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Ketone im Blut

Mehr Sicherheit durch den Ketontest

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Impressum

Herausgeber

A. Menarini Diagnostics /

Berlin-Chemie AG, Berlin

Autorin

Dr. oec. troph. Karin Bergmann,

Puchheim

Redaktionsschluss:

Februar 2011

Inhalt

4 Vorwort

6 Aktuelle Zahlen

Wer ist betroffen?

6 Situationen, die eine Ketoazidose fördern

An Krankheitstagen benötigt die Insulintherapie

besondere Aufmerksamkeit

9 Die Entstehung einer diabetischen Ketoazidose

Was genau passiert im Körper?

11 Frühe Anzeichen und Symptome

Achten Sie auf sich!

12 Blutzucker- und Ketonbestimmung bei Ketoazidose

Eine Ketoazidose sicher erkennen

13 Ketonbestimmung im Urin

Wann und wie?

14 Ketonbestimmung im Blut

Zuverlässige Messung ermöglicht frühes Handeln

16 Erhöhte Ketonwerte im Blut

Was ist zu tun?

17 Der Ketonkörper-Test

Ein fester Bestandteil Ihres Diabetes-Managements?

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Vorwort

Sehr geehrte Leserin!

Sehr geehrter Leser!

Als Diabetiker wissen Sie schon viel über die Risiken des

Diabetes mellitus, wie beispielsweise über Unterzuckerungen

oder Folgeschäden durch langfristig erhöhte Blutzuckerwerte.

Ein anderes Risiko des Diabetes mellitus ist hingegen nur

wenig präsent in der Öffentlichkeit und deshalb Thema

unserer Broschüre: die diabetische Ketoazidose.

Worum geht es hierbei?

Eine diabetische Ketoazidose tritt ein, wenn der menschliche

Stoffwechsel aufgrund eines anhaltenden Insulinmangels

auf die „falsche“ Energiequelle umschaltet. Im Normalfall

nutzen die Zellen als Energiequelle die Glukose. Steht nicht

genug Insulin zur Verfügung, kann Glukose dort nicht

mehr ausreichend bereitgestellt werden. Der Körper versucht

dann, die benötigte Energie aus anderen Quellen zu

gewinnen.

Zuerst werden Stresshormone ausgeschüttet. Sie bewirken,

dass die körpereigenen Glukosespeicher geleert werden.

Fehlt weiterhin Insulin, gelangt die Glukose wieder nur in das

Blut und nicht in die Zellen. Schließlich wird Fett abgebaut.

Dabei entstehen übermäßige Mengen sogenannter Ketonkörper.

Sie machen das Blut sauer.

Hält dieser Zustand lange an, kann eine lebensbedrohliche

Situation entstehen. Deshalb ist die diabetische Ketoazidose

eine schwerwiegende Stoffwechselentgleisung, die unbedingt

behandelt werden muss. Wie Sie sie frühzeitig erkennen

und selbst die richtigen Maßnahmen einleiten können,

lesen Sie in dieser Broschüre.

Sie werden sehen: Ketontests sind auch für Sie relevant.

Die gute Nachricht ist, dass Ketonkörper einfach zu messen

und früh zu erkennen sind. Deshalb ist unser Rat: Nutzen Sie

diese Chance!

Ihr Kunden-Service-Diabetes

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Aktuelle Zahlen

Wer ist betro en?

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, die diabetische

Ketoazidose sei eine klassische Domäne des Diabetes Typ 1,

sind durchaus auch insulinpfl ichtige Patienten mit Diabetes

Typ 2 betroffen. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass etwa

ein Drittel der Erwachsenen, die eine diabetische Ketoazidose

erleiden, Typ-2-Diabetiker sind1 .

Etwa 25% aller Fälle von diabetischer Ketoazidose treten

zum Zeitpunkt der ersten Diagnose des Diabetes mellitus

auf, wobei vor allem Kinder unter 4 Jahren betroffen sind2 .

Bei bestehendem Diabetes kommen auf 1.000 Patienten pro

Jahr etwa fünf bis dreizehn Fälle diabetischer Ketoazidose3 .

Situationen, die eine

Ketoazidose fördern

An Krankheitstagen benötigt die Insulintherapie besondere

Aufmerksamkeit

Es gibt viele Bedingungen, unter denen eine diabetische

Ketoazidose entstehen kann. Sie alle bedürfen der ursächlichen

Abklärung durch den behandelnden Arzt. In jedem Fall

handelt es sich um Situationen, in denen über einen längeren

Zeitraum nicht ausreichend Insulin zur Verfügung steht.

Entweder, weil nicht genügend Insulin gespritzt wurde oder

der Bedarf an Insulin größer ist als erwartet.

Noch unentdeckter Diabetes:

Es besteht Insulinmangel, ohne es zu wissen.

Ungenügendes Einhalten der Behandlungsmaßnahmen:

Es wird Insulin weggelassen, z.B. um Gewichtszunahme zu

vermeiden. Oder es gelingt nicht, Kohlenhydrate im Essen

richtig abzuschätzen bzw. Insulin pünktlich und ausreichend

zu spritzen. Oder die angemessene Insulintherapie

wird aus Mangel an Motivation nicht immer eingehalten.

Katheter der Insulinpumpe funktioniert nicht:

In der Pumpe eingesetzte Insuline haben nur eine sehr

geringe Depotwirkung.

Infektionen und grippale

Infekte:

Der Körper hat während der

Erkrankung einen erhöhten

Energiebedarf. Stresshormone

setzen Glukose frei, für

deren Nutzung in den Zellen

zusätzlich Insulin gebraucht

wird.

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Erbrechen und Durchfall:

In dieser Situation wird die Insulindosis fälschlicherweise

oft reduziert, weil durch die ausbleibende Nahrungsaufnahme

scheinbar weniger Insulin benötigt wird. Tatsächlich

wird aber Insulin gebraucht, um die Glukose aus den körpereigenen

Speichern in die Zellen zu bringen.

Langanhaltende

Stresssituationen:

Der Körper stellt sich auf

mehr Leistung und größeren

Energieverbrauch ein.

Der Insulinbedarf ist erhöht.

Schwangerschaft:

In diesem physiologischen

Ausnahmezustand mobilisiert

der Körper alle

Energiereserven. Um einen

überhöhten Fettabbau zu

verhindern, wird mehr Insulin

benötigt.

Sie sehen schon: Gerade in Krankheitssituationen, die jeden

einmal treffen können, verdienen die Blutzuckerkontrolle,

die Insulintherapie und auch die Überprüfung der Ketone

im Körper besondere Aufmerksamkeit. Einige der begünstigenden

Faktoren der Ketoazidose können Sie selbst beeinfl

ussen (z.B. Behandlungsmaßnahmen einhalten oder aktive

Entspannungspausen einlegen), andere hingegen nicht.

Um Komplikationen infolge der Ketoazidose zu vermeiden,

sollten Sie in jedem Falle die Ketonkörper in Blut oder Urin

sicher im Blick haben.

Vor allem ist dies empfehlenswert für Menschen mit Diabetes

Typ 1 und Schwangere mit Diabetes. Bei Stress, Infektionen,

hohen Blutzuckerwerten, Erbrechen, Übelkeit und

Bauchschmerzen sollten jedoch alle Diabetiker die Ketonkörper

in Blut oder Urin kontrollieren.

Die Entstehung einer diabetischen

Ketoazidose

Was genau passiert im Körper?

Bei Diabetikern kann sich innerhalb weniger Stunden eine

diabetische Ketoazidose entwickeln, wenn die Insulinzufuhr

unterbleibt. Ketoazidosen können auch andere Ursachen

haben, beispielsweise lange Hungerperioden oder übermäßiger

Alkoholgenuss.

8 9


Weil infolge eines absoluten oder teilweisen Insulinmangels

zu wenig Glukose in die Zellen gelangt, funktioniert die Energiegewinnung

des Körpers aus Glukose nicht wie gewohnt. In

den Zellen des Gehirns und der Muskeln kommt nicht genug

Glukose an. Der Körper startet Gegenmaßnahmen: Er setzt

zum Beispiel die Stresshormone Adrenalin und Cortisol frei.

Zusätzlich zu dem ohnehin schon hohen Blutzucker setzen

diese Hormone Glukose aus den körpereigenen Speichern

frei und erhöhen den Blutzucker noch einmal.

Wird der Energiebedarf der Zellen weiterhin nicht gedeckt,

weil noch immer Insulin fehlt, stellt der Körper seine Energiegewinnung

auf den Abbau von Eiweiß und Fetten um. Es

kommt zu weiter ansteigenden Blutzuckerwerten und einer

übermäßigen Anreicherung von Fettsäuren (in Form der

Ketonkörper Aceton, Acetoacetat, -Hydroxybutyrat) im

gesamten Körper.

Ketonkörper können nur zu einem geringen Teil bei der

Energiegewinnung verbraucht werden. Die überschüssigen

„Abfallprodukte“ aus dem Fettabbau übersäuern den Körper

bzw. das Blut, weil sie chemisch gesehen saure Substanzen

sind. Im Blut messbar sind diese Abläufe als erhöhte Konzentrationen

von Blutzucker und Ketonkörpern und als verringerter

pH-Wert.

Zu den Defi nitions-Kriterien einer diabetischen Ketoazidose

gehören unter anderem:

ein Blutzucker von über 250 mg/dl (13,9 mmol/l),

ein pH-Wert im Blut von unter 7,3

und die überhöhte Ansammlung von Ketonen im Blut

(Ketonämie) oder Urin (Ketonurie).

Frühe Anzeichen und

Symptome

Achten Sie auf sich!

Eine Ketoazidose tritt nicht von einer Minute auf die andere

auf. Sie kündigt sich über einige Stunden lang an. Wer die

Symptome kennt und darauf achtet, kann frühzeitig Gegenmaßnahmen

einleiten.

Typische Anzeichen und Symptome für eine diabetische

Ketoazidose:

Erste Anzeichen sind …

starker, zunehmender Durst,

sehr häufi ges Wasserlassen,

vermehrter Appetit durch Energiemangel,

10 11


Müdigkeit, Schwäche,

anhaltend Blutzuckerwerte über 250 mg/dl (13,9 mmol/l),

schnelle, tiefe oder keuchende Atmung, auch

Kussmaul’sche Atmung genannt,

Atem, der nach Obst riecht, auch wahrgenommen als

„Nagellackentferner“.

Spätere Anzeichen sind …

schlaffe Haut, trockener Mund, Herzrasen,

Gewichtsverlust durch den massiven Flüssigkeitsverlust,

Bauchschmerzen im oberen Bauch (Magenschmerzen),

Übelkeit und Erbrechen,

Bewusstseinsstörungen, Apathie,

Bewusstlosigkeit.

Blutzucker- und Ketonbestimmung

bei einer Ketoazidose

Eine Ketoazidose sicher erkennen

Der Verdacht auf eine diabetische Ketoazidose besteht

grundsätzlich dann, wenn der Blutzuckerwert 250 mg/dl

(13,9 mmol/l) überschreitet, insbesondere wenn eine solche

Situation über Stunden anhält. In diesem Fall ist die Messung

der Ketone im Blut oder Urin unbedingt angeraten.

Es gibt drei Schweregrade der diabetischen Ketoazidose –

mild, moderat und schwer.

Die Einstufung erfolgt anhand der im Labor zu bestimmenden

Messgrößen pH-Wert des Blutes und Konzentration

der Bikarbonat-Ionen. Die Blutketonwerte werden für diese

Unterscheidung nicht verwendet. Trotzdem können Ihnen

die nachfolgend genannten Werte eine Orientierung für Ihr

Handeln im Alltag geben.

Ein Erwachsener ohne Diabetes hat normalerweise einen

Keton-Blutwert unter 0,6 mmol/l. Eine Ketonbestimmung

beim Diabetiker zwischen 0,6 und 1,0 mmol/l weist bereits

auf eine milde Ketoazidose hin. Wer unsicher ist, was zu tun

ist, sollte bereits hier den Arzt

telefonisch zu Rate ziehen. Auch bei einem Wert von 1,0 bis

1,5 mmol/l kann der geschulte Betroffene nach Anweisung

des Arztes noch selbständig Gegenmaßnahmen ergreifen.

Werte über 1,5 mmol/l erfordern medizinische Hilfe. Werte

über 3,0 mmol/l zeigen einen medizinischen Notfall an.

0.0 0.6 mmol/L

1.5 8.0

12 13


Ketonbestimmung im Urin

Wann und wie?

Harnstreifen Ketonkörper-Feld

Bei einem Verdacht auf eine

Ketoazidose kann ein Ketontest

auch mittels Urinprobe

durchgeführt werden. Die

Bestimmung der Ketonkörper

im Urin geschieht durch einen

einfachen Urin-Teststreifen.

Man taucht den Teststreifen

in eine Urinprobe oder

Negativ + ++ +++

direkt in den Harnstrahl.

Anhand der Farbänderung kann man dann die ungefähre

Konzentration der Ketone abschätzen. Das Keton, das man

im Urin bestimmt, heißt Acetoacetat.

Die Ketonmessung im Urin hat im Alltag Nachteile, weil eine

Urinprobe nicht jederzeit verfügbar ist. Außerdem müssen

im Körper die Ketone aus dem Blut erst in den Urin übergehen.

Das führt dazu, dass bei Vorliegen einer Ketoazidose

erst nach zirka einer Stunde Ketonkörper im Urin nachweisbar

sind. Genauso kann es vorkommen, dass man im Urin

noch Ketone fi ndet, obwohl die Ketoazidose schon wieder

abgeklungen ist.

Ketonbestimmung im Blut

Zuverlässige Messung ermöglicht frühes Handeln

Mit dem Keton-Bluttest bestimmt

man die Konzentration des Ketonkörpers

-Hydroxybutyrat (kurz: -Keton).

Er kann bei einer diabetischen Ketoazidose

bis um das Zehnfache höher

im Blut konzentriert sein als die anderen

Ketonkörper. Dadurch ist er zu

einem frühen Zeitpunkt während der

Entstehung dieser Stoffwechselentgleisung

nachweisbar. Misst man also

die Ketone im Blut, kann die Ketoazidose viel früher bemerkt

werden als bei Verwendung eines Urinteststreifens.

Einige wissenschaftliche Studien haben außerdem gezeigt,

dass der Ketonkörper-Bluttest schneller und zuverlässiger

arbeitet als der Urintest4, 5 . Das Ergebnis eines Ketontests anhand

von -Keton im Blut steht innerhalb weniger Sekunden

fest. Da auf eine extra Urinprobe verzichtet werden kann, ist

der Bluttest einfacher und diskreter. Ein Blutstropfen – analog

zur Blutzuckermessung – reicht für einen Ketontest bereits aus.

Vorteile ergeben sich auch bei der Auswertung der Messung:

Das Messgerät für die Blutketone liefert den Wert in Form

einer Zahl. Er wird nicht - wie beim Urintest - durch eine Farbe

14 15


angezeigt, die in eine Farbskala eingeordnet und interpretiert

werden muss. Durch den „Messwert in konkreten Zahlen“ kann

eine Fehlinterpretation des Messergebnisses beim Bluttest

besser ausgeschlossen werden.

Erhöhte Ketonwerte im Blut

Was ist zu tun?

Bei geringen Werten von Ketonkörpern (von 0,6 bis 1 mmol/l)

sollten Sie zunächst die Flüssigkeitszufuhr erhöhen. Trinken

Sie mindestens ein Glas Wasser pro Stunde zusätzlich und

kontrollieren Sie die Blutzucker- und Ketonkörperwerte nach

einer Stunde noch einmal. Körperliche Anstrengungen sollten

Sie in dieser Zeit vermeiden, da diese den Energiebedarf

kurzfristig erhöhen. Sollten die Messwerte sich nach ein bis

zwei Stunden nicht verbessert haben, benachrichtigen Sie

Ihren Hausarzt und sprechen notwendige Maßnahmen mit

ihm ab.

Bei höheren Ketonkörper-Messwerten (oberhalb von 1 mmol/l)

sollten Sie den behandelnden Arzt sofort informieren, denn

es wird eine Anpassung der Insulindosierung erforderlich,

über die Ihr Arzt entscheiden muss. Die Entwicklung der

Messwerte von Blutzucker und Ketonkörpern sollte jetzt sehr

engmaschig erfolgen – in Absprache zirka alle zwei Stunden.

Stündlich mindestens ein Glas Wasser zu trinken, ist auch

hier eine sinnvolle Maßnahme, um Kreislauf und Gewebe

mehr Flüssigkeit zuzuführen.

Bei sehr hohen Ketonkörper-Messwerten (oberhalb von

3 mmol/l) benötigen Sie sofort dringende medizinische Hilfe.

In dieser Situation werden Sie sehr wahrscheinlich schon

deutliche äußere Anzeichen der Ketoazidose haben wie

schlaffe Haut, Herzrasen, schnelle keuchende Atmung mit

Acetongeruch und Bewusstseinsstörungen. Somit wird hier

in der Regel auch durch Außenstehende schnell erkannt,

dass ein medizinischer Notfall vorliegt. Meistens ist dann eine

stationäre Behandlung erforderlich. Sie wird auf folgende

Schwerpunkte ausgerichtet sein:

Ausgleich des erlittenen Flüssigkeitsverlusts,

Zufuhr von Insulin zur Aufnahme der Glukose in die Zellen

und zur Unterdrückung des weiteren Fettabbaus,

Ausgleich der Elektrolyte.

Der Ketonkörper-Test

Ein fester Bestandteil Ihres Diabetes-Managements?

Nicht immer verläuft Ihr Alltag wünschenswert und optimal.

Vielleicht haben Sie überraschend stressige Zeiten, überste-

16 17


hen Grippe- und Erkältungsperioden nicht erkrankungsfrei

oder konnten Ihre Behandlungsmaßnahmen für den Diabetes

nicht so gut einhalten. Dann hilft es, die Selbstkontrolle

zu verstärken und die Reaktionen des eigenen Körpers zu

beobachten. Ein zusätzlicher Ketonkörpertest, begleitend

zur regelmäßigen Blutzuckerkontrolle, gibt in solchen Fällen

Sicherheit über Ihre Stoffwechsellage.

Zusammenfassend sind regelmäßige Ketontests besonders

wichtig, wenn Sie:

krank oder erkältet sind,

Fieber haben,

erbrechen mussten,

an Durchfall leiden,

einen anhaltend erhöhten Blutzucker haben

oder schwanger sind.

Der Keton-Bluttest sollte deshalb ein fester Bestandteil Ihres

Diabetes-Managements sein. Eine Stoffwechselentgleisung

mit einer diabetischen Ketoazidose stellt eine schwerwiegende

Komplikation beim Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 dar.

Sie kann jedoch durch die Messung der Ketone im Blut bei an-

haltend hohen Blutzuckerwerten frühzeitig erkannt werden.

Durch einfache Maßnahmen wie Ruhe und das Trinken isoto-

nischer Flüssigkeiten, die eine ähnliche Mineralienkonzentration

wie die Körperfl üssigkeiten haben, lässt sich eine ausgeprägte

Ketoazidose dann oft noch vermeiden.

Quellen

1 Wang, Z.H. et al.; Diabet Med. 2008; 25 (7): 867-870.

2 Neu, A. in Hiort, O. (Hrsg.): Pädiatrische Endokrinologie und

Diabetologie; Springer-Verlag, 2010, 155-161.

3 Laffel, L.; Endocrinol Metab Clin North Am 2000; 29 (4):

707-723.

4 Laffel, L.M.B. et al; Diabetic Medicine 2005; 23: 278-284.

5 Taboulet, P. et al.; Diab. Metab 2007; 33: 135-139.

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