1.2 Alterstruktur (Katholiken): Stand 25. August 2010

bibika

1.2 Alterstruktur (Katholiken): Stand 25. August 2010

Katholische Kirchengemeinde

Königsberger Straße 41 74321 Bietigheim-Bissingen Tel: 0 71 42 / 5 37 39 Fax: 0 71 42 / 98 02 60 sanktjohannes@gmx.de

„Blick zurück – nach vorn!“

Pastoralbericht

im Rahmen der Pastoralvisitation

Kirchengemeinde St. Johannes

Seelsorgeeinheit Bietigheim-Bissingen


Vorwort zum Pastoralbericht der Kirchengemeinde St. Johannes

in der Seelsorgeeinheit Bietigheim-Bissingen

St. Johannes ist eine der drei Kirchengemeinden sowie der zwei muttersprachlichen

Gemeinden, die die Seelsorgeeinheit Bietigheim-Bissingen bilden.

Die Pfarrei St. Johannes wurde am 01.10.1974 errichtet, die damals neu gebaute

Kirche wurde am 13.10.1974 von Bischof Dr. Carl Joseph Leiprecht geweiht.

Somit ist die Kirchengemeinde St. Johannes eine noch junge Gemeinde.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind viele Heimatvertriebene in

Bietigheim angesiedelt worden. Um für diese neuen Bürger Wohn- und

Lebensraum zu schaffen, ist der Stadtteil „Buch“ neu entstanden.

Zuerst waren es vorwiegend Menschen mit landwirtschaftlich geprägtem

Hintergrund, die in dem „auf der grünen Wiese“ entstandenen neuen Stadtteil

eine Bleibe fanden. Doch schon bald lockten die aufstrebenden Industriegebiete

des Großraums Stuttgart weitere Menschen hierher. Die Fertigteilbauten und

Hochhäuser zeugen noch heute von dem damals rasant gestiegenen Bedarf an

Wohnraum. In allen Teilen des Stadtteils entstanden gleichzeitig viele kleine

Ein- und Zweifamilienhäuser.

Seit einigen Jahren wandelt sich die Struktur des Stadtteils „Buch“ erneut, denn

viele der damals angesiedelten Bewohner sind inzwischen alt geworden,

weshalb Pflegeheime notwendig wurden oder sie sind bereits verstorben. In den

freiwerdenden Häusern/Wohnungen haben neue Bewohner Platz gefunden. Es

haben auch Aus- und Umsiedler sowie Zuwanderer vorwiegend aus dem

osteuropäischen Raum hier in unserem Stadtteil ein neues Zuhause gefunden.

Viele neue Firmen wurden angesiedelt, damit sind auch einkommensstärkere

Bewohner in das Stadtteilgebiet „Buch“ gekommen. Neue und modernere

Wohngebäude wurden errichtet, viele Hochhäuser zwischenzeitlich saniert.

So groß die soziale, finanzielle und kulturelle Bandbreite der Bewohner im

Stadtteil Buch ist, so verschieden sind auch die Mitglieder der Kirchengemeinde

St. Johannes, die sich ebenfalls aus all diesen Bevölkerungsschichten

zusammensetzt.

Derzeit hat unsere Kirchengemeinde 2842 Gemeindemitglieder, wobei der

Anteil der älteren Gemeindemitglieder überdurchschnittlich hoch ist.

2


1. Vision von Gemeinde

Nur Nur wenn wenn jemand jemand jemand weiß, weiß, wohin wohin er er gehen gehen will, will, kann kann er er den den Weg

Weg

festlegen. festlegen. Welche Welche Vorstellung Vorstellung von von von der der Zukunft Zukunft unserer

unserer

Gemeinde, Gemeinde, vom vom Miteinander Miteinander in in unserer unserer unserer Gemeinde haben wir?

wir?

Gibt Gibt es es ein ein biblisches biblisches Bild, Bild, das das unsere unsere Vision Vision am am ehesten

ehesten

ausdrûckt ausdrûckt oder oder herausfordert? herausfordert? In In welchen welchen Bereichen Bereichen hat

hat

unsere unsere Gemeinde Gemeinde bereits bereits Schritte Schritte zur zur Umsetzung Umsetzung gemacht?

gemacht?

In In unserer unserer unserer Gemeinde Gemeinde gibt gibt gibt es es Grundlagenpapiere, Grundlagenpapiere, die die eine

eine

Orientierun

Orientierung Orientierun g fûr fûr die die Pastoral Pastoral darstellen. darstellen. Das Das darin

darin

Beschriebene Beschriebene lässt lässt sich sich in in der der Aussage Aussage zusammenfassen: zusammenfassen: „Die

„Die

Gemeinde Gemeinde als als ganze, ganze, mit mit all all ihren ihren Diensten Diensten und und Charismen,

Charismen,

auch auch dem dem des des Amtes, Amtes, ist ist Trägerin Trägerin der der Seelsorge“. Seelsorge“. Inwieweit Inwieweit hat

hat

sich sich unsere unsere unsere Gemeinde Gemeinde (KGR) (KGR) mit mit die diesen die sen verbindlichen

Orientierungslinien Orientierungslinien auseinandergesetzt? auseinandergesetzt? Welche Welche Folgerungen

Folgerungen

wurden wurden daraus daraus fûr fûr die die konkrete konkrete Pastoral Pastoral gezogen? gezogen? Welche

Welche

Ziele Ziele streben streben wir wir in in der der Umsetzung Umsetzung Umsetzung der der Leitlinien Leitlinien unsere

unsere

Diözese Diözese Diözese an?

an?

In der letzten Klausur des Kirchengemeinderates am 06.November 2010

wurde das Ziel für unsere künftige Arbeit festgelegt:

„Offen und mit Mut Neues zu versuchen, d.h. für uns den Blick

verstärkt über den Tellerrand der Kirchengemeinde hinaus zu richten,

um damit die Gemeinde auf die Zukunft auszurichten.“

Als biblisches Bild könnten wir uns die Worte des Matthäusevangeliums aus

der Bergpredigt gut vorstellen: „Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die

auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.“ (Matth.5, 14).

Betrachten wir unseren Stadtteil, so liegen wir geographisch gesehen an

einem der höher liegenden Flächen am Südostrand unserer Stadt.

Ist unsere Stadt gut strukturiert und funktioniert alles gut, leben die

Mitglieder gerne in dieser Stadt und bringen sich auch gerne ein. Die Stadt

und die Kirchen, die lebendig in Erscheinung treten, sind für die

Gemeindemitglieder, aber auch für Außenstehende attraktiv. Ein Auftrag,

durch den wir für Gott und unsere Mitmenschen wichtig werden, „Licht für

die Welt zu sein“.

Im Hinblick auf die Seelsorgeeinheit gewinnt die Bibelstelle, die auch an

unserem Kircheneingang zu lesen ist und die uns seit der Weihe unserer

3


Kirche begleitet: „Alle sollen eins sein (Joh.17, 21)“ immer mehr an

Bedeutung.

Stellen wir uns die Frage: wie wird die Zukunft unserer Gemeinde aussehen,

muss man klar feststellen, dass der Altersdurchschnitt unserer

Gemeindemitglieder überdurchschnittlich hoch ist. Ob und wann sich die

Altersstruktur ändern wird, ist noch nicht abzusehen.

Wir sind keine in langer Zeit gewachsene Gemeinschaft, sondern die

Gemeindemitglieder sind durch die Wahl ihres Wohnortes bzw. ihrer

Arbeitsmöglichkeit zufällig als Gemeinde zusammen gekommen. Es gibt

auch immer wieder wechselnde Gemeindemitglieder. Das Sich-näherkennen-lernen

und das Zusammengehörigkeitsgefühl muss wachsen können

und benötigt Zeit.

Besonders Junge Familien, Gemeindemitglieder unter 50, Kinder und

Jugendliche sind schwer anzusprechen und zu aktivieren.

Soziale Brennpunkte gibt es durch den hohen Ausländer/Aussiedleranteil in

unserem Stadtteil, Schulen mit einem hohen Anteil an ausländischen

Kindern, Ansätze von Ghettobildung in und um Hochhäuser und

Jugendliche, die sich auf öffentlichen Plätzen versammeln bringen immer

wieder Probleme.

Deshalb haben wir bereits von einigen Jahren begonnen, dem

entgegenzuwirken mit entsprechenden Gottesdiensten und Aktivitäten für

Kinder und Jugendliche: Familiengottesdienste, Wortgottesdienste,

ökumenische Gottesdienste, Kinderbibelwochen mit dazu gehörigen

Gottesdiensten, Projektarbeit mit Kindern „Zusammen Lernen und Spielen“,

Kinderkirche, Abendoase für Jugendliche und Gottesdienste für Erwachsene

in besonderem Rahmen.

Diese Angebote in unserer Gemeinde werden sehr sorgfältig vorbereitet. Mit

diesem erweiterten Gottesdienstangebot können wir Gemeindemitglieder

ansprechen, die wir sonst nicht erreichen.

Die pastoralen hauptberuflichen Dienste sind in unserer Gemeinde wie

folgt geregelt:

Hr. Pfarrer Deckwart leitender Pfarrer der SE Bietigheim-Bissingen

Hr. Pfarrer Seehofer Pfarrvikar der SE Bietigheim-Bissingen

Pastoralreferent Hr. Prießnitz pastorale Aufgaben in der SE

Bietigheim-Bissingen

Pastoralreferentin Fr. Prießnitz pastorale Aufgaben in St. Johannes

und in der SE Bietigheim-Bissingen

Gemeindereferent Hr. Racic pastorale Aufgaben in der SE Bietigheim-

Bissingen

4


Pastoralreferentin Fr.Wedig Krankenhausseelsorge (SE)

weitere kirchliche Dienste in St. Johannes:

nebenamtlicher Kirchenpfleger

Pfarramtssekretärin (teilzeitbeschäftigt)

Mesnerin (teilzeitbeschäftigt)

Hausmeisterin (teilzeitbeschäftigt)

1 Kirchenmusiker (anteilig)

1 ehrenamtlicher Kirchenmusiker und Aushilfen

Kirchenchorleiter (anteilig mit Kirchengemeinde Zum Guten Hirten)

FamGoBand-Chorleiter

Kinderchorleiter

Ehrenamtliche:

3 Wortgottesdienstleiter

Familiengottesdienstteam

ökumenischer Arbeitskreis

Kindergottesdienstteam

Bisher konnten wir ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für

Gottesdienste und Projekte soweit erforderlich gewinnen.

Wir sind uns aber bewusst, dass die Pastoral in unserer Gemeinde in Zukunft

davon abhängen wird, inwieweit unsere Seelsorgeeinheit künftig mit

Pfarrern, Diakonen, Pastoralreferenten und Gemeindereferenten besetzt sein

wird.

Folgende Gottesdienste werden in unserer Gemeinde gefeiert:

Eucharistie am Sonntag (9.00 bzw. 10.30 Uhr im Wechsel)

Eucharistie am Dienstagabend

Eucharistie an Feiertagen (mit auswärtigen Geistlichen an

Weihnachten und Ostern)

Vorabendgottesdienst Eucharistie in St. Laurentius

Wortgottesdienste am Sonntag bei Bedarf

(mit Kommunionausteilung)

Wortgottesdienst/Laudes (im Wechsel) am Donnerstag

Rosenkranz am Dienstag vor der Eucharistiefeier

Kreuzwegandachten

Maiandachten

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Rorate

ökumenische Gottesdienste (2 Mal im Jahr)

-verantwortlich die Pastoralreferenten und

Wortgottesdienstleiter-

Familiengottesdienste (ca. 7 Mal im Jahr)

-verantwortlich das Familiengottesdienstteam-

Kinderkirche (ca. 6 bis 8 Mal im Jahr)

-verantwortlich das Kindergottesdienstteam-

Gottesdienste in Seniorenheim Haus Caspar

Liturgische Dienste:

Eucharistiehelfer: 25

zusätzliche jugendliche Lektoren: 4

Wortgottesdienstleiter: 3 und Hauptamtliche

Ministranten

Kirchenmusik

Gemeinsame Gottesdienste der Seelsorgeeinheit:

ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag im Bürgergarten

Fronleichnamsgottesdienst mit Prozession im Bürgergarten

Krankensalbungsgottesdienst

Gottesdienst anlässlich des Einkehrtages der Senioren

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2. Das Leben der Gemeinde

In In In der der Wahrnehmung Wahrnehmung der der der Grunddienste Grunddienste (Liturgie,

(Liturgie,

Verkûndigung, Verkûndigung, Diakonie) Diakonie) entwickeln entwickeln die die Gemeinden vielfältige

Aktivitäten; Aktivitäten; viele viele Ehrenamtliche Ehrenamtliche ûbernehmen ûbernehmen Verantwortung

Verantwortung

fûr fûr Aufgaben, Aufgaben, die die dem dem Leben Leben der der Menschen Menschen dienen. dienen. Welche

Welche

Aktivitäten Aktivitäten und und welches welches ehrenamtliche ehrenamtliche Engagement Engagement sind sind fûr

fûr

unsere unsere Gemeinde Gemeinde besonders besonders kennzeichnend? kennzeichnend? Worin Worin zeigt zeigt sich,

sich,

da dass da dass

ss diese diese Aktivitäten Aktivitäten vom vom Geist Geist des des Evangeliums Evangeliums geprägt geprägt sind?

sind?

Wo Wo sehen sehen wir wir Entwicklungs

Entwicklungs- Entwicklungs und und Veränderungsbedarf?

Veränderungsbedarf?

Viele Aktivitäten werden in unserer Gemeinde von etwa 160

ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen. Viele dieser Ehrenamtlichen sind

im Alter bereits weit fortgeschritten, so dass wir dringend jüngere

Ehrenamtliche benötigen. Die Aktiven, die die Gründung unserer Gemeinde

vor ca. 40 Jahren mitgetragen und Angebote mitentwickelt haben, mussten

sich aus Altersgründen zurückziehen. Wir konnten auch feststellen, dass sich

die Bereitschaft zur Teilnahme an den Veranstaltungen verändert hat. So

mussten manche in früheren Jahren gut besuchte Veranstaltungen ganz

eingestellt werden (z.B. Faschingsveranstaltungen, Veranstaltung an

Silvester, Nacht der offenen Kirche usw.).

Dem entgegenzuwirken, bieten wir momentan Veranstaltungen im Rahmen

bestehender Gruppen an, die wir attraktiv mit Angeboten für Erwachsene,

Jungendliche und vor allem für Kinder ausstatten (z.B. Mittagessen des

Familiengottesdienstteams, Grillfest der Ministranten, usw.).

Außerdem werden vermehrt Veranstaltungen der Seelsorgeeinheit angeboten

(z.B. Vortragsreihe der Erwachsenenbildung, Kino/Kirche, Vortragsabende

usw.).

Kennzeichnend für unsere Gemeinde sind die vielen Ehrenamtlichen, auf

die wir uns momentan noch verlassen können. Durch die starke Überalterung

vieler Ehrenamtlicher wird dies jedoch über kurz oder lang nicht mehr der

Fall sein können. Deshalb ist eines unserer in der Klausur am 06. November

2010 festgelegten Ziele, die Gewinnung neuer ehrenamtlicher Mitarbeiter.

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Folgende Arbeiten sind mit ehrenamtlicher Mitarbeit ausgestattet:

Die Zahl der stimmberechtigten Mitglieder im Kirchengemeinderat: 11,

die beratenden Mitglieder: 5

(1 Vertreter der ausländischen Gemeindemitglieder, 2 Jugendvertreter,

1 Nachrücker, Kirchenpfleger)

Unsere Ausschüsse können wir alle mit ehrenamtlichen Mitarbeitern

ausstatten:

gemeinsamer Ausschuss SE

Liturgieausschuss

Verwaltungsausschuss

Ausschuss technische Angelegenheiten, Energie und Umwelt

Ausschuss Feste und Feiern

Öffentlichkeitsausschuss (SE)

Ausschuss Erwachsenenbildung (SE)

Jugendausschuss (SE)

ökumenischer Ausschuss

Seniorenarbeitskreis (teils gemeindebezogen, teils SE)

Caritasausschuss (die Gründung wird derzeit vorbereitet)

Arbeitskreis Mission

Weiter haben wir ehrenamtliche Vertreter unserer Gemeinde, denen

besondere Aufgaben übertragen wurden:

1 Vertreter mit Stimmrecht im Dekanatsrat

2 Vertreter der Gemeinde für die Delegation Rechnungsanweisung

2 Vertreter mit Stimmrecht für Diakonie

2 Vertreter mit Stimmrecht für das stationäre Hospiz

1 Vertreter mit Stimmrecht im Dachverband der Senioren

2 Vertreter mit Stimmrecht für Tafelladen

1 Vertreter mit Stimmrecht in der Kath. Erwachsenenbildung Dekanat

Weitere ehrenamtliche Mitarbeiter in Arbeitsgruppen:

Ministranten

Sternsinger

Frauenkreis

Seniorenkreis

Seniorentanzgruppe

ökumenischer Familienkreis

Bibelkreise

Familienkreis

Kath. Arbeitnehmen Bewegung

Besuchsdienste (Krankenkommunion, Geburtstagsbesuche für

ältere Gemeindemitglieder, Besuchsdienst im Seniorenheim)

Kinderkirche

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Mutter-Kind und Krabbelgruppen

Pfadfinder

Mitarbeiter als Jugendbegleiter im Projekt „Zusammen Lernen Spielen“

Kirchenchor

Familiengottesdienstteam und Band

Kinderchor

Junger Chor

Gospelchor

Schola

Theatergruppe

Arbeitsdienste für den Betrieb der Kegelbahn und Kegelbahnwirte

Helfer für Fest und Feiern (Gemeindefest, Rorate-Frühstück, Agape usw.)

Darüber hinaus arbeiten Ehrenamtliche in Gruppen mit:

Treff Junge Familie

Familiengottesdienst-Team und Band

Kinderkirche-Team

Bibel-Hauskreise

dem Kirchengemeinderat obliegt die Führung des Krankenpflegeförder-

vereins

Kontaktstüble für Menschen mit seelischen Belastungen

Folgende Aktivitäten sind für unsere Gemeinde besonders kennzeichnend:

Liturgie: ca. 30 Lektoren und Eucharistiehelfer

Lektoren/Eucharistiehelferschulungen

Tischmütter für die Erstkommunionkinder

Jugendbegleiter für Firmlinge

die Eucharistiehelfer führen vier Mal im Jahr Kranken-

kommunionbesuche durch

besondere Höhepunktgottesdienste:

Palmprozession am Palmsonntag mit den Böhmerwäldern

vom Schulhof zur Kirche

Gründonnerstag und Patrozinium – Kommunion in beiderlei

Gestalten

Fronleichnam mit Prozession im Bürgergarten /SE

ca. 7 mal pro Jahr Familiengottesdienste mit neuem

geistlichen Liedgut und der Band

ca. 6-8 mal pro Jahr Kindergottesdienste mit kindgerechter

Liturgie

Feier des Martinsfestes mit Laternenumzug

Kreuzwegandachten

Maiandachten u.a. mit volkstümlicher Musik

Rorate mit anschließendem Frühstück

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Krippenfeier am Heiligen Abend

Andachten in der SE bzw. Ökumene

besondere Gottesdienste zu Themen wie: Mutter Teresa

mit Fotoausstellung, Aidswaisen, Frauengottesdienst,

Jugendgottesdienst

Verkündigung:Sakramentekatechese

Vorträge der Erwachsenenbildung

Nikolausfeier für Kinder

Ökum. Kinderbibelwoche

Bibelhauskreise

ökumenische Bibelabende

Diakonie: Krankenpflegeförderverein

Missiomitgliedschaft

Besuchsdienste (Geburtstagsbesuche, Krankenbesuche,

Besuche im Seniorenheim)

Projekt für Kinder mit Hausaufgabenbetreuung (Zusammen

Lernen Spielen) in Kooperation mit den Grundschulen

des Stadtteils

und konfessionsübergreifende Einrichtungen:

Kontaktstüble für Menschen mit seelischen Belastungen

Beratungs- und Hilfsangebote der Caritas

Tafelladen

stationäres Hospiz

Diakoniestation auch mit Trauer- und Demenzbegleitung

Begegnungen der Gemeinde außerhalb des Gottesdienstes:

Kirchweih- mit Gemeindefest

Veranstaltungen des Böhmerwaldvereins

Gemeindeausflug

Seniorenveranstaltungen und Seniorenausflug

Veranstaltungen und Ausflug des Frauenkreises

öffentliche Kegelbahn

gemeinsame Veranstaltungen der Erwachsenenbildung

gemeinsame Veranstaltungen „Kino/Kirche“

gemeinsame Schulungen der Ehrenamtlichen

gemeinsame Sitzungen der Kirchen/Pastoralräte

ökumenische Begegnungen mit der ev. Paulusgemeinde

In den nachfolgenden Punkten sehen wir folgende Probleme:

- Angebote/Vorträge sind oft nicht gut besucht

10


- Es werden dringend Ehrenamtliche gesucht

- Mitglieder im Krankenpflegeverein und Missio gehen zurück

- die Gottesdienstbesucher nehmen stetig ab

- Wir haben zwar viele Ehrenamtliche. Die Ideen und das Leben der

Gemeinde wird jedoch von wenigen Verantwortlichen getragen. Es fehlt

die breite Unterstützung vor allem von jüngeren Gemeindemitgliedern.

Erfolgreich sind Projekte und Veranstaltungen mit Kindern. Es bleibt zu

hoffen, dass diesen Projekten auf Dauer die Unterstützung und Mitarbeit der

Ehrenamtlichen erhalten bleibt.

Auf die Wertschätzung unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter wird großen Wert gelegt. Alle zwei Jahre wird deshalb ein

Mitarbeiterfest mit gemeinsamem Essen, das in diesem Fall durch Catering

ins Haus gebracht wird, und einem ansprechenden Programm durchgeführt.

Der Geist des Evangeliums zeigt sich besonders im respektvollen Umgang

miteinander und der gegenseitigen Wertschätzung.

Im Hinblick auf unser vorgenanntes Bild: „Ihr seid das Licht der Welt. Eine

Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben“ soll unsere

Arbeit und unsere Ausstrahlung Licht sein für unsere Gemeinde und für alle

Menschen, die unsere Gottesdienste und unsere Veranstaltungen besuchen.

Auch für die Menschen, die unserer Kirche fern stehen.

Dabei wollen wir nicht nur Aktionismus zeigen, sondern erfüllt sein von der

Hoffnung und dem Geist des Evangeliums. Nicht nur Gemeinschaftspflege

allein, sondern immer auch liturgische Angebote unterschiedlichster Art für

Alle.

Wir möchten Menschen sein, die ihren christlichen Glauben bekennen.

Wichtig dabei ist uns immer die Würde eines jeden Menschen als „Ebenbild

Gottes“.

11


3. Strukturen und Leitung

Damit Damit das das Leben Leben in in der der Gemeinde Gemeinde gelingt, gelingt, braucht braucht es es ein

ein

Leitungsgefûge. Leitungsgefûge. Die Die Kirchengemeindeordnung Kirchengemeindeordnung Kirchengemeindeordnung benennt benennt

benennt

entsprechende entsprechende Zuständigkeiten,

Zuständigkeiten,

mögliche mögliche Aufgabenverteilungen Aufgabenverteilungen wurden wurden in in einem einem Arbeitsheft

Arbeitsheft

zur zur Delegation Delegation vorgestellt. vorgestellt. Wie Wie ist ist dies dies in in unserer unserer Gemeinde

Gemeinde

geregelt? geregelt? Was Was Was hat hat sich sich bewährt

bewährt

und und was was wollen wollen wir wir änder ändern? änder n? Welche Auswirkungen hat die

die

Einfûhrung Einfûhrung der der Seelsorgeeinheit Seelsorgeeinheit in in diesem diesem Bereich?

Bereich?

In St. Johannes werden ca. 10 Kirchengemeinderatssitzungen pro Jahr

durchgeführt. Hier werden die Aufgaben bzw. Vorhaben der Gemeinde

besprochen, die nach Bedarf von Kirchengemeinderatsmitgliedern erledigt

oder entsprechend delegiert werden.

Die Ausschüsse und Arbeitskreise treffen sich nach Bedarf. Der

Kirchengemeinderat lässt sich regelmäßig über deren Arbeit berichten und

lädt auch immer wieder die Personen mit Einzelauftrag in Sitzungen ein.

Das Pastoralteam trifft sich wöchentlich zum Gespräch.

Unser Wunsch, mehr Interesse der Kirchengemeindemitglieder an der Arbeit,

an den Beschlüssen und Tätigkeiten zu zeigen, konnte bisher trotz

Gemeindemitteilungsblatt „Aktuell“, Informationen in Aushängen und

Auslegen von Informationsmaterial nicht verbessert werden.

Informationsveranstaltungen wie z.B. Gemeindeversammlungen,

Kirchplatzgespräche fanden wenig Interesse.

Wir müssen auch feststellen, dass viele Gemeindemitglieder noch immer

stark auf den Pfarrer und dessen Gestaltung der Gemeinde fixiert sind.

Derzeit wird daran gearbeitet, die Informationen der Gemeinden innerhalb

der Seelsorgeeinheit zu verbessern. Besonders die Informationen über

gefasste Beschlüsse der jeweiligen Kirchengemeinderatssitzungen innerhalb

der SE sind von Interesse. Als Beginn eines hier beginnenden

Informationsprozesses wurden innerhalb der Seelsorgeeinheit

Verrechnungsregeln für finanzielle Angelegenheiten aufgestellt und die

Vertreter des Gemeinsamen Ausschusses wurden mit einer begrenzten

Entscheidungskompetenz für finanzielle Dinge ausgestattet.

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Seit drei Jahren wird das Fronleichnamsfest als gemeinsames Fest der

Seelsorgeeinheit zentral in der Stadtmitte (Bürgergarten) durchgeführt. Für

die Einheit in unserer Seelsorgeeinheit ist das ein großer Gewinn und Erfolg.

Außerdem besuchen die Gemeindemitglieder die Feste und Veranstaltungen

der anderen Gemeinden innerhalb der Seelsorgeeinheit. Dadurch ist ein

stetiges Zusammenwachsen und aufeinander Zugehen zu verzeichnen.

PASTORALBERICHT DER SEELSORGEEINHEIT Bietigheim-Bissingen

(erstellt im Rahmen der Pastoralvisitation)

__________________________________________________________

4 – Lebensraum und Seelsorgeeinheit

1.1 . Bevölkerungsstruktur:

Anzahl der gesamten Einwohner von Bietigheim-Bissingen:

ca. 42000 Personen.

Die Bevölkerungsentwicklung wird bis zum Jahre 2020 bedingt durch Zuwanderung

laut statistischem Landesamt leicht steigen und danach leicht sinken. Die Stadt trägt

dieser Entwicklung schon jetzt erkennbar Rechnung, indem versucht wird an

verschiedenen Stellen der Stadt neuen Wohnraum zu schaffen.

Ausländeranteil ca. 17% (Quelle: Statistisches Landesamt)

Anzahl der Katholiken in Bietigheim-Bissingen:

Lt. Erhebungsbogen 2010 10562 Personen

Damit waren am 25.08.10 ca. 25 % der Gesamtbevölkerung Bietigheim-Bissingens

katholisch.

Aufgeteilt auf die einzelnen Kirchengemeinden bedeutet das:

Jahr St. Johannes St. Laurentius Zum Guten Hirten

2010 2842 4112 3608

2008 2947 4217 3689

2000 3390 3945 3812

1.2 Alterstruktur (Katholiken): Stand 25. August 2010

Alter: Jahre von- bis (+ 100 und älter)

St. Johannes St. Laurentius Zum Guten Hirten

01 - 10 212

11 - 20 235

21 - 30 271

01 - 10 339

11 - 20 425

13

01 10 298

11 - 20 417


31 - 40 317

41 - 50 343

51 - 60 385

61 - 70 472

71 - 80 396

81 - 90 199

91 - 100 12

21 - 30 508

31 - 40 557

41 - 50 704

51 - 60 552

61 - 70 416

71 - 80 386

81 - 90 180

91 - 100 17(+1)

1.3 Erwerbstätigkeit/ Pendler:

14

21 - 30 452

31 - 40 507

41 - 50 562

51 - 60 502

61 - 70 448

71 - 80 389

81 - 90 112

91 - 100 8

In Bietigheim gibt es ca. 22.000 Arbeitsplätze in Klein-, Mittel- und Großbetrieben.

(Quelle: Homepage der Stadt)

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte (Stand Dezember 2006): 20140

Davon im produzierenden Gewerbe: 10.255, in Handel und Gastronomie 4608; in

sonstigen Dienstleistungen 5164 (Quelle: Bürgerinformation in „Das Oertliche“ 2008 / 2009)

12,6% (2009) der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten die hier wohnen sind

Akademiker. Insgesamt zeichnet sich die Bevölkerung durch eine laut statistischem

Landesamt hohe Kaufkraft aus. Dennoch ist Armut auch in Bietigheim ein Thema.

(siehe Soziale Brennpunkte)

1.4 Arbeitslosenzahlen:

Im Landkreis Ludwigsburg liegt die Arbeitslosenquote bei 4,2%. Diese Zahl dürfte

auch für Bietigheim-Bissingen gelten.

1.5 Infrastruktur:

Die Stadt hat Zug bzw. S-Bahnanschluss nach Stuttgart, Heilbronn, Ludwigsburg

Pforzheim. Sie bietet vor Ort ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz

(Busverkehr). Sie ist an ein gutes Straßennetz (Autobahn, Schnellstraßen)

angeschlossen. Es gibt gute Einkaufsmöglichkeiten, die jedoch in den Stadtteilen

Buch, Teilen von Bissingen, Untermberg und Metterzimmern gerade von

gebrechlichen Menschen nicht immer zu Fuß erreicht werden können. Es gibt eine

gute Versorgung im sozialen Bereich und Bildungsbereich. (gutes lokales

Kindergartenangebot – allerdings derzeit noch zu wenige Plätze für Kinder unter drei

Jahren und dazu sehr teuer; Grundschulen in jedem Stadtteil, alle weiterführenden

Schultypen, eine Fülle von Freizeit- und Sportangeboten, Musikschule – dabei

kostenloses Angebot für Kindergartenkinder; Krankenhaus und mehrere

Seniorenheime. Diakoniestation, Caritasfamilienzentrum, Diakonische Bezirksstelle,

Psychische Beratungsstelle, Hospiz und Tafelladen.

1.6 Soziale Brennpunkte / Herausforderungen:

Im Stadtteil Buch existiert ein erhöhter Anteil von Menschen mit

Migrationshintergrund, vorwiegend Ausländer erster, zweiter und dritter Generation

und Spätaussiedler. Dies ist vor allem an den Kinderzahlen in den Kindergärten und

Grundschulen, sowie in der Buchschule zu erkennen.

Es gibt ein Wohnheim für Asylbewerber und Familien in Not in Bahnhofsnähe und im

Bereich Grünwiesen.


Es gibt eine sozial bedingte Schere bei Grundschülern was das Lernniveau anbetrifft.

(auf der einen Seite Akademikerkinder mit guten Schulergebnissen, auf der anderen

Seite Kinder aus „Problemfamilien“ mit massiven Schulproblemen).

Die Überalterung des Stadtteiles Buch stellt Herausforderungen an die Pastoral.

Es gibt versteckte Armut: z.B. ca. 70 Kunden pro Tag beim Tafelladen, Dabei hätten

noch viel mehr Menschen Anspruch auf eine Einkaufsberechtigung.

Vereinzelt treten Jugendcliquen verbunden mit Vandalismus auf (z.B. um die

Pauluskirche im Stadtteil Buch und im Bereich Bürgergarten)

2 Seelsorgeeinheit Bietigheim – Bissingen

Die katholische Kirche in Bietigheim – Bissingen umfasst fünf rechtlich selbständige

Kirchengemeinden und zwar drei deutschsprachige Gemeinden

St. Laurentius (Stadt Bietigheim bis zur Bahnlinie Stuttgart/Heilbronn mit

Metterzimmern)

St.Johannes (Bietigheim – Buch ab der Bahnlinie

Zum Guten Hirten (Bissingen mit Untermberg)

sowie zwei muttersprachliche Gemeinden

S. Franjo Asiski (kroatische Gemeinde – beheimatet in St. Laurentius)

Il Buon Pastore (italienische Gemeine – beheimatet in Zum Guten Hirten)

Wenn auch Auslöser für die Bildung von Seelsorgeeinheiten in der Diözese

Rottenburg – Stuttgart ab dem Jahre 2001 (in Bietigheim – Bissingen aber erst real

umgesetzt mit der Investitur von Pfr. Deckwart im Oktober 2004) der derzeitige akute

Priestermangel war und viele Gemeindeglieder bedauern, nicht mehr „ihren“ Pfarrer

als „ihren“ Seelsorger zu haben, bietet die Seelsorgeeinheit Chancen, dass neue

Formen des „Miteinander“ erprobt werden und damit die Katholiken nicht beim

„eigenen Kirchturm“ stehen bleiben, sondern auf einander zugehen und Kirche in der

heutigen pluraleren Gesellschaft offener dokumentieren und vor allem leben. Dabei

profitieren wir in Bietigheim – Bissingen natürlich deutlich davon, dass unsere

Seelsorgeeinheit „lediglich“ die gesamte Stadt umfasst und sich nicht auch noch auf

andere politische Kommunen erstreckt.

Im Gegensatz zu anderen Diözesen, in denen oft zwangsweise und gegen deren

Willen, einzelne Kirchengemeinden zu Großgemeinden zusammengelegt werden

und damit ihre rechtliche Selbstständigkeit verlieren, soll in unserer Diözese die

einzelne Kirchengemeinde selbständig bleiben und auch ihr jeweils eigenes Profil

zeigen und erhalten. Innerhalb der Seelsorgeeinheit sollen aber Gemeinsamkeiten

gesucht, erkannt und praktiziert werden, insbesondere auch dort, wo eine einzelne

Kirchengemeinde allein überfordert wäre bzw. wo es darum geht, katholische Kirche

für und in der Gesamtstadt zu repräsentieren. „Mir ist wichtig“, so Pfr. Roland

Deckwart, „dass jede unserer Kirchengemeinden ihre gewachsene Identität bewahrt

und sichtbar macht, dass unsere Gemeinden aber auch auf einander zugehen und

Gemeinsames und Übergreifendes praktizieren, um Kirche hier in unserer Stadt

sichtbar und glaubhaft zu leben!“

Wo stehen wir heute nach jetzt 6 Jahren Seelsorgeeinheit hier in Bietigheim -

Bissingen? Es soll versucht werden, dieses „Zusammenwachsen“ bzw. dieses

„Miteinander“ in den unterschiedlichen Bereichen des Gemeindelebens kurz zu

beschreiben, als „Bestandsaufnahme“ aber auch als Ansatzpunkt oder

Aufgabenstellung für die nähere Zukunft. Dabei ist dieses „Zusammenwachsen“, sind

die „Gemeinsamkeiten“ naturgemäß zwischen und innerhalb der deutschsprachigen

15


Kirchengemeinden bereits deutlich weiter fortgeschritten, als zwischen den

deutschsprachigen und den muttersprachlichen Gemeinden, wenngleich es in den

Gemeinden im Hinblick auf die Seelsorgeeinheit durchaus Skepsis und Desinteresse

gab und gibt. Die Zusammenarbeit innerhalb der Seelsorgeeinheit halten wir noch für

ausbaufähig, wobei die einzelnen Gemeinden ihre Eigenständigkeit bewahren sollen.

Wir sehen die Schaffung der Seelsorgeeinheit auf dem – guten – Weg. Die

Zusammenarbeit der deutschsprachigen und der muttersprachlichen Gemeinden im

Rahmen ihrer jeweils eigenen unterschiedlichen Strukturen in geistlicher und

menschlicher Hinsicht wird ein besonderer Schwerpunkt der künftigen Arbeit in

unserer Seelsorgeeinheit sein müssen. Die neuen Schritte für die Zukunft sollten sich

nach Wunsch der italienisch-muttersprachlichen Gemeinde mehr in Richtung

Brüderlichkeit und Gleichheit mit den muttersprachlichen Gemeinden, Autonomie und

wechselseitigem Vertrauen entwickeln.

Eine Gemeindeberatung, Fortbildungen und Austauschrunden durch Diözese und

Dekanat sowie eine bessere Personalausstattung halten wir für die Umsetzung und

Verwirklichung der Seelsorgeeinheit für wünschenswert.

2.1 Pastoralteam – Gemeinsamer Ausschuss der

Seelsorgeeinheit

Das Pastoralteam ist zunächst für die gesamte Seelsorgeeinheit zuständig und

verantwortlich, wobei selbstverständlich unterschiedliche Schwerpunkte, Aufgaben

und Verantwortlichkeiten, bezogen auf die einzelnen Gemeinden und innerhalb der

gesamten Seelsorgeeinheit, festgelegt worden sind. Pfr. Roland Deckwart ist als

leitender Pfarrer in der Seelsorgeeinheit sowohl rechtlicher Vertreter der fünf

Kirchengemeinden, als auch Repräsentant der gesamten Seelsorgeeinheit.

Jede Kirchengemeinde hat einen eigenen, im März 2010 für fünf Jahre gewählten

Kirchengemeinderat (in den muttersprachlichen Gemeinden: Pastoralrat) mit einer je

nach Gemeindegröße unterschiedlichen Zahl von Mitgliedern. Als Gremium der

Seelsorgeeinheit wurde ein „Gemeinsamer Ausschuss“ gebildet, dem das gesamte

Pastoralteam und jeweils drei Vertreter der einzelnen Kirchengemeinden angehören.

„Dieser Gemeinsame Ausschuss, so erläutert Erwin Rudolph, dessen zweiter

Vorsitzender, „koordiniert die Arbeit innerhalb der Seelsorgeeinheit, er hat aber auch

eigene die Gemeinden bindende Zuständigkeiten für Aufgaben und Aktivitäten wenn

mehrere Gemeinden bzw. die gesamte Seelsorgeeinheit betroffen sind“.

2.2 Gemeinsames Logo für die Seelsorgeeinheit und die

einzelnen Kirchengemeinden

Um das Gemeinsame und die einzelne Gemeinde Überschreitende zu zeigen, hat

sich die Seelsorgeeinheit in diesem Frühsommer ein eigenes Logo entwerfen lassen.

„Die zwei gegeneinander gestellten „K“, die miteinander ein Kreuz bilden“, so Antje

Rudolph vom Werkraum für Gestaltung, die dieses Logo entwickelt hat, „sollen

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symbolisieren, die Katholische Kirche in Bietigheim – Bissingen mit dem Kreuz als

zentraler Mitte, umrandet von einem nach schräg oben offenen nicht ganz

gleichförmigen Kreis als Symbol für die Eingebundenheit in das große Ganze der

Weltkirche“.

2.3 Soziales Engagement

Gemeinsam mit den Evangelischen Kirchengemeinden der Stadt und der

Evangelisch – Methodistischen Gemeinde, tragen die Katholischen Gemeinden die

sozialen Einrichtungen in unserer Stadt und engagieren sich dort sowohl personell,

als auch in erheblichem Umfang finanziell. Sie sind über ihre hauptberuflichen und

vor allem über zahlreiche ehrenamtliche Mitglieder in vielfältiger Weise am Dienst an

der Gesellschaft aktiv beteiligt. So wirken die Gemeinden organisatorisch und

personell an der Diakonie, dem Tafelladen, dem Hospiz und dem

Krankenpflegeverein mit. Die Nachbarschaftshilfe als Angebot der Kirchengemeinde

Zum Guten Hirten bietet ergänzend zur Diakoniestation Hilfen in der gesamten Stadt

an. Es handelt sich dabei überwiegend um Tätigkeiten, die nur von den jeweils

Betroffenen wohltuend wahrgenommen werden, während der Eindruck entstehen

kann, dass die Gesellschaft davon kaum Notiz nimmt.

Die Krankenhausseelsorge , welche dem Pastoralteam zugeordnet ist, wird

hauptsächlich in Person der Pastoralreferentin Wedig ausgeübt. Andere pastorale

Mitarbeiter übernehmen Notdienste (Priester) oder Gottesdienste im Krankenhaus.

Über Pastoralreferent Prießnitz ist die Seelsorgeeinheit bei der Notfallseelsorge des

Landkreises Ludwigsburg vertreten.

Beim Projekt „Zusammen Lernen Spielen“ sind Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus

der ganzen Stadt dabei, Kindern der Grundschulen im Stadtteil Buch bis zur vierten

Klasse Hausaufgabenbetreuung und ein Freizeitangebot an zwei Nachmittagen

anzubieten. Betreut werden die Mitarbeiter von Pastoralreferentin Ulrike Prießnitz

und dem Rahmenteam. Dieses Projekt wird von der Diözese, dem Dekanat, der

Stadt und durch das Jugendbegleiterprogramm des Landes gefördert.

Das „Kontaktstüble“ ist ein wöchentliches Angebot für Menschen mit psychischen

und seelischen Belastungen. Es findet im Gemeindezentrum der evangelischen

Pauluskirche in Kooperation mit dem sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises

Ludwigsburg und der Kirchengemeinde St. Johannes statt. Auch hier sind

ehrenamtliche Mitarbeiterinnen aus dem ganzen Stadtgebiet tätig, sowie der

evangelische Pfarrer Wolf und Pastoralreferent Prießnitz.

2.4 Gemeinsame Aktivitäten und Angebote

In unterschiedlichen Bereichen und für differenzierte Zielgruppen werden auf der

Ebene der Seelsorgeeinheit Aktivitäten und Angebote gebündelt:

2.4.1 Öffentlichkeitsarbeit

Koordiniert und initiiert wird die Öffentlichkeitsarbeit der Seelsorgeeinheit durch einen

„Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit“, in dem derzeit regelmäßig nur die

deutschsprachigen Gemeinden vertreten sind. Zuständig sind die Mitglieder dieses

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Ausschusses für die Presseartikel aus dem kirchlichen Bereich in der Bietigheimer

und Ludwigsburger Kreiszeitung, für das alle zwei Wochen erscheinende

Mitteilungsblatt „Aktuell“, für den Weihnachtsbrief, den Internetauftritt und die

Veranstaltungshinweise, Veranstaltungsprospekte und Flyer.

2.4.2 Ministranten – DPSG – Präventive Jugendsozialarbeit

Zuständig für die gesamte Ministranten - und Jugendarbeit ist der

„Jugendausschuss“, dem neben den Oberministranten und den Gruppenleitern auch

Mitglieder der Kirchengemeinderäte angehören. „Wichtig für uns ist“, so Marco Racic,

der aus dem Pastoralteam vor allem für diesen Sektor zuständig ist, „dass neben der

Arbeit in den einzelnen Gemeinden hier Aktivitäten abgestimmt und organisiert

werden, die für unsere Jugendlichen in der gesamten Stadt wichtig sind, denn auch

im gesamten gesellschaftlichen Leben der Stadt bestehen im Jugendbereich und

über die Schulen vielfache Verflechtungen. So hat im vergangenen Jahr in unserer

Stadt der Ministrantentag des gesamten Dekanats mit über 400 Jugendlichen

stattgefunden. Mit Ministranten aus allen Gemeinden haben wir an einer

Romwallfahrt von Ministranten aus der ganzen Diözese teilgenommen und im

Sommer haben wir ein gemeinsames Lager in Stromberg/Hunsrück durchgeführt“.

Der Stamm Bietigheim-Bissingen der DPSG ist in allen Gemeinden mit Gruppen

vertreten. Neben Gruppenstunden, Unternehmungen und Lagern bringt sich die

DPSG unter anderem an St. Martin, beim Friedenslicht und beim gemeinsamen

Fronleichnamsfest in das Gemeindeleben mit ein.

Die Präventive Jugendsozialarbeit vertreten durch Frau Langer, bietet Jugendlichen

in den Schulen Möglichkeiten sich in Projekten der Gemeinden sozial zu engagieren.

2.4.3 Erwachsenenarbeit

Der „Ausschuss für die Erwachsenenarbeit“ organisiert jeweils im Frühjahr eine

dreiteilige Seminarreihe zu aktuellen Themen, die dann in den einzelnen

Gemeindehäusern angeboten werden.

Die präzisen Inhalte und Termine werden auch über die örtliche Presse bekannt

gemacht. „Wir wollen“, so Christian Turrey, der Vorsitzende dieses Ausschusses, „mit

kompetenten Referenten und kirchlich, sowie gesellschaftpolitisch aktuellen Themen

in jedem Jahr neue lohnende Denkanstöße bieten, die uns persönlich weiterbringen,

aber auch in unsere Gemeinden hineinwirken sollen“.

2.4.4 Senioren

In allen Gemeinden bestehen Arbeitskreise, die Angebote für Senioren erarbeiten

und durchführen. Drei Mal im Jahr sind alle Senioren aus den Kirchengemeinden

eingeladen zu einer gemeindeübergreifenden Begegnung, jeweils in einer der drei

deutschsprachigen Gemeinden. Inhalte dieser gemeinschaftlichen Nachmittage sind:

religiöser Einkehrtag, geselliger Nachmittag und Krankensalbung. Gleichwohl ist

auch bei den Besuchern der Seniorenkreise leider ein sehr hoher Altersdurchschnitt

zu verzeichnen.

2.4.5 Feste

Jede Gemeinde der Seelsorgeeinheit feiert eigene Feste, größeren oder auch

kleineren Umfangs zu unterschiedlichen Anlässen in der Gemeinde. Man besucht

sich dabei gegenseitig.

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Gemeinsam von und für die gesamte Seelsorgeeinheit ist jetzt im vierten Jahr das

Fronleichnamsfest auf dem Gelände vor dem Viadukt mit Festgottesdienst am

Dreschschuppen, Prozession durch die Holzgartenstrasse über die Enzbrücke mit

Altar am Enzpavillon und Rückweg über den Bürgergarten. sowie anschließendem

Fest im Freien. Durch diese Feier an einem zentralen öffentlichen Platz der Stadt,

dem Dreschschuppen, mit einem anschließenden gemeinsamen Fest aller deutscher

und muttersprachlicher Gemeinden versucht die katholische Kirche in Bietigheim-

Bissingen nicht nur, mehr in das Bewusstsein der Gesellschaft zu rücken, sondern

möchte auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Seelsorgeeinheit durch die

gemeinsame Vorbereitung, den gemeinsamen Gottesdienst und das gemeinsame

Fest zu stärken.

2.4.6 Katechese

In den drei Kirchen der Seelsorgeeinheit wird zumeist an Taufsonntagen die Taufe

gespendet. Neben dem individuellen Taufvorbereitungsgespräch gibt es noch auf

Ebene der SE sogenannte Treffen mit Taufeltern, geleitet von Ehrenamtlichen

begleitet von Pastoralreferentin Ulrike Prießnitz.

Die Erstkommunionvorbereitung findet in allen Gemeinden nach demselben Modell

statt und liegt federführend in der Hand von Gemeindereferent Marko Racic.

Einzelne Veranstaltungen beziehen sich dabei auf die gesamte SE.

Bei der Firmvorbereitung, die in der Hand von Harald Prießnitz liegt, haben sich

durch den jährlichen Wechsel bezogen auf die SE bei zweijährigem Rhythmus in der

Gemeinde (Jahr 1 Zum Guten Hirten Bissingen; Jahr 2 St. Johannes und St.

Laurentius Bietigheim) eine gewisse Durchlässigkeit innerhalb der Gemeinden und

neue Kooperationsmöglichkeiten mit Blick auf die muttersprachlichen Gemeinden

ergeben.

2.5 Ökumene

Ökumenische Arbeitskreise zusammen mit den Evangelischen Kirchengemeinden,

der evangelisch – methodistischen und der baptistischen Gemeinden treffen sich in

regelmäßigen Abständen, um ökumenische Gottesdienste in unterschiedlichen

Kirchen der Stadt, ökumenische Bibelwochen, ökumenische Kinderbibelwoche

(Stadtteil Buch), und den für die ganze Stadt gemeinsamen ökumenischen

Gottesdienst am Pfingstmontag beim Dreschschuppen abzustimmen und zu

gestalten. Ebenso findet der ökumenische Jugendkreuzweg auf Stadtebene statt.

Auch die Veranstaltungen zu „Kino und Kirche“ sind als Bestandteile der

ökumenischen Zusammenarbeit zu sehen, genauso wie die ökumenische

Arbeitslosenberatung für Jugendliche. Die Krankenhausseelsorge kann auf eine gute

ökumenische Zusammenarbeit schauen.

Die Hauptamtlichen der Kirchen treffen sich regelmäßig zu einem pastoralen

Stammtisch und sind durch E-mailkontakte miteinander verbunden. Dies ermöglicht

im Bedarfsfall wie z.B. nach Winnenden oder Fukushima, zeitnah mit ökumenischen

Gedenkfeiern oder Ähnlichem schnell reagieren zu können. Eine verfasste ACK auf

Stadtebene soll gegründet werden.

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2.6 Liturgie und Kirchenmusik

Es gibt Angebote des Kirchenmusikers Jürgen Benkö für Mitglieder der

verschiedenen Chöre der SE, wie z.B. Stimmbildung; oder auch im Bereich Liturgie

Angebote für Lektoren und Kommunionhelfer auf SE.

In der Kantorei an St. Laurentius singen Menschen aus der gesamten SE und sind

darüber hinaus in anderen Chören noch vertreten.

Kirchenmusikalische Angebote wie Konzerte und auch gesungene Messen bringen

zusätzliche Besucher bzw. Gottesdienstteilnehmer in die Kirchen. Die zunehmende

Überalterung der Chöre ist jedoch mit Blick auf zukünftige Singfähigkeit bedenklich.

2.7 Fazit

Mit diesen hoffnungsvollen Aktivitäten ist sicherlich ein guter Anfang eines noch

intensiveren Zusammenwachsens innerhalb der Seelsorgeeinheit Bietigheim –

Bissingen gemacht. Dabei wollen und können wir aber nicht stehen bleiben, denn

„Kirche ist immer unterwegs“, wie Pfr. Deckwart bei der letzten Sitzung des

Gemeinsamen Ausschusses der Seelsorgeeinheit formulierte, „und Kirche im

Kleinen, wie im Großen wird und muss sich ständig verändern“. Eine

Herausforderung ist dabei sicherlich die Tatsache, dass die Gottesdienstgemeinde

einen verhältnismäßig kleinen Ausschnitt der Kirchengemeinde darstellt, der zudem

noch eine gewisse Überalterung aufweist.

Des Weiteren ist festzustellen, dass das Gemeindeleben vor allem durch die

Hauptberuflichen und sehr engagierten Ehrenamtlichen, nicht aber durch die

Gemeinde als Ganzes geprägt ist. Die Kirchengemeinderäte haben den Eindruck,

dass nur ein verhältnismäßig kleiner Teil der Kirchengemeinde dynamisch und offen

ist, während die Kirchengemeinde in der Masse eher statisch ist und über den

Sonntagsgottesdienst hinaus keine Ansprüche oder Erwartungen an die Kirche stellt.

Sorgen und Vorschläge zur Zukunft der Kirche und der Glaubensvermittlung werden

von den Gemeindemitgliedern weitgehend nicht geäußert, solange ihre eigenen

Interessen nicht betroffen sind. Um die Masse der Gemeinde aus ihrer Lethargie zu

reißen und sie zu bewegen, aktiver Teil der Gemeinde zu werden, halten es die

Kirchengemeinderäte für unabdingbar, dass Veränderungen in der Organisation der

Gemeinden eintreten, um sie zukunftsfähig zu machen. Die Hauptberuflichen

müssen für die Seelsorge entlastet werden. Die Kirche muss bei den Menschen und

für sie da sein. Es muss mehr Zeit für Besinnliches bleiben, wenn die Kirche ihren

Charakter behalten und ihre Aufgabe der Glaubensvermittlung wahrnehmen will.

Gleichzeitig muss die Selbstverantwortung der Gemeinde gestärkt werden. Daneben

muss es gelingen, Ehrenamtliche stärker zu motivieren. Dies kann auf verschiedene

Weisen geschehen. Vor diesem Hintergrund beschäftigen sich die Kirchengemeinderäte

aller Gemeinden derzeit intensiv auch mit dem Memorandum von

Theologieprofessoren und – professorinnen zur Kirchenkrise vom 4. Februar 2011.

20


5. Pastorale Prioritäten

In In den den Gemeinden Gemeinden und und Einrichtungen Einrichtungen unserer unserer Diözese Diözese soll,

soll,

ausgelöst ausgelöst durch durch die die Pastoralen Pastoralen Prioritäten Prioritäten „Zeichen „Zeichen setzen setzen in

in

der der Zeit“ Zeit“ und und hinsichtlich hinsichtlich ihrer ihrer Geltung Geltung fûr fûr alle alle Eb Ebenen Eb enen der

Pastoral, Pastoral, eine eine ständige ständige Auseinandersetzung Auseinandersetzung im im im Blick Blick auf auf auf eigene

eigene

Prioritätensetzungen Prioritätensetzungen stattfinden. stattfinden. Wie Wie haben haben wir wir als als Gemeinde

Gemeinde

die die Pastoralen Pastoralen Prioritäten Prioritäten aufgegriffen? aufgegriffen? Wo Wo beeinflussen beeinflussen beeinflussen sie

sie

unsere unsere Entscheidungen Entscheidungen in in der der Gemeinde? Gemeinde? Welche Welche Schritte Schritte der

der

Ums Umsetzung Ums etzung wollen wollen wir wir weitergehen?

Eine bewusste Berücksichtigung bei unseren Entscheidungen unter zu

Hilfenahme der Pastoralen Prioritäten wurde nicht vorgenommen. Unsere

Entscheidungen werden anhand unserer zukünftigen Vorhaben jedoch in

diesem Bewusstsein gefällt.

In der Klausurtagung wurden die Ziele der zukünftigen Arbeit sehr genau

nach dem Motto „Zeichen setzen in der Zeit“ betrachtet. Diese

Auseinandersetzungen, was ist in unserer Gemeinde wichtig, was ist machbar

und wovon müssen wir Abstand nehmen, findet bei allen unseren

Entscheidungen statt.

Nachdem einige Projekte erfolglos waren (z.B. Stammtisch 50+, das Projekt

Suchen/Finden), haben wir begonnen, alle Projekte sehr sorgfältig zu planen

und Bedarf und Möglichkeiten sehr genau zu prüfen. Dabei ist es dem

Kirchengemeinderat stets wichtig, dass wir bei allen Entscheidungen unsere

Ziele und Visionen im Blick behalten.

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6. Hilfen zur Gemeindeentwicklung

Das Das Dekanat Dekanat und und die die Diözese Diözese wollen wollen jeweils jeweils mit mit ihren

ihren

Einrichtungen Einrichtungen die die die Gemeinden Gemeinden in ihrem Zusammenleben und und in in

in

ihren ihren Aufgaben Aufgaben unterstûtzen. unterstûtzen. In In welchen welchen Bereichen Bereichen haben haben wir

wir

Unterstûtzung Unterstûtzung Unterstûtzung erfahren? erfahren? Wo Wo wûnschen wûnschen wir wir uns uns uns noch noch weitere

weitere

Unterstûtzung?

Unterstûtzung?

Unterstûtzung?

Pauschale Aussagen sehen wir hier eher als etwas problematisch an. In den

Fällen, in denen wir Hilfe benötigt und eingefordert haben, wurde diese uns

auch gegeben. Zum Beispiel beim Projekt „Zusammen Lernen Spielen“. Bei

unseren Klausurtagungen wurden wir fachmännisch und sehr zielorientiert

von Beratern der Diözese begleitet. Auch bei unseren Angeboten anlässlich

der Fotoausstellung „Mutter Teresa“ erhielten wir viele Unterstützung und

Hilfe von der Missio-Diözesanstelle Rottenburg und von Missio Aachen.

Momentan erfahren wir Starthilfe bei den Überlegungen zur Gründung eines

Caritasausschusses von der Caritasstelle Ludwigsburg. Es gibt auch gute

Hilfe bei der Beratung einzelner Gemeindemitglieder durch die Caritas-

Beratungsstellen.

Angedacht ist eine Beratung des Öffentlichkeitsausschusses (SE) hinsichtlich

der Gestaltung unseres Mitteilungsblattes „Aktuell“.

Nachdem wir bei dieser Vorgehensweise gute Hilfestellungen in Einzelfällen

erfahren haben, möchten wir auch künftig situationsbezogen auf angebotene

Hilfen zurückgreifen.

Als wünschenswert würden wir Informationen und Berichte aus anderen

Gemeinden ansehen, die mit Aktivitäten und Ideen in ihrer Gemeinde

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erfolgreich waren. Eventuell könnten wir dann positive Erfahrungen anderer

Gemeinden für uns nutzen.

Problematisch in unserer Gemeinde ist das Stundendeputat der

Pfarrsekretärin. Als vor 6 Jahren unsere Pfarrsekretärinnenstelle neu besetzt

werden musste, wurde die Stundenzahl der Sekretärinnen in der

Seelsorgeeinheit herabgesetzt. Diese Kürzung hat unsere Gemeinde voll zu

tragen. Dies hat zur Folge, dass die Stundenzahlen unserer Sekretärin von 20

auf 15,39 Stunden herabgesetzt wurden, die Arbeit ist jedoch weitgehend

dieselbe geblieben. Durch das geringe Deputat ist die Erreichbarkeit der

Pfarrsekretärin erschwert.

Um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden, haben wir in der

Klausurtagung am 06.11.2010 nach Reflexion der bisherigen Gemeindearbeit

und nach eingehender Prüfung von Bedürfnissen folgende 6 Schwerpunkte

festgelegt:

Jugendarbeit

1. Die Planung eines offenen Angebots für Jugendliche für den

Sommer 2011. Mit dem Ziel der Förderung von

Gemeinschaftserlebnissen und ein positives Bild von Kirche zu

vermitteln.

2. Auf Seelsorgeeinheitsebene regelmäßige Angebote für Jugend-

gruppen zu erarbeiten.

Kinder und Familien

Eine Veranstaltung für Kinder von 6 – 12 Jahren im Jahr 2012

anzubieten. Zum Beispiel: eine Kirchenralley.

Ehrenamtliche Mitarbeiter erhalten und neue gewinnen

1. Bis Ende 2011 soll ein Team gebildet werden, das sich mit der

Gewinnung neuer Mitarbeiter beschäftigt.

2. Kirchengemeinderatsmitglieder sind aufgefordert, bis Ende

2011 neue Ehrenamtliche zu gewinnen.

Kooperationen

Ein Konzept für weitere Kooperationen in der Seelsorgeeinheit

sollen erarbeitet werden.

Soziales Engagement/Caritas

Es besteht der Wunsch, einen Caritasausschuss zu gründen.

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Der Kirchengemeinderat und ein zu bestellendes Team sollen

sich damit befassen und Kontakt mit der Caritasstelle Ludwigsburg

aufnehmen.

Arbeitsweise/-klima im Kirchengemeinderat

In der Klausur haben wir festgelegt, auf unsere Stärken in der

Zusammenarbeit zu setzen. Außerdem wurde an die Eigenver-

antwortung eines jeden einzelnen Kirchengemeinderates appelliert.

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