InfoRetica - RhB

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InfoRetica - RhB

1000 Stunden angeregte Disussionen

Von Stephanie Rielle La Bella

Im Januar haben bereits die ersten Umsetzungsworkshops

betreffend der Mitarbeiterumfrage in den einzelnen

Geschäftsbereichen statt ge funden. Anschliessend

wurden in den Fach- und Dienstbereichen ebenfalls

Workshops, Sitzungen oder Team-Meetings durchgeführt,

um mit den Mitarbeitenden «ihr» Umfrageergebnis

zu reflektieren und Massnahmen zu definieren.

Bis zum Drucktermin der vorliegenden InfoRetica sind bereits

über 1000 Stunden von Mitarbeitenden, Vorgesetzten,

sowie Dienst- und Fachbereichsleitern in dieses Projekt investiert

worden. Es wurden angeregte Diskussionen geführt,

Ideen geboren, Alternativen aufgezeigt (und wieder

verworfen), Lösungsansätze gefunden und festgehalten.

Diesem Prozess hat sich auch das Führungsteam angeschlossen

und die Ergebnisse auf Ebene Gesamtunternehmung

analysiert und drei Fokusthemen für Massnahmen

definiert:

n Die Werte werden mit dem Ziel einer besseren Verständlichkeit

verdichtet, in die Verhaltens- und Führungsgrundsätze

des neuen MAG integriert und

anschaulicher visualisiert.

n Die Anforderungen an Führung und Führungskompetenzen

werden formuliert, die Führungskräfteentwicklung

wird überarbeitet.

n Die bereichsübergreifende Zusammenarbeit wird mit

geeigneten Massnahmen gefördert und das Bewusstsein

für die Zusammenarbeit im Unternehmen wird

geschärft.

Jedes Mitglied des Führungsteams arbeitet an einem der

drei Themen. Der Prozess wird durch HR begleitet, um

auch die Verknüpfung mit den übrigen HR-Instrumenten

(z. B. neues Mitarbeitergespräch/MAG) und Prozessen

sicherzustellen.

Rhätische Bahn InfoRetica, Nr. 2 / 2012

In den Geschäftsbereichen werden die definierten

Massnahmen regelmässig überprüft und auch monatlich

an den einzelnen Sitzungen rapportiert. Es wurden

schon erste Massnahmen umgesetzt:

So sind z. B. bei den grösseren Stationsumbauten wie

Davos Platz oder St. Moritz die Sicherheitsleitung an externe

Spezialisten vergeben worden, um die Sicherheit

bei den Bauarbeiten zu erhöhen.

Im Bereich Vertrieb endet jede Begleitfahrt neu mit einem

Feedback, welches schriftlich in einem strukturierten

Formular festgehalten wird.

Auch der diesjährige Junibummel nach Bergün ins neue

Bahnmuseum Albula wurde von V-GRS initiiert, um die

Zusammenarbeit und den Dialog zwischen den Fachbereichen

zu verbessern. Ganz nach dem Motto – etwas

gemeinsam kennenlernen! Wer sich persönlich kennt,

geht auch im Berufsalltag schneller aufeinander zu. So

könnte man noch viele Beispiele nennen.

Es sind unternehmensweit unter Einbezug der Mitarbeitenden

Themen der Zusammenarbeit, Führung, Arbeitsinhalte

und -abläufe, organisatorische Themen,

Kommunikation und Einbindung der Mitarbeitenden

thematisiert und angegangen worden. Daneben gibt es

auch Themen, die von HR mit den einzelnen Bereichen

aufgegriffen werden. Der gesamte Prozess wurde von

den Führungskräften, den Mitarbeitenden und der Personalkommission

mit viel Engagement, Begeisterung,

konstruktiver Kritik, kritisch, aber immer sachlich geführt.

Alle Beteiligten sind mit grossem Engagement und

Eifer dabei Bestehendes zu hinterfragen, Verbesserungen

einzuleiten und Massnahmen umzusetzen. Ein Prozess

der uns auch weiterhin noch beschäftigen wird. Ein

Dankeschön seitens HR und Führungsteam an alle!

Intensive Workshops. Reflektion der Ergebnisse: Rico Wenk und Stephanie Rielle La Bella.

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