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Kompost 3 feat. König Leopold

Trash-Funk-Grooves & Kohlhauser

Der museale Schein trügt, zumindest im 3. Bezirk. Unter den Prachtbauten

vergangener Tage, die den Eindruck vermitteln, Kaiser Franz

sei nur mal eben ausgeritten, watet man bis zum Hals im Schlamm

des 21. Jahrhunderts. Vier junge Musiker kompostieren hier nicht nur

Mozartkugeln. »Kompost 3« heißt ihr Phoenix und die Schlammkruste

steht ihm ausgezeichnet, der Ruf nach mehr Dreck schallt durch

sperrangelweit offene Türen.

Spätestens seit ihrem Hit »Kohlhauser«, welcher auf youTube nach

einem schockierenden Zeit-im-Bild Beitrag auf über 150.000 Likes

gestossen ist, dürfte der Dirty Hip Hop, Rock ’n’ Roll und Bubblegum-Pop

von König Leopold vielen Ost-Österreichern ein Begriff

sein. Zeit, das Duo in den Westen zu holen. Und weil die insgesamt 5

Musiker quasi aus dem gleichen Stall kommen, dachten wir, es wäre

doch schön, sie gemeinsam zu erleben – einzigartig in Bezau.

Benny Omerzell Keyboards

Manu Mayr E- & Kontrabass

Martin Eberle Trompete

Lukas König Schlagzeug

Leopold Riegler Vocals Toys & Laptop

Links www.kompost3.at www.koenigleopold.at

Monika Roscher Big Band

»This shit is berserk!«

– zu diesem Statement liess sich der Tomte-Chef hinreissen.

In der Tat: Wer traditionellen Swing à la Count Basie und Duke

Ellington erwartet, liegt völlig falsch. Zwar sind die Kompositionen,

was weiträumige Harmonik und ausgedehnte Soloparts angeht,

dem Jazz verhaftet, aber das besondere Augenmerk liegt auf

filmisch anmutenden Klangtexturen und die farbenreiche, emotional

direkt zugängliche Bildhaftigkeit zeugen von einer geistigen Nähe

zum zeitgenössischen Musikgeschehen der Indie-, Elektro- und

Triphop-Szene. Aus ihrer persönlichen Hörerfahrung erwachsend

schafft die Gitarristin und Sängerin Monika Roscher so eine Synthese

heterogener Stile, die nie konstruiert oder berechnend wirkt.

Dazu vereint Monika Roscher in ihrer Big Band gleich 17 Musiker!

This shit is not only berserk, sondern auch richtig heiss …

Trp Felix Jechlinger

Andreas Unterreiner

Andreas Schnell

Johannes Schneider

Pos Ralf Bauer

Roman Sladek

Max Weber

Jakob Grimm

Ton Matthias Leichtle

Olivia Trummer

Poesiealbum

Eigentlich kann die 26-jährige Pianistin Olivia Trummer so ziemlich

alle musikalischen Hürden nehmen, die es in der Klassik und im

Jazz überhaupt gibt. Die mit zahlreichen Auszeichnungen und

Stipendien gut ausgestattete Musikerin aus Stuttgart geht mit ihren

Kompositionen jedoch ihren ganz eigenen Weg. Olivia Trummer

eröffnet uns mit ihrem vierten Album Musiklandschaften, die sie

nunmehr auch ganz mit ihrer Stimme füllt. Nachdem sie schon auf

dem Vorgänger „Nobody Knows“ (2010), erstmals auf einem ihrer

Alben gesungen hatte, allerdings vornehmlich englisch, vertraut sie

nun auf „Poesiealbum“ ganz ihrer Muttersprache. »Poesiealbum«

obsiegt als ein kaleidoskopisches Vergnügen voller Atmosphäre und

Abenteuer, Finesse und Farbenpracht, Ironie und Improvisationslust,

Phantasie und natürlich Poesie. Ein eigenwilliger Kosmos, der

Olivia Trummer in neuem Licht erstrahlen lässt. Kurzum: eine der

stärksten Jazzstimmen unserer Zeit.

Olivia Trummer Piano & Vocals

Johannes Lauer Posaune

Martin Gjakonovski Kontrabass

Bodek Janke Schlagzeug

Link www.oliviatrummer.de

Hang Em High & Tribute to Morphine

»The eklektik Session«

Zum Abschluss der Sommerkonzerte kommt es zu einer Österreich

Premiere eines in Worclaw, Polen, bereits mehrfach erfolgreichem

Konzept: der Eklektik Session des Tiefton Spezialisten Bond, der

schon einmal die Bühne in Bezau bespielte. Im Februar dieses

Jahres lud er Alfred Vogel gemeinsam mit 13 Musikern aus verschiedensten

Herrenländer in seine Heimatstadt, um der legendären

Bostener Band Morphine Tribut zu zollen. Die Band, deren markanter

Sound durch die Verwendung eines 2-saitigen Slide-Basses,

einem Schlagzeug und einem Saxophon sowie der verruchten Stimme

des Frontmans Mark Sandman geprägt ist, schaffte es Anfang

der 90er Jahre innerhalb kürzester Zeit, über eine Million Platten

zu verkaufen. Musikalisch irgendwo zwischen Rock, Jazz und Blues

angesiedelt, machte der Sound bald als sogenannter Low Rock die

Runde. Der überraschende Tod des charismatischen Frontmans bedeutete

dann allerdings ein jähes Ende. Bis heute geniesst die Band

eine treue und weltweite Gefolgschaft ihrer Fans. Bond stiess mit

diesem Projekt auf grossartige Begeisterung beim Publikum. Grund

genug, diese Nacht hier in Bezau zu wiederholen.

HANG EM HIGH

Bond 2-saitiger Slide Bass

Alfred Vogel Schlagzeug

Lucien Dubuis Sax & Kb.-Klarinette

Sax Julian Schunter Alt

Jan Kiesewetter Alt, Sopran

Jasmin Gundermann Tenor

Michael Schreiber Tenor

Heiko Giering Bassklar., Bariton

Rhythm Leonhard Kuhn El. Sounds

section Josef Ressle Piano

Ferdinand Roscher Bass

Silvan Strauß Drums

Monika Roscher Git, Vox, Arr.

Foto: Astrid Knie

Foto: Leon Frisell

Foto: Daniel Delang

Foto: Mascha Zhuk

Foto: Stawek Przerwa

The Tribute Band: HANG EM HIGH plus

Thymn Chase Gesang

Ranjit Prasad Gesang

Jeremy Woodruff Bariton-Saxophon

Bezau Beatz 2013 – Mit freundlicher Unterstützung der Marktgemeinde

Bezau, der Vorarlberger Landesregierung & den folgenden Sponsoren:

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