Schmutztitel Filmscanning

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Schmutztitel Filmscanning

Wählen Sie nun bei aktiviertem Füllungsfeld (Abb. 5.2 5) die Farbe Pastell

in der Farbfelder-Palette aus (Abb. 5.2 6), wird der Hintergrund des Textfeldes

gefärbt. Wählen Sie allerdings in der Werkzeugleiste das T unterhalb

der Farbfelder und klicken dann auf eine Farbe (z. B Dunkelrot), färbt sich

die Schrift .

Unterhalb dieser Felder fi nden Sie drei weitere Schalter (Abb. 5.1 3). Der

linke vergibt die zuletzt gewählte Farbe, der mittlere den zuletzt gewählten

Verlauf und der rechte sorgt dafür, dass keine Füllung oder Kontur zugewiesen

wird. Dabei wird das entsprechende Füllungs- oder Konturfeld

durchgestrichen dargestellt.

Zwischenspiel A: Kleine Farbenlehre

Im weiteren Verlauf dieses Kapitels (und bei Ihrem Umgang mit In-

Design) werden Begriff e wie Vollton- oder Prozessfarbe auft auchen.

Daher folgt an dieser Stelle ein kleiner Einblick, worum es sich dabei

eigentlich handelt:

Volltonfarben sind besondere, vorgemischte Druckfarben. Jede einzelne

dieser Farben benötigt im Druck eine eigene Druckplatte, was

die Druckkosten (besonders, wenn Sie viele Farben benötigen) immens

steigern kann. Allerdings lässt sich hiermit eine präzise Farbreproduktion

verwirklichen, die z. B. beim Druck eines Firmenlogos

o. Ä. nötig sein kann.

Prozessfarben (subtraktive Farben) werden im Druck aus einer

Kombination von Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz (Keycolor)

zusammengesetzt. Von den Anfangsbuchstaben der Farben

stammt auch die Kurzbezeichnung CMYK.

Im Gegensatz zu Volltonfarben ist hierbei eine große Anzahl an

Farben mit vier Druckplatten darstellbar.

Additive Farben entstehen durch das Mischen von rotem, grünem

und blauem Licht (RGB) und werden besonders für Video und Monitore

verwendet.

Wenn Sie in InDesign ein Layout ausschließlich für die Bildschirmdarstellung

und nicht für den Druck anlegen, ist das RGB-

Modell vorteilhaft er, da mehr Farben wiedergegeben werden können

als z. B. bei CMYK.

Lab-Farben beschreiben die menschliche Farbwahrnehmung durch

numerische Werte. Diese Methode umfasst mehr Farben als die anderen

und gilt als geräteunabhängig. Sie wird programmintern zur

Umrechnung verwendet, wenn z. B. RGB in CMYK umgewandelt

wird. Wir können sie für unsere Projekte aber vernachlässigen.

Farbe

Das erste Mal in Farbe

Verlauf

Keine

Volltonfarben:

Bezeichnung z. B. HKS 11 K

Prozessfarben:

Bezeichnung z. B. C=0, M=45, Y=45, K=0

Je kleiner die Werte, umso heller.

Der höchste Wert ist 100.

RGB-Farben:

Bezeichnung z. B. R=239, G=156, B=126

Je kleiner die Werte, umso dunkler.

Der höchste Wert ist 255.

b = Blau bis Gelb

a = Grün bis Rot

Lab-Farben:

Bezeichnung

z. B. L=73, a=29, b=30

L = 0

L = 100

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