Grundwissen Biologie 8. Jahrgangsstufe - Die Oberstufe am ...

oberstufe.pirckheimer.gymnasium.de

Grundwissen Biologie 8. Jahrgangsstufe - Die Oberstufe am ...

PGN GRUNDWISSEN BIOLOGIE 8. JAHRGANGSSTUFE

ENTSTEHUNG DES LEBENS:

Zunächst lebensfeindliche Bedingungen auf der Erde vor 4,5 Milliarden Jahren (kein Sauerstoff….)

Im Wasser entstehen mit Hilfe von ENERGIE (UV-Strahlung, elektrische Energie in Gewittern…)

aus einfachen Stoffen die Grundbausteine des Lebens (Aminosäuren…)

Allmählich bilden sich daraus zellähnliche Gebilde, schließlich ein erstes

Lebewesen, der Protobiont. Noch heute findet man noch derart

ursprüngliche Lebensformen – die ARCHAEBAKTERIEN.

Auch alle „modernen“ Bakterien sind aus einer einfachen Zelle ohne

Zellkern = PROCYTE aufgebaut:

einfacher Bau

rasche Vermehrung

durch Teilung

photoautotroph

= ENERGIE-

BINDUNG

Bakterien -

äußerst erfolgreiche Lebewesen

autotroph

chemoautotroph 1

Parasiten 2

in der Tiefsee / in Salzseen / in heißen Quellen 1

Lebensmittelzersetzer 4

im Boden 1

an Gesteinen 1

bei der Beschaffung

energiereicher Stoffe

heterotroph

Symbionten 3

in Pflanzenwurzeln 3

im Dickdarm 3/5

anaerob

Gärung 5

äußerst flexibler

Stoffwechsel

bei der

ENERGIE-

FREISETZUNG

aerob

Atmung

Sie besiedeln fast alle Lebensräume

auf der Haut 2

i.d. Mundhöhle 2

auf Lebensmitteln 4

in der Milch 4/5

wichtige

Entwicklungsschritte

ENTWICKLUNG VERSCHIEDENSTER LEBENSFORMEN

Sinn Beispiele

Aus den Zellen der Eukaryoten bekommen abgetrennte Räume: Einzeller wie

prokaryotischen

Zellen entwickelten

sich größere Zellen

mit Zellkern und vielen

NEU: Zellkern mit mehreren Chromosomen: Infospeicher /

Arbeitsanweisungen / genetisches Programm…

NEU: Endoplamatisches Retikulum: Transportwege…

NEU: Dictyosomen: Stoffspeicherung und Auscheidung

z.B.

Pantoffeltierchen,

Augentierchen

(Euglena)

Organellen NEU: Mitochondrien (urspr. eigenständige Bakterien =

Endosymbiontentheorie): Energiefreisetzung (Atmung)

PROCYTE

größere Ribosomen zur Eiweißsynthese

Pflanzenzellen enthalten zusätzlich noch Vakuolen

(Stoffspeicher), Zellwände u. Chloroplasten (ebenfalls urspr.

EUCYTE Bakterien – Ort der Photosynthese))

EINZELLER

VIELZELLER

beginnende Arbeitsteilung der Zellen → leistungsfähiger… Algen (Volvox…),

= Zelldifferenzierung / Konsequenz ist die Abhängigkeit Hohltiere mit 2

(z.B. nur noch wenige Zellen gelangen in nächste Generation...) Zellschichten

Ausbildung einer Je nach Lebensweise bildet sich eine optimal angepasste

typischen Körperform Form heraus. Auch die Lage der Zellen ist dabei festgelegt

(Mundöffnung / Fangarme =Tentakeln mit Nesselzellen…)

verschiedene Lösungen (Segmentierung) ARTENVIELFALT

Hohltiere

(Polyp/Qualle)

Ausbildung von Zellen mit gleicher Aufgabe (gleichen Programmen)

Ringelwürmer:

ORGANEN schließen sich zu leistungsfähigen Zellverbänden zusammen Darm, Blutgefäßsystem...

überwiegend sexuelle sexuelle Fortpflanzung ermöglicht den Austausch von

Fortpflanzung Erbinformationen zweier Lebewesen Erhöhung der Vielfalt


Der Übergang ans

Land erfordert neue,

noch leistungsfähigere

Organe

Kopffüßer Insekten

Krebstiere

Muscheln

Schnecken

Weichtiere

Stammbaum der

Lebewesen

(stark vereinfacht)

Festigungselemente (Außenskelette, Chitinpanzer bei

Gliedertieren) Gliedmaßen zur Fortbewegung, zum Greifen

spezialisierte Sinnesorgane + Höherentwicklung des Gehirns

Atmungsorgane/Ausscheidungsorgane/Fortpflanzungsorgane

HINWEISE AUF EVOLUTION:

- aus der Anatomie: Strukturen bzw. Organe

Ringelwürmer

Gliederfüßer

Gliedertiere

Hohltiere

(EU)BAKTERIEN

Spinnentiere

Seesterne / Seeigel…

Stachelhäuter

Säugetiere

Fische Amphibien

Wirbeltiere

Tiere Pilze Pflanzen

ARCHAEBAKTERIEN EUKARYOTEN

Reptilien

einfache Eukaryoten

Einzeller, Algen ...

Vögel

Moose

Ringelwürmer

Insekten

sind homolog (ursprungsgleich) sind analog (nur ähnlich auf Grund von

geben Hinweis auf gemeinsame Vorfahren Anpassungen) konvergente Entwicklung

- Fossilien: Brückentiere zeigen den Übergang einer Klasse in eine Neue z.B. der Archaeopterix:

Reptilienmerkmale (langer Schwanz, Krallen, Zähne…) + Vogelmerkmale (Federn, Lauf, Vogelschädel…)

EVOLUTIONSTHEORIE:

Begründer CHARLES DARWIN: viele Lebewesen / mit unterschiedlichsten Eigenschaften / ständiger

Kampf ums Dasein / der besser Angepasste (der Fittere) überlebt und gibt seine günstigen Merkmale in die

nächste Generation weiter

HEUTE: erweiterte Evolutionstheorie: - Änderungen der Erbanlagen = MUTATIONEN (Zufall!) und

Neukombination (wg. geschlechtl. Fortpfl.) genetische Vielfalt - Lebewesen konkurrieren um Nahrung,

Lebensraum, Geschlechtspartner, um Position innerhalb einer Gruppe. Der besser Angepasste hat

größere Chancen, seine vorteilhafteren Erbmerkmale (Gene) weiterzugeben = natürliche Auslese =

Selektion Beispiele für Anpassungen: Tarnung durch Nachahmung der Umgebung

(Chamäleon...) - Warntracht (Wespen, Feuersalamander, giftige Frösche) - Mimikry (Scheinwarntracht)

bei Hornissenschwärmer oder Schwebfliege - Aussehensänderung des

Birkenspanners in Industriegebieten Mittelenglands - Irgendwann sind Lebewesen so

unterschiedlich, dass Fortpflanzung nicht mehr möglich ist → Separation u. Isolation

Über viele Generationen hinweg können so neue Arten entstehen.

INSEKTEN

Bau: 3 Beinpaare / meist 2 Flügelpaare / Mundwerkzeuge

Facettenauge / Strickleiternervensystem / Tracheen

Fortpflanzung: unvollkommene ↔ vollkommene Verwandlung

Ei → Larve → Puppe → Imago

Anpassungen: an den Lebensraum / Ernährungsstrategien / Vielfalt

Nutzen: z.B. zur Befruchtung / Nützlinge / Nahrungskette…

Schaden: Ernteverluste durch Schadinsekten / Krankheitsüberträger…

Staatenbildung: strikte Arbeitsteilung / nur Königin geschlechtsreif...

ART: alle Lebewesen,

die sich

miteinander

fortpflanzen

können und deren

Nachkommen

wieder fruchtbar

sind (biologischer

Artbegriff)

Samenpflanzen

Farne

Quelle: www.br-online.de/bildung

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine