Informationen zur Wirtschaftslage - Januar 2012 -

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Informationen zur Wirtschaftslage - Januar 2012 -

s Finanzgruppe

Deutscher Sparkassen- und Giroverband

Informationen zur Wirtschaftslage

Schlaglichter:

Dr. Holger Schulz

Volkswirtschaft und Finanzmärkte

Telefon +49 30 20225-5307

- Januar 2012 - HS

Wachstum 2011 mit 3,0 % war zweites starkes Jahr in Folge

Redaktionsschluss dieser Ausgabe

war am 25. Januar 2012

Als erste amtlichen Schätzung des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland für das Jahr 2011

wurde am 11. Januar ein reales Wachstum von 3,0 % gemeldet. Es war damit das zweite starke

Wachstumsjahr in Folge nach 3,7 % 2010. Die Entwicklung ist freilich als Gegenbewegung zum

scharfen Einbruch 2009 mit seinerzeit -5,1 % zu sehen. Das Vorkrisenniveau der

gesamtwirtschaftlichen Produktion ist seit Frühjahr 2011 wieder überschritten.

Binnennachfrage hat Export bereits weitgehend als Wachstumsträger abgelöst

Der Export hat 2011 zwar noch einmal zum Wachstum beigetragen. Wegen fast ebenso stark

zunehmender Importe wie Exporte war der Außenhandel im Saldo aber nur noch wenig

expansiv wirksam. Diese Entwicklung ist gut, um die Spannungen und Ungleichgewichte im

Euroraum nicht noch weiter auszuweiten. Die Binnennachfrage ist derweil zur Haupttriebfeder

geworden. Am stärksten wuchsen die Investitionen. Aber selbst der seit Jahren stagnierende

Konsum zeigte 2011 eine gewisse Expansion, die wegen seines hohen Gewichts im BIP umso

stärker durchwirkt.

Dynamikverlust im Laufe des Jahres 2011 - Schlussquartal wohl mit Schrumpfung

Allerdings hat das Wachstumstempo im Verlaufsprofil des Jahres 2011 deutlich nachgelassen.

Die Drei im Gesamtjahr stammen hauptsächlich aus dem Überhang vom Vorjahr und vom

starken Jahresauftakt. Für das Schlussquartal 2011 liegen noch keine eigenständigen

amtlichen Werte vor. Es verdichten sich aber die Zeichen, dass dort eine leichte Schrumpfung

des BIP um mindestens ein Viertel Prozent eingetreten ist.

Stimmung und Beschäftigung bleiben gut

Die Stimmung in den Unternehmen bleibt derweil gut. Die Beschäftigung erweist sich robust

und bleibt auf Rekordniveau. Im Jahr 2011 waren durchschnittlich mehr als 41 Mio. Personen

erwerbstätig - so viele wie noch nie zuvor in Deutschland.

Zwischenschwäche im Winter 2011/2012 nicht als Rezession zu werten

Die Phase im Winterhalbjahr ist deshalb qualitativ auch nicht als Rezession einzuordnen.

Selbst wenn auch im Auftaktquartal 2012 das BIP schwach bleiben sollte und damit die

technische Definition einer Rezession getroffen werden sollte, so fehlen charakteristische

Begleiterscheinungen wie Druck auf die Beschäftigung und die Ertragslage der Unternehmen.


Informationen zur WirtschaftslageJanuar 2012

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2011 mit der Drei abgeschlossen

Die Weltwirtschaft hat sich in den vergangenen

Monaten deutlich abgekühlt, Teile

des Euroraums stecken bereits in einer

Rezession. Dies trübt die Aussichten für

das neue Jahr und bedeutet auch für die

deutsche Volkswirtschaft das Manövrieren

in einem schwierigeren Umfeld.

Dennoch bleibt Deutschland relativ günstig

positioniert. Das alte Jahr hat es zunächst

noch mit einer sehr guten Wachstumsziffer

abgeschlossen. Das Statistische

Bundesamt hat in seiner ersten Schätzung

des 2011er Bruttoinlandsproduktes am

11. Januar 2012 ein reales Wachstum von

3,0 % gemeldet. Das ist das zweite kräftige

Wachstumsjahr in Folge. Die Scharte der

Rezession von Ende 2008 / Anfang 2009 ist

ausgewetzt. Das Vorkrisen-BIP-Niveau ist

seit Frühjahr 2011 wieder eingestellt. Das

künftige Überschreiten und weitere

Ausbauen dieses Niveaus wird sich allerdings

ungleich schwieriger gestalten, als

das bisher schnell erreichbare Wiederaufholen.

Wachstum breit gestützt - Export nicht

mehr in der Hauptrolle

Zunächst gibt es von dem vermeldeten

2011er Wachstum aber weitere erfreuliche

Details zu berichten. So ist es ein ausgesprochen

gutes Zeichen, dass die Expansion

2011 sehr breit aufgestellt war und

sich auf alle Komponenten des Inlandsproduktes

stützen konnte.

Der Export lief mit real +8,2 % noch einmal

sehr gut. Wegen gleichzeitig aber auch um

7,2 % fast gleichstark steigender Importe, war

der Wachstumsbeitrag des Außenhandels

nicht mehr so groß wie noch in den vorangegangenen

Jahren. Der Außenbeitrag macht

in der Veränderung nur 0,8 Prozentpunkte der

gemeldeten „Drei“ aus. Die geringere Rolle das

Handelssaldos ist gleich in zweierlei Hinsicht

eine gute Nachricht: Erstens ist diese

Komponente am anfälligsten für die

Abkühlung der Weltwirtschaft; da ist es gut,

wenn die äußere Exponiertheit Deutschlands

nicht noch stärker geworden ist. Zweitens ist

der Handelssaldo Teil der Ungleichgewichte

und damit der Probleme im Euroraum. Eine

Korrektur muss hier ohnehin einsetzen.

Binnennachfrage trägt das Gros des

Zuwachses

Gut ist, dass die notwendige Ersetzung der

Auftriebskräfte durch die Binnenwirtschaft

2011 bereits so gut funktioniert hat. Sowohl

der Konsum als auch die Investitionen haben

dabei ihre Rolle gespielt. Ein realer Anstieg der

privaten Konsumausgaben um 1,5 % mutet

nicht sonderlich spektakulär an, ist aber nach

vielen Jahren der Stagnation dieser

Komponente recht bemerkenswert. Außerdem

schlägt der Konsum wegen seines hohen

Gewichts im BIP auch mit dieser moderaten

Rate schon spürbar durch. Er hat 0,9 - mit dem

Staatskonsum zusammen sogar 1,1 - Prozentpunkte

der Gesamtwachstumsziffer getragen.

Der unterproportionale Anstieg des Staatskonsums

selbst um real 1,2 % zeigt an, dass

das Wachstum nicht einer finanzpolitischen


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Stimulierung geschuldet ist. Vielmehr kam

das Auslaufen der Wirkungen der

Konjunkturpakete aus zyklischer Sicht

gerade zur rechten Zeit.

Investitionen haben 2011 stark zugelegt

Am dynamischsten war 2011 die

Entwicklung bei den Investitionen. Da die

Kapazitätsauslastungen in den meisten

Branchen seit Anfang 2011 wieder ein

normales Niveau erreicht hatten, bestand

vermehrt Anlass, Erhaltungs- und zunehmend

dann auch Erweiterungsmaßnahmen

einzuleiten. Sowohl die Bauinvestitionen

mit einem realen Plus von 5,4 %, als auch

die Ausrüstungen mit einem Anstieg um

8,3 % profitierten davon.

Begünstigt wurde 2011 und wird weiterhin

2012 die Investitionstätigkeit durch die

niedrigen Zinsen. Im Gegensatz zu anderen

Ländern der Währungsunion fehlen hier

landesbedingte Risikoprämien völlig. Die

sehr expansive Geldpolitik, erst recht seit

dem erweiterten Instrumenteneinsatz der

EZB im Dezember 2011, hält die Liquidität

hoch und die Kosten der Kapitalnutzung

außerordentlich niedrig.

Wachstum stammt aber hauptsächlich

von Anfang 2011

Allerdings ist im Verlaufsprofil des Jahres

2011 ein erheblicher Dynamikverlust

auszumachen. Vor allem der Jahresauftakt

war es, der noch wirklich durch Stärke

überzeugte. Damit und mit dem

statistischen Überhang aus dem Vorjahr

war eine hohe Wachstumsrate für das

Gesamtjahr bereits abgesichert. Die Drei war

mit der Entwicklung der ersten Drei Quartale

bereits erreicht. Tatsächlich scheint das vierte

Quartal 2011 für sich genommen eine

Schrumpfung der Produktion erlebt zu haben.

Genauer bezifferte Ist-Daten für das Schlussquartal

liegen noch nicht vor, werden vom

Statistikamt erst Mitte Februar veröffentlicht.

Und aus der Kombination aus Gesamtjahreszahl

und den vorläufig bekannten drei ersten

Quartalen lässt sich nur begrenzt auf das vierte

schließen. Denn das Amt behält sich trotz der

bereits veröffentlichten Gesamtjahreszahl eine

Revision der Quartalswerte vor. Das führte in

früheren Jahren oftmals noch zu erheblichen

Verschiebungen. Bei der aktuellen

Veröffentlichung hat das Amt aber die

Richtung der zu erwartenden Verschiebungen

bereits durchblicken lassen und damit die

rechnerische Schrumpfung für den

Jahresschluss quasi schon bestätigt. Wenn

überhaupt ist mit einer Stärkung der ersten

drei Quartale zu rechnen. Daraus ergibt sich,

dass die deutsche Wirtschaft im vierten

Quartal mindestens um ein Viertel Prozent

geschrumpft ist. Dieses Bild passt auch zu den

bis einschließlich November bekannten

Monatswerten von Aufträgen und Produktion

der Industrie.

Schlussquartal 2011 wohl im Minus

Das bedeutet dann aber, dass das Jahr 2012

ohne den sonst bei stetigen Wachstumsverläufen

üblichen statistischen Überhang

antritt. Dazu kommt - zumindest in der nicht

nach Werktagen bereinigten Sicht - die Bürde


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der geringeren Zahl von Arbeitstagen im

Jahr 2012.

Der Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung

setzt für 2012 unter den

genannten Startbedingungen ein

Wachstum von einem Dreiviertel Prozent

an. Der Internationale Währungsfonds geht

in seinem aktuellen WEO-Update vom 24.

Januar für Deutschland von 0,3 % aus.

Andere Prognosen liegen noch darunter.

Weiterer Fortgang der Schuldenkrise als

entscheidender Faktor für 2012

Doch die Ausschauen sind momentan

sämtlich einer besonders hohen Unsicherheit

ausgesetzt. Alles hängt davon ab, wie

es mit der Schuldenkrise weitergeht.

Jüngste Refinanzierungsrunden für

Spanien und Italien, die recht erfolgreich

verlaufen sind, machen Mut. Diese Länder

scheinen den Weg aus der sich selbst

erfüllenden Spirale nicht auf Dauer zu

tragender Risikoprämien in ihrem Zins zu

finden, obwohl Italien jetzt auf

Konsolidierungskurs im jüngsten Ausblick

des IWF mit einer Schrumpfung des realen

BIP um 2,2% 2012 nicht gut aussieht.

Allerdings ist dies womöglich auch ein

gewisser Zweckpessimismus des IWF; ist

der Fonds doch zur Zeit gerade mit der

Botschaft unterwegs, die soliden Länder -

sprich Deutschland - müssten mehr zur

Stützung und Stimulierung der Krisenländer

unternehmen. Andererseits kann

man die eingetrübten realwirtschaftlichen

Perspektiven Italiens und auch Spaniens

auch als Beweis dafür ansehen, dass ein

„Herauswachsen“ aus Überschuldung und

mangelnder Wettbewerbsfähigkeit eben nicht

möglich ist, sondern nur, so bitter dies ist, ein

„Herausschrumpfen“. Aber für die Gesundung

der finanzwirtschaftlichen Perspektiven ist

dies eben nötig und in Ansätzen auch schon

erfolgreich.

Wenn sich Griechenland so als Einzelfall

isolieren lässt, stehen die Chancen gut, dass

die Belastungen für den Finanzsektor

verkraftbar sind. Bei den Verhandlungen um

den „freiwilligen“ Schnitt der großen

Bankengläubiger in Griechenland selbst zeigt

sich immer deutlicher, dass die damit

erreichbare Entlastung des Landes nicht

nachhaltig ausreichen wird. Dies ist in dieser

Berichtsreihe schon mehrfach als Erwartung

formuliert worden.

Eine weitere Verteidigungslinie gegen um sich

greifende realwirtschaftliche Folgen im Falle

einer neuerlichen Verschärfung der Krise, etwa

bei konkreter Abwicklung der griechischen

Schulden, ist ein robuster Zustand der

Realwirtschaft. Ein solcher ist allerdings in

dieser Deutlichkeit nur in Deutschland und

einigen wenigen anderen sehr solide

aufgestellten Ländern gegeben. Die Unternehmen

scheren sich hierzulande bislang nicht

sonderlich stark um die Turbulenzen an den

Geld- und Kapitalmärkten.

Mittelständler lassen sich bislang nicht von

den Finanzmarktturbulenzen beirren

Gemäß der Befragung der Mittelstandsexperten

in den Sparkassen, die im Rahmen

der „Diagnose Mittelstand“ durchgeführt

wurde, sind nur bei den wenigsten


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Unternehmen Verhaltensänderungen in

Richtung auf mehr Vorsicht und Zurückhaltung

zu beobachten. Die Diagnose wird

mit den Einzelheiten der Ergebnisse am 1.

Februar 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die meisten Unternehmen bleiben bei

Beschäftigung, Bestellungen und Investitionen

auf gutem Niveau. Dazu passt auch

die Stimmung gemessen an Indikatoren

wie dem ifo- oder dem ZEW-Index. Das ifo-

Geschäftsklima hat im Januar die dritte

Besserung in Folge erzielt. Der ZEW-Index

hat zuletzt ebenfalls recht deutlich die

Wende vollzogen. Die vom ZEW befragten

Finanzmarktexperten sehen offenbar den

Höhepunkt der Krise überschritten,

respektive realwirtschaftlich das Tal

erreicht. Auf Basis des auch in Deutschland

recht schwachen vierten Quartals 2011

sehen sie die Chance zu einer Besserung.

Insofern ist zu erwarten, dass im Jahr 2012

die Wachstumskräfte allmählich wieder die

Oberhand gewinnen.

Rechnerische Rezession wäre tatsächlich

keine

Das Auftaktquartal 2012 dürfte gleichwohl

verhalten starten. Hier ist sogar ein

nochmaliges kleines Minus nicht auszuschließen.

Dann wäre auch in Deutschland die

technische Definition einer Rezession erreicht.

So sollte man die Situation qualitativ aber

nicht werten.

Es ist ausschließlich die Produktion die in einer

Zwischenschwäche nahe der Null aufgesetzt

hat. Andere Phänomene, die für eine Rezession

kennzeichnend sind, fehlen in Deutschland

völlig. Schwäche am Arbeitsmarkt,

übermäßiger Druck auf die Ertragslage der

Unternehmen und die Staatsfinanzen ist

überhaupt nicht auszumachen. Im Gegenteil:

Die 2011 erreichte Rekordbeschäftigung von

über 41 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland

ist auch eine gute Grundlage für

Einkommen, Konsum und Wachstum im neuen

Jahr.

Dr. Holger Schulz


Informationen zur Wirtschaftslage - Januar 2012 - Datenüberblick

A. Wachstum der Weltwirtschaftsregionen

Bruttoinlandsprodukt

2008 2009 2010 2011 2012 1)

(Veränderung zum Vorjahr)

Welthandelsvolumen +2,7 % -10,7 % +12,8 % +6,9 % +3,8 %

Welt +2,9 % -0,7 % +5,1 % +3,8 % +3,3 %

USA +0,0 % -3,5 % +3,0 % +1,8 % +1,8 %

Japan -1,2 % -6,3 % +4,0 % -0,9 % +1,7 %

China +9,6 % +9,2 % +10,3 % +9,2 % +8,2 %

EU +0,7 % -4,2 % +1,8 % +1,6 % -0,1 %

Euroraum +0,4 % -4,3 % +1,8 % +1,6 % -0,5 %

Deutschland +1,1 % -5,1 % +3,7 % +3,0 % +0,3 %

B. Prognosen für Deutschland im Jahr 2012

Publikations-

Datum

Reales BIP

Verbraucherpreise

1) Prognosen des IWF vom Januar 2012

Arbeitslosenquote

Finanzsaldo

Staat

Prognostizierende Institution (ggü. Vj.) (ggü. Vj.) (deut. Def.) (Anteil / BIP)

Bundesregierung (Jahreswirtschaftsbericht) Jan 12 +0,75 % +1,7 % 6,8 % -

DekaBank Jan 12 +0,1 % +2,0 % - -1,0 %

ifo-Institut Dez 11 +0,4 % +1,8 % 6,7 % -0,9 %

Deutsche Bundesbank Dez 11 +0,6 % +1,8 % 7,0 % -

IfW Kiel Dez 11 +0,5 % +1,8 % +6,8 % -1,1 %

IWH Dez 11 +0,3 % +1,8 % 6,7 % -1,0 %

C. BIP-Verwendung im Euroraum und in Deutschland

Jahr Quartalszahlen

2011 IV / 2010 I / 2011 II / 2011 III / 2011

(Real ggü. Vj.)

Bruttoinlandsprodukt im Euroraum +1,5 %

Deutschland

Bruttoinlandsprodukt +3,0 %

(Reale Veränderung zum Vorjahresquartal und

saisonbereinigte reale Veränderung zum Vorquartal)

+1,9 % +2,4 % +1,6 % +1,4 %

+0,3 % +0,8 % +0,2 % +0,2 %

+3,8 % +5,0 % +3,0 % +2,5 %

+0,5 % +1,3 % +0,3 % +0,5 %

+1,8 % +2,1% +1,6 % +1,2 %

Privater Konsum +1,5 % +0,5 % +0,5 % -0,6 % +0,8 %

Bruttoanlageinvestitionen +6,5 %

Exporte +8,2 %

+7,5 % +13,4 % +5,7 % +4,8 %

-0,2 % +4,1 % +0,4 % +0,9 %

+13,9 % +12,7 % +7,7 % +7,9 %

+1,0 % +1,6 % +2,8 % +2,5 %

(Niveau, nicht Veränderungsrate; Quartalszahlen saisonbereinigt)

Sparquote 10,9 % 11,1 % 11,0 % 11,0 % 11,0 %


Informationen zur Wirtschaftslage - Januar 2012 - Datenüberblick

D. Monatliche Konjunkturindikatoren Deutschlands

Sep 11 Okt 11 Nov 11 Dez 11 Jan 12

Stimmungsbarometer

ifo-Geschäftsklimaindex 107,5 106,5 106,7 107,3 108,3

ZEW-Konjunkturerwartungen

Auftragseingang

-43,3 -48,3 -55,2 -53,8 -21,6

Verarbeitendes Gewerbe +2,2 % +1,9 % -4,4 % - -

aus dem Inland +3,5 % -1,0 % -0,2 % - -

aus dem Ausland +1,1 % +4,3 % -7,7 % - -

Investitionsgüterproduzenten

Produktion

+2,8 % +5,2 % -5,8% - -

gesamtes Produzierendes Gewerbe +5,4 % +4,2 % +3,6 % - -

davon Bau +5,2 % +4,5 % +9,9 % - -

davon Industrie

Zahlungsbilanz

+6,5 % +5,1 % 4,2 % - -

Exporte + 10,6 % +3,9 % 8,3 % - -

Importe

Arbeitsmarkt

+12,0 % +8,9 % 6,7 % - -

Arbeitslosenquote (deutsche Def., nicht saisonber.) 6,6 % 6,5 % 6,4 % 6,6 % -

Arbeitslose -230 - 204 - 214 - 231 -

Erwerbstätige (mit Arbeitsort im Inland) +528 +539 +537 +521 -

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

Preise

+698 +719 - - -

Verbraucherpreise +2,6 % +2,5 % +2,4 % +2,1% -

Erzeugerpreise +5,5 % +5,3 % +5,2 % +4,0 % -

Einfuhrpreise +6,9 % +6,8 % +6,0 % - -

E. Kennzahlen der Finanzmärkte

Sep 11 Okt 11 Nov 11 Dez 11 25.01.12

Wechselkurse

US-Dollar / EUR 1,3770 1,3706 1,3556 1,3179 1,2942

Japanische Yen / EUR

Aktienmärkte

105,75 105,06 105,02 102,55 101,02

Deutscher Aktien Index DAX (Stand am Monatsende) 5502 6141 6089 5898 6394

(Veränderung zum Vorjahresmonat)

Geld- und Kapitalmarktzinsen

-11,7 % -6,7 % -9,0 % -14,7 % -

Tagesgeld 0,93 % 0,87 % 0,70 % 0,52 % 0,28 %

1-Monatsgeld (Interbankenmarkt - EURIBOR) 1,35 % 1,36 % 1,23 % 1,14 % 0,74 %

3-Monatsgeld (Interbankenmarkt - EURIBOR) 1,54% 1,58 % 1,48 % 1,43 % 1,15 %

Umlaufsrendite börsennotierter Bundeswertpapiere 1,66 % 1,82 % 1,66 % 1,63 % 1,62 %

Zinsen der Kreditinstitute (im Neugeschäft)

Täglich fällige Einlagen privater Haushalte in D 0,91 % 0,92 % 0,90 % - -

zum Vergleich im gesamten Euroraum 0,55 % 0,55 % 0,55 % - -

Einlagen privater Haushalte bis 1 Jahr in D 1,53 % 1,60 % 1,57 % - -

zum Vergleich im gesamten Euroraum 2,73 % 2,88 % 2,78 % - -

Unternehmenskredite bis 1 Mio. EUR über 5 Jahre in D 3,87 % 3,82 % 3,68 % - -

zum Vergleich im gesamten Euroraum 4,19 % 4,23 % 4,22 % - -

Kreditvolumen Quartalszahlen

Marktanteile IV / 2010 I /2011 II / 2011 III / 2011

Kredite an Selbständige und Unternehmen

(ohne Finanzierungsinstitutionen und Versicherungen)

(akt. Quartal;

Basis alle KI)

(Veränderung zum Vorjahresquartal)

Alle Kreditinstitute in Deutschland (einschl. Bauspk.) 100 % -0,0 % +0,5 % -0,3 % +0,7 %

Großbanken 11,4 % -5,6 % -3,4 % -3,1 % +0,4 %

Landesbanken 16,0 % -4,1 % -4,9 % -6,9 % -4,8 %

Sparkassen 26,1 % +2,9 % +3,1 % +2,6 % +2,7 %

Darlehenszusagen der Sparkassen

(an Unternehmen und Selbständige im jeweiligen Quartal)

+10,6 % +16,0 % +9,8 % -0,8 %

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