Geschäftsbericht 2009 - IMMO-Bank AG

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Geschäftsbericht 2009 - IMMO-Bank AG

Geschäftsbericht 2009


Bericht des Vorstandes

IMMO-BANK Aktiengesellschaft

„Von Haus aus besser“

Als Wohnbaubank des Volksbank Sektors auf Wohnimmobilien

spezialisiert, konnte die IMMO-BANK AG auch 2009 in den relevanten

Geschäftsfeldern eindeutig über Plan zulegen und die

Position am Markt weiter ausbauen.

So stand 2009 im Zeichen sehr guten Geschäftserfolges. Das

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der IMMO-BANK

AG wuchs im Vergleich zu 2008 um 37% von EUR 8,4 Mio. auf

EUR 11,6 Mio. Ebenso steigern konnte das 1932 gegründete

Spezialinstitut das Betriebsergebnis, das im Berichtszeitraum

EUR 14,2 Mio. betrug. 2008 hielt man bei EUR 10,6 Mio. Damit

wuchs das Betriebsergebnis binnen eines Jahres um 33,9%. Das

gesamte durch die IMMO-BANK AG abgewickelte bzw. betreute

Ausleihungsvolumen betrug EUR 1,98 Mrd. (IMMO-BANK AG

plus abgegebene Konsortialanteile). Die Kundenforderungen

(Eigenanteil) beliefen sich auf EUR 969 Mio., was einem Zuwachs

von 5,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Als Wohnbaubank emittiert die IMMO-BANK AG seit 1993 steuerbegünstigte

Wohnbauanleihen in Form von Wandelschuldverschreibungen.

Aufgrund der KESt-Befreiung bis zum Nominalzinssatz

von 4 % erfreut sich das Anlageprodukt reger Marktnachfrage.

So wuchs das Wohnbauanleihe-Emissionsvolumen

2009 um rund 6,7% von EUR 769 auf EUR 820 Mio.

Auch 2009 fungierten die regionalen Volksbanken als bewährte

Vertriebsschiene für den Verkauf an Private. Die Emission dieser

Wandelschuldverschreibungen stellt die Basis für die attraktive

Palette der IMMO-BANK-Ausleihungsprodukte dar!

Per Ende 2009 erwarb die ABV, die selbst im Eigentum der Volksbanken

steht, 74,26% Anteile am Grundkapital der IMMO-BANK

AG. Damit ist eine noch breitere innersektorale Einbettung

gewährleistet und es ergeben sich weitreichende Möglichkeiten

unsere Kunden umfassend zu servicieren.

Die erfreulichen Markterfolge basieren auf mehreren Faktoren:

Trotz Wirtschaftskrise zeigte sich der österreichische Wohnimmobilienmarkt

von negativen Auswirkungen weitgehend abgekop-

pelt. Ungebrochen hoch blieb die Nachfrage hinsichtlich Wohnraum,

wobei besonders Mietwohnungen und Anlageobjekte im

Großraum Wien auf Interesse stießen. Bedingt durch die

wirtschaftlich instabile Situation entdeckten zunehmend kapitalstarke

private Investoren den Wohnimmobilienmarkt für sich.

Eng verknüpft sind die guten Markterfolge auch mit dem Fach-

Know-How des Spezialinstitutes. Fachkenntnisse in banktechnischer

oder förderspezifischer Richtung sind für die Mitarbeiter

des Hauses ebenso selbstverständlich, wie Kenntnisse des

Mietrechts-/Wohnungseigentums-Gesetzes oder Routine in projekt-

und bautechnischen Fragen. Dieser hohe Grad an gebündeltem

Fachwissen wird durch den Betrieb von Tochtergesellschaften

zusätzlich gefördert.

Weitere Erfolgsfaktoren sind flache Strukturen sowie Kosteneffizienz

im Personal- und Sachbearbeitungsbereich, die der

IMMO-BANK AG ein optimales Cost-Income-Ratio sichert.

Nachhaltigkeit sowie soziale Verantwortung werden derzeit intensiv

diskutiert. Für die IMMO-BANK AG ist die Förderung moderner

Bautechnik zum Wohl der Wohnenden und der Umwelt seit

Jahrzehnten Bestandteil des Geschäftsmodells.

Durch die Vergabe von Grundstücken mittels langfristiger Baurechte

an Wohnbaugenossenschaften ermöglicht bzw. unterstützt

die IMMO-BANK AG die Errichtung und Vergabe lebenswerten,

aber leistbaren Wohnraumes für Private. Zudem findet sich das

Gebot der Nachhaltigkeit zunehmend auch in den Kriterien der

Wohnbauförderung. Beim Neubau werden ökologisch, energieeffiziente

Bauprojekte gefördert, soziale Nachhaltigkeit geschieht

durch bevorzugte Wohnungsvergabe an Einkommensschwächere

Personengruppen.

Bedingt durch ein schlüssiges Geschäftsmodell und permanente

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung ist die IMMO-BANK AG trotz

gedämpfter Konjunktur zuversichtlich, die Betriebserträge weiter

steigern zu können. Durch verstärkte Zusammenarbeit mit dem

neuen Eigentümer ABV können unseren Kunden die Produktvorteile

beider Häuser zugänglich gemacht werden. Ein strategischer

Schwerpunkt wird zudem in der Neugestaltung der Filiale

Stadiongasse liegen, wo topmoderne Beratungsflächen für

Privatkunden entstehen.

Dir. Günther Pillwein Dir. Mag. Peter Klingenbrunner


Bilanz zum 31.12.2009*)

AKTIVA

e e e Vorjahr in Te

1. Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken

und Postgiroämtern

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel,

die zur Refinanzierung bei der

Zentralnotenbank zugelassen sind:

972.344,70 758

a) Schuldtitel öffentlicher Stellen und ähnliche Wertpapiere 3.477.138,08 10.745

b) zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassene Wechsel

3. Forderungen an Kreditinstitute

--,-- 3.477.138,08 -- 10.745

a) täglich fällig 42.344.715,80 40.511

b) sonstige Forderungen 337.160.739,66 379.505.455,46 279.474 319.986

4. Forderungen an Kunden

5. Schuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere

969.053.628,45 918.920

a) von öffentlichen Emittenten --,-- -b)

von anderen Emittenten

darunter:

36.509.979,12 36.509.979,12 22.173 22.173

eigene Schuldverschreibungen --,-- --

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 5.971,00 5

7. Beteiligungen

darunter:

18.008,00 26

an Kreditinstituten --,-- 8

8. Anteile an verbundenen Unternehmen

darunter:

3.305.231,36 3.105

an Kreditinstituten

9. Immaterielle Vermögensgegenstände

--,-- --

des Anlagevermögens 12.377,66 17

10. Sachanlagen

darunter:

Grundstücke und Bauten, die vom

Kreditinstitut im Rahmen seiner eigenen

1.003.626,76 1.228

Tätigkeit genutzt werden

11. Eigene Aktien oder Anteile sowie Anteile

an einer herrschenden oder an mit Mehrheit

--,-- --

beteiligten Gesellschaft

darunter:

--,-- --

Nennwert --,-- --

12. Sonstige Vermögensgegenstände

13. Gezeichnetes Kapital, das eingefordert,

3.169.128,05 5.430

aber noch nicht eingezahlt ist --,-- --

14. Rechnungsabgrenzungsposten 576.157,72 411

SUMME DER AKTIVA 1.397.609.046,36 1.282.810

Posten unter der Bilanz

1. Auslandsaktiva 51.082.613,07 57.053

*) Verkürzte Darstellung des Jahresabschlusses per 31.12.2009


PASSIVA

e e e Vorjahr in Te

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 8.855.262,17 44.779

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

163.388.734,53 172.243.996,70 146.052 190.831

a) Spareinlagen

darunter:

66.355.212,76 65.589

aa) täglich fällig 4.755.582,69 1.232

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 61.599.630,07 64.356

b) Sonstige Verbindlichkeiten

darunter:

252.908.732,06 319.263.944,82 179.052 244.641

aa) täglich fällig 222.213.700,54 142.363

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

30.695.031,52 36.688

a) begebene Schuldverschreibungen 782.290.005,51 731.106

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten --,-- 782.290.005,51 -- 731.106

4. Sonstige Verbindlichkeiten 20.477.464,15 21.257

5. Rechnungsabgrenzungsposten

6. Rückstellungen

2.417.697,32 2.420

a) Rückstellungen für Abfertigungen 553.598,00 490

b) Rückstellungen für Pensionen 141.261,00 138

c) Steuerrückstellungen 1.947.639,04 1.713

d) sonstige 3.421.671,05 6.064.169,09 2.220 4.563

6. A Fonds für allgemeine Bankrisiken 7.400.000,00 5.400

7. Nachrangige Verbindlichkeiten 8.000.000,00 8.000

8. Ergänzungskapital 30.000.000,00 30.000

9. Gezeichnetes Kapital

10. Kapitalrücklagen

11.297.580,00 11.297

a) gebundene 5.962.906,01 5.962

b) nicht gebundene

11. Gewinnrücklagen

--,-- 5.962.906,01 -- 5.962

a) gesetzliche Rücklage 791.374,36 791

b) satzungsmäßige Rücklagen --,-- -c)

andere Rücklagen 19.897.566,47 20.688.940,83 16.390 17.182

12. Haftrücklage gemäß § 23 Abs. 6 BWG 9.179.397,68 9.179

13. Bilanzgewinn

14. unversteuerte Rücklagen

2.292.483,37 939

a) Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen --,-- -b)

sonstige unversteuerte Rücklagen

darunter:

30.460,88 30.460,88 28 28

aa) "Investitionsrücklage gemäß § 9 EStG 1988" --,-- -bb)

"Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG 1988" --,-- -cc)

"Mietzinsrücklage gemäß § 11 EStG 1988" --,-- -dd)

"Übertragungsrücklage gemäß § 12 EStG 1988" --,-- --

SUMME DER PASSIVA 1.397.609.046,36 1.282.810

Posten unter der Bilanz

1. Eventualverbindlichkeiten 5.599.558,34 4.717

darunter:

a) Akzepte und Indossamentverbindlichkeiten aus

weitergegebenen Wechseln --,-- -b)

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Haftung aus

der Bestellung von Sicherheiten 5.599.558,34 4.717

2. Kreditrisiken 86.176.000,00 112.959

darunter:

Verbindlichkeiten aus Pensionsgeschäften --,-- --

3. Verbindlichkeiten aus Treuhandgeschäften --,-- --

4. Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 23 Abs. 14 83.334.128,69 75.362

darunter:

Eigenmittel gemäß § 23 Abs. 14 Z 7 --,-- --

5. Erforderliche Eigenmittel gemäß § 22 Abs. 1 52.172.959,25 55.441

darunter:

erforderliche Eigenmittel gemäß § 22 Abs. 1 Z 1 und 4 52.172.959,25 55.441

6. Auslandspassiva 3.249.734,10 2.430

7. Fehlbetrag zur Pensionsrückstellung gemäß Artikel X Abs. 3 RLG --,-- --


Gewinn und Verlustrechnung 2009*)

e e e Vorjahr in Te

1. Zinsen und ähnliche Erträge 42.560.474,84 62.752

darunter:

aus festverzinslichen Wertpapieren 1.398.412,52 1.351

2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -23.243.251,66 -45.722

I. NETTOZINSERTRAG 19.317.223,18 17.030

3. Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen

a) Erträge aus Aktien, anderen Anteilsrechten und

nicht festverzinslichen Wertpapieren --,-- -b)

Erträge aus Beteiligungen 360,00 -c)

Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen 10.200,00 10.560,00 10 10

4. Provisionserträge 2.325.151,06 1.927

5. Provisionsaufwendungen -279.749,19 -624

6. Erträge / Aufwendungen aus Finanzgeschäften --,-- --

7. Sonstige betriebliche Erträge 627.389,89 231

II. BETRIEBSERTRÄGE 22.000.574,94 18.576

8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand -4.221.173,89 -4.180

darunter:

aa) Löhne und Gehälter -3.265.039,72 -3.251

bb) Aufwand für gesetzlich vorgeschriebene soziale

Abgaben und vom Entgelt abhängige -729

Abgaben und Pflichtbeiträge -777.508,46

cc) sonstiger Sozialaufwand -21.846,32 -53

dd) Aufwendungen für Altersversorgung

und Unterstützung -66.349,31 -61

ee) Dotierung der Pensionsrückstellung -2.480,00 -4

ff) Aufwendungen für Abfertigungen und

Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen -87.950,08 -79

b) sonstige Verwaltungsaufwendungen (Sachaufwand) -3.014.489,23 -7.235.663,12 -3.198 -7.379

9. Wertberichtigungen auf die in den Aktivposten 9

und 10 enthaltenen Vermögensgegenstände -281.222,70 -338

10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -266.035,33 -243

III. BETRIEBSAUFWENDUNGEN -7.782.921,15 -7.961

IV. BETRIEBSERGEBNIS 14.217.653,79 10.614

11.+12. Saldo aus Wertberichtigungen auf Forderungen sowie

Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und

aus Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten. -2.590.744,30 -1.897

13.+14. Saldo aus Wertberichtigungen auf Wertpapiere, die wie

Finanzanlagen bewertet sind, sowie Erträge aus Wertberichtigungen

auf Wertpapiere, die wie Finanzanlagen bewertet sind. -71.771,47 -308

V. ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 11.555.138,02 8.408

15. Außerordentliche Erträge --,-- -darunter:

Entnahmen aus dem Fonds

für allgemeine Bankrisiken --,-- --

16. Außerordentliche Aufwendungen -2.000.000,00 -2.000

darunter:

Zuweisungen zum Fonds

für allgemeine Bankrisiken -2.000.000,00 -2.000

17. Außerordentliches Ergebnis -2.000.000,00 -2.000

(Zwischensumme aus Posten 15 und 16)

18. Steuern vom Einkommen und Ertrag -2.766.304,68 -1.956

19. Sonstige Steuern, soweit nicht in Posten 18 auszuweisen -1.273.310,54 -83

*) Verkürzte Darstellung des Jahresabschlusses per 31.12.2009


e e e Vorjahr in Te

VI. JAHRESÜBERSCHUSS 5.515.522,80 4.368

Rücklagenbewegung Dotierung (-) Auflösung (+) Dotierung (-) Auflösung (+)

a) gebundene Kapitalrücklagen --,-- --,-- -- -b)

nicht gebundene Kapitalrücklagen --,-- --,-- -- -c)gesetzliche

Gewinnrücklage --,-- --,-- -- -d)

satzungsmäßige Gewinnrücklagen --,-- --,-- -- -e)

andere Gewinnrücklagen -3.506.757,00 --,-- -3.303 -f)

Haftrücklage gemäß § 23 Abs. 6 BWG --,-- --,-- -213 -g)

Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen --,-- --,-- -- -h)Investitionsrücklage

gemäß § 9 EStG 1988 --,-- --,-- -- -i)

Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG 1988 --,-- --,-- -- -j)

Mietzinsrücklage gemäß § 11 EStG 1988 --,-- --,-- -- -k)Übertragungsrücklage

gemäß § 12 EStG 1988 --,-- --,-- -- -l)

andere unversteuerte Rücklagen -9.130,10 6.757,00 -8 3

20. Rücklagenbewegung -3.515.887,10 6.757,00 -3.509.130,10 -3.526 3 -3.522

VII. JAHRESGEWINN 2.006.392,70 845

21. Gewinnvortrag 286.090,67 93

VIII. BILANZGEWINN 2.292.483,37 939

Wien, am 18. März 2010

IMMO-BANK Aktiengesellschaft

Vorstand:

Dir. Günther Pillwein Dir. Mag. Peter Klingenbrunner

Mitglieder des Vorstandes:

Dir. Günther Pillwein Vorsitzender des Vorstandes

Dir. Mag. Peter Klingenbrunner Vorsitzender-Stellvertreter des Vorstandes

Abteilungsleiter:

Prok. Hans Auer

Prok. Mag. Gisela Keglovits

Prok. Mag. Petra Ondracek

Prok. Mag. Andreas Pommerening

Mag. Wolfgang Schreiner

Mitglieder des Aufsichtsrates:

Gen.Dir. KR Erich Hackl (Vorsitzender - seit 25.01.2010)

KR Herbert Fichta (Vorsitzender-Stellvertreter - seit 25.01.2010 Vorsitzender - bis 25.01.2010)

Dr. Erich Kaschnigg (Vorsitzender-Stellvertreter - bis 25.01.2010)

Dir. Mag. Hans Janeschitz, seit 25.01.2010

Dir. Ing. Mag. Thomas Köck, seit 25.01.2010

Dir. Walter Mayr, Dir. Ernst Pfennich, Dir. Josef Preißl, Dr. Leo Raffelsberger, VDir. Ing. Mag. Wolfgang Wahlmüller

Dir. Mag. Dr. Roland Wernik MBA, Hofrat Dr. Ewald Wetscherek

Staatskommissäre:

Mag. Hans-Jürgen GAUGL

Amtsdirektor Ingrid HAUSER-UITZ (Stv.)

Regierungskommissäre:

Mag. Elmar MENGLER

Mag. Bernhard SCHATZ (Stv.)

«Der Bestätigungsvermerk der vom

Österreichischen Genossenschaftsverband

(Schulze-Delitzsch) bestellten Revisoren

wurde am 18. 3. 2010 erteilt».

Die Gesellschaft ist beim Handelsgericht Wien

unter der Firmenbuchnummer 52830t eingetragen.

Die Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2009

erfolgt in der Wiener Zeitung.


Erfolgsgeschichte

Wohnbaubanken-System

Seit 1993 steht mit dem System der Wohnbaubanken, in das die IMMO-BANK AG eingebunden ist, ein erfolgreiches,

effizientes Finanzierungsmodell zur Verfügung. In der Tat profitieren sämtliche Akteure von dieser österreichischen wohnwirtschaftlichen

Spezialität: der Bürger, die Bauwirtschaft, die öffentliche Hand und nicht zuletzt die involvierten Systembanken.

„System-Motor“ Wohnbauanleihen

Wohnbaubanken sind berechtigt, steuerbegünstigte Wohnbauanleihen

zur Zeichnung aufzulegen. Zielgruppe dafür sind Private,

die ein ertragreiches, risikoarmes Anlageprodukt suchen. Die

Beliebtheit der IMMO-BANK Wohnbauanleihen liegt an den

zahlreichen handfesten Vorteilen. Einerseits bieten sie dem

Anleger interessante Renditen, andererseits ist die Performance

aber nicht den Risiken des Aktienmarktes unterworfen.

Zudem punkten die Papiere als äußerst steuerschonendes Investment:

4% des Kupons sind KESt-befreit. Einkommens- und Erbschaftssteuerfreiheit

sowie Absetzbarkeit im Rahmen der Sonderausgaben

wird ebenfalls gewährt.

Positive soziale Effekte

Die aufgebrachten Mittel werden gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen

als zinsstabile und langfristige Kredite vor allem für den

mehrgeschossigen Wohnbau zur Verfügung gestellt. So bringt

das Modell, das zu Recht als Konjunkturmotor gilt, Berechenbarkeit

und Stabilität sowie leistbare Mieten bei gleichzeitig

modernen Baustandards.

Höchst effizientes System

Die Effizienz des Wohnbaubankensystems zeigt folgender Vergleich:

Die KESt-Befreiung bis zur Verzinsung von 4% und die

Möglichkeiten zur steuerlichen Geltendmachung als Sonderausgabe

kostet die öffentliche Hand rund EUR 75 Mio. jährlich. Dem

gegenüber steht eine etwa um den Faktor 20 höhere

Finanzierungsleistung des Systems heimischer Wohnbaubanken.

Ein eindeutiger Leistungsbeweis eines bewährten österreichischen

Wohnwirtschaftsmodells, an dem die IMMO-BANK AG

maßgeblich beteiligt ist!

Das in die Wohnbauanleihe investierte Kapital bringt nicht nur gute und sichere Renditen. In weiterer Folge unterstützt es auch die Errichtung und

Vergabe qualitativen und trotzdem leistbaren Wohnraumes an Private.


Eckdaten und Kennzahlen

Entwicklung ordentliches

Betriebsergebnis

in Mio. Euro 2005–2009

6,6

8,7

10

Entwicklung der Kundenforderungen

in Mio. Euro 2005–2009

Eigenanteil

abgegebene Konsortialanteile

gesamt

10,6

14,2

Entwicklung der Bilanzsumme

in Mio. Euro 2005–2009

2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009

601

792

2005

1.393

718

815

1.533

827

1.053

1.880

919

1.111

2.030

969

1.011

1.980

813

954

Entwicklung der Verbindlichkeiten gegenüber

Kunden in Mio. Euro 2005–2009

202

Giro und Spar

Anleihen

gesamt

2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009

Impressum, Herausgeber: IMMO-BANK AG Stadiongasse 10, 1016 Wien, Telefon: 01/404 34-0, www.immobank.at

470

672

208

526

1.150

734

242

1.283

668

910

245

1.398

769

1.014

319

820

1.139

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