Poetische Dokumente griechischen Lebens und Denkens ...

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Poetische Dokumente griechischen Lebens und Denkens ...

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II. Werke und Tage.

a) Zeiten.

1. Jahreszeiten.

ndita dt SvrjtoiG ioiiv d(f r^aäv tüp (iftvilfcov td /ueyiota 1 )' 57.

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Wenn der Kranich krächzend nach Süden zieht, dann heißt's: Bestelle

den Acker!

Dann bringe der Reeder sein Schiff ins Dock und leg' sich aufs Ohr

für den Winter;

Dann web' einen Mantel tür Dein Kind, der soll's vor der Kälte beschützen.

Doch kommt erst der Frühling wieder her — ihn kündet sein Bote,

die Weihe —

Dann nimm Deiuen Schafen das Winterkleid. Du selbst magst den

Mantel verkaufeu,

In leichtes Sommerkleid hüll' Dich getrost: Die Schwalbe ist

Laude!

wieder im

So singen die Vögel in Aristoijhanes' Vogelkomödie 2 ). Die Weihe

und die Schwalbe, das sind die ersten Frühlingsboten. Zu ihnen gesellen

sich „die linden Lüfte":

\) nküog loyalog ' xai yd() kakayevoa xeXidujv 58.

rj'df] [*ifißX(üxsVi %cü "/ayieig ZiifvQog.

keiftiüpeg d'dvitevai, oeoiyr t x£v de öälaooa

xv^iaoi xai vyrjxn uvtv(.iact ßfjaoau^tv^.

5. dyxiyag dvekoio, xai exhvoaiu yvaia,

vüvtiXe, xai nlwoig ndoav iipeig uöövrjv.

(«5p«fo?. günstig; kufotyiüau (— yoöoa) .

geschwätzig;

(Anth. X 1.)

pin(il(a/.iv . ist gekommen;

^o> = xiti ei/ uvütüoi (itvdoüot) . sie blühen; ßQÜaaai . erschüttern; uyx. uviltiv . die

Anker lichten; yvuiav . Haltetau; vavrikos . Schiffer; 6&6yij . Segel.)

*) Metrum : —

^ ^ w ^ ^ ^ — ^

a ) Arist. av. v. 708 tf. ; cf. equ. v. 419; schol. z. Arist. av. v. 5ÜÜ.

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