Leistungsbilanz 2005 - Finest Brokers GmbH

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Leistungsbilanz 2005 - Finest Brokers GmbH

20 JAHRE

Oltmann Gruppe

Leistungsbilanz

Kurzübersicht 1 9 8 6 - 2 0 0 5


Impressum

Jan Luiken Oltmann Gruppe GmbH & Co. KG

Ledastraße 17

26789 Leer

rechtsform: Kommanditgesellschaft

Geschäftsführer: André Tonn, Monika Oltmann

sitz: Leer

registergericht: Aurich, HRA 110663

pers.haft. Gesellschafter: Jan Luiken Oltmann Gruppe

Verwaltungs GmbH

sitz: Leer

registergericht: Aurich HRB 111421


Inhalt

Leistungsbilanz 2005 + Update 2006

Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

Schiffsverkäufe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Interne Zinsfuß-Methode (IRR) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Auf einen Blick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Die Oltmann Maximen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

Geschäftsverlauf 2005 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Verkaufte Schiffe 1986 - 2005 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Bescheinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Konservativ & innovativ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Die fahrende Flotte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Update 2006 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Der Markt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Die Steuern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Glossar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

3


4

Seit 1986 hat es die Oltmann Gruppe in

jedem Jahr und zu allen Marktphasen verstanden,

Schiffe erfolgreich zu veräußern.


4 Schiffsverkäufe

Die Leistungsbilanz spiegelt deutlich die philoso-

phie der Oltmann Gruppe wider: sehr gute renditen

bei kurzen Laufzeiten. Per 31.12.2005 wurden bereits

108 Schiffsfonds verkauft (inklusive zweier Schiffe aus Dach-

fonds). Die hohen Renditen (besonders der „Kurzläufer“) der

Vergangenheit wurden teilweise durch steuerliche Rahmenbe-

dingungen begünstigt. Diese bestehen in der Form derzeit nicht

mehr und können durch die Tonnagebesteuerung nicht gleich-

wertig ersetzt werden!

Bemerkenswert ist aber vor allem, dass die Oltmann Gruppe

seit 1988 in jedem Jahr Schiffe zu guten Ergebnissen verkaufen

konnte, also nahezu unabhängig von der Situation auf den Schiff-

fahrtsmärkten agiert. Die Gründe hierfür liegen im erstklassigen

Management der beteiligten Reedereien und im kompromisslosen

Einkauf günstiger Schiffe mit geringen Vorkosten.

Interne Zinsfuß-Methode (IRR)

Die Interne Zinsfuß-Methode (IRR) wird am häufigsten für die Be-

rechnung der Rendite von geschlossenen Fonds verwendet. Der

interne Zinsfuß ist aber nicht vergleichbar mit den Zinsen auf Spar-

büchern oder Rentenpapieren. Er gibt nicht die Verzinsung des

eingezahlten Kapitals, sondern die Verzinsung des jeweils über die

Laufzeit des Fonds im Schnitt gebundenen Kapitals an. Die Höhe

des gebundenen Kapitals ändert sich während der Laufzeit durch

Ausschüttungen, Entnahmen sowie Steuerzahlungen und -erstat-

tungen. Er ist eine durchschnittliche Jahresrendite.

Dabei unterstellt die Methode die Wiederanlage der zurückgeflos-

senen Kapitalmittel zu der sich rechnerisch ergebenden Gesamt-

rendite (daher auch der Begriff „interne Rendite“). Selbstverständ-

lich kann eine Wiederanlage zu der sich teilweise ergebenden

hohen Rendite nicht immer unterstellt werden. Der interne Zins-

fuß bildet aber zutreffend die Eigenrendite auf das zum jeweiligen

„Gemessen an den Zahlen handelt es sich bei diesem

Nischenteilnehmer um den erfolgreichsten und erfah-

rensten Schiffsfondsanbieter auf dem deutschen Markt.

Zudem ist die Oltmann Gruppe „deutscher Meister“ im

Verkauf von Schiffen aus eigenen Fonds.“

Egal, wann sie investiert haben,

die Oltmann Gruppe hat für ihre

Anleger gute Ergebnisse erzielt.

Stichtag gebundene Kapital ab. Methodenbedingt führen gute

Fondsergebnisse in Kombination mit sehr kurzen Laufzeiten zu

hohen nominellen internen Renditen.

Lineare Rendite

Bei der Ermittlung einer linearen Rendite nach Steuern wird der

ermittelte Vermögenszuwachs nach Steuern in Relation zum Net-

to-Eigenkapital nach Abschluss der Investitionsphase (bzw. Ver-

lustzuweisungsphase) und in Abhängigkeit zur Gesamtlaufzeit der

Fondsgesellschaft (Zeitpunkt, zu dem 50 % eingezahlt wurden, bis

zum Zeitpunkt, zu dem 50 % aus dem Verkauf zurückgeflossen

sind) gestellt. Die lineare Rendite berücksichtigt die zwischenzeit-

lichen Kapitalflüsse (Ausschüttungen, Steuerbelastungen) und da-

mit die laufende Entwicklung des tatsächlich gebundenen Kapitals

- anders als die IRR-Methode - nicht.

Fondsanalyse vom 6. Juli 2006

5


4 Schiffsverkäufe

Ø-rendite (Irr)* in %

Anzahl verkaufter schiffe aus dem Anschaffungsjahr

110

100

90

80

70

60

50

40

30

20

10

-0

16

14

12

10

8

6

4

2

-0

18,29

%

1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004

1

31,88

%

platzierungsjahr

3

104,31

%

7

platzierungsjahr

14,23

%

3

1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004

Die Oltmann Gruppe steht für erstklassige ergebnisse und kurze Laufzeiten:

Die oben stehenden Grafiken zeigen deutlich, dass die Olt-

mann Gruppe zu jeder Zeit ausgezeichnete renditen erzielt

hat. Und zwar unabhängig davon, in welchem Jahr die Schiffe

gekauft wurden. Als Beispiel sei hier das Jahr 1995 herausgegrif-

fen: 14 Schiffe, die im Jahr 1995 von der Oltmann Gruppe platziert

wurden, sind später wieder verkauft worden. Die dabei erzielte

Rendite betrug durchschnittlich 28,41 % p.a. nach Steuern (IRR).

7,54

%

14,53

%

4 4

9,56

%

8

16

9

14

12

3 3

und noch etwas zeigen die Grafiken sehr deutlich: Der Plat-

zierungszeitpunkt (also auch der Beitrittszeitpunkt des Kunden)

war quasi egal, da die Schiffe immer zu überzeugenden Ergebnis-

sen wieder verkauft werden konnten. Die Oltmann Gruppe hat es

stets verstanden, mit den Reedereien Schiffsbeteiligungen renta-

bel zu gestalten.

* IRR-Methode: siehe Seite 5 (mit Ausnahme der Tonnagesteuerfonds. Hier wurde eine lineare Rendite mitgerechnet.)

29,36

%

23,43

%

28,41

%

29,16

%

17,30

%

16,02

%

8

15,01

%

34,00

%

7

15,44

%

2

9,97

%

90,36

%

2

53,90

%

Das Jahr 2005 taucht in der Grafi k nicht auf, weil per 31.12.2005

kein Schiff mit dem Anschaffungsjahr 2005 wieder veräußert wurde.

1 1

7


8

4 Auf einen Blick

Die Oltmann Gruppe gehört mit einem Gesamtinvestitions-

volumen von über eur 1,7 mrd. per 31.12.2005 zu den we-

nigen alteingesessenen und sehr erfahrenen unternehmen

am schiffsbeteiligungsmarkt.

Jan Luiken Oltmann aus Leer gründete 1986 nach über 22 Jah-

ren Erfahrung als selbstständiger Wirtschaftsberater die Oltmann

Gruppe. Als kleiner und feiner Vertriebsverbund selbstständiger

Finanzdienstleistungsspezialisten ist diese seitdem erfolgreich

am Markt aktiv. Ihre Emissionstätigkeit ist fokussiert auf das

Marktsegment der Container-Feeder-Schifffahrt sowie der Mul-

tipurpose-Schifffahrt, beides Marktsegmente, die in der Vergan-

genheit von einem langfristig vergleichsweise stabilen Charter-

ratenniveau geprägt waren. Per 31.12.2005 wurden bereits 108

Schiffsfonds verkauft (inklusive zweier Schiffe aus Dachfonds)

und damit für die Anleger endabgewickelt. Als exklusiver Partner

u. a. der Reedereien Briese aus Leer und Jüngerhans aus Haren/

Ems kann die Oltmann Gruppe per 31.12.2005 auf mittlerweile

177 erfolgreich platzierte Fondsbeteiligungen zurückblicken.

4Basis des Erfolges

...ist die enge Zusammenarbeit mit den Reedereien und

die daraus resultierenden überdurchschnittlich positiven

Ergebnisse der bisher bereits wieder veräußerten Schiffe.

„Der gute Ruf empfiehlt uns weiter“, so die Philosophie

der Oltmann Gruppe und dementsprechend betreibt sie

vergleichsweise wenig Werbung.

4Herausragende Marktstellung

Die Oltmann Gruppe ist Marktführer im erfolgreichen

Wiederveräußern von Schiffen aus eigenen Fonds.

* IRR-Methode: siehe Seite 5

Verkaufte schiffe bis 31.12.2005 in Kurzform

Anzahl der Schiffsverkäufe 108

durchschnittliche Rendite (IRR*) p. a. nach Steuern 28,82 %

durchschnittliche lineare Rendite 46,98 %

durchschnittliche Laufzeit 5 Jahre

Die Jahre 1986 bis 2005 in Kurzform

Gesamtinvestitionsvolumen 1.726.148.000 E

Eigenkapitalvolumen 693.032.200 E

platzierte Fonds (davon 7 Tonnagesteuerfonds) 177

davon Neubauten 93

davon Secondhand-Schiffe 74

davon Tonnagesteuerfonds 7

davon Dachfonds 1

davon Private Equity Fonds 2

abgewickelte Fonds 105

davon Neubauten 40

davon Secondhand-Schiffe 65

daneben verkaufte Tonnagesteuerfonds 1

daneben Schiffsverkäufe aus dem 2. TRF**-Bestand 1

daneben Schiffsverkäufe aus dem 3. TRF**-Bestand 1

4Exzellente Ergebnisse

Anleger der durch die

Oltmann Gruppe platzierten Schiffsfonds

erzielten im Vergleich zum Restmarkt bei

wesentlich kürzerer Kapitalbindung

höhere Ergebnisse.

** TRF - Tonnagesteuer Renditefonds

Im Renditevergleich schlagen die historischen Schiffsfonds

der Oltmann Gruppe alle Vergleichsgruppen des Marktes.

Sie erreichten durchschnittlich 28,82 % p. a. nach Steuern

(IRR-Methode*).

4Ihr Geld ist bei uns gut angelegt

Während sich erfahrene Reedereien um das operative

Schiffsgeschäft kümmern, kontrolliert die Oltmann Gruppe

konsequent die Umsetzung Ihrer Interessen als Anleger.


4Die

Oltmann Maximen

10 Grundsätze für Ihren Anlageerfolg

Grundlage für oder gegen eine Investition ist der Schiffs-

1. markt. Auch wenn man vom Vertrieb von Schiffsbeteiligungen

lebt, ist die Nachfrage auf dem Anlagekapitalmarkt allein

keine ausreichende Entscheidungsgrundlage.

Der Erfolg einer Schiffsbeteiligung beginnt mit

2. dem Bau- bzw. Kaufpreis. In Zusammenarbeit mit den Reedereien

ist auf faire Bau- und Kaufpreise ohne versteckten Aufpreis

zu achten.

Ein weiteres „Muss“ im Sinne des Anlegers ist die

3. qualifizierte und vor Ort arbeitende Bauaufsicht zur

Kontrolle der Werft.

Bei der Platzierung von Beteiligungskapital sind die

4. Nebenkosten niedrig zu halten, das gilt auch für Vertriebsprovisionen.

Bei allen Einschiffs-Gesellschaften wird grundsätzlich

5. kein Agio erhoben.

Eine Investition auf dem Schiffsmarkt

muss sich auf Basis aktueller, konservativ

bewerteter Zahlen rechnen.

Das Vertrauen der Anleger in unsere schiffsbeteiligungsprojekte und die mit uns zusammenarbeitenden reedereien bildet die

Grundlage des erfolges. Dieses Vertrauen ist u. a. durch die langjährige Zusammenarbeit mit den reedereien gewachsen.

Jede eingesparte Kostenposition in der Verwaltung und in

6. der Investitionsphase des Fonds oder für andere „Dienstleistungen“

hilft dem Fonds, das Schiff verkäuflich zu halten.

Fondsgesellschaften sind keine Selbstbedienungsläden für

7. Eigeninteressen. Beiräte zum Beispiel sind im Sinne der Anleger

nur im Bedarfsfall zu wählen.

Eine Investition auf dem Schiffsmarkt muss sich auf der Ba-

8. sis aktueller, konservativ bewerteter Zahlen rechnen. Entscheidend

sind reale, langfristige Ergebnisse.

Betriebskosten müssen konservativ prognostiziert und

9. eingehalten werden.

Im Sinne des Anlegers sind in enger Zusammenarbeit

10. mit dem Management die Fonds zu betreuen und ein

konsequentes Controlling durchzuführen.

Günstige Preise, geringe

Nebenkosten und kein Agio.

9


10

4 Geschäftsverlauf 2005

1986 platzierte Jan Luiken Oltmann (als Oltmann Vertriebsgrup-

pe) sein erstes mit Eigenkapital finanziertes Schiff, die MS „Jan

Luiken“ der Reederei Hartmann. Seitdem wurden insgesamt bis

31.12.2005 177 Fonds mit einem Investitionsvolumen von mehr als

1,7 Mrd. platziert, von denen per 31.12.2005 108 Schiffe wieder

verkauft und damit für die Anleger endabgewickelt wurden.

exklusive Vertriebsgruppe

Die 180.985.400 Gesamtinvestitionsvolumen 2005 wurden von

einer kleinen und exklusiven Vertriebsgruppe vermittelt. Dabei

realisiert die Oltmann Gruppe nicht nur ansprechende Renditen,

sondern überzeugt auch beim Verhältnis von platzierten Schiffen

zu Schiffsverkäufen.

Angesichts gestiegener Schiffspreise hat die Oltmann Gruppe

nur selektiv gekauft - die auf hohem Niveau stehenden Märkte

wurden allerdings konsequent genutzt, um die Exitstrategie mit

hohen Renditen umzusetzen.

Mit einer durchschnittlichen Haltedauer bei 24 verkauften Schiffen

von etwas mehr als 8 Jahren und einer Durchschnittsrendite (IRR-

Methode)* von 13,23 % p. a. nach Steuern wurden für Schiffsbe-

teiligungen auch im Jahr 2005 wieder Spitzenwerte erreicht.

Kleine

Schiffe

große

Leistung

*IRR-Methode: siehe Seite 5

Kleine schiffe – große Leistung. Die Zahlen der Gesamtinvestition

des Jahres 2005 belegen, wie hoch das durchschnittliche

Gesamtinvestitionsvolumen pro platziertem Schiff (ohne Tonnagesteuer

Rendite Fonds und SkySails) war. Die Höhe von durchschnittlich

14,12 Mio. zeigt, dass auch im Jahr 2005 überwiegend

vergleichsweise „kleine“ Schiffe platziert wurden - aus

Überzeugung für das Potenzial dieses Segmentes. Getreu dieser

Strategie soll auch in Zukunft schwerpunktmäßig in Container-

Feeder- und Multipurpose-Container-Schiffe investiert werden, da

diese auf dem weltweiten Markt flexibler und schneller wieder zu

veräußern sind. Im Jahr 2005 wurden keine Secondhand-Schiffe

platziert, da der Gebrauchtmarkt schlichtweg zu teuer war.

Das Jahr 2005 in Kurzform

Gesamtinvestitionsvolumen 180.985.400 E

Eigenkapitalvolumen 67.770.100 E

platzierte Fonds 7

davon Neubau-Fonds 3

davon Secondhand-Fonds 0

davon Tonnagesteuerfonds 3

davon Privat Equity Fonds 1

endabgewickelte Fonds bzw. verkaufte schiffe 24

davon Neubau-Fonds 12

davon Secondhand-Fonds 12

platzierte schiffsbeteiligungen im Jahr 2005

Fondsname Gesamtinvestition Kommanditkapital

Hohe Plate 8.975.000 E 2.675.000 E

Lupus J 16.275.000 E 4.275.000 E

Herm J 17.250.000 E 6.150.000 E

Tonnagesteuerfonds 6 1 46.936.072 E 17.390.000 E

Tonnagesteuerfonds 7 1 47.449.182 E 17.580.000 E

Tonnagesteuerfonds 8 1 43.200.000 E 18.800.000 E

SkySails II 900.100 E 900.100 E

Gesamt 2005 180.985.400 E 67.770.100 E

1 Die Gesamtinvestition wurde zusätzlich durch Aufnahme von Bankdarlehen auf Ebene der Zielgesellschaften

finanziert.


Das ist Rekord:

Im Jahr 2005 wurden folgende schiffsbeteiligungen veräußert:

platzierung rückzahlung schiffsname reederei secondhand Laufzeit rendite Lineare rendite

Neubau in Jahren (Irr)* p.a. p.a.

nach steuern nach steuern

1 Mär. 1993 Jan. 2005 Bremer Uranus Briese N 11,9 10,33 % 16,76 %

2 Apr. 1997 Feb. 2005 Anke J Jüngerhans S 7,8 10,74 % 15,01 %

3 Dez. 2001 Feb. 2005 Horsbornplate Briese S 3,2 12,46 % 13,98 %

4 Okt. 1995 Feb. 2005 Ranzel Briese N 9,4 12,28 % 20,19 %

5 Okt. 1998 Feb. 2005 Hamburger Sand Briese S 6,4 11,97 % 16,94 %

6 Jun. 1991 Feb. 2005 Ditzum Briese N 13,7 4,92 % 5,74 %

7 Dez. 2001 Apr. 2005 Björn Gerdes S 3,4 18,42 % 21,50 %

8 Dez. 1993 Mai 2005 Anna J Jüngerhans N 11,4 12,74 % 23,89 %

9 Dez. 1991 Jun. 2005 Star (Athene) Briese N 13,5 5,08 % 7,46 %

10 Apr. 1998 Jun. 2005 Triton Commander Triton S 7,2 6,95 % 8,00 %

11 Jun. 1997 Jun. 2005 Nicole G. Gerdes S 8,0 14,32% 24,71 %

12 Sep. 1999 Jul. 2005 Ems Briese S 5,8 7,13 % 12,98 %

13 Jun. 2000 Jul. 2005 Amisia J Jüngerhans N 5,1 26,36 % 41,21 %

14 Mär. 1992 Jul. 2005 Jade Gas Hartmann N 13,4 1,36 % 1,56 %

15 Apr. 1993 Jul. 2005 Jümme Gas Hartmann N 12,3 2,88 % 3,13 %

16 Dez. 1995 Aug. 2005 Janssand Briese N 9,7 13,56 % 24,29 %

17 Nov. 1998 Aug. 2005 Sagitta J Jüngerhans S 6,8 21,92 % 38,42 %

18 Mär. 1997 Sep. 2005 Torum Briese N 8,5 15,31 % 26,87 %

19 Feb. 1998 Okt. 2005 Carina J Jüngerhans S 7,7 20,49 % 30,52 %

20 Sep. 2000 Okt. 2005 Harle Briese N 5,1 38,60 % 84,61 %

21 Jun. 1998 Nov. 2005 Ingo J Jüngerhans S 7,4 17,49 % 26,89 %

22 Dez. 2003 Dez. 2005 Papillon Harren S 2,0 16,48 % 8,15 %

23 Dez. 1992 Dez. 2005 Grimm Nagel N 13,0 4,30 % 5,93 %

24 Okt. 1997 Dez. 2005 Triton Captain Triton S 8,2 11,45 % 16,56 %

*IRR-Methode: siehe Seite 5

Die Oltmann Gruppe hat im Jahr 2005 wieder 24 schiffe veräußert

8,36 13,23 % 20,64 %

11


12

4

Geschäftsverlauf 2005

Anzahl und Investitionsvolumen

der platzierten Fonds p.a. 1986 - 2005

Jahr Anzahl Investitionsvolumen

der Fonds in euro ca.

1986 1 8.130.000

1987 3 11.468.000

1988 7 24.961.000

1989 3 15.087.000

1990 4 39.334.000

1991 4 25.952.000

1992 8 68.575.000

1993 18 115.258.000

1994 13 128.996.000

1995 19 94.376.000

1996 7 55.644.000

1997 17 124.235.000

1998 13 106.328.000

1999 5 65.839.000

2000 16 167.938.000

2001 8 75.871.000

2002 6 90.360.000

2003 7 146.400.000

2004 11 180.367.000

2005 7 180.985.000

Gesundes Wachstum auf solider Basis.

Beide Grafiken auf der rechten Seite zeigen eindrucksvoll, dass das

Investitionsvolumen seit Jahren solide und konstant wächst. So-

wohl die Anzahl der platzierten Schiffe als auch das Investitionsvo-

lumen sind – der Markt- und Geschäftsentwicklung angemessen

– stetig angestiegen. Bewusst vermieden hat das Management ein

„zu schnelles Wachstum“ um jeden Preis. Die Grundlage für das

Wachstum ist stets die Qualität der Beteiligungsangebote, sicher-

gestellt durch die soliden und erfahrenen Reedereien, in der Regel

langjährige Partner der Oltmann Gruppe.

Klasse statt masse – aus Überzeugung.

Die links abgebildeten platzierten 7 Schiffsfonds im Jahr 2005

verbinden in gewohnter Weise die Vorteile eines guten und güns-

tigen Schiffes mit der bekanntermaßen niedrigen und konserva-

tiven Kostenstruktur der Oltmann Gruppe.

Gesundes Wachstum

auf solider Basis.


180

160

140

120

100

80

60

40

20

0

1.750

1.575

1.400

1.225

1.050

875

700

525

350

175

0

platzierte schiffe der

Oltmann Gruppe, kumuliert

Investitionsvolumen der

Oltmann Gruppe in mio. euro, kumuliert

Klasse

stattMasse

1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005

1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005

13


14

4 Geschäftsverlauf 2005

Handeln im sinne der Anleger: Oltmann Gruppe vorn bei den schiffsverkäufen

Wie auch bei den Neuplatzierungen setzt die Oltmann Gruppe

ebenso bei den Schiffsverkäufen auf Solidität und Kontinuität,

gepaart mit dem Blick für den richtigen Verkaufszeitpunkt und

das allgemeine Marktniveau. Die Oltmann Gruppe hält es für be-

triebswirtschaftliches Grundwissen, zu guten Marktbedingungen

Anzahl der schiffsverkäufe

24

22

20

18

16

14

12

10

8

6

4

2

-0

0 0

1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005

rückzahlungsjahr

*IRR-Methode: siehe Seite 5

Verkaufte schiffe 1986 - 2005

1

3

1

2

1 1

4

11

und somit zu guten Preisen zu verkaufen – im Sinne der Anleger.

Die Handlungsweise der Oltmann Gruppe lässt sich hier auf eine

ebenso einfache wie für den Anleger profi table Formel bringen:

Mehr Schiffsverkäufe in guten Märkten, weniger Schiffsverkäufe

in schwachen Märkten.

8

9

15

0

1

5

3

4

15

24


Anspruch und Wirklichkeit der Oltmann Gruppe

Seriöse und solide Angebote bedeuten eine konservative Kalkulation und realistische Prognosen

Das Vertrauen der Anleger in die Schiffsbeteiligungsobjekte der

Oltmann Gruppe und die mit ihr zusammenarbeitenden Reede-

reien bilden die Grundlage ihres Erfolges. Gewachsen ist dieses

Vertrauen durch die langjährige Zusammenarbeit.

Durch einen Blick auf die Leistungsbilanz der Oltmann Gruppe

konnten Anleger immer wieder feststellen, dass die Reederei-

Partner auch ohne teure Prospektprüfungsberichte, Sachverstän-

digengutachten, Treuhänder und Beiräte die aufgestellten Investi-

tionsvolumina planmäßig oder günstiger umsetzen konnten. Die

Ergebnisse der verkauften Schiffe haben bei 78 % der Fonds die

Prognosen in den Prospekten erfüllt oder deutlich übertroffen. Es

wurde eine Durchschnittsrendite von 28,82 % p. a. nach Steuern

(IRR-Methode*) erreicht.

Konservative

Kalkulation

*IRR-Methode: siehe Seite 5

www.oltmanngruppe.de

Realistische

Prognosen

Der Grafi k ist folgende Defi nition der Begriffe „Erwartungen über-

troffen“, „Erwartungen erfüllt“, „Erwartungen leicht verfehlt“

und „Erwartungen deutlich verfehlt“ zu Grunde gelegt:

Bei einer Rendite von mindestens 15 % p.a. nach Steuern (IRR-Me-

thode) sprechen wir davon, dass unsere Erwartungen übertroffen

wurden. Bei einem Renditehorizont zwischen 10 % und 14,99 %

p.a. nach Steuern (IRR) gelten die Erwartungen als erfüllt. Bei IRR-

Renditen zwischen 3 % und 9,99 % p.a. nach Steuern wurden die

Erwartungen leicht verfehlt. Deutlich verfehlt wurden die Erwar-

tungen bei Renditen zwischen 2,99 % und 0 % p.a. nach Steuern.

In der gesamten Historie der Oltmann Gruppe hat noch nie

ein Anleger mit einer schiffsbeteiligung Geld verloren.

23 %

Erwartung erfüllt

18 %

Erwartung

leicht verfehlt

55 %

Erwartung

übertroffen

4 %

Erwartung

deutlich verfehlt

Die Ergebnisse der verkauften Schiffe haben bei den meisten Fonds der Oltmann Gruppe die

prospektierten Prognosen deutlich übertroffen.

Die Oltmann Gruppe ist Marktführer

bei der Rentabilität abgewickelter

Schiffsbeteiligungen.

15


16

4 Geschäftsverlauf 2005

Anzahl der schiffsverkäufe,

gegliedert nach Jahren

So viel Rendite wie möglich, so lange Laufzeit wie nötig. Die

verkauften Schiffe der Oltmann Gruppe erzielten marktweit die

höchsten Durchschnittsrenditen und die kürzesten Durchschnitts-

laufzeiten.

Interessant zu sehen: Von besonderem Interesse der Anleger ist

eine weitere Aufsplittung der Schiffsverkäufe. Hierbei fällt auf,

dass 50 % der Verkäufe in den ersten 3 Jahren realisiert wurden

und fast 70 % in den ersten 6 Jahren – auch das ist marktweit

einzigartig!

Mit einer durchschnittlichen Laufzeit von

5 Jahren ist die Oltmann Gruppe Marktführer

bezüglich der kurzen Laufzeiten ihrer Fonds.

4-6 Jahre

21 schiffe

7-13 Jahre

23 schiffe mit

sonder-AfA

Diese Schiffe durften wegen genutzter

Sonder-AfA frühestens

nach 8 Jahren verkauft werden

0-3 Jahre

54 schiffe

7-13 Jahre

10 schiffe ohne

sonder-AfA


Anteil Neubauten / secondhand-schiffe

an den verkauften schiffen

Geprägt von Änderungen bei der sonderabschreibung Schein-

bar ergibt sich aus nebenstehender Grafi k bei den Schiffsverkäu-

fen ein Ungleichgewicht zu Gunsten der Secondhand-Schiffe. Eine

häufi g gestellte Frage lautet daher, warum die Oltmann Gruppe

weniger Neubauschiffe verkauft hat. Die Antwort ist ganz einfach:

Bis zur Abschaffung der Sonderabschreibung (01.01.1999) wurde

sie für viele Neubauschiffe in Anspruch genommen. Damit ist ein

steuerunschädlicher Verkauf erst nach dem 8. Jahr möglich.

Seit Abschaffung der Sonderabschreibung zum 01.01.1999 ergibt

sich aber ein anderes Bild: Seitdem hat die Oltmann Gruppe bis

heute 39 Neubauschiffe und 29 Secondhandschiffe verkauft*. Das

Verhältnis hat sich seither also deutlich verändert.

* Angeschafft wurden diese teilweise bereits vor dem 01.01.1999.

Das entscheidende

ca. 37 %

40 Neubau-schiffe

ca. 63 %

68 secondhand-schiffe

Die Oltmann Gruppe ist Marktführer

bei der Anzahl der bisher verkauften

Secondhand-Schiffe.

Auswahlkriterium

Die Leistungsbilanz realisierter, also wieder verkaufter Schiffsbeteiligungen soll-

te für jeden Interessenten – gerade im Anlagebereich Schiff – das entscheidende

Auswahlkriterium sein.

17


18

Verkaufte Schiffe 1986 - 2005 1

4

In den Jahren 1986 - 2005 wurden folgende schiffe verkauft:

platzierung rückzahlung schiffsname reederei secondhand Laufzeit rendite Lineare rendite**

Neubau in Jahren (Irr)* p.a. p.a.

nach steuern nach steuern

1 Apr. 1987 Mai 1988 Pacific Sun Hartmann S 1,1 54,53 % 58,71 %

2 Jun. 1988 Feb. 1989 Eastern Trader Hartmann S 0,7 314,30 % 287,15 %

3 Okt. 1988 Apr. 1989 Eastern Merchant Hartmann S 0,5 174,97 % 132,05 %

4 Jul. 1987 Mai 1989 Pacific Star Hartmann S 1,8 29,97 % 45,59 %

5 Dez. 1988 Mär. 1990 Kouris Hartmann S 1,3 160,42 % 217,52 %

6 Dez. 1988 Jan. 1991 Natascha Briese N 2,1 26,66 % 45,36 %

7 Mai 1989 Dez. 1991 Bingum Briese S 2,6 32,16 % 79,43 %

8 Dez. 1988 Dez. 1992 Wilma Hartmann S 4,0 25,27 % 36,14 %

9 Jun. 1991 Sep. 1993 Sailor Hartmann N 2,3 33,35 % 35,79 %

10 Aug. 1991 Apr. 1994 Rheiderland Briese S 2,7 14,76 % 27,13 %

11 Dez. 1986 Jul. 1994 Jan Luiken Hartmann N 7,6 18,29 % 32,45 %

12 Dez. 1989 Jul. 1994 Tanja Hamm N 4,6 9,58 % 29,02 %

13 Mär. 1992 Dez. 1994 Clipper Hartmann N 2,8 18,78 % 22,07 %

14 Okt. 1993 Jan. 1995 Mellum Briese S 1,3 118,93 % 208,13 %

15 Dez. 1988 Feb. 1995 Leda Briese N 6,2 15,81 % 31,78 %

16 Jun. 1993 Mär. 1995 Sea Trent II Gerdes S 1,8 33,03 % 47,89 %

17 Okt. 1993 Mär. 1995 Borkum Briese S 1,4 54,46 % 491,66 %

18 Dez. 1993 Mär. 1995 Bingum II Gerdes S 1,3 21,91 % 41,32 %

19 Okt. 1993 Mär. 1995 Amrum Briese S 1,4 54,30 % 455,79 %

20 Jun. 1993 Apr. 1995 Sea Trent Briese S 1,8 25,25 % 3,50 %

21 Dez. 1989 Apr. 1995 Eastern Steamer Hartmann S 5,3 0,94 % 1,09 %

22 Jun. 1990 Nov. 1995 Riomar Hartmann S 5,4 0,78 % 0,72 %

23 Jun. 1987 Dez. 1995 Sina Briese N 8,5 11,14 % 16,32 %

24 Aug. 1988 Jan. 1996 Sea Danube Briese N 7,4 12,71 % 16,43 %

25 Sep. 1994 Jan. 1996 Paapsand Briese S 1,3 63,89 % 39,86 %

26 Sep. 1993 Jul. 1996 Laura Helena Hartmann N 2,8 22,97 % 32,18 %

27 Aug. 1995 Jul. 1996 Bremer Makler Briese S 1,0 38,24 % 47,03 %

28 Dez. 1994 Aug. 1996 Juist Briese S 1,7 42,93 % 70,35 %

29 Aug. 1995 Aug. 1996 Bremer Merkur Briese S 1,0 33,36 % 40,48 %

30 Okt. 1993 Feb. 1995 Baltrum Briese S 1,3 49,88 % 540,56 %

31 Mai 1995 Okt. 1996 Fletum Briese S 1,5 51,38 % 46,94 %

32 Dez. 1994 Dez. 1996 Hatzumer Sand Briese S 2,1 23,80 % 27,77 %

33 Mär. 1995 Jan. 1997 Dukegat Briese S 1,9 52,98 % 32,91 %

34 Nov. 1994 Mai 1997 Anke S Jüngerhans S 2,5 28,49 % 49,14 %

35 Jun. 1995 Okt. 1997 Bremer Reeder Briese S 2,4 30,46 % 29,37 %

36 Dez. 1992 Nov. 1997 Marina (ex. Karla D.) Hartmann S 4,9 9,11 % 10,90 %

37 Sep. 1992 Nov. 1997 Nadine Hartmann S 5,2 8,31 % 8,67 %

38 Mär. 1994 Nov. 1997 Erika H. Hartmann S 3,7 7,84 % 10,90 %

39 Sep. 1992 Nov. 1997 Pogum Briese S 5,2 17,50 % 17,94 %

40 Nov. 1995 Dez. 1997 Frigga Briese S 2,1 39,92 % 30,24 %

41 Sep. 1995 Dez. 1997 Herm J Jüngerhans S 2,3 36,75 % 51,44 %

42 Dez. 1995 Mai 1998 Lebafelde Triton S 2,4 19,35 % 32,99 %

43 Sep. 1996 Mai 1998 Wester Till Triton S 1,7 25,30 % 34,73 %

44 Nov. 1993 Jun. 1998 Pegasus Hartmann S 4,6 13,69 % 19,05 %

45 Nov. 1993 Jun. 1998 Merkur Hartmann S 4,6 13,56 % 18,65 %

46 Dez. 1995 Jul. 1998 Harun J Jüngerhans S 2,6 24,05 % 37,99 %

47 Dez. 1997 Jul. 1998 Stella J Jüngerhans S 0,6 24,49 % 103,79 %

48 Nov. 1995 Jul. 1998 Diana J (ASTOR) Jüngerhans S 2,7 25,05 % 34,35 %

49 Jul. 1990 Sep. 1998 Remmer Briese N 8,3 7,51 % 9,78 %

50 Jun. 1997 Nov. 1998 Musketier Briese N 1,4 34,37 % 28,82 %

51 Dez. 1996 Nov. 1998 Osterems Briese S 2,0 27,85 % 38,70 %

52 Jun. 1990 Dez. 1998 Dollart Gas Hartmann N 8,5 11,72 % 21,92 %

53 Nov. 1995 Dez. 1998 Leba Triton S 3,1 7,21 % 8,39 %

* Renditeermittlung nach der branchenüblichen internen Zinsfuß-Methode (IRR), IRR-Methode: siehe Seite 5

** Lineare Rendite: siehe Seite 5


Verkaufte Schiffe 1986 - 2005 2

4

Verkaufte Tonnagesteuer renditefonds:

platzierung rückzahlung Fondsname reederei Laufzeit rendite Lineare rendite

in Jahren (Irr)* p.a. p.a.

nach steuern nach steuern

1 Jun 2000 Jul 2001 Briese Tonnagesteuer Renditefonds 1 - Neuwerk Briese 1,08 - 1 42 %

* Renditeermittlung nach der branchenüblichen internen Zinsfuß-Methode (IRR)

IRR-Methode: siehe Seite 5

2 Teilweise sind hier wegen noch nicht erfolgter vollständiger Abrechnung der Fonds vorläufige Zahlen abgebildet. Darüber hinaus sind bei einigen verkauften Schiffen noch nicht alle

Geschäftsjahre durch steuerliche Außenprüfung berücksichtigt, so dass sich noch Abweichungen bei der Besteuerung der Schiffsverkäufe ergeben können.

Verkaufte einzelschiffe aus Dachfondsgesellschaften:

platzierung rückzahlung Fondsname reederei Laufzeit rendite Lineare rendite

in Jahren (Irr) p.a. p.a.

nach steuern nach steuern

1 Jan 2002 Mär 2002 Tonnagesteuer Fonds 2 - Nothern Lake Briese 0,25 - 1 9,97 %

2 Apr 2004 Dez 2004 Tonnagesteuer Fonds 3 - Hohes Riff Briese 0,75 - 1 55,36 %

Zahlen

Fakten Daten

Die Oltmann Gruppe in Zahlen:

108 verkaufte Schiffe,

5 Jahre Durchschnittslaufzeit,

28,82 % p.a. Durchschnittsrendite (IRR)

nach Steuern.

Das ist rekord!

1 Renditeermittlung nach der branchenüblichen internen Zinsfuß-Methode (IRR) NICHT möglich.

Deshalb wird hier nur eine lineare Rendite ausgewiesen.

Definition unterjährige Laufzeit

Der Zeitpunkt, zu dem der Kunde mindestens 50 % der Zeich-

nungssumme eingezahlt hat, definiert den Platzierungsmonat. Hat

der Kunde 50 % oder mehr seiner Einlage zurückerhalten, gilt der

entsprechende Monat als Rückzahlungsmonat.

„Die Fonds werden grundsätzlich so gestaltet, dass die

Oltmann Gruppe während der Laufzeit keinerlei Ver-

gütung seitens der Fondsgesellschaften erhält. Damit

strebt der Initiator sowohl maximale Projektgewinne als

auch möglichst kurze Laufzeiten der Fonds an. Legt man

die Zahlen der Vergangenheit zu Grunde, so hätte sich

bis heute in jedem Fall ein positives Ergebnis erzielen

lassen.“

Fondsanalyse vom 6. Juli 2006

21


22

4 Bescheinigung

Die vorliegende Leistungsbilanz wurde von der ACUS Revision

GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Oldenburg, geprüft und

mit folgender Bescheinigung versehen.

Wir bescheinigen die Prüfung der in der „Leistungsbilanz 2005 +

Update 2006“ der Jan Luiken Oltmann Gruppe GmbH & Co. KG

enthaltenen wirtschaftlichen und steuerlichen Daten zu den auf-

geführten Fonds. Die Aufstellung der Leistungsbilanz liegt in der

Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere

Prüfung erfolgte anhand der uns vom Auftraggeber vorgelegten

Unterlagen sowie der zusätzlich erteilten Auskünfte. Aufgabe un-

serer Prüfung war es festzustellen, ob die in der Leistungsbilanz

enthalten wirtschaftlichen und steuerlichen Daten - soweit sie

ACUS Revision GmbH WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

WIRTSCHAFTS-

PRÜFUNGS-

GESELLSCHAFT

S I E G E L

OLDENBURG

unserer Prüfung unterlagen - aus

den uns zur Verfügung gestell-

ten Unterlagen vollständig

und richtig wiedergegeben

werden. Die gemachten

Angaben zum Investiti-

onsvolumen wurden von

uns nur insoweit beurteilt,

als sie in Vorjahren noch nicht

durch Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater geprüft wurden. Art

und Umfang unserer Prüfungshandlungen haben wir in unserem

Prüfungsbericht sowie in unseren Arbeitspapieren festgehalten.

Die Nachweise für die Angaben in der Leistungsbilanz wurden

auf der Basis von Stichproben geprüft. Werbliche und wertende

Aussagen der Leistungsbilanz haben wir ebenso wenig geprüft

wie die grundsätzliche Eignung der von der Gesellschaft in der

Leistungsbilanz verwandten Erfolgsindikatoren. Wir sind der Auf-

fassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage

für unsere Beurteilung bildet. Wir haben uns davon überzeugt,

dass die in der Leistungsbilanz dargestellten wirtschaftlichen und

steuerlichen Daten der einzelnen Fonds den uns vorgelegten Un-

terlagen entsprechen sowie rechnerisch und sachlich richtig ent-

wickelt sind.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Oldenburg, den 14. März 2007

ACUS Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ingo Friedrichs, Wirtschaftsprüfer


4

Konservativ & innovativ

Die Oltmann Gruppe ist eines der erfolgreichsten Emissions-

häuser für Schiffsbeteiligungen in Deutschland. Zur Philoso-

phie des Hauses gehört der Verzicht auf eine große Marketing-

maschinerie genauso wie das bewusst sparsame Agieren im Sinne

des Anlegers. Damit konnte man – bezogen auf 5 Jahre – in der

Anlauf- und in der Betriebsphase für den Anleger seit 1986 durch

die Einsparung von Beiräten, Agio, Treuhandgebühren (auch auf

den Schiffsverkauf), Prospektprüfungsgutachten, Bau- und Kauf-

preisgutachten, Rechts- und Steuerberatung sowie Mittelver-

wendungskontrolle insgesamt Einsparungen in Höhe von über

E 83.000.000 realisieren!

Trotz konservativer Geschäftspolitik im Sinne des Anlegers hat die

Oltmann Gruppe stets auch auf innovative Projekte gesetzt und

diese am Markt etabliert. So hat die Oltmann Gruppe im Jahr 2000

den ersten Schiffsrenditefonds ohne Verlustzuweisung entwickelt.

Daraus ist eine neue Anlageklasse auf dem Markt entstanden, die

sich an eine zum Teil neue Zielgruppe wendet. Zwischenzeitlich ist

bereits der 14. Tonnagesteuer Renditefonds voll platziert.

www.oltmanngruppe.de

Voraussetzung für ein Engagement der Oltmann Gruppe ist stets

die Zuverlässigkeit des Partners und die Nachhaltigkeit der Idee.

Mit SkySails hat die Oltmann Gruppe 2004 ihren ersten Risiko-

kapitalfonds aufgelegt. Dabei bleibt die Gruppe der Schifffahrt

treu: Ein Zugdrachen mit ferngelenkter Steuerung nutzt in 150 bis

400 Metern Höhe die konstanten Winde und zieht Frachtschiffe

oder Luxusyachten lautlos und emissionsfrei über die Weltmeere.

Bereits bis Ende 2006 konnten auf der Ostsee erfolgreiche Test-

fahrten mit einem fast 60 m langen Tonnenleger und einem

160 m 2 SkySails-Prototypen absolviert werden. Auch haben be-

reits mehrere Reedereien die Möglichkeiten zur Treibstoffersparnis

und Emmissionsminderung erkannt, namhafte Förderinstitute und

wissenschaftliche Einrichtungen unterstützen das zukunftswei-

sende Projekt. Zusätzlichen Schub hat das Unternehmen SkySails

durch die Beschlüsse der IMO (International Maritime Organisati-

on) zur Besteuerung von Emissionen bekommen: Die Entlastung

von Treibstoff- und Emissionskosten durch SkySails amortisieren

die Systeme schon nach 2-3 Jahren. Mitte 2007 wird das erste

vollautomatische SkySails-System auf einem 140 Meter langen

Schwergutschiff eingesetzt und erprobt.

23


24

4 Die fahrende Flotte

Leistungsbilanz der in Fahrt befi ndlichen multipurpose- und Container-Feeder-schiffe außer Tonnagesteuer renditefonds

erstjahr schiffsname reederei secondhand Tilgungen*+ Ausschüttungen in Teur 3 Ausschüttungen

Neubau soll Ist1 Differenz soll Ist1 Differenz in %-Punkten

1 1993 Germania Hartmann N 16.481,7 18.312,4 1.830,7 41 % 41 % 0 %

2 1993 Bremer Saturn Briese N 5.983,1 4.034,1 -1.949,0 69 % 20 % -49 %

3 1994 Regina J Jüngerhans N 6.317,0 6.114,0 -203,0 47 % 48 % 1 %

4 1994 Angela J Jüngerhans N 5.780,2 5.540,1 -240,1 45 % 47 % 2 %

5 1994 Santa Ana Offen N 38.726,7 43.632,6 4.905,9 50 % 63 % 13 %

6 1994 Stephan J Jüngerhans N 5.620,1 5.981,1 361,0 44 % 48 % 4 %

7 1995 Annlen G. Gerdes N 3.164,4 2.659,5 -504,9 48 % 27 % -21 %

8 1995 Geise Briese N 3.427,6 3.927,9 500,3 37 % 41 % 4 %

9 1995 Ajos G. Gerdes N 2.570,0 2.440,1 -129,9 20 % 23 % 3 %

10 1995 Lebasee Triton N 3.316,0 3.946,1 630,1 37 % 44 % 7 %

11 1995 Gerd J Jüngerhans N 4.819,8 4.719,2 -100,6 33 % 30 % -3 %

12 1996 Simone J Jüngerhans N 4.755,9 4.499,0 -256,9 26 % 23 % -3 %

13 1996 Thamesis Boese N 3.405,5 3.223,5 -182,0 27 % 27 % 0 %

14 1996 Doris J Jüngerhans N 4.603,4 4.141,3 -462,1 23 % 20 % -3 %

15 1996 Heinrich J Jüngerhans N 6.398,6 6.483,7 85,1 27 % 29 % 2 %

16 1997 Mira J Jüngerhans N 7.963,4 6.851,8 -1.111,6 30 % 21 % -9 %

17 1997 Leda (1997) Briese N 2.183,2 2.763,1 579,9 4 % 12 % 8 %

18 1997 Triton Star Triton S 6.321,6 4.123,2 -2.198,4 39 % 0 % -39 %

19 1997 Helgoland Briese N 6.179,2 5.868,4 -310,8 46 % 38 % -8 %

20 1997 Michael J Jüngerhans N 6.382,5 6.352,8 -29,7 27 % 28 % 1 %

21 1998 Canis J Jüngerhans N 7.436,0 6.561,2 -874,8 32 % 26 % -6 %

22 1998 Heinger G. Gerdes S 1.898,6 1.914,1 15,5 25 % 30 % 5 %

23 1998 Triton Loga Triton S 2.924,6 3.405,3 480,7 40 % 42 % 2 %

24 1998 Mellum (1998) Briese S 8.186,5 9.719,2 1.532,7 27 % 35 % 8 %

25 1998 Libra J Jüngerhans N 7.790,0 8.330,4 540,4 32 % 37 % 5 %

26 1999 Nikar G. Gerdes N 1.739,3 2.568,5 829,2 13 % 21 % 8 %

27 1999 Amrum II Briese N 3.380,7 3.534,3 153,6 16 % 16 % 0 %

28 1999 Rheiderland Briese N 7.150,4 9.999,5 2.849,1 13 % 29 % 16 %

29 2000 Tomke Eilbrecht N 1.717,0 1.807,8 90,8 14 % 12 % -2 %

30 2000 Norderney Briese N 3.168,7 3.811,9 643,2 7 % 12 % 5 %

31 2000 Mövensteert Briese N 2.962,8 4.501,6 1.538,8 7 % 14 % 7 %

32 2000 Nordland Briese N 3.121,0 3.196,5 75,5 7 % 14 % 7 %

33 2000 Stella J (2000) Jüngerhans N 2.576,5 3.985,0 1.408,5 14 % 28 % 14 %

34 2000 Ursa J Jüngerhans N 4.627,7 5.771,9 1.144,2 18 % 25 % 7 %

35 2000 Lyra J Jüngerhans N 4.095,7 5.903,6 1.807,9 15 % 23 % 8 %

36 2000 Störtebeker Briese N 1.345,1 1.975,0 629,9 9 % 12 % 3 %

37 2001 Hydra J Jüngerhans S 3.280,9 3.711,3 430,4 32 % 38 % 6 %

38 2001 Luna J Jüngerhans N 5.438,1 6.249,4 811,3 36 % 37 % 1 %

In der summe haben sich die Fonds der Oltmann Gruppe

– bezogen auf Zins und Tilgung – besser als prospektiert

entwickelt.


Zusammenfassung / Bemerkung

Das Schiff läuft 28 % 2 besser als prospektiert.

MS „Bremer Saturn“ wurde 04/2006 zu einer Rendite von 8,10 % p.a. n.St (IRR)** verkauft.

MS „Regina J“ wurde 06/2006 zu einer Rendite von 13,83 % p.a. n.St (IRR)** sehr erfolgreich verkauft.

MS „Angela J“ wurde 10/2006 zu einer Rendite von 14,70 % p.a. n.St (IRR)** sehr erfolgreich verkauft.

Das Schiff läuft 39,60 % 2 besser als prospektiert.

MS „Stephan J“ wurde 09/2006 zu einer Rendite von 14,55 % p.a. n.St (IRR)** sehr erfolgreich verkauft.

MS „Annlen G.“ wurde ca. 2 Monate später abgeliefert als in den Bauverträgen vereinbart.

MS „Geise“ wurde 02/2006 zu einer Rendite von 15,85 % p.a. n.St (IRR)** sehr erfolgreich verkauft.

MS „Ajos G.“ wurde ca. 40 Tage später abgeliefert als in den Bauverträgen vereinbart.

MS „Lebasee“ wurde 10/2006 zu einer Rendite von 14,17 % p.a. n.St (IRR)** sehr erfolgreich verkauft.

MS „Gerd J“ wurde 09/2006 zu einer Rendite von 15,57 % p.a. n.St (IRR)** sehr erfolgreich verkauft.

Das Schiff läuft zwar 15 % 2 schlechter als erwartet, jedoch sind Schwesterschiffe zu über 120% des Eigenkapital verkauft worden.

MS „Thamesis“ wurde 02/2006 zu einer Rendite von 12,16 % p.a. n.St (IRR)** erfolgreich verkauft.

MS „Doris J“ wurde 12/2006 zu einer Rendite von 17,24 % p.a. n.St (IRR)** sehr erfolgreich verkauft.

Das Schiffsbetriebsergebnis ist genau auf Prospektniveau.

MS „Mira J“ läuft 15,8 % 2 schlechter als erwartet. Dieses ist vorwiegend auf die schwächeren Schiffsjahre 2003/2004 zurückzuführen.

Das Schiff läuft 35,6 % 2 besser als prospektiert.

Der Kühlschiffmarkt entwickelte sich in den ersten 7 Jahren deutlich schlechter als erwartet.

MS „Helgoland“ wurde 03/2006 zu einer Rendite von 10,15 % p.a. n.St (IRR)** verkauft.

Das Schiff läuft 7,8 % 2 schlechter als prospektiert. Dieses ist vorwiegend auf die schwächeren Schiffsjahre 2003/2004 zurückzuführen.

Das Schiff läuft 7,6 % 2 schlechter als erwartet. Dieses ist vorwiegend auf die schwächeren Schiffsjahre 2003/2004 zurückzuführen.

Das Schiff läuft 1,9 % 2 besser als prospektiert.

MS „Triton Loga“ wurde 09/2006 zu einer Rendite von 12,63 % p.a. n.St (IRR)** sehr erfolgreich verkauft.

Das Schiff läuft 30,4 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft 3,4 % 2 besser als prospektiert. Auf Grund der guten Ergebnisse wird das Schiff bereits 2007 komplett entschuldet sein.

Das Schiff läuft 36,1 % 2 besser als prospektiert.

MS „Amrum II“ wurde 09/2006 zu einer Rendite von 19,46 % p.a. n.St (IRR)** sehr erfolgreich verkauft.

Das Schiff läuft 46,8 % 2 besser als prospektiert.

MS „Tomke“ wurde 11/2006 zu einer Rendite von 14,58 % p.a. n.St (IRR)** sehr erfolgreich verkauft.

Das Schiff läuft 26,1 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft 35 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft 21,7 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft 31 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft 19,8 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft 24,9 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft 21,8 % 2 besser als prospektiert.

MS „Hydra J“ wurde 12/2006 zu einer Rendite von 14,44 % p.a. n.St (IRR)** sehr erfolgreich verkauft.

Das Schiff läuft 1,5 % 2 besser als prospektiert. Es besteht bei den Tilgungen/Ausschüttungen eine positive Abweichung von rd. 810 TEUR

* Tilgung Hypothek inklusive Sondertilgungen

**IRR-Methode: siehe Seite 5

1 Ausschüttungen: Die Ausschüttungen wurden im jeweiligen Wirtschaftsjahr berücksichtigt, auch wenn sie liquiditätsmäßig im Folgejahr zugeflossen sind.

2 Abweichung bei den Schiffsbetriebsergebnissen bezogen auf das Eigenkapital

3 Die negativen und positiven Abweichungen bei den stillen Beteiligungen und sonstigen Darlehen sind nicht berücksichtigt.

In der Historie der Oltmann Gruppe ist kein

Schiff der Flotte ohne Beschäftigung gewesen.

25


26

4 Die fahrende Flotte

Leistungsbilanz der in Fahrt befi ndlichen multipurpose- und Container-Feeder-schiffe außer Tonnagesteuer renditefonds

erstjahr schiffsname reederei secondhand Tilgungen*+ Ausschüttungen in Teur 3 Ausschüttungen

Neubau soll Ist 1 Differenz soll Ist 1 Differenz

39 2001 Baltic Sea Briese N 3.057,5 3.930,0 872,5 32 % 32 % 0 %

40 2001 Heinrich G. Gerdes S 1.122,7 1.564,6 441,9 28 % 28 % 0 %

41 2001 Knock Briese N 2.460,5 3.531,8 1.071,3 24 % 24 % 0 %

42 2002 Sea Breeze Briese N 2.074,4 2.632,8 558,4 21 % 21 % 0 %

43 2002 Reide Briese N 2.673,6 4.237,0 1.563,4 14 % 17 % 3 %

44 2002 Cetus J Jüngerhans N 3.019,5 4.622,4 1.602,9 10 % 25 % 15 %

45 2002 Corvus J Jüngerhans N 2.787,0 4.194,3 1.407,3 10 % 25 % 15 %

46 2002 Embse Briese N 2.398,3 4.192,6 1.794,3 14 % 20 % 6 %

47 2002 Westerhörn Briese N 1.863,8 4.813,8 2.950,0 14 % 22 % 8 %

48 2003 Norderoog Briese N 1.774,3 2.915,8 1.141,5 7 % 7 % 0 %

49 2003 Cepheus J Jüngerhans N 1.873,4 2.497,7 624,3 12 % 22 % 10 %

50 2003 Beluga Sensation Beluga N 2.116,1 2.565,1 449,0 14 % 14 % 0 %

51 2003 Süderoog Briese N 927,9 401,7 -526,2 0 % 0 % 0 %

52 2004 Aquarius J Jüngerhans N 1.503,7 2.118,0 614,3 6 % 14 % 8 %

53 2004 Atair J Jüngerhans N 1.204,1 1.627,8 423,7 4 % 8 % 4 %

54 2004 Beluga Stimulation Beluga N 1.374,6 1.379,2 4,6 9 % 9 % 0 %

55 2004 Taurus J Jüngerhans S 2.085,6 2.722,3 636,7 9 % 9 % 0 %

56 2004 Nordersand Briese N 290,0 217,9 -72,1 0 % 0 % 0 %

57 2004 Hertha O. Opielok S 822,9 830,9 8,0 8 % 8 % 0 %

58 2004 Canopus J Jüngerhans N 835,7 837,8 2,1 0 % 0 % 0 %

59 2004 Ostbalje Briese S 1.217,6 1.398,8 181,2 8 % 8 % 0 %

60 2004 Dachfonds 1 JLO-Gruppe N 0,0 0,0 0,0 0 % 0 % 0 %

61 2005 Hohe Plate Briese N 200,0 324,0 124,0 0 % 0 % 0 %

62 2005 Herm J Jüngerhans N 250,0 252,6 2,6 0 % 0 % 0 %

63 2005 Lupus J Jüngerhans N 428,6 645,8 217,2 0 % 0 % 0 %

Leistungsbilanz der Tonnagesteuer renditefonds

255.601,1 287.015,0 31.414,1 1321 % 1396 % 75 %

1 2001 Tonnage 2 Briese 2.823,3 2.823,3 0,0 27 % 27 % 0 %

2 2003 Tonnage 3 Briese 5.185,6 5.185,6 0,0 18 % 18 % 0 %

3 2004 Tonnage 5 Briese 2.684,6 2.684,6 0,0 9 % 9 % 0 %

4 2005 Tonnage 6 Jüngerhans 0,0 0,0 0,0 0 % 0 % 0 %

5 2005 Tonnage 7 Jüngerhans 0,0 0,0 0,0 0 % 0 % 0 %

6 2005 Tonnage 8 Briese 0,0 0,0 0,0 0 % 0 % 0 %

Leistungsbilanz der private equity Fonds bis 31.12.2005

Ausschüttungen in Teur

10.693,5 10.693,5 0,0 54 % 54 % 0 %

erstjahr gepl. Laufzeit Name Initiator Betriebsüberschüsse (skysails muttergesellschaft)

soll Teur ist Teur Abweichung

1 2004 2013 SkySails I Oltmann -3.811,0 -1.952,9 -1.858,1

2 2005 2013 SkySails II Oltmann -2.176,0 -1.589,9 -586,1

-5.987,0 -3.542,8 2.444,2


Zusammenfassung / Bemerkung

Das Schiff läuft 15 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft 23,5 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft 11,9 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft zwar 4,2 % 2 schlechter als prospektiert, muss aber deutsche Flagge führen.

Außerdem waren die Dockungskosten 2005 höher als geplant.

Das Schiff läuft 23,5 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft 33,8 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft 27,4 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft 24,2 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft 27,5 % 2 besser als prospektiert.

MS „Norderoog“ wurde in China mehr als 8 Monate später abgeliefert als in den Bauverträgen vereinbart.

Das Schiff läuft 11,3 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft 6,2 % 2 besser als prospektiert.

MS „Süderoog“ wurde in China fast 14 Monate später abgeliefert als in den Bauverträgen vereinbart.

Das Schiff läuft 5,1 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft 7,9 % 2 besser als prospektiert.

Das Schiff läuft 2,5 % 2 besser als prospektiert. Das Schiff war zum Stichtag noch nicht komplett eingeworben worden.

Das Schiff läuft 1,6 % 2 besser als prospektiert. Bei den Tilgungen besteht bereits ein Vorsprung.

Das Schiff läuft 0,8 % 2 besser als prospektiert.

Durch einen Schaden am Ruderschaft gleich nach der Übernahme der MS „Hertha O.“ und MS „Ewald O.“

wurden die kalkulierten Reparaturkosten überschritten.

MS „Canopus J“ wurde 04/2006 zu einer Rendite von 22,04 % p.a. n.St (IRR)** sehr erfolgreich verkauft.

Das Schiff läuft 23,7 % 2 besser als prospektiert.

In diesem Dachfonds sind Wandeleinlagen diverser Schiffe enthalten. Die Ergebnisse sind unter den jeweiligen Schiffen 4 aufgeführt.

Das Schiff läuft 1,7 % 2 besser als prospektiert.

Obwohl das Schiff erst Mitte 2005 in Fahrt gesetzt wurde, verläuft es 4 % 2 besser als prospektiert.

Obwohl das Schiff erst im März 2005 in Fahrt gesetzt wurde, verläuft es 6,3 % 2 besser als prospektiert. Es besteht ein Tilgungsvorsprung.

Prospektiert waren nur die Ausschüttungen. Tilgungen und Betriebsergebnisse waren nur prospektiert für das Neubauschiff

MS„Nordstrand“. Es wurde EUR 587.000 weniger Kaptal eingeworben.

Prospektiert waren nur die Ausschüttungen. Tilgungen und Betriebsergebnisse waren nur prospektiert für das Neubauschiff MS“Osterriff“.

Prospektiert waren nur die Ausschüttungen. Tilgungen und Betriebsergebnisse waren nur prospektiert für das Neubauschiff MS“Ostersand“.

Die Schiffe werden erst alle im Jahr 2006 abgeliefert. Deshalb ist kein Soll- / Ist-Vergleich sinnvoll.

Die Schiffe werden erst alle im Jahr 2006 abgeliefert. Deshalb ist kein Soll- / Ist-Vergleich sinnvoll.

Die Schiffe werden erst alle im Jahr 2006 abgeliefert. Deshalb ist kein Soll- / Ist-Vergleich sinnvoll.

* Tilgung Hypothek inklusive Sondertilgungen

** IRR-Methode: siehe Seite 5

1 Ausschüttungen: Die Ausschüttungen wurden im jeweiligen Wirtschaftsjahr berücksichtigt, auch wenn sie liquiditätsmäßig im Folgejahr zugeflossen sind.

2 Abweichung bei den Schiffsbetriebsergebnissen bezogen auf das Eigenkapital

3 Die negativen und positiven Abweichungen bei den stillen Beteiligungen und sonstigen Darlehen sind nicht berücksichtigt.

4 Beluga Stimulation, Taurus J, Steinplate, Hohe Plate, Ostbalje, Hertha O., Nordersand

27


28

4 Update 2006

Zur Geschäftspolitik der Oltmann Gruppe gehört es, die Markt-

phasen beim Kauf und Verkauf von Schiffen zu nutzen. Dabei

spielt beispielsweise das Alter oder die Haltedauer eines Schiffes

keine übergeordnete Rolle: Wenn ein gutes Angebot vorliegt,

wird im Sinne einer guten Performance gehandelt. Insofern ist es

verständlich, dass die Jahre 2004 bis 2006 insbesondere für den

Verkauf von Schiffen genutzt wurden. Mit 24 verkauften Schiffen

in 2005 und 16 Verkäufen in 2006 ist per 31.12.2006 mehr als

64 % der Flotte wieder verkauft! Der boomende Welthandel führ-

te unter anderem zu steigenen Charterraten, ansteigenden Roh-

stoffkosten und auch zu einer enormen Nachfrage nach Second-

hand-Tonnage - und damit zu sehr guten Kaufangeboten. Da der

Erfolg einer Schiffsbeteiligung zu einem nicht unerheblichen Teil

vom Verkaufserlös abhängt, muss im Sinne des Anlegers oftmals

ein guter Verkauf einer langen Laufzeit vorgezogen werden.

Verkaufte schiffe im Jahr 2006 (vorläufige Werte)

Die Kehrseite der Medaille: Der Erwerb von hochwertiger Neu-

bau- oder Secondhand-Tonnage gestaltete sich immer noch relativ

schwierig. Um die hohen Qualitätskriterien der Oltmann Gruppe

einzuhalten, musste manches Angebot ausgeschlagen werden.

Die durchschnittliche Rendite (IRR*) aller 16 in 2006 verkauften

Schiffe beträgt rd. 16 % p.a. nach Steuern bzw. rd. 26 % p.a. nach

Steuern lineare Rendite. Dabei war das Kapital der Anleger durch-

schnittlich 8,6 Jahre gebunden. Die Oltmann Gruppe hat die gute

Marktsituation konsequent genutzt und sich von einigen weniger

erfolgreichen Projekten getrennt.

und: Die Oltmann Gruppe hat in ihrer 20-jährigen Firmen-

geschichte noch kein negatives ergebnis eingefahren - so-

mit ist das Kapital der Kunden in jedem Fall gut angelegt

gewesen.

Anschaffung Verkauf schiffsname reederei secondhand Laufzeit rendite Lineare rendite

Neubau in Jahren (Irr)* p.a. p.a.

nach steuern nach steuern

1 Dez. 1996 Feb. 2006 Thamesis Boese N 9,2 12,16 % 21,29 %

2 Dez. 1995 Feb. 2006 Geise Briese N 10,2 15,85 % 34,17 %

3 Sep. 1997 Mär. 2006 Helgoland Briese N 8,5 10,15 % 12,65 %

4 Dez. 1993 Apr. 2006 Bremer Saturn Briese S 12,3 8,10 % 13,54 %

5 Dez. 2004 Apr. 2006 Canopus J Jüngerhans N 1,3 22,04 % 41,12 %

6 Sep. 1994 Jun. 2006 Regina J Jüngerhans N 11,8 13,83 % 27,78 %

7 Dez. 1994 Sep. 2006 Stephan J Jüngerhans N 11,8 14,55 % 29,61 %

8 Dez. 1995 Sep. 2006 Gerd J Jüngerhans N 10,8 15,57 % 35,33 %

9 Feb. 2000 Sep. 2006 Amrum II Briese N 6,6 19,46 % 24,31 %

10 Dez. 1998 Sep. 2006 Triton Loga Triton S 7,8 12,63 % 15,64 %

11 Dez. 1994 Okt. 2006 Angela J Jüngerhans N 11,8 14,70 % 24,15 %

12 Dez. 1995 Okt. 2006 Lebasee Triton N 10,8 14,17 % 24,38 %

13 Sep. 2000 Nov. 2006 Tomke Eilbrecht N 6,2 14,58 % 18,96 %

14 Apr. 2001 Dez. 2006 Hydra J Jüngerhans S 5,7 14,44 % 12,26 %

15 Dez. 1996 Dez. 2006 Doris J Jüngerhans N 10,0 17,24 % 36,28 %

Verkaufte Tonnagesteuer renditefonds:

*IRR-Methode: siehe Seite 5

Durchschnittlich 9 Jahre 14,63 % 24,70 %

* Renditeermittlung nach der branchenüblichen internen Zinsfuß-Methode (IRR)

IRR-Methode: siehe Seite 5

Anschaffung Verkauf Fondsname reederei Laufzeit rendite Lineare rendite

in Jahren (Irr)* p.a. p.a.

nach steuern nach steuern

1 Sep. 2003 Jun. 2006 Hörnum - Tonnagesteuerfonds 3 Briese 2,75 35,92 % 47,14 %

* Renditeermittlung nach der branchenüblichen internen Zinsfuß-Methode (IRR)

IRR-Methode: siehe Seite 5

In 2006 wurden 16 Schiffe mit

einer durchschnittlichen Rendite

(IRR*) von rd. 16 % p.a. verkauft.


platzierte schiffsbeteiligungen im Jahr 2006

Fondsname Gesamtinvestition

Tonnagesteuerfonds 9 1 41.930.000 E

Tonnagesteuerfonds 10 1 44.100.000 E

Tonnagesteuerfonds 11 42.260.000 E

Tonnagesteuerfonds 12 42.260.000 E

Tonnagesteuerfonds 13 (teilplatziert) 1 10.160.000 E

Tonnagesteuerfonds 14 42.500.000 E

Basalt 6.500.000 E

Granit 6.500.000 E

Dolomit 6.500.000 E

Magma 6.500.000 E

Mamor 6.500.000 E

Mosa 2.970.000 E

Philip O. 3.965.000 E

Moldavia 4.010.000 E

SkySails III 10.300.000 E

Die Oltmann Gruppe hat per Ende 2006

bereits 64 % ihrer Schiffsfonds wieder veräußert.

Durchschnittliche Haltedauer: 5,4 Jahre.

Die Jahre 1986-2006 in Kurzform

Gesamtinvestitionsvolumen 2.020.432.500 E

Eigenkapitalvolumen 807.307.200 E

platzierte Fonds (davon 7 Tonnagesteuerfonds) 193

davon Neubauten 98

davon Secondhand-Schiffe 78

davon Tonnagesteuerfonds 13

davon Dachfonds 1

davon Privat Equity Fonds 3

endabgewickelte Fonds bzw. verkaufte schiffe 120

davon Neubauten 52

davon Secondhand-Schiffe 68

daneben Verkaufte Tonnagesteuerfonds 1

daneben Schiffsverkäufe aus dem 2. TRF* 1

daneben Schiffsverkäufe aus dem 3. TRF* 2

* (TRF) Tonnagesteuer Renditefonds

Canopus J II 17.330.000 E

Gesamt 2006 294.285.000 E Das Jahr 2006 in Kurzform

Gesamtinvestitionsvolumen 294.285.000 E

Ausgabe märz 2007 Eigenkapitalvolumen 114.275.000 E

platzierte Fonds 16

ergebnisse der 80 größten emissionshäuser

TOp FIVe 2006 der schiffsfonds

davon Neubauten

davon Secondhand-Schiffe

5

4

Initiator

HCI Capital

Investitionsvolumen

1.254,86

eigenkapital

394,46

davon Tonnagesteuerfonds

davon Privat Equity Fonds

6

1

MPC Capital 1.175,60 410,11

endabgewickelte Fonds bzw. verkaufte schiffe 15

Lloyd Fonds 593,67 206,27

davon Neubauten 12

Dr. Peters 455,27 218,74

davon Secondhand-Schiffe 3

Oltmann Gruppe 296,22 105,99

daneben Schiffsverkäufe aus dem TRF 3-Bestand 1

1

Die Gesamtinvestition wurde zusätzlich durch Aufnahme von Bankdarlehen auf Ebene

der Zielgesellschaften finanziert.

29


30

4 Der Markt

Boom

der Schifffahrtsmärkte.

positive Trends sowohl beim Wirtschaftswachstum und

beim Welthandel bestimmen die Nachfrage nach Transport-

kapazität.

In seinem wirtschaftlichen Ausblick rechnet der Internationale

Währungsfonds (IWF) mit knapp 5,1 % Wachstum der Weltwirt-

schaft in 2006 und einem ähnlichen Wert für 2007. Damit liegt

das Weltwirtschaftswachstum zum dritten Mal in Folge über dem

langfristigen Durchschnitt. Unverändert positiv ist auch das Con-

tainerumschlagswachstum: mit geschätzten 10,2 % für 2006 wäre

auch hier im vierten Jahr das Wachstum zweistellig. Die positiven

Auswirkungen haben insbesondere im Jahr 2005 zu Rekordhöhen

bei den Charterraten und den Schiffspreisen - sowohl für Neu-

bauten als auch für Secondhand-Tonnage - geführt. Insofern war

das Jahr 2006 von einer Normalisierung dieser Niveaus geprägt,

wobei die Charterraten den Schiffspreisen in der Tendenz immer

voraus waren.

Steigende Betriebskosten waren das beherrschende Thema vor

allem für Schiffe, die von privaten Investoren in Form von Schiffs-

beteiligungen finanziert wurden. Die gegenläufige Tendenz von

sinkenden Charterraten (allerdings auf ein immer noch sehr aus-

kömmliches und über dem langfristigen Mittel liegendes Niveau)

und teurer Neubautonnage machten die Kapitaleinwerbung auf

Grund sinkender Renditen schwieriger. Betroffen sind vor allem

die Besteller größerer Einheiten (Postpanamax-Schiffe), deren Ab-

lieferungstermine im Wesentlichen die Jahre 2007 bis 2009 berüh-

ren. Erfreulich sind die Marktaussichten bei den Feederschiffen,

den Bulkern (Massengutschiffe) und den Tankschiffen. Nach einer

Studie der Internationalen Energieagentur (IEA) wird die Nachfra-

ge nach Öl (im Wesentlichen beeinflusst durch den Energiebedarf

Indiens und Chinas) in 2006 um 1,1 % und in 2007 um 1,7 %

wachsen. Zudem zeigen Pipeline-Ausfälle wie des Ölfeldes in Alas-

ka eine starke Nachfrage nach Öltransport auf dem Seeweg. Den

Bulkern, die übrigens fast 40 % der Welthandelsflotte ausmachen,

kommt ebenfalls der wachsende transkontinentale Rohstoffver-

kehr zugute. Das Durchschnittsalter der Bulker liegt deutlich über

dem der Containerflotte, so dass mit einer stark zunehmenden

Ausmusterung zu rechnen ist.

Besonders attraktiv: Zubringer- und Feederdienste

Um den reibungslosen und effizienten Ablauf solcher Transport-

ketten zu gewährleisten, muss ein ausgewogenes Verhältnis der

Schiffsgrößen, insbesondere beim Verhältnis von Postpanamax-

Schiffen zu Feedern, gegeben sein. Bisher brauchte man etwa

2-3 Feeder je Start oder Zielhafen als Zubringer oder Verteiler

eines ca. 4.000-6.000 TEU-Schiffes. Bei 8.000-12.000 TEU-Schif-

fen werden sicher nicht doppelt so viele Feeder benötigt, aber

keinesfalls weniger. Das spiegelt sich aber in den Statistiken des

Auftragsbestandes nicht wider. Während im Juli 2005 das Ver-

hältnis von Feederschiffen (bis ca. 2.000-2.5000 TEU) zu Postpa-

namax-Schiffen (über 4.500 TEU) ca. 6,5 : 1 betrug, wird Ende

2008, nach Ablieferung aller derzeit bestellten Schiffe, weltweit

das Verhältnis nur noch ca. 4,5 : 1 betragen. Während beispiels-

weise der Containerumschlag insgesamt in 2007 auf weltweit

ca. 460 Millionen TEU wachsen wird - also in zwei Jahren um

21,7 %! - wächst der Neubauanteil der Feederschiffe lediglich

um etwa 7,8 % im gleichen Zeitraum.


4 Die Steuern

Mit der Einführung der Tonnagesteuerbegünstigung auch in

Deutschland ab dem Jahr 1999 begann das stufenweise Aus für

Verlustzuweisungsmodelle im Bereich der Einkommensteuer: Zu-

nächst mit Einführung des § 2b EStG (Verbot der Werbung für

Verluste und faktische Beschränkung auf 50 % Verlustzuweisung),

dann durch Einschränkung der degressiven AfA und letztendlich

durch § 15b EStG (nahezu vollständiges Verbot von Verlustzuwei-

sungen).

Mit der schiffsgrößen-abhängigen Tonnagegewinnpauschale wird

nun endgültig der Fokus bei Schiffsbeteiligungen auf Rentabilität

gesetzt, da Steuerstundungen oder gar endgültige Steuervorteile

nicht mehr als Hebel für die betriebswirtschaftliche Rendite einer

Schiffsbeteiligung eingesetzt werden können. Im Gegenteil: Durch

die fast völlige Steuerfreiheit der Erträge einer Schiffsgesellschaft

verstärkt sich durch die Steuerfreiheit der Erträge der Nachsteu-

errenditeeffekt, um so höher die betriebswirtschaftliche Rendite

www.oltmanngruppe.de

ist. Alle anderen Kapitalanlagen müssen eine erheblich höhere

Vorsteuerrendite erwirtschaften, um einen annähernd gleichen

Nettokapitalrückfluss zu erreichen.

Neben der Ertragsteuer ist in den vergangenen Jahren aber zuneh-

mend auch die Schenkung- und Erbschaftsteuer in den Fokus der

Betrachtung geraten. Schiffsbeteiligungen stellen grundsätzlich

steuerliches Betriebsvermögen dar und profitierten wegen der (in

2007 noch entstandenen) degressiven Abschreibung durch ge-

ringe Buchwerte und noch nach altem Recht vom Freibetrag für

Betriebsvermögen sowie den etwaigen Wertabschlag. Aber auch

nach dem etwaigen neuen Erbschaftsteuerrecht (Gesetz zur Er-

leichterung der Unternehmensnachfolge) ist weiterhin von einer

Buchwertermittlung des Betriebsvermögens sowie von einer über

zehn Jahre vorgesehenen Steuerstundung bzw. einem ratierlichen

Steuererlass auszugehen. Die Schiffsbeteiligung bleibt damit er-

heblich interessanter als andere Kapitalanlagen.

31


4Ausblick

Weiterhin bleiben die wachsende Weltwirtschaft und der damit

verbundene Welthandel die Motoren auch für die Schifffahrt.

Fast 95 % des interkontinentalen Warenaustausches und rund

35 % des innereuropäischen Warenverkehrs erfolgen auf dem See-

weg. Sowohl der Anstieg der Transportmengen (mittlerweile fast

5,5 Milliarden Tonnen jährlich) als auch die Einrichtung neuer

Transportwege führten zu positiven Impulsen bei der beschäf-

tigten Schiffstonnage. Die Prognosen verschiedener Research-

Institute sehen für 2007 ein weiterhin hohes Wirtschaftswachs-

tum in einer Größenordnung von annähernd 5 % und für die

Entwicklung des internationalen Handels wird ebenfalls – je nach

veröffentlichender Organisation – ein Zuwachs von 9,1 bis 9,2 %

erwartet, der in 2008 noch höher ausfallen soll. Dabei ist die Ent-

wicklung durchaus regional unterschiedlich. Auf einigen Strecken

hat durch das Überangebot bei großer Tonnage ein scharfer Wett-

bewerb eingesetzt, der noch verstärkt wird durch asymmetrische

Ladungströme zwischen Europa und Fernost. Für das Wachstum

des Containerverkehrs wird wiederum von einer Steigerung von

etwa 10 % ausgegangen.

Zwei Entwicklungen sind bei der Prognose zu berücksichtigen:

Zum einen ist erkennbar, dass der Sondereffekt des chinesischen

Außenhandels auf den Containerverkehr weiter leicht abnimmt,

zum anderen das faktische Tonnagewachstum um ca. 15 %, dem

bis jetzt noch keine starke Verschrottung gegenüber steht. Letztere

wird zunehmen, da insbesondere anhaltend hohe Treibstoffpreise

bei älteren Einheiten zu einer Ausmusterung sorgen. Interessant

ist die einsetzende Differenz zwischen nomineller Stellplatzkapa-

zität (wachsend) und dynamischer Stellplatzkapazität (sinkend).

Das Sinken der dynamischen, also der wirklich verfügbaren Stell-

platzkapazitäten, hängt mit einer längeren und stärkeren Bindung

dieser Stellplätze zusammen: spürbare Staueffekte in einer Reihe

größerer Häfen der Welt, deren Kapazitäten mit dem Nachfrage-

wachstum nicht mehr Schritt halten konnten, sowie die Verrin-

gerung der Schiffsgeschwindigkeiten mit dem Ziel der Bunker-

kosteneinsparung führen zu einer erneuten Nachfrage. Historisch

gesehen hat der Welthandel durch sein konsequentes Wachstum

alle Ungleichgewichte, die in der Regel durch eine Wechselwir-

kung durch Schiffspreise, Charterraten und das Bestellverhalten

der Reeder entstanden sind, aufgehoben. Die zunehmende Inter-

nationalisierung führt unter anderem zu einem steigenden Trans-

portbedarf zwischen den Produktionsstandorten.

Das unterschiedliche Wachstum der Volkswirtschaften Europas,

der Vereinigten Staaten, Asiens und Südamerikas führen zu einer

Veränderung der Warenströme, von der die Schifffahrt unmittel-

bar profitiert. Hinzu kommen noch die wachsenden Effekte der

„Road to the sea“-Tendenzen aus umwelttechnischen und wirt-

schaftlichen Gründen. Insbesondere die Länder mit längeren Küs-

tenabschnitten verlagern Güterströme von der Straße auf See.

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Glossar

Abweichendes Wirtschaftsjahr

Im Einvernehmen mit den Finanzbehörden kann bei Schiffsbe-

teiligungen ein vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr

festgelegt werden. Das ist dann im Jahresabschluss zu berück-

sichtigen.

Agio

Bezeichnet den Ausgabeaufschlag, der vom Käufer zu zahlen

ist, üblicherweise 5 % des Anlagebetrages. Es dient u. a. zur

Deckung der Kosten, die beim Absatz von Fondsanteilen entste-

hen. Bei den Einschiffsgesellschaften der Oltmann Gruppe wird

auf ein Agio verzichtet.

Ausschüttung

Die vorhandenen Liquiditätsüberschüsse (d. h. die Überschüsse

der Chartereinnahmen über die Ausgaben) können an die Gesell-

schafter im Verhältnis zu ihrer Kommanditeinlage ausgeschüttet

werden. Über die Höhe der Ausschüttung beschließt i. d. R. die

Gesellschafterversammlung. Die Ausschüttung ist zu unterschei-

den vom Gewinn oder Jahresertrag des Fonds: dieser kann höher

oder niedriger sein als die Ausschüttung.

Bulkschiffe

Frachter für Bulk-Ladung. Das ist vor allem Massengut, also z. B.

Getreide, Erz und Kohle. Bulker besitzen große Laderäume, in die

das Massengut hineingeschüttet und am Zielhafen mit Greifen

wieder herausgeholt wird.

Charter

Mietpreis, der für ein Schiff für einen bestimmten Zeitraum ge-

zahlt wird.

emissionshaus / (emissions-) prospekt

Der Initiator (Emissionshaus) erstellt über den Inhalt des Beteili-

gungsangebotes einen Emissionsprospekt, in dem er die Eckdaten

des geschlossenen Fonds detailliert darstellt. Dieser Prospekt ist

maßgeblich für eine Beteiligung und sollte vor einem Beitritt ein-

gehend geprüft werden.

Feeder-schifffahrt

Leistet Zubringerdienste für Schiffe, die auf Grund ihrer Größe

kleinere Häfen nicht anlaufen können.

Feu

Forty foot equivalent unit. 40 Fuß (rd. 12 Meter) langer, genorm-

ter Container.

Interne Zinsfuß-methode (Irr)

Die Interne Zinsfuß-Methode (IRR) wird am häufigsten für die

Berechnung der Rendite von geschlossenen Fonds verwendet.

Der interne Zinsfuß ist aber nicht vergleichbar mit den Zinsen auf

Sparbüchern oder Rentenpapieren. Er gibt nicht die Verzinsung des

eingezahlten Kapitals, sondern die Verzinsung des jeweils über die

Laufzeit des Fonds im Schnitt gebundenen Kapitals an. Die Höhe

des gebundenen Kapitals ändert sich während der Laufzeit durch

Ausschüttungen, Entnahmen sowie Steuerzahlungen und -erstat-

tungen. Er ist eine durchschnittliche Jahresrendite.

Dabei unterstellt die Methode die Wiederanlage der zurück-

geflossenen Kapitalmittel zu der sich rechnerisch ergebenden

Gesamtrendite (daher auch der Begriff „interne Rendite“).

Selbstverständlich kann eine Wiederanlage zu der sich teilweise

ergebenden hohen Rendite nicht immer unterstellt werden. Der

interne Zinsfuß bildet aber zutreffend die Eigenrendite auf das zum

jeweiligen Stichtag gebundene Kapital ab. Methodenbedingt führen

gute Fondsergebnisse in Kombination mit sehr kurzen Laufzeiten

zu hohen nominellen internen Renditen.

Klassifikationsgesellschaft

Organisation, quasi ein TÜV für Schiffe. Unter anderem nimmt

sie folgende Aufgaben wahr: Bauaufsicht bei Neubauten und Re-

paratur von Seeschiffen sowie von Containern, Bauplanprüfung,

Materialprüfung. Die drei etabliertesten Klassifikationsgesell-

schaften sind American Bureau of Shipping, Germanischer Lloyd

und Bureau Veritas.

Kommanditgesellschaft

Eine Personenhandelsgesellschaft, bei der nur ein Teil der Gesell-

schafter (mindestens einer) gegenüber den Gesellschaftsgläubi-

gern mit seinem gesamten Vermögen haftet (Komplementär, per-

sönlich haftender Gesellschafter), während die anderen in ihrer

Haftung auf eine bestimmte Vermögenseinlage beschränkt sind

(Kommanditisten).

Kombinationsmodell

Nach bisherigem Recht konnte eine Schiffsgesellschaft das

steuerliche Ergebnis zunächst anhand der Steuerbilanz ermitteln

und dann – unter bestimmten Voraussetzungen – nach einigen

Jahren zur Tonnagesteuer gem. § 5a EStG optieren. Dieses Kom-

binationsmodell wird künftig abgeschafft. Zukünftig muss von

Beginn an entschieden werden, ob die „normale“ Gewinnermitt-

lung oder die Tonnagesteuer angewendet werden soll.


Kumuliert

Angehäufte, das heißt aufaddierte Darstellung.

mehrtranchenmodell

Schiffsbeteiligungsmodell, bei dem der Beitritt der Kommanditis-

ten nicht nur für das aktuelle Jahr, sondern auch für Nachfolge-

jahre möglich ist.

multipurpose-schiffe

Multipurpose-Schiffe sind Mehrzweckschiffe, die verschiedene

Ladungsarten gleichzeitig transportieren können.

panamax-schiffe

So werden Schiffe bezeichnet, die den Panama-Kanal zwischen

atlantischem und pazifischem Ozean passieren können. Schleu-

sen begrenzen die Schiffsbreite auf rd. 32 m. Maximaler Tiefgang

ca. 12 m.

post-panamax-schiffe

So werden Schiffe bezeichnet, die auf Grund ihrer Größe vorstehende

Voraussetzungen nicht mehr erfüllen.

reederei

Schiffsbetriebsgesellschaft, die ggf. auch Miteigentümerin eines

Schiffes ist und/oder sich durch eine stille Beteiligung an der

Fondsgesellschaft beteiligen kann.

rendite

Ertrag, der insgesamt aus einer Investition erzielt wird. Man unterscheidet

zwischen Vorsteuer- und Nachsteuerrendite.

Wenn sie an der einen oder anderen stelle einen Fachbegriff genau

erläutert haben möchten, nutzen sie gern unser Glossar.

Weitere Informationen rund um unsere Beteiligungsangebote

finden sie unter www.oltmanngruppe.de

www.oltmanngruppe.de

sonderabschreibung

Neben den normalen Absetzungen für Abnutzung (AfA) gab es

bis Ende 1998 Sonderabschreibungen, die zusätzlich in der Anfangsphase

einer Investition vorgenommen werden konnten, aber

nicht vorgenommen werden mussten. Sie wurden in der Regel

vom Staat gewährt, um gezielt bestimmte Investitionen anzuregen.

Teu

Twenty foot equivalent unit. Standardcontainer mit einer Länge

von 20 Fuß (ca. 6 Meter).

Tonnagesteuer

Die Tonnagesteuer ist seit dem 1.1.1999 in Kraft und eine pauschale

Gewinnbesteuerung des Schiffes entsprechend seiner Größe.

Dazu muss das Schiff allerdings mindestens ein halbes Jahr

im deutschen Schiffsregister eingetragen sein. Genau genommen

ist die Tonnagesteuer keine Steuer: Der Anleger versteuert nicht

seinen anteiligen Betriebsgewinn oder -verlust, sondern einen

sehr geringen Pauschalgewinn. Bezugsgröße für die Höhe ist die

Nettoraumzahl (NRZ), also die Schiffsgröße. Mit der Einführung

dieses Modells bekommen die – steuerfreien – Ausschüttungen

der Schiffe eine hohe Bedeutung.

Verlustzuweisung

So bezeichnet man das anfänglich negative steuerliche Ergebnis

bei Beteiligungsgesellschaften. Einzelnen Gesellschaftern werden

anteilig zu ihren Einlagen Verluste zugerechnet, die mit anderen

positiven Einkünften verrechnet werden können. Dies führt in der

Regel zu Einkommensteuerersparnissen. Ab 10.11.2005 besteht

diese Möglichkeit nicht mehr.

Zinsfuß Siehe „Interne Zinsfuß-Methode (IRR)“.

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Überreicht durch:

Jan Luiken

Oltmann Gruppe GmbH & Co. KG

Ledastraße 17

26789 Leer

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info@oltmanngruppe.de

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