Untersuchungen zur evidenzbasierten Auswertung therapeutischer ...

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Untersuchungen zur evidenzbasierten Auswertung therapeutischer ...

„anderen kontrollierten Studien“ (36 %). Den zweithäufigsten Studientyp

nehmen Expertenmeinungen / Editorials / Consensus Reports ein (19 %). Zum

Thema der Therapie der Hypocalcämie post partum des Rindes überwiegen

Veröffentlichungen des Studientyps der Expertenmeinungen / Editorials /

Consensus Reports (33 %). Anzahlmäßig folgen „andere kontrollierte Studien

(25 %) und Fallserien (20 %). Zur Thematik der Therapie der Nachgeburts-

verhaltung des Rindes wird ein Überhang an Fallserien (28 %) dokumentiert.

Anzahlmäßig folgen randomisierte, kontrollierte Studien (23 %) und

Expertenmeinungen / Editorials / Consensus Reports (18 %).

- Eine Metaanalyse konnte nicht erstellt werden, weil die untersuchten

Publikationen sowohl im Studiendesign als auch inhaltlich nicht miteinander

vergleichbar waren, beziehungsweise keine ausreichend qualitätsvolle Studien

vorliegen.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass ein Mangel an evidenzstarken

verblindeten, randomisierten, kontrollierten Studien zu allen drei untersuchten

Krankheitskomplexen vorliegt. Verblindete, randomisierte, kontrollierte Studien

entsprechen dem Goldstandard therapeutischer Studien. Demnach sollte zukünftig

darauf geachtet werden, therapeutische Studien sowohl in ihrer Durchführung als

auch der anschließenden Dokumentation qualitativ zu verbessern.

Derzeit kann auf evidenzbasierter Basis keine Aussage über die bestmögliche

Therapieform der Krankheiten des Ovarialzystensyndroms, der Hypocalcämie post

partum sowie der Nachgeburtsverhaltung des Rindes getroffen werden.

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