Magazin 195902

gsb.download.bva.bund.de

Magazin 195902

Landesstellen

GROSS·HAMBURG

Information über den BLSV in Parteien

und Verbänden

Im November v. J. fanden einleitende Be-

• prcmungcn der Landesstelle mit den LaDdcsverbänden

aller politischen Parteien über

die Zusammenarbeit mit diesen statt, bei de­

Den die Landcsstelle überall volles Verständnis

für Ihre Aufgaben fand. Nunmehr laufen

die Vorarbeiten für die Durchführung von Informationsveranslaltungc

n für die Mitarbeiter

der Landesverbände der Parteien und ihrer

Unterverbände. In diesen Veranstaltungen an

der Landesluftschutzschule soll nach einer allgomelnen

In formation der Mitarbeiter der

Parteien über den DLSV. seinen gesetzlichen

Auftrag und scine Arbeit die helfende Mitwirkung

derselben für die Dunnführung weiterer

Informations· und Aufklärungsabende

für die Mitglieder und Freunde der Parteien

auf Abschnittsebene vorbereitet werden,

Die bereits bestehende Verbindung mit dem

.. Hamburger Frauenring" hat das Bedürfnis

für weitere Aufklärungsveranstaltungen in

den Reihen der im "Frauenring" zusammen·

Befaßten Frauenverbände ergeben, die dem·

nAchst durchgeführt werden. Ebenso wird

eine solche Veranstaltung für die Vertreter

der JugendverbAnde vorbereitet.

Am 24. und 25. September 1958 fanden zwei

Informationstagungen für Bearbeiter von

Selbstschutzfrage n In Betrieben statt, und

zwar fOr Banken. Versicherungen und Warenhlluser.

Die 35 Teilnehmer waren nam an·

fAnglIch er Zurückhaltung sehr beeindruckt

und wollen Ende Januar zu einer zweiten

Tagung kommen. Für weitere 25 Betriebe

wird außerdem Ende Januar eine erste Tagung

stattfinden.

BREMEN

Ein Ergäozungslehrgang a uf d er

Landesluftschutzschule

Eine größere Zahl an ehrenamtlichen Luft·

schutzlehrern und Ausbildungshelfern stand

Im 2. Ergänzungslehrgang an der LandesJuft-

• chutzschule Bremen 40 LehrgangsteIlnehmern

gegenüber.

Di e Gründe rar die verhältnismäßig hohe

Zahl an Ausbildern liegen darin, daß die

praktische Ausbildung Im Vordergrund steht,

zu der la unsere AusbIldungshelfer in erster

Linie benötigt werden und daß die Landes·

stelle darauf achtet. möglichst viele LS-Leh-

30

berichten

rer und AusbUdunXlhelfer praktische Unterrichts-

und Ausblldungserfabrungen sammeln

zu lassen.

Die LehrgangsteIlnehmer sehen diesen flotten

Wechsel keineswegs ungern. Variallo

delectat - Abwechslung macht Spaß. Der

Satz. daß viele Köche den Drei verderben .

gilt hier nimt.

Die 40 Teilnehmer wurden meist In zwei

Gruppen unterwiesen. Für praktische Obungen

dürften 20 TeJlnehmer schon die Höchstzahl

bedeuten.

Die Gruppe der älteren Teilnehmer war fü r

die Unterstützung und Beratung durch die

AusblldungsheJrer besonders dankbar, die

Gruppe der lüngeren bewies besonderen

Eifer und die AusbIldungsheHer selbst

waren "voll beschäftigt".

Es zeigte sich hier wieder, wie dankbar die

Lehrgangsteilnehmer für die Praxis im Lurtsmulz

sind und wie .. Uniform" - der Schutzanzug

- Im besten Sinne uniformiert. die

Teilnehmer nicbt gleichsmaltet, aber kameradscbaftlicb

zusammenschließt. Die Gruppe

der Älteren verlüngte slm zusehends - wie

smön. wenn man auf seine Garderobe nicht

allzu ängstlich zu achten braurot - die

Gruppe der Jüngeren, meist Angehörige der

AusbildunRslrupps. wollten der anderen

Gruppe beweisen, daß die Jugend weit bel·

ser ist als ihr Ruf.

Die Teilung von .. Iuns" und "alt" hat sIeb

bewährt.

HESSEN

Eine Saat geht auf

Nachdem VOr Jahresfrist die Landesstelle In

Braunfels eine eigene Landesluhscbutzschule

in Betrie b nehmen konnte, waren nicht nur

die Voraussetzungen für eine intensive Hel·

ferausbildung gegeben, es boten sich auch

die Möglichkeiten. In Informatlonstagungen

Personen kreise anzusprechen, die unserer

Arbeit bisher fernstanden. Da es sich um leitende

Persönlichkeiten großer Organisationen

handelte, wurde eine Saat gelegt, die

letzt sichtlich aufzugehen beginnt.

Mit Beginn des neuen Jahres wurden diese

Jnformationsta8ungen auf die Orts· und

Kreisebene verlegt. So kamen z. B. in Herborn

(Dillkrelsl Frauen des BvD zu einem

Filmnachmitlag zusammen. bel dem durdJ.

eine Helferin der Landesstelle das Luftschutzanliegen

unter dem Blickpunkt der Frauenarbeit

aufgezeigt wurde.

Die in Braunfels durchgeführten Informationstagungen

für leitende Schul beamte zel·

gen ebenfalls einen beachtlichen Nachhall.

In sechs AußensteIlen der Kreisberufsschule

Offenbaeb-Ost wurde Im Januar die Fahrbare

Luftschutzsdtule fast lAgHeb eingesetzt. E.

war erfreulicherweise festzustellen, daß un·

sere Jugend der Luftsdtutzarbeit ohne Ressentiments

gegenübertritt. Zwar gibt es auch

hier in den lebhaften Diskussionen kritische

Stimmen, aber im ganzen gesehen wird die

Notwendigkeit eines Zivilen Bevölkerungsschutzes

bei all denen bejaht. die aim einmal

die Mühe mamen, sich in das Problem ein­

(ühren zu lassen.

RHEINLAND·PF ALZ

Die Tätigk eit des BLSV wird geförd ert

Das Ministerium des Innern von Rheinland­

Pfalz hat zu Beginn des neuen Jahres einen

Erlaß herausgcgeben. der die Zusemmenarbeit

der Behörden mit dem Bundesluftschutzverband

zum Inhalt hat. In diesem Erlaß

heißt es u. a .• Es ist daher erforderlich.

daß die Behörden der inneren Verwaltung

mit den Dienststellen des Bundesluftschutzverbandes

zusammenarbeiten und deren TAtigkeit

fördern." Damit hat die bisherige aufopferungsvolle

Tätigkeit unserer Mitarbeiter

volle Anerkennung gefunden. Darüber hInaus

aber wird die künftige Arbeit durch diesen

Erlaß eine wesentliche Erleidaterung erfahren.

ES-Erfassung macht weitere Fortschritte

Die kürzlich im Rahmen des Erweiterten

Selbstschutzes b(!gonnene Erfassung von Be-triebsluftsdtutzleltern

hat bereits zu beachtlichen

Erfolgen geführt. Die Ortsstellen Koblenz,

Trier, Mainz, Kaiserslautern und Lud·

wigshafen konnten als ersles Zwischenergebnis

304 Betriebsluftschutzleiter melden.

Gesteigertes Interesse an der

BLSV·Arbclt

Die Zusammenarbeit zwischen dem BLSV

einerseits und den Behörden und Organisationen

des Luftschutzhilfsdienstes anderer.

seits macht auch in Ludwlgshafen weitere

Fortschritte. Im letzten Berichtsmonat konn·

ten über 150 führende Vertreter und Helfer

von Verwaltungen. dem Deutschen Roten

Kreuz und der Freiwilligen Feuerwehr durch

Vorträge und Filme mit den Aufgaben deli

BLSV vertraut gemacht werden. Auf Wunsdl

wurden weitere Veranstaltungen von der

Ortsstelle für die Frühlahrsmonate ei ngeplant

BADEN·WORTIEMBERG

W erbung durch

BLSV-Arbeits tagungen

Die Aufklärung der Bevölkerung fiber die Ge

fahren aus der Luft und damit die Werbung

zunämst für den Luftschutzgedanken schlechthin

sowie daran ansmlleßend die Gewinnung

von freiwilligen Helfern für den Luftschutz

Ist seit Johren die Aufgabe des BLSV. Diese

Ist ihm im .. 1. Gesetz Ober Maßnahmen zum

Schutze der Zlvilbevölkerung M nachdrücklich

als staatspolitism wichtige Aufgabe ern eu I

übertragen und bestätigt worden.

Wohl selten ist einer Organisation oder gar

einem Verein ein Auftrag von derartiger

Smwere, Verantwortung und Bedeutung auf·

erlegt worden, und die bevorstehende Um·

wandlung dieses Verbandes In eine Körperschaft

des öffentlichen Rechts wird aueb z.u·

nädtst nur einen gewissen Tell der Schwierigkeiten

dieser Aufgabe beheben könneD .

Es wird nach Prüfung des Wertes aller nU1

Irgend wie in Frage kommender Aufklärungs·

und Werbemaßnahmen die Erkenntnis stehen.

daß in allererster Linie das gesprochene

Wort den größten Erfolg haben wird. um nlchl

nur von der Notwendigkeit und MöglichkeIT

eines Schutzes zu überzeugen. sondern den

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine