Zeitschrift für romanische Philologie

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656 H. SUCHIER,

hroilled antij 234; an andern Stellen scheinen einzelne Bäume

zu stehen 926.1

Das Wasser ist in Larchamp rar. Die Kämpfer haben an

Durst zu leiden, offenbar ebenso sehr in Folge des mangelnden

Wassers als der Hitze. Fünfzehn Meilen [Heues) weit gibt es weder

Quelle noch Furt, nur salziges Meerwasser 711. 844. Doch fliefst

dort ein schmutziger Wassergraben [dia'i troble 525. 1158. 1194),

dessen Wasser aus einem dem Meer benachbarten Felsen kommt

und durch das Feld fliefst 846 f.

Das Schlachtfeld ist nicht ganz unbewohnt. Wir gewahren

dies schon an einer Schafherde, auf die Tedbald stöfst 395.

401, Der Dichter erwähnt bei dieser Gelegenheit einen hohen

Zaun, U7i grant pale'iz 390,

versperrt,^ Später kommt

der dem fliehenden Tedbald den Weg

ein einzelnes Gehöft vor [maisnil 1769

bis 1781. 1792), das die Sarrazenen besetzt halten.

Die Angaben der Fortsetzung über die Bodenbeschaffenheit

Larchamps sind weit unbestimmter als die des ersten Teiles. Die

Fortsetzung erwähnt den Weiher an der Quelle, cstanc a la fiinteine

1987. 2010, wo Vivien von Guillaume gefunden wird, und bezeichnet

den Baum, unter dem Viviens Leiche niedergelegt worden

war (926), als Ölbaum.3

Über das heutige Larchamp und seine Bodenbeschaffenheit

folge ich den Beschreibungen in dem erwähnten Dictionnaire des

abbe Angot, unter Lanhamp, und in Paul Joanne's Dictionnaire

geographique et administratif de la France, Paris 1896, unter

Mayenne. Ich zitiere diese Werke mit wörtlichem Anschlufs, erlaube

mir aber Worte oder Sätze auszulassen, die zu der uns hier beschäftigenden

Frage keine Beziehung haben.

Ich gebe also Herrn Angot das Wort zu einer Beschreibung

des heutigen Larchamp. Er sagt:

„Vaste territoire entre l'Ernee ä. l'E., la limite bretonne marquee

par une ligne de collines (204, 230, 248 m.) ä. l'O., uu affluent

de l'Ernee au S. La corniere N.-O. est atteinte par les dernieres

branches de la Futaie, sous-affluent de la S61une, et par Celles du

Couasnon \sic\\ mais la presque totalit^ de la commune a son

versant ä. l'E. et fait partie du bassin de l'Ernee. „Le bourg,

situ6 en plaine, est assez considerable et ramasse", disait Davelu.

On ne Signale aucune route ancienne venant au bourg. Les

habitants demandent en 1789 „qu'il soit fait une route d'Ernöe

* In dieser Beschreibung übergehe ich als zu wenig charakteristisch die

Ausdrücke pre 1929, erbe 724, herbe al pre 518. Kies findet sich besonders

am Meeresufer, vgl. gravier 854. 924. 1087. 1096. 1813. 1837. V. 1380

wird erwähnt tiiie röche lez un regort (Hs. regul) de mer.

* Der Zaun besieht aus Pfählen, die durch Querhölzer verbunden sind,

und ist so hoch, dafs ein Reiter nicht über ihn weg setzen kann.

8 oUvier V. 1989. Dieser Ölbaum ist ein weiteres Anzeichen dafür, dafs

wir uns in Südfrankreich befinden und dafs Vers 1989 bereits zur Fortsetzung

gehört.

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