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INFORMATIONS-<br />

DIENST<br />

25. Oktober 2012<br />

Nr.: 42/2012<br />

I N H A L T<br />

<strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong><br />

Pressereferat<br />

HAUSANSCHRIFT Claire-Waldoff-Straße 7, D 10117 Berlin<br />

TEL<br />

+49 (0) 30 200065-20<br />

+49 (0) 160 4713585<br />

FAX +49 (0) 30 200065-121<br />

E-MAIL pressereferat@g-net.de<br />

INTERNET www.g-net.de<br />

EEG-Umlage gefährdet Produktionsstandort Deutschland<br />

ZVG fordert Entlastung der Betriebe und Umlenken in der Energiewende<br />

Gläserne Produktion – nachhaltig produzieren<br />

Herbsttagung des Bundesverbandes Zierpflanzen in Ludwigsburg<br />

Mertz: „Wer nicht zur IPM fährt, ist nicht mehr erfolgreich“<br />

Mehr <strong>als</strong> 1.500 Aussteller aus mehr <strong>als</strong> 40 Ländern geben 2013 in der Messe Essen<br />

umfassenden Marktüberblick<br />

<strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> auf der IPM 2013<br />

Gärtner und weitere Experten sowie die Blumenfee freuen sich auf die Messebesucher<br />

IPM Neuheitenschaufenster 2013<br />

Zusätzliche Kategorie Frühjahrsblüher eingeführt<br />

Friedhofsgärtner präsentieren Nachwuchsarbeit auf der IPM 2013<br />

Offene Debatte um qualifizierte Ausbildung<br />

BVE präsentiert exklusive Angebote für Mitglieder<br />

Einzelhandelsgärtner auch 2013 auf der IPM präsent<br />

IPM 2013 Lehrschau „Stress? – Komm mal runter!“<br />

Umfangreiches Wissen und Neues von den Experten<br />

Spektrum <strong>Gartenbau</strong><br />

Wissenschaftler warnen:<br />

Nachhaltige Produktion von gesundem Obst in Mitteleuropa gefährdet<br />

Forderungen des LEH unnötig / Höchste Qualitätsstandards gewährleistet<br />

<strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG)<br />

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25. Oktober 2012 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 2<br />

Personen<br />

Manfred Behre nach 28 Jahren aus dem Amt verabschiedet<br />

Rüdiger Walz neuer stellvertretender Vorsitzender<br />

Henne-Wellner feierte 75. Geburtstag<br />

Dank des BDC an den Ehrenvorsitzenden<br />

Termine<br />

Ostdeutscher Zierpflanzentag bietet viele Informationen<br />

Lagebericht, Regionales und Möglichkeiten der Angebotserweiterung<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de<br />

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25. Oktober 2012 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 3<br />

EEG-Umlage gefährdet Produktionsstandort Deutschland<br />

ZVG fordert Entlastung der Betriebe und Umlenken in der Energiewende<br />

(ZVG) Auf 5,3 Cent/kWh und damit um 50 Prozent steigt die Umlage zur Finanzierung der<br />

Erneuerbaren Energien ab dem 1. Januar 2013. Die energieintensiven Unternehmen des<br />

<strong>Gartenbau</strong>s können sich, obwohl im internationalen Wettbewerb stehend, nicht von der Umlage<br />

befreien lassen. Jürgen Mertz, Präsident des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> (ZVG), sieht<br />

dringenden Handlungsbedarf, um einen weiteren Anstieg der Umlage zu verhindern und die<br />

Wettbewerbsfähigkeit des deutschen <strong>Gartenbau</strong>s zu erhalten. Schon jetzt sind die deutschen<br />

Strompreise hinter Dänemark die höchsten in Europa.<br />

ZVG-Präsident Mertz hatte gegenüber Bundesumweltminister Peter Altmaier bereits auf dem<br />

Deutschen <strong>Gartenbau</strong>tag im September darauf hingewiesen, dass die Belastungsgrenze für<br />

die <strong>Gartenbau</strong>-Unternehmen überschritten sei. Notwendig sei daher eine Begrenzung der<br />

EEG-Umlage sowie eine Entlastung energieintensiver Betriebe. „Das EEG gehört auf den<br />

Prüfstand, denn es hat in seiner jetzigen Form zu deutlichen Fehlentwicklungen bei den erneuerbaren<br />

Energien geführt, wie etwa beim Ausbau der Solarenergie oder auch der Windkraft.<br />

Beides kann nur effizient sein, wenn entsprechende Speichermöglichkeiten zur Verfügung<br />

stehen. Wir Gärtner verfügen mit unseren Gewächshäusern quasi über kleine Sonnenkraftwerke.<br />

Deshalb fordern wir, die Forschungsanstrengungen in Sachen Speichertechnologien<br />

massiv zu erhöhen.“<br />

Der <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> bewertet den vorliegenden Verfahrensvorschlag von Bundesminister<br />

Altmaier zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes <strong>als</strong> Schritt in die<br />

richtige Richtung. Mit den Stichworten „Marktfähigkeit“, „Speicher-Gesetz“ und vor allem<br />

„Planungssicherheit“ seien wichtige Aspekte genannt. Problematisch bliebe weiterhin die<br />

zeitliche Perspektive. Jürgen Mertz: „Umgehend benötigen wir eine Entlastung der Betriebe,<br />

die nicht selten mehr <strong>als</strong> 1 Mio. kWh Strom im Jahr verbrauchen. In solchen Unternehmen<br />

steigt durch die EEG-Umlage die Stromrechnung um 17.000 € auf eine Gesamtbelastung<br />

von dann 53.000 €.“<br />

Besonders betroffen sind die Produzenten von Champignons, dem energieintensivsten Produkt<br />

in <strong>Gartenbau</strong> bzw. Landwirtschaft. Für diese Unternehmen, die sich auf dem hart umkämpften<br />

europäischen Markt behaupten müssen, rechnet der ZVG 2013 mit Belastungen<br />

von rund vier Millionen Euro allein durch die EEG-Umlage. Bisher zahlen die deutschen<br />

Champignonbetriebe schon ca. 2,5 Millionen Euro an EEG-Umlage. Eine immens gestiegene<br />

Mehrbelastung für die deutschen Erzeuger, so der ZVG, da die starken Marktteilnehmer aus<br />

Polen und den Niederlanden diese „Quer-Subventionierung“ nicht leisten müssen. ZVG-<br />

Präsident Jürgen Mertz schätzt diesen Wettbewerbsnachteil <strong>als</strong> bereits Existenz bedrohend<br />

ein: „Wenn nicht eine ganze Branche vom Markt verschwinden soll, muss eine Kompensation<br />

her. Unsere Forderungen entsprechen dem im EEG formulierten Anspruch auf besondere<br />

Ausgleichsregelungen, wie etwa Begrenzung der Umlage.“<br />

Kurzfristig fordert ZVG-Präsident Mertz Steuerentlastungen und bei der zukünftigen Gestaltung<br />

der Energiewende die Besinnung auf marktwirtschaftliche Prinzipien. „Gerne bringen wir<br />

uns aktiv in den angekündigten EEG-Dialog ein. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn<br />

sie für Unternehmen und Bürger bezahlbar ist. Und das ist uns ein Anliegen.“<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


25. Oktober 2012 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 4<br />

Gläserne Produktion – nachhaltig produzieren<br />

Herbsttagung des Bundesverbandes Zierpflanzen in Ludwigsburg<br />

(BVZ/ZVG) „Geplante Produktion ist nachhaltige Produktion. Produktion in gewünschter<br />

Menge und Qualität. Von der Produktion bis zur Vermarktung ohne Absatzverluste!“ Mit dieser<br />

Definition zum Themenschwerpunkt der Herbsttagung des Bundesverbandes Zierpflanzen<br />

(BVZ), die vom 18. bis 20. Oktober in Ludwigsburg stattfand, begrüßte der Präsident des<br />

gastgebenden Württembergischen Gärtnereiverbandes (WGV), Hartmut Weimann, die Delegierten<br />

und Gäste des BVZ. Er sieht vielfältige Chancen für den <strong>Gartenbau</strong> und seine Produkte,<br />

insbesondere auch für den deutschen Zierpflanzenbau, ist aber der Überzeugung,<br />

dass die Verwertung der Chancen auch mit Mut zu Veränderungen einhergehen muss. Man<br />

müsse dem Zeitgeist Rechnung tragen, getreu dem Motto: Nur eine verkaufte Pflanze ist<br />

eine gute Pflanze. Das kaufmännische Denken im <strong>Gartenbau</strong> müsse ein noch stärkeres Gewicht<br />

bekommen.<br />

Vor dem Grußwort des neuen Vizepräsidenten des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> (ZVG)<br />

Weimann, ließ sich der neue Präsident der deutschen Gärtner, Jürgen Mertz, die Chance<br />

nicht entgehen, seine Zierpflanzenkollegen über die strategische Ausrichtung des ZVG und<br />

die wichtigsten Themen seiner ersten Amtsperiode zu informieren. Für die Diskussion von<br />

Energiefragen - für die Zierpflanzenproduzenten immer noch eines der bestimmenden Themen<br />

- hatte sich Mertz bereits in seiner Grundsatzrede zum <strong>Gartenbau</strong>tag den sicher gewichtigsten<br />

Partner mit ins Boot geholt: Bundesumweltminister Peter Altmaier. Immerhin<br />

konnte er diesem entlocken, sich den Antrag zur Verlängerung des Bundesprogramms zur<br />

Steigerung der Energieeffizienz noch einmal vorlegen zu lassen. Er motivierte Mertz darüber<br />

hinaus, mit ihm gemeinsam über neue Ansätze zur Förderung des <strong>Gartenbau</strong>s zu diskutieren.<br />

Anlass genug für den BVZ, im Rahmen der Herbsttagung über zukunftsfähige Modelle<br />

zu diskutieren. Als weiteren, gerade auch für den BVZ wichtigen Aufgabenbereich, sieht<br />

Mertz die Neuordnung der EU-Arbeit des ZVG. Beispielsweise müssten steuerpolitische Fragen,<br />

wie die aktuelle Konsultation zu den reduzierten Mehrwertsteuersätzen, mitgestaltet und<br />

die Umsetzung der gegenseitigen Anerkennung von Pflanzenschutzmittelzulassungen vorangetrieben<br />

werden. Als ein ganz besonderes Anliegen für die nächsten Jahre bezeichnete<br />

Mertz die Gestaltung und Umsetzung der Nachwuchs- und Imagekampagne des ZVG. Auch<br />

wenn man nur vergleichsweise geringe finanzielle Mittel aufbringen könne, sei er überzeugt,<br />

dass man mit der Unterstützung durch das Grüne Medienhaus jetzt den Durchbruch schaffen<br />

werde. Er rief alle Unternehmer auf, mitzuwirken und das Konzept zu unterstützen. Denn<br />

nur, wenn vor Ort die Betriebe Imagepflege für die Branche betreiben, könnten langfristig<br />

Erfolge erzielt werden.<br />

Die Delegierten des BVZ hatten einen straffen Tagungsplan zu absolvieren. Beginnend mit<br />

dem Besuch des Barockgartens des Schlosses Ludwigsburg, widmeten sich die Delegierten<br />

in ihrer internen Sitzung dem aktuellen Stand zur Zertifizierung im Zierpflanzenbau, Aktuellem<br />

zum Pflanzenschutz, insbesondere der Entwicklung in der Arbeitsgruppe Minor Uses,<br />

über aktuelle Maßnahmen zur Absatzförderung und einem breiten Strauß an Energiethemen.<br />

Vorgestellt wurde den Delegierten darüber hinaus die neue Nachwuchswerbekampagne des<br />

ZVG und erstm<strong>als</strong> die Auswertung der Befragung zur Energiesituation im Unterglasanbau,<br />

die der BVZ im Mai gemeinsam mit dem Energieportal umgesetzt hat (Bericht im ZVG-<br />

Report 11-2012). Die Diskussion um den Zierpflanzenmarkt 2012 und die Zukunft der Vermarktung<br />

war nicht nur Thema der Sitzung, sondern ergiebiges Diskussionsthema auch außerhalb<br />

der Tagesordnung.<br />

Im öffentlichen Teil der Delegiertenversammlung standen dann die Themen Mitarbeiter und<br />

Konsumenten im Vordergrund.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


25. Oktober 2012 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 5<br />

Professor Dr. Jörg Knoblauch, tempus GmbH, forderte die Delegierten mit der These heraus:<br />

Gute Unternehmensführung kann man auf zwei Fragen reduzieren: Wie finde ich gute<br />

Mitarbeiter? Und: Wie halte ich diese in meinem Betrieb? In einem intensiven Dialog forderte<br />

er die Unternehmer heraus und gab ihnen mit auf den Weg, dass engagierte und motivierte<br />

Mitarbeiter kein Zufall sind.<br />

Frank Teuber, vom Blumenbüro, stellte in Ludwigsburg die Ergebnisse einer Studie zur Konsumententypologie<br />

vor und erläuterte die wichtigsten Schlussfolgerungen für Produktion,<br />

Handel und Absatzförderungsmaßnahmen der Branche. In der Diskussion herrschte Einigkeit,<br />

dass der Aufwand, der für den Absatz von Blumen und Pflanzen aktuell betrieben werde,<br />

viel zu gering sei, wolle man im Konzert der Alternativbranchen weiter mitspielen. Kooperationen<br />

bzw. die Bündelung von Maßnahmen auf europäischer Ebene könne ein möglicher<br />

Ansatz zur Stärkung sein, eine freiwillige Leistung von allen Playern im Zierpflanzenbau zur<br />

Stärkung des Grünen Medienhauses eine andere. Hervorgehoben wurde, dass man mit dem<br />

Grünen Medienhaus inzwischen einen etablierten und sehr erfolgreichen Partner habe, dessen<br />

Leistungsfähigkeit durch eine breitere Beteiligung der Branche gestärkt werden müsse.<br />

Die breite Palette der deutschen Zierpflanzenproduktion präsentierten mit den Firmen Klaus<br />

Umbach, Wilhelm Klein, Hermann Kocher und Ludwig Rosen, vier Zierpflanzenunternehmen<br />

rund um Ludwigsburg, die den Delegierten ihre Türen öffneten, ihre Betriebe vorstellten und<br />

zu intensiven Diskussionen einluden. Für alle Teilnehmer ein willkommener Anlass zum<br />

fachlichen Austausch.<br />

Die Herbsttagung 2013 findet vom 24. bis 26. Oktober im Raum Münster statt.<br />

Bildunterschriften/<strong>Download</strong>s:<br />

Der neu formierte Vorstand des BVZ (von links): Karl-Heinz Compes, Rüdiger Walz, Manfred<br />

Behre, Markus Wittmann, Kathi Bräutigam (ausgeschieden) und Robert Pake. Foto: BVZ<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/113_pd42_2012.jpg<br />

Auf Besichtigungstour im Ländle: Zu Besuch bei Klaus Umbach in Heilbronn, der mit seiner<br />

umweltgerechten Produktion immer auch neue Wege geht. Foto: BVZ<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/132_pd42_2012.jpg<br />

Antrittsbesuch von Jürgen Mertz bei der Herbsttagung des Bundesverbandes Zierpflanzen in<br />

Ludwigsburg. Mertz nutzte die gesamte Tagung zur Information vor Ort und zum Austausch<br />

mit der Basis. Foto: BVZ<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/216_pd42_2012.jpg<br />

Intensiver Austausch der Delegierten des BVZ zum Einsatz von engagierten und motivierten<br />

Mitarbeitern und den Thesen von Prof. Dr. Jörg Knoblauch. Foto: BVZ<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/225_pd42_2012.jpg<br />

Mertz: „Wer nicht zur IPM fährt, ist nicht mehr erfolgreich“<br />

Mehr <strong>als</strong> 1.500 Aussteller aus mehr <strong>als</strong> 40 Ländern geben 2013 in der<br />

Messe Essen umfassenden Marktüberblick<br />

(ZVG/IPM) Vom Dienstag, 22. bis Freitag, 25. Januar 2013, öffnet die IPM ESSEN ihre Pforten.<br />

Von der kompletten Pflanzen- und Blumenvielfalt über Floristik-Highlights bis hin zu den<br />

neuesten Trends aus Technik, Ausstattung und Dienstleistung – auf der Weltleitmesse der<br />

Grünen Branche präsentieren sich wieder mehr <strong>als</strong> 1.500 Aussteller aus mehr <strong>als</strong> 40 Ländern.<br />

Neben der stetig wachsenden Internationalität bei Ausstellern und Besuchern untermauern<br />

ein umfassendes Angebot sowie ein erstklassiges Rahmenprogramm erneut die<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


25. Oktober 2012 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 6<br />

Spitzenposition der IPM ESSEN. Für 2013 erwartet der Branchen-Treffpunkt in der Messe<br />

Essen rund 60.000 Fachbesucher, die Geschäftskontakte knüpfen und weiter ausbauen und<br />

sich über Neuheiten, Marktchancen und Zukunftsperspektiven der Grünen Branche informieren<br />

wollen. Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz,<br />

hat auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft der internationalen Fachmesse übernommen.<br />

Dies berichteten Frank Thorwirth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe<br />

Essen, und Egon Galinnis, Geschäftsführer der Messe Essen, gestern auf der Vor-<br />

Pressekonferenz, die <strong>als</strong> Auftakt zur Berichterstattung rund ums Thema in Essen stattfand.<br />

„Wer nicht zur IPM fährt, der ist nicht mehr erfolgreich.“ Jürgen Mertz, Präsident des <strong>Zentralverband</strong>es<br />

<strong>Gartenbau</strong> (ZVG), unterstrich die unumstritten große Bedeutung der Weltleitmesse<br />

des <strong>Gartenbau</strong>s. Dies sei der Verdienst vieler engagierter Beteiligter und vor allem auf<br />

kontinuierliche Weiterentwicklung zurückzuführen, der sich die Verantwortlichen stellten, so<br />

Mertz. Der Gärtnerpräsident freute sich, dass das Hauptprodukt der Branche, nämlich die<br />

Pflanze, mehr <strong>als</strong> 60 Prozent der Ausstellungsfläche einnehme und das mit leichten Zuwächsen.<br />

Doch betonte er auch: „In der heutigen Zeit, bei den heutigen Züchtungen, kann<br />

der Gärtner nicht mehr allzu viel mit seinem Fachwissen beisteuern, um die Qualität noch<br />

weiter zu optimieren, sondern die spezialisierte Technik nimmt daneben immer mehr Raum<br />

für eine erfolgreiche Unternehmensführung ein.“ Dies spiegelt sich im Angebotsspektrum der<br />

IPM, denn flächenmäßig steht die Technik an zweiter Stelle. Auch wegen der Themen und<br />

Angebote rund um die Arbeitswirtschaft, <strong>als</strong> dritten besonders wichtigen Aspekt, kämen die<br />

Gärtner aus ganz Deutschland nach Essen. Die gestiegene Internationalität der IPM würden<br />

die <strong>Gartenbau</strong>-Verbände in Zukunft ausgiebiger nutzen, so der Ausblick von Präsident Mertz<br />

auf die weiteren Aktivitäten des Berufsstandes auf der grünen Leitmesse.<br />

Heinrich Hiep, Präsident des Landesverbandes <strong>Gartenbau</strong> Rheinland, betonte, dass auf der<br />

IPM die gesamte Wertschöpfungskette des <strong>Gartenbau</strong>s wiederzufinden sei, sich die Macher<br />

jedoch in ständiger Beweispflicht befänden und sich den Marktveränderungen stellen müssten.<br />

Die zahlreichen Aktivitäten auf der Messe rundeten das Programm ab und machten es<br />

noch attraktiver für die Fachbesucher.<br />

Helmut Rüskamp, Präsident des Landesverbandes <strong>Gartenbau</strong> Westfalen-Lippe und Vorsitzender<br />

des IPM-Messebeirates, sowie Helmuth Prinz, Präsident des Fachverbandes Deutscher<br />

Floristen – Bundesverband, gaben einen Ausblick auf die vielen bekannten und neuen<br />

Aktivitäten des Berufsstandes, so wie die Lehrschau, der Tag der Ausbildung, den die <strong>Gartenbau</strong>-Verbände<br />

gemeinsam veranstalten, oder auch beispielsweise die Wettbewerbe und<br />

Ausstellungen rund um das floristische Arbeiten, die allesamt auf höchstem Niveau stattfinden<br />

und weltweit Anerkennung genießen.<br />

Die kontinuierlich hohe Beteiligung ausländischer Unternehmen unterstreicht die Bedeutung<br />

der IPM ESSEN für die <strong>Gartenbau</strong>welt. Viele Auslandsbeteiligungen bauen ihre Gemeinschaftsstände<br />

2013 weiter aus und bieten den Fachbesuchern angesichts immer globaler<br />

agierender Märkte einen weltweiten Überblick. Zum ersten Mal tritt Korea mit einem gemeinschaftlichen<br />

Messestand im Bereich Technik auf. Daneben ist Sri Lanka erstm<strong>als</strong> mit einer<br />

offiziellen Länderbeteiligung auf der IPM ESSEN 2013 vertreten. Auch das Rahmenprogramm<br />

spiegelt die internationale Hauptrolle der IPM ESSEN: Die baltischen Staaten Litauen,<br />

Lettland und Estland sind Partner des Internationalen <strong>Gartenbau</strong>forums Osteuropa. In<br />

dem Fachforum informieren Experten über neue Marktchancen der <strong>Gartenbau</strong>- und Pflanzenwirtschaft<br />

in Osteuropa.<br />

Weitere Infos unter www.ipm-essen.de und in Kürze auf www.g-net.de im Pressebereich.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


25. Oktober 2012 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 7<br />

Bildunterschrift/<strong>Download</strong>:<br />

Mit Zuversicht auf zur nächsten IPM (von links): Frank Thorwirth, Vorsitzender der Geschäftsführung<br />

der Messe Essen; Andrea Hölker, Direktorin Messe und Ausstellungen; ZVG-<br />

Präsident Jürgen Mertz; Helmut Rüskamp, Präsident des Landesverbandes <strong>Gartenbau</strong><br />

Westfalen-Lippe und Vorsitzender des IPM-Messebeirates; Egon Galinnis, Geschäftsführer<br />

der Messe Essen; Heinrich Hiep, Präsident des Landesverbandes <strong>Gartenbau</strong> Rheinland;<br />

Helmuth Prinz, Präsident FDF und Sabina Großkreuz, Geschäftsbereichsleiterin Messen und<br />

Ausstellungen. Foto: ZVG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/ipm_vorPK_pd42_2012.jpg<br />

<strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> auf der IPM 2013<br />

Gärtner und weitere Experten sowie die Blumenfee freuen sich<br />

auf die Messebesucher<br />

(ZVG) Der <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> e. V. (ZVG) (www.g-net.de), ideeller Träger der IPM,<br />

sowie die Mitveranstalter Landesverband <strong>Gartenbau</strong> Rheinland e. V (www.gartenbaurheinland.de)<br />

und Landesverband <strong>Gartenbau</strong> Westfalen-Lippe e. V. (www.gartenbau-wl.de)<br />

werden auf der IPM 2013 wieder ihr umfangreiches Leistungsspektrum im Infocenter <strong>Gartenbau</strong><br />

in der Halle 1a präsentieren und den Mitgliedsunternehmen Rede und Antwort stehen.<br />

Die Bundesverbände Zierpflanzen (BVZ) (www.bundesverband-zierpflanzen.de),<br />

Einzelhandelgärtner (BVE) (www.ihre-gaertnerei.de) und der Bund deutscher Friedhofsgärtner<br />

(BdF) (www.grabpflege.de) werden mit ihren Untergruppierungen in ihren Ausstellungsbeiträgen<br />

zu aktuellen Fragen aus Produktion und Dienstleistung Stellung beziehen und ihre<br />

neuen Serviceangebote darstellen. Angesichts der sich verschärfenden Debatte um gut ausgebildeten<br />

Nachwuchs wird der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) auf seinem Stand in<br />

der Halle 1a auf der IPM die Projekte für Kinder und Jugendliche präsentieren.<br />

Neben den Berufsverbänden werden im Infocenter <strong>Gartenbau</strong> Institutionen aus Beratung,<br />

Wissenschaft und Forschung sowie Aus- und Fortbildung vertreten sein und den Besuchern<br />

neueste Erkenntnisse präsentieren.<br />

Die Lehrschau steht 2013 steht unter dem Thema „Stress? – Komm mal runter!“. Trotz<br />

Klimacomputern und modernster Technik im Gewächshaus kommt es immer wieder dazu,<br />

dass die Pflanzen Stresssymptome zeigen. Stress bei Pflanzen bedeutet Stress für den<br />

Gärtner. Denn der Zierwert der Pflanze und der Ertrag können erheblich verringert werden.<br />

Das muss nicht sein! Anregungen hierzu gibt die IPM Lehrschau 2013.<br />

Wieder dabei ist das WeGa - Kompetenznetz <strong>Gartenbau</strong> (Wertschöpfungskette <strong>Gartenbau</strong>)<br />

(www.wega-online.org). Ziel von WeGa ist es, die Wertschöpfung im Wirtschaftssektor <strong>Gartenbau</strong><br />

durch Bündelung von wissenschaftlichen Kompetenzen nachhaltig zu fördern und<br />

abzusichern. Dabei steht <strong>als</strong> Zukunftsthema die Produkt- und Produktionssicherheit hochintensiver<br />

Pflanzenproduktion von Gemüse, Obst, Zierpflanzen und Gehölzen im Fokus der<br />

sechs Forschungsverbundprojekte. Im siebten Verbundprojekt arbeiten die bundesweiten<br />

Projektpartner in fünf Querschnittsbereichen zur Förderung und Ausbildung des wissenschaftlichen<br />

Nachwuchses sowie dem Wissens- und Technologietransfer in die gärtnerische<br />

Praxis netzübergreifenden zusammen.<br />

Das Online-Informationssystem „hortigate“ (www.hortigate.de) präsentiert sich auf der Internationalen<br />

Pflanzenmesse im Rahmen des ZVG-Infocenters. hortigate bündelt bundesweit<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


25. Oktober 2012 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 8<br />

veröffentlichte Fachinformationen in einer Datenbank. Abonnenten werden u. a. per E-Mail<br />

kontinuierlich mit aktuellen Pflanzenschutz-, Anbau- und Sortenhinweisen versorgt.<br />

Als Zusatzmodul wird das Energieportal (www.energieportal-hortigate.de) präsentiert. Hier<br />

werden Beiträge zum effizienten Energieeinsatz im <strong>Gartenbau</strong> veröffentlicht. Mit dieser<br />

Sammlung erfolgt der Austausch von Informationen zwischen Wissenschaft und Praxis sowie<br />

das Aufzeigen beispielhafter und nachhaltiger Lösungen für den <strong>Gartenbau</strong>.<br />

Vom Newcomer zum unverzichtbaren Medienpartner hat sich das vom <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong><br />

e. V. initiierte „Grüne Medienhaus“ (GMH) (www.gruenes-medienhaus.de) für die<br />

Öffentlichkeitsarbeit der Grünen Branche entwickelt und etabliert. Wesentliches Ziel der Arbeit<br />

des GMH ist die übergreifende, generische Öffentlichkeitsarbeit für gartenbauliche Produkte<br />

und Dienstleistungen, und zwar insbesondere durch Ansprache der Verbrauchermedien.<br />

Natürlich wird auch das Pflanzen-Neuheitenschaufenster 2013 nicht fehlen. Das<br />

Neuheitenschaufenster wird gemeinsam von <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> e. V. und Messe<br />

Essen GmbH veranstaltet.<br />

Über die gesamte Dauer der Messe wird Dominique Ostheeren, die Deutsche Blumenfee<br />

2012/2013, anwesend sein am Verbändestand ebenso wie zu vielen verschiedenen Veranstaltungen.<br />

Wer sie ist, können Interessierte hier erfahren: www.deutsche-blumenfee.de<br />

Ihr umfangreiches, exklusives Waren- und Dienstleistungsangebot für Mitgliedsunternehmen<br />

der <strong>Gartenbau</strong>verbände wird - ebenfalls im Infocenter <strong>Gartenbau</strong> in der „Green City“ - die<br />

FGG Förderungsgesellschaft <strong>Gartenbau</strong> mbH präsentieren.<br />

IPM Neuheitenschaufenster 2013<br />

Zusätzliche Kategorie Frühjahrsblüher eingeführt<br />

(ZVG) Zum sechsten Mal werden auf der IPM im Neuheitenschaufenster aktuelle Pflanzenneuheiten<br />

ausgestellt und prämiert. Alle Pflanzenaussteller der IPM haben damit die Möglichkeit,<br />

ihre Neuheiten in Halle 1A zu präsentieren.<br />

„Neuheiten“ im Sinne der Ausstellungsordnung sind u. a. Neu-Züchtungen und neue, bisher<br />

nicht bekannte Wild- und Wuchsformen, die auf keiner anderen deutschen Messe ausgestellt<br />

wurden. Die Bewertung der ausgestellten Pflanzen erfolgt durch eine fachkundige Jury am<br />

Vortag der Eröffnung. Aus den Sortimenten blühende und grüne Zimmerpflanzen, Frühjahrsblüher,<br />

Beet- und Balkonpflanzen, Schnittblumen, Stauden, Gehölze sowie Kübelpflanzen<br />

wird die jeweils attraktivste Pflanze jeder Kategorie zur „IPM Neuheit 2013“ gekürt und<br />

am Eröffnungstag in der Halle 1A präsentiert.<br />

Eine wahre Blitzkarriere starten die gekürten Pflanzen. Die Besucher der Messe können sich<br />

während der gesamten Laufzeit über diese Neuheiten informieren. Das IPM-<br />

Neuheitenschaufenster wird gemeinsam vom <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> (ZVG) und der<br />

Messe Essen GmbH ausgerichtet.<br />

Anmeldeschluss für das IPM-Neuheitenschaufenster ist Donnerstag, 13. Dezember 2012.<br />

Die Anmeldung zur Teilnahme am Neuheitenschaufenster und die Ausstellungsordnung stehen<br />

in Kürze im Internet unter www.g-net.de oder www.ipm-messe.de zum <strong>Download</strong> bereit.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


25. Oktober 2012 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 9<br />

Weitere Informationen erhalten Sie bei der für die Durchführung verantwortlichen<br />

FGG Förderungsgesellschaft <strong>Gartenbau</strong> mbH, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn,<br />

Tel.: 0228 81002-67, Fax: 0228 81002-76, Email: zvg.baerhausen@g-net.de<br />

Friedhofsgärtner präsentieren Nachwuchsarbeit auf der IPM 2013<br />

Offene Debatte um qualifizierte Ausbildung<br />

(ZVG/BdF) Begeisterung für einen Beruf – die Wurzeln werden oft schon sehr früh bei Kindern<br />

angelegt. Vor allem dann, wenn es sich um solche Traumberufe wie (Tier-)Arzt, Tierpfleger,<br />

Feuerwehrmann, Pilot oder Tänzerin handelt. Aber welches Kind will schon Friedhofsgärtner<br />

werden? Kein Grund, dies einfach so hinzunehmen - im Gegenteil! Das sagen<br />

sich die bundesdeutschen Friedhofsgärtner und präsentieren der jungen Zielgruppe auf der<br />

IPM 2013 ein interessantes Betätigungsfeld der Zukunft. Mit ganz unterschiedlichen Projekten<br />

für alle Altersstufen - vom Kindergartenkind bis hin zum Jugendlichen - bieten sie bereits<br />

bundesweit interessante und altersgerechte Projekte an. Neben Führungen, Kunstprojekten,<br />

Mal-, Foto- und Erzählwettbewerben, Insektenfriedhöfen und Geocaching-Touren auf Friedhöfen<br />

spielen die Angebote am Tag des Friedhofs oder auf Bundesgartenschauen (BUGAs)<br />

eine wichtige Rolle.<br />

Aber auch für den Nachwuchs in der Aus- und Fortbildung tut der Berufsstand einiges:<br />

Friedhofsgärtner-Meisterschaften, öffentliche Prüfungen, Pflegemodell auf den BUGAs oder<br />

eine neue Länder-Fortbildungsverordnung.<br />

Angesichts der sich verschärfenden Debatte um gut ausgebildeten Nachwuchs wird der<br />

Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) auf seinem Stand in der Halle 1A auf der IPM die<br />

Projekte für Kinder und Jugendliche präsentieren. Mit der Darstellung soll auch eine Debatte<br />

angeregt werden, ob tatsächlich genug für den potenziellen und tatsächlichen Nachwuchs<br />

getan wird. Wo gibt es Probleme und wie können diese gelöst werden? Die Vertreter des<br />

BdF freuen sich auf eine kritische Auseinandersetzung mit den Messebesuchern, ob Jung<br />

oder Alt, ob Friedhofsgärtner oder nicht!<br />

BVE präsentiert exklusive Angebote für Mitglieder<br />

Einzelhandelsgärtner auch 2013 auf der IPM präsent<br />

(ZVG/BVE) Ende Januar trifft sich die grüne Branche in Essen. Zur Internationalen Pflanzenmesse<br />

(IPM) werden wieder Fachbesucher aus aller Welt erwartet. Der Bundesverband<br />

Einzelhandelsgärtner (BVE) im <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> (ZVG) wird an allen vier Messetagen<br />

mit einem eigenen Stand in der Halle 1A vertreten sein.<br />

Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle stehen dann den Mitgliedsbetrieben für Fragen zur Verfügung.<br />

Zusätzlich wird das Expertenteam über PR- und Marketingaktionen sowie die aktuellen<br />

Projekte - wie die Smart-Phone-Application „GärtnerRadar“ und die Kreativkarte zur<br />

Saisoneröffnung - informieren.<br />

Wie sich Mitgliedsbetriebe an der App beteiligen können, erklärt das Team des BVE am<br />

Stand. Der „GärtnerRadar“ ist lukrativ für die Unternehmer, denn er lässt den potenziellen<br />

Kunden zielsicher die jeweils nächste Einzelhandelsgärtnerei finden und zeigt den schnellsten<br />

Weg dorthin an. Außerdem können Informationen zu Sortiment und Dienstleistungsangebot<br />

sowie die Kontaktdaten der Gärtnereien abgefragt werden. Ganz unkompliziert wird<br />

der Kunde, wenn er es wünscht, auf die Website der Einzelhandelsgärtnerei weitergeleitet,<br />

um weitere Informationen zu finden.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


25. Oktober 2012 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 10<br />

Darüber hinaus informiert der BVE am Messestand in Essen über das attraktive Marketinginstrument<br />

Kreativkarte. Interessierte erfahren im Detail, wie Einzelhandelsgärtnereien diese<br />

gezielt zur Saisoneröffnung nutzen können, denn die gestanzte, beidseitig bedruckte Karte<br />

eignet sich ideal zur Neukundengewinnung. Verbandsmitglieder profitieren von den exklusiv<br />

mit der Deutschen Post AG ausgehandelten Konditionen. Das Angebot beinhaltet eine Individualisierung<br />

(Firmenlogo, Angebote etc.), den Druck und sogar das Porto.<br />

Das Expertenteam erläutert darüber hinaus die Gartenzeitschrift 2.0, die in Zusammenarbeit<br />

mit dem Verlag Eugen Ulmer entwickelt worden ist. Mittels dieses Mediums können Einzelhandelsgärtner<br />

von der Themenfülle des Verlags profitieren. Denn die Gartenzeitschrift 2.0<br />

wird jeweils für die unternehmenseigene Internetseite individuell entwickelt und zusammengestellt.<br />

Das Team des BVE freut sich auf einen Besuch am Stand und auf interessante Gespräche.<br />

Gemeinsam mit dem Fachverband Deutscher Floristen (FDF) und der Messe Essen organisiert<br />

der BVE zudem den IPM Messe-Cup mit den drei Wettbewerben „Strauß“, „Deko-<br />

Topfpflanze“ und „Gefäßpflanzung“. Die Teilnehmer können mit ihren Ideen an einem, zwei<br />

oder an allen drei Wettbewerben teilnehmen. Es werden die Einzelsieger gekürt, zusätzlich<br />

gewinnt der Kombinationssieger den IPM Messe-Cup. Auch in diesem Jahr erhalten außerdem<br />

die besten Azubis einen Siegerpokal in jedem Teil-Wettbewerb.<br />

Weitere Information: Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) im <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong><br />

e.V., Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin, Tel.: 030 200065-19, Fax: 030 200065-21,<br />

E-Mail: info@ihre-gaertnerei.de<br />

IPM 2013 Lehrschau „Stress? – Komm mal runter!“<br />

Umfangreiches Wissen und Neues von den Experten<br />

(ZVG) Wer kennt das nicht? Trotz Klimacomputern und modernster Technik im Gewächshaus<br />

kommt es immer wieder dazu, dass die Pflanzen Stresssymptome zeigen. Stress bei<br />

Pflanzen bedeutet Stress für den Gärtner. Denn der Zierwert der Pflanze und der Ertrag<br />

können erheblich verringert werden. Das muss nicht sein - kommen Sie runter vom Stress!<br />

Anregungen hierzu gibt die IPM Lehrschau 2013.<br />

Interessierte können sich im Untergeschoss der Halle 1A, Green City, für neue Projekte,<br />

Ideen und Technologien begeistern.<br />

Heiße Tipps:<br />

Ob Klimawandel mit heißen, trockenen Sommern, intensive Strahlung oder der Platz auf der<br />

Fensterbank über der Heizung: Pflanzen müssen im Anbau unter Glas, im Freiland und beim<br />

Verbraucher ganz schön was aushalten. Die Suche nach Sorten, die an diese Bedingungen<br />

angepasst sind, führt von südlichen Ländern bis in die in-vitro-Labore. Und auch der Gärtner<br />

bekommt modernste Sensortechnik zur Seite gestellt, um die Wasserversorgung besser an<br />

den Bedarf der Kultur anpassen zu können. In der Lehrschau können sich Interessierte anschauen,<br />

auf welche verschiedene Arten man diesem Problem begegnen kann.<br />

Keep Cool:<br />

Energie sparen mit Kühle tolerierende Sorten? – Keine Vision einer fernen Zukunft. Doch<br />

auch bereits bekannte Pflanzen werden unter diesem Aspekt unter die Lupe genommen.<br />

Welche Mindesttemperaturen brauchen sie? Welche Temperaturdifferenzen werden toleriert?<br />

Warum ist hohe Einstrahlung ein Problem bei niedrigen Temperaturen? Und wie kann<br />

ich die Pflanze bei niedrigen Temperaturen unterstützen? Dies können Besucher der Lehrschau<br />

hier selbst herausfinden.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


25. Oktober 2012 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 11<br />

Das Salz in der Suppe:<br />

Jede Pflanze braucht Nährstoffe, um zu wachsen. Doch ähnlich wie das Salz in der Suppe<br />

schadet zu wenig genauso wie zu viel. Sehen Sie sich Stresssymptome durch Nährstoffmangel<br />

sowie zu hohe Salzkonzentrationen im Substrat und im Gießwasser an, damit Sie<br />

ihren Pflanzen in Zukunft die Suppe nicht versalzen, heißt es auf der Lehrschau in Halle 1A.<br />

Gegenmittel – richtig angewendet:<br />

„Aber ich habe es doch wie immer gemacht!“ Irritiert steht man vor dem Schaden nach der<br />

Pflanzenschutzbehandlung. Die verwendete Wassermenge kann hier der entscheidende<br />

Hinweis sein. Lassen Sie sich zu diesem Thema beraten und erleben Sie selbst, wie durch<br />

Sensortechnik ganz neue Möglichkeiten in der Pflanzenschutzapplikation eröffnet werden,<br />

machen die Veranstalter neugierig auf die Lehrschau 2013!<br />

Die Lehrschau bietet <strong>als</strong>o geballtes Fachwissen zum Thema Stress. Neben Postern zu neuen<br />

Forschungsergebnissen sind interessante Demonstrationen zu sehen und für Detailfragen<br />

stehen kompetente Gesprächspartner zur Verfügung.<br />

Die Lehrschau „Stress? – Komm doch mal runter!“ ist eine Gemeinschaftsaktion von elf verschiedenen<br />

Versuchsanstalten und Hochschulen, die unter dem Dach der Landwirtschaftskammern<br />

bundesweit ihre Versuche im Zierpflanzenbau und Baumschulwesen koordinieren<br />

sowie des Kompetenznetzwerks WeGa.<br />

Ort: IPM Essen 2013, Halle 1a, Untergeschoss, Green City<br />

Zeit: 22.-25.01.2013, zu den Messeöffnungszeiten täglich 9 bis 18 Uhr<br />

Ansprechpartner für Rückfragen:<br />

Dr. Dirk Ludolph<br />

LWK Niedersachsen, Lehr- und Versuchsanstalt für <strong>Gartenbau</strong> Ahlem<br />

Heisterbergallee 12, 30453 Hannover, Tel.: 0511 4005-2158 (-2152)<br />

E-Mail: Dirk.Ludolph@LWK-Niedersachsen.de<br />

Beteiligte Institutionen:<br />

Beuth Hochschule für Technik Berlin<br />

FB V – Life Sciences and Technology, Studiengang <strong>Gartenbau</strong>,<br />

Luxemburger Str. 10, 13353 Berlin<br />

Forschungsanstalt für <strong>Gartenbau</strong> Weihenstephan<br />

an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf<br />

Am Staudengarten 14, 85354 Freising<br />

Forschungsanstalt Geisenheim<br />

Von-Lade-Straße 1, 65366 Geisenheim<br />

Hochschule Osnabrück<br />

Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur<br />

Fachgebiet Zierpflanzenbau<br />

Oldenburger Landstrasse 24, 49090 Osnabrück<br />

Landwirtschaftskammer Niedersachsen<br />

Lehr- und Versuchsanstalt für <strong>Gartenbau</strong> Bad Zwischenahn<br />

Hogen Kamp 51, 26160 Bad Zwischenahn<br />

Landwirtschaftskammer Niedersachsen<br />

Lehr- und Versuchsanstalt für <strong>Gartenbau</strong> Ahlem<br />

Kompetenzzentrum Zierpflanzen<br />

Heisterbergallee 12, 30453 Hannover<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


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Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen<br />

<strong>Gartenbau</strong>zentrum Straelen/Köln-Auweiler<br />

Hans-Tenhaeff-Straße 40/42, 47638 Straelen<br />

Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein<br />

<strong>Gartenbau</strong>zentrum Thiensen<br />

Thiensen 16, 25373 Ellerhoop<br />

Lehr- und Versuchsanstalt <strong>Gartenbau</strong> Erfurt (LVG)<br />

Leipziger Straße 75a, 99085 Erfurt<br />

Leibniz Universität Hannover<br />

Naturwissenschaftliche Fakultät<br />

Institut für Zierpflanzen- und Gehölzwissenschaften<br />

Herrenhäuser Straße 2, 30419 Hannover<br />

Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für <strong>Gartenbau</strong> Heidelberg<br />

Diebsweg 2, 69123 Heidelberg<br />

WeGa (Wertschöpfungskette <strong>Gartenbau</strong>)<br />

Herrenhäuser Straße 2, 30419 Hannover:<br />

Verbundprojekt Kühletoleranz<br />

- IGZ Erfurt-Kühnhausen<br />

- Leibniz Universität Hannover<br />

- Hochschule Weihenstephan-Triesdorf<br />

- Landwirtschaftskammer Niedersachsen<br />

Wissenschaftler warnen: Nachhaltige Produktion von gesundem<br />

Obst in Mitteleuropa gefährdet<br />

Forderungen des LEH unnötig / Höchste Qualitätsstandards gewährleistet<br />

(FGO) Anlässlich der 21. Bundesarbeitstagung für Pflanzenschutzberater in Grünberg (Hessen)<br />

warnen Wissenschaftler der Institute für angewandte Forschung im Obstbau KOB-<br />

Bavendorf (Bodenseeregion), Esteburg (Altes Land/Niederelbe) und Versuchszentrum<br />

Laimburg (Südtirol): Der Obstanbau in Mitteleuropa ist durch wissenschaftlich unbegründete<br />

Forderungen von Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) gefährdet, wonach die<br />

Anzahl der Wirkstoffe des Pflanzenschutzes im Obstanbau begrenzt und die Höchstgrenzen<br />

für Rückstände deutlich gesenkt werden müssten.<br />

„Wenn man die Anzahl der Wirkstoffe begrenzt, steigt zwangsläufig durch die wiederholte<br />

Anwendung gleicher Mittel das Risiko der Entstehung von resistenten Schädlingen – ein bekanntes<br />

Phänomen in der Biologie“, erklären die Wissenschaftler. Erste Resistenzen einzelner<br />

Schaderreger sind bereits nachgewiesen worden. „Wir müssen uns daher von dieser<br />

wissenschaftlich nicht haltbaren, kontraproduktiven Forderung lösen, wenn wir auch in Zukunft<br />

gesundes Obst zu verbraucherfreundlichen Preisen haben wollen. Die Begrenzung der<br />

Anzahl der Wirkstoffe verschärft das Problem des Pflanzenschutzes, anstatt es zu lösen“,<br />

postulieren die drei Obstbauinstitute grenzüberschreitend von Südtirol über die Bodenseeregion<br />

bis ins Alte Land bei Hamburg.<br />

Auch die Forderung nach einer Reduktion der Höchstgrenzen für Rückstände ist wissenschaftlich<br />

nicht haltbar. Laut den langjährigen Erhebungen der staatlichen Lebensmittelkontrolle<br />

und eigenen Untersuchungsergebnissen der Institute werden die gesetzlich festgelegten<br />

Rückstandsmengen grundsätzlich weit unterschritten und haben keine Auswirkungen auf<br />

die Gesundheit der Verbraucher. Eine qualitativ hochwertige und quantitativ ausreichende<br />

Obstproduktion zu günstigen Preisen ohne Nutzung chemischer Pflanzenschutzmittel ist<br />

derzeit noch nicht möglich.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


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Seit vielen Jahren werden in den Obstanbauregionen Südtirol, Bodensee und Altes Land<br />

umfangreiche Rückstandsuntersuchungen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die<br />

gesetzlich festgelegten Rückstandshöchstmengen in über 90 Prozent der Analysen um zwei<br />

Drittel unterschritten werden und demnach die erlaubten Mengen nur zu einem Drittel ausgeschöpft<br />

werden. Somit ist eine weitere Regulierung der Höchstmengen nicht notwendig.<br />

Diese zugelassenen Rückstände sind so gering, dass sie die Gesundheit der Verbraucher<br />

weder bei lebenslanger täglicher Aufnahme noch bei einmaligem Verzehr großer Lebensmittelmengen<br />

schädigen.<br />

Seit mehr <strong>als</strong> 20 Jahren wird in Mitteleuropa Obst nach den Richtlinien des kontrollierten<br />

„Integrierten Obstbaus“ angebaut. Die Richtlinien der Integrierten Produktion zielen auch auf<br />

eine Reduzierung der Rückstände auf dem Obst ab. Innovationen aus der Wissenschaft und<br />

intensive Beratung der Obstbauern haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu großen<br />

Fortschritten geführt, indem u. a. natürliche Gegenspieler tierischer Schädlinge gezielt geschützt<br />

und gefördert wurden. Die Pflanzenschutzmaßnahmen werden durch Beobachtungen<br />

und Prognosemodelle an die Erfordernisse angepasst. Dadurch können den Verbrauchern<br />

gesunde, qualitativ hochwertige Lebensmittel in ausreichender Menge und zu günstigen<br />

Preisen angeboten werden.<br />

Zudem durchläuft jedes Pflanzenschutzmittel vor seiner Zulassung ein strenges Prüfverfahren,<br />

in dem seine Wirkung auf den Naturhaushalt, Mensch und Tier von unabhängigen Behörden<br />

eingehend untersucht wird. Für jeden Wirkstoff wird eine Rückstandshöchstmenge<br />

festgelegt, die auf und in pflanzlichen Lebensmitteln nicht überschritten werden darf und in<br />

allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union gleichermaßen gilt. „Die an der Zulassung von<br />

Pflanzenschutzmitteln beteiligten unabhängigen Institute schließen Risiken für Verbraucher<br />

hinreichend sicher aus und erfüllen das in der Europäischen Union geltende Vorsorgeprinzip“,<br />

so das Fazit des Bundesinstituts für Risikobewertung im Jahre 2010.<br />

Die Erklärung der Institute für angewandte Forschung im Obstbau im Originalwortlaut liegt<br />

diesem Pressedienst bei.<br />

Pressekontakte:<br />

Dr. Karsten Klopp, Dr. Gerd Palm, Dr. Manfred Büchele, Dr. Oswald Bauer<br />

T +49 04162 6016-0, T +49 0751 7903-0, T +39 0471 969 516<br />

Manfred Behre nach 28 Jahren aus dem Amt verabschiedet<br />

Rüdiger Walz neuer stellvertretender Vorsitzender<br />

(BVZ/ZVG) Mit dem Ausscheiden von Manfred Behre ging nach 28 Jahren im Bundesverband<br />

Zierpflanzen (BVZ) eine Ära zu Ende. Behre hat die berufsständische Arbeit der Zierpflanzenproduzenten<br />

in Deutschland so lange begleitet, wie niemand vor ihm. Sein berufsständisches<br />

Engagement hat er schon sehr jung begonnen. Mit nicht einmal 40 Jahren<br />

wurde er zum Fachgruppenvorsitzenden in Niedersachsen gewählt, gleichzeitig trat er in den<br />

Vorstand des Präsidialausschusses Zierpflanzen, der Vorgängerinstitution des Bundesverbandes<br />

Zierpflanzen ein. Seit seiner ersten Wahlperiode war er stellvertretender Vorsitzender<br />

und hat fünf Vorsitzende unterstützt und mit 21 Vorstandskollegen zusammen gearbeitet.<br />

Für den BVZ war es von Vorteil, dass Manfred Behre durch seine Funktion <strong>als</strong> Verbandspräsident<br />

in Niedersachsen über viele Jahre auch im Präsidium des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong><br />

(ZVG) mitgearbeitet hat und damit immer einen guten Einblick in die gesamte Branche<br />

und die wichtigsten und drängendsten Fragen hatte.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


25. Oktober 2012 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 14<br />

Behre hat die berufsständische Arbeit zum Hobby gemacht und sie damit entsprechend engagiert<br />

vorangetrieben. Im BVZ war Behre immer ein Vertreter der Regionen außerhalb des<br />

Niederrheins und hat deren Interessen mit Vehemenz vertreten.<br />

Das Engagement von Manfred Behre wurde auf Antrag des BVZ bereits im Februar 2012<br />

von Altpräsident Herker auf seiner Abschiedsveranstaltung in Cloppenburg mit der großen<br />

Ehrennadel des ZVG in Gold ausgezeichnet. Der BVZ dankte Behre nochm<strong>als</strong> mit einer sehr<br />

persönlichen Ehrung im Kreise seiner Zierpflanzenkollegen anlässlich der Herbsttagung des<br />

BVZ in Ludwigsburg.<br />

Die Nachfolge von Behre <strong>als</strong> stellvertretender Vorsitzender trat in Ludwigsburg Rüdiger<br />

Walz, Stuttgart, an. Neu in den Vorstand wurden Robert Pake, Bad Harzburg, und Markus<br />

Wittmann, Schechen, gewählt. Kathi Bräutigam trat aus persönlichen Gründen von ihrem<br />

Amt zurück.<br />

Bildunterschrift/<strong>Download</strong>:<br />

Abschied von Manfred Behre. Nach 28 Jahren im Vorstand des BVZ wird er vom neuen<br />

stellvertretenden Vorsitzenden des BVZ, Rüdiger Walz, verabschiedet. Foto: BVZ<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/114_pd42_2012.jpg<br />

Henne-Wellner feierte 75. Geburtstag<br />

Dank des BDC an den Ehrenvorsitzenden<br />

(BDC) Claus Henne-Wellner, langjähriger BDC-Vorsitzender und heutiger Ehrenvorsitzender,<br />

feierte am Dienstag, 23. Oktober, seinen 75. Geburtstag. Franz Schmaus, Vorsitzender des<br />

Bund Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) im <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong><br />

(ZVG), gratuliert im Namen der Pilzanbauer und dankte für das jahrelange Engagement.<br />

Fleiß, Hilfsbereitschaft und Erfolge sowie die angenehme und konstruktive Zusammenarbeit<br />

seien noch immer in respektvoller Erinnerung der Kolleginnen und Kollegen. Henne-Wellner<br />

habe sich auch in Krisenzeiten erfolgreich und kompetent für den BDC eingebracht. Auch<br />

wurde von Henne-Wellner das Programm zum kontrollierten Integrierten Champignonanbau<br />

initiiert. Daneben beteiligte sich der Experte auf Bundesgartenschauen sehr erfolgreich und<br />

einsatzfreudig mit eigenen Ausstellungsbeiträgen sowie <strong>als</strong> Preisrichter. Dies seien nur einige<br />

Beispiele der regen Schaffenskraft, so Schmaus in seinen Dankesworten.<br />

Der in Alfeld/Leine geborene Claus Henne-Wellner absolvierte eine landwirtschaftliche Ausbildung,<br />

arbeitete <strong>als</strong> Betriebsleiter in einem großen Champignonbetrieb und machte sich<br />

schließlich 1964 selbstständig. Er wandelte einen geerbten Hof bei Dassel um in einen<br />

Champignonbetrieb. 1977 wurde Henne-Wellner Vorsitzender des BDC und 1978 Vorstandsmitglied<br />

und Delegierter der Bundesfachgruppe Gemüsebau. 1997 wurde Henne-<br />

Wellner vom <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> (ZVG) mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet.<br />

Ostdeutscher Zierpflanzentag bietet viele Informationen<br />

Lagebericht, Regionales und Möglichkeiten der Angebotserweiterung<br />

(GVBB) Am Donnerstag, 07. November, findet in Teltow, Ortsteil Ruhlsdorf, der ostdeutsche<br />

Zierpflanzenbautag statt – eine Gemeinschaftsveranstaltung der ostdeutschen <strong>Gartenbau</strong>verbände<br />

Berlin/Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Das Programm ist<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


25. Oktober 2012 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 15<br />

in erster Linie zugeschnitten auf die Bedürfnisse indirekt absetzender Zierpflanzenbaubetriebe.<br />

Die Veranstaltung eröffnen wird Berndt Meyer, amtierender Vorsitzender der Fachgruppe<br />

Zierpflanzenbau / Einzelhandel im <strong>Gartenbau</strong>verband Berlin-Brandenburg. Über Zierpflanzenbau<br />

in den neuen Bundesländern wird Jörg Lübcke, Landesamt für Verbraucherschutz,<br />

Landwirtschaft und Flurneuordnung Brandenburg, Referat <strong>Gartenbau</strong>, einen Lagebericht<br />

geben.<br />

„Regionalfenster – auch ein erfolgreicher Ansatz für Zierpflanzen?“ – Diese Frage beantwortet<br />

Werner Detmering, Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft,<br />

Hannover.<br />

„Zierpflanzen von Oktober bis Februar – Möglichkeiten der Angebotsausweitung“ lautet<br />

schließlich der Titel des Vortrages von Dr. Heiner Grüneberg, Humboldt Universität zu Berlin.<br />

Nico Wagnitz, Phenospex B. V. Dynamic Plant Management, berichtet über Bestands- und<br />

Prozessdokumentation <strong>als</strong> Baustein für die Zertifizierung und „Wenn das Pflanzenschutzmittel<br />

nicht wirkt“, so der Vortragstitel, analysiert Heiko Schm<strong>als</strong>tieg, Pflanzenschutzamt Berlin,<br />

die Ursachen und liefert Vermeidungsstrategien.<br />

„Energieeinsatz im Gewächshaus – kleine Investitionen mit großer Wirkung“ – darüber informiert<br />

Professor Dr. Matthias Diezemann, Gefoma GmbH, Großbeeren. Die „Erfassung der<br />

Temperatur- und Feuchtigkeitsprofile im Gewächshaus <strong>als</strong> Beitrag zur Verbesserung der<br />

Energieeffizienz und Regelstrategien im Produktionsgartenbau“ ist abschließend das Thema<br />

von Dominik Bretz, RAM GmbH Mess- und Regeltechnik, Herrsching.<br />

Die Veranstaltung findet statt im Landesamt für Ernährung, Landwirtschaft und Flurneuordnung<br />

Ruhlsdorf, Dorfstraße 1, 14513 Teltow OT Ruhlsdorf.<br />

Weitere Informationen:<br />

<strong>Gartenbau</strong>verband Berlin – Brandenburg e. V. (GVBB), Zum Jagenstein 3, 14478 Potsdam,<br />

Tel.: 0331 8171603, Fax: 0331 8171604, Mail: info@gartenbau-brandenburg.de<br />

Wir freuen uns über den Abdruck unserer Artikel in Ihren Medien und bitten um einen entsprechenden Quellenverweis<br />

sowie Zusendung eines Belegexemplars.<br />

Die hier zum <strong>Download</strong> zur Verfügung gestellten Bilder unterliegen dem Schutz des Urheberrechts. Der <strong>Zentralverband</strong><br />

<strong>Gartenbau</strong> e.V. stellt sie Journalisten ausschließlich für publizistische Zwecke und im Rahmen des Presse-<br />

und Urheberrechts kostenfrei zur Verfügung. Jede anderweitige Verwendung, insbesondere die Weitergabe<br />

oder der Einsatz für gewerbliche Zwecke, bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch den ZVG. Veränderungen<br />

der Bilder, außer Größenanpassungen, sind untersagt; insbesondere dürfen die Bilder nicht verfremdet<br />

oder sinnverändernd, in einem sachfremden Zusammenhang oder Umfeld eingesetzt werden. Als Quellenangabe<br />

verwenden Sie bitte „Quelle: <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> e.V.“ und übersenden unserem Referat<br />

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ein Belegexemplar.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de

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