WBG Nürnberg Gruppe Wir gestalten LebensRäume - wbg - Stadt ...

wbgnuernberg

WBG Nürnberg Gruppe Wir gestalten LebensRäume - wbg - Stadt ...

Wir für Sie

Nummer 3 · August 2010

Jahrgang 15

www.wbg.nuernberg.de

Das Magazin für unsere Kunden und Partner

Wir gestalten LebensRäume

WBG Nürnberg Gruppe

Diese „Untermieter“

wohnen kostenfrei


2 Editorial Wir für Sie Nr. 3/2010

Lebenswertes Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Nürnberg bietet urbanes Leben mit

vielen Angeboten für Jung und Alt

und zählt damit zu den lebenswertesten

Städten in Deutschland. Deshalb

ist Nürnberg eine wachsende Stadt.

Wir denken in Nürnberg nicht über

Wohnungsrückbau, sondern über

den Neubau von Wohnungen nach.

Die Nachfrage ist stetig gegeben,

worüber wir uns freuen. Diese Situation

wirkt sich jedoch auf die Mietpreisentwicklung

aus. Vor wenigen

Wochen wurde von der Stadt Nürnberg

der neue Mietenspiegel vorgestellt,

der aus der Sicht der Mieter leider

eine steigende Tendenz aufweist.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an,

einen tatkräftigen Beitrag zur Wohnraumversorgung

zu leisten, sowohl

im Bereich Mietwohnungen als auch

im Bauträgergeschäft.

Unser Wohnungsbestand ist durch

unsere über 90-jährige Firmengeschichte

in die Jahre gekommen. Um

ihn für Sie vermietbar zu halten, sind

hohe Investitionen erforderlich.

Neben den Ausgaben zur Bestands -

erhaltung sorgen leider auch die

vom Gesetzgeber erlassenen Vorgaben

für zusätzliche Ausgaben in erheblichem

Umfang.

All diese Anforderungen zu erfüllen,

kostet Geld – viel Geld. Dieses bekommt

ein Immobilienunternehmen

wie wir zum wesentlichen Teil aus

den Mieteinnahmen.

Um die laufenden Kostensteigerungen

sowohl für den Unterhalt als

auch für die Verwaltung zusammen

mit den oben beschriebenen Faktoren

bewältigen können, ist leider eine

Mietanpassung im Bestand erforderlich.

Diese führen wir zum 01. Oktober

2010 durch. Dabei haben wir ein sehr

differenziertes System angewandt,

das viele Faktoren berücksichtigt.

Viele von Ihnen haben in den letzten

Tagen ein Mietanpassungsschreiben

erhalten. Im Hinblick auf die beschriebenen

Gründe bitten wir Sie

hier um Ihre Zustimmung.

Insgesamt sind wir davon überzeugt,

dass wir eine allgemein erträgliche

Anpassung durchführen. Falls Sie im

Einzelfall von einer „Sozialen Härte“

betroffen sind, stehen Ihnen unsere

Mitarbeiter beratend zur Seite.

Mit besten Wünschen

Ihre wbg-Geschäftsführer

Frank Thyroff und Herbert Kümmerl

In diesem Kundenmagazin werden aus Vereinfachungsgründen die Begriffe „Mieter“, „Kunden“ und „Mitarbeiter“

stellvertretend für „Mieterinnen und Mieter“, „Kundinnen und Kunden" und für „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“

verwendet. Dies ist auch übertragbar auf andere Begriffe.

Inhalt

Vorwort ___2

Inhaltsverzeichnis, Impressum

Objekte ___3

Zufrieden leben im Eichengarten

Aktuelles für Sie ___4-6

BRK-Kooperation ___7

BRK erweitert Angebot

Unsere Mieter ___8

Auf eine gute Nachbarschaft

Die Reportage ___9-11

Lebensqualität für

Mieter gesteigert

Ratgeber und Recht ___12

Ruhe bewahren im Aufzug!

Aus der Stadt ___13

Die Vergangenheit der Bahn

wbg 2000 Stiftung

Gäste herzlich willkommen! ___14

Unterhaltung ___15

Die Immobillienseite ___16

Das Titelbild

von Margot und Heinrich Oertel zeigt

den Amselnachwuchs, der sich in ihrem

Balkonkasten „eingemietet“ hat.

Impressum

Verlag und Vertrieb:

wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen

Erscheinungsweise: vierteljährlich

Redaktionsteam: Dieter Barth (K-Ö/verantwortlich), Harald

Behmer (T-A), Lothar Bethge (TBI),Sandra Bittner (KWG), Petra

Blank (BR), Robert Brey (KWH), Alexander Hugel (GS Mögeldorf),

Ulrich Illner (IC), Martha-Theresa Jakubczak (GS Sündersbühl),

Annette Kirschner (GS Nordostbahnhof), Christina Löhner-Hoffmann

(KWH), Andrea Loos (GS Langwasser), Monika Mecklenburg

(GS Gibitzenhof), Frances Metzger (GS St. Johannis), Ramona

Mrugalla (K-Ö), Gerhard Schmidt (KWV), Sonja Sterner (GS Nordbahnhof).

Lektorat: Elisabeth Pfister (K/T)

Freie Mitarbeiter dieser Ausgabe:

Carolin Gläser, Norbert Gstattenbauer

Anschrift der Redaktion:

WBG Nürnberg Gruppe,

Redaktion „Wir für Sie“,

Glogauer Straße 70,

90473 Nürnberg,

Telefon: 09 11/80 04-1 08,

Telefax: 09 11/80 04-2 01,

e-mail: info@wbg.nuernberg.de

Auflage: 23 500

Gestaltung: PicaArt Werbeagentur Nürnberg, www.picaart.de

Druck: Offsetdruck Nürnberg GmbH & Co.

Die in „Wir für Sie“ veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, bedarf der

Genehmigung des Herausgebers.

2

Dieses Magazin wurde auf 100 % Recyclingpapier gedruckt.


Wir für Sie Nr. 3/2010

Zufrieden leben im Eichengarten

Ein Großteil der 26 Wohnungen im „Eichengarten“ ist

bereits verkauft. Mit diesem Wohneigentums-Projekt

ermöglicht die wbg ökologisches Wohnen in Langwasser.

8 Wer sich für eine Wohnung im

„Eichengarten“ entscheidet, hat

noch die Wahl: Zwei 3-Zimmer-Wohnungen

sowie drei 4-Zimmer-Wohnungen

stehen in dem Wohngebäude

an der Salzbrunner Straße 12

derzeit noch zum Verkauf.

Bereits entschieden haben sich

Marie-Luise (66) und Matthias (73)

Margraf, die Ende vergangenen Jahres

als erste Eigentümer in das

sechsgeschossige Wohnhaus eingezogen

sind. Im fünften Stockwerk haben

sie sich auf knapp 100 m2 ihr

Reich eingerichtet. Außer Wohn- und

Schlafzimmer sowie Küche gehören

auch ein Hobbyraum und ein großzügig

gestaltetes Bad dazu. Besonders

schätzen sie ihren Balkon, der

sich um die Hausecke erstreckt und

den man je nach persönlicher Präferenz

als Sonnen- oder Schattenplatz

nutzen kann.

Für Wohnqualität sorgen weitere Annehmlichkeiten

wie die barrierearm

ausgebauten Räume oder der Aufzug,

der von der Tiefgarage bis zu den beiden

Penthouse-Wohnungen im

sechsten Stock führt. In die Wohnungen

gelangt man von einer Galerie

aus, die Eingangsbereiche sind jeweils

mit einer Sitzgelegenheit ausgestattet.

Aber auch die angrenzenden

parkähnlichen Anlagen mit den

alten Eichen oder der Fernblick zum

Moritzberg sowie die hervorragende

Infrastruktur mit Anbindung an den

öffentlichen Nahverkehr und den

Einkaufsmöglichkeiten im nahen

Franken-Center tragen ganz wesentlich

zur Lebensqualität bei. Zudem

erfüllt der „Eichengarten“ mittels

umweltschonender Heiztechnik und

Dämmung die Vorgaben für ein Energiesparhaus.

Wir sind hier absolut zufrieden, jeden

Tag freuen wir uns, dass wir diesen

Schritt gegangen sind“, betonen

die Margrafs. Dabei stand der Verkauf

ihres wbg-Einfamilienhauses

und der Kauf der Eigentumswohnung

im „Eichengarten“ nicht unbedingt

unter einem guten Stern: Weil

mit dem Bau gerade erst begonnen

worden war, mussten sich die Margrafs

mit den Bauplänen begnügen,

die Finanzkrise überrumpelte sie unerwartet

und Entscheidungen mussten

innerhalb kürzester Zeit gefällt

werden.

Objekte 3

Dass für das Ehepaar schlussendlich

alles gut über die Bühne ging, lag

nicht zuletzt auch am Entgegenkommen

der wbg, die individuelle Wünsche

berücksichtigte. So wurde zwischen

Wohnbereich und Küche eine

Trennwand eingezogen und eine

Glasschiebetür angebracht, weitere

Türen wurden seitlich versetzt und

die für Küche und Bad standardmäßig

vorgesehenen Fliesen in der gesamten

Wohnung verlegt. „Die

Handwerker waren ’top’ und haben

wirklich sehr gute Qualität abgeliefert“,

lobt Matthias Margraf, der als

ehemaliger Bauingenieur Wert auf

gute Arbeit legt.

„Unser Konzept hinsichtlich der Zielgruppe

ist aufgegangen“, freut sich

Gerhard Schmidt vom Vertrieb der

wbg. Die „Zielgruppe“ sind Menschen

aus Langwasser, die aus Alters-

oder anderen Gründen ihr Haus

verkaufen und in eine eigene Wohnung

umziehen, dabei aber im Stadtteil

bleiben wollen. Die Margrafs jedenfalls

haben ihre Entscheidung

nicht bereut und genießen es, die Tür

hinter sich zuzumachen, wie sie es

ausdrücken. Befreit von vielerlei Verpflichtungen,

die ihr großes Haus, in

dem sie 25 Jahre lang gelebt hatten,

mit sich brachte, können sie sich unbeschwert

ihrem Hobby widmen

und zahlreiche Reisen in ferne Länder

unternehmen.

Wer sich für einen Wohnungskauf im

„Eichengarten“ interessiert, kann sich

informieren und beraten lassen bei:

Gerhard Schmidt oder Hubert Eichenseer;

Telefon: 09 11/80 04-1 47;

e-mail: verkauf@wbg.nuernberg.de

Internet: www.wbg.nuernberg.de.

Text: Carolin Gläser

Foto: Privat


4 Aktuelles für Sie Wir für Sie Nr. 3/2010

Neuer Dienstausweis für alle wbg`ler

Seit wenigen Wochen haben alle Mitarbeiter der WBG Nürnberg Gruppe

neue Dienstausweise. Diese sind von der Gestaltung und von ihrer Funktion

denen der N-ERGIE AG und der VAG angeglichen. Damit sind die

wbg`ler wieder ein Stückchen näher an den Konzern der Städtischen Werke

Nürnberg gerückt, zu denen sie seit Ende 2004 mehrheitlich gehören.

Bitte lassen Sie sich immer den Dienstausweis zeigen, wenn Sie einen

Mitarbeiter nicht persönlich kennen. Gewähren Sie nie einem Fremden

Zutritt zu Ihrer Wohnung, ohne sich davon überzeugt zu haben, ob die Angaben

seiner Herkunft oder seines Auftrages stimmen.

Neues Stadtteilbuch vorgestellt

Neuer Betriebsrat

Foto: Ramona Mrugalla Foto: Ramona Mrugalla

Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums

der Wohnanlage Diana wurde die Idee für

eine Broschüre geboren. Daraus entwickelt

hat sich ein Stadtteilbuch mit dem

Titel „Gibitzenhof-Werderau-Sandreuth“,

das vom Historiker Bernd Winds heimer,

Verein Geschichte für Alle e. V., verfasst

wurde. Dieses Buch wurde im Haus

Hubertus von wbg-Pressesprecher Dieter

Barth (links) und Autor Bernd Winds -

heimer der Öffentlichkeit vorgestellt. Es

kann im Buchhandel und in der Geschäftsstelle

Gibitzenhof zum Preis von 19,80 €

erworben werden.

Seit 01. Mai 2010 haben die Mitarbeiter der

wbg einen neuen Betriebsrat. Dieser besteht

aus Gerd Bloß, Sabine Neumüller,

Marion Watzka, Frances Metzger, Petra

Blank (Vorsitzende), Annett Wilfer, Helmut

Rupprecht, Norbert Meusel, Herbert

Jander (stv. Vorsitzender) (v.l.n.r.). Erstmals

tritt der Betriebsrat seine Amtszeit mit einer

freigestellten Vorsitzenden an. Die Amtzeit

läuft bis 2014.

Chancengleichheit

auf dem

Wohnungsmarkt

Foto: Dieter Barth

Am 08. Juli 2010 unterzeichneten

Nürnbergs Oberbürgermeister

Dr. Ulrich Maly (2. v. l.) und 22 Vertreter

der in Nürnberg tätigen Wohnungs-

und Immobilienunternehmen

eine Vereinbarung zur

Chancengleichheit auf dem Wohnungsmarkt.

Wesentlicher Inhalt

der Vereinbarung ist das Ziel, dass

in der Stadt des Friedens und der

Menschenrechte niemand diskriminiert

werden darf. Diesem Ziel

haben sich die Vertreter der Immobilienwirtschaft

freiwillig angeschlossen

und schließen dies künftig

bei der Vermietung und beim

Verkauf von Wohnraum aus.

„Als kommunalverbundenes Immobilienunternehmen

sehen wir

uns den Grundrechten aller Menschen

verpflichtet. Unsere Unternehmensethik

gebietet uns nicht

nur, für eine Gleichbehandlung aller

Menschen zu sorgen, sie fordert

auch von uns, dass wir aktiv gegen

Rassismus und Diskriminierung

vorgehen. Wer von uns eine Wohnung

haben möchte, hat ein Anrecht

auf eine angemessene Wohnung

– völlig unabhängig von

seiner ethnischen Herkunft, seiner

Hautfarbe oder seiner sexuellen

Orientierung“, erklärte wbg-Geschäftsführer

Frank Thyroff (7. v. l.)

anlässlich der Unterzeichnung der

Vereinbarung zur Chancengleichheit

auf dem Wohnungsmarkt.


Wir für Sie Nr. 3/2010

Im Zuge der Weiterentwicklung der

Wohnanlage Hasenbuck der wbg

Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen

wurde vor einigen Wochen

mit dem 3. Bauabschnitt begonnen.

An der Ingolstädter Straße 229-231

entstehen zwei dreigeschossige Gebäude

auf einer Fläche, auf der die

nicht mehr sanierungsfähigen Häuser

bereits vor einiger Zeit abgebrochen

wurden. Neu errichtet werden

15 mit EOF-Mitteln (Einkommensorientierte

Förderung) geförderte Mietwohnungen.

Das Gebäude besteht aus drei

2-Zimmer-Wohnungen mit jeweils

rund 53,5 m2 Wohnfläche und 12 weiteren

Wohnungen mit jeweils drei

Zimmern. Alle 3-Zimmer-Wohnungen

haben eine Größe von rund

75 m2 . Sie sind mit einer zentralen

Wärme- und Warmwasserversor-

Aktuelles für Sie 5

3. Bauabschnitt Ingolstädter Straße begonnen

gung ausgestattet und haben durch

entsprechende technische Maßnahmen

einen geringen Heizwärmebedarf.

Zusätzlich verfügen sie über

Fahrrad- und Kinderwagenabstellplätze.

Die vom Architekturbüro Löser+

Körner+Partner, Nürnberg, geplante

Maßnahme hat ein Gesamtvolumen

von rund 2,4 Mio. €. Sie wird gefördert

vom Freistaat Bayern und durch

die Stadt Nürnberg.

Der Mietpreis liegt

für Wohnungssuchende

je nach Höhe

des Einkommens

zwischen 4,90 € und

7,50 € pro m2 Wohnfläche

im Monat ohne

Betriebskosten.

Durch die hohe Energieeffizienz

des Bau-

Verlosung attraktiver Preise der implea-

Plus GmbH, dem Dienstleister der wbg

In diesem Jahr findet für alle Mieter, die

in ihrer Wohnung eine Reparatur durchführen

lassen, eine Verlosung statt. Nach

ihrer Reparatur erhalten sie vom Handwerker

einen Fragebogen „Qualitäts -

sicherung“.

Dieser sollte zeitnah ausgefüllt und direkt

bei der wbg-Geschäftsstelle abgegeben

werden. Für das Unternehmen

impleaPlus GmbH ist dieser Fragebogen

von großer Wichtigkeit, um schnellstmöglich

reagieren zu können, falls eine

mangelhafte Leistung durchgeführt

wurde. „Sollten Sie mit dem Ablauf der

Schadensbehebung unzufrieden sein,

teilen Sie uns dieses ebenso mit“, unterstreicht

Geschäftsführer Thomas Fösel

Foto: Wolfgang Schmitt

körpers werden die Heizkosten niedrig

sein.

Mietbeginn für die neuen Wohnungen

ist der 01. Mai 2011. Mietinteressenten

können sich bereits heute an

die Geschäftsstelle Gibitzenhof der

WBG Nürnberg Gruppe unter der

Rufnummer 09 11 / 80 04 - 54 30 wenden.

Ein Wohnberechtigungsschein

ist erforderlich.

Aktivitäten erregen

Interesse in China

Umweltschutz und Reduzierung von Schadstoffausstoß

im Bereich Wohnen und Bauen

erregt immer mehr Interesse in China. Die

Aktivitäten der wbg in Nürnberg zu diesen

Themen führen zu einem regen Austausch

die Bemühungen der impleaPlus GmbH, zwischen chinesischen Fachleuten und dem

zum Wohle der wbg-Mieter immer kun- Unternehmen. So waren in den letzten Wodenorientierter

zu werden. Auch für die chen mehrere Delegationen aus China bei

WBG Nürnberg Gruppe ist es wichtig zu der wbg zu Gast, um sich vor Ort zu informie-

erfahren, ob ihre Mieter mit den Leistunren. Auf dem Foto ist eine der Gruppen vor

gen des Unternehmens zufrieden sind. Als dem 4-Liter-Haus der wbg in der Ingolstädter

Belohnung für den Aufwand nehmen alle Straße zu sehen.

abgegebenen Fragebögen an einer Verlosung

teil, die vierteljährlich stattfinden

wird. Zu gewinnen gibt es eine Mobi Card

oder einen Gutschein für einmal ein Zimmer

farbig streichen. „Wir freuen uns

über zahlreiche Rücksendungen der Fragebögen

und wünschen allen Mietern viel

Erfolg! Der Gewinner wird im nächsten

Quartal in Wir für Sie bekannt gegeben“,

so Fösel weiter. Foto: Harald Behmer


6 Aktuelles für Sie Wir für Sie Nr. 3/2010

WAL-Dorf feierte 1. Geburtstag

Genau vor einem Jahr wurde die Einweihung

des Projektes WAL-Wohnen

in allen Lebensphasen in der

Wohnanlage am Nordostbahnhof

gefeiert. Zum ersten Geburtstag

organisierten die Bewohner ein

Nachbarschaftsfest. Bei strahlendem

Wetter und bester Verpflegung,

stimmungsvoller Musik, einer Tombola

und zahlreichen Besuchern waren

alle Voraussetzungen für einen

Erfolg gegeben.

Höhepunkt war die Pflanzung einer

japanischen Zierkirsche, die wbg-

Geschäftsführer Frank Thyroff und

Bewohnersprecher Rudolf Straubin-

Fotos: Dieter Barth

Rekordbeteiligung beim Firmenlauf

Foto: Wolfgang Heubeck, BRK


Gutschein

Gutschein

Mieter der WBG Nürnberg Gruppe erhalten

den ermäßigten Eintritt von 3 Euro

bei Vorlage des Coupons

Der Gutschein gilt für die Ausstellung

„Das Gleis. Die Logistik des Rassenwahns“,

die noch bis 31. Oktober 2010 im Dokumentationszentrum

Reichsparteitagsgelände zu sehen ist.

Wir gestalten LebensRäume

WBG Nürnberg Gruppe

ger vornahmen. Nach getaner Arbeit

wurde mit einem Glas Sekt angestoßen:

Stadträtin Elke Leo, Stadträtin

Claudia Arabackyj, Frank Thyroff,

Angelika Weikert, MdL, Rudolf Straubinger

und Peter H. Richter (Bild

links, v.l.n.r.)

Beim Firmenlauf 2010 sind über 80 Mitarbeiter

der wbg an den Start gegangen. Im letzten Jahr

war die wbg erstmals zum Firmenlauf angetreten

und konnte in diesem Jahr die Teilnehmerzahl

trotz Regen und Kälte fast verdoppeln. Der

Stimmung konnte das schlechte Wetter nichts

anhaben, ganz im Gegenteil – die Stimmung war

hervorragend. Angeführt wurde die Mannschaft

vom neuen Geschäftsführer Frank Thyroff, für

den es selbstverständlich war, bei seiner Truppe

mitzulaufen.

{1OO_EURO_BZW._EINE_STELLPLATZMIETE...}

...bei „Mieter werben Mieter“

Wenn auf Ihre Empfehlung hin mit einem Interessenten ein Mietvertrag

zustande kommt, der noch nicht Mieter in unserer Unternehmensgruppe

ist, erhalten Sie eine ein malige Prämie in Höhe von

100 Euro von uns. Und

sollten Sie uns jemanden

vermitteln, der einen der

auf der letzten Seite dieser

Wir für Sie aufgelisteten

Auto- oder Garagenstellplätze

anmietet,

erhalten Sie einmalig

eine Garagen- oder

Stellplatzmiete von

uns bezahlt.

Schon gehört?


Wir für Sie Nr. 3/2010

BRK erweitert Angebot

Mit anderen etwas unternehmen, aktiv sein: Was für

viele in der Freizeit ganz selbstverständlich ist, wird

für manchen Menschen mit körperlicher Behinderung

zum Problem. Soll es aber nicht. Der Kreisverband

Nürnberg-Stadt des Bayerischen Roten Kreuzes

bietet jetzt unter anderem mehr Ausflüge für

Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder

Behinderung in die Umgebung an.

8 In maximal 90 Minuten ist das Ziel

im behindertengerechten Bus erreicht.

Die Reisebegleitung sorgt dafür,

dass alles reibungslos funktioniert,

während die Gäste in

barrierefreien Lokalen und Cafés essen,

ihren Kaffee genießen oder auf

ausgewählten Wegen problemlos

spazieren gehen können.

Kultur und Stadtbesichtigung

Menschen mit Behinderung nehmen

solche Angebote jedoch oft nicht

wahr. Sie ziehen sich zurück und

BRK-Kooperation 7

Freizeitangebote in der Stadt und der

näheren Umgebung werden vorgestellt,

die auch für Menschen mit Behinderung

geeignet sind. Dabei werden

verschiedenste Einrichtungen

besichtigt. Auch Menschen, die auf

einen Rollstuhl oder Gehwagen angewiesen

sind, können problemlos

teilnehmen. Museen, Theater und Bibliotheken

werden besucht, aber

auch Ausflüge in Naturräume in der

Nähe der Stadt stehen auf dem Programm.

So bietet sich für Menschen

mit Behinderung die Möglichkeit,

wieder einmal mit anderen

unterwegs zu sein,

sich zu unterhalten und

Neues zu entdecken.

Probleme? Das BRK berät

Probleme bereiten vielen

Menschen aber oft nicht

nur Behinderungen oder

Krankheiten an sich, sondern

schon der „Berg an

Das BRK hilft kranken oder behinderten Menschen bei

der notwendigen Organisation, um z. B. Hilfsmittel zu

Organisation“, der zu er-

erhalten oder einen Fahrdienst zu beantragen.

ledigen ist, bevor man

beispielsweise Hilfsmittel

schränken sich ein, weil sie Angst vor erhält. So sind Formulare nicht im-

Barrieren haben, weil sie glauben, mer leicht verständlich. Auch hier

ohnehin nicht mithalten zu können. hilft das BRK bereits an dieser Stelle –

Der Bezug zu anderen, die Freude, etwa, um einen Fahrdienst zu bean-

aber auch das aktuelle Wissen, das tragen. Unterstützung gibt es auch

die nächste Umgebung betrifft, ge- im häuslichen Umfeld. Menschen

hen verloren.

mit Behinderung wissen oft nicht,

Das BRK bietet daher jetzt eine neue wie sie mit neuen Hilfsmitteln umge-

Ausflugsreihe zum Thema: „Natur, hen, diese nutzen sollen. Das BRK

Kultur und Stadtbesichtigung“ an. erklärt, weist ein und übt. Es berät

Mehr soziale Kontakte für Menschen mit einer Einschränkung.

Unter dem Motto „Raus aus der Wohnung!“ vermittelt das BRK

auch ein gemeinsames Frühstück.

übrigens auch neutral und verbandsübergreifend.

Raus aus der Wohnung

Das BRK vermittelt darüber hinaus

soziale Kontakte unter dem Motto

„Raus aus der Wohnung!“ – zu einem

Frühstück (alle 14 Tage), zum

Mittagstisch (von Montag bis Freitag)

oder zum Stammtisch am Dienstag

(monatlich). Treffpunkt ist das

BRK an der Nunnenbeckstraße 47.

Menschen mit Behinderung sollen

teilhaben am alltäglichen Leben. Sie

können es auch – nicht zuletzt durch

solche Angebote. Natürlich klären

die BRK-Mitarbeiter auch über weitere

Möglichkeiten und Unterstützungen

auf und vermitteln diese, wenn

es etwa um den Fahrdienst, Pflege

daheim, Essen auf Rädern oder den

Hausnotruf geht, für ein selbst bestimmtes

Leben, damit die Außenwelt

ein kleines Stück näher rückt.

Weitere Dienstleistungen sind geplant.

Wünsche und Anregungen,

auch bei speziellen Interessenlagen,

werden gerne entgegengenommen.

Ansprechpartner:

Harald Bierlein, Telefon 09 11/53 01-2 29

oder Ute Meindel, Telefon 09 11/53 01-1 29

(Mo-Fr, ab 9.00 Uhr)

Text: BRK

Foto: BRK


8 Unsere Mieter Wir für Sie Nr. 3/2010

Auf eine gute Nachbarschaft

In einer unserer vergangenen Ausgaben hatten wir Ihnen

das „Wohnen in allen Lebensphasen“ – Projekt (WAL) an

der Dresdener Straße der Wohnanlage Nordostbahnhof

vorgestellt. Besonders aufgefallen war uns der offensichtlich

gute Gemeinschaftssinn unter den Bewohnern. Heute

erfahren Sie ein weiteres Beispiel gelebter Nachbarschaft

in dieser Wohnanlage.

8 Selbstverständlich müssen auch

Untermieter Miete zahlen. Sind sie

jedoch gefiedert und haben ihr Domizil

vorübergehend in einem Balkonkasten

bezogen, bleibt ihnen das

erspart, denn Mieter und Vermieter

drücken da schon mal ein Auge zu.

Margot und Heinrich Oertel staunten

nicht schlecht, als sie Mitte April

„Zuwachs“ bekamen: In ihrem mit

Primeln und Thuja bepflanzten Balkonkasten

hatte eine Amsel ihr Nest

gebaut und legte an vier aufeinanderfolgenden

Tagen jeweils ein Ei.

Anfang Mai war es so weit, drei Vögel

schlüpften aus ihrer schützenden

Hülle.

Vier Wochen lang hielt Heinrich Oertel

die Entwicklung mit der Kamera

fest und kam der Amsel dabei bedrohlich

nah. Die beäugte ihn zwar

aufmerksam, ließ sich aber von Brut

und Aufzucht nicht abhalten. So entstand

eine ganze Bilderserie mit Fotos

einer „guten Nachbarschaft“,

von Nest und Eiern, den nackten und

hilflosen Amseln, die mit weit aufgerissenen

Schnäbeln ständigen Hunger

signalisierten, und schließlich

den Jungvögeln, die ihren Eltern

schon recht ähnlich sahen. Als die

Oertels eines Tages von ihrem Dauercampingplatz

in der Oberpfalz zurückkehrten,

war das Nest leer. Die

Amseln waren ausgeflogen.

Sehr viel länger als ihre gefiederten

„Untermieter“ leben Margot und

Heinrich Oertel in wbg-Wohnungen.

Bald ein halbes Jahrhundert ist es

jetzt her, dass Heinrich Oertel seine

erste wbg-Wohnung in der Ossietzkystraße

bezog, und fast genauso

lang sind er und Margot verheiratet.

1964 sind sie dann umgezogen in die

nahe Bernadottestraße, seit 1976

wohnen sie in einer 3-Zimmer-Wohnung

in der Söderblomstraße, wiederum

gleich um die Ecke.

Sündersbühl haben die Oertels also

in all den Jahren nicht verlassen.

Wir haben hier doch alles“, versichern

sie. Sie schätzen das viele

Grün, die Bäume und Wiesen. Nur

fünf Minuten sind es bis zum Westpark,

fast noch schneller ist man an

der U-Bahn, und Einkaufsmöglichkei-

ten sind ebenfalls ganz in der Nähe.

Gerade sind sie zurückgekehrt vom

Italien-Urlaub, den sie seit 15 Jahren

auf demselben Campingplatz an der

Adria verbringen. Schon seit 1970

sind sie mit ihrem Wohnwagen unterwegs,

früher auch zur Nord- und

Ostsee oder nach Frankreich. Und

auch heute noch macht Heinrich

Oertel die lange Fahrt nichts aus:

„37 Jahre lang war ich Busfahrer; ich

bin immer gern Auto gefahren.“

Dass sie inzwischen Mitte siebzig

sind, nimmt man dem sportlich und

agil wirkenden, gut zehn Jahre jünger

aussehenden Ehepaar fast nicht

ab. Dabei haben sie weder viel Sport

getrieben noch sich besonders gesund

ernährt. „Müssen wohl die Gene

sein“, verweist Heinrich Oertel

schmunzelnd auf das hohe Alter der

Eltern.

Das Viertel hat sich gewandelt in den

vergangenen Jahrzehnten, doch so

streng wie damals, als man zum Beispiel

kaum den Rasen betreten durfte,

geht es längst nicht mehr zu.

„Heute ist das ganz anders“, sagt

Heinrich Oertel. Er und seine Frau

würden sich wünschen, dass sich alle

Mieter wieder mehr an Regeln

hielten und beispielsweise nicht

überall Satellitenschüsseln anbringen,

obwohl es einen Kabelanschluss

gibt. „Es gab viele Mieterwechsel

im Haus“, erzählen die

beiden, „doch wir haben eigentlich

immer Glück gehabt mit den Mitbewohnern“.

Wenn es mal Probleme

gab, wurde darüber geredet und die

Meinungsverschiedenheiten aus der

Welt geschafft.

Nicht zuletzt war es auch die gute

Hausgemeinschaft, die sie hier gehalten

hat. Und heute freuen sie sich,

wenn die beiden Kinder aus dem

Erdgeschoss sie besuchen und sie

„Oma und Opa Oertel“ nennen.

Text: Carolin Gläser

Foto: Privat


Wir für Sie Nr. 3/2010

8 Wir waren einen Tag am Nord-

ostbahnhof unterwegs und besuchten

Mieter auf ihren Balkonen und in

ihren Gärten. Wir sprachen mit ihnen

über diesen zusätzlichen Raum im

Sommer.

„Der schönste Moment war, als wir

in der neuen Wohnung Kaffee im

Freien trinken konnten“, erzählen

Monika und Werner Wießner, die seit

einem Jahr im Wohnprojekt WAL in

der Dresdener Straße ein neues Zuhause

gefunden haben. Zuvor hatten

sie weder Balkon noch Garten und

wissen das neue Lebensgefühl auf

ihrer Terrasse nun sehr zu schätzen.

„Ich habe ein neues Hobby, das

nennt sich Terrasse“, freut sich Monika

Wießner, die nun mehr Platz für

ihre geliebten Pflanzen hat. Und ihr

Mann unterstützt sie fleißig dabei:

baut Gartenzäune und streicht Gartenaccessoires,

damit auch alles

farblich harmoniert.

Die Reportage 9

Lebensqualität für Mieter gesteigert

Was uns der Juni an Sommer vorenthielt, holte der Juli tüchtig auf. Wochenlange

Höchstwerte über 30° und Sonnenschein entschädigten für die vielen Wochen Dauerregen

zuvor. Am angenehmsten sind diese Temperaturen im Schatten mit jeder Menge

kühler Getränken zu genießen – und das Ganze am besten im Freien.


10 Die Reportage Wir für Sie Nr. 3/2010

Genauso sorgsam pflegt das Ehepaar Hermann und

Elisabeth Kastner ihren Balkon in der Oedenberger Straße.

„Mein Mann sagt, ich habe zu viel Zeug“, gibt Elisabeth

Kastner mit einem Augenzwinkern zu und zeigt dabei auf

die vielen kleinen, liebevoll arrangierten Dekoartikel,

Solarleuchten und Blumenkästen. „Aber wissen Sie, das

ist mein Hobby“, so die Seniorin. Als echtes Urgestein

vom Nordostbahnhof hatten sie gar nicht mehr damit

gerechnet, einen Balkon zu bekommen. Vor fünf Jahren

zogen sie dann allerdings in die frisch modernisierte

Wohnung mit Balkon und möchten nun ihr kleines Paradies

im Freien nicht mehr missen.


Wir für Sie Nr. 3/2010

„Bei der Wohnungssuche war es uns

immer wichtig, einen Garten dabei

zu haben. Insbesondere wenn man

Kinder hat, ist das eine tolle Sache.“

Rainer Mundt und dessen Familie

aus der Chemnitzer Straße nutzen ihren

Mietergarten fleißig und alle packen

mit an, wenn es um die Bepflanzung

und Pflege geht. Insbesondere

Hundedame Daisy freut sich über

den zusätzlichen Auslauf und flitzt

durch den Garten.

Die Reportage 11

Seit Jahren investiert die wbg in die

Modernisierung der Wohnungen –

nicht nur am Nordostbahnhof, sondern

unternehmensweit. Neben der

energetischen Ertüchtigung ist es

ebenfalls ein Ziel, dort, wo es technisch

möglich ist, Balkone und Mietergärten

zu schaffen. „Damit erhöhen

wir den Wohnwert der Wohnungen

und die Wohnqualität für unsere

Mieter deutlich. Es freut uns

sehr, dass sich unsere Mieter wohlfühlen

und unsere Entscheidungen

dadurch bestätigen“, freut sich Geschäftsführer

Frank Thyroff.

Text: Ramona Mrugalla

Fotos: Ramona Mrugalla


12 Ratgeber und Recht Wir für Sie Nr. 3/2010

Ruhe bewahren im Aufzug!

Manche Menschen fahren nicht gern mit einem Aufzug

aus Angst, dass er steckenbleiben oder, schlimmer noch,

vielleicht sogar abstürzen könnte. Befürchtungen, denen

sich auch Konrad Kraus immer wieder stellen muss.

8 „Nur“, sagt der Vertriebsleiter

der Firma Schmitt + Sohn Aufzüge,

„für diese Ängste gibt es keinen

Grund. Der Aufzug ist das sicherste

Transportmittel, das es gibt.“

Seit Jahren schon betreut das Traditionsunternehmen,

das bundesweit

über 18 Geschäftsstellen verfügt und

1 400 Mitarbeiter beschäftigt, Aufzüge

in den Häusern der WBG Nürnberg

Gruppe. „Sie ist ein langjähriger

Kunde“, erläutert Kurt Schumm,

Leiter der Niederlassung Nürnberg.

124 Aufzüge sind es inzwischen, die

Schmitt + Sohn als Auftragnehmer

für die wbg regelmäßig wartet und

überprüft – inklusive der 150 digitalen

Fernnotrufleitsysteme, die das

Unternehmen in die Aufzugsanlagen

der wbg eingebaut hat.

Schmitt + Sohn arbeitet dabei durchweg

mit eigenem Fachpersonal.

Allein 60 Servicetechniker sind im

Großraum Nürnberg tätig, um bei einer

Störung an einem Aufzug „so

schnell wie möglich vor Ort zu sein“,

erklärt Herr Kraus. „Denn Zuverlässigkeit,

Schnelligkeit, Sicherheit und

Kompetenz haben bei uns absolute

Priorität.“

Deshalb ist die Notrufzentrale bei

Schmitt + Sohn auch rund um die

Uhr und das an 365 Tagen im Jahr besetzt.

Die dort eingesetzten Mitarbeiter

werden regelmäßig für ihre Aufgaben

speziell geschult.

Trotz vorbeugender Instandhaltung

durch die Vertragswartungen kann

es zu einer Störung kommen und ein

Aufzug einmal steckenbleiben, „sollte

zwar nicht sein, kann trotzdem

passieren“, sagt Herr Kraus. „Auch

die modernste Technik ist nicht frei

von Fehlern.“ Umso wichtiger sei es,

dass sich die Fahrgäste im Aufzug

bei einer Störung richtig verhalten.

Für diesen Fall hat der Aufzugsexperte

einige Tipps parat:

Bewahren Sie bitte die Ruhe!

Drücken Sie bitte den Notrufknopf

mindestens vier Sekunden lang

und Sie werden mit unserer Notrufzentrale

Schmitt + Sohn verbunden.

Bitte informieren Sie nicht parallel

dazu per Handy die Feuerwehr. Das

verursacht nur unnötige Kosten.

Denn die Feuerwehr wird dadurch

zu einem Einsatz gerufen, der für

sie nicht zwingend notwendig ist,

zumal unsere Servicetechniker

sowieso vor Ort kommen, um die

Anlage zu reparieren.

Sollten Sie aus Versehen an den

Notrufknopf gekommen sein, warten

Sie bitte im Aufzug, bis die Notrufzentrale

mit Ihnen Kontakt aufgenommen

hat. Sonst fährt ein

Servicetechniker umsonst vor Ort,

obwohl gar kein Notfall vorliegt.

Sollten Sie doch mal im Aufzug steckenbleiben,

so weiß die Notrufzentrale,

wo Sie sich gerade befinden,

in welchem Gebäude sich der

Aufzug befindet, Straße und Hausnummer

und wie Sie sich weiter

verhalten sollen. Halten Sie sich bitte

daran.

Parallel dazu verständigt die Notrufzentrale

sofort einen Servicetechniker.

Er ist normalerweise innerhalb

von 30 Minuten vor Ort und

befreit die Fahrgäste aus dem Aufzug.

Bis dahin gilt es, Ruhe zu bewahren.

Ein Aufzug ist der sicherste Aufenthaltsort

und auch die Luftzufuhr ist

stets gewährleistet. Selbstverständlich

haben Personeneinschlüsse bei

Schmitt + Sohn höchste Priorität

und Sie werden schnellstmöglich

befreit.

Text: Norbert Gstattenbauer

Fotos: Schmitt+Sohn Aufzüge


Wir für Sie Nr. 3/2010

Die Vergangenheit der Bahn

Anlässlich des Jubiläums „175 Jahre deutsche Eisenbahn“

hat das Doku-Zentrum Reichs parteitagsgelände

am Dutzendteich eine Ausstellung auf den Weg gebracht.

Ihr Name: „Das Gleis. Die Logistik des Rassenwahns.“

8 Für einen Moment sehen sie aus

wie ganz normale Gleise. Auf denen

Züge fahren, um Waren zu transportieren

oder Menschen in die nächste

Stadt zu bringen. Beim näheren Hinsehen

löst sich dieser erste Eindruck

auf. Denn da ist zum einen die

Silhouette des Lagertors von

Auschwitz-Birkenau, die dem

Betrachter am Ende des Raums ins

Auge springt. Und da sind zum anderen

die Kärtchen, die zwischen den

Gleisen liegen. Darauf geschrieben

stehen Namen von Menschen, die

auf diesen Gleisen in den Tod gefahren

sind.

Anlässlich des Jubiläumsjahrs „175

Jahre deutsche Eisenbahn“ hat das

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

am Nürnberger Dutzendteich

eine Ausstellung zu diesem

Thema auf den Weg gebracht.

Ihr Name: „Das Gleis. Die Logistik

des Rassenwahns.“

„Damit möchten wir den Blick auf

das folgenschwerste Kapitel deutscher

Eisenbahngeschichte richten“,

erläutert Dr. Alexander Schmidt vom

Dokuzentrum: „Die Verstrickung der

Bahn in den organisierten Massenmord

durch das nationalsozialistische

Regime.“ Um das an die Besucher

zu bringen, setzt die Ausstellung

auf modernste Medien. So

ist sie per Internet verbunden mit

den früheren Konzentrations- und

Vernichtungslagern in Polen. Via

Touch-Screen-Bildschirm können

die Besucher per Video-Übertragung

sehen, wie es dort heute aussieht – in

Auschwitz-Birkenau und Belzec, in

Chelmno und Majdanek, in Treblinka

und Sobibor. Eine Kooperation mit

den „Kollegen vor Ort, die einzigartig

ist“, sagt Schmidt. „Die Orte der

Vernichtung von Menschenleben als

Besucher hautnah sehen zu können,

das hat es bisher noch in keiner Ausstellung

gegeben.“ Dass es sie ausgerechnet

in Nürnberg gibt, hat ihre

Gründe: Zum einen war die Stadt

während des Naziregimes der Veranstaltungsort

für die Reichspartei -

tage. Zum anderen verkündeten die

Aus der Stadt 13

Nationalsozialisten vor 75 Jahren in

Nürnberg die „Rassengesetze“.

Damit beginnt auch der Rundgang

durch die Ausstellung. Dabei werden

die Nürnberger Gesetze kurz dokumentiert

und die daraus resultierenden

Ereignisse chronologisch vorgestellt.

Ein Film zeigt, wie die Juden

schrittweise alle Rechte, ihre Menschenwürde

und ihr Leben verloren.

Ein wichtiger Helfer für die Deportation

war die Reichsbahn. Sie stellte

die Logistik zur Verfügung, um die

Juden in die Ghettos und die Vernichtungslager

im Osten zu bringen.

Genauso effektiv, wie sie den Transport

von Waren oder Panzern organisierte.

Dahinter standen immer Menschen.

Sie gaben die Anordnung,

um andere Menschen in den Tod zu

schicken – wie Vieh im Güterwaggon

verladen. Und dem Ziel: Die Vernichtungslager

im Osten, abseits größerer

Ortschaften, an versteckten Plätzen,

die nun in der Ausstellung per

Videokamera zu sehen sind. So wird

die räumliche Distanz überwunden,

und der Besucher kann sich eine Vorstellung

machen von den Tatorten

von damals.

Die Ausstellung „Das Gleis. Die Logistik

des Rassenwahns“ ist bis zum

31. Oktober 2010 im DokumentationszentrumReichsparteitagsgelände

zu sehen. Mieter der WBG Nürnberg

Gruppe erhalten den ermäßigten

Eintritt von drei Euro bei

Vorlage des Coupons, der sich auf

Seite 6 dieses Heftes befindet.

Geöffnet ist die Ausstellung von

Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr,

Samstag und Sonntag von 10 bis

18 Uhr. Weitere Informationen gibt

es im Internet unter:

www.das-gleis-nuernberg.de

Text: Norbert Gstattenbauer

Foto: Stadt Nürnberg,

Dokuzentrum


14 wbg 2000 Stiftung Wir für Sie Nr. 3/2010

Gäste herzlich willkommen!

Er fängt sofort den Blick des Besuchers, der zum ersten

Mal das Jugendcafé LUX-Box am Nordostbahnhof betritt –

der große, weiße Tresen. Mitten im Raum steht er und

signalisiert: Kirche von heute kann außergewöhnlich und

modern zugleich sein.

8 Genau das ist das Konzept von

LUX – Junge Kirche Nürnberg: Neue

Wege zu gehen, eine Kirche „für junge

Menschen zu schaffen“, erläutert

Daniela Mailänder. „Dabei spielt unser

Jugendcafé als offener Begegnungsraum

eine wichtige Rolle“, ergänzt

die Jugendreferentin von LUX –

Junge Kirche Nürnberg.

Zu diesem Zweck wurde der Vorraum

der früheren St. Lukas Kirche

am Nordostbahnhof architektonisch

neu gestaltet. Ermöglicht hat das unter

anderem die wbg 2000 Stiftung.

Sie stellte für die Anschaffung des

neuen Tresens 20 000 € zur Verfügung.

„Ohne diese Unterstützung

wie auch das Engagement der anderen

Förderer wäre es nicht möglich

gewesen, unseren Traum von einem

modernen Jugendcafé zu verwirklichen“,

erzählt Mailänder.

LUX – Junge Kirche Nürnberg ist ein

bayernweit einmaliges Projekt. Dafür

wurde die alte St. Lukas Kirche zu

einer Kirche für junge Menschen mit

Cafe-Bereich, Aktionsräumen sowie

moderner Bühnen- und Medientechnik

umgebaut. Seit November 2009

gestalten dort Jugendliche und junge

Erwachsene im Alter zwischen 15

und 29 Jahren in Aktivteams mit ihren

Ideen eine junge Kirche.

Die Café-Lounge ist dabei eine der

Attraktionen. Ein Ort, um „ins Gespräch

zu kommen“, erläutert

Mailänder. Egal,

ob man ein gläubiger

oder ein skeptischer

Mensch ist, aus dem Norden

oder dem Süden

Nürnbergs kommt: „Alle

sind willkommen. Jeder

kann dabei sein. Unser

Café ist für alle offen.“

Hinter dem Tresen in der

LUX-Box arbeiten ausschließlich

Jugendliche.

Passend zu den Gästen,

die vorwiegend junge Leute aus dem

Stadtteil sind und das Café bereits

als neuen Treffpunkt, als „Haltestelle

für sich“ entdeckt haben. „Darüber

hinaus ist die LUX-Box aber auch ein

Raum der kulturellen Begegnung“,

berichtet die Jugendreferentin. „So

veranstalten wir in der LUX-Box

Chansonabende und Band-Abende,

an denen die Musiker unplugged

spielen.“

Das Angebot des Jugendcafés reicht

vom leckeren Cocktail bis zum Latte

Macchiato. Cola oder Fanta gibt es

nicht, Bier und Wein aber schon,

„jedoch keine harten Sachen wie

Spirituosen“, erklärt Mailänder.

Alkohol anzubieten, darüber „haben

wir lang diskutiert und uns dann

dafür entschieden, es doch zu tun.

Denn wir möchten, dass die Jugendlichen

den verantwortungsbewussten

Umgang mit Alkohol lernen“.

Geöffnet ist die LUX-Box täglich zwischen

17 und 21 Uhr. Vielleicht liegt

es ja an diesen überschaubaren Öffnungszeiten,

dass „unser Jugend -

café zwar angenommen wird, die

Leute uns die Bude aber nicht gerade

einrennen“, sagt Daniela Mailänder.

Wir werden uns deswegen

etwas überlegen müssen. Da ausschließlich

ehrenamtliche Mitarbeiter

und Praktikanten hinter der Theke

stehen, wird das allerdings schwierig.

Die meisten von ihnen können

einfach nicht früher. Wir werden aber

auch dafür eine Lösung finden.“

Text: Norbert Gstattenbauer

Fotos: LUX – Junge Kirche

Nürnberg


yt

Unterhaltung 15

Wir für Sie

Preisausschreiben

Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig ein Preisausschreiben

im Zusammenhang mit unserer Arbeit.

Die Gewinner

Foto: Ramona Mrugalla

Über den 1. Preis freute sich Elisabeth Brunner (rechts) aus

Langwasser. Der 2. Preis ging an Alexandra Pressler (links)

aus Sündersbühl. Norbert Schwarzer aus Altenfurt erhielt

den 3. Preis.

Die Auflösung

Die Lösung unseres letzten Preisausschreibens konnten

Sie auf Seite 9 finden. Wir hatten Sie gefragt:

„Wie heißt das neue Tochterunternehmen der wbg Nürnberg,

das ausnahmslos für die Stadt Nürnberg tätig

wird?“

Die richtige Antwort lautet:

WBG KOMMUNAL GmbH“

Wir danken für die vielen Einsendungen und hoffen, dass

Sie sich auch diesmal wieder beteiligen.

Terminkalender

Am Mittwoch, dem 08. September 2010, findet der

Hausob leutetag statt. In diesem Jahr gehen wir gemeinsam

aufs Volksfest. Die Einladung erfolgt schriftlich.

Am Sonntag, dem 12. September 2010, ganztägig, findet

das „Nürnberger Altstadtradrennen“ statt. Dies betrifft insbesondere

unsere Mieterinnen und Mieter in der Altstadt.

Das neue Rätsel

Unsere Frage lautet:

„Welchen Titel trägt die Ausstellung, die derzeit im Doku-

Zentrum die Rolle der Deutschen Eisenbahn im 3. Reich darstellt?“

Schreiben Sie Ihre Antwort bitte auf eine Postkarte und

senden Sie diese an:

WBG Nürnberg Gruppe

Redaktion „Wir für Sie“, Preisausschreiben

Glogauer Straße 70

90473 Nürnberg.

Einsendeschluss ist der 17. September 2010. Es gilt das Datum

des Posteingangsstempels der WBG Nürnberg Gruppe. Von der

Teilnahme ausgeschlossen sind die Mitarbeiterinnen und Mitar -

beiter der WBG Nürnberg Gruppe, deren Angehörige sowie alle

Personen, die mit der Erstellung dieses Magazins befasst sind.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Preise

1. Preis: Buch „Blicke auf Franken”

2. Preis: Buch „St. Johannis – rosenschön“

3. Preis: Buch „Nürnberg – Eine illustrierte Geschichte

der Stadt

Am Samstag, dem 25. September 2010, findet in der

Handwerkskammer für Mittelfranken, Bildungszentrum, Sieboldstraße

9 der „Tag der Energie“ statt.

Außerhalb unserer Geschäftszeiten können Sie sich bei unumgänglichen

Reparaturen an unsere technische Notdienstnummer

800 4444 wenden.

Die nächste Ausgabe von „Wir für Sie“ erscheint in der Zeit vom

02. bis 05. November 2010.


16 Die Immobilienseite Wir für Sie Nr. 3/2010

Die eigene Immobilie –

kein Traum!











wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen

Postfach 51 01 53 · 90215 Nürnberg

Pressesendung, Entgelt bezahlt, B 42934

Das eigene Zuhause: Viele Pluspunkte auf

einen Blick – für detaillierte Infos stehen wir

Ihnen gerne zur Verfügung!

Info-Hotline zum Ortstarif:

01801 80 04 14

Freie Auto- und Garagenabstellplätze:

Lage Art Geschäftsstelle Ansprechpartner Telefon

Adalbertstraße 2 KG Sündersbühl Herr Froschauer 80 00-54 12

Am Messehaus 17 M Nordostbahnhof Frau Hennig 80 04-55 24

Bernadottestraße 50 A Sündersbühl Frau Jakubczak 80 04-54 14

Bertolt-Brecht-Straße 90+92 TG Langwasser Frau Kluge 80 04-54 66

Bernstädter Straße 1 TG Langwasser Frau Kluge 80 04-54 66

Cranachstraße 34a G Nordbahnhof Frau Wieder 80 04-54 92

Denisstraße 39 G St. Johannis Frau Metzger 80 04-54 52

Dresdener Straße 7 A Nordostbahnhof Frau Kirschner 80 04-55 23

Dr.-Linnert-Ring 5/6/9 A Langwasser Herr Menge 80 04-54 62

Engelthalerstraße 23 G Mögeldorf Frau Gruber 80 04-54 84

Feulnerstraße 7 M Langwasser Frau Nauert-Hahn 80 04-54 65

Forsthofstraße 9 G Mögeldorf Frau Steinhart 80 04-54 83

Gerngroßstraße 4c G Nordbahnhof Frau Sterner 80 04-54 93

Giesbertsstraße 28 A Langwasser Frau Kleister 80 04-54 67

Hans-Fallada-Straße 42/54/72 TG Langwasser Frau Konrad 80 04-54 63

Hans-Hess-Weg 6 G Nordbahnhof Frau Sterner 08 04-54 93

Heerwagenstraße 39 G Nordostbahnhof Frau Hennig 80 04-55 24

Herderstraße 30 A St. Johannis Frau Metzger 80 04-54 52

Herschelplatz 20 A Gibitzenhof Frau Kaiser 80 04-54 33

Imbuschstraße 32 TG Langwasser Frau Nauert-Hahn 80 04-54 65

Innere Koberger Straße 8 A Nordbahnhof Frau Kummerow 80 04-54 94

Karwendelstraße 3a+9 A Langwasser Frau Loos 80 04-54 68

Kieslingstraße 44 M Nordostbahnhof Frau Hennig 80 04-55 24

Kollwitzstraße 19 TG Sündersbühl Herr Peters 80 04-54 15

Lina-Ammon-Straße 28 TG Langwasser Frau Kluge 80 04-54 66

Oedenberger Straße 85+87 TG Nordostbahnhof Frau Rodehau 80 04-55 22

Ossietzkystr. 39+55+63+71+91 A Sündersbühl Frau Jakubczak 80 04-54 14

Ricarda-Huch-Straße 9 G Langwasser Frau Kluge 80 04-54 66

Rollnerstraße 44 G Nordbahnhof Frau Kummerow 80 04-54 94

Rothenburger Straße 16 A+M St. Johannis Frau Metzger 80 04-54 52

Schanzäckerstraße 41 A St. Johannis Frau Metzger 80 04-54 52

Scharfreiterring 13+24 A Langwasser Frau Loos 80 04-54 68

Striegauer Straße 2+13a A Langwasser Frau Kleister 80 04-54 67

Tucholskystraße 128 G Langwasser Frau Konrad 80 04-54 63

Weihergartenstraße 10 A St. Johannis Frau Metzger 80 04-54 52

Welserstraße 80 TG Nordostbahnhof Frau Hennig 80 04-55 24

Zollerstraße 4 TG Sündersbühl Frau Voges 80 04-54 11

Zugspitzstraße 250 A Langwasser Frau Loos 80 04-54 68

A = Autoabstellplatz · G = Garagenstellplatz · KG = Kleingarage · M = Motorradabstellplatz · TG = Tiefgaragenstellplatz

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