Ausgabe Oktober 2003 - ZPT

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Ausgabe Oktober 2003 - ZPT

Z P T

10/2003

Zentrale für

Produktivität

und

Technologie

Saar e.V.

Technologie

Informationen

Informationstreffen Algerien

Wirtschaftsdelegationen: Niederlande und China

Dem E-Business gehört die Zukunft

Frauen im Saarland unternehmen was

Z P T


ZPT-Dienste aktuell

2

INFORMATIONS-

TREFFEN ALGERIEN

Die Demokratische Volksrepublik

Algerien hat in den

letzten fünf Jahren erheblich

an Stabilität und Sicherheit

gewonnen. Steigende Einnahmen

aus der Erdöl- und

Gasförderung machen Algerien

zusammen mit einer

rasch voranschreitenden Liberalisierung

und Privatisierung

der Wirtschaft zu einem

zunehmend attraktiven

Wirtschaftspartner mit interessantenZukunftsperspektiven.

Gemeinsam mit dem Afrika-

Verein Hamburg laden das

Wirtschaftsministerium des

Saarlandes und die ZPT zu

einem Informationstreffen

Algerien am 15. Oktober

2003, 10:00 Uhr, ins Haus

der Saarwirtschaft ein.

Über Algerien informieren

werden Sie: Frau Botschaftsrätin

Ulrike Knotz, Leiterin

der Wirtschaftsabteilung der

Deutschen Botschaft in Algier,

Herr Walter Englert, stellvertretender

Geschäftsführer

des Afrika Vereins e. V.,

Hamburg, sowie Herr Zine

Artebas, Journalist (Le Matin,

Algier), Saarbrücken.

Mit Rücksicht auf die auswärtigen

Referenten wird die

Durchführung der Veranstaltung

von einer Mindestzahl

von Anmeldungen abhängig

gemacht.

Kontakt: Ministerium für Wirtschaft

des Saarlandes, Joachim

Kiefaber,

(06 81) 5 01 - 41 40, E-Mail:

j.kiefaber@wirtschaft.saarland.de,

ZPT, Gerd Martin,

(06 81) 95 20 - 4 50,

E-Mail: gerd.martin@zpt.de

WIRTSCHAFTSDELEGATIONSREISEN

CHINA

Nachdem die für Mai 2003

geplante Wirtschaftsdelegation

nach China aufgrund der SARS-

Problematik verschoben werden

musste, führen die Partner von

Saarland International, Wirtschaftsministerium,

IHK Saarland

und ZPT, die Reise nunmehr

vom 15. bis zum 23. November

2003 unter Leitung von

NIEDERLANDE

Auf Einladung der Deutsch-Niederländischen

Handelskammer

und des Generalkonsulats des

Königreichs der Niederlande in

Frankfurt am Main planen die

Partner von Saarland International

eine dreitägige Wirtschaftsdelegationsreise

nach Den Haag

und Utrecht.

Gemeinsam mit der Deutsch-

Niederländischen Handelskammer

wird die ZPT anhand von

detaillierten saarländischen Firmenprofilen

Einzelgespräche mit

ansässigen Unternehmen zur

Kontaktanbahnung vereinbaren.

Der Pauschalpreis für die Teilnahme

an der Wirtschaftsdelegationsreise

in die Niederlande

in der Zeit vom 30. November

bis 2. Dezember 2003, die

Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter

Georgi leiten wird, beträgt

980,00 €.

Interessenten werden gebeten,

sich umgehend mit uns in Verbindung

zu setzen.

Kontakt: Ministerium für Wirtschaft

des Saarlandes, Joachim Kiefaber,

(06 81) 5 01 - 41 40, E-Mail:

j.kiefaber@wirtschaft.saarland.de,

ZPT, Josef Schmitt,

(06 81) 95 20 - 4 80,

E-Mail: josef.schmitt@zpt.de

Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter

Georgi durch.

Für die mitreisenden Unternehmensvertreter

werden in Peking

und Shanghai Kooperationsbörsen

organisiert, die aus Mitteln

des Außenwirtschaftsförderprogramms

der Landesregierung finanziert,

mit Unterstützung der

ZPT und in Zusammenarbeit mit

dem Delegiertenbüro der Deutschen

Wirtschaft vorbereitet und

betreut werden.

Inhalt:

Informationstreffen

Algerien 2

Wirtschaftsdelegationsreisen

nach China und in

die Niederlande

2

Gemeinschaftsstände auf

CeBIT, Hannover Messe

und BAUMA MINING 3

Dem E-Business gehört

die Zukunft

4

Neues aus dem

design forum saar 6

Content Management

Systeme 6

Förderprogramme 7

Neues aus

saarländischen Firmen

9

Kooperationen

12

Forschung

15

Veranstaltungen

17

10/2003


10/2003

ZPT-Dienste aktuell

SAARLAND GEMEINSCHAFTSSTÄNDE AUF MESSEN

CeBIT 2004

Die CeBIT ist nicht nur die größte

Fachmesse für Informationstechnologie,

Telekommunikation,

Software und Services, sie ist

die größte Messe der Welt überhaupt.

Sie ist das internationale

Spitzenereignis, das maßgeblich

die technologischen und konjunkturpolitischen

Trends dieser

Branche mitbestimmt. Sie trägt

in erheblichem Umfang dazu bei,

neue Märkte zu bilden und zu

erschließen.

Das Saarland wird sich auch

2004 wieder mit einem Gemeinschaftsstand

auf der CeBIT (18.

bis 24. März 2004) präsentieren.

Der 240 m² große Stand,

der vom Wirtschaftsministerium

finanziell gefördert wird, befindet

sich als Blockstand in Halle

3 (Kreuzung Übergang Halle 1/

Eingang Ost 2) in bester Positionierung.

Eine Erstteilnahme ist ab

2.300 € zzgl. MwSt. möglich

(kleinster Präsentationsplatz, max.

zwei Personen Standpersonal),

größere Präsentationen werden

nach Flächenbedarf und Standpersonal

abgerechnet.

Im nächsten Jahr wird die Laufzeit

der CeBIT wieder sieben

statt acht Tage betragen.

Anmeldungen werden jetzt entgegengenommen!

HANNOVER MESSE

2004

Gemeinschaftsstand von Saarland,

Rheinland-Pfalz und Wallonien

auf der „SUBCONTRACTING“

Die SUBCONTRACTING (Halle 2)

ist die weltweit größte und

wichtigste Fachmesse der Zulieferer

und Werkstoffindustrie

und der internationale Marktplatz

für innovative Produkte,

Verfahren, Materialanwendungen

und Dienstleistungen. Kompetente

Top-Entscheider sowie Anwender

aus den Bereichen Maschinen-

und Anlagenbau, Elektrotechnik

sowie dem Automobilbau

nutzen dieses Forum, um

bestehende Kontakte zu intensivieren

oder neue zu knüpfen.

Darüber hinaus bietet das Umfeld

aller Aussteller der Hannover

Messe, die vom 19. bis 24.

April 2004 stattfinden wird, die

ideale Voraussetzung für gute

Geschäfte.

Nach den sehr erfolgreichen

Teilnahmen in den vergangenen

Jahren bieten wir Ihnen zu dieser

internationalen Leitmesse

auch für 2004 aus einer Hand

und unter dem Dach eines Gemeinschaftsstandes

ein umfangreiches

Servicepaket zu wirtschaftlich

günstigen Konditionen.

Anmeldungen werden jetzt entgegengenommen!

BAUMA MINING 2004

Gemeinschaftsstand von

Saarland und NRW - BAUMA

erstmals mit BAUMA MINING

Neu auf der BAUMA, die vom

29. März bis 4. April 2004 in

München stattfindet, ist der

geschlossene Auftritt der Bergbaumaschinenindustrie

im Rahmen

der BAUMA MINING, für

die ein zusätzliches Freigelände

mit neu errichteten Hallen im

Norden des Messegeländes erschlossen

wird.

Aufgrund dieses neuen Messekonzeptes

werden sich das Saarland

und Nordrhein-Westfalen

erstmals mit einem 420 m² großen

Gemeinschaftsstand in Halle

C7 präsentieren. Rund 25

Unternehmen aus beiden Bundesländern

werden von der enormen

Anziehungskraft und hohen

Internationalität dieser Weltmesse

profitieren und Produkte

für den Tagebau und Untertagebergbau

sowie aus den Bereichen

Fördertechnik und Aufbereitungstechnik,

Geologie, Geophysik,

Exploration und Consulting

vorstellen.

Die saarländische Messebeteiligung

wird vom Wirtschaftsministerium

gefördert, das gesamte

Projekt wird von der ZPT durchgeführt.

Der Vorteil eines Gemeinschaftsstandes ist insbesondere im Kostensplitting der relativ hohen Einzelkosten

für die Anmietung von Ausstellungsfläche, Messebau, sowie Personalkosten und Technik zu sehen.

Zudem profitieren Sie als Aussteller einer gemeinschaftlichen Messebeteiligung vom hohen Besucherzuspruch

im Bereich des Gemeinschaftsstandes.

Unser Angebot umfasst: Standmiete, -konzeption und -bau, komplett ausgestattete, individuelle Präsentationsplätze

(bei CeBIT inkl. Internetanschluss), Versicherung, gemeinsamer Kommunikations- und

Cateringbereich mit Personal, zwei Ausstellerausweise, Standbroschüre, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

einen offiziellen Landesempfang und die Betreuung während der Messe durch erfahrene Mitarbeiter.

Zur ausführlichen Beratung in Fragen Messeorganisation und Kosten steht Ihnen die ZPT gerne zur Verfügung.

Kontakt: Sonia Lebouc, (06 81) 95 20 - 4 81, E-Mail: sonia.lebouc@zpt.de

3


ZPT-Dienste aktuell

Wenn Wolfgang Theobald, Kundenbetreuer

bei der Firma Gala

Gabelstapler + Lagertechnik Vertriebsgesellschaft

mbH, Neunkirchen,

morgens seinen Computer

anschaltet, gilt sein erster

Blick den Bestellungen, die

online eingegangen sind. Seit

drei Jahren ist das mittelständische

Unternehmen im Internet

präsent (www.gala-gmbh.de/)

und nutzt dieses Medium als

Vertriebskanal. Theobald registriert

ständig steigende Umsätze

und eine Ausweitung des

Absatzmarktes im gesamten

deutschsprachigen Raum, einschl.

Österreich und der Schweiz.

Insbesondere der Umsatz mit

gebrauchten Gabelstaplern

boomt seit Einrichtung der Internet-Präsenz.

Gleichzeitig ist die Zahl der

Anfragen nach Ersatzteilen über

ein elektronisches Formular stark

angestiegen. Diese Entwicklung

spiegelt sich auch in den Besucherzahlen

auf der Webseite

wider: Waren es im Einführungsjahr

2000 gerade mal 100 Besucher

pro Monat, so registriert

das Unternehmen mittlerweile

monatlich 3.500 Zugriffe. Ein

weiterer Meilenstein in Richtung

electronic business war die Eröffnung

des Online-Shops im

Februar 2003, über den Transportgeräte

vertrieben werden.

Wie die Firma Gala nutzen mittlerweile

schätzungsweise 40 %

der saarländischen Unternehmen

das Internet für ihre Vertriebsaktivitäten.

Dies ergab eine

Umfrage des Kompetenzzentrums

für elektronischen Geschäftsverkehr

KEG Saar. Dieses

Zentrum, das bei der ZPT

angesiedelt ist, wurde 1998

DEM E-BUSINESS GEHÖRT DIE ZUKUNFT

Vertrieb über das Internet auch im Saarland beliebt - ZPT bietet

vielfältige Unterstützung

gegründet. Es wird gemeinsam

mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik

(IWi) im DFKI

(Deutsches Forschungszentrum

für Künstliche Intelligenz) betrieben.

Internet- und Online-Dienste

stark im Kommen

In immer stärkerem Maße bestimmen

Informations- und Kommunikationstechnologien

den

Geschäftsalltag von Unternehmen

und die E-Commerce-Umsätze

schnellen in die Höhe.

So prognostiziert der Bundesverband

Informationswirtschaft,

Telekommunikation und neue

Medien e. V. „Bitkom“ ein starkes

Wachstum bei Internet- und

Onlinediensten. Danach seien

die neuen Telekommunikationsdienste,

also insbesondere Mobilfunk-,

Daten- und Internet-

Dienste, weiterhin die treibenden

Kräfte im deutschen IT-

Markt.

Für diese Segmente erwartet der

Branchenverband im laufenden

Jahr ein Umsatzwachstum um

17,7 % auf 37,4 Mrd. €. Das

größte Potential allerdings liege

bei den Internet- und Onlinediensten.

Der Erfolg von E-

Commerce-Strategien ist aber

nach Meinung der Experten nicht

allein an den Einnahmen

messbar, ein großer Vorteil liegt

auch in der permanenten Interaktion

mit den Kunden.

Noch eine Zahl, die zeigt, dass

virtuelle Einkäufe in Deutschland

immer populärer werden:

Von den 33,2 Mio. Bundesbürgern,

die mittlerweile online

sind, nutzen bereits 15 Mio.

das Web auch zum shoppen.

ZPT bietet breites Informations-

und Beratungsangebot

Im Mittelpunkt des elektronischen

Geschäftsverkehrs stehen

verstärkt Fragen nach Zahlungsmodellen,

Risikoverlagerungen,

Marketing sowie juristische Fragen.

Vor dem Hintergrund dieser

Entwicklung hat die ZPT seit

Jahren ein vielfältiges Informations-

und Beratungsangebot

entwickelt, das die Unternehmen

nutzen können, wenn sie

sich für die Einführung der

neuen Medien interessieren.

So ist das KEG Saar der ZPT

Mitglied im deutschlandweiten,

vom Bundesministerium für

Wirtschaft und Arbeit geförderten

Netzwerk „Kompetenzzentren

Elektronischer Geschäftsverkehr“,

das den Mittelstand

und das Handwerk bei der

Einführung und produktiven

Nutzung des Internet unterstützt.

Das KEG versteht sich als neutraler

Ansprechpartner zum Thema

„E-Business“. Das Kompetenzzentrum

wird von einer Vielzahl

von Fachpartnern aus Wirtschaft,

Forschung, Technologietransfer

sowie Fachverbänden

bei der Umsetzung seiner Aufgaben

unterstützt.

Das Zentrum, das von Sabine

Betzholz-Schlüter geleitet wird,

bietet den saarländischen Unternehmen

eine kostenlose und

neutrale Informations- und Einstiegsberatung

über die Möglichkeiten

und Modalitäten der

Nutzung internetbasierter Technologien

für geschäftliche Zwecke

an. Rund 20 Unternehmen

machen monatlich von diesem

Angebot Gebrauch.

4 10/2003


Im Demonstrationszentrum IT-

Konzepte testen

Diese individuellen Beratungen

finden oft im eigens eingerichteten

Demonstrationszentrum für

elektronischen Geschäftsverkehr

statt, in dem sich die Unternehmer

informieren können, wie

ein Internet-Shop professionell

organisiert wird. In einem „Cybershop“

werden aus Verkäufersicht

der Online-Shop und

das reale Ladengeschäft gegenübergestellt

und aufgezeigt, wie

Beratung, Bezahlung und Service

in Zukunft aussehen werden.

Alle Vorgänge des klassischen

Einzelhandels werden

elektronisch nachgebildet und

neue Wege bei Disposition, Beratung,

Verkauf und Kundenbetreuung

eingeschlagen. Hier werden

Online-Marketing, Zugangskontrolle,

Personalisierung, Online-Produktkataloge

und elektronische

Zahlungsmittel an verschiedenen

Stationen in einem

realen Verkaufsraum visualisiert

und der Bezug zum klassischen

Ablauf hergestellt.

Im Demo-Zentrum können die

Firmen auch neue IT-Übertragungs-Systeme

wie Wireless

LAN, Bluetooth, Handheld-PC sowie

Telearbeitskonzepte testen

und Open Source-Anwendungen

als Alternative zur proprietären

Software kennenlernen.

Hier gibt es einen modernen

Schulungsraum, der den Unternehmern

die Möglichkeit bietet,

direkt mit E-Business-Anwendungen

zu arbeiten und

unter Anleitung erste Erfahrungen

mit dem neuen Geschäftsmedium

zu machen.

Große Nachfrage nach Informationen

Neben den individuellen Beratungen

führt das KEG Saar gemeinsam

mit dem Wirtschaftsministerium,

der IHK Saarland

und der ZPT verschiedene Events

rund um das Thema E-Busi-

10/2003

ness durch. Diese Veranstaltungen

zu aktuellen Themen bringen

immer wieder IT-Anbieter

und -Nachfrager zusammen, um

aktuelle Fragestellungen zu diskutieren.

Zuletzt fand im Juli

2003 in der IHK Saarland ein

vielbeachteter IT-Tag statt: Rund

zwanzig Anbieter von modernsten

Informationstechnologien

stellten in Fachvorträgen und

in Präsentationen den Stand

der Technik vor. 150 saarländische

Firmen nutzten die Gelegenheit,

sich zu informieren.

Der IT-Tag ist die Fortsetzung

einer Reihe von Großveranstaltungen,

die erstmals 1999 mit

dem Saar-Lor-Lux-Kongress

„Elektronischer Geschäftsverkehr“

begonnen hat. Zweimal

fand bisher unter dem Label

„MediaMit Saar“ ein IT- und E-

Business-Kongress statt. Auch

hier hat die saarländische IT-

Branche jeweils mit vierzig Ausstellern

und über zwanzig Fachvorträgen

den mehr als 250

Besuchern ihre Internet-Kompetenz

präsentiert. Vor allem kleine

und mittlere Unternehmen

Nutzungsmöglichkeiten des

E-Business:

- Informationen über Produkte

und Märkte

- Marketing

- Kontakte zu Kunden und Anbietern

- Kundensupport vor und nach

dem Kauf

- Vertrieb

- Beschaffung

- Elektronischer Zahlungsverkehr

- Fernwartung und -Diagnose

(Tele-Service)

- Unternehmensübergreifende

Produktentwicklung (Tele-Engineering)

- Beratungs- und Schulungsleistungen

(Tele-Learning,

Tele-Dienste)

ZPT-Dienste aktuell

fanden hier Anregungen und

Lösungen für die Abwicklung

von Geschäften über das Internet.

Auch das Software Forum

Saar kann weiter helfen

Neben dem KEG Saar spielt

auch das Software Forum Saar,

das 1997 gegründet wurde, eine

wichtige Rolle: Während das KEG

Saar als Informations- und Beratungszentrum

für Anwender

konzipiert ist, sind im Software

Forum die Anbieter von IT-Lösungen

zusammengeschlossen.

Das Forum, das ebenfalls von

der ZPT koordiniert wird, ist ein

Netzwerk saarländischer Unternehmen

der Software- und Informationstechnik-Branche.

Es

versteht sich als Anlaufstelle und

Kompetenzzentrum für Unternehmen

und Institutionen, die informationstechnische

Lösungen

suchen.

Die wichtigsten Ziele des Software

Forum Saar sind: Steigerung

der wirtschaftlichen Effizienz

der Kunden durch ein

umfassendes, qualitativ hochwertiges

Angebotsspektrum sowie

die Sicherheit und Zuverlässigkeit

von IT-Lösungen.

Das Forum bietet ein langfristig

angelegtes Betreuungskonzept

auf qualitativ hohem Niveau und

für seine mehr als 50 Mitglieder

einen ständigen Informations-

und Erfahrungsaustausch.

Zu den Dienstleistungskategorien

der Firmen des Forums zählen

IT-Dienstleistungen und

Hardware, Electronic Business,

Software, Netzwerke, Telekommunikation,Sicherheitslösungen.

Kontakt: ZPT, Sabine Betzholz-Schlüter,

(06 81) 95 20 - 4 74, E-Mail:

sabine.betzholz-schlueter@zpt.de,

Internet: http://www.it.saarland.de,

http://www.software-forum-saar.de,

http://www.kegsaar.de

5


ZPT-Dienste aktuell

Neues aus dem design forum saar:

Neues Mitglied aufgenommen

Das design forum saar konnte

bei seinem Treffen am 4. September

2003 ein neues Mitglied

begrüßen. Die somneo

GmbH aus Saarbrücken stellte

ihre Dienstleistungen

für Unternehmen

in

den Bereichen

Internet (B-2-C,

B-2-B), Point of

sales (POS) sowie der Konzeption

von Messeauftritten, Präsentationen

und Events vor und

wurde von den anwesenden

Mitgliedern einstimmig in das

Forum aufgenommen. Eine Liste

der Mitglieder des forums

ist unter http://www.zpt.de/mitglieder-design.htm

zu finden.

Jahr für Jahr verdoppelt sich

nach Einschätzung von Experten

das Volumen unternehmensspezifischer

Informationen und

Inhalte. In der Anschaffung

eines Content Management

Systems (CMS) sehen viele Firmen

den geeigneten Schritt,

um den wachsenden Anforderungen

in der Unternehmenskommunikation

per Inter-, Intra-/Extranet

gerecht zu werden.

Designer Ralph Krämer

ausgezeichnet

Der Saarbrücker Designer Ralph

Krämer erhielt in diesem Jahr

den internationalen Designpreis

Red Dot Award des Design Zentrums

Nordrhein Westfalen gleich

zweimal. Zwei von

ihm gestaltete Produkte,

das Tafelbesteck

Nr. 42 (Hersteller

C. Hugo Pott

GmbH) und ein Julienneschneider

(Hersteller Triangle

Tools - Hill Metallwaren GmbH)

wurden für hohe Designqualität

ausgezeichnet. Ausgewählt wurden

die Preisträger aus 1.494

Einsendungen aus 28 Nationen.

(Ralph Krämer, Tel. 06 81/81

79 89, Internet: http://www.

ralph-kraemer.com)

Kontakt: ZPT, Sabine Betzholz-Schlüter, (06 81) 95 20 - 4 74, E-Mail:

sabine.betzholz-schlueter @zpt.de

FRAUEN IM SAARLAND

UNTERNEHMEN WAS

Wirtschaftsministerium und

ZPT führen am 10. und 11.

Oktober 2003 ein Seminar für

Existenzgründerinnen durch.

Aus dem Programm:

- Rund ums Recht: alles richtig?

- Erste Werbeschritte für Existenzgründerinnen

- Erfahrungsberichte aus Unternehmen

- Vorstellung der Existenzgründungslotsen

Außerdem werden Workshops

angeboten zu den Themen:

- Ihr Gründungskonzept

- Kapitalbedarf, Finanzierung,

Fördermöglichkeiten

Die Teilnahmegebühr: 30,00 €.

Kontakt: ZPT, Anja Schönberger,

(06 81) 95 20 - 4 41, E-

Mail: anja.schoenberger@zpt.de

CONTENT MANAGEMENT SYSTEME - DIE RICHTIGE AUSWAHL,

DER RICHTIGE EINSATZ

Vortragsveranstaltung des Software Forum Saar und des Kompetenzzentrums

für elektronischen Geschäftsverkehr KEG Saar am 30. Oktober 2003

Doch welches System ist wirklich

geeignet, um den jeweiligen

Anforderungen eines Unternehmens

gerecht zu werden?

Von kostenlosen Open-Source-

Lösungen bis hin zu hochpreisigen

Systemen ist auch im CMS-

Markt alles zu haben, und den

Möglichkeiten, die die Systeme

bieten können, sind fast keine

Grenzen gesetzt.

In zwei Vorträgen wollen die

Referenten von netmedianer

GmbH iG und a3 systems GmbH

einen Überblick über den Nut-

zen und den richtigen Einsatz

von CMS vermitteln und Kriterien

aufzeigen, nach denen die

Auswahl des für Ihre Anforderungen

geeigneten Systems erfolgen

sollte. An Infoständen

werden Mitgliedsunternehmen

des Software Forum Saar ihre

Lösungen im Bereich der Erstellung,

Verwaltung, Präsentation

und Pflege von Inhalten

präsentieren.

Die Veranstaltung beginnt um

17:15 Uhr in der IHK und ist

für die Teilnehmer kostenfrei.

Kontakt: ZPT, Sabine Betzholz-Schlüter, (06 81) 95 20 - 4 74, E-Mail:

sabine.betzholz-schlueter@zpt.de

6 10/2003


Förderprogramme EU

Für die folgenden Förderprogramme sind bei der ZPT Sabine Betzholz-Schlüter,

(06 81) 95 20 - 4 74, E-Mail: sabine.betzholz-schlueter@zpt.de und Andrea

Dohms, (06 81) 95 20 - 4 53, E-Mail: eic@zpt.de, Ihre Ansprechpartnerinnen.

MEHRWERTSTEUER AUF DIGITALE DIENSTLEISTUNGEN

Am 1. Juli 2003 haben sich die

EU-Vorschriften für die mehrwertsteuerliche

Behandlung der Erbringung

von Dienstleistungen

über elektronische Netze (z. B.

digitale Lieferungen) und für EDV-

Dienstleistungen allgemein sowie

für Dienstleistungen in den

Bereichen Information, Kunst,

Sport, Wissenschaft, Bildung,

Unterhaltung u. a. geändert. Nun

werden solche Dienstleistungen

in dem Land besteuert, in dem

der Empfänger und nicht – wie

bisher – der Dienstleistungserbringer

ansässig ist. Diese Änderung

beseitigt eine seit langem

bestehende Wettbewerbsverzerrung,

da sie gewährleistet,

dass nunmehr sowohl Nicht-EU-

Anbieter als auch EU-Anbieter

denselben Mehrwertsteuer-Vorschriften

unterliegen, wenn sie

elektronische Dienstleistungen an

EU-Kunden erbringen.

Außerdem müssen EU-Dienstleister

beim Verkauf einschlägiger

Produkte an Abnehmer außerhalb

der EU keine europäische

Mehrwertsteuer mehr in Rechnung

stellen.

Nicht-EU-Unternehmen, die die

o. a. Leistungen an Unternehmen

in der EU erbringen (business

to business-Umsätze – B2B,

die 90 % des einschlägigen

Umsatzvolumens ausmachen),

werden dadurch keine neuen

Pflichten auferlegt, da die Mehrwertsteuer

wie bisher schon im

10/2003

Rahmen der Umkehrung der

Steuerschuldnerschaft von dem

einführenden Unternehmen in

der EU entrichtet wird.

Allerdings müssen außerhalb der

EU niedergelassene Unternehmen

künftig Mehrwertsteuer auf

Dienstleistungen an Privatpersonen

oder -organisationen entrichten,

d. h. sie werden behandelt

wie Unternehmen aus der EU.

EINDÄMMUNG VON JUNK-

MAIL

Mittlerweile machen die sogenannten

Spam-Mails über 50 %

aller elektronischen Nachrichten

aus. Aufgrund der 2002 erlassenen

Datenschutzrichtlinie für

elektronische Kommunikation

müssen die Mitgliedstaaten bis

Ende Oktober 2003 ein Spam-

Verbot in innerstaatliches Recht

umsetzen. Danach soll Marketing

per E-Mail nur noch mit

vorheriger Einwilligung der Teilnehmer

zulässig sein, mit Ausnahme

von bestehenden Kundenbeziehungen.

Diese Regelung

wird auch für Mobilfunk-Kurzmitteilungen

(„SMS-Nachrichten“)

und andere elektronische Nachrichten,

die an Endgeräte im

Mobilfunk- oder Festnetz versandt

werden, gelten. Weitere Informationen

unter: http://europa.eu.int/

eur-lex/pri/de/oj/dat/2002/l_201/

l_20120020731de00370047.pdf.

Förderprogramme

INTELLIGENTE ENERGIE FÜR

EUROPA

Das mehrjährige Programm für

Maßnahmen im Energiebereich

„Intelligente Energie - Europa“

(2003-2006) gliedert sich in vier

Bereiche:

- SAVE: Verbesserung der Energieeffizienz

- ALTENER: erneuerbare Energiequellen

- STEER: energiespezifische

Aspekte des Verkehrswesens

- COOPENER: Zusammenarbeit

mit Entwicklungsländern im

Energiebereich

Der Finanzrahmen für die Durchführung

des Programms beträgt

200 Mio. €.

Nähere Informationen im Internet

unter http://europa.eu.int/

comm/energy/res/index_en.htm.

BEKÄMPFUNG VON MAR-

KENPIRATERIE

Der Rat hat im Juli 2003 eine

Verordnung zur Bekämpfung von

Schmuggel und Markenpiraterie

verabschiedet, die u. a. das

Vorgehen der Zollbehörden gegen

Waren regelt, die verdächtigt

werden, bestimmte Rechte

des geistigen Eigentums zu verletzen.

Die Verordnung, die ab 10. Juli

2004 gelten wird, sieht vor, dass

erstmalig auch patentverletzende

Waren sowie Waren erfasst

werden, die gemeinschaftliche

Schutzrechte und -zertifikate, Geschmacksmusterrechte,

Marken,

Ursprungsbezeichnungen oder

geografische Angaben verletzen.

In diesen Fällen kann das Tätigwerden

der Zollbehörden eines

oder mehrerer anderer Mitgliedstaaten

beantragt werden. Das

Verfahren soll für den Rechtsinhaber

zukünftig kostenfrei sein.

Nähere Informationen unter http://

register.consilium.eu.int/pdf/de/

03/st11/st11033de03.pdf.

7


Förderprogramme

Wichtige links:

- Informations- und Kommunikationstechnologien

Aufforderung zur Einreichung

von Vorschlägen zur sicheren

Nutzung des Internets: Einrichtung

eines Netzes von Sensibilisierungszentren;

Frist: 14.

November 2003

http://europa.eu.int/information_society/programmes/

iap/index_en.htm

- Kandidatenländer

Bericht im Auftrag der Generaldirektion

„Unternehmen“

über Innovation in sieben Beitrittsländern

(Rumänien, Bulgarien,

Slowakei, Lettland, Litauen,

Malta, Türkei)

http://www.cordis.lu/innovationpolicy/studies/geo_study3.htm

- Forschung und Innovation für

Wachstum in Europa

Bericht einer Sachverständigengruppe

im Auftrag der

Europäischen Kommission

über den Beitrag von Forschung

und Entwicklung für

mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit

in Europa (Bewertungen

u. a. des Europäischen

Forschungsraums, des

Forschungsrahmenprogramms)

http://europa.eu.int/comm/

lisbon_strategy/pdf/sapir_

report_en.pdf

- 6. FRP: Elektronisches Antragsverfahren

Nutzerleitfaden („user guide“)

mit Informationen über die

Nutzung des elektronischen

Antragsverfahrens (EPSS:

„electronic proposal and submission

system“) für die Einreichung

von Projektvorschlägen

im 6. FRP

http://dbs.cordis.lu/fep-cgi/

srchidadb?ACTION=D&SESSION

=&DOC=1&TBL=EN_DOCS&RCN=EN_

RCN:2098005&CALLER= FP6_LIB

- Urheberrecht

Informationsbroschüre über

Urheberrechte an Software im

6. Forschungsrahmenprogramm

(FRP)

http://www.ipr-helpdesk.org/

docs/docs.EN/SoftwareCopyrightundertheSixthFramework

Programme.pdf

- Suchfunktion für alle Cordis-

Inhalte

Neues leistungsfähiges Such-

Tool des EU-Forschungsservers

Cordis

http://ica.cordis.lu/search

- Neues Magazin „European

Industrial Research“

Erste Ausgabe eines vierteljährlich

erscheinenden Magazinshttp://europa.eu.int/comm/research/industrial_technologies/

18-08-03_launch-eir_en.html

- Cordis-Wegweiser

Hilfetool für die Benutzung

der Internetinformationen des

EU-Forschungsservers Cordis

(auch in deutscher Sprache)

und „Schritt-für-Schritt“-Wegweiser

http://www.cordis.lu/guidance

und http://www.cordis.lu/fp6/

stepbystep/home.html

Ein Bild von Europas neuen

Möglichkeiten

Haben Sie ein aktuelles Bild

vom neuen, erweiterten Europa,

dem vergrößerten Binnenmarkt

und damit den

neuen Chancen? Gerne senden

wir Ihrem Unternehmen

eine aktuelle Europakarte

und weitere Informationen

zur EU-Erweiterung. Eine

kurze E-Mail an uns genügt.

INNOVATIVE MITTELSTÄND-

LER GESUCHT

Soeben wurde die elfte Auflage

des renommierten Benchmarkingprojektes

„TOP 100 – Ausgezeichnete

Innovatoren im deutschen

Mittelstand“ gestartet. Ziel

der Initiative, die unter der

Schirmherrschaft des ehemaligen

baden-württembergischen

Ministerpräsidenten Lothar Späth

steht, ist es, das Innovationspotential

der Unternehmen aufzuspüren,

zu fördern und die Mittelständler

einer breiten Öffentlichkeit

bekannt zu machen. Mit

einem überarbeiteten Verfahren

wollen die Organisatoren vermehrt

auch innovative Dienstleister

zu einer Teilnahme anregen.

Bewerbungsunterlagen gibt

es unter http://www.top100.de.

FÖRDERPREIS FÜR ANGE-

WANDTE LASERTECHNOLOGIE

Berthold Leibinger Stiftung

schreibt Innovationspreis 2004 aus

Alle zwei Jahre wird angewandte

Laserphysik für die Produktionstechnik,

Lasermedizin und

Biotechnologie mit dem Berthold

Leibinger-Innovationspreis ausgezeichnet.

Ziel ist die Förderung

von Entwicklungs- und Forschungsanstrengungen

in der

Lasertechnik.

Der Berthold Leibinger-Innovationspreis

ist der am höchsten

dotierte internationale Förderpreis

für angewandte Lasertechnologie.

Es werden drei Preise mit

insgesamt 35.000 € ohne Zweckbindung

ausgelobt. Verliehen

wird der Preis an Einzelpersonen

und Projektgruppen mit herausragenden

Innovationen auf

diesem Gebiet. Anmeldeschluss

ist der 30. November 2003.

Nähere Informationen im Internet

unter http://www.leibingerstiftung.de.

8 10/2003


ps.de AG und Amsterdam

Business Akademie kooperieren

Die rps.de AG mit Sitz in Saarbrücken

und die Amsterdam

Business Akademie for international

eLearning Studies mit Sitz

in Amsterdam werden die seit

dem 1. Juli 2003 bestehende

Kooperation im Bereich eLearning

intensivieren. Nachdem rps

im Mai 2002 vor Vertretern des

Ministeriums für Wirtschaft, der

IHK Saarland, von CompTIA und

Thomson Prometric die

eLearning-Akademie erfolgreich

online gehen ließ, wird das

System nun erweitert.

CompTIA-Zertifizierungen, Novell-

Zertifizierungen sowie die Microsoft

Certified Solution Developer-

Zertifizierungen im Bereich MS

Visual Studio.NET werden das

Angebot der eLearning-Akademie

erweitern. Dabei wird rps

die o. g. eLearning-Plattformen

leihweise einsetzen. Mehrere

saarländische Unternehmen

haben bereits entsprechende

Anpassungsfortbildungen bei rps

gebucht.

Ein weiterer Erfolg ist, dass rps

die entsprechenden IT-Personalzertifizierungen

via mobilem

Testcenter durchführen kann. Die

Kandidaten müssen nicht mehr

zum Testcenter der rps.de AG

kommen, vielmehr kann rps

direkt bei den Firmenkunden

vor Ort prüfen.

Kontakt: rps.de AG, Dr. Stefan Krämer,

(06 81) 9 89 37 30,

E-Mail: Stefan.Kraemer@rps.de,

Internet: http://www.rps.de

10/2003

Kostenpotentiale in der

Produktion sichtbar machen

(Value Stream Analysis)

Die Abläufe in der Produktion

sind häufig verflochten, fertigungstechnisch

verkettet und

abteilungsübergreifend. Über die

Lebensdauer eines Betriebes

entwickeln sich Strukturen und

Abläufe, die sich von dem eigentlichen

und ursprünglichen

Wertschöpfungsprozess sukzessive

entfernen. So etablieren

sich über der Zeit Sekundärprozesse,

die Geld kosten, aber

keinen unmittelbaren Wertbeitrag

für das Unternehmen generieren.

Als Beispiele hierfür

könnte man Logistikabteilungen

nennen, die nicht mehr die

Materialverfügbarkeit für die

Produktion zu einem speziellen

Zeitpunkt, in einer bestimmten

Menge und Qualität an der

richtigen Stelle sicherstellen,

sondern nur noch Bestände

besser verwalten wollen. Oder

aber eine EDV, die nicht mehr

die Entscheidungsprozesse der

Leitung und die operativen

Abläufe der Abteilungen unterstützt,

sondern sich fortwährend

mit den neuesten EDV-Technologien

beschäftigt.

Fachleute sprechen hier von

verschiedenen Arten der Verschwendung,

was das Gegenteil

von Wertsteigerung bedeutet.

In der betrieblichen Praxis

ist ein Verschwendungsanteil

von 30% keine Seltenheit.

Oft ist diese Verschwendung

entweder nicht direkt sichtbar

oder die Ursache für die Entstehung

der Verschwendung liegt

im unklaren. In der Fertigung

(den direkten Bereichen) ist die

Verschwendung messbar über

zu lange Durchlaufzeiten, verbunden

mit zu hohen Umlaufoder

Fertigbeständen. In der

Verwaltung (den indirekten Bereichen)

wird sie erkennbar z. B.

über steigende Personalkosten.

Neues aus saarländischen Firmen

In beiden Fällen treten Verschwendung

und deren Ursache

oft in unterschiedlichen

organisatorischen Verantwortungsbereichen

auf. Ein Beispiel

könnte hier ein Fehler bei der

Stammdatenverwaltung sein, der

erst dann auftritt, wenn die

Lieferung versandt werden soll.

Eine Methode, die zugleich für

das Sichtbarmachen der Verschwendung

als auch die Rückverfolgung

hin zur Ursache geeignet

ist, ist die Wertstromanalyse

und das Wertstromdesign.

Sie kristallisiert den elementarenWertschöpfungsprozess

aus den aktuellen betrieblichen

Abläufen heraus - sie

legt den Wertschöpfungsprozess

unter all den Brocken der Verschwendung

wieder frei. Gleichzeitig

unterstützt sie den Diagnoseprozess

hin zur ursächlichen

Behebung der Verschwendung.

Bestandskosten können im Fertigungsbereich

durch eine optimierte

Steuerung erreicht werden,

die sich auch in deutlich

verbesserten Durchlaufzeiten

und Ressourceneinsatz ausdrücken.

Die Anwendung der Wertstromanalyse

(Value Stream

Analysis) ist im Fertigungsbereich

bereits in vielen Betrieben

erfolgreich umgesetzt.

In einem soeben erfolgreich von

dem Unternehmen Dr. Jörg

Tautrim Engineering, Beckingen,

durchgeführten Projekt wurde für

den Vertriebs- und Logistikprozess

eines Automobilzulieferers

erstmalig eine Wertstromanalyse

durchgeführt. Hier zeigte sich,

dass insb. in indirekten Bereichen

Verschwendung nur schwer

greifbar ist, mit der Wertstromanalyse

aber schnell an die

Oberfläche gebracht werden

konnte. Wir sprechen hier von

dem Sichtbarmachen der Verschwendung,

was sich in der

Verlangsamung des Flusses, hier

des Auftragsdurchlaufs, aus-

9


Neues aus saarländischen Firmen

drückt. Einsparpotentiale im

fünfstelligen Euro-Wert, 20 konkrete

und fokussierte Optimierungsmaßnahmen

sowie 5 neue

Metriken (Kennzahlen) wurden

in einem wöchentlichen Workshop

erarbeitet und belegen die

wirtschaftliche Wirksamkeit.

Die Teilnehmer äußerten sich

sehr zufrieden, weil ein Gesamtverständnis

des abteilungsübergreifenden

Ablaufs vermittelt

wurde, eine verbesserte Kommunikation

mit den anderen

Abteilungen erreicht werden

konnte und das Verständnis

zwischen Fehlerauftreten und

Fehlerverursachung in der

Flussdarstellung transparent gemacht

wurde. Außerdem kann

die Gesamtdarstellung immer

wieder zur Besprechung von

Verbesserungsmaßnahmen herangezogen

werden, was eine

verbesserte, objektive Darstellung

der eigenen Arbeit in anderen

Abteilungen erlaubt.

So wurde es möglich, die größten

Potentiale zu erkennen und

schnell in Erfolg umzusetzen,

was auch der Sicht des Geschäftsführers

entspricht. Gleichzeitig

wurden Verbesserungen

mit klarem Fokus auf den Kunden

erzielt, denn den Wert eines

Produktes bestimmt immer

der Kunde.

Spezifisches Know-how in der

Durchführung einer Wertstromanalyse

und des Wertstromdesigns

ist erforderlich, um die

wesentlichen Potentiale zu identifizieren

und mit den richtigen

Optimierungsmaßnahmen das

Potential für das Unternehmen

schnell zu heben. Hier greifen

die Beratenden Ingenieure von

Dr. Jörg Tautrim Engineering auf

ein Baukastenprinzip schlanker

Produktionssysteme zurück.

Kontakt: Dr. Jörg Tautrim Engineering,

(0 68 35) 50 19 90,

Mobil: (01 63) 8 28 87 46,

E-Mail: info@value-stream-map.de,

Internet: http://www.value-stream-map.de

Internet-Adressen mit länderspezifischen

Umlauten

gar nicht so neu

In letzter Zeit werben viele europäische

Registrare von Internet-Adressen

vermehrt mit der

„Neueinführung“ und Vorbestellung

von Domain-Namen mit

länderspezifischen Zeichen und

Umlauten, wie www.auswärtigesamt.com

oder www.klingeltöne.com.

Dabei wird jedoch meist verschwiegen,

dass solche Domains

schon seit Jahren ganz regulär

am Markt registrierbar sind und

genutzt werden. So bietet z. B.

die Key-Systems GmbH, Bexbach,

bereits seit 2001 die

Registrierung multilingualer Domainnamen

unter .com und .net

an. Die einzige Änderung, die

zur Zeit vorgenommen wird, ist

die Art der technischen Umsetzung.

Während das offizielle Zentralregister

für .com und .net

Domains, Verisign/Network Solutions,

früher mit dem sogenannten

„Race-Verfahren“ die

Domainnamen in ein für den

Browser erkennbares Format umgewandelt

hat, wird zukünftig

das standardisierte „Punycode-

Verfahren“ verwendet. Dies gibt

vielen Registraren Anlass, multilinguale

Domains nun auch

in ihr Programm mit aufzunehmen.

Auch war die Nutzung der

multilingualen Internet-Adressen

bei der ursprünglichen Einführung

komplizierter, da die Internet-Surfer

zunächst ein spezielles

Plug-In installieren mussten,

bevor sie die Domain aufrufen

konnten. Das ist seit kurzem

nicht mehr notwendig, alle

Interessenten können sich den

Inhalt multilingualer Domains

jetzt auch ohne Plug-In anzeigen

lassen.

Nach der Standardisierung des

Umwandlungsverfahrens werden

zukünftig wohl endlich auch die

.DE Domains mit Umlauten registrierbar

sein. Für die Einführung

multilingualer .DE Domains

nimmt die Key-Systems GmbH

seit dem September Vorbestellungen

unter http://www.

domaindiscount24.com entgegen.

Die Key-Systems GmbH ist bereits

seit 2000 als ICANN akkreditierter

Registrar erfolgreich

mit der Registrierung von Internet-Adressen

- z. B. unter .com,

.net, .org, .info, .biz, .de, .usw.

- und seit einem Jahr auch als

Webhoster im internationalen

Markt tätig. Inzwischen gehört

sie zu den 20 am stärksten

wachsenden Domain-Registraren

weltweit.

Kontakt: Key-Systems GmbH,

Tanja Wagner,

(0 68 26) 5 24 - 1 70,

E-Mail : twagner@key.systems.net,

Internet: http://www.key-systems.de

Peugeot Deutschland auch

im Internet auf der Überholspur

infoServe GmbH entwickelt Kommunikationsplattform

für den

Handel

Eines ist sicher: Internet-Anwendungen

gehört die Zukunft.

Peugeot Deutschland hat darum

gemeinsam mit infoServe

GmbH, dem Saarbrücker Internet-Systemhaus,

ein bundesweites

VPN (Virtuelles Privates Netz)

für die Vertriebspartner der

Peugeot Deutschland realisiert.

Peugeot hat mit dieser innovativen

Lösung den entscheidenden

zukunftsweisenden Schritt

zu neuen Kommunikationsformen

zwischen Hersteller und

Händler gemacht. Das Zauberwort

heißt MPLS (Multi Protokoll

Layer Switching, ein IP-basierendes

Protokoll, das „Traf-

10 10/2003


fic Engineering“, also gleichmäßige

Netzauslastung und Vermeidung

von Überlast gewährleisten

kann).

Die Anforderungen von Peugeot

Deutschland an das VPN konzentrierten

sich auf folgende

Hauptmerkmale: Sicherheit und

Geschwindigkeit (wie bei Punktzu-Punkt-Verbindungen),Flexibilität

(freie Wahl der Bandbreite

und Anpassung an neue Anwendungen)

und Kosten (Tarife

wie im Internet). Durch eine

einheitliche Netzinfrastruktur

sollte der Händler in die Lage

versetzt werden, Internetdienste

(wie E-Mail, www) zu nutzen

und gleichzeitig gesichert auf

die bereitgestellten zentralen

Peugeot-Anwendungen zugreifen

zu können.

Denn Kunden verlangen heute

kompetente Beratung und

schnellen Service. Mit dem VPN

stehen dem Händler jetzt sämtliche

aktuelle Daten zur Verfügung,

um eine optimale Beratung

durchzuführen - und das

in Sekundenschnelle vom Arbeitsplatz

des Verkäufers aus.

So erfolgt beispielsweise die

Bonitätsprüfung des Endkunden

bei der Finanzierung eines Neuwagens

nun absolut geschützt,

indem der Mitarbeiter des Peugeot-Vertriebspartners

über das

VPN direkt auf den Finanzierungsserver

der PSA-Finance

(Peugeot-Bank) zugreift. Das

Peugeot VPN bietet für die Partner

außerdem deutliche Kostenvorteile.

Welche Möglichkeiten standen

für den Aufbau einer derartigen

Infrastruktur zur Auswahl?

Die klassische Standleitung, eine

exklusive Verbindung zwischen

zwei Punkten (z. B. Händler und

Zentrale), schied insbesondere

auf Grund der hohen Kosten

und der langen Vertragslaufzeiten

aus. Auch herkömmliche

VPN-Lösungen kamen wegen der

schlechten Verfügbarkeit sowie

10/2003

der unzureichenden Sicherheitsund

Qualitätsstandards nicht in

Frage, denn bei diesen werden

vielfach heterogene Netzinfrastrukturen

genutzt, die nicht

zentral verwaltet werden können.

Das Besondere an der Lösung

von infoServe ist, dass das

Unternehmen als business-Partner

auf eine in sich geschlossene

Infrastruktur der Deutschen

Telekom AG zugreift. Diese geschlossene

Infrastruktur auf

MPLS-Basis wird den Anforderungen

des Kunden in besonderem

Maße gerecht und bietet

eine Vielzahl von Vorteilen:

hohe Geschwindigkeiten durch

feste Paketlaufzeiten, gesicherte

Bandbreite, feste ip-Adressen

und die Möglichkeit der

Priorisierung von Diensten und

Anwendungen. Darüber hinaus

ist der Sicherheitsaspekt im

Vergleich zu herkömmlichen

VPN-Lösungen erheblich größer,

da hier alle Daten bereits auf

der Übertragungsebene verschlüsselt

werden. Das System

ist nicht nur flexibel und kostengünstig,

sondern kann auch

beliebig um neue Anwendungen

erweitert werden.

Das Saarbrücker Internet Systemhaus

infoServe ist Teil der eurodata

Firmengruppe. Mit 30

Mitarbeitern werden deutschlandweit

Kunden in den Bereichen

Netze, Internetsicherheit,

Systemintegration und E-Business

betreut. Zu den größten

Kunden zählen Peugeot Deutschland,

Villeroy & Boch, die ARD

und das Wirtschaftsministerium

des Saarlandes.

Kontakt: infoServe GmbH,

Gerd Kockler,

(06 81) 8 80 08 - 0,

E-Mail: info@infos.de,

Internet: http://www.infos.de

Neues aus saarländischen Firmen

Schneller vom Projekt

zum Produkt

Neue Internet-Seite itawirtschaftsservice.deerleichtert

Kontakt zwischen Wirtschaft

und Wissenschaft

Eine neue Internet-Seite des

Bundesforschungsministeriums

soll den Kontakt zwischen

Wirtschaft und Wissenschaft

erleichtern. Die

Plattform http://www.itawirtschaftsservice.de

wurde

von Zukünftige Technologien

Consulting des VDI-TZ entwickelt

und ist seit Juli 2003

online.

Sie richtet sich an Führungskräfte

aus Wirtschaft und

Gesellschaft sowie hochqualifizierte

Mitarbeiter aus Wissenschaft,

Forschung und

Entwicklung.

Besucher des Portals erhalten

Zugang zu Projektinformationen

von Unternehmen

und Organisationen, die

Innovationen und Technologien

aus verschiedenen

Blickwinkeln analysieren.

Dadurch können sie das vorhandene

Wissen rund um

die Entwicklung, Einführung

und Anwendung innovativer

Produkte und Dienstleistungen

nutzen und sich aktiv

in Diskussionen zu geplanten

und laufenden Projekten

der Innovations- und

Technikanalyse (ITA) einschalten.

Kontakt: Zukünftige Technologien

Consulting des VDI-TZ,

Düsseldorf,

Dr. Günter Reuscher,

(02 11) 62 14 - 6 28,

E-Mail: reuscher@vdi.de,

Internet: http://www.ztconsulting.de

11


Kooperationen

KOOPERATIONEN

Medizin/Biotechnologie

Lettisches Unternehmen hat einen

Einweg-Dickdarm-Intubator für

die untraumatische Einfügung

eines Abflusses durch den Dickdarm

und die Spülung/Entleerung

des Darms entwickelt. Vorteil:

Entleerung des Darms ohne Druck

im Anastomosisbereich. Lizenzabkommen,

Joint-Venture, Handels-

/Herstellungsabkommen und technische

Unterstützung gesucht.

IRC 232/03

Schottische Universität hat verbesserte

Methode für Gehirnchirurgie

entwickelt. Die Technologie

verbessert die Behandlung von

Parkinsonsymptomen, Dystonie

und Hirntumoren. Lizenzabkommen,

Joint-Venture gesucht.

IRC 242/03

Industrielle Technik

Deutsches Unternehmen, tätig im

Bereich Automatisierungslösungen,

bietet Maschinenbauunternehmen

und Ingenieurbüros Kooperation

für Engineering, SPS-Programmierung

und Visualisierung

(WinCC, ProTool/Pro, VB), Integration

in bestehende Kommunikationsnetzwerke

(Ethernet, PROFI-

BUS, INTERBUS, MPI, ASI), Steuerungsbau,

Inbetriebnahme, Teleservice

im Bereich neuer Maschinen

und/oder Anlagen, Modernisierung

und Umbauten.

SB 61/03

Slowenischer Hersteller von industriellen

Ventilatoren sucht präzises

Makromanometer, um die

Abweichung der Druckluft unter

Sind Sie an einer dieser Anzeigen interessiert? Senden Sie bitte Ihr

Angebot mit vollständiger Adresse unter Angabe der Chiffrenummer per

E-Mail an eic@zpt.de oder per Fax an (06 81) 5 84 61 25.

Möchten Sie selbst kostenlos eine Anzeige (auch mit nationaler oder

europäischer Verbreitung möglich) veröffentlichen? Erfragen Sie bitte

unser Formblatt unter der o. g. E-Mail- bzw. Faxadresse oder telefonisch

unter (06 81) 95 20 - 4 53.

unterschiedlichen Bedingungen zu

messen. Anforderungen: Digitalanzeige

und Digitaloutput für die

Datenverarbeitung, hohe Auflösung

und Genauigkeit. Die gesuchte

Technologie sollte voll entwickelt

sein. Technische Zusammenarbeit

gesucht.

IRC 217/03

Spanisches Bauunternehmen hat

Hohlkernplatte (Polystyrol, 143kg/

m²) entwickelt. Vorteile: bessere

thermische Isolation, schneller

Zusammenbau der Betondecke,

die Platte ist kosteneffektiv und

einfach zu transportieren. Lizenzoder

Handelsabkommen, technische

Unterstützung gesucht.

IRC 218/03

Schwedischer Hersteller von doppelseitigen

Persenningen mit

Luftlöchern (im Salzwasser verwendbar),

sucht Material (wie

Polyethylen) und Technologie, um

eine umweltfreundliche Persenning

zu produzieren. Fertigungskapazität

von 2.000 Maßeinheiten

pro Monat erwünscht. TechnischeKooperation/Handelsabkommen

gesucht.

IRC 219/03

Deutsches Unternehmen hat innovatives

laserbasiertes System

zur Messung, Berechnung und

sofortigen Analyse der technischen

Defekte von Zugrädern, ohne diese

abnehmen zu müssen, entwickelt.

Das System misst materielle

Ablagerungen und Löcher.

Es ist zur Kontrolle drehender

Teile (Räder) auf einer festgelegten

Achse verstellbar. Handelsabkommen

und technische Unterstützung

gesucht.

IRC 226/03

Isländisches Unternehmen, tätig

im Bereich Fischzucht, sucht Technologie/Know-how

zur Verpackung

von Blaumuscheln. Handelsabkommen

mit technischer Unterstützung

gesucht.

IRC 221/03

Schwedischer Autohersteller sucht

Methoden/Ausrüstungen, um auf

einem Fahrzeug angebrachte Radar-Sensoren

zu prüfen, zu kalibrieren

und einzustellen. Der Test

wird im Fließband durchgeführt

und nicht länger als 55 Sekunden

dauern. Technische Kooperation

gesucht.

IRC 222/03

Maltesisches Unternehmen, tätig

im Bereich chemische Verfahrenstechnik,

sucht Technologie, um

Edelmetalle (Platin, Palladium,

Rhodium), die in Katalysatoren

gefunden werden, zurückzugewinnen.

Kooperationspartner aus der

Automobilindustrie, Recyclingindustrie

und Autowartungsindustrie

gesucht.

IRC 223/03

Polnisches Unternehmen sucht

erprobte Technologie/Ausrüstung

zur Herstellung von Einkaufstüten

(aus Papier, in verschiedenen

Größen). Technische Kooperation,

Handelsabkommen mit

technischer Unterstützung gesucht.

IRC 224/03

Polnisches Unternehmen der Verpackungsindustrie

sucht Drucktechnologie

(Trockenoffsetdruck)

für harte Folienverpackungen

(PVC/PET), 65 x 65 cm. Lizenzund

Handelsabkommen mit technischer

Unterstützung gesucht.

IRC 225/03

12 10/2003


Schwedisches Unternehmen hat

bewegliches Gerät zur Aufnahme

der Auswirkung von Beschleunigung,

Temperatur, Feuchtigkeit,

Neigung, Erschütterung usw. auf

Waren während des Transports

entwickelt. Das Gerät ist auf dem

Warenbehälter/Container montiert

und liefert ein Zeitprotokoll des

Aufschlusses. Der Standort der

Waren kann mit einem GPS-Gerät

verfolgt werden. Kooperationspartner

für Marketing und Lizensierung

gesucht.

IRC 231/03

Deutsche Universität hat Methode

zur Überwachung und Kontrolle

der Kraftstoffzellen für den

Dauerbetrieb entwickelt. Vorteile:

preiswerte Ausführung, ermittelt

kritischen, funktionierenden

Status und die automatisierte Korrektur

danach, ohne den optimalen

Arbeitspunkt der Kraftstoffzelle

im voraus zu kennen. Lizenzabnehmer

gesucht.

IRC 234/03

Deutsches Unternehmen hat Technologie

zur Behandlung gasartiger

Treibstoffe entwickelt, um

Wasserstoff für Sub-Anwendung

(Off-Site Anwendung) zu erzeugen.

Vorteile: hohe thermische

Fähigkeit und hohe Selektivität

des Wasserstoffs. Lizenzabnehmer

gesucht.

IRC 236/03

Deutsche Universität hat einen

neuartigen Kunststoff (Plastik) mit

lichtempfindlichen Eigenschaften

entwickelt; die Farbe ändert sich

unter UV-Licht und kann mit sichtbarem

Licht wieder entfärbt werden.

Verwendbar in der medizinischen

Technologie (Anzeige für

UV-Strahlung) oder in optischen

holographischen Datenspeichern.

Lizenzabkommen gesucht.

IRC 237/03

Polnisches Unternehmen sucht

neue effiziente Kraftzelltechnologie.Hochdichte-Graphitelektrode

(oder ähnliches Material) notwendig.

Technische Kooperation

gesucht, um neue Elektrode zu

entwickeln und zu prüfen.

IRC 239/03

10/2003

Spanische Universität hat Technologie

zur Reduzierung von CO²-

Konzentration in geschlossener

Atmosphäre (Cockpit, ähnlicher

Raum, Kammer) entwickelt. Lizenzabkommen

gesucht.

IRC 243/03

Spanische Forscher haben Lösung

zur Lagerung von Energie (nützlich

während der Energieabschaltung)

entwickelt. Der elektrische

Generator und der Hitzekompressor

werden durch einen thermischen

Motor (Resthitze, die von

der Umlaufkühlung und vom Ausgangsgas

erreicht wird) angetrieben.

Lizenzabkommen gesucht.

IRC 244/03

Österreichisches Unternehmen hat

kosteneffektive Lösung für pneumatisches

Transportsystem entwickelt,

die eine Vermehrung der

Transportkapazität ermöglicht.

Vorteile: Reisezeit/Transportzeit

sowie die Investition und die

Betriebskosten werden verringert.

IRC 246/03

Umwelt

Britischer Hersteller von Metallgefäßen/Metallkomponenten

sucht

innovative Abfallbehandlung und

Umwelt-/Recyclingtechnologie.

Handels-/Lizenzabkommen und

Joint-Venture gesucht.

IRC 216/03

Schwedisches Unternehmen entwickelt

neue, effektive, schnelle

und umweltfreundliche Technologie/Systeme/Materialien

zur Reinigung

von Kaliber-Flinten. Kooperationspartner/Know-how

gesucht,

um neues umweltverträgliches

System/Verfahren zu entwickeln.

IRC 227/03

Luxemburgisches Unternehmen hat

umweltverträgliches Verfahren für

die Umwandlung organischer

Abfälle wie Öl, Lösungsmittel usw.

entwickelt. Es basiert auf einer

Kombination von katalytischem

Spalten und dem Nachformieren

des Wassers in einem Reaktionssystem

(das abschließende Pro-

Kooperationen

dukt: Wasserstoff ohne das Vorkommen

toxischer Stoffe wie Dioxin,

Furan, Sox). Technische Kooperation

gesucht.

IRC 229/03

Polnisches Recyclingunternehmen

sucht erprobte Methode/Technologie

für das Säubern der PET-

Flaschen von Restkleber, bevor

der mechanische Recyclingprozess

durchgeführt wird. Kooperationspartner

aus dem Recyclingbereich

gesucht.

IRC 230/03

Polnisches Unternehmen der Agrarindustrie

sucht erprobte und kosteneffiziente

Technologie für die

Produktion von Biodiesel aus

Raps. Lizenzabkommen und technische

Unterstützung gesucht.

IRC 220/03

Slowenisches Unternehmen mit

langjähriger Erfahrung in der Verpackung

(Verpackungsfolie, Heißschrumpffolie)

von verschiedenen

Artikeln sucht Joint-Venture, Handelsabkommen,

technische Unterstützung.

EG 0703 SI 36

Maschinen/Metallbau

Litauisches Handelsunternehmen

sucht Handelspartner für den Imund

Export von Eisen- und NE-

Metallen.

EG 0703 LT06

Bulgarische Firma sucht Maschinen

für Verarbeitung und Gefrieren

von Gemüse und Obst. Monatliches

Volumen: 150 bis 370 t.

EG 0803 BG03

Informationstechnologie

Deutscher IT-Dienstleister sucht

vertriebsorientierten Partner für

eigene Softwareprodukte (Schwerpunkt

Content Management, E-

Learning etc.). Die Software wird

bereits bei verschiedenen Firmen,

Schulen und Bildungsträgern eingesetzt.

SB 59/03

13


Kooperationen

Deutsches Unternehmen mit Kompetenz

in ASIC-Design hat Lösung

der Ultrahochgeschwindigkeitssignalmessung

entwickelt, die

eine schnelle Bildzusammenstellung

(40Gbit/s Datenstrom mit 6

bit Amplitude/Auflösung) ermöglicht.

Vorteile: höhere Genauigkeit

mit niedrigem Energieverbrauch,

hohe Maßgeschwindigkeit.

Anwendungen schließen Faseroptik-Netzwerke/Module

ein. Lizenznehmer

und technische Kooperation

gesucht.

IRC 228/03

Schwedisches Unternehmen hat

vielseitige Lösung zur Oberflächenbehandlung

von Spezialmicrochips,

Chipmontage und Lötbrückenverbindung

entwickelt. Das

Unternehmen bietet in kurzer

Zustellzeit seine Fachkenntnisse

und Leistungen in der Entwicklung

und Produktion von kleinen

Serien für Bio-Oberflächen (Biotechnik-

und Biomedizinanwendungen)

an. Kooperationspartner

aus dem F&E Bereich und Industriepartner

gesucht.

IRC 235/03

Spanisches Unternehmen hat

neue audiovisuelle Hardware entwickelt,

die durch Projektion mittels

Overheadprojektor auf fortlaufende

polarisierte transparente

Gläser Bildformen in verschiedenen

Qualitäten ermöglicht. Joint-

Venture, Handels- und Herstellungsabkommen

mit technischer

Unterstützung gesucht.

IRC 238/03

Deutsches Unternehmen hat neue

Streifentechnologie entwickelt, die

auf einem 2D-Matrixcode mit

hoher Dichte (speichert bis zu

50 KB digitale Daten) basiert.

Das Unternehmen bietet folgende

Komponenten an: Streifen

(Matrixcode), Streifenleser (Handscanner),

Streifen-Werkzeug (Software

zur Erzeugung des Streifens).

Vorteile: Optimale Sicherheit

für Unternehmen. Lizenzabkommen,

Joint-Venture, Handelsabkommen

und evtl. finanzielle

Unterstützung gesucht.

IRC 141/03

Österreichisches IT-Unternehmen

hat Komplett-Lösung für den öffentlichen

Ausschreibungsprozess

entwickelt, die schnell/regelmäßig

Ausschreibungsinformationen

liefert. Joint-Venture gesucht.

IRC 245/03

Deutsches Unternehmen beschäftigt

sich mit der Entwicklung von

internetbasierten Datenbanken mit

PHP und MySQL und sucht europaweit

neue Geschäftskontakte

mit Unternehmen aus dem Bereich

innovativer Datenbanken.

EG 0803 DE01

Dienstleistungen

Führendes Network-Marketing-

Unternehmen im Bereich Wellness

und Anti-Aging in Hollywood/USA

startet zusammen mit amerikanischen

Schönheitschirurgen Ende

2003 die Marktöffnung in Europa

von Deutschland aus. Hierfür

werden Vertriebspartner (hauptoder

nebenberuflich) gesucht.

SB 62/03

Deutsches Unternehmen, tätig im

Bereich Vertrieb und Management,

sucht Vertriebspartner aus Saarland/Rheinland-Pfalz.Voraussetzungen:

Vertriebserfahrung, Kontaktfreudigkeit,

Umgang mit modernen

Medien (Internet, MS-Office).

SB 65/03

Sonstiges

Deutsches Unternehmen, das

Fettfiltrationsgeräte für Friteusen

produziert, sucht engagierten

Vertriebspartner für ein innovatives

Produkt für den Gastronomiebereich.

SB 63/03

Deutscher Hersteller von Treppenliften

sucht Kooperationspartner

für den Wachstumsmarkt „Senioren“.

Auch für engagierte Branchenfremde/Existenzgründergeeignet.

Umfangreiche Einarbeitung, einzigartiges

Marketingkonzept, beste

Erfolgschancen sind gewährleistet.

SB 64/03

Buchtipp:

Erfolgreich durch Spezialisierung

Kompetenzen entwickeln,

Kerngeschäft ausbauen, am

Markt bestehen

Kerstin Friedrichs

Redline Wirtschaft bei verlag

moderne industrie, München

2003

208 Seiten

15,90 •

ISBN 3-478-85520-9

Wie schaffte es Daimler

Chrysler, innerhalb von zehn

Jahren von 5,3 Mrd. DM

Profit auf ein Defizit von 6

Mrd. zu kommen? Man folgte

dem Trend der 70er und

80er Jahre: der Diversifikation.

Vom Toaster über IT-

Dienstleistungen bis zur

Weltraumfähre spannte sich

der gemeinsame „Technik“-

Nenner. Eines von vielen

Beispielen, die heute tagtäglich

in der Fachpresse

nachzulesen sind. Bleibt im

Umkehrschluss nur noch die

Alternative von Nischenanbietern,

wie z. B. das absolut

fokussierte Unternehmen

Porsche?

Der Königsweg liegt im „Sowohl-als-auch“.

Ob für den

Einmann-Betrieb oder für

Konzerne, die Spezialisierung

ist eine Strategie mit hohem

Erfolgspotential. Systematisch,

praxisorientiert und

kurzweilig beschreibt die

Autorin Mittel und Vorgehensweisen,

um die Vorteile

zu nutzen und evt. Risiken

auszuschließen oder

sogar in Chancen zu verwandeln.

Die vielen Fallbeispiele

(von Aldi bis Reinigung

Lange) machen das

Buch zu einer spannenden

Lektüre.

14 10/2003


Forschung und Lehre in Saar-Lor-Lux-Trier/Westpfalz

- news

SMARTKOM - MENSCH-TECHNIK-INTERAKTION

Integrierte Routenplanung für Pkw und Fußgänger

Menschen reden, hören, sehen

und verstehen einander im Dialog.

Bisher hörten Maschinen

nicht zu, sahen nicht hin und

verstanden Befehle und Bedienkombinationen,

aber nicht den

Menschen und seine Wünsche.

Im SmartKom-Konsortium arbeiten

seit 1999 Wissenschaft und

Industrie daran, dass Menschen

ihre natürlichen Kommunikationsmöglichkeiten

in der Mensch-

Technik-Interaktion weit besser

einsetzen können.

Die intuitive SmartKom-Benutzerschnittstelle

wird durch die integrierte

Verarbeitung von Sprache,

Gestik und Mimik erreicht.

Das SmartKom-System hört zu,

versteht Wort und Sinn; sieht

hin und erkennt, ob der Nutzer

verärgert ist oder zufrieden und

berücksichtigt z. B. Zeigegesten,

so dass man ohne Maus und

Tastatur sein Ziel erreichen

kann.

Im September wurden in der

DaimlerChrysler-Konzernzentrale

in Stuttgart-Möhringen die wesentlichen

Projektergebnisse vorgestellt.

Schwerpunkt der Veranstaltung

bildete die erstmalige

öffentliche Vorführung einer

mobilen Version von SmartKom,

mit der Fußgänger und Autofahrer

ohne Tastatur, Maus oder

Bedienknöpfe nur mit der Stimme

und Zeigegesten auf eine

Fülle von Informations- und Navigationsdiensten

zugreifen können.

Am Beispiel einer Fahrt

nach Heidelberg wurde in einem

Mercedes-Versuchsfahrzeug

die Funktionsweise von Smart-

Kom praktisch demonstriert.

Damit wird erstmals ein im frei-

10/2003

en Sprachdialog mit einem digitalen

Begleiter ansteuerbares

Navigationssystem integriert. Das

System wird nach Erreichen des

Ziels zum Fußgängernavigationssystem.

Präsentiert wurden auch industrielle

Spin-offs sowie weitere

Forschungsprototypen: SmartKom-

Home, das multimodale Wohnzimmer

und SmartKom-Public,

der innovative Kommunikationskiosk.

Smartakus, der Life-like-

Character von SmartKom, hilft

z. B. bei der Planung des nächsten

Kinobesuchs. In Zeiten von

Hackern und Cyberterrorismus

werden intelligente IT-Sicherheitslösungen

immer wichtiger. Eine

konkrete Produktneuheit ist z. B.

die Sprecherverifikation per Telefon.

„Die wirtschaftlichen Erfolge von

SmartKom sind bemerkenswert“,

erklärte der wissenschaftliche

Gesamtprojektleiter Prof. Dr.

Wolfgang Wahlster vom Deutschen

Forschungszentrum für

Künstliche Inte ligenz DFKI, Saarbrücken.

Aus dem SmartKom-

Konsortium heraus konnten insgesamt

51 Patente angemeldet

werden; es wurden 59 Produktankündigungen

und 29 echte

Produkte der Industriepartner auf

eigene Kosten erzeugt. Die Software

von SmartKom als Rahmensystem

wird heute bereits

an 15 verschiedenen Stellen in

Europa genutzt.

Kontakt: DFKI GmbH, Dr. Anselm

Blocher, (06 81) 3 02 - 52 62,

E-Mail: anselm.blocher@dfki.de,

Internet: http://www.smartkom.org,

http://www.dfki.de

Forschung

EUROPAWEIT SCHNELLS-

TER NETZWERKCHIP

Innovation made in Mannheim

- Angebot an die Industrie

Als erste Universität in Europa

hat die Universität Mannheim

einen der schnellsten Computerchips

zur Kommunikation zwischen

Rechnern ohne industrielle

Partner, ausschließlich innerhalb

der Universitätsforschung

entwickelt. Der Chip ermöglicht

es, Computer-Netzwerke erheblich

zu beschleunigen. Der sogenannte

ATOLL (ATOmic Low

Latency) wurde am Lehrstuhl für

Rechnerarchitektur des Instituts

für Technische Informatik entwickelt.

Lehrstuhlinhaber Professor

Dr. Ulrich Brüning bietet nun

der Industrie an, diese Technologie

zu nutzen.

Fünf mal fünf Millimeter misst

das Siliziumplättchen, von dem

es bislang eine Prototypenserie

gibt. Auf dieser winzigen Fläche

sind 4,5 Mio. Transistoren untergebracht

- die elektronischen

„Schalter“ des Computers, mit

denen der Computer alle Informationen

verarbeitet. Das besondere

an ATOLL ist nicht die

Zahl, sondern die Anordnung der

Transistoren. Die Architektur des

ATOLL ermöglicht es, Computer

ohne weitere Vermittlungsstationen

direkt untereinander zu riesigen

Netzwerken zu verbinden.

Mit einem einzigen ATOLL können

gleichzeitig vier benachbarte

Computer verbunden werden,

über ein sogenanntes ATOLL-

Netzwerk ist die Zahl der Rechner,

auf die ein Programm zugreifen

kann, fast unbegrenzt.

Kontakt: Institut für Technische Informatik

an der Universität Mannheim,

Lehrstuhl für Rechnerarchitektur,

Prof. Dr. Ulrich Brüning,

(06 21) 1 81 - 27 23,

E-Mail: ulrich@ra.ti.uni-mannheim.de,

Internet: http://www.atoll-net.de,

http://ra.ti.uni-mannheim.de

15


Forschung

Neue Fachdatenbanken für Entwicklungsingenieure

Leichter Online-Zugriff auf Material-Informationen, Erfindungen und

Schutzrechtsschriften

Der schnelle und rechtzeitige

Zugriff auf Fachinformationen

vermeidet Doppelarbeit und

Fehlinvestitionen und beschleunigt

den Innovationsprozess.

Das Fachinformationszentrum

(FIZ) Karlsruhe bietet ein reichhaltiges

Angebot an elektronischen

und gedruckten Informationsdiensten

rund um das

Thema Materialwissenschaften

und Ingenieurwesen. Auf der

diesjährigen Messe „Materialica

2003“ präsentierte das

FIZ Karlsruhe soeben u. a. sein

umfassendes Angebot an Online-Fachdatenbanken

mit dazugehöriger

Patent- und Markeninformation

und die Vorteile

seines Recherchedienstes

mit den Schwerpunkten Ingenieurwesen,

Patente und Umwelt.

Wichtiger Bestandteil des Online-Angebots

sind die Patentund

Markendatenbanken, die

heutzutage ein unerlässliches

Instrument für technische Forschungs-

und Entwicklungsprojekte

darstellen, z. B. als Informationsquelle

bei Recherchen

zum Stand der Technik.

Mit PATDPAFULL und RDISCLO-

SURE wurden innerhalb eines

halben Jahres zwei neue Fachdatenbanken

aufgelegt, die Erfindungen

und Patentinformationen

schneller verfügbar machen

und sie unter effizienten

Softwarefunktionen für eine

strategische Auswertung bereitstellen.

PATDPAFULL stellt Schutzrechtsschriften,

die seit 1987 vom

Deutschen Patent- und Markenamt

DPMA veröffentlicht

worden sind, im Volltext bereit

- rund eine Million deutscher

Patent- und Gebrauchsmusterschriften.

Die Dokumente

sind zwei bis drei Tage nach

der Publikation in der Datenbank.

RDISCLOSURE enthält „defensive

Veröffentlichungen“ von

technischen Erfindungen, die

als Alternative zum Patentsystem

veröffentlicht wurden.

Durch dieses Verfahren gehören

die publizierten Erfindungen

zum Stand der Technik

und können von jedem genutzt,

jedoch nicht mehr von

Dritten rechtsgültig als Patent

angemeldet werden.

Zur Überwachung von Neuerscheinungen

bietet das FIZ

Karlsruhe automatische Überwachungsdienste

an. Diese sogenannten

SDIs (Selective Dissemination

of Information)

überprüfen bei jeder Aktualisierung

automatisch, ob relevante

Neuerscheinungen eingetragen

wurden, und melden,

wenn das der Fall ist.

Die Datenbanken werden über

den Online-Dienst STN International

(The Scientific and

Technical Information Network)

angeboten, den FIZ Karlsruhe

mit internationalen Partnern betreibt(http://www.stn-international.de).

Kontakt: Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe, STN Europa,

(0 72 47) 8 08 - 5 55,

Internet: http://stneasy.fiz-karlsruhe.de,

Datenbank-Zugriff für Anfänger und gelegentliche Rechercheure:

http://stnweb.fiz-karlsruhe.de

NEUARTIGES VERFAHREN

ZUR BAUTEILBEURTEILUNG

Das Labor für Gerätebau an der

Fachhochschule Trier entwickelt

in Kooperation mit der Universität

Detroit ein neuartiges

Messverfahren zur Erkennung von

Defekten an Bauteilen und Strukturen.

Die Ergebnisse beeindrucken

die internationale Fachwelt.

Mit dem sogenannten „Shearografischen

Endoskop“ (shearing

= versetzend) können Defekte

an Bauteilen und Strukturen festgestellt

werden, die von außen

nicht direkt sichtbar sind oder

sich an unzugänglichen Stellen

befinden. Das neue Messprinzip

koppelt optische Bauteile mit

einem Laser, der das Untersuchungsobjekt

beleuchtet. Durch

zwei gleichzeitig aufgenommene,

versetzte Bilder werden dabei

Dehnungen an unzugänglichen

Bauteilen direkt und unter

Belastung untersuchbar und die

Entscheidung über den Austausch

defekter Teile maßgeblich

beschleunigt und vereinfacht.

Das Gerät kann beispielsweise

im Verbrennungsraum von Motoren,

bei Gehäuse-Innenteilen

oder bei Flugzeug-Turbinen, die

im Rahmen von Wartungsarbeiten

untersucht werden müssen,

gute Dienste leisten. Mit Hilfe

einer Software können so die

Dehnungen sichtbar gemacht

werden und der Fachmann ist

anhand der Ergebnisse in der

Lage, eine Beurteilung über das

Bauteil abzugeben.

Im Rahmen des von Professor

Schuth geleiteten Forschungsprojekts

wurde die nötige Software

in Kooperation mit der Universität

Detroit entwickelt. Danach

wurde der Geräteprototyp an der

FH Trier entwickelt und aufgebaut.

Kontakt: Fachhochschule Trier,

Prof. Dr.-Ing. Michael Schuth,

(06 51) 81 03 - 3 96,

E-Mail: m.schuth@fh-trier.de

16 10/2003


ZPT-VERANSTALTUNGEN

Ausführliche Informationen zu den Seminaren sowie das gesamte Seminarangebot

der ZPT für das Jahr 2003 finden Sie auf unserer Homepage http://

www.zpt.de unter „Fortbildung“ und „Arbeitskreise“. Eine Anmeldung zu den

Seminaren über Internet ist möglich.

7. und 8. Oktober 2003

jeweils 08:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Gemeinsamer Lehrgang von

DEKRA Akademie und ZPT ENT-

SORGUNG

Fortbildung nach Entsorgungsfachbetriebeverordnung

und

Transportgenehmigungsverordnung

Referenten: Peter Zimmer, Altenkirchen,

Andreas Werner, pro

terra, Sulzbach

Kosten: 450,00 €

9. Oktober 2003

ZPT-Seminar SICHERHEIT

Arbeitsschutzmanagementsysteme

- eine sinnvolle Ergänzung

zu Managementsystemen

Referent: Dr.W. Bethäuser, Bexbach

Kosten: 220,00 €

28. bis 31. Oktober 2003

ZPT-Fachlehrgang UMWELT

Betriebsbeauftragte für Umwelt

Referenten: Team aus Wirtschaft

und Verwaltung

Kosten: 815,00 €

29. und 30. Oktober 2003

jeweils 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr

Ort: TÜV Saarland in Sulzbach

ZPT-Seminar FERTIGUNG

Einsparpotentiale in der Fertigung

festlegen

Referenten: Fachdozenten des

TÜV Saarland

Kosten: 610,00 €

Sofern nicht anders angegeben,

finden die ZPT-Veranstaltungen

von 09:00 Uhr bis

16:30 Uhr im IHK-Seminargebäude,

Franz-Josef-Röder-

Straße 9, 66119 Saarbrücken,

statt.

10/2003

29. und 30. Oktober 2003

ZPT-Fachlehrgang QUALITÄT

Der QM-Beauftragte und Fachauditor

Teil 2: Erstellen und optimieren

der QM-Dokumentation

Referent: Winfried Dietz, Wallenhorst

Kosten: 415,00 €

Kontakt: ZPT, Peter Schommer,

(06 81) 95 20 - 4 44,

E-Mail: peter.schommer@zpt.de


10. Oktober 2003

ZPT-Seminar MITARBEITERFÜH-

RUNG

Mit Führungsautorität erfolgreich

durchsetzen

Referent: Dipl.-Kfm. Erhard Braun,

Rodgau

Kosten: 240,00 €

16. und 17. Oktober 2003

ZPT-Seminar MITARBEITERFÜH-

RUNG

Kommunikationssituationen einer

Führungskraft

Referentin: Elisabeth Gores-Pieper,

Berlin

Kosten: 440,00 €

17. Oktober 2003

ZPT-Seminar WIRTSCHAFTSRECHT

Außenstände erfolgreich managen

Referent: Heinz C. Pütz, Köln

Kosten: 230,00 €

20. Oktober 2003

ZPT-Seminar VERKAUF

Erfolg durch Servicestrategien

Referent: Dipl.-Betriebsw. Dieter

Fritzler, München

Kosten: 240,00 €

Veranstaltungen

23. Oktober 2003

ZPT-Seminar WIRTSCHAFTSRECHT

Einführung in das Gesellschaftsrecht

Referent: RA Berend Blöcker,

Karlsruhe

Kosten: 240,00 €

28. Oktober 2003

ZPT-Seminar KUNDENORIENTIE-

RUNG

Reklamationen sind Chancen

Referent: Dipl.-Psych. Eberhard

Petri, Groß-Rohrheim

Kosten: 230,00 €

28. und 29. Oktober 2003

ZPT-Seminar Moderation

Besprechungen effektiv und zielorientiert

moderieren

Referent: Dipl.-Psych. Andreas

Hemsing, Saarbrücken

Kosten: 410,00 €

ab 29. Oktober 2003 (3 Module)

ZPT-Seminar MITARBEITERFÜH-

RUNG

Fachlehrgang Führungspraxis

Referent: Walter Zenner, Berlin

Kosten: 1.360 €

ab 4. November 2003 (4 Termine)

jeweils 09.00 Uhr bis 16:00 Uhr

Ort: Demozentrum der ZPT

ZPT-Fachlehrgang PC-ANWEN-

DUNG

Erstellen von Datenbanken mit

ACCESS

Referent: Dipl.-Inf. Paul Schommer,

St. Ingbert

Kosten: 780,00 €

18. und 19. November 2003

jeweils 09.00 Uhr bis 16:00 Uhr

Ort: Demozentrum der ZPT

ZPT-Seminar WORD Special

PC-Anwendung für Fortgeschrittene

Referent: Dipl.-Inf. Paul Schommer,

St. Ingbert

Kosten: 405,00 €

Kontakt: ZPT, Anja Schönberger,

(06 81) 95 20 - 4 41,

E-Mail: anja.schoenberger@zpt.de

17


Veranstaltungen

OPENSAAR 2003

Fachveranstaltung zu Open Source und Freier Software

Bereits zum zweiten Mal findet

in Saarbrücken ein Fachkongress

zum Thema Open Source und

Freie Software im unternehmerischen

Einsatz statt. Veranstalter

ist Opensaar Verein zur Förderung

von Open Source und Freier

Software in Saar-Lor-Lux e. V.

Vom 7. bis 8. Oktober 2003

können sich Fach- und Führungskräfte

aus Unternehmen und

Institutionen umfassend über die

Einsatzmöglichkeiten von Open

Source und Freier Software informieren.

Die Veranstaltung wird in Kooperation

mit der Universität des

Saarlandes und dem Saarländischen

Städte- und Gemeindetag

durchgeführt. Namhafte Unternehmen

wie Fujitsu Siemens

Computers, IBM, SuSE, RedHat

und Novell konnten als Sponsoren

gewonnen werden.

Ein interessantes und vielseitiges

Programm erwartet die Teilnehmer

am ersten Tag im Saarbrücker

Schloss und am zweiten

Tag an der Universität des

Saarlandes. Die Schwerpunkte

am ersten Tag liegen in der

Darstellung übergreifender Aspekte

zu Open Source als Teil einer

offenen IT-Strategie; am zweiten

Tag werden in drei parallelen

Foren aktuelle Fachthemen für

IT-Entscheider angeboten.

Das Fachprogramm umfasst Vorträge

im Bereich Desktop/Anwendungen/CMS/Infrastruktur

sowie Netzwerke/Kommunikation/Sicherheit.

Ein spezielles

Forum zu „egovernement/Kommunal“

richtet sich gezielt an

Entscheider und Fachpersonal

aus der öffentlichen Verwaltung.

Die kostenpflichtige Fachveranstaltung

wird begleitet von einer

Ausstellung.

Kontakt: Opensaar c/o ZWF Digitale Informationstechnologie GmbH,

Bernhard Mommenthal, (06 81) 9 29 - 20 74, E-Mail: b.mommenthal@zwf.de,

Opensaar c/o iKu Systemhaus AG, Assen Saraiwanow, (06 81) 9 67 51 - 11,

E-Mail: a.saraiwanow@iku-ag.de,

Internet: http://www.opensaar.de

Deutsch-russisches Wissenschaftsportal eröffnet

Impulse erhält die deutschrussische

Zusammenarbeit in

Forschung, Lehre und Technologietransfer

jetzt durch ein

gemeinsames Internetportal.

Beim Deutsch-Russischen Wissenschaftsportal

lassen sich

in deutsch, russisch und englisch

alle wichtigen Informationen

für wissenschaftliche

Kooperationen abrufen: http://

www.uni-kassel.de/hrz/db4/

extern/it_db/portal/basic/.

TAG DER GROSSREGION

AUF DER MEDICA 2003

IN DÜSSELDORF

Der erste „Tag der Großregion

Saar-Lor-Lux/Rheinland-

Pfalz/Wallonien“ findet am

20. November 2003 auf der

MEDICA in Düsseldorf statt.

Die Federführung hat in diesem

Jahr die ZPT. Gemeinsam

mit Wallonien, das

ebenfalls mit einem Gemeinschaftsstand

vertreten ist,

wird das Saarland für diesen

Tag zu einem Abendempfang

um 18:30 Uhr im

CCD Süd einladen.

Die diesjährige MEDICA findet

vom 19. bis 22. November

2003 statt. Medizinisch

relevante Informationen und

neue Produktentwicklungen

im gesamten Bereich der

ambulanten und stationären

Versorgung sind die Hauptthemen

der MEDICA. Eine

klar definierte Angebotsstruktur

ermöglicht jedem Aussteller

die richtige Einordnung

und macht jedem Besucher

die schnelle Orientierung

leicht.

Bereits zum achten Mal wird

sich das Saarland mit einem

Gemeinschaftsstand auf

der MEDICA präsentieren und

saarländischen Unternehmen

aus dem Bereich Medizintechnik

die Möglichkeit bieten,

sich einem internationalen

Fachpublikum vorzustellen.

Der vom Wirtschaftsministerium

finanziell geförderte

Gemeinschaftsstand wird sich

als Blockstand in Halle 5 (Übergang

zu Halle 6), somit in

bester Positionierung befinden.

Kontakt: Sonia Lebouc,

(06 81) 95 20 - 4 81,

E-Mail: sonia.lebouc@zpt.de

18 10/2003


ZUKUNFT PERSONAL - 4. FACHMESSE FÜR PERSONAL-

WESEN 2003 IN KÖLN GROSSER ERFOLG

ZPT plant 2004 erstmals Gemeinschaftsstand!

„Wir erleben in der Arbeitswelt

derzeit einen Wandel. Im 20.

Jahrhundert wurde der Unternehmenserfolg

durch die Automatisierung

von Arbeitsabläufen gesteuert.

Dem folgte die Technologisierung

durch das Internet,

bzw. computergestützte Verfahren.

Im 21. Jahrhundert rückt

nun der Mensch in den Fokus

der Erwerbswelt. Auf dem individuellen

Können jedes einzelnen

Mitarbeiters baut die Zukunft

der Wirtschaft auf.“

Alexander Petsch, Geschäftsführer

der spring Messe Management

GmbH und Veranstalter der

deutschlandweit größten Personalfachmesse

Zukunft Personal,

die in diesem Jahr am 17. und

18. September stattfand, prophezeit

dem Thema Personal

eine große Zukunft. Das Potential

des Themas sei noch nicht

ausgeschöpft. Indizien dafür sieht

er unter anderem im Erfolg und

in den Ergebnissen seiner Fachmesse.

In den Bereichen Personalsoftware,

Personalberatung, Personaldienstleistung,

Weiterbildung

10/2003

und Training diskutierten Anbieter

und Fachbesucher unter anderem,

wie Leistungsträger

schneller gefunden werden, ob

sich Personalentwicklung angesichts

knapper Kassen lohnt oder

was Mitarbeiter wirklich motiviert.

5.230 Personalverantwortliche

kamen, um mit 244 Ausstellern

über die Personalarbeit von

morgen zu sprechen. Im Vorjahr

waren es noch 4.850 Besucher

gewesen.

Lösungen und Anregungen dazu

waren nicht nur an den Ständen,

sondern auch in den über

70 Beiträgen der Praxisforen zu

hören. Diese waren durchweg

gut besucht.

Ein ähnlicher Tenor war den

Gesprächen der Fachbesucher

am MeetingPoint zu entnehmen,

einem Treffpunkt, den spring

Messe Management organisiert

hatte, um den Austausch innerhalb

der Personalbranche zu

fördern.

Das Thema Weiterbildung begegnete

Fachbesuchern bei der

zweiten Innovation der Zukunft

Kontakt: Sonia Lebouc, (06 81) 95 20 - 4 81, E-Mail: sonia.lebouc@zpt.de

NEUE IHK-VERANSTALTUNGSREIHE „FIT FÜR ...“

Die IHK hat im September

ihr Informations-, Beratungsund

Vermittlungsangebot für

Gründer nochmals ausgeweitet.

Zu den Initiativen, die die

IHK zusätzlich umsetzt, zählt

die neue Veranstaltungsreihe

„Fit für ...“, die zum Ziel hat,

Gründern und Jungunternehmern

das für die Führung eines

Unternehmens notwendige Rüstzeug

zu vermitteln. Jährlich sollen

acht bis zehn Veranstaltungen

durchgeführt werden. Das

Themenspektrum reicht vom

Aufbau eines aussagefähigen

Veranstaltungen

Personal, dem 1. Deutschen Bildungscontrolling

Kongress. Er

fand parallel zur Messe statt

und geht auf die Kooperation

von spring mit der Personalberatungsfirma

AB & F zurück. In

einem Pressegespräch anlässlich

der Zukunft Personal erläuterte

Alexander Petsch, spring nehme

sich einer Entwicklung an,

die noch in den Anfängen liege,

die Personalbranche aber revolutioniere.

Mit Bildungscontrolling

könne in Zeiten knapper Gelder

der Return on Investment einer

Bildungsmaßnahme festgestellt

werden.

Das Fazit der Zukunft Personal

2003 lautet: mehr Fachbesucher,

mehr Aussteller, mehr Innovationen,

deren Rechnungen aufgingen.

Und wichtige Inhalte, die

in die Personalbranche hineingetragen

werden konnten. Kommentar

eines Ausstellers: „Spring

hat mit der Messe einen Meilenstein

in der Personalbranche

gesetzt.“ In diesem Sinne wird

die Zukunft Personal am 22.

und 23. September 2004 wieder

durchstarten.

Das Saarland beabsichtigt erstmals,

einen Gemeinschaftsstand

auf dieser Messe anzubieten.

Interessierte Unternehmen so lten

sich bereits jetzt schon informieren

und anmelden.

Rechnungswesens über Personalführung

und Organisation

bis hin zu Fragen des Steuerrechts

und des Marketings.

Die Reihe wird am 21. Oktober

2003 fortgesetzt mit dem

Thema „Fit für ... die Übernahme

eines Unternehmens“.

Kontakt: IHK Saarland, Nicole Schaedel, (06 81) 95 20 - 6 01, E-Mail: nicole.schaedel@saarland.ihk.de

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