Zeitschrift für romanische Philologie

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Zeitschrift für romanische Philologie

UEBER WORTZUSAMMENSETZUNG. 267

darstellt, eine Charakteristik, wie sie in der populären Form dieser

Art Demonstrativa {ce livre id, das Buch da) noch deutlicher hervortritt'.

Sonst gehört von Kontaktkompositis noch hieher aucun, das

nach DHT. für auqu'«« steht (wo auque adj. lat. aliquem darstellt)

und darum dem subst. quelqu'w« (S. 168 Z. 34) zu vergleichen ist,

nur dafs hier U7i natürlich adjektivisch steht und, im Gegensatz zu

den bisher betrachteten Bildungen, das anque direkt, nicht erst durch

Vermittlung des Determinandums, als nähere Bestimmung zu dem

1. Glied (uii) gezogen werden kann; endlich le meme derselbe, ein

Identitätspronomen, dessen 2. Glied wieder das Determinandum

als bekannt näher charakterisiert.

B) Abweichungsnamen. Kontaktkomposita der Kategorie

S. 14Q Z. 4 ff., natürlich mutatis mutandis; die Negativa «///, neutre,

ersteres auf lat. nuUus (ne ullus nicht irgendein), letzteres auf lat.

neu/er „nicht einer von beiden" zurückführend.

Dritte Klasse: Prädikatswörter.

Obwohl als Prädikatswort nur das Verbum finitum in Betracht

kommt, dürfen wir doch in der beispielsweisen Aufzählung hiehergehöriger

Bildungen die übliche Nennform des Verbums, den Infinitiv,

unbedenklich anwenden. Und zwar, weil er, wo es auf solches ankommt,

die Kontakt formen des Verbums {\&rgehen, vergeht, verging

usw.; abgehen, wenn er abgeht, als sie abging usw.) ohne weiteres

repräsentiert, und es leicht möglich ist, das Vorkommen von Distanzformen

(er geht nun ad, geh doch ad/, sie hat abzugehen) am In-

finitiv, etwa durch Vorsetzung eines d (z. B. d abgehen), kenntlich

zu machen. Im Französischen aber braucht selbst dies kaum zu

geschehen. Denn abgesehen von Fällen wie il s'en est

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