Schmutztitel Filmscanning

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Schmutztitel Filmscanning

Kapitel 5

Das erste Mal in Farbe

Farbfelder, Farbtöne und Verläufe

anlegen, bearbeiten und zuweisen


Das erste Mal in Farbe

Abb. 5.1

Achtung:

Wenn Sie Farben für Füllung oder Kontur

auswählen, obwohl nichts markiert

ist, gelten die Einstellungen für jedes

neue Objekt.

Farbfelder-Palette öff nen:

Am rechten Bildschirmrand aufklicken

oder FENSTER > FARBFELDER oder (F5)

Abb. 5.2

74

5.1 Grundlegendes

Bisher haben wir das Th ema Farbe nur kurz angesprochen, wenn es zur

Erläuterung hilfreich war. Jetzt sehen wir uns die Farbfelder in der Werkzeugleiste

und die Farbfelder-Palette genauer an.

Auch hierfür fi nden Sie wieder eine Beispieldatei auf der beiliegenden

CD. Öff nen Sie bitte Farbenspiel.indd aus dem Ordner Kapitel05. Dort habe

ich bereits einige Voreinstellungen getroff en, anhand derer wir uns die

grundlegenden Möglichkeiten der Farbvergabe ansehen wollen.

5.2 Objekte färben

In Ihrer Werkzeugleiste fi nden Sie die Farbfelder, mit denen Sie bestimmen

können, ob Sie die Fläche oder die Kontur eines Objekts mit Farbe versehen

wollen (Abb. 5.1 1). Markieren Sie dafür das gewünschte Objekt und klicken

Sie in der Werkzeugleiste das Feld an, für das Sie die Farbe bestimmen

möchten (das linke obere für die Füllung, das rechte untere für die Kontur).

Sie können dann z. B. in der Farbfelder-Palette am rechten Bildschirmrand

eine Farbe aussuchen, klicken dort darauf und Ihr Objekt nimmt die Farbe

an. Über den Doppelpfeil an den Farbfeldern werden die Farben für Füllung

und Kontur des markierten Objekts ausgetauscht.

Mit den winzigen Feldern links unterhalb der Farbfelder stellen Sie die

Farben für Füllung und Kontur auf Standard zurück.

Wenn Sie ein Textfeld ausgewählt haben, können Sie bestimmen, ob die

Farbe für die Schrift oder den Rahmen gelten soll (Abb. 5.1 2). Probieren

wir das einmal gemeinsam in unserer Beispieldatei. Dort fi nden Sie ein Beispieltextfeld,

das Sie durch Anklicken markieren (Abb. 5.2 4).


Wählen Sie nun bei aktiviertem Füllungsfeld (Abb. 5.2 5) die Farbe Pastell

in der Farbfelder-Palette aus (Abb. 5.2 6), wird der Hintergrund des Textfeldes

gefärbt. Wählen Sie allerdings in der Werkzeugleiste das T unterhalb

der Farbfelder und klicken dann auf eine Farbe (z. B Dunkelrot), färbt sich

die Schrift .

Unterhalb dieser Felder fi nden Sie drei weitere Schalter (Abb. 5.1 3). Der

linke vergibt die zuletzt gewählte Farbe, der mittlere den zuletzt gewählten

Verlauf und der rechte sorgt dafür, dass keine Füllung oder Kontur zugewiesen

wird. Dabei wird das entsprechende Füllungs- oder Konturfeld

durchgestrichen dargestellt.

Zwischenspiel A: Kleine Farbenlehre

Im weiteren Verlauf dieses Kapitels (und bei Ihrem Umgang mit In-

Design) werden Begriff e wie Vollton- oder Prozessfarbe auft auchen.

Daher folgt an dieser Stelle ein kleiner Einblick, worum es sich dabei

eigentlich handelt:

Volltonfarben sind besondere, vorgemischte Druckfarben. Jede einzelne

dieser Farben benötigt im Druck eine eigene Druckplatte, was

die Druckkosten (besonders, wenn Sie viele Farben benötigen) immens

steigern kann. Allerdings lässt sich hiermit eine präzise Farbreproduktion

verwirklichen, die z. B. beim Druck eines Firmenlogos

o. Ä. nötig sein kann.

Prozessfarben (subtraktive Farben) werden im Druck aus einer

Kombination von Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz (Keycolor)

zusammengesetzt. Von den Anfangsbuchstaben der Farben

stammt auch die Kurzbezeichnung CMYK.

Im Gegensatz zu Volltonfarben ist hierbei eine große Anzahl an

Farben mit vier Druckplatten darstellbar.

Additive Farben entstehen durch das Mischen von rotem, grünem

und blauem Licht (RGB) und werden besonders für Video und Monitore

verwendet.

Wenn Sie in InDesign ein Layout ausschließlich für die Bildschirmdarstellung

und nicht für den Druck anlegen, ist das RGB-

Modell vorteilhaft er, da mehr Farben wiedergegeben werden können

als z. B. bei CMYK.

Lab-Farben beschreiben die menschliche Farbwahrnehmung durch

numerische Werte. Diese Methode umfasst mehr Farben als die anderen

und gilt als geräteunabhängig. Sie wird programmintern zur

Umrechnung verwendet, wenn z. B. RGB in CMYK umgewandelt

wird. Wir können sie für unsere Projekte aber vernachlässigen.

Farbe

Das erste Mal in Farbe

Verlauf

Keine

Volltonfarben:

Bezeichnung z. B. HKS 11 K

Prozessfarben:

Bezeichnung z. B. C=0, M=45, Y=45, K=0

Je kleiner die Werte, umso heller.

Der höchste Wert ist 100.

RGB-Farben:

Bezeichnung z. B. R=239, G=156, B=126

Je kleiner die Werte, umso dunkler.

Der höchste Wert ist 255.

b = Blau bis Gelb

a = Grün bis Rot

Lab-Farben:

Bezeichnung

z. B. L=73, a=29, b=30

L = 0

L = 100

75


Das erste Mal in Farbe

Abb. 5.3

76

Verlauf

Abb. 5.4

5.2.1 Farbwähler

Um ganz einfach eine neue eigene Farbe zu bestimmen, doppelklicken Sie

auf das Farbfeld für Füllung oder Kontur (je nachdem, ob die Farbe für Füllung

oder Kontur gelten soll) in der Werkzeugleiste und der Farbwähler öff -

net sich, in dem Sie die Einstellung vornehmen können (Abb. 5.3).

a

b

c

d

Links in diesem Fenster sehen Sie das Farbspektrum,

in dem Sie durch einfaches Klicken oder Ziehen eine

Farbe wählen können.

Rechts daneben befi ndet sich ein Regler, mit dem Sie

sich im Spektrum bewegen können.

Oben rechts davon bekommen Sie im oberen Feld

die aktuell gewählte Farbe und darunter die Ausgangsfarbe

angezeigt.

Sollten Sie den Farbwert wissen, lässt er sich in die

Felder rechts eingeben. Durch Anklicken der Buchstaben

wird das Spektrum in der Farbraumansicht

verändert.

Um eine Farbe in die Farbfelder-Palette zu übernehmen, klicken Sie den

Schalter Farbfeld hinzufügen. Das kann, je nachdem, welches Spektrum

Sie aktiviert haben, CMYK, RGB oder Lab sein. Um die Farbe nicht in die

Palette zu übernehmen, sondern nur dem gerade ausgewählten Objekt zuzuweisen,

klicken Sie auf OK.

5.2.2 Farbverlauf

Sie können einem Objekt eine Verlaufsfüllung zuweisen oder auch die Kontur

mit einem Verlauf füllen. Markieren Sie dafür das gewünschte Objekt

(Sie können in unserer Beispieldatei den Kreis mit dem fetten Rand unten

links nehmen). Achten Sie darauf, dass das Füllungsfeld in der Werkzeugleiste

aktiv ist und klicken Sie unten in der Werkzeugleiste auf das Verlaufsfeld.

Damit erhalten Sie, sofern Sie nicht bereits andere Verlaufswerte eingestellt

haben, einen Standardverlauf im markierten Objekt. Selbstverständlich

können Sie nun den Verlauf Ihren Wünschen anpassen. Dafür steht Ihnen

am rechten Bildschirmrand eine eigene Palette zur Verfügung. Sie können

Sie entweder durch Anklicken aufk lappen oder Sie wählen Fenster > Verlauf

(Abb. 5.4).

a

b

c

d

Links oben befi ndet sich ein Vorschaufeld, an dem Sie sehen können, wie

Ihr Verlauf beschaff en sein wird.

Gleich daneben wählen Sie bei Typ aus, ob Sie einen linearen oder einen

radialen Verlauf erstellen möchten.

Der Winkel bestimmt, wie gerade der Verlauf ist: Bei 0° steht er senkrecht,

bei z. B. 90° waagerecht.

Position gilt für die jeweilige Ausgangsstellung der einzelnen Farben.

Hier können Sie im Moment noch nichts verändern.


e Umkehren erklärt sich beinahe selbst: Dieser Schalter kehrt den Farbverlauf

andersherum (Abb. 5.5).

f Der eigentliche Farbverlaufsbalken.

g Positionspunkt zwischen den Farben. Normalerweise steht er genau in

der Mitte; er lässt sich aber nach rechts oder links verschieben. Wenn

Sie das hier einmal ausprobieren, werden Sie feststellen, dass durch die

Aktivierung dieses Positionspunktes nun auch im Feld Position 4 ein

Wert eintragbar ist. Beim Verschieben ändert er sich

ständig, da eine Farbe nun weiter bzw. kürzer läuft

als die andere. Das sollten Sie auch im Objekt sehen

können.

h Die kleinen Kästchen unter dem Verlaufsbalken sind

die Farbfelder, aus denen der Verlauf besteht. Auch

diese lassen sich verschieben bzw., nachdem eines

angeklickt wurde, im Feld Position präzise bestimmen

(Abb. 5.6).

Sie können dem Verlauf weitere Farben hinzufügen, indem

Sie sie aus der Farbfelder-Palette auf den Verlaufsbalken

ziehen (der Mauszeiger verwandelt sich in eine

kleine Hand; sobald daran ein Pluszeichen erscheint,

können Sie loslassen). Die hinzugefügten Farben lassen

sich natürlich auch verschieben (Abb. 5.7).

Möchten Sie eine Farbe aus dem Verlauf entfernen,

ziehen Sie das kleine Farbkästchen am Verlaufsbalken

etwas nach unten; dann verschwindet es. Sie können jedoch

maximal auf zwei Farben reduzieren.

Abb. 5.8

Abb. 5.10

Wählen Sie statt linearem

einen radialen Verlauf, so

verfügen Sie über nahezu

die gleichen Einstellungsmöglichkeiten;

nur den

Winkel können Sie nicht

wählen (Abb. 5.8).

Besonders bei radialen Verläufen möchte man die Farben

nicht immer gleichmäßig vom Mittelpunkt aus verteilen,

sondern die Mitte durchaus auch verschieben. Zu

diesem Zweck befi ndet sich in der Werkzeugleiste ein

Verlauf-Werkzeug (Abb. 5.9). Sie können

damit (bei markiertem Objekt)

irgendwo in die Füllung klicken oder

mit gedrückter Maus ziehen. Je nachdem,

wie weit und in welche Richtung

Sie ziehen, wird sich der Verlauf anpassen

(Abb. 5.10).

Abb. 5.9

Das erste Mal in Farbe

Abb. 5.5

Abb. 5.6

Abb. 5.7

Das Verlauf-Werkzeug lässt

sich selbstverständlich auch

auf lineare Verläufe anwenden

(Abb. 5.11).

Abb. 5.11

77


Das erste Mal in Farbe

Abb. 5.12

Abb. 5.13 Abb. 5.14

Transparenz-Palette öff nen:

Am rechten Bildschirmrand aufklicken

oder FENSTER > TRANSPARENZ

oder (Umschalt)+(F10)

Abb. 5.15

78

Genauso, wie Sie die Füllung mit einem Verlauf versehen können, lässt sich

auch die Kontur bearbeiten. Dafür müssen Sie nur bei markiertem Objekt

das Konturfeld in der Werkzeugleiste aktivieren. Alles Weitere funktioniert

wie zuvor beschrieben (Abb. 5.12).

Zudem können Sie auch Schrift mit einem Verlauf ausstatten. Klicken

Sie einfach das Textfeld an (in unserer Beispieldatei haben wir ja bereits

eins) und vergeben Sie einen Verlauf

mit aktiviertem Füllungsfeld

in der Werkzeugleiste, so wird sich

der Hintergrund des Textfeldes mit

dem Verlauf füllen (Abb. 5.13).

Möchten Sie jedoch der Schrift einen

Verlauf zuweisen, aktivieren Sie

zusätzlich in der Werkzeugleiste das

T unterhalb der Farbfelder und legen

dann den Verlauf an. Nun wird

die Schrift gefärbt (Abb. 5.14).

Allerdings sollten Sie als oberstes

Gebot bei Text die Lesbarkeit beachten,

denn der schönste Text

nutzt nicht viel, wenn ihn niemand

lesen kann.

5.3 Transparenz

Mit Hilfe der Transparenz-Palette können Sie Objekte durchsichtig erscheinen

lassen. Markieren Sie das gewünschte Objekt und klicken Sie die Palette

am rechten Bildschirmrand auf oder gehen Sie über das Menü Fenster >

Transparenz.

Im erscheinenden Dialogfenster können Sie über Verschieben des Deckkraft

reglers die gewünschte Transparenz einstellen oder aber einen exakten

Wert eingeben.

Haben Sie nicht ein einzelnes Objekt,

sondern eine Gruppe aus transparenten Objekten

erstellt, gibt es verschiedene Möglichkeiten,

die Transparenz wirken zu lassen.

Normalerweise wird in einer Gruppe jedes

Objekt durch das andere durchscheinen

(Abb. 5.16). Möchten Sie jedoch, dass die

Gruppe in sich geschlossen wirkt und nur

den Blick auf den Hintergrund durchscheinen

lässt, aktivieren Sie in der Transparenz-

Palette die Option Aussparungsgruppe

(Abb. 5.17).

Abb. 5.16 Abb. 5.17


Zwischenspiel B: Füllmethoden

Es ist möglich, Objekten verschiedene Füllmethoden zuzuweisen.

Das heißt, Sie können bestimmen, wie die Farbe des oben liegenden

Objekts bzw. einer oben liegenden Gruppe sich auf unten liegende

Objekte auswirkt. Das Ergebnis einer Füllmethode ist immer abhängig

von den bereits vorhandenen Farben.

Manche Füllmethoden liefern bei Volltonfarben unerwartete Ergebnisse

im Druck, da die Bildschirmvorschau sie nicht ganz korrekt

wiedergibt. Sie sind auf der sicheren Seite, wenn Sie für Transparenz

und Füllmethoden Prozessfarben verwenden. Sollte sich die Volltonfarbe

nicht vermeiden lassen, empfi elt es sich, das Aussehen über das

Menü Ansicht > Überdruckenvorschau zu überprüfen.

Die letzten sechs Füllmethoden sollten Sie möglichst nicht auf Volltonfarben

anwenden, da sie unerwünschte Farben ins Dokument

einfügen könnten.

Normal ist Standard. Es gibt keine Wechselwirkung

mit darunter oder darüber liegenden

Farben. Das Feld deckt das Bild ab.

Negativ multiplizieren multipliziert mit invertierten

Farben. Das Ergebnis wird heller.

Das erste Mal in Farbe

Die Wirkung der Füllmethoden hängt im

Wesentlichen von der Ausgangsfarbe und

dem darunter befi ndlichen Material ab. In

den folgenden Beispielen habe ich versucht,

einen möglichst großen Teil davon

abzudecken. Das linke Farbfeld ist dunkler,

das rechte heller als 50 % Grau.

Dass die Wirkung auf Schwarz oder Weiß

anders sein kann als auf farbige Bildteile,

können Sie am Rand und dem schwarzen

Kreis erkennen.

Multiplizieren fügt eine Farbe der anderen

hinzu. Das Ergebnis wird immer dunkler.

Mit Weiß bleibt die Farbe, auf Schwarz bleibt

Schwarz.

Ineinanderkopieren überlagert Vorhandenes

mit Muster oder Farbe. Lichter und Schatten

bleiben bei beiden erhalten.

79


Das erste Mal in Farbe

80

Weiches Licht wirkt wie mit diff usem, farbigem

Licht bestrahlt. Je nach Farbe wird das

Bild aufgehellt oder verdunkelt.

Farbig abwedeln hellt die Grundfarben des

Bildes auf. Die aufgelegte Farbe wird dabei widergespiegelt.

Abdunkeln ersetzt hellere Bereiche mit der

aufgelegten Farbe. Dunklere Bereiche bleiben

unverändert.

Hartes Licht wirkt wie ein greller Scheinwerfer.

Je nach Ausgangsfarbe wird das Bild aufgehellt

(wie abgewedelt) oder verdunkelt (wie

nachbelichtet).

Farbig nachbelichten dunkelt die Grundfarben

des Bildes ab. Die aufgelegte Farbe wird

dabei widergespiegelt.

Aufh ellen ersetzt dunklere Bereiche mit der

aufgelegten Farbe. Hellere Bereiche bleiben

unverändert.


Diff erenz zieht die Farbe mit dem größeren

Helligkeitswert von der dunkleren ab.

Farbton verwendet Luminanz 1 und Sättigung 2

des Bildes und den Farbton des Farbfeldes.

Farbe verwendet die Luminanz des Bildes und

Farbton und Sättigung des Farbfeldes. Hierbei

bleiben die Graustufen des Bildes erhalten.

1 Luminanz betriff t den Helligkeitswert.

2 Sättigung ist die Stärke der Farbe.

Das erste Mal in Farbe

Ausschluss bewirkt ähnliche Ergebnisse wie

Diff erenz, jedoch mit geringerem Kontrast.

Sättigung verwendet Luminanz und Farbton

des Bildes und die Sättigung des Farbfeldes.

Luminanz verwendet Farbton und Sättigung

des Bildes und die Luminanz des Farbfeldes.

81


Das erste Mal in Farbe

Abb. 5.18

Abb. 5.19

Farbfelder-Palette öff nen:

Am rechten Bildschirmrand aufklicken

oder FENSTER > FARBFELDER oder (F5)

82

Auch wenn Sie eine Füllmethode gewählt haben, können Sie dem

Objekt eine geringere Deckkraft zuweisen. Dann wird sich die Füllmethode

entsprechend weniger auswirken, da das Objekt durchsichtiger

wird.

Füllmethode isolieren

Eine Füllmethode wirkt sich auf jedes darunter liegende Objekt aus.

Möchten Sie jedoch, dass die Füllmethode nur innerhalb einer Gruppe

angewendet wird und die sonstigen Objekte davon

unberührt bleiben, wählen Sie die Gruppe aus

und aktivieren in der Transparenz-Palette Füllmethode

isolieren.

Der linke Kreis in Abb. 5.18 liegt mit der Füllmethode

Negativ multiplizieren auf dem Stern. Jedoch

wird nicht nur der Stern, sondern auch das Bild im

Hintergrund betroff en. Rechts sind Stern und Kreis

gruppiert und Füllmethode isolieren ist aktiviert.

Nun gilt Negativ multiplizieren nur noch innerhalb

der Gruppe; das Bild bleibt davon unberührt.

5.4 Farbfelder-Palette

Wie Sie bereits wissen, können Sie mit der Farbfelder-Palette Farben durch

einfaches Anklicken zuweisen; sie bietet aber zusätzlich eine Reihe weiterer

nützlicher Funktionen.

Betrachten wir einmal gemeinsam die Farbfelder-Palette in der Beispieldatei

Farbenspiel.indd (Abb. 5.19). Dort sind bereits einige Farben enthalten,

die wir uns gleich intensiver ansehen wollen.

Zunächst achten Sie aber bitte auf den oberen Palettenrand: Die Symbole

kennen Sie bereits aus der Werkzeugleiste. Auch hier können Sie bestimmen,

ob Sie Füllung oder Kontur bzw. Rahmen oder Text färben möchten

(Abb. 5.19 1). Außerdem ist es möglich, hier einen Farbton einzugeben

(Abb. 5.19 2). Das heißt, Sie können einer Farbe die Intensität nehmen, indem

Sie diesen Regler nach links schieben oder einen kleineren Wert als

100 % eingeben. Klicken Sie zur Demonstration noch einmal das Textfeld

an, dem wir vorhin einen farbigen Hintergrund verliehen haben. Sehen Sie

nun auf das Feld Farbton in der Farbfelder-Palette, sollte es aktiv sein. Wählen

Sie einen Wert unter 100 % und der Hintergrund wird blasser werden,

weil der Farbe Weiß hinzugefügt wird. Wenn Sie also z. B. im Feld Farbton

20 % eingeben, wird dem Hintergrund 80 % Weiß beigemischt.


5.4.1 Standard

In der Farbfelder-Palette sind immer, wenn Sie eine neue Datei anlegen,

bereits Farben enthalten. Besonders die vier oberen eingeklammerten sind

Standard. [Keine] bedeutet natürlich, dass keine Farbe enthalten ist, [Papier]

entspricht der Papierfarbe (üblicherweise weiß). Selbstverständlich

gibt es [Schwarz] (als 100 %ige Prozessfarbe). Obwohl das Farbfeld [Passkreuze]

hier wie [Schwarz] aussieht, sollten Sie es nicht verwechseln, denn

[Passkreuze] dient dazu, dass im Druckverfahren auch bei Separationen

das mit der Passfarbe versehene Objekt auf allen Platten gedruckt wird

(z. B. Passermarken und Beschnittmarken).

Diese vier Farbfelder lassen sich im Gegensatz zu allen anderen nur eingeschränkt

bearbeiten und nicht löschen. Das können Sie bereits an den

durchgestrichenen Stift symbolen (Abb. 5.20 1) erkennen.

5.4.2 Palettendarstellung

Jede Art Farbe wird in der Farbfelder-Palette unterschiedlich dargestellt.

Sehen Sie sich in unserer Beispieldatei einmal die Farben in der Palette an,

so werden Sie feststellen, dass jede Farbe ein kleines Farbfeld davor trägt,

dann folgt der Farbname (bzw. die Farbwerte) und rechts daneben fi nden

sich bei den meisten weitere Symbole (Abb. 5.21).

a

b

c

d

e

f

g

h

Die kleinen grauen Kästchen zeigen an, dass die entsprechende Farbe

eine Prozessfarbe ist.

Ein Kästchen mit einem kleinen Kreis markiert eine Volltonfarbe.

Taucht in Ihrer Palette eine Prozentzahl auf, zeigt diese Ihnen an, dass es

sich bei der entsprechenden Farbe um einen Farbton handelt.

An den Farbfeldern ganz rechts sehen Sie, ob eine Farbe im CMYKoder

RGB-Modus angelegt ist.

In unserer Beispielpalette werden alle Farben und Verläufe angezeigt.

Möchten Sie eine Farbart ausblenden, können Sie das über die Schaltfl ächen

am unteren Palettenrand tun. Im Moment ist die linke eingedrückt,

was bedeutet, dass alle Farbfelder angezeigt werden.

Drücken Sie die zweite Schaltfl äche,

werden die Verläufe ausgeblendet.

Drücken Sie die dritte Schaltfl äche,

werden nur die Verläufe angezeigt.

Zudem können Sie (wenn Sie z. B.

gern mehr Farben auf einmal sehen

wollen oder Ihnen die Farbfelder

ohne Bezeichnungen lieber sind)

über das Palettenmenü bestimmen,

wie die Farben in der Palette dargestellt

werden (Abb. 5.22).

Das erste Mal in Farbe

Abb. 5.20

Abb. 5.21

Abb. 5.22

83


Das erste Mal in Farbe

Abb. 5.23

Abb. 5.24

Abb. 5.26

Abb. 5.27

84

Abb. 5.24 a

5.5 Neue Felder anlegen

5.5.1 Farbfeld

Einerseits können Sie eine neue Farbe im Farbwähler

anlegen, wie Sie bereits gesehen haben; Sie können aber

auch die Farbfelder-Palette dafür verwenden. Wählen

Sie im Palettenmenü den Eintrag Neues Farbfeld

(Abb. 5.23). Daraufh in öff net sich ein weiteres Fenster

(Abb. 5.24), in dem Sie die Einstellungen vornehmen

können.

Als Farbfeldname wird hier normalerweise erstmal

der Farbwert angezeigt (Abb. 5.24 1). Lassen Sie das

Feld 2 wie bei Abb. 5.24 aktiviert, wenn der Name so

bleiben soll. Möchten Sie selbst

einen Namen eingeben, deaktivieren

Sie Feld 2 (der obere

Fensterbereich ändert sich wie

in der Abb. 5.24 a) und geben Sie einen Namen ein.

Feld 3 dient dazu, den Farbtyp zu bestimmen. Wählen

Sie dort aus, ob die Farbe, die Sie anlegen, eine Prozess-

oder eine Volltonfarbe sein soll.

Aus dem Flyout-Menü bei Punkt 4 wählen

Sie den Farbmodus bzw. die zu verwendende

Vollton-Palette (Abb. 5.25).

Sofern Sie CMYK gewählt haben, ähnelt

Ihre Ansicht Abb. 5.24. Verschieben Sie

entweder die Regler oder geben Sie die

Farbwerte ein (Abb. 5.24 5). Sie erhalten

in Feld 6 eine Vorschau, wie Ihre Farbe

aussehen wird.

Haben Sie als Farbmodus RGB gewählt,

erhalten Sie natürlich nur drei Regler für

Rot, Grün und Blau (Abb. 5.26).

Sollten Sie eine Volltonfarbe aus einer

Palette verwenden wollen, ändert sich Ihre Darstellung

in etwa so wie in Abb. 5.27 (das ist natürlich

abhängig von der angeklickten Vollton-Palette). Sie

können hier aus der Liste eine beliebige Farbe auswählen.

Selbst wenn Sie zuvor als Farbtyp Prozess

eingegeben haben, wird, sobald Sie eine Farbe in

der Liste anklicken, dieses Feld auf Vollton umgestellt.

Abb. 5.25

Möchten Sie nur die eine Farbe anlegen, klicken Sie auf OK. Um mehrere

Farbfelder einzurichten, klicken Sie, sobald Sie eine eingestellt haben, auf

Hinzufügen. Sie können dann sofort weitere Farbwerte eingeben bzw. Farben

auswählen, die Sie alle hinzufügen können. Haben Sie alle gewünschten

Farben zusammen, klicken Sie auf Fertig.


5.5.2 Farbtonfeld

Über die Farbfelder-Palette können Sie, wie Sie wissen,

am oberen Palettenrand einen Farbton bestimmen.

Wenn Sie diesen nun aber häufi ger verwenden, wird es

recht mühselig, den Farbton jedes Mal neu einzustellen.

Das lässt sich einfacher gestalten, indem Sie für den

Farbton ein eigenes Farbtonfeld erstellen.

In unserer Beispieldatei ist bereits eins enthalten:

Der Farbton Rosarot 20 % ist das Farbtonfeld zur Farbe

Rosarot.

Im Prinzip funktioniert es ähnlich wie das Anlegen von Farbfeldern, allerdings

ist es hierfür nötig, zuerst ein bereits bestehendes Farbfeld auszuwählen,

damit die entsprechende Option überhaupt zur Verfügung steht.

Klicken Sie also ein beliebiges Farbfeld an und wählen Sie im Palettenmenü

Neues Farbtonfeld (Abb. 5.28).

Daraufh in öff net sich das entsprechende Fenster, in dem Sie ausschließlich

die Einstellung für den Farbton vornehmen können(Abb. 5.29). Auch

hier können Sie ein Farbtonfeld mit OK oder mehrere über Hinzufügen

erstellen.

5.5.3 Verlaufsfeld

Auch Verläufe können Sie natürlich jedes Mal neu für

ein Objekt anlegen. Wenn Sie aber den Verlauf immer

wieder verwenden, empfi ehlt es sich, ein Verlaufsfeld

einzurichten, das Sie dann ebenso wie ein Farbfeld verwenden

können.

Wählen Sie im Palettenmenü Neues Verlaufsfeld

(Abb 5.30) und bestimmen Sie die Art des Verlaufs im

erscheinenden Fenster (Abb. 5.31).

a

b

c

d

e

f

Vergeben Sie einen Namen für das Verlaufsfeld.

Wählen Sie Linear oder Radial aus.

Bestimmen Sie, ob Sie entweder die bestehenden

Farbfelder oder CMYK-, RGB- oder Lab-Farbe verwenden

möchten (diese Option ist erst aktiv, wenn

Sie ein Farbfeld unter dem Verlaufsbalken 5 angeklickt

haben, da Sie für jedes Feld einen anderen Typ

wählen können).

Suchen Sie sich eine Farbe aus (erst nach Auswählen

der Reglerfarbe 3 möglich).

Verschieben oder entfernen Sie einzelne Farben.

Bestimmen Sie präzise die Position einzelner Farben.

Über OK erstellen Sie ein einzelnes Verlaufsfeld; möchten Sie mehrere anlegen,

klicken Sie auf Hinzufügen. Sobald Sie alle gewünschten Verlaufsfelder

haben, klicken Sie auf Fertig.

Das erste Mal in Farbe

Abb. 5.28

Abb. 5.29

Abb. 5.30

Abb. 5.31

85


Das erste Mal in Farbe

Abb. 5.32

Abb. 5.33

Abb. 5.34

86

5.5.4 Mischdruckfarben-Farbfeld

In Zwischenspiel A hatte ich bereits angesprochen, dass, wenn Sie mit Volltonfarben

arbeiten, jede Volltonfarbe eine eigene Druckplatte benötigt, was

die Kosten für ein Projekt steigern kann (insbesondere, wenn Sie viele Farben

brauchen). Andererseits können Sie bei manchen Layouts auch mit

einer oder zwei Volltonfarben auskommen, sodass Sie im Gegensatz zum

Vierfarbdruck nur eine oder zwei Platten benötigen.

Verwenden Sie nun beispielsweise zwei Volltonfarben oder aber CMYK

und mindestens eine Volltonfarbe, können Sie die Anzahl der verfügbaren

Farben erhöhen, ohne die Druckkosten zu steigern, indem Sie die Farben

mischen.

Bevor Sie nun ein Mischdruckfarben-Farbfeld anlegen

können, müssen Sie dafür sorgen, dass mindestens eine

Volltonfarbe in der Farbpalette enthalten ist. Sehen Sie

sich in unserer Beispieldatei Farbenspiel.indd die Farbfelder-Palette

an, werden Sie feststellen, dass es bereits

die Volltonfarbe Pantone 170 C gibt. Also können Sie

gleich über das Palettenmenü ein neues Mischdruckfarben-Farbfeld

anlegen (Abb. 5.32). Die Volltonfarbe

muss übrigens nicht angeklickt sein, ich habe sie nur

zur Darstellung ausgewählt.

a Vergeben Sie hier einen Farbnamen.

b Vorschaufeld (zeigt an, wie Ihre Mischfarbe aussehen

wird)

c In diesen Feldern klicken Sie an, welche Farben Sie

miteinander mischen möchten. Sie können alle beliebig

kombinieren.

d Bestimmen Sie den Anteil der jeweiligen Farbe, indem

Sie die Farbregler bewegen oder die Prozentwerte

in die Felder eingeben.

Wie inzwischen schon gewohnt, erstellen Sie mit OK ein einzelnes Mischfarben-Farbfeld,

über Hinzufügen wird das gerade gemischte Feld der

Palette hinzugefügt und Sie können weitere Mischfelder erstellen, bis Sie

Fertig anklicken.

Selbstverständlich lassen sich auch mehrere Volltonfarben (selbst aus

verschiedenen Farbtabellen) miteinander kombinieren (Abb. 5.34).

5.5.5 Mischdruckfarben-Gruppe

Eine Mischdruckfarben-Gruppe dient dazu, diverse Abstufungen einer

Mischfarbe auf einmal zu erstellen. So können Sie z. B. eine ganze Reihe

verschiedener Farbtöne in einem Arbeitsschritt anlegen (bis zu 1000 Farbfelder

auf einmal). Auch hierfür ist ein vorhandenes Volltonfarbfeld Voraussetzung.


Öff nen Sie das benötigte Fenster über Neue Mischdruckfarben-Gruppe

im Palettenmenü (Abb. 5.35).

Darin können Sie nun die gewünschten Einstellungen

vornehmen (Abb. 5.36).

a

b

c

d

e

f

g

Vergeben Sie einen Gruppennamen. Dieser wird der

ganzen Gruppe und der jeweiligen Farbnuance innerhalb

der Gruppe zugewiesen.

Wählen Sie aus, welche Farben in der Mischung

enthalten sein sollen. Die Mischung muss mindestens

eine Volltonfarbe und eine Prozessfarbe enthalten,

andernfalls erhalten Sie beim Klicken auf 6

die unten stehende Meldung. Entgegen deren Aussage

müssen Sie aber tatsächlich nur eine Prozessfarbe

auswählen.

Abb. 5.37

Hier bestimmen Sie die Farbintensität, die die jeweilige Farbe

am Anfang bereits haben soll. Nehmen wir z. B. wie in der Abbildung

20 % der Volltonfarbe und 0 % Schwarz, wird das erste

der Farbfelder aus 20 % der Volltonfarbe und 80 % Weiß bestehen.

Das können Sie ganz gut in der Farbfelder-Vorschau am

obersten Feld in Abb. 5.36 7 (Gruppe 1 Farbfeld 1) sehen. Wenn

Sie diese Felder auf null belassen, ist das erste Feld weiß.

Bei Wiederholen geben Sie an, wie oft die Farbe in der Gruppe

auft auchen soll. Wenn Sie diese Werte auf null lassen, erhalten

Sie ein Farbfeld mit den eingestellten Werten. Stellen Sie z. B.

bei der Volltonfarbe Wiederholen auf 1 und lassen die Prozessfarbe

auf null, erhalten Sie zwei Farbfelder. Deren Aussehen ist

abhängig vom nächsten Punkt.

Haben Sie bei Wiederholen mindestens 1 eingestellt, können

Sie hier bestimmen, in welchen Schritten Farbe hinzugefügt

werden soll. Falls Sie also den Anfang auf 20 % gestellt, bei Wiederholen

bei einer Farbe 1 und als Schritt bei dieser Farbe 10 %

eingegeben haben, erhalten Sie zwei Farbfelder. Das erste enthält

20 %, das zweite 30 % Farbe. Sind die eingegebenen Werte

zu hoch, bekommen Sie beim Klicken auf 6 eine Warnmeldung,

da die Werte 100 % natürlich nicht übersteigen können.

Klicken Sie auf Farbfelder-Vorschau anzeigen, um eine

Vorschau der Farbfelder zu erhalten.

In der Farbfelder-Vorschau können Sie das Ergebnis kontrollieren.

Das erste Mal in Farbe

Abb. 5.35

Abb. 5.36

Im unteren Beispiel (Abb. 5.38) erhalten wir insgesamt

sechs Farben, weil die Volltonfarbe zweimal

wiederholt wird. Durch die vorgenommene Einstellung

ergeben sich drei Farbfelder in Volltonfarbnuancen,

die sich von 20 % in 10er-Schritten

bis 40 % erstrecken. Das ist die erste Wiederholung.

Die drei Farbfelder darunter sind die zweite Wiederholung

der Volltonfarbe und zusätzlich die erste

Wiederholung von Schwarz. Daher enthalten

sie dieselben Volltonnuancen wie zuvor plus jeweils

10 % Schwarz.

30 % Farbe, 0 % Schwarz

40 % Farbe, 0 % Schwarz

20 % Farbe, 10 % Schwarz

30 % Farbe, 10 % Schwarz

40 % Farbe, 10 % Schwarz

Abb. 5.38

87


Das erste Mal in Farbe

Abb. 5.39

Abb. 5.40

Abb. 5.42

88

Sobald Sie nun mit OK bestätigen (hier geht das Hinzufügen mal nicht),

werden alle Mischdruckfarbnuancen der Farbfelder-Palette hinzugefügt

(Abb. 5.39). Sie sind deutlich als Gruppe gekennzeichnet.

Zwischenspiel C: Unbenannte Farben

Als unbenannte Farben werden diejenigen bezeichnet, die Sie in Ihrem

Dokument verwendet, aber nicht in der Farbpalette als Farbfeld

(bzw. Verlaufsfeld) angelegt haben. Das ist z. B. dann der Fall, wenn

Sie eine Farbe über den Farbwähler einfach mit OK zugewiesen oder

einen Verlauf direkt im Objekt erstellt haben.

Sie können unbenannte Farben und Verläufe jederzeit als neue

Felder in die Farbfelder-Palette übernehmen: Klicken Sie das Objekt

an, das die Farbe enthält (das kann auch die Konturfarbe sein),

wählen Sie in der Farbfelder-Palette oben oder in der Werkzeugleiste,

ob die Füllung oder die Kontur übernommen werden soll, und klicken

Sie auf die Schaltfl äche Neues Farbfeld am unteren Palettenrand:

Ihre Füllungs- bzw. Konturfarbe wird als neues Feld angelegt

(Abb. 5.40).

Eine andere Möglichkeit ist, im Palettenmenü Unbenannte Farben

hinzufügen zu wählen (Abb. 5.41). Das bietet sich an, wenn Sie

bereits mehrere unbenannte Farben in Ihrem Dokument haben.

5.5.6 Farbfelder duplizieren

Abb. 5.41

Wenn Sie beispielsweise eine neue Farbe erstellen möchten, die von einer

bereits vorhandenen nur wenig abweicht, empfi ehlt es sich, die vorhandene

Farbe zu duplizieren und dann die neue zu bearbeiten. Markieren Sie die

entsprechende Farbe in der Farbfelder-Palette und klicken Sie entweder

auf das Symbol für Neue Farbe am unteren Palettenrand oder wählen Sie

Farbfeld duplizieren im Palettenmenü (Abb. 5.42).

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