Zeitschrift für romanische Philologie

scans.library.utoronto.ca

Zeitschrift für romanische Philologie

DER PFLUG IN FRANKREICH ETC. 17

Du Gange hat noch conjuncla Gloss. Saxon. Aelfrici c. de mstrumentis

ägricolaruni: conjuncla y vristra und belegt das Wort noch

aus Stat. ant. Corbeiensis Mon. und emendiert es richtig im Chron.

Besuense aus convmctild\, aissei, ro'es und colire.^ 3. Da die roes ausdrücklich

erwähnt sind, so kann unser Pflug eben nur ein Radpflug

sein und dieser nur charrue heifsen, während ebenso ganz sicher

ein Pflug ohne Vordergestell und ohne Räder nur arere geheifsen

hat und bis auf den heutigen Tag heifst. Es ist also jeder Zweifel,

dafs arere ganz unpassend ist und dem klaren Wortlaut und Sinn

der Stelle offen und grob widerspricht, ausgeschlossen. Und da

Hugos Pflug nach Z. 316 mehrere böes (mindestens zwei — er

könnte auch mehr haben, z. B. Viergespann, aber dann wird das

Lenken mit der blofsen verge schwierig), so ist auch so sicher,

dafs sein Pflug kein fourcat ist, s. o. Daneben kann er auch noch

andere Vervollkommnungen gehabt haben, die nicht besonders

aufgezählt sind, weil der Verfasser keine Abhandlung über den

Pflug und seine Einrichtung schreiben will. Endlich 4. folgt noch

eine kurze Nutzanwendung philologischer Art für unsere Stelle.

Unser Gedicht gehört einer Gegend an, wo nur charrue gebraucht

ward — also ist nach dem Atlas der NO. und O. ausgeschlossen,

eine Tatsache, die wir ja aus anderen Gründen schon längst festgestellt

haben. Also auch so ist der Atlas nutzbar gemacht worden.

accialoria 10.

Wortverzeichnis.

(Die beigesetzten Zahlen verweisen auf die Seiten.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine