Zeitschrift für romanische Philologie

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Zeitschrift für romanische Philologie

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SPRACHGRENZEN UND GRENZMÜNDARTEN DES VALENCIANISCHEN. 7 I Q

Als Beispiel führe ich hier Aguaviva an:

Das spanische zeta ist hier in das Valencianische eingedrungen;

(für die Transkription der Formen von Aguaviva will ich aus gleich

ersichtlichen Gründen das griech. & verwenden).

Span, cinco + val. sink, Ag. Q^inh

„ cepo + „ sep „ d-ep.

Von solchen Fällen aus greift nun das & weiter und tritt auch

in Worten auf, welche die Spanier nicht haben: ffp&- = Hund.

Val. gos, sp. perro. Aguaviva hat aber auch ein stimmhaftes zeta,

gleich dem Englischen und Neugriechischen, das ich hier mit ö

bezeichne

trece + tre'dze gibt tredöe; doce -\- dödze wird dödöe und darnach

in Aguaviva auch se'döe für gemeinval. sedze. Über das Alter der

beiden Sibilanten gebe ich kein Urteil ab. So viel scheint sicher,

dafs das vorausgehende d dissimilierend wirkt, denn nach anderen

Konsonanten erscheint d\ önde sp. once, kaiörde sp. catorce; kinde

sp. quitice; kglde sp. codo. Das gemeinval. hat in allen diesen Fällen

stimmhaftes s.

Unter den Vokalen erweisen sich die Diphthonge ue und

ie als die einflufsreichsten. Als direkte Wortmengungen auf-

zufassen sind:

sp. tierra val. i^rra Ag. ti§rra\

„ hierro „ ferro „ fiprro.

In anderen Fällen wird das ii zu iä\

sp. sieie

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