.

Der „Schmutzli“ ist auch

kein ungepflegter Zeitgenosse,

sondern die helvetische Version

des Knecht Rupprecht. Dessen

Chef heißt hier übrigens „Samichlaus“.

Ganz groß ist seit einiger Zeit das

Thema „Weihnachtsbeleuchtung“.

Wie emotional dieses The-

Einer der vielen Vorzüge der Schweiz

ist Gletscherskifahren im Oktober in

Zermatt, findet Marc.

ma behandelt wird, zeigt bereits

die Tatsache, dass die städtischen

Weihnachtsbeleuchtungen teilweise

sogar schon weibliche Vornamen

haben: „Lucy“ trifft man

beispielsweise in Zürich an und

„Lulu“ in Luzern. Speziell Zürich

durchlebte in diesem Zusammenhang

eine wahre Odyssee. Im Jahr

2005 wurde nach 34 Jahren der traditionelle

Lichterbaldachin durch

eine ultramoderne Installation aus

275 computergesteuerten

Leuchtstäben ersetzt. Schon ihr

ambitiöser Name „The world’s largest

timepiece“ ließ erahnen, dass

dieser Versuch wenig mit klassischem

Weihnachtsgefühl zu tun

hatte. Die Beleuchtung wurde von

der Bevölkerung und den Touristen

durchweg abgelehnt. Die Zürcher

Presse bemühte sogar Psychologen

und Feng Shui Berater,

um zu belegen wie schädlich diese

Installation für Gemüt und Geschäft

tatsächlich ist. Das Urteil

war gefällt. Dieses Jahr schlug

dann die große Stunde von „Lucy“

und ihrer kleinen Schwester

„Lulu“. Beide Beleuchtungen wollten

die ursprüngliche Stimmung

des alten Lichterbaldachin mit

moderner und energieeffizienter

Ein freiwilliges soziales

Jahr in Ecuador, im Nordwesten

Südamerikas, verbringt

gerade Jamila Zeilinger.

Sie freut sich immer

über Nachrichten

und vor allem über Fotos

aus der Heimat. Wer gerne

mehr über sie und die

Projekte erfahren möchte,

schreibt einfach an

E-Mail:

jamila.zeilinger

@gmx.de

Technologie kombinieren. Am

25. November wurde „Lucy“

dann zum ersten Mal angeschaltet

und erfreut seither Touristen

und Einheimische. Da Zürich

den Großteil der Entwicklungskosten

übernommen hatte,

durfte „Lucy“ auch ein paar

Tage vor „Lulu“ (in Luzern) eingeschaltet

werden. Ein schöner

Schweizer Kompromiss eben.

Die 275 Leuchtstäbe des

„world’s largest timepiece“ stehen

übrigens seit Anfang 2010

zum Verkauf. Falls eine Stadt im

Ostalbkreis 900’000 Schweizer

Franken übrig hat und über eine

entsprechend lange Fußgängerzone

verfügt, können sich ja vielleicht

bald einige Leser an diesem

„world’s largest Weihnachts-Flop“

ergötzen.

Meine Frau Sabine und ich werden

die Weihnachtstage – trotz der

gelungenen Zürcher Weihnachtsbeleuchtung

– nicht in der

Schweiz, sondern wie schon beinahe

alle Jahre davor im hoffentlich

tief verschneiten Ellwangen

verbringen.

Frohe Weihnachten und einen

guten Rutsch wünscht

Marc Tutzauer

Marc Tutzauer

Marc lebt seit 2000 in der

Schweiz. Er ließ sich nicht

die Chance nehmen, allen

SchwäPo Lesern – speziell

jenen in Ellwangen-

Schrezheim und Umgebung

– auf diesem Wege

ein gesegnetes Weihnachtsfest

zu wünschen.

Marc Tutzauer

Aarepark 4a

CH-5000 Aarau

E-Mail:

marc.tutzauer

@gmail.com


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 19

Eine neue Heimat zwischen Töpfern, Bauern und dem Drogenkartell

Wir sind nun seit gut drei Jahren

in Mexiko und uns gefällt

es sehr gut. Wir wohnen auf 2700

Meter im Städtchen Metepec, das

sich eigentlich nicht mehr von der

Stadt Toluca abgrenzt. Metepec ist

bekannt für seine Töpfer, die die

Metepec-Sonnen und die Lebensbäume

herstellen. Toluca liegt

etwa fünfzig Kilometer westlich

von Mexiko-Stadt. Dorthin fahren

wir oft sonntags zum deutschen

Gottesdienst. Mittlerweile kennen

wir uns recht gut hier aus. Unsere

Kenntnisse in der spanischen

Sprache sind ebenfalls gefestigt

und wir wissen, wo wir schmackhaften

Leberkäse, Weißbier oder

andere für Schwaben lebenswichtige

Leckereien bekommen.

Die Schule ist für die Kinder zwar

jeden Tag eine neue Herausforderung,

aber sie meistern es super.

Wir haben sehr gute mexikanische

Freunde gefunden, über die wir

sehr froh sind. So gehen wir mit

der einen Hälfte der Freunde zum

Coldplay-Konzert nach Mexiko-

Stadt und bei der anderen Hälfte

dürfen dann unsere Kinder übernachten.

Deutsche sind allerdings

Mangelware.

Am Wochenende sind wir viel

unterwegs, um Land und Leute

kennenzulernen und auch die weniger

touristischen Sehenswürdigkeiten

zu besuchen. Uns kommt

zugute, dass sich Toluca so ziemlich

im Zentrum von Mexiko befindet,

so ist viel mit dem Auto machbar.

Da wir das Meiste in der näheren

Umgebung schon gesehen haben,

müssen wir jetzt längere

Musik zu Weihnachten mit Violine und Klavier

Vom ersten Tag an wurde ich

freundlich von meinen Gasteltern,

den Rudolphs und den beiden

Kindern Dylan (13) und Ashley

(7) empfangen und in die Familie

aufgenommen. Rudolph ist kein

typisch amerikanischer Nachname.

Mein Gastvater ist Deutscher

und lebt schon seit ungefähr 20

Jahren hier in den USA. Für mich

ist diese Kombination wirklich

perfekt: Ein Mix aus amerikanischem

Halloween, Thanksgiving,

und sogar Hanukkah (die Großeltern

sind jüdisch) mit deutscher

Weihnachtsmusik und Nikolausstiefeln

vor der Haustüre, wie man

es nur von zu Hause kennt.

Meine Aufgabe als Au-pair ist es

den Kindern eine unvergessliche

Zeit zu schenken und jeden Tag

einzigartig zu machen, sodass sie

mit einem Lächeln ins Bett gehen.

Natürlich möchte ich ihnen auch

die deutsche Sprache und Kultur

etwas näher bringen, von einfachen

deutschen Sätzen über

Spätzle mit Soße und Hoppe-hoppe-Reiter

ist alles dabei. Schon

früh morgens beginnt mein Tag

bei meiner Gastfamilie. Um 6 Uhr

wecke ich die Kinder auf, helfe der

Kleinen beim Ankleiden und mache

ihnen das Frühstück. Es

scheint so, als ob ein Leben ohne

Mikrowelle hier in Amerika nicht

möglich ist: ob Waffeln oder Pancakes

- ab in die Mikrowelle,

Ahornsirup darüber - fertig!

Seit Anfang November habe ich

den kalifornischen Führerschein

und fahre seither die Kinder täglich

zum Busstop, wo der typisch

amerikanische Schulbus auf sie

wartet. Dieser fährt sie dann zur

weiter entfernten Schule. Überwältigend

ist, dass Dylan mit der

Tochter von Schauspielerin Teri

Hatcher (Desperate Housewives)

in die Klasse geht. Während die

Kinder in der Schule sitzen und

fleißig lernen mache ich die Wäsche

und räume ihre Zimmer ein

bisschen auf. Nachdem das erledigt

ist, habe ich frei bis 15.30 Uhr.

In der Zeit gehe ich meistens ins

Fitnessstudio oder in die Bücherei,

Fahrstrecken von drei bis vier

Stunden zurücklegen. Das nimmt

man aber gerne in Kauf, da es in

Mexiko so viel an Kultur, Sehenswürdigkeiten

und Tradition gibt,

dass man hier Jahre mit Reisen

verbringen könnte.

Vor ein paar Wochen haben wir

das lange Wochenende zum 100.

Jahrestag der mexikanischen Revolution

ausgenutzt und sind nach

Guanajuato gefahren (Weltkulturerbe

der Unesco – eines von vielen

hier in Mexiko). In der Nähe dieses

Städtchens steht die fast 23 Meter

hohe Christ-König-Statue auf dem

2500 Meter hohen Cerro de Cubilete.

Sie markiert den geografischen

Mittelpunkt Mexikos und ist

nach der Wallfahrtskirche der „Virgen

de Guadalupe“ im Norden

Mexiko-Stadts, der von Pilger und

Ausflüglern meist besuchteste Ort

Mexikos. Wie ihr auf dem Bild sehen

könnt, recht imposant und die

Lage ist natürlich umwerfend.

Neben dem Jubiläum zum 100.

Jahrestag der Revolution war dieses

Jahr hauptsächlich geprägt

vom 200. Jahrestag der Unabhängigkeit

von den Spaniern. 1810 begann

mit dem Grito („Schrei nach

Unabhängigkeit“) des Pfarrers Miguel

Hidalgo vor seiner Kirche die

Unabhängigkeitsbewegung und

1910 kam dann die Revolution.

Das ganze Jahr schon wurde auf

den 15. September, den Jahrestag

der Unabhängigkeit, hingefiebert.

Es ist ein bisschen vergleichbar mit

Silvester bei uns, nur dass der mexikanische

Präsident den Unabhängigkeitsschrei

von Hidalgo

treffe mich mit ein paar anderen

Au-pairs auf einen Kaffee im Starbucks,

gehe mit ihnen zum Shopping

oder Sightseeing. Die Landschaft

hier ist unglaublich abwechslungsreich.

Wenn ich vom

Haus meiner Gastfamilie losfahre

bin ich in 20 Minuten am Strand

von Santa Monica oder Malibu

und kann dort Volleyball spielen

oder im Meer schwimmen. Zehn

Minuten entfernt ist Hollywood

mit seinem „Walk of Fame“ und

Beverly Hills mit den tollen Palmenalleen,

die man nur aus dem

Fernsehen kennt. In 20 Minuten ist

man in Downtown L.A., um die

schönen Hochhäuser zu bestaunen.

Etwas mehr als eine Stunde

südlich bin ich im hügeligen Orange

County bei meinem Onkel und

seiner Familie und kann dort schöne

Tage mit meiner Familie verbringen.

In weiteren zwei Stunden

ist man in den Bergen, wo Schnee

fällt.

Nach meiner Pause steige ich

wieder ins Auto und hole die Kin-

Allen unseren Kunden und Bekannten wünschen wir

ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr

A. & M. Beck GbR

Hauptstraße 52 · 73485 Unterschneidheim-Zöbingen

Telefon (0 79 66) 7 26 · Telefax (0 79 66) 20 57

Familie Mailänder vor dem „Cristo

Rey“ bei Guanajuato.

wiederholt und die meisten Mexikaner

dann vor dem Fernseher stehen,

Fähnchen schwingen und inbrünstig

demselben nach schreien.

Wir hielten uns da jedoch ein

bisschen im Hintergrund. Ein großes

Feuerwerk danach gehörte

ebenfalls dazu.

Die Mexikaner haben einen riesigen

Stolz auf ihr Land. Wir bekommen

es ja direkt mit, da unsere

Kinder auf eine mexikanische

Schule gehen. Einmal im Monat

wird eine Zeremonie mit National-

Natalie Michel ist Au-pair in L.A. und kümmert sich dort um Dylan (13)

und Ashley (7).

der vom Busstop ab. Nach den

Hausaufgaben geht es zu den Freizeitaktivitäten

wie Fußball, Tennis

oder Klavierunterricht. Kaum zu

glauben, aber Sport ist hier vielen

Leuten sehr wichtig.

Samstags haben wir den ganzen

Tag Zeit um zu spielen, nachdem

sie von der deutschen Schule zurück

sind. Egal was wir machen,

die Kinder sind immer begeistert

dabei. Jeden Samstagabend gehe

ich dann mit ein paar Mädels aus.

Leider ist es schwierig hier auszugehen,

wenn man unter 21 ist.

Aber wir finden immer etwas Tolles,

auch wenn’s nur zum „Frozen-

Yoghurt“ essen ist.

Sonntags und montags habe ich

den ganzen Tag frei. Auch da unternehme

ich etwas mit meinen

Freunden oder es steht ein Meeting

von meiner Au-pair-Agentur

an. Das Tolle ist, dass die Mädels

aus so vielen verschiedenen Ländern

kommen und man nicht nur

die amerikanische Kultur kennenlernt,

sondern eigentlich auch die



KONDITOREI AMMANN

flagge und der Hymne abgehalten.

Jedes Mal ist eine andere Klasse

dran. Faszinierend ist, wie die mexikanische

Geschichte, die Gedenktage

und traditionelle Feste in

den Schulalltag integriert werden.

Da wird beispielsweise zur Entdeckung

von Amerika etwas aufgeführt

oder ein Toten-Altar zum Dia

de los Muertos (Tag der Toten) am

1. November aufgebaut. Alle Gruppen

von den Dreijährigen bis hoch

zu den 15-Jährigen arbeiten am

gleichen Thema. Und jedes Jahr

zum Jahrestag wird das erneut in

den Unterricht integriert. Mittlerweile

können wir auch schon recht

gut mitreden, wenn es um mexikanische

Geschichte geht. Wir bekommen

es täglich durch unsere

Kinder mitgeteilt. Selbst Elias mit

seinen knapp vier Jahren erkennt

Hildalgo, wenn er sein Konterfei irgendwo

sieht und weiß, wer mit

ihm zusammen gegen die Spanier

gekämpft hat.

Eigentlich fällt der Jahrestag der

Revolution auf den 20. November,

aber da dies heuer ein Samstag

war, hat man kurzerhand den offiziellen

Feiertag auf Montag, den

15. November, verschoben. So

gönnt man seiner Bevölkerung

mal geschwind ein verlängertes

Wochenende.

In Deutschland hört man ja eigentlich

nur was von Mexiko,

wenn es um Mord und Drogenmafia

geht. Die Schweinegrippe hat

das zwar kurzzeitig ein wenig in

den Hintergrund gedrängt, aber es

ist doch an der Tagesordnung. Die

Situation ist nur schwer in den

ganze Welt.

Mein freies Wochenende (einmal

im Monat) habe ich für einen Besuch

bei meinem Onkel und einen

San Diego-Wochenendtrip genutzt.

Ich möchte noch so viele andere

Plätze erkunden und freue

mich schon jetzt darauf.

Weihnachten werde ich hier mit

meiner Gastfamilie und deren Verwandtschaft

feiern. Es wird ein

großes Weihnachtsfest hier in dem

riesigen Haus. Ich habe mir hier

eine Violine geliehen und übe fleißig

mit den Kindern ein paar

Weihnachtslieder, die wir dann

mit Geige und Klavier vorspielen

können. Ashley ist eine ganz begeisterte

kleine Tänzerin und wir

werden auch einen kleinen Weihnachtstanz

machen. Natürlich

freuen die Kinder sich schon total

auf ihre Weihnachtsgeschenke.

Ich schätze, das wird ein schönes

amerikanisches Weihnachtsfest

mit ein bisschen deutschem Flair.

Silvester habe ich vor mit ein

paar Freunden auf einen Hügel zu

gehen, von dem aus man ganz Los

Angeles sehen kann. Das wird bestimmt

super und ich freue mich

auch schon sehr darauf.

Somit sende ich jetzt liebe Grüße

an meine Familie, meine Freunde

und an alle, die mich kennen und

wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest

und einen guten Jahreswechsel

– und genießt den Schnee.

Natalie Michel

VEREINIGTE STAATEN

Natalie Michel

Schon seit ungefähr einem

Vierteljahr ist Natalie

Michel aus Aalen-

Onatsfeld als Au-pair im

mondänen Los Angeles.

Dort lebt sie bei der Rudolph-Familie

in Studio

City und fühlt sich richtig

wohl.

E-Mail:

natalie-michel

@gmx.net

Alltägliches finden Sie überall,

das Besondere finden Sie bei uns.

MARKTPLATZ 6, 73430 AALEN

TELEFON (0 73 61) 62624


Wir wünschen allen unseren

Kunden ein frohes Weihnachtsfest

und ein glückliches, gesundes

neues Jahr!

Griff zu bekommen. Da bekommen

Bauern entsprechendes Saatgut

von der Mafia und verdienen

natürlich um einiges mehr, als

wenn sie Kartoffeln oder Mais anbauen

und zu Marktpreisen verkaufen

würden. Auch die Schultes

der Dörfer, durch die das Ganze

dann transportiert wird, sitzen mit

im Boot. Es gibt viele, auch in verantwortungsvollen

politischen

Ämtern, die sich kaufen lassen.

Mexiko gilt als korruptes Land und

man findet immer jemanden, der

nicht nein sagt. Aber was will man

nach einer 71-jährigen Regierungszeit

von derselben Partei erwarten.

Glücklicherweise spielt

sich der so genannte Drogenkrieg

größtenteils im Norden, im Grenzgebiet

zu den USA ab.

Der Mexikaner an sich ist familienorientiert

und so bekommt man

zu den meisten nur oberflächlich

Kontakt. Bei uns im Wohngebiet

gibt es 60 Häuser. Wir sind hier mit

drei Familien enger befreundet.

Vor ein paar Wochen waren wir

in der Stadt Chihuahua, etwa 250

Kilometer südlich der Grenzstadt

Ciudad Juarez. Ein Grund hierher

zu fahren, war die Barranca del Cobre

(„Kupferschlucht“), die um einiges

größer ist als der Grand Canyon.

Der zweite Grund war die

Siedlung der deutschstämmigen

Mennoniten, die es seit nunmehr

90 Jahren hier in Mexiko gibt. Nach

dem Ersten Weltkrieg wegen ihrem

Glauben von Kanada ausgewandert,

haben die Mennoniten

aus einer Steppe ein ertragreiches

Ackerland gemacht und viele Ap-

felplantagen angelegt. Milchprodukte

werden mexikoweit vermarktet.

Die Leute sprechen immer

noch ihren plautdietschen

Dialekt, der sich im 16. und 17.

Jahrhundert im Weichseldelta entwickelt

hat. Viele können aber

auch Hochdeutsch und so war es

für uns wie ein „Heimkommen“.

Alles war sauber und geordnet.

Nicht eine Plastikflasche lag auf

der Straße. Zu unserer großen

Überraschung wurden wir auch

für Mennoniten gehalten. Wir gehören

aber wohl eher zu der sehr,

sehr liberalen Sorte.

Wir könnten Euch noch ewig

weiterzählen. Mexiko ist ein faszinierendes

Land und wir hoffen für

das kommende Jahr, dass hier wieder

ein wenig Ruhe einkehrt.

Hasta luego

Eure Familie Mailänder

MEXIKO

Diana Mailänder

Auch in diesem Jahr

möchte Diana Mailänder

mit ihrer Familie einen

lieben Gruß auf diese

Weise an all ihre Verwandten,

Bekannten und

Freunde senden. Sie

wünschen ein gesegnetes

Weihnachtsfest und für

das neue Jahr das Allerbeste.

Diana Mailänder

E-Mail:

benedetto16

@prodigy.net.mx

Gaben aus dem Kamin

Zusammen mit meiner Frau

Glenda und meinen Kindern

Kevin (24), Katie (22), Alexander

(15) und Heather (12) feiern wir jedes

Jahr Weihnachten, so wie es

Tradition hier in Nordamerika ist.

Santa Claus kommt am 24. Dezember

in der Nacht durch den

Kamin und füllt die Strümpfe, die

am Kamin hängen, mit Geschenken.

Die Kinder stehen am 25. Dezember

meistens ganz früh auf,

um die Geschenke aufzumachen.

Natürlich gibt es nicht nur Geschenke

von Santa Claus, es gibt

auch eine Menge von den Eltern.

Jedes Jahr dekorieren wir schon

Anfang Dezember das Haus. Außen

mit Lichtern und auch im

Haus. Natürlich haben wir auch einen

Weihnachtsbaum. Obwohl es

in Kanada keine verbreitete Tradition

ist, feiern

wir trotzdem

auch Advent mit

einem Kranz,

den meine Frau

anfertigt. Für die

Kinder ist das

immer etwas,

das Spaß macht.

Wir singen dabei

manchmal

Weihnachtslieder

und eines

unserer liebsten

Lieder ist Stille

Nacht.

Dieses Jahr ist

es an Weihnachten etwas anders,

weil mein Sohn Kevin in Toronto

wohnt und arbeitet. Da sehen wir

ihn und seine Verlobte, Mary, sicher

erst später am Tag. Am Weihnachtsabend

ist es auch Tradition,

dass ich meinen Vater, Heinz Richter,

in Oberkochen anrufe.

Schon 41 Jahre wohne ich in Kanada.

Ich arbeite als Außenvertreter

für ArcelorMittal Dofasco, ich

verkaufe Stahl an die Autoindustrie.

Ich bin schon 28 Jahre mit

meiner Frau Glenda verheiratet

und wir freuen uns beide auf einen

Besuch in meiner Heimat, vielleicht

im neuen Jahr.

Peter Annand

E-Mail:

peter.annand

@arcelormittal.com

Peter Annand, der in Kanada lebt, schmückt sein

Haus am liebsten mit farbenprächtigen Lichterketten.

Allen unseren Kunden für Ihre Treue

und das uns entgegengebrachte

Vertrauen im vergangenen Jahr.

2011 werden wir wieder für Sie da

sein: mit attraktiven Angeboten und

freundlichem Service.

Wir wünschen Ihnen viel Glück,

Erfolg und Gesundheit für das

kommende Jahr.

am Rathaus, Marktplatz 26, Tel.: 07361-5 57 94-0


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 20

Bestens akzeptiert als Kollege in der Müllsammler-Kooperative

Zu meinen täglichen, sozialen

Arbeiten zählen u. a. die Mitarbeit

bei einer Müllsammlerkooperative,

in einer Creche, einer Schule

für geistig Behinderte und bei einer

Frauengruppe. Zudem gebe

ich noch Deutschunterricht. Die

Arbeit bei der Müllsammlerkooperative

„Coocare“ ist sehr spannend

und gefält mir sehr gut, auch wenn

der Anfang dort sehr schwierig

war, was an der sehr verschlossenen

und misstrauischen Art der

„Catadores“, der Müllsammler,

lag. Mittlerweile hat sich das aber

stark verändert und ich bin schon

fast einer von ihnen, so gut haben

sie mich inzwischen aufgenommen.

Am Montagvormittag helfe

ich ihnen beim Sortieren des Mülls

und am Nachmittag nehmen wir

an einer Art Fortbildung teil, um

mehr über die Organisationsform

Kooperative und ihre Finanzierung

zu lernen. Das Wichtigste an

meiner Arbeit sind allerdings Gespräche,

um ihre Lebenssituation

und Einstellung besser kennenzulernen

und zu verstehen.

Zwei Tage arbeite ich in der Creche.

Auch dort macht mir die Arbeit

sehr viel Spaß. Die Kleinen von

drei bis sechs haben mich sehr

und

Guten Rutsch..

www.haertsfelder.de Frohes Fest

Manuel Schluck und seine Freunde. Im Bild: Marcelo, Manuel, Theresa,

Alura und Miriam.

schnell, und ich sie natürlich auch,

ins Herz geschlossen. Ich helfe den

Erzieherinnen, die hier übrigens

noch „tia“, also Tante genannt

werden, beim Vorbereiten der pädagogischen

Arbeiten oder spiele

mit den Kindern oder kümmere

mich um immer wieder auftretende

Wehwechen der Kleinen, was

aber schon auch mal viel werden

kann, wenn plötzlich zehn Kinder

auf mich zugerannt kommen und

was von ihrem „tio“ wollen.

Einen weiteren Tag arbeite ich in

der Schule für Geistigbehinderte

CASA|SCHIEK

wohnen mit textil

hauptstr. 9 – 73453 abtsgmünd

www.casa-schiek.de

Wir wünschen allen

unseren Kunden

schöne Weihnachten

und einen guten Start

ins neue Jahr

lust auf wohnen

mit, genannt „APAE – Escola Especial

Ponche Verde“. Die Arbeit dort

ist im Vergleich zur Creche oder

gar zu Coocare zwar vollkommen

anders, aber gerade deshalb so

spannend und interessant. Wenn

ich dort bin, haben die Behinderten

immer Tanzunterricht. Dabei

studieren sie sogar ganze Showtänze

ein, was ich am Anfang auch

nicht gedacht hätte, und führen sie

bei zahlreichen Gelegenheiten auf.

Soweit meine drei Hauptaufgaben.

Zudem besuche ich noch eine

Frauengruppe mit dem schönen

Tatkräftige Unterstützung aus Aalen

Liebe Freunde in Aalen, Fachsenfeld

und Oberkochen, wie

jedes Jahr halten wir uns auch diese

Weihnachten an die schöne

Tradition der Weihnachtsgrüße.

Wir, Familie Førde, sind vor nun 4

Jahren von Aalen nach West-Norwegen,

der Heimat meines Mannes

umgezogen. Unter YouTube

„Bremanger Reggi“ könnt Ihr ein

schönes Musikvideo mit vielen

Aufnahmen unserer Gemeinde

Bremanger sehen! Hier arbeiten

wir beide nach wie vor als Krankengymnast

und Augenoptikerin.

Unser Jahr 2010 war für uns persönlich

ein sehr gutes Jahr: Asle

und ich fühlen uns in unseren Berufen

wohl. Die Freizeit ist sehr angefüllt

mit Ehrenämtern, Kuchen

backen für alle möglichen Veranstaltungen,

etwas Sport und Chor-

Übungen, Elternabenden – es hat

sich also diesbezüglich nicht viel

geändert! Das wichtigste Ereignis

war wohl dieses Jahr, dass wir ein

Haus gekauft haben. Endlich wurde

ein Haus in der richtigen Größe

frei. Es handelt sich zwar nicht um

ein Traumhaus, aber uns gefällt es

und wir haben noch viele Verbesserungen

vor uns. Das Projekt Renovieren

und Umziehen hat vom

Mai bis in den Herbst unser Privatleben

bestimmt! Aber jetzt sind wir

gut angekommen – nicht zuletzt

dank der riesigen Hilfe von unseren

Aalener Freunden Ralf Michels

und Lukas Emde, die extra anflogen,

um uns zu helfen! Noch mal

ganz viele Sondergrüße an Euch

beide und ein riesiges Dankeschön!

Und nun zu den Kindern: Unser

kleiner Jan-Lukas ist irgendwie,

ohne dass wir es so richtig gemerkt

haben, erwachsen geworden. Er ist

jetzt 17 Jahre alt. Seit eineinhalb

Jahren lebt er nur noch am Wochenende

zu Hause. Er geht auf ein

Gymnasium ca. 100 km entfernt.

Dort hat er in einer WG ein Zimmer

und muss für sich selbst sor-

Das neue Haus der Familie Førde, das mit Aalener Unterstützung so

hübsch geworden ist.

gen. Nicht zu fassen: Es klappt super!

Auch mit der Schule. Unglaublich

entspannend, das wir

uns da um nichts kümmern müssen.

Im Sommer hat Jan-Lukas seinen

Traum erfüllt: Er hat in

Deutschland einen 14-tägigen

Fallschirm-Kurs absolviert und hat

jetzt eine internationale Springer-

Lizenz. Ein teures Hobby! Also

muss Jan-Lukas in den Ferien und

am Wochenende arbeiten. Er hilft

auf einem Bauernhof beim Heumachen.

Im Sommer hat er einen

Job an der Touristen-Information.

Jetzt arbeitet er als Betreuer im Altenheim.

Auf diese Weise lernt Jan-

Lukas also auch mal ganz andere

Dinge kennen. Charlotte ist jetzt 15

Jahre alt und geht in die 9. Klasse..

Sie hat viele Freunde und Hobbys:

Sie spielt Klavier und Posaune im

Schul-Korps. Sie singt auch ab und

zu in einer Band und ist richtig gut

geworden! Sie geht ins Schwimmtraining

und ist eine sehr beliebte

Babysitterin. Ja, dann haben wir

Vincent: Er ist jetzt 13 Jahre alt und

in der 7. Klasse. Bald ist er größer

als ich! Dann bin ich die Kleinste in

der Familie! Aber wie Vincent tröstend

meint: „Mama, dann hast du

immer noch Lando (unseren

Hund)! Vincent ist eigentlich immer

mit Freunden unterwegs,

meistens Fußball, jetzt im Winter

auch wieder Ski fahren. Er spielt im

Schulkorps Schlagzeug und hat die

Geige gegen eine Gitarre getauscht.

Die liebt er! Einen tollen

Lehrer hat er auch bekommen.

Vincent hat auch die Natur entdeckt.

Diesen Sommer hat er erstmals

mit Freunden (und ohne Erwachsene!)

in den Bergen übernachtet.

Einfach Zelt mit und Angel

– los geht’s! Wir wussten schon,

wo sie waren, aber sie haben alles

alleine organisiert. In Deutschland

unvorstellbar, jedenfalls in dem Alter!

Es wird natürlich im Sommer

nicht richtig dunkel, das hilft auch

in einer so friedlichen Gegend! Jedenfalls

habe ich jetzt einen Mann

im Haus, der mir ab und zu einen

Fisch nach Hause bringt! Unser

Hund Lando wird langsam älter. Er

ist zwar immer noch ein niedlicher

Wuschel, aber ihm schmerzen immer

wieder einmal seine Beine! Er

ist ja auch bald 11 Jahre alt.

Ihr seht also: Bei uns geht es zum

Glück sehr gut! Wir können nur

hoffen, dass dies auch für Euch alle

gilt! In diesem Sinne wünschen wir

Euch frohe Weihnachten und ein

Gutes 2011!!!

Wir sehen uns im Sommer!

Viele Grüße von

Ute, Asle, Jan-Lukas,

Charlotte und Vincent Førde

mit Lando

NORWEGEN

Ute Førde

Ute Førde lässt uns schon

seit Jahren über die Weihnachtsgrüße

aus aller

Welt an ihrem Leben teilhaben.

Auch heuer hat sie

uns wieder von ihrem Leben

in West-Norwegen

geschrieben.

E-Mail:

utefoerde@me.com

Wir wünschen Ihnen

ein gesegnetes Weihnachtsfest

und gute Fahrt im Jahr 2011.

Namen „melhor viver“, besser leben.

Die Gruppe besteht aus ca. 40

Frauen, die sich einmal in der Woche

treffen, um gemeinsam künstlerische

und handarbeitliche Aufgaben

zu verrichten. So bemalen

sie z.B. Geschirrtücher mit schönen

Motiven, nähen Handtaschen

aus alten Regenschirmen oder häkeln

Tischdecken. Besonders lustig

ist es, wenn der allwöchentliche

Tratsch beginnt und sie aktuelle

Ereignisse der Woche förmlich

auseinandernehmen.

Außerdem gebe ich einmal in der

Woche Deutschunterricht in einer

Art Volkshochschule. Ich habe derzeit

nur drei Schüler, aber es ist

schon spannend, den Tücken der

eigenen Sprache auf den Grund zu

gehen. Es macht natürlich auch

viel Spaß und vielleicht werden es

ja im Lauf des Jahres noch mehr

Wissbegierige, die sich an der

deutschen Sprache erproben wollen.

Ich wohne hier in Cachoeira

im Pfarrhaus zusammen mit zwei

Pfarrern: Padre Miguel und Padre

Atilinho. Ich wohne gerne mit ihnen

zusammen, da es recht lustige,

aber auch aktive Zeitgenossen

sind, was man vor allem merkt,

wenn sie am Wochenende aufs

Eigentlich würde ich an dieser

Stelle gerne viele Weihnachtsgrüße

nach Aalen und Umgebung

schicken, aber ich stelle fest, dass

das bei sonnigen 32 Grad mit Blick

auf Palmen und hinduistische

Götterbildern nicht ganz so einfach

ist. Aber der Reihe nach.

Vom Fernweh gepackt, habe ich

Anfang des Jahres beschlossen,

zwischen Abitur und „dem Rest

des Lebens“ noch ein bisschen

rauszukommen, etwas von der

Welt zu sehen und neue Erfahrungen

zu machen. Im Oktober ging

es für mich deshalb los in Richtung

Indien, wo ich nun für fünf Monate

einen Freiwilligendienst absolviere.

Und so lebe ich jetzt in dem

kleinen indischen Dorf Brahmavar

an der Südwestküste dieses riesigen

Landes, zusammen mit meiner

Gastfamilie und einer anderen

deutschen Freiwilligen.

Mein Projekt ist die „Brahmavar

Governmental Higher Primary

School“, hier unterrichte ich zusammen

mit der anderen deutschen

Freiwilligen Englisch für die

Klassen drei bis sieben. Das ist eine

komplett neue Erfahrung, plötzlich

auf der anderen Seite des Klassenzimmers

zu stehen. Es macht

auf jeden Fall eine Menge Spaß

und ist ziemlich abwechslungsreich.

Allerdings ist es auch nicht

immer einfach, bis zu 39 indische

Grundschüler, deren Sprache man

nur äußerst dürftig spricht, unter

Kontrolle zu halten. Es erfordert oft

sehr viel Kreativität und Flexibilität,

die Schüler beschäftigt zu halten.

Doch zu sehen, dass einige

schon kleine Fortschritte machen

und mit voller Begeisterung bei der

Sache sind, entschädigt für so

manche Anstrengung. Außerdem

ist es eine schöne Aufgabe, den

Schülern ein wenig Abwechslung

in den sonst recht monotonen

Schulalltag zu bringen und ihnen

gleichzeitig noch etwas Sinnvolles

beizubringen.

Außer in der Schule, wo es mitunter

auch recht chaotisch zugeht,

hält das indische Leben für mich

immer wieder neue Überraschungen

und Erfahrungen bereit, sei es

auf Reisen am Wochenende oder

im täglichen Leben in der Gastfamilie.

So kann man sagen, dass auch

nach zwei Monaten noch kein echter

Alltag eingekehrt ist. Ständig

gibt es neue Dinge zu sehen und zu

erleben. Das Leben in meiner indischen

Gastfamilie, die mich unglaublich

herzlich aufgenommen

Familie Köppel Ellwangen-Pfahlheim

Tel. (0 79 65) 4 17

Land rausfahren, um dort Gottesdienste

zu halten. Drei bis vier Gottesdienste

am Tag sind keine Seltenheit.

Zudem gibt es noch die

Haushälterin Marina, quasi die

gute Seele des Hauses, mit der ich

mich richtig gut verstehe.

Im Moment ist ja auch hier Adventszeit,

was mir als Europäer

zwar irgendwie schwer fällt zu

glauben, angesichts der hochsommerlichen

Temperaturen, aber es

gibt eigentlich keine Unterschiede

und sie verläuft im Großen und

Ganzen wie in Deutschland. Zurzeit

finden bei mir in der Gemeinde

sogenannte „Novenas“ statt,

d. h. es sind neun Tage lang jeden

Abend Gottesdienste und anschließend

immer eine kulturelle

Vorführung verschiedenster Gruppen,

wie Schulen, Gemeindegruppen

etc., als Vorbereitung auf

Weihnachten. Das eigentliche

Weihnachtsfest läuft dann an sich

wie in Deutschland ab. Am 24. 12.

werden Geschenke verteilt und

um Mitternacht ist dann Gottesdienst.

Am 25. 12. werden dann

meistens die Familien besucht.

Zum Schluss möchte ich dann

noch ganz besonders meine Familie

grüßen: meine Mama, meinen

Eine komplett neue Erfahrung

Lena Ilg lebt in dem kleinen indischen Dorf Brahmavar bei einer Gastfamilie

und unterrichtet Englisch an einer Grundschule.

hat, ist oft hektisch, laut und fängt

morgens viel zu früh an. Und dennoch

bin ich froh darüber, da ich

auf diese Weise einen sehr guten

Einblick in die so unglaublich vielfältige,

aber auch so fremde und

unbekannte indische Kultur bekommen

kann.

Ein Highlight war sicher das Diwali-Fest

Anfang November, das

ungefähr so wichtig ist wie Weihnachten

und Silvester zusammen.

Dieses Fest haben wir in der Gastfamilie

groß gefeiert. Da dürfen

dann auch Tempelbesuche und

das Tragen eines Saris – sowohl für

mich als auch für die Einheimischen

– nicht fehlen. Es ist zwar

ungewohnt, aber ein echter „Hingucker“.

Das Leben hier ist definitiv einfacher,

als man es von Deutschland

her gewöhnt ist, und vieles erscheint

einem zunächst äußerst

seltsam. Ich genieße meine Zeit

hier aber in vollen Zügen und befürchte,

dass es viel zu schnell Februar

wird und es für mich zurück

nach Deutschland geht.

Richtige Weihnachtsstimmung

will sich trotz aller Versuche mit

Adventskalenderbasteln und

Weihnachtsliedersingen leider

nicht einstellen. Es wird also eine

ganz besondere Erfahrung, das

Weihnachtswochenende in einer

hinduistischen Familie zu verbringen.

Natürlich vermisse ich die so

weihnachtliche Heimat mit

Schnee, Kälte, Weihnachtsmarkt

und allem, was so dazu gehört, in

diesen Tagen besonders.

Jetzt ist es Abend geworden und

es ist nicht mehr ganz so heiß. Ich

Papa, meinen Schwestern mit Familien,

meine Omas, Tanten Onkels

. . . Grüßen möchte ich zudem

natürlich meine Freunde, ganz besonders

erwähnen möchte ich an

dieser Stelle: Gabriel, Nina, Briska,

Sandra, Jannik, Fabian, Catrin und

Meli. Dann natürlich meinen Musikverein

Waldhausen, den Tennisclub

Waldhausen, meine Affalterwanger

und zu guter Letzt meine

Minis und auch die Miniwallfahrer

nach Rom dieses Jahr!

In diesem Sinne liebe Grüße

Abraço Manuel

BRASILIEN

Manuel Schluck

Manuel Schluck verbringt

gerade im Rahmen

des Weltkirchlichen Friedensdienstes

(WFD) ein

Jahr im Süden Brasiliens.

Genauer gesagt wohnt

und arbeitet er in der

Stadt Cachoeira do Sul im

Staat Rio Grande do Sul.

E-Mail:

Manuel.Schluck@gmx.de

sitze in meinem Zimmer, wo mein

Blick weder auf Palmen noch auf

Hindu-Götter fällt – und kann somit

am Ende doch noch meine

Weihnachtsgrüße loswerden. Ich

wünsche allen, die meinen kleinen

Text bis zu Ende gelesen haben,

frohe Weihnachten und einen guten

Rutsch ins neue Jahr 2011.

Ganz besonders grüßen möchte

ich noch meine Familie, den gesamten

Abijahrgang 2010 des

Schubart-Gymnasiums – und da

besonders die beiden Julias, Caro

und Jasmin, die mich weiterhin

mit allen Neuigkeiten informieren

– die Leichtathletikabteilung des

MTV Aalen,die JuSpo-Gruppe des

DAV und natürlich alle, die mich

sonst noch kennen und noch nicht

erwähnt wurden.

Viele Grüße und bis bald in Aalen!

Lena Ilg

INDIEN

Lena Ilg

Die 20-jährige Lena Ilg

hat im Juni am Schubart-

Gymnasium in Aalen ihr

Abitur gemacht. Nun ist

sie seit Oktober für fünf

Monate in Indien und absolviert

dort über die Organisation

AFS einen

Freiwilligendienst. Ihre

Aufgabe ist es, indische

Grundschüler in Englisch

zu unterrichten.

E-Mail:

lena_ilg@web.de

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Unserer werten Kundschaft sowie allen Freunden und ��

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Bekannten ein frohes Weihnachtsfest, Gesundheit

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und alles Gute im neuen Jahr wünscht

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WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 21

Wundervolle Familie

Julia Gentner arbeitet gerade für

ein Jahr als Au-pair. Sie schreibt:

Ich wohne zusammen mit meiner

Gastfamilie in einem Vorort von

Philadelphia an der Ostküste der

USA. Ich bin nun schon seit 10 Monaten

hier und genieße die Zeit

sehr. Ich lebe in einer wundervollen

Gastfamilie mit drei Kindern,

auf die ich tagsüber aufpasse. Nebenher

gehe ich aufs College und

belege dort einige Kurse, die Wochenenden

nutze ich zum Reisen.

Gerade im Sommer bin ich recht

viel herumgekommen und habe

viele Städtereisen z. B. nach Chicago,

Boston, New York oder Washington

DC gemacht. Mein Highlight

dieses Jahr war mein Urlaub,

den ich mit meiner Freundin in

Praxis für

Ergotherapie &

Psychotherapie

HPG

Vielen Dank

für ür das entgegengebrachte

Vertrauen.

Ich ch wünsche allen meinen

Patienten sowie den Ärzten

ein besinnliches Weihnachten

und einen guten Start Start

ins neue Jahr! Jahr!

Ihre IhreMonika Monika Lorenz Lorenz

Monika Lorenz

Abtsgmünd Tel.: 0 73 66 / 92 51 48

Las Vegas und Kalifornien verbracht

habe. Weihnachten werde

ich traditionell mit meiner Gastfamilie

am 25. Dezember feiern. Bis

dahin werde ich die Weihnachtszeit

aber mit „Christmasshopping“

und auf dem deutschen

Weihnachtsmarkt verbringen, die

bunt geschmückten Häuser bewundern

und die Weihnachtsstimmung

überall genießen. Meiner

Familie daheim wünsche ich

ein wunderschönes Weihnachtsfest

und auch meinen Freunden

und Bekannten schicke ich herzliche

Weihnachtsgrüße.

Julia Gentner

E–Mail:

JuliaGentner@gmx.de

Julia Gentner ist für ein Jahr als Au-pair in Philadelphia und genießt

die Weihnachtsstimmung an der amerikanischen Ostküste.

Wir bedanken uns bei unserer verehrten Kundschaft für

das das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen Ihnen

ein gesegnetes Weihnachtsfest, Gesundheit, Glück und

Erfolg für das neue Jahr!

seit über 100 Jahren

BAUSCHLOSSEREI

BOLSINGER

Inhaber: Steffen Bolsinger

Die Weihnachtsgrüße

bieten

ein schönes Forum,

die Verwandten und

Bekannten in der

fernen Heimat zu

grüßen. Deshalb beginne

ich auch

gleich: Hallo ihr Lieben

– wir wünschen

Euch allen gesegnete

Feiertage!

Das letzte Mal haben

wir vor zwei

Jahren die Heimat

auf diesem Wege

gegrüßt, seither haben

wir wieder einiges

erlebt. Wir sind

mal wieder umgezogen,

diesmal sogar

in eine andere Stadt. Mit unseren

neuen Nachbarn verstehen wir

uns prächtig. Die Kinder gehen

mittlerweile beide zur Schule. Cedrik

(6) ist in 1st Grade, Dominik

(5) im Kindergarten. Wobei das

Wort „Kindergarten“ hier verwendet

wird für ein vorbereitendes

Pflichtjahr, vergleichbar einer Vorschule.

Während die deutsche Art

von Kindergarten hier „preschool“

heißt. Durch die Schule und die

anschließende Kinderbetreuung

lernen unsere Kinder verschiedenste

Sportarten kennen. Und

wollen dann auch zusammen mit

ihren Freunden in ihrer Freizeit

spielen. Cedrik betreibt alle möglichen

Sportarten, was hier auch

ziemlich locker und ungezwungen

vonstatten geht. Die Termine für

die jeweiligen Sportarten überschneiden

sich nicht. Die Basketball-Saison

ist im Winter, Baseball

im Sommer und Fußball im Spätsommer

und Herbst. Man meldet

sein Kind für die Saison an, bezahlt

eine geringe Gebühr, wird einem

Team bzw. Coach zugewiesen, be-

Jeder Tag ein neues Abenteuer

Ich lebe in einer Gastfamilie, die

aus meinen Gasteltern und

meiner Gastschwester besteht.

Alle kümmern sich sehr um mich

und wir haben schon viel unternommen.

Ich besuche hier mit

noch zwei anderen Austauschschülern

aus Kanada und Thailand

eine chinesische High

School. Meine 50 Klassenkameraden

und ich werden auf „satten“

60 Quadratmetern unterrichtet.

Meine Fächer unterscheiden sich

nicht von den deutschen, abgesehen

davon, dass sie natürlich auf

Chinesisch unterrichtet werden.

Mit den anfänglichen, sprachlichen

Schwierigkeiten hatte ich in

der ersten Zeit hart zu kämpfen.

Jedoch trifft man meist auf sehr

geduldige und herzliche Menschen,

die einem viel Mut und

Kraft zum Weitermachen geben.

Allerdings waren und sind noch

immer die sehr aufmerksamen

und interessierten Blicke der chinesischen

Bevölkerung in meiner

CHINA

Luisa Schütz

Hallo und ein herzliches

„Ni hao“ aus China sendet

Luisa Schütz. Sie lebt

seit etwa vier Monaten, in

der für chinesische Verhältnisse

kleinen Stadt

Anshan im Norden Chinas

und hat schon einiges

Erlebt.

E-Mail:

luisaschuetz@aol.com

Luisa Schütz und der chinesische Weihnachtsmann.

Stadt für mich sehr seltsam und

manchmal auch unangenehm.

Und so wirklich daran gewöhnen

kann ich mich nicht.

Mein Schuljahr hier, soweit weg

von meiner Heimatstadt, ist jeden

Tag ein neues Abenteuer und bereits

unvergesslich. Ich mache

viele neue Erfahrungen, die ich in

Deutschland wahrscheinlich nie

machen würde. Durch all die Unterschiede

zwischen den so verschiedenen

Kulturen lernt man

viel über sich selbst. Bisweilen

Stahl- und Geländerbau, Edelstahlverarbeitung

Schmiedstraße 38 · 73433 AA-Wasseralfingen

Telefon 0 73 61/7 14 32 / Fax 0 73 61/7 91 04

Die erste Baseball-Meisterschaft seit 52 Jahren

stößt man an seine Grenzen.

Doch gibt es für mich einen kleinen,

sehr wichtigen Satz: „Nichts

ist besser oder schlechter, es ist

einfach nur anders.“

Jetzt wünsche ich meiner Familie,

Freunden und Bekannten ein

fröhliches Weihnachtsfest und

grüße das TG Aalen und ganz besonders

meine Eltern, ohne die

dieser Aufenthalt nicht möglich

gewesen wäre, sowie meinen Bruder

Max.

Luisa Schütz

kommt seine Uniform und fährt

einmal die Woche zum Training

und am Samstag zum Spiel. Die

ganze Familie darf teilnehmen, die

Väter spielen Assistenz-Coach und

die Mütter kümmern sich um den

Imbiss nach dem Spiel. Im darauffolgenden

Jahr werden die Teams

wieder neu zusammengewürfelt

und man lernt andere Kinder und

andere Eltern kennen. Cedriks

Lieblingssport ist Baseball. Er

spielt leidenschaftlich gerne und

verfolgt auch die Profiliga mit großer

Aufmerksamkeit. Da war es natürlich

sehr aufregend, dass die

San Francisco Giants ausgerechnet

in diesem Jahr die Meisterschaft

gewinnen konnten. San

Francisco musste 52 Jahre auf diese

erste Meisterschaft warten, für

Cedrik passierte es gleich im ersten

Jahr seiner Anhängerschaft. Im

Sommer durfte er sogar ein paar

Wochen bei den Junior Giants mitspielen,

dadurch ist er natürlich

ein Teil der Meistermannschaft.

Dominik darf dann im Frühjahr

ebenfalls zum Baseball.

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VergangenesWeihnachtenhaben

wir mit

Verwandtschaft

feiern

können. Mein

Bruder Erik

kam mit der

Familie vorbei

und hat

den Dezembereinschließlich

der Weihnachtstage

mit uns verbracht.

In die

Berge sind wir

auch ein paar

Tage, denn

Schneemänner lassen sich nun

mal mit Schnee viel besser bauen

als mit Sand. Und auch für Schlittenfahren

und Schneeschuhwandern

haben wir hier im Silicon Valley

nicht die besten Voraussetzungen.

Meine Schwester Petra kam

mit ihrer Familie im Sommer vorbei

und hat die Gegend um Las Vegas,

Los Angeles und San Francisco

erkundet. Wobei meistens nicht

die Städte das Interessanteste der

Reise sind, sondern die vielen verschiedenen

Landschaften und Nationalparks

dazwischen. Einen Gegenbesuch

haben wir ebenfalls geschafft

dieses Jahr. Ich musste geschäftlich

nach Deutschland und

Dominik durfte ein paar Wochen

zu seiner Oma Mary nach Seitsberg.

Die zwei haben sich hervorragend

verstanden. Er hat ihr Englisch

erweitert und sie sein

Deutsch verfeinert. Wir bedanken

uns bei meiner Familie für die tolle

Aufnahme und Versorgung und

bei Klaus fürs Grillfest im Regen.

Den großen Sommerurlaub haben

wir dieses Jahr auf dem ameri-

Am letzten Weihnachtsfest war die Familie von Gerd Stielers Bruder

Erik zu Besuch in Kalifornien.

In Wasseralfingen bin ich aufgewachsen

und dort auch zur

Schule gegangen. 2006 schickte

mich meine Firma SKF nach

Shanghai, China, um dort den Verkauf

aufzubauen. Mittlerweile bearbeite

ich den ganzen asiatischen

Raum mit Büros in Schanghai und

Tokyo mit 16 Angestellten. Die

Mentalität der Asiaten ist sehr unterschiedlich

zu der unseren und

es gehört viel Fingerspitzengefühl

im Umgang mit ihnen dazu, vor allem

im geschäftlichen Bereich.

Mit meiner japanischen Frau

Makiko und meinem kleinen Sohn

Markus lebe ich in Tokyo. Es gibt

dort zahlreiche ausländische Geschäftsleute

mit ihren Familien, zu

denen wir freundschaftlichen

Kontakt haben. Seit einiger Zeit

lerne ich Japanisch, was nicht einfach

ist. Sonst spreche ich nur Englisch,

auch mit meiner Familie.

Grundsätzlich ist Weihnachten

in der japanischen Tradition natürlich

nicht vorgesehen. Aber in

den vergangenen Jahrzehnten

wird auch hier Weihnachten mit

Freunden und kleinen Geschenken

gefeiert. Die Straßen und Geschäfte

sind weihnachtlich dekoriert.

Das Ganze hat hauptsächlich

einen kommerziellen Anstrich. Es

gibt sogar einen deutschen Weihnachtsmarkt

mir Glühwein, Plätzchen,

Lebkuchen und Käthe-Kruse-Figuren.

Der 1. und 2. Weihnachtstag

ist ein normaler Arbeitstag,

dafür wird Neujahr mit der Familie

groß gefeiert. Wir feiern

Weihnachten wie in Deutschland,

allerdings ohne Christbaum, da

diese unerschwinglich und kaum

zu bekommen sind. Als Ersatz dienen

dann eben künstliche, schon

fertig geschmückte Bäume. Es fehlen

auch die besinnlichen Feiertage,

dadurch kann auch keine solche

Stimmung wie in der Heimat

aufkommen. Auch die Witterung

spielt nicht mit, da Tokyo etwa auf

der Höhe von Sizilien liegt. Es gibt

hier aber auch einige christliche

Kirchen, die wir an Weihnachten

aufsuchen werden. Aber das Weihnachtsessen

mit Weihnachtsgebäck

findet nach den Rezepten

meiner Mutter statt. Sei ist einfach

eine tolle Köchin. Ich grüße alle

meine Freunde, Verwandten und

Schulkameraden zu Hause und

wünsche ihnen eine schönes Fest

und ein gutes neues Jahr.

Ulrich und Makiko Selig

mit Markus

30 Jahre

Erfahrung

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Frohe Weihnachten und ein

gesundes, friedvolles neues �

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Jahr 2011 wünscht Ihnen Optik und Akustik Noll.


kanischen Highwaysystem zugebracht.

Fast 4500 km durch 9 Staaten

mit Sehenswürdigkeiten wie

Yellowstone NP, Little Bighorn,

Mt. Rushmore und Crazy Horse

Memorial, Rocky Mountain NP,

Great Salt Lake und noch ein paar

andere. Es war weniger anstrengend,

als man das von Europa her

kennt. Selbst große Strecken fährt

man hier sehr entspannt. Auch

weil einen die Reise dank geringerer

Benzinpreise und fehlender

Mautgebühren wesentlich weniger

kostet.

PS. Und Dominik schickt wieder

Extra-Grüße an die Liederzwerge

des Liederkranzes Eintracht Hüttlingen.

VEREINIGTE STAATEN

Gerd Stieler

Die Familie Stieler lebt im

warmen Kalifornien und

ist deshalb mit der Familie

von Gerds Bruder Erik

beim letzten Weihnachtsbesuch

in die Berge

gefahren, um Schnee

zu erleben.

Außerdem haben sie im

Sommerurlaub neun

Bundesstaaten der USA

erkundet und Sohn Dominik

durfte während einer

Geschäftsreise seines

Vaters die Oma in Seitsberg

besuchen.

Gerd Stieler

3696 Brandy Rock Way

Redwood City,

CA 94061

USA

E-Mail:

gerd.stieler@gmx.de

Kulinarisches nach Mutters Rezept

Ulrich und Makiko Selig mit Markus

JAPAN

Ulrich Selig

Grüße aus Tokyo sendet

Ulrich Selig mit seiner

Frau Makiko und Sohn

Markus. Der Wasseralfinger

lebt in Japan, nachdem

ihn seine Firma in

den asiatischen Raum geschickt

hat.

Ulrich und Makiko Selig

mit Markus

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4 - 14 - 8 Mita Minatoku

TokyoJapan

E-Mail: uselig@gmx.de


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 22

Versöhnliche Grüße aus Indonesien

Aus der östlichen Ferne, aus

Flores-Indonesien, darf ich Sie

ganz herzlich grüßen. Indonesien

stand in den vergangenen Wochen

häufig in den Schlagzeilen: Tsunami

vor Sumatra, der Ausbruch des

Vulkans Merapi, Erdrutsche

schlimmster Art, ein Bootsunglück

in unserer Nähe mit 23 Toten. Die

Natur zeigt ihre ungewöhnliche,

oft verheerende Kraft.

Für unsere „Nenek Moyang“-Ahnen

waren diese Naturgewalten

ein unverkennbares Zeichen der

zürnenden Gottheit: Rero Wulan

Tana Ekan – Sonne-Mond-Erde

genannt. Dem gab es nichts entgegenzusetzen.

Man musste sich machtlos ins

Schicksal ergeben. Mit gewaltigen

Opfern versuchten sie die Gottheit

zu versöhnen. Für die Ahnen gab

es keine Entwicklung, geschweige

denn Befreiung. Darauf hat mein

Ältester aus Lite, Bapa Thomas,

einmal eine treffliche Antwort gegeben.

Ich darf den Satz, sein Glaubensbekenntnis,

hier wiederholen,

denn es hat wahrlich mit Weihnachten

zu tun: „Pater, sind wir

froh, dass Christus, der Sohn Gottes,

zu uns kam und wir ihn kennen.

Früher hatten wir ständig

Angst vor Unwetter, Blitz, Unglück,

vor der Nacht, vor dem Tod.

All dies war die Strafe für unsere

Vergehen. Doch jetzt wissen wir,

dass Gott unser Vater und Christus

unser Bruder ist, der uns von aller

Angst befreit. Und wir alle sind die

Kinder Gottes.“

Für dieses Bekenntnis konnte ich

Bapa Thomas nur danken. In seinem

Verhalten bestätigte er, was er

glaubte: Als sein Bruder in der Karwoche

starb, war er am Gründonnerstag

schon wieder in der Kirche.

Leute, die ihn fragten: „Trauerst

du nicht um deinen Bruder?“, wies

er zurecht: „Was soll ich im Haus

bleiben? Mein Bruder ist bei Gott,

also gehe ich auch zu ihm.“

Ich wünsche Ihnen allen ein frohes,

gesegnetes Weihnachtsfest,

die große Freude, dass der Herr

uns ganz nahe ist, wir seine Nähe

und Liebe auch im Alltag erfahren

dürfen, wie es Bapa Thomas er-

Bäume, Berge und Seen

Dürfen wir uns vorstellen? Wir sind Robert (81) und Margit (70)

Kaelber. Ich selbst stamme aus der alten Dorfmühle in Aalen-Unterkochen

– Margit aus dem Westerwald. Wir sind zurzeit immer noch

sehr lebendig, hier zwischen den Bäumen und Bergen an einem großen,

klaren See im kanadischen Horsefly Lake. Es gibt hier selten Waldbrände,

fast keine Industrie, dafür aber viel frische Luft. Nach langer Arbeit

sind wir endlich so richtig „auf den Hund gekommen“. Wir wünschen

allen Bekannten, Schulfreunden und anderen alten Kameraden,

alten Freunden und Freundinnen, die noch mit da sind und die auch

das neue deutsche Finanzsystem noch nicht kaputt gekriegt hat, fröhliche

Weihnachten und ein friedliches, gesundes neues Jahr!

Robert und Margit Kaelber

E-Mail: roma@midbc.com

Pater Anton Kappler hat unter das Bild Folgendes geschrieben: „Unsere

Jugend ist voller Hoffnung. Wir wollen sie nicht enttäuschen.“

fuhr.

Gottes Segen für das neue Jahr

2011.

Herzliche Grüße,

Ihr Pater Anton Kappler

INDONESIEN

Anton Kappler

Pater Anton Kappler

grüßt aus der östlichen

Ferne, aus Flores-Indonesien

ganz herzlich.

E-Mail:

antonkappler@yahoo.de

Schon seit ich 13 bin, träume

ich von den USA. Nun, mit 20

ist es endlich soweit: Ich verlasse

Wasseralfingen für ein Jahr und

schaue einem tollen Jahr in den

USA entgegen!

Seit Anfang August lebe ich nun

mit meiner fünfköpfigen Gastfamilie

in Menlo Park, Kalifornien.

Menlo Park ist 45 Minuten von

San Francisco entfernt und gleich

neben der Stanford University.

Meine Gastkinder, John (13 Jahre),

Scott und Tommy (Zwillinge,

11 Jahre), sind sehr gut erzogen –

allerdings total verschieden. John

spielt gerne Theater und Eishockey,

Scott liebt seinen PC, Videospiele

und seine Katzen. Tommy

bringt immer Freunde mit

nach Hause. Meine Gasteltern

sind auch super nett und helfen

mir auch, wo sie können.

Leider brauchte ich etwas Zeit,

um mich hier an das Leben zu gewöhnen.

Es war nicht alles so

leicht, wie ich mir das zuvor vorgestellt

hatte, doch mittlerweile

habe ich mich hier sehr gut an den

Alltag gewöhnt.

Mein Arbeitstag beginnt um 7

Uhr in der Küche. Ich muss Frühstück

für die Kinder richten und

danach die Zwillinge in die Schule

fahren. Dann habe ich den Vormittag

frei bis 3 Uhr nachmittags.

Zwei Mal in der Woche gehe ich

morgens zum Basketballspielen

ins Fitnessstudio und drei Mal die

Woche zur Schule (die Wäsche

der Kinder steht auch noch auf

Neue berufliche Herausforderungen

Nach dem Architekturstudium

und einigen

Berufsjahren als

Architektin in Berlin bin

ich nach New York gezogen,

um dort an der Columbia

University einen

„Masters in Science“ in

„Advanced Architectural

Design“ zu absolvieren.

Dort habe ich – mittlerweile

unter meinem Mittelnamen

Elisabeth – einen

netten Mann kennengelernt,

mit dem ich

nach dem Studium nach

Kalifornien umgezogen bin. Kurz

darauf haben wir geheiratet. Es

folgten mehrere Jahre Arbeit als

Architektin in San Francisco, die

beiden Kinder Paul und Luzia und

ein Häuschen in Berkeley – einer

Universitätsstadt am Ostufer der

Bucht von San Francisco. Doch

war der nette Mann auf einmal

nicht mehr so nett: Die Scheidung,

der Verlust des guten Arbeitsplatzes

gleich zu Beginn der Wirtschaftskrise

waren herbe Rückschläge.

Doch ein neuer, besserer

Job als „Director of Practice Management“

in einem anerkannten

Architekturbüro in San Francisco

(die das Monterey Bay Aquarium

entworfen haben) tat sich auf. Das

Häuschen konnte also bleiben.

Und das Leben ging weiter: viel

Yoga/Tanz/BodySculpting, gewollter

Gewichtsverlust, die Beförderung

zum Senior Associate im

vergangenen Sommer . . .

Sohn Paul ist mittlerweile in der

dem Morgenprogramm). Wenn

Tommy und Scott von der Schule

heimkommen, mache ich ihnen

kleine Snacks und fange an, mit

Scott die Hausaufgaben zu machen,

weil er doch noch sehr unorganisiert,

verträumt und unselbstständig

ist. Meistens sitzen

wir bis 7 Uhr an den Hausaufgaben.

Anschließend gibt es um 8

Uhr Abendessen, das meine Gastmutter

kocht – ich muss nur den

täglichen Salat zubereiten, den

ich auch morgens schon mache,

da ich abends dazu meistens keine

Zeit habe. Nach dem Essen ist

Abwasch oder Kinder-zu-Bett-

Bringen angesagt. Danach ist es

meistens schon 9.30 Uhr.

Luzia, Paul und Gertrud Sporer.

sechsten Klasse an der „Longellow

Arts and Technology Middle

School in Berkeley“ – er lernt Spanisch

als zweite Fremdsprache

und spricht auch ein bisschen

Deutsch, spielt Saxofon und Querflöte

in der Schulkapelle (und kann

auch AC/DC und ähnliches auf der

elektrischen Gitarre spielen). Paul

ist ein Mitglied des lokalen Blue-

Fins-Schwimmteams im Berkeley

YMCA und ist ein aktiver Eagle Boy

Scout. Tochter Luzia ist in der ersten

Klasse an der „Cragmont Elementary

School“ in Berkeley im

zweisprachigen Englisch/Spanisch-Programm,

tanzt Ballett, will

Klavier spielen lernen, ist ein Mitglied

der CAL Bears Gymnastikgruppe

und ist seit Kurzem ein aktives

Daisy Eagle Girl.

Meine Geschwister und ihre Familien

leben noch alle im Ostalbkreis

und werden auch alle paar

Jahre besucht. Nichte Isabell Lazecky

war im letzten Jahr zu Besuch

Samstag und Sonntag habe ich

in der Regel frei und kann so viel

vom Land erkunden. Oft gehen

wir nach San Francisco oder an

den Strand. Über Thanksgiving

war ich in San Diego. Zwei Wochen

davor für ein Wochenende

in Los Angeles. Ein Wochenende

war ich auch mit meiner Gastfamilie

in Oregon, beim Raften und

Shakespeare Theater Festival.

Sehr gerne gehe ich zur Stanford

University. Der Campus ist einfach

wunderschön und zudem

hat es mich immer zu deren Footballspielen

hingezogen.

Ich erlebe hier wirklich ziemlich

viel – muss allerdings auch ordentlich

viel dafür tun, obwohl es

Gertrud Sporer

Endlich wird ein langgehegter Traum wahr

Thomas Heberling mit Tommy und Scott beim besten Stanford-Spiel

der Saison.

Liebe Leser, Kunden,

Geschäftsfreunde

und Mitarbeiter,

in Berkeley, um dort an

einem Sprachkurs teilzunehmen.

Viele liebe Grüße aus

Berkeley gehen an meine

Geschwister Theresia

Graser und Angelika Litke

in Westhausen und

Anton Sporer und Agnes

Lazecky in Waldhausen,

an alle Verwandten in

Waldhausen, Lippach,

Westhausen, in Ulm und

um Ulm herum, an

Freunde Fred, Christa,

Sabine, Antje, Hannelore,

Monika, Micky, Ruth, Edith,

Thomas, Marko, Marie, Andrea

(die in Aalen, Ebnat, Bonn, Berlin,

Rostock und Rotterdam leben) –

und an alle Bekannten und Nachbarn,

die sich an uns erinnern können

oder mögen.

VEREINIGTE STAATEN

Weihnachtsgrüße kommen

in diesem Jahr auch

von den Sporers aus Berkeley,

Kalifornien. Ihre

Geschwister mit Familien

leben noch alle im Ostalbkreis

und werden

auch alle paar Jahre besucht.

Gertrud Elisabeth Sporer

E-Mail:

gesporer@gmail.com

vielleicht nicht ganz so klingt.

Nichtsdestotrotz bin ich hier

wahnsinnig glücklich und genieße

meine weiteren 8 – 9 Monate

im sonnigen Kalifornien! Nun

freue ich mich auf das Weihnachtsfest

mit meiner Gastfamilie,

das hier ja nicht am 24., sondern

am 25. gefeiert wird. Das

Haus ist schon geschmückt, der

Baum auch, ich hab meine ersten

Cookies gebacken, ich bin also

schon voll in Weihnachtsstimmung.

Über Neujahr fahre ich mit

meiner Gastfamilie zum Skifahren,

wo wir auch Silvester feiern

werden. Ich wünsche allen, speziell

meiner Familie und Freunden,

ein fröhliches und gesegnetes

Weihnachtsfest und gleich

auch noch einen guten Rutsch in

das neue Jahr!

VEREINIGTE STAATEN

Thomas Heberling

Thomas Heberling verbringt

ein ganz besonderes

Jahr in Kalifornien: Er

ist als männliches Aupair

für drei Jungs verantwortlich

und mit Kindern,

Haushalt und Schule

voll ausgelastet.

Über Silvester geht er mit

seiner Gastfamilie zum

Skifahren.

E-Mail:

thomas_h90@yahoo.de

wir wünschen Ihnen allen ein frohes

Weihnachtsfest und eine besinnliche Zeit.


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 23

Winterzauber in Südfinnland

Salla und Anne-Kristin Beinhauer beim Nachmittagsspaziergang.

Wer die Bücher von Astrid

Lindgren liebt, für den würde

hier wohl ein Traum wahr werden:

bunte Holzhäuschen, endlose

Schotterwege durch Wald und

Wiesen, Brei zum Frühstück, Pfef-

FINNLAND

Anne-Kristin

Beinhauer

Dass Finnland besonders

im Winter seinen Charme

besitzt, daran lässt Anne-

Kristin Beinhauer in ihren

Zeilen für die Weihnachtsgrüße

aus aller

Welt keinen Zweifel. Hier,

inmitten von finnischen

Wäldern, leistet sie seit

August ihren EFD in einer

Camphill Community für

behinderte Erwachsene.

E-Mail:

designibeini@web.de

BENIN

Anna von Berg

Viele Grüße aus Cotonou

sendet Anna von Berg. Im

Benin wird sie ihre ersten

Weihnachten mit einer

Bananenpalme als Weihnachtsbaum

bei plus 35

Grad Celsius feiern.

E-Mail:

anna.vonberg

@googlemail.com

Seit einem halben Jahr lebe

und arbeite ich in der Weltmetropole

London. Von dem

Flair dieser multikulturellen

Stadt wird man mitgerissen

und kann das Leben an den

vielen verschiedenen und

wunderschönen Plätzen genießen

– von Westminster Abbey

bis zur Tower Bridge. Besonders

zur Weihnachtszeit

fängt London an zu funkeln

und zu leuchten.

Die Weihnachtsstimmung

aus Deutschland erreicht sogar

London, dank des „Winterwonderland“.

Dies ist ein

Weihnachtsmarkt im Hyde

Park, auf dem man genüsslich

einen Glühwein trinken kann,

Lieder wie „O du fröhliche“

ferkuchen, dunkle Winternächte

...Schnee! Langlaufen auf dem

Feld, auf der Eisbahn schlittern

und abends Glühpunsch oder finnische

Sauna! Und das waren lang

nicht alle Gründe, nach meinem

Abitur ein Jahr lang nach Finnland

zu gehen. Hier leiste ich seit

August meinen EFD in einer Camphill

Community für behinderte

Erwachsene. Und ich bin jeden

Tag dankbar, hier gelandet zu

sein.

Mein neues Zuhause Myllylähde

liegt inmitten der Wälder und

Wiesen Südfinnlands. Nach Lahti

sind es 35 Kilometer und zum

nächsten Dorf Hämeenkoski sieben

Kilometer.

Bei uns gibt es 14 Betreute, die

mit so genannten Hauseltern in

drei Häusern leben. Ich wohne

bei einer finnisch-kolumbianischen

Familie mit fünf Menschen

mit Behinderungen. Die Dörfler

(Betreuten) sind wirklich wunder-

London funkelt und leuchtet

Das weihnachtlich geschmückte London.

bare Menschen, und ich habe bei

der Arbeit mit ihnen jeden Tag

unglaublich viel Freude. In der

Community wird nicht nur zusammen

gearbeitet, sondern familiär

zusammengewohnt, Freizeit

gestaltet, Konzerte besucht

und Feste gefeiert.

Jetzt zur Weihnachtszeit ist zum

Beispiel für alle das Theaterstück

eine große Freude. Dabei führen

wir gemeinsam ein Krippenspiel

in Finnisch auf. Und dank meiner

bisherigen Theaterrollen hier

klappt es mit meinen Sprachkenntnissen

sogar immer besser.

Um richtig weiterzukommen,

muss ich mir aber auch in meiner

Freizeit viel Mühe geben und die

Dörfler sind mir da eine große Hilfe.

Finnland ist wirklich ein traumhaftes

Land. Auf Reisen mit anderen

Freiwilligen habe ich bereits

Städte wie Kokkola, Turku oder

Helsinki gesehen. Und ganz zu

hört und mit den zum Großteil

deutschen Mitarbeitern

an den Ständen ein Schwätzchen

halten kann. Wenn es

um die Weihnachtsbäume

geht, findet man in England

eine kaum vorstellbare Vielfalt

vor. Nicht immer ist der

Weihnachtsbaum auch ein

richtiger Baum, wie es in

Deutschland Tradition ist. In

den Geschäften findet man

Weihnachtsbäume in allen

Größen und Farben – blau,

pink, schwarz, weiß und grün

– und die sind oftmals schon

fertig geschmückt. Daher

sollte es sich niemand entgehen

lassen, London zu entdecken

– es ist eine unvergessliche

Zeit.

schweigen von der finnischen Natur.

So einen farbenfrohen Herbst

wie hier habe ich noch nie erlebt

und ich habe ihn auf langen Radtouren

genossen. Im Oktober

brach dann schon mit ersten

Schneeflocken der finnische Winter

herein. Die Tage wurden zusehends

kürzer und mittlerweile ist

es nur noch sechs Stunden hell.

Dieser Winterzauber hier mit riesigen

Eiskristallen am Fenster, gefrorenen

Seen, sternenklarem

Winterhimmel und -25 ˚C lässt

mich einfach immer wieder staunen.

Nun feiere ich mit meiner Gastfamilie

ein verschneites, finnischkolumbianisches

Weihnachten.

Das neue Jahr wollen ein paar

Freunde und ich dann mit einem

„Multi-kulti-Abend“ begehen, wo

es finnisches, italienisches, deutsches

und portugiesisches Essen

geben wird. Natürlich auch mit

schwäbischen Spätzle, wobei ich

ganz fest an euch alle daheim

denken werde.

Im Frühjahr geht es los zum Polarkreis!

Und dort erwarten mich

Rentiere, der „joulupukki“ und –

ganz tapfer – Eislochbaden.

Euch zu Hause wünsche ich ein

frohes Fest und ein gutes neues

Jahr! Kaikille ihan iloista joulua ja

hyvää uutta vuotta! Eine herzliche

Umarmung an meine Familie

und Freunde, denn ihr seid die

beste Unterstützung!

Und über den Finnisch-Büchern

denke ich mir oft, wie gut es

doch wäre, für die Sprache einen

Lehrer zu haben. Deshalb auch

viele Grüße an meine ehemaligen

Lehrer vom KGW ;)!

Alles Liebe

Anne-Kristin

Auf dem Kopf ein Korb voll lebender Hühner

Dieses Jahr feiere ich Weihnachten

im Benin in Westafrika,

fast direkt am Äquator.

Dort, in der Handelsmetropole

und größten Stadt des Landes,

Cotonou, arbeite ich für ein Jahr

als Volontärin. Auf dem riesigen

Markt Dantokpa leben und arbeiten

viele Kinder. Die Mädchen

verkaufen Waren oder Essen, die

Jungen arbeiten als Träger oder

helfen beim Be- und Entladen der

Lastwagen. Viele der Kinder und

Jugendlichen leben und schlafen

alleine auf dem Markt, da sie von

zu Hause geflohen sind, meist

weil sie in der Familie misshandelt

werden.

Die Salesianer Schwestern, bei

denen ich arbeite, haben mehrere

Anlaufstationen, hauptsächlich

für Minderjährige und auch eine

Schule. Im Maison de l’Éspéran-

Anna von Berg.

ce, meinem Arbeitsplatz, werden

kostenlos sechs- bis achtmonatige

Ausbildungen zum Bäcker,

Konditor, Koch oder Seifenhersteller

angeboten. Viele Auszubildende

verkaufen nebenher noch

auf dem Markt die Dinge, die sie

in ihrer Ausbildung herstellen.

Auf den ersten Blick erscheint

der Markt wie ein Durcheinander

an Ständen und frei herumlaufenden

Verkäufern, auf dem man

zwar alles kaufen kann, aber

nichts findet. In Wirklichkeit aber

hat jede Reihe oder jeder Bereich

einen Schwerpunkt: Hier gibt es

Kleider und Stoffe, dort findet

man Esswaren, Gemüse, Gewürze

und Heilkräuter. Zu Schulbeginn

gibt es auch viele

Schulhefte, in der Regenzeit

Regenmäntel, im Moment

Plastikweihnachtsbäume.

Aber man findet auch Motorradzubehör

und Schneidereien

oder Verkäufer, die

auf dem Kopf einen Korb

voll lebender Hühner tragen.

Man muss nur wissen,

in welchem Bereich man fragen

muss. Sind die Kinder

noch zu klein, um zu arbeiten

oder wollen sie ihren

Hauptschulabschluss nachholen,

können sie im Stadtteil

Zogbo in einem Foyer

wohnen. Manche bleiben

nur einige Monate dort, bis

man Verwandte gefunden

hat, bei denen sie wohnen

können, oder sich die Situation in

den Familien gebessert hat. Andere

bleiben Jahre, um in die nahe

gelegene Schule zu gehen. Da ich

auch dort wohne, werde ich

Weihnachten mit denjenigen feiern,

die keine Familie mehr haben

oder nicht mehr heim können.

Vergangenen Freitag hatten wir

schon eine Weihnachtsfeier für

alle, die im Foyer wohnen. Eine

der Bananenpalmen wurde dafür

sogar extra als Weihnachtsbaum

dekoriert.

Mit einem Teil von den Kindern

habe ich in den vergangenen Wochen

ein Krippenspiel einstudiert.

Das haben wir bei dieser Gelegen-

heit aufgeführt. Die meisten haben

vorher noch nie so etwas gemacht.

Es ist hier nicht üblich,

dass Kinder ein Hobby haben.

Wenn sie Glück haben, können

sie zur Schule gehen. Die ist im

Benin Gott sei Dank kostenlos.

Später wird häufig im Haushalt

gearbeitet.

Auch hier organisieren die Kinder

den kompletten Haushalt

selbst. Es gibt immer eine Frau,

die da ist. Aber für 50 Kinder zwischen

sieben und 20 Jahren kann

sie nicht alles regeln. Also werden

jeden Morgen der Hof und die

Zimmer gefegt. Sechs Kinder aller

Altersgruppen gemischt sind zum

Kochen eingeteilt. Danach wird

abgewaschen und der Speiseraum

gewischt. Am Samstag ist

großer Waschtag, natürlich von

Hand mit Wasser aus dem foyereigenen

Brunnen.

Hier ist also alles ein bisschen

anders. Deswegen bin ich schon

gespannt, was mein erstes Weihnachten

bei 35 Grad mit einer Bananenpalme

als Weihnachtsbaum

und einer „Familie“ von 50

Kindern und Jugendlichen, zehn

Klosterschwestern und zwei weiteren

Volontärinnen noch so alles

bringt.

Meinen Freunden in Aalen und

natürlich auch meiner Familie

wünsche ich ein wunderschönes

Weihnachtsfest; bis nächstes Jahr.

Liebe Grüße

Anna

I wish you a very Merry Christmas

and a Happy New Year.

Liebe Grüße aus London

Simon

GROSSBRITANNIEN

Simon Maier

Simon Maier stammt aus

Ellwangen. Der Beruf hat

ihn ins Ausland geführt –

nach Großbritannien. In

seinem Brief erzählt er

uns von London und dem

Hyde Park.

E-Mail:

fixed-term.Simon.Maier

@uk.bosch.com

Viktoria Fuchs und Teresa Häberlin erleben alternative Weihnachten

in der australischen Wärme.

Weihnachten am Strand

Wir sind Teresa und Viktoria

und haben uns als Backpacker

einen Traum erfüllt: Wir reisen

durch Australien. In den vergangenen

drei Monaten haben

wir die Ostküste und das australische

Outback kennengelernt und

entdeckt. Nun sind wir im Süden

Australiens angekommen.

Hier arbeiten wir momentan als

Erntehelfer, damit wir unsere weiteren

Reisepläne verwirklichen

können. Die Weihnachtszeit verbringen

wir im schönen Adelaide.

Dort werden wir am 25. Dezember,

nach australischer Tradition,

AUSTRALIEN

Viktoria Fuchs und Teresa Häberlin

Viktoria Fuchs und Teresa

Häberlin kommen aus Rosenberg

und Hummelsweiler.

Beide haben eine Erzieherinausbildung

im August

2010 abgeschlossen und arbeiteten

zuletzt in den bei-

Weihnachten mit einem Barbecue

am Strand genießen. Die hohen

Temperaturen machen es

uns dennoch nicht einfach, in

Weihnachtsstimmung zu kommen.

Wir grüßen unsere Familien, unsere

Sportfreunde in Rosenberg,

alle Kindergartenkinder in Aalen

und alle, die uns kennen und

wünschen schöne, gesegnete und

erholsame Weihnachten sowie einen

guten Start ins neue Jahr!

Bis bald!

Teresa und Viktoria

den Kindergärten Greut und

Hofherrnweiler in Aalen. Jetzt

haben sich die beiden einen

Traum erfüllt und sind auf

Tour in Australien.

E-Mail:

viktoria.fuchs@web.de

Katharina Marstaller im „Shelter“, wo Kinder und Jugendliche Obdach

finden.

Kindern Obdach geben

Vier Monate bin ich nun schon

in Potchefstroom und arbeite

dort in einem Shelter als Mitarbeiterin

im Projekt Thakaneng. Die

Arbeit in diesem Projekt ist sehr

abwechslungsreich und teilt sich

auf in „Outreach“ am Vormittag

und einem Beschäftigungsprogramm

am Nachmittag, wenn die

Kinder aus der Schule kommen.

„Outreach“ bedeutet, dass wir mit

unserem Thakaneng-Bus durch

Potchefstromm fahren und nach

Straßenkindern schauen. Wir reden

mit ihnen und erkundigen

uns nach ihrem Befinden. Zudem

versuchen wir, die Kinder zu ermutigen,

ihr Leben auf der Straße

aufzugeben und zu uns ins Shelter

(engl. Obdach) zu kommen.

Oft sind es auch schon uns bekannte

Kinder, die ihren Aufenthalt

in Thakaneng abgebrochen

haben.

Beim „Outreach“ halten wir

auch Kontakt zu den „Streetadults“,

denn diese zwingen viele

Kinder zum Betteln auf der Straße.

Kinder sind dabei immer erfolgreicher

als Erwachsene. Wenn

wir neue Kinder auf der Straße finden,

gehen wir mit ihnen zu ihren

Eltern, um einschätzen zu können,

weshalb das Kind auf der

Straße war. Oft bleiben die Kinder

dann zu Hause bei ihren Eltern.

Bei kritischen Situationen wird

das Kind im Shelter aufgenommen.

Das Ziel ist, dass die Kinder

in drei bis sechs Monaten wieder

zu ihren Familien können. Das ist

aber nicht immer möglich und so

haben wir gerade 22 Kinder im

Shelter.

Es ist nicht ganz leicht, eine vertrauensvolle

Beziehung zu den

Kindern aufzubauen. Sie sind oft

sehr verschlossen und auch aggressiv

zu uns. Durch das Freizeitprogramm

am Nachmittag versuchen

wir mit Spielen, Basteln, Backen

oder Kochen, den Kontakt

zu vertiefen. Immer wieder gelingt

es, auch über ernstere Themen

wie Alkohol, Rauchen und

Drogen zu reden. Das ist sehr anstrengend,

aber oft hat sich die

Mühe dann auch gelohnt.

Thakaneng ist ein geniales Projekt

und ich bin froh, dass ich hier

so viele gute Erfahrungen und Erlebnisse

sammeln kann. Für das

neue Jahr habe ich schon viele

Pläne und Ideen, denn es gibt

noch viel zu tun in Thakaneng.

Für alle persönliche Unterstützung

und die vielen großzügigen

Spenden für Thakaneng möchte

ich mich sehr herzlich bedanken!

Liebe Grüße aus dem sommerlichen

Südafrika.

Eure Katharina Marstaller

SÜDAFRIKA

Katharina

Marstaller

Der Freiwilligendienst

hat Katharina Marstaller

aus Lauchheim nach Potchefstroom

in Südafrika

gebracht. Dort arbeitet

sie im Projekt Thakaneng

mit und spricht Jugendliche

und Kinder auf der

Straße an.

Kontakt über E-Mail:

ulimarstaller

@t-online.de


WEIHNACHTSGRÜSSE AUS ALLER WELT Freitag, 24. Dezember 2010 24

Eine unerwartete Begegnung in Kanada

Unter Pferden, Lamas und

zotteligen Hippiekühen

(Highland Cattle), bei frostigen

Temperaturen und mit haufenweise

Schnee werde ich dieses

Jahr zum ersten Mal Weihnachten

fern der Heimat verbringen. Seit

fast vier Monaten bin ich jetzt hier

am „Wwoofen“ (sprich: wuffen) in

British Columbia, ganz im Westen

von Kanada. Dieses lustige Wort

steht für „world wide opportunities

on organic farms“ und bezeichnet

eine Art von Farmarbeit,

bei der man auf Biofarmen mithilft

und dafür mit Kost und Logis

versorgt wird.

Das klingt vielleicht erst mal wenig

spektakulär, kann aber mit etwas

Glück eine wunderbare Möglichkeit

darstellen, nicht nur viel

über biologische Garten- und

Farmarbeit zu lernen (und dabei

täglich mit erstklassigen, frischen

Mahlzeiten versorgt zu werden

...), sondern auch ganz viele

verschiedene nette und offene

Menschen zu treffen – sowohl die

Gastfamilien als auch andere

Wwoofer – die oft eine ganz besondere

Mentalität haben und

sich bemühen, möglichst im Einklang

mit der Natur und ihren Tieren

zu leben.

So habe ich mich seit meinem

Einflug in Vancouver unter Blaubeerpflücken,

Kuhmelken und

Feuerholzstapeln über Vancouver

Island und Haida Gwaii nach Norden

bewegt und bin nebenbei in

den Genuss der wilden und wei-

Lena Renner entdeckt die großartige Natur Westkanadas und lernt

viele interessante Menschen kennen.

ten kanadischen Westküste gekommen.

Ich habe Seehunde und

Orcas gesehen und mich von Bären

ferngehalten.

Meine letzte Farm wurde von einem

ehemaligen Bäckermeister

aufgebaut, der doch tatsächlich

hier in Aalen in der Bäckerei Walter

ein Praktikum absolviert hat

und uns so jeden Tag mit lecke-

rem, frisch gebackenem Roggenmischbrot

versorgen konnte.

Nachdem die Farmsuche jetzt in

der Winterzeit wie erwartet etwas

schwieriger wird, bin ich nun sehr

glücklich, Weihnachten endlich

einen Platz auf einer kleinen Farm

in der South Cariboo Region gefunden

zu haben. Am 24. werden

wir hier mit Schneeschuhen los-

ziehen und uns einen Christbaum

suchen, um dann am Weihnachtstag

das „Christmasdinner“

mit Freunden der Familie (und

den vier teils im Haus lebenden,

aber sehr braven Hunden) zu begehen.

Viele liebe Grüße an meine Familie,

Freunde und alle Verwandten,

den RKV Hofen und den MV

Hüttlingen! Ich wünsche Euch allen

wunderschöne fröhliche

Weihnachten und einen guten

Rutsch! Und natürlich meiner

Christkindsschwester Katja alles,

alles Liebe und Gute zum Geburtstag!

Lena Renner

KANADA

Lena Renner

Ganz in den Westen von

Kanada, nach British Columbia

hat es Lena Renner

verschlagen. Hier

wird die Hüttlingerin

über „world wide opportunities

on organic

farms“ versorgt. Dies ist

eine Art von Farmarbeit,

bei der man auf Biofarmen

mithilft und dafür

Kost und Logis erhält.

E-Mail:

Lena.Renner@gmx.de

Mitten in der Wildnis den Traum verwirklicht

Da geht ein kleiner Junge jeden

Morgen etwas trotzig die

Waldstraße in Unterkochen entlang,

den Schulranzen auf dem

Rücken, seinen langen Weg zur

Schule. Schon damals träumte ich

von den endlosen Wäldern, Jack

London und Kanada. Zur gleichen

Zeit ging das hübsche Mädel

Petra geborene Klose in die selbe

Schule. Anders als der verträumte

Junge war sie immer fleißig und

sie ahnte noch nicht, was ihr bevorstand,dass

ein Junge aus ihrer

Klasse mit ihr zusammen das Leben

verbringen wird und sie in die

weite Welt ziehen würden. So sind

wir jetzt schon 31 Jahre verheiratet

und schon seit 5 Jahren in den

Bergen von B.C. Kanada zuhause.

Es war ein mühseliger Start in

diesem weiten und vollkommen

anderen Land. Bareland, ein

Stück Wildnis mit eigenem Berg

hatten wir uns dann in der Nähe

von Barriere gekauft. Es war nicht

möglich, mit dem Auto in „unser

Land“ zu fahren, es war kein Weg

vorhanden. So hatten wir begonnen,

Wasser aus 70 Meter Tiefe zu

pumpen, ohne Strom nicht einfach,

denn es war kein Strom oder

Telefon da. Als Bautechniker hatte

ich mich gleich dran gemacht, ein

kleines Haus, ein Cottage oder Cabin,

zu bauen. Nur aus Holz, eigene

Bäume verwendet, einfach mit

Hammer und Handsäge. Jeder

Balken von Hand bearbeitet und

herangeschleppt. Doch das Cabin

war gerade rechtzeitig fertig, bevor

der erste Winter hereinbrach.

Etwas Bedenken hatten wir

schon, der erste kanadische Winter,

ohne Strom, kein fließend

Wasser, kein Telefon. Was machen

die Bären, schlafen die wirklich,

die Wölfe die wir schon

abends heulen hörten und die

neugierig immer dichter kamen.

Sind wir hart genug, haben wir genügend

Holz, hält der kleine Holzofen

auch. Ab und zu kam ein

„Nachbar“, Gordon, ein älterer

Cowboy vorbei, der uns mit Ratschlägen

und Tipps weiterhalf. Er

hatte uns dazu noch schaurige

Geschichten von Pumas erzählt

und dass gerade hier in unserer

Gegend einer herumschleichen

würde. Das war der Moment, wo

ein Gewehr gekauft wurde und

seitdem neben dem Bett steht.

Der erste Schnee kam über

Nacht. Als ich die Türe morgens

aufmachte, erschrak ich, so viel

Schnee in nur einer Nacht. Bedenklich

schaute ich auf mein

Dach und prüfte, ob sich die Balken

schon unter der Last biegen.

Doch der Schnee war leicht. Die

Finger schon nach 3 Minuten eiskalt,

stapfte ich zum Thermometer

und schluckte. Es hatte -25

Grad. Gordon, unser weit entfernter

Nachbar, erzählte uns von

über -40 Grad. Das kleine Cabin

war gut isoliert und schon nach

kurzer Zeit hatten wir gemütliche

+25 Grad. Die Winterabende wurde

lange, ohne TV, ohne Strom.

Eine Propangas-Lampe reichte

gerade aus, damit einer unter der

Lampe lesen konnte. Petra hat gelesen

und ich Gitarre gespielt und

nach jeder Stunde Holz nachgelegt.

Ich höre noch die Worte von

meiner Petra: Ich gehe mit dir

nach Kanada, doch frieren will ich

nicht. Da erinnern wir uns noch

sehr gut an eine besondere Nacht,

es war kurz vor dem 4. Advent. Wir

lagen wach im Bett, denn von

zwei Seiten hörten schon seit einer

halben Stunde den Wölfen zu.

Ein schauriges und doch wunder-

Bernd und Petra Stütz vor ihrem Haus in ihrer Wahlheimat Kanada.

Am Anfang wohnten sie ohne Strom, fließend Wasser und Telefon in

einem selbst gebauten Cottage, das heute ihre Gäste beherbergt.

schönes Heulen. Ich fühlte mich

wie der „Letzte Trapper“ und ein

wenig stolz, der Naturgewalt bisher

die Stirn geboten zu haben.

Doch dann kam das wolf pack,

das Wolfsrudel, plötzlich näher in

die Richtung, wo wir für unsere

Pferde ein Corral gebaut hatten.

Jetzt ging alles schnell, Pelzmütze,

Stiefel, die schwere Jacke, Handschuhe

an, meine Winchester und

so rannte ich aus dem Cabin zu

den Pferden hinunter. Petra rief

ich noch zu, auf keinen Fall das

Haus zu verlassen, egal, was sie

hören würde.

Der Schnee machte die Nacht

heller und schon nach Minuten

war ich trotz tiefem Schnee bei

den Pferden. Sie standen aufgeregt

eng zusammen und ich sah

Schatten auf der anderen Seite

des Corrals auf und ab rennen.

Die Pferde hatten drohend die

Hinterhand gezeigt und immer

wieder ausgeschlagen. Vorsichtig

ging ich zu ihnen, als ich die

Schatten wieder in der Dunkelheit

rennen sah. Sie sahen pechschwarz

bei Nacht aus, alles andere

als freundlich. Ich weiß, in vielen

schlauen Büchern habe ich

gelesen, Wölfe greifen keine Menschen

an - aber Pferde? Ich war

mir nicht mehr sicher, jedenfalls

war es für mich die erste Begegnung

dieser Art und es waren wilde,

erschreckend große Tiere, und

niemand weit und breit, der mir

auf mein Rufen hätte helfen können.

Jetzt begann ich mir selbst

Mut zu machen, bin ich doch ein

kräftiger großer Kerl und sie würden

schon Angst vor mir bekommen,

ich darf nur keine Unsicherheit

zeigen, nicht zurückgehen. So

bin ich ein paar Schritte auf den

Zaun zugegangen, meine Hände

zitterten vor Kälte oder Angst? Die

Handschuhe ausgezogen, begann

ich laut drohend zu rufen und feuerte

zwei Schüsse in die Luft, dann

nochmals zwei. Sie waren verschwunden,

zumindest für jetzt.

Meine Augen hatten sich inzwischen

an die Dunkelheit gewöhnt

und ich konnte sehen, wie sie wei-

KANADA

Bernd und Petra Stütz

Viele Weihnachtsgrüße von

Herzen senden Bernd und

Petra Stütz aus den Bergen

von B.C. Kanada. Die beiden

sind seit fünf Jahren in Kanada.

Obwohl es ihnen anfangs

nicht leichtfiel, haben sie

sich doch eingelebt und

wohnen nun in ihrem eigenen

Haus – mit fließend

Wasser und Strom.

ter oben an unserem Berg standen

und uns beobachteten. Es

müssen sechs gewesen sein und

sie begannen wieder zu heulen,

was ein gutes Zeichen ist. Wenn

sie heulen, greifen sie nicht an.

Die Pferde hatten begonnen ihr

Heu zu fressen, sie waren wieder

ruhig und ich ging den Zaun entlang

für bestimmt eine Stunde, bis

ich meine Zehen nicht mehr fühlen

konnte, die Finger waren auch

nicht mehr warm zu bekommen.

Es muss so gegen 3 Uhr morgens

gewesen sein, als ich den steilen

engen Pfad durch die Bäume zum

Cabin wieder hoch ging. Wohl

hatte ich mich dabei nicht gefühlt

und alle Schatten als Wölfe gedeutet.

Doch als ich von Weitem

das warme Licht aus dem Fenster

strahlen sah und Petra schon an

der Türe stand und auf mich wartete,

hatten wir beide aufgeatmet.

Kerzen brannten an jedem Fenster

und das Feuer prasselte, fühlten

wir ein anderes Weihnachtsgefühl,

als je zuvor. An dieser

Nacht konnten wir nicht mehr

schlafen, sondern saßen um den

Ofen mit einer heißen Tasse Tee

mit Whisky. Diese Weihnacht

werden wir wohl nie vergessen.

Heute sitzen wir in unserem gemütlichen

Blockhaus, mit Strom,

Telefon, fließend Wasser und

schauen gerne zu dem kleinen

Cabin hinüber, das als Gästehaus

dient. Was wir in diesen Jahren erlebt

hatten, füllt mein Buch, an

dem ich immer, wenn es Winter

wird, schreibe. Ob ich es jemals

fertig bringe, ich weiß es nicht. Mit

unserem schönsten Weihnachtserlebnis

möchten wir unsere Eltern

Charlotte Stütz, Hedwig und

Willibald Klose in Unterkochen,

unsere beiden Töchter Sabrina

und Yvonne in Aalen und unseren

Sohn Martin in Langley Vancouver

herzlich grüßen. Liebe Weihnachtsgrüße

senden wir allen sehr

gerne in unsere Heimat den Ostalbkreis

Aalen.

Bernd u. Petra Stütz Adventure

Guestranch Barriere, BC-Canada

www.green-hills-ranch.de

Sie wünschen mit ihrer Geschichte

allen eine schöne

Weihnachtszeit.

Green Hills Ranch

Bernd und Petra Stütz

4253 Dixon Mountain Road

Barriere B.C.

V0E 1E1 Canada

E-Mail:

gowestcanada@telus.net

www.green-hills-ranch.de

Glögi, Pipari und Sauna

Liebe Weihnachtsgrüße aus

dem Land des Weihnachtsmannes:

Finnland! Ich verbringe

hier momentan mein Auslandsjahr

und bin schon seit vier Monaten

hier. Ich wohne bei einer Gastfamilie

und mit zwei jüngeren

Brüdern. „Joulupukki“, der Weihnachtsmann,

ist im verschneiten

Finnland um diese Jahreszeit die

Hauptattraktion. Die ersten Briefe

an den Weihnachtsmann wurden

hier schon Ende Oktober geschrieben

und das geht so weiter

bis zum 24. Dezember. Hier werden

auch extrem viele Weihnachtskarten

geschickt, meine

Gastmutter hat vor, etwa 80 Karten

zu verschicken. Finnisches

Weihnachten wird mit viel „Glögi“

(Punsch), „Pipari“ (Lebkuchen)

und natürlich Sauna gefeiert,

was ganz angenehm ist bei

Temperaturen von -6 bis -23

Grad. Zumal am Tag die Sonne

nur fünf Stunden lang scheint und

man leider genau zu dem Zeitpunkt

in der Schule ist.

Liebe Grüße an meine Familie,

Verwandten und Freunde. Hyvää

joulua ja onnellista uutta vuotta –

frohe Weihnachten und ein gutes,

neues Jahr – von Helena Kraus

und Familie Latvala!

Helena Kraus

E-Mail:

hele_k94@yahoo.de

Helena Kraus ist seit vier Monaten in Finnland. Und hier ist nicht nur

„Joulupukki“, der Weihnachtsmann, unterwegs.

Mehr Gelassenheit

Nach unserer Ausbildung zur

Erzieherin haben wir uns

entschieden, Deutschland für ein

halbes Jahr zu verlassen und nach

Indien zu reisen. Unser Ziel war

es, Eindrücke von diesem Land,

den Menschen, ihrer Kultur und

im sozialen Bereich zu sammeln.

Unsere Unterkunft (ein Kloster

mit fünf Schwestern), liegt im Süden

Indiens, im Staat Kerala. Das

Dorf heißt Kallamam und ist in

Bezug auf materielle Dinge ärmlich.

Jedoch ist es reich an

(Gast-)Freundlichkeit, Herzlichkeit

und Offenheit. Nach der Ankunft

ließen wir uns völlig auf die

indische Kultur und Lebensweise

ein. Das brachte große Veränderungen

mit sich. So wäscht man

die Wäsche per Hand, duscht mit

Eimern und isst ohne Besteck.

Unsere europäische Kleidung haben

wir gegen indische Churidars

und Saris getauscht. Die wichtigste

Veränderung ist der Tausch der

deutschen Hektik gegen die indische

Gelassenheit.

Wir unterrichten hauptsächlich

ehrenamtlich die Kinder von drei

bis vierzehn Jahren in „Spoken-

English“ in einer Englisch-Medium-School.

Ihre Freude und Begeisterung

lässt auch nach fast

drei Monaten nicht nach. Wir sind

für die Schule, unsere Schwestern

wie auch für das Dorf immer noch

eine Besonderheit.

Wir bekommen auch viele Möglichkeiten

in anderen Einrichtungen

zu hospitieren. Bis jetzt bekamen

wir Einblicke in Einrichtungen

für Menschen mit Behinderungen,

Seniorenheime, Selbsthilfegruppen,

Jugendgruppen

und Wohnheime für Kinder, die

aus armen Verhältnissen stammen.

Zu unserem persönlichen

Highlight zählt, dass wir einer Ärztin

bei ihrer Arbeit im Krankenhaus

zusahen, daher durften wir

durch sie zum ersten Mal eine Geburt

hautnah miterleben.

Kerala bietet sehenswerte Orte

und eine schöne Landschaft. Des-

halb sind wir in unserer Freizeit

viel mit Monsignore Christudas

und den Schwestern aus dem

Kloster unterwegs. Sie ermöglichen

uns viele Ausflüge innerund

außerhalb Keralas. Durch sie

lernen wir die Kultur, die Lebensweise

und die Andersartigkeit der

Menschen kennen.

Dank der guten Vorbereitung

von Ursula Kohnle und Pfarrer

Xavier konnten wir uns hier

schnell und problemlos einleben.

Ohne ihren tatkräftigen Einsatz

vor Ort wie auch von zu Hause aus

wäre uns die Reise so nicht möglich

gewesen. Noch einmal vielen

Dank. Ein besonderer Dank gilt

auch unseren Familien und

Freunden, die uns so wunderbar

unterstützen und trotz der großen

Entfernung immer für uns da sind.

In diesem Sinne, Namaskarem,

schöne besinnliche Weihnachten

und einen guten Rutsch ins neue

Jahr 2011.

Sonnige Grüße aus Indien

Sara und Sarah

INDIEN

Sarah Groener

Sarah lebt im Dorf Kallam,

im Staat Kerala in Indien,

welches sehr ärmlich

ist. Viele verschiedene

Einrichtungen und

Projekte sind auf fremde

Hilfe angewiesen. Sarah

unterrichtet deshalb ehrenamtlich.

Die Gemeinde

freut sich über jede

noch so kleine Spende.

Sarah Groener

E-Mail:

rose4sarah@gmx.de

KSK Ostalb

BLZ: 614 500 50

Konto-Nr.: 805 484 625

Betreff:

Spende für Indien

Sarah Gröner mit ihrer Mitreisenden Sara Beck (von links).

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