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Neue Kritik der Bühne; dramaturgische Grundlegungen und ...

Neue Kritik der Bühne; dramaturgische Grundlegungen und ...

sein werden, die sich

sein werden, die sich nach einem Jahrzehnt vielleicht noch einmal zu einem systematischen Bande zusammenordnen können. An einem Punkte freilich betrachte ich meine Arbeit — nicht als „abgeschlossen", vielmehr weiterer Begründung, Beschreibung, Verzweigung wohl fähig, ja bedürftig, — aber doch in allen entscheidenden Umrissen als feststehend: das ist dort, wo es sich um Dramaturgie im engsten Sinne handelt, um die ästhetische Erkenntnis der Formen des Dramas. Ich bin mir bewußt, vor die Abhandlung über ,,Die sprachkünstlerischen Wurzeln des Dramas" einen herausfordernd stolzen Untertitel gesetzt zu haben. Ich tat es in der Meinung, daß jeder GutwilUge die ironisierende Bescheidenheit dieses Hochmuts schon mit heraus hören wird: Denn, daß ich von jener ganzen Welt, deren grund- sätzliche Neuerkenntnis der große Kant mit jenem stolzen Titel verkündete, nur einen sehr, sehr kleinen Teil durch meine Erkenntnisse neu untermauert habe, das ist mir wahrhaftig bewußt. Daß ich aber in diesem sehr kleinen Kreise etwas wirklich Neues und für die Dauer menschücher Wissenschaft nicht mehr zu Übersehendes geschaffen habe, dadurch, daß ich die Dramaturgie von der stofflich so begrenzten psycho- logischen Orientierung und höchst unverbindhchen Termino- logie des alten Griechen stillschweigend ablöste und ihr einen neuen, in unserer lebendigen Erfahrung jeder dramatischen Form gefundenen Grund gab — das glaube ich allerdings. 12 JULIUS BAB.

DIE DICHTUNG DES DRAMATIKERS

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    C/3 ^ .2 C c c5

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    Manch einer, der der Physiologie de

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    und in verschiedenen Graden rein au

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    unsere höchsten Erlebnisse formuli

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    Die wahrhaft große Spannung zwisch

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    die tragischste Gefahr, daß ein At

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    III. DRAMATURGIE DES FERNSPRECHERS

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    Entwicklung der Malerei nicht bedeu

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    aus lauter Telephongesprächen nur

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    jungen Gelehrten, den sie liebt, ih

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    Requisit in der weiteren Handlung w

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    mittelt wird. An der Benutzung des

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    jekt. Die Komik, die jeder Mensch f

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    Interesse kann so für eine ferne S

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    Anruf geht dann des Herrn Verwandte

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    Zuweilen nehmen die Dinge eine Wend

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    theaters, sofern er sein Gewerbe im

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    aber, daß es falsch ist, kann mein

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    dramatischen Sprachkunstwerks ist e

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    V. ERZIEHUNG ZUR SCHAUSPIELKUNST

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    zweiten Seite beschwört er den hei

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    Die großen „Versteller" aber sin

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    sehen Bühnen, diese Naiven, die mi

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    deutschen Schauspieler sind in der

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    eine zur Hälfte blaue ausgespannte

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    VII. DIE UNMÖGLICHKEIT DER SZENENP

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    stehen gebracht wird, haben wir den

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    leer, unfertig, wie ein Gerüst, da

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    VIII. GRENZBESTIMMUNGEN DER BÜHNEN

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    3. Kinematographentheater. (Film un

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    Schrecken der scliwarzen Hand", ,,I

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    eine tiefe Schädigung für die dra

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    IX. DIE SOZIALISIERUNG DES THEATERS

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    stimmt, die rein kapitalistischen U

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    Führer zu geistigen Zielen sei, es

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    Illusionen bleiben. Es bleibt das u

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    Burgtht;aterverfassung und des Mann

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    kollegium ein unbedingtes Protestre

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    Es ist nun wohl offenbar, in wie be

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    in der Wiener „Zeit" Juni 1913, d

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Kritik einer neuen Übersetzung von Lessings Schauspiel Nathan ...