AMS-Online Ausgabe 01/2012 - Advanced Mining

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AMS-Online Ausgabe 01/2012 - Advanced Mining

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01 2012

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WEITERBILDUNG

Grundlagen der Geomechanik und Hydrologie - Entwässerung von Tagebauen

Entwässerungsverfahren, Grundwasserabsenkung

TECHNOLOGIETRANSFER

Laden und Transportierenin der untertägigen Gewinnung - eine Herausforderung für Betreiber und

Hersteller

Sandvik HX270 Belt Condition Monitoring System

Innovative Monitoringsysteme für die operative Betriebsführung in Braunkohletagebauen auf Basis

satellitengestützter Positionserfassungssysteme – Sachstand und Potentialabschätzung

Volvo Baumaschinen Lösungen für Steinbrüche und Zuschlagstoffe

Teamwork auf Meereshöhe:Sandvik Teilschnittmaschine MT720 am Markovec Tunnel

Backenbrecher-Premiere im Weinviertel! Neuer Sandvik QJ 241 bewährt sich in Österreich

Sandvik TH550 und TH540 Muldenkipper für untertage: Besseres Nutzlastverhältnis, reinere Luft und

höhere Produktivität

Goldproduzent schürft mehr Gewinn bei gleichzeitig geringerem Wasser- und Energieverbrauch

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Wirtgen Technologien erfolgreich auf der Interstate 81: Bauprojekt erhält US-Kaltrecycling Award 2012

Die Kleemann Contractor-Line: Leistung in kompakter Form

Weltpremiere in Paris: Der neue WR 240i ist das Wirtgen-Highlight auf der Intermat 2012

Volvo: Gewinner des Gold Innovation Award 2012

Bell Equipment auf der INTERMAT 2012: Bell verspricht absolute Neuheit

MB Crusher: Die Internationale Innovation von MB auf der INTERMAT 2012

BAUER Maschinen GmbH: Vorschau auf INTERMAT 2012, Paris

DIESES MAGAZIN WIRD UNTERSTÜTZT VON:

BBM Operta GmbH

Continental/ContiTech

Vermeer

Sandvik

Metso

MTC

01 2012

Tudeshki, H.

Institut für Bergbau | TU Clausthal | Deutschland

Wennmohs, K.-H.

Atlas Copco MCT GmbH | Essen | Deutschland

Raddatz, U.

Sandvik Mining and Construction | Essen | Deutschland

Bauch, T.; Mickel, L.; Lau, D.

Vattenfall Europe Mining AG | Aucoteam GmbH |

Deutschland

Volvo Construction Equipment

Ismaning | Deutschland

Sandvik Mining and Construction

Essen | Deutschland

Sandvik Mining and Construction

Essen | Deutschland

Sandvik Mining and Construction

Essen | Deutschland

HAVER & BOECKER Screening Group

Oelde | Deutschland

Wirtgen GmbH

Windhagen | Deutschland

Kleemann GmbH

Göppingen | Deutschland

Wirtgen GmbH

Windhagen | Deutschland

Volvo Construction Equipment

Ismaning | Deutschland

Bell Equipment Deutschland GmbH

Alsfeld | Deutschland

MB Crusher S.p.A.

Breganze | Italien

BAUER Maschinen GmbH

Schrobenhausen | Deutschland

Wirtgen GmbH

Endress + Hauser


NEUHEITEN WEITERBILDUNG & REPORTAGEN

bauma 2013: Branche bleibt optimistisch trotz Krisenängsten in Europa

RUBBLE MASTER auf der MAWEV 2012

MFL & SBM - Powerpaket auf MAWEV Show 2012

BEUMER liefert kurvengängigen Pipe Conveyor an schwedisches Bergbauunternehmen

BEUMER für effiziente und flexible Unternehmensführung ausgezeichnet: „Nachhaltiger Erfolg nur

durch unsere Mitarbeiter möglich“

ContiTech auf der Hannover Messe 2012: Mobilität ist Megathema für Megacities

POWERSCREEN promotet Geschäfte in Südafrika

Neuer Geschäftsführer bei der deutschen Unternehmenseinheit von Aker Solutions

Ein Leuchtturm in der Region, Zeppelin

Zahnwechsel schnell und sicher bewerkstelligen

Alles eine Frage der Philosophie

Volvo CE wo intelligente Ideen zu Hause sind

Volvo CE: Drei neue Vertragspartner für die Robert Aebi GmbH

Nur fliegen ist schöner?

Ready steady go! Britisches Kasernengelände muss weichen

LIEBHERR: Kolumbianischer Großkunde erweitert Miningbagger-Flotte

Neuer Hydraulikhammer HB 4100 von Atlas Copco

Atlas Copco Hurricane stellt neuen Druckerhöher B4-41/900 mit Tier 4i-Lösung vor

Bauer in Russland: Tochter der BAUER Spezialtiefbau GmbH an Ausbau des Moskauer Metro-Netzes

beteiligt!

Neue Horizontalspülbohrmaschine von Vermeer liefert beeindruckende Leistung bei kleiner

Stellfläche

HAVER Technology Days

Außenminister Dr. Guido Westerwelle besuchte Metro-Baustelle in Panama-Stadt

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Ministerpräsident Wen Jiabao besuchen HERRENKNECHT-

Werk in Guangzhou

VERANSTALTUNGEN

Der AMS-Veranstaltungskalender 2012

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Continental/ContiTech

Vermeer

Sensor Based Sorting 2012

GDMB & Institut für Aufbereitung | RWTH Aachen| Deutschland

AIMS 2012

Institut für Bergbaukunde | RWTH Aachen| Deutschland

Sandvik

Metso

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01 2012

Messe München GmbH

München | Deutschland

RUBBLE MASTER HMH GmbH

Linz | Österreich

MFL Ges.m.b.H.

Liezen | Österreich

BEUMER Group GmbH & Co. KG

Beckum | Deutschland

ContiTech AG

Hannover | Deutschland

Powerscreen

a Terex Brand

Aker Solutions/ Aker Wirth

Erkelenz | Deutschland

Zeppelin Baumaschinen GmbH

Garching | Deutschland

Volvo Construction Equipment

Ismaning | Deutschland

Komatsu/Schlüter Baumaschinen GmbH

Erwitte | Deutschland

Liebherr-Mining Equipment SAS

Colmar | Frankreich

Atlas Copco Deutschland

Essen | Deutschland

BAUER Maschinen GmbH

Schrobenhausen | Deutschland

Vermeer Corporation

Iowa | USA

HAVER & BOECKER

Oelde | Deutschland

Herrenknecht AG

Schwanau | Deutschland

17 - 19 April 2012

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4


Ausgabe 01 | 2012

WEITERBILDUNG

Grundlagen der Geomechanik und Hydrologie

Entwässerung von Tagebauen -

Entwässerungsverfahren,

Grundwasserabsenkung

Offene Wasserhaltung

Bei der offenen Wasserhaltung handelt es sich um

ein einfaches und wirtschaftliches Verfahren. Das

zufließende Wasser wird dabei in der Grube gesammelt

und abgeleitet. Anwendungsgebiete für diese

Wasserhaltungsmaßnahme sind beispielsweise:

• Festgesteinstagebaue zur Entwässerung von Spalten

und Rissen,

• Lockergesteinstagebaue mit bindigem Material, z.B.

Ton, Bauxit, Kaolin,

• Lockergesteinstagebaue mit sandigen, kiesigen

Böden, jedoch mit geringerer Zuflussrate (wenn die

Sohle oberhalb oder nur geringfügig unterhalb des

Grundwasserspiegels liegt),

• Fassung von Schichtwasser.

Prinzipiell wird die offene Wasserhaltung also dort

angewendet, wo die unterste Sohle eines Tagebaus oder

einer Baugrube ständig oberhalb oder nur geringfügig

unterhalb des Grundwasserspiegels liegt und folglich

nur Oberflächenwasser, Schichtwasser oder in geringem

Umfang Grundwasser anfällt. Das anfallende Wasser wird

am tiefsten Punkt der Grube (Pumpensumpf) gesammelt

und von dort abgepumpt.

von Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. H. Tudeshkil

Institut für Bergbau | TU Clausthal | Deutschland

Um eine Baugrube oder einen Tagebau trocken zu legen, existieren prinzipiell mehrere

Möglichkeiten. Zum einen kann die Baugrube mit Hilfe konstruktiver und natürlicher

Elemente (Dichtwände, Dichtsohlen, Einbindung in Stauer) abgedichtet werden. Soll auf solch

eine Maßnahme verzichtet werden, so muss das Grundwasser mit Hilfe einer Brunnenanlage

abgesenkt werden. Dies kann durch Horizontal- oder Vertikalbrunnen geschehen. Neben den

Grundwasserabsenkungs- und Grundwasserabsperrmaßnahmen kann prinzipiell auch eine

offene Wasserhaltung angewendet werden. In den nachfolgenden Ausführungen werden die

verschiedenen Systeme der Wasserhaltung aufgezeigt und beschrieben. Abbildung 1 skizziert

einige der genannten Wasserhaltungsmaßnahmen.

Abb. 1:

Wasserhaltungsverfahren [32]

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5


Abbildung 2 zeigt eine mögliche Anwendung

der offenen Wasserhaltung. In Tagebauen wird

zwischen einer Hauptwasserhaltung und einer

temporären Wasserhaltung unterschieden.

Die Hauptwasserhaltung wird zumeist

im Tagebautiefsten (unterste Sohle)

vorgesehen. Alles zuströmende Wasser wird in

Wasserhaltungsteichen gesammelt und mittels

Pumpen und Rohrleitungen aus dem Tagebau

gefördert. Der Standort der Hauptwasserhaltung

wird möglichst so gewählt, dass er bis zum

Auslaufen des Tagebaus bestehen bleibt.

Temporäre Wasserhaltungen sind nicht

stationär, sondern werden in Abhängigkeit

vom Abbaufortschritt bei Bedarf angelegt bzw.

verlegt. In Lockergesteinstagebauen werden

sie für gewöhnlich vor Aufnahme des nächsten

Abbauschrittes vom Gewinnungsgerät in die Sohle

geschnitten. Das gesammelte Wasser wird entweder

direkt aus der Tagebaugrube gehoben oder zunächst

in die Hauptwasserhaltung eingeleitet. Temporäre

Wasserhaltungen übernehmen teilweise über 60%

der anfallenden Wässer und haben somit große

Bedeutung. In Festgesteinstagebauen beschränkt

sich die Wasserhaltung zumeist auf eine

Hauptwasserhaltung, temporäre Wasserhaltungen

werden normalerweise nicht angelegt.

Des Weiteren können zur Verhinderung des

Zuströmens von Oberflächenwasser aus dem

Einzugsgebiet des Tagebaus Fanggruben um

den offenen Tagebauraum, einschließlich der

Kippenbereiche, gezogen werden.

Das Niederschlags- und Schichtwasser

sowie eventuelle Grundwasserzuflüsse werden

durch das Anlegen von Ring- oder Stichdrains

Ausgabe 01 | 2012

WEITERBILDUNG

Abb. 2:

Offene Wasserhaltung [32]

Abb. 4:

Temporäre Wasserhaltung in einem Braunkohletagebau

Abb. 3:

Hauptwasserhaltung in einem Tagebau

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6


aufgefangen und in den Pumpensumpf geleitet. Die Drains

sollen ein Gefälle von 1% aufweisen. Sie werden mit einer

Filterschicht, z.B. Schotter oder Kies gefüllt.

Im Pumpensumpf bzw. im Auffangbecken wird das

Wasser beruhigt. Hierdurch sollen die Schwebstoffe

sedimentieren. Das Wasser wird anschließend in die

Vorflut eingeleitet. Weist das Wasser einen hohen Anteil

an Schwebstoffen auf, so kann die Verweilzeit des

Wassers durch das Anlegen von mehreren, hintereinander

geschalteten Teichen erhöht werden.

Grundwasserabsenkung

Grundwasserabsenkungsmaßnahmen werden bei

der Gewinnung mineralischer Rohstoffe notwendig,

wenn die geplante Tagebauendsohle unterhalb des

Grundwasserspiegels liegt. Es werden zu diesem Zweck

Bohrungen, so genannte Brunnen, in den Untergrund

gebohrt, um das angetroffene Grundwasser zu heben.

Je nach Zweck der Brunnen werden Standort und Teufe

festgelegt. Das innerhalb des Abbaufeldes vorhandene

Grundwasser wird mit Hilfe von Feldes- und Sohlbrunnen

gehoben. Das zufließende Wasser wird mittels

Randbrunnen abgefangen. Dies sind Brunnen, die am Rand

des Feldes niedergebracht werden. Zur Entspannung des

Liegenden werden so genannte Liegendbrunnen erstellt

(Abbildung 5).

Beim Anlegen von Filterbrunnen in kleinen Tagebauen

wird im Bohrverfahren ein Bohrrohr in den Untergrund

niedergebracht. Nach Beendigung des Bohrvorganges

Ausgabe 01 | 2012

WEITERBILDUNG

wird in diesem Rohr das eigentliche Filterrohr eingebracht.

Dieses ist im Grundwasserbereich perforiert, um den Zufluss

von Wasser zu ermöglichen. Zwischen Filter- und Bohrrohr

wird Filtermaterial eingebaut, das eine Verschmutzung des

Filters verhindern soll. Ist das Filtermaterial eingebaut, wird

das Bohrrohr gezogen. Der letzte Abschnitt der Bohrung

wird mit einem bindigen Gut zur Abdichtung ausgefüllt.

Das Filterrohr wird im Falle der Schwerkraftentwässerung

mit einer Tauchpumpe und einem Druckrohr zum

Heben des Grundwassers bestückt. Die nachfolgende

Abbildung 6 zeigt in mehreren Bildern die Herstellung eines

solchen Filterbrunnens.

Bei der Herstellung dieses Filterbrunnens kommt ein

Drehbohrgerät zum Einsatz. Das ausgewählte Bohrgerät

wird am Einsatzort aufgebaut und der Bohrturm lotrecht

ausgerichtet. Die verwendeten Bohrrohre bestehen aus

Stahl und haben in diesem Fall einen Durchmesser von

circa 260 mm und eine Länge von circa 3 Metern. Die

einzelnen Bohrrohre können mittels eines Spezialgewindes

miteinander verbunden werden. Die Hydraulikeinrichtungen

des Bohrgerätes ermöglichen einen Rechts- und Linkslauf

des Bohrstranges sowie ein Heben und Senken. Die

Bohrung erfolgt bis zur Oberfläche des Grundwassers. Ist

die Grundwasseroberfläche erreicht wird der Bohrstrang

gezogen und eine so genannte Kiesbüchse eingesetzt,

mit der ein weiteres Abteufen im Grundwasserleiter

möglich ist. Die Kiesbüchse besitzt auf der Unterseite

eine Lederklappe, die durch eine Metallplatte verstärkt

ist. Die Klappe kann nur nach innen geöffnet werden. Die

Kiesbüchse wird an einem Stahlseil in das Bohrrohr hinab

gelassen und circa 10 cm über dem Boden platziert. Da die

Kiesbüchse im Durchmesser geringfügig kleiner ist als das

Abb. 5:

Prinzip der Grundwasserabsenkung

beim Tagebau [5]

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Ausgabe 01 | 2012

WEITERBILDUNG

Abb. 6:

Bau eines Brunnens [30]

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8


Bohrrohr kann bei der Aufwärtsbewegung der Büchse ein

Sog im Bohrloch erzeugt werden, der Bodenteile mitreißt.

Durch sofortiges Fallenlassen der Büchse gelangt das

derart gelöste Erdreich durch die Klappe in die Büchse.

Nachdem dieser Vorgang für einige Minuten wiederholt

wurde, kann die Büchse an die Tagesoberfläche gezogen

und entleert werden. Nach Erreichen der gewünschten

Endteufe, in der Regel bei Erreichen einer undurchlässigen

Schicht, wird der Brunnen mit einem Filterrohr ausgebaut.

Zuunterst wird ein an der Mantelfläche geschlossenes,

ca. 1 Meter langes, Vollrohr eingebaut, das an der

Unterseite verschlossen ist. Auf dieses Vollrohr werden

die Filterrohre durch ein Trapezgewinde aufgeschraubt.

Die Zentrierung der Filterrohre im Bohrloch, die für eine

gleichmäßige Filterkiesschüttung notwendig ist, erfolgt

über Abstandshalter im Brunnenrohr.

Nachdem das letzte Filterrohr eingebaut wurde,

kann mit der Kiesschüttung begonnen werden. In

Abbildung 6 ist ein Blick von oben in das Bohrrohr möglich.

Zu erkennen ist die zentrische Lage des Filterrohrs. In den

so entstandenen Ringraum kann die Schüttung mit Kies

und Quellton erfolgen.

Im gewählten Beispiel besteht die Kiesschüttung

aus Kiesen der Größenklasse 2 bis 3,15mm. Es handelt

sich um einen speziellen Filterkies, der gereinigt wurde

und keine scharfkantigen Anteile enthält. So kann

verhindert werden, dass die Filterschlitze verstopfen. Die

Schüttung des Filterkieses reicht bis ca. 1 Meter über dem

Filterrohrbereich.

Oberhalb der Filterkiesschüttung wird eine Schicht

Quellton in Form von Pellets in den Brunnen eingebracht.

Bei Kontakt mit Wasser beginnt der Quellvorgang des

Tons und es bildet sich oberhalb der Filterkiesschicht eine

einheitliche und wasserundurchlässige Schicht. Damit

wird das Eindringen verunreinigten Oberflächenwassers in

den unteren Filterbereich verhindert und gute hygienische

Eigenschaften des Brunnens erreicht.

Während der Schüttung von Kies und Ton wird das

äußere Stahlbohrrohr abschnittsweise aus dem Boden

gezogen. Bei diesem Arbeitsschritt ist besondere Vorsicht

geboten, da ein zu weites Ziehen des Bohrrohres (oberhalb

der fertig gestellten Kiesschüttung) ein Einbrechen des

umgebenden Erdreiches zur Folge hätte.

Nachdem die Kiesschüttung fertig gestellt wurde, muss

der Brunnen entwickelt oder entsandet werden. Dabei

werden drei Ziele verfolgt:

Ausgabe 01 | 2012

WEITERBILDUNG

• Der Schaden, der während des Bohrens

dem wasserführenden Lockergestein durch

Gefügeänderungen und Ablagerungen von Fremdpartikeln

zugefügt worden ist, wird behoben.

• Die Porosität und Durchlässigkeit des unmittelbar an den

Brunnen angrenzenden Gesteins wird erhöht.

• Das Korngefüge des Lockergesteins in der Umgebung

des Brunnens wird derart stabilisiert, dass der Brunnen

im späteren Dauerbetrieb keinen Sand mehr fördert.

Beim Entwickeln eines Brunnens wird das Feinkorn

aus den angrenzenden Filterkies- und Gebirgsschichten

abgepumpt sowie vorhandene verdichtete Zonen zerstört.

Dadurch erfolgt der Aufbau einer stabilen Filterschicht mit

von außen nach innen zunehmender Korngröße, das heißt

ein natürlicher Filter. In Richtung des Filterrohrs nimmt

die Korngröße des Filterkieses zu, da die feinkörnigeren

Partikel entfernt wurden.

Zum Entsanden bzw. Entwickeln eines Brunnens wird

eine spezielle Unterwassermotorpumpe in den Brunnen

eingebaut. Zu Beginn des Entsandungsprozesses wird

zunächst Wasser mit der halben späteren Förderleistung

aus dem Brunnen abgepumpt. Dadurch wird ein plötzliches

Zusetzen der Filterschlitze verhindert. Erst nachdem ein

Teil der im Boden befindlichen Feinanteile abgepumpt

wurden, kann die Förderleistung schrittweise gesteigert

werden, bis 150% der späteren Förderleistung erreicht

sind. Nachdem bei dieser Förderleistung kein Sand mehr

gefördert wird, ist die Entsandung abgeschlossen.

Die weiteren Bilder in Abbildung 6 beschreiben den

Vorgang bei der Herstellung einer Brunnenstube. Hierfür

wird ein etwa 1 m tiefes und 1,50 m breites Loch um

den Brunnen gegraben. Der Untergrund wird mit einer

Kiesschicht versehen, auf der ein Betonfundament

gegossen wird. Um das Filterrohr wird der Brunnenkopf

eingesetzt, da dieser im Betonfundament einbetoniert wird.

Der Brunnenkopf dient dabei dem sicheren Verschluss

des Brunnens und trägt später die Steigleitung an der

die Pumpe angehängt wird. Der Abschlussdeckel des

Brunnenkopfes enthält eine Belüftungseinrichtung, eine

Kabeldurchführung, einen Grundwassermessstopfen und

den Anschluss für die Brunnensteigleitung. Abbildung 7

zeigt den schematischen Aufbau eines Bohrbrunnens.

Neben Kiesschüttungen kommen häufig auch

Kiesklebefilter zum Einsatz. Hier ist die gewünschte

Filterkieslage bereits auf dem Filterrohr aufgeklebt und

ermöglicht so eine optimale Abstufung der Korngrößen.

Kiesklebefilter bestehen aus einem kunststoffgebundenen

Kiesmantel mit einem gelochten oder geschlitzten

Rohr aus Metall oder Kunststoff. In Abbildung 8 sind

Kiesklebefilterrohre dargestellt.

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9


Die Abstufung einer Kiesschüttung hinsichtlich der

Korngrößenverteilung muss auf die Gegebenheiten des

umliegenden Gebirges abgestimmt sein. Die Bestimmung der

Filterabstufung wird in DIN 4095 gemäß der Filterregel von

TERZAGHI geregelt.

Die Filterregel nach TERZAGHI beschreibt die Filterstabilität

von Böden. Es wird angegeben, welche Kornverteilungen

zwei aneinander grenzende Böden haben dürfen, ohne dass

feine Bestandteile des dichteren Bodens ausgespült werden,

wenn Wasser durch den Boden strömt. Voraussetzung

für die Anwendung der Filterregel ist die Kenntnis der

Korngrößenverteilung des Bodens sowie des verwendeten

Filterkieses.

Das Filtermaterial darf nur so große Porenräume aufweisen,

dass die feinen Körner des den Brunnen umgebenden Bodens

nicht hindurch passen. Um dieses zu gewährleisten, muss das

Verhältnis der Korngröße D 15 des Filtermaterials zu d 85 des

Bodens kleiner als 4 sein.

Ausgabe 01 | 2012

(Formel 1) mit

D 15 : Korndurchmesser bei 15% Siebdurchgang (Filter)

d 85 : Korndurchmesser bei 85% Siebdurchgang (Boden)

Für eine gezielte Entwässerung das heißt eine gute

Wasserdurchlässigkeit muss jedoch der Korndurchmesser

D 15 des Filtermaterials größer sein als das Vierfache des

Korndurchmessers d 15 der Bodenschicht.

(Formel 2) mit

D 15 : Korndurchmesser bei 15% Siebdurchgang (Filter)

d 15 : Korndurchmesser bei 15% Siebdurchgang (Boden)

WEITERBILDUNG

Abb. 8:

Kiesklebefilterrohre

Abb. 7:

Schematischer Aufbau

eines Bohrbrunnens [30]

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Literaturverzeichnis

[1] Dörken, W.; Dehne, E. Grundbau in Beispielen,

Teil 1 Werner Verlag, 3. Auflage, Düsseldorf, 2003

[2] Schreiber, B. Mitteilungen zur Ingenieurgeologie

und Hydrologie, Heft 35, Lehrstuhl für Ingenieurgeologie und

Hydrogeologie der RWTH Aachen, Aachen 1990

[3] Schnell, W. Grundbau und Bodenmechanik 1 + 2

(Studienunterlagen), Institut für Grundbau und Bodenmechanik

der TU Braun-schweig, 7. Auflage, 1990

[4] Arnold, I.; Schutze, D. Der Einsatz von Dichtwänden

im Lausitzer Braunkohlerevier, Vortrag anlässlich des Clausthaler

Kongress für Bergbau und Rohstoffe, Mining 2002, Clausthal

[5] Rheinbraun AG Informationsbroschüren

[6] Prinz Abriss der Ingenieurgeologie

[7] Sieb- und Schlämmanalyse Institut für

Geotechnik und Tunnelbau, Baufakultät, Universität Innsbruck

[8] DIN 1054 DIN 1054 - Zulässige Belastung des Baugrunds,

Beuth-Verlag, 1976

[9] Grundbautaschenbuch Grundbautaschenbuch, Teil

1, 5. Auflage, Verlag Ernst & Sohn, Berlin, 1996

[10] Schultze / Muhs Schultze / Muhs,

Bodenuntersuchungen für Ingenieurbauten, 1967

[11] DIN 18124 DIN 18124 - Baugrund,

Untersuchung von Bodenproben - Bestimmung der Korndichte

- Kapillarpyknometer, Weithalspyknometer, Beuth-Verlag

[12] Computer gestütztes Lernen in den Bauingenieurwissenschaften

http://www.calice.igt.ethz.ch/bodenmechanik/

classification_d/classification_d.htm

[13] PERO GmbH Prospektmaterial der Firma PERO

GmbH, http://www.pero-gmbh.de

[14] DIN 4049 DIN 4049, Teil 1 - Hydrogeologie; Grundbegriffe;

1992, Ber-lin, Beuth-Verlag

[15] Deutsches Klimarechenzentrum, Deutsches

Klimarechenzentrum, http://www.dkrz.de

[16] Chemischer Aufbau des Wassermoleküls,

Hauptseminar Ernährung im IGTW an der Universität Hamburg,

http://ernaehrungs-city.de/aqu-lv2.htm

[17] Schröder, D Schröder, Bodenkunde in

Stichworten. 2. Auflage. Berlin 1992

[18] DIN 4021 DIN 4021 - Baugrund; Aufschluss durch

Schürfe und Bohrungen sowie Entnahme von Proben, 1990,

Berlin, Beuth-Verlag

[19] Precision Graphics, http://www.bartleby.com/61/

imagepages/A4artwel.html

Ausgabe 01 | 2012

WEITERBILDUNG

[20] University of Wisconsin University of Wisconsin

– Stevens Point, Department of geography and geology,

http://www.uwsp.edu/geo/

[21] Joanneum Research Institut für

WasserRessourcenManagement,

vorkommen Kärntens

Tiefengrundwasser-

[22] Schmidt, F. Schmidt, Frank, Dipl.-Geol.:

Hydrogeologische Aspekte und Konsequenzen bei der

Rohstoffgewinnung in Kluft- und Karstaquiferen, AI Aggregates

International 1/2006, Köln

[23] Geologisches Landesamt Nordrhein-Westfalen

Im Grunde Wasser, Hydrogeologie in Nordrhein-Westfalen,

Krefeld 1999

[24] Firma Ott Hydrometrie Informationsmaterial der

Firma Ott Hydrometrie, Kempten, www.ott-hydrometry.de

[25] Ingenieurbüro für Energie- und Umwelttechnik

Niederschlagsverteilung in Deutschland, Ingenieurbüro für

Energie- und Umwelttechnik, www.schimke.de/niederschlag.

htm

[26] Baumgartner & Liebscher Baumgartner, A. und

Liebscher, H.-J.,: Allgemeine Hydrologie, Berlin, 1996

[27] Umweltbundesamt, Umweltbundesamt,

http://www.umweltbundesamt.de/altlast/web1/berichte/

[28] Informationsportal Grundwasser-online,

Informationsportal Grundwasser-online,

http://www.grundwasser-online.de

[29] Stadtentwicklung Berlin, Stadtentwicklung Berlin,

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung,

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/wasser/

[30] Der Brunnen Informationsportal Brunnenbau,

www.der-brunnen.de

[31]

1998

Bieske, Erich, Bieske, Erich, Bohrbrunnen, 8. Auflage,

[32] Dörken, Dehne Dörken, Wolfram und Dehne, Erhard,

Grundbau in Beispielen Teil 1, 3. Auflage, 2002

[33] Amt für Bau und Betrieb Abteilung Gewässer, Stadt

Hamburg Bemessungsregen – Regenreihe der Freien

und Hansestadt Hamburg, 2003

[34] Baier, Alfons (2007): Karsthydrogeologische

Untersuchungen im Lillachtal östlich von Dorfhaus/Ldkr.

Forchheim (Nördliche Frankenalb).- Geol. Bl. NO-Bayern 57, 1-4:

173-208, 13 Abb., 3 Taf., Erlangen 2007

[35] Watershed Watch Salmon Society: 1037 Madore

Avenue Coquitlam, British Columbia Canada

Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Hossein H. Tudeshki studierte am Mining College of Schahrud, Iran. Nach mehrjähriger

Tätigkeit in der Bergbauindustrie absolvierte er 1989 das Bergbaustudium an der RWTH Aachen. Von 1992 bis 2001

war er Oberingenieur am Institut für Bergbaukunde III der RWTH Aachen mit dem Arbeitsschwerpunkt Tagebau-

und Bohrtechnik. Er promovierte 1993 und habilitierte sich 1997. Von 1997 bis zu seiner Ernennung zum Universitätsprofessor

war er als Dozent für das Fach Tagebau auf Steine und Erden tätig. 1998 wurde ihm die Venia Legendi für

dieses Fach an der RWTH Aachen verliehen. 2001 wurde er zum Professor für Tagebau und Internationaler Bergbau

an der TU Clausthal ernannt. Neben dem Tagebau und internationalem Bergbau bildet u.a. die Spezialbohrtechnik

mit den Anwendungsfeldern Brunnenbau, Microtunneling, pipe jacking und HDD-Technologie einen Schwerpunkt

seiner Lehr- und Forschungstätigkeit.

| tudeshki@tu-clausthal.de | www.bergbau.tu-clausthal.de |

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11


Ausgabe 01 | 2012

Deutschland GmbH

TECHNOLOGIETRANSFER

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12


LADEN UND TRANSPORTIEREN

IN DER UNTERTäGIGEN GEWINNUNG

Einführung

Hervorzuheben ist bei der Entwicklung von Lade –

und Transportsystemen für die untertägige Gewinnung

dass diese Aufgabenstellung gegenwärtig hochaktuell

ist, Insbesondere wenn man die aktuelle globale

Bergbausituation betrachtet. Es ist bekannt, dass der

größte Anteil der Gewinnung übertage erfolgt, jedoch ist

ein Trend erkennbar, dass der Abbau von Rohstoffen in der

Zukunft zunehmend untertägig erfolgen wird. Dies liegt

darin begründet, dass die oberflächennahen Ressourcen

geringer werden aber auch zahlreiche Großtagebaue in

den Tiefbau überstellt werden müssen.

Aktuelle Beispiele zeigen, dass einige der derzeit

betriebenen Großtagebaue sich in Grenzbereiche

befinden, die einen wirtschaftlichen und sicheren Abbau

in naher Zukunft mit der heute verfügbaren Technik und

Abbaumethode fraglich werden lässt. Dieser Schritt vom

Tagebau in den untertägigen Abbau wird von führenden

Bergbaugesellschaften mit erheblichem finanziellem

Aufwand zielstrebig vorangetrieben, auch wurde bei

Ausgabe 01 | 2012

TECHNOLOGIETRANSFER

von Dipl.-Ing. Karl-Heinz Wennmohs

Senior Project Director

Atlas Copco MCT GmbH | Deutschland

Abb. 1:

Chuquicamata Tagebau,

Foto : Codelco

- eine Herausforderung für Betreiber und Hersteller

ie Entwicklung leistungsstarker Lade- und Transportsysteme wurde in den vergangenen

DJahrzehnten intensiv von Herstellern und Anwendern vorangetrieben. Im Verlauf dieser

Entwicklungen wurden neben zahlreichen weltweit bekannten Techniken auch Maschinen

konstruiert, die nur den Status eines Prototyps bekamen und keine Marktakzeptanz erreichten.

einigen Bergwerken dieser Schritt bereits vollzogen. Ein

typisches Beispiel aus Süd-Afrika wird in diesem Beitrag

später aufgezeigt.

Eine weitere Aufgabenstellung entsteht durch den

Schritt in die größere Teufe und in den Tiefbau, dadurch,

dass die Metallgehalte z.T. deutlich geringer werden

wie es aktuelle Beispiele zeigen. Daher wird der Abbau

von Rohstoffen aus Tiefbaubetrieben mit sehr geringen

Gehalten, aber sehr hohen Fördermengen, zunehmen. Ein

wirtschaftlicher Abbau ist möglich, in Abstimmung mit dem

geplanten Abbauverfahren. Für diese hohen Fördermengen

sind Betreiber und Hersteller gefordert, optimale Lade

- und Transportsysteme für diese Einsatzbedingungen

zu entwickeln. Letztlich werden die Rohstoffpreise

die entscheidende Größe sein, um diese Vorhaben

umzusetzen.

Die seigere Förderung über Schächte wird bei den

bestehenden Bergwerken auch mit zunehmender Teufe

einen Platz behalten, jedoch bei den anstehenden Neu-

Projektierungen, werden zunehmend Alternativen zu

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13


dieser Förderung untersucht. Dies werden in Anbetracht

der geplanten Fördermengen Bandsysteme sein, die

für derartige Förderströme ausgelegt sind, wenn bei

der Planung dieser neuen Bergwerke die Aus-und

Vorrichtungsbaue auf diese Transportlösung ausgelegt

werden. Dieser Bereich der Transporttechnik ist nicht

Bestandteil dieser Ausführungen.

Das gleislose Laden und Transportieren dieser Massen

wird mit der zunehmenden Größe der Abbaubetriebe

zum entscheidenden Faktor werden. Optimierte

Lader, die diesel- oder elektrisch betrieben, teilweise

automatisiert sind, bleiben Ausgangspunkt im Zyklus

Laden und Transportieren. Bei längeren Transportwegen

müssen leistungsfähige Dumper den Bereich zwischen

Lader und Brecher/ Gurtförderer/Schacht überbrücken.

Die derzeitige Größe der untertägigen Dumper in den

Großbetrieben liegt zwischen 30 und 60 t Nutzlast. Bei

der Auswahl der Dumper ist ein Trend zu den größeren

Einheiten von 60 t Nutzlast festzustellen. Bei diesen

Größen wird die Notwendigkeit einer Elektrifizierung für

viele Bergwerke aus wettertechnischen Gründen mehr

und mehr zum Entscheidungskriterium. Die Anforderungen

hinsichtlich der Elektrifizierung werden besonders von

den Großbetrieben die für die Gewinnung von großen

Fördermengen als Abbaumethode Block Caving, Panel

Caving oder Sublevel Caving wählten, für die zukünftige

Gerätewahl immer wichtiger.

Ausgabe 01 | 2012

TECHNOLOGIETRANSFER

Übergang vom Tagebau in den Tiefbau

Ein typisches Beispiel für den anstehenden Übergang

vom Tagebau in den Tiefbau stellt das Bergwerk

Chuquicamata dar.

Chuquicamata ist ein Kupfererzbergwerk im typischen

Großtagebau mit den entsprechenden Gewinnungs-und

Transporttechniken im Norden von Chile, 215 km nordöstlich

von Antofagasta und 1.650 km nördlich der Hauptstadt

Santiago. Das Bergwerk betreibt den Abbau derzeit in

rund 850 Meter Teufe, und mit dieser Teufe gehört es zu

den zurzeit tiefsten Tagebauen der Welt (nach Bingham

Canyon Mine in Utah, USA).

Der Tagebau mit seinen Abmessungen ist einer der

weltweit größten mit 4,3 km Länge, 3 km Breite und 850 m

Teufe und einer Aufbereitung mit mehr als 500.000 to Kupfer

im Jahr CODELCO (National Copper Corporation of Chile)

die staatliche chilenische Kupferbergbau-Gesellschaft ist

der Betreiber dieses Bergwerkes.

Die Zukunft des Bergwerkes liegt im Tiefbau, das

bedeutet aber auch dass ein Bergwerk von dieser Größe

noch nie aus einem Tagebau in einen Tiefbau umgestellt

wurde. Derartige Dimensionen stellen für die Gewinnung

und die Lade-und Transporttechnik neue Maßstäbe

dar. Das zukünftige Bergwerk wird für eine Bruchbau

Gewinnung vorbereitet. Diese

Abbaumethode erfordert einen

kontinuierlichen Abzug des

gelösten Erzkörper. Dies wird

nicht über eine Schachtförderung

zu bewältigen sein.

Das neue Bergwerk unter

dem heutigen Tagebau wird

über Zugangsstrecken (Tunnel)

erschlossen, und je nach

Verwendung der Tunnel wird das

Einfallen gewählt und damit die

Gesamtlänge bestimmt. Es werden

verschiedene Zugangstunnel

für die Förderung über Bänder,

Transport mit Fahrzeugen sowie

für die Bewetterung Frischluft-

und Abluft tunnel erstellt. Die

Längen dieser Zugangsbauwerke

betragen 3 bis 8 km. Die

Querschnitte dieser Auffahrungen

betragen 40 bis 70 m².

Abb. 2:

Chuquicamata geplanter

Tiefbau,Foto Codelco

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14


Blockbruchbau, Beispiel: Palabora SA

Bei dem Bergwerk Palabora in Südafrika wurde im

Jahre 1996 begonnen aus einem Tagebau einen Tiefbau

zu entwickeln. Diese Entwicklung wurde im Jahre 2002

abgeschlossen. Bei diesem Projekt wurden ein seigerer

Schacht für die Produktförderung und ein Seilfahrtschacht

mit Teufen von je 1400 m erstellt. Die Leistungsfähigkeit

des Hauptschachtes, mit einer der größten Schacht -

Förderanlagen der Welt, liegt bei ca. 1.0 Mill t Kupfererz

pro Monat aus einer Teufe von 1250 m. Die erfolgt mit vier

Gefäßen von 35 to Nutzlast.

Als Abbauverfahren wurde Block Caving gewählt. Bei

dieser Abbaumethode ist ein umfangreiches Streckennetz

für den Abbau zu erstellen. Für die Gewinnung werden

leistungsstarke Fahrlader eingesetzt, die mit Dieselmotoren

betrieben werden. Da die Entfernungen über den

Abbauzeitraum konstant bleiben, werden verstärkt für diese

Lade-und Transportarbeiten leistungsstarke Alternativen

gesucht mit Möglichkeiten der Automatisierung von

Teilarbeitsvorgängen.

Geplant ist ein weiterer Schritt in die Teufe mit der

Erschließung eines neuen Abbaubereiches. Ca.1600 m

Teufe.

Ausgabe 01 | 2012

Abb. 4:

Palabora SA, Untertage Situation,

Foto: Palabora Mining Company

TECHNOLOGIETRANSFER

Abb. 3:

Palabora SA Tagebau mit Abbaueinwirkung von

Untertage, Foto: Palabora Mining Company

Teilsohlenbruchbau, Beispiel:

LKAB, Kiruna

Die Entwicklung des Bergwerkes Kiruna

der LKAB in Nordschweden zeigt, dass mit

einer langfristig geplanten Infrastruktur ein

Bergwerk mit sehr hohen Fördermengen

ca., 25 Mill. t Eisenerz pro Jahr, Kosten

optimiert betrieben werden kann. Kiruna

wurde aus einem Tagebau in einen langfristig

ausgerichteten Tiefbau entwickelt.

Derzeitig wird der Abbau für den Bereich

1250 m und 1365 m Teufe vorgerichtet. Für

das Abbauverfahren „Sublevel Caving“ ist

ein umfangreiches Netz an Strecken und Schächten

erforderlich. Die Förderung aus den Produktionspunkten

erfolgt über leistungsstarke Fahrlader zu den Rolllöchern.

Über Abzugsbunker werden schienengebundene

Einheiten beladen, die das Erz zu den Förderschächten

transportieren.

Für die Vorrichtung der Abbauebene 1250 m werden

für den Zeitraum von 2011 bis 2013 20 km Strecken in

den Querschnitten von von 30 bis 40 m² aufgefahren.

Gleichzeitig müssen für die Erzförderung 10 km an Raise

Bohrlöcher erstellt werden.

Die Größe der zukünftigen Abbauebene 1365 m

erfordert im Zeitraum von 2010 bis 2013 40 km an Strecken

in den Querschnitten von 30 bis 40 m² und 25 km Raise-

Bohrlöcher.

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Ausgabe 01 | 2012

TECHNOLOGIETRANSFER

Abb. 5:

Bergwerk Kiruna der LKAB in

Schweden, Foto : LKAB

Abb. 6:

Neue Produktionlevel auf dem

Bergwerk Kiruna, Foto: LKAB

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Weltweit werden dieselbetriebene LHD-Lader

in unterschiedlichen Größen entsprechend den

Erfordernissen der Bergwerke eingesetzt. Mit den

gestiegenen Anforderungen werden diese Geräte ständig

von den Herstellern weiterentwickelt. Dazu gehören die

Vorgaben bezüglich Abgaswerte der Dieselmotoren, aber

auch nachhaltige Verbesserungen in der Ergonomie für

den Fahrer bis hin zum fahrerlosen Betrieb.

Zunehmend werden aus wettertechnischen

Gründen elektrisch betriebene Fahrlader von

den Betreibern gefordert. In Betrieben mit hohen

Betriebspunktförderungen, im Block Caving und Sublevel

Caving werden Ladergrößen von 14 bis 25 t gewählt, die

dieselbetrieben aber auch verstärkt elektrisch betrieben

werden. Unter Beachtung der Leistungsfähigkeit derartiger

Maschinen werden die Fahrwege dieser Geräte schon bei

der Planung des Produktionsstandortes mit der zur Wahl

stehenden Maschinentechnik

optimiert. Mit zunehmender

Transportlänge wird sehr schnell

die Notwendigkeit des Einsatzes

von leistungsstarken Dumpern

erkannt. Dabei ist es besonders

wichtig, das Zusammenspiel

von Lader und der optimalen

Dumpergröße zu beachten.

Ausgabe 01 | 2012

Abb. 8:

Zusammenspiel von

Fahrlader und Dumper

TECHNOLOGIETRANSFER

Abb. 7:

Dieselbetriebener LHD

Lader Scooptram ST 14

Förderung über Rampen

Bergwerke mit geringerer Förderung (bis ca., 1,5 Mill

t/Jahr) aber höherwertigen Erzen gehen vermehrt dazu

über, die gesamte Förderung über Rampen mit Dumper

abzuwickeln. Dies hat den großen Vorteil, dass der

Bau von Schächten umgangen wird und das Bergwerk

entsprechend der Lagerstätte die Infrastruktur optimieren

kann. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit entsprechend der

Lagerstätte die Transportwege zu wählen, um Auffahrungen

im Nebengestein zu vermeiden. Daraus können

Streckennetze entstehen, die mit häufigen Abzweigungen

eine Förderung mit Endlosfördersystemen erschweren.

Für derartige Anforderungen stellt die Gleislostechnik

bestehend aus Fahrladern und Dumpern eine universelle

Lösung dar. Mit diesem System ist es möglich, diese

Fördermengen wirtschaftlich auch aus Teufen von mehr

als 1000 m zu fördern. Die Auswahlkriterien dieser Geräte

sind Geschwindigkeit, Ergonomie, Wirtschaftlichkeit und

Verfügbarkeit.

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Abb. 9:

Dumper MT 6020 mit

60 to Nutzlast

Derzeit werden

Dumpergrößen mit 60 t Nutzlast

weltweit eingesetzt, die ein

Optimum in der Baugröße bei

den zur Verfügung stehenden

Streckenquerschnitten

darstellen.

Entwicklungspotentiale in der

Gleislostechnik

Moderne Lader und Dumper werden mit elektronischen

Steuerungssystemen ausgerüstet. Diese Bauteile

sind mittlerweile in zahlreichen Geräten für den

Untertageeinsatz vorhanden. Da diese Systeme

ausbaufähig sind, können die Möglichkeiten wie

Fernsteuerung, Überwachung, Störungsmeldung aber

auch Automatisierungsmöglichkeiten genutzt werden.

Moderne Untertagemaschinen verfügen über eine

Schnittstelle für den Datenaustausch mit dem Namen

„IREDES“ (International Rock Excavation Data Exchange

Standard). Mit dieser Technik ist es möglich alle

untertägigen Maschinen in ein Netzwerk zu vereinigen.

Dies ist die Voraussetzung für einen Automatikbetrieb von

verschiedensten Geräten.

Ausgabe 01 | 2012

TECHNOLOGIETRANSFER

Wettertechnische Gründe werden in zahlreichen

Bergwerken mit zunehmender Teufe den Einsatz von

dieselbetriebenen Geräten erschweren. Ein eindeutiger

Trend zur Elektrifizierung ist erkennbar. Gleichzeitig wird

zunehmend die Ergonomie für den Arbeitsplatz Lader und

Dumper ein wichtiges Kriterium darstellen. Die Geräte

sollten auch während der Schichtwechsel durchlaufen,

wenn es möglich ist, dies bedeutet – Automatisierung. Eine

Automatisierung der Lader ist in teilweisen Funktionen

möglich und Stand der Technik. Beispiele zeigen, dass es

möglich ist, die Fahrstrecke und das Entladen an Fixpunkten

automatisch erfolgen zu lassen, das Beladen der Schaufel

erfolgt noch durch einen Bediener über Fernsteuerung.

Der auch von Übertage die Steuerfunktionen ausführen

kann. Diese Automatisierungsschritte wurden für das

Einbringen des Versatzes und für die Gewinnung erfolgreich

eingesetzt.

Abb. 10:

RCS Steuerungen für

die verschiedenen

Gerätetypen

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Ausgabe 01 | 2012

Abb. 11:

Fahrlader ST 14

ausgerüstet für den

Automatik-Betrieb

Weitere Entwicklungsschritte werden insbesondere

im Zusammenspiel zwischen Lader und Dumper im

Automatikmodus sein.

Für den Automatikbetrieb ist eine

Kommunikationsinfrastruktur untertage erforderlich, die im

wesentlichen auf ein leistungsstarke W-Lan Netz basiert.

Dies ist mittlerweile in zahlreichen Bergwerken zum Standard

geworden. Die für die Automatisierung erforderlichen

Bauteile befinden sich auf Lader und Dumper. Eine für die

Anwendung entwickelte Software im Zusammenwirken

mit den entsprechenden Computersystemen stellt die

Voraussetzung für einen den betrieblichen Erfordernissen

abgestimmten Automatikbetrieb dar.

Die Überwachung und Steuerung der Geräte erfolgt von

einem übersichtlichen Steuerstand, der an einem beliebigen

Platz installiert sein kann. Dieser Arbeitsplatz sollte für den

Bediener nach modernsten ergonomischen Erkenntnissen

gestaltet sein. Mit den technischen Möglichkeiten, die

TECHNOLOGIETRANSFER

Abb. 12:

Arbeitsplatz für den Betrieb von Lader und

Dumper wahlweise im Automatikmodus

heute und in der Zukunft zur Verfügung stehen werden,

ist es vorstellbar, auch mehrere Maschinen von einem

Bediener steuern und überwachen zu können.

Mit der aus den beschriebenen Gründen geforderten

Elektrifizierung der Maschinen, stellt sich in vielen

Bergwerken mit einer Infrastruktur, bestehend aus

kurvenreichen Rampen, die Frage, diese Transporttechnik

auch zu elektrifizieren. Eine derartige Möglichkeit bietet die

Baureihe der elektrisch betriebenen Kiruna Trucks. Diese

Geräte mit dem Namen „Kiruna Electric Truck System“

in den Baugrößen von 35 und 50 t Nutzlast sind weltweit

erfolgreich eingesetzt.

Abb. 13:

Kiruna Electric Dumper, Foto: GIA

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Ausblick

Ausgabe 01 | 2012

Abb. 14:

Häggloader 10HR, Foto: GIA

Die geforderten hohen Betriebspunktförderungen

verlangen nach leistungsstärkeren Lade- und

Transportsystemen. Dies hat eine herausragende

Bedeutung für die in der Vorbereitung stehenden

Großbetriebe mit Block Caving. Bei dieser Methode

bleiben über längere Zeiträume Ladepositionen

für das Erz und die Transportwege konstant. In

den Überlegungen nach Leistungssteigerungen

für diese Arbeiten werden zunehmend statt der

intermittierenden Ladetechnik mit Fahrladern,

kontinuierlich arbeitende Ladesysteme einbezogen.

Diese Technik erlaubt sehr hohe Ladeleistungen,

wenn die nachgeschalteten Einheiten wie

Dumper oder Förderbänder diese Massen mit

den anfallenden Fragmentierungen aufnehmen

können.

TECHNOLOGIETRANSFER

Abb. 15:

Das „Automatische Bergwerk“ der Zukunft

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Ein typischer Vertreter dieser Technik ist der Häggloader

10HR. Diese Maschine ist auf Reifen mittels Dieselmotor

sehr beweglich und daher schnell von Betriebspunk zu

Betriebspunkt umsetzbar. Gleichzeitig ist das Gerät für

den Laderbetrieb elektrisch angetrieben. Dies kommt der

Forderung hinsichtlich Wettertechnik sehr entgegen. Die

Entwicklung dieser kontinuierlichen Ladetechnik wird von

den Herstellern in Zusammenarbeit mit den Anwendern

stetig weiter betrieben.

Die Automatisierung wird in den nächsten Jahren nicht

nur für den Lade-und Transportbereich eine wachsende

Bedeutung bekommen. Ausgehend von den seit Jahren

erfolgreich eingesetzten Bohrgeräten in der untertägigen

Gewinnung, werden Schritte zur Automatisierung von

Lader und Dumper von Anwendern und Herstellern in

enger Zusammenarbeit vorangetrieben. Auf dem Wege zur

Automatisierung sind in den vergangenen Jahren wichtige

Schritte erfolgreich gemacht worden.

Das vor Jahren vorgegebene Ziel „Ein mannloses

Bergwerk“ erscheint mit den gemachten Schritten nicht

mehr utopisch.

In den kommenden Jahren werden mit den anstehenden

neuen Bergbauprojekten wichtige Entwicklungen bei den

Haben Sie Interesse an einer Veröffentlichung Ihres

Fachbeitrages in unserem Fachmagazin AMS-Online?

Dann sprechen Sie uns an:

Ausgabe 01 | 2012

AMS-Online Redaktion

Tel. +49 (0) 53 23 - 98 39 38

Fax +49 (0) 53 23 - 96 29 90 8

eMail: redaktion@advanced-mining.com

TECHNOLOGIETRANSFER

Ladern und Dumpern zur Marktreife kommen. Dies wird ein

bedeutender Schritt auf dem Weg zum vorgegebenen Ziel

sein. Diese Entwicklung muss auch unter dem Aspekt der

Arbeitsplatzqualität gesehen werden. Mit diesen Vorgaben

wird es eine ständige Herausforderung an Hersteller und

Betreiber sein, das Laden – und Transportieren in der

untertägigen Gewinnung weiter zu entwickeln.

Dipl.-Ing. Karl-Heinz Wennmohs

Senior Project Director

Global Strategic Customers

Atlas Copco MCT GmbH

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Essen

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

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Ausgabe 01 | 2012

Sandvik HX270

Belt Condition Monitoring System

Sandvik Mining and Construction hat eine neue

Lösung für die kontinuierliche und automatische

Förderbandüberwachung entwickelt, das System meldet

notwendige Instandsetzungsmaßnahmen online und in

Echtzeit an den Betreiber, der die notwendigen Reparaturen

unverzüglich einleiten kann. Das Produkt mit seinen

Eigenschaften, Erfahrungen aus der Referenzinstallation

und weitere Entwicklungsideen von Sandvik für Online-

Bandüberwachungssysteme werden im weiteren Verlauf

der Präsentation vorgestellt.

Einführung

Zuverlässiger Materialtransport in Gurtförderanlagen ist

für die Produktionsprozesse in der Industrie von enormer

Wichtigkeit. Ein Teil der Förderbänder ist entscheidend für

die Produktion der Gesamtanlage. Zum Beispiel sind Erz-

TECHNOLOGIETRANSFER

von Ulrich Raddatz

Regional Product Line Manager Conveyor Components

Sandvik Mining and Construction Central Europe GmbH

Essen | Deutschland

Langstrecken und risikobehaftete Gurtbandförderanlagen, die von entscheidender Bedeutung

für die Produktion sind, bedürfen kontinuierlicher Überwachung. Der Fördergurt ist häufig

die wichtigste und teuerste Komponente dieser Bandanlagen. Kritische Gurtschäden, wie

Gurtdurchschläge, Längs- oder Querrisse, bzw. sonstige starke Deckplattenbeschädigungen

können außerplanmäßige Produktionsunterbrechungen und erheblichen Reparaturaufwand

verursachen und dadurch bedeutende wirtschaftliche Verluste nach sich ziehen. Zudem sind

Gurtbeschädigungen stets auch ein Sicherheitsrisiko.

Förderanlagen in Minen, die sich im letzten Brech- oder

Aufbereitungsschritt befinden, besonders kritisch. Wenn

diese Förderbänder schwer beschädigt werden kommt es

nicht selten zu einem ungeplanten Produktionsstilstand.

Dies kann erhebliche Auswirkungen auf die Kosten haben

und beeinflusst stark die Ertragssituation des Bergwerks.

Der Gurt ist die wichtigste Komponente eines

Förderbandes. Er ist das teuerste Einzelteil und hat die höchste

Wahrscheinlichkeit, aufgrund seiner kontinuierlichen

Einsatzbedingungen gegenüber Material-beschaffenheit

und Fördervolumen Störfälle zu generieren. Der Gurt wird

am häufigsten in der Materialaufgabe durch mit geförderte

Metallbleche und Stangen, Gewinnungs-Werkzeuge im

Materialhaufwerk, Probleme mit Rutschen und Rinnen

oder im Bereich des Abwurfes mit Gurtreinigern, scharfen

Gegenständen nebst anderen Problemen beschädigt.

Kritische Gurtschäden (z. B. Längs- und Querrisse,

Deckenablösungen, Durchschläge, etc.) in langen und

Abb. 1:

Beispiele zu Verbindungsbeschädigungen

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22


schweren Förderanlagen sind problematisch und führen

zu zeitintensiven und ungeplanten Reparaturarbeiten,

die zusätzlich mit hohen Produktionsausfall verbunden

sind. Unerwartete kritische Gurtschäden und daraus

resultierende größere Reparaturarbeiten verringern

die Anlagensicherheit. Zum Beispiel kann ein plötzlich

aufgetretener Gurtriss eine unmittelbare Gefahr, für

Wartungs- und Bedienungspersonal bedeuten.

Gurtbeschädigungen sind immer an der Oberfläche

des Gurtes erkennbar. Der Schaden kann sich entweder

in der Tragseite oder in der Laufseite des Gurtes

befinden. Typische Gurtschäden sind im Bereich der

Verbindungsstelle (Abbildung 1), Brüche, Risse, Löcher, vom

Abrieb resultierende Deckenschäden oder Schnitte, die

zum Gurtausfall führen können. Genauso können kleinere

Beschädigungen, die nicht erkannt und repariert wurden

sich ebenfalls zu kritischen Gurtschäden entwickeln.

Derzeit erfolgt die Überwachung von Gurtförderanlagen

hauptsächlich durch regelmäßige Sichtprüfungen

und manuelle Messungen. Es gibt nur eine

begrenzte Anzahl von Lösungen für permanente und

automatische Zustandsüberwachung von Gurten,

was ganz klar ein Problem für die Online- oder

Echtzeitmesstechnik darstellt. Gurtzustandsüberwachung

kann in Gurtkarkassenüberwachung und

Gurttragseitenüberwachung unterteilt werden. Es gibt

bereits Lösungen für Gurtkarkassen, wie zum Beispiel

Online-Stahlseilüberwachung, Gurtrisserkennung und

Gurtverbindungsüberwachung, die jeweils auf der

Erzeugung und Erkennung eines Magnetfelds im Stahlseil,

Erkennung von regelmäßig vulkanisierten Leitungssensoren

im Inneren des Gurts und Verbindungsmessungen

aufgrund von Magneterkennung vor und nach der

Vulkanisationsstelle beruhen.

Abb. 2:

Überblick Sandvik HX270

Gurtüberwachungssystem

Ausgabe 01 | 2012

TECHNOLOGIETRANSFER

Es gibt jedoch nicht viele Lösungen für

Zustandsüberwachung von Gurtoberflächen. Es gab

Lösungsansätze mit herkömmlicher Sichttechnik basierend

auf 2D Kameras, wobei die Beschädigungserkennung

durch reflektierte Lichtintensität (entweder in Farbe

oder Graustufen) und Beschaffenheitsschwankungen

oder händische Prüfung von digitalen Bildern erfolgte.

Durch die wechselnden Bedingungen auf dem Gurt

(Materialanhäufung, Nass-/Trockenmaterialien, etc.),

welche die Kamera erkennen muss, ist eine bildbasierte,

automatische Beschädigungserkennung sehr

schwierig. Ein sinnvoller Ansatz für die automatische

Zustandsüberwachung von Gurten ist die 3D

Formmesstechnik.

Es besteht weitreichender Bedarf an automatischen

und permanenten Messlösungen im Bereich der

Zustandsüberwachung von Gurten, besonders von

produktionskritischen, langen und gefährdeten

Gurtförderanlagen.

Sandvik HX270

Sandvik Mining and Construction bietet eine neue

Lösung für die Zustandsüberwachung von Gurten. Sandvik

HX270 ist ein automatisches Dauerüberwachungssystem

für Gurte [1], [2]. Das System besteht aus eigenständigen

Überwachungsmodulen für die Tragseite und die Laufseite,

die über ein lokales Netzwerk mit einem Anzeige- und

Kontrollcomputer im Leitstand der Anlage verbunden sind

(Abbildung 2).

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23


Das Messmodul für die Laufseite befindet sich

im Obertrum unter der Gurtlaufseite in der Nähe der

Aufgabestelle und das Messmodul für die Tragseite

befindet sich im Untertrum des Förderers direkt hinter

der Abgabestelle. Diese Positionen sind optimal für die

Überwachung von Fördergurten, da hier, wie bereits oben

dargelegt, das größte Risiko einer Beschädigung besteht.

Das Sandvik HX270 System führt kontinuierliche

Messungen der 3D Kontur der Gurtoberfläche mithilfe

moderner 3D Messtechnik durch. Der Vorteil dieser 3D

Messungen im Vergleich zu 2D Kamerasystemen ist,

dass die 3D Messung nicht empfindlich ist gegenüber

Farb- und Strukturänderungen auf der Gurtoberfläche

und somit geeignete Daten für eine stabile automatische

Beschädigungserkennung liefert. Darüber hinaus

ermöglicht die kontaktfreie 3D Messtechnik die

Überwachung einer Vielzahl von Stahlseilgurten und

Textilgurten, so dass Veränderungen am Gurtaufbau wie

vulkanisierte Drähte oder Sensoren überflüssig sind.

Mithilfe fortschrittlicher 3D

Datenverarbeitungsalgorithmen in Echtzeit können

Formabweichungen von der glatten 3D Gurtoberfläche

automatisch erkannt werden, sogar dann, wenn der Gurt

vibriert und nicht flach aufliegt.

Gemessene Formabweichungen werden

entsprechend der benutzerdefinierten geometrischen

Fehlererkennungsgrenzen in Millimeter als normale

oder kritische Beschädigung eingestuft. Sobald eine

Gurtbeschädigung vorliegt, wird ein Alarm an den

Leitstand ausgegeben. Bei kritischen Beschädigungen

wird der Gurtförderer sofort angehalten, damit es nicht

zu unvorhergesehenen Produktionsausfällen kommt und

die Reparaturkosten gering gehalten werden können. Bei

normalen Gurtbeschädigungen erfolgt lediglich ein Alarm

an den Leitstand. Alle Beschädigungen können anhand von

Grafiken begutachtet und weiter analysiert werden, was

die Planung vorbeugender Instandhaltungsmaßnahmen

ermöglicht. Die absolute Position eines Gurtschadens

Ausgabe 01 | 2012

TECHNOLOGIETRANSFER

wird für die Schadensprüfung und Reparatur anhand

eines Erkennungssystems mit Referenzmagnet und der

Umdrehungsmessung der Trommeln festgelegt. Darüber

hinaus wird auch Verschleiß und Abrieb des Gurts

(Schwankungen der Gurtdicke) gemessen und an den

Leitstand berichtet. Diese Daten können dann für genaue

Analysen und Bewertungen des Gurtverschleißes und

Nutzungsdauer herangezogen werden.

Die aktuelle Produktpalette ist für Gurtbreiten bis zu 2200

mm und Gurtgeschwindigkeiten bis zu 10 m/s geeignet und

wird in Kürze um Geräte für Gurtbreiten bis zu 3000 mm

erweitert. Abhängig von der Gurtbreite und Geschwindigkeit

beträgt die Auflösung der 3D Messungen weniger als

0,5 mm in der Tiefe (Z-Achse), 1 mm in Breitenrichtung

(X-Achse) und 2 - 20 mm in Bewegungsrichtung (Y-Achse).

[3]

Erfahrungen aus Referenzprojekten

Sandvik HX270 wurde zusammen mit der Inmet Mining

Pyhäsalmi Kupfer- und Zinkmine in Finnland entwickelt

und getestet [4]. Die Mine hatte beträchtliche Probleme

aufgrund von Beschädigungen und Ausfällen eines 300

Meter langen produktionskritischen Gurtförderers. In einem

Fall hatte sich der Gurt komplett in zwei Teile gespalten, in

einem anderen Fall hatte sich eine Verbindungsstelle gelöst,

was beides zu Produktionsausfällen und langandauernden

Reparaturarbeiten führte. Seitens der Mine wurde ganz klar

der Bedarf einer automatischen Gurtzustandsüberwachung

geäußert, so dass die Entwicklungsphase 2008 eingeleitet

wurde. Im Anschluss an die Entwicklungsphase wurde das

System im März 2009 in den Gurtförderer eingebaut und ist

seither dort in Betrieb.

Das System hat bereits Schäden verhindert, so

beispielsweise als ein Stein von der Ladeschurre

abprallte, zwischen die Umkehrtrommel und den Gurt fiel

und ein Loch in der Gurtkarkasse sowie ein Riss auf der

Abb. 3:

Farbscheindarstellung einer 3D Probemessung der Tragseite eines 1200 mm

breiten Gurts, auf der ein Riss der Größe 200 x 200 x 50 entdeckt wurde.

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Tragseite des Gurts entstand (Darstellung des Ereignisses,

siehe Abbildung 3). Das Loch / der Riss befand sich im

Randbereich des Gurts. Die Richtung des Risses war

entgegen der Gurtlaufrichtung, so dass die Möglichkeit

bestand, dass sich der Gurtabstreifer darin verhakt

hätte und der Gurt vollständig aufgerissen wäre. Durch

das Sandvik HX270 System wurde der Förderer sofort

angehalten und der Gurt repariert. Die Reparatur dauerte

lediglich einige Stunden und die Produktion konnte ohne

Ausfälle fortgesetzt werden. [5]

Das System hat sich bewährt, da es aufgrund der

Erfahrungen und Informationen des Minenpersonals

entwickelt wurde. Externe internetbasierte VPN-

Verbindungen zum System stellen eine effiziente Möglichkeit

dar, das Produkt anhand realer Produktionsdaten und

Produktionsverhalten zu testen, zu analysieren und

weiterzuentwickeln. Diese Verbindung wurde auch

erfolgreich für effektiven Fernzugriff und Kundendienst

genutzt. Die Hauptentwicklungsarbeit lag darin, die

Leistung und Bedienerfreundlichkeit des Produkts zu

verbessern und es für die Produktion zu optimieren.

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Studien zur Anwendung von

Online-Röntgendarstellung für

Stahlseilüberwachung

Zusätzlich zur Weiterentwicklung der Produktreihe

Sandvik HX270, erstellt das Unternehmen auch Studien

für die Erweiterung des bestehenden Portfolios für

automatische Gurtzustandsüberwachung um neue

röntgenbasierte Lösungen für Onlineüberwachung von

Stahlseilen anbieten zu können. Röntgentechnik wird

derzeit als manuelle, betriebsferne, zerstörungsfreie

Prüfungsmethode für Stahlseilgurte eingesetzt,

besonders für die Verbindungsprüfung. Die Vorteile der

Abb. 4:

Beispielhafte Ergebnisse aus der vorbereitenden Machbarkeitsstudie. Es

wurden vier Schadstellen im Stahlseilgurt erzeugt. An der ersten Stelle

(oberes Bild) wurden Drähte im Stahlseil beschädigt, an der zweiten

Stelle (zweites Bild) wurde ein Stück vom Stahlseil herausgeschnitten,

an der dritten Stelle (drittes Bild) wurde ein Loch in den Stahlseilgurt

eingetrieben und an der vierten Stelle (unteres Bild) wurden einige

Drähte zerschnitten und etwas Gummi entfernt. Die rote Umrandung

zeigt den automatisch erkannten Beschädigungsbereich.

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Röntgendarstellung sind die hohe Auflösung und die

einfache Interpretation der Ergebnisdaten (Bilder).

Vorbereitende Machbarkeitsstudien für permanente

und automatische Stahlseilüberwachung wurden

mithilfe eines Röntgensystems für Laborbetrieb und

einem Stahlseilgurtmuster umgesetzt. In den Studien

betrug die Materialdicke des Mustergurts 21 mm,

die Gurtgeschwindigkeit 0,2 m/s und die räumliche

Auflösung 0,8 mm. Dem Mustergurt wurden beispielhafte

Beschädigungen zugefügt und davon wurden Aufnahmen

gemacht. Auf die Aufnahmen wurden automatische

Bildverarbeitungsalgorithmen angewendet. Das

Röntgensystem kann so eingestellt werden, dass es

Gurtdicken bis zu 50 mm und Geschwindigkeiten bis zu 10

m/s mit einer räumlichen Auflösung von 2,5 mm messen

kann.

Die vorläufigen Ergebnisse zeigen, dass es möglich

ist Beschädigungen in Stahlseilgurten automatisch

zu erkennen (Abbildung 4). Darüber hinaus können

Röntgendaten bei angenommen konstanter Gurtdichte auch

zur Dickenmessung des Gurtprofils oder zur Erkennung von

Beschädigungen aufgrund von Gummiabrieb herangezogen

werden.

Zusammenfassung

Die permanente und automatische

Zustandsüberwachung von Fördergurten stellt in naher

Zukunft einen wachsenden Geschäftsbereich dar. Der Bedarf

an permanenter und automatischer Zustandsüberwachung

von Gurten, besonders in produktionskritischen, langen

und kostspieligen Förderanlagen, steht außer Zweifel.

Kontakt:

Ausgabe 01 | 2012

TECHNOLOGIETRANSFER

Sandvik Mining and Construction bietet eine neue Lösung

für die Überwachung von Gurtoberflächen. Dadurch

werden unvorhergesehene Produktionsausfälle aufgrund

großer Gurtbeschädigungen vermieden und gleichzeitig

ein effizientes Tool für die vorbeugende Wartungsplanung

für Fördergurte bereitgestellt. Die Vorteile wurden in einem

Referenzprojekt in einer Mine nachgewiesen, hier hat das

System einen potentiellen Gurtriss in einer 300 m langen

Förderanlage verhindert. Die Bergbauindustrie stellt den

Einstiegsmarkt für das Produkt dar, da speziell hier ein großes

Vermarktungspotential und wachsende Bereitschaft,

in fortschrittliche Gurtüberwachungstechnologien zu

investieren, besteht. Vorbereitende Studien für den Einsatz

digitaler Online-Röntgendarstellung für die Überwachung

von Stahlseilgurten wurden bereits durchgeführt und haben

vielversprechende Ergebnisse geliefert. In Zukunft folgen

weitere Untersuchungen und Analysen zur Entwicklung

eines fortschrittlichen und erfolgreichen HX270 Belt

Monitoring Portfolios.

Literaturverzeichnis

SANDVIK MINING AND CONSTRUCTION CENTRAL EUROPE GMBH

Regional Product Line Manager Conveyor Components

Ulrich Raddatz

Hafenstr. 280

45356 Essen, Deutschland

| www.mc.sandvik.com |

[1] Sandvik Mining and Construction, Sandvik HX270

Produktbroschüre, 2010

[2] Sandvik Mining and Construction, Sandvik HX270

Produktpräsentation, 2011

[3] Sandvik Mining and Construction, Sandvik HX270

Technische Daten, 2011

[4] Inmet mining Pyhäsalmi Mine, Internetseite, 2011,

http://www.inmetmining.com/ouroperations/production/

Pyhasalmi/default.aspx

[5] Inmet Mining Pyhäsalmi Mine Oy, Technischer

Lagebericht in Finnisch, 2009

WWW.ADVANCED-MINING.COM

www.advanced-mining.com

www.advanced-mining.com

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Ausgabe 01 | 2012

TECHNOLOGIETRANSFER

Innovative Monitoringsysteme für die operative

Betriebsführung in Braunkohletagebauen auf Basis

satellitengestützter Positionserfassungssysteme –

Sachstand und Potentialabschätzung

von Bauch T., Mickel L. ; Lau D.,

Vattenfall Europe Mining AG; Aucoteam GmbH | Deutschland

Vattenfall Europe Mining AG (VE-M) betreibt im Lausitzer Revier fünf Braunkohletagebaue, deren

gewonnene Rohkohle im Wesentlichen für die Verstromung in modernen Kraftwerksblöcken

eingesetzt wird.

Einordnung Monitoringsysteme im

Braunkohletagebau

Die bergbautechnologische Planung, die operative

Betriebsführung und die markscheiderische Leistungs-

und Sicherheitskontrolle sind dabei maßgebliche

Begleitprozesse zum eigentlichen Abbauvorgang.

Nachfolgend wird mit dem System „Digitales

Steigeraufmass“ (DiSAm) ein innovatives Monitoringsystem

für die operative Betriebsführung in Braunkohletagebauen

auf Basis satellitengestützter Positionserfassungssysteme

vorgestellt. Der erreichte Realisierungsstand wird erläutert.

Zukünftige Potenziale werden abgeschätzt.

1996 beginnend hat VE-M ausgewählte

leistungsbestimmende Tagebauge¬räte mit präzisen

Standorterfassungssystemen auf GPS-Basis, seit 2008 mit

GNSS (Global Navigation Satellite System) ausgerüstet. In

Verbindung mit den konventionellen Messwertgebern, u.a.

Schwenk- und Neigungswinkel sowie der Geometrie des

jeweiligen Tagebaugroßgerätes wurden entsprechende

kinematische Modelle entwickelt.

Die somit vorhandene zeitnah bekannte, hinreichend

genaue Position der jeweiligen Graborgane (Schaufelrad

bzw. Eimerleiter) wird genutzt, um das Abbauvolumen

anhand der Schnittspur/Hüllkurve mit der jeweiligen

Tagebaugeometrie iterativ aus dem vorhergehenden

Schnitt zu ermitteln. Damit können auf Basis der

Kenntnis der genauen Positions- und Bewegungsdaten

der Graborgane mittels GNSS zeitnah die abgebauten

Festkubikmeter mit vergleichsweise hoher Genauigkeit

ermittelt werden. Darüber hinaus lässt sich die resultierende

Geländegeometrie (Böschungen, Arbeitsebenen,

Ausbaggerungsgrad, Störungspunkte etc.) darstellen.

Die nachfolgend dargestellte Lösung wurde 2010/2011

in den Tagebauen Nochten und Reichwalde durchgängig

realisiert. Dazu wurden insgesamt 18 Tagebaugroßgeräte,

Eimerketten- und Schaufelradbagger, Förderbrücken

und Absetzer entsprechend ausgerüstet und in DiSAm

eingebunden.

Essentielle Grundlagen für die Realisierung des

Monitoringsystems DiSAm sind ebenfalls:

• eine breitbandige, flächendeckende

Kommunikationsinfrastruktur,

• moderne Prozessleit- und Steuerungssysteme auf den

Tagebaugroßgeräten für die Erfassung und Verarbeitung der

primären Prozessdaten,

• der Zentralleitstand Tagebau zur Aggregation der

eingehenden Prozessinformationen,

• die Nutzung der markscheiderischen Referenzdaten aus der

Photogrammetrie,

• ein geologisches 3D-Modell des jeweiligen Abbaugebietes.

Wesentliche Unterschiede zu den bekannten bisherigen

Lösungen [1, 2, 3, 4, 5, 6, 7] sind u.a.:

• konsequente Einbindung der Positionserfassungssysteme

in die Steuerungs- und Prozessleittechnik der

Tagebaugroßgeräte,

• Multiserver-Multiclient-Architektur des

Prozessdatenerfassungs-, Modellierungs- und

Visualisierungssystems,

• Modellierung verschiedener Fördergeräteklassen

Eimerketten- und Schaufelradbagger, Förderbrücken und

Absetzer mit den entsprechenden kinematischen Ketten zur

Berechnung der Grab- und Schüttpunkte, einschließlich der

Berücksichtigung der Eigenbekiesung,

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• konsequente Einbindung der Methoden der

markscheiderischen Betriebskontrolle (u.a.

Luftbildauswertung, orthonormierte Darstellungen, etc.) für

die Systeminitialisierung und -rekalibrierung,

• Einbindung von laserbasierten Kippen- und

Schütthöhenmesssystemen von Absetzern und

Förderbrücken,

• Systemdiagnosefunktionen für DiSAm-Systemdienste und

wesentliche Anlagenkomponenten.

DiSAm Verfahrensbeschreibung und

technische Lösung

Das System „Digitales Steigeraufmass“ (DiSAm) basiert

auf einem geometrischen und geologischem Modell des

Tagebaues mit hoher örtlicher Auflösung und Präzision ( ~ 1

dm) und hoher zeitlicher Auflösung (~ 1 sec) und Aktualität

(Latenzzeit < 5 min).

Dabei stellt es zunächst eine Kombination aus den

geometrischen Daten einer Luftbildauswertung und dem

geologischen Modell des Tagebaues dar.

Modellbildung aus Daten der Luftbildauswertung

Im Rahmen des regelmäßigen Bildfluges des Tagebaues

und deren Auswertung entstehen ein Kantenmodell

des Tagebaues nach einem normierten Muster und ein

orthonormiertes Luftbild mit einer Auflösung von 0,2 m.

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Diese Daten bilden die Grundlage des geometrischen

Modells von DiSAm. Die Kanten und Einzelpunkte der

Luftbildauswertung werden durch Triangulation zu einer

Fläche kombiniert, die das Geländemodell zum Zeitpunkt

des Bildfluges repräsentiert. Auf diese Fläche werden die

Daten des orthonormierten Luftbildes als Textur appliziert.

Modellbildung aus Daten des geologischen Modells

Das jeweilige geologische Modell liegt als

rasterorientiertes (orthogonal-äquidistantes) Höhenmodell

der einzelnen geologischen Horizonte im sog.

Netzpunktkarten-Format (NPK) vor und wurde auf Basis

[7] durch VE-M weiterentwickelt.

Aus diesem Raster-Modell werden die geologischen

Trennflächen der einzelnen geologischen Horizonte

rekonstruiert und mit dem Geländemodell des Tagebaues

zum Schnitt gebracht.

Für die Visualisierung der geologischen Daten wurde

eine geeignete Farbcodierung der Modelloberfläche mit

den am Stoß vorkommenden geologischen Horizonten

entworfen (s.a. Bild 1, Farbcodierung der am offenen Stoß

vorkommenden geologischen Horizonte im Tgb. Nochten).

Abb. 1:

Visualisierung der Kinematik des

Förderbrückenverbandes 33-AFB 60 mit drei Es3150

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Modellbildung aus Daten der Kinematik der

Großgeräte

Durch die Ausstattung der Großgeräte mit GNSS-

Technik, gelingt es den Ort von relevanten Bauteilen der

Großgeräte (Bagger, Absetzer, Förder-Brückenverbände)

mit einer hohen zeitlichen Auflösung (< 1 sec) und örtlichen

Genauigkeit (< 1 dm) zu ermitteln.

Dazu werden die Positionen der GNSS-Antennen

und relevante Messgrößen des Gerätes (Neigungen,

Schwenkwinkel und Auszüge) erfasst und mit ihnen ein

kinematisches Modell des Gerätes versorgt.

Mit Hilfe dieses Modells werden die Eingriffpunkte

des Graborganes der Gewinnungsgeräte sowie weitere

interessierende Punkte wie Fahrwerk/Fahrspur und

Verlade- /Schüttpunkte am Gerät berechnet.

Betrachtet man die Eingriffspunkte der Graborgane in

einer zeitlichen Folge, so kann daraus eine Schnittfläche

konstruiert und mit der Modelloberfläche zum Schnitt

gebracht werden.

Dieses erfolgt für schwenkende Geräte für jeden

Schwenk und für gleisgebundene Geräte für einen

konstanten Zeitabschnitt (z.B. 60 sec).

Es entstehen im Resultat eine durch den Grabprozess

des Gerätes aktualisierte Modelloberfläche und ein

„Spankörper“ des herausgeschnittenen Materials. Durch

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Berechnung der Eigenschaften des Spankörpers lassen

sich Parameter wie Volumen und Eigenschaften des

geförderten Materials berechnen und dem Förderverhalten

des Gerätes zuordnen.

Mit Hilfe dieser Methodik kann das gebaggerte

Volumen in seiner zeitlichen Folge berechnet und mit

anderen Leistungsmessgrößen verglichen werden. Der

Leistungsausweis erfolgt hier bis zu einer zeitlichen

Detailierung von 1h. Im kalibrierten Zustand aller

eingehenden Messgrößen können hier Genauigkeiten

von


Messaufgaben im Modell

Mit Hilfe der in die DiSAm-Visualisierung integrierten

Messfunktionen lassen sich vielfältige Messaufgaben am

aktuellen Modell des Tagebaues durchführen:

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Abb. 3:

Arbeitsbereich eines Baggers mit eingeblendeten

„Bohrungen mit Fremdmaterial“

Abb. 4:

Vermessung einer Böschung am

1510-SRs6300, Tgb. Nochten

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Abb. 5:

Planspiel „Blockprognose“: Ermittlung des Fördervolumens bei

Realisierung einer Planumsbreite von 45 m im Stationsbereich 400 – 700 m

Planspiele und Prognoserechnungen

Auf der Grundlage der umfassenden geometrischen

Modellierung der Ist-Situation im Tagebau lassen sich

leicht Dialoge für Planspiele und Prognoserechnungen

integrieren. Als Beispiel sei hier das „Blockprognose“-

Modul genannt.

Dieses Modul gestattet die Berechnung der

prognostizierten Fördervolumina auf der Basis von

geometrischen Vorgaben über das zukünftige Geräte-

Verhalten (z.B.: Verlauf der Fahrspur längs einer Bandachse,

Realisierung einer Planumsbreite).

Sachstand und Betriebserfahrungen

Das System DiSAm ist in den Tagebauen Nochten/

Reichwalde flächendeckend und im Tgb. Welzow auf

ausgewählten Großgeräten eingeführt und wird im

Wesent¬lichen durch die Bergbauabteilungen (Stab,

Produktion und Aus- & Vorrichtungen) genutzt. Der

derzeitige Ausbaustand umfasst über 100 DiSAm -

Visualisierungsclients.

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Die Kalibrierung der kinematischen Modelle von

Eimerketten- und Schaufelradbaggern sowie der

anschließende Genauigkeitsnachweis im Vergleich zum

markscheiderischen Aufmaß stellt eine wesentliche

Herausforderung bei Inbetriebnahme des Gesamtsystems

dar.

Bereits mit Projektbeginn wurden umfangreiche

Vorarbeiten zur Konsolidierung des Workflows durch

Vereinheitlichung der Dateiübergabe-Formate zwischen

den Fachabteilungen, in der Standardisierung und der

Zusammenfassung der technologischen Eingaben zu den

Automatikfunktionen der Großgeräte und schließlich in

der Wartung und Instandhaltung des Gesamtsystems

durchgeführt.

Ausblick und Potentialabschätzung

Die Anwendung der vorgestellten Systemlösung DiSAm

auf die weiteren Tagebaue der VE-M in den Folgejahren ist

geplant. Dazu werden schrittweise alle Tagebaugroßgeräte

mit GNSS- Positionserfassungssystemen ausgerüstet.

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Der bestehende Funktionsumfang wird schrittweise

erweitert, u.a.:

• Erweiterung der Prognosefunktionen,

• Erweiterung der Datenaustauschfunktionen zu

Planungssystemen (u.a. MicroStation),

• Entwicklung von Archivfunktionen zur Rekonstruktion

historischer Abbaustände und Tagebaugeometrien,

• Einführung spezieller Berechnungsfunktionen, u.a.

Bestandberechnungen Grube.

Die mögliche Verbindung zu nebengeordneten

Monitoring- und Betriebsführungssystemen, u.a.

Dispositionssystem Hilfsgeräte (u.a. Rückmaschinen,

Planierraupen) wird derzeit untersucht.

An dieser Stelle sei ausdrücklich auch auf die umfassende

fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit innerhalb

der VE-M sowie den offenen Informationsaustausch

mit Herstellern und Anlagenerrichtern als wesentlicher

Erfolgsfaktor für das Gesamtsystem hingewiesen.

Kontakt:

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VATTENFALL EUROPE MINING AG

Dipl.-Ing. Thomas Bauch, Lutz Mickel

Tel. +49 (0) 355-2887-2776

Fax +49 (0) 355-2887-2720

e-Mail: thomas.bauch@vattenfall.de

Internet: www.vattenfall.de

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Fachbeitrages in unserem Fachmagazin AMS-Online?

Dann sprechen Sie uns an:

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Tel. +49 (0) 53 23 - 98 39 38

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eMail: redaktion@advanced-mining.com

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Literaturverzeichnis

[1] Weber, Peter; Cerfontaine, Philippe: Virtual Reality

Center Aachen; Anlagenbau und

Steuerung, Robotik; SABAS; Jahresbericht 2005/2006

[2] Weber, Peter: GNSS-Technologie als Baustein zur

Prozesssteuerung im Tagebau; www.navisat.de/.../rwe_weber_

vortrag_100406.pdf

[3] Rosenberg, Heinrich: Material- und

Lagerstättenerkennung als Basis innovativer

Betriebsführungssysteme…; World of Mining – Surface &

Underground 59(2007), No. 3 pp. 173-180

[4] Guder, Werner; Dahmen, Dr. Dieter: Standsicherheit von

Böschungssystemen; 8. Brandenburgisches Markscheiderforum

September 2010

[5] Lau, Dierk: Digitale 3D-Modelle für den RWE-Power

Tagebau Hambach; AUCOTIMES Ausgabe 26.Mai 2008

[6] Schmitz, Dr. Robrecht: Provision of resources for the

city by the Hambach opencast mine; IAEG2006 Paper number

791

[7] Bahrt W., Bauch T.: Pre-cut operation in the Nochten

opencast mine; MPES 2004, pg.521-526

AUCOTEAM GMBH

Dipl.-Ing. Dierk Lau

Tel. +49 (0) 30 42188-741

Fax +49 (0) 30 2315467

Internet: www.aucoteam.de

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ContiTech Conveyor Belt Group | Phone +49 5551 702-207

transportbandsysteme@cbg.contitech.de

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WEITERBILDUNG

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VolVo Co n s t ru C t i o n Eq u i p mE n t

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VOLVO BAUMASCHINEN

LöSUNGEN FÜR STEINBRÜCHE

UND ZUSCHLAGSTOFFE

EIN ZUVERLäSSIGER PARTNER FÜR EIN ANSPRUCHSVOLLES GESCHäFTSFELD

olvo Construction Equipment ist einer der weltweit größten Hersteller von Baumaschinen

Vmit mehr als fünfzig Jahren Erfahrung bei Produktlösungen für Steinbrüche und

Zuschlagstoffe.

Effektive und rentable Produktion

Das gesamte breite Produktsortiment an Radladern,

Baggern, knickgelenkten Dumpern, Motor-Gradern und

Baggerladern ist bei allen Komponenten und Systemen

perfekt aufeinander abgestimmt und kann so bei

hoher Produktivität mit niedrigem Kraftstoffverbrauch

zusammenarbeiten. Zusammen bilden sie eine

hocheffektive Produktionslinie, mit Schwerpunkt

auf Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit

- Grundpfeiler eines rentablen Zuschlagstoff-und

Steinbruchgeschäftfeldes.

Gesamtkosten unter Kontrolle

Der professionelle Kundendienst von Volvo

Construction Equipment bietet Original-Teile, After-

Sale-Service und Ausbildung - damit Sie Kapital- und

Betriebskosten unter Kontrolle haben. Schneller Zugang

zu Qualitätsservice und Original-Ersatzteilen von Volvo

sind genauso wichtig wie der Preis der Maschine. Denn

letztendlich sind die Gesamtkosten über die Lebensdauer

der Maschine entscheidend.

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Globale Stärke

In den vergangenen Jahren konnte Volvo weltweit seine Position

stärken. Heute sind wir in Europa der größte und weltweit der zweitgrößte

Lastwagenhersteller mit Marken wie Volvo, Mack, Renault und Nissan.

Volvo Buses ist der zweitgrößte Bushersteller der Welt. Volvo Aero ist

international führend bei Dienstleistungen und Spezialkomponenten

für die Flugzeugindustrie, und Volvo Penta ist internationaler

Spitzenlieferant von Motoren und Antriebssträngen für Schiffs- und

Industrieanwendungen.

Qualität, Sicherheit und Umweltschutz

Die Gründungsväter von Volvo haben von Anfang an betont, dass

unserem Unternehmen immer die Sicherheit der Menschen am Herzen

liegt und dass die Entwicklung der Technologie immer auf menschlichen

Werten basieren wird. Heutzutage reflektieren unsere drei Kernwerte –

Qualität, Sicherheit und Umwelt – diese Grundanschauung. Und die sind

jetzt aktueller als je zuvor.

DIE KRAFT ZUR MAXIMIERUNG IHRES EINKOMMENS

In der Gewinnungsindustrie ist Verfügbarkeit entscheidend.

Produktivität wird als maximale Menge Material, die in kürzester

Zeit umgeschlagenen wird, gemessen. Volvo erledigt die Arbeit – mit

längerer Betriebszeit, höherer Produktivität und größerer Sicherheit. Wir

bauen Radlader, Bagger und knickgelenkte Dumper, die speziell für den

täglichen Einsatz unter den harten Bedingungen der Gewinnungsindustrie

entwickelt wurden. Sie haben die Leistung, Ausbrechkraft und Haltbarkeit,

die in Steinbrüchen und bei ähnlichen Anwendungen erforderlich sind.

Leistung und Kontrolle

Beim Abbau von Deckschichten und Steinen zeichnen sich Volvo-Bagger

durch harmonische Hydraulik mit hohen Reiß-und Ausbrechkräften,

hervorragende Manövrierfähigkeit und sanfte Steuerung aus. Mit

großvolumigen Löffeln und der Fähigkeit, auf weichem und unebenem

Untergrund arbeiten zu können, sind diese Bagger kraftstoffsparend und

hochproduktiv -die perfekte Mischung aus Leistung und Bedienbarkeit.

Wenn ein Team von Volvo-Baggern und knickgelenkten Volvo-Dumpern

sich an den Abbau von Deckschichten macht, ist es nur schwer zu

schlagen.

Mehr Tonnen pro Stunde

Mit Volvo-Radladern ist der schnelle, effiziente Materialumschlag

ein Kinderspiel. Sie sind für hohe Produktivität und geringen

Kraftstoffverbrauch bekannt, und die Konstruktion bietet hohen

Fahrerkomfort und -sicherheit sowie leichten Zugang zu den

Routinewartungs- und Servicepunkten. Hohe Eindringfähigkeit

und hervorragende Zugkraft sind das Ergebnis der harmonischen

Zusammenarbeit perfekt aufeinander abgestimmter Bauteile. Volvo

optimiert Leistung mit wirtschaftlichem Kraftstoffverbrauch.

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Volle Leistung selbst im Leerlauf

Kraftvolle, elektronisch gesteuerte

Niedrigemissionsmotoren zusammen mit Vollautomatikgetriebe

bedeuten hervorragendes Ansprechverhalten

und volle Leistung selbst bei niedrigen Drehzahlen.

Das Ergebnis sind maximale Produktivität und minimale

Kosten pro Tonne.

Kraft und Genauigkeit

Mit dem Volvo-Hubgerüst, der lastabhängigen

Hydraulik, der leichtgehenden Lenkung und der hohen

Stabilität stehen den Fahrern von Volvo-Radladern sowohl

maximale Leistung als auch einzigartige Präzision zur

Verfügung. Die Kinematik sorgt für ein hohes Reißmoment

in Bodenstellung. Damit kann der Fahrer schwere

Materialien umschlagen, ohne dass an irgendeinem

Punkt des Ladezyklus Kraftverluste auftreten.

SCHNELLER UND SICHERER TRANSPORT

Wenn Material schnellst möglich zum Brecher und

Sortierer transportiert werden muss, bietet der Volvo-

Radlader mit einem knickgelenkten Volvo-Dumper eine

gute Kombination. Ein kompromissloses Team, das

Kraft und hervorragendes Fahrverhalten mit Intelligenz

und Sicherheit verbindet. Das Ergebnis - einzigartige

Wirtschaftlichkeit und Produktivität.

Hohe Geschwindigkeit und niedriger

Kraftstoffverbrauch

Knickgelenkte Volvo-Dumper sind durch ihre

Vielseitigkeit und Produktivität als Branchenführer

anerkannt. Volvo-Dumper haben Differentialsperren

und drei Achsen in Kombination mit Reifen mit hoher

Tragfähigkeit und sind damit unerreicht beim Überqueren

von unwegsamem Gelände und bei der Bewältigung

von steilen Böschungen und Entladewinkeln. Ganz

einfach gesagt bietet dieses Arbeitstier einmalig viele

Antriebsvarianten für hervorragende Traktion und

Steuerung sowie hohe Geschwindigkeiten und geringen

Kraftstoffverbrauch.

Sicher bergab, schnell bergauf

Mit Volvo-Dumpern kann man dank der

bedienungsfreundlichen Retarder - die unabhängig

von den Geländebedingungen eine sichere Steuerung

gewährleisten - bergab die Geschwindigkeit problemlos

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beibehalten. Und auch bergauf kann man schnell fahren.

Die Schaltung erfolgt automatisch. Der Fahrer muss

lediglich die passendste Fahrkombination auswählen.

Mit der präzisen Lenkung lässt sich der Dumper

leicht in eine optimale Entladeposition bringen. Mit dem

Kippsystem und der Be- und Entladebremse kann man

leicht, gleichmäßig und effizient arbeiten.

Präzise Lenkung bei allen

Geschwindigkeiten

Natürlich kann der Radlader auch Material

zwischen Halde und Brecher transportieren. Und die

präzise hydraulische Lenkung mit Komfort-Lenk- und

Fahrschaltung (CDC) lässt sich leicht und gleichmäßig

über den gesamten Geschwindigkeitsbereich bedienen.

Außerdem verfügt die CDC über Endlagendämpfung.

Damit weist die Maschine im gesamten Lenkbereich ein

sanftes Verhalten auf. Stoßbelastungen des Rahmens,

die teilweise bei schnellen Lenkmanövern auftreten,

werden dadurch verhindert.

ZUVERLäSSIGE MASCHINEN FÜR EINE

MAXIMALE BETRIEBSZEIT

Wenn es um Umschlag, Sortieren, Lagern und Verladen

von Schotter und Sand geht, sind zuverlässige Maschine

gefordert, die Ihnen eine maximale Betriebszeit garantiert.

Volvo-Maschinen sind speziell für den Materialumschlag

entwickelt worden: Zuverlässige Radlader, die ihnen

dabei helfen, mehr Material in weniger Zeit zu bewegen.

Und mit der kompletten Palette an Anbaugeräten für den

Materialumschlag können Sie Ihren Radlader an Ihre

speziellen Einsatzbedingungen anpassen.

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Für die Arbeit geschaffen

Beim Materialumschlag ist Verfügbarkeit

entscheidend. Deshalb ist jedes Detail am Volvo-

Radlader so konstruiert, dass er fast ohne Ausfallzeiten

arbeiten kann. Perfekt abgestimmte Volvo-

Antriebsstränge, Hydrauliksysteme und Anbaugeräte

sorgen für eine optimale Kombination aus Leistung,

Kraftstoffökonomie und Umweltschutz.

Kraft und Agilität – schnelle Taktzeiten

Die Volvo-Radlader sind bekannt für hohe

Produktivität und niedrigen Kraftstoffverbrauch. Die

Hochleistungsmotoren liefern eine unglaubliche Leistung

und sprechen hervorragend an. Schaufelbewegungen

sind weich und kontrolliert - selbst bei schwersten

Lasten.

Höchste Geschwindigkeit,

Manövrierfähigkeit und Fahrerkomfort

Bei Ausstattung mit Original-Anbaugeräten und

optionaler Ausrüstung können sich Volvo-Radlader

dank ihrer hervorragenden Geschwindigkeit,

Manövrierfähigkeit, Fahrerkomfort und Gesamtwirtschaftlichkeit

auch mit größeren Radladern

messen.

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Maschine und Anbaugerät – perfekt

aufeinander abgestimmt

Alle Volvo-Original-Anbaugeräte sind speziell für die

jeweilige Anwendung entwickelt worden und haben

die gleiche hochwertige Qualität wie die Maschine.

Sie sind als integraler Bestandteil des Radladers, für

den sie bestimmt sind, konstruiert. Ihre Funktionen

und Eigenschaften sind perfekt auf die verschiedenen

Parameter wie Kinematik, Reißkraft, Zug- und Hubkraft,

abgestimmt. Maschine und Anbaugerät arbeiten in

perfekter Harmonie zusammen und bilden eine Einheit,

die ein sicheres und effizientes Arbeiten garantiert.

Optimierte Umschlagschaufeln

Die Form der Volvo-Umschlagschaufeln ist für

Zuschlagstoffe, Kies und Bruchgestein optimiert. Damit

kann die Schaufel schneller und mit einem höheren

Füllfaktor gefüllt werden. Durch Überlaufbleche wird

beim Verladen und Transportieren weniger Material

verschüttet. Die Schaufelschneiden sind parallel zur

Schaufelseite angeschweißt. Dadurch gibt es weniger

Ecken und Kanten, an denen sich Material verfangen

kann, und der Verschleiß der Schaufel verringert sich.

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JEDERZEIT ALLES UNTER KONTROLLE

Volvo begleitet Sie bei jedem Schritt -von der Lagerhalde

bis zu Zement- und Betonunternehmen. Verteilung, Entladen

und Beschickung gehen schnell und effektiv vor sich, jedoch

nie zu Lasten von Komfort und Sicherheit. Bei der Sicherheit

geht Volvo kaum Kompromisse ein, und weiss, dass ein

zufriedener Fahrer zu einer höheren Produktivität beiträgt.

Hervorragende Sicht

Durch die großzügigen Windschutzscheiben hat man in

allen Maschinen eine hervorragende Rundumsicht, wodurch

die Sicherheit des Fahrers und die Sicherheit am Einsatzort

gesteigert wird. Volvo-Radlader bieten eine hervorragende

Sicht, selbst bei Verladearbeiten mit dem langen Ausleger.

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Vollständige Kontrolle

Der Fahrer hat dank der Präzisionslenkung und der

Steuerung der Load-Sensing-Hydraulik per Fingerdruck

jederzeit alles unter Kontrolle. Durch den kurzen

Abstand zwischen dem Schwerpunkt der Last und der

Vorderachse steigt die Standfestigkeit. Das erhöht

die Sicherheit, verkürzt die Arbeitstakte und bedeutet

weniger verschüttetes Material.

FS-Technologie – Unternehmen auf der

Überholspur

Der weltweit erste knickgelenkte Dumper mit

hydraulischer Vollfederung - eine weitere, von Volvo

entwickelte Neuheit für knickgelenkte Dumper. Die

Dumper der FS-Serie können - leer oder beladen

- schwere Transportstraßen schneller bewältigen

als herkömmliche Maschinen. Aufgrund deutlicher

Verbesserungen beim Bodenkontakt der Räder ist der

Produktivitätszuwachs genauso eindrucksvoll wie die

höhere Sicherheit.

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PRODUKTIVITäT UND RENTABILITäT IM

BLICKPUNKT

Ein Unternehmen zu führen ist eine anspruchsvolle

Angelegenheit. Damit die richtigen Entscheidungen

getroffen werden können, sind korrekte Informationen

unabdingbar. Und je schneller sie verfügbar sind, umso

besser. Mit der Volvo-Software haben Sie eine bessere

Kontrolle über Ihr Geschäftsfeld und den entscheidenden

Vorsprung vor der Konkurrenz.

Echtzeit-Überwachung bedeutet mehr

Betriebszeit

Volvo-Contronic-Überwachung erhöht durch die

Minimierung von ungeplantem Service die produktive

Zeit Ihres Arbeitstags. Contronic überwacht die

Maschinenfunktionen in Echtzeit. Bei unnormalen

Vorgängen erzeugt Contronic automatisch sofort eine

Warnmeldung und lenkt die Aufmerksamkeit des Fahrers

darauf. Ein Servicetechniker kann sich in das System

einloggen und das Problem direkt vor Ort beheben.

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Informiert zu sein zahlt sich aus

Contronic speichert alle Betriebsdaten der

Maschine seit dem letzten Service. Bei Aufbereitung

im MATRIS-Analyseprogramm liefern die Daten

wertvolle Informationen für Fehlersuche und Service.

Die kontinuierliche und umfassende Analyse der

Maschine führt zu weniger Kraftstoffverbrauch,

geringeren Wartungs- und Reparaturkosten sowie zu

erhöhter Lebensdauer der Maschine und trägt damit zur

Steigerung von Effizienz und Rentabilität bei.

Mit Übersicht auf dem richtigen Track

Das Telematiksystem CareTrack nutzt Satelliten- und

Mobilfunktechnologie zur Vor-Ort-Überwachung und

-Kontrolle der Maschinen. Innerhalb von Sekunden

haben Sie alle Informationen verfügbar, die Sie zu Ihren

Maschinen benötigen - selbst wenn sie Tausende von

Kilometern entfernt sind. Ihr Computer kann Ihnen genau

anzeigen, wo sich Ihre Maschine befindet, wie hoch der

Kraftstoffverbrauch ist und wann der nächste Service

ansteht. Durch den unmittelbaren Zugang zu korrekten

Informationen können Sie Entscheidungen treffen, die die

Produktivität steigern und die Ausfallzeiten verkürzen.

So erreichen Sie Ihre Geschäftsziele

Volvo-Site-Simulation ist ein wertvolles Software-

Tool zur virtuellen Darstellung Ihres Arbeitsplatzes. So

entdecken Sie den besten Weg zur Optimierung der

Produktivität und Senkung der Kosten pro Tonne. Wenn

Sie die vorhandene Flotte und aktuellen Bedingungen

am Einsatzort eingeben, kann Ihnen ein kompetenter

Volvo-Vertreter zum Beispiel zeigen, wie viele Radlader

und Dumper Sie benötigen, um Ihre Geschäftsziele zu

erreichen.

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TECHNOLOGIETRANSFER

LEBENSLANGER SERVICE

Bei jeder Maschine von Volvo Construction Equipment

haben Sie mit dem globalen Händler- und Servicenetz

und dem Kundendienst einen zuverlässigen Partner. Egal,

wo Sie sich befinden, kompetente Service-Mitarbeiter

und die richtigen Ersatzteile sind nie weit entfernt. Volvo

unterstützt Sie mit Produkten, Serviceleistungen und

Know-how, die Sie zur Optimierung der Rentabilität und

Produktivität Ihrer Maschine benötigen.

Flexible Servicevereinbarungen,

kompromisslos hoher Servicestandard

Der optimale Weg zur maximalen Nutzung Ihres Volvos

ist eine Volvo-Servicevereinbarung, von planmäßigen

Maschineninspektionen bis hin zu einem umfassenden

Reparatur- und Wartungsprogramm.

Wir engagieren uns für Ihre

Geschäftsziele

Volvo Financial Services ist globaler Anbieter von

Finanz-, Leasing- sowie Service- und Support-Lösungen,

die speziell für die Anforderungen von Volvo-Kunden

maßgeschneidert sind.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Volvo Construction Equioment Germany GmbH

Adalperostr. 80

85737 Ismaning | Deutschland

Internet: www.volvoce.com

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sa n d V i k mi n i n g a n d Co n s t ru C t i o n CE n t r a l Eu ro p E gm bH

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TECHNOLOGIETRANSFER

TEAMWORK AUF MEERESHöHE:

SANDVIK TEILSCHNITTMASCHINE MT720 AM MARKOVEC TUNNEL

ALPINE BeMo Tunnelling und Sandvik

sichern Ausbau des Slowenischen Adria

Tourismus

SLOWENIEN hat rund 45 km Mittelmeerküste. Ein Teil

ist jedoch durch Städte, Hafenanlagen und Salinen derzeit

nicht als Badestrände oder Promenaden nutzbar. Die

direkt am Küstenverlauf gelegene Schnellstraße zwischen

Koper und Izola soll teilweise rückgebaut und der Verkehr

zukünftig unterirdisch durch den 2,1 km langen Markovec

Tunnel geleitet werden. Dadurch wird dem wachsenden

Tourismus in der Region, im Anschluss an die bis Ende 2013

geplanten Baumaßnahmen, mehr Raum gegeben.

Die Steigerung des Freizeitwertes sowie der

Lebensqualität in der Adriabucht ist das Ziel der 64,5 Mio.

EUR Investition. ALPINE will mit Unterstützung der Sandvik

Teilschnittmaschine MT720 das Tunnelprojekt innerhalb

von 32 Monaten fertig stellen.

ALPINE BeMo Tunnelling beschäftigen für das

Markovec Tunnelprojekt, dem ersten in Slowenien, rund

100 Mitarbeiter. Im Jänner 2010 wurde mit den ersten

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TECHNOLOGIETRANSFER

Bauarbeiten begonnen. Während des gesamten

Vortriebs fallen ca. 400.000 m3 Abraum an, die im

Umkreis von 25 km deponiert werden. Die Ostportale

des zweiröhrigen Tunnels liegen rund 5 m über dem

Meeresspiegel. Der Höhenunterschied bis zum

Westportal liegt bei ca. 28 m. Die Länge der rechten

Röhre liegt bei 2.145,2 m, die der linken Röhre bei

2.174,2 m.

Die Querneigung der Fahrbahn liegt bei +/- 2,5 %. Die

Geologie weist Kalk- und Sandstein sowie Mergel auf.

Die Sandvik Teilschnittmaschine MT720 war gerade

auf dem Schiffsweg zurück vom australischen Brisbane

Airport Link Projekt nach Europa, als ALPINE BeMo

Tunnelling sich für den Einsatz der leistungsstarken

Maschine entschieden. Im Normalfall wird die

Maschine nach einem Einsatz im Zeitraum von rund drei

Monaten in Zeltweg überholt, die Verschlauchung und

Elektrik erneuert sowie Verschleißteile ausgetauscht.

Aufgrund des Zeitverlustes, bedingt durch die Insolvenz

des slowenischen Partnerunternehmens CPM,

verständigte man sich bei Alpine und Sandvik darauf,

dass die Überholungsarbeiten n an der Maschine direkt

vor Ort auf der Baustelle in Slowenien erledigt werden.

In enger, konstruktiver Zusammenarbeit schafften zwei

Mitarbeiter von Sandvik und drei Mitarbeiter von ALPINE

das für unmöglich gehaltene Resultat. Nach nur fünf

Wochen war die MT720 einsatzfähig. Das alleine war

schon ein Erfolg. Als sich die Teilschnittmaschine durch

das feste Gestein fräste, fiel eine große Last von Enver

Siljic, Bereichsleiter Südosteuropa bei ALPINE BeMo

Tunnelling. Die Entscheidung für die Partnerschaft mit

Sandvik hatte sich schon jetzt gelohnt.

Der geplante Markovec Tunnel ist am Nordportal

nur 15 Meter überbaut. Die dichte Besiedelung mit

Villen und Hochhäusern, war mit ausschlaggebend für

den Einsatz der Sandvik Teilschnittmaschine MT720.

Die gegründete Bürgerinitiative setzte sich mit Erfolg

dafür ein, dass in der Bauausschreibung auf den

Sprengbetrieb und auf sanfte Sprengung verzichtet

wird und das Fräsen als Vortriebsart festgelegt wurde.

Der Einsatz der Teilschnittmaschine verlief so positiv,

im Gegensatz zu den neuerlichen Einschränkungen

und Auflagen, initiiert durch die Bürgerinitiative und

örtlichen Behörden, dass man sich auch für weitere

Teilabschnitte des Tunnels für diese Vortriebsmethode

entschied. Die Zahlen sprechen für sich. Im

Zweischichtbetrieb – in der Zeit von 6.00 bis max. 22.00

Uhr – liegt der tägliche Vortrieb bei durchschnittlich

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TECHNOLOGIETRANSFER

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6,18 m (s. Grafik). “Keine andere Maschine auf dem Markt

schafft diese Leistung.”, erzählt Projektleiter Dipl.-Ing.

Michael Schuster sichtlich begeistert. Bis zum Ende der

Bauzeit werden 1.000 m Vortrieb mit der Sandvik MT720

gefräst werden.

Die Kosten werden durch den sauber gefrästen

Tunnelquerschnitt gering gehalten. Aufwendige und

kostspielige Auffüllarbeiten mit Spritzbeton, wie sie

teilweise beim Sprengvortrieb entstehen können,

entfallen hier gänzlich.

Am Beispiel des Markovec Tunnelprojekts und der

Urlaubsregion um Koper und Izola lässt sich mal wieder

feststellen: Qualität setzt sich durch – technisch wie

auch touristisch.

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Technische Daten der Sandvik

Teilschnittmaschine MT720:

• Masse 135 t

• Schneidmotorleistung 300 kW

• Schneidhöhe max.. 6,6 m

• Schneidbreite max.. 9,1 m

• Teleskop-Schneidarm

• ICUTROC Hartgesteins-Schneidtechnologie

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Volker Blum, Vertrieb Tunnelbau

Tel.: +49 (0)172 - 252 2043

eMail: volker.blum@sandvik.com

Internet: www.mc.sandvik.com

Sanvik Mining and Construction

Karlheinz Pribil, Vertrieb Bohrgeräte/Tunnelbau

Tel.: +43 (0)664 - 965 6233

eMail: karlheinz.pribil@sandvik.com

Internet: www.mc.sandvik.com

Sandvik

Sandvik ist ein weltweit tätiger Industriekonzern, der auf fortschrittliche Produkte setzt und der in ausgewählten Bereichen weltweit

Marktführer ist – wie z.B. den Bereichen Zerspannungswerkzeuge, Maschinen und Werkzeuge für den Gesteinsabbau, rostfreie Materialien,

Speziallegierungen, Hochtemperaturmaterialien und Prozess-Systeme. Im Jahr 2010 hatte der Sandvik Konzern 47.000 Mitarbeiter und

Niederlassungen in 130 Ländern. Der Jahresumsatz betrug 83.000 Mio. SEK.

Sandvik Mining and Construction ist ein Geschäftsbereich der Sandvik Gruppe und ein weltweit führender Anbieter von Maschinen,

Hartmetallwerkzeugen, Dienstleistungen und technischen Konzepten für den Abbau und das Zerkleinern von Gesteinen und Mineralien für die

Bergbau- und Bauindustrie. Die Umsätze in 2010 beliefen sich auf 35.200 Mio. SEK bei einer Anzahl von ca. 15.500 Beschäftigten.

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TECHNOLOGIETRANSFER

BACKENBRECHER-PREMIERE IM WEINVIERTEL!

NEUER SANDVIK QJ 241 BEWäHRT SICH IN öSTERREICH

Anfang Dezember 2011 übernahm die Poysdorfer

Poyss GesmbH den ersten österreichischen Sandvik-

Backenbrecher der neuen Baureiche QJ241. Der kompakte

und leistungsfähige Brecher überzeugt im vielseitigen

Wechseleinsatz auf Poyss-Baustellen und stationär

am zertifizierten Recyclingplatz Niederabsdorf. Der

Abschluss ist auch ein guter Beweis für die Schlagkraft

des österreichischen Sandvik-Vertriebspartners, der

seit Anfang 2012 als neue eigenständige BAG Klöch

Aufbereitungstechnik firmiert.

Vielfältiges Leistungsspektrum

Vor über 80 Jahren als reines Fuhrunternehmen

gegründet, bietet die niederösterreichische Poyss GesmbH

heute eine vielfältige Leistungspalette. In dritter Generation

führt Leopold Poyss den Betrieb mit Hauptsitz in Poysdorf,

etwa 60 Kilometer nördlich von Wien. Je nach Saison

beschäftigt das Unternehmen 40 bis 50 Mitarbeiter.

Neben dem eigenen LKW-Fuhrpark mit über 30 Fahrzeugen

im Transport von Baustoffen und landwirtschaftlichen

Massengütern, diversen Spezialfahrzeugen für kommunale

Entsorgungs- und Straßendienste, bilden heute die Poyss-

Freuen sich über die gelungene Österreich-Premiere des Sandvik QJ241 bei

der Poyss GesmbH (v.r.): Inhaber Leopold Poyss, BAG Betriebsleiter Karl Konrad,

BAG Servicetechniker Wilhelm Potzinger, Poyss-Grubenleiter Gerhard Wind,

BAG Kundenberater Franz Ulrich und Gerhard Traindl Poyss-Maschinenführer.

Bau- und Baustoffsparten mit rund 40 Baumaschinen den

Unternehmensschwerpunkt. Die Leistungen im regionalen

Straßen- und Wegebau, bei Erd- und Tiefbaumaßnahmen

sowie im Gebäude-Rückbau sind eng verzahnt mit

der Poyss-Baustoffproduktion bzw. dem qualifizierten

Recycling von Abbruchmassen.

Zur Produktion seiner umfassend zertifizierten Sand-

und Schotterprodukte setzt Poyss in insgesamt fünf Gruben

mobile Siebanlagen mit nachgeschalteten Waschverfahren

ein. Die qualifizierte Wiederverwertung erfolgt einerseits

am Recyclingplatz in der Grube Niederabsdorf, mit

insgesamt 25 ha Gesamtfläche der größte Poyss-Standort,

sowie bei größeren Rückbau-Projekten vor Ort. Von

Beginn an setzte Poyss auch in der Verarbeitung von

Ausbauasphalt, Betonbruch und Hochbaurestmassen

auf die umfassende Zertifizierung von Produktion und

Produkten: Der Recyclingbetrieb in Niederabsdorf ist

seit 2004 vollständig zertifiziert, alle mobilen Anlagen

und Maßnahmen entsprechen den strengen Richtlinien

des österreichischen Abfallwirtschaftsgesetzes (AWG).

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Als Mitglied des Österreichischen Baustoff-Recycling-

Verbandes und der Recycling-Güteschützvereinigung

unterzieht Poyss alle seine Produkte den einschlägigen

Güteprüfungen.

Langjährige Partnerschaft

Ausgabe 01 | 2012

TECHNOLOGIETRANSFER

Seit Anfang Dezember 2011 arbeitet der neue mobile Sandvik Backenbrecher QJ241 auf dem Recyclingplatz

Niederabsdorf der niederösterreichischen Poyss GesmbH.

Insgesamt drei mobile Siebanlagen sowie zwei

Mobilbrecher arbeiten bei Poyss im Wechseleinsatz

zwischen Rohstoffproduktion und Recycling. Entsprechend

der anfallenden RC-Materialien und Produkte betreibt das

Unternehmen einen raupenmobilen Prallbrecher sowie

einen leistungsfähigen Backenbrecher. Nach gut zwölf

Betriebsjahren wurde die Altanlage jetzt durch den neuen

raupenmobilen Sandvik Backenbrecher QJ241 ersetzt.

„Eigentlich standen wir noch ganz am Anfang der

Entscheidung für eine Neuinvestition, als wir ab Sommer

nach passenden Angeboten suchten. Wir benötigen eine

kompakte, schnell versetzbare Anlage, die auf engen

Baustellen und auf dem Recyclingplatz mit seinen längeren

Wegen zwischen den Materialstationen gleichermaßen

gut zurecht kommt und dabei zuverlässig hohe Leistung

von 120 Stundentonnen aufwärts abliefert,“ umreißt

Firmenchef Leopold Poyss das Anforderungsprofil.

In die Suche nach der passenden Anlage bezog

man auch den langjährigen Lieferanten, die Klöcher

BAG Aufbereitungstechnik, mit ein: Nach der

Produktionssiebanlage EXTEC S-4 vor gut fünf Jahren

übernahm Poyss Anfang 2010 auch sein Grobstücksieb

FINTEC 640 von den steirischen Aufbereitungsspezialisten.

„Wir haben über die Jahre gute Erfahrungen mit den

Siebanlagen gemacht. Dazu passen die Betreuung und der

Service durch die BAG. Vor allem bei der Versorgung mit

Verschleiß- und Ersatzteilen hatten wir nie Probleme, da

hielt BAG selbst kürzeste Fristen,“ würdigt Leopold Poyss

die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Sandvik-

Vertriebspartner.

Auf der Demo-Messe STEINEXPO 2011 kam der

Bau-Ingenieur dann in Kontakt mit der aktuellen

Sandvik-Technologie. “So beeindruckend die

Maschinenvorführungen insgesamt waren, haben uns vor

allem die vielen Weiterentwicklungen im Detail überzeugt,

welche die bewährten Technologien echt voran gebracht

haben. Die neuen Sandvik-Anlagen kommen mit einem

durchdachten Design und technischen Lösungen, die

sich in der täglichen Praxis wirklich auszahlen,“ urteilt

Leopold Poyss. Mitte November 2011 entschied sich Poyss

für den Sandvik QJ241, den BAG Aufbereitungstechnik

entsprechend der AWG-Vorschriften bereits drei Wochen

später nach Poysdorf lieferte.

Effizienter Betrieb als Leitmotiv

Mit tiefladergerechten Transportabmessungen und einem

Gewicht von knapp über 34 Tonnen eignet sich der QJ241

als kleinster Backenbrecher im Sandvik-Mobilprogramm

sehr gut für den Baustellen-Wechseleinsatz. Maximal 225

t/h leistet der aufgebaute Einschwingen-Backenbrecher

(Einlauf: 1000 x 650 mm) je nach Material und Endkörnung

– im Recyclingeinsatz bei Poyss mit typischen Endprodukt

von 0/70 erreicht die Anlage 120 – 150 t/h. Bis 500 mm

Kantenlänge nimmt der reversierbare Brecher auf, die

hydraulische Keilspaltverstellung bietet einen CSS-Bereich

von 50 bis 150 mm.

Dabei überwacht eine moderne SPS-Steuerung

über den Füllstandssensor am Brechereinlauf und die

Drehzahlüberwachung am Hauptaustragsband den

gesamten Brechprozess. Die hydraulisch angetriebene

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Max. 5 Kubikmeter fasst der Aufgabetrichter der Sandvik

QJ241. Der Füllstandssensor (rechts im Vordergrund) erfasst

die Brecherauslastung, die von der Maschinensteuerung

über die regelbare Vibrationsgeschwindigkeit der Aufgabe-

Einheit mit Vorabsiebung optimiert wird.

Aufgabe-Einheit mit Vorabsiebung erlaubt die automatische

Anpassung der Aufgabegeschwindigkeit aus dem

großvolumigen Trichter. Die hydraulische Hubvorrichtung

des 800 mm breiten Hauptförderbandes sorgt für variable

Bandabstände des serienmäßigen Überbandmagneten und

gewährleistet einen störungsfreien und kontinuierlichen

Austrag.

Der Sandvik QJ241 ist für den effizienten Dauerbetrieb auf

Baustellen, Recyclinghöfen oder kleineren Steinbrüchen

ausgelegt. Dazu trägt insbesondere auch die umfassende

Stahlverrohrung der Maschinenhydraulik bei, die niedrige

Öltemperaturen und wartungsfreie Abdichtungen

gewährleistet. Alle Anzeigen, Bedienelemente und

Servicepunkte sind sicher bodennah oder von Podesten

aus erreichbar, praxisgerechte Ausstattungen, wie die

serienmäßige Umkehrfunktion der Lüfterhydraulik zur

Kühlerreinigung, eine Zentralschmierung des Brechers,

sowie eine optionale Zentralschmierung von allen Lagern,

erleichtern den Betrieb entscheidend. Gesteuert wird die

Anlage wahlweise per Funk- oder Kabelfernbedienung.

Niedrige Betriebskosten standen ebenso im Fokus der

Sandvik-Ingenieure aus den diversen Entwicklungszentren

im Konzern. Die lastoptimierte Hydrauliksteuerung

gewährleistet im Zusammenspiel mit den modernen

168-kW-starken CAT C7.1 Acert-Motoren nach EU-Stufe IIIb

bei hohen Produktionsleistungen deutliche Einsparungen

im Dieselverbrauch.

Ausgabe 01 | 2012

Das Farbdisplay der neuen Danfoss-

Maschinensteuerung erlaubt unkomplizierten

Zugriff auf alle Maschinenfunktionen und

liefert auf einen Blick den umfassenden

Betriebstatus.

TECHNOLOGIETRANSFER

Weit öffnende Service-Klappen

und gut erreichbare Podeste

erleichtern Betrieb und Wartung.

Wichtige Verbesserungen im Detail: Der 660 l fassende Hydrauliktank (links)

sitzt nun frei neben dem gleich großen Dieselreservoir und sorgt so für niedrigere

Öltemperaturen. Die Hubvorrichtung des Hauptförderbandes ermöglicht große

Magnetabstände für Recyclinganwendungen.

Mit breiter Spur und proportional gesteuerter Antriebshydraulik

gewährleistet das robuste Laufwerk des Sandvik QJ 241 ein

schnelles und sicheres Versetzen auch in schwerem Gelände.

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Eine Tendenz, die bereits auch der Sandvik QJ241

bei Poyss mit seinem noch IIIa-konformen CAT C-6.6

vollauf bestätigt. „Gegenüber dem geringfügig kleineren

Vorgänger fahren wir mit dem QJ241 in allen Anwendungen

25 % mehr Leistung bei 30 % weniger Verbrauch“ rechnet

Leopold Poyss zufrieden die Erfahrungen aus nunmehr 150

Betriebsstunden vor. Konkret nennt Poyss Verbrauchswerte

von rund 18 l/h in der Körnung 0/70.

Neue starke Sandvik-Basis in österreich

Die Österreich-Premiere der neuen Sandvik-

Backenbrecher-Linie markiert auch den Eintritt der BAG

Aufbereitungstechnik in ein neues zukunftsgerichtetes

Kapitel der Firmengeschichte. Als technische Abteilung

der heute zur Asamer-Gruppe zählenden Klöcher-

Gewinnungsbetriebe vertreibt das steirische Unternehmen

bereits seit zwanzig Jahren Aufbereitungstechnik und

ist seit 2007 als österreichischer Vertriebspartner für das

mobile Sandvik-Programm tätig.

BAG-Betriebsleiter Karl Konrad (links)

und Leopold Poyss verbindet eine langjährige

Zusammenarbeit.

Ausgabe 01 | 2012

TECHNOLOGIETRANSFER

Im Zuge einer Restrukturierung der Asamer-Aktivitäten

übernahmen mit Karl Konrad, Rupert Schober und Josef

Würfel langjährige Kloecher/BAG-Verantwortliche Anfang

2012 den Geschäftsbereich und führen das Unternehmen

als eigenständige Gesellschaft weiter. Die neue BAG

Klöch Aufbereitungstechnik GesmbH beschäftigt am

angestammten Standort Klöch nach wie vor alle bisherigen

Mitarbeiter – in naher Zukunft ist eine Aufstockung des

Personals in Werkstätten und Kundenservice geplant.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

BAG Klöch Aufbereitungstechnik GmbH

Klöchberg 160, A-8493 Klöch

Tel.: +43 (0)3475 - 2859 0

eMail: office@bag-kloech.at

Internet: www.bag-kloech.at

Sanvik Mining and Construction

Central Europe GmbH

Michael Brookshaw

Tel.: +49 (0)173 - 54 05 404

eMail: Michael.brookshaw@sandvik.com

Internet: www.mc.sandvik.com

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TECHNOLOGIETRANSFER

SANDVIK TH550 UND TH540 MULDENKIPPER FÜR UNTERTAGE

BESSERES NUTZLASTVERHäLTNIS, REINERE

LUFT UND HöHERE PRODUKTIVITäT

Die saubersten Muldenkipper auf dem

Markt

Die neuen Modelle TH550 und TH540 knüpfen an die

Erfahrungen mit den Vorgängermodellen Sandvik T50 und

T40 an, die bisher auf dem Markt als beste Muldenkipper

für untertage galten. Die völlig neuen Muldenkipper der

Baureihe TH sind das Ergebnis von intensiver Forschung,

Rückmeldungen von Kunden und einer modernen

Eindeutig stärker mit Muldenkippern von Sandvik

Sandvik Mining hat zwei neue Muldenkipper für untertage auf den Markt gebracht. Die

neuen Modelle TH550 und TH540 sind die ersten Kipper ihrer Art für den Untertagebergbau,

die mit energieeffizienten und emissionsarmen Motoren ausgestattet sind, die die

Emissionsrichtlinien EPA Tier 4i und EURO-Stufe IIIB erfüllen. Sie sind kompakt und

wendig und bieten die größte Nutzlast pro Querschnittsfläche und Eigengewicht des

Fahrzeugs.

Denkweise. Einer der größten Vorteile dieser Muldenkipper

ist der optionale Motor, der die Abgasstufe Tier 4i/IIIB erfüllt

– er ist kraftstoffsparend, produziert weniger Emissionen

und verfügt über ein besseres Drehmoment als seine

Vorgänger. Die Modelle TH550 und TH540 sind derzeit die

einzigen auf dem Markt verfügbaren Muldenkipper, die mit

diesen Motoren ausgestattet sind.

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„Würde man diese Motoren zum Beispiel im Zentrum

einer Großstadt laufen lassen, so wären die Abgase dieser

Motoren sauberer als die Luft, die sie in der Stadt ansaugen.

Diese Muldenkipper sorgen somit für ein gesünderes

Umfeld für alle im Untertagebergbau Beschäftigten“,

erklärt Tomi Pikala, Marketing Support Manager bei

Sandvik Mining.

Neue Eigenschaften für bessere

Funktionalität

Ein besonderer Schwerpunkt bei der Entwicklung und

Konstruktion der Modelle TH550 und TH540 von Sandvik lag

auf Umwelt, Gesundheit & Sicherheit (EHS), Produktivität

und Zuverlässigkeit. Neue Eigenschaften, wie zum Beispiel

die Möglichkeit, die gesamten täglichen Wartungsarbeiten

von der Tagesoberfläche aus durchzuführen, erhöhen

die Sicherheit und die Benutzerfreundlichkeit. Der

Bedienkomfort und die Gesamtproduktivität wurden durch

die Umgestaltung der Fahrerkabine verbessert, die nun über

einen neuen ergonomischen Sitz mit Vibrationsdämmung,

ein neues Armaturenbrett, einen neuen Steuerungsmonitor,

ein Automatikgetriebe und eine regelbare Klimaanlage

verfügt.

Während durch den geringeren Kraftstoffverbrauch

der Motoren gemäß Tier 4i/IIIB die Betriebskosten

gesenkt werden, können aufgrund der beträchtlichen

Verringerung der erforderlichen Bewetterung noch

größere Einsparungen erzielt werden. Das große

Ausgabe 01 | 2012

TECHNOLOGIETRANSFER

Fassungsvermögen des Tanks, die zentrale Wartung

von der Sohle aus und einfach zu reinigende Kühler sind

nur einige Beispiele wie mit praktischen, zeitsparenden

Eigenschaften die Betriebszeit erhöht wird. Die neue

Kühlanlage, eine noch sicherere elektrische Verdrahtung,

neue Lenkzylinder und widerstandsfähige Reifen sowie

die weiteren neuen Produktmerkmale wurden entwickelt,

um die jährlichen Betriebsstunden zu steigern und die

Gesamtnutzungsdauer der Muldenkipper zu verlängern. Das

Ergebnis der gesteigerten Betriebszeit und verlängerten

Nutzungsdauer ist ein Höchstmaß an Produktivität.

Der Sandvik-Konzern

Sandvik ist ein weltweit tätiger Industriekonzern der auf fortschrittliche

Produkte setzt und der in einigen Bereichen weltweit Marktführer

ist - wie z.B. Zerspanungswerkzeuge, Maschinen und Werkzeuge

für den Gesteinsabbau, rostfreie Materiealien, Speziallegierungen,

Hochtemperaturmaterialien und Prozesssysteme. In 2011 hatte

Sandvik 50,000 Mitarbeiter und Niederlassungen in 130 Ländern. Der

Jahresumsatz betrug über 94,000 MSEK.

Sandvik Mining

Sandvik Mining ist ein Geschäftsbereich des Sandvik Konzerns

und ein weltweit führender Anbieter von Maschinen, Werkzeugen,

Dienstleistungen und technischen Konzepten für die Bergbauindustrie.

Das Angebot reicht vom Gesteinsbohren, der schneidenden Gewinnung,

der Gewinnung und Aufbereitung von Mineralien, dem Laden und

Fördern bis hin zu Systemen für die Schüttgutförderung. Die Umsätze

2011 beliefen sich auf 32,200 MSEK und das Unternehmen beschäftigte

ca. 13,200 Mitarbeiter.

WEITERE INFORMATIONEN

UND KONTAKT:

Sanvik Mining and Construction

Andre Jakobs,

Equipment Sales Manager Mining

Tel.: +49 (0)201 - 1785 306

eMail: andre.jakobs@sandvik.com

Internet: www.mc.sandvik.com

Überblick über die Non-Road-

Emissionsvorschriften für nicht

straßengebundene Maschinen und

Fahrzeuge

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Ausgabe 01 | 2012

TECHNOLOGIETRANSFER

HaVEr & boECkEr sCrEEning gro u p

GOLDPRODUZENT SCHÜRFT MEHR GEWINN

BEI GLEICHZEITIG GERINGEREM

WASSER- UND

ENERGIEVERBRAUCH

Hydro-Clean in der Goldaufbereitung

Die fortschrittliche Hydro-Clean® Waschtechnologie der Haver Screening Group hilft

einem im Osten Russlands ansässigen Goldproduzenten mit Expansionsplänen bei der

Steigerung der Produktion, der Reduzierung des Wasserverbrauchs und der Minimierung

des Verschleißes. Momentan benutzt der Produzent eine Testanlage bestehend aus einer

Waschtrommel und einem geneigten Freischwinger zur Trennung von Sand und Tonerde

aus dem geförderten Aufgabematerial.

Diese Methode liefert unzureichende Waschergebnisse,

verursacht einen erhöhten Verschleiß und verbraucht

große Mengen an Wasser und Energie. Die Haver Screening

Group hat in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden die

Hydro-Clean-700-Testanlage mit einem HAVER-NIAGARA®

Flachsieb in einem separaten Testbetrieb eingerichtet, um

zu beweisen, dass die drei unterschiedlichen Produkte

hiermit erfolgreich und besser als mit der vorhandenen

Testanlage gewaschen werden können. Jedes Produkt hat

unterschiedliche Verunreinigungsgrade von leicht bis zu

sehr schwer waschbar. Das schwerwaschbare Aufgabegut

kann mit dem vorhandenen Reinigungssystem nicht

ausreichend aufgelöst werden. Seit der Inbetriebnahme

der HAVER-Hydro-Clean-Testanlage wurde eine

Produktionssteigerung, im Vergleich zu der vorhandenen

Testanlage, von 5 Tonnen pro Stunde auf 25 Tonnen pro

Stunde erzielt. Gleichzeitig wurde der Wasserverbrauch

um 70 % und der Energieverbrauch um 30 % Prozent

reduziert. Durch die positiven Versuchsergebnisse

wurde das Unternehmen überzeugt, die HAVER-Hydro-

Clean-Technologie in die Planungen seiner zukünftigen

Produktionserweiterung einzubeziehen.

Der russische Goldproduzent, der aufgrund des von der

Hydro-Clean-Testanlage erzielten Wettbewerbsvorteils

ungenannt bleiben möchte, hatte die HSG zum ersten

Mal im Jahre 2009 kontaktiert. Anschließend wurde ein

Referenzbesuch bei einem Unternehmen aus der gleichen

Branche vorgenommen.

Aufgabenstellung des Kunden war es, aus dem

Aufgabenmaterial die Fraktionen 0/2 mm und 2/120 mm zu

erzielen. Dabei sollten die Feinanteile in der Fraktion 2/120

mm unter 2 M.-% reduziert werden.

Die Hydro-Clean Technik wurde ausgewählt, weil die

vorhandene Testanlage die gestellten Anforderungen nicht

erreicht hat.

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Ideal für den Einsatz bei schwerwaschbaren,

tonhaltigen Materialien ist die Verwendung von

Hydro-Clean- Hochdruckdüsen mit einer Drehzahl

des Waschrotors von 90 U/min und einem Druck von

bis zu 200 Bar (2900 PSI), um die abschlämmbaren

Bestandteile (< 63 Mikrometer) zu reduzieren.

Diese intensive Beanspruchung des Materials

führt zur Abreinigung der Körner von anhaftenden

Verunreinigungen und zur Auflösung von Agglomeraten.

Reib- und Scherkräfte durch Materialverwirbelungen in

der Waschkammer wirken dabei unterstützend auf den

Reinigungseffekt. Die gelösten Bestandteile werden

gemeinsam mit dem Waschwasser ausgetragen

und über das Austragsorgan dem nachgeschalteten

Flachsieb Typ UME 1200x4500 zum Klassieren in die

gewünschten Fraktionen aufgegeben.

Das Endresultat ist ein reineres goldhaltiges Produkt

2/120 mm mit einem Tonerdegehalt unter 2 M.-%.

Die HAVER Hydro-Clean-Testanlage verbraucht

wesentlich weniger Wasser und Energie. Die von dem

russischen Goldproduzenten benutzte Testanlage

bestehend aus einen Waschtrommel und geneigten

Freischwinger verbraucht bis zu 13 m³ (13000 Liter)

Wasser um eine Tonne Aufgabematerial zu waschen.

Bei der HAVER Hydro-Clean-Testanlage wurde der

Verbrauch auf maximal 4 m³ (4000 Liter) Wasser pro

Tonne Aufgabematerial reduziert. Das entspricht einer

Einsparung des Wasserverbrauchs von ca. 70 Prozent.

Zusätzlich wurde ca. 1,8 kW Strom für jede Tonne

gereinigtes Material eingespart.

Die kompakte Bauweise

und das verringerte Gewicht

des Hydro-Clean halten die

Gesamtbetriebskosten im

Vergleich zu herkömmlichen

Waschsystemen auf einem

deutlich niedrigeren Niveau. Das

auf geringen Wartungsbedarf

ausgelegte Design sorgt für

reduzierten Verschleiß und

ermöglicht einen einfachen

Austausch der wenigen, einer

Abnutzung ausgesetzten

Standardkomponenten. Daraus

resultiert eine zusätzliche

Ersparnis an jährlichen

Wartungskosten.

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TECHNOLOGIETRANSFER

Gereinigtes Material auf dem Förderband

Verschmutztes Material auf dem Förderband

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Verschmutztes Material vor der Hydro-Clean Reinigung

Aufgrund der erzielten positiven Ergebnisse der

HAVER Hydro-Clean-Testanlage plant der Produzent

die Beauftragung eines Investmentprogramms. Dieses

beinhaltet die Installation einer großen Aufbereitungsanlage

zur industriellen Produktion bestehend aus mehreren

HAVER-Hydro-Clean-1000. Diese Anlage würde das

Waschen von bis zu 4 Millionen Tonnen goldhaltigem

Erz pro Jahr ermöglichen. Um die Anpassung dieser

neuen HAVER- Waschtechnologie in dem bestehenden,

kundenseitigen Aufbereitungsprozess zu implementieren,

hat die HSG ein verfahrenstechnisches Fließbild entwickelt

und dem Kunden für dieses Projekt zur Verfügung gestellt.

Als globaler Zulieferer bietet die HSG den

Mineralienaufbereitungs- und Bergbauindustrien weltweit

innovative Sieb-, Wasch- und Pelletierungslösungen.

Zu den Mitgliedern dieser Gruppe gehören die HAVER &

BOECKER Maschinenfabrik Münster (Deutschland) sowie

die Tochterfirmen W.S. TYLER (Kanada) und HAVER &

BOECKER Latinoamericana (Brasilien). Mehr Informationen

finden Sie unter www.haverscreeninggroup.com.

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TECHNOLOGIETRANSFER

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

HAVER & BOECKER Screening Group

Robert-Bosch-Straße 6

48153 Münster | Deutschland

Tel.: +49 (0)251 - 97 93-0

Fax: +49 (0)251 - 97 93-156

eMail: niagara@haverboecker.com

Internet: www.haverscreeninggroup.com

Machinery Division Münster

Marketing and Public Relation

Christiane Temming

Tel.: +49 (0)251 - 97 93-102

Fax: +49 (0)251 - 97 93-156

eMail: c.temming@haverboecker.com

Internet: www.haverboecker.com

HAVER & BOECKER OHG

Maschinenfabrik / Machinery Division Münster

Senior Project/Product Manager

Dr.-Ing. Metodi Zlatev

Tel.: +49 (0)251 - 97 93-171

eMail: m.zlatev@haverboecker.com

Internet: www.haverboecker.com

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WWW.ADVANCED-MINING.COM

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Best results

lead to the

breakthrough

If crusher technology by Metso looks after

anything, then it’s your purse: the Barmac

vertical impact crusher protects the rotor which

controls the process in an autogenous layer of

feed material in crushing. The mobile Lokotrack

LT1415 protects the nerves, as its large intake

opening prevents bridging.

As a primary crusher, the LT140 saves time – in

conjunction with the flexible Lokolink conveyor

system it makes such progress in opencast

quarrying that you can save a large proportion

of your dumpers.

Talk to us about the possibilities of staying

successful even in difficult times.

Your contact person:

Karl-Heinz Hessler

Tel.: ++49 (0)621 72700-611

Mobile: ++49 (0)177 6608438

karl-heinz.hessler@metso.com

Metso Minerals (Deutschland) GmbH

Obere Riedstr. 111-115,

68309 Mannheim,

www.metso.com

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Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Wi r t g E n gm bH

WIRTGEN TECHNOLOGIEN ERFOLGREICH AUF

Die in der Nähe zur Baustelle errichtete,

mobile Mischanlage KMA 220 produzierte

leistungsstark hochwertiges Kaltmischgut.

“Das Kaltrecycling-Verfahren hat das Potenzial, die

Sanierung unserer in die Jahre gekommenen Straßen zu

revolutionieren, in Virginia und landesweit.“ Mit diesen

Worten zeigt sich der Gouverneur von Virginia, Robert F.

McDonnell, von dem Ergebnis der Sanierungsmaßnahmen

auf der Interstate 81 begeistert. Und mit Blick in die Zukunft

sagt er: „Wir gehen davon aus, diese Methode überall

dort in unserem Bundesstaat weiter zu nutzen, wo sie

angemessen erscheint, um bei der Instandsetzung älterer

Straßen Geld und Ressourcen zu sparen.“

Die Meinung des Gouverneurs teilen auch das Roads &

Bridges Magazine und die Asphalt Recycling & Reclaiming

Association (ARRA). Sie prämierten das Bauprojekt und

die zuständige Baubehörde – das Virginia Department of

Transportation (VDOT) – mit dem diesjährigen Recycling

DER INTERSTATE 81

– BAUPROJEKT ERHäLT

US-KALTRECyCLING AWARD 2012

Award 2012 in der Kategorie „Cold in-Place“. Der Award

zeichnet die Top Asphalt- und Recycling-Projekte in Nord

Amerika aus. Die Gewinner werden aufgrund der Menge

des recycelten Bodenmaterials, Einsparungskosten und

nach den Herausforderungen an das Projekt ermittelt.

Kaltrecycling – die Spitzentechnologie in

der strukturellen Straßensanierung

Eine der bedeutendsten Nord-Süd-Verbindungen im

Osten der USA verläuft mit zwei Spuren pro Fahrtrichtung

quer durch den Bundesstaat Virginia – die Interstate I-81.

Zunehmendes Verkehrsaufkommen und tonnenschwere

Lkw haben die Fahrbahn mit Netzrissen, Spurrinnen,

Verdrückungen sowie Flickstellen überzogen. In den

vergangenen Jahren konnte das VDOT den Verkehr noch

durch aufwändige, oberflächliche Ausbesserungsarbeiten

aufrechterhalten. Im Frühjahr 2011 musste jedoch ein

6 km langer Abschnitt nahe Staunton auf der rechten

Lkw-Spur aufgrund erheblicher Strukturschäden und

Unter Zugabe von Schaumbitumen

bereitete der 3800 CR den Unterbau in einem

Arbeitsgang auf.

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55


Tragfähigkeitsdefiziten komplett erneuert werden. Zur

Sanierung der weniger beanspruchten linken Pkw-Fahrspur

wurde das Kaltrecycling-Verfahren bis zu einer Tiefe von 12

cm angewendet. Das anspruchsvolle Bauprojekt umfasste

gleich drei verschiedene Recyclingmethoden – für die

Instandsetzung auf einer Interstate in den USA ein bis dato

einmaliges Vorhaben. Grund genug für das VDOT, auf die

leistungsstarken Kaltfräsen, Kaltrecycler und die mobile

Kaltrecycling Mischanlage von Wirtgen sowie eine Flotte

von Hamm Walzen zu vertrauen.

Sanierung: Ressourcen schonend,

effizient, wegweisend

Bei der Erneuerung der Lkw-Spur minimierten die

kompakten Maße der Wirtgen Group Maschinen die

Verkehrsbeeinträchtigung erheblich: Die Fahrzeuge

wurden auf der linken Spur an der Baustelle vorbeigeleitet,

so dass der Verkehrsfluss aufrecht erhalten blieb.

Die Großfräsen W 210 und W 2100 bauten in einem

Arbeitsgang das Asphaltmaterial komplett auf 25 cm Tiefe

aus. Das speziell von Wirtgen für Kaltfräsen entwickelte

Nivelliersystem LEVEL PRO erleichterte den Kraftakt

erheblich, indem es die exakte Einhaltung der definierten

Frästiefe sicherstellte. Nahtlos transportieren Lkw das

recyclingfähige Ausbaugranulat zur mobilen Kaltrecycling

Mischanlage KMA 220. Ein Wirtgen Kaltrecycler WR

2400 mit 2,40 m Arbeitsbreite stand für die anschließende

Bodenstabilisierung bereit, um dem Fundament die nötige

Tragfähigkeit zu verleihen. Parallel dazu bereitete die

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Der Wirtgen Kaltrecycler WR 2400

stabilisierte anstehenden Unterbau und

vorgestreutes Bindemittel 30 cm tief.

Mischanlage den ausgefrästen Asphalt „in-plant“ zur

100-prozentigen Wiederverwertung auf. Dank ihres mobilen

Konzepts konnte sie in unmittelbarer Baustellennähe

errichtet werden und die Transportwege der Lkw, den

Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und somit die

Gesamtbaukosten reduzieren. Asphaltfertiger bauten das

Material als 20 cm dicke Schicht auf dem stabilisierten

Untergrund wieder ein, bevor Hamm Tandemwalzen ihn

effektiv verdichteten. Zum Schluss wurde eine 5 cm dicke

Asphaltschicht aufgetragen.

Ohne Verzögerung ging es danach an die Sanierung

der linken Fahrbahn. Da diese überwiegend von Pkw

frequentiert wird, waren dort weniger tiefgreifende

Instandsetzungsmaßnahmen erforderlich. Zunächst

übernahm die W 2100 das Ausfräsen der 5 cm starken

Deckschicht mit 2 % Gefälle. Nach dem Vorstreuen von

1 % reinem Zement rückte der Wirtgen Kaltrecycler 3800

CR mit 3,8 m breitem, integriertem Einbauaggregat für die

„in-situ“-Aufbereitung in den Mittelpunkt. Großer Vorteil

dieses Verfahrens ist, dass weder Ausgangsmaterial noch

aufbereitetes Baustoffgemisch aufwändig transportiert

werden müssen. In einem Übergang fräste der

Kaltrecycler die 12 cm dicke, schadhafte Asphaltschicht

aus und granulierte sie – gleichzeitig mischte der Fräs-

und Mischrotor Schaumbitumen, Zement und Wasser ein.

Anschließend baute der 3800 CR das recycelte Gemisch

mittels angebauter Vögele Einbaubohle wieder ein und

verdichtete es vor. Die Endverdichtung übernahmen

Hamm Tandem- und Gummiradwalzen. Der Einbau einer

Asphaltdecke über die recycelte Tragschicht bildete den

Abschluss der Sanierungsarbeiten.

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Wirtgen Technik macht den

Unterschied – VDOT plant

weiteres Projekt

Zukunftsweisende Kaltrecyclingtechnologien

von Wirtgen waren bei dem

Vorzeigeprojekt der Schlüssel zum Erfolg:

Schon nach kurzer Bauzeit rollte der Verkehr

auf der I-81 wieder reibungslos – auf zwei

Fahrbahnen mit optimaler Tragfähigkeit

für eine lange Lebensdauer, die zudem

wirtschaftlich, Ressourcen schonend und

umweltfreundlich aufbereitet wurden, wie

VDOT Commissioner Greg Whirley betont:

„Die erzielten Einsparungen des I-81-

Projekt gehen über die Faktoren Zeit, Geld

und Material hinaus. So wurde durch den

reduzierten Transport an altem und neuem

Material Sprit gespart und aufgrund

verringerter Verkehrsstaus die Sicherheit

für die Fahrer und Straßenbauarbeiter

erhöht. Der sanierte Fahrbahnabschnitt

ist zudem von der ersten Trag- bis zur

obersten Deckschicht tragfähiger – für

eine längere Lebensdauer, die auf viele

Jahre hinaus den Bedarf an umfangreiche

Instandhaltungsmaßnahmen wie diese

reduziert.

Die Folge: „Der VDOT plant bereits, das

Kaltrecycling-Verfahren für die Sanierung

einer Teilstrecke der U.S 17 in Isle of

Wight County in Hampton Roads während

der diesjährigen Bausaison zu nutzen“, so

noch einmal Governor McDonnell.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Wirtgen GmbH - Press Relations

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Reinhard-Wirtgen-Straße 2

53578 Windhagen | Deutschland

Tel.: +49 (0)26 45 - 1 31-0

Fax: +49 (0)26 45 - 1 31 499

eMail: presse@wirtgen.de

Internet: www.wirtgen.de

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Hamm Tandem- und Gummiradwalzen

verdichteten die „in-situ“ hergestellte linke

Fahrbahnseite schnell und zuverlässig.

Die in der Nähe zur Baustelle errichtete,

mobile Mischanlage KMA 220 produzierte

leistungsstark hochwertiges Kaltmischgut.

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57


klEEmann gm bH

MC 100 R: Kompakt, leistungsfähig,

zuverlässig

Die MC 100 R zeichnet sich durch ihre kompakte und

sehr robuste Bauweise aus. Mit ihrem Gewicht von nur ca.

36 Tonnen ist sie relativ leicht transportierbar und somit

auch sehr gut für kleinere Aufträge einsetzbar. Unterstützt

wird dies durch die Möglichkeit, die Brecheinheit für den

Transport hydraulisch abzusenken, was die Transporthöhe

auf 3200 mm reduziert. Trotzdem ist die MC 100 R sehr

leistungsfähig. Der kraftvolle Dieselmotor mit 228 kW

sorgt zusammen mit dem hydraulischen Brecherantrieb

für eine maximale Aufgabeleistung von bis zu 200 t/h.

Damit verfügt die MC 100 R über genügend Kraftreserven,

um den Brecher auch bei gefülltem Brechmaul zum

Laufen zu bringen. Bei Verstopfungen im Brechmaul,

beispielsweise durch zu große Aufgabestücke oder sich

verkeilende Bewährungsstähle hilft der reversierbare

Brecherantrieb, den Brecher ohne zusätzliche Hilfsmittel

wieder freizufahren. Gerade bei häufig wechselndem

Material erweist sich die stufenlose Spaltverstellung als

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

MR 110 ZS EVO: Extrem leistungsfähig und flexibel einsetzbar

DIE KLEEMANN CONTRACTOR-LINE:

LEISTUNG IN KOMPAKTER FORM

AUF DER INTERMAT 2012 ZEIGT KLEEMANN ZWEI ANLAGEN AUS SEINER ERFOLGREICHEN

CONTRACTOR-LINE: ZUM EINEN DEN MOBILEN BACKENBRECHER VOM TyP MOBICAT

MC 100 R SOWIE DEN MOBILEN PRALLBRECHER DER NEUEN MOBIREX EVO BAUREIHE,

DIE MR 110 ZS.

besonders nützlich, da die Anlage so in kürzester Zeit an

neue Gegebenheiten angepasst werden kann. Somit ist die

MC 100 R sehr flexibel einsetzbar, sei es im Naturstein oder

in den verschiedensten Recycling Anwendungen.

Neue Prallbrechergeneration mit

Bestwerten in Leistung, Verschleiß und

Verbrauch

Seit Ihrer Markteinführung nach der Bauma 2010

haben die neuen EVO-Anlagen in den verschiedensten

Kundenanwendungen bewiesen, dass sie wirklich mehr

bieten. Das neue Materialflusskonzept, welches in

Materialflussrichtung die Systembreiten erweitert, sorgt

für mehr Leistung, weniger Verschleiß und Bestwerte in

Punkto Verbrauch pro Tonne gebrochenes Material. Auf

der Intermat zeigt Wirtgen France und Kleemann eine

nahezu voll ausgestattete Anlage. So verfügt die MR

110 ZS EVO nicht nur über das für Kleemann typische

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unabhängige Doppeldecker-Vorsieb, sondern auch

über einen leistungsstarken Elektromagneten und die

im Vergleich zum Vorgängermodell mit einer über 40%

größeren Siebfläche ausgestatteten Nachsiebeinheit

inklusive Überkornrückführung.

Stark in der Leistung, flexibel im Einsatz

Bei der Entwicklung der EVO-Baureihe wurde

großen Wert auf Flexibilität gelegt. Das beginnt bei

der neuen Aufgabeeinheit mit vollautomatischer

Trichterverriegelung, führt über die neue Steuerung via

Touchpanel mit Statusanzeigen im Klartextformat bis

hin zum völlig neu entwickelten Brecher. Für besseres

Eindringen des Materials in den Schlagkreis des Rotors

wurde die Einlaufgeometrie neu definiert. Die ebenso

neuen C-Shape Schlagleisten bleiben durch ihre C-Form

länger scharf und zeichnen sich durch ein Klemmsystem

aus, das den Wechsel erheblich erleichtert. Ein echtes

Highlight ist die vollhydraulische und -automatische

Brechspalterverstellung, die eine millimetergenaue

Einstellung des Brechspalts via Touchpanel bei laufendem

MC 100 R im Recyclingeinsatz: Robust und zuverlässig

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Rotor ermöglicht. Dies alles erhöht nicht nur die Qualität

des Endkorns, sondern auch die Verfügbarkeit der

Anlage. Zu Letzterem trägt auch die neue, sehr wirksame

Überlastsicherung bei.

Guter Service auch nach dem Kauf

Bei all den Vorzügen, die diese Anlagen besitzen, ist

ein weiterer Punkt von großer Wichtigkeit: Die Betreuung

nach dem Kauf. Hier kommt der bekannt gute Service

von Wirtgen France zum Tragen, die für den Verkauf und

After Sales Service der Kleemann Produkte in Frankreich

verantwortlich sind. Benoît Etienne, Niederlassungsleiter

von Wirtgen France: „Bei uns kann sich jeder sicher sein,

dass er auch nach dem Erwerb einer Anlage in besten

Händen ist“.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Kleemann GmbH

Mark Hezinger

Manfred-Wörner-Str. 160

73037 Göppingen | Deutschland

Tel.: +49 (0)71 61 - 20 62 09

Fax: +49 (0)71 61 - 20 61 00

eMail: mark.hezinger@kleemann.info

Internet: www.kleemann.info

Kleemann GmbH

Die Kleemann GmbH ist ein Unternehmen der Wirtgen Group, einem expandierenden, international tätigen Unternehmensverbund

der Baumaschinenindustrie. Zu ihm gehören die vier renommierten Marken Wirtgen, Vögele, Hamm und Kleemann mit ihren

Stammwerken in Deutschland sowie lokale Produktionsstätten in den USA, Brasilien und China. Die weltweite Kundenbetreuung

erfolgt durch 55 eigene Vertriebs- und Servicegesellschaften.

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59


Wi r t g E n gm bH

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

WELTPREMIERE IN PARIS:

DER NEUE WR 240I IST DAS

WIRTGEN-HIGHLIGHT AUF DER INTERMAT 2012

WR240i: Weltpremiere: Wirtgen präsentiert mit dem

WR 240i eine neue Recycler- und Stabilisierer-Generatior.

Wirtgen-Produkte stehen seit 50 Jahren für innovative, kundenorientierte Technologien.

Mit der neuen Generation des Kaltrecyclers und Bodenstabilisierers WR 240i ist dem

Baumaschinenhersteller aus Windhagen einmal mehr eine mit technischen Raffinessen

gespickte Innovation – „close to our customers“ – gelungen. Zusammen mit zwölf weiteren

Maschinen unterschiedlicher Sparten und Leistungsklassen zeigt Wirtgen einen repräsentativen

Querschnitt des eindrucksvollen Produktprogramms.

Bodenstabilisierung und Kaltrecycling in

Perfektion

Das Highlight ist der WR 240i. Seine ergonomische,

verglaste Großraumkabine sorgt für freie Sicht rund um

die Maschine und über die Baustelle. Zudem gewährt

die Kabine direkte Sicht auf die Fräskante, da sie seitlich

verfahrbar ist. Das Leistungsvermögen wurde durch

eine starke Motorisierung mit hohen Drehmomentreserven

ebenso optimiert wie die Fräsleistung,

die von der direkten und effektiven Umsetzung der

Motorkraft profitiert. Drei verschiedene Rotordrehzahlen

garantieren abschließend eine jeweils optimale

Mischleistung, die auch durch die hochmoderne,

computergesteuerte Dosiertechnik mit automatischer

Überwachung für präzise Mischungen gewinnt. Diese

stellt auch der Labor-Zweiwellenzwangsmischer WLM

30 sicher, der wie die Schaumbitumen-Laboranlage

WLB 10 S das Technologiesegment Kaltrecycling

repräsentiert. Die Sparte Bodenstabilisierung wird

durch den Wirtgen-Anbaustabilisierer WS 250 sowie die

beiden Bindemittelstreuer SW 3 FC und SW 19 SC des

Systempartners Streumaster vertreten.

Klein- und Großfräsen mit neuen

Features

Mit den Exponaten W 35 DC, W 50 DC, W 60i, W 100 Fi, W

150 und W 210 zeigt die Wirtgen GmbH in Paris zudem in der

Praxis bewährte Kaltfräsen. Sie warten mit technischen

Neuerungen auf, die speziell die Kundenanforderungen

aus dem Felde berücksichtigen. So ist die W 210 mit

dem Operators Comfort System, kurz OCS, ausgestattet.

Wesentliches Element des OCS ist die hydraulisch verfahr-

und drehbare Kabine – sie bringt den Maschinenbediener

schnell und effektiv in die jeweils optimale Sichtposition

und setzt damit Maßstäbe in Sachen Fahrkomfort und

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60


OCS: Fahrerstand in neuer Dimension: Die

schallgedämmte Freisichtkabine bietet jeglichen Komfort

für effektives Arbeiten auf einer Wirtgen-Großfräse.

Bedienfreundlichkeit. Alle Klein- und Großfräsen

sind wie gewohnt mit der einzigartigen

Wirtgen-Schneidtechnologie ausgestattet.

Die hartmetallbestückten Rundschaftmeißel

setzen Maßstäbe in puncto Lebensdauer und

Wirtschaftlichkeit.

Neue Akzente hat Wirtgen auch in der

Weiterentwicklung der Frästechnologie

in der Maschinenklasse von 1 m bis 1,3 m

Standardarbeitsbreite mit Frontladesystem

gesetzt und kundenorientierte Lösungen geschaffen. So

besticht beispielsweise die W 100 Fi durch mehr Leistung,

höchste Ergonomie für den Fahrer und intelligente,

vollautomatische Funktionen.

i-Maschinen bieten Kunden

Planungssicherheit

Gleichzeitig repräsentiert sie – wie auch die W 60i

und der WR 240i – die neue i-Maschinen-Serie von

Wirtgen. „i“ steht für „intelligent emission control“, eine

Antriebstechnik für eine bessere Umwelt. Alle mit der

neuen Motorentechnologie ausgestatteten Maschinen

entsprechen damit den neuen Emissionsrichtlinien,

die seit 2011 in den Wirtschaftsräumen EU und EFTA

(European Free Trade Association), USA und Kanada,

Israel sowie Japan gelten. Mit den i-Maschinen hat sich

Wirtgen – wie die gesamte Wirtgen Group – rechtzeitig

auf die neue Abgasgesetzgebung vorbereit, damit alle

i: Mit „i“-Maschinen sind Betreiber auf dem neuesten Stand der Motorentechnik

und können sich gegenüber ihren Wettbewerbern abheben sowie „saubere“,

sprich umweltfreundliche Maschinentechnik bei Ausschreibungen anbieten.

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Kunden in den genannten Wirtschaftsräumen auch

weiterhin ein hohes Maß an Planungssicherheit haben.

Der Gleitschalungsfertiger SP 15 rundet den Querschnitt

der diesjährigen Wirtgen-Exponate ab.

Anwendungsberatung aus erster Hand

Getreu dem Wertversprechen „close to our customers“

steht der Kunde bei Wirtgen im Mittelpunkt des Denkens

und Handelns. Erfahrene Produktspezialisten beraten im

Vorfeld geplanter Anwendung sowie bei der Ausführung

auf der Baustelle professionell, um für den Kunden das

volle Potenzial der Maschinen auszuschöpfen. Darüber

hinaus liefern intelligente Kundeninformationssysteme

wie WIDOS, WITRAIN und Parts and More wertvolle

Informationen zu Maschinen, Optionen und Originalteilen.

Wirtgen-Experten in Paris

Die erfahrenen Wirtgen-Anwendungsberater

geben ihr fundiertes Wissen gerne weiter und

informieren das interessierte Fachpublikum auch

auf der Intermat 2012 aus erster Hand über alle

Fragen rund um das Thema Road Technologies.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Wirtgen GmbH - Press Relations

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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VolVo Co n s t ru C t i o n Eq u i p mE n t

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

VOLVO: GEWINNER DES

GOLD INNOVATION AWARD 2012

ie Besucher des Stands von Volvo Construction Equipment sind auf der diesjährigen Intermat

Deingeladen, neue Möglichkeiten zu entdecken. Unser Messestand soll sie für die Aspekte

Qualität, Sicherheit und Umweltschutz bei Volvo CE sensibilisieren – Grundwerte, denen sich

Volvo bei allen seinen Produkten und Serviceleistungen verpflichtet hat.

Volvo CE stellt sich auf 3.726 m²

Ausstellungsfläche mit zwölf neuen

Maschinen vor

Zusätzlich gibt es Informationen über das bahnbrechende,

mit dem Gold Innovation Award ausgezeichnete System

„On Board Weighing“ für seine vollgefederten (FS) Dumper

der F-Serie.

Am Stand werden außerdem bahnbrechende

neue Technologien von Volvo vorgestellt, von

verfahrenstechnischen Lösungen

bis hin zur mobilen Hightech-

Diagnose, mit der die Kunden

ihre Kosten genau kalkulieren

können. In einem eigenen

Bereich für Service- und

Kundendienstleistungen werden

das Fernüberwachungssystem

CareTrack, Wartungspakete und

die Volvo-Finanzdienstleistungen

vorgestellt.

Die Besucher lernen das Schulungsprogramm „Volvo

Eco Operator“ kennen, mit dem die Fahrer in sicherem

und umweltfreundlichem Arbeiten geschult werden. Sie

können außerdem einen der innovativen Volvo-Simulatoren

ausprobieren, an denen die Fahrer unter realitätsnahen

Bedingungen arbeiten können.

Weitere Informationen

zur Intermat und eine

Anfahrtsbeschreibung zum

Intermat-Messegelände finden

Sie auf der Intermat-Website.

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62


Auf der Intermat werden unter

anderem folgende innovative

Maschinen vorgestellt:

• Neu: Dumper A40 FS

• Neu: Kurzheckbagger ECR145D/ECR235D

• Neu: Kompaktbagger der C-Serie

• Neu: Mobilbagger EW140D und EW210D

• Neu: Raupenbagger EC380/480D

• Neu: kompakte Radlader L45G und L50G

• Neu: Radlader L60G, L70G und L90G

• Neu: Asphaltwalze DD25

• Neu: Straßenfertiger ABG P7820C

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Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Volvo Construction Equioment Germany GmbH

Adalperostr. 80

85737 Ismaning | Deutschland

Internet: www.volvoce.com

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63


El l Eq u i p mE n t dEutsCHland gm bH

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

BELL EQUIPMENT AUF DER INTERMAT 2012:

BELL VERSPRICHT ABSOLUTE NEUHEIT

Als anerkannter Technologieführer

in der Konzeption und Produktion

von knickgelenkten Muldenkippern

präsentiert Bell Equipment auf der

Intermat 2012 seine neueste Fahrzeug-

Entwicklung . Diese stellt laut Bell

einen ähnlichen großen Fortschritt

dar, wie der weltweit erste 50-Tonnen-

Knicklenker, den das Unternehmen

2004 präsentierte.

“Noch halten wir Einzelheiten

bis zur Messe bewusst zurück, sind

allerdings davon überzeugt, dass

wir den Markt mit unserem neuen

Projekt nicht enttäuschen werden,“

erklärt Marc Schürmann, Europa-

Geschäftsführer von Bell Equipment.

„Wir freuen uns sehr darauf, weil es

den Höhepunkt erfolgreicher 35 Jahre

in der Entwicklung und Produktion

von knickgelenkten Muldenkipper

markieren wird.“

Schürmann fügt hinzu: „Bell

Equipment hat seit der Vorstellung

seines ersten Dumpers der A-Serie

im Jahr 1985 viel erreicht. Wir haben

unermüdlich daran gearbeitet, eine

echte Größe im Markt zu werden und

dabei die Maßstäbe in Qualität und

Technologie zu setzen. Neben unserem Marc Schürmann, Geschäftsführer

Bell Equipment Europa

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B50D, der weiterhin unser Flaggschiff bleibt, führten wir

weitere bahnbrechende Neuerungen ein, darunter die

On-Board-Waage, die schlüssellose Startfunktion, die

Berganfahr-Hilfe, die Mulden-Kippsteuerung, die Fahrzeug-

Abstellautomatik mit Turbolader-Nachlauffunktion und

natürlich Fleetm@tic, unser eigenes satellitengestütztes

System zur Fahrzeug- und Flottenüberwachung.“

„Unsere jüngste Entwicklung setzt neue Maßstäbe in der

Umweltfreundlichkeit, gewährleistet aber wie alle unsere

Produkte eine hohe Wirtschaftlichkeit. Insbesondere

bei der Effizienz – dem wichtigsten Wettbewerbsvorteil

unserer Fahrzeuge – müssen keinerlei Abstriche gemacht

werden.“

Neben der Neuentwicklung präsentiert Bell Equipment

in Paris zahlreiche technische Weiterentwicklungen aus

seinem Produktprogramm. Darunter das Flaggschiff B50D

in aktueller Version sowie ein Demo-Modell eines Blu@

dvantage-Motors, der die SCR-Abgastechnologie der

Bell-Knicklenker nach Stufe EU-IIIb veranschaulicht. Am

Stand (Halle 5A, G140) werden auch die „Bell Lubricants“

vorgestellt, das eigene Angebot an Ölen, Betriebstoffen

und Fetten, dass der Dumperspezialist zur INTERMAT 2012

neu einführt.

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Kräftige Leistungsspritze: In der neuen Version

Mk7 mit Blu@dvantage-Abgasreinigung tritt der Bell

B40D mit 20 Mehr-kW und drehmoment-betonter

Getriebeauslegung an..

FÜHRENDE DUMPER-TECHNOLOGIE FÜR

HEUTE UND MORGEN

Einen großen Überblick über aktuelle und zukünftige

Entwicklungen seiner Knicklenkertechnologie präsentiert

Bell Equipment auf der Pariser Intermat (Halle 5a, Stand

G140). Das Highlight bildet ohne Zweifel die erstmalige

Vorstellung der neuen E-Serie, die voraussichtlich ab

2013 die Modelle der seit gut zehn Jahren laufenden,

ständig aktualisierten Bell D-Serie ablösen wird. In Paris

zeigt Bell ein Vorserienmodell der 30-Tonnen-Klasse, das

neben dem neuen Fahrzeug-Design bereits auch alle

grundlegenden Weiterentwicklungen im konstruktiven

Bereich (Chassis, Aufhängungen, Antrieb, Muldenaufbau,

etc.) verdeutlicht. Bis 2014, so Bell Equipment, sollen

sukzessive alle bestehenden sechs Modellreihen erneuert

werden, wobei auch die neue E-Serie mit hoch effizienten

Antrieben, niedrigen Leergewichten und intelligenter

Maschinenüberwachung wieder Standards in Produktivität,

Zuverlässigkeit und Bedienerfreundlichkeit setzen soll.

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Effizienz und Umweltschutz

Dafür steht auch die neueste Entwicklungsstufe Mk7

der aktuellen Bell D-Serie, die in Paris durch einen Bell

B50D in den Farben des französischen Vinci-Konzerns

repräsentiert wird. Ende vergangenen Jahres orderte

Vinci insgesamt 27 Bell-Fünfzigtonner, die mit weiteren

fünf B50D aus dem eigenen Bestand, sowie 13 Bell

B45D und zwölf B30D der Fayat-Tochter Razel beim Bau

der TGV-Hochgeschwindigkeitstrasse SEA (Sud Europe

Atlantique) im Westen Frankreichs eingesetzt werden.

Gemeinsam mit weiteren europäischen Großaufträgen –

unter anderem 18 Großdumper im deutschen Braunkohle-

Tagebau – verdeutlicht die Vinci-Order, dass sich der nach

wie vor weltweit nutzlast-stärkste Großserien-6x6 B50D

vom einstmaligen Nischen-Produkt zur voll anerkannten

hochkapazitiven Transportlösung in Erdbau und Gewinnung

entwickelt hat.

Wichtigen Anteil daran hat die hohe Wirtschaftlichkeit

des Großdumpers, die mit Einführung der Abgastechnologie

„Blu@dvantage“ weiter gesteigert wurde. Bereits seit

Ende vergangenen Jahres bietet Bell Equipment als einer

der ersten Hersteller EU-IIIb/Tier4i-konforme Antriebe

in allen Modellen. Basis ist das in Zusammenarbeit mit

dem exklusiven Bell-Motorenpartner Mercedes-Benz für

den Dumperbetrieb optimierte SCR-Verfahren (Selektive

Katalytische Reduktion). Höher verdichtete „Bluetec“-

Motoren reduzieren dabei den Rußausstoß, die Zugabe

eines Harnstoff-/Wasser-Gemisches in den Abgasstrom

senkt die Stickoxid-Belastung auf normgerechte Werte.

Im täglichen Betrieb ist Blu@dvantage weitgehend

wartungsfrei und beeinträchtigt selbst bei Fehlfunktion

oder leerem Zusatzmitteltank nicht die Maschinenleistung.

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Mit der Präsentation seiner neuen E-Serie in Paris

schärft Bell Equipment die Konturen seiner zukünftigen

Dumper-Technologie.

In Paris veranschaulicht Bell die Funktion des kompakten

Blu@dvantage-System an einem Funktionsmodell und

startet den Vertrieb des eigenen Zusatzmittels „BlueBell“.

Ein entscheidender Vorteil der Blu@dvantage-

Technologie ist die verbesserte Effizienz der Motoren,

die bei allen Modellen der neuen D-Serien-Generation

zu höheren Leistungswerten bei niedrigerem Verbrauch

führt. Insbesondere im schweren Bereich sind die

Einsparungen markant: Tests ergaben bis zu 15 Prozent

weniger Dieselverbrauch im direkten Vergleich zu den

ungereinigten Vorgängermodellen – im Klassenvergleich

zum Wettbewerb mit EGR-Abgasrückführung rechnet Bell

mit Einsparpotentialen seiner gewichtsoptimierten Dumper

von bis zu 20 Prozent.

Leistungsschub für Top-Seller

Auf den spezifischen Leistungszuwachs der Bluetec-

Aggregate, der sich vor allem in höheren Drehmomenten bei

niedrigeren Drehzahlen äußert, setzt Bell Equipment auch

bei der nachhaltigen Produktivitäts- und Effizienzsteigerung

einzelner Modelle. Neben dem B45D betrifft dies vor

allem den Bell B40D: neu leistet der 37-Tonner bei nahezu

identischen Betriebsgewichten zur Vorversion (leer: 29,85

t, beladen: 66,85 t) jetzt maximal 335 kW (alt: 315 kW).

Bereits im Leistungsgewicht eine Steigerung um 6,5 %, die

deutlich höhere Fahrgeschwindigkeiten und damit mehr

Umläufe ermöglicht.

Entscheidend für die Effizienz sind weitere Maßnahmen

wie Anpassungen an der Getriebecharakteristik aufgrund

des günstigeren Drehmomentverlaufs (max. 2100 Nm bei

1200 U/min) und die serienmäßige Ausrüstung mit Belleigenen

Ölbad-Lamellenbremsen an allen Achsen. Deutlich

frühere Schaltpunkte halten die Drehzahl und damit den

Verbrauch konstant niedrig und sorgen für eine bessere

Steigfähigkeit unter Last. Die neuen Bremsen, die sich

bereits im Bell B45/50D sowie im B30D bewähren, bringen

neben Sicherheits- und Wartungsvorteilen vor allem

weniger Leistungsverlust im Antriebsstrang. Gemeinsam

mit dem stärkeren Motor steigern gemessene 1,5 kW

Leistungsplus pro Bremse die Netto-Leistung des neuen

Bell B40D um 8,3 Prozent.

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WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Bell Equipment Deutschland GmbH

Willy-Brandt-Str. 4-6

36304 Alsfeld | Deutschland

Tel.: +49(0) 66 31 - 91 13 - 0

Fax: +49(0) 66 31 - 91 13 - 13

eMail: center@de.bellequipment.com

Internet: www.bellequipment.de

„Software“ nach Maß

Mit seinem satellitengestützten Fleet-

m@tic-Flottenmanagement bietet Bell

Equipment seit langem eine speziell

auf die Bedürfnisse von Dumper-

Betreibern abgestimmte Maschinen-

Fernüberwachung. In Paris wird die

zweite Generation des internet-basierten

Systems vorgestellt, das Fuhrparkbetreibern

neben aktuellen fahrzeugbezogenen

Diagnosen und Auswertungen alle

notwendigen Informationen zur

termingerechten Projektabwicklung, exakten

Produktionsauswertung, vorausschauenden

Maschinen-Instandhaltung und zur

Optimierung der eigenen Betriebskosten

bereitstellt.

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Bell Lubricants: Das umfassende Angebot an

Betriebsstoffen wurde speziell für das sehr breite

Einsatzspektrum von Bell-Dumpern entwickelt.

„Bell Lubricants“ heißt das Programm an Ölen, Betriebsstoffen und

Fetten, das Bell erstmals auf INTERMAT 2012 präsentiert. Das Programm

soll Betreibern die Auswahl der richtigen Medien erleichtern und die

Verfügbarkeit von speziellen Qualitäten (z. B. für Extremtemperaturen)

gewährleisten. Zum Angebot zählen auch biologisch abbaubare Schmier-

und Betriebsstoffe für Einsätze in sensiblen Umweltbereichen.

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mb s.p.a

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

MB CRUSHER:

DIE INTERNATIONALE INNOVATION VON MB

AUF DER INTERMAT 2012

PARIS IST DAS NäCHSTE WICHTIGE TREFFEN AUF INTERNATIONALEM NIVEAU FÜR

MB S.P.A., DAS UNTERNEHMEN AUS VICENZA UND WELTWEITER LEADER IN DER

PRODUKTION UND DEM VERKAUF VON BACKENBRECHERLÖFFELN. VOM 16. BIS ZUM

21. APRIL WIRD MB AN DER INTERMAT 2012 TEILNEHMEN, EINER DER GRÖSSTEN UND

WICHTIGSTEN INTERNATIONALEN MESSEN ZU BAU UND KONSTRUKTION.

MB wird zur französischen Messe die altbekannten

Backenbrecherlöffel sowie die neuen, soeben erst

entwickelten Sieblöffel mitbringen, das Ergebnis

einer konstanten Forschung des spezialisierten

Teams, welches dafür sorgt, dass das Unternehmen

stets Erster bei der Planung von auf der Baustelle

unentbehrlichen Arbeitsgeräten ist.

Auf der Intermat wird MB mit seinen Produkten auf

insgesamt drei Ausstellungsbereichen vertreten sein:

auf zwei internen Bereichen (Hall 6, Booth J 012 und

J 074), wo die Modelle MB bewundert werden können,

sowie einem Demobereich (Paris demo area A) im

Freien, wo man live die Erfindung erleben kann, die

die Arbeit im Bereich der Zerkleinerung von Bauschutt

verändert hat.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

MB S.p.A.

Via Calcara, 11 Z.A. -

36042 Breganze (Vicenza) | Italien

Tel.: +39(0) 445 - 30 8148

Fax: +39(0) 445 - 30 81 79

eMail: info@mbcrusher.com

Internet: wwwmbcrusher.com

MB wurde im Jahre 2001 in Breganze (Vicenza - Italien)

gegründet. Die Spezialisierung der Firma ist vertikal: produziert

Backenbrecherloeffeln für Bagger Ein revolutionäres Produkt

welcher Design und Produktion sind die absichtlich und ganz „Made

in Italy“. Die Wahl der Gründern wurde erfolgreich und markierte

den Beginn einer Entwicklung, die durch kontinuierliche Innovation

und technologische Forschung, führt jetz die MB-Produkte zu

international anerkannten Standards der Exzellenz.

MB exportiert heute in über 100 Ländern weltweit und hat 4

Niederlassungen : in Deutschland, Frankreich, Japan und den USA.

Mit seiner sorgfältigen Handelspolitik, die schnell auf die sowohl

technische als auch wirtschaftliche Anforderungen der Kunden

reagieren kann, hat MB ein effizienten und beständigen After-

Sales-Service organisiert, wer weltweit aktiv ist.

Viele Zertifizierungen belegen die Qualität seiner Produkte und

Dienstleistungen : UNI EN ISO 9001:2008, CE, TÜV, die bescheinigt,

daß die Produkte die grundlegenden Anforderungen an die

Sicherheit beachten, und die GHOST , die benötigt ist, um in Russland

zu verkaufen .

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68


auEr masCHinEn gm bH

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

BAUER MASCHINEN GMBH:

VORSCHAU AUF INTERMAT 2012, PARIS

DIE BAUER MASCHINENGRUPPE

WIRD IM APRIL WIEDER AUF

DER INTERMAT 2012 IN PARIS

VERTRETEN SEIN. AUF DIESER

BEDEUTENDEN INTERNATIONALEN

B A U M A S C H I N E N - FA C H M E S S E

WIRD BAUER MASCHINEN EINE

BREITE PALETTE IHRER GERäTE FÜR

DEN SPEZIALTIEFBAU AUSSTELLEN

UND DER ÖFFENTLICHKEIT DABEI

NEUE UND INNOVATIVE KONZEPTE,

MASCHINEN UND GERäTE

PRäSENTIEREN. BAUER MASCHINEN

FREUT SICH SCHON JETZT DARAUF

EINE GROSSE ANZAHL VON

BESUCHERN AUF IHREM STAND E2 D

010 IM AUSSTELLUNGSFREIGELäNDE

BEGRÜSSEN ZU KÖNNEN.

Höhepunkte der diesjährigen Ausstellung werden das

für den Spezialtiefbau optimierte Seilbaggerangebot,

vertreten durch das Model MC 64, und das komplett

überarbeitete Bohrgerät BG 30 bilden.

Höhepunkte der diesjährigen Ausstellung werden das

für den Spezialtiefbau optimierte Seilbaggerangebot,

vertreten durch das Model MC 64, und das komplett

überarbeitete Bohrgerät BG 30 bilden.

Die Baureihe der MC Spezialtiefbau-Kräne umfasst die

Modelle MC 32, MC 64, MC 96 und das Flaggschiff MC 128.

Sie decken einen Hubkraftbereich von 32 t bis 200 t ab und

werden von Dieselmotoren mit Leistungen von 194 kW bis

709 kW angetrieben.

Die Baureihe der MC Spezialtiefbau-Kräne wurde speziell

für den Einsatz als Grundgerät für BC Schlitzwandfräsen,

Schlitzwandgreifer sowie einer Anzahl von weiteren

Anwendungen im Bereich des Spezialtiefbaus entwickelt,

wie zum Beispiel die dynamische Bodenverdichtung (BDC).

Die MC Spezialtiefbau-Kräne sind mit zwei Winden mit je

16 bis 35 t Zugkraft ausgerüstet.

Das Kernprodukt der BAUER Maschinen GmbH ist die

Baureihe der BG Drehbohrgeräte. Die BG Familie wird auf

dieser Messe durch eine BG 30 vertreten sein.

Die BG 28 auf einem BS 80 Grundgerät ist seit dem Jahr

2004 unser meistverkauftes Modell. Die Neukonzeption

der BG 28-BS 80 als BG 30-BS 95 Drehbohrgerät

ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, dass selbst

Spitzenmodelle verbessert und neuen Herausforderungen

sowie Anwendungen entsprechend angepasst werden

können. Zusätzlich zu den von unseren Kunden

vorgetragenen Vorschlägen wurde diese Entwicklung

außerdem durch gesetzliche Vorgaben und Anforderungen

geprägt. Neue und strenge Abgasemissionsvorschriften

erfordern neue Generationen von Dieselmotoren und

emissionsarmer Technologien. Seit Beginn des Jahres

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69


2011 müssen neue Dieselmotoren entsprechend

Stufe IIIB (EU) / TIER IVi (US EPA) der Abgasnorm

spezifiziert sein. Die gegenwärtige Phase der

Vorschriftenverschärfung erfordert weitgehende

Änderungen in der Dieselmotortechnologie, da die

neuen Grenzwerte für Abgasemissionen nur durch

Nachbehandlungssysteme für die Abgase erzielt

werden können. Dieselmotoren dürfen nur mit

extrem niedrigem schwefelhaltigem Dieseltreibstoff

mit einem maximalen Schwefelgehalt von 15 ppm

betrieben werden. Die Abgasnachbehandlung und

die Erhöhung der Kühlkapazität erfordern mehr

Platz auf dem Oberwagen. Diese Forderung ist in

der Konzipierung des Oberwagens für das neue

Grundgerät BS 95 bereits berücksichtigt worden. Da

die Abgasemissionsvorschriften jedoch nicht überall

auf der Welt einheitlich angewendet werden und

Dieseltreibstoff mit extrem niedrigem Schwefelgehalt

noch nicht in allen Ländern zur Verfügung steht, wird

die BAUER Maschinen GmbH in Ländern außerhalb

Europas, den USA und Japan auch weiterhin

Dieselmotoren anbieten, die gemäß der derzeit

gültigen Stufe IIIA / TIER III spezifiziert sind.

Die Hauptwinde wurde ebenso neu konzipiert und

auf dem hinteren Bereich des Oberwagens montiert.

Ein erhöhter Seilzug von 274 kN in der ersten Lage

sowie eine weite Windentrommel (2 Lagen Betrieb

für große Bohrtiefen) sind besonders eindrucksvolle

Merkmale dieser Neuentwicklung.

Die Konstruktion des Gegengewichts wurde

komplett neu gestaltet: Stapelbare horizontale

Gegengewichtsplatten bieten eine Anzahl von Vorteilen

gegenüber vertikal montierten Gegengewichteinheiten,

wie z. B. niedriges Eigengewicht (4,9 oder 1,8 t)

zum einfachen und sicheren An- und Abbau sowie

Flexibilität in der Gestaltung für verschiedene

Anwendungen.

Das Gerät wird mit einem Bauer-

Drehmomentwandlersystem BDW (DKS) ausgestellt.

Das unter dem Drehantrieb montierte BDW-

System kehrt die Drehrichtung des Drehantriebes

um und ermöglicht den Einbau von “verrohrten

Endlosschneckenpfählen”. Das System ist ein

Doppelkopfbohrsystem, bei dem ein langes Bohrrohr

gleichzeitig mit der Endlosschnecke in den Boden

eingebracht wird. Es eignet sich ideal für die

Herstellung von hochwertigen überschnittenen

Bohrpfahlwänden.

Ausgabe 01 | 2012

Kernprodukt der BAUER Maschinen GmbH ist die

Baureihe der BG Drehbohrgeräte. Die BG Familie wird

auf dieser Messe durch eine BG 30 vertreten sein.

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Die KLEMM Bohrtechnik GmbH wird ihre Kompetenz

auf dem Gebiet der Kleinloch-Bohrgeräte mit der

die Ausstellung von zwei Ankerbohrgeräten der KR

Baureihe unter Beweis stellen.

Das Konzept, die BAUER Unternehmensgruppe als

einen „One-Stop Shop“ zu präsentieren, wird zusätzlich

noch untermauert durch die Ausstellung von Geräten

der MAT Mischanlagentechnik GmbH, Spezialfirma

für Misch-, Pumpen- und Entsandungsanlagen,

sowie von Geräten der ABS Trenchless GmbH, einer

weiteren Tochterfirma, die Kompaktanlagen zur

grabenlosen Sanierung von unterirdischen Leitungen

und Abwasserkanälen herstellt.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

BAUER Maschinen GmbH / BAUER AG

BAUER-Straße 1

86529 Schrobenhausen | Deutschland

Tel.: +49(0) 82 52 97-0

Fax: +49(0) 82 52 97-13 59

eMail: info@bauer.de

Internet: www.bauer.de

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70


auma 2013: Branche bleibt

optimistisch trotz Krisenängsten

in Europa

Auch im Jahr 2012 geht die Bau- und

Baustoffmaschinenbranche von einem moderaten

Wachstum aus. Laut Angaben des Verbands Deutscher

Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) rechnen

beispielsweise die deutschen Hersteller von Bau- und

Baustoffmaschinen nach einem guten Jahr 2011 auch für

das laufende Jahr erneut mit einem Umsatzplus. Beste

Voraussetzungen also für die bauma, Internationale

Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen,

Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, die

von 15. bis 21. April 2013 in München stattfindet.

Langfristige Wachstumstreiber intakt

Für eine mittel- und langfristig positive Entwicklung

des Geschäftes mit Bau- und Baustoffmaschinen stehen

die Signale auf Grün: Das weltweite Bauvolumen wuchs

in den letzten Jahren deutlich. Dieser Trend wird sich

auch vorerst nicht ändern. Wachstumstreiber sind die

aufstrebenden Entwicklungs- und Schwellenländer, allen

voran die BRIC-Staaten. Deren Erfolgsgeschichte einer

Wirtschaftsliberalisierung und des damit einhergehenden

Baubooms wird fortgeschrieben, ungeachtet temporärer

Effekte wie Maßnahmen zur Abkühlung der Konjunktur in

China. Ein durchschnittliches jährliches Wachstum der

Bauwirtschaft von über vier Prozent weltweit bis 2015

sorgt für eine dauerhafte Nachfrage nach Maschinen

und Anlagen.

Rückmeldungen zur bauma übertreffen

Erwartungen

Ein Trend, der bereits jetzt bei den Anmeldungen

zur nächsten bauma spürbar ist. Georg Moller,

Projektgruppenleiter der Messe München: „Zum

Anmeldeschluss können wir eine äußerst positive

Zwischenbilanz ziehen. Die Rückmeldungen übertreffen

unsere Erwartungen. Die Flächennachfrage ist sehr

hoch.“

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Erholung schreitet immer noch

unterschiedlich schnell voran

Nichtsdestotrotz verläuft die Entwicklung

in den einzelnen Teilbereichen der Bau- und

Baustoffmaschinenindustrie und auch in den Weltregionen

unterschiedlich stark. So ist beispielsweise der deutsche

Baumaschinenmarkt wieder auf einem recht hohen

Niveau, während insbesondere in Südeuropa die Lage

nach wie vor angespannt ist. Nordamerika, Russland

und unter der Prämisse einer gewissen Stabilität auch

Nordafrika kehren allmählich auf einen Wachstumspfad

zurück. Asien und Lateinamerika bleiben nach wie vor die

Wachstumslokomotiven.

Das stärkste Wachstum innerhalb der Branche wird

neben Erd- und Straßenbaumaschinen in diesem Jahr

bei Hochbaumaschinen, Aufbereitungstechnik und

Betonsteinmaschinen erwartet.

Weitere Informationen unter www.bauma.de

Über die bauma

Die bauma, Internationale Fachmesse für Baumaschinen,

Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und

Baugeräte, findet von 15. bis 21. April 2013 auf dem Gelände

der Neuen Messe München statt. Zur letzten Veranstaltung

kamen insgesamt 3.256 Aussteller aus 53 Ländern sowie

über 420.000 Besucher aus mehr als 200 Ländern. Mit einer

Gesamtausstellungsfläche von 555.000 Quadratmetern ist die

bauma die größte Messe der Welt. Die Zahlen werden durch

die unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst &

Young AG im Auftrag der FKM, Gesellschaft zur Freiwilligen

Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen, geprüft.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Pressereferentin Projekt-PR, Zentralbereich MarCom

Sabine Wagner

Tel.: +49(0) 89 - 9 49 - 21478

Fax: +49(0) 89 - 9 49 - 21489

eMail: sabine.wagner@messe-muenchen.de

Internet: www.messe-muenchen.de

Pressekontakt VDMA Bau- und Baustoffmaschinen

Anja Schnieder

Tel.: +49(0) 69 - 66 03 - 1257

eMail: anja.schnieder@vdma.org

Internet: www.vdma.org

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71


ubblE mastEr HmH gm bH

RM100 GO! begeisterte die Besucher

Der verbrauchsarme und dennoch äußerst

leistungsstarke Zuwachs in der RM Produktfamilie hatte

es den Besuchern am RUBBLE MASTER-Messestand

angetan. Mit diesem Compact Recycler, der sich wie

alle Modelle aus der GO!-Reihe durch einfachste

Bedienung und simple Wartung für den Kunden

sofort bezahlt macht, schaffte das Unternehmen eine

Punktlandung.

Zahlreiche weitere Neuheiten wie etwa die einteilige

Vibrorinne, deren Performance erheblich verbessert

werden konnte oder das komplett ausbaubare

Austrageband, versetzten die interessierten Besucher

zusätzlich ins Staunen. Damit macht es RUBBLE

MASTER seinen Kunden noch leichter, mit den

hochqualitativen Recyclingbaustoffen unmittelbar

Erträge zu .

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

RUBBLE MASTER AUF DER MAWEV 2012

RUBBLE MASTER PRäSENTIERT NEUEN

HOCHLEISTUNGSBRECHER RM100 GO!

Weltpremiere des RM100 GO! vom 21. bis 24. März 2012 in Enns

LINZ, 29. MäRZ 2012 – BEI DER ACHTEN AUFLAGE DER GROSSEN BAUMASCHINEN-MESSE ZOG ES DIE MAWEV-SHOW

VOM 21. BIS 24. MäRZ 2012 WIEDER ZURÜCK AN SEINEN URSPRÜNGLICHEN MESSESTANDORT RUND UM ENNS. OBWOHL

DIE BESUCHERZAHLEN INSGESAMT UNTER DEN ERWARTUNGEN LAGEN, KONNTE RUBBLE MASTER VIELE POSITIVE

GESPRäCHE MIT BESTEHENDEN WIE AUCH POTENZIELLEN KUNDEN FÜHREN. AUF DER MAWEV PRäSENTIERTE DER

WELTMARKTFÜHRER IM MOBILEN COMPACT RECyCLING AUCH ERSTMALS SEINEN NEUEN HOCHLEISTUNGSBRECHER

RM100 GO! EINER BREITEN ÖFFENTLICHKEIT. EIN WEITERES HIGHLIGHT STELLTE DIE VERKÜNDUNG DER KOOPERATION

MIT MSB NIEDERMEIER MIT DER MARKE MCCLOSKEy DAR.

RM GO!es MAWEV

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72


RUBBLE MASTER GO!es Racing

Viele Wegbegleiter von RUBBLE MASTER

konnten bereits im Herbst 2011 bei der 1. RM GO!-

Kart-Trophy ihrem Gasfuß freien Lauf lassen.

Dieses Jahr wird es ein RM Racing Team geben,

das sogar bei österreichischen Meisterschaften

dabei sein wird.

Außerdem tritt man bei den österreichischen

Staatsmeisterschaften und auch bei

europäischen Meisterschaften mit dem „Skoda

Rallye Cross Team“ an.

„Damit wollen wir unser Können auch in

einer anderen Disziplin unter Beweis stellen.

Kunden wird bei eigenen Events die Möglichkeit

geboten, auf dem Beifahrersitz des Rallye-

Fahrzeugs dieses Kribbeln hautnah zu spüren“,

berichtet Ing. Gerald Hanisch, Gründer und CEO

von RUBBLE MASTER, begeistert von seinem

neuesten Projekt.

Ausgabe 01 | 2012

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Cecilia Rathje

RUBBLE MASTER HMH GmbH, Im Südpark 196, 4030 Linz

Tel.: +43(0) 732 - 73 71 17-312 | Mobil:+43(0) 664 - 96 21-816

eMail: cecilia.rathje@rubblemaster.com

Mag. Martina Frank

Reichl und Partner PR GmbH, Harrachstraße 6, 4020 Linz

Tel.: +43(0) 732 - 666 222-16 20 | Mobil:+43(0) 664 - 85 95 836

eMail: martina.frank@reichlundpartner.at

RM100 GO! mit MS100 GO!

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Günther Weissenberger, GF RUBBLE

MASTER, Fahrer Klaus Freudenthaler, Gerald

Hanisch, GF RUBBLE MASTER

Über RUBBLE MASTER HMH GmbH

Das Unternehmen wurde 1991 in Linz von Ing.

Gerald Hanisch gegründet. 1992 präsentierte RUBBLE

MASTER die erste Brecheranlage für das Recycling

von Baurestmassen. Der Durchbruch gelang dem

Technologieführer dann im Jahr 1997. Die Compact

Recycler werden in 66 Ländern auf allen Kontinenten

vertrieben. Zu den Kernmärkten zählen Zentraleuropa,

England, Spanien und Nordamerika. Eine erfolgreiche

Marktbearbeitung betreibt das Unternehmen auch

in Osteuropa und Russland. Der Eintritt in Märkte

wie Indien, Südafrika und China stellte eine neue

Herausforderung dar, die RUBBLE MASTER gemeistert

hat. Weitere Infos unter www.rubblemaster.com

www.advanced-mining.com

73


Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

ma s C H i n E n f a b r i k liEzEn u n d giEssErEi gEs.m.b.H.

MFL & SBM - POWERPAKET AUF MAWEV SHOW 2012

mit österreich-Premiere

der neuen Euromix 3300

in Ennshafen

DAS ERFOLGSDUO MFL & SBM PRäSENTIERTE SICH MIT DEN PRODUKTBEREICHEN - MOBILE

BETONMISCHANLAGEN UND AUFBEREITUNGSTECHNIK. DIE MASCHINEN UND ANLAGEN BEIDER

FIRMEN STEHEN FÜR ROBUSTHEIT, LANGLEBIGKEIT UND ZUVERLäSSIGKEIT. EIN WIRTSCHAFTLICHER

ANLAGENBETRIEB, SPARSAMER ENERGIEVERBRAUCH BEI GLEICHBLEIBENDER TOP PRODUKTQUALITäT

UND UMFASSENDER KUNDENSERVICE IST DER GEMEINSAME ANSPRUCH. TäGLICH WIRD AN WEITEREN

VERBESSERUNGEN GEARBEITET UND DAHER ÜBERRASCHT ES NICHT, DASS WIEDER EINE PREMIERE AUF

DER MAWEV 2012 STATTGEFUNDEN HAT.

Mobile Betonmischanlagen

Erstmals wurde in Österreich die Euromix 3300

präsentiert, mit der die SBM hohe Produktionsleistung mit

perfekter Mobilität vereint. Mit einer Ausstoßleistung von

145m³/h überbietet die Euromix 3300 ihr Vorgängermodell

um fast 10%. Eine neue Motorengeneration schafft es in

Verbindung mit wirtschaftlichen Getrieben und optimierten

Betriebsabläufen den Energieverbrauch um ca. 10% zu

reduzieren.

STE 100.65T – Hart im Nehmen, schonend zur

Umwelt

Die STE 100.65T gehört zur leistungsstarken Mittelklasse

der raupenmobilen MFL-Anlagen. Der Backenbrecher ist

sowohl im Natursteinbereich als auch bei Bauschutt hart

im Nehmen, schont dabei die Umwelt und bietet Sicherheit

auf höchstem Niveau.

Mobile Siebanlage KQ 15/40-2 – Robust

konstruiert, einfach im Handling

Die leistungsstarke Kreisschwingmaschine KQ 15/40-2

von SBM zeichnet sich durch ihre robuste Konstruktion,

besondere Langlebigkeit und einfache Zugänglichkeit für

Servicearbeiten und Belagswechsel aus.

Prallbrecher SMR 10/10/4 – Effiziente

Universalmaschine, acht Brechstufen

Im Bereich der Brechtechnik bietet SBM mit seinen

hochwertigen Prallbrechern effiziente Universalmaschinen

für alle wichtigen Zerkleinerungsprozesse. Durch die

langjährige Erfahrung und ständige Verbesserung wird

ein hoher Mittelkornanteil im Sand- wie auch Splittbereich

erreicht.

Euromix 3300

Siebanlage KQ15/40-2

STE 100.65T

Prallbrecher SMR 10/10/4

Full Service im After

Sales

SBM und MFL

bieten zusammen ein

umfassendes Full Service

Paket im After Sales

Bereich. Repariert, saniert

und modernisiert werden

Anlagen und Maschinen

im MFL-Werk in Liezen, wo

man über jahrzehntelange

Erfahrung – auch in

der Reparatur von

Fremdmarken - verfügt.

WEITERE INFORMATIONEN

UND KONTAKT:

MFL / SBM

Tel.: +43(0) 36 12 - 270 0

eMail: marketing@mfl.at

Internet: www.mfl.at

www.advanced-mining.com

74


EumEr gro u p gm bH & Co. kg

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

BEUMER LIEFERT KURVENGäNGIGEN PIPE CONVEyOR AN

SCHWEDISCHES BERGBAUUNTERNEHMEN:

DAMIT KEIN EISENMANGEL ENTSTEHT

BECKUM, FEB. 2012 – DIE SCHWEDISCHE UNTERNEHMENSGRUPPE FÜR HIGH-TECH-MINERALIEN LKAB

MIT SITZ IN NORDSCHWEDEN HAT BEUMER MIT DER LIEFERUNG EINES KURVENGäNGIGEN PIPE CONVEyORS

BEAUFTRAGT. DIESER WIRD FÜR DIE FöRDERUNG VON STÜNDLICH JEWEILS 800 TONNEN OLIVIN IM SOMMER

UND QUARZIT IM WINTER EINGESETZT. DIESES GESTEIN DIENT DER HERSTELLUNG VON HOCHWERTIGEN

EISENERZPELLETS. DIE ANLAGE WIRD IM EIGENEN UMSCHLAGHAFEN IM NORWEGISCHEN NARVIK ERRICHTET.

SIE AUTOMATISIERT DIE BISHERIGE MANUELLE LAGERUNG UND BEFÜLLUNG VON EISENBAHNWAGGONS.

DIESE TRANSPORTIEREN DAS GESTEIN ZU DEN HAUPTWERKEN IN KIRUNA UND MALMBERGET.

BEUMER liefert kurvengängigen

Pipe Conveyor an schwedisches

Bergbauunternehmen

Die komplette Anlage umfasst den Aufgabebereich

mit Schwingförderrinnen, den Pipe Conveyor mit

einem Achsabstand von 341,2 Metern, den Stahlbau

sowie einen reversierbaren Muldengurtförderer, der

die bauseitigen Silos beschickt. Der Rohrdurchmesser

des Pipe Conveyors beträgt 300 Millimeter, die

Fördergeschwindigkeit 3,1 Meter pro Sekunde.

Ausschlaggebend für die Auftragsvergabe an

BEUMER war ein fast baugleiches System, das bei

einem anderen Bergbauunternehmen im Einsatz ist.

Dort läuft diese Anlage seit mehr als zehn Jahren sehr

erfolgreich. Diese Referenz sowie die gute Projektarbeit

in der Angebotsphase überzeugten LKAB. BEUMER

liefert, montiert und übernimmt die Inbetriebnahme der

kompletten Anlage.

Über die BEUMER Group

Pipe Conveyor transportieren Schüttgut über

unwegsames Gelände und können dabei enorme

Höhenunterschiede überwinden.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG

Oelder Str. 40

59269 Beckum | Deutschland

Internet: www.BEUMER.com

Regina Schnathmann

Tel.: +49 (0)25 21 - 24 381

eMail: regina.schnathmann@BEUMER.com

Verena Breuer

Tel.: +49 (0)25 21 - 24 317

eMail: verena.breuer@BEUMER.com

Die BEUMER Group ist ein international führender Hersteller der Intralogistik in den Bereichen Förder- und Verladetechnik,

Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilanlagen. Zusammen mit Crisplant a/s und Enexco Teknologies India

Limited beschäftigt die BEUMER Group etwa 3.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 450 Millionen

Euro. Mit ihren Niederlassungen und Vertretungen ist die BEUMER Group in zahlreichen Branchen weltweit präsent. Mehr

Informationen unter: www.BEUMER.com.

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75


EumEr gro u p gm bH & Co. kg

BEUMER mit AXIA-AWARD für effiziente

und flexible Unternehmensführung

ausgezeichnet

Nach Angaben von Deloitte ging der Preis in diesem

Jahr an mittelständische Unternehmen, die über

eine klare strategische Ausrichtung, ein effizientes

und flexibles Controlling sowie über ein ebensolches

Personalmanagement verfügen. Die Bedeutung von

Familienunternehmen in diesem Bereich hob auch Harry

Kurt Voigtsberger, Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen,

Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen in

seinem Grußwort hervor.

„Mitarbeiter als Kostenfaktor zu betrachten, halten

wir für grundfalsch“, erklärt Dr. Christoph Beumer,

geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender

der Geschäftsführung der BEUMER Group. „Eine hohe

Kundenzufriedenheit und eine langfristige, erfolgreiche

Marktpräsenz erreichen wir nur dann, wenn das ganze

Team nachhaltig in die Unternehmensstrategie einbezogen

wird. Das leben wir seit der Gründung unserer Firma vor

mehr als 75 Jahren, und das gilt auch für die Zukunft.“

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Der Axia-Award ging in diesem Jahr an mittelständische Unternehmen,

die über eine klare strategische Ausrichtung, ein effizientes und flexibles

Controlling sowie über ein ebensolches Personalmanagement verfügen..

BEUMER FÜR EFFIZIENTE UND FLEXIBLE UNTERNEHMENSFÜHRUNG AUSGEZEICHNET:

„NACHHALTIGER ERFOLG NUR DURCH UNSERE MITARBEITER MöGLICH“

DIE BEUMER GROUP AUS BECKUM IST PREISTRäGER DES DIESJäHRIGEN AXIA-AWARDS. DIE

WIRTSCHAFTSPRÜFERGESELLSCHAFT DELOITTE HAT DEN INTRALOGISTIKSPEZIALISTEN MONTAG,

6. FEBRUAR 2012, IN DÜSSELDORF FÜR SEINE NACHHALTIGE UNTERNEHMENSFÜHRUNG AUSGEZEICHNET.

Die „Strategie 2013“ von BEUMER gilt nach Einschätzung

von Deloitte als „Best Practice“ für die professionelle

Ausarbeitung eines Unternehmensleitbildes. Ihr Kern ist,

dass nicht der kurzfristige Gewinn, sondern der langfristige

Erfolg das Ziel des Unternehmens sei. „Das funktioniert

nur mit hervorragend ausgebildeten und motivierten

Mitarbeitern“, sagt Dr. Beumer. Weiterer zentraler Punkt

dieser Unternehmensstrategie ist die Verpflichtung

zu höchsten ethischen Standards gegenüber Kunden,

Geschäftspartnern, Mitarbeitern und der Gesellschaft.

„Wir sehen die unterschiedlichen Kulturen in unserer

globalen Unternehmensgruppe als Chance, voneinander

zu lernen, und wollen ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem

jeder die Individualität des anderen respektiert“, betont

Dr. Beumer. „Auf dieser Basis gelingt uns auch die zügige

Integration unserer neuen Kolleginnen und Kollegen der

Unternehmen, die in den vergangenen Jahren zur BEUMER

Group hinzu gekommen sind.“ Dies sei ein entscheidender

Erfolgsfaktor der internationalen Expansionsstrategie.

Die BEUMER Group ist in den vergangenen Jahren

organisch wie auch durch Zukäufe deutlich gewachsen.

Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen weltweit

gut 3.000 Mitarbeiter, die einen Jahresumsatz von 450

Millionen Euro erwirtschaften. Allein am Standort Beckum

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Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

(v. l. n. r.) Norbert Hufnagel, Managing Director Finance and Human Resources (CFO) bei BEUMER, Regina Schnathmann, Director

communications and public relations bei BEUMER, Harry Kurt Voigtsberger, Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des

Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Christoph Beumer, Chairman and CEO bei BEUMER, Wolfgang Hoss, Director Commercial bei BEUMER.

sind mehr als 700 Mitarbeiter beschäftigt. Mitte 2009

hat BEUMER unter anderem die dänische Crisplant AS

akquiriert. Damit zählt die Gruppe zu den Weltmarktführern

für Hochleistungs-Sortiertechnik für Flughäfen, Kurier-,

Express- und Paket-Dienstleister. Im Herbst 2011 hat

BEUMER mit der Übernahme der indischen Enexco

Teknologies ihre Präsenz in der Zementindustrie in einem

der wichtigsten Zukunftsmärkte der Welt gestärkt.

Dr. Tom A. Rüsen von der Universität Witten-Herdecke

stellte bei der Preisverleihung die Studie „Fit für Morgen

– Effiziente und flexible Unternehmenssteuerung“ vor.

Nach seiner Einschätzung stehen Familienunternehmen

derzeit vor der großen Herausforderung, geeignete Fach-

und Führungskräfte zu gewinnen. Das habe für die in der

Studie befragten Unternehmen sogar eine höhere Relevanz

als die gesamtwirtschaftliche Lage oder die Sorge

vor einer erneuten Rezession. „Familienunternehmen

können mit ihren klassischen Stärken überzeugen: hohe

Produktqualität und Kundennähe“, schilderte Dr. Rüsen.

Diese Elemente seien Kernbestandteile „der Erfolgs-DNA

von Familienunternehmen“.

Zu den weiteren Preisträgern aus Nordrhein-Westfalen

gehören die Tente-Rollen GmbH aus Wermelskirchen, die

Trilux GmbH & Co. KG aus Arnsberg sowie die Windau GmbH

& Co. KG aus Harsewinkel. „Der Wettbewerb zeigt, dass

mittelständische Unternehmen für die Zukunft gut gerüstet

sind“, sagte Lutz Meyer, Partner Mittelstand bei Deloitte:

„Die Preisträger aus Nordrhein-Westfalen beweisen, dass

eine ausgewogene Kombination aus Strategie, Controlling

und Personalmanagement wichtig für eine erfolgreiche

und zukunftsfähige Entwicklung ist.“

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG

Oelder Str. 40

59269 Beckum | Deutschland

Internet: www.BEUMER.com

Regina Schnathmann

Tel.: +49 (0)25 21 - 24 381

eMail: regina.schnathmann@BEUMER.com

Verena Breuer

Tel.: +49 (0)25 21 - 24 317

eMail: verena.breuer@BEUMER.com

Arndt G. Kirchhoff, Vorsitzender des

Mittelstandsausschusses im VDA und BDI/BDA und

Vorsitzender der Jury, überreicht Dr. Beumer den Preis.

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77


Co n t itECH ag

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

CONTITECH AUF DER HANNOVER MESSE 2012

MOBILITäT IST MEGATHEMA FÜR MEGACITIES

C

ontiTech Produkte für den städtischen Nahverkehr in

Millionenstädten • Round Table zur Stadt der Zukunft • Partnerland

China ist ein zentraler Schlüsselmarkt für ContiTech.

Hannover, Februar 2012. Der Urbanisierungstrend

ist seit Jahren ungebrochen. Mit der Folge, dass sich

die Stadtfläche der schnellwachsenden Metropolen in

nur einem Jahrzehnt verdoppelt hat und allein in den

mehr als 20 Megacities schon 2015 rund 400 Millionen

Menschen leben werden. Die Entfernungen zwischen

Wohn- und Arbeitsplatz werden größer, Ballungsgebiete

und wirtschaftliche Vernetzungen erstrecken sich

bis weit in die Peripherie der Städte. „Explodierende

Bevölkerungszahlen und die zunehmende Motorisierung

in Metropolen mit weit über 10 Millionen Menschen bei

oft unzureichender Infrastruktur machen Mobilität zum

ContiTech Air Spring Systems hat die Vorstadtzüge der brasilianischen

Megacity São Paulo mit Federungssystemen ausgestattet.

Megathema für Megacities“, sagt Heinz-Gerhard Wente,

CEO der ContiTech AG. „Wir sehen hier für ContiTech

eine zentrale Aufgabe. Als Entwicklungspartner für

stadtgerechte Nahverkehrsmittel und Schienenfahrzeuge

sowie als Hersteller für Komponenten der Nutzfahrzeug-

und Automobilindustrie arbeiten wir intensiv an

zukunftweisenden Mobilitätskonzepten mit, die das

Leben der Stadtbewohner verbessern helfen. So sorgen

die Luftfedern von ContiTech Air Spring Systems für eine

sichere und klimafreundliche Fahrt in den Metros von

Shanghai oder São Paulo oder stabilisieren die Gondeln

von Stadtseilbahnen.“

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Das Thema „Megacities & Mobility“ steht deshalb

im Mittelpunkt des ContiTech Messauftritts auf der

Hannover Messe 2012. Das Technologieunternehmen

präsentiert auf rund 400 Quadratmetern in Halle 5, Stand

A16, Anwendungen und innovative Mobilitätskonzepte

für den städtischen Nahverkehr. Besonderes Highlight ist

auch in diesem Jahr wieder ein Round Table-Gespräch

mit Experten. Teilnehmer und Gastgeber wird Hannes

Friederichsen sein, Geschäftsbereichsleiter von ContiTech

Air Spring Systems, einem der führenden Unternehmen im

Markt für Luftfedern in Nahverkehrsmitteln. Denn passend

zum Standthema geht es um die Stadt der Zukunft.

Partnerland China im Fokus

„Es freut uns sehr, dass China Partnerland der

diesjährigen Hannover Messe ist, denn das Land ist

ein Schlüsselmarkt für den wirtschaftlichen Erfolg von

ContiTech“, sagt Heinz-Gerhard Wente. Das Unternehmen

ist seit über 30 Jahren Partner der chinesischen Industrie

und in vielen Schlüsselbranchen des Landes vertreten.

Mit zehn Standorten und mehr als 2.000 Beschäftigten ist

ContiTech dort weiter auf Wachstumskurs.

Mobilität für Megacities: Stadtseilbahnen sind klimafreundlich und

dank ContiTech Luftfedersystemen sicher und komfortabel.

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

„China spielt auch bei unseren Messeaktivitäten eine

wichtige Rolle. Auf unserer Jahrespressekonferenz

im Rahmen der Hannover Messe stellt Junsheng Liu,

Chief Representative der ContiTech in China, unsere

Aktivitäten auf dem Markt vor und gibt einen Einblick in die

Entwicklungen des Landes“, hebt Heinz-Gerhard Wente

hervor.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Anja Graf

Vice President Communications, ContiTech AG

Vahrenwalder Straße 9

D-30165 Hannover

Tel.: +49(0) 511 938-1190

Fax: +49(0) 511 938-14025

eMail: anja.graf@contitech.de

Mario Töpfer

Leiter Fachpresse, ContiTech AG

Vahrenwalder Straße 9

D-30165 Hannover

Tel.: +49(0) 511 938-1304

Fax: +49(0) 511 938-1305

eMail: mario.toepfer@contitech.de

Die ContiTech AG

Continental gehört mit einem Umsatz von 26 Milliarden Euro im Jahr

2010 weltweit zu den führenden Automobilzulieferern. Als Anbieter von

Bremssystemen, Systemen und Komponenten für Antriebe und Fahrwerk,

Instrumentierung, Infotainment-Lösungen, Fahrzeugelektronik, Reifen

und technischen Elastomerprodukten trägt Continental zu mehr

Fahrsicherheit und zum globalen Klimaschutz bei. Continental ist

darüber hinaus ein kompetenter Partner in der vernetzten, automobilen

Kommunikation. Continental beschäftigt derzeit rund 164.000 Mitarbeiter

in 45 Ländern.

Die Division ContiTech gehört zu den weltweit führenden Anbietern von

technischen Elastomerprodukten im Non-Tire-Rubber-Bereich und ist

ein Spezialist für Kunststofftechnologie im Non-Tire-Rubber-Bereich.

Sie entwickelt und produziert Funktionsteile, Komponenten und Systeme

für die Automobilindustrie und andere wichtige Industrien. ContiTech

beschäftigt insgesamt rund 27.500 Mitarbeiter und erzielte 2010 einen

Umsatz von rund 3,1 Milliarden Euro.

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poWErsCrEEn

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

POWERSCREEN

PROMOTET GESCHäFTE IN SÜDAFRIKA

Powerscreen war vor Kurzem

Gastgeber der World Dealer

Conference in Kapstadt, Südafrika.

Mehr als 300 Händler und Kunden

waren zur Teilnahme an der

Konferenz angereist, zu der auch

eine Besichtigung gehörte. Zudem

bestand Gelegenheit, Kapstadts

Unterhaltungsangebot zu genießen.

Damian Power, Global Product Line Director, sagte:

„Kapstadt gehört zu den aufregendsten Veranstaltungsorten

der Welt, auf den wir uns gleich festlegen konnten.

Südafrika gehört zu den Wachstumsmärkten, und da

die Segmente Konstruktion und Straßenbau mit der

florierenden Bergbauindustrie mitwachsen, ist der

Standort ein strategisch wichtiger Markt für die gesamte

Powerscreen®-Produktpalette. Seit Langem pflegen wir

die Partnerschaft mit der südafrikanischen ELB Equipment

Ltd, die stets einen ausgezeichneten Kundendienst

leistet.“

Dank der Konferenz konnten wir die Beziehungen zu

unserem weltweiten Händlernetzwerk festigen und einen

wichtigen Einblick in Markttrends gewinnen, sodass wir uns

auf die Wünsche unsere geschätzten Stammkunden besser

einstellen können. Der Umfang und die Vielseitigkeit der

Powerscreen-Produktpalette wurde am Ende der Woche

beim Besichtigungstermin besonders hervorgehoben,

bei dem vier verschiedene Maschinenkonfigurationen

vorgestellt wurden.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Wir wurden Zeugen einer

beeindruckenden Demonstration im

Steinbruch von Portland, wo gleich

10 Maschinen im Einsatz waren.

Die erste Anlage bestand aus dem

XA750S-Backenbrecher mit Warrior

2400-Siebanlage und weitreichenden

Bearbeitungsmöglichkeiten.

Die zweite Anlage setzte sich aus einem XA400S-

Backenbrecher, einem 1300 Maxtrak-Kegelbrecher,

einer H6203-Siebanlage, einem 1000SR-Kegelbrecher mit

Rückführung und einer Chieftain 2100X-Siebanlage mit 3

Decks zusammen. Der XH320SR-Prallbrecher arbeitete

dabei allein. Bei dieser Powerscreen-Veranstaltung wurde

erstmals auch eine Waschanlage im Einsatz gezeigt,

nämlich die Siebanlage Chieftain 1700 und eine Finesmaster

120-Entwässerungsanlage mit Schöpfrad.

Austin Carey, Dealer Principal bei Blue Machinery

Scotland, sagte: „Powerscreen veranstaltete eine

fantastische und sehr informative World Dealer Conference

in Kapstadt. Der Ort, das Unterhaltungsprogramm und die

Besichtigung waren hervorragend. Die Blue Group hat den

Austausch mit Händlern, die denselben Herausforderungen

gegenüberstehen wie wir, sehr genossen. Wir freuen uns

darauf, einige der Händler zu besuchen, um mit ihnen

ausführlicher über Best Practices zu sprechen und

voneinander zu lernen.“

POWERSCREEN

eMail: sales@powerscreen.com

Internet: www.powerscreen.com

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ak E r so l u t i o n s / ak E r Wi r t H

Einar Brønlund ist seit 2009 bei Aker Wirth tätig und hat in

seiner Funktion als CFO die Ausrichtung des Unternehmens

auf weiteres Wachstum bereits entscheidend mitgeprägt.

Thor Arne Håverstad, executive vice president und

Leiter Drilling Technologies bei Aker Solutions, ist

überzeugt, dass Einar Brønlund die richtige Person für

diese Position ist. „Einar Brønlund hat die entsprechenden

Erfahrungen, Qualifikationen und Persönlichkeit, unsere

Geschäftseinheit in Erkelenz zu führen. Ich freue mich,

eng mit Einar Brønlund und seinem Team zusammen zu

arbeiten und unsere Geschäftseinheiten und Produkte

weiterzuentwickeln.“

Investitionen

Aker Solutions hat in den letzten Jahren massiv in den

Standort Erkelenz investiert. Beispielsweise wurde das Test

rig für über 6 Mio. EUR gebaut und im Juni 2011 eingeweiht.

„Weitere Investitionen für die Erweiterungen von Hallen

und die Verbesserung der Produktionsabläufe sind geplant.

Das bereits sehr hohe Qualitätsniveau unserer Fertigung

werden wir weiter ausbauen. Mit den Investitionen

stärken wir den Standort Erkelenz und verbessern unsere

Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Umfeld“, so Einar

Brønlund.

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

NEUER GESCHäFTSFÜHRER BEI DER DEUTSCHEN UNTERNEHMENSEINHEIT

VON AKER SOLUTIONS

um 01. März 2012 übernimmt Einar Brønlund die Geschäftsführung bei Aker

ZWirth, einer Tochtergesellschaft des im internationalen Ölgeschäft tätigen

Konzerns Aker Solutions. Er tritt damit die Nachfolge von Christoph Kleuters an,

der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt.

Über Einar Brønlund

„Unsere großen Stärken sind unsere hohe Produktqualität

sowie die Kundennähe durch die enge Verbindung mit der

weltweiten Präsenz von Drilling Technologies. Diese bauen

wir weiter aus. Gleichzeitig müssen wir uns jedoch auch

weiterentwickeln, um in den Märkten eine starke Position

zu besetzen“, so Einar Brønlund.

„Wir verfügen über große Potenziale – vor allem unsere

Technologien sind zukunftsweisend. Die Entwicklungen in

den beiden Produktbereichen Oilfield & Pumps und Mining

& Construction sind sehr vielversprechend. Insbesondere

der Mobile Tunnel Miner (MTM) wird den weltweiten

Untertagebergbau nachhaltig revolutionieren.“

Håverstad dankte Christoph Kleuters für sein

Engagement bei Aker Wirth: „1999 hat Christoph Kleuters

entscheidend dazu beigetragen, das Unternehmen vor

der Insolvenz zu retten. Er legte den Grundstein für das,

was Aker Wirth heute ist – ein erfolgreiches Unternehmen

mit einer vielversprechenden Zukunft. Wir sind für seinen

Einsatz sehr dankbar und wünschen Ihm für die Zukunft

viel Erfolg.“

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Simone Grönemeyer - Leiterin Communications

Tel.: +49(0) 2431 83-459 | Fax: +49(0) 2431 83-83 459

eMail: simone.groenemeyer@akersolutions.com

Internet: www.akersolutions.com

Der 1960 im norwegischen Trondheim geborene Brønlund studierte „Marine Engineering“ an der NTH Trondheim und absolvierte Mitte der 80er

Jahre ein MBA-Studium an der IESE Business School in Barcelona, Spanien. Während seiner mehrjährigen Tätigkeit als Unternehmensberater

bei der A.T. Kearney GmbH in Düsseldorf entstand Mitte der 90er Jahre der erste Kontakt zu der heutigen Aker Gruppe. Seit 2006 ist er erfolgreich

für Aker Solutions in verschiedenen Management-Funktionen tätig, zuletzt als CFO bei Aker Wirth.

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Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

BERNBURG – EINES DER MODERNSTEN

ZEMENTWERKE EUROPAS – STELLT SICH VOR

Heute wird in Bernburg der Millionen Jahre

alte Muschelkalk mit einem Cat Radlader 990H auf

zwei neue Cat Muldenkipper 775F verladen

EIN LEUCHTTURM IN DER REGION

BERNBURG (SR). Mit seinen 368 Metern ist der Berliner

Fernsehturm das höchste Bauwerk Deutschlands.

Fertiggestellt wurde er 1969 aus Zement, der in Bernburg

produziert wurde. Das Werk, welches von 1952 bis 1989

Volkseigentum der DDR war, ging nach der Wende in den

Besitz der Unternehmensgruppe Schwenk über. Sie baute

es zum modernsten Zementwerk Europas um. Wie sich

das Werk durch den Einstieg von Schwenk gewandelt hat,

zeigt ein Standortbesuch.

Über Bernburg schrieb der Historiker Dr. Wolf Hepach

in der Firmenchronik des Unternehmens, welche zum

150-jährigen Jubiläum erschien: „Wird so bis 1977 der

eindrucksvolle Aufstieg der DDR zur Industriemacht

auch an den Werken Bernburg und Glöthe sichtbar, lässt

sich für die Jahre bis 1989 auch deren dramatischer

Niedergang dokumentieren. Zum einen durch die Berichte

der damaligen Direktoren, die keinen Zweifel lassen, dass

kaum noch Geld für dringend notwendige Reparaturen,

geschweige denn Erneuerungen zur Verfügung stand; zum

anderen durch die noch heute sichtbare Staubschicht, die

über den Häusern der Umgebung liegt.“ Konkret in Zahlen

ausgedrückt sollen jährlich bis zu 49 000 Tonnen Staub

auf Bernburg niedergerieselt sein. Das sagt viel aus über

den Zustand der Werke samt seiner Anlagen, meinte der

Chronist, als er die damalige Lage im Rückblick beurteilte.

Ein Standort mit Geschichte

Bereits kurz nach dem Mauerfall 1989 streckte Dr.

Eberhard Schleicher als einer der ersten Unternehmer

seine Fühler Richtung Ostdeutschland aus - er suchte

nach einer Möglichkeit, wo er in ein Zementwerk

investieren konnte. Nach sorgfältiger Prüfung fiel seine

Entscheidung für Bernburg. Seit weit über hundert Jahren

wird dort Muschelkalk abgebaut - die Zementproduktion

kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. In

Bernburg trafen qualitativ hochwertige und ausreichende

Rohstoffvorkommen auf einen Absatzmarkt mit

Zukunftspotenzial. „Dr. Schleicher hat früh erkannt,

wie groß der Nachholbedarf bei der Infrastruktur in den

neuen Bundesländern war“, so Johann Trenkwalder,

als Werksleiter der Werkgruppe Nord für die Standorte

Karlstadt und Bernburg verantwortlich. Zu Spitzenzeiten,

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als der Aufbau Ost in vollem Gange war, wurden

Produktionskapazitäten von zwei Millionen Tonnen jährlich

erreicht. Das Werk fuhr Vollauslastung. Um die Produktion

danach auszurichten, war es jedoch unumgänglich, das

bestehende Werk von Grund auf neu zu bauen und so wurde

Bernburg in kürzester Zeit das modernste Zementwerk

Europas, nachdem es unter Schwenk 1992 den Betrieb

aufnahm. Hohe Standards bei Schwenk führen dazu, dass

der Standort bis heute wenig von seinem Stellenwert

eingebüßt hat. Aufgrund der heutigen Jahreskapazitäten

von rund 1,5 Millionen Tonnen gilt Bernburg noch immer

als eines der größten Zementwerke in Deutschland und als

einer der führenden Zementhersteller in Europa. „Bernburg

ist ein gutes Beispiel, wie unter der Regie von Schwenk

und unter der Federführung von Dr. Schleicher ein neues

Zementwerk aufgebaut wurde - und das bei laufender

Produktion. Davor wurde nur auf Verschleiß gefahren.

Investitionen wurden ganz zurückgeschraubt.

Nach der Wende standen gerade einmal ein Brecher,

ein Lader und eine Bohrmaschine parat. Aber deren

Zustand ist nicht der Rede wert“, so Peter Heinze, als

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

Abteilungsleiter für die Rohaufbereitung verantwortlich.

Seit 43 Jahren ist er im Steinbruch beschäftigt und hat

seitdem die Entwicklung am Standort Bernburg hautnah

mitbekommen.

Der Einstieg von Schwenk in Bernburg brachte

Umstellungen für den Abbau der Rohstoffe mit sich.

Waren bislang ausschließlich Radlader im Load- und

Carry-Einsatz zugange, den gewonnen Muschelkalk zum

Brecher zu bringen, übernehmen die Materialtransporte

seit einiger Zeit Cat Muldenkipper. „Aufgrund von

Wirtschaftlichkeitsanalysen der Zeppelin Einsatzberatung

sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass sich so die

Durchsatzleistung des stationären Brechers und der

Bandanlagen erhöhen lässt“, führt Johann Trenkwalder

aus. Heute wird der Millionen Jahre alte Muschelkalk

mithilfe eines Cat Radladers vom Typ 990H auf zwei neue Cat

Muldenkipper 775F verladen. „Das neue Konzept hat sich

bislang wirklich bewährt, denn somit ist es uns gelungen,

die Kraftstoff- und Energiekosten zu halbieren. Auch der

Service, den die Zeppelin Niederlassung Magdeburg

sicherstellt, ist schnell vor Ort“, ergänzt der Werksleiter.

Bislang waren ausschließlich Radlader im Load- und Carry-Einsatz

zugange, den gewonnenen Muschelkalk zum Brecher zu bringen, seit

einiger Zeit übernehmen die Materialtransporte Cat Muldenkipper

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Das Land der weißen Pulver

Das Abbaugebiet teilt sich Schwenk mit der Solvay

Sodafabrik, welche den kleinstückigen Kalkstein für die

Sodaproduktion gewinnt. „Wir kommen uns nicht in die

Quere – eine Markscheide gibt genau unsere Abbaugrenze

vor“, erklärt Trenkwalder. Bernburg ist reich an Rohstoffen

und wird gemeinhin im Volksmund als Landkreis der vier

weißen Pulver bezeichnet. Hergestellt werden nicht nur

Zement und Soda, sondern auch Speisesalz und Zucker.

Zu den größten Arbeitgebern der Kreisstadt an der Saale

zählen neben Schwenk Zement und dem Sodawerk das

Steinsalzwerk der esco GmbH & Co. KG, ein Unternehmen

der K+S-Gruppe, sowie die Serum-Werk Bernburg AG.

Sie sind vier Leuchttürme, die weit über die Grenzen

in dem ansonsten strukturschwachen Sachsen-Anhalt

hinausstrahlen. Sie ziehen weitere Betriebe und somit

sekundäre Arbeitsplätze nach sich. Im Fall von Schwenk

sind es viele Transportbetonwerke, die sich im Umkreis

angesiedelt haben.

Mit dem Einstieg von Schwenk 1990 blieb eine

Neuausrichtung im Management nicht außen vor. „Zur

Firmenphilosophie von Schwenk gehören strenge Kriterien

für den Arbeitsschutz, höchste Umweltstandards, modernste

und wirtschaftlichste Produktionsverfahren. Doch diese

mussten erst eingeführt und umgesetzt werden. Heute

wird das Werk vom zentralen Leitstand aus überwacht

und die Produktion gesteuert. Bis das soweit war, waren

gewaltige finanzielle und technische Anstrengungen nötig,

den bestehenden Betrieb umzukrempeln. Man ging bis

an die Belastungsgrenze. Vor allem wurde vom Personal

voller Einsatz verlangt“, erzählt Trenkwalder. Zu DDR-

Zeiten waren rund 2 000 Beschäftigte in Bernburg mit der

Zementproduktion betraut – allein um den Rohstoffabbau

kümmerten sich rund hundert Mitarbeiter. Viele Aufgaben

wurden noch von Hand erledigt. An einer Umstellung in

der Produktion führte kein Weg vorbei. Ausgehend von der

zunächst im Automobilbau bei Toyota eingeführten Lean

Production, sprich schlanken Produktion, ging es auch

Schwenk darum, die Zementherstellung auf dünnere Beine

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

zu stellen und die Produktion effizienter und profitabler zu

machen. Führten zu DDR- Zeiten Entscheidungen über

viele Hierarchiestufen, wurde nach und nach die ganze

Organisationsstruktur gestrafft. 2011 ist in Bernburg mit

insgesamt noch 130 Mitarbeitern gerade mal ein Bruchteil

der Belegschaft von damals beschäftigt. „Schwenk

versteht sich als mittelständisches Unternehmen mit

flachen Hierarchien, das Entscheidungen schnell umsetzt.

Schlüsselstellen werden bei uns mit Spitzenkräften

besetzt. Etliche Mitarbeiter, die wir heute beschäftigen,

kennen das Werk noch aus der DDR-Zeit“, so Trenkwalder.

Peter Heinze ist einer davon. Er kannte das Werk wie

seine Westentasche. 2011 ging er in den Ruhestand. Seine

Aufgaben wird Marian Haft übernehmen, der bisherige

Emissionsschutzbeauftragte. „Unsere Personalpolitik

ist langfristig ausgerichtet, somit haben wir auch keine

Probleme, nicht genügend Fachkräfte an Bord zu

haben“, bestätigt Trenkwalder. Die Ausbildungsquote

liegt in Bernburg heute bei 20 Prozent und damit weit

über dem Bundesdurchschnitt. Inzwischen werden dort

auch Mitarbeiter für andere Unternehmensbereiche

ausgebildet. So wurde zum Beispiel das Personal für das

neue Dämmstoffwerk in Bernburg geschult, das Eduard

Schleicher, der heutige persönlich haftende Gesellschafter

der Schwenk-Gruppe, genau 20 Jahre nach der Übernahme

des Zementwerks Bernburg in Betrieb nahm. Auch hier

hat das Unternehmen 180 neue Arbeitsplätze geschaffen

und 120 Millionen Euro investiert. Aber das ist wieder eine

andere Geschichte.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Zeppelin Baumaschinen GmbH

Kommunikation

Klaus Finzel

Graf-Zeppelin-Platz 1

85748 Garching bei München | Deutschland

Tel.: +49(0) 89 - 32 00 03 41

Fax: +49(0) 89 - 32 00 07 341

eMail: klaus.finzel@zeppelin.com

Internet: www.zeppelin-cat.de

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

ZAHNWECHSEL

SCHNELL UND SICHER BEWERKSTELLIGEN

WIE SICH DAS K-ZAHNSySTEM UND DER VERSCHLEISSSCHUTZ VON

CAT BEI EINER RADLADERSCHAUFEL IN EINEM VERGLEICH BEWäHREN

NITTENAU (SR). So wie zu viel Schokolade Karies

beim Menschen verursacht, so greift abrasives Material

Radladerschaufeln und Baggerlöffel an. Sie sind

einem permanenten Verschleiß ausgesetzt, wenn die

Löffel und Schaufeln in das Haufwerk eindringen oder

Rohmaterial an der Wand abbauen. Davon ist auch die

Firma Karl Schwinger GmbH & Co. KG betroffen. Der

Gewinnungsbetrieb aus dem oberpfälzischen Nittenau bei

Regensburg setzt darum alles daran, die Einsatzzeiten der

Grabgefäße beim Abbau von abrasivem Granit und Diorit

so lange wie möglich auszudehnen. Daher erklärte sich das

Unternehmen bereit, an einem Cat Radlader 972G der Serie

II verschiedene Zahnsysteme zu vergleichen und den Cat

Verschleißschutz unter den harten Einsatzbedingungen

zu testen. Dazu wurden ein Kantenschutz und spezielle

Verschleißblöcke am Schaufelboden angebracht.

Knapp zweitausend Betriebsstunden wurde dann damit

gearbeitet. Die Testergebnisse liegen nun vor.

„Ausfallzeiten von Baumaschinen sind oftmals bedingt

durch den Austausch von Zähnen und Verschleißschutz

vorprogrammiert. Im Zuge einer hohen Wirtschaftlichkeit

haben wir null Interesse daran, Stand-by-Geräte

vorzuhalten. Schon häufig hat sich Schwinger bereit erklärt,

Die Zahnspitzen an der Radladerschaufel und am Baggerlöffel

müssen in regelmäßigen Abständen ausgewechselt und ersetzt werden.

Dies führt hier Jens Heerdegen vor, der bei Zeppelin verantwortliche

Produktmanager für Zahnsysteme und Verschleißschutz.

an der Entwicklung von Baumaschinen mitzuwirken, damit

ein wirtschaftlicher Einsatz gewährleistet ist. Um den

Wechsel von Zähnen und Verschleißschutz in Zukunft

reduzieren zu können, haben wir gerne unsere Maschinen

für Testzwecke zur Verfügung gestellt“, erläutert Dr. Kristian

Daub, Mitglied der Geschäftsleitung und Betriebsleiter.

Dem Unternehmen ging es darum, herauszufinden, wie

sich der Austausch von Verschleißelementen schnell,

sicher und mit hohen Standzeiten über die Bühne bringen

lässt. Denn der Steinbruch samt Schotterwerk hat es

mit hochabrasivem Material zu tun, wenn die Rohstoffe

gewonnen werden, um daraus jährlich annähernd eine

Million Tonnen, vorrangig Gleisschotter, Edelsplitte für

den Straßen- und Betonbau, Wasserbausteine sowie

Gemische, herstellen zu können.

Festgestellt wurde bei dem Test, dass sich die

Standzeiten deutlich erhöht haben. „Mit dem eingesetzten

K-System von Cat wurde die Standzeit um 28 Prozent

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Der Steinbruch samt Schotterwerk hat es mit hochabrasivem Material zu tun, wenn die

Rohstoffe gewonnen werden, um daraus jährlich annähernd eine Million Tonnen, vorrangig

Gleisschotter, Edelsplitte für den Straßen- und Betonbau, Wasserbausteine sowie Gemische,

herstellen zu können.

verlängert“, führt Jens Heerdegen aus, der bei Zeppelin

verantwortliche Produktmanager für Zahnsysteme

und Verschleißschutz. Zusammen mit dem Zeppelin

Serviceberater Xaver Mückl von der Niederlassung

Straubing hat er den Test durchgeführt. Seine Erklärung

lautet, dass beim K90-Zahnsystem ein verschleißfester DH-3

Stahl verwendet wird. „Das Verhältnis Verschleißmaterial

zum Restmaterial betrug 60 zu 40 – im Testlauf hat sich

gezeigt, dass das K-System einen doppelt so hohen

Anteil an Verschleißmaterial aufweist wie vergleichbare

Systeme“, so Heerdegen. Damit nicht genug. Typisch ist

auch für das schlanke K-System, dass sich die Zähne im

Lauf der Einsatzdauer selbst schärfen und somit besser

in das Haufwerk eindringen. Seit 20 Jahren bewegt

Sebastian Aschenbrenner Baumaschinen – sechs Jahre

fährt er schon Radlader bei der Firma Schwinger. „Das

Eindringverhalten an der Wand und in das Haufwerk

beim Verladen von Schotter war wirklich gut“, lautet sein

Urteil. Dies macht sich wiederum in einem geringeren

Kraftaufwand bemerkbar. „Und das wirkt sich als logische

Folge auf einen geringeren Kraftstoffverbrauch aus“,

ergänzt Heerdegen.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

Die Zahnspitzen an der Radladerschaufel und am

Baggerlöffel müssen in regelmäßigen Abständen

ausgewechselt und ersetzt werden. Das dürfte eigentlich

kein Hexenwerk sein. In wenigen Minuten sollte so eine

Zahnspitze ausgetauscht sein, müsste man meinen, wenn

es nach den verschiedenen Zahnherstellern geht. „Das

Wechseln der K-Zähne von Cat geht ruckzuck“, sind

die Erfahrungen von Sebastian Aschenbrenner. Leider

schaut es in der Praxis auch anders aus. „Nicht alle

Zahnspitzen lassen sich problemlos wechseln, wie sich

bei dem Test herausgestellt hat. Im Fall des K-Systems

ist ein schneller und sicherer Wechsel gewährleistet, da

die Zahnspitze durch ein Sicherungselement horizontal

gesichert wird. Es kann beim Einbau nicht verkanten und

gegebenenfalls mehrmals wieder verwendet werden. Bei

manchen Herstellern war das nicht der Fall. Hier hat sich

die Sicherung beim Einbau verkantet, was zum Lösen der

Zahnspitze führt. Das kann verheerende Folgen haben,

wenn die Zahnspitze im Brecher landet. Dann steht die

gesamte Produktion“, warnt Heerdegen. Ein fester Sitz der

Zahnspitze hat aber auch noch einen anderen positiven

Effekt: Der Verschleiß am Zahnhalter hält sich in Grenzen.

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Die Radladerschaufel ist einem permanenten Verschleiß

ausgesetzt, wenn sie in das Haufwerk eindringt.

Weil der Verschleiß insbesondere am Schaufelboden

aufgrund des abrasiven Abriebs seine Spuren hinterlässt,

zeigten sich am Grundmesser bei dem Test nach 1 250

Betriebsstunden die ersten typischen Auswaschungen.

Anders war es jedoch bei den Verschleißblöcken und am

Kantenschutz. „Hier war sogar noch das Cat-Logo deutlich

sichtbar“, so der Radlader-Fahrer Aschenbrenner. Bestätigt

wird das Ergebnis von Jens Heerdegen: „Kommen zu den

1 250 Betriebsstunden noch 600 weitere dazu, kann man

sogar dann noch die Form eindeutig erkennen.“ Weil

das Unternehmen Schwinger von der Wirksamkeit des

Verschleißschutzes überzeugt ist, wurde auch ein Cat

Hochlöffelbagger 385C FS damit ausgestattet. „Beim Test

mit dem Radlader haben wir gute Erfahrungen mit dem

Kantenschutz gemacht. Der Verschleißschutz hat sich

bewährt, indem wir nun bessere Standzeiten erreichen.

Das war der Auslöser, auch andere Baumaschinen

samt ihren Löffeln und Schaufeln damit zu bestücken“,

bestätigt der Werkleiter Florian Deml, der seit 1962 im

Unternehmen beschäftigt ist und im Lauf seines langen

Berufslebens schon viele Zähne an Schaufeln und Löffeln

hat austauschen müssen.

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WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Zeppelin Baumaschinen GmbH

Kommunikation

Klaus Finzel

Graf-Zeppelin-Platz 1

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Tel.: +49(0) 89 - 32 00 03 41

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

ALLES EINE FRAGE DER PHILOSOPHIE

AM PIESBERG HAT ES CEMEX BEIM ABBAU VON KARBONQUARZIT MIT

GEOLOGISCHEN BESONDERHEITEN ZU TUN, DIE IHRESGLEICHEN SUCHEN

OSNABRÜCK (SR). Die Anschrift lautet

Glückaufstraße in Osnabrück. Mit Glück hat der Abbau

von Karbonquarzit am Piesberg nichts zu tun. Vielmehr

bezieht sich die Adresse auf den alten Bergmannsgruß

„Glück auf“, als dort vom 16. Jahrhundert bis 1898

Kohle unterirdisch gefördert wurde. Die Zeiten der

Kohleförderung sind längst vorbei, auch wenn Kohle in

Form von Abraum am Piesberg noch immer präsent ist.

Heutzutage geht es um die wirtschaftliche Gewinnung

von Karbonquarzit. Der Steinbruch, der lange Zeit als

größter Hartsteinbruch Europas galt und seit Anfang

der 1990-er Jahre fest in der Hand der Cemex Kies &

Splitt GmbH ist, weist geologische Besonderheiten auf,

die bewältigt werden müssen.

Die durchschnittliche Jahresproduktion des

geförderten Rohstoffs macht 1,5 Millionen Tonnen aus.

Rund 300 Millionen Jahre alter Karbonquarzit wird seit

1991 von Cemex am Piesberg gewonnen, der zu Splitt,

Schotter und Wasserbausteinen weiterverarbeitet

wird. Der abgebaute Stein wurde etwa schon als

Wellenbrecher an der Nordseeküste eingesetzt. Ein

zehn Kilometer langes Teilstück der A30 erhielt vor

zwei Jahren eine Waschbetondeckschicht aus 33 000

Tonnen Karbonquarzit 2/8 mm, was damals als ein

Novum galt. Denn bis dato waren alkaliempfindliche

Gesteinskörnungen vom Einbau in Betonfahrbahndecken

ausgeschlossen, weil sie in Verdacht standen, Risse

zu fördern. In einem Nebelkammerversuch zeigte sich

der Piesberger Edelsplitt unempfindlich gegenüber

einer schädigenden Alkali-Kieselsäure-Reaktion. Damit

stand einer Ausweitung der Einsatzmöglichkeiten des

Edelsplitts nichts mehr im Weg.

Die Härte des Materials ist eine der Herausforderungen.

Eine weitere ist der Abraum. „Der Abraum macht hier

mit 40 Prozent einen vergleichsweise großen Teil der

Masse aus, die wir hier bewegen müssen“, erklärt Peter

Graf von Spee (rechts), der für die Region Nord-West

verantwortliche Regionalleiter bei Cemex im Bereich

Mineralische Rohstoffe, dem Geschäftsführer der

Zeppelin Baumaschinen GmbH, Fred Cordes.

„Die besonders hohe Qualität unserer Produkte

für den Autobahn- und Straßenbau sowie Kanalbau

rechtfertigen den herausfordernden Einsatz. Einen

Standort wie den Piesberg kann man sich nur hier

leisten“, argumentiert Peter Graf von Spee, der für die

Region Nord-West verantwortliche Regionalleiter bei

Cemex im Bereich Mineralische Rohstoffe.

Das Abbauvorkommen reicht bis 2030. In den

nächsten Jahren geht es an das Abtragen der 150 Meter

hohen Felsrippe, auf der derzeit noch vier Windräder

stehen. In sich abwechselnden Schichten treten am

Piesberg Karbonquarzit, Kohleflöze und Tonsteine auf.

An den Steilwänden lassen sich die schwarz gefärbten

Kohleflöze mit bloßem Auge erkennen. „Es kommt immer

wieder vor, dass plötzlich eine zehn bis zwölf Meter

breite Abraumbank den brauchbaren Karbonquarzit

durchzieht. Der Abraum macht hier mit 40 Prozent einen

vergleichsweise großen Teil der Masse aus, die wir

bewegen müssen“, erklärt Peter Graf von Spee. Das ist

eine der Schwierigkeiten, die er zusammen mit den 35

Mitarbeitern im Zweischichtbetrieb meistern muss.

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Die andere hat mit der Härte des Materials zu tun. Und

diese bleibt nicht ohne Folgen für den Maschineneinsatz.

Cemex hat sich für das Duo Radlader und Muldenkipper

beziehungsweise Tieflöffelbagger und Muldenkipper

entschieden. Eine Raupe vom Typ D6R übernimmt

Arbeiten im Abraum und im Wegebau. Erneuert werden

die eingesetzten Maschinen alle drei bis vier Jahre. Im

Durchschnitt haben sie es dann auf rund 8 000 bis 10

000 Betriebsstunden gebracht. In dieser Zeit mussten

sie wahre Schwerstarbeit verrichten. Vor etwa 70

Millionen Jahren hat ein unterirdischer Vulkan am

Piesberg die darüber gelagerten Sandsteinmengen

erhitzt und komprimiert. Dadurch entstand ein Gestein

mit besonderer Härte und einer hohen Rauheit –

Eigenschaften, die insbesondere im Straßenbau

erwünscht sind, weil diese für Griffigkeit sorgen.

Für die eingesetzten Baumaschinen, wie die Cat

Muldenkipper 775E, Cat Radlader vom Typ 990H und Cat

Tieflöffelbagger 385C, bedeutet dies, dass sie besonders

großem Verschleiß ausgesetzt sind. Der Stahl wird

stark beansprucht – Zahnspitzen der eingesetzten Cat

Radlader und Hochlöffelbagger halten gerade einmal

zwei bis drei Wochen, und das, obwohl zusätzliche

Stahlplatten in der eigenen Werkstatt angeschweißt

werden. Um dem erhöhten Abrieb halbwegs Herr zu

werden, wurden auch die Mulden zusätzlich mit Stahl

ausgepanzert. „Wenn der Skw den Rohstoff am Brecher

Cemex hat sich beim Abbau für das Duo Radlader

und Muldenkipper beziehungsweise Tieflöffelbagger und

Muldenkipper entschieden.

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

abkippt, schabt der Stein am Muldenboden, sodass

das Metall in Kürze aufgearbeitet ist“, erklärt Roland

Redlich, der bei Zeppelin im Bereich Konzernkunden den

Service leitet und auch Aufgaben der Einsatzberatung

übernimmt.

Er analysierte kürzlich den Maschineneinsatz

vor Ort. Denn zusätzliche Platten führen zu zwei

Nebeneffekten, die weniger erwünscht sind. Zum einen

steigt der Kraftstoffverbrauch, zum anderen erhöht

sich das Leergewicht. Um herauszufinden, wie viel

Material die Skw – trotz angeschweißter Stahlplatte

– laden können, wurden von der Zeppelin Projekt- und

Einsatzberatung verschiedene Ladespiele mit einem

Scale Truck, einer Art Wiege-Lkw, durchgeführt.

Dazu wurden die Muldenkipper mit unterschiedlichen

Materialien von Radlader und Tieflöffelbagger beladen.

Dann wurde der Muldenkipper gewogen, nachdem

zuvor das Leergewicht festgestellt worden war. Dazu

wurde die Fahrzeugwaage so aufgebaut, dass die

im Einsatz befindlichen Muldenkipper im laufenden

Betrieb zügig verwogen werden konnten. Dafür

mussten zwei Stahlplattformen in Spurbreite der

Muldenkipper verlegt werden. Vor und hinter diesen

Plattformen wurden jeweils Anfahrtrampen geschüttet

und verdichtet, sodass die Fahrzeuge horizontal

stehend achsweise verwogen werden konnten. Diese

exakt ermittelten und sehr genauen Wiegedaten

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(plus/minus zwei Prozent) wurden automatisch über

einen Computer erfasst. „Das Ergebnis war eindeutig.

Trotz der zusätzlichen Platten sind die Muldenkipper

nicht zu schwer für den Materialtransport.

Das Gesamtgewicht passt“, bestätigt Roland

Redlich dem Betrieb. Jeden Mittag erfolgt punkt 13

Uhr am Piesberg eine Großbohrlochsprengung. Das

auf diese Weise gewonnene Haufwerk weist große

Gesteinsbrocken auf, und das führt zu einer zusätzlichen

Belastung der Maschinen beim Transport. Am Piesberg

muss der abgebaute Karbonquarzit aus 60 Metern Tiefe

zum Brecher gefahren werden. Die Muldenkipper sind

dann voll beladen.

„Ursprünglich war am Piesberg einmal angedacht,

die Sprengungen zu reduzieren und das Material durch

Reißen mit einem Bagger zu lösen. Doch das Material

ist hier so hart, dass es keine Alternative zum Sprengen

gibt.

Grundsätzlich muss sich jeder Gewinnungsbetrieb

die Frage stellen, welches Maschinenkonzept für seine

Abbaubedingungen das beste ist. Jede Geräteauswahl

ist irgendwo auch eine Frage der Philosophie“, führt

Peter Graf von Spee aus. Und mit der Philosophie

„Maschinenerneuerung statt Neumaschine“ hat

auch folgende aktuelle Entscheidung zu tun: Zwei von

insgesamt vier eingesetzten Cat Muldenkippern vom

Typ 775E werden in den nächsten Monaten einem

Rebuild unterzogen. Dabei wird ihr Kraftstrang von

Servicemitarbeitern der Zeppelin Niederlassung

Osnabrück im Rahmen eines von Cat zertifizierten

Instandsetzungsprogramms überholt. Mit diesem hat

der Standort am Piesberg bereits positive Erfahrungen

gemacht, als er vor zwei Jahren einen Cat Wasserwagen

vom Typ 769 auf Vordermann brachte. „Das Ergebnis der

Instandsetzung war einwandfrei und kostengünstig“,

äußert sich Peter Graf von Spee.

2003 haben Caterpillar und sein Vertriebs- und

Servicepartner Zeppelin das Rebuild-Programm in

Deutschland auf die Beine gestellt. Zeppelin startete als

weltweit erster Cat Händler mit der Generalüberholung

von Baumaschinen. Seitdem wurden nicht nur

Muldenkipper, sondern auch zahlreiche Kettendozer,

Radlader, Motorgrader, Schürfzüge, Rohrverleger

und Müllverdichter mithilfe eines Rebuilds wieder

flottgemacht. „Inzwischen können wir umfangreiche

Erfahrungen beim Rebuild von Baumaschinen

vorweisen. Dies umfasst die komplette Überholung

einer Maschine, genauso wie die Instandsetzung

des Antriebsstrangs, insbesondere des Motors, des

Getriebes, des Wandlers, des Kühlers, der Achsen

und der Bremsen. Ursprünglich hatten wir angedacht,

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Baumaschinen nach abgeschlossenem Rebuild zu

veräußern und sie unseren Kunden als kostengünstige

Alternative zu einer Neu-, Gebraucht- und Mietmaschine

anzubieten. Doch schnell hat sich herausgestellt, dass

es für unsere Kunden mehr Sinn macht, wenn sie ihre

Maschinen nach der Instandsetzung behalten, weil

sie so ein Gerät bekommen, das einem neuwertigen

entspricht“, führt Fred Cordes, Geschäftsführer der

Zeppelin Baumaschinen GmbH, aus.

Das trifft vor allem dann zu, wenn Kunden wie Cemex

Baumaschinen, die nicht so verbreitet sind, länger

einsetzen können als ein Maschinenleben allein. Vor

zwei Jahren knöpften sich die Servicemitarbeiter der

Zeppelin Niederlassung in Osnabrück den Wasserwagen

vor. Dieser wird zur Staubbindung eingesetzt und

ist mehrmals täglich im Einsatz im weit verzweigten

Wegenetz des Steinbruchs. Darüber hinaus nutzt der

Betrieb am Piesberg einen Cat Telehandler TH 460B bei

Reparatur- und Wartungsarbeiten an den stationären

Aufbereitungsanlagen. Sobald es jedoch komplizierter

wird und man mit dem Schraubenschlüssel an Grenzen

stößt, sind die Monteure der Zeppelin Niederlassung

Osnabrück gefordert. Sie können mithilfe ihres Laptops

Maschinendaten auslesen, bewerten und dann die

entsprechenden Reparaturmaßnahmen einläuten.

„Entscheidend ist für uns der Service vor Ort. Zwei

feste Monteure von der Niederlassung Osnabrück

wissen genau, was sie bei uns am Piesberg erwartet“,

verdeutlicht Graf von Spee zum Schluss.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Zeppelin Baumaschinen GmbH

Kommunikation

Klaus Finzel

Graf-Zeppelin-Platz 1

85748 Garching bei München | Deutschland

Tel.: +49(0) 89 - 32 00 03 41

Fax: +49(0) 89 - 32 00 07 341

eMail: klaus.finzel@zeppelin.com

Internet: www.zeppelin-cat.de

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

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VolVo Co n s t ru C t i o n Eq u i p mE n t

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

VOLVO CE

WO INTELLIGENTE IDEEN ZU HAUSE SIND

Volvo Construction Equipment (Volvo CE) will eines der innovativsten Unternehmen

seiner Branche sein. Zu diesem Zweck kultiviert das Unternehmen ein

innovationsfreundliches Arbeitsumfeld und holt sich Hilfe von Innovationsexperten.

Das Oxford English Dictionary definiert Innovation wie

folgt: „Die Tätigkeit des Innovativseins; die Einführung von

Neuheiten; die Änderung des Bestehenden durch Einführung

neuer Elemente oder Formen.“ Aber Volvo CE ist viel weiter

gegangen und hat noch mehr aus Innovation gemacht:

Innovation ist eine unternehmensweite Grundeinstellung

und eine Arbeitsmethode geworden. Dieser Ansatz hat

bereits außerhalb des Unternehmens Interesse geweckt.

Branchenexperten haben das Innovationsmodell von Volvo

CE – das neun wesentliche, für den Erfolg erforderliche

Faktoren umfasst, als wegweisend bezeichnet.

„Innovation steht im Mittelpunkt des Handelns von

Volvo CE, aber inzwischen werden wir uns mehr und mehr

bewusst, wie wir innovativ sind“, erläutert Jenny Elfsberg,

Direktorin der Abteilung Emerging Technologies bei Volvo

CE. „Schrittweise Innovation, bei der ein bestehendes

Produkt angepasst oder verbessert wird, gibt es immer, aber

Volvo CE fordert seine Mitarbeiter auf, „über den Tellerrand

hinaus zu sehen“ und sich auf die Kundenbedürfnisse

zu konzentrieren. Wenn etwas keinen Mehrwert für den

Kunden darstellt, wird es nicht als Innovation klassifiziert.

Um eine innovative Produktentwicklung zu ermöglichen,

sorgen wir für ein Arbeitsklima, das alle Mitarbeiter

ermutigt, im Rahmen ihrer Aufgaben jeden Tag innovativ

zu sein.“

Ein innovativer Ansatz

Innovativer Volvo-Bagger

„Volvo CE hat den richtigen Innovationsansatz“,

sagt Innovationsexperte Professor Tobias Larsson.

Das Unternehmen weiß, dass es notwendig ist, ständig

innovativ zu sein, um ein langfristiges rentables

Wachstum sicherzustellen und auf dem globalen Markt

von heute wettbewerbsfähig zu bleiben. Deshalb geht

es über die herkömmlichen Arbeitsmethoden der

Baumaschinenindustrie hinaus. Mitarbeiter denken jetzt

darüber nach, wie sie Maschinen und die Art und Weise

ändern können, wie Produkte genutzt werden, um den

Kunden einen Mehrwert zu bieten. Sehen Sie sich nur

die innovativen Konzeptmaschinen von Volvo CE an,

zum Beispiel den Centaur, der völlig neue Gesetze für

knickgelenkte Dumper aufstellt, und die radikal neue

Baggerkonstruktion des Sfinx, dann können Sie Volvos

fortschrittliche Denkweise in Sachen Technologie und

Fähigkeiten auf Konstruktionsgebiet wirklich richtig

einschätzen. Aber damit die Mitarbeiter so denken können,

muss es ein kreatives Klima geben, ein Klima, das reif für

Innovation ist. Und hier setzt das Innovationsmodell von

Volvo CE ein.“

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Aktive Innovation

Um sicherzustellen, dass Volvo CE sein Ziel erreicht,

nämlich das am weitesten vorausdenkende Unternehmen

der Branche zu werden, wurde ein entsprechend

innovatives Innovationsmodell entwickelt. Es legt fest,

was für den Erfolg wichtig ist. Dazu gehört auch, eine

innovative Unternehmenskultur herauszubilden, einen

klaren Innovationsprozess festzulegen, Rückendeckung

vom Management zu bekommen und zu gewährleisten,

dass Mitarbeiter genug Zeit haben, um kreativ zu denken.

Volvo CE arbeitet auf eine Ideenkultur hin, in der Mitarbeiter

ihre Gedanken äußern und sich von Fehlschlägen nicht

entmutigen lassen. „Es gibt keine „schlechten“ Ideen.

Die beste Methode, um eine wirklich gute neue Idee zu

entdecken, ist, so viele Ideen wie möglich zu sammeln“,

sagt Jenny Elfsberg. Bei Veranstaltungen, wie zum Beispiel

unsere Innovation Jams, zeigen sich unsere Fortschritte

auf dem Innovationsgebiet. Dabei konzentriert sich die

Denkkraft des gesamten Unternehmens auf ein einziges

Problem, wie beispielsweise die Kraftstoffeffizienz. Diese

Veranstaltungen haben bereits viele Dutzend gute Ideen

hervorgebracht, die es wert sind, näher untersucht zu

werden. Manche haben zu Patenten geführt und werden

bald in der Produktion umgesetzt. Ein anderer Weg, auf

dem unsere Mitarbeiter Ideen austauschen, ist Volvo CE

Interact, eine interne Webseite, die als Innovationsplattform

dient. Wenn ein Mitarbeiter eine Idee auf die Webseite

stellt, können andere Benutzer und Moderatoren über

diese diskutieren und dabei helfen, dass der Gedanke sich

entwickelt. Interaktion ist der Schlüssel zu Innovation.“

Intelligente Ideen

Um Innovation noch besser im Unternehmen

zu verankern und den Innovationsprozess bei

Volvo CE zu steuern, wurden 30 Mitarbeiter zu

„iCoaches“ ausgebildet. Diese weltweit tätigen

Innovationstrainer haben gelernt, Besprechungen

auf kreative Weise zu leiten, sodass Innovationen

angeregt werden. Sie verstehen, eine Idee

aufzugreifen, und wissen, wie Patente beantragt

werden. Das Team besteht aus Mitarbeitern

verschiedener Standorte in Schweden, Korea, den

USA und Deutschland, und soll noch wachsen.

Ende letzten Jahres fand die erste „iCoach

Days“-Konferenz von Volvo CE statt. Bei

dieser Veranstaltung ließen sich externe

Innovationsexperten in die Karten schauen und

hielten Workshops zu bestimmten Themen ab, z.

B. „Wie und warum kommt es zu Innovationen?“,

„Funktionsübergreifend kommunizieren, aber

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

wie?“ und „Innovationsmanagement“. Professor Larsson,

der mit Volvo CE bei der innovativen Produktentwicklung

zusammenarbeitet, sprach über „Unternehmen mit zwei

rechten Händen“ – Unternehmen, die mit bestehenden

Lösungen arbeiten und zugleich nach neuen Innovationen

streben, die ihre Zukunft sind.

Innovation messen

„Es gibt viel mehr als die Anzahl der gewährten Patente

zu messen, um festzustellen, wie innovativ ein Unternehmen

ist“, sagt Professor Larsson. „Volvo CE beurteilt seine

Innovationsfähigkeit und untersucht, was für eine höhere

Innovationsleistung zu tun ist. So sorgt Volvo CE dafür,

dass seine Kunden auf die produktivste, effizienteste,

sicherste und nachhaltigste Weise arbeiten. Innovation

lässt sich nicht an Umsatzzahlen ablesen. Sie muss schon

in den frühen Phasen der Konzeptentwicklung gemessen

werden, lange bevor das Produkt auf dem Markt ist. Volvo

CE arbeitet auf eine sehr moderne Weise und gehört zu

den innovativsten Unternehmen der Welt.“

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Volvo Construction Equipment Germany GmbH

Marketing & Communications Manager

Thorsten Poszwa

Adalperostr. 80

85737 Ismaning | Deutschland

Tel.: +49 (0)89 944 - 66 42 30

eMail: thorsten.poszwa@volvo.com

Internet: www.volvoce.com

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VolVo Co n s t ru C t i o n Eq u i p mE n t

VOLVO CE

DREI NEUE VERTRAGS-

PARTNER FÜR DIE

ROBERT AEBI GMBH

Die Robert Aebi GmbH mit Hauptsitz in

Achstetten bei Ulm hat das Servicenetz

um drei Vertragspartner in Baden-

Württemberg und Bayern erweitert.

Drei neue Vertragspartner für die

Robert Aebi GmbH

Mit an Bord ist zum einen die Kappes GmbH in

Niederstetten, rund 50 Kilometer südlich von Würzburg.

Der moderne Land- und Forsttechnik-Betrieb entstand im

Jahr 1953 aus einer kleinen Werkstatt. Heute bietet das

Unternehmen mit seinen insgesamt 26 Mitarbeitern neben

der Vertretung namhafter Landtechnik-Hersteller auch

Rohrleitungs- und Sanitäranlagenbau, innovative Heiz-

und Lüftungstechnik inklusive Holz- und Pelletsheizungen,

Solarenergie und den Bau von Photovoltaikanlagen an.

Ein weiterer neuer Vertragspartner befindet sich mit

der Langguth GbR in Wonfurt, gelegen an der Autobahn

A70 zwischen Schweinfurt-Bamberg. Seit 1994 betreibt

Langguth einen Reparaturservice für Baumaschinen

und hat sich im Laufe der Jahre einen guten Namen an

dem bayerischen Standort gemacht. Seit der Gründung

sind Einzugs¬gebiet, Auftragsvolumen und Betriebsgröße

kontinuierlich gewachsen. Mittlerweile arbeiten sechs

Service-Mitarbeiter in der Langguth GbR, außerdem

wurde ein großer Neu- und Gebrauchtmaschinenhandel

sowie ein Mietpark für Baumaschinen aufgebaut.

Dritter im Bunde ist die Firma Ochsenkühn

Baumaschinen in Berching-Pollanten bei Nürnberg. Das

Unternehmen ist seit 1998 in Vertrieb, Vermietung und

Service tätig. Der moderne Familienbetrieb bietet eine

weitläufige Ausstellungsfläche sowie moderne Büro- und

Servicegebäude, inklusive eigener Meisterwerkstatt.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

(Kappes): Bieten ab sofort auch Baumaschinen von Volvo CE an:

Die beiden Verkäufer Steffen Göhler und Guido Fischer sowie Hans-

Martin Kappes und Michael Kappes, beide Geschäftsführer der

Kappes GmbH (v.l.n.r.).

(Langguth): Erfahrene Spezialisten bei der Reparatur und Wartung

von Baumaschinen: Walter Langguth (links) und Sohn Michael.

(Ochsenkühn): Das weitläufige Gelände der Firma Ochsenhühn

Baumaschinen in Berching-Pollanten direkt an der B299.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Volvo Construction Equipment Germany GmbH

Marketing & Communications Manager

Thorsten Poszwa

Adalperostr. 80

85737 Ismaning | Deutschland

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ko m a t s u

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

NUR FLIEGEN IST SCHöNER?

KOMATSU PC240NLC-8 IM EINSATZ AUF DEM

FLUGHAFEN KASSEL-CALDEN

F

liegen ist bequem, schnell und komfortabel, aber haben Sie schon einmal in einem

Komatsu Raupenbagger PC240NLC-8 gesessen? Hier werden Leistung und Komfort

perfekt vereint.

Komatsu PC240NLC-8

Dieser ausgewogene Bagger befindet sich nun gleich

drei Mal bei der Firma Hermanns HTI-Bau GmbH&Co. KG

aus Kassel, die bei dem gigantischen Flughafenprojekt

Kassel-Calden als namhafte Größe im Einsatz ist. Mit der

Anschaffung dieser Komatsu Raupenbagger PC240NLC-8

ist eine optimale Grundlage geschaffen, um effektiv und

wirtschaftlich zu arbeiten.

Die Firma Hermanns agiert deutschlandweit auf diversen

Großbaustellen und ist tätig im Hoch-, Deponie-, Erd-, Kanal-

und Rohrleitungsbau. Die 1950 gegründete Unternehmung

wächst zusehends und baut Ihre Geschäftsbereiche nach

und nach aus.

Die Entscheidung für das Baggerpaket von Komatsu fiel

leicht, man wollte nicht economy, sondern first class. Mit

dem in Erwitte ansässigen Komatsu Distributor Schlüter

für Baumaschinen, mit dem seit 15 Jahren eine enge

Geschäftsbindung besteht, wurde das Paket der jeweils

25 Tonnen Maschinen als ausgewogener Toolträger

für den speziellen Einsatz zusammen gestellt und nach

Kundenwünschen ausgestattet und zwar mit einem

Verstellausleger in Kombination mit allen Steuerkreisen

für hydraulische Anbaugeräte.

Die firmeneigene Lackierung in blau wurde natürlich

auch umgesetzt.

Des Weiteren wurden die Maschinen mit einem

Tiltrotator bestückt, um flexibel Anbauteile im 360° Winkel

zu bewegen, ideal für Erdbauarbeiten und mit Vermeidung

von unnötigem Fahren. Entscheidend war auch der

zuverlässige Schlüter Service vor Ort – „24 Stunden am

Tag und 7 Tage die Woche“. Hierdurch wird sichergestellt,

dass die Maschinen keine Ausfallzeiten haben und immer

auf dem besten Wartungsstand sind.

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Maximale Sicherheit und Komfort werden unter anderem

durch die speziell konstruierte Kabine erreicht. Sie ist

besonders großzügig dimensioniert und geräuscharm,

damit die Konzentration des Fahrers über den Arbeitstag

hinweg gewährleistet ist.

Die Wartungszugänglichkeit ist wie bei allen Komatsu

Geräten optimal, sodass alle Wartungspunkte leicht zu

erreichen sind. Rotierende oder heiße Komponenten sind

gegen unabsichtliches Berühren geschützt.

Die Wartung wird zudem zusätzlich durch das

satellitengestützte Maschinenerfassungssystem Komtrax

unterstützt, da mit Hilfe dieses Programms sämtliche

Maschinendaten wie z.B. Kraftstoffverbrauch, Einsatzort,

Wartungshinweise oder Warnhinweise können automatisch

an vorher festgesetzte Stellen weitergeleitet werden,

um entsprechende Präventivmaßnahmen einzuleiten. So

können Wartungseinsätze schon im Vorhinein geplant und

die Einsatzeffizienz maximiert werden.

Die hohe Flexibilität dieser Maschine bietet viele Optionen

für verschiedene Einsätze, da sie neben dem Tieflöffel

auch Toolträger für unterschiedlichste Anbaugeräte sein

kann wie z.B. Hydraulikhämmer oder Abbruchgeräte.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

Hans-Ulrich Hujer, Vorstandvorsitzender der Hermanns

AG: „Besonders wichtig war uns die Nähe zum Händler,

damit wir vor Ort einen Ansprechpartner haben, der

kurze Reaktionszeiten bei Bedarf sicher stellt.“ Durch

das flächendeckende Netzwerk von Servicestandorten

bei Schlüter für Baumaschinen sowie durch angepasste

Wartungspakete und kurze Lieferzeiten von Ersatzteilen ist

die Betreuung der Maschine bestens gesichert. So bietet

die flexible Maschine abgerundet mit dem Service vor Ort

das perfekte Arbeitsgerät für vielseitige Baustellen.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Schlüter Baumaschinen GmbH

Annika Ruske

Soester Str. 51

59597 Erwitte | Deutschland

eMail: aruske@schlueter-baumaschinen.de

Internet: www.schlueter-baumaschinen.de

www.komatsu-deutschland.de

(v.ln.r.) Herbert Riffelmacher (Gebietsverkaufsleiter Schlüter für Baumaschinen), Dipl.-Ing. Hans-Ulrich Hujer

(Vorstandsvorsitzender Hermanns AG), Hr. Grenzebach ( Leiter Werkstatt und Bauhof Hermanns HTI Bau GmbH&Co.

KG), Martin Bolich (Produktverkaufsleiter Schlüter für Baumaschinen)

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ko m a t s u

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

READy STEADy GO!

BRITISCHES KASERNENGELäNDE MUSS WEICHEN

KOMATSU PC290NHRD-8

VIEL IST NICHT ÜBRIG VON DEM EHEMALIGEN CHARME DES BRITISCHEN KASERNENGELäNDES AM BILSTER

BERG. DAFÜR LIEGT UMSO MEHR ENERGIE UND MOTORENLäRM IN DER LUFT NACH FERTIGSTELLUNG DER

NATURSTRECKE. DIE TESTSTRECKE, DIE ÜBER 4,2 KILOMETER DURCH DEN TEUTOBURGER WALD BEI BAD

DRIBURG FÜHRT, ERÖFFNET AUF DEM SELEKTIVEN RUNDKURS „BILSTER BERG DRIVE RESORT“ MOTORSPORT

FEELING.

Dazu waren auf dem ehemaligen NATO-Munitionsdepot

einige Arbeiten notwendig, um daraus eine sportliche

Strecke zu bauen, denn die alten Gebäude wie z.B. die

Löschtürme, mussten weichen.

Dazu wurden sowohl Spezialisten als auch die

passenden Geräte benötigt.

Federführend im Abbruch ist die Schaperdot Erdbau

GmbH&Co. KG mit Sitz in Beverungen an der Weser. Die

Geschichte des 1948 gegründeten und in der mittlerweile

dritten Generation befindlichen Familienunternehmens

startet mit einem Kieswerk sowie der Aufbereitung und

dem Recycling von Kalkschotter und Bauschutt, seit 1991

auch Erdbauarbeiten und der kontrollierte Rückbau mit

in der vielseitigen Angebotspalette des bodenständigen

(v.ln.r.) Willi Levenig (Gebietsverkaufsleiter Schlüter für

Baumaschinen), Carsten Haneke (Polier Schaperdot), Jens

Schaperdot (Geschäftsführer Schaperdot), Martin Bolich

(Produktverkaufsleiter Schlüter für Baumaschinen), Josef Warnecke

(Disponent Schaperdot).

GEHT INS RENNEN AUF DER TEST- UND

PRäSENTATIONSSTRECKE BILSTER BERG DRIVE RESORT

Unternehmens. Ein Rundum-Sorglos-Paket, denn die

Schaperdot GmbH&Co. KG übernimmt nicht nur den

Abbruch, sondern entsorgt auch das anfallende Material.

Als überregionaler Dienstleister ist natürlich auch das

passende und vor allem zuverlässige Gerät zur Stelle.

Zusammen mit dem vor Ort ansässigen Komatsu Distributor

Schlüter für Baumaschinen aus Erwitte, mit dem seit vielen

Jahren eine enge Verbindung besteht, wurde nach einer

Maschine gesucht, die gleichzeitig auf engstem Raum als

auch mit hohen Reichweiten arbeiten kann. Der Komatsu

Raupenbagger PC290NHRD-8 ist die Maschine die all

dieses unter wirtschaftlichsten Gesichtspunkten vereint.

Mit einer Reichweite von 10,7 Metern und einer Höhe

des Auslegers von 18,3 Metern und in Kombination mit

einer drehbaren Abbruchzange ist er optimal geeignet

mehrstöckige Gebäude abzureißen.

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Auf einer Rennstrecke zählen natürlich auch Gewicht

und PS und hier ist der Komatsu PC290 Spitzenklasse, denn

der 40 Tonnen Bagger mit Abbruchausleger liefert 200 PS

und ist dennoch sparsam und effizient dank des neuen

Niederemissionsmotors der ecot3-Baureihe.

Das Kraftpaket bringt zudem noch ein Plus an

Sicherheit und Komfort durch die geräuscharme und

überschlaggeschützte Kabine und den großen leicht

ablesbaren Breitbild-TFT Monitor zur Überprüfung aller

Maschinendaten.

Selbstverständlich besitzt der PC290NHRD-8 die von

Komatsu bekannte und bewährte einfache Wartung, d.h.

der Fahrer kann unter allen Sicherheitsaspekten vor Ort

seine Maschine warten.

Eine weitere Sicherheit bietet das satellitengestützte

Maschinenüberwachungssystem Komtrax. Hiermit kann

die Maschine in Bezug auf Standort, Arbeitsstunden und

Kraftstoffverbrauch im Detail betrachtet und die Baustelle

abgerechnet werden.

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

Carsten Haneke, Fahrer des Komatsu PC290NHRD-8

und seit 10 Jahren bei der Schaperdot GmbH&Co. KG: „Ein

besonderes Plus bei dieser Maschine ist die Flexibilität,

insbesondere der einfache Wechsel der Ausleger. Durch

das Lösen von wenigen Bolzen und Umstecken von

Schläuchen kann ich flexibel auf Einsätze reagieren, und

das alles mit nur einem Bagger.“

Insgesamt setzt der PC290NHRD-8 in seiner Klasse neue

Maßstäbe im Abbruch durch seine Flexibilität (Transport),

Leistungsfähigkeit und herausragende Qualität und

steigert in erheblichem Maße die Einsatzproduktivität und

-effizienz.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Schlüter Baumaschinen GmbH

Annika Ruske

Soester Str. 51

59597 Erwitte | Deutschland

eMail: aruske@schlueter-baumaschinen.de

Internet: www.schlueter-baumaschinen.de

www.komatsu-deutschland.de

PC290NHRD-8 im Einsatz

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

LIEBHERR:

KOLUMBIANISCHER GROSSKUNDE

ERWEITERT MININGBAGGER-FLOTTE

li E b H E r r-mi n i n g Eq u i p mE n t Co l m a r sas

D

er größte südamerikanische Minenbetreiber Masering SAS wird seine bereits

13 Einheiten umfassende Liebherr-Baggerflotte um vier weitere Großbagger

erweitern. Eine kürzlich geschlossene Liefervereinbarung zwischen Masering SAS und

Liebherr-Colombia SAS umfasst je zwei Geräte der Modelle R 9250 BH und R 9350 BH.

Die Geräte sollen noch im laufenden Jahr an den Kunden ausgeliefert werden.

LIEBHERR R 9250 BH und R 9350 BH

In Kolumbien, das über die größten Kohleminen in

Südamerika verfügt, ist derzeit eine Gesamtflotte von 34

Liebherr-Miningbaggern im Einsatz. Vor dem Hintergrund

der stetig wachsenden Bedeutung dieses Marktes, hat

Liebherr im Juli 2011 eine auf den Mining Equipment

ausgerichtete Vertriebs- und Servicegesellschaft,

die Liebherr-Colombia SAS, gegründet. Der Hauptsitz

der Gesellschaft in Barranquilla umfasst neben

Verwaltungsräumen auch ein Ersatzteillager und

eine moderne Reparaturwerkstatt. Die Betreuung der

Mining-Bagger erfolgt von einem der Mine „El Hatillo“

angeschlossenen Service-Stützpunkt

Mining-Bagger R 9250 im Einsatz

Ursprünglich als reine Mining-Vertriebsgesellschaft

geplant, betreibt die Liebherr-Colombia SAS seit Januar

2012 zusätzlich ein Büro in Bogota, von wo aus die

kolumbianischen Kunden für Spezialtiefbaumaschinen

betreut werden.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Liebherr-Mining Equipment Colmar SAS

49 rue Frédéric Hartmann

68025 Colmar Cedex | Frankreich

Tel.: +33(0) 369 - 49 20 00

Fax: +33(0) 369 - 49 23 18

eMail: info.lec@liebherr.com

Internet: www.liebherr.com

Mining-Bagger R 9350 im Einsatz

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at l a s Co p C o Co n s t ru C t i o n to o l s

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NEUHEITEN & REPORTAGEN

NEUER HyDRAULIKHAMMER

HB 4100 VON ATLAS COPCO

Atlas Copco präsentiert den neuen Hydraulikhammer HB 4100, der sich

gegenüber seinem Vorgänger durch ein geringeres Gewicht sowie

bessere Leistung und höhere Effizienz auszeichnet.

HB 4100 DP

„ Die verbesserte Leistung

und Effizienz im Vergleich zum

Vorgängermodell ist beachtlich “,

erläutert Gordon Hambach, Product Line

Manager für Hydraulikhämmer. „ Hier

konnten Steigerungen im zweistelligen

Prozentbereich erzielt werden .“

Ein Hydraulikhammer mit reduziertem

Gewicht und besserer Leistung steht also

größeren Modellen in nichts nach, kann

aber zudem mit einem kleineren Bagger

kombiniert werden. Dadurch werden

Investitions- und Betriebskosten gespart.

Gordon Hambach: „ Die Folgekosten der

Investition in einen Hydraulikhammer

betragen ein Vielfaches der reinen

Anschaffungskosten. Um diese

Gesamtbetriebskosten zu senken, müssen

auch Ressourcen, z. B. Energie und

Arbeitszeit, gespart werden. Außerdem

sind eine hohe Lebensdauer und einfache

Wartungskonzepte wichtig.“

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Atlas Copco Construction Tools

Marketing Communications/Media Relations

Anja Kaulbach

eMail: anja.kaulbach@de.atlascopco.com

Internet: www.atlascopco.com

Vor diesem Hintergrund wurde

auch das Führungssystem des

Hydraulikhammers verändert, um es

noch stabiler und widerstandsfähiger

zu machen. „ Hydraulikhämmer werden

unter extremsten Bedingungen eingesetzt

“, fügt Hambach hinzu. „ Dank seiner

neuen Abdeckung ist der Halteriegel

besser geschützt, und das Servicefenster

und die Ausnehmungen für die

seitlichen Schwenkverschraubungen

wurden verstärkt. Zudem bietet der

Hydraulikhammer einen umlaufenden

Verschleißschutz, der sich bei allen

schweren Modellen von Atlas Copco als

vorteilhaft erwiesen hat. “

Mit einem Dienstgewicht von

4.100 kg ist der HB 4100 für Trägergeräte

von 40–70 t geeignet.

Atlas Copco ist ein Industriekonzern, der eine weltweite Spitzenposition in den folgenden Bereichen einnimmt: Kompressoren,

Expander und Luftaufbereitungssysteme, Bau- und Bergbaugeräte, Industriewerkzeuge und Montagesysteme. Dank seiner

innovativen Produkte und Dienstleistungen kann Atlas Copco Lösungen für nachhaltige Produktivität liefern. Das Unternehmen wurde

1873 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Stockholm, Schweden. Es ist weltweit in über 170 Ländern vertreten. 2010 beschäftigte

Atlas Copco 33.000 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz in Höhe von 70 Mrd. SEK (7,3 Mrd. EUR).

Atlas Copco Construction Tools ist ein Teil des Unternehmensbereichs Atlas Copco Construction Technique. In diesem Bereich

werden hydraulisch, pneumatisch und benzinbetriebene Aufbrechhämmer und -bohrer sowie Raupenbohrgeräte entwickelt,

hergestellt und weltweit unter verschiedenen Markennamen vertrieben. Der Hauptsitz befindet sich in Stockholm, Schweden, mit

Produktionsstätten in Europa, Afrika und Asien.

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at l a s Co p C o

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

ATLAS COPCO HURRICANE

STELLT NEUEN DRUCKERHöHER B4-41/900 MIT

TIER 4I-LöSUNG VOR A

B4-41/900 mit Tier 4i-Lösung

Die Herausforderungen der neuen Richtlinien hat Atlas

Copco Hurricane mit der Entwicklung des Booster-Modells

B4-41/900 hervorragend gemeistert. Der B4-41/900 basiert

auf demselben Konstruktionskonzept wie das Modell B7-

41/1000 und wird hauptsächlich für Bohranwendungen

eingesetzt. Dabei weist der neue Booster einige

Verbesserungen auf, die dem Kunden zusätzliche

Flexibilität bieten. Der B4-41/900 verfügt über einen

flachen Grundrahmen, eine Ein-Punkt-Hebeöse und einen

optionalen Schutzrahmen. Dank des geringen Platzbedarfs

(97,5“ L x 70“ B x 67,25“ H) und der überdimensionierten

Gabelstaplertaschen im Grundrahmen lässt sich die

Maschine leicht transportieren.

Zudem verfügt der Booster über ein Bypass-System

des Vorkühlers, damit ein reibungsloser Betrieb bei kaltem

Wetter gewährleistet ist.

tlas Copco stellt den neuen B4-41/900 mit

Cummins QSB4-Motor vor – eine Lösung, die

der neuen EPA Non-Road Tier 4A-Emissions-

Gesetzgebung entspricht.

„Der Erfolg des Konstruktionskonzepts des neuen B7-

41 und die neue Gesetzgebung führten zur Entwicklung

des B4-41, mit dem wir unser Booster-Sortiment weiter

vergrößern“, so Lawrence Van der Veeken, Product

Manager Boosters.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Atlas Copco Hurricane LLC

Application and Product Support Manager

Daryl Heiser

eMail: daryl.heiser@us.atlascopco.com

Internet: www.atlascopco.com

Atlas Copco Hurricane LLC

Marketing Coordinator

Debbie Coleman

eMail: debbie.coleman@us.atlascopco.com

Internet: www.atlascopco.com

Atlas Copco ist ein Industriekonzern, der eine weltweite Spitzenposition in den folgenden Bereichen einnimmt: Kompressoren,

Expander und Luftaufbereitungssysteme, Bau- und Bergbaugeräte, Industriewerkzeuge und Montagesysteme. Dank seiner

innovativen Produkte und Dienstleistungen kann Atlas Copco Lösungen für nachhaltige Produktivität liefern. Das Unternehmen wurde

1873 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Stockholm, Schweden. Es ist weltweit in über 170 Ländern vertreten. 2010 beschäftigte

Atlas Copco 33.000 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz in Höhe von 70 Mrd. SEK (7,3 Mrd. EUR).

Portable Energy ist ein Geschäftsbereich von Atlas Copco Bautechnik. Dieser Bereich entwickelt, produziert und vertreibt weltweit

fahrbare Kompressoren, Hochdruck-Booster, Generatoren und Tauchpumpen. Produkte werden unter verschiedenen Markennamen

für Kunden im Bauwesen, im Bergbau, in der Öl- und Gasindustrie, im Mietservice und in anderen Industriezweigen angeboten. Der

Hauptsitz befindet sich in Antwerpen, Belgien. Produktionsstätten sind weltweit, hauptsächlich aber in Belgien, Spanien, den USA,

Indien, Brasilien und in China zu finden.

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101


auEr masCHinEn gm bH

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

BAUER IN RUSSLAND:

TOCHTER DER BAUER SPEZIALTIEFBAU GMBH AN

AUSBAU DES MOSKAUER METRO-NETZES BETEILIGT!

Moskau – Im Dezember 2011 hat OOO BAUER

Technologie, eine lokale Tochter der deutschen BAUER

Spezialtiefbau GmbH, den Auftrag zur Herstellung von 2.800

Metern Bohrpfählen für die neue Metrolinie „Hodinskaja

Pole“ in Moskau erhalten. Die auszuführende Leistung

umfasst eine zweireihige, überschnittene Bohrpfahlwand

mit Pfahldurchmessern von 1.180 Millimetern. Die

Bohrtiefen betragen rund 47 Meter. Die Arbeiten für

OOO BAUER Technologie, bei denen mehrere Bauer-

Drehbohrgeräte zum Einsatz kommen, werden im Mai 2012

abgeschlossen sein. Insgesamt sind – unter Mitwirkung

weiterer Unternehmen – 600 Pfähle in einer Bauzeit von

vier Monaten herzustellen. SMU Ingeokom baut als

Generalunternehmer in den nächsten drei Jahren 13

Stationen für eine neue, 16 Kilometer lange Metro-Line in

der russischen Hauptstadt.

Die Arbeiten für OOO BAUER Technologie, bei denen

mehrere Bauer-Drehbohrgeräte zum Einsatz kommen,

werden im Mai 2012 abgeschlossen sein.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

BAUER Maschinen GmbH / BAUER AG

BAUER-Straße 1

86529 Schrobenhausen | Deutschland

Tel.: +49(0) 82 52 97-0

Fax: +49(0) 82 52 97-13 59

eMail: info@bauer.de

Internet: www.bauer.de

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VErmEEr Co r p o ra t i o n

Hohe Leistung bei unterirdischen

Installationen mit großen Durchmessern

in städtischen Gebieten

Die D60x90 wird von einem 138 kW John Deere

Tier4i Dieselmotor (Stufe IIIB) angetrieben, der ein

Rotationsdrehmoment von 12.202 Nm und eine Vorschub-/

Rückzugskraft von 267 kN liefert. Die kompakt ausgeführte

D60x90 mit ihrer kleinen Stellfläche kann es leicht mit einigen

physikalisch größeren Bohrmaschinen aufnehmen.

Die D60x90 kann durch Hinzufügen von Zusatzfunktionen

den spezifischen Bedürfnissen von Auftragnehmern

angepasst werden. Eine als Sonderzubehör erhältliche

klimageregelte Fahrerkabine optimiert den Bedienerkomfort

und bietet Schutz vor der Witterung. Das optionale an der

Vorderseite der Maschine montierte Verankerungssystem

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Vermeer D60x90 im Einsatz

NEUE HORIZONTALSPÜLBOHRMASCHINE

VON VERMEER LIEFERT BEEINDRUCKENDE

LEISTUNG BEI KLEINER STELLFLäCHE

PELLA, Iowa — Die Vermeer Corporation hat die neue D60x90 Navigator® Horizontalspülbohrmaschine

(HDD) auf dem Markt eingeführt, die sich durch eine kleine Stellfläche und beeindruckende

Leistung auszeichnet. Diese wirtschaftliche Maschine ist die optimale Wahl für die grabenlose Rohrund

Leitungsverlegung in schwierigen Bodenverhältnissen.

kann die Arbeitszeit und den Materialaufwand reduzieren

und dadurch zur Steigerung der Produktivität am Einsatzort

beitragen. Darüber hinaus können Kunden zwischen

folgenden Konfigurationen wählen: eine Maschine mit 3

m langen Firestick® Bohrstangen mit einem Durchmesser

von 73 mm für minimalen Platzbedarf, oder eine Maschine

mit 4,6 m langen Stangen mit einem Durchmesser von 73

Vermeer D60x90

mit Fahrerkabine

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103


mm für maximale Stangenaufnahmekapazität. In Kürze

wird auch eine Bohrstange mit einem Durchmesser von 90

mm zur Verfügung stehen.

Die D60x90 ist mit zusätzlichen, schnell auswechselbaren

Stangenkasten erhältlich, die jeweils bis zu 91,4 m

Bohrstangen aufnehmen können. Der neue Stangenkasten

ist abnehmbar und lässt sich durch die Freigabe von

zwei Stiften und einer einzigen Verriegelung schnell

auswechseln, wodurch die Stangen weniger häufig

manuell geladen werden müssen.

Die D60x90 ist mit einem TFT-LCD-Farbmonitor (17,8 cm)

ausgestattet, auf dem wichtige Bohrfunktionsparameter und

die vom DCI-Ortungsgerät ausgegebenen Informationen

angezeigt werden. Auf sekundären Anzeigen werden

per Knopfdruck Motordaten und Selbstdiagnosedaten

angezeigt, wie z. B. Fehler- und Warncodes. Eine für harte

Böden entwickelte multifunktionale Lenkung sorgt für eine

verbesserte Bohrgenauigkeit, indem manuelle Eingriffe

seitens des Bedieners reduziert werden.

Für weitere Informationen über die Produkte und

Dienstleistungen von Vermeer besuchen Sie die

Unternehmenswebsite unter www.vermeer.com

oder senden Sie eine E-Mail an folgende Adresse:

salesinfo@vermeer.com.

Vermeer D60x90 im Einsatz

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Über Vermeer Corporation

Vermeer D60x90

ohne Fahrerkabine

Die Vermeer Corporation aus Pella im US-

Bundesstaat Iowa fertigt eine komplette Reihe von

Recyclern und Horizontalzerkleinerern, Häckslern,

Baumstumpffräsen und Baumverpflanzungsspaten.

Ferner gehören zum Produktangebot des Unternehmens

Horizontalspülbohranlagen, Mini-Frontlader sowie

Graben- und Raupenfräsen sowie Agrarmaschinen.

Vermeer bietet seinen Kunden über ein unabhängiges

weltweites Vertragshändlernetzwerk Vertrieb, Betreuung,

Dienstleistungen und Ersatzteile.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Vermeer Corporation of Pella

P.O. Box 200

Pella, Iowa 50219 | USA

eMail: salesinfo@vermeer.com

Internet: www.vermeer.com

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HaVEr & boECkEr oHg draHtWEbErEi u n d ma s C H i n E n f a b r i k

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

HAVER TECHNOLOGy DAyS

27. – 29. August 2012

Informationen über strategische und

technische Neuerungen

Im Rahmen der Feier zum 125-jährigen Bestehen von

HAVER & BOECKER, Drahtweberei und Maschinenfabrik, lädt

die Maschinenfabrik ihre Kunden, Tochtergesellschaften

und Vertretungen zu den Technology Days 2012 ein.

Ziel der Veranstaltung, die vom 27. bis zum 29. August

im A2 FORUM in Rheda-Wiedenbrück stattfindet, ist die

Information über strategische und technische Neuerungen.

So erwarten die geladenen Gäste in Fachvorträgen und

Ausstellungen vielfältige Informationen rund um das

Unternehmen. Der bevorstehende Generationswechsel

in der Maschinenfabrik, Technologien der Zukunft und die

globale Entwicklung der Märkte sind nur einige Themen, die

an den ersten beiden Tagen präsentiert werden. Der dritte

Tag ist für die Abstimmung mit den Tochtergesellschaften

vorbehalten. Davon profitieren soll ebenfalls der Kunde,

und zwar durch kurze Wege, verbesserte Dienstleistungen

und bessere Informationen.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

HAVER & BOECKER OHG

Drahtweberei und Maschinenfabrik

Carl-Haver-Platz 3

D-59302 Oelde | Deutschland

Tel.: +49 (0)25 22 - 300

Fax: +49 (0)25 22 - 30 404

eMail: haver@haverboecker.com

dw@haverboecker.com

Internet: www.haverboecker.com

www.diedrahtweber.com

www.weavingideas.com

Ansprechpartner Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Andrea Stahnke

Tel.: +49 (0)25 22 - 30-820

Fax: +49 (0)25 22 - 30-710

eMail: a.stahnke@haverboecker.com

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105


Ausgabe 01 | 2012

TECHNOLOGIETRANSFER

Bau. Bergbau. Montage.

Kompetenz

Leistungsfähigkeit

Zuverlässigkeit

Operta GmbH

Dieter aus dem Siepen Platz 1

45468 Mülheim an der Ruhr

Tel.: +49 (0) 208 459 59 0

Fax: +49 (0) 208 459 59 59

E-Mail: info@operta-bbm.de

www.operta-bbm.de

Bergbau - Spitzen-Dienstleistungen aus Erfahrung

Seit mehr als 20 Jahren bietet BBM Spitzenleistungen im Bereich Bergbaudienstleistungen. Unsere

Mitarbeiter sind gefragte Spezialisten, denn wir setzen konsequent auf den Einsatz hoch qualifizierter

Fachkräfte, die ihr Handwerk verstehen. In Deutschland ist BBM der größte und leistungsstärkste

Dienstleister für Bergbauspezialarbeiten im Steinkohlenbergbau. Und auch in Bosnien-Herzegowina

haben wir uns als starker und verlässlicher Partner für Kunden mit höchsten Ansprüchen etabliert.

Diese Position wird von uns stetig weiter ausgebaut.

Tagebau auf Festgestein - Exzellente Gesteine für erfolgreiche Bauprojekte

Im Geschäftsfeld Tagebau auf Festgestein steht BBM für die Gewinnung und Verarbeitung von

Gesteinen in Top-Qualität mit modernsten Maschinen. Schon heute ist BBM-VARES einer der

führenden Produzenten von Rohstoffen für das Bauwesen in Bosnien und Herzegowina und darüber

hinaus. BBM bietet sich auch als zuverlässiger Contract Mining-Dienstleister an. Dabei übernimmt

BBM die Gewinnung von Rohstoffen auf eigenes Risiko – was dem jeweiligen Besitzer der Lagerstätte

eine Kapazitätserweiterung bei minimierten Investitionen, hoher Produktivität und ohne finanzielles

Risiko ermöglicht.

Tiefbau - Komplettleistungen aus einer Hand

Auf BBM können Sie bauen! Seit vielen Jahren sind unsere Teams gefragte Spezialisten in allen

Bereichen des Straßen-, Tunnel- und Gleisbaus: in Bosnien-Herzegowina und zunehmend auch in

Deutschland - von der Planung und Vermessung bis zur Abnahme des jeweiligen Bauwerks. Alle

Teilleistungen werden eigenständig ausgeführt. Dabei legen wir höchsten Wert auf ein modernes

Equipment, mit dem optimale Ergebnisse erzielt werden. Insbesondere profitieren unsere Kunden von

den Leistungen unseres eigenen, integrierten Ingenieurbüros, das die professionelle Begleitung aller

Baumaßnahmen sicherstellt.

Hochbau - Full Service durch flexible Spezialisten-Teams

BBM bringt Bauprojekte zum Erfolg! In ganz Deutschland sorgen die Teams von BBM für höchste

Leistungen am Bau. Im Auftrag großer Baufirmen kommen unsere Ingenieure, Techniker,

Maschinenführer, Betonbauer, Einschaler und Eisenflechter usw. zum Einsatz. Bei Schalung und

Betonarbeiten gewährleisten wir die Anwendung der jeweils modernsten Schalungstechnik, die

entweder vom Auftraggeber bereitgestellt oder auf eigene Rechnung angemietet wird. Zudem erbringt

BBM baubegleitende Leistungen, etwa Beratung, Koordinierung und die lückenlose Dokumentation

des Baufortschritts.

Dokumenten- und Informationsmanagement - Innovative Technologien für Ihren Erfolg

BBM besetzt zukunftsfähige Geschäftsfelder. Der Bereich IT/Dokumentenmanagement-Systeme

(DMS) ist unser jüngstes Geschäftsfeld, mit dem wir in die Entwicklung und Vermarktung neuer

Technologien eingestiegen sind. So erweitern wir unser Portfolio und treiben unsere

Internationalisierung voran. arCaptis, ein Unternehmen der BBM-Gruppe ist der Spezialist für die

digitale Erfassung und Verarbeitung von eingehenden Papierdokumenten. Intelligente Software-

Lösungen sorgen für optimierte Arbeitsabläufe und Geschäftsprozesse: Unsere Systeme gewährleisten

eine zuverlässige Indizierung, Klassifikation und Verteilung des Posteingangs einschließlich E-Mails.

Quality leads to Quantity.

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106


HErrEnkEnCHt ag

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Außenminister Dr. Guido Westerwelle informierte sich am Samstag, dem

18. Februar 2012, über den Bau der ersten U-Bahn-Linie von Panama-Stadt,

bei dem zwei Tunnelbohrmaschinen der Herrenknecht AG zum Einsatz

kommen.

Panama-Stadt

AUSSENMINISTER DR. GUIDO WESTERWELLE

BESUCHTE METRO-BAUSTELLE IN PANAMA-STADT

Panama-Stadt, Panama/Schwanau, Deutschland, 20.

Februar 2012. Im Rahmen seiner Lateinamerika-Reise

besuchte Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle

zusammen mit dem deutschen Botschafter in Panama,

Michael Grau, am 18. Februar 2012 die U-Bahn-Baustelle in

Panama-Stadt, wo die erste von zwei Tunnelbohrmaschinen

der Herrenknecht AG (EPB-Schild S-680, Ø 9.730) den

Vortrieb aufgenommen hat. Dem Außenminister wurden bei

einem Rundgang über die Baustelle und einer Besichtigung

der Bohrmaschine im Tunnel das Gesamtprojekt und die

Maschinentechnik erläutert.

Insgesamt 6,4 km Tunnel für die erste U-Bahn-

Linie Panamas werden die Vortriebsspezialisten des

Joint Ventures von Odebrecht S.A. (Brasilien) und FCC

Construccion S.A. (Spanien) mit den beiden Maschinen

auffahren. Der Präsident Panamas, Ricardo Martinelli

Berrocal, hatte am 23. Januar 2012 im Rahmen einer

offiziellen Feier den Vortrieb der ersten Maschine – getauft

auf den Namen »Marta« – gestartet. Vom Startschacht

»Albrook« wird die erste Maschine in Richtung der

zukünftigen Station »Iglesia del Carmen« bohren. Hier wird

sie auf die zweite Maschine (S-681) treffen, die weiter

nördlich an der Station »12 de Octubre« starten wird.

Die Betreuung des Projektes vor Ort übernimmt die

2011 gegründete Niederlassung der Herrenknecht AG

in Panama-Stadt. Von hier aus sollen auch weitere

Projekte in Lateinamerika betreut werden, beispielsweise

Abwasserprojekte in Panama-Stadt und in Kolumbien.

Aus Lateinamerika gingen im Jahr 2011 Aufträge für

Tunnelbohrmaschinen, Equipment und Services im Wert

von rund 120 Mio. Euro ein. Zu den herausragenden

Referenzen in diesem Markt gehören das weltgrößte

Abwasserprojekt »Emisor Oriente« in Mexiko-Stadt (3

EPB-Schilde für 30 km Tunnel) sowie der Einsatz einer

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107


Großdurchmesser-Maschine für den Bau der Metro

in Sao Paulo, Brasilien. In Rio de Janeiro, Brasilien,

wird voraussichtlich ab 2013 eine Herrenknecht-

Maschine einen Tunnel für die U-Bahn-Linie 4 bohren

und in Buenos Aires, Argentinien, steht der Bau eines

14 km langen Eisenbahntunnels an.

Der Herrenknecht Konzern ist weltweit führend

bei der maschinellen Tunnelvortriebstechnik. Das

Familienunternehmen beschäftigt weltweit rund 4.000

Mitarbeiter, über 2.000 davon am Unternehmenssitz

in Schwanau, und erwirtschaftete im Jahr 2011 eine

Gesamtleistung von rund 1,1 Mrd. Euro.

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

Ausgabe 01 | 2012

Herrenknecht AG

Schlehenweg 2

77963 Schwanau | Deutschland

Tel.: +49 (0)78 24 - 302-0

eMail: pr@herrenknecht.de

Internet: www.herrenknecht.de

NEUHEITEN & REPORTAGEN

Quelle:

Herrenknecht AG

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108


HErrEnkEnCHt ag

Guangzhou

Guangzhou, China/Schwanau, Deutschland, 3.

Februar 2012. Im Rahmen ihrer China-Reise besuchte

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gemeinsam mit Wen

Jiabao, dem Ministerpräsidenten der Volksrepublik China,

am 3. Februar 2012 das Herrenknecht-Werk in Guangzhou.

Zur Delegation gehörten unter anderem 20 hochrangige

Vertreter der deutschen Wirtschaft. Dr.-Ing. E.h. Martin

Herrenknecht, Vorstandsvorsitzender der Herrenknecht

AG, stellte Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident

Wen das Unternehmen vor und erläuterte bedeutende

chinesische, aber auch internationale Referenzprojekte.

Zudem präsentierte er eine Tunnelbohrmaschine, ein

Erddruckschild mit einem Durchmesser von 6,95 Meter, der

beim Bau der Metrolinie 2 in Dongguan eingesetzt wird.

Auf dem chinesischen Wachstumsmarkt

ist Herrenknecht seit der Lieferung der

ersten Maschine für den Metrobau in

Beijing im Jahr 2000 vertreten. Mittlerweile

erwirtschaftet Herrenknecht rund 20 Prozent

seines Konzernumsatzes in China. Das

enorme Wirtschaftswachstum sowie die

stark fortschreitende Urbanisierung führen

zu einem hohen Bedarf an leistungsfähigen,

unterirdischen Verkehrs- und Versorgungs-

Infrastrukturen. Herrenknecht-Technik

kommt bisher bei 275 Projekten, zumeist für

innerstädtische Tunnel zum Einsatz. Bereits

480 Kilometer Tunnelröhren wurden mit

Herrenknecht-Technik in den vergangenen

Jahren hergestellt, weitere 200 Kilometer

stehen an. Allein für den Metrobau waren und

sind 172 Maschinen in 18 Städten im Einsatz.

Zu den größten Projekten bislang gehörte

der Bau von zwei doppelgeschossigen

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN & REPORTAGEN

BUNDESKANZLERIN DR. ANGELA MERKEL

UND MINISTERPRäSIDENT WEN JIABAO

BESUCHEN HERRENKNECHT-WERK

IN GUANGZHOU

Die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

und der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao

besichtigten am 3. Februar 2012 das Herrenknecht-

Werk (HTE) in Guangzhou. Deutsche Spitzentechnik

ist auf dem chinesischen Wachstumsmarkt sehr

gefragt – Tunnelbohrmaschinen von Herrenknecht

kommen in vielen großen Infrastrukturprojekten

in China zum Einsatz.

Verkehrstunneln in Shanghai zur Verbindung der Flussinsel

Changxing mit dem Festland. Zwei der weltweit größten

Tunnelbohrer mit jeweils 15,43 Metern Durchmesser trieben

den Bau voran. Beim Süd-Nord-Wassertransferprojekt

wurde der Gelbe Fluss nahe Zhengzhou mit Herrenknecht-

Technik unterquert: Zwei Maschinen mit je 9 Metern

Durchmesser bohrten zwei 4,25 Kilometer lange Tunnel auf

– bis zu 36 Meter unter dem Wasserspiegel.

Herrenknecht verfügt in China über 9 Standorte

– 6 Vertriebs- und Service- sowie 3 Fertigungs- und

Montagestandorte – mit insgesamt 850 Mitarbeitern.

Für die Standorte in Deutschland und China ist dies

eine Win-Win-Situation. Es konnten nicht nur in China

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt

werden - auch in Deutschland wurden rund

1.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen,

um die steigende Nachfrage und den

Bedarf an Tunnelbohrmaschinen in Asien

abzudecken. Die von der Bundeskanzlerin

und dem Ministerpräsidenten besuchte

Niederlassung Herrenknecht (Guangzhou)

Tunnelling Equipment Co., Ltd. (HTE),

eine 100-prozentige Tochtergesellschaft,

ist das erste von Herrenknecht in China

gegründete Werk (2002). Der Herrenknecht

Konzern ist weltweit führend bei der

maschinellen Tunnelvortriebstechnik. Das

Familienunternehmen beschäftigt weltweit

rund 4.000 Mitarbeiter, über 2.000 davon am

Unternehmenssitz im deutschen Schwanau.

Herrenknecht AG

eMail: pr@herrenknecht.de

Internet: www.herrenknecht.de

Quelle:

Herrenknecht AG

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2012

DER AMS-VERANSTALTUNGSKALENDER

Ausgabe 01 | 2012

April 2012

VERANSTALTUNGEN

11 - 13 Apr 5. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz Nürnberg, Deutschland www.rohstoff-forum.org

16 - 17 Apr GDMB-Fachausschuss Bergbau Hauzenberg, Deutschland www.GDMB.de

17 Apr Drill & Blast 2012 Brisbane, Australien www.iqpc.com

16 - 21 Apr INTERMAT 2012 Paris, Frankreich www.intermat.fr

17 - 19 Apr Sensor Based Sorting 2012 Aachen, Deutschland www.GDMB.de

24 Apr Global Sustainable Mining Summit London, England www.fleminggulf.com

24- 25 Apr Mozambique Mining & Energy Conference & Showcase Maputo, Mosambik www.mozmec.com

24- 26 Apr 3rd International Conference on Shaft Design and Construction 2012 London, England www.iom3.org

24- 24 Apr Mining World Russia Moskau, Russland www.miningworld-russia.primexpo.com

27- 28 Apr

32. Treffen des Arbeitskreises Bergbaufolgen der DGG e.V.: Erzbergbau und

Oberharzer Wasserwirtschaft - Bergbaufolgen im UNESCO-Weltkulturerbe

Clausthal-Zellerfeld,

Deutschland

www.bergbaufolgen.de

30 Apr - 01 Mai Mining Export Infrastructure 2012 Perth, Australien www.iqpc.com.au

30 Apr - 02 Mai 2nd Annual Mine Safety Summit Pittsburgh, USA www.iqpc.com

Mai 2012

02 Mai - 05 Mai ConBuild Mining Indonesia Jakarta, Indonesien www.conbuild-indonesia.com

04 Mai - 05 Mai MineTECH'12 WORKSHOP Odisha, Indien www.theimejournal.com

06 Mai - 09 Mai CIM Conference and Exhibition Edmonton, Kanada www.cim.org

10 Mai - 11 Mai Braunkohlentag 2012 Cottbus, Deutschland www.braunkohle.de

15 Mai - 16 Mai Mine Rescue & Emergency Management 2012 Brisbane, Australien www.iqpc.com.au

15 Mai - 16 Mai Iran International Aluminum Conference (IIAC 2012) Tehran, Iran www.iiac.ir

21 Mai - 24 Mai Groundwater in Fractured Rocks (GwFR' 2012) Prag, Tschechische Republik www.web.natur.cuni.cz/gwfr2012

30 Mai - 31 Mai 7th International Symposium: Rockbolting and Rock Mechanics in Mining

Juni 2012

Aachen, Deutschland www.aims.rwth-aachen.de

04 Jun - 05 Jun "Money Mining" - Mining & Mineral Processing Optimization Toronto, Kanada www.whittleconsulting.com.au

04 Jun - 07 Jun Turkey Mining Congress 2012 Istanbul, Türkei www.terrapinn.com

05 Jun - 06 Jun Mining Americas Summit 2012 Denver, Colorado, USA www.miningamericas.com

05 Jun - 08 Jun Ugol Rossii & Mining Novokuznetsk, Russland www.ugol-mining.com

www.advanced-mining.com

110


2012

DER AMS-VERANSTALTUNGSKALENDER

Ausgabe 01 | 2012

Juni 2012

VERANSTALTUNGEN

05 Jun - 08 Jun Energy, Industry, Mining Tuzla, Bosnien-Herzegowina www.tuzlanskisajam.ba

12 Jun - 14 Jun Euro Mine Expo Skellefteå, Schweden www.eurominexpo.com

13 Jun - 14 Jun 3. URBAN MINING Kongress Iserlohn, Deutschland www.urban-mining-verein.de

13 Jun - 15 Jun

Freiberger Forschungsforum 63. Berg- und Hüttenmannischer Tag "Nachhaltige

Energienutzung"

Freiberg, Deutschland www.tu-freiberg.de

18 Jun - 21 Jun The 5th annual Central Asia Mining Congress Almaty, Kazakhstan www.terrapinn.com

19 Jun - 20 Jun IT & Network Security in Mining 2012 Melbourne, Australien www.iqpc.com

19 Jun - 21 Jun GEOSummit 2012 Bern, Schweiz www.geosummit.ch

19 Jun - 22 Jun ZIMEC - Zambia Mining and Energy Conference and Exhibition Lusaka, Zambia www.zimeczambia.com

20 Jun - 22 Jun 5th International Conference on Innovation in Mine Operations (MININ 2012) Santiago, Chile www.minin2012.com

28 Jun - 30 Jun China International Expo on Coal Mining Equipment & Technology Peking, China www.ciceme.com

Event-Ausblick 2012

16 - 21 Apr INTERMAT 2012 Paris, Frankreich www.intermat.fr

17 - 19 Apr Sensor Based Sorting 2012 Aachen, Deutschland www.GDMB.de

30 - 31 Mai AIMS 2012: Rockbolting and Rock Mechanics in Mining Aachen, Deutschland www.aims.rwth-aachen.de

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WWW.ADVANCED-MINING.COM

www.advanced-mining.com

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GEOLOGICAL INVESTIGATION

Exploration

• Survey & Mapping

• Mineral exploration program

• Geological investigation

• Geochemical investigation

• Geological and structural analysis

• Microscopic investigation and mineralogical analysis

Geological Modelling

• Data collection and review of projects

• Database validation and verification

• Exploration and data management

• 3D geological, structural and mineralization interpretation

and modeling

• Statistic and geostatistic analysis

• Geostatistical resource estimation

• Resource classification, reporting andreconciliations

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN FIRMEN & VORSTELLUNG

REPORTAGEN

MINING TECHNOLOGy CONSULTING

Field of activity

• FEASIBILITY STUDIES

• EXPLORATION

• GEOLOGICAL MODELLING

• GEOSTATISTICAL RESOURCE ESTIMATION

• RESOURCE CLASSIFICATION

• MINE DESIGN

• MINE OPTIMIZATION

MINE DESIGN & MINE OPTIMIZATION

Mine Planning

• Design and optimization of pit layout

• Mine development planning

• Scheduling

• Design of mine dumps

• Optimum location of surface facilities

• EQUIPMENT SELECTION

• DRILLING & BLASTING

• SLOPE STABILITY & MONITORING

• ASSESSMENT OF GEOTECHNICAL RISK

• HYDROLOGICAL INVESTIGATION

• HEALTH & SAFETY IN MINING

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112


Equipment Selection & Modelling

• Loading and haulage

• Transport route optimization

• Optimization of primary crusher location (Mobile / semimobile

/ stationary crusher)

• Economic evaluation

Slope Stability & Monitoring

• Geotechnical investigation

• Groundwater investigation

• Slope stability assessment

• Slope design

• Implementation of geotechnical instrumentation

• Slope monitoring

• Assessment and management of geotechnical risks

Drilling & Blasting

• Planning of drilling and blasting

• Blast vibration control

• Control of borehole deviation

• Economic evaluation

Compact courses

For the international mining industry on mining methods

and technology:

• Seminars, conferences, courses, lectures and workshops

Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN FIRMEN & VORSTELLUNG

REPORTAGEN

FOR MORE INFORMATION AND CONTACT:

MINING TECHNOLOGy CONSULTING

Albrecht-von-Groddeck-Str. 3

D-38678 Clausthal-Zellerfeld

Professor Dr.-Ing. habil. H. Tudeshki

Tel.: +49(0) 53 23 - 98 39 33

Fax: +49(0) 53 23 - 96 29 90 8

www.mtc-tudeshki.com

www.advanced-mining.com

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New developments and applications of sensor

based sorting technologies for processing of

primary and secondary raw materials

Ausgabe 01 | 2012

www.sortieren.GDMB.de

NEUHEITEN VERANSTALTUNGSHINWEIS

& REPORTAGEN

A jointly conference of

• Institut für Aufbereitung der RWTH Aachen

• GDMB Gesellschaft für Bergbau, Metallurgie,

Rohstoff- und Umwelttechnik

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Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN VERANSTALTUNGSHINWEIS

& REPORTAGEN

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Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN VERANSTALTUNGSHINWEIS

& REPORTAGEN

VORLäUFIGES PROGRAMM & AKTUALISIERTER ABSTRACTBAND

AIMS 2012 - Siebtes Internationales Kolloquium

„Rockbolting and Rock Mechanics in Mining

30. - 31. Mai 2012, in Aachen

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu

können, dass das vorläufige Programm des

diesjährigen Kolloquiums jetzt online unter

http://www.aims.rwth-aachen.de/en/presentations

zur Verfügung steht. Im Programm finden Sie

Informationen zu:

•Symposium

Details

•Allgemeinen

Informationen

•Zeitablauf

der Präsentationen

•Ausstellung

& Anzeigenschaltung

•Unterkunft

und Hotelreservierung

•Anreise

•Anmeldung

Dieses Jahr liegt der Fokus des Kolloquiums AIMS

2012 auf den Themenbereichen Ankertechnik und

Gebirgsmechanik. Die Schwerpunkte umfassen

dabei:

•Ankertechnik

und Ausbausysteme,

•Injektionstechnik,

•Gebirgsmechanik,

•Monitoring,

•Betriebserfahrungen

und

•Maschinentechnik

und Ausrüstung.

AIMS hat sich innerhalb des Bergbaus zu einer weltweit anerkannten Veranstaltungsserie entwickelt

und zählt zu den führenden Plattformen des internationalen Know-How-Transfers. Das Symposium

bietet mit rund 350 Teilnehmern eine ausgezeichnete Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen

internationalen Vertretern des Bergbaus, des Tunnelbaus, der Zulieferindustrie, sowie Behörden und

Forschung.

Eine begleitende Ausstellung sowie die traditionelle Abendveranstaltung in der Aula Carolina am 30.

Mai 2012 eröffnet die Gelegenheit zum „Networken“ mit Fachleuten, Kunden und Kollegen.

Viele weitere Informationen können Sie ebenfalls unserer Internetseite www.aims.rwth-aachen.de

entnehmen. Gerne steht Ihnen das Tagungssekretariat für Fragen unter der E-Mail aims@bbk1.rwthaachen.de

oder der Telefonnummer 0241-80 95673 zur Verfügung.

RWTH Aachen University - Institut für Bergbaukunde I

Ms. Dipl.-Ing. Mirjam Rosenkranz

Wuellnerstraße 2

52062 Aachen | Deutschalnd

Tel.: +49(0) 241-80 95 673

Fax: +49(0) 241-80 92 272

email: rosenkranz@bbk1.rwth-aachen.de

Internet: www.aims.rwth-aachen.de

WEITERE INFORMATIONEN UND KONTAKT:

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Ausgabe 01 | 2012

NEUHEITEN STELLENAUSSCHREIBUNG

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Die Wirtgen GmbH ist ein Unternehmen der Wirtgen Group, einem expandierenden, international tätigen Unter nehmensverbund der

Baumaschinenindustrie. Zu ihm gehören die vier renommierten Marken Wirtgen, Vögele, Hamm und Kleemann mit ihren Stammwerken

in Deutschland sowie lokale Produktionsstätten in Brasilien, Indien und China. Die weltweite Kundenbetreuung erfolgt durch

55 eigene Vertriebs- und Service gesellschaften.

Innerhalb der Wirtgen Group ist die Wirtgen GmbH der Spezialist für Maschinen und Verfahren zur Instand setzung von Fahrbahnen.

Im Produktbereich Kaltfräsen ist das Unternehmen Weltmarktführer. Am Standort Windhagen in Rheinland-Pfalz, ca. 60 km südlich

von Köln, sind über 1.300 Mitarbeiter innen und Mitarbeiter beschäftigt.

Zur Sicherung und zum weiteren Ausbau unserer Marktposition im Bereich Surface Mining suchen wir einen

Projektingenieur Bergbau (m / w)

Dipl.-Ing. TU/FH, M.Sc.

Ihre Aufgaben:

Sie arbeiten projektbezogen im technischen Umfeld der Surface Miner als Schnittstelle zur Anwendungstechnik und zum Service. So erarbeiten

Sie kundenspezifische Betriebs- und Einsatzempfehlungen für unsere Maschinentypen und beraten unsere Kunden aus anwendungstechnischer

Sicht. Zusammen mit Kollegen aus dem Service vor Ort arbeiten Sie am weiteren Auf- und Ausbau unserer Service- und Reparaturkonzepte und

unterstützen lokal bei der Umsetzung. Kurzum Sie verbessern kontinuierlich unsere Servicefähigkeit mit dem Ziel die kundenseitige Maschinenverfügbarkeit

zu steigern. Dienstsitz ist Windhagen. Es wird internationale Reisebereitschaft vorausgesetzt.

Ihr Profil:

Sie verfügen über ein erfolgreich abgeschlossenes Studium als Bergbauingenieur mit hoher Affinität zur Maschinentechnik. Idealerweise verfügen

Sie über erste Berufserfahrung im Minenumfeld und haben Kenntnisse über verschiedene Abbaumethoden im Tagebau bzw. in der Minenplanung.

Ihre Aufgabe lösen Sie zielorientiert und selbstständig, gleichzeitig sind Sie in hohem Maße teamfähig. Sie verfügen über verhandlungssichere

Englischkenntnisse und ein sicheres Auftreten im Umgang mit unseren internationalen Kunden.

Wenn wir Ihr Interesse wecken konnten, schicken Sie bitte Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen mit Angabe des Gehaltswunsches an:

Wirtgen GmbH

Personalabteilung · Frau Petra Weber

Reinhard-Wirtgen-Straße 2 · 53578 Windhagen

oder per E-Mail: petra.weber@wirtgen.de

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VERLAG

AMS Online GmbH

Diepenbenden 29

52066 Aachen | Deutschland

eMail: redaktion@advanced-mining.com

Internet: www.advanced-mining.com

St.-Nr.: 201/5943/4085VST | USt.-ID: DE 262 490 739

GESCHäFTSFÜHRUNG

Dipl.-Umweltwiss. Christian Thometzek

HERAUSGEBER

Prof. Dr.-Ing. habil. Hossein H. Tudeshki

Universitätsprofessor für Tagebau und

internationalen Bergbau

eMail: tudeshki@advanced-mining.com

REDAKTIONSTEAM

Prof. Dr.-Ing. habil. Hossein H. Tudeshki

Dr. Monire Bassir

Dipl.-Umweltwiss. Christian Thometzek

eMail: redaktion@advanced-mining.com

AUFBAU & LAyOUT

Dipl.-Umweltwiss. Christian Thometzek

eMail: Christian.thometzek@advanced-mining.com

BANKVERBINDUNG

Bank: Sparkasse Aachen, BLZ 390 500 00

Konto-Nr.: 1 072 002 841

SWIFT: AACSDE33

IBAN: DE 18 3905 000 010 72 00 28 41

GRAFISCHES DESIGN

Graumann Design Aachen

Dipl.-Des. Kerstin Graumann

Augustastr. 40 - 42

52070 Aachen | Deutschland

Tel.: +49 (0) 241 - 54 28 58

Fax: +49 (0) 241 - 401 78 28

eMail: kontakt@graumann-design.de

Internet: www.graumann-design.de

PROGRAMMIERUNG INTERNETPORTAL

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Steffen Ottow, B.Sc.

Bodestraße 9

38667 Bad Harzburg | Deutschland

Tel.: +49 (0) 53 22 - 7 84 16 57

eMail: steffen@79pixel.de

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ERSCHEINUNGSWEISE

Online-Zeitschriftenformat: DIN A4 als

druckoptimiertes PDF in deutscher und englischer

Sprache | 4 Ausgaben pro Jahr

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Sorgfalt ausgewählt und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und

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