Studien- & Berufswahl 2012 / 2013

abiturienteninfo.de

Studien- & Berufswahl 2012 / 2013

INFORMATIONEN ZUR

Studien- & Berufswahl

2012 / 2013

Ausland Ausland Ausland

FSJ

Schule Schule

Dual

Studium

Sprachen

Berufsfachschule

Für die

Hochschulregion

Hamburg

inkl. Sonderteil:

Berufsausbildung

für Abiturienten

Bachelor Bachelor

Weiterbildung

Abitur

Ausbildung

ISSN 1864-7901


Chancengleichheit

s i c h t b a r m a c h e n

Die ALPHA Informationsgesellschaft mbH und das angeschlossene Institut für Wissenschaftliche Veröffentlichungen

(IWV) haben zwei ergänzende Magazinreihen konzipiert, die an Frauen in Technik

und Wissenschaft mit einem DIN A4-Magazin und an Schülerinnen / Abiturientinnen mit einer DIN

A5-Broschüre adressiert sind.

Chancengerechtigkeit für Frauen und Männer in Beruf und Karriere insgesamt sowie in Wissenschaft

und Forschung im Besonderen ist eine übergreifende gesellschaftspolitische Aufgabe. Für die

In novationskraft unseres Landes ist es unverzichtbar, dass wir jedes Talent fördern – unabhängig

von Geschlecht, Alter oder Herkunft.

Hinzu kommt, dass unsere Gesellschaft aufgrund der demographischen Entwicklung einem tiefgreifenden

Wandel unterliegt. Das ist eine große Herausforderung für uns alle und zugleich eine

Chance für qualifizierte weibliche Nachwuchskräfte.

Prof. Dr. Annette Schavan im Grußwort des Pilotmagazins INGenie – Frauen in Technik und Wissenschaft

INGenie –

Frauen in Technik und Wissenschaft

INGenie setzt Signale und zeigt in spannenden

Beiträgen, was Frauen in Technikberufen

realisieren.

Renommierte Professorinnen, Wissenschaftlerinnen,

Institutsleiterinnen und Studien-

und Berufsberaterinnen dokumentieren

weibliche Vorbilder. Testimonials von

Ab solventinnen verschiedener Fachdisziplinen

zeigen facettenreiche Wege auf und

machen Lust auf MINT (Mathematik, Informatik,

Naturwissenschaften und Technik).

Das Magazin ist hinsichtlich seines Charakters

und seiner Eigendynamik das erste von

Frauen für Frauen gestaltete Wissenschafts-

und Wirtschaftsmagazin in Deutschland.

missING –

Junge Frauen in MINT

Der zukünftige Transmitter für Mädchen

über Ausbildung und Studium zum Berufseinstieg

missING zeigt, was Mädchen in technischen

und naturwissenschaftlichen Berufen realisieren

können und macht neugierig auf

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften

und Technik (MINT). In praktischen Angeboten

wie Workshops, Ferienaktionen sowie

Schnupperstudien kann MINT entdeckt,

ausprobiert und erforscht werden. missING

weckt das Interesse von Mädchen und jungen

Frauen an technischen Fragestellungen.

missING zeigt vielfältige Wege auf und

bietet Unternehmen und Hochschulen eine

hervorragende Plattform, Berufsperspektiven

für junge Frauen in den MINT-Bereichen

zu dokumentieren. Diese Publikation stellt

insbesondere zu Informations- und Aktionstagen

ein attraktives Medium dar, interessierte

Mädchen und Eltern nachhaltig auf

ihrem Entscheidungsweg zu begeistern und

zu unterstützen.

Beide Publikationen sind kostenfrei erhältlich.

Anfragen und / oder Bestellungen über

info@institut-wv.de

ALPHA Informationsgesellschaft mbH • Finkenstraße 10 • 68623 Lampertheim

Telefon: 06206 | 939-0 • Telefax: 06206 | 939-251 • E-Mail: info@alphapublic.de


Vorwort

Liebe Schülerinnen und Schüler,

in der Hand haltet ihr die aktuelle

Ausgabe der Broschüre

Informationen zur Studien- und

Berufswahl in der Hochschulregion

Hamburg.

Du stehst gerade vor der Entscheidung, was Du nach der Schule machst?

Ob eine berufliche Ausbildung, ein Studium oder eine duale Ausbildung für Dich das „Beste“ ist?

Du weißt noch nicht, wer so etwas anbietet?

Dann ist diese Broschüre ideal zur Information. Natürlich sind auch Eltern, die ihrer Tochter oder

ihrem Sohn helfen wollen, die richtige Entscheidung zu treffen, herzlich eingeladen sich

zu informieren.

Die Broschüre hilft eine der wichtigsten Entscheidungen Deines Lebens gut zu treffen.

Falls es Dich „in die Ferne“ zieht: Es gibt auch für weitere Bundesländer

„Informationen zur Studien- und Berufswahl“-Broschüren:

Baden-Württemberg n

Bayern n

Berlin/Brandenburg n

Hessen n

Nordrhein-Westfalen n

Rheinland-Pfalz/Saarland n

Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen n

Viel Vergnügen und einen guten Start in eine erfolgreiche berufliche Zukunft!

Dein Redaktionsteam

Studien- und Berufswahl 2012/2013 1


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Inhaltsverzeichnis

Ausbildung oder Studium? ..........................................................................................................................

Deutscher Akademischer Austausch Dienst (DAAD) ............................................................................................

KiK Textilien und Non-Food GmbH .....................................................................................................................

Hochschule 21 gGmbH ......................................................................................................................................

VPS Verkehrspilotenschule Berlin GmbH .............................................................................................................

Bundeslotsenkammer ........................................................................................................................................

Mieterverein zu Hamburg ..................................................................................................................................

Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften ..........................................................................................

HFH . Hamburger Fern-Hochschule gGmbH ........................................................................................................

HSBA Hamburg School of Business Administration .............................................................................................

Euler Hermes Kreditversicherungs-AG ................................................................................................................

Frankfurt School of Finance & Management .......................................................................................................

FOM Hochschule ...............................................................................................................................................

Euro-Schulen-Organisation ................................................................................................................................

Euro Akademie ..................................................................................................................................................

International School of Management (ISM) ........................................................................................................

Berufsakademie der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein .............................................................................

Fachhochschule Wedel .......................................................................................................................................

Praktikantenreport 2012 ..............................................................................................................................

ECS – Euro-Communication-Service und Euro-Sprachreisen GmbH .....................................................................

Colón Language Center .....................................................................................................................................

SAE Institute Hamburg ......................................................................................................................................

Design Factory International (DFI) ......................................................................................................................

Designschule 1.0 GmbH ....................................................................................................................................

btk – Hochschule für Gestaltung ........................................................................................................................

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Inhaltsverzeichnis

BiTS Iserlohn/Berlin ...........................................................................................................................................

BILDKUNST AKADEMIE – Private Berufsfachschule für Illustrationsdesign ...........................................................

ALSTERDAMM – Die Schule für Grafik Design ....................................................................................................

Kunstakademie Hamburg ...................................................................................................................................

Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen ............................................................................................................

Schule für Schauspiel Hamburg ..........................................................................................................................

Erika Klütz Schule ..............................................................................................................................................

Hamburger Konservatorium ...............................................................................................................................

SängerAkademie Hamburg ................................................................................................................................

Hamburg School of Music ..................................................................................................................................

Gesundheits- und Krankenpflegeschule Alsterdorf ..............................................................................................

Berufsfachschule für Logopädie Hamburg ..........................................................................................................

Meridian Academy GmbH ..................................................................................................................................

GCOM – German College of Osteopathic Medicine ............................................................................................

Döpfer Schulen / Döpfer Akademie ....................................................................................................................

Staatlich anerkannte Berufsfachschule für medizinische Kosmetik .......................................................................

DRK Blutspendedienst Nord gGmbH ..................................................................................................................

MED-ECOLE ......................................................................................................................................................

Malteser Hilfsdienst e.V. .....................................................................................................................................

Die Messen für Beruf, Ausbildung und Studium ........................................................................................

Wichtige Adressen .........................................................................................................................................

Berufsausbildung für Abiturienten 2012 ....................................................................................................

Impressum ...................................................................................................................................................... 102

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 3


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24.000 Euro verdienen oder 41.000 Euro ausgeben?

Ausbildung oder Studium?

Ob Ausbildung oder Studium

sollte wohl überlegt sein. Ein

Studium kostet den Studenten

inkl. Lebenshaltungskosten im

Durchschnitt 41.000 Euro und

mehr. Azubis verdienen im Schnitt

24.000 Euro in drei Jahren.

Sind Azubis besser dran?

Bachelor & Master Fernstudium

Kaum ist das Abitur in Reichweite, bekommt man von

allen Seiten die gleiche Frage gestellt: Und dann?

Mit der Allgemeinen Hochschulreife in der Tasche

stehen einem eigentlich alle Türen und Tore offen. Die

beiden großen Bereiche zwischen denen man sich

entscheiden muss sind: Ausbildung oder Studium.

Wobei eine Ausbildung zum Beispiel zur Einzelhandelkauffrau

ein anschließendes Studium nicht ausschließt.

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Und jeder sollte

den Weg wählen, der ihm am ehesten zusagt. Wie man

den herausfindet? Am besten, in dem man ein paar

Fragen für sich beantwortet.

Entscheidungshilfen

für Ausbildung oder Studium

n Auf welchem Weg kann ich meinen Traumberuf erreichen?

Manche Berufe setzen ein Studium zwingend

voraus, bei manchen genügt eine Ausbildung.

n Kenne ich jemanden, der ein Studium absolviert

oder eine Ausbildung macht? Welche Erfahrungen

hat der damit gemacht?

n Entsprechen meine Noten den Anforderungen

des Studium oder der Ausbildung – habe ich eine

Chance den Studien- oder Ausbildungsplatz zu

be kommen, den ich haben möchte?

Studien- und Berufswahl 2012/2013

n Wie würde ich ein Studium oder die Ausbildung

finanzieren?

n Müsste ich für ein Studium oder eine Ausbildung

umziehen? Wenn ja – wohin? Kann ich mir

vorstellen, dort zu leben?

n Wie schätze ich meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt

nach dem Abschluss von Studium oder

Ausbildung ein?

n Möchte ich eher praktisch arbeiten oder mich erst

einmal eher theoretisch mit dem Thema auseinandersetzen?

n Was für Bewerbungsfristen muss ich einhalten?


Beide Fälle – sowohl die Ausbildung als auch das

Studium – bieten Vorteile.

Jeder muss für sich entscheiden, welche Punkte ihm

wichtiger sind.

Vorteile Studium

n Ein Studium eröffnet zusätzlich die Möglichkeit

einer wissenschaftlichen Karriere.

n Das Arbeitslosigkeitsrisiko ist bei Akademikern

geringer.

n Bestimmte Hierarchiestufen im Unternehmen

stehen nur Leuten mit Hochschulabschluss offen.

n Ein Hochschulabschluss signalisiert den Willen zum

Lebenslangen Lernen – ein Konzept, das immer

wichtiger wird.

Vorteile Ausbildung

n Während der Ausbildung verdient man schon Geld.

Die Finanzierung ist einfacher.

n Der Berufseinstieg klappt häufig schneller als bei

Akademikern.

n Eine Ausbildung ist praktischer und näher am

„echten Leben“.

n Nach einer Ausbildung besteht immer noch die

Möglichkeit ein Studium anzuschließen.

Auch wenn es einem vielleicht widerstrebt – die

klassische Pro- und Kontra-Liste kann hier wirklich

sinnvoll sein.

Auch Ratschläge von Eltern und Freunden können

hilfreich sein. Man sollte sich bei dieser wichtigen

Entscheidung nicht zu sehr von anderen beeinflussen

lassen. Denn zu Papas Zeiten standen die Dinge noch

ganz anders, und auch wenn man die beste Freundin

noch so gern hat, ist sie doch ein ganz anderer Mensch

als man selbst.

Am besten holt man sich auch die Meinung eines

Außenstehenden, wie zum Beispiel dem Berufsberater

bei der Arbeitsagentur oder der Studienberatung

der nächstgelegenen Hochschule. Auch ein Praktikum

in einem Berufsfeld, das einem interessant erscheint,

kann bei der Entscheidungsfindung helfen. Der dortige

Vorgesetzte kann vielleicht auch ein paar Ratschläge

geben, da er die Branche kennt und weiß, wie man am

besten den Berufseinstieg findet.

Das Wichtigste in Kürze

n Nichts überstürzen! Dann doch lieber noch ein

Praktikum machen, bevor man einfach irgendwas

studiert.

n Und sich nicht all zu sehr unter Druck setzen lassen:

Bisher ist noch niemand komplett in seinem Leben

gescheitert, nur weil er seine Meinung geändert

hat.

Quelle:

www.bachelor-studium.net/

ausbildung-oder-studium.html

Studien- und Berufswahl 2012/2013 5


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Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD)

Der DAAD ist

• eine Vereinigung (e.V.) der Hochschulen und Studierendenschaften

in der Bundesrepublik Deutschland;

1925 gegründet, 1950 wieder gegründet

• eine Einrichtung zur Förderung des internationalen

akademischen Austausches

• eine Mittlerorganisation der auswärtigen Kulturpolitik,

der nationalen Hochschulpolitik und der

Entwicklungszusammenarbeit

• Nationale Agentur für das ERASMUS-Programm

der EU, Beratungsstelle für ERASMUS Mundus,

Europass, TEMPUS / EU-Drittland-Kooperationen

und Bologna-Prozess

• ASEM-Bildungssekretariat

• nationales Sekretariat der IAESTE für den

Praktikantenaustausch

• Geschäftsstelle von GATE-Germany (Konsortium

für Internationales Hochschulmarketing)

Der DAAD informiert weltweit

• über das Hochschul- und Wissenschaftssystem in

der Bundesrepublik Deutschland

• über Hochschulausbildung und Studiengänge im

Ausland

• über Förderungsmöglichkeiten und Stipendien (u.a.

durch Publikationen und im Internet: www.daad.de)

Der DAAD fördert

• Studierende, Graduierte, Doktoranden

• Praktikanten

Studien- und Berufswahl 2012/2013

• Künstler

• Wissenschaftler

aus dem In- und Ausland in rund 250 Programmen

und in allen Fachgebieten

Der DAAD nanziert

• Kurz- und Langzeit-Einzelstipendien

• Programm zur Steigerung der Mobilität (PROMOS)

• Wissenschaftleraustausch, Gastdozenturen und

Lektoren an ausländischen Hochschulen

• projektbezogene wissenschaftliche Zusammenarbeit

zwischen deutschen und ausländischen

Hochschulen

• Internationalisierungs-Programme deutscher

Hochschulen

• deutschlandbezogene Studiengänge, Zentren

und Hochschulen im Ausland

• Stipendien, Kooperationsprojekte und Veranstaltungen

in der Entwicklungszusammenarbeit

Der DAAD wählt aus

Aus der Fülle der Bewerbungen wählen circa 600 Hochschullehrer

ehren amtlich in rund 90 Auswahlkommissionen

die Stipendiaten und Projekte nach Qualitätskriterien

aus. Die Studien- und Forschungsleistungen

müssen den hohen Anforderungen an eine Förderung

entsprechen.


Studium ist heute mehr als das Lernen an der

heimischen Hochschule. Internationale Mobilität

ist gefragt und gefordert! Ob Auslandssemester,

Jahresaufenthalt, Praktikum, Sprachkurs oder

Recherchearbeit: Nicht nur fachliche Gründe

sprechen für den Blick und den Sprung über den

Tellerrand. Persönliche Fähigkeiten erproben

und weiterentwickeln, den Erfahrungshorizont

erweitern, weltweit Kontakte knüpfen und neue

Freunde gewinnen – das sind Chancen, die das

Wagnis eines zeitweiligen Ortswechsels ins Ausland

ebenfalls bietet.

Aktuelle und weiterführende

Informationen

enthält in verschiedenen Rubriken die Webseite

www.go-out.de

Mein go out!

Expertenchats, Gewinnspiele, Spots & Filme, Blogs

von DAAD-Stipendiaten in vielen Ländern weltweit

Infos für Schüler und Studierende

Planung des Auslandsstudiums, Studieren im

Ausland – warum?, Auslands-Lotse,

Gesucht – gefunden! Wege zum Traumpraktikum

Erfahrungsberichte

von Studierenden über ihren Auslandsaufenthalt –

diese Berichte sind eine Hilfe bei der Orientierung und

Planung des eigenen Auslandsvorhabens

Veranstaltungskalender

Informationen zu Studienaufenthalten und Praktika im

Ausland gibt es auf vielen Bildungsmessen, Informationsveranstaltungen

sowie „Internationalen Tagen“ von

Hochschulen. Viele Orte und Termine nden Sie hier!

Studien und Materialien

Infos und Materialien zur Kampagne, Pressemitteilungen,

Studien und Dokumentationen zur Auslandsmobilität

deutscher Studierender, „go out! – das magazin“:

zum Blättern und Herunterladen!

Studien- und Berufswahl 2012/2013 7


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KiK Textilien und Non-Food GmbH

Abiturienten (m/w) gesucht!

Für die praxisnahe Aus- und

Fortbildung mit besten Karrierechancen

bei der KiK Textilien

und Non-Food GmbH

Das Schulbankdrücken hat kaum ein Ende, da stehen

auch die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten

schon vor einer neuen Herausforderung und einer

wichtigen Entscheidung, die ihren weiteren Lebensweg

maßgeblich beeinflussen wird: Studium oder Berufsausbildung?

Über diese Frage grübeln viele Schülerinnen

und Schüler kurz vor ihrem Abschluss. Der Textildiscounter

KiK bietet Abiturienten mit den Aus- und

Fortbildungen zum geprüften Handelsassistenten

im Einzelhandel (m/w) oder zum geprüften Handelsfachwirt

(m/w) ein attraktives und erfolgversprechendes

Ausbildungsmodell mit individuellen und

schnellen Karrieremöglichkeiten.

Zwei IHK-Ausbildungs-Abschlüsse in 3 Jahren

mit attraktiver Vergütung

Die beiden Aus- und Fortbildungen ermöglichen es den

Auszubildenden innerhalb von drei Jahren, gleich zwei

qualifizierte IHK-Abschlüsse zu erlangen. Bereits nach

18 Monaten legen die angehenden Nachwuchsführungskräfte

die Prüfung zum Kaufmann im Einzelhan-

Studien- und Berufswahl 2012/2013

del (m/w) ab. Mit diesem Prädikat haben sie schon zur

„Halbzeit“ eine erste Berufsausbildung abgeschlossen.

Die anschließende Fortbildung endet nach weiteren

eineinhalb Jahren mit der IHK-Prüfung zum geprüften

Handelsassistenten Einzelhandel (m/w) oder

zum geprüften Handelsfachwirt (m/w).

In den ersten 12 Monaten der Ausbildung zum

Kaufmann im Einzelhandel (m/w), erhalten die Azubis

800 Euro brutto monatlich. Vom 13. bis zum 18. Beschäftigungsmonat

900 Euro brutto monatlich und ab

dem 19. Beschäftigungsmonat (Beginn der Fortbildung)

dann 1.300 Euro brutto monatlich.

Ausbildung mit Zukunft

KiK bietet jungen Menschen auch nach der erfolgreich

abgeschlossenen Ausbildung einen sicheren

Arbeitsplatz mit Perspektive: Der Textildiscounter hat

im vergangenen Jahr 78 Prozent seiner Auszubildenden

übernommen und liegt damit weit über dem

bundesweiten Durchschnitt von 61 Prozent, den das

Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

ermittelt hat.

Seit 1994 wird sowohl in der Europazentrale als

auch in den inzwischen mehr als 2.600 Filialen in

Deutschland ausgebildet. 44 Prozent aller ehemaligen

Nachwuchskräfte sind noch heute im Unternehmen

tätig. 59 Prozent davon sogar in Führungspositionen.

Auch für 2012 sucht KiK wieder mehr als 500

Auszubildende für alle 19 Ausbildungsberufe – wie

unter anderem Kaufleute im Groß- und Außenhandel


(m/w), Kaufleute für Marketingkommunikation (m/w),

Bauzeichner (m/w), Verkäufer (m/w) oder Fachinformatiker

(m/w). Bewerbungen von Interessenten – auch

Initiativbewerbungen – werden sehr begrüßt.

Mehr zum Thema Karriere und Aufstiegschancen bei

KiK lesen Sie hier: http://www.kik-textilien.com/

unternehmen/de/karriere

KiK – Der Chancengeber

Im September 2011 startete KiK seine erste Arbeitgeberkampagne.

Die breit angelegte Kampagne zeigt Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter unterschiedlichster Positionen: von der

Teamleitung über die Teilzeitkraft und den Praktikanten

bis hin zum Auszubildenden.

Mehr Informationen über KiK den Chancengeber unter

http://www.kik-textilien.com/unternehmen/de/

karriere/kik-der-chancengeber/

Julia K., Handelsassistentin,

Gunzenhausen

„An meinem ersten Tag bei

KiK wurde ich einfach ins

kalte Wasser geworfen,

aber das hat mir nicht geschadet.

Ganz im Gegenteil.

Man lernt einfach viel mehr,

wenn man schnell Verantwortung

trägt und auch mal

spontan sein muss. Das

habe ich in der Zeit, die ich

schon dabei bin, schnell

festgestellt.“

KiK Textilien und Non-Food GmbH

Abteilung Aus- und Fortbildung

Siemensstraße 21, 59199 Bönen

www.kik-textilien.com

Der Chancengeber

Wir suchen Azubis!

Geprüfter Handelsassistent –

Einzelhandel / geprüfter Handelsfachwirt (m / w)

Ausbildungsstart August 2012

Ihre Chance: Nach bereits 18 Monaten Abschluss Kaufmann im Einzelhandel

IHK (m / w), anschließende 18-monatige Fortbildung zum

geprüften Handelsassistent – Einzelhandel (m / w) / geprüfter Handelsfachwirt

(m / w).

Ihre Aufgabe: Ihre Hauptaufgabe ist die kundengerechte Warenpräsentation.

Zudem nehmen Sie kaufmännische Aufgaben wahr: Inventuren,

Reklamationen sowie die Kontrolle und Steuerung der wirtschaftlichen

Prozesse in der Filiale. Nach dieser umfangreichen Aus- und Fortbildung

haben Sie viele Möglichkeiten bei KiK Karriere zu machen.

Ihr Profil: Sie haben das Abitur oder die Fachhochschulreife bzw. den

schulischen Teil der Fachhochschulreife mit einem einjährig gelenkten

Praktikum, sind engagiert, motiviert und zeigen Team- und eine ausgeprägte

Kommunikationsfähigkeit. Außerdem haben Sie Freude am

Umgang mit Menschen sowie Mode und Verkauf.

Ihre Vergütung: Im ersten Jahr 800,00 € brutto, in den darauf folgenden

6 Monaten 900,00 € brutto, während der 18-monatigen Fortbildung

1.300,00 € brutto. Innerhalb der Ausbildung haben Sie bei einem Umzug

für unser Unternehmen Anspruch auf 100,00 € brutto Mietzulage.

Ihre Bewerbung: Wenn Sie zum Erfolg unserer Filialen beitragen

möchten, dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen.

Senden Sie diese bitte mit Zeugniskopien und

Lebenslauf unter der Kennziffer ANZ1123 an folgende Adresse:

KiK Textilien und Non-Food GmbH · Abteilung Aus- und Fortbildung

· Siemensstr. 21 · 59199 Bönen

Weitere Infos und die Möglichkeit der Online-Bewerbung unter:

www.kik-textilien.com

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Hochschule 21 gGmbH

Genial Dual: Studieren als Trainee

Die hochschule 21 bietet

duale Studienplätze bei über

400 Partnerunternehmen

Genial dual. Unter diesem Motto bietet die hochschule

21 in Buxtehude seit 2004 sehr erfolgreich

duale Bachelor-Studiengänge an. Dual heißt hier:

Die Studierenden arbeiten bereits ab dem ersten

Semester als Trainees in der Wirtschaft. Genial daran:

Die Unternehmen finanzieren mit dem Gehalt an die

Trainees das Studium – und sichern sich den eigenen

Fachkräftenachwuchs.

Vier der fünf Studiengänge schließen mit einem

Bachelor of Enginneering und einer Ingenieururkunde

ab: Bauingenieurwesen DUAL, Bauen im Bestand DUAL

(Architektur) und Bau- und Immobilienmanagement

DUAL sowie Mechatronik DUAL. Die Partnerunternehmen

sind sowohl Großunternehmen wie AIRBUS oder

UNILEVER in Mechatronik, HOCHTIEF und STRABAG in

der Bauwirtschaft, aber auch mittelständische Unternehmen

wie VIEBROCKHAUS – bis hin zu regionalen

Spezialisten und Ingenieurbüros. Im Studiengang Bauen

im Bestand DUAL sind renommierte Architekturbüros

vertreten. Der fünfte Studiengang, Physiotherapie

DUAL, schließt mit dem Bachelor of Science ab und

Mehr Infos und Donwloads unter

hochschule_21_Studien+berufswahl_pfade.pdf www.genialdual.de

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Studien- und Berufswahl 2012/2013

▲ Die hochschule 21 in Buxtehude. (Foto: hochschule 21)

wird in Kooperation mit den ELBE KLINIKEN und dem

UKE Hamburg angeboten. Zugangsvoraussetzung ist

in allen Studiengängen Fachhochschulreife oder Abitur.

Einen Numerus Clausus gibt es nicht, wohl aber eine

Eignungsprüfung. Wer bereits einen Traineevertrag mit

einem Unternehmen in der Tasche hat, kann die Eignungsprüfung

an der Hochschule umgehen. Man kann

aber auch ohne Vertrag mit dem Studium beginnen

– und die Zeit bis zur ersten Praxisphase für die Suche

nach einem Arbeitgeber nutzen. Vorlesungen und

Praxisphasen wechseln im Quartalsrhythmus ab.


An der Verkehrspilotenschule Berlin führen Dich unsere

Dozenten im Präsenzunterricht in erprobten Etappen

bis zur bestandenen Prüfung beim Luftfahrtbundesamt...

und darüber hinaus.

Ausbildung Praxis

Insgesamt erhältst du mind. 195 Stunden praktische

Ausbildung. Die Grundschulung findet auf modernen

zwei- und viersitzigen Flugzeugen der Marke „Cessna“

statt, von denen eines bereits wie ein modernes Verkehrsflugzeug

mit Glasscockpit ausgerüstet ist und

sowohl im letzten Teil der Sichtflugausbildung wie

auch im ersten Teil der Instrumentenflugausbildung

eingesetzt wird. Die abschließende Instrumentenflugausbildung

findet auf Beechcraft Bonanza (BE33)

und Diamond DA42 Twin Star statt. Diese Flugzeuge

fliegen über 300 km/h schnell und erlauben somit eine

maximale Anzahl von Lerninhalten pro Unterrichtsstunde.

Als Flugsimulator (FNPT) verwenden wir einen

DA42 Simulator des französischen Herstellers Alsim

(alsim.com) mit 180° Sichtsystem und original Garmin

G1000 Glasscockpit. Simulator und zweimotoriges Prüfungsflugzeug

sind also nicht nur „ähnlich“, sondern

entsprechen sich auf den Millimeter. So ist ein positiver

Lerntransfer von Simulator zu Flugzeug sichergestellt!

Wir schulen primär vom Verkehrsflughafen Berlin-

Schönefeld. Wir sind überzeugt, dass zukünftige

Ver kehrs piloten von Anfang an lernen müssen, in dem

Pilot werden!

VPS Verkehrspilotenschule Berlin GmbH

Ausbildung an der

Verkehrspilotenschule Berlin

Dein Traumberuf mit Perspektive

erlernst Du in direkter Nähe zum

Flughafen Berlin-Schönefeld,

real und praxisnah.

„Haifischbecken“ zu schwimmen, in dem sie auch

später ihr Geld verdienen wollen. Für unsere Schüler ist

der anspruchsvolle Funkverkehr eines Verkehrsflughafens

genauso Alltag, wie sich hinter einer Boeing 737

zum Start anzustellen und vor einem Airbus A 320 zu

landen.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung zum Verkehrspiloten dauert i.d.R. zwischen

18 Monaten und zwei Jahren. Die Höchstdauer

liegt bei 36 Monaten.

VPS Verkehrspilotenschule Berlin GmbH

Mittelstraße 9, 12529 Berlin-Schönefeld

Tel.: 030 63409444

E-Mail: karriere@vps-berlin.com

www.vps-berlin.com

www.verkehrspilotenschule.com

Informiere dich über deine Ausbildung zum

Piloten an der Verkehrspilotenschule Berlin

www.VPS-Berlin.de

+ 49 30 63 40 94 44

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 11


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Bundeslotsenkammer

Der Lotse – Sicherheitsberater an Bord

Der Lotse ist qualifizierter

Berater des Kapitäns in küstennahen

Gewässern, Flüssen und

Kanälen von, zu und in deutschen

Seehäfen; er – selbst erfahrener

Kapitän – wurde speziell

geschult und trainiert für das

Navigieren und Manövrieren der

Schifffahrt in seinem Lotsrevier.

Innerhalb kürzester Zeit muss er sich auf die Fahr- und

Manövriereigenschaften eines ihm oftmals fremden

Schiffes unter Einbeziehung der jeweils herrschenden

Strömungen, Gezeiten, Verkehrs- und Wetterlagen

einstellen, bevor er Anweisungen zu Kurs und Fahrt des

Schiffes gibt. Der für ein Lotsrevier bestellte Lotse übt

seine Tätigkeit als freien, nicht gewerblichen Beruf aus.

Er hat im Rahmen seiner beratung die Sicherheit und

Leichtigkeit der Schifffahrt, den Schutz der Umwelt und

die Abwehr von Gefahren für Menschen und Sachgüter

vorrangig zu berücksichtigen.

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Kapitän und Lotse bilden für einige Stunden ein Team.

Dabei muss der Lotse mit Seeleuten aus aller Welt und

unterschiedlichen Mentalitäten umgehen können. Er

muss Vertrauen und Ruhe ausstrahlen sowie belastbar

und entscheidungsfreudig sein. Grundlage der Kommunikation

ist die englische Sprache, die von jedem

Bewerber gut beherrscht werden muss. Der Lotse ist

eine attraktive Berufsperspektive im seefahrtnahen Sekundärbereich,

d.h., wer den Beruf des Lotsen als Ziel

verfolgt, muss zunächst die Ausbildung zum Kapitän in

der weltweiten Fahrt durchlaufen.

Nach einer Fahrenszeit von zwei Jahren mit dem Kapitänspatent

kann sich der junge Kollege für das Lotswesen

bewerben. Dieser Weg bis zur Bewerbung bei den

Lotsen ist erforderlich, da der Lotse den Schiffsbetrieb

und die Zusammenhänge in der Seeverkehrswirtschaft

praktisch erfahren muss, um sie in seiner beruflichen

Tätigkeit verantwortlich umsetzen zu können.

Nach einer erfolgreichen Bewerbung zum Lotsen durchläuft

der zukünftige Lotse eine 8-monatige Ausbildung

für das jeweilige Lotsrevier.

Die Ausbildung zum Kapitän in der weltweiten

Fahrt ohne Einschränkungen erfolgt in Deutschland

an einer nautischen Ausbildungsstätte.


Vor dem Besuch einer Fach- oder Fachhochschule muss

die Berufsausbildung zum Schiffsmechaniker absolviert

werden oder der interessierte Schulabgänger steigt

über den Weg des Praktikums (betreut von einer der

nautischen Ausbildungsstätten) ein.

Jeder junge Berufseinsteiger sollte bei der Wahl zwischen

einer Fach- bzw. Fachhochschulausbildung daran

denken, dass ihm das erfolgreich absolvierte Fachhochschulstudium

beim Schritt in den seefahrtnahen

Sekundärbereich die besseren Berufschancen eröffnet.

Bundeslotsenkammer

Theodorstraße 70-72, 22761 Hamburg

Tel.: 040 890-3435, Fax: 040 890-5250

www.bundeslotsenkammer.de

www.bshl.de Unter der Seite des BSHL finden Sie ein Infoblatt mit

Hinweisen zu wichtigen Adressen.

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 13


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Mieterverein zu Hamburg

Die erste eigene Wohnung

Wie man eine Wohnung anmietet,

lernt man auf der Schule nicht.

Deshalb hier ein paar Tipps vom

Mieterverein zu Hamburg, wie

man kostenträchtige Fehler und

unnötigen Ärger vermeidet.

Für Kurzauskünfte sind wir unter

Tel. 87979-345 auch für Nicht -

mitglie der erreichbar.

Vertragspartner

Wenn Sie zu zweit wohnen und beide im Mietvertrag

stehen wollen: Denken Sie daran, dass bei einer

Tren nung einer allein nicht aus dem Mietvertrag

ausscheiden kann.

Mietzeit

Mietverträge laufen in der Regel auf unbestimmte

Dauer. Sie enden, wenn eine der Vertragsparteien

Unser Rat zählt.

Beim Strohhause 20 · 20097 Hamburg ·

Studien- und Berufswahl 2012/2013

kündigt. Vorsicht, wenn der Vertrag die Kündigung für

eine bestimmte Zeit ausschließt.

Betriebskosten

Achten Sie auf ausreichende Nebenkostenvorschüsse:

Für die Heizkosten (bei Zentralheizung) ist mit etwa

1 Euro je m 2 Wohnfläche zu rechnen. Die übrigen

Be triebskosten belaufen sich auf ca. 1,90 Euro je m 2

monatlich.

Mietsicherheit

Eine Barkaution muss der Vermieter auf einem Sparbuch

insolvenzsicher anlegen (max. drei Monatsmieten

ohne Nebenkosten). Auch Mietbürgen haften höchstens

für drei Mieten.

Untervermietung

Eine Untervermietung eines Teils der Wohnung – z.B.

eines Zimmers – ist bei Vorliegen eines wichtigen

Grundes möglich. Wer z.B. aus beruflichen Gründen

vorübergehend ortsabwesend ist, aber in absehbarer

Zeit wieder zurückkehren wird, kann die Wohnung

teilweise untervermieten. Der Vermieter muss aber

vorher gefragt werden.

mieterverein-hamburg.de

879 79-0

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Unser Fächerspektrum reicht von Technik über Soziale

Arbeit und Gesundheitswesen bis hin zu Rechts- und

Wirtschaftswissenschaften. Zu unseren Stärken zählen

n interdisziplinäre Lehrveranstaltungen und Projekte

n gute Kontakte zur Wirtschaft,

n Studiengänge mit integrierter Berufsausbildung,

n eine Vielzahl von internationalen Kooperationen,

n zahlreiche Weiterbildungsangebote.

Wir qualifizieren

für die Anforderungen der Berufswelt

Die zwölf Fakultäten der Ostfalia bieten insgesamt etwa

70 Studiengänge an; darunter zahlreiche so genannte

duale Studiengänge bzw. Studiengänge im Praxisverbund.

D.h. hier werden zwei berufsqualifizierende

Ab schlüsse – ein Hochschulabschluss und der Abschluss

einer betrieblichen Berufsausbildung – in kurzer Zeit

erworben. Fern- und Weiterbildungsstudiengänge gehören

ebenfalls zum Lehrangebot. Mehr als 75 Prozent

der Absolventinnen und Absolventen der Ostfalia haben

spätestens drei Monate nach ihrem Hochschulabschluss

einen Job gefunden, der ihrer Ausbildung entspricht.

Viele von ihnen haben bereits vor ihrem formalen Studienabschluss

einen Arbeitsvertrag in der Tasche.

Wir sind eine

international ausgerichtete Hochschule

Die Ostfalia hat über 100 internationale Hochschulkooperationen

aufgebaut, die sich über alle Kontinente

Wo wir sitzen,

ist immer oben. *

* Zitat frei nach Otto von Bismarck

Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

Die Mischung macht‘s!

Mit rund 10.000 Studierenden an

den Standorten Wolfenbüttel,

Wolfsburg, Salzgitter und Suderburg

gehört die Ostfalia Hochschule

für angewandte Wissenschaften zu

den größten Fachhochschulen in

Niedersachsen.

erstrecken. Diese ermöglichen nicht nur den Austausch

von Dozentinnen- und Dozenten, sondern bieten insbesondere

den Studierenden die Möglichkeit, internationale

Erfahrungen zu sammeln. Sie können ein Semester im

Ausland studieren, ein Praxissemester absolvieren, ihre

Sprachkenntnisse verbessern, ausländische Studienabschlüsse

erwerben und andere Kulturen kennen lernen.

Ostfalia Hochschule

für angewandte Wissenschaften

Studienberatung

Tel.: 05331 939-15200, Fax: 05331 939-15204

E-Mail: studienberatung@ostfalia.de

www.ostfalia.de

Wählen Sie aus rund 70 Studiengängen Ihren Favoriten

mit individueller Betreuung und direktem Praxisbezug,

der Ihnen den Berufseinstieg erleichtert.

www.ostfalia.de

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 15


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HFH Hamburger Fern-Hochschule gGmbH

Karrierechancen verbessern per Fernstudium

In vielen Unternehmen ist ein

abgeschlossenes Studium heute

die Voraussetzung für den beruflichen

Aufstieg. Für Berufstätige,

welche die nächsten Stufen der

Karriereleiter erklimmen möchten,

bietet die HFH · Hamburger Fern-

Hochschule berufsbegleitende

Fernstudiengänge an.

Als eine der größten privaten Hochschulen mit 10.000

Studierenden ermöglicht die HFH Arbeitnehmern

eben so wie Selbstständigen, sich parallel zum Job weiterzubilden

und einen staatlich anerkannten Studienabschluss

zu erlangen.

Mit über 40 Studienzentren in Deutschland, Österreich

und der Schweiz ist die Hochschule vor Ort vertreten –

hier besuchen die Studierenden Präsenzseminare und

legen ihre Prüfungen ab. Regelmäßige Infoveranstaltungen

in den regionalen Studienzentren ermöglichen

Interessierten einen Einblick in das Fernstudienkonzept

der HFH.

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Das Bachelor-Studium ist gemäß Hamburgischem

Hochschulgesetz mit entsprechender beruflicher Quali

fi kation (Ausbildung sowie mehrjährige berufliche

Tätigkeit) auch für Berufstätige ohne Abitur möglich.

Die HFH bietet in den Fachbereichen Gesundheit

und Pflege, Technik sowie Wirtschaft die folgenden

Studiengänge an:

n Betriebswirtschaft (B.A.)

n Facility Management (B.Eng.)

n Gesundheits- und Sozialmanagement (B.A.)

n Hamburger Logistik-Bachelor (B.A.) für Auszubildende

für Spedition und Logistikdienstleistungen

n Health Care Studies (B.Sc.) für Auszubildende der

Ergotherapie, Logopädie, Pflege und Physiotherapie

n Pflegemanagement (B.A.)

n Wirtschaftsingenieurwesen (B.Eng.)

n Wirtschaftsrecht (LL.B.)

n Sonderstudiengänge für Absolventen eines entsprechenden

Erststudiums (Technik, Wirtschaft, Recht)

bzw. mit entsprechender Berufsausbildung (Health

Care Studies)

n General Management (MBA)

n Global Business (MBA)

Wer in die Chefetage möchte, kann nach dem erfolgreichen

Bachelor-Abschluss mit einem Master-Studium


an der HFH seine Berufsperspektiven weiter ausbauen.

Die MBA-Studiengänge bereiten auf internationale

Führungstätigkeiten vor. Das Global Business Studium

findet in Kooperation mit der University of Louisville

teilweise in den USA statt.

„Durch unser flexibles Studienkonzept mit Selbstlern-

und Präsenzphasen sind Studium, Beruf und Familie

gut miteinander zu vereinbaren“, sagt Prof. Dr. Peter

François, Präsident der HFH. So sind vor allem Berufstätige

an der Fernhochschule eingeschrieben, aber auch

immer mehr Auszubildende nutzen die Weiterbildung

per Fernstudium. Nach Feierabend geht es für sie an

den Schreibtisch. Hier arbeiten sie Studienbriefe durch,

prüfen ihr Wissen anhand von Einsendeaufgaben und

treffen im virtuellen WebCampus ihre Kommilitonen.

Zusätzlich zum Selbststudium vertiefen erfahrene Hochschullehrer

in Präsenzlehrveranstaltungen den Stoff und

das Wissen der Studierenden und erläutern Fachfragen

– demnach kommt trotz Fernstudium der Austausch

untereinander nicht zu kurz. Die HFH ist in Hamburg

mit vier Studienzentren vertreten.

Die HFH · Hamburger Fern-Hochschule wurde 1997

vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg

staat lich anerkannt. Seitdem hat sie ihre Kompetenz

in Sachen Fernstudium kontinuierlich ausgebaut. Die

Studiengänge sind je nach Ausrichtung durch die unabhängigen

Agenturen ACQUIN oder ZeVA akkreditiert.

Semesterbeginn ist jeweils im Januar und Juli eines

jeden Jahres. Der Studiengang Health Care Studies

startet jährlich im September, der Hamburger Logistik-

Bachelor im August.

HFH · Hamburger Fern-Hochschule

Alter Teichweg 19

22081 Hamburg

Tel.: 040 35094-360

E-Mail: info@hamburger-fh.de

www.hamburger-fh.de

Chancen nutzen –

berufsbegleitend studieren.

Die HFH bietet Ihnen an über

40 Studienzentren in Deutschland,

Österreich und der Schweiz

die Möglichkeit eines wohnortnahen

und berufsbegleitenden

Studiums.

10.000 Studierende und mehr

als 3.500 Absolventen sind Ausdruck

des Vertrauens in unser

bewährtes Fernstudienkonzept.

Fordern Sie jetzt kostenlos Ihre

Studienführer an.

Infoline: 040 / 350 94 360

(mo.-do. 8-18 Uhr, fr. 8-17 Uhr)

www.hamburger-fh.de

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 17


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HSBA

HSBA

Hamburg School of Business Administration

Du willst ein wirtschaftswissenschaftliches

Studium absolvieren

und parallel spannende Aufgaben in

der Praxis übernehmen? Du willst

theoretisches Wissen mit Berufserfahrung

kombinieren? Dein Ziel

ist der optimale Karriereeinstieg?

Dann ist das praxisnahe Studium an der HSBA

Hamburg School of Business Administration

genau das Richtige für Dich: Als staatlich anerkannte

private Hochschule der Wirtschaft in der Metropolregion

Hamburg bietet die HSBA zukünftigen Fach- und

Führungskräften ein wirtschaftswissenschaftliches und

international ausgerichtetes dreijähriges Studium zum

Bachelor of Science (B.Sc.) mit optimaler Praxisorientierung

und überdurchschnittlichen Berufschancen. Hier

lernst Du – im Gegensatz zu den meisten staatlichen

und vielen privaten Hochschulen – nicht nur bloße

Theorie, sondern auch deren Anwendung während der

Praxisphasen in Deinem Unternehmen.

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Wie geht das? Im dualen Studium bist Du 20 Wochen

pro Jahr an der Hochschule und erwirbst fundierte

betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse. In den

verbleibenden 32 Wochen arbeitest Du in Deinem Unternehmen

und wendest Dein erworbenes Know-how

unmittelbar an.

Zu unseren Kooperationspartnern gehören über 200

Unternehmen aus der Metropolregion Hamburg. Sie

bilden in den dualen Studiengängen Business Administration,

Logistics Management, Martime Management

und Media Management gemeinsam mit uns aus. Der

Studiengang Business Administration kann auch berufsbegleitend

studiert werden. Und wer sich nach dem

Bachelor noch besser qualifizieren und dabei weiter im

Job bleiben möchte, kann an der HSBA die berufsbegleitenden

Master-Studiengänge Global Management

and Governance (M.A.), Business Administration and

Honourable Leadership (MBA) und Shipping (MBA)

absolvieren.

Im Vergleich zu anderen Hochschulen erwarten Dich

jede Menge Vorteile: Du bist vom ersten Tag an finanziell

unabhängig, da Du durch den Abschluss eines

Studienvertrags mit einem Kooperationsunternehmen

eine geregelte Vergütung erhalten wirst. Aber nicht nur

das: Dein Unternehmen wird auch einen Teil Deiner

Studiengebühren bezahlen.

Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern

sind die Studienpläne der HSBA Hamburg

School of Business Administration optimal auf die

Bedürfnisse der Unternehmen abgestimmt. Du lernst

also nicht nur für Dich, sondern aus der Praxis für die

Praxis. Was Du aus dem Unterricht mitnimmst, kannst

Du unmittelbar in Deinem Unternehmen ausprobieren


und anwenden. Damit das reibungslos funktioniert,

lehren an der HSBA nur praxiserfahrene Professoren

und Dozenten, die den Unterricht anwendungsbezogen

gestalten. Dabei ist uns Methodenkompetenz

wichtig: Kommunikation, Präsentationstechniken und

Projektarbeit sind im heutigen Berufsleben immer

wichtiger. Beste Lernbedingungen bieten dafür unsere

Studiengruppengrößen mit maximal 30 Studierenden

und unser moderner CityCampus im Herzen der Hamburger

Innenstadt.

Als HSBA-Studierender profitierst Du natürlich auch von

der unmittelbaren Nähe zur Handelskammer Hamburg,

die als Trägerin der HSBA den direkten Kontakt zur

Wirtschaft garantiert.

Aber nicht nur in der Metropolregion Hamburg sind

wir vernetzt, sondern auch international über unsere

Partnerhochschulen. Ein großartiger Vorteil für Dich, da

Du einen Auslandsaufenthalt während Deines Studiums

absolvieren kannst. Nach Abschluss Deines dreijährigen

Studiums hast Du den international anerkannten Titel

Bachelor of Arts in der Tasche und bist gleichzeitig eine

bewährte Nachwuchskraft in Deinem Unternehmen

mit überdurchschnittlichen Berufsperspektiven. Das ist

mehr als vielversprechend – oder?

www.hsba.de

Studien- und Berufswahl 2012 / 2013 Mai 2012

Kompetenz in Theorie und Praxis: Duales Studium

und angewandte Forschung an der privaten

Hochschule der Hamburger Wirtschaft. In Kooperation

mit rund 200 namhaften Unternehmen bietet die

HSBA die Bachelor-Studiengänge:

Business Administration (dual)

Business Administration (berufsbegleitend)

Logistics Management (dual)

Maritime Management (dual)

Media Management (dual)

Detaillierte Informationen zu allen Studien gängen

finden Sie auf unserer Homepage.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

www.hsba.de

sowie die berufsbegleitenden englischsprachigen

Master-Stu diengänge:

Global Management

& Governance (M.A.)

Business Administration

& Honourable

Leadership (MBA)

Shipping (MBA)

HSBA

Hamburg School of Business Administration

Alter Wall 38 I 20457 Hamburg I 040 / 36 13 8 - 711

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 19


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Euler Hermes Kreditversicherungs-AG

Euler Hermes Kreditversicherung –

Was macht eigentlich ein Kreditversicherer?

Kaum ein Tag vergeht, an dem

nicht in den Medien darüber

berichtet wird, dass Firmen in

wirtschaftliche Schwierigkeiten

geraten und im schlimmsten Fall

sogar pleite gehen.

Schlecht für denjenigen, der an eine solche angeschlagene

Firma Waren liefert oder für sie Dienstleistungen

erbracht hat. Denn im Gegensatz zu Geschäften, bei

denen Verbraucher eine Ware oder Dienstleistung

im Laden sofort bezahlen, wird dem Kunden bei

Geschäften zwischen zwei Firmen in der Regel ein so

genannter Lieferantenkredit eingeräumt. Das bedeutet,

der Lieferant stellt praktisch unentgeltlich seine Ware

zur Verfügung bis der Abnehmer für die Ware oder

Dienstleistung bezahlt. Nicht nur in Zeiten schwacher

Konjunktur birgt diese Wartezeit bis zum Eingang des

Geldes ein erhebliches Risiko für den Lieferanten, es

sei denn, er hat eine Kreditversicherung! Denn im

Falle der Zahlungsunfähigkeit ersetzt Euler Hermes

dem Versicherungsnehmer, also dem Lieferanten, den

entstandenen Schaden.

▼ Azubis päsentieren die Euler Hermes Berufsausbildung

an einem Messestand

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Damit es nach Möglichkeit gar nicht erst soweit kommt,

analysiert Euler Hermes täglich die Zahlungsfähigkeit

von Unternehmen und warnt die Versicherungsnehmer

rechtzeitig bei einer Verschlechterung der Vermögenslage

ihrer Kunden. Wir verfügen so über Daten von bis

zu 40 Millionen Unternehmen weltweit und versichern

laufend Geschäfte im Wert von rund 633 Milliarden

Euro. Über 6.000 Mitarbeiter auf fünf Kontinenten in

50 Ländern der Erde tragen somit dazu bei, dass Unternehmen

erfolgreich ihre Geschäfte entwickeln können.

Die Euler Hermes Gruppe gehört zum Allianz Konzern

und ist der weltweit führende Kreditversicherer mit

einem Weltmarktanteil von rund 34 Prozent.

Was erwartet Sie in der Ausbildung bei der

Euler Hermes Kreditversicherung?

Bei Ihrer beruflichen Ausbildung sollten Sie keine Kompromisse

eingehen. Wir tun es auch nicht. Schließlich

geht es um eine wichtige Weichenstellung für Ihre

Zukunft! Bei uns erwartet Sie eine fundierte Kombination

aus Praxis und Theorie, bei der wir Ihnen das

nötige Know-how und Handwerkszeug für Ihre Karriere

vermitteln. Sie durchlaufen alle wesentlichen Bereiche

des Unternehmens und lernen direkt an den Arbeitsplätzen

unserer Mitarbeiter, angeleitet durch engagierte

und erfahrene Ausbilder. Daneben gibt es verschiedene

Seminare, Projektarbeiten und auch einmal besondere

Highlights wie z.B. die Organisation von Messeständen,

eine Ausbildungsstation in einer unserer Vertriebsniederlassungen,

vielleicht sogar im Ausland.

„Die richtige Einstellung ist der beste Anfang!“ lautet

unser Ausbildungsslogan. Lassen Sie sich anstecken

von unserer Begeisterung für ein anspruchsvolles und

äußerst spannendes Versicherungsprodukt. Es erwarten

Sie hervorragende Entwicklungschancen, ein nettes

Team und jede Menge Spaß beim Arbeiten und Lernen.

Nähere Informationen erhalten Sie unter

www.eulerhermes.com


Sie suchen für das Jahr 2013 eine vielseitige

Ausbildung mit Perspektive?

Debitorenmanagement, Schutz gegen V

Kreditversicherer weltweit.

Debitorenmanagement, Schutz gegen V

Kreditversicherer weltweit.

Die Euler Hermes Kreditversicherungs-Gruppe ist der führende Kreditversicherer in Deutschland.

Wir bieten großen und mittelständischen Unternehmen Schutz vor Forderungsverlusten,

ein professionelles Debitorenmanagement, Schutz gegen Vertrauensschäden sowie

Debitorenmanagement, Schutz gegen V

Bürgschaften für Geschäfte im In- und Ausland. Als Unternehmen der internationalen Euler

Hermes Kreditversicherer S.A., Paris, weltweit. gehören wir zum größten Kreditversicherer weltweit.

www.eulerhermes.de

www.eulerhermes.de

Kommen Sie doch zur Euler Hermes

Kreditversicherung!

Wesentliche Grundlage für unseren Erfolg ist nicht

zuletzt hervorragend ausgebildeter Nachwuchs in

allen Bereichen des Unternehmens.

Deshalb stellen wir zum 1. Oktober 2013 Auszubildende

ein für das Dualstudium zum/zur

Betriebswirt/-in (Bachelor of Arts)

Dualer betriebswirtschaftlicher Ausbildungs­ und

Studiengang mit staatlich anerkanntem Hochschulabschluss

an der Hamburg School of Business

Administration (HSBA)

Voraussetzungen: Abitur und Zugangsvoraussetzungen

der HSBA

Wir bieten Ihnen:

• Eine vielseitige, interessante Ausbildung in

einer teamorientierten Struktur

• Lernen mit engagierten Ausbildern/­innen

direkt am Arbeitsplatz

• Später: Im Falle der Übernahme und entsprechender

Leistung gute Entwicklungsmöglichkeiten

in unterschiedlichen Funktionen

Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung

(klassische Bewerbungsmappe oder per E­Mail).

Bewerbungen von Schwerbehinderten werden

begrüßt.

Euler Hermes Kreditversicherungs-AG

Bereich Personal- & Sozialwesen

Herrn Holger Rehfeldt,

Friedensallee 254, 22763 Hamburg

E-Mail: holger.rehfeldt@eulerhermes.com

096-251-054_cs4.indd 1 17.02.12 14:05

Studien- und Berufswahl 2012/2013 21


22

Frankfurt School of Finance & Management

Frankfurt School of Finance & Management

Die Frankfurt School of Finance

& Management bietet vielfältige

Möglichkeiten für alle Studieninteressierte,

die eine erfolgreiche

Karriere im wirtschaftswissenschaftlichen

Umfeld von Finance

und Management und darüber

hinaus anstreben.

Ob Sie sich für einen Bachelor- oder Master-Abschluss,

eine berufsbegleitende Qualifizierung oder die berufliche

Erstausbildung interessieren: Sie können bei allen

Programmen darauf vertrauen, dass Sie systematisch

und praxisnah auf einem hohen akademischen Niveau

auf Ihre Aufgaben vorbereitet werden.

Akademische Studiengänge

Die Frankfurt School of Finance & Management bietet

ein umfangreiches Portfolio staatlich anerkannter

Studiengänge, die zusätzlich regelmäßig der FIBAA

zur Akkreditierung vorgelegt werden. Einen Schwerpunkt

der Studiengänge bilden Fragestellungen aus

den Bereichen Finance & Management. Dabei wird

im hohen Maß auf Anwendungsorientierung und

Praxisnähe geachtet: Die Studieninhalte bewegen sich

auf dem neuesten Stand der Wissenschaft, müssen aber

gleichzeitig Relevanz für die aktuelle Praxis aufweisen.

Durch das Netz an Partnerhochschulen im Ausland können

den Studierenden zudem vielfältige internationale

Perspektiven geboten werden. Aufgrund innovativer

Zeitmodelle lassen sich die meisten Studiengänge mit

einer Berufstätigkeit verbinden.

Bachelor-Programme

Die Bachelor-Programme der Frankfurt School of

Finance & Management sind die ideale Wahl für alle,

die mit einem ausgezeichneten fachlichen Studium den

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Grundstein für spätere Erfolge in der Wirtschaft oder

der Wissenschaft legen wollen. In allen Bachelor-Studiengängen

erhalten Sie eine gründliche Ausbildung auf

dem neuesten Stand von Forschung und Praxis. Nach

Ihrem Abschluss können Sie dann mit einem Master-

Studium noch tiefer in ein bestimmtes Fachgebiet

einsteigen oder Ihre Karriere bei einem Unternehmen

oder einer anderen Institution beginnen.

Natürlich können Sie von einem Studium an einer

privaten Hochschule einiges erwarten. So gehört es zu

den Aufnahmebedingungen, dass StudienbewerberInnen

an der Frankfurt School ein Auswahlverfahren, ein

so genanntes Assessment Center durchlaufen. Dieses

Assessment Center dient dazu, mehr über Sie zu erfahren

und Sie persönlich besser kennen zulernen. So wird

sichergestellt, dass ein Studium an der Frankfurt School

für Sie die richtige Investition ist und Sie mit den besten

Ihres Jahrgangs studieren.

n BWL, Duales Studium

n Business Administration (Sprache: Englisch)

n BWL mit Schwerpunkt Wirtschaftsprüfung

n International Business Administration (Englisch)

n Management, Philosophy & Economics

n Wirtschaftsinformatik

n Management & Financial Markets

Master-Programme

Sie haben mit einem Bachelor-Studium oder einem

anderen grundständigen Studienabschluss bereits die

Grundlage für Ihren Erfolg gelegt und möchten Ihr

Wissen und Ihre Kompetenzen nun noch vertiefen?

Dann haben Sie mit den Master-Programmen der

Frankfurt School die Möglichkeit, in ein spezialisiertes

Master-Programm einzusteigen.

n Master in Auditing (M.Sc.)

n Master of Finance (M.Sc.)

n Master of Quantitative Finance (M.Sc.)

n Master in Risk Management & Regulation (M.Sc.)

n Master in Management (M.Sc.)


n Master of International Business (M.A.)

n Master of Mergers & Acquisitions (LL.M.)

Berufsbegleitende Programme

Die berufsbegleitenden Programme der Frankfurt

School setzen Standards und ermöglichen ambitionierten

Mitarbeitern, sich auch ohne Hochschulstudium

neue Karriereoptionen zu erschließen. Im Markt

ge nießen die Studiengänge, Diplome und Zertifikate

große Akzeptanz – die Absolventen sind gefragt. Hinter

dem Erfolg der berufsbegleitenden Programme stehen

50 Jahre Erfahrung, mehr als 100.000 Absolventen,

exzellente Dozenten und erstklassiges Studienmaterial.

n Bankfachwirt als Fern- oder Präsenzstudium

(IHK-Abschluss)

n Bankbetriebswirt

n Management-Studium

n Investment Fachwirt

n Ausbildung der Ausbilder

n Vorsorgemanagement

Studieren Sie nicht irgendwas –

studieren Sie Erfolg!

Infotag

27. Oktober

2012

n Financial Planner

n Estate Planner

n Aus- und Weiterbildung

von Immobiliensachverständigen

n Finance Journalism

n Ship Financing

n Renewable Energy Finance

Frankfurt School of Finance & Management

Dr. Peter Kiefer (Bildungsberater)

Sonnemannstraße 9-11

60314 Frankfurt am Main

Tel.: 069 154008-275, Fax: 069 154008-4275

E-Mail: p.kiefer@fs.de

www.frankfurt-school.de/bachelor

Die Frankfurt School of Finance & Management ist eine der führenden Business Schools

in Deutschland für Finance & Management und bietet folgende Einstiegsmöglichkeiten in

den Bachelor of Science (B.Sc.):

J BWL, Duales Studium

J Business Administration (Sprache: Englisch)

J BWL mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsprüfung

J International Business Administration (Sprache: Englisch)

J Management, Philosophy & Economics

J Wirtschaftsinformatik

J Management & Financial Markets

Platz 7 der Top-BWL Unis (Wirtschaftswoche) | BWL Uni der Spitzengruppe (CHE-Ranking)

Jetzt informieren und bewerben unter www.frankfurt-school.de/bachelor


24

FOM Hochschule

Die perfekte Kombination von Ausbildung

und Studium

Ausbildung oder Studium? Geld

verdienen oder sich akademisch

weiter qualifizieren? Diese

Entscheidung fällt nicht leicht.

Mit einem Studium an der FOM

Hochschule für Oekonomie &

Management ist beides möglich,

mit einem Studium neben der

Ausbildung oder dem Beruf.

Deutschlands größte private Hochschule, mit rund

18.000 Studierenden, bietet an 22 Studienzentren bundesweit

und weiteren im Ausland die Chance, berufliches

Fachwissen und wissenschaftliche Qualifikation

zu kombinieren. Dadurch haben Absolventen der FOM

Hochschule sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Denn in Zeiten des Fachkräftemangels sind hervorragend

qualifiziert Mitarbeiter stark gefragt.

Die FOM Hochschule bietet insgesamt 23 staatlich

anerkannte Bachelor- und Masterstudiengänge als

Präsenzstudium an – vom generalistischen MBA bis zu

Elektrotechnik. Als erste private und vierte deutsche

Hochschule überhaupt erhielt die FOM Hochschule

2012 das Siegel der Systemakkreditierung. Es bescheinigt

eine ausgezeichnete hochschulweite Qualitätssicherung

in Studium und Lehre. Getragen wird die FOM

Hochschule von der Stiftung BildungsCentrum der

Wirtschaft (BCW) in Essen. Aktuell zählt die gemeinnützige

BCW-Gruppe 35.000 Studierende.

Die FOM Hochschule in Hamburg

Auch in Hamburg ist die FOM Hochschule mit einem

Studienzentrum vertreten und bietet 14 Studiengänge

an:

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Bachelor-Studiengänge:

Bachelor of Arts (B.A.)

n Business Administration

n International Management

n Steuerrecht

Bachelor of Laws (LL.B.)

n Wirtschaftsrecht

Bachelor of Science (B.Sc.)

n Wirtschaftsinformatik

Master-Studiengänge:

Master of Arts (M.A.) in den Fachvertiefungen

n Management (Accounting & Finance)

n Management (Human Resources)

n Management (IT-Management)

n Management (Logistik)

n Management (Marketing & Communications)

n Management (Marketing & Sales)

n Management (Public Management)

Master of Business Administration (MBA)

n Business Administration

Master of Laws (LL.M.)

n Wirtschaftsrecht


Studieren neben dem Beruf –

Die Zeitmodelle der FOM Hochschule

Das Studium ist komplett auf die Bedürfnisse der

Auszubildenden und Angestellten zugeschnitten. Die

Vorlesungen finden parallel zur betrieblichen Lehre und

außerhalb der Arbeits- und Berufsschulzeiten statt. Die

Interessenten können sich zwischen zwei Zeitmodellen

entscheiden: Entweder sie studieren an drei Abenden in

der Woche 18:00 Uhr bis 21:15 Uhr.

Die Vorteile dieser Variante sind die kürzeren Vorlesungszeiten

in der Woche sowie das vorlesungsfreie

Wochenende. Ideal für Berufstätige, die am Studienort

arbeiten, aber außerhalb wohnen.

Insbesondere für Pendler und Berufstätige mit unregelmäßigen

Arbeitszeiten unter der Woche bietet sich

die zweite Variante: Die Präsenzveranstaltungen finden

freitags von 18:00 bis 21:15 Uhr und samstags von

08:30 bis 15:45 Uhr statt. Der Vorteil dieses Modells ist

die zeitliche Flexibilität am Abend während der Woche.

Weitere Informationen unter www.fom.de.

Für Fragen steht die zentrale Studienberatung der FOM

Hochschule montags bis freitags von 8:00 bis 19:00

Uhr und samstags von 8:00 bis 14:00 Uhr unter 0800

1 95 95 95 zur Verfügung.

Auch per E-Mail an studienberatung@fom.de oder im

persönlichen Gespräch vor Ort in den Hochschulstudienzentren

gibt sie gerne Antwort.

fom.de

Studium oder Ausbildung – Warum nicht beides?

Hochschulstudium plus Ausbildung

Was kommt nach dem Abitur? Soll ich studieren? Oder lieber eine Ausbildung machen? An der FOM muss es nicht bei

einem „oder“ bleiben. Denn die FOM bietet Ihnen die Möglichkeit, mit einem ausbildungs be gleitenden Studium beides

miteinander zu kombinieren. Nach Nach dreieinhalb Jahren haben haben Sie Sie zwei Abschlüsse Abschlüsse in der Tasche und punkten bei

Arbeitgebern mit akademischem Fachwissen und praktischer Berufserfahrung.

Berufsbegleitendes Hochschulstudium zum:

Bachelor of Arts

- Banking & Finance

- Business Administration

- Gesundheits- und Sozialmanagement

- International Management

- International Business*

- Steuerrecht

Bachelor of Laws

- Wirtschaftsrecht

Bachelor of Science

- Wirtschaftsinformatik

- Automatisierungstechnik*

* Kooperationsstudiengänge der FH Köln bzw. der Hochschule Bochum bzw. der Hochschule Mannheim und dem mit der FOM verbundenen

IOM Institut für Oekonomie und Management.

Vorlesungen im FOM Hochschul studienzentrum Aachen | Berlin | Bonn | Bremen | Dortmund | Duisburg | Düsseldorf | Essen | Frankfurt a. M. | Gütersloh |

Hamburg | Hannover | Köln | Leipzig | Mannheim | Marl | München | Neuss | Nürnberg | Siegen | Stuttgart | Wuppertal | Luxemburg

Infos unter: 0800 1 95 95 95 | studienberatung@fom.de | fom.de

Bachelor

of Engineering

- Mechatronik*

- Maschinenbau*

- Elektrotechnik*

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21.03.12 13:31

Studien- und Berufswahl 2012/2013 25


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Euro-Schulen-Organisation

Attraktive Ausbildungsangebote an den

Fachschulen, Berufsfachschulen und Fachakademien

Nicht nur kaufmännische und

fremdsprachliche Berufsausbildungen

können bei ESO absolviert

werden, sondern auch Ausbildungen

im Gesundheits- und Sozialbereich.

Der Einstieg in das Arbeitsleben wird entscheidend

durch die Berufs- und Studienwahl geprägt. Jeder junge

Mensch kann in diesem Prozess seinen Wünschen,

Neigungen und Stärken nachgehen und zugleich eine

wichtige Weichenstellung für seine persönliche Weiterentwicklung

sowie berufliche Karriere vornehmen.

Sowohl Abiturienten als auch Realschulabsolventen

bietet die Euro-Schulen-Organisation (ESO) vielfältige

Möglichkeiten für eine berufliche Karriere durch

attraktive Bildungsangebote an den deutschlandweit

über 80 staatlich genehmigten bzw. anerkannten

Fachakademien, Fachschulen, Berufsfachschulen und

Höheren Berufsfachschulen. Die Schüler können bei

ESO außer den staatlichen Berufsabschlüssen auch weitere

Zusatzqualifikationen erwerben, die mit nationalen

oder internationalen Prüfungen enden. Neben arbeitsmarktrelevanten

Fortbildungen oder Aufstiegsqualifizierungen

für Absolventen ist bei erfolgreich absolvierter

Ausbildung in vielen Berufen auch ein Aufbaustudium

zum Bachelor bzw. Master innerhalb von ESO möglich.

Berufe in Wirtschaft, Informatik und Sprachen

In den Bereichen, in denen Fachkompetenz in Wirtschaft,

Informatik und Sprachen gefragt ist, kommen

ESO-Absolventen mit ihren nationalen und internationalen

Abschlüssen, Zertifizierungen und Diplomen

in kaufmännischen, Fremdsprachen-, Tourismus- oder

IT-Berufen zum Einsatz. Weil die Bildungsangebote

von ESO praxisorientiert, inhaltlich modern und

modular strukturiert sind, haben die Absolventen seit

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Jahren überdurchschnittlich gute Karrierechancen und

Entwicklungswege. Dabei steht ihnen nicht nur der

deutsche Arbeitsmarkt offen. Durch den starken Fokus

auf eine fundierte fremdsprachliche Ausbildung führt

für viele ehemalige Schüler der spätere Berufsweg

erfolgreich ins Ausland.

Neue Lernkultur bei ESO:

Lernen mit dem persönlichen MacBook

Seit 2008 arbeitet ESO im Rahmen einer strategischen

Partnerschaft eng mit Apple zusammen. Mit Hilfe

der neuesten Hard- und Software von Apple führt sie

in ihren kaufmännischen Ausbildungen eine Neue

Lernkultur auf Basis eines „One-To-One“-Unterrichtskonzeptes

ein. „One-To-One”-Unterricht bedeutet,

dass jeder Schüler einer kaufmännisch-sprachlichen

Ausbildung bei ESO sein eigenes MacBook Air für das

Lernen in und außerhalb der Schule besitzt. Durch den

Einsatz von Internet, Podcasts, Wikis, Chat, Präsentationstools

und anderen neuen Technologien wird

der Unterricht zukunftsorientiert, multi-medial und

praxisnah gestaltet. Dadurch wird jeder Schüler optimal

auf den internationalen Berufsalltag vorbereitet. Die

Freude am Lernen ist ein wichtiger Bestandteil der

Neuen Lernkultur bei ESO. Die innovativen und trendigen

Apple MacBooks unterstützen diesen Lernprozess.

Ab dem Ausbildungsbeginn steht jedem Schüler einer

kaufmännisch-sprachlichen Ausbildung ein persönliches

MacBook Air inklusive notwendiger Software für

schulische und private Zwecke rund um die Uhr und

ortsungebunden zur Verfügung.

Berufe im Gesundheits- und Sozialbereich

Das höhere Gesundheitsbewusstsein der Menschen,

ihr Bedürfnis nach physischem und psychischem

Wohlbefinden sowie nicht zuletzt die demografische

Entwicklung führen zu einem beständig wachsenden

Arbeitsmarkt im Bereich der Gesundheits- und

Sozialberufe. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach

einer Ausbildung in diesem Umfeld. ESO hat sich seit


vielen Jahren an ihren zahlreichen Fachschulen und

Berufsfachschulen für Gesundheits- und Sozialberufe

dieser Entwicklung gestellt. Die Palette der angebotenen

Ausbildungsberufe ist außerordentlich vielgestaltig.

Sozialassistent, Erzieher, Altenpfleger, Kosmetiker,

Physiotherapeut, Medizinisch-technischer Assistent

sind nur eine Auswahl an Berufen, die bei ESO erlernt

werden können.

Qualität der Ausbildung

ESO wurde im Jahr 1996 als erster Bildungsträger

nach der Norm DIN EN ISO 9001 ff. zertifiziert und

anschließend regelmäßig rezertifiziert. Die Zertifizierung

garantiert, dass alle Mitgliedsinstitute objektiv

erkennbare Qualitätssicherung und Transparenz bieten.

ESO bemüht sich ständig und erfolgreich um eine

hohe Qualität ihrer angebotenen Ausbildungen. Der

Qualitätsanspruch äußert sich vor allem in der Internationalität,

Modernität und Praxisverbundenheit der

Ausbildung, im Einsatz fachlich und pädagogisch hoch

Wähle nach Deinen Interessen:

Wirtschaft, Sprachen, Event,

Tourismus, Marketing, Soziales,

Gesundheit, Erziehung

Staatliche, nationale und

internationale Abschlüsse

Optionales Aufbaustudium

zum Bachelor of Arts

(in Kooperation mit in- und ausländischen Hochschulen)

Jetzt informieren: www.eso.de

qualifizierter Lehrkräfte sowie der individuellen pädagogischen

Arbeit in kleinen Klassen, in Gruppen- und

Einzelbetreuung. Der Fremdsprachenunterricht erfolgt

beispielsweise bevorzugt durch Muttersprachler.

Für Karriere im Beruf ist eine gute Ausbildung die beste

Ausgangsbasis. Die Entscheidung für eines der ESO-

Angebote kann der erste Schritt zum Erfolg sein.

Euro-Schulen-Organisation

Tel.: 06027 4188-0

E-Mail: info@eso.de

www.eso.de

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„Genau meine

Ausbildung!“

Praxisnah, effektiv und fundiert.

MacBook Air inklusive!*

*Bei ausgewählten Ausbildungen.

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 27

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28

Euro Akademie

Erfolgreiche Zukunft in der Wirtschaft von morgen

Sie streben eine interessante

und gut bezahlte Karriere in

der international orientierten

Wirtschaft an?

Dafür benötigen Sie neben fachlichen Kompetenzen

vor allem auch Flexibilität und Mobilität. Darauf ist

das Bildungsangebot der Euro Akademie ausgerichtet:

Hier erwerben Sie die zur Ausübung Ihres Berufs

erforderliche Fachkompetenz, insbesondere im Bereich

der fremdsprachlichen Kommunikation sowie die not -

wendige Persönlichkeitskompetenz, um in Ihrem Beruf

anerkannt zu werden.

Das Bildungsangebot der Akademie wurde darauf abgestimmt,

Sie schon heute optimal auf Ihre erfolgreiche

Zukunft in der Wirtschaft von morgen vorzubereiten.

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Die Euro Akademie mit Standorten in Berlin, Bielefeld,

Dortmund, Hannover, Köln, München, Oldenburg

und Stuttgart verbindet praxis- als auch international

orientierte berufliche Ausbildungen mit der Option auf

akademische Abschlüsse.

Mit umfassenden Kenntnissen in mehreren Fremdsprachen,

Praxiserfahrungen schon während der Ausbildung,

solidem Wirtschafts- und Managementwissen

sowie der Beherrschung moderner Informationstechnologien

meistern ihre Absolventen die Anforderungen

der zukünftigen Arbeitgeber.

Abiturienten und Realschulabsolventen mit Interesse

an Fremdsprachen, wirtschaftlichen Zusammenhängen

und moderner Informationsverarbeitung wählen

Ausbildungsprogramme in den Bereichen Tourismus,

Event, Marketing und Office Management und starten

ihre praxisorientierte Ausbildung im Inland. Optional

kann ein Studium im In- oder Ausland angeschlossen

oder parallel absolviert werden. Damit ermöglicht die

Euro Akademie ihren Teilnehmern berufliche Qualifikationen

auf hohem Niveau mit besten Chancen auf eine

zukünftige Assistenz- oder Managementposition.

Mit einer Ausbildung in den Berufen Europa-Korrespondent/in,

Europasekretär/in, European Management

Assistant, Fremdsprachenkorrespondent/in,

Kaufmännische/r Assistent/in, oder einer Management-

Ausbildung in den Bereichen Internationales Marketing

Management, Online Media Management sowie Tourism

and Event Management gestalten die Teilnehmer

der Euro Akademie ihre Zukunft schon heute.

Die so erworbenen national und international

anerkannten Qualifikationen ermöglichen denjenigen,

die nicht bis zum Bachelor studieren möchten, den

unmittelbaren Einstieg ins Berufsleben. Zudem heben

sich die Teilnehmer der Euro Akademie durch dieses

breite Portfolio an nationalen und internationalen

Diplomen und Zertifikaten von Absolventen anderer

Einrichtungen ab.


Unsere neue Lernkultur bringt Sie weiter

Um ihre Absolventen mit einer zeitgemäßen Ausbildung

in die Arbeitswelt zu entlassen, hat die Euro Akademie

zusammen mit anderen Mitgliedern der Euro-Schulen-

Organisation (ESO) eine „Neue Lernkultur“ etabliert.

Im Rahmen einer engen strategischen Partnerschaft

mit Apple wurde ein 1:1-Konzept entwickelt, das den

Alltag in den kaufmännisch-sprachlichen Ausbildungen

deutlich verändert hat. Dieses 1:1-Konzept sieht vor,

dass jeder Teilnehmer ein eigenes MacBook Air für das

Lernen in und außerhalb der Schule erhält. Egal, ob

es sich um Internetrecherchen, die Arbeit mit Videos,

Podcasts, Chats und Wikis oder um die Nutzung von

virtuellen Lernportalen handelt – der Schüler erlebt

Unterrichtseinheiten, die zukunftsorientiert, multimedial

und praxisnah gestaltet sind.

Dadurch werden sie optimal auf den späteren internationalen

Berufsalltag vorbereitet. Darüber hinaus macht

der Umgang mit der leicht zu bedienenden Software

auf dem MacBook einfach Spaß – und mit der Freude

steigt auch der Lernerfolg.

Die Euro Akademien wurden 1980 als hoch qualifizierte

Ausbildungsstätte für Fremdsprachenberufe in Köln

gegründet und gehören mittlerweile zur Euro-Schulen-

Organisation (ESO), die auf mehr als 45 Jahre Erfahrung

in Ausbildung, Studium und Weiterbildung zurückblicken

kann und einer der größten Zusammenschlüsse privater

Bildungsinstitutionen in Deutschland ist. Erklärtes Ziel

von ESO ist es, berufliche Qualifikationen praxisorientiert

auf hohem Niveau zu sichern und zu erweitern. So

haben die Absolventen noch bessere Chancen auf dem

heutigen globalisierten Arbeitsmarkt.

Weitere Informationen über die Ausbildungsangebote

der Euro Akademie an den jeweiligen Standorten

erhalten Sie unter: www.euroakademie.de.

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Die Akademie der Euro-Schulen-Organisation

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Köln · München · Oldenburg · Stuttgart

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30

International School of Management (ISM)

Ausbildung für internationale TOP-JOBS

Wer davon träumt, später als

Manager in international tätigen

Unternehmen zu arbeiten, der

liegt mit einem Studium an der

International School of Management

(ISM) richtig.

An der staatlich anerkannten, privaten Hochschule in

Dortmund, Frankfurt/Main, München und Hamburg stehen

die Bachelor-Studiengänge International Management,

Tourism & Event Management, Communications

& Marketing, Psychology & Management und Corporate

Finance zur Auswahl. Alle Studiengänge schließen mit

dem akademischen Grad Bachelor of Arts ab.

Wer eine akademische Karriere anstrebt oder strategisch

arbeiten möchte, kann sich mit einem ergänzenden Masterabschluss

weiterqualifizieren. Hier bietet die ISM die

Möglichkeit, sich in weiteren drei Semestern plus Master

Thesis fachlich zu spezialisieren. Während der Master

of Arts International Management eine allgemeine Managementausbildung

umfasst, bietet die ISM mit dem

Master of Arts Strategic Marketing Management und

dem Master of Science Finance Studierenden die Möglichkeit,

ihr Fachwissen funktionsbezogen zu vertiefen.

Der Master of Science International Transport & Logistics

kombiniert funktionsbezogenes und branchenspezifisches

Know-how. Der Master of Arts in Strategic Tourism

Management erlaubt eine Branchenspezialisierung. Der

Master of Arts in Psychology & Management bereitet auf

die Hauptberufsfelder für Wirtschaftspsychologen vor.

Alle Studienprogramme zeichnen sich durch die kompakte

Struktur und den ausgeprägten Praxisbezug aus.

Dies garantiert die ISM durch integrierte Praktika im In-

und Ausland, deren Länge je nach Studiengang variiert.

In den Bachelor-Studiengängen sind mind. 24 Wochen

Praktika, 12 davon im Ausland integriert. Auch in den

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Master-Studiengängen bieten mehrere Praxisphasen die

Möglichkeit, weitere praktische Erfahrungen im In- und

Ausland zu erwerben. In allen Programmen runden Beratungs-

und Praxisprojekte das anwendungsorientierte

ISM-Konzept ab.

Einblicke in andere Kulturen und deren Besonderheiten

sammeln ISMler während ihrer integrierten Auslandssemester.

Hierfür wählen sie je nach Studiengang aus

dem weltweiten Hochschulnetzwerk eine der über 140

Partneruniversitäten aus, an der sie ihre Studienschwerpunkte

vertiefen können. Um die Bachelor-Studierenden

gezielt auf eine internationale Karriere vorzubereiten,

bieten alle ISM-Programme zwei Auslandssemester

– ein verpflichtendes und ein optionales Semester.

Entscheiden sich die Studierenden für zwei Auslandssemester,

lernen sie nicht nur einen, sondern gleich

zwei verschiedene Kulturräume kennen und trainieren

beide Pflichtfremdsprachen vor Ort. Studierende der

ISM-Master-Studiengänge verbringen die ersten zwei

Semester je nach Studiengang am Dortmunder, Frankfurter,

Münchner oder Hamburger Campus der ISM. Das

dritte Semester studieren ISMler an einer der weltweiten

Partnerhochschulen.

Als weitere Studienoption bietet die ISM Bachelor-Studierenden

die Möglichkeit, innerhalb von acht Semestern

sowohl einen ISM-Bachelor- als auch einen internationalen

Master-Abschluss zu erlangen. Die Studierenden

sind im Global Track an der ISM eingeschrieben und

absolvieren insgesamt drei Auslandssemester: Das vierte

Semester verbringen sie im europäischen Ausland. Im

siebten und einem weiteren Semester sind sie an einer

Partneruniversität in Neuseeland oder Australien in

einem Post Graduate Programm eingeschrieben. Studierende

von fünf ISM-Master-Studiengängen können das

Studium mit einem Double Degree, das in Kooperation

mit einer ausländischen Partnerhochschule angeboten

wird, abschließen.

Grundvoraussetzung für eine internationale Tätigkeit

sind außerdem umfassende Sprachkenntnisse. Darum


sind in den Bachelor-Studiengängen zwei Wirtschaftssprachen

(Englisch und Französisch oder Spanisch bzw.

Chinesisch) verpflichtend. Einzelne Master-Studiengänge

können vollständig auf Englisch studiert werden, auch

Fremdsprachentrainings stehen hier auf dem Lehrplan.

Vorträge von Unternehmensvertretern, Karrieretage aber

auch die Beratungsprojekte, die in das Lehrprogramm

integriert sind, machen es möglich, früh Kontakte zu

Wirtschaftsvertretern zu knüpfen, die später hilfreich

für die Karriere sind. „Wer das umfangreiche Angebot

nicht nur nutzt, sondern auch aktiv mitgestaltet und die

Bereitschaft mitbringt, zielorientiert zu arbeiten, dem

stehen viele Türen offen“, so einer der ISM-Absolventen.

Mit dem B.A. Business Administration, dem M.A.

Management, dem MBA General Management und

dem MBA Energy Management bietet die ISM auch vier

berufsbegleitende Programme an, die für weitere Schritte

auf der Karriereleiter qualifizieren. Informationen zu

den Studiengebühren und Finanzierungsmöglichkeiten

erhalten Interessierte auf der Homepage, im persönlichen

Beratungsgespräch oder während des beliebten

Schnupperstudiums.

Wer von beiden

wird international

Karriere machen?

Beide.

Bachelor-Studiengänge

B.A. International Management

B.A. Tourism & Event Management

B.A. Communications & Marketing

B.A. Corporate Finance

B.A. Psychology & Management

www.ism.de

International, praxisorientiert,

persönlich und kompakt

Master-Studiengänge

M.A. International Management

M.A. Strategic Marketing Management

M.Sc. Finance

M.Sc. International Transport & Logistics

M.A. Strategic Tourism Management

M.A. Psychologie & Management

International School of Management (ISM)

www.ism.de

Campus Dortmund

Otto-Hahn-Straße 19, 44227 Dortmund

Tel.: 0231 975139-0, Fax: 0231 975139-39

E-Mail: ism.dortmund@ism.de

Campus Frankfurt/Main

Mörfelder Landstraße 55, 60598 Frankfurt

Tel.: 069 66059367-0, Fax: 069 66059367-39

E-Mail: ism.frankfurt@ism.de

Campus München

Karlstraße 35, 80333 München

Tel.: 089 2000350-0, Fax: 089 2000350-39

E-Mail: ism.muenchen@ism.de

Campus Hamburg

Brooktorkai 22, 20457 Hamburg

Tel.: 040 3199339-0, Fax: 040 3199339-39

E-Mail: ism.hamburg@ism.de

Berufsbegleitende

Studiengänge

B.A. Business Administration

M.A. Management

MBA General Management

MBA Energy Management

Campus Dortmund,

Frankfurt/Main,

München und Hamburg

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 31


32

IHK Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein

Erfolgsmodell Berufsakademie:

Kombination von Praxis & Theorie

Die enge Verzahnung von

Theorie und Praxis ist das Erfolgsrezept

der Berufsakademie der

IHK-Wirtschaftsakademie

Schleswig-Holstein: Eine betriebliche

Erstausbildung in einem

Unternehmen wird mit einem

Studium an der Wirtschaftsakademie

in Kiel, Lübeck oder

Flensburg verbunden.

Durch diese Kombination haben die Absolventen nach

drei Jahren zusätzlich zum akkreditierten und international

anerkannten Bachelor-Studienabschluss auch eine

abgeschlossene Berufsausbildung in der Tasche – ein

zeitlicher und qualitativer Vorteil gegenüber anderen

akademischen Ausbildungsgängen.

▼ Verzahnung von Theorie und Praxis

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Angeboten werden die Studiengänge Betriebswirtschaft,

Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen.

Und dies mit großem Erfolg, weiß

Wirtschaftsakademie-Geschäftsführer Dr. Detlef Reeker

zu berichten.

„Ein bewährtes Programm zur Entwicklung von Nachwuchsführungskräften

– weit über 7.000 Absolventen

haben in den vergangenen 38 Jahren ihren beruflichen

Werdegang bei uns an der Berufsakademie begonnen“,

so Reeker. Damit zählt die schleswig-holsteinische

Berufsakademie auch bundesweit zu den Vorreitern.

„Nahezu zeitgleich mit den baden-württembergischen

Berufsakademien wurde im Norden die Möglichkeit des

dualen Studiums geboten“, sagt Reeker.

Durch spezielle Branchenmodule wie beispielsweise

Tourismus, Logistik, Dienstleistungen, Immobilienwirtschaft,

Industrie, Banken oder Handel sind die

Studiengänge auf die Anforderungen der kooperierenden

Unternehmen abgestimmt. Zusätzliche Angebote

wie Lehrgänge zur Ausbildereignung oder im Bereich

Projektmanagement sowie Auslandsmodule runden die

Möglichkeiten für Studierende ab. So erhalten diese

genau das Wissen, das in den Betrieben gefordert ist.

Reeker: „Unternehmen verfügen dadurch über Beschäftigte

mit beruflichen Erfahrungen, die ohne lange

Einarbeitungszeiten sofort einsetzbar sind.“

Die dualen Studiengänge sind gefragter denn je – an

die 600 Studierende sind derzeit immatrikuliert,

Tendenz: steigend. „Unsere Kooperationsunternehmen

schätzen die Vorteile des Systems und bauen auf das

Know-how der angehenden Fach- und Führungskräfte“,

sagt der Akademiegeschäftsführer. Gleichwohl ist

die Berufsakademie weit entfernt von einer anonymen

Massenausbildung. „Überschaubare Studiengruppen

sind wichtiger Bestandteil des Studienkonzeptes“,

berichtet Reeker. „Der persönliche Kontakt zwischen

Studierenden und Dozenten ist ein wichtiger Faktor

für eine qualitativ hochwertige Ausbildung“, so Reeker

abschließend.


Vorraussetzung für das Studiums an der Berufsakademie:

Ein Ausbildungsplatz in einem Unternehmen und

das Abitur bzw. Fachhochschulreife. Studienbeginn ist

jeweils zum 01. Oktober.

Interessenten erfahren weitere Einzelheiten bei Petra

Krause-Fuchs.

Berufsakademie der

Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein

Ansprechpartnerin: Petra Krause-Fuchs

Tel.: 0431 3016-117

E-Mail: petra.krause-fuchs@wak-sh.de

www.berufsakademie.sh

▲ Studierende der Berufsakademie

096-251-080_cs5.indd 1 25.04.12 11:14

Studien- und Berufswahl 2012/2013 33


34

Fachhochschule Wedel

Praxisnah studieren an der FH Wedel

Zwischen Tradition und Moderne

– mit Erfahrung und Innovation.

Seit mehr als 50 Jahren steht die

private Hochschule in Wedel bei

Hamburg für Innovation und

Kompetenz in der Ausbildung.

Aktuell beweist die FH Wedel dies

mit der Einführung des deutschlandweit

ersten Präsenzstudien -

gangs E-Commerce zusammen

mit der Otto Group.

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Praxisnähe, kurze Wege und eine Ausrichtung der

Studiengänge nach den Anforderungen der Wirtschaft

– diese Merkmale zeichnen die Fachhochschule Wedel

aus. Ihre ca. 1.000 Studierenden verteilen sich derzeit

auf sechs Bachelor- und drei Master-Studiengänge:

Betriebswirtschaftslehre, Informatik, Medieninformatik,

Technische Informatik, Wirtschaftsinformatik

und Wirtschaftsingenieurwesen. Im Wintersemester

2011 startete die FH Wedel zudem den Studiengang

E-Commerce, in Kooperation mit der Otto Group.

E-Commerce als neues Aushängeschild

Der Studiengang E-Commerce kombiniert Inhalte der

Studiengänge Wirtschaftsinformatik, Medieninformatik

und Betriebswirtschaftslehre und stellt damit eine

optimale Erweiterung des Studienangebotes dar. Ziel

des Studiums ist eine tiefgreifende Ausbildung in den

Kernbereichen IT und E-Commerce. Daneben sollen

spezifische Praxiskompetenzen im Online-Handel

vermittelt werden. Insgesamt beteiligen sich acht Konzernfirmen

der Otto Group an der Ausgestaltung des

Studiengangs und bieten zahlreiche Praktikumsplätze

für die Studierenden an. Vorgesehen sind im Bachelor-

Studium zwei Praxisphasen, die in jedem Unternehmen

mit ausgewiesenem E-Commerce-Bezug durchgeführt

werden können.

Mit starkem Praxisbezug

fit für den Berufseinstieg

In allen Studiengängen legt die FH Wedel, neben der

Vermittlung solider Grundlagen, besonderen Wert auf

die praktische Anwendung des erworbenen Wissens.

Die Qualität der Ausbildung wird Jahr für Jahr in

unabhängigen Rankings wie dem vom CHE und Die

Zeit bestätigt. Außerdem pflegt die Hochschule in allen

Fachbereichen enge Beziehungen zur Wirtschaft.

Auf der einen Seite bringen Unternehmensvertreter

ihren Sachverstand in Hochschulgremien ein. Auf der

anderen Seite erlangen die Studierenden durch Praktika


096-251-059_cs5.indd 1 09.05.12 10:50

Studien- und Berufswahl 2012/2013 35


36

und Abschlussabreiten in Firmen so viel Berufserfahrung,

dass ihr Übergang in den Beruf nahtlos erfolgt.

Zur Internationalität tragen mehr als 25 Partnerunis

weltweit bei. Zu diesen zählen unter anderem Hochschulen

in Amerika, Australien, Dänemark, Frankreich,

Großbritannien, Spanien und Südafrika. In den Studiengängen

BWL und Wirtschaftsingenieurwesen ist ein

Auslandssemester fest integriert, in allen anderen auf

Wunsch möglich.

Individuelle Bewerbung statt NC

Ausgewählt werden potentielle Studierende an der FH

Wedel nicht anhand eines Numerus Clausus, sondern

anhand ihrer Gesamtprofile. Dabei spielen absolvierte

Praktika ebenso eine Rolle wie privates Engagement.

Beim Studiengang BWL werden geeignete Kandidaten

nach ihrer schriftlichen Bewerbung noch zu einem

persönlichen Auswahltest eingeladen, der bei der Einschätzung

hilft, ob sie vermutlich Spaß und Erfolg beim

Studium an der FH Wedel haben werden.

Das weit verzweigte Intranet der FH Wedel macht

globales Studieren einfach. Auch vom heimischen PC

aus können alle Hochschulbereiche erreicht werden,

man kann sich für Klausuren anmelden, wichtige

Ter mine abfragen oder Prüfungsnoten erfahren. Insgesamt

sechs Rechenzentren auf dem Hochschulgelände

bieten etwa 150 Computer-Arbeitsplätze. Unbegrenzter

Internetzugang ist hier ebenso gegeben wie Arbeitsplätze

für Notebook-Nutzer mit direktem Zugang zum

Intranet.

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Abtauchen in Virtuelle Realitäten

Eine jahrelange Tradition an der FH Wedel hat der

besondere Fokus auf die Virtuelle Realität. Schon früh

erkannte man die Wichtigkeit dieses Gebietes und

heute ist die FH Wedel eine der wenigen Hochschulen,

die in diesem Gebiet Ihre Studierenden adäquat auf

ein erfolgreiches Berufsleben vorbereiten kann. Basis

dieses Erfolges ist das Virtual Reality-Labor, das neben

vielen anderen Laboren der Medieninformatik im

2007 eingeweihten Neubau der FH Wedel seinen Platz

gefunden hat.

Die Infrastruktur der Virtuellen Realität lassen den

Menschen in Datenwelten eintauchen. Mit dem CAVE

– einem 2,5 qm großen Raum, auf den von vier Seiten

Computerbilder projiziert werden – ist das beeindruckend

möglich. Der Benutzer kann sich frei bewegen

und sieht eine künstliche Welt, die ausschließlich im

Computer existiert. Soundsystem und Vibrationsboden,

sorgt für Akustik und Gravitation – zwei weitere, wichtige

Sinne des Menschen. So können die Benutzer zum

Beispiel mit einem Kart über eine kurvenreiche Strecke

rasen und dabei in die virtuelle Welt abtauchen.

Ein weiterer Forschungsbereich sind Multitouch-Tische.

Diese lassen sich wie riesige iPhones von vielen Benutzern

gleichzeitig bedienen. Mehrere unsichtbare

Projektoren, Kameras und Computer, die die Gesten

der Teilnehmer sicher und berührungslos erkennen,

sind hier auf kleinstem Raum vereint. Möglich sind

multimediale Präsentationen, Spiele und gemeinsames

Arbeiten beispielsweise an 3D-Modellen.

Fachhochschule Wedel

Feldstraße 143, 22880 Wedel

Tel.: 04103 8048-0

www.fh-wedel.de


Das Magazin setzt Signale und bietet Unternehmen im Themenbereich BERUFS-

EINSTIEG eine ausgezeichnete Plattform, Karriereperspektiven für Hochschulabsolventen

und im Beruf stehende Young-Professionals zu dokumentieren.

Im Themenbereich AUS- UND WEITERBILDUNG präsentiert das Magazin einen

Einblick über das vielfältige Bildungsangebot der Region vom Erststudium bis zu

postgraduellen Studiengängen, Seminaren, Zusatzqualifi kationen und andere

Bildungszertifi kate.

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38

Studien- und Berufswahl 2012/2013


Über die Studie

In den letzten Jahren hat sich der Begriff Generation

Praktikum in Medien und Gesellschaft eingebürgert.

Unternehmen wird vermehrt vorgeworfen, Praktikanten

als billige Hilfskräfte einzusetzen und den Lerncharakter

eines Praktikums hintenanzustellen.

Andererseits argumentieren Arbeitgeber, dass Praktika

heutzutage ein wichtiges Instrument zur Rekrutierung

von Fachkräften und deren frühzeitige Bindung an das

Unternehmen seien und Praktikanten dementsprechend

gut behandelt werden.

Der meinpraktikum.de Praktikantenreport 2012

geht der Frage nach, wie zutreffend der Begriff

Generation Praktikum ist und untersucht hierzu,

wie zufrieden oder unzufrieden Praktikanten in

Deutschland tatsächlich sind und von welchen

Faktoren diese Zufriedenheit abhängt.

Grundlage dieser Analyse ist die größte Datenbasis,

die zu diesem Thema jemals in Deutschland erhoben

wurde. Über 5.500 detaillierte Praktikumsbewertungen,

die auf dem Internetportal meinpraktikum.de im

Zeitraum von Januar bis Dezember 2011 von ehema-

ligen Praktikanten abgegeben wurden, gehen in die

Untersuchung ein. Bewertet wurden hierfür über 3.800

Unternehmen in über 1.300 Städten.

Während man auf dem Internetportal die Bewertungen

jedes einzelnen Unternehmens einsehen kann, sind

die Ergebnisse in dieser Analyse zusammengefasst und

spiegeln ein ganzheitliches Bild der Praktikantenzufriedenheit

in Deutschland anhand von unterschiedlichen

Aspekten wider.

Kurzzusammenfassung der Ergebnisse

Als eines der zentralen Ergebnisse des meinpraktikum.

de Praktikumsreports 2012 lässt sich festhalten, dass

mehr als die Hälfte (65,8%) aller Praktikanten mit

ihrem Praktikum insgesamt zufrieden waren. Von einer

generell als schlecht empfundenen Behandlung der

Praktikanten kann also (auf Grundlage der Datenbasis)

keine Rede sein. Differenzierter sind die Ergebnisse der

einzelnen Branchen zu bewerten. Hier zeigen sich teilweise

große Unterschiede. Insbesondere die Bezahlung

der Praktikanten ist in einigen Branchen sehr schlecht.

Durchschnittlich liegt sie mit 290 Euro weit unter den

ermittelten Werten von früheren Studien. Insgesamt

waren über 40% der bewerteten Praktika unvergütet.

Studien- und Berufswahl 2012/2013 39


40

Zudem geht die geringe bis nicht vorhandene Vergütung

oft mit einer Negativbewertung des Praktikums

einher. Beispielsweise sind Praktika im öffentlichen

Dienst, im Gesundheits- und im Gastronomiebereich im

Vergleich sowohl niedrig bezahlt als auch schlecht bewertet

(jeweils über 40% unzufriedene Praktikanten).

Die Arbeitszeit hingegen wirkt sich nur leicht auf die

Zufriedenheit aus. Es lässt sich sogar feststellen, dass

Praktikanten, die mehr Wochenstunden ableisten, im

Durchschnitt etwas zufriedener sind.

Betrachtet man die Auswertung der einzelnen Kategorien,

die die Praktikanten bewertet haben, so ist auffällig,

dass insbesondere die Arbeitsatmosphäre von der

überwiegenden Mehrheit der Praktikanten (über 80%)

als positiv eingeschätzt wird, während fast 60% der

Bewerter nicht mit den Karrierechancen zufrieden sind,

die sich bei dem jeweiligen Praktikumsgeber ergeben.

Es hat sich herausgestellt, dass Praktika, die freiwillig

absolviert werden und länger dauern, häufig von

größerem Nutzen sind und besser bewertet werden.

Zudem zeigt die Studie, dass größere Arbeitgeber und

Studien- und Berufswahl 2012/2013

betriebe in größeren Städten von Praktikanten eher

wertgeschätzt werden.

Allgemeine Zufriedenheit der Praktikanten

besser als erwartet

Die Bewertungen auf meinpraktikum.de werden in

Form von Sternen abgegeben. Ehemalige Praktikanten

können 30 Kriterien jeweils mit 1 bis 5 Sternen

bewerten, wobei 5 Sterne die jeweils beste Bewertung

darstellt. Aus dem Durchschnitt aller bewerteten Einzelfragen

ergibt sich die jeweilige Gesamtbewertung.

Im Bewertungszeitraum 2011 gaben Praktikanten

ihrem Arbeitgeber im Durchschnitt 3,7

Sterne. Dies ergibt gemäß der Definition dieser Studie

eine Quote von 65,8% zufriedener Praktikanten.

Dass Praktikanten generell schlecht behandelt oder

als billige Hilfskräfte eingesetzt werden, lässt sich

somit nicht bestätigen. Dennoch wird im Folgenden

der Frage nachgegangen, warum immerhin 34,2%

aller Praktikanten generell nicht mit ihrem Praktikum

zufrieden sind.


Beispielsweise wurden die Bewerber gefragt, wofür sich

das von ihnen beurteilte Praktikum ihrer Meinung nach

am besten eignet. Hieraus wurde ersichtlich, dass zwar

die Mehrheit der Praktikanten (über 75%) einen guten

Einblick in ihr späteres Berufsfeld erlangten, jedoch nur

knapp 45% das Praktikum auch nutzen konnten, um

Kontakte zu knüpfen.

Ein Praktikum, das Spaß macht,

muss nicht gut für die Karriere sein

Zur Einschätzung der Qualität von Praktika wurden

sechs Oberkategorien definiert, deren Auswertung hier

im Detail dargestellt wird. Unterschiede sind vor allem

im Vergleich zwischen der Zufriedenheit im Praktikum

selber und dann daraus resultierenden beruflichen

Perspektiven in der Praktikumsfirma zu erkennen.

Beispielsweise sind nur 19,5% der Praktikanten

unzufrieden mit der Arbeitsatmosphäre,

während jedoch ganze 58,2% die Karrierechancen

als unzureichend einschätzen. Relativ positiv

werden auch die Aufgaben (nur 35,9% Unzufriedene)

sowie die Betreuung im Praktikum (nur 22,9% Unzu-

friedene) beurteilt, während mit der Wertschätzung

und dem aus dem Praktikum resultierenden Lernerfolg

ganze 40 bis 46% der Praktikanten unzufrieden sind.

Dieser Trend ist auch erkennbar, wenn man die Einzelfragen

auswertet, die bewertet wurden. Nur wenige

Praktikanten geben an, dass in ihrem Unternehmen

viele ehemalige Praktikanten jetzt als Festangestellte

arbeiten und somit auch für sie eine Möglichkeit zur

Übernahme im Unternehmen besteht, während fast alle

die Hilfsbereitschaft der Kollegen im Praktikum als sehr

positiv bewerteten (4,4 Sterne im Schnitt).

40% der Praktika sind unbezahlt

und daher häufig nicht zufriedenstellend

Die Auswertung der Bewertungen auf meinpraktikum.

de zeigt insbesondere im Bereich der Praktikantenvergütung

interessante Ergebnisse, die sich teilweise

deutlich von bisherigen Studien unterscheiden. Die

durchschnittliche Bezahlung der Praktikanten aller

Branchen liegt mit 290 Euro pro Monat deutlich unter

bisher angenommenen Werten.

Studien- und Berufswahl 2012/2013 41


42

Knapp 40% aller auf meinpraktikum.de bewerteten

Praktika sind unbezahlt, nur ca. 14% der

Praktikanten verdienen mehr als 700 Euro.

Die Studie portraitiert darüber hinaus: Auch wenn der

Lerncharakter bei einem Praktikum im Vordergrund

steht, spielt für die meisten Praktikanten auch die

Vergütung eine wichtige Rolle. Die Befragungsergebnisse

lassen vermuten, dass die Zufriedenheit in einem

gewissen Grad von der Bezahlung abhängt. So sind von

allen Praktikanten, die nicht bezahlt werden, über 45%

unzufrieden mit ihrem Praktikum, während es bei den

„Topverdienern“ (über 1.000 Euro/Monat) nur 18%

sind. Das durchschnittliche Gehalt von im Allgemeinen

zufriedenen Praktikanten liegt mit 347 Euro/Monat

somit auch deutlich über dem der unzufriedenen

Praktikanten (188 Euro/Monat).

Beim Blick auf die einzelnen Branchen ist

erkennbar, dass die Bezahlung insbesondere in

den Bereichen Gesundheit, öffentlicher Dienst

und Bildung unterdurchschnittlich ist. Hier sind

jeweils ca. 80% der Praktika unbezahlt. In Unternehmensberatungen,

der Konsumgüterindustrie und im

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Bereich Internet/Multimedia sind hingegen nur ca. 10%

der Praktika unbezahlt.

Acht Stunden sind üblich, aber länger arbeiten

alleine ist kein Grund zum Frust

Die durchschnittliche Arbeitszeit für Praktikanten liegt

– den Bewertungen auf meinpraktikum.de zufolge

– bei ca. acht Stunden und somit im zu erwartenden

Bereich. Über 50% der Praktikanten absolvieren einen

normalen 8-stündigen und nur ca. 15% einen längeren

Arbeitstag. Knapp 10% der Befragten arbeiten sogar

weniger als sieben Stunden täglich.

In der Analyse der Bewertungen wird deutlich, dass die

Arbeitszeit – im Gegensatz zum Verdienst – in keinem

offensichtlichen Zusammenhang zur allgemeinen

Zu friedenheit im Praktikum stheht. Der Anteil der Un -

zufriedenheit verändert sich nur geringfügig mit mehr

oder weniger Arbeitsstunden und liegt zwischen 28%

und 45%.

Mehr arbeiten heißt also nicht mehr Frust. Wenn

überhaupt, lässt sich sogar erkennen, dass


Praktikanten, die einen längeren Arbeitstag

haben, eher zufrieden sind als solche mit einem

kürzeren. Von den Praktikanten, die unter vier Stunden

täglich arbeiten, sind ca. 45% unzufrieden. Von

denen, die über zehn Stunden am Arbeitsplatz sind, nur

ca. 28%.

Es lässt sich feststellen, dass gerade in den

Branchen, in denen Praktikanten am meisten

verdienen, die tägliche Arbeitszeit länger ist. So

sind zum Beispiel in der Beratungsindustrie nur 7,4%

der Praktika unbezahlt, dafür arbeitet der durchschnittliche

Praktikant mit knapp neun Stunden jedoch auch

am längsten.

Dienstleistungsunternehmen

oft besser bewertet als Industriebetriebe

Da festgestellt werden konnte, dass keine grundsätzlich

negative Einschätzung der Praktikumsverhältnisse

vorliegt, ist anzunehmen, dass das Negativ-Image der

Generation Praktikum branchenabhängig ist. Tatsächlich

sind zwischen den Branchen große Unterschiede

feststellbar. Es sind vor allem spezifische Einsatzgebiete

erkennbar, in denen Praktikanten tatsächlich sehr

unzufrieden sind.

So sind in der Metallverarbeitung und im Gastronomiebereich

über die Hälfte der Praktikanten

unzufrieden mit ihrem Praktikum. Auch im

Bereich Logistik/Verkehr, in der Gesundheitsbranche,

dem Maschinen- und Anlagenbau sowie dem öffentlichen

Sektor sieht es mit jeweils über 40% Unzufriedenen

ähnlich aus.

Die Gründe dafür sind insbesondere im Gastronomie-

und im öffentlichen Sektor bei der Bezahlung zu finden.

Im öffentlichen Sektor werden zudem die Karrierechancen

und der Lernerfolg überaus negativ eingeschätzt.

Die hohe Quote der Unzufriedenen in der Industrie

– vor allem in der Metallverarbeitung und dem

Maschinen- und Anlagenbau – ist zum einen dadurch

zu erklären, dass dort ein großer Prozentsatz der

Praktikanten ein Vorpraktikum absolviert und somit nur

einen groben Einblick in den jeweiligen Tätigkeitsbereich

erhält. Zum anderen werden in diesen Branchen –

laut Bewertung der Praktikanten – die Mitarbeiter am

wenigsten wertgeschätzt.

Ein deutlich positiveres Bild der Praktikantenwelt

zeigt sich in den Branchen Konsumgüterindustrie,

Versicherungen, Telekommunikation

und Internet/Multimedia. Jeweils über 84% der

Praktikanten sind hier zufrieden mit ihrem Praktikum.

Die Gründe hierfür liegen vor allem in den spannenden

Aufgaben im Praktikum, die in diesen Branchen sehr

positiv eingeschätzt wurden.

In der Auswertung der Bewertungen wurde im Übrigen

auch die Verteilung der Branchen analysiert. Am häufigsten

wurden Industriebetriebe bewertet – sowohl

Maschinen- und Anlagenbauer und Metallverarbeiter

als auch allgemeine Industriebetriebe.

Im Öffentlichen Sektor (auch im Bildungsbereich) werden

insbesondere die Karrierechancen (2,8 Sterne im

Schnitt) und der Lernerfolg (3,1 Sterne im Schnitt) nicht

gut bewertet. In der Industrie (vor allem in der Metallverarbeitung

und im Maschinen- und Anlagenbau)

werden die Mitarbeiter am wenigsten wertgeschätzt

(3,1 Sterne im Schnitt).

Vor allem in der Forschung, der Pharmaindustrie sowie

in der Luftfahrtindustrie werden die Betreuung und die

Arbeitsatmosphäre mit durchschnittlich 4,4 Sterne als

sehr positiv eingeschätzt. In den technischen Berufen

werden vor allem die Aufgaben positiv bewertet. In den

Bereichen IT, Telekommunikation und Internet jeweils

mit über 4,1 Sterne.

Ein längeres Praktikum zahlt sich aus

Der durchschnittliche Praktikant absolviert ein

Praktikum mit einer Dauer von zehn Wochen.

Die Dauer eines Praktikums unterscheidet

sich jedoch stark je nach Art des Praktikums.

Während ein Schülerpraktikum im Schnitt drei Wochen

dauert, sind es bei einem Hochschulpraktikum durchschnittlich

drei Monate.

Deutlich wird zudem, dass Praktikanten mit einer

längeren Tätigkeit im Schnitt zufriedener sind als die

Kollegen, die nur kurz in eine Firma reinschnuppern.

Von den Praktikanten, die eine Praktikumsdauer von

nur ein bis drei Wochen angeben, sind ca. 48% mit

ihrem Praktikum unzufrieden. Bei Praktikanten, die

länger als fünf Monate für ein Unternehmen tätig sind,

sind dies nur gut 17%.

Studien- und Berufswahl 2012/2013 43


44

Es zeigt sich also, dass es sich für Praktikanten lohnen

kann, einen längerfristigen Praktikumsvertrag abzuschließen.

Dies liegt vermutlich daran, dass man dann

mehr Zeit hat, sich in die Tätigkeiten einzuarbeiten und

dementsprechend auch die interessanteren Aufgaben

erhält und besser ins Team eingebunden wird.

Durchschnittliche Praktikumsdauer/Praktikumsart:

n Schulpraktikum: ca. 3 Wochen

n Vor-/Grundpraktikum: ca. 7 Wochen

n Freiwilliges Praktikum: ca. 10 Wochen

n Hochschulpraktikum: ca. 11 Wochen

n Werkstudent: ca. 20 Wochen

Hochschulpraktika deutlich besser als Praktika

vor dem Studium

Was die Zufriedenheit der Praktikanten angeht,

gibt es je nach Art des Praktikums große Un -

ter schiede. Von den Praktikanten, die ein Vor- oder

Grundpraktikum absolvieren, welche zumeist verpflichtend

vor dem Studium absolviert werden und recht

kurz sind, sind über 44% unzufrieden. Nur Schülerpraktikanten

sind mit einer Quote von knapp 45% noch

Studien- und Berufswahl 2012/2013

unzufriedener. Auch hier liegt die Ursache vermutlich

in der kurzen Dauer und daran, dass diese zumeist

verpflichtend absolviert werden müssen.

Unter den Hochschulpraktikanten und Werkstudenten

sind mit ca. 27% bzw. ca. 19% deutlich weniger von

ihrem Praktikum enttäuscht.

Es lässt sich also feststellen, dass freiwillig absolvierte

und längere Praktika für die Praktikanten zufriedenstellender

sind und – wie sich in der Auswertung zeigt

– auch einen höheren Lernerfolg aufweisen.

Beurteilung der Kategorie „Lernerfolg“ :

n Schulpraktikum: 3,0 Sterne

n Vor-/Grundpraktikum: 3,2 Sterne

n Freiwilliges Praktikum: 3,7 Sterne

n Hochschulpraktikum: 3,6 Sterne

n Werkstudent: 3,7 Sterne


Arbeitgeber im Ruhrgebiet

und in kleineren Städten haben Nachholbedarf

In welchen deutschen Städten werden Praktika am

besten bewertet? Auch dieser Frage geht der meinpraktikum.de

Praktikantenreport nach. Zwar wurden nicht

die Städte direkt beurteilt, jedoch die Unternehmen

in den Städten. So ließ sich auswerten, in welchen

Städten mehr oder weniger zufriedene Praktikanten

arbeiten.

Auffällig ist, dass insbesondere Städte mit

einer aus anderen Studien bekannten hohen

Lebensqualität und Wirtschaftskraft auch einen

höheren Anteil an zufriedenen Praktikanten

aufweisen. So gehören Hamburg, München und

Düsseldorf zu den Favoriten der Praktikanten. Spitzenreiter

ist Lübeck. Hier sind 82,0% der Praktikanten

zufrieden mit ihrem Job. Anzunehmen ist, dass sich die

Lebensqualität der jeweiligen Stadt somit auch auf die

Zufriedenheit im Praktikum auswirkt.

Insbesondere im Ruhrgebiet beurteilen relativ viele ihre

Arbeitgeber als negativ. Schlusslicht ist Oberhausen

mit einer Quote von 43,7% zufriedenen Praktikanten.

Zudem ist zu erkennen, dass größere Städte leicht

besser bewertet werden als kleinere. Der durchschnittliche

Anteil der unzufriedenen Praktikanten in den 50

am häufigsten bewerteten – also zumeist größeren

– Städte liegt mit 31% unter dem in weniger häufig

bewerteten – also zumeist kleineren – Städten (37%).

Große Arbeitgeber etwas beliebter als kleine

Auf meinpraktikum.de lassen sich inzwischen Bewertungen

zu knapp 4.000 Arbeitgebern einsehen und

auch diese Studie greift auf diese Datenbasis zurück.

An dieser Stelle soll herausgestellt werden, welche Unternehmen

am häufigsten bewertet wurden und somit

vermutlich auch zu den größten Praktikumsgebern in

Deutschland gehören.

Aufgrund der Vielzahl von verpflichtend absolvierten

Vor- und Grundpraktika von zukünftigen Studierenden

der technischen Fachrichtungen sind die großen deutschen

Industrieunternehmen am häufigsten beurteilt.

Mit 81 Bewertungen von ehemaligen Praktikanten ist

die Daimler AG am stärksten vertreten.

Studien- und Berufswahl 2012/2013 45


46

Viele Praktikanten sind außerdem bei Banken, Unternehmensberatungen

und Konsumgüterproduzenten

beschäftigt.

Auffällig ist, dass die Praktika der größten

Arbeitgeber im Durchschnitt von weniger Praktikanten

als negativ eingeschätzt werden, als

die der kleinen Arbeitgeber. Die 150 am häufigsten

bewerteten Unternehmen erhalten eine durchschnittliche

Bewertung von 3,8 Sternen, die restlichen Firmen

im Schnitt 3,6 Sterne.

Größtes Bewertungsportal für Praktika

in Deutschland

meinpraktikum.de ist das größte Internetportal zur

Bewertung von Praktika und bietet Suchenden eine

wertvolle Orientierung zur Auswahl einer interessanten

Praktikumsstelle. Drei Studenten der Universität Witten/

Herdecke riefen das Projekt Anfang 2011 ins Leben und

beschäftigen inzwischen fast 15 Mitarbeiter.

Auf meinpraktikum.de bewerten Studenten ihre Praktikumsstellen

kostenlos und anonym und geben so ihren

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Nachfolgern eine Entscheidungshilfe für die Suche nach

einem Praktikum an die Hand. Alle im Jahr 2011 so

abgegebenen Bewertungen dienten als Grundlage für

den meinpraktikum.de Praktikantenreport 2012.

Während diese Studie ein allgemeines Bild über die

Zufriedenheit von Praktikanten in Deutschland zeichnet,

werden die Bewertungen auf dem Internetportal

nach Unternehmen gebündelt, so dass sich potenzielle

Praktikanten ein Bild über den jeweiligen Arbeitgeber

machen können.

Zudem werden die Bewertungen durch multimediale

Inhalte und Stellenangebote von Partnerunternehmnen

sowie weiteren Informationen rund um das Thema

Praktikum und Bewerbung ergänzt.

Employour GmbH

Kortumstraße 16, 44787 Bochum

Tel.: 0234 3693720

E-Mail: info@meinpraktikum.de

www.meinpraktikum.de


48

ECS – Euro-Communication-Service und Euro-Sprachreisen GmbH

Ihre Spezialisten für Fremdsprachen

Mit der Gründung der ersten

Euro-Sprachschule in Aschaffenburg

1966 wurde der Grundstein

für die Euro-Schulen-Organisation

(ESO) gelegt.

Heute ist ESO einer der größten privaten Bildungsträger

in Deutschland. ESO bietet zukunftsorientierte Bildungskonzepte,

die sich immer an den Anforderungen der

modernen Lebens- und Arbeitswelt orientieren. Und die

beste Start- und Entwicklungschancen sichern. In allen

individuellen Lebens- und Lernphasen – vom Kindergarten

bis hin zu Seniorenprogrammen.

Dafür sind wir da – bundesweit mit über 100 Mitgliedseinrichtungen.

Und mit vielen Partnerinstituten

in der ganzen Welt. Auf diesem Know-how aufbauend,

knüpfen wir attraktive, effektive Verbindungen mit

bildungsnahen Dienstleistungen, vorrangig konzentriert

auf Fremdsprachen.

Denn im heutigen Berufsalltag gilt es, mindestens eine,

zumeist zwei Fremdsprachen solide zu beherrschen.

Firmen mit Kunden oder Partnern im Ausland müssen

fremdsprachliche Verhandlungen präzise und mit hoher

interkultureller Kompetenz führen. Verständnisfehler

Studien- und Berufswahl 2012/2013

sind teuer,

Kor rekt heit und

Schnelligkeit

lebenswichtig,

das Wissen um

andere Denkarten

unerlässlich.

Hier liefert ECS –

Euro-Communication-Service

schnelle und

kompetente Unterstützung.

Aus

allen Sprachen

in alle Sprachen. Mit Übersetzungen, Dolmetschleistungen,

Lektorat und Korrektoratsarbeiten. Mit einem

internationalen Team hoch professioneller Spezialisten

für alle Sachgebiete. Seit 1998, und seit Juni 2000 nach

DIN EN ISO 9001 zertifiziert.

Noch weiter kommen Sie mit den Euro-Sprachreisen.

Seit 1975 bieten wir Ihnen eine breite Palette von

Sprachtrainings in mehr als 60 uns langjährig verbundenen

Partnerschulen – weltweit, für jedes Alter und

jeden Bedarf. Der schnellste, intensivste und einfachste

Weg in eine andere Sprache. Die Zertifizierung nach

DIN EN ISO 9001 (seit 2002) und die Mitgliedschaft im

FDSV sind Garanten unserer Qualität.

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Die Schule besteht seit 1952. Colón bietet berufliche

Aus- und Weiterbildung. 18 Sprachen sind im Angebot.

Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch,

Türkisch, Griechisch, Polnisch, Russisch, Niederländisch,

Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Japanisch, Chinesisch,

Arabisch, Persisch und eine sehr große Auswahl an

Kursen „Deutsch als Fremdsprache“. Colón bietet eine

12-monatige Vollzeitausbildung zur geprüften Fremdsprachensekretär/in

VDP, eine zeitgemäße Ausbildung

für eine Assistenztätigkeit im internationalen Umfeld. Für

die berufliche Weiterbildung gibt es Wirtschaftsenglisch

(Vollzeit- und Teilzeitunterricht) und Deutsch für den Beruf

(Vollzeitunterricht). Es gibt 14-tägige Intensivkurse (als

Bildungsurlaub anerkannt), Abendkurse (1x wöchentlich)

oder Minigruppen mit max. fünf TeilnehmerInnen (2x

wöchentlich), Einzel- sowie Zirkelunterricht (zwei TeilnehmerInnen).

Die Kurse beginnen laufend: Intensivkurse

beginnen alle zwei Wochen. Minigruppen monatlich.

TeilnehmerInnen mit Vorkenntnissen können in den

Abendkursen jederzeit in einer Probestunde mitmachen.

Das Angebot ist umfangreich! Die beruflichen

Fortbildungsmöglichkeiten (z.B. Wirtschaftsenglisch) bietet

Colón als Gruppenunterricht wie auch als Einzelunterricht.

Zum Kundenstamm gehören dabei Mitarbeiter

renommierter internationaler sowie regionaler Firmen,

Colón Language Center

Das Colón Language Center

Colón ist eine der

führenden Sprachenschulen

in Hamburg.

die auch vor Ort in ihrem Unternehmen unterrichtet

werden. Zu den Kunden zählen u.a. Lufthansa, Airbus,

Beiersdorf, Philips, Hennes & Mauritz. Colón unterrichtet

regelmäßig auch eine internationale Klientel, die aus

etwa 80 Ländern der Welt anreist, um bei Colón Deutsch

oder eine andere Sprache zu erlernen. Die DozentInnen

sind Muttersprachler mit akademischer Ausbildung. Zur

Schule gehört eine Fachbuchhandlung für Sprachen in

der modernen Sprachlehrwerke und fremdsprachige

Literatur angeboten werden. Auch Sprachreisen kann

man bei Colón buchen. Das Colón Language Center mit

seinen Schulgebäuden (70 Klassenräume) liegt mitten im

Hamburger Stadtzentrum in einer ruhigen Fußgängerzone,

den Colonnaden. Colón ist durch den Germanischen

Lloyd zertifiziert. Als Mitglied u.a. bei Weiterbildung

Hamburg e.V. sowie bei IALC (International Association of

Language Centres) erfüllt Colón zusätzlich deren strenge

Qualitätsanforderungen. Dies garantiert hohe Qualitätsstandards

im Sprachunterricht.

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 49


50

SAE Institute Hamburg

Das Praxisstudium der Medienbranche

Immer mehr Leute träumen

von einer Karriere in der Medienbranche

– deshalb wird eine gute

Ausbildung immer wichtiger.

Neben fundierten Theoriekennt -

nissen sind Praxiserfahrungen ein

absolutes Muss. Das Studienkonzept

des SAE Institutes ist

optimal auf die Anforderungen der

Branche ausgerichtet.

Das SAE Institute

Das SAE Institute ist die weltweit größte, private

Bildungseinrichtung im Medienbereich mit über 50

Schulen auf vier Kontinenten, davon allein acht Standorte

in Deutschland.

Seit mehr als 35 Jahren werden hier angehende Medienprofis

in den Bereichen Audio Engineering, Digital

Film & Visual Effects, Webdesign & Development, Game

Design und Game Programming sowie Cross-Media

Production & Publishing ausgebildet.

Das SAE Studienkonzept

Das SAE Institute setzt dabei erfolgreich auf „learning

by doing“, denn nur was man sich selbst erarbeitet

hat, hat man auch verstanden. Gerade die komplexen

technischen Aufgaben in der Medienbranche lernt und

verinnerlicht man nicht allein durch die Theorie. Der

hohe Praxisanteil an den modernsten Praxisübungsplätzenn,

voll ausgestatteten Tonstudios und mit State of

the art Equipment bereitet die Studenten optimal auf

den späteren Berufsalltag vor. Zudem erhalten die Studenten

durch die berufserfahrenen, hochqualifizierten

Dozenten aus der Medienbranche, die den Studenten

Studien- und Berufswahl 2012/2013

während des Studiums zur Seite stehen, einen sehr

guten Einblick in die Berufswelt.

Die SAE Fachbereiche

Audio Engineering

Ein besonderes Gespür für Musik und Begeisterung

für Studio- und Live Technik: Der Studiengang Audio

Engineering bereitet optimal auf eine Karriere in der

professionellen Audio-Industrie vor. Von Musikproduktionen,

über Fernseh-, Film-, Radio-, Veranstaltungs-,

Hörspiel- oder Gameproduktionen.

Digital Film & VFX

Kino im Kopf und den Dreh raus: Digital Film & VFX

richtet sich an alle Film- und Visual Effectsbegeisterten,

die in der Filmindustrie und in der Digital Content

Creation Branche oder in anderen Bereichen wie dem

Electronic Broadcasting erfolgreich arbeiten wollen.

Webdesign & Development

Im Web zu Hause: Der Studiengang Webdesign &

Development vermittelt alles rund um das Internet

und bietet vielfältige Perspektiven in allen Bereichen

der Industrie, denn überall wird das Internet genutzt

und für die Programmierung und das Design werden

Spezialisten benötigt.

Cross-Media Production & Publishing

Der Allrounder in der Medienbranche: Im Fachbereich

Cross-Media Production & Publishing treffen Journalismus,

Video, Audio und Multimedia zusammen und

eröffnet beispielsweise Einsatzmöglichkeiten in Redaktionen,

Medienunternehmen oder PR-Abteilungen als

Online-Journalist, Video Journalist, Social-Media Editor

oder Marketing Manager.

Game Art & 3D Animation und

Game Programming

Fantasie, Kreativität, gute Programmier- und Grafikkenntnisse:

Die Spielebranche wächst und die Game

Art & 3D Animation Artists und Game Programmer


qualifizieren sich durch die praxisorientierte Ausbildung

für Bereiche wie Konzeption, Produktion, Design oder

Programming.

In nur zwei Jahren zum Bachelor

Die SAE Abschlüsse Dipolma, Bachelor und Master sind

international anerkannt und aufgrund der praxisnahen

Ausrichtung in der Medienbranche gern gesehen.

Das SAE Diploma vermittelt die technischen Qualifikationen,

die Bachelor-Stufe ergänzt diese um die wissenschaftlichen

Aspekte. Im so genannten Integrated

Bachelor Program werden Diploma und Bachelor in

Kombination angeboten, um in optimaler Reihenfolge

und schnellstmöglicher Zeit den Bachelor-Abschluss

zu erlangen. In den fünf Fachbereichen werden folgende

Abschlüsse angeboten:

Audio:

n Audio Engineering Diploma

n Bachelor of Arts/Science (Hons.) Audio Production*

Film:

n Digital Film & VFX Diploma

n Bachelor of Arts/Science (Hons.)

Digital Film Making*

Web:

n Webdesign & Development Diploma

n Bachelor of Arts/Science (Hons.)

Web Development*

Cross-Media:

n Cross-Media Production & Publishing Diploma

n Bachelor of Arts/Science (Hons.) Cross-Media

Communication & Publishing*

Games:

n Game Art & 3D Animation Diploma

n Bachelor of Arts/Science (Hons.)

Interactive Animation*

n Game Programming Diploma

n Bachelor of Science (Hons.) Games Programming*

* validated by Middlesex University, London

Das SAE Institute veranstaltet alle zwei bis drei Monate

einen Tag der offenen Tür. An diesen Tagen gibt es

die Möglichkeit, sich die Räumlichkeiten und das

Equipment anzuschauen, an Vorträgen und Workshops

teilzunehmen sowie persönliche Gespräche mit

Studenten, Dozenten, dem Bildungsberater und dem

Schulleiter zu führen.

Außerdem können Interessenten immer freitags zwischen

14.00 und 18.00 Uhr ohne Terminvereinbarung

vorbeikommen, um sich die Räumlichkeiten anzuschauen

und mit dem Bildungsberater zu sprechen.

Weitere Informationen über das SAE Institute Hamburg

erhalten Sie unter: www.hamburg.sae.edu

Für Fragen oder zur Vereinbarung eines persönlichen

Gesprächs vor Ort steht Ihnen der Bildungsberater

Timo Treeter unter 040 41095333 zur Verfügung.

SAE Institute Hamburg

Feldstraße 66, 20359 Hamburg

Tel.: 040 23688080, Fax: 040 233602

E-Mail: hamburg@sae.edu

www.hamburg.sae.edu

Studien- und Berufswahl 2012/2013 51


52

Design Factory International (DFI)

Design Factory International

Design Factory International

(DFI) bietet eine dreijährige Ausbildung

zum Kommunikationsdesigner

an. Wir starten mit einem

zweisemestrigen Grundstudium.

Das Grundstudium an der DFI ist die zeitgemäße Umsetzung

der klassischen Bauhaus-Grundlehre – passend

zu unserem denkmalgeschützten Bauhaus-Gebäude.

Anschließend bieten wir verschiedene Studienschwerpunkte

im Aufbaustudium in freier Kurswahl.

Das Tätigkeitsprofil für Kommunikationsdesigner ist

breit angelegt und befindet sich im ständigen Wandel.

Von daher entwickeln wir entsprechende Kurse und

Module, die im Einklang mit aktuellen Berufsanforderungen

stehen. Die DFI bietet ihren Studierenden ein

überwiegend freies Kurswahlsystem – und damit

die Möglichkeit, sich einen eigenen, nach persönlichen

Stärken und Ambitionen ausgerichteten Studien-Fahrplan

zu gestalten.

Mit einem qualifizierten DFI-Examen können Sie bei unseren

Partnern, renommierten Universitätsadressen für

Graphic Design und Advertising in England, in weiteren

neun Monaten Ausbildung den Abschluss Bachelor of

Arts (Hons) erwerben.

Die Grundlage hierfür bildet das DFI-Examen, wodurch

ein Bachelor-Studium auch ohne Abitur möglich

wird. Oder Sie können bei besonderer Begabung

sogar direkt in den einjährigen Masterstudiengang

(MA) einsteigen: Der DFI-Grundstein ermöglicht einen

Studienplatz an der BUCKS New University in High

Wycombe nahe London.

Unsere Dozentinnen und Dozenten kommen aus der

Design bzw. Agenturpraxis. Die Studierenden erhalten

Studien- und Berufswahl 2012/2013

kompetenten Unterricht, der mit professionellen

Methoden fundiertes Fachwissen vermittelt. Dabei

kommen Kreativität und Selbstlernprozesse nicht zu

kurz: Die Ausbildung an der DFI steht für den Erwerb

von Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Schon

im Grundstudium wird dies erfahrbar an den ersten

Arbeitsproben und Entwürfen. Reflexion und Feedback

sind bei uns ein wichtiger Teil der Vermittlung.

Gutes Design zeigt Charakter

und auch eine Haltung.

Studierende an der DFI erwerben neben gestalterischen,

kreativen und handwerklichen Fähigkeiten und

Fertigkeiten (einschließlich der gängigen Computerprogramme)

optional alles, was global denkende und

handelnde Designerinnen und Designer ausmacht:

interkulturelle Kompetenz, kritisches Denken, die Fähigkeit

zu determinieren und zu kommunizieren.

Unser kommuniziertes Leitbild ist geprägt durch

Zeit geistigkeit, interkulturellen Dialog und nachhaltige

Verantwortung für die Zukunft unseres Planeten.

Auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft entdecken

die Studierenden ihre eigene visuelle Identität und

Künstlerpersönlichkeit, die es ihnen ermöglicht, visuelle

Aus sagen auf Stimmigkeit und Folgerichtigkeit zu

überprüfen.

Die Faszination des Gestaltens selbst liegt für uns in

der Beherrschung des Handwerks, in bis zur Perfektion


DESIGN FACTORY

International

College of Communication Arts

and Interactive Media

ÜBERFLIEGER...

...WAGEN DEN SPRUNG ZU UNS!

KOMMUNIKATIONSDESIGN

STUDIEREN MIT ELBBLICK

Wir haben uns bewegt.

Design Factory International GmbH

Rainvilleterrasse 4, 22765 Hamburg

mehr unter: www.design-factory.de


54

immer wieder durchgespielten Abläufen und Techniken.

Auch das ist Wertmaßstab unseres Handelns:

Erst wenn man manuelle Tätigkeiten und Abläufe

intuitiv beherrscht, kann man seinen Ideen

und Kreationen Gestalt geben.

Die DFI-Lehrpläne werden diesen Anforderungen –

auch vor dem Hintergrund der neuesten technischen

Entwicklungen und Moden – kontinuierlich angepasst.

Unser vielseitiges und aktuelles Kursangebot liegt als

digitales Handbuch auf unserem DFI-Server vor und ist

exklusiv für eingeschriebene Studierende einsehbar.

Neben der Vermittlung von gestalterischen Fähigkeiten

und Techniken wird innovatives Denken vermittelt,

Experimentierfreudigkeit gefördert und das Überschreiten

innerer und äußerer Grenzen angeregt. Begeisterung

soll geweckt und kanalisiert werden, damit die

eigenen gestalterischen Visionen die Kraft haben, sich

in einer mediengesättigten Umwelt durchzusetzen.

Wir pflegen unsere Kontakte und Kooperationen mit

Profis aus dem In- und Ausland. Auch durch regelmäßige

praxisnahe Vorträge bieten wir unseren Studierenden

marktorientiertes Wissen aus erster Hand. Unsere

Ausstellungen und Veranstaltungen sind beliebter

Anziehungspunkt für Agenturen und Designbüros,

die unseren Studierenden Praktika und erste Aufträge

anbieten.

Bei uns wird der Nachwuchs generiert.

Die Ausbildung an der DFI ist darauf ausgelegt, die

Absolventen sofort und ohne weitere Zusatzausbildung

für Arbeitgeber oder Auftraggeber attraktiv zu machen.

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Wir stellen uns den Einstieg in den Beruf idealerweise

als ein Bekanntwerden bei uns und mit uns vor. Unsere

Absolventen haben vorzeigbare Erfolge.

Für die Aufnahme an der DFI wird eine Bewerbungsmappe

benötigt. Diese sollte circa 20 selbstangefertigte

Studien, Zeichnungen oder andere Arbeiten enthalten.

Anhand der vorgelegten Arbeiten wird in einem Bewerbungsgespräch

geprüft, ob Begabung, Gestaltungswille

und Motivation für den Bereich der Visuellen Kommunikation

erkennbar sind. Zeugnisse und Lebenslauf

sollten ebenfalls vorgelegt werden. Die Mappe darf

auch freie Arbeiten wie Malerei, Collagen, Fotos, sowie

Konzepte für DVDs oder Websites enthalten. Das

Mindestalter beträgt 17 Jahre. Bei nachweislicher

Begabung und entsprechender Weiterbildung

genügt die Mittlere Reife für die Zulassung.

Wir sind stolz auf unseren neuen Standort direkt an der

Elbe und auf unsere Leistung, uns 20 Jahre erfolgreich

am Ausbildungsmarkt in der Kulturmetropole Hamburg

positioniert zu haben.

Neben Infotagen mit Workshops speziell für Schüler

und Schülerinnen bieten wir auch Mappenvorbereitungskurse

an. Alle Termine von Informationstagen,

Partys und Veranstaltungen stehen auf facebook.de/

DesignFactoryHamburg.

Seit April 2012 ist die Design Factory International in

ihrer neuen Location, der historischen Seefahrtschule

Altona beheimatet. Unser Team freut sich auf ein

Kennenlernen und ist stets erreichbar.

Design Factory International GmbH

Rainvilleterrasse 4, 22765 Hamburg

Tel.: 040 3171588

E-Mail: info@design-factory.de

www.design-factory.de


Was viele noch nicht wissen:

Für Kreative mit Abitur oder Fachhochschulreife plant

die Designschule bereits ab Herbst 2013 am Standort

Schwerin die Möglichkeit eines ebenso zukunftsorientierten

Bachelor-Studiengangs in einem dieser drei

Fachbereiche.

Bewusst baut die Designschule damit auf ihre langjährige

Erfahrung in der Entwicklung zukunftsfähiger und

spannender Designausbildungen auf und ergänzt ihr Angebot

um die entsprechenden akademischen Abschlüsse.

Ob Ausbildung oder Studium – praktisches Arbeiten

in Form verschiedenster Praxisprojekte, auch für echte

Kunden, bestimmt die interessante Zeit. Modernste

Technik, viel Platz für Kreativität und individuelle

Betreuung runden die an den Branchenanforderungen

orientierten Ausbildungs- und Studiengänge ab.

Auszubildende wie Studenten werden dabei während

ihrer 3-jährigen Studienzeit von erfahrenen Professoren

bzw. Fachdozenten unterrichtet. Es sind also erfahrene

Grafik-/Kommunikationsdesigner, Modedesigner,

Kostümbilder, Gamedesigner, Fotografen etc., die ihr

Wissen und ihre Berufserfahrung an die Jungkreativen

weitergeben. Sie garantieren die Praxisnähe, Aktualität

und Zukunftsfähigkeit.

Designschule 1.0 GmbH

Von Ausbildung bis Bachelor –

Designberufe mit Zukunft

Viele junge Kreative wissen es:

An der Designschule, einer der

erfolgreichsten Kreativschmieden

Deutschlands, kann man – in

Schwerin oder auch in Leipzig –

eine spannende Ausbildung zum

Grafik-/Kommunikationsdesigner,

Modedesigner oder Gamedesigner

starten.

Dass dieses Konzept aufgeht, zeigen die erfolgreichen

Absolventen der Vergangenheit, die heute in Werbeagenturen,

Modehäusern, Games-Firmen, in Verlagen,

an Opernhäusern oder auch beim Film/Fernsehen tätig

sind.

Unser Tipp:

Nach Schwerin fahren und die Designschule live erleben.

Mit den „Tagen der offenen Tür“, Modeschauen

etc. bieten sich zahlreiche Möglichkeiten. Termine und

viele Infos findet Ihr unter www.designschule.de.

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 55


56

btk – Hochschule für Gestaltung

Design studieren

im Herzen der Kreativmetropole Berlin

Die btk ist eine der modernsten

Gestaltungshochschulen Deutschlands.

Aktuell studieren ca. 300

junge Designer die akkreditierten

Studiengänge Motion Design,

Interaction Design, Fotografie,

Kommunikationsdesign oder

Illustration.

Unweit des Potsdamer Platzes stehen unseren Studenten

auf sieben Etagen Computerräume, Studios und

Ateliers mit professioneller Ausrüstung zur Verfügung.

Ein Green Screen-Studio und ein Soundlabor geben

den Studierenden die Freiheit, ihre Konzepte und Ideen

schnell und unkompliziert umzusetzen. Ab Oktober

2012 bietet die btk die Studiengänge Kommunikationsdesign

und Fotografie auch in NRW auf dem Campus

der Schwesterhochschule BiTS Iserlohn an.

Persönlich

Der individuelle Umgang mit den Studierenden ist

uns wichtig. An der btk kennt man seine Dozenten

und Kommilitonen. Die Professoren sind jederzeit

Studien- und Berufswahl 2012/2013

ansprechbar und unterstützen die Studenten in ihrer

künstlerischen und persönlichen Entwicklung. Der enge

Kontakt charakterisiert die Ausbildung ebenso, wie die

Einbindung der haupt- und nebenamtlich Lehrenden

in die stetige Weiterentwicklung der bestehenden

Studiengänge. Denn die Digitalisierung der Medien hat

das Berufsbild des Designers heute vielfältiger und anspruchsvoller

werden lassen. Inhalte für das Fernsehen

müssen anders gestaltet werden als für das Internet,

den Printbereich oder mobile Medien.

Praxisnah

Die btk strebt einen engen Kontakt zur Praxis an. Zu

diesem Kontakt gehört der regelmäßige Austausch mit

Ansprechpartnern aus Unternehmen in der Kreativindustrie

wie auch die Einbindung von externen

Experten durch fächerübergreifende Vortragsreihen

und Veranstaltungen. Die Dozenten sind in Praxis und

Forschung aktiv tätig und verkörpern eine Schnittstelle

zu späteren Arbeitsmöglichkeiten.

International

Wir pflegen den Austausch mit Partneruniversitäten

u.a. aus dem internationalen Netzwerk der Laureate

Universities. Unsere Studenten haben die Möglichkeit,

ein Auslandssemester zu absolvieren, internationale

Summer Schools zu besuchen, zusammen mit den

Dozenten auf Studienreisen zu gehen oder Veranstaltungen

und Kurse auf Englisch zu besuchen.

btk – Hochschule für Gestaltung

Campus Berlin

Bernburger Straße 24-25, 10963 Berlin

Tel.: 030 2535-8698

E-Mail: studienberatung@btk-fh.de

www.btk-fh.de

Campus Iserlohn

Reiterweg 26b, 58636 Iserlohn

Tel.: 02371 776446


BiTS Iserlohn/Berlin

Business, Medien und Wirtschaftspsychologie

– Praxis ganz nah!

An der BiTS stehen acht sechssemestrige Bachelor-

Studiengänge mit Möglichkeiten zu individueller

Schwerpunktbildung zur Wahl:

n Betriebswirtschaftslehre

n Journalismus & Unternehmenskommunikation

n Kommunikations- und Medienmanagement

n Sport & Event Management

n Tourismus-, Hotellerie- & Eventmanagement

n Umweltmanagement

n Wirtschaftsingenieurwesen

n Wirtschaftspsychologie

In sechs Masterprogrammen können Bachelor-Absolventen

außerdem in vier Semestern ihren weiterführenden

Hochschulabschluss ablegen:

n Unternehmensführung

n Finanzmanagement

n Internationales Sport & Event Management

n Marketing Management

n Public Relations & Unternehmenskommunikation

n Wirtschaftspsychologie

Durch vielfältige studentische Initiativen haben

die Studierenden die Gelegenheit, umfangreiche

Praxiserfahrung zu sammeln: Ob im hochschuleigenen

Campusradio oder bei der Organisation der internationalen

Wirtschaftskonferenz Campus Symposium.

Redner wie der ehemalige US-Präsident Bill Clinton

oder Friedensnobelpreisträger Kofi Annan waren dort

bereits zu Gast.

Konzentriertes Arbeiten in Kleingruppen und persönliche

Kontakte zu den Dozenten, die meist neben der

Lehre in der freien Wirtschaft tätig sind, ergänzen

sich bei uns zu einem erfolgreichen akademischen

Gesamtkonzept. Die Einheit von Leben und Lernen auf

dem Campus ist dabei zentraler Bestandteil der Hochschulphilosophie:

Unser Campus liegt inmitten grüner

Landschaft, auf einem weitläufigen Gelände, direkt am

Ufer des Seilersees. Jogging- und Schwimmmöglich-

Studium, Praxis und

Internationalität: Auf diesen drei

Säulen basiert das Konzept der

privaten, staatlich anerkannten

Hochschule BiTS in Iserlohn, die ab

Oktober 2012 auch in Berlin

Studiengänge anbietet.

keiten, ein Reiterhof und eine Eissporthalle in direkter

Nachbarschaft sowie hochschuleigene Studenten-

Apartments runden das Angebot ab.

BiTS Iserlohn

Reiterweg 26b, 58636 Iserlohn

Tel.: 02371 776534

E-Mail: studienberatung@bits-iserlohn.de

www.bits-hochschule.de

BiTS Berlin

Bernburger Straße 24-25, 10117 Berlin

Tel.: 030 2535-8798

Studien- und Berufswahl 2012/2013 57


58

BILDKUNST AKADEMIE

Illustrationsdesign oder: Bilder aus erster Hand

Die Arbeitsbedingungen für

Kreative in Werbung und

Publizistik haben sich in den

letzten 20 Jahren stark verändert.

Zum Beispiel findet man in Agenturen und Verlagen

aufgrund einer gewandelten Ausbildung immer weniger

Grafiker, die des Zeichnens und Malens mächtig sind.

Dafür rückt immer mehr der Beruf des fachlich ausgebildeten

Illustrationsdesigners in den Mittelpunkt.

Illustration: Ellena Korth, Das Mondschaf

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Genau so wie z.B. der Redakteur heute Funktionen

des Setzers und Korrektors mit übernehmen muss, ist

der Illustrationsdesigner auch nicht mehr der Illustrator

von einst, der seine Bilder mit der Post an den Verlag

schickte, damit sich andere Fachleute – vom Reinzeichner

bis zur Klischeeanstalt – um den Rest kümmerten;

heute muss er (und kann er mit Hilfe des Computers)

in den meisten Fällen die Funktionen dieser Berufe mit

ausführen, bevor er die Illustration als fertige Datei

übers Netz zum Layouten schickt – wenn er das nicht

auch noch erledigt.

Das Interessante ist, dass sich die professionelle

Kommunikation in allen Medien zunehmend auf Bilder

stützt. Die Bilder sind dabei immer stärker nicht nur

Schmuck, wie man das früher häufig verstanden hat,

sondern essentielle Träger der Kommunikation. Wenn

es sich um die Kampagne eines wichtigen Kunden

handelt, wird immer ein freier Illustrator hinzugezogen,

um maßgeschneidertes, nicht schon anderweitig

veröffentlichtes und vor allem von niemand anderem

nutzbares Bildmaterial zu bekommen.

In vielen Fällen geht es gar nicht ohne speziell beauftragte

Illustrationsdesigner. Man denke nur an eine

Betriebsanleitung für ein kompliziertes Gerät – dafür

ist kein vorgefertigtes Bildmaterial zu finden. Oder an

ein Kinderbuch, in dem Bild und Text zusammen die

Geschichte erzählen. Oder an aktuelle Pressebezeichnungen,

wenn Fotos nicht ausreichen oder nicht zu

beschaffen sind (z.B. ist im Gerichtssaal das Fotografieren

verboten). Oder an Comics, Cartoons und Graphic

Novels, die nur von der individuellen Handschrift des

Illustrators leben. Oder an das Charakterdesign für

Animationsfilme und Computerspiele.

Wenn man die Sache oberflächlich betrachtet, ist alles

Illustration, was als Bild zu einem Text gestellt wird.

Allerdings gibt es enorme Qualitätsunterschiede. Was

als billige Massenware von digitalen Vermarktungsportalen

„lizenzfrei“ bezogen und zum Schmuck möglichst

bunter Drucksachen verwendet wird, ist meilenweit


von dem entfernt, was der Illustrationsdesigner als

wesentlichen Beitrag zu einer Publikation zwischen A

wie Anzeige und Z wie Zeitschrift liefern kann.

Die Ausbildung bei uns berücksichtigt, dass es sich

bei den Studierenden um Leute mit künstlerischer

Begabung handelt, die individuell zu fördern sind. Es

geht darum, dass diese Begabung, die oft nur in die

brotlose Kunst führt, zur Grundlage eines modernen,

existenzsichernden und äußerst vielversprechenden

Berufs gemacht wird.

Wie alle Designer übt der Illustrationsdesigner immer

den Spagat zwischen den Vorstellungen seiner Kunden

und den eigenen Ambitionen. Als Illustrationsdesigner

hat er aber die besten Aussichten, sich selbst treu zu

bleiben, einen eigenen Stil zu entwickeln und sich einen

Namen zu machen. Das fällt in anderen Designsparten,

schon wegen der Vielzahl der Konkurrenten und der

mehr technischen Orientierung der Tätigkeit, meist sehr

viel schwerer. www.bildkunstakademie.de

Illustration: Henrik Abrahams (l), Monia Schendel (r)

Illustratoren arbeiten

für alle Medien. Von

ihnen kommen die

originalen Bilder, die

tief Gedachtes, klug

Geschriebenes oder listig

Erfundenes überhaupt erst

überzeugend machen.

Illustration: Philip Angermaier, Die Mausefalle

www.bildkunstakademie.de

Private Berufsfachschule für Illustrationsdesign · Staatlich anerkannt · BAföG

Mendelssohnstr. 15 · 22761 Hamburg · (040) 890 70 737

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 59


60

ALSTERDAMM

ALSTERDAMM

Kommunikation und Individualität

Alsterdamm, die Schule für

Grafik Design, ist seit 1946 die

renommierte Ausbildungsadresse

für visuelle Kommunikation.

Praxisorientiert und immer am

Puls der Zeit.

An der Alsterdamm zu studieren, bedeutet sieben

Semester lang die eigene Kreativität und den persönlichen

Stil zu entdecken. Von erfahrenen Dozenten unterrichtet

zu werden. Immer einen Fuß in der Designpraxis

zu haben. An Agenturprojekten und Wettbewerben

teilzunehmen. Die klassischen Gestaltungsschulungen

zu durchlaufen und sich gleichzeitig in den neuen

Technologien zu professionalisieren. In überschaubaren

Klassengrößen zu arbeiten, individuelle Betreuung zu

erfahren. All das in dem schönen Standort „Medienbunker“

im angesagten Karolinenviertel.

Große Wettbewerbe, viele Preise

Die Alsterdamm-Studierenden haben sich in der

Designwelt seit jeher viele Preise verdient. Sie entwarfen

unter anderem das CCH- und das Balzac-Logo,

Studien- und Berufswahl 2012/2013

gewannen den Bruttosozialpreis für Sozialmarketing

2008 sowie „Gold“ beim 10. GWA-Junior-Agency-

Wettbewerb. Aktuell wurde die hervorragende Abschlussarbeit

einer Absolventin mit dem output Award

2010 ausgezeichnet.

Ganzheitliche, fundierte Ausbildung

Das 3,5-jährige Studium gliedert sich in zwei Grund-

und fünf Hauptsemester und umspannt eine breite

Palette: Corporate Design, Werbung, Typografie,

Computertechniken, Verpackungsdesign, Illustration,

Editorial und Web-Design, Fotografie, Text, TV-Spots

und vieles mehr. Ergänzend stehen Ausstellungsbesuche

und Designvorträge von externen Profis auf dem

Programm.

Dieser ganzheitliche Ausbildungsansatz schult Vielseitigkeit,

Querdenken und „Sehen lernen“ und macht fit

für den Beruf. Seit Jahrzehnten spielen viele Absolventen

in der oberen Kreativliga der Medienbranche wie

Werbeagenturen, Designbüros, Top-Verlage.

Wer mehr wissen möchte, kommt am besten gleich

einmal auf www.alsterdamm.de vorbei.

Alsterdamm, die Schule für Grafik Design, ist staatlich

anerkannt und BAföG-förderungswürdig.

FUNDAMENT FÜR GUTES

GRAFIK DESIGN

UMFASSEND, MODERN UND PRAXISORIENTIERT.

ERFOLGREICH BILDEN WIR SEIT 60 JAHREN DEN

KREATIV-NACHWUCHS AUS, SIND STAATLICH

ANERKANNT UND BAFÖG-FÄHIG.

(Medienbunker) Feldstr. 66 · 20359 HH

Fon (0 40) 32 71 80 · www.alsterdamm.de

096-251-009_cs5.indd 1 07.05.12 14:39


Für sozial engagierte Künstler ist die Kunsttherapie ein

interessantes und zukunftsweisendes Berufsfeld. Der

Kunsttherapeut wird in ganz verschiedenen Bereichen

tätig, in Krankenhäusern und Kurkliniken, in der Heilpädagogik

mit behinderten Menschen, mit psychisch

Kranken, in der Altenarbeit, aber auch mit Kindern,

verhaltensauffälligen Jugendlichen und suchtkranken

Menschen. Ein weiterer, wichtiger Tätigkeitsbereich ist

die Arbeit mit kranken Menschen in der integrierten

Versorgung anthroposophischer Medizin.

„Die Kunsttherapie wird immer dann mit Erfolg eingesetzt,

wenn es darum geht, die Selbstheilungskräfte des

Patienten anzusprechen. Die seelischen und geistigen

Kräfte, die der Patient mobilisiert, indem er sich im

Medium von Farbe und Material mit seiner Krankheit

auseinandersetzt, tragen zur Heilung und Linderung

bei. Sie unterstützen den Genesungsprozess, machen

dem Betroffenen Mut und geben ihnen Selbstvertrauen.

Der Umgang mit der Krankheit ist nicht nur ein körperlicher,

sondern ein geistig-seelischer Prozess, bei dem

die kreativen Potenziale des Menschen eine wichtige

Rolle spielen. Sie zu wecken, ist Teil der therapeutischen

Arbeit.“

Die Aufnahme zum Studium an der Kunstakademie

Hamburg ist nach Vollendung des 19. Lebensjahres

möglich und erfolgt auf Grund eines Gespräches mit

Kunst

Akademie

Hamburg

Kunstakademie Hamburg

Kunstausbildung und Kunsttherapie

Die „Kunstakademie Hamburg“

bietet den Studenten eine

grundlegende Ausbildung in

Malerei, Zeichnung und Plastik

mit Abschluss als

„Freischaffender Künstler“

und Kunsttherapeut/in.

Vorlage einer Mappe, aus der eine zeichnerische und

malerische Vorkenntnis ersichtlich ist. Für diejenigen,

die noch keine Mappe vorweisen können oder diese

vervollständigen wollen, wird eine Orientierungsstufe

angeboten, das Kunststudienjahr, welches eine Einführung,

Orientierung und Vorbereitung auf das Studium

mit Erarbeitung einer Mappe bietet.

Die Kunstakademie Hamburg steht im Zusammenhang

mit der Europäischen Akademie für Kunsttherapie

und dem Berufsverband für Anthroposophische

Kunsttherapie.

Weitere Informationen unter

www.kunstakademie-hamburg.de

Grundlegende 4-jährige Ausbildung

mit Abschluss

als

freischaffender Künstler

und

Kunsttherapeut

Brehmweg 50, 22527 Hamburg, Tel. 040 - 44 80 66 1

www.kunstakademie-hamburg.de

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 61


62

HKT Nürtingen

Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen

Kunsttherapie Bachelor / Master

Kunsttherapie bietet die einzigartige

Möglichkeit, künstlerische

Interessen mit einem sozialen

Anliegen zu verbinden.

Kunsttherapie ist eine junge therapeutische und

wissenschaftliche Disziplin. Sie nutzt Vorgehensweisen

und Erkenntnisse der Bildenden Künste für die Begleitung

heilender und entwicklungsfördernder Prozesse.

Auf der Grundlage der therapeutischen Beziehung und

im Zusammenwirken therapeutischer und bildnerischkünstlerischer

Vorgehensweisen unterstützt sie Menschen

bei der Entfaltung ihres schöpferischen Potentials.

Ziel ist die Aktivierung von Selbstheilungskräften und

die Erweiterung individueller Bewältigungsformen im

Umgang mit Krisen und Krankheit.

Der Bachelor-Studiengang orientiert sich an den Erfordernissen

der Praxis und der aktuellen wissenschaftlichen

Fachdiskussion. Er vermittelt die spezifischen

kunsttherapeutischen Kompetenzen als Voraussetzung

für eine verantwortungsvolle Tätigkeit in den vielfältigen

sozialen, klinischen und pädagogischen Berufsfeldern.

Kleine Lerngruppen und eigene Atelierplätze für alle

Studierende gewährleisten ein intensives und fundiertes

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Studium. Ein Praxissemester, als eines der zentralen

Elemente der therapeutischen Ausbildung, kann ein

einer frei gewählten Institution im In- oder Ausland

absolviert werden.

Motivation für ein Bachelor-Studium

n Sie sind an unserem innovativen Studienprofil

interessiert

n Sie suchen nach einer Möglichkeit künstlerische

Interessen mit einem sozialen Anliegen in einer

Berufsausbildung zu verbinden

n Sie haben eine Berufsausbildung im künstlerischen

Bereich und möchte Ihre Kompetenzen in den

sozialen Raum erweitern

n Sie haben eine Berufsausbildung im sozialen Bereich

und möchten fundierte künstlerisch-therapeutische

Kompetenzen erwerben

n Sie sind nach anderen berufliche Tätigkeiten auf der

Suche nach einem erfüllenden Beruf

n Sie möchten die Vorteile des Studiums an einer

privaten Hochschule nutzen

Im Anschluss an das 8-semestrige Bachelor-Studium

bietet der konsekutive 2-semestrige Master-Studiengang

die Möglichkeit einer Höherqualifikation. Ziel ist

die Entwicklung innovativer Kompetenzen in Forschung

und zur Erschließung neuer Arbeitsfelder. Der Master

berechtigt die AbsolventInnen zur Promotion.

Studienbeginn ist jeweils zum Wintersemester, eine

frühzeitige Bewerbung ist ratsam und erwünscht. Wir

freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen

Sigmaringer Straße 15/2, 72622 Nürtingen

Tel.: 07022 93336-0, Fax: 07022 93336-23

E-Mail: info@hkt-nuertingen.de

www.hkt-nuertingen.de


Die Privatschule wurde 1987 in Hamburg Altona

gegründet und bildet seit 1992 mit großem Erfolg

Schauspieler und Schauspielerinnen aus. Im Oktober

diesen Jahres feiert sie ihr 25-jähriges Jubiläum.

Das dreijährige Vollstudium umfasst ca. 25 Wochenstunden.

Im Zentrum der Ausbildung steht die

praxisnahe Vermittlung schauspielerischer Grundlagen

des Theaters, die durch spezielle Qualifikationen für

Film, TV und andere Medien ergänzt werden. Im 6.

Semester kann zwischen Film- und Bühnenabschluss

gewählt werden.

Regelmäßige interne und öffentliche Aufführungen,

Workshops mit renommierten Gast-Dozenten wie zum

Beispiel Marie Bäumer, Michael Bogdanov und Tim

Bergmann und langjährige Kontakte zu Produzenten,

Regisseuren und Castingagenturen runden das

praxis orientierte Profil der Schule ab. Die Absolventen

der Schule für Schauspiel Hamburg zeichnen sich

erfahrungsgemäß im späteren Berufsleben durch eine

erstklassige Ausbildung aus. Pheline Roggan (2001-

2004) ist durch den Film Soul Kitchen des Regisseurs

Fatih Akin deutschlandweit bekannt geworden. Jan

Stapelfeldt (2003-2006) war von 2008-2010 in der

ARD-Serie Marienhof als Autist Valentin Ernst zu sehen.

Melek Erenay (1999-2002) feiert zur Zeit in Berlin

Erfolge als Ensemble-Mitglied des Ballhaus Naunynstrasse.

Patrick Abozen (2006-2009) stand bereits für

Schule für Schauspiel Hamburg

Das Kostbarste, was du hast, ist dein Traum.

Leg ihn in die Hände von Profis.

Die Schule für Schauspiel

Hamburg ist eine staatlich

anerkannte und BAföG-geförderte

Schauspielschule

verschiedene internationale Fernsehproduktionen vor

der Kamera und ist zur Zeit im deutschen Schauspielhauses

Hamburg zu sehen.

2004 wurde der Schule für Schauspiel Hamburg der

Friedrich-Schütter-Preis für hervorragende Qualität in

der professionellen Schauspielausbildung verliehen.

Seit 1998 existiert der Förderverein der Schule für

Schauspiel Hamburg O33 e.V., der den künstlerischen

Weg der Schüler mit zahlreichen Veranstaltungen und

Projekten unterstützt.

Die Schule für Schauspiel Hamburg bietet außerdem

ein regelmäßiges Kursprogramm mit dem begehrten

Talenttag, Orientierungskursen, dem fünfmonatigen

Vorsemester, einem vielfältigen Jugendprogramm,

sowie dem berufsbegleitenden Schauspieltraining für

Erwachsene und Kurzseminare.

www.schauspielschule-hamburg.com

www.jugendschauspiel.de

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 63


64

Erika Klütz Schule

Tanzpädagogikausbildung

an der Erika Klütz Schule

Kreativität, Körperbildung, Fitness

und Virtuosität, pädagogisches

Einfühlungsvermögen, Kunstverständnis

und eigenverantwortliches

Arbeiten – wer am Ausbilden

dieser sehr unterschiedlichen

Fähigkeiten und Gebiete Interesse

hat, sollte eine Ausbildung zum/

zurLehrer/Lehrerin für Tanz und

Tänze rische Gymnastik in Erwägung

ziehen.

Tanz gewinnt in dem Bewusstsein der Menschen an Bedeutung.

Neben den populären Tanzformen wie HipHop

und Musical Dance, gibt es auch immer mehr Interesse

an der Disziplin des Klassischen Balletts. Tanzprojekte

an öffentlichen Schulen öffnen den Blick der Kinder und

Jugendlichen für die unterschiedlichsten Ausdrucksformen

des Tanzes.

Für Tanzpädagogen gibt es ein breit gefächertes Berufsfeld,

in dem man die eigenen Stärken, Neigungen und

Interessen ausleben kann.

Wer seine Faszination und Leidenschaft für den Tanz in

eine staatlich anerkannte Ausbildung investieren will,

ist bei der Erika Klütz Schule richtig. Innerhalb von

drei Jahren werden Tanzpädagogen ausgebildet, die

gut tanzen, als Pädagogen sich auf die unterschiedlichsten

Altersgruppen einstellen können und die im

Laufe der Ausbildung ihren ganz eigenen, persönlichen

Stil entwickeln.

Der reguläre Stundenplan und der reiche Erfahrungsschatz

der Lehrer, die zum Teil selber lange Jahre an der

Bühne tanzten oder noch immer tanzen, bietet reichlich

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Gelegenheit sich für neue Dinge zu öffnen. Ergänzt

wird dieses Angebot von Workshops mit Schauspielern,

Tänzern und Choreographen.

Grundsätzlich besteht der Lehrplan aus praktischen

Fächern, wie Ballett, Jazz-Dance, HipHop, Freier Tanz

(Modern Dance), Folklore, Methodik und Improvisation,

und aus theoretischen Fächern, wie Anatomie, Tanzgeschichte,

Pädagogik/Psychologie und Musik.

Musik wird betont praktisch vermittelt und die rhythmisch-musikalischen

Talente der Studenten sind oft auf

den Sommeraufführungen der Schule zu sehen und

zu hören, wo auch Choreografien aus dem Unterricht

gezeigt werden.

Abschließender Höhepunkt der dreijährigen Ausbildung

ist die öffentliche Präsentation der Prüfungschoreografien,

die dieses Jahr wieder Ende September stattfinden

wird.

Schon während der Ausbildung arbeiten viele Klütz

Schüler in Tanzstudios, Ballettschulen oder vereinen

und geben Unterricht. Viele ehemaligen Schüler

haben eigene Tanzstudios eröffnet oder finden Arbeit

in Balletschulen, Tanzschulen und-studios, Vereinen,

Volkshochschulen, Kindergärten, Altenheimen und im

Fitness- und Wellness-Bereich.

Die Ausbildung an der Erika Klütz Schule kann auch

als Grundlage zur Weiterbildung als Bühnentänzer/-in

genutzt werden und Absolventen der Schule wurden für

Tanztheaterprojekte engagiert oder besuchten weiterführende

Kurse an internationalen Tanzakademien.

Weitere Informationen über die Erika Klütz Schule,

z.B. über den Unterricht, die Lehrer und Daten/Fakten

über die Ausbildung sowie die Termine für Aufführungen

und Sonderveranstaltungen finden Sie unter

www.kluetzschule.de.


Erika Klütz Schule

Staatlich anerkannte Berufsfachschule

Schulgebäude, Otto-von-Bahrenpark

Daimlerstraße 71a, 22761 Hamburg-Bahrenfeld

E-Mail: info@kluetzschule.de

Schulleitung und Postanschrift:

Dr. Fred Eckhard, Erika Klütz Schule

Haynstraße 19, 20249 Hamburg

Tel.: 040 470062, Fax: 040 46095283

www.kluetzschule.de

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 65


66

Hamburger Konservatorium

Musik als Beruf

Studieren am Hamburger Konservatorium

Mit seiner einzigartigen

Struktur nimmt das Hamburger

Konservatorium in der deutschen

Ausbildungslandschaft eine ganz

besondere Stellung ein. Musikschule

und Akademie sind unter

einem Dach zusammengefasst.

So entsteht eine Synergie, die den Lehrenden, Studierenden

und Schülern gleichermaßen zugute kommt.

Die Ausbildung der Studierenden ist dadurch praxisnah

und aktuell.

Ein intensives, sehr persönlich betreutes Studium,

Konzerte, Projektarbeit und Workshops bilden das Profil

der Akademie. Die Ausbildungen sind gleichrangig zu

denen an staatlichen Musikhochschulen. Die etwa 250

Studierenden kommen aus der ganzen Bundesrepublik,

aus vielen Ländern Europas und aus Übersee. Die

Stu dienaufnahme ist an keine Altersgrenze gebunden.

Vorausgesetzt wird ein Realschulabschluss. Studierende

können BAföG beantragen.

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Die Akademie bietet musikpädagogische und künstlerische

Studiengänge an:

Studiengang DME (Diplommusikerziehung)

Ausbildung zum Musikerzieher im freien Beruf, an

Musikschulen und in Schulen (JeKi) in allen Instrumentalfächern,

Gesang, Jazz und Popularmusik, Rhythmik

und Elementarer Musikpädagogik. Dieser Studiengang

findet in Kooperation mit der Hochschule für Musik und

Theater Hamburg statt.

Regelstudienzeit: 8 Semester

Abschluss: Diplom der Hochschule für Musik und

Theater Hamburg

Künstlerisches Grundstudium

Dieser Studiengang ist ein erster qualifizierender

Ab schluss in den künstlerischen Instrumentalfächern

oder Gesang. An das Studium kann ein Aufbaustudium

mit Abschlusskonzert oder, bei entsprechender

Voraussetzung, das Aufbaustudium Künstlerische Reife

angeschlossen werden.

Regelstudienzeit: 6 Semester

Abschluss: Zertifikat des Hamburger Konservatoriums

Aufbaustudium

Dieser Studiengang soll Diplommusikerziehern aber

auch Studierenden anderer Fachrichtungen die

Möglichkeit geben, ihre künstlerische Fähigkeiten zu

vervollkommnen und in einem öffentlichen Abschlusskonzert

unter Beweis zu stellen.

Der Studiengang ist in 5 Wahlbereiche gegliedert:

n solistische Ausbildung

n Kammermusik

n Liedbegleitung und Korrepetition

n Alte Musik

n Jazz


Regelstudienzeit: 4 Semester

Abschluss: Zertifikat des Hamburger Konservatoriums

Studiengang Künstlerische Reife

Das Studium kann im instrumentalen und vokalen

Hauptfach absolviert werden und schließt mit einem

öffentlichen Konzertabend und einem Kolloquium

ab. Bereits bei der Aufnahme zu diesem Studiengang

müssen hohes technisches Niveau, Bühnenpräsenz und

künstlerische Ausstrahlung deutlich erkennbar sein.

Regelstudienzeit: Aufbaustudium, 4 Semester

Abschluss: Zertifikat des Hamburger Konservatoriums

Jungstudenten

Ein Vorstudium für hochbegabte Jugendliche ab dem

14. Lebensjahr, das auch parallel zur allgemeinbildenden

Schule oder Ausbildung absolviert werden

kann. Die Fächer dieses Studiengangs werden auf ein

späteres Studium am Hamburger Konservatorium angerechnet.

Die Gesamtstudienzeit verkürzt sich dadurch

mindestens um ein Jahr.

Anmeldeschluss: 31. Juli

Aufnahmeprüfungen: August/September

Studienbeginn: 1. Oktober

Hamburger Konservatorium

Sülldorfer Landstraße 196, 22589 Hamburg

Tel./Fax: 040 870877-21/-30

E-Mail: akademie@hamburger-konservatorium.de

www.hamburger-konservatorium.de

Studiengang Diplommusikerziehung

(Diplom der Hochschule für Musik

und Theater Hamburg)

Ausbildung zum Musikerzieher im freien Beruf,

an Musikschulen und in Schulen (JeKi).

Alle Instrumentalfächer, Gesang, Elementare

Musikpädagogik, Rhythmik, Alte Musik, Jazz

und Popularmusik.

Künstlerisches Grundstudium

Grundstudium in allen Instrumentalfächern

und Gesang.

Aufbaustudiengänge

Zusatzqualifikation im instrumentalen oder

vokalen Hauptfach, Berufsbegleitende

Fortbildungen in den Fächern Elementare

Musikpädagogik, Rhythmik, Historische

Aufführungspraxis.

Studiengang Künstlerische Reife

Künstlerische Berufsausbildung in allen

Instrumentalfächern und Gesang.

Jungstudenten/Begabtenförderung

Musikstudium für Hochbegabte ab dem 14.

Lebensjahr in musiktheoretischen Fächern

sowie im Haupt- und Nebenfach.

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 67


68

SängerAkademie Hamburg

Die berufliche Zukunft – Ausbildung für Jedermann

Die SängerAkademie Hamburg

empfiehlt sich als eine private

Fachakademie für Gesang in

Deutschland, die in einzigartiger

Weise mit großem Erfolg Laien

und BerufssängerInnen (Klassik

und Pop) ausbildet.

In der Akademieabteilung werden seit 1990 Berufs

chorsängerInnen ausgebildet. Dieser von der

Hochschule für Musik und Theater Hamburg anerkannte

Studiengang zum/zur BerufschorsängerIn hat

inzwischen Furore gemacht. Zahlreiche Absolventen

sind inzwischen in Berufschören am Theater oder Rundfunk,

aber auch als Solisten beschäftigt. Gegenwärtig

endet das Studium nach vier Jahren mit der staatlich

anerkannten Chorreifeprüfung.

Die Studienordnung und die Prüfungsordnung entsprechen

den Rahmenrichtlinien der Bachelor-Ausbildung.

Daneben gibt es an der SängerAkademie Hamburg

auch einen staatlich genehmigten, dreijährigen

Studiengang zum/zur PopsängerIn. Bestandteile der

Ausbildung sind neben Gesang und Klavier oder Gitarre

Studien- und Berufswahl 2012/2013

u.a. Bandtraining, Harmonielehre/Arrangement/ Stilistik,

Gehörbildung, Rhythmik, Bühnenpräsentation und

Studioarbeit. Die Ausbildung in Theorie und Gesang

erfolgt auf der Basis der traditionellen klassischen Gesangsausbildung.

Daher sind die Anforderungen für alle

Studenten, ob Pop und Klassik, bei der Aufnahmeprüfung

zum Studium in Musiktheorie und Klavier gleich.

Einmalig in Deutschland ist die Tatsache, dass an der

SängerAkademie Hamburg die Möglichkeit besteht,

dass beide Studiengänge im Klassik- und Pop-Bereich

parallel zu studieren sind. Diese Durchlässigkeit hat sich

inzwischen als sehr förderlich erwiesen, da die Studenten

von zwei Hauptfach-Lehrern im Bereich Klassik und

Pop unterrichtet werden.

Obligatorisch wird bei beiden Studiengängen eine

musikpädagogische Zusatzausbildung zum Sing- und

Ensembleleiter im Laienbereich angeboten, die die Berufsaussichten

nach Studienabschluss erheblich verbessert.

Auch Extern-Studierende (u.a. Sozialpädagogen,

Chorleiter in Nebentätigkeit) haben die Möglichkeit,

diesen Studiengang im Rahmen der Weiterbildung zwei

Jahre zu belegen und mit einem Zertifikat abzuschließen.

Diese Ausbildung wird ausdrücklich vom Chorverband

Hamburg e.V. unterstützt und seinen Mitgliedern

empfohlen.

Die Studiengänge an der SängerAkademie sind BAföGberechtigt.

SängerAkademie Hamburg Private Fachhochschule für Gesang i.Gr. Direktor: Klaus Peter Samson

Studiengang Berufschorsänger: 8 Semester, Abschluss: Chorreifeprüfung; entspricht den Rahmenrichtlinien der Bachelor-Ausbildung; (BAföG berechtigt);

Aufnahmeprüfungen: März/September

Studiengang Popularmusik Gesang: 6 Semester, Abschluss: Gesangsreifeprüfung; (BAföG berechtigt); Aufnahmeprüfungen: März/September

Musikpäd. Zusatzqualifikation zum Singe- und Ensembleleiter/in im Laienbereich: 4 Semester, Abschluss: Zertifikat, auch für extern Studierende

Studienvorbereitung Klassik/Pop: Gesang/Musiktheorie/Vom-Blatt-Singen/Klavier/Chor

Unterrichtsangebote im Laienbereich in Theorie und Praxis: Einzel- und Gruppenunterricht u.a. Gesang, Klavier, Gitarre, Korrepetition, Allgemeine

Musiklehre/Gehörbildung, Vom-Blatt-Singen/Rhythmik, Schauspiel, Operndarstellung, Sprechtechnik Seminare und Workshops u.a. Chorische Stimmbildung,

Pop-Workshop

Chöre: Studiochor, Popchor, Hammer Kinderchor Musiktheater: Opernstudioproduktionen (projektbezogen)

SONGLive Creativ Wettbewerb: Zur Förderung neuer Stimmtalente sowie neuer Songs (Komposition und Text)

Individuelle kostenlose Beratung und Stimmtest – Infos siehe Internet

Eiffestraße 664 D, 20537 Hamburg, Tel.: 040 213043/44, Fax: 040 212921, E-Mail: info@saengerakademie.de, www.saengerakademie.de

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Erfolgsstrategien gibt es in der Musikbranche mehr

als genug, während die erfolgreichste Strategie immer

die gleiche bleibt: Professionalität. An der HAMBURG

SCHOOL OF MUSIC lernen talentierte Nachwuchsmusiker

mit und von erfolgreichen Berufsmusikern

und Kennern der nationalen und internationalen

Musikszene.

Die HSM wurde 1999 gegründet und bietet die staatlich

anerkannte, BAföG-geförderte Berufsausbildung

zum professionellen Musiker in den Bereichen Pop,

Rock und Jazz – und damit die beste Voraussetzung,

um die Leidenschaft Musik zum Beruf zu machen.

Unter der Schirmherrschaft von Roger Cicero und Inga

Rumpf unterrichten an der HSM die Besten ihres Fachs:

Renommierte Dozenten aus der Musikszene ebnen den

Weg in eine spannende Branche mit ihren vielfältigen

Berufsfeldern. Ob Live- oder Studiomusiker, Musiker in

Theater-, Film- und Musicalproduktionen, Komponist,

Arrangeur, Songwriter oder Musiklehrer – exzellente

Kontakte und ein umfassendes Netzwerk sorgen dafür,

dass der Traumberuf kein Traum bleibt. Die zweijährige

Berufsausbildung sowie das Vorbereitungsjahr und

Orientierungsjahr beginnen immer im Oktober. In 20

Stunden in der Woche werden die Schüler mit einem

umfangreichen Fächerspektrum für die Herausforderungen

des Berufs qualifiziert. Im Lehrplan finden sich

alle Elemente der Popularmusik in ihren zahlreichen

stilistischen Varianten. Das Fach „Weltmusik“ liefert

PROFESSIONALITÄT ROCKT!

INTENSIV. INDIVIDUELL

Die Ausbildung zum Berufsmusiker für Popularmusik

Hamburg School of Music

Der Weg zum Profi-Musiker

Die Ausbildung an der HSM

(Hamburg School of Music)

zudem Einblicke weit über westliche Popularmusik

hinaus. Die Bildung von Bands ist vom ersten Semester

an erwünscht. Qualifizierte Bands werden intensiv

gefördert. Die Hauptfächer sind: Gesang, Schlagzeug,

Gitarre, Bass, Klavier und Saxophon. Weitere Fächer

sind u.a. Rock-, Pop-, Jazz-Repertoire, Harmonielehre,

Songwriting, Rhythm & Groove, Stage-Performance,

Musikproduktion, Studiotraining, Musikgeschichte,

Pädagogik, Arrangement und Music & Business.

Die Absolventen der HSM können sich an der HSM

weiterführend zum Musikpädagogen ausbilden lassen.

Oder sie absolvieren an der HSM-Partneruniversität

„University of Plymouth“ (GB) in verkürzter Studienzeit

den „Bachelor/Master of Music“, einen international

anerkannten Universitätsabschluss. BEWERBUNGS-

SCHLUSS für die neuen Jahrgänge ist der 31. MAI

2013.

Hamburg School of Music

Feldstraße 66, im Medienbunker, 20359 Hamburg

www.theschool.de

STAATLICH ANERKANNTE

BERUFSFACHSCHULE FÜR

POPULARMUSIK

www.theschool.de

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 69


70

Gesundheits- und Krankenpflegeschule Alsterdorf

Berufsziel: Gesundheits- und Krankenpflege

Für Patienten die wichtigsten

Ansprechpartner in vielen Fragen

Für Patienten sind Gesundheits- und Krankenpfleger/

-innen die wichtigsten Ansprechpartner in vielen Fragen

– ob in Krankenhäusern, ambulanten und stationären

Rehabilitationenskliniken, Alten- und Pflegeheimen,

Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, ambulanten

Pflegeeinrichtungen oder Beratungsstellen.

Sie schaffen die Verbindung zu Angehörigen, Ärzten,

Physiotherapeuten und Mitarbeitern anderer Gesundheitsberufe

und entwickeln im Team übergreifende

Lösungen für die Gesundheitsprobleme ihrer Patienten.

Zu ihren Aufgaben gehören das Erkennen von Krankheiten

und die Pflege, aber auch Gesundheitsförderung,

Prävention und Rehabilitation.

Die Länge der Ausbildung in der Gesundheits- und

Krankenpflege beträgt drei Jahre, Theorie und Praxis

sind eng verzahnt. Unsere Schule legt Wert auf einen

hohen fachlichen Standard, die Entwicklung persönlicher

und sozialer Kompetenzen wie Teamfähigkeit und

Kommunikation sowie auf das Einfühlungsvermögen

für die individuellen Wünsche der Patienten. Besonders

wichtig ist uns die Auseinandersetzung mit dem anders

Studien- und Berufswahl 2012/2013

sein. Denn ein Schwerpunkt für die medizinischen Einrichtungen

der Evangelischen Stiftung Alsterdorf ist die

Aufgabe, Menschen mit Behinderung medizinisch zu

versorgen, pflegerisch zu unterstützen und zu fördern.

Die Zukunftschancen für diesen herausfordernden Beruf

sind hervorragend, denn der Bedarf an qualifiziertem

Personal in der Pflege ist groß. Weitere Entwicklungsmöglichkeiten

gibt es durch berufsbegleitende Weiterbildungen

oder durch Hochschulstudiengänge wie

Pflege- und Gesundheitsmanagement, Pflegepädagogik

oder Pflegewissenschaften.

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Menschen, die nach einem Schlaganfall oder einem

Un fall nicht mehr sagen können, was sie möchten,

Menschen, die stottern, deren Stimme überlastet ist, die

schwer hören oder Kinder, die in ihrer Sprachentwicklung

gestört sind, all diesen Menschen fällt es schwer, mit

ihren Mitmenschen in einen unbeschwerten kommunikativen

Austausch zu gehen. Hier können LogopädInnen

helfen.

In der 3-jährigen Ausbildung an der Berufsfachschule

für Logopädie Hamburg, die 1974 gegründet wurde,

lernen die angehenden LogopädInnen die medizinischen,

psychologischen, pädagogischen und sprech- und

sprach wissenschaftlichen Grundlagen. Seit Oktober

2011 bieten wir ein 4,5-jähriges ausbildungsintegriertes

Studium in Kooperation mit der Medical School Hamburg

(MSH) an. Damit erlangen Sie nach der staatlichen

Prüfung zur LogopädIn in nur 1,5 weiteren Jahren den

akademischen Abschluss Bachelor of Science (BSc.).

Therapeutische Kompetenzen werden in der intensiven

Berufsfachschule für Logopädie Hamburg

LogopädInnen, die Kommunikationsexperten

Berufsfachschule für Logopädie Hamburg

der Ev. Krankenhaus Alsterdorf gGmbH im Werner Otto Institut

■ 3-jährige Berufsausbildung zur/zum Logopädin/Logopäde

■ 4,5-jähriges ausbildungsintegriertes Studium mit Abschluss

Bachelor of Science seit Oktober 2011 in Kooperation mit der

Medical School Hamburg (MSH)

Bewerbungszeiten: Mai – November

Ausbildungsstart: Oktober des Folgejahres

Infonachmittage: 27.07., 03.09., 24.10., 15.00 bis 18.00 Uhr

Weitere Termine siehe Homepage

In einer Welt, in der so viel

geredet wird, haben es Menschen

mit Kommunikationsstörungen

sehr schwer.

praktischen Ausbildung erworben, die eng mit der

Theorie verzahnt ist. Bereits ab dem 2. Semester, werden

von den SchülerInnen unter Supervision der LehrlogopädInnen

eigenständig Patienten an der Schule behandelt.

Neugierig geworden?

Besuchen Sie uns und unsere Schule an einem unserer

Infonachmittage. Gerne beantworten wir alle Ihre Fragen.

Sichern Sie sich einen Termin! Weitere Informationen

erhalten Sie unter www.bfl-hamburg.de und

www.medicalschool-hamburg.de

Infos und Bewerbungen:

Berufsfachschule für Logopädie Hamburg

der Ev. Krankenhaus Alsterdorf gGmbH

im Werner Otto Institut

Bodelschwinghstr. 23, 22337 Hamburg

Tel.: 040 5077-3151, Fax: 040 5077-3211

E-Mail: info@bfl-hamburg.de

www.bfl-hamburg.de

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 71


72

Meridian Academy GmbH

Fitness-Manager

Der perfekte Allround-Einstieg

ins Fitness-Business

Seit mehr als zehn Jahren kombiniert die Berufsfachschule

der Meridian Academy mit der zweijährigen

Vollzeit-Ausbildung zum Fitness-Manager die

sportlich-fachliche Seite mit der kaufmännischen Sicht

auf die Fitness- und Gesundheitsbranche und fördert

erfolgreiches Self-Management für den perfekten

Allround-Einstieg ins Fitness-Business.

Fitness und Gesundheit sind wichtige Voraussetzungen

für berufliche Leistung, Lebensqualität und

Wohlbefinden. Aus den miefigen Muckibuden der

vergangenen Jahrzehnte ist eine ständig wachsende

Dienstleistungsindustrie entstanden, die auch höchste

Ansprüche abdecken muss und uns überall umgibt:

in Studios und Vereinen, in Hotels, Club-Anlagen und

Kreuzfahrtschiffen, in Betrieben, als Spielekonsole und

im Frühstücksfernsehen.

Als BAföG-anerkannte, private Berufsfachschule kann

die Meridian Academy dabei flexibel auf moderne

Trainingskonzepte wie Personal Training oder aktuelle

Trainingsinhalte und -methoden reagieren und sie in

Studien- und Berufswahl 2012/2013

den Lehrplan aufnehmen. Gleichzeitig wird mit den

Ausbildungsinhalten Betriebswirtschaft, Rechnungswesen,

Marketing und Verkauf die Basis geschaffen,

um später auf dem Arbeitsmarkt auch in verschiedene

Leitungspositionen hineinwachsen zu können. Hoch

qualifizierte Referenten und Fachpersonal wie Sportwissenschaftler,

Physiotherapeuten, Ärzte, Personal Trainer

und internationale Presenter unterrichten Theorie

und Praxis in kleinen Klassen (maximal 20 Schüler).

Die Meridian Academy befindet sich im MeridianSpa

Hamburg-Wandsbek, das mit ca. 15.000 m 2 Fläche

zu den größten und schönsten Fitness- und Wellness-

Anlagen Europas gehört und damit eine hervorragende

Lernumgebung bietet. Mit der Ausbildung selbst erwerben

die Schüler auch eine Reihe von Trainer-Lizenzen.

Zusätzlich werden praktische Erfahrungen als Kurs- und

Gerätetrainer gesammelt.

Mit diesem Rüstzeug hat die Meridian Academy in

über zehn Jahren ca. 300 Fitness-Manager ausgebildet,

die nun in ganz unterschiedlichen Bereichen der

Fitness-Branche tätig sind, so auch als Studioleiter,

Bereichskoordinatoren, Personal Trainer, Animateure

oder Ausbilder. Der Ausbildungsstart ist im Oktober.

Einstiegsvoraussetzungen sind ein Mindestalter von 18

Jahren, ein mittlerer Bildungsabschluss, ein orthopädisches

Fachattest über volle Sporttauglichkeit, ein

Attest über ein unauffälliges Belastungs-EKG und das

Bestehen eines Eignungstests.

Alle Bewerbungsmodalitäten und weitere Informationen

über die Berufsfachschule für Fitness-Manager sind

auf www.meridian-academy.de zu finden.

Meridian Academy GmbH

Schulleitung: Michael Kahl

Wandsbeker Zollstraße 87-89, 22041 Hamburg

Tel.: 040 6589-1205

E-Mail: info@meridian-academy.de


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MERIDIAN ACADEMY

ist Partner der

BERUFSFACHSCHULE

für Fitness-ManagerInnen

BAföG

anerkannt

040/65 89 -12 05 · www.meridian-academy.de

Meridian Academy · Wandsbeker Zollstr. 87-89 · 22041 Hamburg

Studien- und Berufswahl 2012/2013 73


74

GCOM

Die Alternative zum Studium der Medizin

GCOM – German College

für Osteopatische Medizin

Bachelor- und Masterstudiengang

In Deutschland ist die Osteopathie eine noch junge

Medizin mit sehr guten beruflichen Aussichten. Zum

Erlernen und Ausüben der Osteopathie eigen sich

Menschen, die ihre Aufgeschlossenheit und Sensibilität

mit fachlicher Kompetenz in Diagnostik und Therapie

zu effizienter und unabhängiger Gesundheitsfürsorge

zusammenführen möchten.

Wir bieten dieses Studium jungen Menschen an, die

ohne medizinische Vorkenntnisse einen heilkundlichen

Beruf erlernen möchten. Unsere Studenten werden

in zahlreichen praktischen und theoretischen Fächern

unterrichtet. Als Osteopath/in benötigen Sie genaue

Kenntnis von der Anatomie des menschlichen Körpers

sowie von seiner Funktionsweise – der Physiologie.

Zudem müssen Sie die Fertigkeit erlernt haben, mit

Ihren Händen Funktionsstörungen zu ertasten und

zu behandeln.

Dieses erfordert ein mehrjähriges intensives Studium.

GCOM wurde 1998 als Vollzeitschule des College

Sutherland in Wiesbaden (Schlangenbad) gegründet

und existiert seit 2009 auch in Hamburg. Mit moderner

Ausstattung bieten wir Ihnen die besten Voraussetzungen

für ein umfassendes und gründliches Studium.

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Durch fachliche Kompetenz auf medizinischem und

wirtschaftlichem Gebiet gelingt Ihnen der Start in ein

erfolgreiches Berufsleben.

Osteopathie befasst sich mit Menschen und ist

ein ganzheitliches medizinisches Heilverfahren.

Osteopathie ist ein Handwerk, das es wie jedes

andere Handwerk auch zu erlernen gilt.

Patienten behandeln – Menschen helfen –

Krankheiten heilen

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.) oder

Master of Science (M.Sc.)

Studiendauer: 4 Jahre (B.Sc.) / 5 Jahre (M.Sc.)

Zulassungsvoraussetzungen:

Hoch- oder Fachhochschulreife

GCOM –

German College of Osteopathic Medicine

Schulleitung: Anja Twest

Neue Flora, Stresemannstr. 161, 22769 Hamburg

Tel.: 040 87976890-4, E-Mail: gcom@hamburg.de

Rheingauer Straße 13, 65388 Wiesbaden

Tel.: 06129 506073

www.college-sutherland.de


Die Alternative zum Medizinstudium

Jetzt

anmelden!

Semesterbeginn

September

2012

Osteopathie (B.Sc., M.Sc.)

Bachelor- und Masterstudiengang

ein Beruf mit Zukunft

„der andere Blickwinkel der Medizin“

GCOM • German College of Osteopathic Medicine

Neue Flora • Stresemannstraße 161 • 22769 Hamburg

Rheingauer Straße 13 • 65388 Wiesbaden (Schlangenbad)

Weitere Informationen:

www.college-sutherland.de

Hamburg 0: 040 / 87 97 68 90 - 4

Wiesbaden 0: 06129 / 50 60 73

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 75


76

Döpfer Schulen / Döpfer Akademie

Beste Zukunftschancen durch hochwertige

Ausbildungen in zukunftsträchtigen Branchen

Ausbildungen

mit Perspektive

Die medizinischen Ausbildungen in den verschiedenen

Fachbereichen haben alle etwas gemeinsam: Sie

schaffen Kompetenzen für einen zukunftssicheren Arbeitsmarkt.

Die Gesundheitsbranche schreibt jedes Jahr

massive Zuwächse, entwickelt sich qualitativ weiter und

trägt damit auch der demographischen Entwicklung

Rechnung. Berufliche Ausbildungen im Gesundheitsbereich,

ob Therapie oder Pflege sind heute mehr denn je

abhängig vom perfekten technischen Ausbildungsrahmen,

von ausgefeilten pädagogischen Konzepten und

nicht zuletzt von hoch qualifiziertem und kontinuierlich

weitergebildetem Lehrpersonal.

Die langjährige Expertise der Döpfer-Schulen konzentriert

sich auf den gesundheitlichen Kontext. Bundesweit

über tausend erfolgreiche Absolventen aus den letzten

Jahren haben bis zum heutigen Tag von den fundierten

Ausbildungen der Schulengruppe profitiert und sich im

medizinischen Arbeitsbereich bzw. in der Gesundheitsbranche

erfolgreich etabliert. Die Berufsfachschulausbildungen,

die je nach Bereich zwischen ein und drei

Jahren dauern, schließen mit staatlich reglementierten

Abschlussprüfungen ab und umfassen neben den theoretischen

Unterrichten auch umfangreiche praktische

Bildungssequenzen, in welchen die angehende Fachkräfte

auf das konkrete Berufsfeld eingestellt werden.

Hierbei stehen für die Döpfer-Schulen die engmaschige

Betreuung und die individuelle Lernbegleitung im

Mittelpunkt.

Akademisierung

Im Rahmen der europäischen Harmonisierung des

Ar beits- und Bildungsmarktes erweitern sich auch

in Deutschland die Bildungsangebote im Gesundheitsbereich

in Richtung von Hochschulabschlüssen.

Die Döpfer-Schulen haben diese Entwicklung schon

Studien- und Berufswahl 2012/2013

vor Jahren konzeptionell berücksichtigt und in ihr

Angebots profil mit aufgenommen.

Seit nunmehr über zehn Jahren widmet sich die Döpfer-

Akademie als Unternehmensteil der Schulen-Gruppe

dem Aufbau und der Durchführung von Aufbaustudiengängen

insbesondere in der Physiotherapie

und der Ergotherapie. Zusammen mit renommierten

niederländischen Hochschulen werden berufs- und

ausbildungsbegleitende Studiengänge angeboten, die

mit international anerkannten Bachelor-Abschlüssen

enden. Die über 1.000 bisherigen Absolventen haben

fast ausnahmslos in exponierten Lehr-, Leitungs- und

Forschungsfunktionen anspruchsvolle Aufgaben

gefunden.

Unsere Ausbildungsangebote

n Ergotherapeut

n Physiotherapeut

n Logopäde

n Masseur und med. Bademeister

Bachelor-Studiengänge in Kooperation mit

internationalen Hochschulpartnern

n Physiotherapie

in Kooperation mit der THIM Hogeschool (NL)

n Ergotherapie

in Kooperation mit der Hogeschool Zuyd (NL)

Döpfer Schulen Hamburg

Am Stadtrand 39, 22047 Hamburg

Ab 01.07. Friedrich-Ebert-Damm 143-145

Tel.: 040 696558-0

www.doepfer-schulen.de

www.doepfer-akademie.de


78

Berufsfachschule für med. Kosmetik

Berufsfachschule für medizinische Kosmetik

Einer der bekanntesten und

ältesten Berufsfachschulen für

medizinische Kosmetik liegt im

schönen Vorort Hamburgs in

Blankenese und hat sich weit über

Hamburgs Stadtgrenzen hinaus

einen Namen gemacht.

Durch die gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz

ist die Schule schnell und einfach zu erreichen. Da

die Schule nach dem Rahmenlehrplan der Schulbehörde

arbeitet und eine staatliche Anerkennung besitzt, kann

die Ausbildung finanziell gefördert werden.

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Die Ausbildung zur/zum medizinisch geschulten Kosmetiker/in

dauert zwei Jahre. In Kosmetik werden ausführlich

unterschiedliche Massagearten und Gesichtsbehandlungen

erlernt. Hautdiagnosen werden erstellt,

verschiedene Hauttypen analysiert, sowie Erkrankungen

erkannt. In der praktischen Ausbildung werden

zusätzlich Hand-, Fuß- und Körperpflege unterrichtet.

Desweiteren erlernen die Schüler/innen wie ein typgerechtes

Make-up erstellt wird. Der Unterricht beinhaltet

außerdem die Fächer Medizin mit den Schwerpunkten

in Anatomie, Physiologie und Dermatologie, Chemie,

Deutsch, Politik, Waren- und Wirtschaftskunde, mit

informativen Produktschulungen, der Analyse von Verkaufsgesprächen

sowie betriebswirtschaftliche Aspekte

sind ebenfalls in die Unterrichtsfächer integriert.

Ab sofort möchten wir jetzt verstärkt die Ausbildung für

Kosmetiker (also männliche Absolventen) bewerben.

Die Nachfrage seitens der Industrie- u. des Wellness-

Bereichs zeigt, dass hier eine große Marktlücke in

naher Zukunft unbedingt zu schließen ist. Durch

sozialen Strukturwandel haben sich die Ansprüche auf

diesem Sektor derartig gewandelt, dass dadurch den

männlichen Bewerbern eine neue berufliche Chance

gegeben ist. Selbstverständlich bleibt das Angebot für

weibliche Bewerber bestehen.

Wir bieten jeden Freitag um 16:30 Uhr nach vorheriger

telefonischer Anmeldung ausführliche Info-Gespräche

an.

Besuchen Sie unsere Homepage!

Staatlich anerkannte Berufsfachschule

für medizinische Kosmetik

Leona Langbehn-Pieper

Witts Allee 12, 22587 Hamburg

Tel.: 040 861493, Fax: 040 865814

www.medkosmetik.de


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Studien- und Berufswahl 2012/2013 79


80

DRK Blutspendedienst Nord gGmbH

Blut ist ein Organ,

das noch immer nicht künstlich herstellbar ist.

Das heißt: wird für Operationen

oder Krankheitsbehandlungen

Blut benötigt, müssen zunächst

Menschen dieses Blut gespendet

haben.

Für diese Aufgabe werden in der Bundesrepublik

täglich 15.000 Blutspenderinnen und Blutspender

gebraucht. Eine Aufgabe, die das Deutsche Rote Kreuz

professionell mit qualifizierten Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern sowie ehrenamtlichen Heleferinnen und

Helfern bei 220 Blutspendeterminen pro Tag meistert.

Blutspenderinnen und Blutspender haben den Vorteil,

Studien- und Berufswahl 2012/2013

dass ihr gespendetes Blut sehr genau untersucht wird.

Bei Krankheitsbefunden werden die Spenderinnen und

Spender informiert, bei Einverständnis der Spender

auch deren Hausarzt. Zusätzlich bekommen alle Blutspenderinnen

und Blutspender nach der ersten Spende

einen international gültigen Blutspendepass mit der

Blutgruppe und Untergruppen. Die meisten gespendeten

Blutbestandteile werden zur Behandlung von

Krebserkrankungen eingesetzt. Es folgen Operationen,

Transplantationen und Behandlungen von Unfallverletzungen.

Weitere Informationen unter

DRK Blutspendedienst Nord gGmbH

www.bsdnord.de

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Der Beruf Rettungsassistent ist die richtige Wahl für

junge Menschen, die im medizinischen Bereich eine

interessante Tätigkeit mit guten Zukunftsperspektiven

anstreben. Er stellt die höchste nichtärztliche

Qualitätsstufe im Rettungsdienst dar und erfordert eine

Ausbildungszeit von zwei Jahren. Die Ausbildung können

Interessierte an der Berufsfachschule MED-ECOLE

in Kiel und in Hamburg (Norderstedt) absolvieren.

Rettungsassistenten sind hochqualifizierte Lebensretter

und Gesundheitshelfer. Sie versorgen Patienten notfallmedizinisch,

führen lebens- und gesundheitserhaltende

Maßnahmen durch bis der Notarzt eintrifft und assistieren

diesem. Zudem begleiten sie eigenverantwortlich

Krankentransporte.

Diese Art der Notfallversorgung ist heute wichtiger

denn je, da die Anzahl der Rettungseinsätze zu Land,

zu Wasser oder in der Luft kontinuierlich steigt.

Gleichzeitig steuert das Gesundheitswesen wegen der

Entwicklung der Altersstruktur auf einen dramatischen

Fachkräftemangel zu. „Wir sind auf dem Weg zu

einem Mangel an Rettungsassistenten. Deshalb bietet

dieser Beruf sehr gute Zukunftsperspektiven. Zudem

bestehen verschiedenste Möglichkeiten der Weiterbildung,

beispielsweise zum Luftrettungsassistenten oder

zum Einsatzleiter Rettungsdienst oder ein Rettungsdienststudium“,

so Ingo Kolmorgen, Schulleiter der

MED-ECOLE.

MED-ECOLE

Ein Beruf mit Zukunftsperspektiven –

Rettungsassistent

Anspruchsvoll, abwechslungsreich

und gefragt: Der Beruf des

Rettungsassistent

Das angesehene Lehrinstitut für Notfallmedizin ist

gleichzeitig eine staatlich anerkannte Berufsfachschule

für Rettungsassistenten. Hier absolvieren angehende

Rettungsassistenten eine zweijährige Stufenausbildung

mit berufsqualifizierendem Abschluss. In der ersten Stufe

erfolgt eine duale Ausbildung mit theoretischem Unterricht

und viel Praxis in Einsatztrainingparcours sowie

Praktika in Klinik und Rettungswache. Nach Ablauf von

drei Monaten wird die Prüfung zum Rettungssanitäter

absolviert, nach weiteren neun Monaten das Staatsexamen

zum Rettungsassistenten. Anschließend ist ein

einjähriges Anerkennungspraktikum mit mindestens

1.600 Stunden auf einer Lehrrettungswache zu leisten.

Bei MED-ECOLE werden auch Fortbildungen und

Kurse zur beruflichen Weiterentwicklung durchgeführt.

Für die Ausbildung sind ein Mindestalter von 18 Jahren,

eine ärztlich bescheinigte Eignung, ein polizeiliches

Führungszeugnis und ein Erste-Hilfe-Schein notwendig.

Bewerber müssen einen Hauptschulabschluss

vorweisen können.

www.med-ecole.de

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 81


82

Malteser Hilfsdienst e.V.

Malteser Freiwilligendienste:

Soziales Engagement nach Schulzeit und Ausbildung

Spannende und sinnvolle

Aufgaben, Fachqualifikation,

Honorierung und Anerkennung:

Das alles bieten die Freiwilligendienste

bei den Maltesern.

Rund 1.100 Freiwillige leisteten im Jahr 2011 in einer

der 700 Einrichtungen der Malteser ihren Freiwilligendienst.

So wie Angelina.

Angelina hatte nach ihrem Fachabitur im Sommer 2011

bis zu ihrem Au-Pair-Aufenthalt in den USA einige Monate

Zeit, die sie sinnvoll nutzen wollte. Sie entschied

sich für einen Freiwilligendienst bei den Maltesern: „So

konnte ich mit Menschen in Kontakt sein und die Lücke

in meinem Lebenslauf schließen. Die Zeit war eine

Bereicherung.“

Am Freiwilligendienst der Malteser kann jeder teilneh

men, der 16 Jahre oder älter ist, etwas Zeit hat

und sich sozial engagieren möchte. Gerne werden

die Freiwilligendienste dazu genutzt, sich nach der

Schule eine Auszeit zu nehmen, in einen sozialen

Beruf hineinzuschnuppern oder die Wartezeit bis zum

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Studien- oder Ausbildungsplatz sinnvoll zu überbrücken.

Der Freiwilligendienst ist eine Vollzeittätigkeit und

dauert in der Regel zwölf bis maximal 18 Monate. Den

Starttermin kann jeder individuell mit seiner Malteser

Einsatzstelle abstimmen.

Eine Orientierung für das spätere Berufsleben

Die Fachqualifikationen, die ein Teilnehmer während

des Freiwilligendienstes erworben hat, eröffnen gute

Perspektiven, zum Beispiel um einen der begehrten

Studentenjobs bei den Maltesern zu bekommen oder

auch als Orientierung für das spätere Berufsleben: Die

24-jährige Jasmin hatte schon eine Ausbildung als

Kosmetikerin abgeschlossen, interessierte sich aber vor

allem für den Bereich Anatomie. Deshalb hat sie einen

Freiwilligendienst absolviert: „Die Malteser haben mir

einen Lehrgang bezahlt, der mich zur Rettungshelferin

ausgebildet hat. Hier habe ich viel über die Erstversorgung

eines Menschen gelernt.“ So konnte sie im

Krankentransport arbeiten.

Die Freiwilligen werden u.a. eingesetzt bei Fahrdiensten

für kranke und behinderte Menschen, beim

Menüservice, Hausnotruf und Katastrophenschutz,

beim Rettungsdienst/Krankentransport, in der Erste-

Hilfe-Ausbildung und bei der stationären Pflege und

Betreuung in Altenhilfeeinrichtungen und Krankenhäusern.

Oft besteht auch die Möglichkeit, sich in mehreren

Bereichen auszuprobieren, um herauszufinden, was für

einen selber das richtige ist. Die Teilnehmer erhalten ein

monatliches Taschengeld und zusätzliche Leistungen

von insgesamt bis zu 450 Euro im Monat. Dazu

kommen alle Sozialversicherungsleistungen und 26

Urlaubstage. Gegebenenfalls wird der Freiwilligendienst

auch als Praktikum für eine spätere Ausbildung oder

ein Studium anerkannt.

Neue und intensive Erfahrungen

Der Freiwilligendienst bringt für die meisten Teilnehmer

völlig neue und intensive Erfahrungen. Es stellen sich


viele Fragen und die Begegnungen mit anderen –

hilfebedürftigen – Menschen verändern gewohnte

Sichtweisen. Das macht neugierig auf den Austausch

mit anderen. In insgesamt fünf Seminarwochen im Jahr

bieten wir daher die Gelegenheit, sich in einer festen

Gruppe von Freiwilligen mit spannenden Themen auseinander

zu setzen und neue Freundschaften zu knüpfen.

Neben den Bildungsinhalten bleibt genügend Zeit für

gemeinsame Freizeit und eine Menge Spaß.

Auch Marcel hat ein Freiwilliges Soziales Jahr bei den

Maltesern absolviert. Sein Fazit: „Offen auf Leute

zugehen, Streit schlichten und Lehrinhalte vermitteln

fällt mir jetzt bedeutend leichter. Ich kann jedem den

Freiwilligendienst bei den Maltesern empfehlen.“

Malteser Hilfsdienst e.V.

Referat Freiwilligendienste

Kalker Hauptstraße 22-24, 51103 Köln

E-Mail: freiwillig@malteser.org

www.malteser-freiwilligendienste.de

»Gut für mich –

wertvoll für andere«

Jetzt bewerben und zum

Wunschtermin starten.

freiwillig@malteser.org

www.malteser-freiwilligendienste.de

Malteser Freiwilligendienste

Bei den Maltesern können junge Frauen und

Männer ab 16 Jahren sowohl ein Freiwilliges

Soziales Jahr als auch den Bundesfreiwilligendienst

absolvieren.

Während das Freiwillige Soziale Jahr nur bis zum

26. Lebensjahr möglich ist, steht der Bundesfreiwilligendienst

auch älteren Interessenten

offen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich

zu bewerben, finden Sie im Internet:

www.malteser-freiwilligendienste.de

Wir suchen Sie – engagierte Menschen

für das Freiwillige Soziale Jahr und den

Bundesfreiwilligendienst

Schulbetreuung

Malteser

Menueservice

Krankenhaus Katastrophenschutz

EH-Ausbildung

Jugendarbeit

Rettungsdienst

Altenhilfe

Freiwilligendienste

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Studien- und Berufswahl 2012/2013 83


84

Die Messen für Beruf, Ausbildung und Studium

Ein kleiner Ausschnitt der

Messen von Juni bis August

2012 – www.messen.de

02. bis 03. Juni 2012

job-messe Hannover

Messe für Beruf, Ausbildung, Trainee und Praktika

05. bis 06. Juni 2012

nordjob Kiel

Fachmesse für Ausbildung + Studium

05. bis 06. Juni 2012

VOCATIUM Berlin

Fachmesse für Ausbildung + Studium

11. bis 13. Juni 2012

bonding Firmenkontaktmesse Karlsruhe

Messe für Studenten von Studenten

12. bis 13. Juni 2012

VOCATIUM Hamburg

Fachmesse für Ausbildung + Studium

12. bis 13. Juni 2012

VOCATIUM Chemnitz/Zwickau

Fachmesse für Ausbildung + Studium

13. bis 14. Juni 2012

VOCATIUM Ruhrgebiet

Fachmesse für Ausbildung + Studium, Gelsenkirchen

14. bis 15. Juni 2012

VOCATIUM Rhein-Neckar

Fachmesse für Ausbildung + Studium, Mannheim

Studien- und Berufswahl 2012/2013

16. bis 17. Juni 2012

horizon Freiburg

Messe für Studium und Abiturientenausbildung

18. bis 19. Juni 2012

bonding Firmenkontaktmesse Bochum

Messe für Studenten für Studenten

19. bis 20. Juni 2012

VOCATIUM Rhein-Main Offenbach

Fachmesse für Ausbildung + Studium

19. bis 20. Juni 2012

nordjob Unterelbe

Fachmesse für Ausbildung + Studium, Horst (Holstein)

19. bis 20. Juni 2012

VOCATIUM Bielefeld

Fachmesse für Ausbildung + Studium

21. bis 23. Juni 2012

BBM Berufsbildungsmesse Rhein-Main

Kreativ in die Berufswelt, Frankfurt/Main

23. bis 24. Juni 2012

job-messe Dortmund

Messe für Beruf, Ausbildung, Trainee und Praktika

26. bis 27. Juni 2012

VOCATIUM Bremen

Fachmesse für Ausbildung + Studium

26. bis 27. Juni 2012

VOCATIUM Würzburg

Fachmesse für Ausbildung + Studium

28. bis 29. Juni 2012

VOCATIUM Region Braunschweig

Fachmesse für Ausbildung + Studium


03. bis 04. Juli 2012

nordjob Lüneburger Heide

Fachmesse für Ausbildung + Studium, Bienenbüttel

03. bis 04. Juli 2012

VOCATIUM Stuttgart

Fachmesse für Ausbildung + Studium

03. bis 04. Juli 2012

VOCATIUM Bodensee

Fachmesse für Ausbildung + Studium, Friedrichshafen

03. bis 04. Juli 2012

VOCATIUM Rheinland

Fachmesse für Ausbildung + Studium, Düsseldorf

04. bis 05. Juli 2012

VOCATIUM Hof

Fachmesse für Ausbildung + Studium

05. bis 06. Juli 2012

VOCATIUM Mitteldeutschland

Fachmesse für Ausbildung + Studium, Leipzig

07. Juli 2012

Bamberger Ausbildungsmesse

Messe für Schüler, Ausbildungsbetriebe & Interessierte

10. bis 11. Juli 2012

VOCATIUM Dresden

Fachmesse für Ausbildung + Studium

12. bis 13. Juli 2012

VOCATIUM Hannover

Fachmesse für Ausbildung + Studium

12. bis 13. Juli 2012

VOCATIUM Neu-Ulm

Fachmesse für Ausbildung + Studium

12. bis 13. Juli 2012

VOCATIUM Dessau

Fachmesse für Ausbildung + Studium

17. bis 18. Juli 2012

VOCATIUM Franken

Fachmesse für Ausbildung + Studium, Fürth

19. bis 20. Juli 2012

VOCATIUM Regensburg

Fachmesse für Ausbildung + Studium, Lappersdorf

21. bis 23. August 2012

Talents München

Die Jobmesse

30. bis 31. August 2012

VOCATIUM Rhein-Sieg

Fachmesse für Ausbildung + Studium, Bonn

31. August bis 01. September 2012

Azubi- & Studientage Kassel

Messe für Ausbildung und Studium

Studien- und Berufswahl 2012/2013 85


86

Wichtige Adressen

VPS Verkehrspilotenschule Berlin GmbH

Mittelstraße 9, 12529 Berlin-Schönefeld

Tel.: 030 63409444

www.vps-berlin.com

www.verkehrspilotenschule.com

Mieterverein zu Hamburg

Beim Strohhause 20, 20079 Hamburg

Tel.: 040 87979-0

www.mieterverein-hamburg.de

Erika Klütz Schule

Staatlich anerkannte Berufsfachschule

Haynstraße 19, 20249 Hamburg

Tel.: 040 470062

www.kluetzschule.de

Colón Language Center

Colonnaden 96, 20354 Hamburg-Zentrum

Tel.: 040 345850

www.colon.de

SAE Institute Hamburg

Feldstraße 66, 20359 Hamburg

Tel.: 040 23688080

www.hamburg.sae.edu

ALSTERDAMM

Die Schule für Grafik Design

Feldstraße 66, im Medienbunker, 20359 Hamburg

Tel.: 040 327180

www.alsterdamm.de

Hamburg School of Music

Feldstraße 66, im Medienbunker, 20359 Hamburg

www.theschool.de

Studien- und Berufswahl 2012/2013

HSBA

Hamburg School of Business Administration

Alter Wall 38, 20457 Hamburg

Tel.: 040 36138-711

www.hsba.de

SängerAkademie Hamburg

Private Fachhochschule für Gesang i.Gr.

Eiffestraße 664 D, 20537 Hamburg

Tel.: 040 213043/44

www.saengerakademie.de

Meridian Academy GmbH

Wandsbeker Zollstraße 87-89, 22041 Hamburg

Tel.: 040 6589-1205

www.meridian-academy.de

Döpfer Schulen Hamburg

Am Stadtrand 39, 22047 Hamburg

Ab 01.07. Friedrich-Ebert-Damm 143-145

Tel.: 040 696558-0

www.doepfer-schulen.de

www.doepfer-akademie.de

HFH . Hamburger Fern-Hochschule

Alter Teichweg 19, 22081 Hamburg

Tel.: 040 35094-360

www.hamburger-fh.de

Gesundheits- und Krankenpflegeschule

Alsterdorf

der Ev. Krankenhaus Alsterdorf gGmbH

Alsterdorfer Markt 13b, 22297 Hamburg

Tel.: 040 5077-3553

www.gesundheits-und-krankenpflegeschulealsterdorf.de


Berufsfachschule für Logopädie Hamburg

der Ev. Krankenhaus Alsterdorf gGmbH

Bodelschwinghstraße 23, 22337 Hamburg

Tel.: 040 5077-3151

www.bfl-hamburg.de

Kunstakademie Hamburg

Brehmweg 50, 22527 Hamburg

Tel.: 040 4480661

www.kunstakademie-hamburg.de

Staatlich anerkannte Berufsfachschule

für medizinische Kosmetik

Witts Allee 12, 22587 Hamburg

Tel.: 040 861493

www.medkosmetik.de

Hamburger Konservatorium

Sülldorfer Landstraße 196, 22589 Hamburg

Tel.: 040 870877-21/-30

www.hamburger-konservatorium.de

Bundeslotsenkammer

Theodorstraße 70-72, 22761 Hamburg

Tel.: 040 890-3435

www.bundeslotsenkammer.de

www.bshl.de

BILDKUNST AKADEMIE

Private Berufsfachschule für Illustrationsdesign

Mendelssohnstraße 15, 22761 Hamburg

Tel.: 040 89070737

www.bildkunstakademie.de

Euler Hermes Kreditversicherungs-AG

Friedensallee 254, 22763 Hamburg

www.eulerhermes.com

Design Factory International GmbH

Rainvilleterrasse 4, 22765 Hamburg

Tel.: 040 3171588

www.design-factory.de

Schule für Schauspiel Hamburg

Oelkersallee 33, 22769 Hamburg

Tel.: 040 4302050

www.schauspielschule-hamburg.com

www.jugendschauspiel.de

Fachhochschule Wedel

Feldstraße 143, 22880 Wedel

Tel.: 04103 8048-0

www.fh-wedel.de

Berufsakademie der Wirtschaftsakademie

Schleswig-Holstein

Hans-Detlev-Prien-Straße 10, 24106 Kiel

Tel.: 0431 3016-117

www.berufsakademie.sh

Malteser Hilfsdienst e.V.

Referat Freiwilligendienste

Kalker Hauptstraße 22-24, 51103 Köln

www.malteser-freiwilligendienste.de

KiK Textilien und Non-Food GmbH

Abteilung Aus- und Fortbildung

Siemensstraße 21, 59199 Bönen

www.kik-textilien.com

Frankfurt School of Finance & Management

Sonnemannstraße 9-11, 60314 Frankfurt am Main

Tel.: 069 154008-275

www.frankfurt-school.de/bachelor

Studien- und Berufswahl 2012/2013 87


88

Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen

Sigmaringer Straße 15/2, 72622 Nürtingen

Tel.: 07022 93336-0

www.hkt-nuertingen.de

Deutscher Akademischer Austausch Dienst

(DAAD)

www.go-out.de

Hochschule 21 gGmbH

www.genialdual.de

Ostfalia Hochschule

für angewandte Wissenschaften

www.ostfalia.de

FOM Hochschule

www.fom.de

Euro-Schulen-Organisation

www.eso.de

Euro Akademie

www.euroakademie.de

International School of Management (ISM)

www.ism.de

Studien- und Berufswahl 2012/2013

Euro-Communication-Service ECS

Euro-Sprachreisen ESR

www.eso.de

www.eurosprachreisen.de

Designschule 1.0 GmbH

www.designschule.de

btk – Hochschule für Gestaltung

www.btk-fh.de

BiTS Iserlohn/Berlin

www.bits-hochschule.de

GCOM –

German College of Osteopathic Medicine

www.college-sutherland.de

DRK Blutspendedienst Nord gGmbH

www.bsdnord.de

MED-ECOLE

www.med-ecole.de


Berufsausbildung für

Abiturienten

in Hamburg

2012


2

Steuerberaterkammer Hamburg

Werden Sie Steuerfachangestellter!

Nachwuchs an die Steuer!

Der Beruf des

Steuerfachangestellten bietet

einen interessanten, sicheren und

zukunftsorientierten Arbeitsplatz

mit vielfältigen Perspektiven.

Jugendliche finden Steuern nicht besonders aufregend.

Warum eigentlich nicht? Immerhin geht es um Geld,

mit dem der Staat Schulen, Straßen, Krankenhäuser,

Infrastruktur und vieles mehr finanziert.

Steuerfachangestellte unterstützen als engagierter

Nachwuchs die niedergelassenen Steuerberater bei

allen Aufgaben, die in der betriebswirtschaftlichen und

steuerlichen Beratung der Mandanten anfallen.

Wer in der Schule ein Faible für Zahlen hatte, sich gut

ausdrücken kann und außerdem gerne mit Menschen

umgeht, ist in diesem vielseitigen Ausbildungsberuf

gut aufgehoben. Der Kontakt zum Mandanten

steht immer im Mittelpunkt der Beratung.

Dementsprechend suchen die Ausbildungspraxen

auch keine Azubis, die sich der höheren Mathematik

verschrieben haben, sondern vor allem junge

Bewerber, die Spaß am praktischen Umgang mit

Zahlen und Interesse an wirtschaftlichen Fragestellungen

haben sowie sich durch soziale Kompetenz

auszeichnen.

Insgesamt haben Abiturienten und Schulabgänger

mit anderen qualifizierten Schulabschlüssen gute

Chancen, einen Ausbildungsplatz zum/r Steuerfachangestellten

zu finden.

Die Ausbildung in Praxis und Berufsschule dauert drei

Jahre. Wichtige Fächer sind Steuer- und Rechnungswesen

sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

Berufsausbildung für Abiturienten 2012

Der Ausbildungsberuf Steuerfachangestellte/r ist

krisensicher. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass sich

im Anschluss an die fertige Ausbildung zahlreiche

attraktive berufliche Perspektiven eröffnen: Nach dreijähriger

Berufspraxis im Bereich Steuerwesen kann die

Fortbildungsprüfung zum/r Steuerfachwirt/in abgelegt

werden.

Und wer als Steuerfachwirt/in nach insgesamt

mindestens sieben Jahren Berufserfahrung Interesse an

einer weiteren beruflichen Herausforderung hat, kann

sich für die sehr anspruchsvolle Prüfung zum Steuerberater

bzw. zur Steuerberaterin anmelden.

Weitere Informationen zum Berufsbild und zu Bewerbungsmöglichkeiten

gibt es bei der:

Steuerberaterkammer Hamburg

Körperschaft des öffentlichen Rechts

Raboisen 32, 20095 Hamburg

Tel.: 040 4480430

www.stbk-hamburg.de

www.steuerfachangestellter.com


Berufsausbildung für Abiturienten 2012 3


4

Bewerbungsunterlagen – nur 1. Klasse

Schon jetzt haben Sie ein

schönes Stück Arbeit hinter sich.

Sie wissen nun mehr um Ihre

Fähigkeiten, Interessen und

Neigungen.

Das heißt aber nicht, dass Sie sich nun zurück legen

und sich eine Verschnaufpause gönnen können. Denken

Sie immer daran: Die Konkurrenz schläft nicht! Dieser

kaufmännische Grundsatz gilt auch für Sie. Ihre Mit bewerber

um einen ausgeschriebenen Job sind hellwach

und schnell. Kommen Sie ihnen zuvor.

Bei Sichtung und Auswertung der für Sie in Betracht

kommenden Stellenangebote stoßen Sie auf eine

An zei ge, deren Inhalt auf Sie passt wie ein maßgeschneiderter

Anzug. „Das ist er, mein Traumjob“, jubeln

Sie auf. Sie lesen sich dieses Stellenangebot nochmals

aufmerksam durch und sehen, hier räumt man Ihnen

die Möglichkeit ein, telefonisch nachzufragen. Nutzen

Sie diesen Hinweis unbedingt zur ersten persönlichen

Kontaktaufnahme. Aber nicht sofort zum Telefonhörer

greifen. Bereiten Sie sich auf dieses Gespräch gut vor.

Welche Fragen wollen Sie stellen?

Welche Informationen möchten Sie erhalten?

Wie gehen Sie das bevorstehende Telefongespräch

an, um sich positiv von möglichen Mitbewerbern

abzuheben? Gelingt Ihnen das, haben Sie bereits einen

Vor sprung gegenüber Ihrer Konkurrenz. Sie haben Ihren

Gesprächspartner nun neugierig gemacht, wie Sie sich

ihm schriftlich vorstellen. Lassen Sie auch zwischen

Telefongespräch und schriftlicher Bewerbung nicht zu

viel Zeit verstreichen, er (Ihr Gesprächspartner) soll sich

ja schließlich noch an Sie erinnern und zwar positiv.

Jetzt stellt sich für Sie die Frage, was gehört alles in die

Bewerbungsunterlagen?

Berufsausbildung für Abiturienten 2012

Zuerst das „absolute Muss“, die Minimalanforderungen:

1. Anschreiben, 2. Lebenslauf, 3. Ein Foto,

4. Zeugnis kopien

Nun die „Kür“, das Herausstreichen Ihrer Persönlichkeit:

5. Das Profil, 6. Ein Deckblatt

Ehe wir nun auf die einzelnen Punkte näher eingehen,

eine Grundfeststellung, die Sie unbedingt beachten

sollen: Formulieren Sie Ihre Bewerbung so, dass es auf

das von Ihnen angesprochene Unternehmen passt.

Lassen Sie schon jetzt zwischen den Zeilen rüberkommen,

dass Sie sich mit den Unternehmenszielen

Ihres künftigen Arbeitgebers identifizieren und an der

Errei chung dieser Ziele aktiv mitarbeiten wollen. Lassen

Sie also alle Allgemeinformeln und sonstiges „Blabla“

au ßen vor. Was zählt, ist Ihre persönliche Note, um

sich aus der – mit Bestimmtheit zu erwartenden – Flut

von Bewerbungen hervorzuheben. Kurzum, schreiben

Sie in kurzen und prägnanten Sätzen und vermeiden

Sie alle unnötigen Ausschmückungen. Achten Sie bitte

auf korrekte Rechtschreibung, denn Fehler bedeuten

Minus punk te, die Ihnen gnadenlos angekreidet werden

und den heiß ersehnten Job kosten können.

1. Das Anschreiben

Mit Ihrem – persönlich gestalteten – Anschreiben

setzen Sie den ersten Akzent, meist auch den Ausschlag

gebenden, der dann zu einem persönlichen Vorstellungs

gespräch führen wird. Doch nun beginnt das gro ße

Brüten: Wie beginne ich, wie wecke ich Interesse?

Glücklicherweise haben Sie das Angebot wahrgenommen,

telefonisch nachzufragen. Und schon haben Sie

Ihren Einstieg in das Anschreiben. Bedanken Sie sich

für das Gespräch; lassen Sie deutlich werden „ich habe

mich schon intensiv mit Ihrem Unternehmen beschäftigt,“

begründen Sie Ihr Interesse an diesem Unternehmen.

Haben Sie in Ihrem Anschreiben in wenigen Zei len

gute Überzeugungsarbeit geleistet, sind Sie bereits mit

einem Fuß über die Türschwelle geschritten. Ihr Ansprechpartner

wird es Ihnen mit einer Einladung dan-


ken, dass Sie ihm die Entscheidung für Sie erleichtert

haben. Bedenken Sie aber bitte, kurze und prägnante

Sätze bei Ihrem Anschreiben heißt hier zusätzlich alles

auf maximal eine DIN-A4-Seite unterzubringen, besser

noch etwas weniger. Keine leichte Aufgabe, zugegeben,

aber trotzdem machbar.

2. Der Lebenslauf

Üblich ist heute der Lebenslauf in Form einer Tabelle. Ihr

künftiger Arbeitgeber kann alle Stationen Ihres Le bens

lückenlos und übersichtlich nachvollziehen. Zwi schen

den Zeilen wird natürlich auch deutlich, wie zielstrebig

haben Sie in Ihrem Leben bisher agiert und ob Sie Ihr

persönliches Ziel nie aus den Augen verloren haben.

Grundsätzlich sind folgende Bestandteile eines Lebenslaufes

zwingend:

■ Name, Anschrift mit Telefonnummer

■ Geburtsdatum und -ort

■ Schulausbildung (Schultypen und Schulabschluss)

■ Wehrdienst bzw. Zivildienst (falls abgeleistet)

■ Hochschulstudium (Fächer, Studienschwerpunkte,

Thema der Examens-/Diplomarbeit)

■ Berufliche Erfahrungen (falls vorhanden, Unternehmen

mit Zeit und Ort benennen)

■ Praktika (siehe berufliche Erfahrungen)

■ Besondere Kenntnisse (Zusatzqualifikationen,

Fremdsprachenkenntnisse etc.)

■ Hobbies und Interessen

■ Foto

■ Datum, Ort und

■ Unterschrift

Im Gegensatz zum Anschreiben sollte Ihr Lebenslauf

doch ausführlicher sein. Geizen Sie nicht mit zusätzlichen

Informationen zu Ihrer Person, die zwar nicht

zu den zwingenden Bestandteilen Ihres Lebenslaufes

ge hören, aber trotzdem bei Ihrem Gegenüber Ihr

Persön lichkeitsbild positiv ergänzen. Dazu gehören

Sprach kenntnisse (über das „normale Maß“ hinaus),

Aus lands aufenthalte, Weiterbildungen und ähnliches.

Über legen Sie genau, was kann – zusätzlich – für Ihre

Ein stel lung entscheidend sein, und was sollten Sie beson

ders hervorheben.

3. Ihr Foto

Ihr Foto, der Spiegel Ihrer Persönlichkeit? Nicht

unbedingt. Trotzdem hat das Foto eine herausragende

Be deutung. Ihr möglicher Arbeitgeber möchte sich –

und das im wahrsten Sinne des Wortes – ein Bild von

Ihnen machen. Schon aus diesem Grunde wird er Ihr

Foto sehr genau anschauen und erste Rückschlüsse

daraus ziehen: Sympatisch/nicht sympatisch; passt zu

uns/ passt nicht zu uns. Ob diese Rückschlüsse nun

der Wahrheit entsprechen, das mag dahin gestellt

sein. Wahrheit ist, er wird es trotzdem tun. Auch Sie

„funktionieren“ so, auch für Sie ist der erste Eindruck

entscheidend. Und diesen zu revidieren, ist gar nicht

so einfach.

Also ist für Sie die erste Priorität: „Ich muss mit

meinem Foto einen möglichst guten ersten Eindruck

hin ter lassen“. Verlassen Sie dabei ruhig die Wahl des

mo dernen Passfotos. Wählen Sie doch ein anderes

Format (vielleicht etwas größer, warum nicht auch

im Quer for mat oder gar in s/w). Suchen Sie einen

Porträtfoto gra fen aus, der sein Handwerk versteht.

Investieren Sie hier ein paar Euro mehr; es lohnt sich in

jedem Fall. Damit ist für Sie klar, keine Automatenfotos!

Bleibt jetzt noch zu klären, was der beste Platz für Ihr

Foto ist. Sie haben hier drei Möglichkeiten:

■ ein Extrablatt

■ der Lebenslauf

■ das Deckblatt

Verwenden Sie einen entsprechenden Kleber zum Befestigen,

niemals Büroklammern oder Tacker benutzen!

4. Zeugniskopien

Eines müssen wir vorausschicken, niemals Originale

versenden, da diese – wenn überhaupt – nur schwer

zu ersetzen sind. Also immer Kopien verwenden und

diese brauchen auch nicht beglaubigt sein. Die Aufeinan

derfolge muss chronologisch richtig sein, das

jüngste – also aktuellste – Zeugnis an erster Stelle (die

sogenannte kaufmännische Ablage). Zu den Zeugnis sen

zählen wir hier neben dem Diplom- bzw. Vor diplomzeugnis

auch weitere Nachweise über Praktika und

Fortbildungsmaßnahmen.

Sollten Sie bereits eine abgeschlossene Berufsaus bildung,

z.B. als Industriekaufmann, besitzen, Berufsschul

zeugnis und Kaufmannsgehilfenbrief gehören auf

jeden Fall dazu – und schon heben Sie sich ein Stück

mehr aus der Masse hervor. Denn nicht jeder Hoch-

Berufsausbildung für Abiturienten 2012 5


6

schulabsolvent hat eine zusätzliche Berufsausbildung

vorzuweisen.

5. Das Profil

Mit diesem Punkt sind wir bei der „Kür“ angelangt.

Das Profil wird zwar nicht ausdrücklich verlangt;

trotzdem, gönnen Sie sich diesen Luxus. Zum einen

heben Sie sich erneut von der Konkurrenz ab; zum

anderen können Sie sehr ausführlich darauf hinweisen,

was so alles in Ihnen steckt und den Rahmen eines

tabellarischen Lebenslaufes sprengen würde. Halten Sie

hier mit Ihren Fähigkeiten nicht hinter’m Berg zurück.

Auch die im Berufsleben stark gefragten Eigenschaften

wie soziale Kompetenz fließen hier ein. Natürlich sind

alle Angaben von besonderer Bedeutung, die Sie für

die angestrebte Position kompetent machen. Auch hier

gilt, bleiben Sie mit beiden Füßen auf dem Boden der

Tatsachen. Nur was Sie wirklich nachweisen/belegen

können, sollten sie hier einfließen lassen.

Auch Ihre Hobbies und Interessen sind von eminenter

Bedeutung, sagen doch gerade sie sehr viel über die

Struktur Ihrer Persönlichkeit aus. Und Ihre künftigen

Vorgesetzten wollen dies natürlich wissen. Spielen Sie

z.B. Handball, sagt das viel mehr über Ihren Teamgeist

aus, als die lapidare Bemerkung im Anschreiben

„Team arbeit ist für mich kein Fremdwort“. Einen

Zu satz nutzen erzielen Sie – so nebenbei – wenn der

Per so nalentscheider zufällig auch begeisterter Handballer

ist. Macht Sie doch schon sympathisch, oder?

Mit ei nem Hobby, das sprichwörtlich aus dem Rahmen

fällt, erwecken Sie Neugier. In beiden Fällen bleiben Sie

im Gedächtnis und damit im Gespräch. Das Ergebnis in

beiden Fällen: Sie heben sich angenehm hervor.

6. Das Deckblatt

Normalerweise beginnt die Ordnung in der Bewerbungs

mappe mit dem Lebenslauf, danach das Profil,

dann kommen die Zeugnisse, Nachweis über mögliche

Praktika und Fortbildungsmaßnahmen usw. Wie bei

ei nem Buch, wirkt das Deckblatt als ein ansprechend

gestalteter Buchtitel. Platzieren Sie Ihr Bewerbungsfoto

doch schon hier; mehr Aufmerksamkeit ist Ihnen sicher.

7. Die Handschriftenprobe

Bewusst haben wir die Handschriftenprobe im Vorfeld

nicht genannt. Heute verlangen Unternehmen nur noch

ganz selten eine Handschriftenprobe. Wird diese doch

Berufsausbildung für Abiturienten 2012

von Ihnen verlangt, lässt man diese mit an Sicherheit

grenzender Wahrscheinlichkeit von einem Graphologen

begutachten, um damit Rückschlüsse auf Ihren Charakter

zu ziehen. Diese Methode ist höchst umstritten.

8. Eine ansprechende Verpackung

Was, das wussten Sie nicht? Nur auf den Inhalt

kommt es nicht alleine an. Eine attraktive Verpackung

verdoppelt nahezu den Aufmerksamkeitsgrad. Eine

gute Präsentation kostet zwar, birgt aber bessere und

damit zusätzliche Chancen. Es geht also hier um Papier

und Mappe. Die meisten Schreibwarenläden oder Copy-

Shops bieten ein breitgefächertes Sortiment. Natürlich

kosten hochwertige Materialien Geld. Aber auch hier

– wie bei Ihrem Foto – ist es gut angelegt. Ach ja, das

Papier für Ihre Bewerbungsunterlagen muss nicht un bedingt

blütenweiß sein; eine leichte Farbtönung setzt Sie

auch hier wohltuend vom „Rest der Welt“ ab. Be achten

Sie hierbei trotzdem die Be schaffenheit und die Stärke

der gewählten Papiersorte. Schließlich muss der Drucker

Ihres PC das Papier auch verarbeiten können. Denken

Sie an das Motto unserer Zeit: So wenig Plas tik wie

möglich. Klarsichthüllen sind heute megaout. Das

gleiche gilt für Schnellhefter aus Plastik. Kaufen Sie

sich eine Klemmschiene, zur Verstärkung nehmen Sie

hinten einen Karton, vorne eine Overhead-Folie (aber

das war es schon in Plastik), damit die Sicht auf das

Deckblatt freibleibt. Sollte Sie dies nicht hundertprozentig

zufrieden stellen, lassen sie sich doch im

Schreib warengeschäft oder Copy-Geschäft über andere

Möglichkeiten beraten.

Auch diese Hürde haben Sie nun genommen. Betrei ben

Sie jetzt akribisch Ihre Endkontrolle. Stimmt auch alles?

Form und Inhalte haben Sie auf mögliche Fehler abgesucht?

Erst dann sollten Sie Ihre Unterlagen der Post

übergeben. Schließlich wollen Sie mit Ihrer Bewer bung

nicht durch kleine formalistische Fehler scheitern.

Ihre Unterlagen sind nun unterwegs zum Empfänger.

Natürlich sind Sie ungeduldig, schließlich warten Sie

doch auf sehr persönliche Ergebnisse, die Ihre Zukunft

einschneidend beeinflussen können. Gedulden Sie sich

zwei bis drei Wochen. Niemand wird es Ihnen krumm

nehmen, wenn Sie dann anrufen und sich nach dem

Stand der Dinge erkundigen. Sollten Sie, wir wollen es

nicht hoffen, eine Absage er halten, fragen Sie auch hier

nach den Gründen. Bei künf tigen Bewerbungen kann

Ihnen dies nur nützlich sein.


Tipps hierzu erhalten Sie u.a. in den Stellenanzeigen

der örtlichen Presse und beim Arbeitsamt. Einen be sonderen

Service bietet die Handelskammer Hamburg: Dort

gibt es freie Ausbildungsplätze im Internet.

Unter www.hamburger-lehrstellenboerse.de

finden Sie viele topaktuelle Lehrstellenangebote von

Hamburger Unternehmen aus Industrie, Handel und

Dienstleistungen. Darüber hinaus können Sie eigene

Lehrstellengesuche ins Internet stellen.

Lehrstellen gibt‘s im Internet

Ist die Frage nach dem

geeigneten Beruf geklärt,

lässt die nächste Frage nicht

lange auf sich warten:

Wo soll ich mich bewerben?

Stipendien für sehr gute Ausbildungsabsolventen

Im Rahmen der „Begabtenförderung berufliche

Bil dung“ des Bundesbildungsministeriums werden Stipen

dien in Höhe von 4.600 Euro für Fort- und Weiterbil

dungszwecke vergeben. Um in den Genuss des

Stipendiums zu kommen, sind besondere Prüfungsleistungen

in der Berufsabschlussprüfung oder überdurchschnittliche

Leistungen in der anschließenden Berufspraxis

erforderlich. Bereits unmittelbar nach Abschluss

der Ausbildung kann man sich bei der Handelskammer

Hamburg um ein Stipendium bewerben. Voraussetzung

ist das Prüfungszeugnis von der Handelskammer und

ein Alter von unter 25 Jahren.

Eine Erhöhung der Altersgrenze ist bei Nachweis

abgeleisteter Dienstpflichten oder Erziehungszeiten bis

zu 24 Monaten möglich.

Stipendien gibt es nicht nur

für Akademiker. Auch Absolventen

einer praktischen Berufsausbildung

haben die Chance,

eine besondere Förderung zu

erhalten.

Berufsausbildung für Abiturienten 2012 7


8

Die ersten 100 Tage im Unternehmen

Kompliment! Sie haben im

Vorstellungsgespräch, im AC

oder auf der letzten Absolventenmesse

einen sehr guten Eindruck

hinterlassen und haben nun einen

Arbeitsvertrag in der Tasche. Als

Berufseinsteiger beginnt nun ein

unbekannter, aufregender

Abschnitt in Ihrem Leben:

der Berufsalltag.

Doch reden wir zunächst von Ihren ersten Monaten in

der neuen Firma, in denen von „Alltag“ noch nicht viel

zu spüren sein wird. Neue Aufgaben, neue Gesichter –

Ihr Einstieg ist eine wichtige Phase gegenseitigen Kennenlernens.

Passen Sie in das Unternehmen? Können

Sie den positiven Eindruck der Bewerbungsphase in der

Praxis aufrechterhalten? Und umgekehrt: Macht Ihnen

die Arbeit Spaß? Gefällt Ihnen das Umfeld? Um diese

Fragen zu klären und eventuelle Fehlentschei dun gen

beider Seiten unkompliziert rückgängig machen zu

können, wird man mit Ihnen eine Probezeit vereinbart

haben. Sehen wir uns genauer an, was das bedeutet:

Die Probezeit: Rechte und Pflichten

In den meisten Unternehmen dauert die Probezeit

zwischen drei und sechs Monaten. § 622 Abs. 3 BGB

be sagt, dass eine Probezeit längstens für sechs Monate

vereinbart werden kann, im Berufsausbildungsvertrag

höchstens für drei Monate. In der Probezeit gelten alle

arbeitsrechtlichen Gesetze sowie Betriebs- und Tarif vereinbarungen.

Das Arbeitsverhältnis kann während der

Probezeit mit der gesetzlichen Frist von zwei Wochen

gekündigt werden. Es ist jedoch möglich, im Tarifver trag

eine kürzere oder längere Kündigungsfrist festzulegen.

Unter Einhaltung der Kündigungsfrist kann der

Berufsausbildung für Abiturienten 2012

Vertrag von beiden Seiten ohne Angabe von Gründen

gekündigt werden. Während der Probezeit greift kein

gesetzlicher Kündigungsschutz, bei Kündigungen in der

Pro be zeit ist jedoch der Betriebsrat anzuhören. Trotz

dieser Ausnahmeregelungen beim Thema Kündigung

bekommen Sie auch schon in der Probezeit einen regulären

Arbeitsvertrag, in dem alle Rechte und Pflichten

festgelegt sein müssen. Das betrifft Vereinbarungen zu

folgenden Punkten: Aufgabengebiet, Arbeitsbeginn,

Ar beits zeit, Regelung der Mehrarbeit, Arbeitsentgelt

und Sondervergütungen, Urlaub, Arbeitsverhinderung,

Pflich ten des Arbeitnehmers, Nebentätigkeit, Vertragsstrafe,

Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

Auf dem Präsentierteller

Als „Neue/r“ im Team werden Ihnen sowohl Vorge setzte

als auch Kollegen besondere Aufmerksamkeit schenken.

Viele Menschen empfinden es als stressig und belastend,

so unter Beobachtung zu stehen. Viel leicht hilft

es Ihnen, innerlich den Spieß umzudrehen: Machen Sie

sich bewusst, dass auch Sie genau beobachten und die

anderen einschätzen können. Überprüfen Sie, ob die

Firma das hält, was Sie sich von der neuen Stelle versprochen

haben und was man Ihnen in Aussicht gestellt

hat. Auf die Bedeutung von Soft Skills haben wir bereits

mehrfach hingewiesen. In der Probe zeit will man

wissen, wie es sich mit den sozialen Kom petenzen des

neuen Mitarbeiters verhält: Kann er sich in bestehende

Arbeitsteams einfügen? Hat der Vorgesetzte Bedenken,

sollte er natürlich das Gespräch mit Ihnen und anderen

Beteiligten suchen und eventuelle Missverständnisse

aufklären. Kommt es zu einer Ablehnung Ihrer Person

durch Vorgesetzte oder Kolle gen, müssen Sie damit

rechnen, dass man lieber kein Risiko eingehen will und

Ihren Vertrag rechtzeitig kündigt.

Die Vorbereitung auf den Einstieg

Ihr erster Arbeitstag rückt unaufhaltsam näher und

vielleicht sind Sie zwischen freudiger Erwartung und

Aufregung hin und her gerissen. Was wird am neuen

Arbeitsplatz auf Sie zukommen? Zum Glück tappen

Sie ja nicht ganz im Dunkeln: Sie haben während der


Be wer bungsphase ja schon ausführlich über das Unterneh

men recherchiert und im Rahmen des Vorstellungsgespräches

die Lage vor Ort erkunden können.

Sollten Sie neben der ganz normalen Aufregung, die

wohl jeden zu einem solchen Anlass befällt, ungute

Ge fühle oder Zweifel verspüren, raten wir Ihnen, diesen

sofort auf den Grund zu gehen. Damit das gelingt,

brauchen Sie eigentlich nur etwas Zeit und einen Ort, an

dem Sie vollkommen ungestört nachdenken können.

Machen Sie eine kleine Übung,

bei der Sie die Kraft Ihrer Phantasie einsetzen:

Überprüfen Sie nun Ihr Gedankenmaterial anhand der

Fakten, die Ihnen zur Verfügung stehen. Zu diesem

Zweck suchen Sie das gesamte Material zusammen,

das Sie im Laufe der Recherchen und des Vorstellungsgespräches

über das Unternehmen gefunden haben.

Dazu gehören Imagebroschüren, Firmenprospekte, Internetseiten,

Artikel aus Zeitschriften/Zeitungen usw.

Beantworten Sie folgende Fragen:

■ Was wissen Sie über aktuelle Aufgabengebiete des

Unternehmens?

■ Was wissen Sie über die internen Hierarchien und

die oberen Etagen?

■ Welchen Eindruck haben Sie von den Räumlichkeiten

und den Mitarbeitern?

■ Welche Umgangsformen haben Sie beobachtet?

Falls es in Ihrer Phantasie unangenehme Vorstellungen

gab, lassen sie sich auch in der Realität wieder finden?

Diffuse Ängste sollten sich durch diese Überprüfung

kon kretisieren lassen oder – im besten Fall – in Nichts

auflösen.

Der Dresscode

Zur Vorbereitung auf die erste Zeit im Job gehört

auch, dass Sie sich ein paar Gedanken über Ihr Outfit

ma chen. Welches Outfit passt zur Firma und zur neuen

Po sition? Wie kleiden sich die Kollegen? Werden Sie

das Unternehmen auch nach außen repräsentieren?

Gibt es so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz, also

einen Dresscode? Einerseits sollten Sie mit Ihrem Outfit

den Anforderungen des neuen Berufes gerecht werden

und Ihren Kollegen schon durch Ihr Äußeres vermitteln:

Ich gehöre zu Euch. Andererseits sollten Sie sich in Ihrer

Kleidung auch wohl fühlen.

Arbeitszeiten

Klären Sie für den ersten Tag ab, wann und wo man mit

Ihnen rechnet. In den ersten Wochen sollten Sie dann

einfach beobachten, wann üblicherweise begonnen

und wie lange gearbeitet wird. Die Frage der täglichen

Arbeitszeiten hält einige Fettnäpfchen bereit: Kommen

Sie als Neuer morgens als Erster und verlassen das

Büro als Letzter, wird man Sie schnell als Kar rie rist

einschätzen, pochen Sie aber auf die vertragli chen

Vereinbarungen und lassen den Löffel absolut pünktlich

fallen, während die Anderen Überstunden schieben,

werden Sie im Team wohl ebenfalls kaum positive

Akzeptanz finden. Unser Tipp für diese Grad wanderung:

Orientieren Sie sich an den Kollegen, die Ihrer hierarchischen

Stufe am nächsten stehen und passen Sie sich

– zumindest in der Probezeit – an.

Der erste Tag

Es ist soweit: Ihr erster Tag in der neuen Firma! Voller

Motivation und Spannung kommen Sie ins neue Büro,

die Ärmel hochgekrempelt und bereit, sich auf neue

Aufgaben zu stürzen. Doch was ist das?! Hektische

Betriebsamkeit umgibt Sie, alle sind vollauf beschäftigt,

der Vorgesetzte auf einer Betriebsreise – niemand hat

Zeit für Sie! Sollte es Ihnen so gehen, grämen Sie sich

nicht. Bedenken Sie, dass ein neuer Mitarbeiter für die

Kollegen immer erst mal zusätzliche Arbeit bedeutet,

bevor er ihnen Arbeit abnimmt. Sollte also zunächst

niemand Zeit haben, Sie einzuweisen, behalten Sie einfach

die Ruhe: Sie können trotzdem schon eine ganze

Menge tun und lernen. Beschaffen Sie sich Informations

material, machen Sie sich mit der Bürotechnik

vertraut, stellen Sie sich unbekannten Kollegen im

Raum vor. Lesen Sie sich in Akten ein, prägen Sie sich

Namen ein, sorgen Sie dafür, dass genügend Bleistifte

auf Ihrem Tisch sind...

Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, einen guten

Kon takt zum Sekretariat zu knüpfen. Irgendwann wird

man sich Ihrer annehmen, mit Ihnen eine Vorstellungsrunde

durchs Haus, bzw. durch die Abteilung machen

und Ihnen erste Aufgaben zuweisen. Bis dahin: locker

bleiben und die Augen offen halten. Sie müssen in den

ersten Tagen noch keine Spitzenleistungen bringen.

Wichtiger ist, dass Sie Ihre volle Aufmerksamkeit und

Be obachtungsgabe darauf richten, die ungeschriebenen

Gesetze und Regeln Ihres Umfeldes kennen zu lernen.

Berufsausbildung für Abiturienten 2012 9


10

Lernen Sie von den Anderen

Sie kommen als neuer Mitarbeiter in ein (hoffentlich!)

bereits funktionierendes und strukturiertes Arbeitsumfeld.

Zeigen Sie sich lernbereit. Akzeptieren Sie die

be stehenden Regeln und Arbeitsabläufe. Hüten Sie

sich davor, sich in der Anfangsphase als Besserwisser

unbeliebt zu machen. Wenn Sie später richtig etabliert

und eingearbeitet sind und sich den nötigen Respekt

durch gute Leistungen erarbeitet haben, können Sie

Ihre Ver besserungsvorschläge anbringen.

Unser wichtigster Tipp für die ersten Wochen: Fragen

Sie, wenn Sie etwas nicht wissen! In der Phase der

Ein arbeitung ist das überhaupt nicht ehrenrührig.

Schlim mer ist es, Wissenslücken mitzuschleppen und

diese später zugeben zu müssen, wenn man bereits

volle Kom petenz von Ihnen erwartet.

Teamfähigkeit

In den meisten Stellenanzeigen heutzutage wird

als Muss-Anforderung der Begriff „Teamfähigkeit“

ge nannt. Nach amerikanischem Vorbild werden zur Bewältigung

anstehender Projekte immer häufiger flexible

Spezialisten-Teams aus unterschiedlichen Abtei lun gen

zusammengestellt. Für die Projektphase arbeiten sie

eng zusammen, um dann im nächsten Projekt wieder

auf andere Kollegen zu treffen. Oft werden Sie gezwungen

sein, Ihre persönlichen Interessen hinter die

des Teams zu stellen und Kompromisse einzugehen.

Nun sind Menschen soziale Wesen mit einem großen

Bedarf an Anerkennung und Kommunikation. Bei allen

Schwierigkeiten, die menschliche Beziehungen mit sich

bringen können, sollten Sie eines nie aus dem Blick

ver lieren: Bei Konflikten sollte es niemals zu Beleidi gungen

oder Verletzungen auf einer persönlichen Ebe ne

kommen, Konflikte sollten vielmehr auf eine sachliche,

unemotionale Art ausgetragen werden.

Egal, in welche Struktur oder Hierarchieform Sie sich

eingliedern müssen: Ein wesentlicher Bestandteil Ihres

Erfolges wird von der Ausgestaltung der menschlichen

Beziehungen abhängen. Mit Menschen, zu denen Sie

auf Anhieb einen guten Draht haben, werden Sie problemlos

zusammenarbeiten, bei Anderen ist von beiden

Seiten eine Anpassungsleistung vonnöten und an fangs

wird man diese von Ihnen als Neuling erwarten.

Berufsausbildung für Abiturienten 2012

Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten

Mit Ihren Kollegen werden Sie in den nächsten Jahren

mehr Zeit verbringen, als mit dem Partner oder der

Familie. Acht Stunden täglich sind eine lange Zeit.

Umso wichtiger, dass an Ihrem Arbeitsplatz eine harmonische

Atmosphäre herrscht. Meinungen und Vor ur teile

entstehen schnell in den Köpfen aller Beteiligten und

bestimmen den gegenseitigen Umgang mit. Wenn man

einem Menschen zum ersten Mal begegnet, spielen

hochkomplexe Wahrnehmungssysteme zusammen.

Ob Sie jemanden auf Anhieb sympathisch finden oder

„nicht riechen können“, wird sich auf das Arbeits verhältnis

auswirken. Entweder die Chemie stimmt – oder

sie stimmt eben nicht. Das klingt vielleicht ein bisschen

zu fatalistisch. Natürlich können Sie einiges dafür tun,

Beziehungen zu verbessern oder aufzulockern.

Drei Tipps für den Einstieg, die Sie unbedingt beherzigen

sollten:

■ Äußern Sie sich nicht abfällig über Andere.

■ Lassen Sie sich nicht verleiten, einzelnen Personen

zu private Dinge über sich zu erzählen.

■ Lernen Sie die Umgebung erst besser kennen. Sonst

kann es passieren, dass Sie ein Opfer des allgemeinen

Firmentratsches werden.

Sie sollten sich jedoch keinesfalls hinter Ihren Schreibtisch

zurückziehen, im Gegenteil! Suchen Sie das Gespräch,

wo es sich anbietet, und beweisen Sie, dass Sie

ein Gewinn für das Team sein können. Zeigen Sie sich

hilfsbereit, aber üben Sie sich in höflicher Zurückhaltung,

was Tratsch und die Gerüchteküche betrifft. Seien

Sie sich der zahlreichen Fettnäpfchen bewusst, die

auf jeden neuen Mitarbeiter im Betrieb lauern, aber

vernachlässigen Sie darüber nicht Ihre kommunikativen

Fähigkeiten.

Für das tägliche Miteinander in der Arbeitswelt gibt

es in jedem Unternehmen bestimmte Regeln, die Sie

durchschauen und erlernen können. Es ist dafür nicht

notwendig, dass Sie zu jedem Mitarbeiter eine freundschaftliche

und tief gehende persönliche Beziehung

aufbauen, eine sachliche, freundlich-kollegiale Ebene

reicht völlig aus. Wenn Sie schnell dazu gehören wollen,

ist es wichtig, alle Kollegen mit Namen ansprechen

zu können. Prägen Sie sich diesen beim gegenseitigen

Vorstellen genau ein und fragen Sie nach, wenn Sie


ihn nicht verstanden haben. Vier simple Tipps, wie Sie

die Vielzahl neuer Namen auf Ihrer Gehirn-Festplatte

speichern können:

Namen merken leicht gemacht:

■ Hetzen Sie sich nicht! Wenn Sie bei der Vorstellung

Ihren eigenen Namen langsam, laut und deutlich

aussprechen, wird es der andere auch tun.

■ Fragen Sie nach, wenn Sie einen Namen trotzdem

nicht verstanden haben. Bei ungewöhnlich klingenden

Namen fragen Sie ggf. nach der Herkunft des

Namens.

■ Bauen Sie sich Eselsbrücken! Mit jedem Namen

lassen sich Bilder verknüpfen, die späteres Erinnern

erleichtern. (Frau Strobinger hat Haare wie Stroh,

Herr Bergheimer hat Berge von Papier auf seinem

Schreibtisch etc.)

■ Wenn Ihnen ein Name nicht gleich einfällt, stellen

Sie sich die Situation vor, als Sie den Namen das

erste Mal gehört haben. Mit der Erinnerung an die

Vorstellungssituation taucht auch meist der Name

wieder auf.

Mit wem haben Sie es zu tun?

Bei dieser Auswahl von Kollegentypen haben wir einige

– zumeist unangenehme – charakterliche Ausprägungen

unter die Lupe genommen. Zum Glück kommen sie

uns in dieser reinen Form selten zu Gesicht – wie gesagt:

Menschen sind vielschichtig und keine Kli schees.

Wir wollen also keinesfalls Ihre Vorfreude auf den

neuen Job schmälern. Unsere Methode ist nur geeignet

und gerechtfertigt, um typische Verhaltens wei sen zu

verdeutlichen. Menschen sind vielschichtige, komplexe

Wesen – das gilt auch für Kollegen.

Der anfangs maulfaule, muffelige Tischnachbar zeigt

nach einigen Wochen einen wunderbaren trockenen

Humor, die überschwänglich freundliche Sekretärin

erweist sich bei näherem Hinsehen als intrigante

Tratschtante, der joviale Chef als ausgesprochener

Machtmensch... Verlassen Sie sich also nicht nur auf

den ersten Ein druck, sondern warten Sie erstmal ab

und beobachten Sie derweil genau.

Wer hat die Macht?

Anhand eines Organigramms können Sie Strukturen

und Hierarchieebenen schnell erkennen. Auf der

formellen Ebene ist alles klar durchschaubar. Doch

entscheidend ist, was sich „hinter den Kulissen“

abspielt. Vielleicht wird der große Vorgesetzte, der Sie

eingestellt hat, schon morgen vom Vorstand entlassen

und weiß noch nichts davon. Die Vorstandssekretärin

hat ihm dieses Wissen bereits voraus. Informelle Struktu

ren erschließen sich für den neuen Mitarbeiter erst

mit der Zeit, denn die Beziehungsnetzwerke, die über

Ab teilungs- und Firmengrenzen hinausgehen können,

sind in jahrelanger Zusammenarbeit gewachsen.

Wissen ist Macht

Zugang zu Information ist das Machtmittel schlechthin.

Im Berufsalltag bedeutet das: Wer bekommt welche

interne Informationsschreiben, wer wird vom Chef in

Planungen einbezogen, wer nimmt an welchen Konferenzen,

Besprechungen etc. teil. Wer erfährt hinterher

aus sicherer Quelle, was dort entschieden wurde und

wer geht bei der Informationsweitergabe leer aus.

Hier kommt die inoffizielle Macht-Struktur in einem

Unter nehmen am deutlichsten zum Tragen. Je näher am

Zentrum (Chefnähe), desto wichtiger und bedeutsamer

die Informationen. Im weit verzweigten Cliquen system

werden dann die Informationen gefiltert, wei tergege

ben, zurückgehalten und Gerüchte gestreut. Die

Mit arbeiter auf den untersten Etagen sind in der Regel

am schlechtesten informiert.

Cliquen

In fast allen Bereichen, wo Menschen zusammentreffen,

findet eine Cliquenbildung statt. Problematisch

wird dies für neu Hinzugekommene, weil die

inoffiziellen Grenzen nicht durchschaut werden können.

Ver meiden Sie auf jeden Fall, sich von einer Clique

vereinnahmen und in Auseinandersetzungen instrumentalisieren

zu lassen. Aber wie? Ist es schon zuviel,

mehrmals mit der gleichen Truppe von Kollegen zum

Mit tags tisch zu gehen? Ein wichtiges Erkennungsmerkmal

einer „gefährlichen“ Clique besteht darin, dass

über andere Kollegen oder Abteilungen schlecht geredet,

dass Intrigen geschmiedet werden. Sollten Sie so

etwas mitbekommen, ziehen Sie sich unauffällig zurück.

Bauen Sie vor allem am Anfang Ihrer Beschäftigung

zu allen Kollegen ein freundliches und interessiertes

Ver hältnis auf.

Wenn Sie alle etwas besser kennen gelernt haben,

verlassen Sie sich auf Ihr Gefühl: Wer macht auch auf

den zweiten Blick einen integren und netten Eindruck,

Berufsausbildung für Abiturienten 2012 11


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wer hat Humor? Mit wem sind Sie gern zusammen?

Aber auch ganz egoistisch: Wer kann Sie in Ihrer Arbeit

unterstützen? Von wem können Sie lernen?

Mentoren

Damit wären wir auch schon bei einem weiteren

wichtigen Thema: den Mentoren. Manche Unternehmen

haben für Nachwuchskräfte ein Mentoren-

Programm entwickelt. Sie stellen dem neuen Kollegen

einen er fah renen Mitarbeiter an die Seite, der ihn

fördert und ihm unter die Arme greift. Gibt es in Ihrer

Firma einen solchen offiziellen Förderer nicht, dann

raten wir Ihnen: Suchen Sie sich jemanden auf eigene

Faust. Beginnen Sie damit, Beziehungen zu Personen

aufzunehmen, die Schlüsselpositionen im Unternehmen

innehaben. Überlegen Sie sich, wer als Mentor in Frage

käme. Beden ken Sie, dass Sie durch einen Mentor an

wesentlich mehr Informationen „von oben“ kommen,

als es sonst in Ihrer Position üblich wäre. Leider kommt

es schnell zu Vorurteilen und bösen Sprüchen, wenn

z.B. junge Damen sich einen männlichen Mentor auf

Chefebene suchen. Hier ist Vorsicht geboten, sonst

entstehen falsche Assoziationen. Bleiben Sie möglichst

im gleichgeschlechtlichen Bereich, das ist wesentlich

unverfänglicher.

Chefs

Der Chef als unfehlbarer, unnahbarer Gott, der als

allei niger Herrscher an der Spitze eines Unternehmens

thront und die Geschicke leitet – dieses klassische

Mo dell kommt wohl heutzutage fast nur noch in Arztroman-Heftchen

vor. In Zeiten flacher Hierarchien, innerbetrieblicher

Umstrukturierung, Projekt- und Teamar beit

haben sich die Anforderungen an Führungskräfte

gewandelt. Unternehmen im globalen Wettbewerb

sind auf das Wissen jedes Einzelnen der kreativen, gut

ausgebildeten Mitarbeiter angewiesen.

Die Qualität eines Chefs zeigt sich darin, inwieweit

er das kreative Potenzial und Know-how seiner Leute

mo bilisieren kann. Autoritäre Anweisungen und strikte

Vor gaben sind da wenig dienlich. Chefs sind heute

zu nehmend Coaches und Mentoren. An sie werden

vielfältige Anforderungen gestellt: Die Steuerung,

Koordi na tion und Kontrolle von Arbeitsabläufen muss

von Füh rungskräften wahrgenommen werden, zugleich

sollen sie die Mitarbeiter motivieren, unterstützen und

Problemlösungen anstoßen.

Berufsausbildung für Abiturienten 2012

Wichtige Kriterien, die eine gute Führungskraft

ausmachen sind:

■ Geistige Flexibilität

■ Offenheit gegenüber Veränderungen

■ Kritikfähigkeit

■ Mut zum Risiko

■ Vernetztes Denken

■ Distanz der eigenen Position gegenüber

■ Selbstreflexion

■ Konstruktiver Umgang mit Fehlern

Wie viele Arbeitnehmer in diesem Bild das Führungsverhalten

ihres neuen Chefs wiederfinden werden, sei

dahingestellt. Welchen Führungstypus Sie wo antreffen,

hängt natürlich auch mit der Branche zusammen.

Flache Hierarchien sind für New Economy Unternehmen

kennzeichnend, für das kreative Chaos und den

lockeren Umgang miteinander ist die Werbebranche

bekannt. In Industriebetrieben arbeitet man immer

noch eher mit strikten Anweisungen von oben. Gleiches

gilt für die Polizei oder Militär-Einrichtungen – hier

herrscht ein sehr autoritärer, wenig kooperativer

Führungsstil vor.

Für den Fall, dass Sie also an Ihrem neuen Arbeitsplatz

den „idealen Chef“ nicht antreffen, sind Sie auch

bestens gewappnet: Unsere Tabelle auf den beiden

folgenden Seiten zeigt Ihnen die verschiedenen

Chefty pen, ihren Arbeitsstil und ihre Vorlieben. Auch

hier gilt wieder: Das Klischee soll Ihnen Führungsstile

verdeutlichen. Kein Chef weist in der Realität nur ein

Wesens merkmal auf, meist treffen wir auf Mischformen,

eben auf Menschen aus Fleisch und Blut...


Notizen

Berufsausbildung für Abiturienten 2012 13


102

Impressum

Idee, Konzeption und redaktionelle Koordination

Institutsleitung

Prof. Dr. Klaus Palme

Presseleitung

Peter Asel

in Zusammenarbeit mit der

ALPHA Informationsgesellschaft mbH

Gesamtherstellung und Anzeigenverwaltung

ALPHA Informationsgesellschaft mbH

Finkenstraße 10, 68623 Lampertheim

Tel.: 06206 939-0

Fax: 06206 939-232

E-Mail: berufsplanung@alphapublic.de

www.alphapublic.de

Agenturbüro Hamburg

Thomas Lipphardt und Wolfgang Pajeken

Paul-Sorge-Straße 4c, 22459 Hamburg

Tel.: 040 682-331

Fax: 040 682-475

Die Informationen in dieser Ausgabe sind sorgfältig

geprüft worden, dennoch kann keine Garantie übernommen

werden. Eine Haftung für Personen-, Sach-

und Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Titelbild

©Fotolia

© ALPHA Informationsgesellschaft mbH

ISSN 1864-7901

Projekt-Nr. 96-251

Studien- und Berufswahl 2012/2013


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