Zeitschrift für romanische Philologie

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Zeitschrift für romanische Philologie

l'EJORATIVE BEDEüTüNGSENTWICKLUNG IM FRANZÖS. 63

oü un sujet donne doit etre developpe" abzuleiten (wie der Dict.

gen. anzunehmen scheint), da a7?iplifier auch „übertreiben, aufschneiden"

und amplificateur der „Aufschneider" bedeutet (s. Sachs). ^

Zu bucoliques in der Bedeutung „reunion d'objets de peu de

valeur" (sehr familiär) s. oben S. 62 Anm. 5.

CoUoquer, fam. „placer tant bien que mal, p. ext. placer une

personne, une chose dont on veut se defaire." 2

Elucubrer erklärt der Dict. g6n. durch „composer par un

travail prolonge" und ehicubi-ation durch „action d'elucubrer, resultat

de cette action" (veraltet), „p. ext. ouvrage d'esprit ainsi compose."

Beide Wörter werden meist ironisch gebraucht. 3

Für expeclative gibt weder der Dict. gen., noch Littre, noch Acad.

eine pejorative Nuance an, aufser in dem ironischen la belle expeclative.

Ich finde es aber auch in anderen Fällen leicht komisch

gefärbt*: Die Pejoration beginnt.

La faconde wird wohl kaum anders als spöttisch für „loquacite,

trop grande abondance de paroles" gebraucht. Ursprünglich war

es durchaus lobend gleich dem \

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