Emissionsprospekt Trend Capital Indien I KG - GoMoPa

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Emissionsprospekt Trend Capital Indien I KG - GoMoPa

IndIen I KG

BeteIlIGunGsanGeBot

Mumbai

Delhi

Hyderabad


INHALT

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Vorwort 5

Hinweis 6

Die Prospektverantwortung 10

Das Beteiligungsangebot im Überblick 12

Die wesentlichen Risiken der Beteiligung 22

Rahmenbedingungen des Beteiligungsangebotes 32

Die Anlagestrategie 46

Angaben über den Emittenten 54

Wirtschaftliche Angaben 66

Beteiligungsphase 72

Sensitivitätsanalyse 84

Die rechtlichen Angaben 92

Rechtliche Angaben zur Beendigung der Vermögensanlage 100

Die steuerlichen Angaben 104

Wesentliche Vertragspartner 112

Kapitalmäßige und personelle Verflechtungen 116

Angaben über Trend Capital Emissionen 118

Weitere Pflichtangaben gemäß VermVerkProspV 122

Die Verträge 124

Der Gesellschaftsvertrag 124

Der Treuhandvertrag 133

Der Mittelverwendungskontrollvertrag 138

Beitrittsunterlagen und Hinweise

Hinweis nach § 2 (2) Vermögensanlagen-VerkProspV:

Die inhaltliche Richtigkeit der im Prospekt gemachten Angaben ist

nicht Gegenstand der Prüfung des Prospektes durch die Bundesanstalt

für Finanzdienstleistungsaufsicht.

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Trend CapiTal I indien i kg I vorworT

kapiTel

1

vorworT


Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Investoren,

in diesen turbulenten Zeiten, in denen selbst renommierte

Banken in Schieflage geraten, sind Projekte mit

greifbaren Sachwerten, vernünftigen Chancen-/Risiko-

Profilen und einer attraktiven Rendite gefragter denn

je! Deshalb bleibt es einmal mehr unser Ziel, in Anlagen

zu investieren, die nicht den unkalkulierbaren Börsenentwicklungen

unterliegen.

Unterstützt von einem der größten Immobiliendienstleister

der Welt – Colliers International – haben wir

den indischen Markt hinsichtlich der sich dort für uns

bietenden Projektchancen geprüft. Auch unsere Analyse

der steuerlichen und rechtlichen Aspekte basiert

auf profunder Orts- und Marktkenntnis: Die von uns

beauftragte Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft

PricewaterhouseCoopers (PwC) eröffnete

ihr erstes Büro in Indien bereits vor 128 Jahren und

gilt heute als eine der weltweit führenden Kanzleien

in diesem Bereich.

Die Empfehlungen fielen eindeutig aus: Der indische

Markt wird in den nächsten Jahren faszinierende

Chancen bieten. Aus der Vielfalt der Möglichkeiten

haben wir das vorliegende Beteiligungsangebot entwickelt:

Es offeriert Ihnen als Investoren ein kalkulierbares

Risiko verbunden mit einer hohen Nachsteuerrendite

bei kürzester Kapitalbindung. Aus diesem

Grund ist es mir eine besondere Freude, Ihnen

unseren neuen Indien-Fonds in aller Ausführlichkeit

vorzustellen.

Als größte Demokratie der Welt schickt sich Indien an,

eine der führenden Wirtschaftsnationen zu werden.

Bis zum Jahr 2020 ist durchschnittlich von einem

Wirtschaftswachstum in Höhe von 8 Prozent jährlich

auszugehen. Dieses Wirtschaftswachstum verlangt

nach besseren Rahmenbedingungen. Es wird der

wachsenden Bevölkerung mehr Wohlstand bringen

und insbesondere den Konsum- und Wohnraumbedarf

erhöhen. Verbunden damit wird auch der Bedarf

an Büroflächen steigen und der Ausbau der landesweiten

Infrastruktur vorankommen.

Das Ziel dieses Fonds ist schnell und einfach erklärt:

Er soll Ihnen die Teilnahme am dynamischen Aufschwung

des Immobilienmarktes in Indiens ermöglichen.

Sollten Sie diesem Beteiligungsangebot bis Ende

2008 beitreten, ermöglicht es Ihnen steuerfreie Gewinne

aus Kapitalbeteiligungen – ein Angebot, dass

wir Ihnen als Emissionshaus mit Inkrafttreten der

neuen Abgeltungsteuerregelung künftig nicht mehr

bieten können.

Wenn Sie die wirtschaftlichen Perspektiven dieses

Beteiligungsangebotes näher kennen lernen möchten,

lesen Sie bitte weiter. Überzeugen Sie sich im Detail

von der Erfahrung und Qualität der handelnden Partner

sowie den großen Chancen, die uns Indien bietet.

Ihre Trend Capital

Peter Käsberger

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Trend CapiTal I indien i kg I Hinweis

kapiTel

1

HINweIs

Allgemeine Hinweise

Es muss jedem Anleger ausdrücklich bewusst sein,

dass die Beteiligung an der Trend Capital GmbH & Co.

Indien 1 KG ein erhebliches Risikopotenzial enthält.

Bitte lesen Sie hierzu die Seiten 22-31 des Kapitels

Risiken. Diese Vermögensanlage ist auf Sicherheit

bedachten Kapitalanlegern nicht zu empfehlen.

Die Anleger erkennen an, dass weder der Emittent,

deren Geschäftsführung, die Anbieterin, die Treuhandkommanditistin,

der Mittelverwendungskontrolleur,

der Vertrieb, die Produktgeber bzw. ihre Partner oder

Anlageberater noch deren jeweilige Mitglieder und

Beteiligungsgesellschaften den Anlegern im Rahmen

dieses Prospektes Beratung in rechtlicher, aufsichtsrechtlicher,

finanzieller, steuerlicher oder buchhalterischer

Hinsicht erteilen.


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Trend CapiTal I indien i kg I Hinweis

kapiTel

1

HINweIs

Trend Capital Indien 1 in Stichworten

Investitionsgegenstand Die Anleger beteiligen sich an der Trend Capital GmbH & Co Indien 1 KG. Diese Fonds-

gesellschaft erwirbt 100% der Anteile an der Trend Capital Indien Holding Limited.

Diese Holdinggesellschaft hält 100% Anteile an Projektentwicklungsgesellschaften

die Immobilenprojekte und Infrastrukturprojekte in Indien entwickeln. Damit wird

es für Investoren möglich an den Wachstumspotenzialen des Immobilienmarktes

in Indien zu partizipieren. Der Fonds nutzt zu diesem Zweck das zwischen Indien

und Mauritius bestehende Doppelbesteuerungsabkommen.

Zielvolumen des TC Indien 1 50 Millionen Euro (max. 150 Mio. Euro)

Geplante Laufzeit Vier Jahre 31.12.2012. Für den Fall, dass die Laufzeit einer indischen Projektgesell-

schaft oder mehrer indischer Projektgesellschaften nach dem 31.12.2012 endet

bzw. enden, wird die Laufzeit der Fondsgesellschaft um drei Monate über das

Ende der indischen Projektgesellschaft hinaus verlängert.

Rückfluss gemäß der Im Durchschnitt über alle Tranchen sind 182,9% Gesamtrückfluss

Prognoserechnung prognostiziert

Einkunftsart Einkünfte aus Kapitalvermögen

Steuer Bei Beitritt bis zum 31.12.2008, Zufluss von steuerfreien Kapitalerträgen unter

Progressionsvorbehalt. Bei Beitritt ab 1.1.2009 Einkünfte aus Kapitalvermögen.

(Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer)

Agio 5%

Einzahlungswährungen Euro und US-Dollar

Auszahlungswährung Euro

Mindestbeiligung 10.000 Euro oder 15.000 US-Dollar, höhere Beträge müssen durch 1.000 teilbar

Projektpartner Colliers International unterstützt den Auswahlprozeß der Projekte und Projektpartner

in Indien, Pricewaterhouse Coopers berät in Bezug auf die steuerlichen

Rahmenbedinungen in Indien und Mauritius.

Startprojekte Investitionsmöglichkeiten von ca. 300 Mio. Euro wurden bereits vom

Management evaluiert. Der TC Indien 1 wurde als Blindpool Fonds konzipiert.


Trend Capital Indien 1 Begriffsdefinitionen

Anbieter Trend Capital Middle East GmbH

Prospektverantwortung Trend Capital Middle East GmbH

Emittent Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG, nachfolgend auch Fondsgesellschaft oder

TC Indien 1 genannt.

Vermögensanlage Im Sinne der Vermögens Verkaufs Prospekt Verordnung ist dies die vorliegende

unmittelbare Beteiligung oder die mittelbare Beteiligung des Anlegers an der

Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG in der Form eines Kommandit- oder

Treugeberanteils.

(Im Prospekt auch Beteiligung oder Beteiligungsangebot genannt).

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Trend CapiTal I indien i kg I die prospekTveranTworTUng

kapiTel 1

INdIeN 1 kg

dIe ProsPekT-

verANTworTUNg


Verantwortlich für den gesamten Inhalt dieses Ver-

kaufsprospektes ist die geschäftsführende Komman-

ditistin der Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG, die

Trend Capital Middle East GmbH mit Sitz in Mainz.

Die Geschäftsanschrift lautet:

Weißliliengasse 5, 55116 Mainz.

Die Prospektverantwortliche erklärt, dass ihres

Wissens die Angaben im Verkaufsprospekt richtig sind

und keine wesentlichen Umstände ausgelassen sind.

Mainz, den 30.10.2008

Datum der Prospektaufstellung

Trend Capital Middle East GmbH, vertreten durch

ihren Geschäftsführer Herrn Peter Käsberger,

geschäftsansässig Weißliliengasse 5, 55116 Mainz

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Trend CapiTal I indien i kg I das BeTeiligUngsangeBoT im ÜBerBliCk

kapiTel 2

INdIeN 1 kg

dAs BeTeILIgUNgs-

ANgeBoT Im ÜBerBLIck


Hinweis

Dieses Kapitel bietet dem interessierten Anleger eine

Zusammenfassung der Rahmendaten des Beteiligungsangebotes.

Es enthält daher nicht alle Informationen,

die ein Anleger vor seinem Beitritt zur Trend Capital

GmbH & Co. Indien 1 KG (nachfolgend auch „Fondsgesellschaft“

genannt) berücksichtigen sollte. Für die

umfassende Beurteilung der Vermögensanlage ist das

sorgfältige Lesen des gesamten Prospektes deshalb

unverzichtbar. Im Besonderen ist hier auf die Ausführungen

im Kapitel „Die wesentlichen Risiken der Beteiligung“

(Angaben gemäß VermVerkProspV sowie

IDW S 4) zu verweisen.

Die Vermögensanlage – das Anlageobjekt

Die Anleger beteiligen sich unmittelbar als Direktkommanditisten

oder mittelbar über die MVT Mittelrheinische

Verwaltungs- und Treuhand GmbH, Mainz,

als Treugeberin am Emissionskapital der Trend Capital

GmbH & Co. Indien 1 KG mit Sitz in Mainz. Gegenstand

der Gesellschaft ist der Erwerb, das Halten, die Verwaltung

und die Verwertung von einer Beteiligung an der

Trend Capital Indien Holding Limited, einer auf Mauritius

ansässigen Kapitalgesellschaft, die zum Zeitpunkt der

Prospektaufstellung in Gründung ist. Der Geschäftsgegenstand

dieser Gesellschaft sind Investitionen in

Immobilien- und Infrastrukturprojekte in Indien.

Die Laufzeit der Beteiligung

Die Gesellschaft beginnt am Tag der Eintragung in das

Handelsregister und endet planmäßig zum 31.12.2012.

Für den Fall, dass die Laufzeit einer indischen Projektgesellschaft

oder mehrerer indischer Projektgesellschaften

nach dem 31.12.2012 endet bzw. enden, wird die Laufzeit

der Fondsgesellschaft um drei Monate über das

Ende der indischen Projektgesellschaft hinaus verlängert.

Es besteht eine Verlängerungsmöglichkeit durch Gesellschafterbeschluss

über diesen Zeitpunkt hinaus,

wenn wirtschaftliche Umstände dies erfordern sollten.

Die prognostizierten Ausschüttungen

Es ist nur eine Ausschüttung an die Investoren zum

Ende der Laufzeit der Fondsgesellschaft geplant. Die

Ausschüttung erfolgt nach Beschluss durch die Gesellschafterversammlung.

Die Ausschüttungen und

sonstige Zahlungen an die Investoren erfolgen durch

die Fondsgesellschaft vertreten durch die Trend Capital

Middle East GmbH in ihrer Funktion als Geschäftsführerin

der Fondsgesellschaft.

Im Mittel (abhängig von der Tranchenzugehörigkeit

des Anlegers) sind Ausschüttungen in Höhe von rund

182,9%, bezogen auf das Kommanditkapital des

Anlegers und einschließlich der Rückzahlung des

Beteiligungsbetrages im Jahr 2012, geplant.

Die einkommensteuerliche Behandlung

Die Ergebnisanteile aus der Beteiligung an der Fondsgesellschaft

stellen auf Seiten des Investors Einkünfte

aus Kapitalvermögen dar. Nähere Ausführungen zur

steuerlichen Behandlung sind im Kapitel 12 „Die steuerlichen

Angaben“ nachzulesen.

Der Beitritt

Die Investoren beteiligen sich mittelbar über die Treuhandkommanditistin,

MVT Mittelrheinische Verwaltungs-

und Treuhandgesellschaft mbH,Weißliliengasse 5,

55116 Mainz, an der Fondsgesellschaft. Grundlage für

das Treuhandverhältnis ist der im Prospekt Kapitel 17

abgedruckte Treuhand- und Verwaltungsvertrag nebst

dem auch insoweit in Bezug genommenen Gesellschaftsvertrag

der Fondsgesellschaft.

Die Treugeber haben das Recht, sich auch direkt als

Kommanditisten an der Fondsgesellschaft zu beteiligen.

Hierfür hat der Treugeber eine notariell beglaubigte

Handelsregistervollmacht. Die Handelsregistervollmacht

ist unwiderruflich und über den Tod hinaus zu

erteilen und notariell zu beglaubigen. Eine Vorlage für

die Vollmachtserklärung kann bei der Treuhandkommanditistin

angefordert werden. Bereits im Treuhandund

Verwaltungsvertrag erteilt der Anleger zudem der

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Trend CapiTal I indien i kg I das BeTeiligUngsangeBoT im ÜBerBliCk

kapiTel

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Treuhänderin für diesen Fall eine umfassende Voll-

macht, seine Rechte aus der Beteiligung, insbesondere

das Stimmrecht, für ihn wahrzunehmen. An der Ge-

sellschaft können sich grundsätzlich nur volljährige,

natürliche Personen und juristische Personen als Kom-

manditisten beteiligen. Eine Beteiligung von Ehe-

paaren oder BGB-Gesellschaften ist ausgeschlossen.

Als Hauptmerkmal der Anteile ist das anteilige Be-

zugsrecht an den entstehenden Gewinnen der Gesell-

schaft zu erwähnen. Die Fondsanteile sind grundsätz-

lich nach Maßgabe des Gesellschaftsvertrages, der im

vollen Wortlaut im Kapitel 17 „Die Verträge“ abge-

druckt ist, übertragbar. Der Anleger haftet maximal

mit seiner Kapitaleinlage. Diese Haftungsbegrenzung

gilt für Direktkommanditisten ab Eintragung in das

Handelsregister, die von der Komplementärin veran-

lasst wird. Die Vermögensanlage wird ausschließlich

in Deutschland angeboten.

dAs BeTeILIgUNgsANgeBoT Im ÜBerBLIck

Mindestzeichnungssumme und

Fondsvolumen/Erwerbspreis

Das angestrebte Emissionsvolumen (Gesamtbetrag

der angebotenen Vermögensanlage) beträgt maximal

bis zu 150.000.000 Euro, wobei der Gesellschaftsvertrag

vorsieht, dass bereits bei Erreichen eines Mindestkommanditkapitals

von 5 Mio. Euro eine Beteiligung an

der Trend Capital Indien Holding Limited erfolgen

kann. Der vom beitretenden Anleger mindestens zu

zeichnende Kommanditanteil (Mindestzeichnungssumme)

beträgt 10.000 Euro oder 15.000 US-Dollar.

Höhere Beträge müssen ohne Rest durch 1.000 teilbar

sein – woraus sich rechnerisch maximal 15.000 Anteile

ergeben; mindestens jedoch drei Anteile, einschließlich

der bereits gezeichneten Einlagen der Gründungsgesellschafter

. Der Erwerbspreis entspricht der übernommenen

Zeichnungssumme, hinzu kommt das

Agio von 5% der Zeichnungssumme. Der Gesamtbetrag

der angebotenen Vermögensanlagen beträgt

150.000.000 Euro.

Die wichtigsten Tätigkeitsbereiche des Emittenten

Der wichtigste Tätigkeitsbereich des Emittenten ist

die Kapitalbeteiligung an der Trend Capital Indien

Holding Limited, Mauritius. Deren Geschäftsgegenstand

ist die Investition in indische Immobilienprojekte.

Der Wertzuwachs soll durch die späteren

Projektveräußerungen erreicht werden.

Die Zielgruppe

Das Beteiligungsangebot richtet sich an natürliche

Personen, die mittelbar über eine Beteiligung an einer

in Mauritius ansässigen Kapitalgesellschaft an der

Realisierung von Gewinnen aus Immobilienprojektentwicklungen

in Indien partizipieren möchten und

einen kurz- bis mittelfristigen Anlagehorizont haben.

Es wird davon ausgegangen, dass die Anleger in

Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig sind und

sie ihre Beteiligung im Privatvermögen halten.

Rechte der Anleger

Den Anleger steht das Recht zu, sich als Kommanditist

mit einer Einlage von mindestens 10.000,00 Euro bzw.

15.000,00 US-Dollar an der Gesellschaft zu beteiligen.

Sie können sich als Treugeber mittelbar über die Treuhänderin

nach Maßgabe des Gesellschaftsvertrages

und des Treuhandvertrages beteiligen. Abweichend

davon können die Treugeber auch jederzeit verlangen,

unmittelbar als Kommanditist (Direktanleger) mit ihrem

Kommanditanteil in das Handelsregister eingetragen

zu werden. Der Anleger kann seine Beitrittserklärung

zur Fondsgesellschaft innerhalb von 2 Wochen ohne

Angabe von Gründen schriftlich widerrufen. Zur Wahrung

der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung

des Widerrufs. Den Treugebern und Direktanlegern

stehen die Teilhabe-, Auskunfts-, Informations- und

Einsichtsrechte eines Kommanditisten, insbesondere

im Umfang der §§ 166, 164 HGB zu. Sie haben das

Recht, am Sitz der Gesellschaft die Bücher und Geschäftsunterlagen

der Gesellschaft einzusehen und

können sich dabei auch auf eigene Kosten eines


erufsrechtlich zur Verschwiegenheit verpflichteten

Sachverständigen bedienen. Den Treugebern und Di-

rektanlegern stehen insbesondere auch die Ansprüche

auf Gewinn und Verlust, Beteiligung am Gesellschaftsvermögen,

ein Abfindungsguthaben oder/und

einen Liquidationserlös unmittelbar zu. Sie können

persönlich an den Gesellschafterversammlungen teilnehmen

oder sich durch einen mit schriftlicher Vollmacht

ausgestatteten Dritten vertreten lassen, um

dort ihre Gesellschafterrechte wahrzunehmen oder

der Treuhänderin Weisungen für die Beschlussfassungen

erteilen. Die Treuhänderin ist darüber hinaus

berechtigt und verpflichtet, auf Verlangen des Treugebers

oder Direktanlegers ihr zustehende Gesellschafterrechte

auf den Treugeber zu übertragen oder die

für die Wahrnehmung der Gesellschafterrechte erforderlichen

Vollmachten zu erteilen. Der Anleger ist im

Verhältnis seiner gezeichneten Pflichteinlage (Festkapitalkonto

I) zum gesamten Kommanditkapital am Ergebnis

(Gewinn und Verlust) der Gesellschaft beteiligt.

Die Höhe der Ergebnisbeteiligung ist prozentual

gestaffelt und davon abhängig, welcher Tranche die

Beteiligung des Kommanditisten zuzuordnen ist. Sofern

eine Tranche nicht vollständig platziert ist, haben

auch Neu-Kommanditisten, also Anleger die noch

nicht in anderen Trend Capital Fonds investiert sind,

die Möglichkeit mit ihrer Beteiligung, im Rahmen der

jeweiligen Kontingente in die höchste Tranche zu gelangen.

Je 1.000 Euro der Kommanditeinlage gewährt

den Kommanditisten eine Stimme in der Gesellschafterversammlung.

Kommanditeinlagen in Dollar sind

zum Tageskurs des Zahlungseingangs auf dem Gesellschaftskonto

in Euro umzurechnen und auf volle tausend

Euro abzurunden. Das Recht zur ordentlichen

Kündigung ist während der geplanten Dauer der Gesellschaft

bis zum 31.12.2012 ausgeschlossen. Sollte die

Gesellschaft über diesen Zeitraum fortgesetzt werden,

kann jeder Gesellschafter die Gesellschaft mit einer

Frist von 1 Monat zum Quartalsende kündigen.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus

wichtigem Grund bleibt unberührt. Scheidet ein Gesellschafter

durch Kündigung, durch Ausschließung

oder in sonstiger Weise aus der Gesellschaft aus, so

hat der ausscheidende Gesellschafter Anspruch auf

eine Abfindung in Höhe des Buchwertes seiner Beteiligung

zum letzten Bilanzstichtag, sofern er seine Einlage

voll erbracht hat. Von diesem Wert sind Ausschüttungen,

die zwischen dem Stichtag und der Auszahlung

der Abfindung geleistet wurden, abzuziehen. Am Gewinn

und Verlust der Gesellschaft sowie an schwebenden

Geschäften nimmt der ausscheidende Gesellschafter

nicht teil. Die Abfindung ist in zwei gleichen Raten auszuzahlen.

Die erste Rate ist fällig innerhalb von sechs

Monaten nach dem Ausscheiden des Gesellschafters

und die zweite innerhalb von weiteren sechs Monaten

nach Auszahlung der ersten Rate. Die Abfindung ist

nicht zu verzinsen. Der ausscheidende Gesellschafter

kann keine Sicherheitsleistung für seinen Abfindungsanspruch

noch für Gesellschaftsverbindlichkeiten

oder Befeiung von diesen Verbindlichkeiten verlangen.

Pflichten der Anleger

Für die Anleger besteht die Verpflichtung, zusätzlich

zur Kommanditeinlage ein Agio in Höhe von 5% auf

den Beteiligungsbetrag zu zahlen. Die Kommanditeinlage

zzgl. des Agio sind innerhalb von 14 Tagen nach

Versenden der Annahmeerklärung durch die Treuhänderin

auf das Gesellschaftskonto vollständig einzuzahlen.

Darüber hinaus bestehen für den Kommanditisten

die allgemeinen Treuepflichten eines Gesellschafters

gegenüber der Gesellschaft. Die Anleger

sind verpflichtet, sofern sie für ihre Beteiligung Sonderbetriebsausgaben

steuerlich geltend machen wollen,

der Treuhänderin zum Zweck der einheitlichen und

gesonderten Gewinnfeststellung diese Ausgaben bis

zum 31. März des Folgejahres mitzuteilen und zu belegen.

Verspätet mitgeteilte Ausgaben sind nicht oder

nur gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr in Höhe

von 100 Euro zzgl. Umsatzsteuer zu berücksichtigen.

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Trend CapiTal I indien i kg I das BeTeiligUngsangeBoT im ÜBerBliCk

kapiTel

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dAs BeTeILIgUNgsANgeBoT Im ÜBerBLIck

Im Ausland angebotener Teilbetrag

Das Angebot der Vermögensanlage erfolgt nur in

Deutschland und wird ausschließlich in deutscher

Sprache erstellt.

Entgegennahme der Beitrittserklärung

Die Zeichnungsunterlagen nimmt die MVT Mittelrheinische

Verwaltungs- und Treuhandgesellschaft

mbH, Weißliliengasse 5, 55116 Mainz, entgegen.

Abwicklungshinweise

Die Beitrittserklärung ist vom Investor vollständig auszufüllen,

an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben

und per Fax (06131 - 553 99 99) vorab an die

Treuhandgesellschaft MVT MittelrheinischeVerwaltungsund

Treuhandgesellschaft mbH zu senden.Das Original

ist per Post an die Adresse der Treuhandgesellschaft

MVT Mittelrheinische Verwaltungs- und Treuhandgesellschaft

mbH,Weißliliengasse 5, 55116 Mainz zu senden.

Die Annahmeerklärung

Die Treuhandgesellschaft wird das Angebot des Anlegers

auf Abschluss des Treuhand- und Verwaltungsvertrags

annehmen und dem Anleger eine Bestätigung per

Post unverzüglich nach Eingang des Originals der

Beitrittserklärung zusenden.

Vorgesehene Zeichnungsfrist

Das öffentliche Angebot beginnt einen Werktag nach

Veröffentlichung des Verkaufsprospektes. Die Schließung

des Fonds erfolgt am 30.06.2009. Eine vorzeitige

Schließung wird vorgenommen, wenn ein Kapital

von 150.000.000 Euro eingeworben ist. Die geschäftsführende

Kommanditistin kann gemeinsam mit der

persönlich haftenden Gesellschafterin die Zeichnungsfrist

einmalig bis zum 31.12.2009 verlängern. Eine Kürzung

von Zeichnungen, Anteilen bzw. Beteiligungen

erfolgt nur dann, wenn ein Anleger den übernommenen

Beteiligungsbetrag ganz oder teilweise nicht fristgerecht

erbringt. Bislang wurden noch keine Anteile veräußert.

Zahlstelle

Zahlstelle ist die Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG,

Weißliliengasse 5 in 55116 Mainz. Diese Stelle hält auch

den Verkaufsprospekt zur kostenlosen Ausgabe bereit.

Einzahlungen

Die Einzahlung der Zeichnungssumme nebst Agio

erfolgt in einer Zahlung. Diese ist fällig 14 Tage nach

Mitteilung der Treuhänderin über die erfolgte Annahme

der Beitrittserklärung durch die Treuhandgesellschaft

auf die nachbenannten Konten, über welche die Geschäftsleitung

der Fondsgesellschaft nur gemeinsam

mit dem Mittelverwendungskontrolleur, der WestAudit

AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Industriestraße 25,

32549 Bad Oeynhausen, verfügungsberechtigt ist.

Konto für Einzahlungen in Euro

Kontoinhaber: Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG

Kontonummer: 740 47

Bank: Merkur Bank KGaA

Bankleitzahl: 701 308 00

IBAN/EUR-Konto: DE18 701 308 00 00 000 74047

SWIFT-Code: GENODEF1M06

Konto für Einzahlungen in US-Dollar

Kontoinhaber: Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG

Kontonummer: 7000 740 47

Bank: Merkur Bank KGaA

Bankleitzahl: 701 308 00

IBAN/USD-Konto: DE35 701 308 00 07 000 74047

SWIFT-Code: GENODEF1M06

Im Verwendungszweck sind der Name des Anlegers

sowie die mit der Annahmebestätigung übermittelte

Beteiligungsnummer anzugeben.

Weitere Kosten für den Anleger

Neben der Beteiligungssumme ist vom Anleger ein

Agio in Höhe von 5% bezogen auf den Beteiligungsbetrag

zu leisten. Außerdem hat er im Falle des

Wunsches nach einer Direktbeteiligung als im


Handelsregister eingetragener Kommanditist die Ko-

sten für die Vollmachtserteilung und die Handelsregi-

stereintragung zu tragen. Soweit der Anleger selbst

außerhalb der Konzeption Kosten veranlasst, z.B. für

Beratung durch Rechts- und/oder Steuerberater im

Rahmen des Beitritts oder einer Übertragung der Beteiligung,

hat der Anleger diese Kosten zusätzlich zu

tragen. Gleiches gilt für eventuelle Porto-, Telefon- und

Reisekosten bei Teilnahme an Gesellschafterversammlungen

sowie eventuelle Kosten im Zusammenhang

mit der Anmeldung von Sonderwerbungskosten bei der

geschäftsführenden Kommanditistin (§ 18 des Gesellschaftsvertrages).

Für verspätet mitgeteilte Sonderwerbungskosten

wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 100

Euro zzgl. Umsatzsteuer fällig. Darüber hinaus entstehen

mit dem Erwerb, der Verwaltung und der Veräußerung

der Vermögensanlage keine weiteren Kosten.

Das Widerrufsrecht

Der Investor kann seine Beteiligung an der Fondsgesellschaft

innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen

Widerrufsfrist von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen

widerrufen. Die Frist beginnt mit Erhalt der Widerrufsbelehrung.

Diese Widerrufsbelehrung ist auf dem

Zeichnungsschein in drucktechnisch hervorgehobener

Art und Weise enthalten.

Dauer und Übertragbarkeit der Vermögensanlage

Die Laufzeit der Beteiligung wird bis zum 31.12.2012

vereinbart. Für den Fall, dass die Laufzeit einer indischen

Projektgesellschaft oder mehrer indischer

Projektgesellschaften nach dem 31.12.2012 endet bzw.

enden, wird die Laufzeit der Fondsgesellschaft um

drei Monate über das Ende der indischen Projektgesellschaft

hinaus verlängert. Es besteht eine Verlängerungsmöglichkeit

durch Gesellschafterbeschluss über

diesen Zeitpunkt hinaus, wenn wirtschaftliche Umstände

dies erfordern sollten.

Der Anleger kann während der Fondslaufzeit rechtsgeschäftliche

Verfügungen über seinen Kommandit-

anteil oder Belastungen seines Anteils oder eines Teils

davon gemäß § 12 des Gesellschaftsvertrages nur mit

vorheriger schriftlicher Zustimmung der geschäftsführenden

Kommanditistin vornehmen.DieVerfügungen

(Schenkung, Verkauf) über den Geschäftsanteil erfolgt

im Wege der Abtretung. Die Zustimmung kann nur

aus wichtigem Grund verweigert werden. Ein wichtiger

Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn zu Gunsten

der Gesellschaft noch Ansprüche gegenüber dem

Kommanditisten bestehen. Die Übertragung von Treugeberanteilen

ist nur zusammen mit den Rechten und

Pflichten aus dem Treuhandvertrag zulässig. Die zu übertragenden

Kommanditanteile müssen durch 1.000 teilbar

sein und sollen mindestens 10.000 Euro betragen.

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass

es bisher keinen geregelten Zweitmarkt für derartige

Beteiligungen gibt, so dass möglicherweise eine Veräußerung

nicht oder nur einge schränkt und nicht zu

einem angemessenen Preis möglich ist.Vor Übertragung

einer Beteiligung sollten die steuerlichen Konsequenzen

mit dem persönlichen steuerlichen Berater erörtert

werden. Der Übergang durch Erbfall (§ 14 des Gesellschaftsvertrages)

ist jederzeit möglich. Die Erben des

Gesellschafters treten mit allen Rechten und Pflichten

in die Rechtsstellung des Erblassers ein. Sie haben sich

durch Vorlage eines Erbscheins zu legitimieren. Mehrere

Erben haben zur Wahrnehmung der Gesellschafterrechte

einen einheitlichen Vertreter zu bestimmen.

Provisionen

Folgende Provisionen, insbesondere Vermittlungsprovisionen

oder vergleichbare Vergütungen werden

gezahlt: Eigenkapitalbeschaffungskosten in Höhe von

10% und das Agio in Höhe von 5%. Die Gesamthöhe

beläuft sich somit auf 15% des Kommanditkapitals inkl.

Agio. Bei einem geplanten Gesellschaftskapital von

50.000.000 Euro ergibt dies eine Gesamthöhe der

Provisionen von 7.500.000 Euro.

Weitere Provisionen im Sinne des § 4 Satz 1 Nr. 12

VermVerkProspV. fallen nicht an.

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Trend CapiTal I indien i kg I das BeTeiligUngsangeBoT im ÜBerBliCk

kapiTel

2

Tranche Kommanditkapital Gewinnbeteiligung (Prognose)

Platin bis zu 5,6 Millionen Euro 22% p.a.

Gold von 5.600.001 bis 15.200.000 Millionen Euro 21,75% p.a.

Silber von 15.200.001 bis 28 Millionen Euro 21,50% p.a.

Tranche Kommanditkapital Gewinnbeteiligung (Prognose)

A von 28.000.001 bis 40 Millionen Euro 20% p.a.

B von 40.000.001 bis 50 Millionen Euro 19% p.a.

C von 50.000.001 bis 150.002.000 Millionen Euro 18% p.a.

Ab 2009

dAs BeTeILIgUNgsANgeBoT Im ÜBerBLIck

Tranchenzugehörigkeit der Anleger und

angestrebtes Investitionsergebnis

Nach den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages

kommt es für den Anteil des Anlegers am Ergebnis der

Fondsgesellschaft darauf an, welcher Tranche er angehört.

Der Zeitpunkt des Eingangs der Beitrittserklärung

A09 36.001.000 – 42 Millionen Euro 22% p.a.

B09 42.001.000 – 47 Millionen Euro 21% p.a.

C09 47.001.000 – 50 Millionen Euro 20% p.a.

Prognose Tranchenverteilung Kommanditkapital

Die Verteilung der Inanspruchnahme der verschie-

und deren Annahme durch die Fondsgesellschaft sind

hierbei maßgeblich für die Zugehörigkeit zu denTranchen

A bis C bzw. A09 bis C09. Die ersten Eingänge der Beitrittserklärung

werden der Tranche A zugewiesen. Nach Erreichung

des Gesamtvolumens der Tranche A folgt die Zuordnung

in die Tranche B und schließlich in die Tranche C.

denen Tranchen wird wir folgt für alle relevanten

Berechnungen zugrunde gelegt:

Tranche Kontingent Prognose Kommanditkapital

Platin bis zu 5,6 Millionen Euro 100% 5.600.000 Euro

Gold bis zu 9,6 Millionen Euro 100% 9.600.000 Euro

Silber bis zu 12,8 Millionen Euro 100% 12.800.000 Euro

A bis zu 12 Millionen Euro 100% 12 Millionen Euro

B bis zu 12 Millionen Euro 83,33% 10 Millionen Euro

C bis zu 12 Millionen Euro 0% 0 Euro

Bei den Ausschüttungen handelt es sich um eine prognostizierte

p.a. Rendite. Entscheidend für die Höhe ist

neben der Tranche auch der Eingangszeitpunkt des

Kommanditkapitals des Investors. Es wird darauf hin-

Gründungskommanditisten

0 Euro

Prognostiziertes

Kommanditkapital 50.002.000 Euro

gewiesen, dass keine jährlichen Ausschüttungen vorgesehen

sind. Ausschüttungen und die Rückführung

des Investitionskapitals sind für das vierte Investitionsjahr

vorgesehen. Die indische Gesetzgebung sieht für


eine Investition ausländischer Unternehmungen eine

Haltedauer von mindestens drei Jahren vor. Aus die-

sem Grund sind Ausschüttungen wie folgt geplant:

Jahr 2009 2010 2011 2012

Ausschüttung* 0 0 0 82,9%

Kapitalrückführung 100%

* (Hierbei handelt es sich nicht um eine vereinbarte feste jährliche

Verzinsung, sondern um eine rechnerische Verteilung des ge-

planten Ergebnisses während der Dauer der Beteiligung.)

Die einzelnen den jeweiligen Teil des platzierten Kom-

manditkapitals betreffenden Tranchen und die mit

ihnen verbundenen Gewinnbezugsrechte stellen sich

wie folgt dar:

Tranche Kommanditkapital

Platin bis zu 5,6 Millionen Euro

Gold bis zu 9,6 Millionen Euro

Silber bis zu 12,8 Millionen Euro

Tranche Kommanditkapital

A bis zu 12 Millionen Euro

B 10 Millionen Euro

Ab 2009

A09 36.001.000 – 42 Millionen Euro

B09 42.001.000 – 47 Millionen Euro

C09 47.001.000 – 50 Millionen Euro

Auf der Grundlage der Planungen der Trend Capital

Indien Holding Limited und unter Berücksichtigung einer

100%-Beteiligungsquote der Fondsgesellschaft an

der Trend Capital Indien Holding Limited wird ein Investitionsergebnis

für die Anleger unter Berücksichtigung

der laufenden Kosten der Fondsgesellschaft von

per Saldo durchschnittlich rund 82,9%, bezogen auf

das anteilige Kommanditkapital, erwartet, was bei einer

angestrebten Laufzeit von vier Jahren einem

durchschnittlichen Ertrag von ca. 20,6% pro Jahr vor

Steuern entspricht.

Wesentliche Grundlagen der steuerlichen Konzeption

Die Fondsgesellschaft wird vermögensverwaltend tätig,

so dass der Anleger anteilig Einkünfte aus Kapitalvermögen

nach § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG erzielt. Diese Einkünfte

werden ab 01.01.2009 gem. 32d EStG pauschal mit

25% (sog. Abgeltungsteuer) zzgl. Solidaritätszuschlag

und ggf. Kirchensteuer besteuert. Eine vertiefende

Darstellung zur steuerlichen Konzeption und zur steuerlichen

Behandlung der Vermögensanlage sind dem

Kapitel 12 „Steuerliche Angaben“ zu entnehmen. Die

Trend Capital Middle East GmbH als Anbieterin übernimmt

nicht die Zahlung von Steuern für die Anleger.

Haftung der Anleger

Die Anleger unterliegen grundsätzlich keiner Haftung,

die über die zu leistende Einlage hinausgeht. Nach

den gesetzlichen Bestimmungen lebt die Haftung

allerdings dann wieder auf, wenn Entnahmen erfolgen,

solange der Kapitalanteil durch Verlust unter die

geleistete Einlage herabgemindert ist oder wird bzw.

wenn die Einlage zurückbezahlt wird. Darüber hinaus

hat der Anleger keine weiteren Leistungen, insbesondere

Zahlungen, zu leisten.

Länder übergreifende Fondsstruktur

Deutschland

TC Indien 1 KG

Mauritius

TC Indien Holding Limited

Projektgesellschaften

in Indien

19


20

Trend CapiTal I indien i kg I das BeTeiligUngsangeBoT im ÜBerBliCk

kapiTel

2

MCo

Kapital

dAs BeTeILIgUNgsANgeBoT Im ÜBerBLIck

Trend Capital GmbH & Co Indien 1 KG • Fondsgesellschaft

Kapital

Trend Capital Indien Holding Limited • MHCo

Kapital

MCo MCo MCo MCo

Kapital Kapital Kapital Kapital

ICo ICo ICo ICo ICo

Die Fondsgesellschaft beteiligt sich an der Trend Capital

Indien Holding Limited auf Mauritius.

Die Trend Capital Indien Holding Limited gründet für

die einzelnen Projekte jeweils eine eigene Firma auf

Mauritius. Mit diesen Firmen wird vor Ort in Indien für

Deutschland

jedes Projekt eine Projektgesellschaft gegründet.

Mauritius

Indien

Projekte

Dieses Vorgehen schützt die einzelnen Projekte. Ein

Verkauf der kompletten Immobilien kann auch über

den Verkauf der dazugehörigen Projektgesellschaft

erfolgen.


Mittelherkunft und Mittelverwendung (Prognose)

Mittelherkunft

Komplementärin 0

Geschäftsführende Kommanditistin und 2.000

Treuhandkommanditistin

Kommanditkapital 50.000.000

Agio 2.500.000

Mittelverwendung

In Euro Summe in In % des In % des

Euro Fonds- Kommanditvolumens

kampitals

ohne Agio

52.502.000 100% 95,24%

Aufwand für den Erwerb oder die Herstellung

des Anlageobjektes (inkl. Nebenkosten)

Beteiligung an den Gesellschaften in Mauritius 42.200.000 80,38% 84,40%

Projektentwicklung Indien 326.000 0,62% 0,65%

Sonstige Nebenkosten 250.000 0,48% 0,48%

42.776.000 81,47% 85,52%

Fondsabhängige Kosten

Eigenkapitalbeschaffungskosten 5.000.000 9,52% 10%

Planungskosten & Fondsentwicklung 600.000 1,14% 1,20%

Prospekterstellung, Druck, Marketing etc. 250.000 0,48% 0,50%

Mittelverwendungskontrolle 60.000 0,11% 0,12%

Treuhänderin 50.000 0,10% 0,10%

Haftungsentschädigung der Komplementärin

pro Kalenderjahr

7.500 0,014% 0,015%

Geschäftsführung 100.000 0,19% 0,20%

Fondsverwaltung 50.000 0,10% 0,10%

Kaufm. Buchführung 25.000 0,05% 0,05%

6.117.500

Nebenkosten der Vermögensanlage

Rechts- und Steuerberatung 178.500 178.500 0,34% 0,36%

Liquiditätsrücklage 930.000 1,77% 1,86%

Endsumme 50.002.000

Agio 2.500.000

Summe Mittelverwendung 52.502.000

21


22

Trend CapiTal I indien i kg I die wesenTliCHen risiken der BeTeiligUng

kapiTel 3

INdIeN 1 kg

dIe weseNTLIcHeN

rIsIkeN der BeTeILIgUNg


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Trend CapiTal I indien i kg I die wesenTliCHen risiken der BeTeiligUng

kapiTel

3

Allgemeine Hinweise

dIe weseNTLIcHeN rIsIkeN der BeTeILIgUNg

Der vorliegende Verkaufsprospekt gibt aus Sicht der

Anbieterin die für die Entscheidungsfindung des

Anlegers wesentlichen Informationen wieder. Für die

umfassende Beurteilung der Vermögensanlage ist das

sorgfältige Lesen des gesamten Prospektes unverzichtbar.

Die mit der angebotenen Beteiligung

verbundenen wesentlichen rechtlichen und tatsächlichen

Risiken werden nachfolgend zusammengefasst

dargestellt.

Dabei kann sich diese Darstellung nur auf allgemein

geltende Gegebenheiten beschränken; zusätzliche

Risiken, die in der individuellen Situation des Anlegers

begründet sind, können von der Anbieterin nicht

erfasst werden. Insoweit wird daher empfohlen,

individuellen fachkundigen Rat zum Beispiel bei

einem Steuerberater oder Rechtsanwalt einzuholen.

Quasi unternehmerische Beteiligung

Die Beteiligung an der Trend Capital GmbH & Co.

Indien 1 KG stellt von ihren Auswirkungen eine unternehmerische

Investition dar. Auch wenn die Fondsgesellschaft

sich auf die Verwaltung ihres Vermögens

beschränkt, folgt aus der Investition des Gesellschaftskapitals

in eine andere Gesellschaft und der

daraus folgenden Beteiligung am Gewinn dieser

Gesellschaft das Eingehen diesbezüglicher unternehmerischer

Risiken. Über die Beteiligung an der Trend

Capital Indien Holding Limited auf Mauritius, die ihrerseits

Immobilienentwicklungen in Indien betreiben

wird, hängt das Ergebnis der Fondsgesellschaft von

einer Vielzahl von Faktoren ab, deren künftige Entwicklung

nicht verlässlich vorhergesehen und auch

nicht beeinflusst werden kann. Als Folge dieser Risikofaktoren

gibt es keine Sicherheit, dass der Fonds

seine Anlageziele erreichen wird. Die Ergebnisse des

Fonds sind nicht vorhersehbar. Ein Anleger sollte eine

Beteiligung im Fonds daher nur als Teil einer umfassenden

Anlagestrategie erwägen und nur dann inves-

tieren, wenn er einen nicht ausgeschlossenen Totalverlust

der investierten Mittel in Kauf nehmen kann.

Daher sollte die Beteiligung am Fonds nur einen gemäß

der Risikobereitschaft angemessenen Anteil der

Kapitalanlagen des Anlegers darstellen.

Eine Voraussage über die Eintrittswahrscheinlichkeit

der einzelnen Risiken kann nicht abgegeben werden.

Es ist möglich, dass mehrere Risiken gleichzeitig eintreten

und sich hierdurch negative Beeinflussungen

des erwarteten Verlaufs überproportional auswirken

(„Kumulierungsrisiko“).

Insbesondere bei kumuliertem Eintritt verschiedener

Risiken kann es für den Anleger zum Totalverlust des

investierten Kapitals plus Agio und eventuell weiteren

Vermögensnachteilen kommen. Letzteres insbesondere

dann, wenn der Anleger seine investierten Mittel

ganz oder teilweise fremdfinanziert. Denn die Verpflichtungen

aus einem entsprechenden Darlehensvertrag

bleiben auch im Falle eines Misserfolges der

Beteiligung bestehen und müssen alsdann aus dem

sonstigen Vermögen des Anlegers zurückgeführt werden.

Das maximale Risiko besteht im Verlust des eingesetzten

Kapitals und kann im Falle der Fremdfinanzierung der

Beteiligung in Höhe der zu zahlenden Zinsen noch

darüber hinausgehen; es kann im schlechtesten Fall

zur Privatinsolvenz des Anlegers führen.

Platzierung und Rückabwicklung

Es ist vorgesehen, Eigenkapital in Höhe von 50 Mio.

Euro zzgl. Agio einzuwerben. Zum 30.06.2009 ist die

Schließung der Gesellschaft vorgesehen. Sofern bis zur

Schließung das genannte Kapital nicht erreicht wird,

ist, da Kosten und auch ein Teil der Vergütungen unabhängig

von der Höhe des Kommanditkapitals anfallen,

der für Investitionen zur Verfügung stehende Anteil

geringer als bei einem höheren Kommanditkapital.

Dementsprechend ergibt sich dann selbst bei einem

prognosegemäßen Ergebnis der Beteiligung an der


Zielgesellschaft in Mauritius ein prozentual geringeres

Ergebnis bei der Fondsgesellschaft. Dadurch ergäbe

sich insoweit mittelbar, dass die Zielgesellschaft nur in

geringerem Umfang Immobilienentwicklung betreiben

könnte mit der Folge, dass eventuelle einzelne

schlechtere Geschäfte sich auf die gesamte Projekt-

entwicklung entsprechend stärker auswirken würden

als bei einer höheren Anzahl von Immobilienobjekten.

Die Fondsgesellschaft ist auf ein Mindestkommanditkapital

von 5 Mio. Euro fixiert. Wird nur weniger als

dieses Mindestkapital von Anlegern gezeichnet, muss

der Fonds rückabgewickelt werden. Da auch in diesem

Fall Kosten der Fondsgesellschaft und insbesondere

auch Vertriebskosten anfallen, werden alsdann Teile

der Anlegergelder, insbesondere die verausgabten

Konzeptions- und Vertriebskosten nebst Agio sowie

weitere fondsbezogene Kosten der Vermögensanlage,

nicht zurückerstattet werden können. Der Anleger

wird in diesem Fall also seine eingesetzten Mittel

nicht in voller Höhe zurückerhalten.

Renditeprognose/Rentabilitätsberechnung

Die Renditeprognose und Rentabilitätsberechnung

wurden ausschließlich nach Prognosen und Planungsannahmen

erstellt. Es kann keine Gewähr dafür übernommen

werden, dass diese Prognosen und Planungsannahmen

auch zutreffen. Zudem ist noch keine

Investition erfolgt. Aus diesen Gründen kann keine

Wirtschaftlichkeitsberechnung im technischen Sinne

auf Ebene der Fondsgesellschaft erstellt werden, sondern

lediglich eine Prognose basierend auf den Planungen

zur gedachten geschäftlichen Entwicklung

der noch jungen Zielgesellschaft. Schlechtere Entwicklungen

als prognostiziert sind daher möglich. Im Falle

ihres Eintrittes werden die prognostizierten Ergebnisse

der Fondsgesellschaft nicht erreicht werden mit

der Folge, dass die Anleger nicht die Ausschüttungen

in der geplanten Höhe erhalten, sondern diese werden

dann erheblich niedriger ausfallen.

Investitionsstrategien und -erfolg der Zielgesellschaft

Die Immobilieninvestitionen der Zielgesellschaft stehen

zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Verkaufsprospektes

nicht fest. Deshalb sind Zeitpunkte und Höhe

von Rückflüssen bei der Zielgesellschaft und daher

auch ein Anfall von Gewinnen bei dieser ungewiss.

Bleiben Gewinne innerhalb der bis zum 31.12.2012

befristeten Beteiligung der Fondsgesellschaft an der

Zielgesellschaft aus, führt dies zu entsprechender

negativer Beeinflussung des Ergebnisses bei der

Fondsgesellschaft; wiederum verbunden mit geringeren

Ausschüttungen für die Anleger.

Sollte sich nach Erwerb eines Immobilienprojektes

durch die Zielgesellschaft herausstellen, dass eine

Realisierung des Bauvorhabens durch den Verkäufer

oder beauftragte Bauunternehmen scheitert oder auf

lange Zeit nicht zu realisieren ist oder nur mangelhaft

erfolgt, werden kurzfristige Weiterverkäufe mit

Gewinn nicht möglich sein, so dass bei der Zielgesellschaft

unter Umständen Verluste eintreten und damit

auch bei der Fondsgesellschaft Gewinne aus der

Beteiligung ausfallen. Verzögerungen oder Verteuerungen

können sich auch aus ggf. ausstehenden

behördlichen Genehmigungen oder ergehenden behördlichen

oder sonstigen Auflagen im Rahmen des

geplanten Bauvorhabens ergeben. Diese Faktoren

führen bei den Anlegern zu verspäteten oder sogar

zu wesentlich geringeren Ausschüttungen.

Gegebenenfalls ergibt sich aus einer solchen Situation

für die Zielgesellschaft der faktische Zwang,im Bestreben

der Vermeidung weiterer Schäden, zusätzliche Mittel

zur Rettung in dieses Projekt zu investieren, was dann

ebenfalls zu Lasten erwarteter Gewinne erfolgen würde.

Die Zielgesellschaft strebt an, Kaufverträge dahingehend

abzuschließen, dass ein großer Anteil des Kaufpreises

erst längere Zeit nach Kaufvertragsabschluss

fällig wird.

25


26

Trend CapiTal I indien i kg I die wesenTliCHen risiken der BeTeiligUng

kapiTel

3

dIe weseNTLIcHeN rIsIkeN der BeTeILIgUNg

In der Hoffnung, bis zur Fälligkeit dieser Kaufpreisteile

einen Weiterverkauf vorgenommen zu haben, werden

Kaufobjekte in einer Größenordnung gesucht werden,

bei der die finanziellen Mittel der Zielgesellschaft

möglichst vollständig eingesetzt werden. Sollte ein

Weiterverkauf nicht vor Eintritt der Fälligkeit des

weiteren Kaufpreises bewerkstelligt werden können,

wäre die Zielgesellschaft gezwungen, den restlichen

Kaufpreis selbst aufzubringen. Sofern dies durch

Aufnahme von Krediten möglich ist, würden die im

Zusammenhang mit diesen Krediten entstehenden

Kosten, deren Höhe heute nicht feststeht, negativ auf

die Gewinnerwartung einwirken. Wäre eine Finanzie-

rung nicht zu erhalten, könnte dies dazu führen, dass

der Kaufvertrag über das Immobilienprojekt nicht

durchgeführt wird, die Zielgesellschaft den bis dahin

gezahlten Kaufpreisteil verliert und unter Umständen

dem Verkäufer zusätzlich zur Leistung von Schadens-

ersatz verpflichtet ist. Auch in diesem Fall würden

Gewinne ausbleiben und die Fondsgesellschaft sowie

die Anleger daher keine Gewinnanteile erhalten.

Im Falle der Aufnahme von Fremdmitteln dienen die

Immobilienobjekte grundsätzlich den Kreditgebern

als Sicherheit. Sollte die Zielgesellschaft nicht in der

Lage sein, den Kapitaldienst zu leisten, und sollte sie

beschließen, kein weiteres Eigenkapital in das Immo-

bilienobjekt zu investieren, oder sollte sie dies nicht

können, so würde das Immobilienobjekt an den

Kreditgeber fallen und die Zielgesellschaft würde das

in dieses Projekt bereits investierte Eigenkapital ver-

lieren. Soweit im Zusammenhang mit der tatsäch-

lichen Aufnahme von Finanzierungen Absicherungen

des Kreditgebers auch an anderen Objekten der Zielgesellschaft

gefordert und bestellt werden, wären

unter Umständen auch diese im Falle der Nichtbedienung

des Kapitaldienstes verloren.

Es besteht ebenso das Risiko, dass nicht für alle Investitionsmittel

geeignete Immobilieninvestitionen gefunden

werden, sowie, dass nicht für alle erworbenen

Immobilienprojekte zeitnah potente Käufer gefunden

werden, die einen entsprechend hohen Kaufpreis

zahlen und bei deren Übernahme der Objekte der ursprüngliche

Verkäufer die Zielgesellschaft aus ihren

Verpflichtungen aus dem Ankaufvertrag ohne Nachwirkungen

entlässt.

Als Folge der vorgenannten Risiken kann der Anlageerfolg

beeinträchtigt werden bis hin zum Totalverlust

des investierten Eigenkapitals.

Allgemeiner Immobilienmarkt, Schäden

Der Immobilienmarkt entwickelt sich – wie andere

Märkte auch – mit ausgeprägten Schwankungen.

Immobilienwerte werden beeinflusst vom allgemeinen

Wirtschaftsklima und von Zukunftserwartungen,

lokalen und branchenspezifischen Bedingungen

(zum Beispiel ein Überangebot von Immobilien zum

Verkauf bzw. zur Vermietung oder ein Nachfragerückgang),

der Konkurrenzsituation basierend auf Mietpreisen,

Standort und Attraktivität der Immobilien

und den Veränderungen bei Bau- und Betriebskosten

der Immobilien, ferner durch behördliche Einwirkungen,

Zinsentwicklung, Verfügbarkeit von Fremdmitteln und

potenzielle Haftung für Altlasten. Alle vorgenannten

Faktoren, aber auch außergewöhnliche unvorhersehbare

Ereignisse wie Klimaveränderungen, Naturkatastrophen,

Kriegsereignisse, Einflüsse höherer Gewalt

und Strukturveränderungen (zum Beispiel verändertes

Einkaufsverhalten) können negativen Einfluss

auf Liquidität und Rentabilität betroffener Immobilieninvestitionen

sowie Zeitpunkt und Höhe des erzielbaren

Verkaufserlöses und damit das Ergebnis haben.

Möglicherweise nach Erwerb von Immobilien festgestellte

rechtliche oder tatsächliche Beschränkungen

der Verwendungsmöglichkeiten, festgestellte Schadstoffe

oder andere Mängel können das Ergebnis des

Geschäftes nachhaltig negativ beeinträchtigen.

Bei Schadensfällen kann zudem ein nicht ausreichender

Versicherungsschutz zu erheblichen Vermögensverlusten

führen. Versicherungsunternehmen


können die Übernahme bestimmter Risiken ausschließen,

beschränken oder sehr verteuern. Insofern kann bei

Eintritt des Schadensfalls das Ergebnis der Anlage

negativ beeinträchtigt werden. Bei Projektentwick-

lungen können u.a. erwartete Behördengenehmi-

gungen hinsichtlich Planung, Durchführung und Nut-

zung versagt werden oder mit zusätzlichen Kosten

verbunden sein. Es können Kostenüberschreitungen

sowie Zinsänderungen und Bauzeitverlängerungen

eintreten und erwartete Belegungsraten und/oder

Vermietungspreise nicht erreicht werden.

Diese Risiken können das Ergebnis derart mindern,

dass die Anleger nur geringere Ausschüttungen oder

sogar keine Ausschüttungen erhalten.

Die ausgehend von einem Nachfrageüberhang der

vergangenen Jahre massiven Bauaktivitäten in Indien

und speziell in den Ballungsräumen haben zu Höchstpreisen

für vermietete Bestandsimmobilien geführt.

Dieser Trend wird aber in absehbarer Zukunft zur Folge

haben, dass in einigen Bereichen ein übertriebenes

Preisniveau („Immobilienblase“) und teilweise auch

ein Überangebot an Immobilien entstehen wird.

Somit besteht das Risiko von Preiskorrekturen, die das

Ergebnis mindern können. Bei negativer Wertentwicklung

können die investierten Gelder verloren sein, was

insbesondere bei eintretender Häufung zu einer negativen

Beeinflussung des Fondsergebnisses und damit

zu geringeren Ausschüttungen beim Anleger führt.

Entscheidungsträger und wesentliche Vertragspartner

Das wirtschaftliche Ergebnis der Fondsgesellschaft

hängt maßgeblich auch von Erfahrung, Qualität, Kompetenz

und Leistung des Managements der Zielgesellschaft

bei der Auswahl der Immobilien, der Umsetzung

der Wertschöpfungsstrategien und dem abschließenden

gewinnbringenden Verkauf innerhalb einer

eher kurzen Haltedauer ab. Es gibt keine Gewissheit,

dass zunächst zuständige Personen über die gesamte

Dauer der Fondslaufzeit in der Trend Capital Indien

Holding Limited verbleiben oder erforderlichenfalls

durch kompetente Nachfolger ersetzt werden können.

Die Zielgesellschaft wird bei den Immobilieninvestitionen

Verträge mit Dritten, insbesondere Bauträgern,

eingehen. Es kann nicht sichergestellt werden, dass

diese Vertragspartner das erwartete Ergebnis erreichen.

Das Ergebnis kann sowohl durch Fehlentscheidungen

verantwortlicher Personen beeinträchtigt werden als

auch von der Leistung, der Qualität und der Vertragstreue

der Vertragspartner. Hieraus können negative

Auswirkungen für das Ergebnis resultieren. Dieses

Risiko trägt die Fondsgesellschaft und damit auch der

Anleger der Fondsgesellschaft.

Internationale Verhältnisse, Drittland

Die Zielgesellschaft hat ihren Sitz in Mauritius. Die

Immo-bilienobjekte mit denen die Zielgesellschaft

sich beschäftigt, sollen in Indien gelegen sein.

Es ist nicht auszuschließen, dass Handelsbeschränkungen

oder Beschränkungen des Kapitalverkehrs

eingeführt werden könnten, welche die Aktivitäten

der Zielgesellschaft beeinträchtigen oder ausschließen.

Auch können Währungsrisiken negativen Einfluss

entfalten. Ebenso ist die Einführung steuerlicher Regelungen

mit negativer Wirkung für die Zielgesellschaft

nicht ausgeschlossen. Da die Zielgesellschaft nicht am

Ort des geplanten Immobilienhandels sitzt, ist nicht

auszuschließen, dass die Durchsetzung von Ansprüchen

aufgrund abweichender Handelsbräuche bzw.

unterschiedlicher Rechtsordnungen erschwert ist.

Sollten diese internationalen Verhältnisse zu negativen

Auswirkungen bei der Fondsgesellschaft führen,

so bedeutet das für die Anleger, dass die prognostizierten

Ausschüttungen wesentlich niedriger ausfallen

werden.

Ausschüttungen/Kapitalrückflüsse

Der Beginn und die Höhe möglicher Kapitalrückflüsse

hängen vom Zeitpunkt der Investitionen in das Immo-

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28

Trend CapiTal I indien i kg I die wesenTliCHen risiken der BeTeiligUng

kapiTel

3

dIe weseNTLIcHeN rIsIkeN der BeTeILIgUNg

bilienpaket und von deren wirtschaftlicher Entwick-

lung bis hin zur abschließenden Veräußerung der

Investitionen sowie vom Zeitpunkt der Durchführung

von Gewinnausschüttungen seitens der Zielgesellschaft

ab. Es ist möglich, dass Immobilien mangels

Liquidität auf den Märkten erst später verkauft werden

können als geplant. Eine Verzögerung würde dazu

führen, dass auch die Gesellschafter der Fondsgesellschaft

erst später Rückflüsse erhielten.

Währungs- und Wechselkursrisiken

Die Investition und alle Rückflüsse erfolgen auf der

Basis der Währung Indische Rupie (INR) und enthalten

daher aus Euro-Sicht Währungsrisiken. Die deutsche

Fondsgesellschaft und damit auch der Anleger tragen

somit das Risiko einer Reduzierung des Ergebnisses

ihrer Anlage, wenn sich der Wechselkurs der indischen

Rupie zum Euro beim Umtausch der Kapitalrückflüsse

im Vergleich zum Kauf der Indischen Rupien-Anlagebeträge

bei Beginn der Investition verschlechtert.

Auslandsrisiken

Im Rahmen der Fondsaktivitäten sind die Anleger der

Fondsgesellschaft den rechtlichen und politischen

Risiken Indiens und von Mauritius ausgesetzt. Durch

die Beteiligung an der Zielgesellschaft unterliegen

maßgebliche Teile der Beteiligung diesem fremden

Rechts- und Kulturkreis, wodurch Auslandsrisiken

gegeben sind, wie z.B. Ferne zum Objekt mit dadurch

bedingten verringerten Erkenntnis- und Informationsmöglichkeiten,

das Risiko der Freiheit des Kapitalverkehrs,

abweichende Gepflogenheiten im Geschäftsverkehr

oder bei der Abwicklung von Rechtsstreitigkeiten,

Schwierigkeiten bei der Durchsetzung berechtigter

Ansprüche und ein wegen des Unterfallens

unter mehrere Rechtsordnungen gesteigertes Risiko

möglicher negativer Veränderungen, beispielsweise

auch in steuerlicher Hinsicht.

Rechtliche Verfahren (z.B. Schadenersatz-, Gewährleistungs-

und Mängelansprüche, Baurecht sowie die

Durchsetzung von Ansprüchen vor Gericht und ggf.

anschließende Vollstreckung sowie steuerliche Verfahren)

tragen in Indien aufgrund der anderen Rechtssysteme

insbesondere ein hohes Kosten- und Zeitrisiko,

da Indien in wesentlichen Punkten vom deutschen

Recht abweicht.

Auswirkungen von Auslandsrisiken können sich insbesondere

in verzögerten Ausschüttungen und Kapitalverlust

zeigen.

Potenzielle Interessenkonflikte

Die geschäftsführende Kommanditistin erbringt ggf.

in weiteren Funktionen Leistungen für den Fonds oder

für andere Fondsgesellschaften und erhält insoweit

möglicherweise auch erfolgsabhängige Honorierungen,

was dazu führen kann, dass sie ihre Geschäftsführungstätigkeiten

nicht ausschließlich am Interesse

der Fondsgesellschaft und der Fondsanleger, sondern

auch an ihrem eigenen Honorarinteresse orientiert.

Sollte die geschäftsführende Kommanditistin ihre

Tätigkeiten ausschließlich nach dem Eigeninteresse

ausrichten, könnte es sein, dass die Fondsgesellschaft

nicht die prognostizierten Ergebnisse erzielt. Die Anleger

würden in diesem Fall wesentlich niedrigere Ausschüttungen

erhalten.

Majorisierung

Der geschäftsführenden Kommanditistin steht neben

der Komplementärin die Geschäftsführungsbefugnis

und Vertretungsmacht für die Fondsgesellschaft zu.

Eine mögliche Einflussnahme des einzelnen Anlegers

auf das Management des Fonds kann grundsätzlich

nur durch Mehrheitsbeschluss innerhalb von Abstimmungen

erfolgen. Diese so erzielten Entscheidungen

sind für alle Anleger bindend, auch wenn diese durch

Anleger oder Anlegergruppen beeinflusst werden, die

nicht die Mehrheit der Anteile an der Fondsgesellschaft

halten. Sowohl hierdurch als auch bei üblichen Zeichnungssummen

befindet sich der einzelne Anleger

regelmäßig in der Minderheit und kann ggf. seine


Interessen im Fonds nicht durchsetzen. Er ist daher an

Entscheidungen gebunden, auch wenn sie seinen

Interessen nicht entsprechen. Hieraus können wirt-

schaftliche und steuerliche Nachteile für den Anleger

eintreten.

Risiko des Kapitalentzuges

Sofern Anleger von Kündigungs- oder Widerrufsrechten

Gebrauch machen, kann die Fondsgesellschaft gezwungen

sein, Anlegern eingezahlte Gelder zu erstatten.

Hierdurch könnte der Fondsgesellschaft Kapital entzogen

werden, obwohl die Liquiditätslage eine Auszahlung

nicht zulässt. Dies kann für einen Anleger, der die Auszahlung

fordert, zu Verzögerungen oder Ausfällen

führen. Für die Fondsgesellschaft kann dies zur Notwendigkeit

der Aufnahme einer Finanzierung und

damit zur Entstehung nicht kalkulierter Kosten bzw.

sogar zur Insolvenz führen, so dass auch die verbliebenen

Anleger Ausfälle erleiden.

Mittelfreigabe

Die Freigabe der Mittel erfolgt in Deutschland durch

die WestAudit AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,

gemäß Mittelverwendungskontrollvertrag. Ohne Mitwirkung

des Mittelverwendungskontrolleurs erfolgt

keine Freigabe der Mittel. Eine nicht fristgerechte

Mittelfreigabe kann zu steuerlichen, rechtlichen und

wirtschaftlichen Nachteilen führen. Die Mittelverwendungskontrolle

bezieht sich nur auf die Investitionen

der Mittel des Fonds. Die Investitionen der Zielgesellschaft

unterliegen keiner Mittelverwendungskontrolle.

Eventuelle Unregelmäßigkeiten werden daher erst

später bekannt werden, wobei zu dieser Zeit bereits

nicht zu revidierende Schädigungen eingetreten sein

können.

Laufzeit

Die Fondsgesellschaft wurde mit bestimmter Dauer

bis zum 31.12.2012 gegründet. Die Laufzeit kann durch

Gesellschafterbeschluss verlängert werden, sollten

sich nicht alle Bestandteile des Immobilienpaketes

sinnvoll veräußern lassen. Eine längere Fondslaufzeit

bedeutet, dass sich die Rückflüsse über einen längeren

Zeitraum verteilen, was zu negativen Auswirkungen

auf die Anlagerendite und auf den Kapitalrückfluss

führen kann.

Die Zielgesellschaft selbst endet nicht zu diesem

Datum, so dass für sie nicht die Notwendigkeit der B

eendigung der Handelsaktivitäten zu diesem Stichtag

besteht. Zeitpunkt und Höhe von Kapitalrückflüssen

sind daher nicht sicher vorhersehbar. Für Anleger, die

darauf angewiesen sind, zu vorher feststehenden

Zeitpunkten Kapitalrückflüsse zu realisieren, um hieraus

Verpflichtungen zu erfüllen, ist daher die Anlage

in diesem Fonds nicht geeignet.

Der Anleger müsste in diesem Fall, sofern im keine

anderen Mittel zur Verfügung stehen, zur Erfüllung

seiner finanziellen Verpflichtungen zusätzlich Fremdkapital

aufnehmen. Dieses wäre mit zusätzlichen

Belastungen für den Anleger in Höhe der zu erbringenden

Zins- und Tilgungsleistungen verbunden.

Steuerliche Risiken

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass für den

einzelnen Anleger Steuerzahlungen festgesetzt werden,

ohne dass von dem Fonds eine entsprechende Ausschüttung

erfolgt. Diese Steuerzahlungen müsste der

Anleger dann aus seinem sonstigen Vermögen leisten.

Das Beteiligungskonzept geht davon aus, dass die in

Mauritius ansässige Trend Capital Indien Holding

Limited und keine Steuerzahlungspflichten trifft.

Sollten sich diesbezügliche gesetzliche Rahmenbedingungen,

die derzeitige Verwaltungspraxis oder übliche

Usancen ändern, würde der Trend Capital Indien Holding

Limited Liquidität entzogen, so dass Investitionen in

nur geringerem Umfang getätigt werden könnten sowie

Zahlungen an die Fondsgesellschaft im Zeitpunkt

der Liquidation der Trend Capital Indien Holding Limited

geschmälert würden.

29


30

Trend CapiTal I indien i kg I die wesenTliCHen risiken der BeTeiligUng

kapiTel

3

dIe weseNTLIcHeN rIsIkeN der BeTeILIgUNg

Das Eintreten bestimmter steuerlichen Folgen, die

ein Anleger mit seiner Beteiligung an der Fondsgesell-

schaft ggf. anstrebt, kann nicht garantiert werden.

Über die Frage, ob erzielte Vermögenszuwächse steu-

erfrei gestellt oder vollständig bzw. teilweise der Be-

steuerung unterworfen werden, entscheidet die hiesige

Finanzverwaltung. Das Risiko aus einer abweichenden

steuerlichen Behandlung der sich beim Anleger einstellenden

Vermögenszuwächse liegt in der Besteuerung

dieser mit dem für den Anleger maßgeblichen

individuellen Steuersatz zzgl. Solidaritätszuschlag und

ggf. Kirchensteuer.

Sollte die Beteiligung der Fondsgesellschaft an der

Trend Capital Indien Holding Limited bzw. die Beteiligung

des Anlegers an der Fondsgesellschaft nicht

über eine Laufzeit von mindestens einem Jahr aufrecht

erhalten bleiben, wäre ein hieraus resultierender

Gewinn als privates Veräußerungsgeschäft i.S. §§ 22,

23 EStG zu behandeln. Die Folge hieraus wäre, dass der

auf den Anleger entfallende Gewinn mit seinem individuellen

Steuersatz zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf.

Kirchensteuer zu besteuern wäre. Voraussetzung hierfür

ist jedoch der Beitritt zur Gesellschaft im Jahr 2008.

Die gleichen Besteuerungsfolgen würden eintreten,

wenn der Anleger über die Fondsgesellschaft mittelbar

als mit mindestens 1% am Kapital der Trend Capital

Indien Holding Limited beteiligt gilt. In einem solchen

Fall würden Gewinne – unabhängig von der Beteiligungsdauer

– als gewerbliche Einkünfte nach § 17

EStG qualifiziert. Sollte die Fondsgesellschaft lediglich

das angestrebte Mindestplatzierungsvolumen von

5 Mio. Euro erreichen, würde eine wesentliche Beteiligung

durch den Anleger bereits jenseits eines Kommanditanteils

von ca. 50.000 Euro festzustellen sein.

Die Ausführungen zur steuerlichen Konzeption und zu

den steuerlichen Folgen einer Beteiligung an der

Fondsgesellschaft geben die Auffassung der steuerlichen

Berater der Beteiligungsgesellschaft wieder,

beruhen jedoch nicht auf einer verbindlichen Auskunft

der zuständigen Finanzbehörden.

Alle Ausführungen zur steuerlichen Konzeption des

vorliegenden Beteiligungsangebotes, sowie die Darstellung

der steuerlichen Grundlagen in diesem Prospekt,

beruhen auf den zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung

geltenden Steuergesetzen, der

veröffentlichten Rechtsprechung, sowie den aktuellen

veröffentlichten Auffassungen der Finanzverwaltung.

Die steuerliche Behandlung der Einkünfte aus der

Fondsgesellschaft beim einzelnen Anleger steht erst

nach endgültiger Bestandskraft der Steuerbescheide

der Fondsgesellschaft fest. Dies wird in der Regel erst

nach Abschluss einer Betriebsprüfung durch das zuständige

Finanzamt sein.

Haftung

Auch wenn die unmittelbare Außenhaftung des Anlegers

als Kommanditist grundsätzlich auf die Höhe der Einlage

beschränkt ist und dann, wenn der Anleger seiner

Verpflichtung zur Zahlung der Hafteinlage vollständig

nachgekommen ist, nicht mehr besteht, kann nach

§§ 169 ff. HGB bei Entnahmen die Haftung wieder aufleben,

nämlich dann, wenn das Kapitalkonto nach vorhergegangenen

Verlusten den Stand der Einlage nicht

wieder erreicht hat. Es könnte also die auf das gezeichnete

Kapital beschränkte Kommanditistenhaftung

wieder aufleben, sofern Ausschüttungen erfolgen,

die das Kapitalkonto negativ werden lassen. Solch eine

Rückzahlungsverpflichtung würde sich aus Ausschüttungen

herleiten, die weder von den Rückflüssen der

Zielobjekte noch Liquiditätsreserve gedeckt werden.

Die Haftung in Höhe der gezeichneten Beteiligung

gilt bis zu fünf Jahre nach Ausscheiden des Anlegers

für im Zeitpunkt des Ausscheidens begründete Verbindlichkeiten

fort.

Der Anleger hat optional die Möglichkeit eines Direktbeitritts

als Kommanditist und einer Eintragung ins


Handelsregister oder eines indirekten Beitritts als

Treugeber über die MVT Mittelrheinische Treuhand-

und Verwaltungsgesellschaft mbH. Im Falle der mit-

telbaren Beteiligung über die Treuhandkommanditi-

stin treffen den Anleger wirtschaftlich die gleichen

Folgen, da er die Treuhänderin von allen eventuellen

Haftungen aus der treuhänderischen Übernahme der

Beteiligung freizustellen hat.

Eingeschränkte Fungibilität

Bei den angebotenen Anteilen handelt es sich um

eine Beteiligung, für die ein öffentlicher Markt nicht

existiert. Die Kommanditanteile sind faktisch nicht

frei handelbar. Der Wert der Anteile ist nicht auf die

Höhe des ursprünglichen Kaufpreises festgeschrieben.

Es besteht keine Gewähr, dass ein veräußerungswilliger

Anleger einen Käufer findet. Weiterhin fehlt es

bisher an objektiven Wertmaßstäben, die einer Preisfindung

dienlich sind. Für den Anleger besteht somit

die Gefahr, dass er seine Beteiligung eventuell nicht

oder nur unter ihrem Wert veräußern kann.

Ebenso besteht für den Anleger während der planmäßigen

Laufzeit des Fonds keine ordentliche Kündigungsmöglichkeit,

so dass sich eine vorzeitige Lösung

aus der Vermögensanlage als äußerst schwierig

erweisen dürfte und vermutlich nur mit enormen

finanziellen Einbußen für den Anleger durchführbar

wäre, sofern es überhaupt gelänge.

Anteilsfinanzierung

Die Geschäftsführung der Fondsgesellschaft rät Anlegern

davon ab, ihre Einlage in der Fondsgesellschaft

durch eine Kreditaufnahme zu finanzieren. Anleger,

die dennoch ihre Beteiligung durch Aufnahme eines

persönlichen Darlehens ganz oder auch nur teilweise

finanzieren, haben bei ihrer Anlageentscheidung zu

berücksichtigen, dass Zins- und Tilgungsleistungen

für ein solches Darlehen unabhängig von der wirtschaftlichen

Entwicklung der Vermögensanlage fällig

werden. Im Falle der Nichtbedienung der aus dem

Darlehensvertrag geschuldeten Zahlungen können

durch den Darlehnsgeber eventuell vom Anleger oder

von Dritten gestellte Sicherheiten verwertet bzw. es

kann aufgrund eines ggf. ergehenden Urteils gegen

den Anleger in dessen Vermögen die Zwangsvollstreckung

betrieben werden. In solchen Fällen kann daher

auch das sonstige Vermögen des Anlegers oder eines

eventuellen Mitverpflichteten aus dem Darlehensvertrag

oder eines Sicherheitengebers negativ durch Verwertung

betroffen werden. Sofern die Fondsgesellschaft

die prognostizierten und geplanten Ergebnisse nicht erwirtschaften

kann, wäre der Anleger durch die Anteilsfinanzierung

in Höhe der Zins- undTilgungsleistungen

zusätzlich belastet. Die Prospektverantwortliche rät

daher von einer Fremdfinanzierung der Beteiligung

durch den Anleger ab.

Höhere Gewalt

Höhere Gewalt sind von außen einwirkende, außergewöhnliche

und unvorhersehbare Ereignisse, die auch

durch äußerste Sorgfalt nicht verhindert werden

können. Beispiele sind Naturkatastrophen, Kriege oder

terroristische Anschläge. Es ist nicht auszuschließen,

dass höhere Gewalt das Ergebnis der Fondsgesellschaft

gefährden könnte und der Anleger deshalb keine oder

nur eine geringere Rendite erzielt.

Abschließendes Negativtestat

Weitere wesentlichen Risiken existieren nach Kenntnis

des Anbieters zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung

nicht.

31


32

Trend CapiTal I indien i kg I raHmenBedingUngen des BeTeiligUngsangeBoTes

kapiTel 4

INdIeN 1 kg

r A H m e N B e d I N g U N g e N

des BeTeILIgUNgs-

ANgeBoTes


34

Trend CapiTal I indien i kg I raHmenBedingUngen des BeTeiligUngsangeBoTes

kapiTel 4

rAHmeNBedINgUNgeN

des

BeTeILIgUNgsANgeBoTes

Argumente für einen Geschlossenen

Immobilien-Fonds

Anleger wünschen sich hohe Renditen. Geschlossene

Immobilien-Fonds, die, wie im vorliegenden Fall der TC

Indien 1, in ausländische Immobilienprojekte investieren,

bieten Renditen, die auf dem deutschen Markt

nicht erreichbar sind.

Der Standort ist für erfolgreiche Projekte von zentraler

Bedeutung. Oft entscheidet die Lage über den

Erfolg von Projekten. Der TC Indien 1 hat sich deshalb

das Ziel gesetzt, in den drei wichtigsten Metropolregionen

Indiens – in Delhi, Hyderabad und Mumbai – zu

investieren.

Privaten Anlegern – genauer: Direktanlegern in Einzelprojekten

– bleibt dieser Markt meist verschlossen. Sie

verfügen in der Regel weder über das erforderliche

Kapital und notwendige Fachwissen noch über ausreichend

Erfahrung und Zeit, sich direkt in solchen Projekten

zu engagieren. Geschlossene Fonds wurden

entwickelt, damit sich eine größere Anzahl von Investoren

zusammenschließen kann, um solche Projekte

gemeinsam zu realisieren. Durch eine Beteiligung an

einem Geschlossenen Fonds steht Investoren der Weg

offen, bereits mit kleineren, überschaubaren Beträgen

in Chancen und Märkte zu investieren, zu denen sie

sonst keinen Zugang hätten.

Investoren profitieren demnach von Marktentwicklungen,

die ohne die Option der Geschlossenen Fonds

allein den großen Versicherungen, Banken und Pensionsfonds

vorbehalten wären.

Erleichternd kommt hinzu, dass eine Fondsbeteiligung

einfach zu verwalten ist: Die Erledigung der Geschäfte

übernehmen das Fondsmanagement und die Projektpartner.

Zugleich sind in den Gesellschafts- und Verwaltungsverträgen

für die Investoren eine Fülle von

Mitsprache- und Kontrollrechten geregelt.

Das Investitionsvolumen eines Geschlossenen Fonds

wird vorab festgelegt. Seine wirtschaftlichen Eckdaten

sind ebenso bekannt wie seine steuerlichen Auswirkungen.

Darin liegt ein großer Vorteil: Der TC Indien 1

investiert in Sachwerte in Indien.

Durch eine Diversifikation in unterschiedliche Standorte

und mehrere Projekte verstärkt der TC Indien 1

sein Sicherheitskonzept. Diese Sachwerte bieten auch

in schwierigen Zeiten, in denen die Börsen der Welt verrückt

spielen, einen Werterhalt und Chancen auf eine

positive Wertentwicklung.

Erläuterung der Fondsstruktur

Die Fondsgesellschaft beteiligt sich zu 100% an der

Trend Capital Indien Holding Limited. Diese Holding-

Gesellschaft hat ihren Sitz auf der Insel Mauritius. Sie

gründet weitere Gesellschaften auf Mauritius, die so

genannten Mauritius Companies (MCo). Diese Gesellschaften

gründen wiederum für einzelne Projekte

Gesellschaften in Indien, die Indien Companies (ICo).

Mit Hilfe der Indien Companies ist es möglich, die

Projekte im Land vor Ort zu führen. Nach Errichtung

der Immobilien werden die ICo‘s verkauft. Die Verkaufserlöse

fließen zurück in die MCo’s und von dort –

nach Verkauf oder Auflösung – wieder in die Holding-

Gesellschaft.


Chancen und Sicherheitskonzept

Investitionen in Sachwerte

• Mit 4 Jahren und 2 Monaten sehr kurze

Fondslaufzeit

• Stabile politische, rechtliche und steuerliche Lage

• Nachhaltig hohes Wirtschaftswachstum

• Junge, gut ausgebildete Bevölkerung

• Dynamisch wachsende Mittel- und Oberschicht

• Das Marktforschungsinstitut DB Research geht von

einem Investitionsbedarf im Bereich Infrastruktur

von 450 Mrd. US-Dollar bis zum Jahr 2015 aus.

• Sehr gute Diversifikation durch Investition in

Projektgesellschaften an drei hervorragenden

Standorten. Unterschiedliche Nutzungsarten der

zu erstellenden Gebäude.

• Errichtung, Kontrolle und Steuerung der Projekte

in enger Zusammenarbeit mit qualifizierten

Partnern

• Keine Nachschusspflicht der Kommanditisten

• Sehr hohe Gesamtrückflüsse von durchschnittlich

prognostizierten 182,9% des eingesetzten Eigenkapitals

(ohne Agio)

• Bedarf an neuem Wohnraum von ca. 10 Mio.

Wohneinheiten p.a.; zur Zeit sind ca. 49% der

Unterkünfte „nur“ bewohnbar oder baufällig.

Ca. 65% der Inder leben in Unterkünften mit

1 bis 2 Zimmern.

• Durch Outsourcing von Dienstleistungen nach

Indien besteht im hochwertigen Bürosegment

eine sehr große Nachfrage. Mit einem Bedarf von

ca. 55 Mio. m2 Bürofläche ist in den nächsten 5 Jahren

zu rechnen.

• Private-Public-Partnership-Projekte sind von staatlicher

Seite erwünscht und werden gefördert.

Dadurch ergeben sich Möglichkeiten der Investition

in Infrastrukturprojekte.

• Die Regierung plant, von 2008 bis 2011 mehr als

15 Mrd. US-Dollar in den Ausbau der Infrastruktur

zu investieren.

• Das Management der Zielgesellschaft erhält erst

nach erreichen der prognostizierten Fondsrendite

eine Gewinnbeteiligung in Höhe von 50%. Somit

ist sichergestellt, das sich das Management immer

dafür einsetzen wird die geplanten Ziele übertreffen

zu wollen.

35


36

Trend CapiTal I indien i kg I raHmenBedingUngen des BeTeiligUngsangeBoTes

kapiTel

4

rAHmeNBedINgUNgeN des

BeTeILIgUNgsANgeBoTes

Indien – Ein Land auf der Überholspur

Indien ist ein Staat in Südasien, der den größten Teil

des indischen Subkontinents umfasst. Der Himalaya

bildet die natürliche Nordgrenze des Landes. Im Süden

umschließt der Indische Ozean das Staatsgebiet.

Indien grenzt an Pakistan, die chinesische autonome

Region Tibet, Nepal, Bhutan, Myanmar und Bangladesh.

Indien bezeichnet sich gerne selbst als „größte Demokratie

der Welt“. Die Bevölkerung zählt derzeit rund

1,1 Mrd. Menschen und wächst beständig weiter.

Damit nimmt Indien unter den bevölkerungsreichsten

Staaten der Erde Platz 2 ein. Im Jahr 2007 lag das

Bevölkerungswachstum bei etwa 1,6% 1 . Es ist davon

auszugehen, dass Indien China etwa ab 2030 als

bevölkerungsreichste Nation der Welt abgelöst haben

wird. Das Land ist mit einer Fläche von ca. 3.287.000

Quadratkilometern der siebtgrößte Staat der Erde.

Indien übertrifft China ab 2030 beim

Bevölkerungswachstum

2

1,8

1,6

1,4

1,2

1

0,8

0,6

0,4

0,2

0

Prognose der

Bevölkerungsentwicklung (Mrd.) Indien

China

1990 2000 2010 2020 2030 2040 2050

Das Land gliedert sich in 28 Bundesstaaten und 7 Un-

terterritorien. Unter den 23 anerkannten Landesspra-

chen gehören Hindi und Englisch zu den Amtssprachen.


Rückblick auf eine lange Geschichte

Indien kann auf eine lange Historie zurückblicken. Die

Geschichte der ältesten Zivilisation auf dem indischen

Subkontinent lässt sich bis ins 3. Jahrtausend v. Chr.

zurückverfolgen. Im 8. und 12. Jahrhundert n. Chr. zog

es arabische und zentralasiatische Einwanderer in diese

Region. Ihnen folgten im 15. Jahrhundert eine Vielzahl

von europäischen Händlern, die an der Westküste

Handels- und Missionsstationen errichteten.

Im 19. Jahrhundert standen alle indischen Territorien

unter britischer Besatzung. Erst der gewaltfreie Widerstand

gegen die Kolonialherrschaft durch Mahatma

Gandhi und Jawaharlal Nehru führte Indien am

15. August 1947 in die Unabhängigkeit.

Rechtssystem

In Indien herrscht Gewaltenteilung: Die Judikative ist

streng von der Legislative und Exekutive getrennt. In

Bruttoinlandsprodukt (Veränderung in %, real)

12

10

8

6

4

2

0

6,9

5,3

4,1

4,3

Quelle: Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai)

7,2

der Nachfolge der aus der Kolonialzeit stammenden

britischen Rechtspraxis findet in Indien heute noch

vielfach das Common Law Anwendung, das sich nicht

auf Gesetze, sondern auf maßgebliche Urteile hoher

Gerichte in Präzedenzfällen stützt. Die Gerichtssprache

ist Englisch.

Die Wirtschaft boomt

Indiens Wirtschaft wächst beispiellos. Das jährliche

Wirtschaftswachstum lag zuletzt bei etwa 9% 2 und

das Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei 782 Mrd. Euro3 .

Dieser Aufschwung kommt nicht von ungefähr. Den

Grundstein dafür legte der indische Staat in den

1990er Jahren mit eingeleiteten wirtschaftlichen

Reformen sowie der Hinwendung zur sozialen Marktwirtschaft.

Besonders in Wirtschaftszweigen wie der

Informationstechnologie oder der Forschung – hier

wiederum vor allem in der Biotechnologie – gehört

Indien zu den führenden Nationen der Welt.

1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008*

7,8

9,1

9,7

9,2

7,9

*Prognose

37


38

Trend CapiTal I indien i kg I raHmenBedingUngen des BeTeiligUngsangeBoTes

kapiTel

4

Inflationsverlauf

6%

Entwicklung der Inflation

5%

4%

3%

2%

1%

0%

rAHmeNBedINgUNgeN des

BeTeILIgUNgsANgeBoTes

2003 2004 2005 2006 2007

Quelle: Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai)

Wachstumsprognose reales BIP, 2006–2020

12

10

8

6

4

2

0

5,5 5,2

4,1

IN CN TK US DE

Quelle: Deutsche Bank Research

3,1

1,5


Währung

Die Indische Rupie (INR) ist die Währung Indiens. Für

das Management der Währung ist hauptsächlich die

Reserve Bank of India zuständig.

Der Wechselkurs verzeichnete am 27. Oktober 2008:

1 Euro = 62,027 INR / 100 INR = 1,6122 Euro.

70

65

60

55

50

45

40

2003 2004 2005 2006 2007 2008

Bildung erreicht immer mehr Menschen

Für den wirtschaftlichen Aufstieg Indiens ist auch die

Ausbildung von immer mehr Fachkräften verantwortlich.

Indien verfügt über eine Reihe guter Universitäten

und auch die Analphabetisierungsrate ist in den letzten

Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Allerdings besteht

hierbei in den ländlichen Gebieten immer noch

ein enormer Nachholbedarf.

Indien wird zwar nach wie vor als Schwellenland eingestuft.

Aufgrund seines rasanten Wirtschaftswachstums

gilt das Land jedoch als eine der kommenden

globalen Wirtschaftsmächte. Zu den wichtigsten Wirtschaftssektoren

gehören der industrielle Bereich sowie

der Dienstleistungssektor mit Wachstumsraten nahe

am zweistelligen Bereich.

Um noch mehr ausländische Investoren ins Land zu

locken, entschied sich Indien im April 2000 dafür, 8

staatliche Exportproduktionszonen als Sonderwirtschaftszonen

(SEZ – Special Economic Zones) nach dem Vorbild

Chinas einzurichten. Mittlerweile wurden 61 weitere

bewilligt, die sich in Planung bzw. im Aufbau befinden.

In diesen Zonen werden keine Zölle erhoben und die

dort angesiedelten Unternehmen haben freien Zugang

zum industriellen Binnenmarkt. Eine Reihe weiterer

Vergünstigungen werden zudem von der Regierung

bewilligt bis hin zum Steuererlass über einen

gewissen Zeitraum.

Aufbau der Infrastruktur dringend nötig

Das größte Problem Indiens liegt im Ausbau seiner Infrastruktur.

Experten sind überzeugt, dass sich das

Wirtschaftswachstum um zusätzlich 2% jährlich erhöhen

könnte, wenn es die Engpässe in der Infrastruktur –

insbesondere bei Transport und Energie4 – nicht gäbe.

Nach dem aktuellen 5-Jahresplan der indischen Regierung

sollen bis zum Jahr 2012 492 Milliarden US-Dollar

in den Ausbau der Infrastruktur gesteckt werden. Ein

Großteil davon wird in die Stromerzeugung sowie in

den Straßen- und Brückenbau fließen.

Indien: Geplante Infrastrukturinvestments bis 2012

Mrd. US-Dollar nach dem 11. Fünfjahresplan (Prognose)

Energie

Straßen*

Schienennetz

Wasser**

Telekom***

Häfen

Flughäfen

0 50 100 150 200 250 300

* Kosten der National Highway Programme bis 2015

** Wasserversorgung und Abwasserversorgung

*** Netz, Leitungsmasten, optische Glasfaserkabel,

Ausrüstung beim Nutzer

Quelle: Indische Regierung, zuständige Ministerien, DB Research

39


40

Trend CapiTal I indien i kg I raHmenBedingUngen des BeTeiligUngsangeBoTes

kapiTel

4

rAHmeNBedINgUNgeN des

BeTeILIgUNgsANgeBoTes

Zusätzlich erwartet Indien noch Gelder aus der privaten

Wirtschaft. Public Private Partnerships (PPP) sollen die

Kapitallücken decken. Praktiziert wird dies bereits bei

den Flughäfen. Derzeit werden 34 indische Flughäfen

modernisiert bzw. neu gebaut, die meisten mit privater

Beteiligung. Nach diesem Vorbild sollen demnächst

auch die überlasteten indischen Häfen ausgebaut

und modernisiert werden. Denn 90% des indischen

Außenhandels läuft über den Seeweg.

Voraussetzung für solche PPP-Initiativen sind aller-

dings politische Stabilität, Wirtschaftswachstum

sowie stimmige Gesetze. Ist dies garantiert, könnte

die weitere Entwicklung sehr schnell vorankommen.

Der Weg führt in die Städte

In den Städten Indiens leben etwa 285 Millionen Menschen.

Bezogen auf die Gesamtbevölkerung sind dies

allerdings nur 27,78%. Das Urbanisierungstempo zählt

weltweit gesehen zu den langsamsten. Allerdings erwarten

die Vereinten Nationen, dass die Stadtbevölkerung

bis zum Jahr 2030 auf über 40% steigt, was

nahezu einer Verdopplung der Ausgangszahlen entspräche.

Indien entwickelt sich zum fünftgrößten Konsumentenmarkt

der Welt. Bis 2025 soll sich nach einer Studie

von Mc Kinsey das Pro-Kopf-Einkommen verdreifachen

und sich die Mittelschicht um den Faktor 10 vergrößern.

In den nächsten 2 Jahrzehnten werden über 290 Millionen

Menschen den Weg aus der Armut schaffen und

die Mittelschicht wird von 50 auf 583 Millionen Menschen

anwachsen. Parallel zu dieser Entwicklung verlagern

sich Indiens Märkte in die städtischen Gebiete.

Dort werden derzeit 62% des Konsums umgesetzt5 .

Um dieses Aufkommen an Menschen und Warenverkehr

fassen zu können, muss Indien die Modernisierung

seiner Städte vorantreiben, da diese bereits jetzt an

ihre Grenzen stoßen.

Gesteigertes Wachstum der Haushaltseinkommen

500

400

300

200

100

0

Haushaltseinkommen

(in Tsd. INR) (Prognose)

Aktuell

Prognose

Stadt

Gesamt

Quelle: Mc Kinsey Global Institute „The ‚Bird of Gold’.

The rise of India’s consumer market. May 2007”

Land

1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025

In den nächsten Jahren wird der Bedarf an Büro- und

Einzelhandelsimmobilien sowie an Wohnmöglichkeiten

enorm steigen. Bereits heute besteht ein

Defizit in diesen Bereichen.

Ein Grund für die hohe Wohnungsnachfrage liegt in

der Veränderung der Familiengrößen. Diese liegt heute

bei etwa 5,4 Personen. Sie wird sich aber bis zum Jahr

2030 auf 3,7 bis 4,7 Personen verringern.


Reduktion der Armut sowie eine wachsende

Mittelschicht

Prognose der Haushaltseinkommen (in Tsd. INR)

755 928 1.107 1.278 1.429

1

6

2 1

4

1

1

2

9

18

19

93

80

1985 1995 2005 2015 2025

Anteil der Bevölkerung in den Einkommensklassen % Mio. Menschen

Quelle: Mc Kinsey Global Institute „The ‚Bird of Gold’.

The rise of India’s consumer market. May 2007”

41

54

unter der Armutsgrenze (< 90)

untere Mittelschicht (90 – 200)

obere Mittelschicht (200 – 500)

Oberschicht (500 – 1.000)

globale Oberschicht (> 1.000)

Immobilienmarkt

Der Bedarf an Immobilien ist insbesondere in den

Metropolen auf ein hohes Level gestiegen. Gründe

dafür sind der stetige Zustrom der Menschen in die

Städte und die Einführung der FDI-Rules im Jahr 2005

(Foreign direct investment). Diese Neuregelungen

bieten ausländischen Investoren vereinfachte Möglichkeiten,

in Indien zu investieren. Mit diesen Möglichkeiten

ist auch der Bedarf an gewerblichen Immobilien

gewachsen. Allerdings läuft das Angebot immer

noch dem Bedarf hinterher. Dies zeigt sich besonders

deutlich an den niedrigen Leerstandsraten:

43

36

32

36

22

Sie liegen in den Innenstädten der großen Metropolen

bei durchschnittlich 2–3Prozent6 . Bedingt durch die

hohe Nachfrage sind auch die Miet- bzw. Kaufpreise

in den letzten Jahren stark angestiegen. Dort, wo sie

bereits ihren Höchststand erreicht haben, scheinen sie

weiter stabil zu bleiben. Auf einem niedrigeren

Niveau liegen die Preise noch in den Vorstädten.

Allerdings beginnen sie auch dort zu steigen.

Realwachstum 2006–2007 (GDP)

12

10

8

6

4

2

0

7,9

11,4

In einigen Gebieten lockt der Ausbau bzw. die Moder-

nisierung von internationalen Flughäfen. Zudem bringen

Straßenausbauten weitere Unternehmen in die Städte

und treiben neue Projekte voran. Dies steigert wiederum

den Bedarf an Wohnfläche. So hat die DDA (Delhi

Development Authority) – um ein aktuelles Beispiel zu

nennen – gerade für den Wohnungsmarkt von Delhi

ein Entwurfsmodell zum Bau von fünf neuen unabhängigen

Vorstädten genehmigt. Auf einem Gebiet

von etwa 60.000 Hektar sollen bis zum Jahr 2021 Unterkünfte

für etwa 7,3 Millionen Menschen geschaffen

werden7 . Auch in Mumbai weitet sich der Trend – bedingt

durch die hohen innerstädtischen Mietpreise –

auf die Vorstädte aus: in die Bereiche Andheri Kurla

Road oder Goregaon.

2,7

IN CN DE JP US

1,8

Quelle: The Economist Intelligence Unit Jan. 2008

2,1

41


42

Trend CapiTal I indien i kg I raHmenBedingUngen des BeTeiligUngsangeBoTes

kapiTel

4

rAHmeNBedINgUNgeN des

BeTeILIgUNgsANgeBoTes

Trotzdem wird der Immobilienmarkt in den nächsten

Jahren auch in den Innenstadtlagen weiter wachsen.

Angesichts stetig steigender Einkommen und einer

breiter werdenden Mittelschicht wird für viele indische

Familien das eigene Haus bzw. die eigene Wohnung

finanzierbar – zumal die Hausfinanzierungsraten

durch viele federführende Finanzinstitute seit dem

letzten Jahr sinken. Oft werden ganze Wohnsiedlungen

von Bau- und Immobilienunternehmen errichtet. Mitunter

gehören sogar Schulen, Krankenhäuser, Parks

und Golfplätze dazu. In vielen Fällen verfügen die neu

entstehenden Ansiedlungen auch über eine eigene

Wasser- und Stromversorgung.

Bei dieser Entwicklung profitieren die privaten Immobiliengesellschaften

vom nur langsam vorankommenden

städtischen Wohnungsbauprogramm der Regierung.

Um die im aktuellen Fünfjahresplan (2007 – 2012) vorgesehenen

32 Mio.Wohneinheiten zu errichten, rechnet

das Ministry of Urban Development mit Investitionen

in Höhe von schätzungsweise 3,6 Bill. INR. Das Ministerium

geht davon aus, dass für ganz Indien insgesamt

25 Mio. Wohneinheiten fehlen, davon etwa 1 Mio. in

Mumbai. Für die Zentralregierung heißt das: Sie muss

die Ausgaben für den Wohnungsbau drastisch erhöhen,

da andernfalls in Indiens Metropolen bis 2012 an die

30 Mio. Wohnungen fehlen, so eine Prognose des

Ministeriums8 .

Mc Kinsey schätzt, dass der Aufschwung in der Baubranche

noch nicht einmal richtig begonnen hat.

Grund dafür sind die erst seit kurzem existierenden

Bewilligungen von ausländischen Direktinvestitionen

im Siedlungsbau. Diese gelten für Bauvorhaben ab einer

Fläche von 10 Hektar. Unternehmen dürfen hierbei

nicht nur Land erwerben, sondern auch Wohnhäuser

errichten und diese weiterverkaufen oder -vermieten.

Investitionsstandorte

Mumbai

Mumbai liegt im Westen Indiens an der Küste des

arabischen Meeres und ist die Hauptstadt des Bundesstaates

Maharashtra. Die Metropole steht für den

indischen Aufschwung und eine rasant wachsende

Bevölkerung. Die geschätzte Einwohnerzahl der

Metropolregion liegt bei 20,9 Millionen. Mumbai ist

somit die größte Stadt auf dem indischen Subkontinent

und gilt gleichzeitig als eine der am dichtesten

besiedelten Regionen der Erde.

Recht früh kamen die ersten Europäer ins ehemalige

Bombay. 1534 wurde die Stadt von den Portugiesen

besetzt und 1661 der Prinzessin Katharina von Braganza

als Mitgift in die Ehe mit dem englischen Thronfolger

Charles II mitgegeben. 1668 trat man Bombay an die

ostindische Kompanie ab, die sie zum Handelszentrum

der Region machte. 1995 wurde der alte Name Bombay

in Mumbai geändert. Dies geht zurück auf den Namen

der Hindi-Göttin Mumbadevi, die von den Ureinwohnern

der Gegend, den Kolis, verehrt wurde.

Mumbai, das Finanz- und Geschäftszentrum Indiens,

gilt als „europäischste“ Stadt Indiens. Zugleich hat die

Metropole mit den gleichen Problemen zu kämpfen

wie andere Megastädte in Schwellenländern: u.a. mit

Armut, Slums und Obdachlosigkeit. Amtlichen Angaben

zufolge lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung von

Mumbai in Slums. So entstand in der Stadt mit etwa

600.000 Bewohnern das größte zusammenhängende

Slumgebiet Asiens. Aufgrund seiner attraktiven Lage

und dem akuten Wohnungsmangel sollen von hier bis

2014 rund eine Millionen Menschen umgesiedelt werden.

An gleicher Stelle sind stattdessen moderne Apartment-

und Bürohäuser geplant. Durch seine gute Lage in


Mumbai

Delhi

Hyderabad

direkter Nähe zum Bandra-Kurla-Komplex – einem der

wichtigsten Geschäftszentren Mumbais – zählt das

Slumareal zu den teuersten Grundstücken Indiens.

Die Immobilienentwicklungsgesellschaft DLF schätzt,

dass der Wert eines Hektar Baulandes in diesem Ge-

biet bei etwa 160 – 180 Mio. INR liegt. 9

Laut aktuellem Quartalsbericht von Colliers ist der Be-

darf auf dem Büro- bzw. Wohnungsmarkt von Mum-

bai nach wie vor größer als das Angebot. Die durch-

schnittlichen Leerstandsraten liegen bei unter 2% und

die Kauf- bzw. Mietpreise steigen trotz des bereits er-

reichten Rekordniveaus weiter an. Demzufolge verla-

gert sich das Interesse nun auch auf die Vorstädte und

für die Zukunft ist zu erwarten, dass der Bedarf das

Angebot weit hinter sich lassen wird. 10

New Delhi

Neu-Delhi ist die Hauptstadt Indiens: mit 321.883 Einwohnern

in der eigentlichen Stadt und 17,7 Millionen

Einwohnen in der Metropolregion. Da Neu-Delhi und

die Stadt Delhi eine urbane Einheit bilden, werden die

beiden Städte in Indien einfach nur „Delhi“ genannt.

Delhi ist Verwaltungszentrum der indischen Regierung

und eines der wichtigsten Wirtschaftszentren Indiens:

mit Schwerpunkten in den Bereichen Leichtindustrie,

Druckerzeugnisse, Kraftfahrzeuge und Textilien. Die

Elektroindustrie wird von der IT- und Kommunikationsindustrie

geprägt.

Delhi hat sich darüber hinaus zu einem wichtigen Ver-

kehrsknotenpunkt für die Eisenbahn entwickelt und

verfügt allein über drei Flughäfen.

Als wichtigstes Kultur- und Bildungszentrum Indiens

verfügt Delhi über Universitäten, zahlreiche Theater

und Museen. Die Metropole Delhi wird von vielen aus-

ländischen Unternehmen als Eingangstor zu den Märkten

Indiens betrachtet.

43


44

Trend CapiTal I indien i kg I raHmenBedingUngen des BeTeiligUngsangeBoTes

kapiTel

4

rAHmeNBedINgUNgeN des

BeTeILIgUNgsANgeBoTes

Hyderabad

Seit einiger Zeit drängt auch Hyderabad, die fünftgrößte

Stadt Indiens, in den Club der Innovations-

Metropolen. Die Hauptstadt des Bundesstaates Andra

Pradesh zeigt beispielhaft, wie die High-Tech-Förderung

Indiens soziale Widersprüche überwinden kann.

Sie ist mit 6,7 Millionen Einwohnern eine der größten

Metropolen Indiens. Als moderne Industriestadt hat

sich Hyderabad zu einem überregional bedeutenden

Wirtschaftszentrum entwickelt. Seit der Gründung

des Genome Valley etabliert sich Hyderabad als indisches

Zentrum der Biotechnologie-und Pharmaindustrie.

Weitere industrielle Schwerpunkte liegen im

Bereich Maschinenbau, in der Elektor- und Softwareindustrie.

Als Zentrum der IT-Branche hat sich Hyderabad

den Spitznamen „Cyberabad“ erworben.

Universitäten wie die ehrwürdige Osmania University,

die University of Hyderabad und die Maulana Azad

National Urdu University, sowie Institute wie das Indian

Institute of Chemical Technology, das Forschungslabor

für Ernährungswissenschaft oder das Center for DNA-

Fingerprinting and Diagnostics qualifizieren Hyderabad

als eines der bedeutenden Wissenschaftszentren

Indiens. Daneben gibt es auch ein International Institute

of Information Technology.

Der Regisseur der Innovations-Inszenierung heißt Sri

Nara Chandrababu Naidu, bis 2004 Ministerpräsident

vom Bundestaat Andra Pradesh. Er rollte den Firmen

und ihren Forschungsabteilungen einen roten Teppich

aus Steuervergünstigungen und Infrastrukturhilfen

aus. Mit billigem Land warb er sie aus dem boomenden

Bangalore ab. Verkehrstechnisch ist die Stadt über

zwei Bahnlinien mit den anderen großen indischen

Zentren verbunden. Seit Jahren liegen die Wachstumsraten

der Stadt pro Jahr bei 3%. Damit ist Hyderabad

eine der am schnellsten wachsenden Städte

Indiens.

Der Immobilienmarkt ist durch seine Konzentration

auf wissensbasierte Industrien geprägt. Die Lebenshaltungskosten

liegen im direkten Vergleich mit

Mumbai und Delhi auf niedrigerem Niveau.

Die Preise für Immobilien sind in den letzten Jahren

um 35% bis 80% gestiegen. Ein Absinken ist in den

nächsten 5 Jahren nicht zu erwarten. Die hier ansässigen

Konzerne und Firmen wachsen weiter und benötigen

ständig weitere Flächen.

Die Infrastrukturentwicklung wird permanent vorangetrieben.

Aufgrund der hohen Nachfrage vorallem

im Bereich Infrastruktur und Immobilien ergeben sich

in Mumbai, Delhi und Hyderabad vielfältige Möglichkeiten.

Neben Immobilien für den Handel und die

Industrie werden dringend Wohnungen gebraucht.

Der Bedarf wird auf ca. 80.000 Wohnungen pro Jahr

geschätzt.


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Trend Capital hat eine Struktur für den

TC Indien 1 gewählt, die folgende Bedingungen

erfüllen soll:

Transparenz

Aufbau einer einfachen und klaren Firmen- und

Projektstruktur, die sich in anderen Trend Capital

Fonds als sehr Gewinn bringend qualifiziert hat.

Ausschließlich eigene von Trend Capital gegründete

und geführte Firmen dürfen das Kapital erhalten und

damit arbeiten. So wird sichergestellt das die erwirtschafteten

Gewinne in der eigenen Projektstruktur

bleiben und an die Anleger weitergereicht werden

können. Erst hierdurch sind hohe Renditen möglich,

da keine fremden Firmen Gewinne abschöpfen. Aus

diesem Grund sind alle Firmen, die mit TC Geldern zu

tun haben, Trend Capital Firmen.

Management in Mauritius und Indien

Der verantwortliche Manager, der sowohl die Firmen

in Indien als auch auf Mauritius leitet und die Verwendung

aller Gelder kontrolliert, ist Frank Simon.

Als Gründer und Vorstand der Trend Capital hat er

nachweislich vier Trend Capital Immobilienfonds in

Dubai zum Erfolg geführt. Der TC Indien 1 Fondsmanager

in Deutschland, Peter Käsberger, zeichnet für den

Bereich Erneuerbare Energien und den aktuellen Qatar

Pearl Fonds der Trend Capital Gruppe verantwortlich.

Beide Manager haben langjährige Erfahrung mit Immobilienprojekten

im Ausland gesammelt.

Gesetze in Indien

Trend Capital investiert die Gelder gemäß der in Indien

geltenden FDI-Gesetzgebung. Dieses Gesetz regelt die

Haltedauer ausländischen Kapitals in Indien und

schreibt eine Haltedauer von mindestens drei Jahren vor.

Fondslaufzeit und Projektlaufzeit in Indien

Die Laufzeit der Beteiligung unterliegt folglich dem

oben erläuterten Gesetz. Ausschüttungen in diesem

Zeitraum wären nicht sinnvoll, da sie vor Ort versteuert

werden müssten und sich die Gesamtrendite dadurch

deutlich verringern würde. Wegen der dreijährigen

Haltedauer der Investition sind die Projekte auf drei

Jahre ausgelegt. Der Fonds benötigt davor noch ca.

6 Monate Laufzeit um die Projekte auszuwählen und

anschließend weitere 6 Monate, um die Projekte abzuschließen

und zu veräußern.

Auswahl der Investitionsprojekte und Blind-Pool

Das Management der Trend Capital Indien Holding

Limited beschäftigt sich im Vorfeld – intensiv und

sorgfältig mit einer Vielzahl von bestehenden und

zukünftigen Projekten innerhalb der in Frage kommenden

Zielgebiete. Bei der Auswahl der Objekte unterliegt

die Gesellschaft den Marktgesetzmäßigkeiten

in Indien.

Die hohe Dynamik des indischen Marktes steht dem

Bestreben einer ausführlichen Projektbeschreibung

im Verkaufsprospekt im Wege. Angebote stehen jeweils

nur kurz zur Verfügung, sodass sie schnell angenommen

werden müssen, bevor ein anderer zugreift.

Eine detaillierte Beschreibung und Prospektierung ist

mit der hohen Dynamik nicht in Einklang zu bringen.

Hier ist der Anleger darauf angewiesen, dem Management

der Trend Capital die richtige Auswahl der Projekte

zuzutrauen.

Einfache und klare Projekte

Der Philosophie von Trend Capital entsprechen einfache

und klare Projekte: zum Beispiel die Möglichkeit,

ein Hochhaus mit Wohnungen zu bauen. Da Wohnraum

in Indien sehr knapp und sehr begehrt ist, lassen sich

mit dem Bau dieser Wohnungen hohe Preise – und

damit hohe Gewinnmargen erzielen. Dabei legen wir

Wert auf eine Projektlaufzeit, die von der Planung bis

zur Erstellung drei Jahre beträgt.


Steuerliche Ausrichtung

Die Fondstruktur soll Anlegern Einkünfte aus

Kapitalvermögen ermöglichen – mit dem Ziel bei

einem Beitritt bis Ende 2009 eine weitgehende Steuerfreiheit

zu erreichen. Der Weg, auf dem zur Zeit am

meisten ausländisches Kapital in Indien investiert

wird, ist der Weg über Mauritius. Das gilt für 75% aller

Investitionen aus dem Ausland in Indien.

Bauträger – Lage – Nutzung

Die Trend Capital Indien Holding Limited, deren

Geschäftsführer Frank Simon mittlerweile rund sechs

Jahre Erfahrung im Ausland vorweisen kann, legt besonderen

Wert auf die Auswahl der „Schlüsselpartner“

im Bereich der Erstellung von Immobilien.

Die Zielobjekte müssen sich in anerkannt guten Lagen

befinden. Die Gesellschaften müssen ferner als unbeschränkter

Eigentümer des Grundstücks und der darauf

errichteten Bauwerke eingetragen werden können.

Die Anlagestrategie sieht eine Diversifizierung nach

Nutzungsarten der zu realisierenden Projekte vor. Die

von der Geschäftsführung der Trend Capital Indien

Holding Limited angenommene Investitionsstrategie

beinhaltet sowohl gewerblich genutzte Flächen als

auch Wohnraum und Infrastrukturprojekte in den drei

großen Ballungsräumen Delhi, Mumbai und Hyderabad.

Reputation

Die Erbauer der Immobilien sollen anerkannte Immobilien-Entwicklungsgesellschaften

sein, um das Insolvenzrisiko

der Bauträger zu minimieren. Ist das der Fall,

kann mit einer Fertigstellung der Zielobjekte innerhalb

der vorgegebenen Bauzeit gerechnet werden.

Fertigstellungsgarantien und Absicherungen der

Anzahlungen durch die Bauträger sind weitere Grundlage

für den Erfolg der ausgewählten Projekte.

Um eine für den Anleger einfache und klar fokussierte

Anlagestrategie zu verfolgen, werden bewusst nur

wenige renommierte Partner in Indien ausgewählt.

Diese Konzentration vereinfacht wesentlich den Auswahlprozess

der Zielimmobilien, da keine ausführlichen

Prüfungen (Due Dilligence) der ausführenden

Entwicklungsgesellschaften vorzunehmen sind. Durch

die Bündelung des Einkaufsvolumens erhöhen sich

gleichzeitig die Chancen auf höhere Preisnachlässe.

Investitionszeitpunkt

Die Trend Capital Indien Holding Limited wird ihre

Tätigkeit erst nach der kapitalistischen Beteiligung

durch die Fondsgesellschaft aufnehmen. Dies setzt

wiederum voraus, dass ein Mindestkommanditkapital

von 5 Millionen Euro eingezahlt ist.

Das Management der Fondsgesellschaft verfolgt das

Ziel, frühzeitig einen investitionsbereiten Zustand für

die Gesellschaft zu erreichen. Um die Einwerbung des

Mindestkommanditkapitals vor dem Hintergrund des

Investitionsbeginns zu beschleunigen, wurden unterschiedliche

Tranchen für die Einwerbung des Kommanditkapitals

definiert.

Hebelwirkung

Eine Hebelwirkung – oftmals auch als Leverage-Effekt

bezeichnet – stellt dar, um welchen Faktor das bewegte

Kapital (Wert des Immobilienpaketes) das eingesetzte

Eigenkapital übersteigt. Durch dieses Ungleichverhältnis

entsteht eine Hebelwirkung, die bei gewünschter

Marktentwicklung eine überproportionale Rendite

des eigenen Kapitals zur Folge hat.

Die Aufnahme von 60–70% Fremdkapital durch die

Projektgesellschaften vor Ort bei Banken in Indien ist

in der Planung vorgesehen. Das nachfolgende Beispiel

zeigt eine mögliche Verteilung der Investitionen auf

verschiedene Projektgesellschaften.

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Zielgesellschaft Trend Capital Indien Holding Limited

Euro Euro Euro Euro Euro

Eigenkapital Fremdkapital Investitions- Nettomarge Verkaufs-

Schutz der einzelnen Projekte

Für jedes Projekt mit mehr als 5 Millionen Euro Eigenkapital

wird eine eigene Projektgesellschaft gegründet.

Damit wird sichergestellt, dass die Gesamtinvestition

nicht durch einzelne Projekte, die eventuell in

Schwierigkeiten geraten oder verzögert werden

gefährdet ist.

Veräußerung der Immobilien

Die Trend Capital Indien Holding Limited erarbeitet

bereits zu Beginn jedes Projektes eine Strategie für

den Ausstieg aus dem Projekt. Dadurch wird eine

klare Vorstellung entwickelt, wie der erwartete Wertzuwachs

realisiert werden kann. Nach erfolgtem

Einkauf und der Errichtung der Zielobjekte ist es das

Bestreben des Managements, mit den Verkaufsbemühungen

zu starten. Hierzu werden die entsprechenden

Immobilieninformationen durch geeignete lokale

Partner aufbereitet und einem internationalen Käuferpublikum

über spezialisierte Maklerunternehmen angeboten.

Der Verkaufstermin der Objekte kann auf ein

Datum, das die notwendige dreijährige Haltedauer

der Investitionen berücksichtigt, gelegt werden.

Vermietung der Immobilien

Für reine Projektentwicklungen ist der Verkauf zum

Termin der Fertigstellung vorgesehen. Renditeobjekte

sollen zum wirtschaftlich günstigen Zeitpunkt unter

30% 70% summe 40% preise

Projekt Indien 1 15.000.000 35.000.000 50.000.000 20.000.000 70.000.000

Projekt Indien 2 6.000.000 14.000.000 20.000.000 8.000.000 28.000.000

Projekt Indien 3 9.000.000 21.000.000 30.000.000 12.000.000 42.000.000

Projekt Indien 4 10.000.000 23.333.333 33.333.333 13.333.333 46.666.667

Gesamtsumme 40.000.000 93.333.333 133.333.333 53.333.333 186.666.667

Prognose: Beispiel einer Verteilung der Projekte und der Finanzstruktur in Indien

Berücksichtigung der notwendigen Haltedauer verkauft

werden. Im Zeitraum zwischen der Fertigstellung

dieser Objekte und der Veräußerung ist eine

Vermietung vorgesehen.

Mittelverwendungskontrolle

Alle Mittelanforderungen der Fondsgesellschaft

werden nach Überprüfung der Übereinstimmung mit

dem Finanz- und Investitionsplan freigegeben. Angefangen

bei der Einzahlung des Kommanditkapitals der

Anleger über die Abrechnung der fondsbezogenen

Kosten bis hin zur Investition in die Zielgesellschaft,

werden in Deutschland vom Mittelverwendungskontrolleur,

der WestAudit AG, vorgenommen. Diese

Mittelverwendungskontrolle, deren Wortlaut vollständig

in dem Mittelverwendungskontrollvertrag im

Kapitel 17 „Die Verträge“ abgedruckt wurde, umfasst

die Verwendung aller Ein- und Auszahlungen. Die Mittelverwendungskontrolle

ist auf die erstmalige Verwendung

des Kommanditkapitals in Deutschland beschränkt.

Eine Kontrolle in Mauritius oder Indien

findet nicht statt.


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Projektbeispiele, die durch eine

Zusammenarbeit mit Colliers International

zustande kamen.

Die Leela Gruppe, eine renommierte indische Investmentgesellschaft,

hat passende Partner für ein

250.000 square fuss Klasse A Immobilienprojekt mit

gewerblicher Nutzung gesucht. Der Standort war

Andheri Kurla Road, Mumbai. Die Andheri Kurla Road

ist der größte kommerziell genutzte Bürocluster in

Mumbai mit mehr als 20 Millionen square fuss Büroflächen.

Dieses Gebiet wird in Mumbai als SBD –

Secondary Business District – bezeichnet. Die Lage

innerhalb von Mumbai kann als hervorragend bezeichnet

werden.

Colliers International gelang es, die für die Projektentwicklung

und Finanzierung passenden und zuständigen

Partner zu finden. In das Projekt wurden ca.

10 Millionen Euro Eigenkapital investiert.

Die Projektpartner in diesem Projekt waren:

Leela group:

eine führende, mit vielen nationalen und internationalen

Preisen und Auszeichnungen versehene Investmentgruppe.

Die bekanntesten Projekte sind The Leela,

Mumbai, The Leela Kempinski Goa – ausgezeichnet

als bestes Luxus-Resort in Indien – und The Leela Palace

Kempinski, Bangalore.

K. Raheja Corp:

platziert unter den 10 Top-Entwicklern in Indien,mit

verschiedensten erfolgreich abgewickelten Projekten;

darunter drei Objekten in Mumbai: das Mindspace

(Gewerbeimmobilie), Vivarea and Maple Leaf (Wohnungen),

JW Marriott and Lakeside Chalet (Hotels).

Housing Development Finance Corporation:

eine führende indische Finanzinstitution, die zu den

Top-Drei-Banken Indiens im privaten Sektor zählt.

Ein weiteres Beispiel:

Die Unitech Group, eine bekannte Immobilien Projektentwicklungsfirma

in Indien, suchte ein passendes

Grundstück, um ein komplettes Wohngebiet zu entwickeln.

Colliers International wurde beauftragt, die am

besten geeignete Fläche zu finden und den Kauf vorzubereiten.Nachdem

Colliers International die entsprechende

Fläche ausfindig gemacht hatte, wurde

dort ein Projekt mit 125 Millionen Gesamtvolumen

errichtet und verkauft.

Die beim Verkauf der Projekte erzielten Margen lagen

im Margenbereich, den sich die Zielgesellschaft vorgenommen

hatte. Einzelheiten aus den Projekten dürfen

nicht öffentlich bekannt gemacht werden, da diese

verständlicherweise einer Vertraulichkeitserklärung

unterliegen.

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Grundsätzliche Angaben

Beim Emittenten handelt es sich um die Trend Capital

GmbH & Co. Indien 1 KG. Er hat seinen Sitz in Mainz.

Die Geschäftsadresse lautet:Weißliliengasse 5 in 55116

Mainz.

Der Emittent wurde am 30.09.2008 gegründet und

am 14.10.2008 beim Handelsregister Mainz eingetragen.

Nach den im Gesellschaftsvertrag getroffenen

und durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

abänderbaren Regelungen ist die Gesellschaft bis zum

31.12.2012 befristet. Plangemäß wird sie daher rund

vier Jahre und zwei Monate bestehen.

Beim Emittenten handelt es sich um eine Kommanditgesellschaft

im Sinne von §§ 161 ff. HGB.

Der Emittent unterliegt deutschem Recht.

Persönlich haftende Gesellschafterin des Emittenten

ist die Trend Capital Verwaltungsgesellschaft mbH,

also eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Die Geschäftsführung obliegt ist Frank Simon. Die

Geschäftsanschrift lautet: Weißliliengasse 5 in 55116

Mainz. Das Stammkapital wurde in Höhe von 25.000

Euro voll eingezahlt. Somit ist unbeschränkt haftender

Gesellschafter des Emittenten keine natürliche Person,

die mit ihrem gesamten Privatvermögen haften

würde, sondern eine Kapitalgesellschaft, deren Haftung

sich auf deren Betriebsvermögen erstreckt.

Der im Prospekt in Kapitel 17 im Wortlaut abgedruckte

Gesellschaftsvertrag sieht abweichende Bestimmungen

zu den gesetzlichen Regelungen vor, die, entsprechend

den Vorschriften der Vermögensanlagenverkaufsprospektverordnung,

im Prospekt anzugeben sind.

Von der gesetzlichen Regelung abweichend übt die

Geschäftsführung und Vertretung des Emittenten

nicht die vorgenannte persönlich haftende Gesellschafterin

aus, sondern die Trend Capital Middle East

GmbH als so genannte geschäftsführende Kommanditistin.

Außerdem ist in Abweichung von den gesetzlichen

Regelungen die persönlich haftende Gesellschafterin,

die keine Kapitaleinlage erbringt, nicht am Ergebnis

der Gesellschaft beteiligt.

Abweichend von der gesetzlichen Regelung sieht der

Gesellschaftsvertrag des Weiteren vor, dass die als

Treuhandkommanditistin fungierende MVT Mittelrheinische

Verwaltungs- und Treuhandgesellschaft

mbH berechtigt ist, ihren Kommanditanteil zu erhöhen

bzw. Anleger als unmittelbar ins Handelsregister einzutragende

Kommanditisten in die Gesellschaft aufzunehmen

und diesbezüglich notwendige Erklärungen

der Mitgesellschafter abzugeben. Dabei ist über die

gesetzlichen Bestimmungen hinaus vorgegeben, dass

beitretende Gesellschafter bzw. von der Treuhandkommanditistin

vorzunehmende Erhöhungen ihrer

Beteiligung Mindestgrenzen von 10.000 Euro bzw.

15.000 US-Dollar nicht unterschreiten dürfen und, soweit

sie darüber hinausgehen, durch 1.000 ohne Rest

teilbar sein müssen.

Über die gesetzlichen Regelungen hinausgehend

findet sich im Gesellschaftsvertrag die Pflicht, dass

unmittelbar im Handelsregister einzutragende Kommanditisten

eine notariell beglaubigte Handelsregistervollmacht

erteilen müssen, wonach die persönlich

haftende Gesellschafterin, die geschäftsführende

Kommanditistin, sowie die Treuhandkommanditistin

jeweils einzeln Anmeldungen zum Handelsregister

auch im Namen des Kommanditisten tätigen können.

Die Höhe der Beteiligung am Gesellschaftsergebnis

ist abweichend von gesetzlichen Regelungen vereinbart.

Laufende Ausschüttungen sind nicht vorgesehen,

Gewinne sollen erst – und einmalig – bei der Liquidation

der Gesellschaft ausgezahlt werden. Dabei hängt


die Höhe der Beteiligung des Einzelnen nicht nur von

der Höhe seines Kapitalanteils, sondern auch vom

Zeitpunkt seines Beitritts ab.

Abweichend von der gesetzlichen Regelung ist zudem

die Abstimmung im so genannten schriftlichen Ver-

fahren möglich. Die Unwirksamkeit von Gesellschaf-

terbeschlüssen kann, was von der gesetzlichen Rege-

lung abweicht, nur binnen 4 Wochen nach Versenden

des Protokolls durch Klage geltend gemacht werden.

Vom Gesetz abweichende Regelungen in der Satzung

der persönlich haftenden Gesellschafterin sind nicht

vorhanden.

Unternehmensgegenstand der Gesellschaft ist die

Verwaltung ausschließlich eigenen Vermögens durch

den Erwerb, das Halten, Verwalten und die Veräußerung

von Beteiligungen an Gesellschaften jeglicher

Art im In- und Ausland im eigenen Namen und für

eigene Rechnung, insbesondere die Gründung und

Beteiligung einer Kapitalgesellschaft (Ltd.) in Mauritius,

deren Gegenstand die Entwicklung und der Verkauf

von Immobilien in Indien ist.

Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Rechtsgeschäfte

und Handlungen vorzunehmen, die mit dem Gegenstand

der Gesellschaft im Zusammenhang stehen

und geeignet sind, den Gesellschaftszweck unmittelbar

oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt,

Zweigniederlassungen zu errichten, andere ihr ähnliche

Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen

zu beteiligen.

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Angaben über das Kapital des Emittenten

und die Hauptmerkmale der Kapitalanteile

Zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung beträgt das

Kapital des Emittenten 2.000 Euro. Dies setzt sich

zusammen aus jeweils zwei Kommanditanteilen von

1.000 Euro, die jeder der beiden Gründungsgesellschafter

übernommen hat. Die Einlagen sind voll erbracht.

Die Beteiligungsbeträge entsprechen der Hafteinlage.

Sie sind zu 100% als Haftkapital im Handelsregister

einzutragen.

Der Gesamtbetrag der von den Gesellschaftern insgesamt

gezeichneten und der eingezahlten Einlagen beträgt

2.000 Euro. Die Kommanditeinlagen sind nach

Volleinzahlung unveränderlich und sind maßgeblich

für das Stimmrecht in der Gesellschafterversammlung,

die Ergebnisverteilung (Gewinn- und Verlustbeteiligung)

sowie den Anspruch auf ein Abfindungsguthaben oder

einen Liquidationserlös. Die Kommanditbeteiligung

gewährt den Gründungsgesellschaftern die Kontrollund

Teilhaberechte eines Kommanditisten gemäß den

gesetzlichen Regelungen in den §§ 164, 166 ff..

Die Komplementärin hat folgende Sonderrechte:

Sie erbringt keine Kapitaleinlage.

Die Komplementärin nimmt am Ergebnis der Gesellschaft

nicht Teil, sie erhält keine Gewinnbeteiligung

und hat auch kein Stimmrecht.

Im Übrigen sind die Rechte und Pflichten der derzeitigen

Gesellschafter mit denen der zukünftig beitretenden

Gesellschaftern gleich.

Angaben über die Gründungsgesellschafter

des Emittenten

Der Emittent wurde gegründet von

1. Komplementär:

Trend Capital Verwaltungsgesellschaft mbH,

Sitz Mainz, Geschäftsadresse:Weißliliengasse 5,

55116 Mainz, HRB 8796, AG Mainz.

Eine Einlage wurde von der persönlich haftenden

Gesellschafterin nicht übernommen.

2. Kommanditisten:

a) mit der Funktion der geschäftsführenden Kommanditistin

Trend Capital Middle East GmbH, Sitz Mainz,

Geschäftsadresse:Weißliliengasse 5, 55116 Mainz,

HRB 40672, AG Mainz.

Übernommener Kommanditanteil in Höhe von

1.000 Euro. Die Einlagen sind voll erbracht.

b) mit der Funktion der Treuhandkommanditistin MVT

Mittelrheinische Verwaltungs- und Treuhandgesellschaft

mbH, Sitz Mainz, Geschäftsadresse:Weißliliengasse 5,

55116 Mainz, HRB 40631, AG Mainz.

Übernommener Kommanditanteil in Höhe von

1.000 Euro. Die Einlagen sind voll erbracht.

Die den vorgenannten Gründungsgesellschaftern zustehenden

Honorare und Vergütungen sind in § 6 des

Gesellschaftsvertrages (Kapitel 17) geregelt.

Den Gründungsgesellschaftern stehen keine weiteren

Gewinnbeteiligungen, Entnahmerechte oder sonstige

Bezüge, insbesondere Gehälter, Aufwandsentschädigungen,

Versicherungsentgelte, Provisionen und Nebenleistungen

jeder Art, zu. Ihre Gewinnbeteiligungen

entsprechen den Gewinnbeteiligungen der übrigen

Gesellschafter.

Gründungsgesellschafter sind weder unmittelbar noch

mittelbar an Unternehmen beteiligt, die mit dem Vertrieb

der emittierten Vermögensanlage beauftragt

sind, oder solchen, die dem Emittenten Fremdkapital

zur Verfügung stellen, oder an solchen Unternehmen,

die im Zusammenhang mit der Herstellung des Anlageobjektes

nicht nur geringfügige Lieferungen oder

Leistungen erbringen.


Zu bestehenden Verflechtungen wird auf das Kapitel

14 „Kapitalmäßige und personelle Verflechtungen“ ab

Seite 116 verwiesen.

Nähere Angaben zur detaillierten Zusammensetzung

der vorgenannten Planzahlen und ergänzende Informationen

sind in Kapitel 7 „Wirtschaftliche Angaben“

zu finden.

Angaben über die Geschäftstätigkeit

des Emittenten

Der wichtigste Tätigkeitsbereich des Emittenten besteht

in der Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft

auf Mauritius, der Trend Capital Indien Holding Limited.

Das konkrete Projekt, für welches die Nettoeinnahmen

aus dem Angebot genutzt werden, ist diese Kapitalbeteiligung

an der Trend Capital Indien Holding Limited.

Neben dieser geplanten Investitionstätigkeit in Umsetzung

des vorliegenden Angebots ist der Emittent

nicht tätig.

Als Realisierungsgrad der Kapitalbeteiligung wurde

bisher die Unterzeichnung des Beteiligungsvertrags

erreicht. Weitere Schritte sind zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung

noch nicht unternommen worden.

Der Emittent ist nicht abhängig von Patenten, Lizenzen

oder neuen Herstellungsverfahren, die von wesentlicher

Bedeutung für die Geschäftstätigkeit oder Ertragslage

des Emittenten sind.

Der Emittent ist nicht von Verträgen abhängig, die

von wesentlicher Bedeutung für die Geschäftstätigkeit

oder Ertragslage des Emittenten sind.

Gerichts- oder Schiedsverfahren, die einen wesentlichen

Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Emittenten

haben können, sind nicht gegeben. Auch ist die

Tätigkeit des Emittenten nicht durch außergewöhnliche

Ereignisse beeinflusst worden.

Wichtige laufende Investitionen existieren zum Zeitpunkt

der Prospektaufstellung nicht.

Angaben über die Anlageziele und

Anlagepolitik

Zu Anlagezielen und zur Anlagepolitik finden sich

Ausführungen an verschiedenen Stellen dieses Prospektes.

Insbesondere ist hierbei auf Kapitel 7 „Wirtschaftliche

Angaben“ sowie Kapitel 8 „Beteiligungsphase“

zu verweisen. Anlageobjekt des Emittenten ist

die Beteiligung an der Kapitalgesellschaft Trend Capital

Indien Holding Limited auf Mauritius. Der Beteiligungsvertrag

ist abgeschlossen.

Die Immobilienprojektentwicklung in Indien sowie die

Anlagepolitik zur Erreichung der diesbezüglichen Anlageziele

werden von der Kapitalgesellschaft in Mauritius

bestimmt. Gleiches gilt für konkrete Immobilienobjekte,

in welche die in Mauritius ansässige Gesellschaft

investieren wird. Da diese zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung

noch nicht feststehen, ist deren Beschreibung

an dieser Stelle nicht möglich.

Dem Prospektverantwortlichen, den Gründungsgesellschaftern,

Mitgliedern der Geschäftsführung des Emittenten,

der Treuhänderin und dem Mittelverwendungskontrolleur

steht oder stand das Eigentum an dem

Anlageobjekt oder wesentliche Teile desselben sowie

aus anderen Gründen eine dingliche Berechtigung am

Anlageobjekt nicht zu. Das Gleiche gilt für solche Personen,

welche die Herausgabe, den Inhalt des Prospektes,

die Abgabe oder den Inhalt des Angebotes

der Vermögensanlage wesentlich beeinflusst haben.

Es besteht keine dingliche Belastung, rechtliche oder

tatsächliche Beschränkung der Verwendungsmöglichkeiten

des Anlageobjektes.

Erforderliche behördliche Genehmigungen bestehen

in der notwendigen Eintragung der Trend Capital Indien

Holding Limited im Handelsregister in Mauritius.

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Diese wurde am 24.10.08 beim dortigen Handelsregister

beantragt. Weitere behördliche Genehmigungen

sind nicht erforderlich.

Der Beteiligungsvertrag über die Anschaffung des

Anlageobjektes wurde am 27.10.2008 geschlossen.

Nach Kenntnis des Anbieters existieren hinsichtlich des

Anlageobjektes keinerlei Bewertungsgutachten.

Zur Beteiligung an der Trend Capital Indien Holding

Limited reichen die Nettoeinnahmen des Emittenten

aus. Die Aufnahme einer Finanzierung ist nicht vorgesehen.

Die Nettoeinnahmen des Emittenten werden

nicht für sonstige Zwecke genutzt.

Das Eigentum an der Trend Capital Indien Holding

Limited steht der Fondsgesellschaft zu.

Unerhebliche Belastungen des Anlageobjektes

existieren ebenso wenig wie rechtliche und/oder tatsächliche

Beschränkungen der Verwendungsmöglichkeiten

des Anlageobjektes.

Die zur Wirksamkeit der Beteiligung am Anlageobjekt

notwendige Eintragung im Handelsregister der

Behörden auf Mauritius steht aus.

Weitere behördliche Genehmigungen sind nicht

erforderlich.

Vom Prospektverantwortlichen, den Gründungsgesellschaftern,

Mitgliedern der Geschäftführung oder Mitglieder

des Aufsichtstates und Mitgliedern des Beirats

der Emittentin, der Treuhänderin, und dem Mittelverwendungskontrolleur

werden keinerlei nichteinmal

geringfügige Leistungen oder Lieferungen erbracht.

Zu den voraussichtlichen Gesamtkosten des Anlageangebotes

und deren Aufgliederung wird auf das

Kapitel 7 „Wirtschaftliche Angaben“ verwiesen.

Der Gesamtbetrag der für die Wahrnehmung der Aufgaben

der Treuhänderin vereinbarten Vergütung beträgt

pro Jahr 0,1% Über die geplante Fondslaufzeit

beträgt die Gesamtvergütung 0,5% des Kommanditkapitals

ohne Agio. Die Vergütung enthält die MwSt.

Der Gesamtbetrag der für die Wahrnehmung der Aufgaben

des Mittelverwendungskontrolleurs vereinbarten

Vergütung beträgt 0,12% des Kommanditkapitals

ohne Agio. Die Vergütung enthält die MwSt.

Angaben über die Vermögens-, Finanz- und

Ertragslage des Emittenten

Der Emittent ist vor weniger als 18 Monaten gegründet

worden und hat noch keinen Jahresabschluss erstellt.


Eröffnungsbilanz (nach § 15 (1) S. 1 Nr. 1 und 2 VermVerkProspV)

Eröffnungsbilanz Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG, Mainz zum 30. September 2008

Aktiva TEUR Passiva TEUR

A. Ausstehende Einlagen A. Eigenkapital

I. Kapitalanteile Kommanditisten 2 I. Kapitaleinlagen

Zwischenübersicht (nach § 15 (1) S. 1 Nr. 1 und 2 VermVerkProspV)

Planzahlen zur Geschäftsentwicklung

Die Zwischenübersicht stellt die Vermögens- und

Finanzlage zum Zeitpunkt der Prospekterstellung dar.

Die voraussichtliche Vermögens- und Ertragslage der

Fondsgesellschaft für die Geschäftsjahre 2008 bis

2010 ist den Planbilanzen und den Plan-Gewinn- und

Zwischenübersicht Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG, Mainz zum 30. Oktober 2008

Auf die Darstellung einer Zwischen-Gewinn- und Verlustrechnung wird verzichtet, weil noch keine erfolgs-

wirksamen Geschäftsvorfälle angefallen sind. Es wurde seit der Aufstellung der Eröffnungsbilanz wurde ledig-

lich das Kommanditkapital der Gründungsgesellschafter eingezahlt. Es sind keine weiteren bilanzwirksamen

Geschäftsvorfälle angefallen.

Kapitalanteile Kommanditisten 2

2 2

Aktiva TEUR Passiva TEUR

A. Ausstehende Einlagen A. Eigenkapital

I. Kapitalanteile Kommanditisten 0 I. Kapitaleinlagen

B. Umlaufvermögen

I. Bankguthaben 2

Verlustrechnungen zu entnehmen. Die Liquiditätsrechnung

und weitere Angaben zur Investition, dem

Umsatz und dem Ergebnis der Gesellschaft wurden

für die Geschäftsjahre 2008 bis 2010 dargestellt. Alle

Angaben basieren auf den im Prospekt getroffenen

Annahmen.

Kapitalanteile Kommanditisten 2

2 2

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Planzahlen (Prognosen) für die Geschäftsjahre 2008 bis 2010

Planbilanz Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG, Mainz zum 31. Dezember 2008

Aktiva TEUR Passiva TEUR

A. Anlagevermögen A. Eigenkapital

I. Finanzanlagen I. Kapitaleinlagen

1. Beteiligung an Kapitalanteile Kommanditisten 52.502

Kapitalgesellschaft 42.776 II. Jahresfehlbetrag 8.678

B. Umlaufvermögen B. Rückstellungen

42.776 43.824

I. Kassenbestand, Guthaben bei I. sonstige Rückstellungen 0

Kreditinstituten 905

C. Rechnungsabgrenzungsposten 143 C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus

Planbilanz Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG, Mainz zum 31. Dezember 2009

Lieferungen und Leistungen 0

2. sonstige Verbindlichkeiten 0

43.824 43.824

Aktiva TEUR Passiva TEUR

A. Anlagevermögen A. Eigenkapital

I. Finanzanlagen I. Kapitaleinlagen

1. Beteiligung an Kapitalanteile Kommanditisten 52.502

Kapitalgesellschaft 42.776 II. Jahresfehlbetrag 8.678

B. Umlaufvermögen B. Rückstellungen

III. Jahresfehlbetrag 232

42.776 43.592

I. Kassenbestand, Guthaben bei I. sonstige Rückstellungen 0

Kreditinstituten 709

C. Rechnungsabgrenzungsposten 107 C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus

Lieferungen und Leistungen 0

2. sonstige Verbindlichkeiten 0

43.592 43.592

0

0


Planbilanz Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG, Mainz zum 31. Dezember 2010

Aktiva TEUR Passiva TEUR

A. Anlagevermögen A. Eigenkapital

I. Finanzanlagen I. Kapitaleinlagen

1. Beteiligung an Kapitalanteile Kommanditisten 52.502

Kapitalgesellschaft 42.776 II. Jahresfehlbetrag 8.910

B. Umlaufvermögen B. Rückstellungen

Bei den vorstehenden Bilanzen handelt es sich um die Handelsbilanzen.

Es wurden die handelsrechtlichen Zahlen dargestellt.

III. Jahresfehlbetrag 240

42.776 43.352

I. Kassenbestand, Guthaben bei I. sonstige Rückstellungen 0

Kreditinstituten 505

C. Rechnungsabgrenzungsposten 71 C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus

Prognose zu Investitionen, Produktion, Umsatz und Ergebnis

Die weiteren Planzahlen (Prognosewerte) der Emitten-

tin für die Geschäftsjahre 2008 bis 2012, insbesondere

Lieferungen und Leistungen 0

2. sonstige Verbindlichkeiten 0

43.352 43.352

zu Investitionen, Produktion, Umsatz und Ergebnis

entwickeln sich wie folgt:

Kalenderjahr 2008 2009 2010 2011 2012

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR

Investitionen 42.776.000 0 0 0 0

Produktion 0 0 0 0 0

Umsatz 0 0 0 0 91.526

Ergebnis - 8.678 - 232 - 240 - 212 91.305

0

63


64

Trend CapiTal I indien i kg I angaBen ÜBer den emiTTenTen

kapiTel 6

ANgABeN ÜBer deN emITTeNTeN

Plan-Gewinn- und Verlustrechnung der Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG,

vom 30.September 2008 bis zum 31. Dezember 2008 (Prognose)

1. Erträge aus Beteiligungen/Zinserträge 0

2. Projektentwicklungskosten 600

3. Prospekterstellung 250

4. Eigenkapitalvermittlung 7.500

5. Rechts- und Steuerberatung 36

6. Mittelverwendungskontrolle 60

7. Treuhandvergütung 50

8. Geschäftsführungsvergütung 100

9. Haftungsvergütung 7

10. Fondsverwaltung 50

11. Kfm. Buchführung 25

Jahresfehlbetrag -8.678

Plan-Gewinn- und Verlustrechnung der Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG,

vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 (Prognose)

1. Erträge aus Beteiligungen/Zinserträge 36

2. Projektentwicklungskosten 0

3. Prospekterstellung 0

4. Eigenkapitalvermittlung 0

5. Rechts- und Steuerberatung 36

6. Mittelverwendungskontrolle 0

7. Treuhandvergütung 50

8. Geschäftsführungsvergütung 100

9. Haftungsvergütung 7

10. Fondsverwaltung 50

11. Kfm. Buchführung 25

Jahresfehlbetrag -232

TEUR

TEUR


Plan-Gewinn- und Verlustrechnung der Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG,

vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010 (Prognose)

1. Erträge aus Beteiligungen/Zinserträge 28

2. Projektentwicklungskosten 0

3. Prospekterstellung 0

4. Eigenkapitalvermittlung 0

5. Rechts- und Steuerberatung 36

6. Mittelverwendungskontrolle 0

7. Treuhandvergütung 50

8. Geschäftsführungsvergütung 100

9. Haftungsvergütung 7

10. Fondsverwaltung 50

11. Kfm. Buchführung 25

Jahresfehlbetrag -240

Dargestellt werden die voraussichtlichen handelsrechtlichen Ergebnisse.

Prognostizierter Zahlungsplan und prognostizierte

Investitionen des Emittenten

Alle Planzahlen beruhen auf der prognostizierten

Annahme eines Kommanditkapitals von 50 Mio. Euro.

(Ohne Agio) Daraus ergeben sich die einmaligen

Kosten und die prozentualen Kosten während der

Laufzeit des Fonds.

TEUR

Die Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG wird in den

Jahren 2008 bis 2011 keine Umsatzerlöse und sonstigen

betrieblichen Erlöse erzielen. Auf der Ebene der Fondsgesellschaft

fallen prognosegemäß keine Abschreibungen

an. In der Position Erträge aus Beteiligungen/

Zinserträge werden die prognostizierten Zinseinnahmen

ausgewiesen die durch die Anlage der Liquiditätsrücklage

erreicht werden.

65


66

Trend CapiTal I indien i kg I wirTsCHafTliCHe angaBen

kapiTel 7

INdIeN 1 kg

wIrTscHAfTLIcHe ANgABeN


68

Trend CapiTal I indien i kg I wirTsCHafTliCHe angaBen

kapiTel

7

wIrTscHAfTLIcHe ANgABeN

Die nachfolgende Darstellung zeigt auf, in welchem

Umfang Kapital durch die Kommanditisten bzw. Anle-

Mittelherkunft und Mittelverwendung (Prognose)

Komplementärin 0

Geschäftsführende Kommanditistin und 2.000

Treuhandkommanditistin

Kapitalanleger 50.000.000

zzgl. Agio Kapitalanleger 2.500.000

Mittelverwendung

ger aufzubringen ist und welche konkreten Mittelver-

wendungspositionen hieraus bedient werden.

Mittelherkunft und Mittelverwendung In Euro Summe in In % des In % des

für die Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG Euro Fonds- Kommanditvolumens

kampitals

Mittelherkunft ohne Agio

52.502.000 100,00

Aufwand für den Erwerb oder die Herstellung

des Anlageobjektes (inkl. Nebenkosten)

Beteiligung an den Gesellschaften in Mauritius 42.200.000 80,38 84,40

Projektentwicklung Indien 326.000 0,62 0,65

Sonstige Nebenkosten 250.000 0,48 0,48

42.776.000 81,47 85,52

Fondsabhängige Kosten

Eigenkapitalbeschaffungskosten 5.000.000 9,52 10,0

Planungskosten & Fondsentwicklung 600.000 1,14 1,20

Prospekterstellung, Druck, Marketing etc. 250.000 0,48 0,50

Mittelverwendungskontrolle 60.000 0,11 0,12

Treuhänderin 50.000 0,10 0,10

Haftungsentschädigung der Komplementärin 7.500 0,014 0,015

Geschäftsführung 100.000 0,19 0,20

Fondsverwaltung 50.000 0,10 0,10

Kaufm. Buchführung 25.000 0,05 0,05

6.117.500

Nebenkosten der Vermögensanlage

Rechts- und Steuerberatung 178.500 178.500 0,34 0,36

Liquiditätsrücklage 930.000 1,77 1,86

Endsumme 50.002.000

Agio 2.500.000

Summe Mittelverwendung 52.502.000


Eine Klassifizierung, bei der zwischen der eigentlichen

Zielinvestition, anfallenden Vergütungen und Neben-

kosten unterschieden wird, hat folgendes Aussehen:

in Euro in % vom in % vom

Gesamtaufwand EK inkl. Agio

1. Aufwand für den Erwerb der 42.776.000 81,47 85,52

Vermögensanlage

2. Fondsabhängige Kosten

2.1. Vergütungen

2.2. Nebenkosten der

Vermögensanlage

3. Liquiditätsreserve 930.000 1,77 1,86

Gesamt 43.706.000 83,24 87,38

69


70

Trend CapiTal I indien i kg I wirTsCHafTliCHe angaBen

kapiTel

7

wIrTscHAfTLIcHe ANgABeN

Erläuterungen der wesentlichen Annahmen

und Wirkungszusammenhänge

Die Prognoserechnungen gehen von geschätzten

Annahmen aus. Dies betrifft beispielsweise die Platzierungshöhe

die mit 50 Mio. Euro angenommen wurde.

Weiterhin wurden der Platzierungszeitraum und die

wirtschaftlichen Ergebnisse der Zielinvestitionen

geschätzt. Die getroffenen Annahmen werden nicht

genau eintreffen und deshalb ist davon auszugehen,

das die später tatsächlich erzielten Werte von den

prognostizierten Werten abweichen werden.

Sowohl die Planbilanzen als auch die Gewinn- und

Verlustrechnungen stellen ein Szenario dar das bei

der Aufstellung des Prospekts nach bestem Wissen

und Gewissen erstellt wurde.

Positionen der Mittelherkunft

Kommanditkapital

Die Treuhandkommanditistin und die geschäftsführende

Kommanditistin haben jeweils einen Kommanditanteil

in Höhe von 1.000 Euro übernommen. Für die

Kapitalanleger ist ein verbleibendes Kommanditkapital

von 50.000.000 Euro reserviert. Durch Beschluss der

Geschäftsführung kann das Kapital auf bis zu

150.002.000 Euro erhöht werden.

Agio

Zusätzlich zu dem auf die Anleger entfallenden Kommanditanteil

haben diese ein Agio in Höhe von 5%

bezogen auf den gezeichneten Kapitalanteil zu entrichten.

Die Zahlungen der Gesellschafter sind binnen

14 Tagen nach Mitteilung über die erfolgte Annahme

der Beitrittserklärung durch die Treuhandkommanditistin

und der hiermit verbundenen Aufforderung zur

Zahlung zu leisten.

Positionen der Mittelverwendung

Zielinvestitionen/Aufwand für den Erwerb

des Anlageobjektes

Vom gesamten Kommanditkapital wird ein Betrag in

Höhe von 42.776.000 Euro (85,52% des Gesellschaftskapitals

ohne Agio) in den Erwerb der Beteiligung an

der Trend Capital Indien Holding Limited investiert.

Darin enthalten sind 326.000 Euro, die an die Zielgesellschaft

für die Projektentwicklung in Indien gezahlt

werden.Weitere 250.000 Euro sind für sonstige Nebenkosten

während der Laufzeit der Beteiligung vorgesehen.

Hierzu gehören zum Beispiel die Kosten für die Gründungen

der Gesellschaften in Mauritius und Indien.

Fondsabhängige Kosten

Kosten für die Eigenkapitaleinwerbung

Das Ziel-Kommanditkapital soll planmäßig bis zum

30.06.2009 eingeworben werden. Mit der Platzierung

des Eigenkapitals der Fondsgesellschaft wurde die

Trend Capital Servicegesellschaft mbH mit Sitz in

Mainz exklusiv beauftragt und erhält hierfür eine prozentuale

Vergütung bezogen auf das eingeworbene

Eigenkapital in Höhe von 10% und das Agio. Die von

der Trend Capital Servicegesellschaft mbH beauftragten

Kooperationspartner sind nicht berechtigt, vom Verkaufsprospekt

abweichende Aussagen zu treffen und

Zusagen zu erteilen. Die Vergütung für die Einwerbung

des Eigenkapitals wird anteilig nach wirksamem Beitritt

der Anleger fällig und wöchentlich gegenüber der

Fondsgesellschaft abgerechnet. Zum Zeitpunkt der

Prospektaufstellung sieht das Umsatzsteuergesetz

(UStG) keine Umsatzsteuerpflicht für die Leistungen

der Trend Capital Servicegesellschaft mbH und deren

Kooperationspartner vor, so dass dieser Kostenpunkt

ohne Umsatzsteuer kalkuliert wurde. Sollte sich diese

Rechtslage ändern, würden höhere fondsbezogene

Kosten entstehen.


Planungskosten & Fondsentwicklung

Für die Planungskosten und Fondsentwicklung der

Vermögensanlage erhält die Trend Capital Middle East

GmbH eine Vergütung in Höhe von 1,2% des gezeichneten

Kommanditkapitals inkl. Mehrwertsteuer.

Prospekterstellung/Marketing

Die Aufwendungen für die Prospekterstellung umfassen

im Wesentlichen die Kosten für Grafik, Bildrechte,

redaktionelle Arbeiten und Druck. Für die Übernahme

diesbezüglicher Tätigkeiten und Kosten werden der

Trend Capital Middle East GmbH 0,5% des gezeichneten

Kommanditkapitals inkl. Mehrwertsteuer vergütet.

Mittelverwendungskontrolle

Mit der WestAudit AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

wurde ein Mittelverwendungskontrollvertrag geschlossen,

der eine Gesamtvergütung von 0,12% des gezeichneten

Kommanditkapitals inkl. Mehrwertsteuer vorsieht.

Treuhandvergütung

Mit der MVT Mittelrheinische Verwaltungs- und Treuhandgesellschaft

mbH, Mainz, wird ein Treuhand- und

Verwaltungsvertrag geschlossen, der im vollen Wortlaut

im Kapitel 17 „Die Verträge“ abgedruckt ist. Die

Treuhandgesellschaft erhält für die Übernahme der

Treuhandschaft eine Vergütung in Höhe von 0,1% des

gezeichneten Kommanditkapitals inkl. Mehrwertsteuer.

Kosten für die Geschäftsführung

Die Geschäftsführung obliegt der Trend Capital

Middle East GmbH, die für die Übernahme eine Vergütung

in Höhe von 0,2% des gezeichneten Kommanditkapitals

inkl. Mehrwertsteuer erhält.

Haftungsvergütung Komplementärin

Für die Übernahme der Haftung erhält die Trend Capital

Verwaltungsgesellschaft mbH eine Vergütung in Höhe

von 0,015% des gezeichneten Kommanditkapitals inkl.

Mehrwertsteuer.

Kosten für die Fondsverwaltung

Die Fondsverwaltung obliegt der Trend Capital Middle

East GmbH, die dafür eine Vergütung in Höhe von 0,1%

des gezeichneten Kommanditkapitals inkl. Mehrwertsteuer

erhält.

Kosten für die kaufmännische Buchführung

Die kaufmännische Buchführung obliegt der Trend

Capital Middle East GmbH, die dafür eine Vergütung

in Höhe von 0,05% des gezeichneten Kommanditkapitals

inkl. Mehrwertsteuer.

Rechts- und Steuerberatung

Die Trend Capital Middle East GmbH erhält für die

Kosten der Rechts- und Steuerberatung, die für die Erstellung

des Prospekts angefallen sind, eine Vergütung

in Höhe von 0,36% des gezeichneten Kommanditkapitals

inkl. Mehrwertsteuer erhält.

Liquiditätsrücklage

Die Gesellschaft wird die Kosten, die in den Jahren

2009 bis 2012 anfallen, als Liquiditätsrücklage bilden.

Darin sind enthalten:Treuhandvergütungen, Haftungsvergütungen,

Geschäftsführung, Fondsverwaltung,

Kaufmännische Buchführung. Die Höhe der Liquiditätsrücklage

beträgt 1,86% vom gezeichneten Kommanditkapital.

Fremdfinanzierung oder Zwischenfinanzierung

Die Fondsgesellschaft nimmt keine Fremdfinanzierung

oder Zwischenfinanzierung in Anspruch.

71


72

Trend CapiTal I indien i kg I BeTeiligUngspHase

kapiTel 8

INdIeN 1 kg

BeTeILIgUNgsPHAse


74

Trend CapiTal I indien i kg I BeTeiligUngspHase

kapiTel

8

BeTeILIgUNgsPHAse

Beteiligungsphase

Im Rahmen der nachfolgenden Prognoserechnungen

(alle in Euro) wurden Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt,

wie sie sich aus vertraglichen Vereinbarungen

oder auf Schätzungen beruhend einstellen

sollen. Die Zahlungsflüsse wurden hierbei dem jeweiligen

Verursachungszeitraum zugeordnet. Durch zeitliche

Verschiebungen können sich Abweichungen

ergeben.

Des Weiteren können Abweichungen deshalb auftreten,

weil die zuverlässige Vorhersage zukünftiger Entwicklungen

bei Einnahmen und Ausgaben aktuell nicht

möglich ist. Dennoch ermöglichen es die nachfolgenden

Prognoserechnungen, die auf realistischen

Annahmen beruhenden geplanten Zahlungsströme

zu veranschaulichen.

Das Rechenbeispiel geht davon aus, dass im Jahr 2008

bei planmäßigem Verlauf der Fondsgesellschaft ein

Eigenkapital in Höhe von 52.502.000 Euro eingeworben

wird. Von diesem Kapital werden 42.776.000 Euro als

Kapitaleinlage in die Trend Capital Indien Holding

Limited investiert. Nach Abzug der Kosten des Jahres

2008 verbleiben 930.000 Euro bzw. 1,86% des Fondskapitals

als Liquiditätsrücklage für die Jahre 2009 bis

2012. Die in diesen Jahren anfallenden Kosten für die

Treuhänderin, die Geschäftsführung, die Haftungsvergütung,

die Fondsverwaltung und die Kaufmännische

Buchführung sind somit gedeckt. Die Fondsgesellschaft

erwirtschaftet in den Jahren 2008 bis 2011 keine Gewinne.

Lediglich die Verzinsung der Liquiditätsrücklage

bringt Einnahmen von ca. 96.419 Euro.

Im Jahr 2012 sollen die Projekte in Indien fertiggestellt

und verkauft sein. Die Trend Capital Indien Holding

kann nach dem Verkauf der Objekte ein Kapital von

rund 91.483.730 Euro nachweisen. Dieses Kapital wird

dann an die deutsche Fondsgesellschaft über den

Gewinn aus dem Verkauf von Anteilen an der Kapitalgesellschaft

transferiert. Die Kommanditisten der

Fondsgesellschaft erhalten ihr Eigenkapital in Höhe

von 50.002.000 Euro und den Gewinn von 41.495.419

Euro als einmalige Schlussausschüttung.

Beteiligungsphase in Mauritius/Indien

Das wirtschaftliche Ergebnis der Fondsgesellschaft

wird wesentlich davon beeinflusst, mit welchem

Erfolg die Trend Capital Indien Holding Limited ihre

Geschäftstätigkeit betreibt. Deshalb soll aufgezeigt

werden, von welchen wirtschaftlichen Ergebnissen

dort ausgegangen wird.

Die planmäßigen Einnahmen resultieren aus der Zuführung

von Kapital aus dem Erwerb der Beteiligung

durch die Fondsgesellschaft, erzielten Erlösen aus der

Veräußerung von zuvor entwickelten Immobilien- und

Infrastrukturprojekten sowie aus Zinserträgen, die aus

der Anlage temporär nicht benötigter Finanzmitteln

stammen.

Der Erwerb der Projekte ist für das erste Halbjahr

2009 geplant. Von den gesamten Anschaffungskosten

sollen zunächst lediglich 30–40% sofort fällig werden.

Weitere 60–70% werden während der Bauzeit fällig.

Da die genauen Zeitabläufe nicht vorhersehbar sind,

wurde dargestellt, dass die gesamten Mittel in den

ersten 6 Monaten 2009 investiert werden.

Daneben fallen obligatorische Kosten für Personal-,

Büro-, Reise-, Rechts- und Steuerberatungskosten an.

Die Projektgesellschaften werden für die Projekte

Fremdmittel für die Finanzierung der Projekte aufnehmen.

Diese Kosten fallen vor Ort in Indien in den

Projektgesellschaften an.


Bei planmäßigem Verlauf wird die Trend Capital

Indien Holding Limited Ende 2012 ein kumuliertes

handelsrechtliches Ergebnis von rund. 48,6 Mio. Euro

erwirtschaftet haben.

Motivation und Prämienzahlung des Managements

der Trend Capital Indien Holding Limited

Die Fondsgesellschaft erwartet auf das eingesetzte

Kapital der Anleger in Höhe von 50 Mio. Euro einen

Gewinn in Höhe von 41.488.000 Euro über die Laufzeit

bis Ende 2012. Dies entspricht einer durchschnittlichen

Rendite von ca. 82,9%.

Sämtliche Einnahmen, die diese Rendite von 82,9%

übersteigen, werden zur Hälfte an die Fondsgesellschaft

gezahlt und zur Hälfte an das Management der Trend

Capital Indien Holding Limited. Somit ist für die Fondsgesellschaft

sichergestellt, das sich das Management

dafür einsetzen wird, die angestrebte Rendite zu übertreffen,

um dann am Überschuss hälftig teilzuhaben.

75


76

Trend CapiTal I indien i kg I BeTeiligUngspHase

kapiTel

8

BeTeILIgUNgsPHAse

Prognoseberechnungen § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 VermVerkProspV

Prognose der Liquiditätslage der Trend Capital GmbH & Co Indien 1 KG

Kalenderjahr 2008 2009

Euro Euro Euro Euro

1. Kapitaleinlage Kommanditisten 50.002.000 0,00

2. Agio 2.500.000

3. Gewinn aus dem Verkauf von Anteilen

an der ausländischen Kapitalgesellschaft 0 0

4. Kapitalrückführung des Nennkapitals

an der ausländischen Kapitalgesellschaft 0 0

5. Summe Mittelzuflüsse 52.502.000 0

Mittelabflüsse

6. Kapitaleinlagen in Beteiligungen Mauritius 42.776.000

7. Fondskonzeption/Projektentwicklung 600.000

8. Prospekterstellung 250.000

9. Eigenkapitaleinwerbung 5.000.000

10. Auszahlung Agio 2.500.000

11. Rechts- und Steuerberatung Fonds 178.500

12. Mittelverwendungskontrolle 60.000

13. Treuhandvergütung 50.000 50.000

14. Geschäftsführung 100.000 8.738.500 100.000 150.000

15. Haftungsvergütung 7.500 7.500

16. Fondsverwaltung 50.000 50.000

17. Kaufm. Buchführung 25.000 82.500 25.000 82.500

18. Summe Mittelabflüsse 51.597.000 232.500

19. Liquidität auf Fondsebene 905.000 672.50020.

20. Ausschüttungen an Kommanditisten in % 0% 0%

21. Ausschüttungen an Kommanditisten in EUR 0 0

22. Rückzahlung Kommanditkapital 0 0

23. Liquidität ohne Verzinsung 905.000 672.500

24. Verzinsung der Liquidität des Vorjahres (4%) 0 36.200

25. Schlussausschüttung an Anleger 82,99% 0 0

26. Liquidität am Jahresende kumuliert 905.000 708.700


Prognoseberechnungen § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 VermVerkProspV

Prognose der Liquiditätslage der Trend Capital GmbH & Co Indien 1 KG

2010 2011 2012 Summen

Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro

0 50.002.000

2.500.000

0 0 48.650.000 48.650.000

0 0 42.776.000 42.776.000

0 0 91.426.000 143.928.000

50.000 50.000 50.000

42.776.000

600.000

250.000,00

5.000.000

2.500.000

178.500

60.000

250.000

100.000 150.000 100.000 150.000 100.000 150.000 500.000

7.500 7.500 7.500 37.500

50.000 50.000 50.000 250.000

25.000 82.500 25.000 82.500 25.000 82.500 125.000

232.500 232.500 232.500 52.527.000

476.200 272.048 91.485.730 91.401.000

0% 0% 0% 0%

0 0 0

0 0 50.002.000 50.002.000

476.200 272.048 41.483.730 41.399.000

28.348 20.182 11.689 96.419

0 0 41.495.419 41.495.419

504.548 292.230,00 0 0

77


78

Trend CapiTal I indien i kg I BeTeiligUngspHase

kapiTel

8

BeTeILIgUNgsPHAse

Prognose Geschäftsverlauf Trend Capital Indien Holding Limited (Mauritius)

Liquiditätsbetrachtung

Kalenderjahr 2008 2009 2010 2011 2012 Summen

Euro Euro Euro Euro Euro Euro

1. Kapitaleinlagen der 42.776.000 0 0 0 0 42.776.000

2.

Fondsgesellschaft

Erträge/Anzahlungen Projekte 0 0 0 0 52.300.000 52.300.000

3. Rückzahlung EK aus Projekten 0 0 0 0 40.000.000 40.000.000

4. Summe Einnahmen 42.776.000 0 0 0 92.300.000 135.076.000

5.

Ausgaben

Anzahlungen auf Projekte 0 40.000.000 0 0 0 40.000.000

6. Restzahlung auf Projekte 0 0 0 0 0 0

8. Ausgaben Objekteinkäufe 0 40.000.000 0 0 0 40.000.000

9. Geschäftsführung Mauritius 0 427.760 427.760 427.760 427.760 1.711.040

Projektentwicklung Indien 0 326.000 326.000

Sonstige Nebenkosten 0 50.000 50.000 50.000 100.000 250.000

10. Jahresabschluss

Steuerberater Mauritius

0 60.000 60.000 60.000 90.000 270.000

11. Rechtsberatung Mauritius 0 62.400 62.400 62.400 93.600 280.800

12. Büro Mauritius, Indien,

Reisekosten

0 200.000 200.000 200.000 200.000 800.000

13. Summe laufende Kosten

Gesellschaft Mauritius

0 1.126.160 800.160 800.160 911.360 3.637.840

Summe Ausgaben 0 41.126.160 800.160 800.160 911.360 43.637.840

14. Veränderung Liquidität 42.776.000 -41.126.160 -800.160 -800.160 91.388.640

15. Übertrag Liquidität aus

Vorjahr

42.776.000 1.649.840 849.680 49.520

16. Liquidität 42.776.000 1.649.840 849.680 49.520 91.438.160

19. Kapitalausschüttung an

TC Indien 1 KG (D)

0 0 0 0 48.650.000 48.650.000

20. Rückzahlung Kapitaleinlage

in % nach Deuschland

100% 100%

21. Rückzahlung des eingesetzten

Kapitals in Euro

42.776.000 42.776.000

22. Stand der Liquiditätsreserve I 42.776.000 1.649.840 849.680 49.520 12.160 12.160


Prognose Geschäftsverlauf Trend Capital Indien Holding Limited (Mauritius)

Gewinn- und Verlustrechnung

Projektjahr 2.008 2.009 2.010 2.011 2.012 Summen

Euro Euro Euro Euro Euro Euro

1. Erträge/Anzahlungen 0 0 0 0 52.300.000 52.300.000

2.

Projekte

Rückzahlung EK aus Projekten 0 0 0 0 40.000.000 40.000.000

3. Zinserträge 0 0 0 0 0 0

Summe Erträge 0 0 0 0 92.300.000 92.300.000

1.

Ausgaben

Anzahlungen auf Projekte 0 40.000.000 0 0 0 40.000.000

2. Restzahlung auf Projekte 0 0 0 0 0 0

4. Summe Projektkosten 0 40.000.000 0 0 0 40.000.000

5. Geschäftsführung Mauritius 0 427.760 427.760 427.760 427.760 1.711.040

Projektentwicklung Indien 0 326.000 0 0 0 326.000

Sonstige Nebenkosten 0 50.000 50.000 50.000 100.000 250.000

7. Jahresabschluss –

Buchhaltung Mauritius

0 60.000 60.000 60.000 90.000 270.000

8. Rechtsberatung Mauritius 0 62.400 62.400 62.400 93.600 280.800

9. Büro Mauritius, Indien,

Reisekosten

0 200.000 200.000 200.000 200.000 800.000

11. Summe laufende Kosten

Gesellschaft Mauritius

0 1.126.160 800.160 800.160 911.360 3.637.840

12. Summe Kosten 0 41.126.160 800.160 800.160 911.360 43.637.840

13.

14.

0 0

15. Handelsrechtliches Ergebnis

der Gesellschaft

0 - 41.126.160 - 800.160 - 800.160 91.388.640 48.662.160

Prognostizierte Zahlen bei 50 Mio. Eigenkapital der Fondsgesellschaft

79


80

Trend CapiTal I indien i kg I BeTeiligUngspHase

kapiTel

8

*1) Kalenderjahr 2008:

BeTeILIgUNgsPHAse

Steuerliche Ergebnisrechnung (Prognose) für eine Beteiligung von 100.000 EUR

bei Beitritt des Anlegers im Jahr 2008

Kalenderjahr 2008 2009 2010 2011 2012

Steuersatz 42% zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag

ggf.„Reichensteuer“, hier jedoch nicht berücksichtigt

Ab Kalenderjahr 2009:

Abgeltungsteuer 25% zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag

ggf. zuzüglich Kirchensteuer, hier jedoch nicht berücksichtigt

Euro Euro Euro Euro Euro

1. Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf 0 0 0 0 48.650.000

von Kapitalanteilen (steuerfrei, da Beitritt

im Jahr 2008 und Haltedauer länger 1 Jahr)

2. Sonstige Zinserträge 0 36.200 28.348 20.182 11.689

3. Abziehbare laufende Kosten 82.500 0 0 0 0

4. Steuerliche Einkünfte auf Fondsebene - 82.500 36.200 28.348 20.182 11.689

5. Auf Kommanditisten zu verteilende - 82.500 36.200 28.348 20.182 11.689

6.

steuerliche Einkünfte

Beteiligung in % des Kommanditkapitals 0,20% 0,20% 0,20% 0,20% 0,20%

7. Steuerliche Einkünfte auf Anlegerebene

(Beteiligung 100.000 EUR)

- 164,99 72 57 40 23

8. Steuerbelastung (Einkommensteuer

zzgl. Solidaritätszuschlag)

- 73 19 5 11 6

*1)


Anlegerbetrachtung (Prognose) für eine Beteiligung von 100.000 EUR zzgl. Agio

bei Beitritt des Anlegers im Jahr 2008

Kalenderjahr 2008 2009 2010 2011 2012 Gesamt

Bei der Positiv Betrachtung wurde unterstellt,

dass mit dem Investitionskapital für Immobilien

ein Gewinn von 52,3 Millionen Euro erwirtschaftet

werden kann.

Außerdem wurde unterstellt, dass die Beteiligung

an der ausländischen Kapitalgesellschaft mit einem

Gewinn von 48.650.000 Euro verkauft wird.

Der Gesamtrückfluss für einen Anleger mit einer

Nominalbeteiligung von 100.000 Euro beträgt bei

prospektgemäßem Verlauf 183.013 Euro.

Das entspricht 74,30% Nachsteuerrendite bezogen

auf die Kommanditbeteiligung incl. Agio.

Euro Euro Euro Euro Euro Euro

1. Einzahlungen bzw. 104.927 104.946 104.961 104.972 - 78.013

gebundenes Kapital inkl. Agio

2. Steuerentlastung (+) bzw. 73 - 19 - 15 - 11 - 6 22

3.

-belastung (-)

Ausschüttungen 0 0 0 0 82.991 82.991

4. Kapitalrückzahlung 0 0 0 0 100.000 100.000

5. Summe Rückflüsse

nach Steuern

73 - 19 - 15 - 11 182.985 183.013

81


82

Trend CapiTal I indien i kg I BeTeiligUngspHase

kapiTel

8

*1) ab Kalenderjahr 2009:

BeTeILIgUNgsPHAse

Steuerliche Ergebnisrechnung (Prognose) für eine Beteiligung von 100.000 EUR

bei Beitritt des Anlegers im Jahr 2009

Kalenderjahr 2009 2010 2011 2012

Abgeltungsteuer 25% zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag

ggf. zuzüglich Kirchensteuer, hier jedoch nicht berücksichtigt

Euro Euro Euro Euro

1. Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf

von Kapitalanteilen (steuerpflichtig,

da Beitritt ab dem Jahr 2009)

0 0 0 48.650.000

2. Sonstige Zinserträge 36.200 28.348 20.182 11.689

3. Abziehbare laufende Kosten 0 0 0 0

4. Steuerliche Einkünfte auf Fondsebene 36.200 28.348 20.182 48.661.689

5. Auf Kommanditisten zu verteilende

steuerliche Einkünfte

36.200 28.348 20.182 48.661.689

6. Beteiligung in % des Kommanditkapitals 0,20% 0,20% 0,20% 0,20%

7. Steuerliche Einkünfte auf Anlegerebene

(Beteiligung 100.000 EUR)

72 57 40 97.319

8. Steuerbelastung *1) 19 15 11 25.673


Anlegerbetrachtung (Prognose) für eine Beteiligung von 100.000 EUR zzgl. Agio

bei Beitritt des Anlegers im Jahr 2009

Kalenderjahr 2009 2010 2011 2012 Gesamt

Bei der Positiv Betrachtung wurde unterstellt,

dass mit dem Investitionskapital für Immobilien

ein Gewinn von 52,3 Millionen Euro erwirtschaftet

werden kann.

Außerdem wurde unterstellt, dass die Beteiligung

an der ausländischen Kapitalgesellschaft mit einem

Gewinn von 48.650.000 Euro verkauft wird.

Der Gesamtrückfluss für einen Anleger mit einer

Nominalbeteiligung von 100.000 Euro beträgt bei

prospektgemäßem Verlauf 157.273 Euro.

Das entspricht 49,78% Nachsteuerrendite bezogen

auf die Kommanditbeteiligung incl. Agio.

Euro Euro Euro Euro Euro

1. Einzahlungen bzw. gebundenes Kapital 105.019 105.034 105.045 - 52.273

inkl. Agio

2. Steuerentlastung (+) bzw. -belastung (-) - 19 - 15 - 11 - 25.673 - 25.718

3. Ausschüttungen 0 0 0 82.991 82.991

4. Kapitalrückzahlung 0 0 0 100.000 100.000

5. Summe Rückflüsse nach Steuern - 19 - 15 - 11 157.318 157.273

83


84

Trend CapiTal I indien i kg I sensiTiviTäTsanalyse

kapiTel 9

INdIeN 1 kg

seNsITIvITäTsANALyse


86

Trend CapiTal I indien i kg I sensiTiviTäTsanalyse

kapiTel

9

seNsITIvITäTsANALyse

Abweichung von der Prognose

Liquiditätsprognose (Negativ Betrachtung*) Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG

Kalenderjahr 2008 2009

Euro Euro Euro Euro

1. Kapitaleinlage Kommandititsten 50.002.000 0,00

2. Agio 2.500.000

3. Gewinn aus dem Verkauf von Anteilen

an der ausländischen Kapitalgesellschaft 0 0

4. Kapitalrückführung des Nennkapitals

an der ausländischen Kapitalgesellschaft 0 0

5. Summe Mittelzuflüsse 52.502.000 0

Mittelabflüsse

6. Kapitaleinlagen in Beteiligungen Mauritius 42.776.000

7. Fondskonzeption/Projektentwicklung 600.000

8. Prospekterstellung, Druck, Markteting 250.000

9. Eigenkapitaleinwerbung 5.000.000

10. Auszahlung Agio 2.500.000

11. Rechts- und Steuerberatung Fonds 178.500

12. Mittelverwendungskontrolle 60.000

13. Treuhandvergütung 50.000 50.000

14. Geschäftsführung 100.000 8.738.500 100.000 150.000

15. Haftungsvergütung 7.500 7.500

16. Fondsverwaltung 50.000 50.000

17. Kaufm. Buchführung 25.000 82.500 25.000 82.500

18. Währungs- bzw. Kursverluste

19. Summe Mittelabflüsse 51.597.000 232.500

20. Liquidität auf Fondsebene 905.000 672.50020.

21. Ausschüttungen an Kommanditisten in % 0% 0%

22. Ausschüttungen an Kommanditisten in EUR 0 0

23. Rückzahlung Kommanditkapital 0 0

24. Liquidität ohne Verzinsung 905.000 672.500

25. Verzinsung der Liquidität des Vorjahres (4%) 0 36.200

26. Schlussausschüttung an Anleger 82,99% 0 0

27. Liquidität am Jahresende kumuliert 905.000 708.700

* „Negativ Betrachtung“ bedeutet in diesem Fall nicht, dass dies der schlechteste anzunehmende Fall wäre.

Dieser kann erheblich mehr nach unten abweichen.


Abweichung von der Prognose

Liquiditätsprognose (Negativ Betrachtung*) Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG

2010 2011 2012 Summen

Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro

0 50.002.000

* „Negativ Betrachtung“ bedeutet in diesem Fall nicht, dass dies der schlechteste anzunehmende Fall wäre.

Dieser kann erheblich mehr nach unten abweichen.

2.500.000

0 0 26.362.160 26.362.160

0 0 42.776.000 42.776.000

0 0 69.138.160 121.640.160

50.000 50.000 50.000

42.776.000

600.000

250.000,00

5.000.000

2.500.000

178.500

60.000

250.000

100.000 150.000 100.000 150.000 100.000 150.000 500.000

7.500 7.500 7.500 37.500

50.000 50.000 50.000 250.000

25.000 82.500 25.000 82.500 25.000 82.500 125.000

4.000.000 4.000.000

232.500 232.500 4.232.500 56.527.000

476.200 272.048 65.197.890 15.111.160

0% 0% 0% 0%

0 0 0

0 0 50.002.000 50.002.000

476.200 272.048 15.195.890 15.111.160

28.348 20.182 11.689 96.419

0 0 15.207.579 15.207.579

504.548 292.230 0 0

87


88

Trend CapiTal I indien i kg I sensiTiviTäTsanalyse

kapiTel

9

seNsITIvITäTsANALyse

Abweichung von der Prognose

Liquiditätsprognose (Positiv Betrachtung*) Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG

Kalenderjahr 2008 2009

Euro Euro Euro Euro

1. Kapitaleinlage Kommanditisten 50.002.000 0,00

2. Agio 2.500.000

3. Gewinn aus dem Verkauf von Anteilen

an der ausländischen Kapitalgesellschaft 0 0

4. Kapitalrückführung des Nennkapitals

an der ausländischen Kapitalgesellschaft 0 0

5. Summe Mittelzuflüsse 52.502.000 0

Mittelabflüsse

6. Kapitaleinlagen in Beteiligungen Mauritius 42.776.000

7. Fondskonzeption/Projektentwicklung 600.000

8. Prospekterstellung, Druck, Marketing 250.000

9. Eigenkapitaleinwerbung 5.000.000

10. Auszahlung Agio 2.500.000

11. Rechts- und Steuerberatung Fonds 178.500

12. Mittelverwendungskontrolle 60.000

13. Treuhandvergütung 50.000 50.000

14. Geschäftsführung 100.000 8.738.500 100.000 150.000

15. Haftungsvergütung 7.500 7.500

16. Fondsverwaltung 50.000 50.000

17. Kaufm. Buchführung 25.000 82.500 25.000 82.500

18. Währungs- bzw. Kursverluste

19. Summe Mittelabflüsse 51.597.000 232.500

20. Liquidität auf Fondsebene 905.000 672.50020.

21. Ausschüttungen an Kommanditisten in % 0% 0%

22. Ausschüttungen an Kommanditisten in EUR 0 0

23. Rückzahlung Kommanditkapital 0 0

24. Liquidität ohne Verzinsung 905.000 672.500

25. Verzinsung der Liquidität des Vorjahres (4%) 0 36.200

26. Schlussausschüttung an Anleger 82,99% 0 0

27. Liquidität am Jahresende kumuliert 905.000 708.700

* „Positiv Betrachtung“ bedeutet in diesem Fall nicht, dass dies der beste anzunehmende Fall wäre.

Dieser kann erheblich mehr nach oben abweichen.


Abweichung von der Prognose

Liquiditätsprognose (Positiv Betrachtung*) Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG

2010 2011 2012 Summen

Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro

0 50.002.000

2.500.000

0 0 56.350.000 56.350.000

0 0 42.776.000 42.776.000

0 0 99.126.000 151.628.000

50.000 50.000 50.000

42.776.000

600.000

250.000,00

5.000.000

2.500.000

178.500

60.000

250.000

100.000 150.000 100.000 150.000 100.000 150.000 500.000

7.500 7.500 7.500 37.500

50.000 50.000 50.000 250.000

25.000 82.500 25.000 82.500 25.000 82.500 125.000

232.500 232.500 232.500 52.527.000

476.200 272.048 99.185.730 99.101.000

0% 0% 0% 0%

0 0 0

0 0 50.002.000 50.002.000

476.200 272.048 49.183.730 49.099.000

28.348 20.182 11.689 96.419

0 0 49.195.419 49.195.419

504.548 292.230 0 0

* „Positiv Betrachtung“ bedeutet in diesem Fall nicht, dass dies der beste anzunehmende Fall wäre.

Dieser kann erheblich mehr nach oben abweichen.

89


90

Trend CapiTal I indien i kg I sensiTiviTäTsanalyse

kapiTel

9

seNsITIvITäTsANALyse

Abweichung von der Prognose / Anlegerbetrachtung (Negativ Betrachtung) für eine

Beteiligung von 100.000 EUR zzgl. Agio bei Beitritt des Anlegers im Jahr 2008

Kalenderjahr 2008 2009 2010 2011 2012 Gesamt

Bei der Negativ Betrachtung wurde unterstellt, dass

mit dem Investitionskapital für Immobilien insgesamt

Erträge von 70 Mio. Euro durch die ausländische Kapital-

gesellschaft in Mauritius erwirtschaftet werden können.

Aus Gründen einer konservativen Kalkulation wurden

bei der Negativ Betrachtung mögliche Währungs- bzw.

Bei der Negativ Betrachtung wurde unterstellt, dass

mit dem Investitionskapital für Immobilien insgesamt

Erträge von 70 Mio. Euro durch die ausländische Kapitalgesellschaft

in Mauritius erwirtschaftet werden können.

Aus Gründen einer konservativen Kalkulation wurden

bei der Negativ Betrachtung mögliche Währungs- bzw.

Euro Euro Euro Euro Euro Euro

1. Einzahlungen bzw. 104.927 104.946 104.961 104.972 - 25.437

gebundenes Kapital inkl. Agio

2. Steuerentlastung (+) bzw. 73 - 19 - 15 - 11 - 6 22

3.

-belastung (-)

Ausschüttungen 0 0 0 0 30.415 30.415

4. Kapitalrückzahlung 0 0 0 0 100.000 100.000

5. Summe Rückflüsse

nach Steuern

73 - 19 - 15 - 11 130.409 130.437

Kursverluste in Höhe von 4 Mio. Euro berücksichtigt.

Der Gesamtrückfluss für einen Anleger mit einer

Nominalbeteiligung von 100.000 Euro beträgt in

diesem Fall 130.437 Euro.

Das entspricht 24,23% Nachsteuerrendite bezogen

auf die Kommanditbeteiligung incl. Agio.

Abweichung von der Prognose / Anlegerbetrachtung (Negativ Betrachtung) für eine

Beteiligung von 100.000 EUR zzgl. Agio bei Beitritt des Anlegers im Jahr 2009

Kalenderjahr 2009 2010 2011 2012 Gesamt

Euro Euro Euro Euro Euro

1. Einzahlungen bzw. gebundenes Kapital 105.019 105.034 105.045 - 11.456

inkl. Agio

2. Steuerentlastung (+) bzw. -belastung (-) - 19 - 15 - 11 - 13.914 - 13.959

3. Ausschüttungen 0 0 0 30.415 30.415

4. Kapitalrückzahlung 0 0 0 100.000 100.000

5. Summe Rückflüsse nach Steuern - 19 - 15 - 11 116.501 116.456

Kursverluste in Höhe von 4 Mio. Euro berücksichtigt.

Der Gesamtrückfluss für einen Anleger mit einer Nominalbeteiligung

von 100.000 Euro beträgt in diesem

Fall 116.456 Euro.

Das entspricht 10,91% Nachsteuerrendite bezogen auf

die Kommanditbeteiligung incl. Agio.


Abweichung von der Prognose / Anlegerbetrachtung (Positiv Betrachtung) für eine

Beteiligung von 100.000 EUR zzgl. Agio bei Beitritt des Anlegers im Jahr 2008

Kalenderjahr 2008 2009 2010 2011 2012 Gesamt

Bei der Positiv Betrachtung wurde unterstellt,

dass mit dem Investitionskapital für Immobilien

insgesamt Erträge von 100 Mio. Euro durch die auslän-

dische Kapitalgesellschaft in Mauritius erwirtschaftet

werden können.

Bei der Positiv Betrachtung wurde unterstellt,

dass mit dem Investitionskapital für Immobilien

insgesamt Erträge von 100 Mio. Euro durch die ausländische

Kapitalgesellschaft in Mauritius erwirtschaftet

werden können.

Euro Euro Euro Euro Euro Euro

1. Einzahlungen bzw. 104.927 104.946 104.961 104.972 - 93.413

gebundenes Kapital inkl. Agio

2. Steuerentlastung (+) bzw. 73 - 19 - 15 - 11 - 6 22

3.

-belastung (-)

Ausschüttungen 0 0 0 0 98.391 98.391

4. Kapitalrückzahlung 0 0 0 0 100.000 100.000

5. Summe Rückflüsse

nach Steuern

73 - 19 - 15 - 11 198.385 198.413

Der Gesamtrückfluss für einen Anleger mit einer

Nominalbeteiligung von 100.000 Euro beträgt in

diesem Fall 198.413 Euro.

Das entspricht 88,96% Nachsteuerrendite bezogen

auf die Kommanditbeteiligung incl. Agio.

Abweichung von der Prognose / Anlegerbetrachtung (Positiv Betrachtung) für eine

Beteiligung von 100.000 EUR zzgl. Agio bei Beitritt des Anlegers im Jahr 2009

Kalenderjahr 2009 2010 2011 2012 Gesamt

Euro Euro Euro Euro Euro

1. Einzahlungen bzw. gebundenes Kapital 105.019 105.034 105.045 - 63.611

inkl. Agio

2. Steuerentlastung (+) bzw. -belastung (-) - 19 - 15 - 11 - 29.735 - 29.780

3. Ausschüttungen 0 0 0 98.391 98.391

4. Kapitalrückzahlung 0 0 0 100.000 100.000

5. Summe Rückflüsse nach Steuern - 19 - 15 - 11 168.656 168.611

Der Gesamtrückfluss für einen Anleger mit einer Nominalbeteiligung

von 100.000 Euro beträgt in diesem

Fall 168.611 Euro.

Das entspricht 60,58% Nachsteuerrendite bezogen

auf die Kommanditbeteiligung incl. Agio.

91


Trend CapiTal I indien i kg I die reCHTliCHen angaBen

92

kapiTel10

INdIeN 1 kg

dIe recHTLIcHeN ANgABeN


Rechtliche Angaben

Der Anleger beteiligt sich an einer deutschen Kom-

manditgesellschaft, der Trend Capital GmbH & Co.

Indien 1 KG.

Dies ist nach Wahl des Anlegers dergestalt möglich,

dass er entweder ohne persönliche Eintragung im

Handelsregister mittelbar über die Treuhandkomman-

ditistin an der Fondsgesellschaft beteiligt ist oder

dass er selbst namentlich als Kommanditist im Han-

delsregister eingetragen wird.

Mit Unterzeichnung der Beitrittserklärung macht der

Anleger der MVT Mittelrheinische Verwaltungs- und

Treuhandgesellschaft mbH das Angebot auf Abschluss

eines Treuhand- und Verwaltungsvertrages, der dann

mit entsprechender Annahme durch die Treuhandkommanditistin

zustande kommt. Binnen 14 Tagen

nach Information des Anlegers über die erfolgte Annahme

hat der Anleger dann den übernommenen

Beteiligungsbetrag nebst Agio auf das Mittelverwendungskonto

der Fondsgesellschaft einzuzahlen. Die

Fondsgesellschaft hat Konten für Einzahlungen in

Euro und für Einzahlungen in US-Dollar eingerichtet.

Beim Wunsch der eigenen namentlichen Eintragung

als Kommanditist im Handelsregister hat der Anleger

zudem auf eigene Kosten eine notariell beglaubigte

Handelsregistervollmacht an die Treuhandkommanditistin

zu senden. Nach Eingang der Zahlung und für

den letzten Fall auch der Vollmacht, wird die Treuhandkommanditistin

in Ausführung des ihr erteilten

Auftrages die Beteiligung des Anlegers an der Fondsgesellschaft

herbeiführen, wobei nach den Bestimmungen

im Gesellschaftsvertrag die Beteiligung des

Anlegers im Innenverhältnis wirksam wird mit der

Versendung der Annahmeerklärung durch die Treuhandkommanditistin

an den Anleger. Im Außenverhältnis

wird die Beteiligung wirksam mit der entsprechenden

Eintragung im Handelsregister.

93


Trend CapiTal I indien i kg I die reCHTliCHen angaBen

94

10

kapiTel

dIe recHTLIcHeN ANgABeN

Diese Eintragungen wird die Treuhandkommanditistin

halbjährlich für die Anleger veranlassen, die im abge-

laufenen Kalenderhalbjahr beigetreten sind.

Die Geschäftsführung der Fondsgesellschaft obliegt

der Trend Capital Middle East GmbH. Dieser Gesell-

schaft ist im Gesellschaftsvertrag auch die Vollmacht

erteilt, die Fondsgesellschaft im Außenverhältnis zu

vertreten.

Sie wird daher im Rahmen ihrer Geschäftsführungstätigkeit

in Ausführung des Beteiligungsvertrages mit

der Trend Capital Indien Holding Ltd. das zur Beteiligung

an dieser Gesellschaft in Mauritius vereinbarte

Kapital an diese auszahlen, soweit das hierfür nach

dem Gesellschaftsvertrag erforderliche Mindestkapital

von 5 Mio. Euro gezeichnet und eingezahlt ist.

Entsprechend den vereinbarten Verfügungsberechtigungen

für das Mittelverwendungskonto der Fondsgesellschaft

wird die Bank Überweisungsaufträge der

geschäftsführenden Kommanditistin betreffend das

Mittelverwendungskonto der Gesellschaft nur ausführen,

wenn der Mittelverwendungskontrolleur, die

WestAudit AG – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft –,

den Überweisungsauftrag mit unterzeichnet.

Dies wird der Mittelverwendungskontrolleur dann

tun, wenn die hierzu im Mittelverwendungskontrollvertrag

zwischen ihm und der Fondsgesellschaft geregelten

Freigabevoraussetzungen nach seiner Prüfung

erfüllt sind. Im Einzelnen:

1. Vertrag der Kommanditgesellschaft (KG-Vertrag)

Der Gesellschaftsvertrag der Trend Capital GmbH &

Co. Indien 1 KG vom 27.10.2008 ist im Kapitel 17 in

vollem Wortlaut abgedruckt. Gemäß § 2 dieses Vertrages

bildet den Gegenstand des Unternehmens die

Begründung einer kapitalistischen Beteiligung an einer

Kapitalgesellschaft in Mauritius, die ihrerseits Immobilienprojektentwicklung

in Indien betreibt.

Die Gesellschaft darf dabei alle Geschäfte tätigen und

Maßnahmen ergreifen, die geeignet sind den Unternehmensgegenstand

zu fordern. Die Geschäftsfüh-

rung der Fondsgesellschaft obliegt der Trend Capital

Middle East GmbH als der geschäftsführenden Kommanditistin,

der auch Vollmacht zur Vertretung der

Gesellschaft unter Befreiung von den beschränkenden

Bestimmungen des § 181 BGB (Verbot des Selbstkontrahierens)

erteilt ist. In Ausführung der Geschäftsführungs-

und Vertretungsaufgaben wird die Trend

Capital Middle East GmbH zum einen unter Beachtung

des gemäß §§ 5,6 des KG-Vertrages vereinbarten

Investitions- und Finanzplans die vertraglich geschuldeten

Vergütungen, Honorare bzw. Kostenerstattungen

für Aufbereitung und Vertrieb des vorliegenden

Angebotes bei Fälligkeit der jeweiligen

Ansprüche unter Einschaltung des Mittelverwendungskontrolleurs

anweisen und zum anderen nach

Erreichung des im Gesellschaftsvertrag vorgesehenen

Mindestkommanditkapitals in Ausführung des mit

der Trend Capital Indien Holding Limited abgeschlossenen

Beteiligungsvertrages die in diesem Beteiligungsvertrag

vereinbarte Kapitaleinlage der Gesellschaft

in Mauritius überweisen.

Die Gesellschaft fasst Beschlüsse grundsätzlich mit

einfacher Mehrheit der in einer Gesellschafterversammlung

anwesenden Gesellschafter. Treugeber

sind gleichermaßen zur Teilnahme und Stimmabgabe

berechtigt. Sie können sich auf der Versammlung

durch einen mit schriftlicher Vollmacht ausgestatteten

Dritten vertreten lassen. Je volle 1.000 Euro an

eingezahltem Gesellschaftskapital wird eine Stimme

gewährt. Besonders wichtige Beschlussgegenstände

wie Änderung des Gesellschaftsvertrages, Ausschluss

von Kommanditisten und Auflösung der Gesellschaft

bedürfen einer Mehrheit von 75%. Die Unwirksamkeit

von Beschlüssen kann nur binnen 1 Monat nach Versenden

des Beschlusses bzw. des Protokolls durch

Klageerhebung geltend gemacht werden.

Beschlüsse sind auch im schriftlichen Verfahren möglich.

Insoweit gelten die Regelungen zur Beschlussfas-


sung in Gesellschafterversammlungen entsprechend.

Regelmäßige Gesellschafterversammlungen sollen,

sofern keine Beschlussfassung im schriftlichen Ver-

fahren erfolgt, bis zum 31.10. eines jeden Jahres abge-

halten werden. In der ordentlichen Gesellschafterver-

sammlung wird insbesondere über die Feststellung

des Jahresabschlusses entschieden. Außerordentliche

Gesellschafterversammlungen beruft die geschäfts-

führende Kommanditistin bei Bedarf ein. Sie sind zu-

dem dann einzuberufen, wenn die Komplementärin

oder die Treuhandkommanditistin dies für zweckmäßig

halten oder Treugeber und Direktanleger, die zusammen

mindestens 10% des Kommanditkapitals repräsentieren,

unter Angabe einer Tagesordnung die Einberufung ei-

ner außerordentlichen Versammlung beantragen. Die

Frist, mit der zu einer Gesellschafterversammlung ein-

zuberufen ist, muss mindestens zwei Wochen betragen.

Die Beteiligung am Ergebnis ist in § 9 des Gesellschaftsvertrages

geregelt. Neben der Höhe der übernommenen

und eingezahlten Beteiligungssumme –

bei Einzahlungen in US-Dollar ist maßgebend der in

Euro unter Berücksichtigung des amtlichen Mittelwertes

am Tage des Zahlungseingangs auf dem Mittelverwendungskonto

der Gesellschaft umgerechnete

Eurowert – ist für die Ergebnisbeteiligung des einzelnen

Anlegers maßgebend, welcher Tranche er gemäß

§ 9 des Gesellschaftsvertrages zuzuordnen ist bzw.

wann er der Gesellschaft beigetreten ist. Laufende

Gewinne werden grundsätzlich nicht ausgeschüttet.

Planmäßig erfolgt nur eine Ausschüttung zum Ende

der Gesellschaft im Rahmen der Liquidation.

Die Vergütung und insbesondere die Honorierung der

persönlich haftenden Gesellschafterin, der geschäftsführenden

Kommanditistin sowie der Treuhandkommanditistin

sind in § 6 des Gesellschaftsvertrages geregelt.

Weitere Erläuterungen hierzu finden sich auch im Abschnitt

„Beteiligungsphase“ im Kapitel 8.

Die Fondsgesellschaft ist befristet bis zum 31.12.2012

abgeschlossen. Sie endet zu diesem Datum, sofern

nicht aufgrund von Laufzeitverlängerungen der indischen

Projektgesellschaften eine Verlängerung auch

der Fondslaufzeit erforderlich wird oder die Gesellschafterversammlung

aufgrund geänderter wirtschaftlicher

Umstände eine Verlängerung der Laufzeit beschließt.

Sonderwerbungskosten hat der Anleger der geschäftsführenden

Kommanditistin im ersten Quartal des Folgejahres

mitzuteilen und durch Belege nachzuweisen.

Bei nicht rechtzeitiger Mitteilung kann wegen des

Verwaltungsmehraufwandes eine Bearbeitungsgebühr

von 100,00 Euro zzgl. Mehrwertsteuer erhoben

werden. Eine Gewähr dafür, dass verspätet eingereichte

Sonderwerbungskosten noch berücksichtigt werden

können, wird nicht übernommen.

Eine ordentliche Kündigung des Gesellschaftsvertrages

ist nicht vorgesehen. Ein Gesellschafter kann

daher ausschließlich dann kündigen, wenn ein wichtiger

Grund hierfür vorliegt.

Eine Übertragung der Beteiligung ist mit nur aus

wichtigem Grund zu verweigernder Zustimmung der

geschäftsführenden Kommanditistin möglich. Teilübertragungen

setzen voraus, dass die zu übertragenden

Kommanditanteile durch 1.000 teilbar sind und sollen

mindestens 10.000 Euro betragen.

Im Falle des Versterbens eines Gesellschafters geht

dessen Beteiligung auf die Erben über. Erben sind

verpflichtet, auf Verlangen der geschäftsführenden

Kommanditistin die Rechtsnachfolge nachzuweisen.

Mehrere Erben sind zudem verpflichtet, einen gemeinsamen

Vertreter zu benennen.

Im Falle des Ausscheidens eines Gesellschafters erhält

dieser ein Abfindungsguthaben in Höhe des Buchwertes

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Trend CapiTal I indien i kg I die reCHTliCHen angaBen

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10

kapiTel

dIe recHTLIcHeN ANgABeN

seiner Beteiligung zum letzten Bilanzstichtag, sofern

er seine Einlage voll erbracht hat. Von diesem Wert

sind Ausschüttungen, die zwischen dem Stichtag und

der Auszahlung der Abfindung geleistet wurden, ab-

zuziehen. Am Gewinn und Verlust der Gesellschaft so-

wie an schwebenden Geschäften nimmt der ausschei-

dende Gesellschafter nicht teil. Die Auszahlung der

Abfindung erfolgt in zwei gleichen Raten, die erste

innerhalb von 6 Monaten nach dem Ausscheiden, die

zweite innerhalb von weiteren 6 Monaten.

Ein ausscheidender Gesellschafter kann keine Sicherheitsleistung

für seinen Abfindungsanspruche oder

für Gesellschaftsverbindlichkeiten oder die Befreiung

von diesen Verbindlichkeiten verlangen.

Die Haftung der Anleger entspricht den gesetzlichen

Regelungen über die Kommanditistenhaftung. Wenn

die übernommene, zu 100% im Handelsregister als

Haftkapital eingetragene Kommanditeinlage – bei

Einzahlungen in US-Dollar wiederum der nach dem

amtlichen Mittelkurs am Tage des Zahlungseingangs

auf dem Mittelverwendungskonto der Gesellschaft in

Euro umgerechnete Betrag – eingezahlt ist, besteht so

lange keine weitere Haftung des Kommanditisten, bis

diese durch Entnahmen zu einem Zeitpunkt, zu dem

keine entsprechenden Gewinne gegeben sind, herabgemindert

ist oder wird bzw. zu dem die Einlage zurückerstattet

wird. Alsdann haftet der Kommanditist

wiederum bis zur Höhe der im Handelsregister eingetragenen

Hafteinlage.

Da die Treuhandkommanditistin, soweit sie ihren eigenen

Kommanditanteil in Erfüllung des Treuhandauftrages

eines Anlegers erhöht und diesen erhöhten

Anteil treuhänderisch für den Anleger hält, von diesem

verlangen kann, von ihrer Haftung freigestellt zu werden,

ergibt sich für die Haftung des Anlegers auch im Fall

der mittelbaren Beteiligung eine entsprechende Lage.

Als Gerichtsstand ist der Sitz der Gesellschaft, Mainz,

vereinbart.

2. Treuhand- und Verwaltungsvertrag

Die wesentlichen Rechte und Pflichten der Treuhandkommanditistin

sind im Treuhand- und Verwaltungsvertrag

geregelt. In diesem Vertrag, dessen Abschluss

der Anleger der Treuhandkommanditistin mit Unterzeichnung

der Beitrittserklärung, in welcher dieser die

Höhe des von ihm gewünschten Beteiligungsbetrages

und die Art seiner Beteiligung anbietet, nämlich als

mittelbar über die Treuhandkommanditistin beteiligter

Treugeber oder als unmittelbar im Handelsregister einzutragender

Kommanditist festlegt, beauftragt der Anleger

die Treuhandkommanditistin damit, seine Beteiligung

zur Gesellschaft herbeizuführen und alsdann

seine Beteiligung zu halten und zu verwalten. Die

auch im Prospekt vollständig genannten Rechte und

Pflichten des Anlegers und der Treuhandkommanditistin

haben ihre Grundlage in dem im Kapitel 17 im

vollem Wortlaut abgedruckten Treuhandvertrag.

Die Treuhandkommanditistin wird das Angebot des

Anlegers annehmen und ihm von dieser erfolgten

Annahme Mitteilung machen. Innerhalb von 14 Tagen

nach dieser Mitteilung hat der Anleger unter Angabe

seines Namens und der ihm von der Treuhandkommanditistin

mitgeteilten Beteiligungsnummer den

von ihm übernommenen Beteiligungsbetrag zu 100%

zzgl. des zu zahlenden Agio auf den Beteiligungsbetrag

in Höhe von 5% auf das für die entsprechende

Währung, in welcher der Anleger seinen Beteiligungsbetrag

einzahlt, eingerichtete Mittelverwendungskonto

der Gesellschaft einzuzahlen. Beim Wunsch nach einer

eigenen Eintragung als Kommanditist im Handelsregister

hat der Anleger der Treuhandkommanditistin

zusätzlich und auf eigene Kosten – auch die Kosten

seiner Eintragung im Handelsregister hat er selbst zu

tragen – eine mit notariell beglaubigter Unterschrift

versehene unwiderrufliche Handelsregistervollmacht

zuzuleiten.


Die Aufgaben der Treuhandkommanditistin aufgrund

dieses Vertrags sind folgende:

Nach Einzahlung des Beteiligungsbetrages – und im

Falle des Wunsches der unmittelbaren Beteiligung als

im Handelsregister eingetragener Kommanditist nach

Vorlage der notariellen Handelsregistervollmacht –

wird die Treuhandkommanditistin der geschäftsfüh-

renden Kommanditistin der Gesellschaft gegenüber

den Beitritt des Anlegers erklären, im Falle der mittel-

baren Beteiligung über die Treuhandkommanditistin

dergestalt, dass sie ihren eigenen Kommanditanteil

entsprechend erhöht. Außerdem wird sie halbjährlich

die entsprechenden Eintragungen der Erhöhung ihres

Anteils bzw. Neubeitritts im Handelsregister für die

im abgelaufenen Kalenderhalbjahr beigetretenen Anleger

veranlassen.

Soweit ein Anleger mittelbar über die Treuhandkommanditistin

beteiligt sein möchte, ist im Treuhandvertrag

geregelt, dass die Treuhandkommanditistin den

entsprechend erhöhten Anteil ihres eigenen Kommanditanteils

an der Fondsgesellschaft treuhänderisch

für den Anleger hält und verwaltet, wirtschaftlich

so, als sei der Anleger unmittelbar beteiligt. Er hat

insbesondere die Treuhandkommanditistin von allen

Ansprüchen freizustellen, soweit sie aus dem treuhänderisch

für ihn gehaltenen Anteil erwachsen.

Die Treuhänderin wird alles, was sie im Zusammenhang

mit dem treuhänderisch gehaltenen Anteil erhält,

insbesondere Gewinnansprüche, Ansprüche auf

Auszahlung anteiligen Liquidationserlöses und sonstige

Ansprüche an den Anleger herausgeben. Soweit der

Anleger selbst als Kommanditist im Handelsregister

eingetragen wird, erteilt er im Treuhandvertrag bereits

Vollmacht an die Treuhandkommanditistin, seinen

Kommanditanteil für ihn zu halten und zu verwalten,

insbesondere Ansprüche hieraus geltend zu machen.

Die Treuhandkommanditistin wird sowohl mittelbar

als auch unmittelbar beteiligte Anleger über die Verhältnisse

der Gesellschaft informieren. Dritten gegen-

über darf die Treuhandkommanditistin – ausgenommen

der Finanzverwaltung – die Beteiligung nur mit

ausdrücklicher Zustimmung des Anlegers offen legen,

es sei denn, eine solche Offenlegung wäre zwingend

gesetzlich vorgeschrieben oder durch den Gesellschaftszweck

zwingend erforderlich.

Die Treuhandkommanditistin erhält für die Übernahme

der Treuhandschaft ein Honorar von 0,1% pro Kalenderjahr

jeweils bezogen auf das Kommanditkapital

des Emittenten.

Die Haftung der Treuhandkommanditistin ist auf grob

fahrlässige oder vorsätzliche Verletzung der ihr obliegenden

Verpflichtungen beschränkt. Eine Haftung für

den Eintritt erwarteter wirtschaftlicher oder steuerlicher

Ziele wird ausdrücklich nicht übernommen. Die

Haftung ist auf die Höhe des jeweiligen Beteiligungsbetrages

beschränkt. Nach dem Treuhand- und Verwaltungsvertrag

verjähren Ansprüche, soweit sie

nicht kraft Gesetzes einer kürzeren Verjährungsfrist

unterliegen, in drei Jahren gerechnet ab Möglichkeit

der Kenntnisnahme der tatsächlichen haftungsbegründenden

Umstände. Die Vergütung der Treuhandkommanditistin

ist im Gesellschaftsvertrag geregelt.

Für die Übertragung der Rechte und Pflichten aus

dem Treuhand- und Verwaltungsvertrag gelten die

bereits zuvor beschriebenen Regelungen zur Übertragung

des Gesellschaftsanteils entsprechend.

Das Treuhandverhältnis wird auf unbestimmte Zeit

geschlossen. Es endet automatisch mit Beendigung

der Gesellschaft. Im Falle der Kündigung des Treuhand-

und Verwaltungsvertrages aus wichtigem

Grund wird die Treuhandkommanditistin dem Anleger

anbieten, seine bisher mittelbare Beteiligung in eine

unmittelbare Beteiligung als unmittelbar im Handelsregister

eingetragener Kommanditist umzuwandeln.

Dabei hat der Anleger eine notariell beglaubigte Handelsregistervollmacht

zu erteilen und die Kosten dieser

Vollmacht sowie seiner Eintragung im Handelsregister

zu tragen.

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Trend CapiTal I indien i kg I die reCHTliCHen angaBen

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kapiTel

dIe recHTLIcHeN ANgABeN

Verlangt der Anleger trotz diesbezüglicher Aufforde-

rung mit Hinweis auf die Folgen des Unterbleibens

keine eigene Eintragung als Kommanditist, wird die

Treuhandkommanditistin insoweit ihre Kommandit-

beteiligung an der Fondsgesellschaft kündigen und

das daraufhin erhaltene Abfindungsguthaben bei

Eingang an den ausgeschiedenen Anleger weiterleiten.

Die Treuhänderin ist berechtigt, die Treuhandfunktion

auf eine andere geeignete Treuhandgesellschaft zu

übertragen, sofern die Rechte der Treugeber aus dem

Treuhandvertrag gewahrt bleiben.

Als Erfüllungsort und Gerichtsstand für Streitigkeiten

aus dem Treuhand- und Verwaltungsvertrag ist Sitz

der Treuhänderin, somit Mainz, vereinbart.

3. Mittelverwendungskontrollvertrag

Im Mittelverwendungskontrollvertrag werden die

wesentlichen Rechte und Pflichten des Mittelverwendungskontrolleurs

wie folgt geregelt:

Der Mittelverwendungskontrolleur kontrolliert die

erstmalige/einmalige Verwendung des Kommanditkapitals.

Im Mittelverwendungskontrollvertrag zwischen

der Fondsgesellschaft und der WestAudit AG –

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird geregelt, dass

der Mittelverwendungskontrolleur im Rahmen der

zwischen der Fondsgesellschaft und der kontoführenden

Bank vereinbarten gemeinschaftlichen Verfügungsbefugnis

über die Mittelverwendungskonten der Gesellschaft

(ein Konto sowohl für Beträge in Euro und

ein Konto für Beträge in US-Dollar) notwendigen Mitunterzeichnung

der Überweisungsaufträge das Vorliegen

bestimmter Voraussetzungen zu prüfen und bei

Vorliegen dieser Voraussetzungen die Überweisungsaufträge

mit zu unterzeichnen hat. Der Vertrag ist in

vollem Wortlaut im Kapitel 17 abgedruckt. Die geschäftsführende

Kommanditistin wird dem Mittelverwendungskontrolleur

Unterlagen in deutscher oder

englischer Sprache vorlegen, aus denen neben der

Höhe des Geldbetrages und Kontoverbindung des

Empfängers der Zweck der Zahlung zu ersehen ist.

Soweit es sich um die Erstattung verauslagter Mittel

handelt, sind darüber hinaus Nachweise vorzulegen,

aus denen die Verauslagung zu ersehen ist.

Soweit es um die Begleichung der in § 6 des Gesellschaftsvertrages

geregelten Vergütungen und Kosten

geht, wird der Mittelverwendungskontrolleur die Verfügungen

freigeben, wenn sich aus den vorgelegten

Unterlagen die Übereinstimmung mit dem Investitionsplan

der Gesellschaft ergibt.

Verfügungen betreffend die Investition in eine

Kapitalgesellschaft in Mauritius dürfen nur erfolgen,

wenn durch Vorlage des entsprechenden Vertrages

und der notwendigen Genehmigungen die wirksame

Beteiligung an einer solchen Gesellschaft nachgewiesen

und zudem ein Mindestkommanditkapital von

5 Mio. Euro ohne Agio vorhanden ist.

Sollte es bis zum Ende der Zeichnungsfrist, also bis

zum 30.06.2009 bzw. der ggf. von der geschäftsführenden

Kommanditistin mit Zustimmung der persönlich

haftenden Gesellschafterin verlängerten Zeichnungsfrist,

nicht zur Erreichung dieses Kommanditkapitals

kommen, ist der Mittelverwendungskontrolleur beauftragt,

die alsdann nach Bedienung der Kosten auf

dem Mittelverwendungskonto der Gesellschaft vorhandenen

Finanzmittel anteilig in Höhe der ursprünglichen

Einzahlung ohne Berücksichtigung von Zeitfaktoren

an die beteiligten Anleger auszuzahlen.

Die Vergütung des Mittelverwendungskontrolleurs

beträgt 0,12% des eingezahlten Kommanditkapitals

der Fondsgesellschaft.

Der Vertrag mit dem Mittelverwendungskontrolleur

endet mit Beendigung der Fondsgesellschaft bzw.

zuvor dann, wenn feststeht, dass die Voraussetzungen

für die Mittelfreigabe endgültig nicht eintreten mit

Rückzahlung der zu dieser Zeit auf dem Mittelverwendungskonto

vorhandenen Gesellschaftereinlagen.

Die Haftung des Mittelverwendungskontrolleurs wird


nur für die Kontrolle der erstmaligen Verwendung des

Kommanditkapitals übernommen. Die Haftung des

Mittelverwendungskontrolleurs wird in Ergänzung

der Geltung der allgemeinen Auftragsbedingungen

für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesell-

schaften vom 01.01.2002 betragsmäßig auf 5 Mio. Euro

begrenzt.

4. Beteiligungsvertrag

In dem abgeschlossenen Beteiligungsvertrag zwischen

der Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG, also der Fondsgesellschaft

einerseits und der Trend Capital Indien

Holding Limited in Mauritius andererseits, wird geregelt,

dass die Fondsgesellschaft mit einem bestimmten Kapitalanteil

bei Erreichung des Platzierungszieles von

5 Mio. Euro mit 100% an der eine entsprechende Kapitalerhöhung

durchführenden Trend Capital Indien

Holding Limited in Mauritius als Gesellschafter beteiligt

ist. Die Fondsgesellschaft hat entsprechend diesem

Vertrag Einlagen in Höhe von 84,40% des eingezahlten

Beteiligungskapitals der Fondsgesellschaft zu leisten

und ist am Gewinn und Verlust der Trend Capital

Indien Holding Limited zu 100% beteiligt. Diese Beteiligung

entspricht bis zum Erreichen eines handelsrechtlichen

Ergebnisses der Trend Capital Indien Holding

Limited per 31.12.2012 in Höhe eines Betrages von

100% bezogen auf das Beteiligungskapital der Quote,

mit der die Fondsgesellschaft an der Trend Capital Indien

Holding Limited beteiligt ist. An einem darüber hinausgehenden

Gewinn sind die Fondsgesellschaft und das

Management zu 50% beteiligt. Der Vertrag wird auf

eine feste Dauer bis zum 31.12.2012 abgeschlossen. Eine

vorherige Kündigung ist nur aus wichtigem Grunde

möglich. Zum vereinbarten Endzeitpunkt wird das Beteiligungsverhältnis

mit der Trend Capital Indien Holding

Limited aufgelöst und das nach dem Ausgleich

eventueller Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen

im Verhältnis der an dieser Gesellschaft bestehenden

Beteiligungen zur Verteilung gebracht. Die Fondsge-

sellschaft ist aufgrund ihrer Beteiligung bei den Gesellschafterversammlungen

der Trend Capital Indien

Holding Limited stimmberechtigt. Je 1.000 Euro Beteiligungsbetrag

soll eine Stimme gewährt werden. Der

Geschäftsführer/Direktor der Trend Capital Indien

Holding Limited, Herr Frank Simon, führt die Geschäfte

dieser Gesellschaft, die in der Immobilienprojektentwicklung

in Indien bestehen, indessen aufgrund der

ihm erteilten Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis,

ohne dass zuvor die Gesellschafterversammlung

über Einzelmaßnahmen abstimmt. Die Abstimmung

der Gesellschafter ist auf die Genehmigung des

jeweils aufzustellenden Jahresabschlusses beschränkt.

Weitere Gesellschafterbeschlüsse sind nur in außerordentlichen

Fällen vorgesehen.

Im Rahmen der Beschlussfassung über Jahresabrechnung

werden auch über die Verwendung von Gewinnen

Beschlüsse gefasst. Der Beteiligungsvertrag sieht jedoch

vor, dass keine laufenden Ausschüttungen erfolgen,

sondern nur eine Ausschüttung im Zuge der Beendigung

der Beteiligung per 31.12.2012 erfolgt.

Der Beteiligungsvertrag unterliegt dem Recht von

Mauritius.

5. Vertrag über die Eigenkapitalbeschaffung

In einem Vertrag zwischen der Trend Capital GmbH &

Co. Indien 1 KG und der Trend Capital Servicegesellschaft

mbH wird die letztgenannte Gesellschaft von

der Fondsgesellschaft beauftragt, Kapitalanleger

nachzuweisen oder zu vermitteln, die bereit sind, sich

an der Fondsgesellschaft zu beteiligen. Im Falle einer

erfolgreichen Vermittlung bzw. eines erfolgreichen

Nachweises erhält die Trend Capital Servicegesellschaft

mbH eine Provision in Höhe von 10% des jeweils

übernommenen und eingezahlten Beteiligungsbetrages

sowie einen Betrag in Höhe des 5%igen Agio

auf diesen Beteiligungsbetrag.

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Trend CapiTal I indien i kg I reCHTliCHe angaBen zUr BeendigUng der vermögensanlage

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kapiTel11

INdIeN 1 kg

r e c H T L I c H e A N g A B e N

z U r B e e N d I g U N g

der vermögeNsANLAge


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Trend CapiTal I indien i kg I reCHTliCHe angaBen zUr BeendigUng der vermögensanlage

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kapiTel

recHTLIcHe ANgABeN zUr BeeNdIgUNg

der vermögeNsANLAge

Die Gesellschaftsbeteiligung ist vertraglich bis zum

31.12.2012 eingegangen. Zu diesem Zeitpunkt erfolgt

daher die Liquidation der Gesellschaft, sofern nicht

die Verlängerung der Laufzeiten einer oder mehrerer

Projektgesellschaften in Indien auch die Verlängerung

der Fondsgesellschaft bedingt oder die Gesellschaf-

terversammlung aufgrund von wirtschaftlichen Umständen

eine Verlängerung der Fondslaufzeit beschließen

sollte.

Das bedeutet, dass mit den aus der Beendigung des

Beteiligungsvertrages mit der Trend Capital Indien

Holding Limited in Mauritius zurückfließenden Mitteln,

bestehend aus dem investierten Beteiligungsbetrag

und noch nicht ausgezahlten Gewinnen, zunächst

eventuelle Verbindlichkeiten der Fondsgesellschaft

ausgeglichen werden. Der hiernach verbleibende

Betrag wird anteilig unter Berücksichtigung des im

Gesellschaftsvertrag (§ 9) vereinbarten Beteiligungsschlüssels

von der geschäftsführenden Kommanditistin

der Fondsgesellschaft in ihrer Eigenschaft als

Liquidatorin der Gesellschaft zur Verteilung gebracht.

Eine vorherige Beendigung ist sowohl im Falle mittelbarer

Beteiligung über die Treuhandkommanditistin

als auch im Falle unmittelbarer Beteiligung als Kommanditist

nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes

möglich. Endet die Beteiligung infolge einer solchen

Kündigung, so erhält der ausscheidende Kommanditist

gem. § 19 des Gesellschaftsvertrages eine Abfindung.

Diese richtet sich nach dem Buchwert der Beteiligung

am Tage des Ausscheidens. Die Auszahlung

der Abfindung erfolgt in zwei gleichen Raten, eine erste

innerhalb von 6 Monaten nach dem Ausscheiden und

die zweite innerhalb eines halben Jahres nach Zahlung

der ersten Rate. Sämtliche Raten sind spätestens mit

Auflösung der Gesellschaft und Rückzahlung aller Gesellschaftsanteile

zu zahlen. Eine Sicherstellung ausstehender

Abfindungsansprüche kann nicht verlangt

werden. Bei Beendigung einer mittelbaren Beteiligung

über die Treuhandkommanditistin wird die Treuhandkommanditistin

dem betreffenden Anleger anbieten,

ab Beendigung des Treuhandvertrages selbst als unmittelbar

im Handelsregister eingetragener Kommanditist

seine Beteiligung fortzusetzen. Sie wird ihn für

diesen Fall auffordern, eine notariell beglaubigte Handelsregistervollmacht

zu erteilen. Die Kosten der

Handelsregistervollmacht und der unmittelbaren Eintragung

gehen zu Lasten des Anlegers.

Erklärt der Anleger daraufhin nicht, die Beteiligung als

unmittelbar im Handelsregister eingetragener Gesellschafter

fortsetzen zu wollen, wird die Treuhandkommanditistin

betreffend des treuhänderisch gehaltenen

Anteils ihre Kommanditbeteiligung an der Trend Capital

GmbH & Co. Indien 1 KG kündigen und dem Anleger

ein ihr zufließendes Abfindungsguthaben jeweils bei

Zufluss auszahlen.

Zu steuerlichen Auswirkungen der Beendigung wird

auf das Kapitel 12 „Steuerliche Angaben“ verwiesen.


103


Trend CapiTal I indien i kg I d i e s T e U e r l i C H e n a n g a B e n

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12

kapiTel

dIe sTeUerLIcHeN ANgABeN

Wesentliche steuerliche Grundlagen

Nachstehende Ausführungen gelten nur für natürliche

Personen, die ihre Beteiligung im Privatvermögen halten,

keinen steuerlichen Wohnsitz auf Mauritius haben

und keine weiteren Einkünfte aus Mauritius erzielen.

Sie beziehen sich auf die zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung

geltende Steuergesetzgebung, die veröffentlichte

Rechtsprechung sowie die gängige Praxis

der Finanzverwaltung. Gesetzgebung, Rechtsprechung

und die Auffassung der Finanzverwaltung zu

einzelnen Besteuerungsfragen unterliegen einem

stetigen Wandel. Über die steuerliche Anerkennung

der Konzeption wird im Steuerveranlagungsverfahren

sowie im Rahmen einer steuerlichen Außenprüfung

entschieden. Eine Haftung für die Anerkennung der

steuerlichen Konzeption im Ganzen oder in Teilen

durch die Finanzverwaltung kann von der Anbieterin

nicht übernommen werden. Vor einer entsprechenden

Beteiligung sollte sich der Anleger auch wegen seiner

individuellen steuerlichen Situation mit seinem persönlichen

steuerlichen Berater abstimmen.

Die Gesellschaft übernimmt keine Steuern der Investoren,

sondern ggf. nur solche Steuern, für die sie

selbst als Steuerschuldner anzusehen ist.

Die Einkunftsart

Die Fondsgesellschaft, die Trend Capital GmbH & Co.

Indien 1 KG, erzielt aus dem Erwerb einer Beteiligung

an der Indien Holding Limited, Mauritius, Einkünfte

aus Kapitalvermögen nach § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG. Diese

Einkünfte unterliegen beim Anleger in Höhe seines

Anteils an diesen Einkünften der Besteuerung in

Deutschland.

Sowohl unter Berücksichtigung ihres Gesellschaftszweckes

als auch wegen des Umstandes, dass ein

Kommanditist zur Geschäftsführung befugt ist, werden

die Voraussetzungen einer gewerblich tätigen oder

gewerblich geprägten Personenhandelsgesellschaft

gemäß § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG nicht erfüllt.

Die Fondsgesellschaft ist vermögensverwaltend tätig.

Bei den Vermögensgegenständen der Gesellschaft

handelt es sich um anteiliges Privatvermögen der Anleger.

Die Verteilung von Gewinn und Verlust

Am Vermögen sowie am Gewinn und Verlust der Gesellschaft

sind die Kommanditisten im Verhältnis ihrer

Fest-Kapitalkonten beteiligt. Dabei ist es erheblich, zu

welchem Zeitpunkt die Gesellschafter der KG beigetreten

sind. Diese zeitliche Abhängigkeit der Gewinnverteilung

ist im Tranchenmodell des § 9 des Gesellschaftsvertrages

festgehalten. Die Komplementärin

ist nicht am Ergebnis der Gesellschaft beteiligt.

Die Besteuerungsverfahren

Die den Gesellschaftern zuzurechnenden einkommensteuerpflichtigen

Einkünfte sind gemäß § 180

Abs. 1 Nr. 2 a AO gesondert und einheitlich für alle

Gesellschafter festzustellen. Zuständig ist dabei das

Betriebsfinanzamt gemäß § 18 Abs. 1 Nr. 4 AO. Das

Ergebnis der gesonderten Feststellung wird vom

Betriebsfinanzamt den Wohnsitzfinanzämtern der jeweiligen

Kommanditisten mitgeteilt und ist für diese

bindend. Die Einkünfte werden beim einzelnen Kommanditisten

nach seiner individuellen steuerlichen

Situation berücksichtigt und besteuert und unterliegen

neben der Einkommensteuer dem Solidaritätszuschlag

und ggf. der Kirchensteuer. Für die Höhe der steuerlichen

Belastung ist zwischen den nachfolgend genannten

Besteuerungszeiträumen und steuerlichen

Tatbeständen zu unterscheiden.

a) Besteuerung bis 31.12.2008

Laufende Einkünfte nach § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG, die bis

zum 31.12.2008 erzielt werden, sind in Höhe ihrer Hälfte


nach § 3 Nr. 40 EStG der Besteuerung zu unterwerfen

(sog.„Halbeinkünfte-Verfahren“). Kosten, die der Anle-

ger bis zum v.g. Zeitpunkt selbst getragen hat, wie z.B.

Zinsen aus einer Anteilsfinanzierung, Notar-, Bearbei-

tungs- und Vermittlungsgebühren, Reisekosten, Porto-

und Telefongebühren sowie andere Kosten, die im Zu-

sammenhang mit dem Erwerb oder dem Halten der

Beteiligung entstanden sind, können grundsätzlich

als Sonderwerbungskosten berücksichtigt werden.

Soweit diese jedoch mit steuerfreien Einnahmen in

unmittelbarem wirtschaftlichem Zusammenhang

stehen, scheidet eine Berücksichtigung gemäß den

Bestimmungen des § 3c EStG aus. Dies bedeutet, dass

solche Kosten wegen der hälftigen Steuerfreiheit der

Einkünfte auch lediglich mit der Hälfte ihrer Summe

berücksichtigungsfähig sind.

Die Sonderwerbungskosten sind zwingend in das

Feststellungsverfahren bei der Gesellschaft einzubeziehen,

da nur diese die Kosten im Rahmen der einheitlichen

und gesonderten Feststellung der Einkünfte

für den einzelnen Gesellschafter geltend machen

kann. Die gesonderte Berücksichtigung bei der persönlichen

Einkommensteuerveranlagung ist hingegen

nicht möglich. Die Berücksichtigung von Sonderwerbungskosten

kann nur erfolgen, wenn diese bis spätestens

zum Ende des ersten Quartals des darauf folgenden

Geschäftsjahres der Gesellschaft mitgeteilt

und durch geeignete Originalbelege nachgewiesen

werden. Die Gesellschaft ist berechtigt, von Investoren

nicht fristgerecht eingereichte Sonderwerbungskosten

im Rahmen der Feststellungserklärung nicht mehr zu

berücksichtigen oder eine Bearbeitungsgebühr zu erheben.

b) Besteuerung ab 01.01.2009

Für laufende Einkünfte nach § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG ab

dem Jahr 2009 gilt der mit Wirkung zum 01.01.2009

eingeführte § 32d EStG, wonach solche Einkünfte

grundsätzlich mit einem pauschalen Steuersatz von

25% zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag ggf. 8% oder 9%

Kirchensteuer auf die pauschalierte Einkommensteuer

besteuert werden.

Die Berücksichtigung von Sonderwerbungskosten

scheidet dann nach den Bestimmungen des § 20 Abs.

9 EStG aus.

Ausnahmen hiervon bestehen in den auf Grundlage

des vorliegenden Konzeptes kaum denkbaren Konstellationen,

dass ein Gesellschafter der Fondsgesellschaft

unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 25% an der

Indien Holding Limited oder zu mindestens 1% beteiligt

und beruflich für diese tätig ist. Dann könnte auf Antrag

eine Besteuerung beantragt werden, bei der die

Einkünfte nach § 3 Nr. 40 EStG n.F. in Höhe von 40%

von der Besteuerung freigestellt und der steuerpflichtige

Teil gemeinsam mit den übrigen steuerpflichtigen

Einkünften des Anlegers mit dem persönlichen Steuersatz

besteuert würden.

Zur möglichen Berücksichtigung von Sonderwerbungskosten

gilt dann, dass nach den Bestimmungen des

§ 3c EStG die Berücksichtigung eines Anteils dieser

Kosten analog zur Steuerfreistellung der diesbezüglichen

Einkünfte (in Höhe von 40%) ausscheidet.

Nach Auskunft des Bundesfinanzministeriums ist für

den Beitritt im Jahr 2008 erforderlich, dass die Beitrittserklärung

noch im Dezember 2008 beim Emissionshaus

eingegangen ist und auch die Annahme im

Jahr 2008 erklärt wurde.

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Trend CapiTal I indien i kg I d i e s T e U e r l i C H e n a n g a B e n

106

12

kapiTel

dIe sTeUerLIcHeN ANgABeN

Die Gewinnerzielungsabsicht

Grundsätzliche Voraussetzung für die Berücksichtigung

von Einkünften – insbesondere im Falle des Entstehens

steuerlicher Verluste – durch das Finanzamt ist das

Bestehen einer Gewinnerzielungsabsicht. Eine Gewinnerzielungsabsicht

muss dabei sowohl auf Ebene

der Fondsgesellschaft als auch auf der Ebene des jeweiligen

Kommanditisten gegeben sein. Nach Rechtsprechung

des Bundesfinanzhofes (BFH) erzielt eine

Personengesellschaft dann der Besteuerung zugrunde

zu legende Einkünfte, wenn sie beabsichtigt, aus ihrer

Tätigkeit einen Gewinn zu erzielen. Eine Gewinnerzielungsabsicht

liegt dann vor, wenn die Gesellschaft eine

Vermögensmehrung in Form eines Totalgewinnes anstrebt.

Die Erzielung eines Totalgewinns liegt dann

vor, wenn die Summe aller steuerlichen Jahresergebnisse

positiv ist. Erzielte oder erzielbare Steuervorteile

sind für diese Betrachtung nicht relevant. Die Prognoserechnung

lässt aufgrund plausibler Annahmen erwarten,

dass die Gesellschaft einen Totalgewinn erzielen

wird. Die Fondsgesellschaft handelt nach Auffassung

der Anbieterin somit mit Gewinnerzielungsabsicht.

Wie bei der Gesellschaft werden auch bei jedem einzelnen

Kommanditisten die steuerlichen Ergebnisse

nur dann als Einkünfte klassifiziert, wenn er mit Gewinnerzielungsabsicht

tätig wird. Dies bedeutet, dass

jeder einzelne Gesellschafter unter Berücksichtigung

seiner persönlichen Sonderwerbungskosten einen

Totalgewinn anstreben muss. Würden allerdings während

der Totalperiode auf Gesellschafterebene die zusätzlichen

Sonderwerbungskosten den kalkulierten

Totalgewinn der Gesellschaft aufzehren, entstünde

insgesamt beim Anleger kein Totalgewinn.

Insbesondere im Falle einer teilweisen oder vollständigen

Fremdfinanzierung der Einlage wird jedem

Anleger empfohlen, das Bestehen seiner persönlichen

Gewinnerzielungsabsicht zu prüfen und zu dokumentieren

sowie den Zeitpunkt des Eintritts seines Totalgewinns

von seinem persönlichen steuerlichen Berater

ermitteln zu lassen.

Eine Anerkennung der individuellen Gewinnerzielungsabsicht

eines Gesellschafters durch das Finanzamt

kann auch durch die Veräußerung des Kommanditanteils

vor dem Zeitpunkt des Eintritts des Totalgewinns

beeinflusst werden. Im Falle einer vorzeitigen Anteilsveräußerung

könnte die Finanzverwaltung zu dem

Schluss gelangen, dass beim Gesellschafter von Anfang

an keine Gewinnerzielungsabsicht bestanden

habe. Auch im Falle eines möglicherweise beabsichtigten

vorzeitigen Ausscheidens aus der Beteiligungsgesellschaft

oder einer Schenkung sollte daher der

Gesellschafter seinen steuerlichen Berater zu Rate ziehen.

Die Begrenzung des Verlustausgleichs

a) § 15a EStG

Gemäß § 15a Abs. 1 EStG werden Verlustzuweisungen

nur bis zur Höhe der geleisteten Kommanditeinlage

anerkannt. Der Kommanditist kann (grundsätzlich,

vorbehaltlich nachstehender Ausführungen) steuerliche

Verluste der Gesellschaft bis zu dieser Höhe mit

seinen anderen positiven Einkünften verrechnen.

Steuerliche Verluste, die über das genannte Verlustausgleichsvolumen

des § 15a Abs. 1 EStG hinausgehen,

dürfen nicht mit anderen positiven Einkünften des

Steuerpflichtigen im Jahr ihrer Entstehung ausgeglichen

werden (§ 15a Abs. 1 Satz 1 EStG). In dieser Höhe

entsteht ein negatives Kapitalkonto des Gesellschafters.

Diese sog. verrechenbaren Verluste können jedoch mit

aus der Gesellschaft in den Folgejahren zugewiesenen

und zu versteuernden Gewinnanteilen ausgeglichen

werden (§ 15a Abs. 2 EStG).


Das Fondskonzept sieht bei planmäßigem Verlauf keine

Ausschüttungen an die Gesellschafter vor. Sollte die

Gesellschafterversammlung während der Laufzeit eine

Ausschüttung beschließen, handelt es sich hierbei um

Entnahmen. Soweit durch Entnahmen ein negatives

Kapitalkonto des Kommanditisten entsteht oder sich

erhöht (Einlagenminderung) und soweit nicht auf

Grund der Entnahme die Haftung des Kommanditisten

gegenüber den Gläubigern wieder auflebt, ist

der Betrag der Einlagenminderung grundsätzlich in

dem Umfang als Gewinn zu versteuern, wie ein negatives

Kapitalkonto entsteht oder sich ein bereits bestehendes

negatives Kapitalkonto erhöht (§ 15a Abs. 3

EStG).

Nach § 172 Abs. 4 HGB lebt die Haftung bis zur Höhe

der gezeichneten Kommanditeinlage des Kommanditisten

wieder auf, soweit die Einlage an ihn zurückgezahlt

wird oder soweit er Gewinnanteile entnimmt,

während sein Kapitalkonto durch Verluste unter den

Betrag der geleisteten Einlage herabgemindert ist

oder soweit durch die Entnahme der Kapitalanteil

unter den bezeichneten Betrag herabgemindert wird.

Das Wiederaufleben der Kommanditistenhaftung

führt damit steuerlich dazu, dass insoweit die Verluste

ausgleichsfähig sind und ein Gewinn nach § 15a

Abs. 3 Satz 1 EStG nicht zu versteuern ist.

Vom Kommanditisten selbst getragene Sonderwerbungskosten

unterliegen nicht der Verlustausgleichsbeschränkung

nach § 15a EStG, da sie nicht als Anteil

am Verlust der Gesellschaft – also als Verlust aus dem

Gesamthandbereich im Sinne von § 15a Abs. 1 EStG –

zu qualifizieren sind.

b) Fondserlass

Eine steuerliche Berücksichtigung von laufenden

handelsrechtlichen Verlusten der Fondsgesellschaft

scheitert jedoch unter Berücksichtigung des sog.

„Fondserlasses“ der Finanzverwaltung. In Bezug auf

die steuerliche Behandlung der in der Investitionsphase

entstehenden Kosten, insbesondere von Dienstleistungsvergütungen,

ist nach der BFH-Rechtsprechung und

dem dazu ergangenen BMF-Schreiben vom 20.10.2003

(BStBl. I 2003, S. 546) entscheidend, ob die Anleger die

Möglichkeit der Einflussnahme auf wesentliche Teile

des Konzeptes der Vermögensanlage haben. Ist dies –

wie vorliegend – nicht der Fall, werden die Kosten der

Investitionsphase vollständig als Anschaffungskosten

behandelt. Eine Berücksichtigung als Werbungskosten

scheidet demnach aus. Gleiches gilt für laufende Aufwendungen,

die die Nutzungsphase betreffen und

planmäßig aus der gebildeten Rücklage bestritten

werden. Sämtliche Aufwendungen des Anlegers bzw.

anteilig auf ihn entfallende Aufwendungen der

Fondsgesellschaft stellen demnach steuerlich Anschaffungskosten

dar.

c) § 20 Abs. 6 EStG

Verluste aus Kapitalvermögen sind ab 2009 nicht

mehr mit Einkünften aus anderen Einkunftsarten auszugleichen.

Sie mindern jedoch solche Einkünfte aus

Kapitalvermögen, die der Anleger in folgenden Veranlagungszeiträumen

erzielt.

Positive Einkünfte aus Kapitalvermögen sind nach

Maßgabe des § 20 Abs. 6 EStG in der ab 01.01.2009

geltenden Fassung mit Verlusten aus privaten Veräußerungsgeschäften

gem. § 23 Abs. 3 Satz 9 und 10 zu

verrechnen. Dies gilt auch für gesondert festgestellte

Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften aus

vorangegangenen Veranlagungszeiträumen.

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Trend CapiTal I indien i kg I d i e s T e U e r l i C H e n a n g a B e n

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12

kapiTel

dIe sTeUerLIcHeN ANgABeN

Der Veräußerungs- bzw. Aufgabegewinn

Im Falle der Veräußerung eines Kommanditanteils

durch einen Gesellschafter bzw. im Falle der (Teil-)Ver-

äußerung der Beteiligung der Fondsgesellschaft an

der Indien Holding Limited kann bei dem einzelnen

Gesellschafter grundsätzlich ein (anteiliger) einkommensteuerpflichtiger

Veräußerungsgewinn entstehen.

Der Veräußerungsgewinn ist der Betrag, um den der

erzielte Veräußerungspreis nach Abzug der Veräußerungskosten

die Anschaffungskosten des Kommanditisten

übersteigt.

Solche Gewinne sind nach derzeitiger Rechtslage auf

der Ebene von Anlegern, die ihre Beteiligung im Privatvermögen

halten, gemäß § 22 Nr. 2 i.V.m. § 23 Abs. 1 Nr. 2

EStG nach Ablauf eines Zeitraums von einem Jahr seit

dem Erwerb der Beteiligung steuerfrei. Bei Unterschreiten

der vorgenannten Frist wäre ein Veräußerungsgewinn

mit dem individuellen Steuersatz des

Anlegers zu besteuern.

Zu einer Besteuerung von Veräußerungsgewinnen

beim Anleger könnte es nach derzeitiger Rechtslage

auch dann kommen, wenn er die Voraussetzungen,

die der Gesetzgeber an eine Mindestbeteiligung (1%)

innerhalb der letzten fünf Jahre knüpft, erfüllt. Gemäß

§ 17 EStG ist sowohl eine unmittelbare als auch eine

mittelbare Beteiligung zu beachten. Ein Veräußerungsgewinn

wäre dann nach § 3 Nr. 40 EStG in Höhe von

50% (ab 01.01.2009: 60%) der Besteuerung zu unterwerfen.

Veräußerungsgewinne, die entstehen wenn die Beteiligungen

ab dem 01.01.2009 gekauft werden, sind

stets Einkünfte aus Kapitalvermögen nach § 20(2) Nr. 1

EStG.

Bei einem angestrebten Kommanditkapital von 50 Mio.

Euro würde eine wesentliche Beteiligung durch den

Anleger bei einem Kommanditanteil von 500.000 Euro

entstehen, da die Trend Capital GmbH & Co. Indien 1

KG zu 100% an der Indien Holding Limited beteiligt ist.

Die Steuersätze

Nach Überschreiten eines Grundfreibetrages von

7.664 Euro p.a. wird das zu versteuernde Einkommen

nach § 32a EStG bis zu einem Höchstsatz von 45%

besteuert.

Einkünfte aus Kapitalvermögen werden nach den

obigen Ausführungen ab dem 01.01.2009 nach den

Bestimmungen des § 32d EStG pauschal mit 25%

besteuert.

Zur festgesetzten Einkommensteuer kommt der Solidaritätszuschlag

hinzu, der aktuell 5,5% bezogen auf

die Einkommensteuer beträgt. Eine zeitliche Begrenzung

des Solidaritätszuschlags ist derzeit nicht vorgesehen,

so dass eine Änderung hinsichtlich dieser Steuerart

nicht abzusehen ist. Eine Kirchensteuerbelastung

liegt zwischen 8% und 9% jeweils bezogen auf die

Einkommensteuer.

Die Gewerbesteuer

Da die Fondsgesellschaft nicht gewerblich tätig ist,

unterliegt sie nicht der Gewerbesteuer.

Die Umsatzsteuer

Die Fondsgesellschaft wird nicht als Unternehmer im

Sinne des UStG tätig. Betätigungen, die sich nur als

Leistungen im Rechtssinn, nicht aber zugleich auch als

Leistungen im wirtschaftlichen Sinne darstellen, werden

von der Umsatzsteuer nicht erfasst. Das bloße Halten

von Beteiligungen begründet für sich allein noch keine

nachhaltige gewerbliche oder berufliche Tätigkeit i.S.

des § 2. Abs. (1) UStG.


Demnach ist die Fondsgesellschaft wegen ihr in Rech-

nung gestellter Umsatzsteuer nicht abzugsberechtigt.

So wurden zum Beispiel die Kosten für die Steuerberatung,

Mittelverwendungskontrolle, Treuhandschaft,

Rechtsberatung, Fondskonzeption als Bruttobeträge

berechnet und bei der Erstellung des Fondskonzeptes

und der Kalkulationen berücksichtigt.

Die Erbschaft- und Schenkungsteuer

Im Falle des unentgeltlichen Übergangs einer Fondsbeteiligung

durch Erbschaft oder Schenkung kann

Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer anfallen.

Bemessungsgrundlage für die Erbschaft- und Schenkungsteuer

ist nach §§ 12 (1) und (2) ErbStG i.V.m. 9 ,

11 BewG der sog. gemeine Wert, womit der Verkehrswert

bezeichnet wird. Hierzu werden die Wirtschaftsgüter

und sonstigen Besitzposten des Gesamthandvermögens

bewertet und anteilig als Bruchteilseigentum

zugerechnet. Die Höhe der Erbschaft- bzw.

Schenkungsteuer bemisst sich nach unterschiedlichen

Steuerklassen (§ 15 ErbStG), Freibeträgen

(§§ 16, 17 ErbStG) und Steuersätzen (§ 19 ErbStG;

zwischen 7 und 50%).

Mit Beschluss vom 07.11.2006 hat das Bundesverfassungsgericht

die ungleiche Behandlung von unterschiedlichen

Vermögenspositionen für verfassungswidrig

erklärt, da bisher die Erbschaftsteuer an

Steuerwerte anknüpft, deren Ermittlung bei wesentlichen

Gruppen von Vermögensgegenständen (Betriebsvermögen,

Grundvermögen, Anteilen an Kapitalgesellschaften

und land- und forstwirtschaftlichen

Betrieben) den Anforderungen des Gleichheitsgrundsatzes

aus Art. 3 I GG nicht genügt. Da dem Gesetzgeber

aufgegeben wurde, bis spätestens 31.12.2008 eine

Neuregelung zu treffen, wird allgemein erwartet, dass

sich in absehbarer Zeit die Bemessungsgrundlagen

für die Besteuerung von Erbschaft und Schenkung

näher am Verkehrswert der übertragenen Wirtschaftsgüter

orientieren als bisher. Ob dies, wie aktuell vermutet,

mit höheren Freibeträgen einhergehen wird,

ist zur Zeit ungewiss.

Steuerliche Sachverhalte mit Auslandsbezug

1. Grundzüge des Doppelbesteuerungsabkommens

(DBA) zwischen Deutschland und Mauritius

Allgemeine Grundzüge

Natürliche Personen, die im Inland einen Wohnsitz

oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, unterliegen

mit allen in- und ausländischen Einkünften der unbeschränkten

Einkommensteuerpflicht (Welteinkommensprinzip

> H 1a {Allgemeines} EStR 2005). Es

kommt hierbei nicht darauf an, ob der inländische

Wohnsitz den Mittelpunkt der Lebensinteressen

darstellt (BFH 24.01.2001, BFH/NV 2001, S. 1402). Der

Umfang der Besteuerung kann insbesondere durch

ein DBA eingeschränkt werden. Die DBA sehen zur

Vermeidung einer Doppelbesteuerung entweder die

Anrechnungsmethode oder die Freistellungsmethode

vor. Das Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung

zwischen Deutschland und Mauritius (im

Folgenden: DBA/BRD-Mauritius) gilt gemäß Artikel 1

DBA/BRD-Mauritius für die einzelnen Anteilseigner,

da sie in der Bundesrepublik Deutschland ansässig

sind. Mit dem Begriff „Person“ im dem DBA auch die

Personengesellschaft gemeint, denn fiskalisch gesehen

fließt das Einkommen durch eine transparente

Personengesellschaft hindurch an die Gesellschafter.

Für die Berücksichtigung des DBA/BRD-Mauritius ist

von entscheidender Bedeutung, welche Einkunftsart

maßgeblich ist.

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Trend CapiTal I indien i kg I d i e s T e U e r l i C H e n a n g a B e n

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kapiTel

dIe sTeUerLIcHeN ANgABeN

Die für die Fondsgesellschaft relevante Einkunftsart

Dividenden, die eine in einem Vertragsstaat ansässige

Gesellschaft an eine im anderen Vertragsstaat ansässige

Person zahlt, können im anderen Staat besteuert werden

(Art. 10 Abs. 1 DBA/BRD-Mauritius vom 15.03.1978).

Der hierbei verwendete Ausdruck „Dividenden“ bedeutet

auch sonstige Einkünfte, die nach dem Recht des

Staates, in dem die ausschüttende Gesellschaft ansässig

ist, den Einkünften aus Aktien gleichgestellt sind.

Nach Art. 10 Abs. 2 des DBA können diese Dividenden

auch im Vertragsstaat, in dem die die Dividenden zahlende

Gesellschaft ansässig ist, nach dem Recht dieses

Staates besteuert werden. Als Höchstsatz sind im DBA

15% vereinbart. Zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung

regelt Art. 24 Abs. 1 b), dass eine in Mauritius gezahlte

Steuer unter Beachtung der Vorschriften des

deutschen Steuerrechts auf die deutsche Einkommensteuer

angerechnet wird. Hierbei ist jedoch zu beachten,

dass § 34c EStG bestimmt, dass die Anrechnung ausländischer

Steuern nur in dem Umfang erfolgt, wie

Einkommensteuer anteilig auf die ausländischen Einkünfte

entfällt. Alternativ kann die gezahlte ausländische

Steuer bei der Ermittlung der inländischen Einkünfte

abgezogen werden. In der Regel ergibt sich

durch diese Verfahrensweise keine vollständige Anrechnung

ausländischer Steuern.

Da Mauritius von seinen Besteuerungsrechten jedoch

keinen Gebrauch macht, erfolgt die Besteuerung der

Einkünfte im Inland nach den Ausführungen des Kapitels

„Das Besteuerungsverfahren“ und den hiernach

folgenden Kapiteln.

2. Die steuerliche Behandlung der Gewinne der Trend

Capital Indien Holding Limited

Indien erhebt nach dem nationalen Recht keine Quellensteuer

auf Ausschüttungen einer Objektgesellschaft

an die Holdinggeselltschaft.

Mauritius erhebt auf den Gewinn aus dem Verkauf

der Beteiligung an einer Objektgesellschaft bzw. an

einer Holdinggesellschaft keine Steuern.

3. Rechtsfolgen nach dem Außensteuergesetz (AStG)

Eine ausländische Gesellschaft wird nach §§ 7 Abs. 2

und 8 Abs. 1, 3 als sog.„Zwischengesellschaft“ für Einkünfte,

die einer niedrigen Besteuerung unterliegen,

angesehen, wenn unbeschränkt Steuerpflichtige

(hier: die Fondsgesellschafter) mehr als die Hälfte der

Anteile oder der Stimmrechte an der Gesellschaft halten

und die Ertragsteuerbelastung der Gesellschaft weniger

als 25% beträgt. In einem solchen Fall bestimmt

§ 10 AStG, dass den Einkünften der unbeschränkt

Steuerpflichtigen (=Fondsgesellschafter) die Einkünfte

hinzuzurechnen sind, die sich aus den Einkünften

der ausländischen Gesellschaft abzgl. anteilig für sie

erhobener Steuern ergeben.

Eine ausländische Gesellschaft gilt jedoch dann nicht

als Zwischengesellschaft, wenn ihre Einkünfte unter

anderem aus dem Handel stammen und keiner der

vorher genannten Beteiligten oder eine ihm nahestehende

Person der ausländischen Gesellschaft die Verfügungsmacht

an den gehandelten Gütern oder Waren

verschafft. Selbst dann, wenn diese Voraussetzung –

was im vorliegenden Fall nicht so ist – erfüllt wäre,

würde die Gesellschaft dennoch nicht als Zwischengesellschaft

anzusehen sein, da sie einen für derartige

Handelsgeschäfte in kaufmännischer Weise eingerichteten

Geschäftsbetrieb unter Teilnahme am allgemeinen

wirtschaftlichen Verkehr unterhält und die

Tätigkeiten ohne Mitwirkung der vorher genannten

Beteiligten ausübt.

Danach ist das AStG nach Auffassung des Prospektverantwortlichen

nicht anwendbar.


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Trend CapiTal I indien i kg I wesenTliCHe verTragsparTner

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kapiTel

1) Emittent, Fondsgesellschaft

Firma Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG

Sitz Mainz

Geschäftsadresse Weißliliengasse 5, 55116 Mainz

Gründung 30.09.2008

Handelsregister-Nr. HRA 40748

Registergericht Amtsgericht Mainz

Tag der ersten Eintragung im Handelsregister 14.10.2008

Gesellschafter:

A) Komplementärin:

weseNTLIcHe verTrAgsPArTNer

Firma Trend Capital Verwaltungsgesellschaft mbH

Sitz Mainz

Geschäftsadresse Weißliliengasse 5, 55116 Mainz

Geschäftsführer Frank Simon

Geschäftsanschrift: Weißliliengasse 5

55116 Mainz

Gründung 17.02.2005

Handelsregister-Nr. HRB 8796

Registergericht Amtsgericht Mainz

Tag der ersten Eintragung im Handelsregister 08.03.2005

Stammkapital 25.000 Euro (voll eingezahlt)

Gesellschafter mit Anteilen oder 1. Trend Capital Global Research GmbH, Mainz

Stimmrechten von mind. 25% HRB 8266 des AG Mainz

2. Trend Capital AG, Mainz

HRB 8223 des AG Mainz

B) Kommanditisten:

Geschäftsführende Kommanditistin:

Firma Trend Capital Middle East GmbH

Sitz Mainz

Geschäftsadresse Weißliliengasse 5, 55116 Mainz

Geschäftsführer Peter Käsberger

Geschäftsanschrift:Weißliliengasse 5

55116 Mainz

Gründung 10.05.2006


Handelsregister-Nr. HRB 40672

Registergericht Amtsgericht Mainz

Tag der ersten Eintragung im Handelsregister 16.05.2006

Stammkapital 25.000 Euro (voll eingezahlt)

Gesellschafter mit Anteilen oder 1. Trend Capital AG, Mainz,

Stimmrechten von mind. 25% HRB 8223 des AG Mainz

2. Peter Käsberger, Stadecken-Elsheim

An der Fondsgesellschaft 1.000 Euro (voll eingezahlt)

übernommene Kommanditeinlage

Treuhandkommanditistin:

Firma MVT Mittelrheinische Verwaltungsund

Treuhandgesellschaft mbH

Sitz Mainz

Geschäftsadresse Weißliliengasse 5, 55116 Mainz

Geschäftsführerin Gabriela Knauber, Sulzbach

Gründung 28.02.2006

Handelsregister-Nr. HRB 40631

Registergericht Amtsgericht Mainz

Tag der ersten Eintragung

im Handelsregister

11.05.2006

Stammkapital 25.000 Euro (voll eingezahlt)

Gesellschafter mit Anteilen oder 1. Trend Capital AG, Mainz,

Stimmrechten von mind. 25% HRB 8223 des AG Mainz

2. Gabriela Knauber, Sulzbach

An der Fondsgesellschaft 1.000 Euro (voll eingezahlt)

übernommene Kommanditeinlage

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Trend CapiTal I indien i kg I wesenTliCHe verTragsparTner

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kapiTel

2) Mittelverwendungskontrolleur

Firma WestAudit AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sitz Bad Oeynhausen

Geschäftsadresse Industriestr. 25, 32549 Bad Oeynhausen

Vorstände Wilhelm Bollmann, Hüllhorst

Joachim Möbius, Minden

Gerhard Spielmann, Herford

Herbert Wilkening, Hille

Geschäftsadresse je Industriestr. 25, 32549 Bad Oeynhausen

Gründung 17.05.1980

Handelsregister-Nr. HRB 3231

Registergericht Amtsgericht Bad Oeynhausen

Tag der ersten Eintragung 28.06.1980

Grundkapital 50.000 Euro (voll eingezahlt)

Gesellschafter mit Anteilen oder 1. Cent Audit GmbH, Bad Oeynhausen

Stimmrechten von mind. 25% 2. Revisions- und Treuhand Minden –

3) Zielgesellschaft

weseNTLIcHe verTrAgsPArTNer

Ravensburg GmbH Wirtschaftsprüfungs-

gesellschaft, Porta Westfalica

Firma Trend Capital Indien Holding Limited

Sitz Port Louis, Mauritius

Geschäftsadresse In Gründung

Geschäftsführer Frank Simon,

Geschäftsansässig:Weißliliengasse 5

55116 Mainz

Geschäftsadresse Port Louis, Mauritius

Gründung In Gründung

Registergericht Gouvernment of Mauritius

Tag der ersten Eintragung In Gründung

Zustängige Behörde Gouvernment of Mauritius

Handelsregister-Nr. In Gründung

Stammkapital US-Dollar 1.000

Gesellschafter mit Anteilen oder Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG

Stimmrechten von mind. 25%


4) Vertriebsgesellschaft

Firma Trend Capital Servicegesellschaft mbH

Sitz Mainz

Geschäftsadresse Weißliliengasse 5, 55116 Mainz

Geschäftsführer Alexander Karg, Heimenkirch

Geschäftsadresse Weißliliengasse 5, 55116 Mainz

Gründung 01.08.2007

Handelsregister-Nr. HRB 41101

Registergericht Amtsgericht Mainz

Stammkapital 25.000 Euro (voll eingezahlt)

Tag der ersten Eintragung 26.09.2007

Gesellschafter mit Anteilen von mind. 25% 1. Trend Capital AG, Mainz

2. Alexander Karg, Heimenkirch

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Trend CapiTal I indien i kg I kapiTalmässige Und personelle verfleCHTUngen

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14

kapiTel

Die

Trend Capital AG

Weißliliengasse 5 in 55116 Mainz, HRB 8266 AG Mainz,

Grundkapital 50.000 Euro (voll eingezahlt)

Vorstand: Frank Simon, Raunheim

Aufsichtsratsvorsitzender: Kurt Simon, Raunheim

hält

kAPITALmässIge UNd

PersoNeLLe verfLecHTUNgeN

48% der Anteile an der Trend Capital Verwaltungsgesellschaft mbH,

51% der Anteile an der Trend Capital Middle East GmbH und

51% der Anteile an der MVT Mittelrheinische

Verwaltungs- und Treuhandgesellschaft mbH sowie

70% der Anteile an der Trend Capital Servicegesellschaft mbH.

Frank Simon ist

Vorstand der Trend Capital AG sowie Geschäftsführer der

Trend Capital Verwaltungsgesellschaft mbH

Trend Capital Global Research GmbH

Trend Capital Qatar Investments Ltd.

Trend Capital Indien Holding Limited

Kurt Simon ist der Vater von Frank Simon.

Vereinbarungen betreffend die Anlageobjekte, ihre Herstellung,

ihre Finanzierung, Nutzung oder Verwertung zwischen den

wesentlichen Vertragspartnern bestehen nicht.


117


Trend CapiTal I indien i kg I angaBen ÜBer Trend CapiTal emissionen

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kapiTel15

INdIeN 1 kg

A N g A B e N Ü B e r

TreNd cAPITAL emIssIoNeN


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Trend CapiTal I indien i kg I angaBen ÜBer Trend CapiTal emissionen

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15

kapiTel

ANgABeN ÜBer TreNd cAPITAL emIssIoNeN

Die Trend Capital AG wurde im Jahre 2004 in Mainz

gegründet. Als Anbieter von geschlossenen Beteili-

gungsangeboten konzentriert sich das Unternehmen

auf die Anlagesegmente Erneuerbare Energien und

Auslandsimmobilien. Die Gruppe zählt unter anderem

Trend Capital GmbH & Co.

Algatec Solarwerke

Brandenburg KG

Trend Capital GmbH & Co.

Dubai Sports City KG

Trend Capital GmbH & Co.

Solarfonds Süd 1

Trend Capital GmbH & Co.

Dubai Business Bay KG

zu den Pionieren erfolgreicher Beteiligungsangebote in

den Märkten Dubai und Qatar.

Alle bisherigen Beteiligungen laufen bzw. liefen mindestens

im Rahmen der prognostizierten Planvorgaben.

Eigenkapitalvolumen 1.885.000 Euro

Platzierungszeitraum Mrz.–Jun. 05

Voraussichtliche Auflösung zum 31.10.2008

Rendite ca. 28,8% p.a.

Eigenkapitalvolumen 9.020.000 Euro

Platzierungszeitraum Jun.–Dez. 05

Geplante Ausschüttungen 12% p.a.

Tatsächliche Ausschüttung 12,9% p.a.

Der Fonds wird zum 31.12.2008 beendet. Der Tower wurde verkauft.

Die Geschäftsführung des Fonds wurde zum 31.12.2006 abgegeben.

Eigenkapitalvolumen 2.860.000 Euro

Platzierungszeitraum Aug. 06

Vor der Platzierung wurde das Projekt an Privatinvestoren verkauft.

Eigenkapitalvolumen 16.370.500 Euro

Platzierungszeitraum Dez. 05–Aug. 06

Aufgelöst zum 31.12.2007

Geplante Ausschüttungen ca. 11,40% p.a.

Anlegerrendite p.a. im Durchschnitt ca. 18,92% p.a.

Beteiligungsverlauf über Prognose


Bis zum 1. Oktober 2008 wurden insgesamt 101 Millionen Euro Eigenkapital eingeworben und

damit ein Projektvolumen durch Trend Capital von 450 Millionen Euro investiert.

Trend Capital GmbH & Co.

Dubai Business Bay II KG

Trend Capital GmbH & Co.

Solarfonds 2 KG

Trend Capital GmbH & Co.

Dubai Business Bay III KG

Trend Capital GmbH & Co.

Qatar Pearl KG

Eigenkapitalvolumen 20.665.841 Euro

Platzierungszeitraum Jan.– Sep. 07

Voraussichtliche Auflösung zum 31.12.2008

Prognostizierte Rendite (je nach Tranche A bis G) 19–13% p.a.

Beteiligungsverlauf Im Plan

Eigenkapitalvolumen 2.930.000 Euro

Platzierungszeitraum Sep. 07–Mai 08

Voraussichtliche Auflösung zum 31.12.2027

Prognostizierte Rendite laut Prospekt 8% p.a.

2 Prospektnachträge Anlage läuft über Plan 9% p.a.

Eigenkapitalvolumen 31.113.205,5 Euro

Platzierungszeitraum Dez. 07–Feb. 08

Voraussichtliche Auflösung zum 31.12.2008

Prognostizierte Rendite (je nach Tranche A bis G) 19–13% p.a.

Beteiligungsverlauf Im Plan

Eigenkapitalvolumen 17.000.000 Euro

Platzierungszeitraum Sep.–Okt. 08

Voraussichtliche Auflösung zum 31.08.2010

Prognostizierte Rendite (je nach Tranche A bis E) 21–17% p.a.

Stand: 10/2008

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Trend CapiTal I indien i kg I weiTere pfliCHTangaBen gemäss „vermverkprospv“

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kapiTel

Negativtestate

w e I T e r e P f L I c H TA N g A B e N

gemäss „vermverkProsPv

Die Vermögensanlagenverkaufsprospektverordnung,

welche für den Inhalt von Prospekten maßgeblich ist,

in denen ein öffentliches Angebot von Beteiligungen

unter anderem an geschlossenen Fonds enthalten ist,

verlangt aufgrund, ihres Bestrebens, möglichst umfas-

send für unterschiedlichste Beteiligungsformen die

angabepflichtigen Umstände aufzulisten, regelmäßig

auch Punkte, die im Einzelfall nicht einschlägig sind.

Diese Punkte werden, soweit sie nicht im laufenden

Text des Prospektes bereits abgehandelt sind, hier

zusammenhängend dargestellt:

§ 2 Abs. 1. S. 5

Der Verkaufsprospekt ist in deutscher Sprache und

nicht, weder ganz noch zum Teil, in einer anderen in

internationalen Finanzkreisen gebräuchlichen Sprache

abgefasst. Aus diesem Grund ist eine vorangestellte

deutsche Zusammenfassung nicht erforderlich.

§ 4 S. 1 Nr. 2

Die Anbieterin übernimmt nicht die Zahlung von

Steuern für den Anleger.

§ 4 S. 1 Nr. 8

Die Beteiligung wird ausschließlich in Deutschland

angeboten. Das Anbieten von Teilbeträgen in verschiedenen

Staaten erfolgt nicht.

§ 5 Nr. 6

Der Emittent ist kein Konzernunternehmen, so dass

eine Beschreibung des Konzerns und der Einordnung

des Emittenten in ihn nicht möglich ist.

§ 6 S. 1 und 2

Bei dem prospektgegenständlichen Angebot auf Beteiligung

an der Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG

handelt es sich um das erste Angebot des Emittenten.

Bisher sind keine Wertpapiere oder Vermögensanlagen

im Sinne des § 8 f Abs. 1 des Vermögensverkaufsprospektgesetzes

ausgegeben worden.

§ 6 S. 2 und 3

Beim Emittenten handelt es sich nicht um eine Aktiengesellschaft

oder um eine Kommanditgesellschaft auf

Aktien, so dass ein Nennbetrag umlaufender Wertpapiere,

die den Gläubigern ein Umtausch- oder Bezugsrecht

auf Aktien einräumen, nicht anzugeben ist.

Ebenso wenig sind dann natürlich die Bedingungen

und das Verfahren für einen Umtausch oder einen

Bezug zu nennen.

§ 7 Abs. 1 S.1 Nr. 3

Gewinnbeteiligungen, Entnahmerechte, den Jahresbetrag

der sonstigen Gesamtbezüge, insbesondere

der Gehälter, Gewinnbeteiligungen, Aufwandsentschädigungen,

Versicherungsentgelte, Provisonen und

Nebenleistungen jeder Art stehen den Gründungsgesellschaftern

außerhalb des Gesellschaftsvertrages

nicht zu.

Die Gesamthöhe der Vergütungen der Gründungsgesellschafter

beträgt laut Gesellschaftsvertrag 4,285%

vom Eigenkapital der Gesellschaft inkl. Agio.

Bei Vollplatzierung in Höhe von 150 Millionen Euro

beträgt die Gesamthöhe der Vergütungen der Gründungsgesellschafter

6.748.875 Euro. Sie sind im Kapitel 7

„Wirtschaftliche Angaben“ auf Seite 68 unter der

Position der Mittelverwendung einzeln aufgeführt.

§ 10 Abs. 2 S. 1 HS 1

Der Emittent ist nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses

verpflichtet.


Ein abgeschlossenes Geschäftsjahr des Emittenten ist

wegen seiner erst kürzlich erfolgten Gründung noch

nicht gegeben. Deshalb können Angaben für das letz-

te abgeschlossene Geschäftsjahr zu den Mitgliedern

der Geschäftsführung oder des Vorstandes, von Auf-

sichtsgremien und Beiräten des Emittenten gewährten

Gesamtbezügen, insbesondere Gehälter,

Gewinnbeteiligungen, Aufwandsentschädigungen,

Versicherungsentgelte, Provisionen und Nebenleistungen

jeder Art, getrennt nach Geschäftsführung

oder Vorstand, Aufsichtsgremien und Beiräten nicht

gemacht werden.

Die Mitglieder der Geschäftsführung oder des

Vorstandes, von Aufsichtsgremien und Beiträten des

Emittenten sind nicht tätig für Unternehmen, die mit

dem Vertrieb der angebotenen Vermögensanlage betraut

sind, die dem Emittenten Fremdkapital gewähren

bzw. solchen, die im Zusammenhang mit der Herstellung

des Anlageobjektes nicht nur geringfügige

Lieferungen oder Leistungen erbringen. Auf Verflechtungen

wurde bereits im Kapitel 14 „Kapitalmäßige

und personelle Verflechtungen“ hingewiesen.

6. Umstände oder Beziehungen, die Interessenkonflikte

der Treuhänderin begründen können, sind nicht

gegeben.

Umstände oder Beziehungen, die Interessenkonflikte

des Mittelverwendungskontrolleurs begründen können,

sind nicht gegeben.

Es gibt keine solchen Personen, die nicht in den Kreis

der nach dieser Verordnung angabepflichtigen Personen

fallen, welche die Herausgabe oder den Inhalt

des Prospektes oder die Abgabe oder den Inhalt des

Angebotes der Vermögensanlage wesentlich aber beeinflusst

haben.

Für die angebotene Vermögensanlage hat keine juristische

Person oder Gesellschaft die Gewährleistung

für die Verzinsung oder Rückzahlung übernommen.

Ein Beirat oder sonstige Aufsichtsgremien des Emittenten

sind nicht gebildet.

Eine Funktionsaufteilung der Geschäftsführung des

Emittenten ist nicht vereinbart.

123


Trend CapiTal I indien i kg I die verTräge

124

17

kapiTel

Gesellschaftsvertrag

1. Teil/Gesellschaftsrechtliche

Grundlagen

§ 1 Firma, Sitz

§ 2 Gegenstand, Geschäftsjahr

dIe verTräge

und Dauer der Gesellschaft

§ 3 Rechtsstellung und Einlagen

der Gesellschafter

§ 4 Geschäftsführung und Vertretung,

Aufgabenverteilung

2. Teil/Investitions- und Finanz-

planung

§ 5 Mittelherkunft und Mittel-

verwendung

§ 6 Kostentragung, Vergütungen,

Aufwandserstattungen

§ 7 Mittelverwendungskontrolle

3. Teil/Teilhabe- und Mitwirkungs-

rechte der Treugeber und Direkt-

anleger

§ 8 Rechte der Kommanditisten,

Rechenschaftsbericht,

Gesellschafterkonten

§ 9 Beteiligung am Gewinn und

Verlust, Ausschüttungen

§ 10 Gesellschafterversammlung und

Beschlussfassung

§ 11 Haftung der Kommanditisten

§ 12 Verfügungen über

Kommanditanteile

§ 13 Kündigung

§ 14 Rechtsnachfolge

§ 15 Ausschließung

§ 16 Ausscheiden, Abfindung

4. Teil/laufende Verwaltung

§ 17 Jahresabschluss und

Abschlussprüfung

§ 18 Sonderbetriebsausgaben der

Kommanditisten

5. Teil/Sonstiges

§ 19 Liquidation

§20 Schlussbestimmungen

Die unterzeichnenden Gesellschafter

vereinbaren hiermit unter Aufhebung

des bisherigen Gesellschaftsvertrages

vom 30.09.2008 den nachfolgenden,

neuen Gesellschaftsvertrag.

Die Gesellschaft ist seit dem 14.10.2008

unter HRA 40748 im Handelsregister

des Amtsgerichts Mainz eingetragen.

Die Aufnahme der Trend Capital

Middle East GmbH als geschäftsfüh-

rende Kommanditistin wird zum Zeit-

punkt ihrer Eintragung als Kommandi-

tistin in das Handelsregister wirksam.

Der Gesellschaftsvertrag wird wie folgt

neu geschlossen:

1. Teil/gesellschaftsrechtliche

Grundlagen

§ 1 Firma, Sitz

Die Gesellschaft handelt unter der

Firma:„Trend Capital GmbH & Co.

Indien 1 KG“.

Der Sitz der Gesellschaft ist in Mainz.

§ 2 Gegenstand, Geschäftsjahr und

Dauer der Gesellschaft

Unternehmensgegenstand der Gesellschaft

ist die Verwaltung ausschließlich

eigenen Vermögens durch den

Erwerb, das Halten, Verwalten und die

Veräußerung von Beteiligungen an

Gesellschaften jeglicher Art im In- und

Ausland im eigenen Namen und für

eigene Rechnung, insbesondere die

Gründung und Beteiligung einer Kapitalgesellschaft

(Ltd.) in Mauritius, deren

Gegenstand die Entwicklung und der

Verkauf von Immobilien in Indien ist.

Die Gesellschaft ist berechtigt, alle

Rechtsgeschäfte und Handlungen vorzunehmen,

die mit dem Gegenstand

der Gesellschaft im Zusammenhang

stehen und geeignet sind, den Gesellschaftszweck

unmittelbar oder mittelbar

zu fördern. Sie ist berechtigt,

Zweigniederlassungen zu errichten,

andere ihr ähnliche Unternehmen zu

erwerben oder sich an solchen zu

beteiligen.

Zur Erfüllung des Gesellschaftszwecks

ist geplant, der Gesellschaft Eigenkapital

(Kommanditeinlagen) bis zu einer Höhe

von 50.002.000 Euro durch Aufnahme

von Kommanditisten gemäß nachfolgendem

§ 3 zuzuführen. Sofern der Gesellschaftszweck

es erfordert, kann das

Eigenkapital der Gesellschaft durch die

Treuhandkommanditistin mit Zustimmung

der persönlich haftenden Gesellschafterin

und der geschäftsführenden

Kommanditistin auf bis zu 150.002.000

Euro aufgestockt werden.

Die Gesellschaft wird Tätigkeiten im

Rahmen des vorstehenden Gesellschaftszweckes

nur dann aufnehmen,

wenn Eigenkapital in Höhe von mindestens

5.000.000 Euro eingeworben

worden ist. Die Einwerbung des Kommanditkapitals

(Zeichnungsfrist) endet

planmäßig zum 30.06.2009 oder bei

vorzeitiger Vollplatzierung. Mit Zustimmung

der persönlich haftenden Gesellschafterin

und der geschäftsführenden

Kommanditistin kann diese Frist ein-


malig um bis zu 6 Monate verlängert

werden.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpf-

geschäftsjahr und endet am 31.12.2008.

Die Gesellschaft beginnt am Tag der

Eintragung in das Handelsregister und

endet planmäßig zum 31.12.2012. Für

den Fall, dass die Laufzeit einer in-

dischen Projektgesellschaft oder

mehrer indischer Projektgesellschaften

nach dem 31.12.2012 endet bzw. enden,

wird die Laufzeit der Fondsgesellschaft

um drei Monate über das Ende der

indischen Projektgesellschaft hinaus

verlängert. Es besteht eine Verlänge-

rungsmöglichkeit durch Gesellschaf-

terbeschluss über diesen Zeitpunkt

hinaus, wenn wirtschaftliche Umstände

dies erfordern sollten.

§ 3 Rechtsstellung und Einlagen

der Gesellschafter

Persönlich haftende Gesellschafterin

(Komplementärin) ist die Trend Capital

Verwaltungs GmbH mit Sitz in Mainz,

eingetragen im Handelsregister des

Amtsgerichts Mainz unter HRB 8796,

vertreten durch den Geschäftsführer

Herrn Frank Simon. Die Komplementärin

erbringt keine Einlage und hält keinen

Kapitalanteil. Sie ist am Ergebnis der

Gesellschaft nicht beteiligt.

Geschäftsführende Kommanditistin

mit dem Recht und der Pflicht zur

Geschäftsführung und Vertretung der

Gesellschaft ist die Trend Capital

Middle East GmbH mit Sitz in Mainz,

eingetragen im Handelsregister des

Amtsgerichts Mainz unter HRB 40672.

Die Trend Capital Middle East GmbH

wird wiederum vertreten durch den

Geschäftsführer Herrn Peter Käsberger.

Die geschäftsführende Kommanditistin

übernimmt eine Kommanditeinlage in

Höhe von 1.000 Euro. Ein Agio ist von

der geschäftsführenden Kommanditistin

nicht zu zahlen.

Weitere Kommanditistin ist die MVT

Mittelrheinische Verwaltungs- und

Treuhandgesellschaft mbH mit Sitz in

Mainz, eingetragen im Handelsregister

des Amtsgerichts Mainz unter HRB

40631 mit einer Kommanditeinlage

von 1.000 Euro. Ein Agio ist von der

MVT Mittelrheinische Verwaltungsund

Treuhandgesellschaft mbH nicht

zu zahlen. Die MVT Mittelrheinische

Verwaltungs- und Treuhandgesellschaft

mbH ist nicht zur Geschäftsführung

berechtigt und verpflichtet. Sie übernimmt

die Funktion der Treuhandkommanditistin

(im Folgenden auch „Treuhänderin“

genannt).

Die Treuhänderin wird – unter Befreiung

von den Beschränkungen des § 181 BGB –

unwiderruflich ermächtigt und bevollmächtigt,

ihren Kommanditanteil nach

Eingang von Beitrittserklärungen

durch eine entsprechende Anzahl von

Treugebern bis zur Höhe von insgesamt

50.002.000 Euro bzw. – sofern

die Voraussetzungen des § 2 erfüllt

sind – auf bis zu 150.002.000 Euro zu

erhöhen.

Die Kommanditeinlagen neu beitretender

Kommanditisten sollen mindestens

10.000 Euro bzw. 15.000 US-Dollar

betragen und auf einen durch 1.000

teilbaren Betrag lauten. Die Gesellschaft

kann zusätzlich zur Kommandit-

einlage ein Agio in Höhe von 5 % verlangen.

Die geschäftsführende

Kommanditistin kann im Einzelfall einer

niedrigeren Kommanditeinlage

neu beitretender Kommanditisten zustimmen.

Die Kommanditeinlagen stellen die im

Handelsregister einzutragenden Haft-

einlagen dar. Die Haftung eines jeden

Kommanditisten gegenüber Dritten

beschränkt sich vom Zeitpunkt seiner

Eintragung in das Handelsregister an

auf die Höhe der als Haftsumme in das

Handelsregister eingetragenen Haft-

einlage.

Der Kapitalanteil eines Kommanditisten

entspricht seiner eingezahlten Kom-

manditeinlage (ohne Agio). Nach Vollein-

zahlung der Kommanditeinlage ist der

Kapitalanteil fest.

An der Gesellschaft können sich natür-

liche oder juristische Personen als Treu-

geber mittelbar über die Treuhänderin

nach Maßgabe dieses Gesellschaftsvertrages

und des Treuhandvertrages

beteiligen. Die Aufnahme der Treugeber

erfolgt durch Unterzeichnung der Beitrittserklärung

durch den Treugeber

und die Versendung der Annahmeerklärung

durch die Treuhänderin.

Die Treuhänderin wird halbjährlich ihren

Kommanditanteil in Höhe der von den

Treugebern gezeichneten und eingezahlten

Kommanditanteile (ohne Agio)

erhöhen. Eine Verpflichtung der Treuhänderin,

ihren Kommanditanteil zu

erhöhen, besteht nur in Höhe der tatsächlich

auf dem von der Gesellschaft

eingerichteten Gesellschaftskonto ein-

125


Trend CapiTal I indien i kg I die verTräge

126

17

kapiTel

dIe verTräge

gegangenen Beteiligungsbeträge.

Die Treuhänderin hält und verwaltet

die Beteiligung des Treugebers nach

Maßgabe des im Beteiligungsprospekt

abgedruckten Treuhandvertrages. Der

Treuhandvertrag kommt mit Unter-

zeichnung der Beitrittserklärung durch

den Treugeber zustande. Die weiteren

Einzelheiten werden im Treuhandver-

trag – der wesentlicher Bestandteil

auch dieses Vertrages ist – geregelt.

Abweichend davon können die Treugeber

auch jederzeit verlangen, unmittelbar

als Kommanditist (Direktanleger) mit

ihrem Kommanditanteil in das Handelsregister

eingetragen zu werden.

Die Treuhänderin nimmt die Rechte

des Treugebers dann nur noch als

Verwaltungstreuhänderin gemäß den

Vereinbarungen des Treuhandvertrages

und in entsprechender Anwendung

dieses Gesellschaftsvertrages wahr.

Der Treugeber/Direktanleger hat zu

diesem Zweck der Treuhänderin eine

umfassende, über den Tod hinaus wirksame,

notariell beglaubigte Handelsregistervollmacht

zu erteilen, welche die

Treuhänderin unter Befreiung von den

Beschränkungen des § 181 BGB zu

sämtlichen Anmeldungen zum Handelsregister

bevollmächtigt, insbesondere

zur Erhöhung des Kommanditkapitals

und zur Anmeldung des Eintritts

oder Ausscheidens von Kommanditisten.

Die Kosten der Vollmachtserteilung

und der Handelsregistereintragung

sind vom Treugeber/Direktanleger zu

tragen. Die Treuhänderin kann die Eintragung

des Treugebers/Direktanlegers

als Kommanditisten von der vollständigen

Einzahlung der Kommanditeinlage

und des Agios abhängig machen.

Der im Handelsregister eingetragene

Treugeber/Direktanleger beauftragt

und bevollmächtigt die Treuhänderin

mit der Wahrnehmung seiner gesellschaftsrechtlichen

Teilhabe- und Teilnahmerechte,

insbesondere im Rahmen

von Gesellschafterversammlungen,

sofern er diese Rechte nicht selbst

wahrnimmt. In diesem Fall finden die

Bestimmungen des Treuhandvertrages

entsprechende Anwendung.

Die Treugeber und Direktanleger sind

verpflichtet, ihre Gesamteinlage zzgl.

des Agio innerhalb von 14 Tagen nach

Versenden der Annahmeerklärung

durch die Treuhänderin auf das Gesell-

schaftskonto vollständig einzuzahlen.

Sollte ein Treugeber oder Direktanleger

seiner Einzahlungsverpflichtung nicht

oder nicht vollständig nachkommen,

ist die Treuhänderin – vorbehaltlich

gesetzlicher Ansprüche und/oder weitergehender

Rechte aus diesem Gesellschaftsvertrag

und des Treuhandvertrages

– beauftragt und bevollmächtigt,

die Ansprüche der Gesellschaft im eigenen

Namen geltend zu machen. Bis

zur Eintragung der Kommanditanteilserhöhung

durch die Treuhänderin bzw.

der Kommanditistenstellung des

Direktanlegers im Handelsregister wird

eine atypisch stille Gesellschaft mit

dem Beitretenden begründet. Auf diese

atypisch stille Gesellschaft finden die

Bestimmungen dieses Gesellschaftsvertrages

und des Treuhandvertrages

entsprechende Anwendung.

§ 4 Geschäftsführung und Vertretung,

Aufgabenverteilung

Zur Geschäftsführung und Vertretung

sind die geschäftsführende Komman-

ditistin und die persönlich haftende

Gesellschafterin (Komplementärin)

berechtigt und verpflichtet.

Die Gesellschaft wird durch ihre persönlich

haftende Gesellschafterin stets

einzeln vertreten.

Die Komplementärin erteilt der ge-

schäftsführenden Kommanditistin

hiermit für die Gesellschaft unwider-

rufliche Vollmacht, die Gesellschaft

bei allen nach diesem Vertrag vorzu-

nehmenden Handlungen, Geschäften

oder zu ergreifenden Maßnahmen zu

vertreten.

Die geschäftsführende Kommanditistin

als Bevollmächtigte gemäß Abs. 3

sowie die persönlich haftende Gesellschafterin

und ihre Geschäftsführer

sind berechtigt, die Gesellschaft bei

Rechtsgeschäften mit sich selbst oder

als Vertreter eines Dritten uneingeschränkt

zu vertreten (Befreiung von

den Beschränkungen des § 181 BGB). Sie

sind vom Wettbewerbsverbot des § 112

HGB befreit.

Maßnahmen, die über den üblichen

Rahmen des Geschäftsbetriebes hinausgehen,

dürfen nur mit vorheriger

Zustimmung der Gesellschafterversammlung

vorgenommen werden.

Dies gilt insbesondere für die Vornahme

von Rechtsgeschäften, die wesentlich

von den prospektierten Szenarien oder

der Investitions- und Finanzplanung

der Gesellschaft abweichen sowie für:

a) den Erwerb, die Belastung und Veräußerung

von Grundstücken und

grundstücksgleichen Rechten,


) die Übernahme von Bürgschaften

und bürgschaftsähnlichen Verpflich-

tungen; die Eingehung von Wechsel-

verbindlichkeiten sowie die Aufnahme

von Krediten und die Bestellung von

Sicherheiten,

c) die Gewährung von Darlehen an Gesellschafter

und Dritte,

d) den Erwerb und die Veräußerung

von Beteiligungen; ausgenommen

davon ist die nach § 2 vorgesehene

Gründung und Beteiligung an der

Kapitalgesellschaft (Ltd.) in Mauritius,

e) die Errichtung von Zweigniederlassungen.

In Eilfällen und in Fällen der Not haben

die geschäftsführende Kommanditistin

und die Komplementärin das Recht

und die Pflicht, unaufschiebbare

Rechtsgeschäfte und/oder Rechtshandlungen,

die über den gewöhnlichen

Geschäftsbetrieb hinausgehen, mit der

Sorgfalt eines ordentlichen Kaufsmanns

auch ohne vorherige Zustimmung

der Gesellschafterversammlung

vorzunehmen. Sofern sie davon Gebrauch

machen, sind die Gesellschafter

unverzüglich zu informieren.

Die geschäftsführende Kommanditistin

und die Komplementärin haben die

Geschäfte der Gesellschaft mit der

Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns

zu führen. Sie sind berechtigt, sich zur

Ausübung ihrer Geschäftsführertätigkeit

geeigneter Personen oder Gesellschaften

zu bedienen und Untervollmachten

zu erteilen.

Die geschäftsführende Kommanditistin

und die Komplementärin sind in der

Geschäftsführung frei, soweit nicht Beschlüsse

der Gesellschafterversammlung

Anweisungen für die Geschäftsführung

geben.

Die Geschäftsführungsbefugnis ist

jedoch grundsätzlich auf das Gesellschaftsvermögen

beschränkt. Die Aufnahme

von Krediten ist nicht geplant.

2. Teil/Investitions- und

Finanzplanung

§ 5 Mittelherkunft und

Mittelverwendung

Die nach dem Gesellschaftszeck (§ 1)

vorgesehenen Investitionen sowie die

Aufwendungen (§ 6) der Gesellschaft

werden vollständig aus den Kommanditeinlagen

und dem Agio der beitretenden

Treugeber und Direktanleger

(Kommanditisten) erbracht.

Das Gesellschaftsvermögen darf nach

Abzug der in nachfolgendem § 6 aufgeführten

Kosten, Vergütungen und

Aufwandserstattungen ausschließlich

für Investitionen gemäß § 1 dieses

Vertrages verwendet werden. Der prospektierte

Investitions- und Finanzierungsplan

ist wesentlicher Bestandteil

auch dieses Gesellschaftsvertrages.

Änderungen des Investitions- und

Finanzierungsplans bedürfen eines mit

einfacher Mehrheit gefassten Beschlusses

der Gesellschafterversammlung.

Im Übrigen ist die geschäftsführende

Kommanditistin im Rahmen einer

ordentlichen Geschäftsführung und

unter Berücksichtigung dieses Gesell-

schaftsvertrages in ihren Investitionsentscheidungen

keinen Weisungen

oder Beschränkungen unterworfen. Die

geschäftsführende Kommanditistin ist

jedoch verpflichtet, die im Namen und

für Rechnung der Gesellschaft getätigten

Investitionen bestmöglich zu verwalten

und zu verwerten.

§ 6 Kostentragung, Vergütungen, Auf-

wandserstattungen

Sämtliche im Rahmen der ordentlichen

Geschäftsführung anfallenden Kosten,

Vergütungen und Aufwandserstattungen

sind von der Gesellschaft zu

tragender Aufwand.

a) Einmalige Aufwendungen

aa) Die geschäftsführende Kommanditistin

erhält für die im Zusammenhang

mit der Erstellung des Angebotes

erbrachten Leistungen und getätigten

Aufwendungen pauschale Erstattungen,

ohne dass es eines Nachweises der Leistungserbringung

im Einzelnen bedarf:

aaa) für Planungskosten und Fondsentwicklungskosten

1,2% des eingezahlten

Kommanditkapitals (ohne Agio) der

Gesellschaft

bbb) für die Prospekterstellung, Druck-

und Marketingkosten 0,5% des eingezahlten

Kommanditkapitals (ohne

Agio) der Gesellschaft

ccc) für Rechts- und Steuerberatungsleistungen

0,36% des eingezahlten

Kommanditkapitals (ohne Agio) der

Gesellschaft.

127


Trend CapiTal I indien i kg I die verTräge

128

17

kapiTel

dIe verTräge

bb) Für die Mittelverwendungskontrolle

gemäß dem mit der WestAudit AG –

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft –

in Bad Oeynhausen geschlossenen

Mittelverwendungskontrollvertrag

fallen Kosten in Höhe von 0,12% des

eingezahlten Kommanditkapitals

(ohne Agio) der Gesellschaft an.

cc) Die noch zu gründende Kapitalgesellschaft

in Mauritius erhält für die

Projektentwicklung in Indien eine pauschale

Vergütung in Höhe von 0,65%

und für sonstige Nebenkosten in Indien

pauschal 0,48% des eingezahlten

Kommanditkapitals (ohne Agio) der

Gesellschaft.

dd) Für unvorhergesehene Kosten ist

eine Liquiditätsrücklage in Höhe von

1,86% des eingezahlten Kommanditkapitals

(ohne Agio) der Gesellschaft zu

bilden.

Diese Kosten bzw. Erstattungen sind

fällig in monatlichen Teilbeträgen am

Ende eines jeden Monats, beginnend

mit dem 31.12.2008, bezogen auf die im

jeweiligen Monat erfolgten Einzah-

lungen auf das Kommanditkapital

(ohne Agio) der Gesellschaft.

b) Wiederkehrende Aufwendungen

Beginnend mit dem Jahr 2008 sind von

der Gesellschaft jährliche Aufwendungen

und Vergütungen gemäß Finanz- und

Investitionsplan wie folgt zu tragen:

aa) die persönliche haftende Gesellschafterin

erhält für die Übernahme

der Haftung eine Vergütung in Höhe

von 0,015% des eingezahlten Kommanditkapitals

(ohne Agio) der Gesellschaft.

Diese Vergütung ist in 2008 fällig zum

31.12. Ab dem Jahr 2009 ist die Vergütung

fällig zur Zahlung in Höhe von

50% jeweils zum 30.06. und zum 31.12.

des Jahres.

bb) die geschäftsführende Kommanditistin

erhält für die Geschäftsführung

0,2% sowie für die Fondsverwaltung

0,1% und für die kaufmännische Buchführung

0,05% des eingezahlten Kommanditkapitals

(ohne Agio) der Gesellschaft

erstattet. Diese Honorare sind

beginnend mit dem 31.12.2008 in monatlichen

Teilbeträgen zum Monatsende

fällig.

cc) die Treuhänderin erhält für die Treu-

handverwaltung gemäß Treuhandver-

trag eine Vergütung in Höhe 0,1%

des eingezahlten Kommanditkapitals

(ohne Agio) der Gesellschaft.

Dieses Honorar ist beginnend mit dem

31.12.2008 in monatlichen Teilbeträgen

zum Monatsende fällig.

dd) die Trend Capital Servicegesellschaft

mbH erhält für Eigenkapitalbeschaffung

gemäß Exklusivvertriebsvereinbarung

eine Vergütung in Höhe von 10% des

eingezahlten Kommanditkapitals zzgl.

Agio. Diese Vergütung ist in wöchent-

lichen Teilbeträgen zur Zahlung fällig.

c) Umsatzsteuer

Soweit auf die vorstehend genannten

Vergütungen bzw. Erstattungen

(a) + b)) Umsatzsteuer anfällt, ist diese

in den jeweiligen prozentual vereinbarten

Beträgen enthalten (Bruttovergütung)

und nicht gesondert zu entrichten.

§ 7 Mittelverwendungskontrolle

Die von den Treugebern/Direktanlegern

zu leistenden Zahlungen sind

ausschließlich auf die von der Gesellschaft

eingerichteten Konten bei der

Merkur Bank KGaA einzuzahlen.

Konto für Einzahlungen in Euro:

Kontoinhaber: Trend Capital GmbH &

Co. Indien 1 KG

Kontonummer: 74047

Bank: Merkur Bank KGaA

Bankleitzahl: 701 30800

Konto für Einzahlungen in US-Dollar:

Kontoinhaber: Trend Capital GmbH &

Co. Indien 1 KG

Kontonummer: 7000 74047

Bank: Merkur Bank KGaA

Bankleitzahl: 701 30800

IBAN/US-Dollar-Konto:

DE35 701 308 00 07 000 74047

SWIFT-Code: GENODEF1M06

Die Gesellschaft hat einen Mittelverwendungskontrollvertrag

mit der

WestAudit AG – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

– geschlossen. Die Mittelverwendungskontrolle

umfasst die

erstmalige Verwendung des Kommanditkapitals

und des Agios unter Berücksichtigung

der Investitions- und Finanzplanung

im Beteiligungsprospekt. Die

weiteren Einzelheiten ergeben sich aus

dem Mittelverwendungskontrollvertrag,

der wesentlicher Bestandteil auch dieses

Vertrages ist.


3. Teil/Teilhabe- und Mitwirkungsrechte

der Treugeber und Direktanleger

§ 8 Rechte der Kommanditisten,

Rechenschaftsbericht, Gesellschafterkonten

Den Treugebern und Direktanlegern

stehen die Teilhabe-, Auskunfts-, Informations-

und Einsichtsrechte eines

Kommanditisten, insbesondere im Umfang

der §§ 166, 164 HGB zu. Sie haben

das Recht, am Sitz der Gesellschaft die

Bücher und Geschäftsunterlagen der

Gesellschaft einzusehen und können

sich dabei auch auf eigene Kosten

eines berufsrechtlich zur Verschwiegenheit

verpflichteten Sachverständigen

bedienen. Den Treugebern und

Direktanlegern stehen insbesondere

auch die Ansprüche auf Gewinn und

Verlust, Beteiligung am Gesellschaftsvermögen,

ein Abfindungsguthaben

oder/und einen Liquidationserlös

unmittelbar zu. Sie können persönlich

an den Gesellschafterversammlungen

teilnehmen oder sich vertreten lassen,

um dort ihre Gesellschafterrechte

wahrzunehmen oder der Treuhänderin

Weisungen für die Beschlussfassungen

zu erteilen. Die Treuhänderin ist darüber

hinaus berechtigt und verpflichtet, auf

Verlangen des Treugebers oder Direktanlegers

ihr zustehende Gesellschafterrechte

auf den Treugeber zu übertragen

oder die für die Wahrnehmung

der Gesellschafterrechte erforderlichen

Vollmachten zu erteilen.

Die geschäftsführende Kommanditistin

informiert die Kommanditisten in

Absprache mit der Komplementärin

regelmäßig über die Lage der Gesellschaft.

Der Bericht muss Angaben über

die wesentlichen geschäftlichen Vorgänge

und die wirtschaftliche Situation

der Gesellschaft enthalten.

Für die Kommanditisten werden bei

der Gesellschaft zwei Festkapitalkonten

I und II, ein variables Kapitalkonto III

und ein variables Kapitalkonto IV geführt.

Auf das Festkapitalkonto I wird

die Kommanditeinlage gebucht. Das

Kapitalkonto ist fest und unveränderlich.

Es ist maßgebend für das Stimmrecht

in der Gesellschafterversammlung,

die Ergebnisverteilung sowie den

Anspruch auf ein Abfindungsguthaben

oder einen Liquidationserlös. Auf das

Festkapitalkonto II wird das Agio

gebucht. Auf das variable Kapitalkonto

III werden sämtliche Gewinne und

Verluste verbucht. Auf das variable

Kapitalkonto IV werden sämtliche Entnahmen

gebucht. Die Kapitalkonten

sind im Soll und Haben nicht verzinslich.

§ 9 Beteiligung am Gewinn und

Verlust, Ausschüttungen

Die Kommanditisten sind im Verhältnis

ihres Festkapitalkontos I zum gesamten

Kommanditkapital am Ergebnis (Gewinn

und Verlust) der Gesellschaft beteiligt.

Die Ergebnisbeteiligung ist davon abhängig,

welcher der nachstehend festgesetzten

Tranchen die Beteiligung des

Kommanditisten zuzuordnen ist:

Tranche Beitritt bis zu einem Gewinn-

Kommanditkapital beteiligung

in Euro

Platin bis 5.6001.000 22,00%

Gold von 5.6001.000

bis 15.002.000 21,75%

Silber von 15.2001.000

bis 28.000.000 21,50%

A von 28.001.000

bis 40.000.000 20,00%

B von 40.001.000

bis 50.000.000 19,00%

C von 50.001.000

bis 150.002.000

Bei Beitritt ab 2009:

18,00%

A09 von 36.001.000

bis 42.000.000 22,00%

B09 von 42.001.000

bis 47.000.000 21,00%

C09 von 47.001.000

bis 50.000.000 20,00%

Die Zuordnung der Beteiligung zu einer

der vorgenannten Tranchen erfolgt

anhand der nachfolgend aufgeführten

Kriterien:

Bestandskommanditisten vom Emissionshaus

Trend Capital, also Anleger die

bereits in anderen Trend Capital Fonds

investiert sind, erhalten im Rahmen

der o.a. Kontingente eine Reservierungsmöglichkeit

bis zum 30.11.2008.

Diese Reservierung muss dann binnen

14 Tagen nach Gestattung der Veröffentlichung

des Verkaufsprospektes

durch die BaFin in eine verbindliche

Beitrittserklärung umgewandelt werden

und der Beteiligungsbetrag nebst

Agio eingezahlt werden.

Sofern die o.a. Tranchen nicht durch

verbindliche Beitrittserklärungen der

Bestandskommanditisten platziert

sind, haben auch Neu-Kommanditisten,

also Anleger die noch nicht in

anderen Trend Capital Fonds investiert

sind, die Möglichkeit mit ihrer Beteiligung,

im Rahmen der o.a. Kontingente

in die höchste Tranche zu gelangen.

129


Trend CapiTal I indien i kg I die verTräge

130

17

kapiTel

dIe verTräge

Die Zuordnung zu der jeweiligen Tran-

che ist dann abhängig vom Eingang

der Beitrittserklärung bei der Gesellschaft.

Die Verteilung der Gewinne der Gesellschaft

ist an die Tranchenaufstellung

gekoppelt. Sie erfolgt dergestalt, dass

die zur Verteilung zu bringenden

Gewinne entsprechend vorstehendem

Prozent-Satz-Schlüssel bezogen auf das

jeweilige Kapitalkonto I berechnet und

dem einzelnen Gesellschafter zugewiesen

werden.

Die Beteiligung eines Kommanditisten

an einem Verlust begründet keine Nach-

schusspflicht des Kommanditisten und

lässt die Beschränkung seiner Haftung

auf die im Handelsregister eingetragene

Haftsumme unberührt.

Die Ermittlung des anteiligen Gewinn-

oder Verlustanteils der Kommanditisten

erfolgt einmal jährlich durch den mit

der Jahresabschlusserstellung beauf-

tragten Steuerberater jeweils nach

Feststellung des Jahresabschlusses

der Gesellschaft.

Planmäßig ist nur eine Ausschüttung

zum Ende der Gesellschaft vorgesehen.

Sofern durch die Gesellschafterver-

sammlung nichts Gegenteiliges beschlossen

wird, schüttet die Gesellschaft

den Gesamtgewinn im Zuge der

durchzuführenden Liquidation planmäßig

zum 31.12.2012 aus.

Soweit Ausschüttungen Kapitalent-

nahmen im Sinne des § 172 Absatz 4

HGB darstellen, lebt die Haftung des

Kommanditisten bis zu seiner im Han-

delsregister eingetragenen Haftsumme

wieder auf.

§ 10 Gesellschafterversammlung und

Beschlussfassung

Bis zum 30.10. eines jeden Kalenderjahres

ist durch die geschäftsführende

Kommanditistin eine ordentliche Gesellschafterversammlung

einzuberufen.

Darüber hinaus ist eine außerordentliche

Gesellschafterversammlung einzuberufen,

wenn die geschäftsführende

Kommanditistin, die Komplementärin

oder die Treuhandkommanditistin dies

für zweckmäßig halten oder Treugeber

und Direktanleger, die 10% des Kommanditkapitals

vertreten, dies unter

Mitteilung der Tagesordnung verlangen.

Die Einladungen zur Gesellschafterversammlung

müssen unter Einhaltung

einer Ladungsfrist von 2 Wochen

schriftlich erfolgen. Der Einladung ist

eine Tagesordnung beizufügen. Die Ladungsfrist

beginnt mit der Absendung

des Einladungsschreibens und gilt mit

dem Dritten Tag nach der Aufgabe zur

Post als zugegangen.

Jeder Gesellschafter kann seine Gesellschafterrechte

in der Gesellschafterversammlung

selbst wahrnehmen

oder sich durch einen mit schriftlicher

Vollmacht versehenen Dritten vertreten

lassen. Die Treuhänderin ist berechtigt

und verpflichtet, ihr zustehende Teilnahme-

und Teilhaberechte auf Verlangen

einesTreugebers auf diesen zu übertragen

soweit diese Rechte dem Treugeber

nicht bereits aufgrund dieses Gesellschaftsvertrages

oder des Treuhandvertrages

zustehen. Die Treuhänderin wird

nur anhand der vom Treugeber erteilten

Weisungen das Stimmrecht in der Ge-

sellschafterversammlung wahrnehmen

und soweit der Treugeber das Stimmrecht

nicht selbst ausübt oder durch

einen bevollmächtigten Dritten ausüben

lässt. Wird der Treuhänderin keine Weisung

erteilt, so wird die Treuhänderin

sich bei der Stimmabgabe enthalten.

Die Gesellschafterversammlung wird

von einem Geschäftsführer der geschäftsführenden

Kommanditistin

oder der Komplementärin geleitet.

Über die Gesellschafterversammlung

ist ein Protokoll zu erstellen. Die Gesellschafterversammlung

ist beschlussfähig,

wenn mindestens 50% des Gesellschaftskapitals

vertreten sowie die Komplementärin,

die geschäftsführende Kommanditistin

und die Treuhandkommanditistin

anwesend oder wirksam vertreten

sind. Im Falle der Beschlussunfähigkeit

ist innerhalb von 2 Wochen und unter

Wahrung der Ladungsfrist nach Absatz

1 eine neue Gesellschafterversammlung

einzuberufen. Diese Gesellschafterversammlung

ist dann ohne Rücksicht

auf die Höhe des vertretenen

Gesellschaftskapitals beschlussfähig.

Darauf ist in der Ladung hinzuweisen.

Die Gesellschafterversammlung ist,

soweit ihr nicht durch Gesetz, Gesellschaftsvertrag

oder Gesellschafterbeschluss

weitere Gegenstände zur Beschlussfassung

zugewiesen sind,

zuständig für:

a) die Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes,

b) die Feststellung des Jahresab-

schlusses,


c) die Entlastung der Komplementärin

und der geschäftsführenden

Kommanditistin,

d) die Entscheidung über die Verwen-

dung des Jahresergebnisses,

e) die Aufnahme einer weiteren

persönlich haftenden Gesellschafterin

oder Aufnahme einer persönlich haf-

tenden Gesellschafterin anstelle der

bisherigen persönlich haftenden Gesellschafterin

sowie die Bestellung

weiterer geschäftsführender Kommanditisten,

f) Änderungen des Gesellschafterver-

trages,

g) den Ausschluss von Kommanditisten

mit Ausnahme der in § 15 dieses Ver-

trages vorgesehenen Fälle,

h) die Auflösung der Gesellschaft.

Je 1.000 Euro der Kommanditeinlage

gewährt den Kommanditisten eine

Stimme. Kommanditeinlagen in Dollar

sind zum Tageskurs des Zahlungsein-

gangs auf dem Gesellschaftskonto in

Euro umzurechnen und auf volle

1.000 Euro abzurunden.

Beschlüsse in der Gesellschafterver-

sammlung werden in allen Angelegenheiten

mit einfacher Mehrheit gefasst,

soweit dieser Vertrag oder das Gesetz

nicht zwingend eine andere Mehrheit

vorschreiben. Die vorstehenden Beschlüsse

gemäß Buchstaben f) – h)

bedürfen einer Mehrheit von 75% der

abgegebenen Stimmen.

Stimmenthaltungen sind bei der Feststellung

des Abstimmungsergebnisses

nicht zu berücksichtigen. Bei Stimmengleichheit

gilt ein Antrag als abgelehnt.

Die Unwirksamkeit von Gesellschafterbeschlüssen

kann nur durch Klageerhebung

binnen 1 Monats nach Versenden

des Beschlusses bzw. des Protokolls an

die Gesellschafter geltend gemacht

werden. Nach Ablauf der Frist gilt ein

Beschlussmangel als geheilt.

Die Treuhandkommanditistin wird ihr

Stimmrecht unter Berücksichtigung

der berechtigten Interessen aller Treu-

geber ausüben. Soweit ihr schriftlich

Weisungen von einzelnen Treugebern

zur Stimmabgabe erteilt werden, ist sie

berechtigt, unterschiedliche Stimmen

abzugeben. Soweit keine Weisungen

erteilt wurden, wird die Treuhandkom-

manditistin sich bei der Stimmabgabe

enthalten.

Beschlussfassungen können auch im

Umlaufverfahren (schriftlichesVerfahren)

durchgeführt werden. Bei der Beschluss-

fassung im schriftlichen Verfahren sind

die vorstehenden Bestimmungen ent-

sprechend anzuwenden.

§ 11 Haftung der Kommanditisten

Die Kommanditisten haften im Rahmen

der gesetzlichen Vorschriften. Die Haftung

ist danach auf die im Handelsregister

eingetragene Pflichteinlage als

Haftsumme beschränkt. Die Pflichteinlage

wird zu 100% als Hafteinlage in

das Handelsregister eingetragen. Mit

Einzahlung der Pflichteinlage ist die

Haftung Dritten gegenüber erfüllt. Sie

kann jedoch durch Rückzahlungen oder

Entnahmen nach § 172 Absatz 4 HGB

wieder bis zu der im Handelsregister

eingetragenen Haftsumme aufleben.

§ 12 Verfügungen über

Kommanditanteile

Rechtsgeschäftliche Verfügungen über

einen Kommanditanteil oder Belastungen

des Anteils oder eines Teils

davon sind nur mit vorheriger schriftlicher

Zustimmung der geschäftsführenden

Kommanditistin zulässig. Die

Zustimmung kann nur aus wichtigem

Grund verweigert werden. Ein wichtiger

Grund ist insbesondere dann gegeben,

wenn zu Gunsten der Gesellschaft

noch Ansprüche gegenüber dem Kommanditisten

bestehen.

Die Übertragung von Treugeberanteilen

ist nur zusammen mit den Rechten

und Pflichten aus dem Treuhandvertrag

zulässig.

Die zu übertragenden Kommanditanteile

müssen durch 1.000 teilbar sein

und sollen mindestens 10.000 Euro

betragen.

§ 13 Kündigung

Das Recht zur ordentlichen Kündigung

ist während der geplanten Dauer der

Gesellschaft bis zum 31.12.2012 ausgeschlossen.

Sollte die Gesellschaft über

diesen Zeitraum fortgesetzt werden,

kann jeder Gesellschafter die Gesellschaft

mit einer Frist von 1 Monat zum

Quartalsende kündigen.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung

aus wichtigem Grund bleibt

unberührt.

131


Trend CapiTal I indien i kg I die verTräge

132

17

kapiTel

dIe verTräge

Kündigungen müssen in jedem Fall

schriftlich erfolgen und sind an die Gesellschaft

zu richten. Die Kündigung

der Komplementärin ist gegenüber der

geschäftsführenden Kommanditisten

zu erklären.

Der kündigende Gesellschafter scheidet

mit Ablauf der Kündigungsfrist aus der

Gesellschaft aus.

§ 14 Rechtsnachfolge

Verstirbt ein Kommanditist oder geht

der Kommanditanteil in sonstiger Weise

auf einen Rechtsnachfolger über, so

wird die Gesellschaft mit dem/den

Erben oder dem Rechtsnachfolger fortgesetzt.

Geht der Kommanditanteil auf

mehrere Personen über, so müssen diese

einen gemeinsamen Vertreter benennen.

Auf Verlangen der geschäftsführenden

Kommanditistin ist die Rechtsnachfolge

nachzuweisen.

§ 15 Ausschließung

Die geschäftsführende Kommanditistin

ist bei Vorliegen eines wichtigen

Grundes im Sinne der §§ 140, 133 HGB

berechtigt, einen Kommanditisten

fristlos aus der Gesellschaft auszuschließen.

Ein wichtiger Grund ist insbesondere

dann gegeben, wenn

a) der Kommanditist seine Einlage

nebst Agio oder einen Teil davon auch

nach Mahnung mit Fristsetzung nicht

fristgerecht einzahlt,

b) das Insolvenzverfahren über das Vermögen

des Kommanditisten eröffnet

worden ist,

c) Einzelzwangsvollstreckungsmaßnahmen

durch einen Gläubiger in den

Kommanditanteil ausgebracht

und diese nicht innerhalb eines Monats

wieder aufgehoben werden,

d) ein Gesellschafter Auflösungsklage

erhebt.

Der Kommanditist scheidet mit Zu-

gang der Ausschließungserklärung

aus der Gesellschaft aus.

In sonstigen Fällen ist die Ausschlie-

ßung eines Gesellschafters nur auf-

grund eines mit qualifizierter Mehrheit

(75%) der Gesellschafter gefassten

Ausschließungsbeschlusses zulässig.

Der betroffene Gesellschafter ist bei

der Abstimmung nicht stimmberechtigt.

Der Kommanditanteil des ausgeschlossenen

Gesellschafters wird eingezogen.

Anstatt der Einziehung kann die Gesellschaft

verlangen, dass der Anteil

ganz oder teilweise auf einen übernahmebereiten

Dritten zu übertragen ist.

§ 16 Ausscheiden, Abfindung

Scheidet ein Gesellschafter durch Kündigung,

durch Ausschließung oder in

sonstiger Weise aus der Gesellschaft

aus, so wird die Gesellschaft nicht aufgelöst,

sondern unter den verbleibenden

Gesellschaftern fortgesetzt.

Dem ausscheidenden Gesellschafter

ist eine Abfindung in Höhe des Buch-

wertes seiner Beteiligung zum letzten

Bilanzstichtag zu zahlen, sofern er seine

Einlage voll erbracht hat. Von diesem

Wert sind Ausschüttungen, die

zwischen dem Stichtag und der Auszahlung

der Abfindung geleistet wurden,

abzuziehen.

Am Gewinn und Verlust der Gesellschaft

sowie an schwebenden Geschäften

nimmt der ausscheidende

Gesellschafter nicht teil.

Die Abfindung ist in zwei gleichen Raten

auszuzahlen. Die erste Rate ist fällig innerhalb

von sechs Monaten nach dem

Ausscheiden des Gesellschafters und

die zweite innerhalb von weiteren

sechs Monaten nach Auszahlung der

ersten Rate. Die Abfindung ist nicht zu

verzinsen.

Ein ausscheidender Gesellschafter

kann keine Sicherheitsleistung für

seinen Abfindungsanspruch noch für

Gesellschaftsverbindlichkeiten oder die

Befeiung von diesen Verbindlichkeiten

verlangen.

Beim Ausscheiden der Komplementärin,

der geschäftsführenden Kommanditistin

oder der Treuhandkommanditistin wird

die geschäftsführende Kommanditistin

oder die Komplementärin unverzüglich

eine Gesellschafterversammlung einberufen,

die über die Bestellung eines

Nachfolgers zu beschließen hat. Bis

zur Beschlussfassung werden die Aufgaben

des Ausgeschiedenen durch die

Komplementärin oder die geschäftsführende

Kommanditistin übernommen.

4. Teil/laufende Verwaltung

§ 17 Jahresabschluss und

Abschlussprüfung

Die geschäftsführende Kommanditistin


ist verpflichtet, innerhalb der gesetz-

lichen Fristen einen Jahresabschluss

nach den Vorschriften des HGB aufstellen

zu lassen.

Sofern eine gesetzliche Verpflichtung

besteht oder die Gesellschafterver-

sammlung dies mit einer qualifizierten

Mehrheit von 75% der abgegebenen

Stimmen beschließen sollte, ist der

Jahresabschluss durch einen Wirtschafts-

prüfer zu prüfen und zu testieren.

§ 18 Sonderbetriebsausgaben der

Kommanditisten

Sofern ein Treugeber oder Direktanleger

für seine Beteiligung Sonderbetriebsausgaben

geltend machen will, ist er

verpflichtet, der Treuhänderin zum

Zweck der einheitlichen und gesonderten

Gewinnfeststellung diese Ausgaben

bis zum 31. März des Folgejahres

mitzuteilen und zu belegen. Verspätet

mitgeteilte Ausgaben sind nicht oder

nur gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr

in Höhe von 100 Euro zzgl. Umsatzsteuer

zu berücksichtigen.

5. Teil/Sonstiges

§ 19 Liquidation

Die Gesellschaft tritt mit Ablauf des

31.12.2012 in Liquidation oder, wenn die

Gesellschafterversammlung die vorzeitige

Liquidation beschließen sollte. Die

Durchführung der Liquidation obliegt

der geschäftsführenden Kommanditistin

und der Komplementärin, sofern die

Gesellschafterversammlung nicht

einen anderen Liquidator bestellt.

Im Falle der Liquidation ist das Vermögen

der Gesellschaft bestmöglich zu ver-

werten und sämtliche Forderungen der

Gesellschaft sind einzuziehen. Der ver-

bleibende Verwertungserlös ist nach

Begleichung der Verbindlichkeiten der

Gesellschaft gemäß den weiteren Vor-

gaben dieses Vertrages an die Gesell-

schafter im Verhältnis ihrer Einlagen zu

verteilen.

§ 20 Schlussbestimmungen

Änderungen oder Ergänzungen dieses

Gesellschaftsvertrages sind nur aufgrund

eines Gesellschafterbeschlusses

zulässig. Der Beschluss ist schriftlich zu

protokollieren.

Sollten einzelne Regelungen dieses

Vertrages ganz oder teilweise unwirksam

oder undurchführbar sein bzw.

werden, oder sollte sich in dem Vertrag

eine Lücke befinden, so soll hierdurch

die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen

nicht berührt werden. Anstelle

der unwirksamen oder undurchführbaren

Bestimmung oder zur Ausfüllung

der Lücke soll eine angemessene Regelung

treten, die wirtschaftlich der

unwirksamen oder undurchführbaren

Regelung oder dem Sinn und Zweck

dieses Vertrags am Nächsten kommt.

Die Kosten dieses Vertrages und seiner

Durchführung trägt die Gesellschaft.

Gerichtsstand ist am Sitz der Gesellschaft.

Mainz, den 27.10.2008

für die Komplementärin:

Frank Simon/Geschäftsführer

Mainz, den 27.10.2008

für die geschäftsführende

Kommanditistin:

Peter Käsberger/Geschäftsführer

Mainz, den 27.10.2008

für die Treuhandkommanditistin:

Gabriela Knauber/Geschäftsführerin

Die Treugeber/Kommanditisten

treten diesem Vertrag durch Unterzeich-

nung der Beitrittserklärung zur Trend

Capital GmbH & Co. Indien 1 KG bei.

Treuhand- und

Verwaltungsvertrag

zwischen der

MVT Mittelrheinische Verwaltungs-

und Treuhandgesellschaft mbH,

vertreten durch die Geschäftsführerin

Gabriela Knauber, Weißliliengasse 5,

55116 Mainz

– nachfolgend „Treuhänderin“ genannt –

und

der Trend Capital GmbH & Co. Indien 1

KG, vertreten durch die geschäfts-

führende Kommanditistin, die Trend

Capital Middle East GmbH, diese

wiederum vertreten durch den

Geschäftsführer Peter Käsberger,

Weißliliengasse 5, 55116 Mainz

– nachfolgend auch „Gesellschaft“

genannt –

sowie

dem Anleger, welcher der vorgenannten

Gesellschaft beitreten möchte

– nachfolgend auch „Treugeber“

genannt –

133


Trend CapiTal I indien i kg I die verTräge

134

17

kapiTel

dIe verTräge

§1 Abschluss und Inhalt des Treuhandund

Verwaltungsvertrags, Vollmacht

1) Dieser Treuhandvertrag kommt

durch die Annahme der vom Treugeber

unterzeichneten Beitrittserklärung zur

Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG

durch die Treuhänderin zustande. Auf

den Zugang der Annahmeerklärung

der Treuhänderin wird verzichtet; sie

wird den Treugeber jedoch über die erfolgte

Annahme informieren.

2) Der Treugeber beauftragt die Treu-

händerin auf der Grundlage dieses Ver-

trages, ihren Kommanditanteil an der

Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG

in Höhe des vom Treugeber in der Bei-

trittserklärung gezeichneten Beteiligungsbetrages

zu erhöhen. Sie wird die

Erhöhung ihres Kommanditanteils an

der genannten Kommanditgesellschaft

durch Erklärung gegenüber der geschäftsführenden

Kommanditistin dieser

Gesellschaft vornehmen, sobald der

Treuhandvertrag zustande gekommen

ist und der Treugeber eine Zahlung in

Höhe des von ihm gewünschten Beteiligungsbetrages

zuzüglich Agio in Höhe

von 5% auf die von der Gesellschaft

für Einzahlungen in Euro bzw. in US-

Dollar eingerichtete Mittelverwendungskonten

geleistet hat.

3) Die Treuhänderin erwirbt den

auftragsgemäß erhöhten Kommanditanteil

im Auftrag des Treugebers im

eigenen Namen aber für Rechnung des

Treugebers, so dass wirtschaftlich der

Treugeber Kommanditist ist. Die Treuhänderin

wird den erhöhten Anteil der

Kommanditbeteiligung treuhänderisch

für den Treugeber halten und verwal-

ten nach Maßgabe dieses Vertrages

sowie ergänzend nach den Bestimmungen

des Gesellschaftsvertrages

der Beteiligungsgesellschaft. Der Gesellschaftsvertrag

ist wesentlicher Bestandteil

auch dieses Treuhandvertrages

und ergänzend zu berücksichtigen,

soweit in diesem Vertrag nicht ausdrücklich

etwas Gegenteiliges vereinbart

wird. Das Treuhandverhältnis

erstreckt sich nach Maßgabe des Gesellschaftsvertrages

auf den Teil der

Beteiligung, um den die Treuhänderin

in Ausführung des ihr vom Treugeber

erteilten Auftrags ihren Kommanditanteil

an der Beteiligungsgesellschaft

erhöht hat, und insoweit bezogen auf

alle Rechte und Pflichten. Die sich aus

dieser Beteiligung ergebenden wirtschaftlichen

und steuerlichen Wirkungen

treffen ausschließlich den

Treugeber. Der Treugeber trägt in Höhe

seiner Beteiligung das anteilige wirtschaftliche

Risiko wie ein im Handelsregister

eingetragener Kommanditist.

Entsprechend nimmt er am Gewinn

und Verlust der Gesellschaft teil.

4) Der Treugeber kann auch verlangen,

gemäß den nachfolgenden Bestimmungen

des § 3 des Gesellschaftsvertrages

unmittelbar als Kommanditist

in das Handelsregister eingetragen zu

werden. In diesem Fall wird die Treuhänderin

die auch rechtlich dem Treugeber

unmittelbar zustehende Beteiligung

als Vertreter des Anlegers in

dessen Namen verwalten und insbesondere

auch die hierauf entfallenden

Stimmrechte in Vertretung wahrnehmen,

soweit nicht der Anleger seine

Rechte selbst wahrnimmt oder die

Treuhänderin anders anweist.

Für diesen Fall bevollmächtigt der Treugeber

die Treuhänderin hiermit unter

Befreiung von den beschränkenden

Bestimmungen des § 181 BGB, die auf

seinen Anteil entfallenden Ansprüche

und Rechte geltend zu machen und

alle den Anteil des Treugebers betreffenden

Erklärungen gegenüber der

Gesellschaft, den Gesellschaftern sowie

gegenüber Dritten abzugeben und

entgegenzunehmen. Es gelten die

Rechte und Pflichten dieses Vertrages

in entsprechender Weise fort, soweit

sich aus der unmittelbaren Beteiligung

nicht zwingend etwas anderes ergibt.

5) Die Treuhänderin wird die Beteiligung

des Treugebers zusammen mit

weiteren Beteiligungen anderer Treugeber

nach außen als einheitliche

Beteiligung halten.

§ 2 Einzahlung des Beteiligungsbetrages

1) Der Treugeber ist verpflichtet, den

von ihm gezeichneten Beteiligungsbetrag

zzgl. eines Agios von 5% innerhalb

von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung

über die erfolgte Annahme der

Beitrittserklärung durch die Treuhänderin

auf das eingerichtete Mittelverwendungskonto

der Gesellschaft zu

überweisen.

2) Zahlt der Treugeber den Beteili-

gungsbetrag und/oder das Agio trotz

Mahnung und Nachfristsetzung nicht

oder nicht in voller Höhe ein, so hat er

Verzugszinsen in Höhe von 5%-Punk-

ten über dem jeweiligen Basiszins auf

den rückständigen Betrag zu zahlen.

Alternativ ist die Treuhänderin berech-


tigt, die beauftragte Erhöhung auf den

vom Treugeber eingezahlten Betrag zu

beschränken oder von diesem Treu-

handvertrag zurückzutreten und von

der Ausführung des Auftrags abzusehen,

so dass eine Beteiligung des Anlegers

an der Beteiligungsgesellschaft

unterbleibt.

§ 3 Handelsregistereintragungen

Die Treuhänderin erhöht ihre Einlage

gegenüber der Gesellschaft in Höhe

des vom Treugeber gezeichneten und

auf dem Mittelverwendungskonto

eingezahlten Beteiligungsbetrages, bei

Einzahlungen in US-Dollar in Höhe des

sich bei Umrechnung in Euro nach dem

am Tage des Eingangs auf dem Mittelverwendungskonto

geltenden amtlichen

Devisenmittelkurs ergebenden

Betrages. Diese Einlage ist in gleicher

Höhe als Haftsumme im Handelsregister

einzutragen. Die Veranlassung der

Eintragungen im Handelsregister hat

durch die Treuhänderin halbjährlich zu

erfolgen jeweils für die Treugeber, die

im vorausgegangenen Kalenderhalbjahr

ihren Beitritt erklärt und ihre

Einzahlungen (Beteiligungsbetrag und

vereinbartes Agio) vorgenommen

haben. Die Kosten der Handelsregistereintragung

einschließlich Notarkosten

werden für mittelbar über die Treuhandkommanditistin

beteiligte Treugeber

von der Gesellschaft, im Übrigen vom

jeweiligen unmittelbar beitretenden

Treugeber getragen.

§ 4 Mitwirkungs- und Teilhaberechte

der Treugeber

1) Die Treuhänderin nimmt unter

Berücksichtigung der berechtigten

Interessen aller Treugeber die gesetzlichen

und gesellschaftsvertraglichen

Rechte und Pflichten des Treugebers

aus der von ihr treuhänderisch für

diesen gehaltenen bzw. aus dem von

ihr für den unmittelbar eingetragenen

Treugeber verwalteten Anteil wahr.

2) Der Treugeber ist jedoch auch

berechtigt, selbst an den Gesellschaf-

terversammlungen teilzunehmen. Die

Treuhänderin bevollmächtigt den nur

mittelbar beteiligten Treugeber dort,

die auf den von ihr treuhänderisch für

diesen Treugeber gehaltenen Anteil

entfallenden Kommanditistenrechte,

insbesondere die Stimm- und Wider-

spruchsrechte sowie die nach § 166

HGB bestehenden Kontrollrechte wahr-

zunehmen. Entsprechendes gilt für

schriftliche Abstimmungen.

§ 5 Rechte und Pflichten der Treuhänderin

1) Die Treuhänderin wird die Beteiligung

des Treugebers im Sinne einer uneigennützigen

Verwaltungstreuhand verwalten

und dabei die Vereinbarungen

in diesem Treuhand- und Verwaltungsvertrag

und im Gesellschaftsvertrag

beachten. Sie ist verpflichtet, die im

Rahmen ihrer Treuhandtätigkeit erhaltenen

Vermögenswerte von ihrem

eigenen Vermögen getrennt zu halten.

Die Treuhänderin wird alles, was sie

aufgrund des Treuhandverhältnisses

erhält, insbesondere anteilige Gewinnansprüche,

Ausschüttungen und den

Anteil des Treugebers an einem Liquiditätsüberschuss

an den Treugeber

herausgeben, soweit dies auf den treuhänderisch

gehaltenen Anteil entfällt.

Zurückbehaltungsrechte stehen der

Treuhänderin nur insoweit zu, wie es

zur Abwendung einer persönlichen

Haftungsinanspruchnahme der Treuhänderin

aufgrund ihrer Stellung als

Treuhandkommanditistin betreffend

den treuhänderisch gehaltenen Anteil

erforderlich ist.

2) Die Treuhänderin wird den Treugeber

im erforderlichen Rahmen über die Ver-

hältnisse der Gesellschaft informieren.

3) Die Treuhänderin darf gegenüber

Dritten – mit Ausnahme der Finanzver-

waltung – die Beteiligung des Treuge-

bers nur mit dessen ausdrücklicher

schriftlicher Zustimmung offen legen,

soweit eine solche Offenlegung nicht

zwingend gesetzlich vorgeschrieben ist

oder der Gesellschaftszweck sie erfordert.

4) Für den Fall der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

über das Vermögen

der Treuhänderin oder für den Fall, dass

die Eröffnung eines solchen Verfahrens

mangels Masse abgelehnt wird, oder

für den Fall, dass ein Gläubiger der

Treuhänderin Zwangsvollstreckungsmaßnahmen

in den Kommanditanteil

betreibt, tritt die Treuhänderin hiermit

dem dies annehmenden Treugeber den

für den Treugeber treuhänderisch gehaltenen

Anteil an ihrer Kommanditbeteiligung

ab.

§ 6 Freistellungsverpflichtung gegenüber

der Treuhänderin

Die Treuhänderin hat Anspruch darauf,

vom Treugeber von allen Verbindlichkeiten

freigestellt zu werden, denen sie

im Zusammenhang mit dem Erwerb

und der pflichtgemäßen Verwaltung

135


Trend CapiTal I indien i kg I die verTräge

136

17

kapiTel

dIe verTräge

der Beteiligung des Treugebers ausge-

setzt ist.

§ 7 Haftung der Treuhänderin

1) Die Treuhänderin wird ihre Rechte

und Pflichten mit der Sorgfalt eines

ordentlichen Kaufmanns wahrnehmen.

Sie haftet dem Treugeber nur für grob

fahrlässige oder vorsätzliche Verletzung

der ihr obliegenden Verpflichtungen

aus diesem Vertrag. Eine Haftung

für weitergehende Ansprüche,

insbesondere die vom Treugeber verfolgten

wirtschaftlichen und steuerlichen

Ziele, wird nicht übernommen.

2) Der Umfang der Haftung ist auf die

jeweilige Höhe des Beteiligungsbetrages

des Treugebers beschränkt.

3) Vorstehende Einschränkungen gelten

nicht für Schäden aus der Verletzung

des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,

die auf einer fahrlässigen

Pflichtverletzung der Treuhänderin

oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen

Pflichtverletzung eines gesetzlichen

Vertreters oder Erfüllungsgehilfen

der Treuhänderin beruhen.

4) Ansprüche gegen die Treuhänderin

aus Schäden infolge Verletzung ihrer

Sorgfaltspflichten verjähren in drei Jahren,

soweit nicht kraft Gesetzes eine

kürzere Verjährung gilt. Die Verjährungsfrist

beginnt für alle Ansprüche

mit der Möglichkeit der Kenntnisnahme

der tatsächlichen Umstände durch den

Treugeber, die eine Haftung der Treuhänderin

begründen. Die Ausführung

von Beschlüssen der Mehrheit der

Treugeber stellt die Treuhänderin von

jeder Verantwortlichkeit frei, soweit

dem nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen

entgegenstehen.

§ 8 Vergütung

1) Die Vergütung der Treuhänderin bemisst

sich nach § 6 des Gesellschaftsvertrages

und wird von der Gesellschaft

getragen. Außergewöhnliche Aufwendungen

der Treuhänderin für Prozess-,

Verfahrens- und Beratungskosten, die

im Interesse der Gesellschaft anfallen

oder durch die Übernahme der Treuhandverwaltung

entstehen, werden

der Treuhänderin durch die Gesellschaft

zusätzlich erstattet. Die Treuhänderin

ist berechtigt, angemessene Vorschüsse

zu verlangen.

2) Zusätzlichen Aufwand für Sondertätigkeiten,

die in der Person des einzelnen

Treugebers begründet oder durch diesen

veranlasst sind, kann die Treuhänderin

dem Treugeber zusätzlich direkt in

Rechnung stellen.

§ 9 Sonderbetriebsausgaben/

Werbungskosten

Sonderbetriebsausgaben,Werbungskosten

und sonstige steuerlich relevante

Umstände sind entsprechend der Regelung

in § 18 des Gesellschaftsvertrages

der geschäftsführenden Kommanditistin

der Gesellschaft mitzuteilen

und zu belegen. Für verspätete Mitteilungen

kann gemäß den Regelungen

im Gesellschaftsvertrag eine pauschale

Bearbeitungsgebühr in Höhe von 100,-

Euro zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer

erhoben werden.

§ 10 Übertragung der Beteiligung/

Rechtsnachfolge

1) Die Übertragung und die Belastung

der Beteiligung des Treugebers ist nur

unter den Voraussetzungen des § 12

des Gesellschaftsvertrages bei gleichzeitiger

Übertragung der Rechte und

Pflichten aus diesem Treuhandvertrag

zulässig.

2) Verstirbt ein Treugeber, so wird das

Treuhandverhältnis mit dessen Erben

fortgesetzt. Auf Verlangen der Treuhänderin

sind die Erben verpflichtet,

die Rechtsnachfolge durch Vorlage

eines Erbscheins nachzuweisen. Mehrere

Erben sind verpflichtet, einen

gemeinsamen Bevollmächtigten zu

bestellen. Bis zur Bestellung des Bevollmächtigten

kann die Treuhänderin

Zustellungen und Handlungen gegenüber

jedem einzelnen Rechtsnachfolger

mit Wirkung für und gegen alle Rechtsnachfolger

vornehmen.

§ 11 Vertragslaufzeit, Kündigung

und Ausscheiden der Treuhandkommanditistin

1) Das Treuhandverhältnis wird auf unbestimmte

Zeit geschlossen. Es endet

automatisch, ohne dass es einer Kündigung

bedarf mit Abwicklung/Vollbeendigung

der Gesellschaft.

2) Die Treuhänderin kann bei gleichzei-

tiger Kündigung aller Treuhandverhält-

nisse über Beteiligungen an der Gesellschaft

das Treuhandverhältnis mit einer

Frist von 4 Wochen zum Monatsende

kündigen. In diesem Fall ist durch die

Komplementärin eine neue Treuhänderin

zu bestellen und dem Treugeber anzubieten,

entweder mit der neuen Treuhänderin

den Treuhandvertrag fortzusetzen

oder als unmittelbarer

Kommanditist entsprechend § 3 des


Gesellschaftsvertrages ins Handelsregister

eingetragen zu werden.

3) Das Recht zur außerordentlichen

Kündigung aus wichtigem Grund

bleibt unberührt.

Im Falle einer solchen Kündigung ist

die Treuhänderin verpflichtet, dem

Treugeber betreffend den treuhände-

risch gehaltenen Anteil anzubieten,seine

unmittelbare Eintragung als Kommanditist

im Handelsregister gem. § 3 des

Gesellschaftsvertrages zu verlangen.

Unterlässt der Treugeber trotz Fristset-

zung und Ankündigung ein solches

Verlangen, wird die Treuhänderin inso-

weit ihre Beteiligung gegenüber der

Gesellschaft kündigen und ein darauf-

hin von der Gesellschaft zur Auszah-

lung gelangendes Abfindungsguthaben

dem ehemaligen Treugeber auskehren.

4) Kündigungen müssen in jedem Fall

schriftlich erfolgen.

5) Die Treuhänderin ist jederzeit be-

rechtigt, die Treuhandfunktion sowie

den von ihr treuhänderisch gehaltenen

Kommanditanteil an der Gesellschaft

auf eine andere, geeignete Treuhand-

verwaltungsgesellschaft zu übertragen,

sofern die Rechte der Treugeber aus

diesem Vertrag gewahrt werden. Die

Treuhandfunktion und der Kommanditanteil

können nur gemeinschaftlich

und vollständig übertragen werden.

§ 12 Schlussbestimmungen/Sonstiges

1) Nebenabreden zu diesem Vertrag

bestehen nicht. Änderungen oder Ergänzungen

dieses Vertrages bedürfen

der Schriftform. Das gilt auch für die

Aufhebung oder Änderung dieser

Vereinbarung selbst.

2) Der Treugeber erklärt sich damit ein-

verstanden, dass seine personenbezo-

genen Daten auf der EDV der Treuhän-

derin gespeichert und für Zwecke der

Durchführung dieses Vertrages verar-

beitet werden. Eine Weitergabe der

personenbezogenen Daten ist aus-

schließlich an die Komplementärin

bzw. die geschäftsführende Komman-

ditistin im Rahmen von § 5 Ziffer 3

zulässig.

3) Erfüllungsort und Gerichtsstand für

alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag

ist der Sitz der Treuhänderin.

4) Der Treugeber ist verpflichtet, Ände-

rungen seiner persönlichen Verhältnisse,

insbesondere Wohnsitz, Anschrift, Finanz-

amt und Steuernummer, unverzüglich

der Treuhänderin schriftlich mitzuteilen.

5) Schriftliche Mitteilungen der Treu-

händerin an den Treugeber gelten zwei

Tage nach Aufgabe zur Post an die

zuletzt schriftlich mitgeteilte Anschrift

des Treugebers als dem Treugeber zu-

gegangen.

6) Sollten einzelne Bestimmungen

dieses Treuhand- und Verwaltungsver-

trags, aus welchen Gründen auch im-

mer, ganz oder teilweise unwirksam

sein oder werden, so wird dadurch die

Wirksamkeit der übrigen Bestim-

mungen nicht berührt. Die Parteien

werden die unwirksame Bestimmung

bzw. den unwirksamen Teil durch eine

wirksame Bestimmung bzw. einen

wirksamen Teil ersetzen, die im

rechtlichen und wirtschaftlichen

Gehalt der rechtsunwirksamen Bestim-

mung und dem Gesamtzweck des

Vertrages entspricht. Das gleiche gilt,

wenn sich nach Abschluss des Ver-

trages eine ergänzungsbedürftige

Lücke ergeben sollte.

Mainz, den 27.10.2008

MVT Mittelrheinische Verwaltungs-

und Treuhandgesellschaft mbH

vertreten durch die Geschäftsführerin

Gabriela Knauber

Mainz, den 27.10.2008

Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG

vertreten durch Trend Capital Middle

East GmbH als geschäftsführende

Kommanditistin,

diese vertreten durch Peter Käsberger

als Geschäftsführer

137


Trend CapiTal I indien i kg I die verTräge

138

17

kapiTel

dIe verTräge

Mittelverwendungskontrollvertrag

zwischen

Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG

Weißliliengasse 5, 55116 Mainz,

– nachfolgend „Gesellschaft“ genannt –

und

WestAudit AG, Wirtschaftsprüfungs-

gesellschaft, Industriestrasse 25, 32549

Bad Oeynhausen

– nachfolgend „Wirtschaftsprüfer“

genannt –

Vorbemerkung

Nach Maßgabe des Beteiligungsprospektes

sowie der betreffenden Vertrags-

und sonstigen Zeichnungsunterlagen

wird Anlegern angeboten, sich

mit einem jeweils von ihnen übernommenen

Beteiligungsbetrag zuzüglich

eines Agios in Höhe von 5% auf den

übernommenen Beteiligungsbetrag

(nachfolgend zusammen als „Gesellschaftereinlagen“

bezeichnet) an der

Gesellschaft mittelbar über die Mittelrheinische

Verwaltungs- und Treuhandgesellschaft

mbH als Treuhandkommanditistin

oder als unmittelbar

im Handelsregister einzutragender

Kommanditist zu beteiligen. Zur Sicherstellung

der zweckgerechten Verwendung

der Gesellschaftereinlagen wird

folgendes vereinbart.

§ 1 Mittelverwendungskontrollkonten

Die Fondsgesellschaft hat Mittelver-

wendungskontrollkonten bei der

Merkur Bank KGaA

BLZ 701 30800

Konto-Nummer 74047 für Euro Beträge

und BLZ 701 30800

Konto-Nummer 7000 74047 für US-

Dollar Beträge

eingerichtet, auf die sämtliche Gesellschaftereinlagen

einzuzahlen sind.

Über diese Mittelverwendungskontrollkonten

dürfen im Innenverhältnis

ausschließlich die Gesellschaft und der

Wirtschaftsprüfer gemeinsam nach

Maßgabe dieses Vertrages verfügen.

Die Gesellschaft verpflichtet sich ausdrücklich,

die ausschließlich gemeinsame

Kontoverfügungsberechtigung

an diesen Mittelverwendungskonten

nicht ohne Zustimmung des Wirtschaftsprüfers

zu ändern. Darüber

hinaus ist zu gewährleisten, dass der

Wirtschaftsprüfer jederzeit Einblick in

die Mittelverwendungskontrollkonten

und sämtliche Kontounterlagen hat.

Auf Verlangen des Wirtschaftsprüfers

wird die Fondsgesellschaft dem Wirtschaftsprüfer

ein Unterschriftenblatt

der Personen zur Verfügung stellen, die

der Bank gegenüber zu Kontoverfügungen

berechtigt sind.

§ 2 Durchführung der

Mittelverwendung

1) Die Gesellschaft wird erforderliche

Finanzmittel schriftlich beim Wirtschaftsprüfer

anfordern.

2) Bei Anforderung der Mittel werden

dem Wirtschaftsprüfer der Verwendungszweck

mitgeteilt und schriftliche

Nachweise in deutscher oder englischer

Sprache, insbesondere Verträge, Rech-

nungen, Zahlungsaufforderungen und

dergleichen vorgelegt, denen der Verwendungszweck,

die Höhe des Geldbetrages

und die Kontoverbindung des

Zahlungsempfängers zu entnehmen sind.

Verauslagen die Fondsgesellschaft

oder für sie ein Dritter Gelder, deren

Erstattung begehrt wird, so sind über

die vorerwähnten Unterlagen hinaus

geeignete schriftliche Nachweise vorzulegen,

welche die Verauslagung

dokumentieren und aus denen die

Kontoverbindung des Verauslagenden

ersichtlich ist, und ob diese mit dem

Konto übereinstimmt, auf welches die

Erstattung erfolgen soll.

3) Der Wirtschaftsprüfer wird die angeforderten

Mittel nur dann anweisen,

wenn er sich von dem Eintritt der folgenden

Voraussetzungen überzeugt hat.

a. Nachweis der Platzierung von mindestens

5 Mio. Euro Kommanditkapital

(ohne Agio) – vereinbarte Einzahlungen

in US-Dollar werden dabei mit dem jeweiligen

amtlichen Umrechnungskurs

am Tage des Eingang des Beteiligungsbetrages

auf dem Mittelverwendungskonto

berücksichtigt.

Die Vergütungen gem. § 6 des Gesellschaftsvertrages

sowie die von der geschäftsführenden

Kommanditistin zwischen-

oder vorfinanzierten Kosten zur

Vorbereitung der Durchführung der

Vermögensanlage sind hiervon insoweit

nicht betroffen, als die für diese

Zwecke erforderlichen Mittel vom

Wirtschaftsprüfer bereits ausgezahlt

werden dürfen, wenn weniger als 5 Mio.

Euro Kommanditkapital platziert sind

und


. Verwendungszweck und Höhe der

angeforderten Mittel entsprechen dem

Investitions- und Finanzplan der Gesellschaft.

c. Die Zahlung der dem Gesellschaftszweck

entsprechenden Investitionen in

eine Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft

in Mauritius darf nur erfolgen,

wenn durch Vorlage des entsprechenden

Vertrages nebst erforderlichen

Genehmigungen die wirksame Beteiligung

an einer solchen Gesellschaft

nachgewiesen ist.

4) Der Wirtschaftsprüfer ist zur Mittelfreigabe

verpflichtet, wenn die in Abs. 3

genannten Voraussetzungen erfüllt sind.

5) Die Prüfung des Wirtschaftsprüfers

beschränkt sich darauf, ob hinsichtlich

der von der Gesellschaft angeforderten

Mittel die in Abs. 3 genannten Voraussetzungen

vorliegen.

Der Wirtschaftsprüfer prüft insbesondere

nicht, ob die von der Gesellschaft

erwünschten Zahlungen rechtmäßig

oder unter wirtschaftlichen, rechtlichen

oder steuerlichen Gesichtspunkten

notwendig, zweckdienlich oder

sinnvoll sind.

6) Soweit nach den vorstehenden Re-

gelungen schriftliche Nachweise zu er-

bringen sind, genügt die Vorlage von

Fotokopien. Die Prüfung, ob die vorge-

legten Kopien mit den jeweiligen Origi-

nalen übereinstimmen oder die Unter-

schriften auf den Fotokopien oder

Originalurkunden von zeichnungsberechtigten

Personen stammen, ist

nicht Gegenstand der Mittelverwendungskontrolle.

7) Sofern am 30.06.2009 bzw. am Ende

der ggf. von der geschäftsführenden

Kommanditistin gemeinsam mit der

persönlich haftenden Gesellschafterin

verlängerten Frist, spätestens jedoch

am 31.12.2009, nicht das Mindestkapital

von 5 Mio. Euro vertrieben und eingezahlt

ist, wird die Gesellschaft gem. §

19 des Gesellschaftsvertrages rückabgewickelt.

In diesem Fall wird der Mittelverwendungskontrolleur

die auf den

Mittelverwendungskonten der Gesellschaft

dann noch vorhandenen, ggf.

um bereits beglichene Kosten und Vergütungen

gem. § 6 des Gesellschaftsvertrages

geminderten Mittel, an die

Anleger anteilig im Verhältnis ihrer

Einzahlungen zueinander auszahlen.

§ 3 Vergütung und Haftung

1) Der Wirtschaftsprüfer erhält für seine

Tätigkeit eine einmalige Vergütung in

Höhe 0,12% inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer

bezogen auf das eingezahlte

Kommanditkapital der Gesellschaft,

fällig in monatlichen Teilbeträgen am

Ende eines jeden Monats, erstmals am

31.12.2008, bezogen auf die im ablaufenden

Monat erfolgten Einzahlungen

auf das Kommanditkapital der Gesellschaft,

bei der Zahlung zum 31.12.2009

bezogen auf die bis zu diesem Tag erfolgten

Einzahlungen.

2) Für die Durchführung der Mittelver-

wendung und die Haftung des Wirt-

schaftsprüfers auch gegenüber Dritten

gelten die vom Institut der Wirt-

schaftsprüfer herausgegebenen und

als wesentlicher Bestandteil diesem

Vertrag beigefügten „Allgemeinen Auf-

tragsbedingungen für Wirtschaftsprü-

fer und Wirtschaftsprüfungsgesell-

schaften vom 1. Januar 2002“.

In Ergänzung zu deren Ziffer 9 Abs. 2

ist die Summe sämtlicher Schadenser-

satzansprüche gegen den Wirtschafts-

prüfer aus diesem Vertrag auf einen

Betrag von 5 Mio. Euro begrenzt. Letz-

teres gilt nicht für Ansprüche, die aus

Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit

resultieren.

§ 4 Vertragsdauer

Der Vertrag endet mit der Vollbeendigung

der Gesellschaft bzw. in dem Fall,

dass die Voraussetzungen für die Mittelfreigabe

endgültig nicht eintreten,

mit der Rückzahlung der zu dieser Zeit

noch auf dem Mittelverwendungskonto

vorhandenen Gesellschaftereinlagen

an die Investoren.

§ 5 Schlussbestimmungen

Nebenabreden sind nicht getroffen

worden. Jede Änderung oder Ergänzung

dieses Vertrages bedarf der

Schriftform, die mündlich nicht abbedungen

werden kann.

Sollten einzelne Bestimmungen dieses

Vertrages unwirksam sein oder werden,

so wird die Gültigkeit des Vertrages im

Übrigen nicht berührt. Anstelle der un-

wirksamen Bestimmung soll eine Bestimmung

treten, die dem wirtschaftlichen

Sinn der unwirksamen

Bestimmung möglichst nahe kommt.

Entsprechendes gilt, wenn dieser

Vertrag lückenhaft sein sollte.

Mainz, 27.10.2008

Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG

Bad Oeynhausen, 27.10.2008

WestAuditAG

139


140

Trend CapiTal I indien i kg I BeiTriTTsUnTerlagen Und Hinweise

BeITrITTsUNTerLAgeN UNd HINweIse

Beitrittsunterlagen und Hinweise

Sofern Sie sich zu einem Beitritt entschlossen haben,

füllen Sie bitte die Beitrittserklärung vollständig aus

und unterzeichnen diese sowie die auf der Beitrittser-

klärung abgedruckte Widerrufsbelehrung sowie die

Bestätigung über den Erhalt des Prospektes.

Mit der Beitrittserklärung erklärt der Anleger, dass er

sich mit einem von ihm festzulegenden Betrag

(mindestens 10.000 Euro oder 15.000 US-Dollar, Mehr-

beträge müssen durch 1.000 teilbar sein – hinzu

kommt das Agio in Höhe von 5% bezogen auf den

übernommenen Beteiligungsbetrag)

an der

Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG

beteiligen will.

Mit Unterzeichnung der Beitrittserklärung unterbreitet

der Anleger der Treuhandkommanditistin ein Angebot

auf Abschluss des in Kapitel 17 abgedruckten Treuhandvertrages.

Sofern der Anleger nicht ausdrücklich

erklärt, als selbst im Handelsregister eingetragener

Kommanditist beteiligt sein zu wollen, wird die Treuhandkommanditistin

rechtlich im eigenen Namen

aber wirtschaftlich für Rechnung des Anlegers ihre

Kommanditbeteiligung an der Fondsgesellschaft um

den vom Anleger gewünschten Betrag erhöhen und

die Eintragung ihres entsprechend erhöhten Kommanditkapitalanteils

an der Gesellschaft veranlassen.

Alternativ kann der Anleger von Anfang an oder auch

später die unmittelbare Eintragung als Kommanditist

der Fondsgesellschaft wählen. In diesem Fall hat er

zusätzlich der Treuhandkommanditistin auf seine

Kosten eine notariell beglaubigte Handelsregistervollmacht

zu erteilen, aufgrund derer die geschäftsfüh-

rende Kommanditistin, die persönlich haftende

Gesellschafterin und die Treuhandkommanditistin die

entsprechende Eintragung im Handelsregister für den

Anleger auf dessen Kosten sowie auch sonstige Eintragungen

im Handelsregister, an denen ein Kommanditist

mitwirken muss, beantragen kann.

Die unterzeichnete Beitrittserklärung ist dann zu senden

an die

MVT Mittelrheinische Verwaltungs- und

Treuhandgesellschaft mbH

Weißliliengasse 5

55116 Mainz

Die Treuhandkommanditistin nimmt das Treuhandvertragsangebot

an und übersendet dem Anleger eine

Nachricht über die erfolgte Annahme. Gleichzeitig

teilt sie das maßgebliche Mittelverwendungskonto

der Gesellschaft, auf das der Anleger seinen Beteiligungsbetrag

zzgl. 5 % Agio binnen 14 Tagen nach

Zugang dieser Mitteilung unter Angabe des Namens

und der mitgeteilten Beteiligungsnummer einzuzahlen

hat, nochmals mit.

Nach Zahlungseingang wird die Treuhandkommanditistin

dann den gewünschten Beitritt zur Fondsgesellschaft

erklären.

Für eine in US-Dollar erfolgte Beteiligung wird zudem

bezogen auf den Tag des Zahlungseingangs auf dem

Mittelverwendungskonto der Gesellschaft unter Anwendung

des amtlichen Mittelkurses dieses Tages der

US-Dollar Betrag in Euro umgerechnet. Für die Beteiligung

an der Fondsgesellschaft ist dann dieser Euro-

Betrag maßgebend.


Quellen

1 U.S. Census Bureau, International Data Base (IDB),

Population Division

2 Bundesagentur für Außenwirtschaft

3 Auswärtiges Amt

4 Deutsche Bank Research, Infrastruktur Indien

5 450 Mrd. Gründe, jetzt zu investieren, 12.02.2008

Mc Kinsey Global Institute „The ‚Bird of Gold’.

The rise of India’s consumer market. May 2007”

6 Colliers International Quarterly Research Report

India, Januar 2008

7 Colliers International Quarterly Research Report

India, Januar 2008

8 Bundesagentur für Außenwirtschaft

9 Bundesagentur für Außenwirtschaft

10 Colliers International Quarterly Research Report

India, Januar 2008

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142

Trend CapiTal I indien i kg I noTizen

NoTIzeN


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Trend Capital Servicegesellschaft mbH

Weißliliengasse 5

55116 Mainz

Telefon +49 (0)6131 55 3 99 0

Telefax +49 (0)6131 55 3 99 99

E-Mail vertrieb@trendcapital.com

www.trendcapital.com

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