Infektionen u. Impfungen.pdf

web.apotheker.at

Infektionen u. Impfungen.pdf

Das Immunsystem

angeboren und erworben

Das Immunsystem besteht aus zwei Teilsystemen: das

"unspezifische Abwehrsystem" mit seinen

angeborenen Abwehrmechanismen und das

"spezifische Abwehrsystem", das lebenslang in der

Auseinandersetzung mit Krankheitserregern dazulernt,

durch durchgemachte Erkrankungen und durch

Impfungen.

Die Abwehrfähigkeit des spezifischen Abwehrsystems

nennen wir Immunität.


Immunsystem

Das Immunsystem lernt aus Krankheiten und

Impfungen

Wenn ein Erreger in den Körper gelangt, wehrt das Immunsystem

durch eine genau auf den Erreger zugeschnittene Reaktion ab.

Dieser Abwehrvorgang kann unbemerkt bleiben, sich als leichtes

Unwohlsein äußern oder auch als unterschiedlich schwere

Erkrankung erlebt werden.

Aufgrund einer Art von Gedächtnis erkennt das Immunsystem

Eindringlinge, mit denen es sich einmal beschäftigt hat, auch nach

langen Jahren wieder. Dann läuft der Abwehrmechanismus in so

rasantem Tempo ab, daß der Mensch gar nicht erst "richtig" krank

wird. Diese Lernfähigkeit macht man sich bei Impfungen zunutze.


Immunabwehr


Lokale Abwehrstoffe


Abwehrstoffe im Blut


Arten der Immunisierung

Um den menschlichen Organismus gegenüber fremden

Mikroorganismen unempfindlich zu machen, stehen zwei

grundsätzliche Möglichkeiten zu Verfügung:

die aktive Immunisierung

die passive Immunisierung.


Arten von Impfstoffen

Antigene, das sind jene Strukturen eines Erregers, die im Organismus die Bildung von

Antikörpern (Abwehrstoffen), hervorrufen, müssen in einem Impfstoff optimal "verpackt" werden,

damit eine ideale Antwort des Organismus auf diese Antigene erfolgt. Die Ausbildung der

Immunantwort soll derart gestaltet sein, daß l die Impfstoffzubereitung keine krankmachenden

Eigenschaften besitzt und l die Immunantwort in der Ausbildung schützender Abwehrstoffe

resultiert.

Wichtig dafür ist demnach, daß man genau weiß, welche Eigenschaften der Erreger hat, aus

dem ein Impfstoff zubereitet werden soll und welche "Schlüsselantigene" für die Auslösung einer

schützenden Immunantwort nötig sind.

Prinzipiell unterscheidet man

Lebendimpfstoffe und

Totimpfstoffe.


Lebendimpfstoffe -

Totimpfstoffe

TOTIMPFSTOFFE (also alle Impfstoffe aus abgetöteten

Erregern, Spaltprodukten etc.) können ohne zeitliches

Intervall verabreicht werden.

LEBENDIMPFSTOFFE müssen zueinander (soferne

nicht ausdrücklich im Beipackzettel anderes angegeben

wird) Abstand haben, im Regelfall etwa vier Wochen.

Ausnahme: Fixkombinierte Lebendimpfungen wie

Masern/ Mumps/Röteln.

LEBENDIMPFSTOFFE UND TOTIMPFSTOFFE sind

ohne zeitliches Intervall kombinierbar.


Impfungen

Diphtherie, Mumps, Tetanus, Röteln,

Tuberkulose, Hepatitis B, Keuchusten(Pertussis)

FSME (Frühsommermeningoencephalitis)

Haemophilus influenzae B, Influenza ("echte"

Grippe), Kinderlähmung (Polio), Pneumokokken

(bakt. Lungenentzündung), Masern, Rotavirus,

Varicellen (Feuchtblattern, Windpocken)


Infektionskrankheiten

Man unterscheidet als Infektionserreger also vor allem

Viren Bakterien


Infektionskrankheiten

Die häufigsten und daher wichtigsten Infektionserreger sind

heutzutage Viren und Bakterien. Bei den viralen Infektionen

muß man zwischen solchen unterscheiden, die auch ohne

antivirale Therapie relativ bald wieder verschwinden - etwa

Schnupfen oder die "normale" Grippe - und solchen, die

schwere und schwerste Infektionen verursachen Pocken,

Röteln, Hepatitis etc.


Infektionskrankheiten

Gegen manche Virusinfektionen ist es gelungen,

Impfstoffe zu entwickeln. Dagegen ist das zur Verfügung

stehende Arsenal an gegen Viren wirksamen, gut

verträglichen Arzneimitteln - sog. Virostatika - derzeit

noch recht klein.

Vor allem Infektionen der oberen Atemwege (wie z.B.

Pharyngitis, Laryngitis und Rhinitis) und Bronchitiden

werden häufig durch Viren verursacht. Diese

Virusinfektionen sind oftmals Ausgangspunkt für eine

bakterielle Superinfektion der Atemwege.


Erworbene Abwehr- Immunität

Dabei sind besondere Stoffe im Blutplasma befähigt,

eindringende Fremdkörper (Antigene) zu erkennen und zu

veranlassen, daß gegen diese Antigene spezifische

Antikörper gebildet werden. Man spricht in einem solchen

Fall von Immunität.

Immunität ist immer ein individuell erworbener Zustand,

eine spezifische Widerstandsfähigkeit oder

Unempfindlichkeit gegenüber Krankheitserregern, deren

Stoffwechselprodukten (Toxinen) sowie gegenüber anderen

artfremden Stoffen.


Bakterien

Einige Infektionen werden meist durch für sie typische Bakterien verursacht:

Infektion Typischer Erreger

Hautinfektionen Staphylokokken und Streptokokken

HNO-Infektionen Streptokokken

Bronchitis,

HaemophilusPneumonie Pneumokokken

Harnwegsinfektionen Enterobakterien

Scharlach Streptokokken

Keuchhusten Bordetella

Man unterscheidet Bakterien nach ihrer Färbbarkeit in der sog. Gram-Färbung in Grampositive

und Gram-negative Bakterien. Wichtig ist an dieser Stelle, daß Infektionen

oberhalb des Zwerchfells, meist durch Gram-positive Bakterien verursacht werden,

solche unterhalb des Zwerchfells meist durch Gram-negative Bakterien.


•Aids & HIV

•BSE Bovine Spongiforme Enzephalopathie

•Chikungunya

•Cholera

•Creutzfeldt-Jakob-Krankheit

•Dengue-Fieber

•Ebola-Virus-Erkrankung

•FSME

•Gelbfieber

•Hanta

•Hepatitis

•Japanische Encephalitis

•Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber

Virusinfektinen


•Lassa-Fieber

•Lepra

•Lyme-Borreliose

•Meningitis

•Poliomyelitis

•Rift-Valley-Fieber

•Sandfliegen-Fieber

•Tetanus

•Tollwut

•West-Nil-Fieber

Virusinfektionen


Infektionskrankheiten

Pilze findet man als Infektionserreger vor allem bei

Patienten, bei denen eine schwere Grunderkrankung

besteht (Diabetes, Krebs etc.), oder bei sehr hohem

Alter. Bei diesen Patientengruppen ist die

körpereigene Abwehr nur noch eingeschränkt

funktionsfähig. In dieser Situation können ansonsten

wenig infektiöse Mikroorganismen, die einem

Gesunden kaum Probleme bereiten, nicht mehr

abgewehrt werden.


Infektionswege

Bakterien gelangen auf ganz normalen Wegen in den

Menschen. Sie werden z.B. eingeatmet oder mit der

Nahrung aufgenommen, sie leben als normale

Mitbewohner (= Kommensalen) auf unserer Haut und

dringen bei Verletzungen in und durch die Haut ein oder

sie werden über die Schleimhäute des Mund-Nasen-

Rachen-Raumes bzw. der Genitalorgane aufgenommen.

Immer dann, wenn die Keime an Orte im Körper kommen,

wo sie nicht hingehören, können sie eine Infektion

verursachen.


Infektionswege

Infektionsweg über die Atemwege ("aerogen")

über Nahrungsmittel (peroral)

über Verletzungen der Haut

über die Schleimhäute des Mund-Rachen-Raumes und der

Genitalorgane

Ein Mensch, der an einer Atemwegsinfektion leidet, kann bei Husten,

Niesen oder "feuchter Aussprache" Bakterien oder Viren mit seinem

Speichel auf andere Menschen übertragen. Man spricht bei dieser -

typischen aerogenen - Übertragung von Tröpfcheninfektion.

Schnupfen oder Grippe werden so übertragen; aber auch Scharlach

und Angina.

Wenn die Infektionserreger bei direktem Kontakt - z.B. mit den Händen - übertragen werden,

spricht man von einer Kontaktinfektion. Typische Beispiele für eine Kontaktinfektion sind die

Gonorrhoe und infektiöse Durchfälle (z.B. Reisediarrhoe).


Kontaktinfektion

Wenn die Infektionserreger bei direktem Kontakt -

z.B. mit den Händen - übertragen werden, spricht

man von einer Kontaktinfektion.

Typische Beispiele für eine Kontaktinfektion sind

die Gonorrhoe und infektiöse Durchfälle (z.B.

Reisediarrhoe).


Inkubationszeit

Die Zeit zwischen dem Eindringen des Erregers

einer Infektion und dem Auftreten von ersten

Krankheitszeichen (z.B. Fieber) bezeichnet man

als Inkubations- oder Latenzzeit.

In gewissen Grenzen ist dieser Zeitraum typisch

für bestimmte Infektionskrankheiten. Sie beträgt

z.B. bei Gonorrhoe 3 bis 5 Tage, bei Scharlach 2

bis 5 Tage und bei Syphilis 14 bis 28 Tage.


Antibiotika

Ein Antibiotikum ist eine ursprünglich von Pilzen oder Bakterien

gebildete natürlich vorkommende Substanz, die schon in geringen

Mengen das Wachstum von Bakterien zu hemmen vermag.

Antibiotika, die "nur" eine weitere Vermehrung der Bakterien

hemmen, ohne sie tatsächlich abzutöten, bezeichnet man als

"bakteriostatisch" - sie halten einen zu einem bestimmten

Zeitpunkt vorhandenen Zustand (nämlich die Bakterienzahl)

aufrecht oder "statisch".

Antibiotika, die Bakterien tatsächlich abtöten und damit die

Bakterienzahl vermindern, werden dagegen als "bakterizid"

bezeichnet - dabei steht -"zid" für tödlich.

Die Bekämpfung einer Infektion durch Antibiotika stellt also eine

Unterstützung der körpereigenen Abwehr da.


Infektionskrankheiten

Im Gegensatz zu Virusinfektionen können

bakterielle Infektionen meistens mit gut

geeigneten und sehr wirkungsvollen Präparaten -

den sog. Antibiotika - behandelt werden.


Der Österreichische Impfplan

2004


Der Österreichische Impfplan

2004


Impfplan für Erwachsene


Geheimnisvolle Viren

Was ist eigentlich ein Virus und wie unterscheidet es sich von

anderen Krankheitserregern?

Sasser, Ebola, ILOVEYOU, BSE, Anthrax, Pocken, SARS. Nicht alle

der genannten Begriffe bezeichnen Viren im medizinischen Sinne (BSE

ist ein Prion, Anthrax ein Bakterium, ILOVEYOU und Sasser sind

Computerprogramme), aber alle verweisen auf geheimnisvolle

Infektionen.


Geheimnisvolle Viren

Was macht Viren so geheimnisvoll?

•Viren nisten sich unbemerkt in den Wirtsorganismus ein.

•Viren codieren fremde "Betriebs"-systeme zu eigenen Zwecken um und

unterlaufen Schutzmechanismen.

•Viren mutieren und entziehen sich damit häufig erfolgreich den gegen sie

gerichteten Maßnahmen.

•Viren präsentieren sich mit der Minimalausstattung reiner

"Informationspakete".

•Viren markieren ein Prinzip mit eigenen Regeln und eigener Logik.

•Viren sind Wesen von unklarem Status, nicht lebendig und auch nicht tot.


Aber was ist eigentlich ein Virus? Was

unterscheidet es von anderen

Krankheitserregern?

Der Begriff "Virus" (vom lateinischen virus "Schleim, Saft, Gift") wurde

erstmals von Cornelius Aulus Celsus im ersten Jahrhundert vor Christus

verwendet. Er wollte damit ausdrücken, dass Krankheiten, in diesem Fall

die Tollwut, durch ein "Gift" übertragen wurden. Bis zum 17. Jahrhundert

wurde dieser Begriff für alle übertragenen Krankheiten benützt. Eine

Unterscheidung zwischen Bakterien und Viren gab es nicht. Im 17.

Jahrhundert wurde das Lichtmikroskop erfunden. Seither wurden nur

noch Erreger, die nicht im Lichtmikroskop sichtbar waren (also <

200nm), als Virus bezeichnet. Als schließlich 1892 der russische

Mikrobiologe Dmitri Iwanowski herausfand, dass der Saft

mosaikkranker Tabakblätter auch dann noch ansteckend wirkte, wenn er

durch einen Porzellanfilter filtriert wurde, galt die Filtrierbarkeit als

wichtigstes Merkmal zur Bestimmung eines Virus – in Abgrenzung etwa

zu Bakterien oder anderen Mikroorganismen.


Viren

Viren stehen an der Grenze zwischen belebter und unbelebter Natur.

Sie haben keinen eigenen Stoffwechsel, doch sie bilden identische

Nachkommen. Man kann sie auch als Lebensformen auffassen, die

sich auf das Wesentliche beschränken: sie vermehren sich und setzen

sich gegen konkurrierende Moleküle durch. Viren enthalten

Erbmaterial (DNA oder RNA), das schützend von einer Proteinhülle

umgeben ist. Viren können sich nur im Innern lebender Zellen

vermehren, indem sie ihren Wirt unter ihre eigene Kontrolle bringen.

Dabei leihen sich von ihm zahlreiche Funktionen aus, etwa den

Proteinsyntheseapparat. Manche Viren besitzen nur ein einziges Gen,

andere mehr als zweihundert Erbanlagen. Die genetische Information

verleiht den Viren eine Vielzahl vorteilhafter Eigenschaften, darunter

auch so manchen Trick, sich der immunologischen Abwehr zu

entziehen.


Pneumokokken

In Österreich werden jährlich 16.000 bis 18.000 Patienten mit einer

von Pneumokokken hervorgerufenen Lungenentzündung in einem

Spital behandelt. Infektionen mit Pneumokokken können

lebensbedrohlich werden, die Behandlung der Erkrankung sollte

deshalb möglichst schnell beginnen, bei invasiven Pneumokokken-

Infektionen wie Hirnhautentzündung, Lungenentzündung und

Sepsis müssen unbedingt Antibiotika gegeben werden. Allerdings

macht diese Therapie zunehmend Probleme, weil Pneumokokken

gegen Antibiotika immer unempfindlicher (resistenter) werden.

Etwa 1.000 bis 1.600 Patienten sterben pro Jahr auf Grund dieser

Problematik.


Die Impfung: verschiedene Impfstoffe

Pneumokokken

Vor einer Infektion mit Pneumokokken kann man sich also durch eine Impfung

schützen. Bei einer Impfung wird eine Infektion in abgeschwächter Form nachgeahmt.

Der Impfstoff enthält Anteile von mehreren Pneumokokken-Typen, löst aber selbst

keine Infektion aus. Bereits seit Jahren ist für Personen ab dem vollendeten zweiten

Lebensjahr ein Impfstoff auf dem Markt, der gegen 23 verschiedene Typen aus der

Pneumokokkenfamilie wirksam ist, der 23-valente Polysaccharid-Impfstoff (PNE).

Kinder unter zwei Jahren können aber mit diesem Impfstoff nicht geschützt werden,

ihr Immunsystem ist nämlich nicht in der Lage, bekapselten Bakterien zu erkennen

und darauf reagieren. Im Mai 2002 ist aber ein Impfstoff zugelassen worden, der für

Säuglinge und Kleinkinder geeignet ist. Es ist ein sogenannter 7-valenter

Konjugat-Impfstoff (PNC). Er enthält Anteile von sieben verschiedenen

Pneumokokken-Typen, die für Säuglinge und Kleinkinder besonders gefährlich sind.

An die Bestandteile der Pneumokokken-Kapsel sind jeweils Eiweißmoleküle

gebunden ("konjugiert"). Mit diesem Trick gelingt es, dass auch das Immunsystem der

Säuglinge mit der Bildung von spezifischen Antikörpern reagiert.

Durch die Verfügbarkeit eines konjugierten Impfstoffes (PNC) gegen die wichtigsten

Serogruppen ist also eine Impfung bereits in den ersten beiden Lebensjahren möglich

und auch allgemein empfohlen.


Pneumokokken

Nach dem 2. Lebensjahr wird die Impfung für Risikogruppen mit

einem nicht konjugierten polyvalenten Polysaccharid-Mehrfach-

Impfstoff (PNE) durchgeführt bzw. ergänzt., wobei ein

Mindestabstand von zwei Monaten zur vorangegangenen Impfung

mit einem konjugierten Pneumokokken-impfstoff einzuhalten ist.

Bei älteren Menschen verursachen Pneumokokkeninfektionen

schwerwiegende Atemwegserkrankungen. Die Durchimpfungsrate in

Österreich ist speziell im geriatrischen Bereich noch viel zu niedrig,

dadurch werden Senioren gefährdet und erliegen auch häufig einer

Pneumokokkeninfektion. Die Impfung wird daher ab dem 60.

Lebensjahr, eine Wiederholung der Impfung alle 5 Jahre empfohlen.


FSME: neue Empfehlungen

Bei Personen unter 60 Jahren ist nach der vollständigen

Grundimmunisierung und der ersten Auffrischungsimpfung nach drei

Jahren das weitere Auffrischungsintervall auf fünf Jahre zu verlängern.

Ab dem 60. Lebensjahr wird weiterhin ein dreijähriges

Auffrischungsintervall aufgrund der im Alter verminderten Immunantwort

empfohlen


Influenza:

Neuroaminidasehemmer

Hervorragende Wirkung - gute Verträglichkeit

Die Therapie der Influenza mit Neuroaminidasehemmern

sollte möglichst früh, auf jeden Fall innerhalb von

zwei Tagen nach Auftreten der ersten Symptome

beginnen. Die empfohlene Dosis beträgt 75 mg

Oseltamivir als Kapsel zweimal täglich über einen

Zeitraum von fünf Tagen.


Influenza: Impfung


Influenza


Influenza


Influenza-Impfstoff-

Herstellung

Quelle und mehr darüber: Österreichische Apothekerzeitung ÖAZ 20/2003


Impfstoff-Herstellung

Quelle und mehr darüber: Österreichische Apothekerzeitung ÖAZ 20/2003


Impfstoff- Herstellung

Quelle und mehr darüber: Österreichische Apothekerzeitung ÖAZ 20/2003


Impfstoff-Herstellung

Quelle und mehr darüber: Österreichische Apothekerzeitung ÖAZ 20/2003


Immunsystem

Unser Immunsystem unterscheidet zwischen

„fremd“ und „eigen“

Keine leichte Aufgabe bei der Übermacht


Immunsystem

Der Mensch hat etwa 10 Billionen

Körperzellen und ist von etwa 100 Billionen

Mikroorganismen (ca. 500 verschiedene

Bakterien und dazu noch paar Pilze und Viren)

besiedelt, die allerdings meistens nützlich oder

unschädlich sind. Bei geschwächtem

Immunsystem werden selbst unbedenkliche

Keime oft gefährlich.


Immunsystem

•Natürliche Killerzellen: erkennen und vernichten

Fremdorganismen ohne die Mitwirkung von Antikörpern

•T-Killerzellen: erkennen und vernichten körpereigene

Zellen, die von Viren befallen worden sind und körperfremde

Zellen

•T-Unterdrückerzellen: beteiligt an der Abschaltphase der

Immunreaktion; hemmen z.B. die Bildung von Killerzellen

•T-Helferzellen: stimulieren nach Erkennung eines Antigens

die Bildung von spezifischen Antikörpern, usw


So stärken Sie das

Immunsystem

1. Regelmäßig (ca. 2x pro Woche) mäßig Ausdauersport treiben (nicht außer

Atem kommen).

2. Heiß-kalte Wechselduschen, Sauna: so wird die Temperaturregulation "trainiert"

und die Durchblutung der Haut und Schleimhäute verbessert.

3. Kneipp'sche Fußbäder.

4. Bewegung im Freien

5. Vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung.

6. Übergewicht vermeiden

7. Immunstimulation durch abgeschwächte Bakterien (als Medikament) trainiert

die Immunabwehr im Darm.

8. Sonnenhut/Echinacea-Präparate stärken das Abwehrsystem.

9. Urlaub in sonnigem Wetter sowie schöne und befriedigende Erlebnisse stärken

die seelische Stabilität und damit das Immunsystem.

10. Lachen! Sie nehmen dabei 6x soviel Sauerstoff auf wie beim Sprechen. In den

Schleimhäuten (die erste Barriere für Keime) steigt kurzfristig die Konzentration

der Antikörper (Immunglobulin A) an!

11. Streß reduzieren, evtl. durch Entspannungstraining etc.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine