Der Limes - Odenwald

tg.odenwald

Der Limes - Odenwald

UNESCO –Welterbe

Obernburg a. Main

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Obernburg a. Main liegt am Mittelabschnitt

des „Nassen Limes“ und

gehört seit Juli 2005 zum UNESCO-

Welterbe Obergermanisch-Raetischer

Limes.

Hier wurde Ende des 1. Jh. n. Chr. das

Kohortenkastell „Nemaninga“, erbaut.

Südlich des Kastells befand sich eine

Benefi ziarierstation (römische Polizeistation)

die ab 2000 ausgegraben

wurde.

Tourist-Information

Römerstraße 62 - 64

63785 Obernburg

Tel.: 06022 / 61 91 0

mail@obernburg.de

www.obernburg.de

Römermuseum Obernburg (Untere Wallstraße 29 a)

Die zahlreichen Weihesteine, Inschriften,

Grabsteine, Sandsteinreliefs,

Werkzeuge, Hausgeräte, Münzen und

Götterfi guren erlauben einen lebendigen

Einblick in die Militär- und Zivilgeschichte,

den Götterglauben und

das Alltagsleben der römischen Bürger

und Soldaten des Kastells und der Benefi

ziarierstation.

Römische Sehenswürdigkeiten

• Römermuseum Obernburg

• Historischer Altstadtbereich

• Römisches Turmfundament

Öffnungszeiten:

Mitte März bis Mitte Dezember,

Mi + Do 14 - 16, So + Feiert. 14 - 17 Uhr.

Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten

nach vorheriger Vereinbarung

unter Tel. 0 60 22 / 61 91 0,

Tel. während der Öffnungszeiten:

0 60 22 / 50 63 11,

www.roemermuseum-obernburg.de

Pferdequadriga-Wagenrennen 2009

Historischer Altstadtbereich

(über dem Kastell erbaut)

Die heutige Römerstraße der Stadt verläuft

über der Via Principalis, die Badgasse

über der Via Praetoria. Die historische

Altstadt steht über dem Kastell der

4. aquitanischen Reiterkohorte römischer

Bürger. Hier ging der Odenwald-Limes in

den Mainlimes über. Der „numerus Britonum

et exploratorum Nemaningensium“

war seit der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts

n. Chr. als Grenzschutz tätig. Einige

Jahre später, im Zusammenhang mit der

Vorverlegung des Odenwald-Limes auf

die Strecke Obernburg-Miltenberg, entstand

die Benefiziarierstation.

Fundament eines römischen

Turmes

Das Fundament wurde 1970 auf der

Karlshöhe im Stadtwald Obernburg,

Nähe Waldhaus, ausgegraben. Aufgrund

seiner Maße und seines Standortes

sowie der Funde von Götterfi guren in

seiner Nähe, handelt es sich um ein

Bergheiligtum, in dem die römischen

Steinbrucharbeiter „Herkules“ sowie

„Apollo“ verehrten.

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