Zeitschrift für romanische Philologie

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Zeitschrift für romanische Philologie

636 BESPRECHUNGKN. F. ED. SCHNEEGANS,

der zur ersten Abhandlung auf den Zusammenhang von Iwain und Partonopeu

de Blois, der Lancelotsage und irländischer Erzählungen hinweist; zur zweiten

Abhandlung bezweifelt G. H. den von Kittredge vermuteten orientalischen

Ursprung der Bisclaveretsage und erinnert an die Verwandtschaft des Ver-

wandlungsmolivs in Bisclaveret mit der Rahmenerzählung von Apuleius'

Goldenem Esel). — S. 69 f. P. Sabatier. i. Description du manuscrit fran-

ciscain de Liegnitz (Antiqua legenda S. Francisci). 2. S. Francisci legendae

veteris fragmenta (Ch. Guignebert). — S. 70— 73. A. Mulinier, Obituaires

de la province de Sens. Tome I (Rec. des historiens de la France) (Maurice

Lecomte). — S. 79 f. Em. Langlois, Table des noms propres de toute

natura compris dans les Chansons de Geste imprimees (M. Prou), — S. 80.

A. Jellinek, Bibliographie der vergleichenden Litteraturgeschichte (G. Huet).

Mars-Avril 1904.

ABHANDLUNGEN

: :

S. 147. E. Langlois, Deux et deux fönt trois (in einer Inschrift C. I. L.

III, 3551: „Hie qucscunt duas matres, duas tilias: numero tres facuut et ad-

venas II parvolas" sieht H. L. ein frühes und durch sein Vorkommen auf

einem Grabdenkmal merkwürdiges Beispiel einer bekannten, jetzt noch üblichen

devinette, deren Lösung dadurch gegeben ist, dafs von den drei Frauen, die

drei Generationen angehören, die eine Mutter imd Tochter zugleich ist).

BESPRECHUNGEN

S. 148— 154. Calmette, De Bernardo Sancti Guillelmi filio (Ferd. Lot,

Kritische Bemerkungen bes. zum 7. Kapitel de Bernardo in fahxdis. F. L.

verwirft die Annahme des Verf. einer doppelten Quelle der sagenhaften Ge-

schichte der Kaiserin Judith und Bernhards von Septimanien: einer ,,fabula

hispanica" (llauptvertreter die Romanze ,,el conde de Barcelona y la emperatriz

de Alamania") und einer „fabula aquitanica" (Hauptvertreter der englische

Roman ,,the Erl of Tolous and the emperes of Almayn") Annahme einer

gemeinsamen lateinischen Urversion des IX. Jahrhs.). — S. 161— 169. E.Roy,

Eludes sur le ih^ätre fran^ais au XIV. s. Le Jour du Jugement mysl^re sur

— Datierung des Jour du Jugement auf den 5. April 1398 und der Mysl^res

der IIs. der Biblioth6que Ste Genevi^ve — werden kurz zusammengcfafst). —

le grand schisme (G. Rousselle, Inhalt des Stückes. Die Resultate der Arbeit

S. 173 — 175. Paolo Savj-Lopez und Matleo Bartoli, Altilalienische

Chrestomathie (L. Auvray). — S. I75f. C. Wahlund, Die aUfranzösische

Prosaübersetzung von Brendans Meerfahrt (G. Huet).

Mai-Juin 1904.

ABHANDLUNGEN:

S. 201— 7. J. Calmette, Conlribution ä la Crilique des ,,M6moires"

de Commynes (Berichtigung zum Kommentar von Mandrot zu Buch VIII

Cap. 33 und 34 der „M^moires": Der Bericht Commynes', wonach der Ge-

sandte Du Bouchage nach seiner Rückkehr aus Spanien Ludwig XI. von der

Krankheit D. Juans Mitteilung macht, ist unhaltbar, wenn man mit Mandrot

diese Reise in den November 1497 verlegt, da D. Juan den 4. Oktober starb.

Die Schwierigkeit wird durch Calmette dadurch gelöst, dafs er die Existenz

einer früheren Reise Du Bouchages im Frühling 1497 nachweist, von der

Commynes berichtet, während er die spätere Reise nicht erwähnt).

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